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Dokumentenidentifikation DE60020279T2 26.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001033301
Titel Kombinierte Diffussor und Rückführungssammelleitung in einem Treibstoff- oder Oxydationsmitteltank
Anmelder The Boeing Co., Chicago, Ill., US
Erfinder Lak, Tibor I., Huntington Beach, US;
Rogers, Gene, San Pedro, US;
Weber, James F., Moorpark, US;
Merlin, Michael V., Anaheim, US;
Gaynor, Timothy L. III, Cypress, US;
Davis, John E., Claremont, US;
Gerhardt, David L., Redondo Beach, US
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Kraus & Weisert, 80539 München
DE-Aktenzeichen 60020279
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.03.2000
EP-Aktenzeichen 002007557
EP-Offenlegungsdatum 06.09.2000
EP date of grant 25.05.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.01.2006
IPC-Hauptklasse B64G 1/40(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse B64G 5/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      F17C 13/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      F25J 1/02(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft einen Treibstoffspeicher und im Speziellen betrifft sie das Verdichten des gespeicherten Treibstoffs.

2. Beschreibung des Stands der Technik

Tieftemperaturflüssigsauerstoff und/oder -wasserstoff nutzende Antriebssysteme, wie zum Beispiel das Spaceshuttle Atlas/Centaur, Delta, etc., werden gegenwärtig von Anlagenspeichertanks befüllt und ermöglichen nachfolgend ein Kühlen in den Flugtanks, um die Wärme, welche durch die Flüssigkeit als ein Ergebnis eines umgebenden Wärmelecks, der Übertragungsleitung und der Tankwandabkühlung aufgenommen wurde, abzuführen. Das Abkühlen des Flüssigkeitsvolumens ist wünschenswert, um die Flüssigkeitsdichte zu erhöhen, so dass mehr Impulsmasse in dem Tank gespeichert werden kann, und auch um den Siededruck zu vermindern, so dass der Tankbetriebsdruck und das Tankgewicht minimiert wird.

Eine Wärmeabfuhr von dem Flüssigkeitsvolumen ist ein verhältnismäßig langsamer Prozess, weil er von einem natürlichen Konvektionsmechanismus und einer Flüssigkeitsoberflächenverdampfung abhängt. Der Grad einer Flüssigkeitsabkühlung durch Oberflächenverdampfung ist auch durch den Entlüftungssystemfließwiderstand (Entlüftungsventil und Leitung) und den Umgebungsdruck (1014 hPa, 14,7 psia) begrenzt. Ein Vermindern des Entlüftungssystemfließwiderstands, um die Abkühlzeit zu verbessern und die Volumenendtemperatur zu minimieren, ergibt einen verhältnismäßig großen Entlüftungsventil- und Leitungsaufbau, was einen Fahrzeugnutzlastgewichtsnachteil bedeutet. Obwohl die gegenwärtigen Mittel zum Verdichten von Tieftemperaturflüssigkeiten durch Verdampfung einfach sind, ist der Prozess durch die Sättigungsdichte und den Siededruck in einer Atmosphäre begrenzt.

Der Stand der Technik offenbart Systeme, welche zu einem verminderten Fahrzeuggewicht mit einem Treibstofftank und einem verringerten Transportenergieverbrauch des Fahrzeugs führen. Ein solches System ist in dem US-Patent Nr. 5,644,920 von Lak et al. mit dem Titel „Liquid Propellant Densification" offenbart.

Der Stand der Technik offenbart auch die Bedeutung einer Aufrechterhaltung eines Treibstofftankdrucks vor und während eines Triebwerkbetriebs. Nun Bezug nehmend auf die Stand-der-Technik-1, wird ein Stand-der-Technik-Treibstofftank 10 teilweise mit Treibstoff 12 gefüllt und besitzt einen Lehrraum 14 oberhalb des Treibstoffs. Der Tank 10 wird mit dem Treibstoff 12 durch eine Übertragungsleitung 16 befüllt, welche den Treibstoff von einem Wärmetauscher-/Flüssigkeitsfüllsystem 18 zu dem Boden des Tanks leitet. Das Füllsystem 18 nimmt eingangs einen Treibstoffstrom 20 auf, um den Tank 10 zu füllen.

Der Tank 10 besitzt einen Verteiler 22, um ein Leerraumgas von dem Tank 10 während des anfänglichen Treibstofffüllvorgangs zu entlüften und wärmeren Treibstoff 12 von dem Tank während des Treibstoffverdichtungsprozesses abzuleiten. Der Verteiler 22 ist in der oberen Hälfte des Tanks 10 und unterhalb der Oberfläche 24 des Treibstoffs für das Verdichten gezeigt. Der Verteiler 22 ist mit einer Verteilerleitung 26 verbunden, welche auch mit dem Füllsystem 18 verbunden ist.

Die Verteilerleitung 26 besitzt eine Entlüftungsleitung 28, welche von ihr herauskommt. Sowohl die Verteilerleitung 26 als auch die Entlüftungsleitung 28 besitzen Ventile 30 und 32, um den Materialfluss durch die Leitungen zu steuern. Das Ventil 30 ist stromabwärts von der Verzweigung für die Entlüftungsleitung 28 angeordnet.

Während des anfänglichen Treibstofffüllvorgangs wird der Tank 10 durch den Verteiler 22 entlüftet. Während die Menge an Treibstoff 12 in dem Tank 10 ansteigt, verringert sich der Leerraum 14 und bedarf einer Entlüftung. Der Leerraum 14 wird durch den Verteiler 22 und aus der Entlüftungsleitung 28 heraus entlüftet. Das Verteilerleitungsventil 30 wird geschlossen und das Entlüftungsleitungsventil 32 wird geöffnet, um ein Entlüftungsgas 34 durch die Entlüftungsleitung 28 herauszuleiten. Die Entlüftung durch den Verteiler 22 setzt sich so lange fort, bis Öffnungen 36 in dem Verteiler eintauchen, zu welchem Zeitpunkt das Entlüftungsleitungsventil 32 geschlossen wird. Der anfängliche Treibstofffüllvorgang setzt sich so lange fort, bis eine vorgegebene Füllhöhe von Treibstoff 12 in den Tank 10 eingebracht ist.

Nach dem anfänglichen Treibstofffüllvorgang wird der Treibstoff 12 verdichtet. Der Verdichtungsprozess umfasst das Entfernen des Treibstoffs 12 von dem Tank 10, das Abkühlen des Treibstoffs und das Zurückleiten in den Tank. Der Verteiler 22 wird benutzt, um den Treibstoff 12 herauszuziehen, und der Treibstoff wird durch die Verteilerleitung 26 und das jetzt geöffnete Verteilerleitungsventil 30 und in den/das Wärmetauscher-/Füllsystem 18 geleitet. Der Treibstoff 12 wird in dem Füllsystem 18 gekühlt und durch die Übertragungsleitung 16 zurück in die Tanks 10 geleitet. Die Positionierung des Verteilers 22 in dem oberen Abschnitt des Tanks 10 zieht den Treibstoff 12 heraus, welcher wärmer ist als der Treibstoff näher am Boden des Tanks.

Nach dem Verdichtungsvorgang steht der Treibstofftank 10 unter Druck. Der Tank 10 ist von dem Füllsystem 18 und der Entlüftungsleitung 28 isoliert. Der Treibstofftank 10 wird durch Druckgas 40, welches in den Leerraum 14 durch einen Diffusor 42 eingeführt wird, unter Druck gesetzt. Der Diffusor 42 ist in dem Tank 10 derart befestigt, dass er in dem Leerraum liegt.

Der Diffusor 42 ist ausgelegt, um das einströmende Druckgas 40 von der Treibstoffoberfläche 24 wegzuleiten und den Wärmeaustausch zwischen dem wärmeren Gas und dem kühleren Treibstoff 12 zu vermindern. Es gibt gewisse Vorteile, um den Wärmeaustausch zwischen dem Gas 40 und dem Treibstoff 12 zu hemmen. Das wärmere Druckgas 40 wärmt den Treibstoff 12 auf, wobei die Treibstoffdichte nachteiligerweise abnimmt. Das durch den Treibstoff 12 gekühlte Gas 40 ist dichter, wobei ein nachteiliges Vergrößern der Menge und des Gewichts des Druckgastanks erforderlich ist, um den Zieltankdruck zu erreichen.

Das Druckgas 40 wird durch eine Gasleitung 44 zu dem Diffusor 42 geleitet. Die Gasleitung 44 besitzt ein Gasleitungsventil 46, welches während des anfänglichen Treibstofffüllvorgangs geschlossen ist.

Die Stand-der-Technik-Entwicklung für einen Treibstofftank erfordert zwei Gruppen von Rohrleitungssystemen, die Verteilerleitung 26 und die Druckgasleitung 44. Die Stand-der-Technik-Entwicklung erfordert auch einen Verteiler 22 für die Entlüftung und die Rückführung und einen separaten Diffusor zum Einführen des Druckgases 40 in den Tank 10. Es besteht die Notwendigkeit für ein System, welches die Funktionen der oberen Bauteile zusammenfasst.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Gemäß einem Aspekt der Erfindung umfasst ein Treibstofftanksystem einen verbundenen Verteiler, eine verbundene Verteilerleitung, eine Druckgasleitung und eine Entlüftungsleitung. Der verbundene Verteiler ist in dem Treibstofftank angeordnet. Die verbundene Verteilerleitung verbindet den verbundenen Verteiler mit einem Treibstoffabkühlsystem funktionell. Die Druckgasleitung und die Entlüftungsleitung sind auch funktionell mit der verbundenen Verteilerleitung verbunden.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das Druckgasleitungsventil funktionell in der Druckgasleitung angeordnet und ein Entlüftungsleitungsventil ist funktionell in der Entlüftung angeordnet. Weiterhin ist ein verbundenes Verteilerleitungsventil funktionell in der verbundenen Verteilerleitung stromabwärts angeordnet, wo die Druckgasleitung und die Entlüftungsleitung funktionell mit der verbundenen Verteilerleitung verbunden sind.

Gemäß weiteren Aspekten der Erfindung ist der Treibstofftank in einem Fahrzeug angeordnet, der Verteiler ist in der Nähe einer Oberseite des Treibstofftanks angeordnet, und das Treibstoffkühlsystem ist ein Wärmetauscher-/Füllsystem.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung umfasst ein Prozess zum Füllen eines Treibstofftanks die Schritte eines Füllens des Treibstofftanks, eines Entlüftens von Gasen in dem Treibstofftank, eines Verdichtens des Flüssigtreibstoffs und des Unterdrucksetzens des Treibstofftanks. Der Treibstofftank wird mit Flüssigtreibstoff gefüllt. Die Gase in dem Treibstofftank werden durch Öffnungen in dem verbundenen Verteiler in den verbundenen Verteiler hinein und aus dem Treibstofftank heraus entlüftet. Der Entlüftungsschritt wird angehalten, bevor die verbundenen Verteileröffnungen in den Flüssigtreibstoff eintauchen. Der Befüllungsschritt wird fortgesetzt, so dass die Öffnungen untergetaucht sind. Der Flüssigtreibstoff in dem Treibstofftank wird verdichtet, indem ein Umlaufstrom des Flüssigtreibstoffs von dem Treibstofftank durch die untergetauchten verbundenen Verteileröffnungen in den verbundenen Verteiler hinein und aus dem Treibstofftank heraus geleitet wird, gekühlt wird und der Umlaufstrom in den Treibstofftank hineingeleitet wird. Der Treibstofftank wird unter Druck gesetzt, indem ein Druckgasstrom in den verbundenen Verteiler hinein, durch die verbundenen Verteileröffnungen hindurch und in den Treibstofftank nach dem Verdichtungsschritt hineingeleitet wird.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst der Entlüftungsschritt weiterhin den Schritt, die Entlüftungsgase von dem verbundenen Verteiler, durch eine verbundene Verteilerleitung zu leiten und durch die verbundene Verteilerleitung durch eine Entlüftungsleitung zu verlassen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst der Verdichtungsschritt weiterhin den Schritt, den Flüssigtreibstoff von dem verbundenen Verteiler durch eine verbundene Verteilerleitung und in ein Treibstoffkühlsystem hineinzuleiten.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst der Schritt des Unterdrucksetzens weiterhin den Schritt, den Druckgasstrom durch die verbundene Verteilerleitung in einen verbundenen Verteiler hineinzuleiten.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung umfasst den Schritt, einen Teil des Flüssigtreibstoffs von dem Treibstofftank abzulassen, um die verbundenen Verteileröffnungen einem Leerraum in dem Treibstofftank auszusetzen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der verbundene Verteiler in der Nähe der Oberseite des Treibstofftanks angeordnet.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird Flüssigsauerstoff anstelle von Flüssigtreibstoff benutzt, wobei das Tanksystem für Flüssigsauerstoff vorgesehen ist.

KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN

1, welche sich auf den Stand der Technik bezieht, zeigt einen Treibstofftank gemäß dem Stand der Technik; und

2 zeigt einen Treibstofftank mit einem verbundenen Verteiler gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Bezüglich 2 besitzt ein Treibstofftank 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung einen verbundenen Verteiler 102, welcher beim Vorgang des Entlüftens, Umlaufens und Unterdrucksetzens des Tanks benutzt wird. Der Tank 100 ist mit Treibstoff 104 teilweise gefüllt dargestellt und besitzt über dem Treibstoff einen Leerraum 106. Der Tank 100 wird mit Treibstoff 104 durch die Übertragungsleitung 16 gefüllt, welche den Treibstoff von dem Wärmetauscher-/Flüssigkeitsfüllsystem 18 zu dem Boden des Tanks leitet. Das Füllsystem 18 nimmt anfänglich den Treibstoffstrom 20 auf, um den Tank 100 zu füllen.

Der verbundene Verteiler 102 ist in dem oberen Abschnitt des Tanks 100 angeordnet. Eine verbundene Verteilerleitung 108 verbindet den verbundenen Verteiler 102 mit dem Füllsystem 18 funktionell und besitzt ein Ventil 110 zur Flusskontrolle. Eine Druckgasleitung 112 und eine Entlüftungsleitung 114 münden in die Verteilerleitung 108 stromaufwärts des Verteilerleitungsventils 110. Die Druckgasleitung 112 und die Entlüftungsleitung 114 besitzen entsprechende Ventile 116 und 118 zur Flusskontrolle durch die Leitungen.

Der Füllvorgang des Tanks 100 umfasst einen Füllschritt; einen Gasentlüftungsschritt; einen Schritt des Festhaltens der Entlüftungsgase; einen Verdichtungsschritt und einen Schritt des Unterdrucksetzens.

In dem Füllschritt wird der Treibstofftank 100 mit Treibstoff 104 durch die Leitung 16 gefüllt. Der Entlüftungsschritt setzt sich so lange fort bis die Öffnungen 120 des verbundenen Verteilers 102 in den Treibstoff 104 untergetaucht sind. 2 zeigt die Oberfläche 122 des Treibstoffs 104 unter dem verbundenen Verteiler 102. Während der Tank 100 gefüllt wird, wird der Tank durch Benutzung von Systemen und Techniken, welche den in dem Fach geschulten bekannt sind, gekühlt. Der Leerraum 106 wird durch den verbundenen Verteiler 102 entlüftet. Der Tank 100 wird entlüftet, während Treibstoff den Tank füllt. Die Entlüftungsgase 124 treten durch die Entlüftungsleitung 114 heraus. Während des Entlüftungsprozesses sind das Verteilerleitungsventil 110 und das Druckgasleitungsventil 116 geschlossen, und das Entlüftungsleitungsventil 118 ist geöffnet. Die Entlüftungsgase 124 können umweltfreundlich in eine (nicht dargestellte) geeignete Aufnahmevorrichtung zur Entsorgung, Wiederverwertung oder Rückführung entlüftet werden.

Beim Schritt des Festhaltens der Entlüftungsgase ist das Entlüftungsleitungsventil 118 geschlossen, bevor die verbundenen Verteileröffnungen 120 in den Treibstoff 104 untertauchen. Ausführungsbeispiele der Erfindung können irgendwelche geeigneten Systeme benutzen, um zu bestimmen, wann der Schritt des Festhaltens der Gase eingeleitet werden soll, wobei Füllstandsanzeigen, Volumenbestimmungssysteme oder Ähnliches beinhaltet sind.

Bei dem Verdichtungsschritt fließt der Treibstoff 104 durch den verbundenen Verteiler 102 und die verbundene Verteilerleitung 108. Der fließende Treibstoff 104 wird dann in dem Wärmetauscher-/Füllsystem 18 gekühlt und durch die Übertragungsleitung 16 zurück in den Tank 100 geführt. Der Treibstoff wird in dem System 18 gekühlt und verdichtet. In einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung kann der Tank 100 vor dem Verdichtungsschritt unter Druck gesetzt werden, was dann der Fall ist, wenn Flüssigwasserstoff als Treibstoff 104 vorliegt.

Während des Verdichtungsschritts kann zusätzlicher Flüssigtreibstoff 104 benötigt werden, um dem Tank 100 hinzugefügt zu werden. Während der Flüssigtreibstoff 104 verdichtet wird, wird das Volumen im Tank 100 durch zusätzlichen Flüssigtreibstoff 104, welcher durch die Leitung 20 zu dem Wärmetauscher-/Flüssigfüllsystem 18 hinzugefügt wird und zurück in den Tank 100 durch die Leitung 16 geführt wird, aufrecht erhalten.

Ein Beispiel eines Kühlsystems, welches einen) Wärmetauscher-/Füllsystem 18 benutzt, ist in der vorher bezeichneten US 5,6344,920 offenbart. Ausführungsbeispiele der Erfindung können irgendein geeignetes Treibstoffkühlsystem zum Kühlen und Verdichten des Treibstoffs 104 benutzen. Bei dem stattfindenden Schritt ist das verbundene Verteilerleitungsventil 110 geöffnet und das Druckgasventil 116 und das Entlüftungsleitungsventil 118 sind geschlossen. Zusätzlich befindet sich die Treibstoffoberfläche 122 oberhalb der verbundenen Verteileröffnungen 120 während des Verdichtungsschritts, so dass die Öffnungen untergetaucht sind.

Bei dem Schritt des Unterdrucksetzens wird der Druck im Treibstofftank 100 erhöht, indem ein Druckgasstrom 126 durch den verbundenen Verteiler 102 geleitet wird. In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung können die Verteileröffnungen 120 unterhalb der Oberfläche 122 während des Schritts des Unterdrucksetzens liegen, wie zum Beispiel, wenn der Tank 100 mit Helium vor dem Flug unter Druck gesetzt wird.

In einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die verbundenen Verteileröffnungen 122 vor dem Beginn des Schritts des Unterdrucksetzens dem Leerraum 106 ausgesetzt. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird der Flüssigtreibstoff 104 von dem Tank 100 abgelassen, um die obere Oberfläche 120 abzusenken und die Öffnungen 122 dem Leerraum 106 auszusetzen. Das Ablassen von dem Tank 100 kann durch die Leitung 16 oder durch eine andere nicht dargestellte Leitung erfolgen.

Während des Schritts des Unterdrucksetzens sind das verbundene Verteilerleitungsventil 110 und das Entlüftungsleitungsventil 118 geschlossen und das Druckgasleitungsventil 116 ist geöffnet. Ein Druckgasstrom 126 wird durch die Druckgasleitung 112, durch die verbundene Verteilerleitung 108 und in den Verteiler 102 geleitet. Der Druckgasstrom 126 tritt in den Tankleerraum 106 ein und setzt den Tank unter Druck. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung leiten die Öffnungen 120 das eintretende Druckgas 126 weg von der Treibstoffoberfläche 122, um die Wärmeübertragung zwischen dem Gas 126 und dem Treibstoff 104 zu verringern.

Das dargestellte und bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung verringert das Gewicht des Drucktanksystems. Das Ausführungsbeispiel der Erfindung beseitigt eine der Flüssigkeitsverteilungseinrichtungen durch Einsatz eines verbundenen Verteilers anstelle eines Verteilers und eines Diffusors. Zusätzlich wird durch den Einsatz nur eines verbundenen Verteilers eine direkt in den Tank 100 laufende Leitung weniger benötigt, als was im Stand der Technik offenbart ist. Diese Verringerung an Elementen des Systems ergibt eine vorteilhafte Gewichtsreduktion in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Wenngleich die vorliegenden bevorzugten Ausführungsbeispiele hierin detailliert beschrieben worden sind, sollte klar sein, dass viele Varianten und/oder Modifikationen der grundlegenden erfinderischen Konzepte, welche hierin gelehrt worden sind und sich für einen Fachmann ergeben, noch innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung fallen, wie er durch die beigefügten Ansprüchen definiert ist.


Anspruch[de]
  1. Tanksystem zur Speicherung einer Flüssigkeit (104), wobei die Flüssigkeit ein Flüssigtreibstoff oder Flüssigsauerstoff ist, umfassend,

    einen Tank (100),

    einen verbundenen Verteiler (102), welcher in dem Tank (100) angeordnet ist,

    eine verbundene Verteilerleitung (108), welche den verbundenen Verteiler (102) mit einem Flüssigkeitskühlersystem funktionell verbindet,

    eine Gasdruckleitung (112), und

    eine Entlüftungsleitung (114), welche mit der verbundenen Verteilerleitung (108) funktionell verbunden ist, und gekennzeichnet

    durch die Gasdruckleitung (112), welche mit der verbundenen Verteilerleitung (108) funktionell verbunden ist.
  2. Tanksystem nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:

    a) ein Gasdruckleitungsventil (116), welches in der Gasdruckleitung (112) funktionell angeordnet ist,

    b) ein Entlüftungsleitungsventil (118), welches in der Entlüftungsleitung (114) funktionell angeordnet ist, und

    c) ein Ventil (110) der verbundenen Verteilerleitung, welches in der verbundenen Verteilerleitung (108) funktionell stromabwärts davon angeordnet ist, wo die Gasdruckleitung (112) und die Entlüftungsleitung (114) mit der verbundenen Verteilerleitung (108) funktionell verbunden sind.
  3. Tanksystem nach Anspruch 1, wobei der Tank (100) in einem Fahrzeug angeordnet ist.
  4. Tanksystem nach Anspruch 1, wobei der Verteiler (102) in der Nähe einer Oberseite des Tanks (100) angeordnet ist.
  5. Tanksystem nach Anspruch 1, wobei das Flüssigkeitskühlersystem ein Wärmetauschersystem (18) ist.
  6. Verfahren zum Befüllen eines Tanks (100) mit einer Flüssigkeit (104), wobei die Flüssigkeit ein Flüssigtreibstoff oder Flüssigsauerstoff ist, umfassend die Schritte:

    a) Befüllen des Tanks (100) mit der Flüssigkeit (104), um Öffnungen (120) in einem verbundenen Verteiler (102), welcher in dem Tank (100) angeordnet ist, darin einzutauchen,

    b) Entlüften von Gasen (124) in dem Treibstofftank durch die verbundenen Verteileröffnungen (120) in den verbundenen Verteiler (102) hinein und aus dem Tank (100) heraus,

    c) Anhalten des Entlüftungsschritts bevor die verbundenen Verteileröffnungen (120) in die Flüssigkeit (104) eintauchen,

    d) Verdichten der Flüssigkeit (104) in dem Tank (100), indem ein Umlaufstrom der Flüssigkeit (104) von dem Tank (100) durch die eingetauchten verbundenen Verteileröffnungen (120) in den verbundenen Verteiler (102) hinein und aus dem Tank (100) geführt, der Umlaufstrom gekühlt und der Umlaufstrom zurück in den Tank (100) geführt wird, und

    e) Unterdrucksetzen des Tanks (100), indem ein Gasdruckstrom (126) in den verbundenen Verteiler (102) und durch die verbundenen Verteileröffnungen (120) in den Tank (100) geführt wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der Entlüftungsschritt weiterhin den Schritt umfasst, bei dem die Entlüftungsgase (124) von dem verbunden Verteiler (102) durch eine verbundene Verteilerleitung (108) geführt werden und die verbundene Verteilerleitung (108) durch eine Entlüftungsleitung (114) verlassen.
  8. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der Verdichtungsschritt weiterhin den Schritt umfasst, bei dem die Flüssigkeit (104) von dem verbundenen Verteiler (102) durch eine Verteilerleitung (108) in ein Kühlersystem hineingeführt wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der Schritt des Unterdrucksetzens weiterhin den Schritt umfasst, bei dem der Gasdruckstrom (126) durch die verbundene Verteilerleitung (108) in den verbundenen Verteiler (102) hineingeführt wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 6, weiterhin umfassen den Schritt Ablassen eines Teils der Flüssigkeit (104) von dem Tank, um die Öffnungen (120) des verbundenen Verteilers einem Leerraum (106) in dem Rank (100) auszusetzen.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
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H Elektrotechnik

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