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Dokumentenidentifikation DE102005028464A1 02.02.2006
Titel Ultraschallrückkopplung für Gewebeablationsverfahren
Anmelder Siemens Medical Solutions USA, Inc., Malvern, Pa., US
Erfinder Jackson, John I., Menlo Park, Calif., US;
Ramamurthy, Bhaskar, San Jose, Calif., US
Vertreter KRAMER - BARSKE - SCHMIDTCHEN, 81245 München
DE-Anmeldedatum 20.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005028464
Offenlegungstag 02.02.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.02.2006
IPC-Hauptklasse A61B 8/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse A61B 18/12(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      A61B 8/12(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      
Zusammenfassung Es wird während einer Gewebeablationsprozedur eine Bläschenbildung identifiziert bzw. erfasst (38). Die Ultraschallbildgebung wird optimiert (36), um eine Bläschenbildung für eine verfeinerte Visualisierung und Steuerung der Ablationsprozedur besser zu erfassen. Die Bläschenbildung kann alternativ oder zusätzlich quantifiziert werden, um die Steuerung und/oder Diagnose während einer Ablationsprozedur zu unterstützen. Es werden Signale erzeugt (40), die auf der Erfassung einer Änderung in der Bläschencharakteristik beruhen. Zum Beispiel wird die Erfassung (38) der Typ-2- oder Typ-1-Bläschenbildung benutzt, um hörbare oder visuelle Warnsignale zu erzeugen (40). Als ein weiteres Beispiel löst die Erfassung (38) von Typ-1- oder Typ-2-Bläschen die Erzeugung (40) eines Steuersignals zur Erhöhung, Verminderung oder Beendigung der Ablationsenergie (44) aus. Die Erzeugung (40) des Steuersignals wird eher automatisch durchgeführt als sich auf die Visualisierung und Reaktion des Benutzers zu verlassen.

Beschreibung[de]
Hintergrund

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Abbildung bei Gewebeablationsverfahren. Insbesondere wird eine Ultraschallabbildungsrückkopplung für Gewebeablationsverfahren vorgesehen.

Eine Hochfrequenzablation der Lungenvenenöffnungen wird angewandt, um einige Fälle einer atrialen Fibrillation zu heilen. Das Verfahren wird innerhalb eines geschlossenen Herzens oder einer geschlossenen Brust durch Einführen eines Ablationskatheters in eine Vene, wie die Femoralvene und durch Leiten der Spitze des Katheters in das rechte Atrium des Herzens über das interatriale Septum in das linke Atrium und hinauf gegen die Öffnungen der pulmonaren Venen durchgeführt. Die Katheterspitze wird unter Verwendung einer oder mehrerer der folgenden Möglichkeiten positioniert: manuelles Gefühl, Fluoroskopie oder Ultraschall

Die Ablation wird durch Beaufschlagen des Gewebes mit Hochfrequenzenergie durchgeführt. Die Ablation wird durch Steuern der Leistungsabgabe der Ablationsvorrichtung durchgeführt. Zum Beispiel können 60 Watt für eine Zeitdauer von 60 Sekunden angewandt werden. Der klinische Erfolg des Verfahrens kann von der Fähigkeit des Arztes abhängen, ausreichend Energie zu dem geeigneten Gewebe zu liefern, um eine unerwünschte elektrische Aktivität durch das Gewebe zu unterbrechen. Eine mögliche Komplikation bzw. ein Risiko des Verfahrens ist es, daß eine zu starke Energiebeaufschlagung Schaden verursacht, möglicherweise zu einer Verengung oder Stenose bei der Lungenvenenöffnung führt.

Da das der Behandlung unterworfene Gewebe nicht unmittelbar visualisiert werden kann, werden andere Mechanismen benutzt, um den Fortschritt der Ablationsprozedur zu beurteilen. Zum Beispiel wird die elektrische Impedanz zwischen dem Ablationskatheter und einem geerdeten Patch am Rücken des Patienten gemessen. Eine plötzliche Zunahme der elektrischen Impedanz ist typischerweise kennzeichnend dafür, daß die Beschädigung des Gewebes begonnen hat. Unglücklicherweise kann dann bereits eine unerwünschte Beschädigung aufgetreten sein. Um eine unerwünschte Beschädigung zu verhindern, werden eine spezielle Leistung und zeitliche Prozedur vorgegeben. Verallgemeinerte Zeit- oder Leistungs-Einstellungen können eine unvollständige oder nicht optimale Ablation liefern. Es können auch Temperaturgrenzen benutzt werden. Die Temperatur kann aber bei der selben Leistung oder Energie abhängig vom Patienten und der Plazierung des Katheters variieren. Der Kontakt zwischen Katheter und Gewebe oder die Plazierung des Kontaktes können ebenfalls das Ergebnis eines Ablationsverfahrens beeinträchtigen.

N. Marrouche et al. benutzen in „Phase-Array Intra-Cardiac Echo Cardiographic Monitoring During Pulmonary Vein Isolation In Patients With Arterial Fibrillation", 107 Circulation, Seiten 2710-2716, 2003 eine Ultraschallbildgebung, um Ablationsprozeduren zu unterstützen. Die Ultraschallbildgebung erlaubt eine Realzeitüberwachung der Hochfrequenzenergieausgabe. Bläschen (bubbles), die durch die Energie erzeugt werden, werden unter Verwendung der fundamentalen B-Modus-Bildgebung betrachtet. Es werden in verschiedenen Situationen verschiedene Arten von Bläschen erzeugt. 1 zeigt eine graphische Darstellung des Bläschensignalpegels als Funktion der Ablationsenergie. Bei mäßigen Energiepegeln, Typ 1 wird eine spärliche Anzahl von Bläschen erzeugt. Annähernd drei bis fünf Sekunden bevor eine unerwünschte Gewebebeschädigung eintritt, werden die Bläschen des Typs 2 erzeugt. Die Bläschen des Typs 2 entsprechen einem lebhaften Schauer von dichten Mikroblasen. Die Ablationsenergie wird beendet, wenn ein Benutzer in einem Ultraschallbild Bläschen des Typs 2 beobachtet. Die Ablationsenergie kann schwächer eingestellt werden, wenn durch den Benutzer die Erzeugung von Bläschen des Typs 1 oder des Typs 2 beobachtet wird. Eine Leistungseinstellung, die durch die Visualisierung der Mikroblasenbildung gesteuert wird, kann das Risiko einer Lungenvenenstenose reduzieren und die Langzeitbehandlung verbessern.

Kurze Zusammenfassung

Die nachfolgend beschriebenen, bevorzugten Ausführungsformen enthalten Verfahren und Systeme zum Identifizieren oder Detektieren einer Bläschenerzeugung während eines Gewebeablationsverfahrens. Die Ultraschallbildgebung wird optimiert, um besser die Erzeugung von Bläschen für eine verfeinerte Visualisierung und/oder Steuerung der Ablationsprozedur zu erfassen. Die Erzeugung der Bläschen kann alternativ oder zusätzlich zur Unterstützung bei der Steuerung und Diagnose während eines Ablationsverfahrens quantifiziert werden. Bei einer weiteren alternativen oder zusätzlichen Ausführungsform werden Signale auf der Grundlage der Erfassung einer Änderung in der Bläschencharakteristik erzeugt. Zum Beispiel wird die Erfassung des Typs 2 oder des Typs 1 der Bläschenerzeugung dazu benutzt, hörbare oder visuelle Warnsignale zu erzeugen. Als ein weiteres Beispiel löst die Erfassung des Typs 1 oder des Typs 2 der Bläschen die Erzeugung eines Steuersignals für die Vergrößerung, Verringerung oder Beendigung der Ablationsenergie aus. Die Erzeugung des Steuersignals wird eher automatisch durchgeführt als auf der Visualisierung und Reaktion des Benutzers zu beruhen.

In einem ersten Aspekt wird ein Verfahren zum Identifizieren einer Bläschenerzeugung während einer Gewebeablationsprozedur vorgesehen. Ein benachbart zum Gewebe liegender Flüssigkeitsbereich wird während der Anwendung der Ablationsenergie mit Ultraschall abgebildet. Die Abbildung wird während der Anwendung der Ablationsenergie für die bildgebenden Bläschen selektiv gesteigert.

Bei einem zweiten Aspekt wird ein System zur Identifizierung einer Bläschenbildung während eines Gewebe-Ablationsverfahren vorgesehen. Der Empfangsstrahlformer wird mit dem Wandler verbunden. Ein Detektor wird mit dem Empfangsstrahlformer verbunden. Ein Steuerprozessor ist abhängig von der Auswahl einer Ablationsprozedur so betreibbar, daß er den Empfangsstrahlformer, die Detektoren oder die Kombination hieraus veranlaßt, die Abbildung der Bläschen während der Ablationsprozedur hervor zu heben.

Bei einem dritten Aspekt wird ein Verfahren zum Erfassen einer Bläschenerzeugung während einer Gewebeablationsprozedur vorgesehen. Ein zum Gewebe benachbarter Flüssigkeitsbereich wird während der Gewebeablationsprozedur mit Ultraschall abgebildet. Eine Änderung in der Bläschencharakteristik wird durch den Prozessor erfasst.

Bei einem vierten Aspekt wird ein System zum Erfassen der Bläschenerzeugung während einer Gewebeablationsprozedur vorgesehen. Ein Empfangsstrahlformer wird mit dem Wandler verbunden. Ein Detektor wird mit dem Empfangsstrahlformer verbunden. Ein Steuerprozessor ist so betreibbar, daß er die durch Ablation hervorgerufene Bläschenerzeugung aus der Datenausgabe durch den Detektor, den Empfangsstrahlformer, den Wandler oder aus Kombinationen hieraus erfasst. Der Steuerprozessor ist so betreibbar, daß er die Bläschenerzeugung in Abhängigkeit von der Auswahl einer Ablationsprozedur erfasst.

Die vorliegende Erfindung ist durch die folgenden Ansprüche definiert, und es sollte nichts in der Beschreibung als eine Begrenzung der Ansprüche angesehen werden. Weitere Aspekte und Vorteile der Erfindung sind nachfolgend in Verbindung mit der bevorzugten Ausführungsform erläutert und können später unabhängig oder in Kombination beansprucht werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Komponenten der Figuren sind nicht notwendigerweise maßstabsgerecht, das Prinzip der Erfindung wird hervorgehoben und nicht nur erläutert. Darüber hinaus bezeichnen in sämtlichen verschiedenen Ansichten der Figuren gleiche Bezugszeichen entsprechende Teile

1 ist eine graphische Darstellung einer Beziehung zwischen der Bläschenerzeugung und der Ablationsenergie;

2 ist ein Blockdiagramm einer Ausführungsform eines Systems zum Identifizieren oder Erfassen einer Bläschenerzeugung während einer Gewebeablationsprozedur; und

3 ist ein Flußdiagramm einer Ausführungsform eines Verfahrens zur Identifizierung bzw. Erfassung einer Bläschenerzeugung während einer Gewebeablationsprozedur.

Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen und der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen Es wird eine verbesserte Ultraschallüberwachung von Ablationsverfahren, wie intrakardialer elektrophysiologischer Prozeduren vorgesehen. Durch Analysieren eines Ultraschallbildes und Steuern der Energiequelle für die Ablationsvorrichtung werden ein Prozessor oder andere automatisierte Vorgänge geschaffen. Es wird eine Rückkopplung benutzt, um die Energieabgabe in das Gewebe zu steuern. Während des Ablationsverfahrens werden ultraschallmäßig helle Reflektoren, wie kleine Gasblasen, erzeugt. Die schnelle Zunahme der Anzahl von hellen Reflektoren geht unmittelbar dem Einsetzen der Gewebebeschädigung voraus. Durch Überwachen des Ultraschallbildes auf verschiedene Arten von Bläschen kann die Arbeitsstelle oder das System schnell die Ablationsleistung reduzieren, bevor ein Schaden auftritt. Durch Vergrößern der Ausprägungder Bläschen bei der Ultraschallbildgebung können verbesserte Ergebnisse des Ablationsverfahrens geliefert werden. Durch automatisches Erfassen einer Zunahme der Anzahl der Bläschen oder einer anderen Charakteristik der Bläschen können verschiedene Aktionen zur Unterstützung des Ablationsverfahrens durchgeführt werden. Dadurch, daß der Benutzer auf das Auftreten einer speziellen Art von Bläschen oder Bläschencharakteristik hingewiesen wird, kann eine bessere Steuerung des Ablationsverfahrens vorgesehen werden. Eine direkte elektronische Rückkopplung kann eingesetzt werden, um die Leistung der Ablationsvorrichtung in Abhängigkeit von den erfassten Charakteristiken der Bläschen zu steuern.

2 zeigt eine Ausführungsform eines Systems 10 zum Identifizieren oder Erfassen einer Bläschenerzeugung während eines Gewebeablationsverfahrens. Das System enthält einen Wandler 12, einen Sendestrahlformer 14, einen Empfangsstrahlformer 16, einen Detektor 18, ein Display 19, einen Steuerprozessor 20, einen Ablator 22 und eine Energiequelle 24. Es können verschiedene weitere oder weniger Komponenten vorgesehen werden, wie eine Ausgestaltung des Systems 10 ohne den Ablator 22 und der Energiequelle 24. Das System 10 ist ein kombiniertes medizinisches diagnostisches Ultraschallabbildungssystem und ein Ablationskathetersystem. Alternativ können getrennte Ablations- und Bildgebungssysteme benutzt werden.

Zur Durchführung der Ablationsprozedur ist der Ablator 22 ein Ablationskatheter für eine intrakardiale Anwendung. Es kann irgendein bekannter oder später entwickelter Ablationskatheter vorgesehen werden. Die Energiequelle 24 ist eine Quelle einer Radiofrequenzenergie, wie eine Wechselstromquelle. Die Frequenz, Leistung, Spitze-zu-Spitze-Amplitude oder andere Charakteristiken der Energie werden durch die Energiequelle 24 gesteuert. Die Energiequelle 24 liefert die Ablationsenergie für den Ablator 22. Während des Gebrauchs wird der Ablator 22 benachbart zu dem Gewebe, wie einer Lungenvene, positioniert, um eine arterielle Fibrillation oder andere elektrische Funktionsstörungen oder Krankheitszustände zu behandeln.

Der Wandler 12 ist ein oder es sind mehrere piezoelektrische oder mikroelektromechanische Elemente für die Bildgebung, wie ein intrakardialer Echokardiographiebildgebungswandler. Bei einer Ausführungsform ist der Wandler 12 eine eindimensionale Reihe aus Elementen. Für eine intrakardiale Anwendung ist der Wandler 12 eine Reihe (ein Array) von Elementen innerhalb eines intrakardialen Katheters, wie beim ACUSON AcuNavTM Diagnose-Ultraschall-Katheter von Siemens Medical Solutions Inc, USA. Die Wandlerelemente sind in der Nähe einer Spitze des Katheters zum Abbilden aus einer Stelle innerhalb des Herzsystems eines Patienten positioniert. Bei alternativen Ausführungsformen ist der Wandler 12 in einer transösophagealen oder einer transthorakalen Echosonde enthalten. In weiteren Ausführungsformen befindet sich der Wandler in einem Sondengehäuse, das für einen externen Gebrauch an einem Patienten gestaltet und bemessen ist. Der Wandler 12 eines intrakardialen Katheters wird zur Überwachung der Ablationsprozedur benachbart zu oder innerhalb derselben Kammer oder Gefäßstruktur wie der Ablator 22 positioniert. Bei einer Ausführungsform ist der Wandler 12 so betreibbar, daß er ein Volumen anstelle eines ebenen Bereiches abtastet, wie eine multidimensionale Gruppe von Elementen oder eine eindimensionale Gruppe, die (beispielsweise durch einen Wobbler) in der Höhe mechanisch gesteuert werden kann

Der Sendestrahlformer 14 erzeugt ein oder mehrere relativ verzögerte und von Unstetigkeiten befreite (apodized) Wellenformen für die Bildgebung. Die Wellenformen werden dem Wandler 12 für die Erzeugung von akustischer Energie längs einer oder mehrerer Abtastlinien zugeführt. Durch wiederholte Anwendung längs verschiedener Abtastlinien wird ein Bereich eines Patienten mit Ultraschallenergie abgetastet. Die Ultraschallenergie wird vom Gewebe, von Flüssigkeiten oder anderen Strukturen innerhalb eines Patienten reflektiert. Einige der Reflexionen treffen auf den Wandler 12. Der Wandler 12 wandelt die empfangenen akustischen Echos in elektrische Signale um. Die elektrischen Signale werden zum Empfangsstrahlformer 16 geliefert.

Der Empfangsstrahlformer 16 ist ein Prozessor, eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung, ein Verstärker, ein Filter, ein Verzögerungsglied, umfaßt Summierer, Schieberegister, Multiplizierer, Phasendreher, Analogschaltungen, Digitalschaltungen, ein feldprogrammierbares Gate-Array, Kombinationen hiervon oder andere bekannte oder später entwickelte Empfangsstrahlformerkomponenten. Der Empfangsstrahlformer 16 ist zu einer Vielzahl von Kanälen konfiguriert. Jedem Kanal ist in einer Empfangsöffnung ein separates Empfangselement zugeordnet. Die Signale in jedem Kanal werden relativ zueinander verzögert und von Unstetigkeiten befreite (apodized). Die relativ verzögerten und geglätteten Signale werden aufsummiert, um innerhalb des Abtastbereiches eine für eine bestimmte räumliche Stelle repräsentative Abtastung zu bilden. Obwohl der Empfangsstrahlformer 16 als mit dem Wandler 12 direkt verbunden dargestellt ist, kann er mit dem Wandler 12 über einen Sende- und Empfangsschalter oder andere Komponenten verbunden sein.

Der Empfangsstrahlformer 16 kann ein oder mehrere Filter enthalten, die vor oder nach dem Summierer positioniert sind. Die Filter sind so betreibbar, daß sie Signale bei gewünschten Frequenzen, wie harmonischen Frequenzen, isolieren. In der vorliegenden Anwendung umfassen die harmonischen Frequenzen Frequenzen außer der übertragenen Grundfrequenz. Zum Beispiel können ganzzahlige harmonische, ultraharmonische oder subharmonische Frequenzen benutzt werden. Eine finite Impulsreaktion, eine infinite Impulsreaktion oder andere Filtervorrichtungen können vorgesehen werden. In weiteren Ausführungsformen enthält der Empfangsstrahlformer 16 Puffer, Speicher, Multiplizierer, Summierer und/oder Filtervorrichtungen zum Kombinieren von zu verschiedenen Zeiten erfassten Signalen, die die gleiche oder eine benachbarte räumliche Stelle repräsentieren. Zum Beispiel werden zwei oder drei sequentielle Impulse längs der gleichen oder längs benachbarter Abtastlinien ausgesandt. Die strahlgeformten Empfangssignale in Reaktion auf jeden der sequentiellen Impulse werden dann gewichtet oder kombiniert. Durch Verwendung einer relativen Phaseneinstellung beim Sendestrahlformer 14, eine relative Gewichtung im Empfangsstrahlformer 16, und/oder eine relative Phaseneinstellung oder positive oder negative Gewichtung im Empfangsstrahlformer 16 kann die gewünschte Information hervorgehoben oder identifiziert und die unerwünschte Information reduziert werden.

Der Detektor 18 ist ein B-Modus-Detektor, ein Doppler-Detektor, ein Kontrastmitteldetektor, ein Oberwellengewebedetektor, enthält Kombinationen hieraus oder ist ein anderer bekannter oder später entwickelter Detektor. Bei einer Ausführungsform ist der Detektor 18 eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung, ein Prozessor oder eine andere Schaltung zum Bestimmen der Intensität oder der Energie, die mit dem Empfangssignal zugeordnet ist. Der Detektor 18 ist mit dem Empfangsstrahlformer 16 direkt oder indirekt verbunden, um die Empfangssignale zu erhalten.

Der Detektor 18 kann, wie oben für den Empfangsstrahlformer 16 beschrieben, die Filterung oder einen anderen Aufbau zum Kombinieren mehrerer Empfangssignale vor der Detektion enthalten. Alternativ oder zusätzlich kann der Detektor 18 Speicher, Puffer, Multiplizierer, Summierer und/oder Filter zum Kombinieren detektierter Werte enthalten, die den gleichen oder ähnlichen räumlichen Stellen zugeordnet sind.

Der Steuerprozessor 20 ist ein üblicher Prozessor, ein Digitalsignalprozessor, eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung, ein feldprogrammierbares Gate-Array, eine Digitalvorrichtung, eine Analogvorrichtung, ein Server, ein Netzwerk oder umfaßt Kombinationen hieraus oder ist ein anderer bekannter oder später entwickelter Prozessor zum Steuern oder Zusammenwirken mit einer oder mehreren Komponenten des Systems 10. Der Steuerprozessor 20 hängt von der Auswahl der Ablationsprozedur ab. Zum Beispiel löst das Verbinden eines speziellen Wandlers 12 mit dem System 10 die Auswahl einer Ablationsprozeduranwendung durch den Steuerprozessor 20 aus. Als weiteres Beispiel veranlaßt das Verbinden einer Energiequelle 24 oder eines Ablators 22, in dem die Energiequelle 24 in dem Bildgebungssystem enthalten ist, den Steuerprozessor 20, die Auswahl einer Ablationsprozeduranwendung auszuführen. Als weiteres Beispiel konfiguriert ein Benutzer das System 10 für den Arbeitsvorgang mit einer Ablationsprozedur, was zur Auswahl der Ablationsprozedur führt. Es kann durch den Benutzer auch die direkte Auswahl einer Ablationsprozeduranwendung erfolgen.

In Reaktion auf die Auswahl der Ablationsprozedur veranlaßt der Prozessor 20 den Empfangsstrahlformer 16, den Sendestrahlformer 14, den Detektor 18 oder Kombinationen hieraus, die Abbildung von Bläschen während der Ablationsprozedur hervorzuheben. Zum Beispiel ist der Steuerprozessor 20 so betreibbar, daß er einen Bildgebungsprozeß auswählt, der die Erfaßbarkeit einer Bläschencharakteristik oder eines anderen Ablationsindikators im Gegensatz zur fundamentalen B-Modus-Abbildung hervorhebt. Zum Beispiel ist der Empfangsstrahlformer 16 so konfiguriert, daß er Signale bei einer Frequenz empfängt, die verschieden zur Sendefrequenz sind. Irgendwelche der verschiedenen harmonischen Empfangsfrequenzen können beit dem Empfangsstrahlformer 16 implementiert werden. Durch den Detektor 18 kann eine Oberwellendetektion vorgesehen werden. Der Detektor 18 und der Empfangsstrahlformer 16 können so konfiguriert sein, daß sie eine nichtlineare Reaktion auf die ausgesandte akustische Energie identifizieren. Der Detektor 18 und/oder der Empfangsstrahlformer 16 können eine gewichtete Summierung der Empfangssignale vorsehen. Ein Störsignalfilter eines Doppler-Detektors 18 kann benutzt werden, um die Empfangssignale zu filtern und den Korrelationsverlust zu identifizieren. Der Detektor 18 kann für eine Doppler-Detektion konfiguriert sein. Es können Kombinationen dieser verschiedenen Bildhervorhebungen zum Erfassen einer Bläschencharakteristik vorgesehen werden. Andere bekannte oder später entwickelte Komponenten und Konfigurationen von Komponenten können benutzt werden, um die Abbildung von Bläschen während einer Ablationsprozedur hervorzuheben. Zum Beispiel werden trotz Fehlens eines dem Benutzer eingespritzten Kontrastmittels Kontrastmittelabbildungstechniken durchgeführt.

Der Steuerprozessor 20 ist zusätzlich oder alternativ so betreibbar, daß er, aus der Datenausgabe des Detektors 18, des Empfangsstrahlformers 16, des Wandlers 12 oder von Kombinationen der selben, die durch Ablation verursachte Erzeugung von Bläschen oder Bläschencharakteristiken detektiert. Zum Beispiel bestimmt der Steuerprozessor 20 eine Zunahme in der Anzahl der Bläschen als eine Zunahme in der Intensität eines Bereiches oder des gesamten Bildes. Eine Zunahme in der Anzahl der Bläschen bis zu einer Schwelle kann zum Triggern anderer Aktionen benutzt werden. Der Steuerprozessor 20 kann andere Quantifizierungen zur Bestimmung der Bläschencharakteristiken durchführen.

Zusätzlich oder als Alternative zum Konfigurieren des Systems 10 für eine verstärkte Abbildung der möglichen Bläschenbildung, die während der Ablationsprozedur erzeugt werden und/oder einer Erfassung der Bläschen oder einer Bläschencharakteristik, erzeugt der Steuerprozessor 20 Signale in Reaktion auf die Erfassung einer Grenzbläschencharakteristik oder in Reaktion auf Bläschen, die während der Ablationsprozedur erzeugt werden. Zum Beispiel erzeugt der Steuerprozessor 20 auf dem Display 19 in Reaktion auf eine Charakteristik der erfassten von Bläschenbildung eine visuelle Warnsignalanzeige. Ein hörbares Warnsignal kann in Reaktion auf eine Charakteristik der erfassten Bläschenbildung über einen Lautsprecher erzeugt werden. Zum Beispiel wird ein Typ oder Pegel einer hörbaren oder visuellen Warnung auf der Grundlage der Erfassung von Bläschen des Typs 1 oder einer relativ spärlichen Bläschenbildung vorgesehen. Der Benutzer kann dann die Ablationsleistung verringern. Ein anderer Typ oder ein höherer Pegel der Warnung wird in Reaktion auf die Erfassung einer Bläschenbildung des Typs 2 oder einer starken Zunahme in der Anzahl der erzeugten Bläschen vorgesehen. Der Benutzer oder das System 10 können dann die Anwendung der Ablationsenergie beenden. Als Alternative oder zusätzlich zur Erzeugung eines Warnsignals gibt der Steuerprozessor 20 bei einer Verbindung mit der Quelle 24 der Ablationsenergie ein Steuersignal aus. Die Quelle 24 reagiert auf das ausgegebene Signal zur Steuerung der Ablationsenergie, beispielsweise durch Erhöhen, Erniedrigen oder Beenden der Energiezufuhr zur Ablationsvorrichtung 22.

3 zeigt eine Ausführungsform eines Verfahrens für die Identifikation oder Erfassung einer Bläschenerzeugung während einer Gewebeablationsprozedur. Das Verfahren wird ausgeführt unter Verwendung des oben anhand von 2 beschriebenen Systems 10 oder eines anderen Systems. Verglichen zu 3 können zusätzliche, andere oder weniger Vorgänge in der gleichen Weise oder in unterschiedlicher Reihenfolge, vorgesehen werden. Zum Beispiel kann nur einer, es können nur zwei oder alle drei Schritte 36, 38 und 40 vorgesehen werden. Die Schritte 42 und 44 entsprechen im allgemeinen dem Schritt 40, so daß sie nicht eingesetzt werden mögen, wenn Schritt 40 nicht vorgesehen ist.

Im Schritt 32 wird Ablationsenergie zugeführt. Die Ablationsenergie wird dem Gewebe zugeführt. Zum Beispiel wird das Gewebe mit einer Radiofrequenzenergie beaufschlagt, die ausreichend ist, um dem Gewebe etwa 60 Watt oder andere Energiemengen zuzuführen. Benachbart zum ausgesuchten Gewebe wird ein Ablationskatheter oder eine andere Elektrode positioniert. Ein Erdungsfleck wird am Patienten positioniert, oder es wird der Patient auf andere Weise mit Erdpotential verbunden. Die dem Ablationskatheter oder der Elektrode zugeführte Energie wird über das Gewebe zur Masse übertragen. Andere bekannte oder später entwickelte Techniken zur Beaufschlagung mit Ablationsenergie können benutzt werden.

In Schritt 34 wird während der Anwendung der Ablationsenergie ein Flüssigkeitsbereich, der sich benachbart zum Gewebe befindet, mittels Ultraschall abgebildet,. Zum Beispiel wird eine intrakardiale Echokardiographie aus einem intrakardialen Katheter geliefert. Die Wandler innerhalb des Katheters erzeugen eine akustische Energie und empfangen akustische Echos zum Gestalten eines Bildes. Es können eine eindimensionale, eine zweidimensionale oder eine dreidimensionale Abbildung benutzt werden. Unter Verwendung einer dreidimensionalen Bildgebung enthält der abgebildete Bereich mit größerer Wahrscheinlichkeit Flüssigkeitsbereiche, in denen während des Ablationsvorgangs Bläschen erzeugt werden. Durch Positionieren eines Katheters oder eines Wandlers benachbart zu dem zu behandelnden Gewebe ist die Abbildungsebene oder ein anderer Bereich so positioniert, daß er sowohl Gewebe als auch eine zum Gewebe benachbarte Flüssigkeit umfaßt, wo das Auftreten der Bläschenerzeugung am wahrscheinlichsten ist. Für die B-Modus-Bildgebung erscheint das Gewebe als eine im allgemeinen helle bis mittlere Reflexion, während die Flüssigkeit als eine dunkle bis mittlere Reflexion erscheint. Andere Arten der Bildgebung, wie eine Doppler-Bildgebung mit größeren Signalen für die Flüssigkeit als für das Gewebe, können benutzt werden. Die Flüssigkeits- und Gewebebereiche werden während der Gewebeablationsprozedur sich wiederholend abgetastet. Während der Prozedur wird eine Bildfolge geliefert.

In Schritt 36 wird die Bildgebung des Schrittes 34, zum Abbilden der Bläschen während der Gewebeablationsprozedur, selektiv hervorgehoben. Die Bildgebung ist so ausgelegt, daß sie Bläschen erfasst. Zum Beispiel wird die Wahrnehmbarkeit von Bläschen durch die Auswahl eines Empfangssignalprozesses, wie eines mit einer Kontrastmittelabbildung verbundenen Prozesses, vergrößert. Die Verstärkung veranlasst, dass Bläschen oder Mikrokugeln mit dem Gewebe oder dem Blut eher einen Kontrast bilden als bei einer fundamentalen B-Modus-Bildgebung. Ein oder verschiedene Bildgebungsprozesse können alleine oder in Kombination benutzt werden. Zum Beispiel werden für die Bildgebung Signale benutzt, die mit von der gesendeten Frequenz abweichenden Frequenzen empfangen werden. Es können Signale bei irgendeiner Harmonischen, Ultraharmonischen oder Subharmonischen entweder unter Verwendung einer einzigen Impulsfilterung oder einer Mehrfachimpulskombination (beispielsweise einer Impulsinversion oder Phaseninversion) benutzt werden. Die Signale können im Oberwellenfrequenzband oder im Sendefrequenzband empfangen werden, wie in einem Frequenzband um die zweite Harmonische des ausgesandten Frequenzbandes. Eine gewichtete Summierung der strahlgeformten Empfangssignale oder anderer zurückkehrender Signale kann benutzt werden, wie es im US-Patent Nr. 6,494,841 beschrieben ist, auf das hier Bezug genommen wird. Die in den US-Patenten Nr. 6,436,041 und 6,497,666 beschriebenen Techniken, auf die hier Bezug genommen wird, können zusätzlich oder alternativ eingesetzt werden. Die Echosignale aus einer Vielzahl von Übertragungen werden für jeweils eine Vielzahl von räumlichen Stellen kombiniert. Die nichtlineare Reaktion der Flüssigkeit oder der Gewebe wird in Reaktion auf die gewichtete Summierung oder Kombination von Informationen erfasst. Die nichtlineare Reaktion liegt bei der ausgesendeten Grundfrequenz oder einer anderen Frequenz. Als weiterer Abbildungsprozeß wird eine Doppler-Detektion benutzt. Der Korrelationsverlust der Bläschen infolge von Zerstörung und/oder der allgemeinen Geschwindigkeitsdifferenz zwischen der Bewegung der Bläschen gegenüber der Flüssigkeit und dem Gewebe, kann zum Hervorheben der Abbildung der Bläschen durch die Dopplerenergie oder -geschwindigkeits-Detektion benutzt werden. Ein Störsignalfilter, wie es bei der Doppler-Bildgebung benutzt wird, kann eingesetzt werden, um starke Signale aus dem sich relativ langsam bewegenden Myokard oder einem anderen Gewebe zu unterdrücken, während Signale aus Bläschen erhalten bleiben. Das Störsignalfilter wird für die B-Modus-Bildgebung oder die Doppler-Bildgebung benutzt, um das Abbilden von Bläschen hervorzuheben.

Es können bekannte oder später entwickelte Kontrastmittelabbildungstechniken benutzt werden, um die Detektion von Bläschen während einer Ablationsprozedur zu verbessern, ohne dem Benutzer zusätzliche Kontrastmittel zu spritzen. Zum Beispiel können Phaseninversion, Impulsinversion, Power-Impulsinversion, Ensemble-Kontrastbildgebung, Power-Harmonische, Power-Angio, Power-Modulation, Ultra-Harmonische, Flash-Echo Bildgebung, Advanced Dynamic Flow, 1,5-Harmonische Bildgebung, Kohärente Kontrast-Bildgebung, Contrast-Impuls-Sequencing, Power-Kontrast-Bildgebung und Agent-Detektions-Bildgebung eingesetzt werden. Diese Ausdrücke werden von verschiedenen Herstellern für Ultraschallgeräte in Verbindung mit Kontrastmittel-Bildgebungstechniken benutzt. Verschiedene Hochleistungs-, Niedrigleistungs-Arten von ausgesandten Impulsen, die Anzahl der ausgesandten Impulse pro Zeile in einem Bild, der Filtertyp, der Empfangsfrequenzgehalt, die Art der Filterung über sämtliche Empfangsimpulse, die Art der Erfassung, die Art des Gewichtens, die relative Phasengebung zwischen ausgesandten Impulsen, die relative Polarität zwischen ausgesandten Impulsen, die Polarität der Gewichte in der Empfangsverarbeitung, die relative Gewichtung in der Empfangsverarbeitung, Kombinationen hiervon oder andere Charakteristika werden variiert, um die Abbildung der Bläschen hervorzuheben. Irgendeine dieser Techniken kann alleine oder in Kombination benutzt werden. Weitere Techniken, wie sie im US-Patent Nr. ... (Anmeldungsnummer 10/644,862) beschrieben sind, auf diese Beschreibung wird Bezug genommen, können benutzt werden.

Für unterschiedliche Zwecke können verschiedene Bildbereiche hervorgehoben werden. Zum Beispiel wird ein dem Fluid oder dem Gewebe zugeordneter, interessierender Bereich identifiziert. Innerhalb des interessierenden Bereiches wird die gewünschte Art der Bildgebung benutzt. Zum Beispiel wird für einen Flüssigkeitsbereich, unabhängig vom Auftreten von Bläschen in diesem Bereich, eine Bildverarbeitung zum Hervorheben von Bildern der Bläschen vorgesehen und es wird eine getrennte oder andere Bildverarbeitung für Gewebebereiche vorgesehen. Bei einer anderen Ausführungsform wird der gesamte Abtastbereich mit oder ohne eine Bildverarbeitung abgebildet, die für die Steigerung des Kontrastes von Bläschen geeignet ist. Sind Bläschen einmal erfasst, dann wird auf dem Bild zum Hervorheben des Kontrastes oder für eine andere Identifizierung der neu erfassten Bläschen ein Overlay vorgesehen. Zum Beispiel wird ein schwarzes und weißes B-Modus-Bild dargestellt. Wenn einmal Bläschen erfasst sind, werden die den erfassten Bläschen zugeordneten Pixel unter Verwendung einer Farbe oder einer erhöhten Helligkeit als Overlay oder Modulation auf dem B-Modus-Bild hervorgehoben. Die Erfassung der Bläschen wird durchgeführt unter Verwendung der verbesserten Bildverarbeitung für die Bildgebung von Bläschen.

In Schritt 38 wird mit einem Prozessor eine Änderung in einer Bläschencharakteristik erfasst. Eine Signal- oder Bild-Verarbeitung wird benutzt, um automatisch die Änderung zu erfassen. Die erfasste Änderung kann gehen von „keine Bläschen" bis zu „einige Bläschen", sie kann eine Zunahme in der Anzahl der Bläschen, ein Unterschied im Ort der Bläschen, ein Unterschied in der Größe der Bläschen, ein Unterschied in der Dichte der Bläschen oder eine andere Charakteristik einer einzelnen Blase oder einer Gruppe von Bläschen sein. Die Verwendung eines Prozessors, wie des Steuerprozessors 20 zum Erfassen der Änderung in der Bläschencharakteristik, kann eine schnellere Reaktion, eine automatische Signalerzeugung, eine zuverlässige Quantifizierung bzw. Reproduzierbarkeit ermöglichen.

Bei einer Ausführungsform wird der interessierende Bereich, wie ein Flüssigkeitsbereich, automatisch auf der Grundlage einer Veränderung der Signale für verschiedene räumliche Stellen als Funktion der Zeit bestimmt. Im Ergebnis wird der interessierende Bereich automatisch innerhalb des jeweiligen Bildes in einer Folge von Bildern positioniert, so daß eine Bewegung des Patienten oder des Wandlers weniger wahrscheinlich zu einer unkorrekten Anzeige der Bläschen führt. Für jedes Pixel auf einem B-Modus-Bild oder einem anderen Bild, wird die Spitze-zu-Spitze Variation, die Maximum Variation, die Durchschnittsvariation oder eine andere Variation bestimmt. Bei einer Ausführungsform wird die Variation als Funktion eines Zyklus, wie eines Herzzyklus bestimmt. Die Variation wird über einen Herzzyklus oder weitere ganzzahlige Herzzyklen bestimmt. Bei einer weiteren Ausführungsform wird eine am besten angepaßte Sinusform benutzt, um die Veränderung in der Helligkeit für jedes Pixel als Funktion des Herzzyklus zu bestimmen. Pixel oder räumliche Stellen, die beständig eine Blutansammlung repräsentieren, weisen nur eine geringe oder keine Veränderung auf. Pixel aus dem Gewebe und Pixel, die manchmal Gewebe und manchmal Blut zeigen, können ein größeres Maß an Variation aufweisen. Der interessierende Bereich wird an räumlichen Stellen eingestellt, die dem Zentrum in der Tiefe und seitlich innerhalb des abgetasteten Bereiches zugeordnet sind. Innerhalb dieses Bereiches werden Pixel und räumliche Stellen, die einer beständigen Darstellung der Blutansammlung zugeordnet sind, als interessierender Bereich identifiziert. Alternativ oder zusätzlich können voreingestellte oder durch den Benutzer definierte Winkel bzw. die Tiefe eines Bildes benutzt werden. Es wird dann unter Einsatz einer Signalverarbeitung innerhalb des interessierenden Bereiches eine Bläschencharakteristik gemessen.

Die Änderung in der Bläschencharakteristik wird erfasst unter Verwendung irgendeiner Charakteristik der Empfangssignale. Zum Beispiel wird für wenigstens den Flüssigkeitsbereich eine Intensitätscharakteristik berechnet. Eine Zunahme in der Signalintensität innerhalb des Flüssigkeitsbereiches, eines vordefinierten Bereiches, eines durch den Benutzer bestimmten, interessierenden Bereiches, des Gewebebereiches oder anderswo, zeigt das Vorhandensein oder die Größe von Typ 1 oder Typ 2 Bläschen an. Eine von verschiedenen Größen kann eingesetzt werden, wie eine integrierte Summe, ein arithmetisches Mittel, ein Mittelwert, eine Anzahl von Pixeln oder räumlichen Bereichen oberhalb einer vorbestimmten oder vom Benutzer definierten Schwelle oder eine andere Statistik. Zum Beispiel wird eine oder es werden mehrere Messungen des interessierenden Bereiches benutzt, die im US-Patent 6,030,344 beschrieben sind. Auf diese Beschreibung wird Bezug genommen. Die Messung der Charakteristik kann einem einzigen Bild zugeordnet werden, oder über eine Vielzahl von Bildern gefiltert werden, um die Auswirkung von Zufallsrauschen zu verringern. Die Filterung kann variieren als Funktion des Abschnittes des Herzzyklus, der der Erfassung eines speziellen Bildes zugeordnet ist, um für normale Helligkeitsveränderungen innerhalb des Herzzyklus zu sorgen. Es kann eine der verschiedenen zeitlichen oder räumlichen Filtermethoden benutzt werden, wie eine temporale Tiefpaßfilterung.

Die Intensitätscharakteristik oder ein anderes Maß werden mit einer Schwelle verglichen. Die Schwelle ist vorbestimmt, anwenderspezifisch, patientenspezifisch oder wird durch den Benutzer eingestellt. Die Schwelle kann als Funktion der empfangenen Daten adaptiv ausgebildet sein. Die Schwelle bestimmt die Pegel oder Bläschencharakteristiken, die speziellen Ereignissen zugeordnet sind. Zum Beispiel wird eine Schwelle der Erfassung von Typ 1 Bläschen zugeordnet. Es können für verschiedene Pegel von Typ 1 Bläschen verschiedene Schwellen vorgesehen werden. Typ 1 Bläschen sind Bläschen, die einem relativ spärlichen oder minimalen Auftreten zugeordnet sind, wie Bläschen, die erzeugt werden, bei einer, nahe einer Gewebeschädigung liegenden, hohen Ablationsleistung, welche aber noch keine Gewebeschädigung hervorruft. Eine zusätzliche Schwelle oder eine zusätzliche Gruppe von Schwellen kann für Typ 2 Bläschen oder Bläschen benutzt werden, die mit einem größeren Risiko einer Gewebebeschädigung verbunden sind. Typ 2 Bläschen sind innerhalb des Flüssigkeitsbereichs in der Nähe der Ablation dichter. Verschiedene Längen, Vorgänge, eine Bildverarbeitung oder andere Ergebnisse resultieren aus dem Vergleich der verschiedenen Messungen bezüglich der Schwellen. Der Benutzer kann einen nominalen Signal-Grundlinienpegel einstellen, um ein normales oder subkritisches Auftreten von Bläschen anzuzeigen, einen Bereich oberhalb einer Grundlinienanzahl von Bläschen, einen kritischen Bläschenpegel oder ein anderes Ereignis. Es kann eine Rückmeldung beziehungsweise Rückkopplung für den Benutzer vorgesehen werden, wie eine Kurve, eine Zahl oder eine Farbe, die den gegenwärtigen, den Bläschen zugeordneten Signalpegel anzeigt und wie der Signalpegel, verglichen zu einer Grundlinie und kritischen Schwellen, liegt.

Es können andere Maßnahmen und damit verbundene Schwellen benutzt werden. Zum Beispiel kann eine topologische Analyse eines Bildes verwendet werden, um eine Zunahme, eine Abnahme oder die Anzahl von hellen Spitzen innerhalb eines räumlich gefilterten oder gleichmäßigen Bildes zu bestimmen. Zum Beispiel wird die Anzahl der Signalspitzen innerhalb des Flüssigkeitsbereiches bestimmt. Eine größere Anzahl von Spitzen weist mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine größere Anzahl von Bläschen oder eine größere Dichte der Bläschen und damit auf eine exzessive Ablationsenergie hin. Eine räumliche Filterung, wie eine Tiefpaßfilterung, vermeidet ein durch die Spitzen hervorgerufenes Rauschen.

In Schritt 40 wird in Reaktion auf eine Bläschencharakteristik ein elektrisches Signal erzeugt. Zum Beispiel wird abhängig von einer erfassten Änderung in einer Bläschencharakteristik oder abhängig von einer Bläschencharakteristik bezüglich einer Schwelle ein elektrisches Signal erzeugt. Ein elektrisches Signal entspricht einem Signal, um einem Benutzer oder einem medizinischen Fachmann eine Rückmeldung zu liefern. In Schritt 42 werden Warnungen ausgegeben. Es wird zum Beispiel eine visuelle Warnung erzeugt. Eine Zunahme bis zu Typ 2 Bläschencharakteristiken oder in der Anzahl der Bläschen kann innerhalb einer Zeit von zwei bis fünf Sekunden geliefert werden, bevor eine Gewebeschädigung eintritt. Eine visuelle Warnung macht es wahrscheinlicher, daß ein Benutzer die Ablationsenergie reduziert oder beseitigt und dadurch eine Gewebeschädigung vermieden wird. Die visuelle Warnung kann ein Piktogramm sein, ein blinkender Bildschirm, eine Nachricht auf dem Bildschirm, eine Änderung in der Farbe eines Bildes oder eine andere visuelle Warnung. Zum Beispiel werden die detektierten Bläschen in der Helligkeit vergrößert oder in anderer Weise hervorgehoben, um die Warnung effektiver sichtbar zu machen. Alternativ oder zusätzlich wird abhängig von der Schwellenzunahme in der Bläschencharakteristik ein elektrisches Signal als Tonwarnsignal erzeugt. Dem Benutzer wird eine verbale Warnung, ein Warngeräusch oder eine andere Tonwarnung geliefert. Es können auch Warnungen, die anderen Ereignissen als einer kritischen Zunahme der Bläschen zugeordnet sind, vorgesehen werden. Zum Beispiel können Warnungen vorgesehen werden, die einer Reduzierung der Ablationsenergie in Reaktion auf das Einsetzen von spärlich beabstandeten oder Typ 1 Bläschen zugeordnet sind.

In Schritt 44 wird das in Schritt 40 erzeugte Signal alternativ oder zusätzlich zur Änderung der Ablationsenergie ausgegeben. Zum Beispiel wird aus einem Ultraschallbildgebungssystem ein Signal ausgegeben, das eine gewünschte Änderung in der Ablationsenergie anzeigt. Das elektrische Signal ist betreibbar, um die Quelle der Ablationsenergie zu veranlassen, die Ausgangsenergie zu verändern. Es wird ein Signal benutzt, um die Ablationsenergie zu erhöhen, zu erniedrigen oder abzuschalten. Andere Änderungen der Ablationsenergie, wie der Frequenz, der Amplitude, der Leistung oder der Dauer der Ablationsenergie können vorgesehen werden. Bei einer Ausführungsform wird die Erfassung von spärlich verteilten Bläschen dazu benutzt, um eine Abnahme in der Leistung anzuzeigen. Eine Erfassung des Typs 2 oder einer Ausbreitung von Bläschen veranlasst die Quelle die Anwendung einer Ablationsenergie zu beenden. Ferner kann das elektrische Signal eine Zunahme in der Ablationsenergie in Reaktion auf eine erfasste Abnahme im Bläschensignalpegel oder auf die Erfassung eines ausbleibenden Bläschensignals veranlassen. Vorbestimmte oder durch den Benutzer eingestellte Grenzen oder Einstellungen werden für das Ausmaß der Änderung benutzt. Die Erzeugung des Signals in Schritt 40 liefert ein Sicherheitsnetz oder einen automatisierten Mechanismus in Reaktion auf ein Ultraschallbild zur Reduzierung schädlicher Wirkungen.

Bei einer Ausführungsform wird das elektrische Signal, das erzeugt wird, um die Ablationsenergiequelle oder ein elektrisches Signal zu steuern, das die Quelle der Ablationsenergie darstellt, unter Verwendung einer Wandlerschnittstelle verfügbar gemacht, wie einer Schnittstelle an einem Ultraschallsystem, die zum Betätigen eines transesophagalen Wandlers, eines Wobbler-Wandlers oder eines anderen Wandlers mit einem Motor benutzt wird. Eine externe Mischbox oder ein Signalwandler können zusätzlich zum Umwandeln eines elektrischen Ausgangssignals in ein Signal benutzt werden, das durch den Ablationskatheter oder die Ablationsenergiequelle erkannt wird.

Die Erfindung ist oben anhand verschiedener Ausführungsformen beschrieben worden. Änderungen und Modifikationen sind im Rahmen der Erfindung möglich. Die obige Beschreibung dient lediglich der Erläuterung.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Identifizieren einer Bläschenerzeugung während eines Gewebeablationsverfahrens, wobei das Verfahren die folgenden Schritte enthält:

    (a) Abbilden (34) eines zu dem Gewebe benachbarten Flüssigkeitsbereiches mit Ultraschall während der Gewebeablationsprozedur; und

    (b) Selektives Steigern (36) der Bildgebung für die Abbildung von Bläschen während (a).
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei (a) enthält:

    Durchführen (34) einer intrakardialen Echographie, während das Gewebe mit Radiofrequenzenergie beaufschlagt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei (a) enthält:

    Abbilden (34) sowohl des Gewebes als auch des zum Gewebe benachbarten Flüssigkeitsbereiches.
  4. Verfahren nach einem Ansprüche 1 bis 3, wobei (a) enthält:

    Abbilden (34) aus einem intrakardialen Katheter.
  5. Verfahren nach einem Ansprüche 1 bis 4, wobei (b) enthält:

    Steigern (36) der Wahrnehmbarkeit von Bläschen durch Auswahl eines Empfangsignalprozesses.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei (b) enthält:

    Auswählen (36) eines Bildgebungsprozesses aus der folgenden Gruppe: Empfangen der Signale bei einer von der Sendefrequenz verschiedenen Frequenz, harmonische Bildgebung, Erfassen einer nichtlinearen Reaktion auf die ausgesandte akustische Energie, gewichtete Summierung der strahlgeformten Empfangssignale, Störsignalfilterung der empfangenen Signale, Dopplerdetektion und Kombinationen hieraus.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei (b) enthält:

    Empfangen (36) der Signale bei einem harmonischen Frequenzband eines Sendefrequenzbandes.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei (b) enthält:

    Kombinieren (36) von Echosignalen aus einer Vielzahl von Ausstrahlungen für jede aus einer Vielzahl von räumlichen Stellen.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei (b) enthält:

    Erfassen (36) einer nichtlinearen Reaktion.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei (b) enthält:

    ein Unterdrücken (36) von wenigstens einigen Signalen aus dem Gewebe.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei (b) enthält:

    ein Störsignalfiltern (36) der Empfangssignale.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, ferner enthaltend:

    (c) Erfassen (38) einer Zunahme in der Anzahl der Bläschen mit einem Prozessor.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, ferner enthaltend:

    (c) Erzeugen (40) eines elektrischen Signals in Reaktion auf eine Bläschencharakteristik.
  14. System (10) zum Identifizieren einer Bläschenbildung während einer Gewebeablationsprozedur, wobei das System (10) enthält:

    einen Wandler (12);

    einen mit dem Wandler (12) verbundenen Empfangsstrahlformer (16);

    einen mit dem Empfangsstrahlformer (16) verbundenen Detektor (18); und

    einen Steuerprozessor (20), der abhängig von der Auswahl einer Ablationsprozedur so betätigbar ist, daß er den Empfangsstrahlformer (16), den Detektor (18) oder Kombination hieraus, veranlaßt, die Bildgebung der Bläschen während der Ablationsprozedur hervorzuheben.
  15. System (10) nach Anspruch 14, wobei der Wandler (12) einen Wandler (12) in einem intrakardialen Echograph-Katheter enthält;

    ferner enthaltend:

    einen zum intrakardialen Katheter benachbarten Gewebeablationskatheter.
  16. System (10) nach Anspruch 14 oder 15, wobei der Steuerprozessor (20) fähig ist, einen Bildgebungsprozeß aus der folgenden Gruppe auszuwählen:

    Empfangen der Signale bei einer von der Sendefrequenz verschiedenen Frequenz mit dem Empfangsstrahlformer (16), harmonische Bildgebung mit dem Empfangsstrahlformer (16), harmonische Detektion mit dem Detektor (18), Erfassen einer nichtlinearen Reaktion auf die ausgestrahlte akustische Energie mit dem Detektor (18), gewichtete Summierung der strahlgeformten Empfangssignale mit dem Detektor (18), Störsignalfilterung der empfangenen Signale mit dem Detektor (18), Dopplerdetektion mit dem Detektor (18) und Kombinationen hieraus.
  17. System (10) nach einem der Ansprüche 14 bis 16, wobei der Steuerprozessor (20) fähig ist, eine Schwellenwertzunahme in der Anzahl von Bläschen zu bestimmen.
  18. System (10) nach einem der Ansprüche 14 bis 17, ferner enthaltend:

    einen mit dem Steuerprozessor (20) verbundenen Steuersignalausgang, und eine Quelle (24) einer Radiofrequenz-Ablationsenergie, wobei die Quelle (24) auf ein Signal am Steuersignalausgang reagiert.
  19. Verfahren zum Erfassen einer Bläschenbildung während einer Gewebeablationsprozedur, wobei das Verfahren enthält:

    (a) Abbilden (34) eines zu dem Gewebe benachbarten Flüssigkeitsbereiches mit Ultraschall während der Gewebeablationsprozedur; und

    (b) Erfassen (38) einer Änderung in einer Bläschencharakteristik mit einem Prozessor.
  20. Verfahren nach Anspruch 19, wobei (a) enthält:

    Durchführen (34) einer intrakardialen Echographie, während das Gewebe mit Radiofrequenzenergie beaufschlagt wird.
  21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, wobei (a) enthält:

    Abbilden (34) aus einem intrakardialen Katheter.
  22. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 21, wobei (b) enthält:

    Erfassen (38) einer Zunahme in der Anzahl der Bläschen.
  23. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 22, wobei (b) enthält:

    Berechnen (38) einer Intensitätscharakteristik für wenigstens den Flüssigkeitsbereich.
  24. Verfahren nach Anspruch 23, wobei (b) enthält:

    Vergleichen (38) der Intensitätscharakteristik mit einer Schwelle.
  25. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 24, wobei (b) enthält:

    Bestimmen (38) einer Anzahl von Signalspitzen in wenigsten dem Flüssigkeitsbereich.
  26. Verfahren nach Anspruch 19, wobei (b) enthält:

    Bestimmen (38) einer Änderung für eine Vielzahl von räumlichen Stellen als Funktion der Zeit.
  27. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 26, ferner enthaltend:

    (c) Erzeugen (40) eines elektrischen Signals in Reaktion auf die detektierte Änderung.
  28. Verfahren nach Anspruch 27, wobei (c) enthält:

    Erzeugen (40) einer visuellen Warnung in Reaktion auf eine Schwellenwertzunahme in der Bläschencharakteristik.
  29. Verfahren nach Anspruch 27 oder 28, wobei (c) enthält:

    Erzeugen (40) einer Tonwarnung in Reaktion auf eine Schwellenwertzunahme in der Bläschencharakteristik.
  30. Verfahren nach einem der Ansprüche 27 bis 29, wobei (c) enthält:

    Ausgeben (40) des elektrischen Signals an eine Quelle (24) der Ablationsenergie, wobei das elektrische Signal fähig ist, die Quelle (24) zu veranlassen, die Ablationsenergie zu verändern.
  31. Verfahren nach Anspruch 30, wobei das elektrische Signal fähig ist, die Quelle (24) zu veranlassen, die Anwendung der Ablationsenergie zu beenden.
  32. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 31, ferner enthaltend:

    (c) Anpassen (36) der Bildgebung, um während der Gewebeablationsprozedur Bläschen zu erfassen.
  33. System (10) zum Erfassen einer Bläschenbildung während einer Gewebeablationsprozedur, wobei das System (10) enthält:

    einen Wandler (12);

    einen mit dem Wandler (12) verbundenen Empfangstrahlformer (16);

    einen mit dem Empfangsstrahlformer (16) verbundenen Detektor (18); und

    einen Steuerprozessor (20), der fähig ist, die durch Ablation hevorgerufene Bläschenbildung aus den Daten zu erfassen, die ausgegeben werden durch den Detektor (18), den Empfangsstrahlformer (16), den Wandler (12) oder Kombinationen hieraus, wobei der Steuerprozessor (20) fähig ist, die Bläschenbildung in Reaktion auf die Auswahl einer Ablationsprozedur zu erfassen.
  34. System (10) nach Anspruch 33, wobei der Wandler (12) einen Wandler (12) in einem intrakardialen Echograph-Katheter enthält;

    ferner enthaltend:

    einen Gewebeablationskatheter benachbart zum intrakardialen Katheter.
  35. System (10) nach Anspruch 33 oder 34, wobei der Steuerprozessor (20) fähig ist, einen Bildgebungsprozessor aus der folgenden Gruppe auszuwählen: Empfangen der Signale mit dem Empfangsstrahlformer (16), bei einer von der Sendefrequenz verschiedenen Frequenz, Harmonische Bildgebung mit dem Empfangsstrahlformer (16), Harmonische Detektion mit dem Detektor (18), Erfassen einer nichtlinearen Reaktion auf die gesendete akustische Energie mit dem Detektor (18), Gewichtete Summierung der strahlgeformten Empfangssignale mit dem Detektor (18), Störsignalfilterung der empfangenen Signale mit dem Detektor (18), Dopplerdetektion mit dem Detektor (18) und Kombinationen hieraus.
  36. System (10) nach Anspruch 33, wobei der Steuerprozessor (20) fähig ist, eine Schwellenwertzunahme in der Anzahl der Bläschen zu bestimmen.
  37. System (10) nach einem der Ansprüche 33 bis 36, ferner enthaltend:

    einen mit dem Steuerprozessor (20) verbundenen Steuersignalausgang und eine Quelle (24) einer Radiofrequenz-Ablationsenergie, wobei die Quelle (24) auf ein Signal am Steuersignalausgang reagiert,

    wobei der Steuerprozessor (20) fähig ist, das Signal in Reaktion auf die Erfassung einer Schwellenwert-Bläschencharakteristik zu erzeugen.
  38. System (10) nach einem der Ansprüche 33 bis 37, ferner enthaltend:

    ein Display (19), das fähig ist, eine Warnung in Reaktion auf eine Charakteristik der erfassten Bläschenbildung darzustellen.
  39. System (10) nach einem der Ansprüche 33 bis 38, ferner enthaltend:

    einen Lautsprecher, der fähig ist, in Reaktion auf eine Charakteristik der erfassten Bläschenbildung, hörbar zu warnen.
  40. Verfahren zum Erfassen einer Bläschenbildung während einer Gewebeablationsprozedur, wobei das Verfahren enthält:

    (a) Abbilden (34) eines zum Gewebe benachbarten Flüssigkeitsbereiches mit Ultraschall während der Gewebeablationsprozedur; und

    (b) Automatisches Erzeugen (40) wenigstens eines Warnsignals, eines Ablationsenergiesteuersignals oder einer Kombination hieraus in Reaktion auf durch den Prozessor identifizierte Bläschen im Flüssigkeitsbereich.
  41. Verfahren nach Anspruch 1, wobei (a) eine dreidimensionale Bildgebung (34) des Flüssigkeitsbereiches umfaßt.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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