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Dokumentenidentifikation DE19541453B4 02.02.2006
Titel Kennzeichnungsmaterial und dessen Verwendung
Anmelder Denso Corp., Kariya, Aichi, JP
Erfinder Tabuchi, Yasuo, Anjo, Aichi, JP;
Ohguchi, Junichi, Toyoake, Aichi, JP;
Tanimoto, Fumio, Yokkaichi, Aichi, JP
Vertreter Zumstein & Klingseisen, 80331 München
DE-Anmeldedatum 07.11.1995
DE-Aktenzeichen 19541453
Offenlegungstag 15.05.1996
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 02.02.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.02.2006
IPC-Hauptklasse B41M 5/24(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse B44C 1/16(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      B44C 1/22(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      G09F 7/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      B23K 26/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      B60R 13/10(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kennzeichnungsflachmaterial, auf dem Kennzeichnungsabschnitte durch Einstrahlen von Laserlicht gebildet werden können, um Buchstaben, Symbole und Bilddarstellungen herzustellen, wobei das Kennzeichnungsflachmaterial zur Bildung von Firmen- bzw. Typenschildern geeignet ist, die auf die Außenfläche von Automobilteilen geklebt werden, beispielsweise um die Teile-Nummer, das Herstellungsdatum oder das Warenzeichen darzustellen.

Ein herkömmliches Laserkennzeichnungsverfahren dieser Art ist in der Veröffentlichung des geprüften japanischen Patents Nr. 5-37753 vorgeschlagen. Demnach wird eine Oberfläche eines transparenten Substrats mit einer ersten gefärbten Schicht abgedeckt, die ein höheres Laserlicht-Absorptionsvermögen als das Substrat hat, und Laserlicht wird von der Außenfläche des Substrats aus eingestrahlt, um eine thermische Expansion und eine Beseitigung bzw. Ablösung von Abschnitten gewünschter Form auf der ersten gefärbten Schicht zu erreichen, wodurch Kennzeichnungsabschnitte gebildet werden.

Eine zweite gefärbte Schicht unterschiedlichen Farbtons wird außerdem über der ersten gefärbten Schicht derart gebildet, dass die Farbe der zweiten gefärbten Schicht die Kennzeichnungsabschnitte abdeckt, welche die gewünschte Form haben.

Da jedoch die Bildung der Kennzeichnungsabschnitte bei diesem Stand der Technik die Bildung einer zweiten gefärbten Schicht mit einem unterschiedlichen Farbton nach der Bildung der Kennzeichnungsabschnitte mit der gewünschten Form auf der ersten gefärbten Schicht durch Laserlichteinstrahlung erfordert, muss ein gesonderter Schritt (Beschichtungsschritt) zur Bildung der zweiten gefärbten Schicht durchgeführt werden, wodurch die Herstellungskosten steigen.

US 4 847 181 beschreibt ein Verfahren zur Anbringung eines Kennzeichens auf der Oberfläche eines Produkts, in dem die mit dem Kennzeichen zu versehende Oberfläche mit einem Laserstrahl bestrahlt wird, um ein Kennzeichen, wie Buchstaben, zu bilden. Anschließend wird die Kennzeichnung von dem Produkt für die Verwendung des Produkts entfernt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Kennzeichnungsflachmaterial, welches nicht leicht von einem damit versehenen Produkt abzuziehen ist, sowie die Verwendung desselben zur Kennzeichnung von Produkten bereitzustellen.

Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen angegebenen Merkmale gelöst. Bei dem erfindungsgemäßen Kennzeichnungsflachmaterial ist eine transparente Haftschicht vorgesehen, um die Haftkraft des Kennzeichnungsflachmaterials zu erhöhen. Denn hierdurch tritt das Laserlicht im Vergleich zu einer gefärbten Haftschicht relativ ungehindert durch die Haftschicht. Deshalb wird die Haftschicht kaum durch das Laserlicht erhitzt und somit kaum geschmolzen, so dass ein zufriedenstellend großer Bereich, in welchem die Haftschicht mit dem Produkt verklebt wird, erhalten werden kann. Deshalb kann das Kennzeichnungsflachmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung nicht leicht von dem Produkt gelöst werden.

Gemäß einem Aspekt wird ein Kennzeichnungsflachmaterial bereitgestellt, das zumindest eine transparente Haftschicht mit guter Durchlässigkeit für Laserlicht, eine Abdeckschicht, welche abziehbar auf einer Seite der transparenten Haftschicht vorgesehen ist, und eine gefärbte Schicht mit guter Absorption von Laserlicht umfasst, welche auf der anderen Seite der transparenten Haftschicht vorgesehen ist, auf der Kennzeichnungsabschnitte durch Entfernen von vorbestimmten Bereichen durch Bestrahlung mit Laserlicht ausgebildet werden können.

Gemäß einem anderem Aspekt wird ein Kennzeichnungsflachmaterial bereitgestellt, das eine transparente Haftschicht mit guter Durchlässigkeit für Laserlicht, eine Abdeckschicht, welche abziehbar auf einer Seite der transparenten Haftschicht vorgesehen ist, eine gefärbte Schicht mit guter Absorption von Laserlicht, welche auf der anderen Seite der transparenten Haftschicht vorgesehen ist und auf der Kennzeichnungsabschnitte durch Entfernen von vorbestimmten Bereichen durch Bestrahlung mit Laserlicht ausgebildet werden können, und eine transparente Schicht mit guter Durchlässigkeit für Laserlicht umfasst, die auf der gefärbten Schicht vorgesehen ist.

Gemäß einem weiteren Aspekt wird ein Kennzeichnungsflachmaterial bereitgestellt, das eine transparente Haftschicht mit guter Durchlässigkeit für Laserlicht, eine Abdeckschicht des Kennzeichnungsflachmaterials, welche abziehbar auf einer Seite der transparenten Haftschicht vorgesehen ist, eine transparente Schicht mit guter Durchlässigkeit für Laserlicht, welche auf der anderen Seite der transparenten Haftschicht vorgesehen ist, und eine gefärbte Schicht mit guter Absorption von Laserlicht umfasst, welche auf der transparenten Schicht vorgesehen ist, und auf welcher Kennzeichnungsabschnitte durch Entfernen von vorbestimmten Bereichen durch Bestrahlung mit Laserlicht ausgebildet werden können.

In den Ansprüche 4 und 5 ist jeweils die erfindungsgemäße Verwendung der Kennzeichnungsflachmaterialien nach der vorliegenden Erfindung angegeben.

Demnach sieht die Erfindung gemäß den Ansprüchen 1 bis 3 den Aufbau eines Kennzeichnungsflachmaterials vor, bei dem Kennzeichnungsabschnitte durch den Kontrast zwischen der Farbe der gefärbten Schicht und der Farbe der Außenfläche des Produkts dargestellt werden, weshalb die Kennzeichnungsabschnitte unter Verwendung der Farbe der Außenfläche des Produkts selbst durch einfaches Bilden von Kennzeichnungsabschnitten durch Einstrahlung von Laserlicht auf das Flachmaterial, das einen einfachen Aufbau hat, ohne die Notwendigkeit einer zweiten gefärbten Schicht eines unterschiedlichen Farbtons gemäß dem Stand der Technik zufriedenstellend dargestellt werden können. Dadurch kann das erfindungsgemäße Laserkennzeichnungsverfahren mit niedrigen Kosten realisiert werden, wobei die erfindungsgemäße Ausführung in der Praxis zu einer überraschenden Wirkung führt, weil die Farbe des gekennzeichneten Produkts in das Erscheinungsbild der erfindungsgemäßen Kennzeichnung mit einbezogen ist.

Da die Kennzeichnungsabschnitte unter Verwendung der Farbe der Außenfläche des Produkts selbst dargestellt werden, besteht keinerlei Bedarf, das Produkt mit einer speziellen Farbe anzustreichen. Außerdem gestaltet sich der Laserkennzeichnungsvorgang gemäß der vorliegenden Erfindung einfacher als bei der direkten Kennzeichnung von Produkten, weil dadurch Kennzeichnungsabschnitte durch Einstrahlung von Laserlicht auf kleinen Kennzeichnungsschildern gebildet werden können.

Ferner erlauben die in den Ansprüchen 1 bis 5 festgelegten Gegenstände einen Schutz der gefärbten Schicht, da die transparente Schicht unerwünschte Vorgänge, wie beispielsweise das Abtrennen der gefärbten Schicht von den Kennzeichnungsabschnitten verhindert, wenn auf die gefärbte Schicht externe Kräfte direkt ausgeübt werden.

Ferner kann durch eine nichtwärmeerzeugende transparente Schicht zwischen der gefärbten Schicht, die Wärme durch Laserlichteinstrahlung erzeugt und der transparenten Haftschicht eine Wärmeübertragung von der gefärbten Schicht auf die Haftschicht während der Laserlichteinstrahlung minimal gehalten werden. Die Haftfähigkeit der Haftschicht wird deshalb durch eine ansteigende Temperatur nicht beeinträchtigt.

Ein weiterer Aspekt, der nicht Gegenstand der Erfindung ist, sieht die Verwendung eines gefärbten Acrylhaftmittels mit guter Absorption von Laserlicht für die Haftschicht vor, wobei die Kennzeichnungsabschnitte gebildet werden, wenn Laserlicht darauf gestrahlt wird, um eine Wärmeerzeugung in den und ein Entfernen der vorbestimmten Bereichen sowohl in der gefärbten Schicht wie in der gefärbten Haftschicht zu erzeugen. Wenn deshalb die Abdeckschicht von der gefärbten Haftschicht abgezogen und das Flachmaterial auf die Außenfläche eines Produkts durch die Haftschicht geklebt und befestigt wird, kann die Farbe der Außenfläche des Produkts gesehen werden, da sie lediglich durch die transparente Schicht ausgehend von den Kennzeichnungsabschnitten scheinen muß, wodurch die Farbe der Außenfläche des Produkts noch deutlicher gesehen werden kann.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert; es zeigen:

1 eine Schnittansicht der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,

2 eine Schnittansicht des Kennzeichnungsblatts der ersten Ausführungsform in einem auf die Außenfläche eines Produkts geklebten Zustand,

3 eine Schnittansicht eines Beispiels, welches nicht Gegenstand der Erfindung ist, und

4 eine Schnittansicht der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

1 betrifft die erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Insbesondere zeigt 1 den Aufbau eines Kennzeichnungsflachmaterials A im Querschnitt, das bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Einsatz gelangt, wobei eine transparente Schicht 1 aus einem dünnen Film vorbestimmter Dicke (etwa 50 &mgr;m) aus einem transparenten Substrat mit guter Durchlässigkeit für Laserlicht, wie beispielsweise einem Polyesterfilm, besteht. Eine gefärbte Schicht 2, die aus einer dampfniedergeschlagenen Aluminiumschicht besteht, ist auf der Oberfläche der einen Seite der transparenten Schicht 1 durch Dampfniederschlagen integral gebildet. Die gefärbte Schicht 2 hat eine gute Absorption für Laserlicht.

Da vorliegend die dampfniedergeschlagene Aluminiumschicht Silberfarbe zeigt, kann dann, wenn die Farbe der gefärbten Schicht 2 eine andere Farbe als Silber haben soll, eine Farbdruckschicht geeigneter Farbe durch Acrylbeschichtung auf der dampfniedergeschlagenen Aluminiumschicht gebildet werden. Die gefärbte Schicht 2 ist deshalb nicht auf einen Aufbau mit einer einzigen dampfniedergeschlagenen Aluminiumschicht beschränkt, sondern kann einen Mehrschichtaufbau haben.

Eine transparente Haftschicht 3 ist auf die Oberfläche einer Seite der gefärbten Schicht 2 aufgebracht bzw. geklebt und sie besteht aus einem transparenten Haftmittel, wie beispielsweise Acrylhaftmittel, und hat eine gute Durchlässigkeit für Laserlicht.

Einer Grundschicht 4 kommt die Funktion einer Abdeckschicht (Trennelement) zu, welche die Seite der transparenten Haftschicht 3 gegenüberliegend zur gefärbten Schicht 2 abdeckt, und auf der Oberfläche der Grundschicht 4 ist eine transparente Abdeckschicht mit einer Eigenschaft gebildet, die dafür sorgt, daß diese Schicht nicht auf der transparenten Haftschicht 3 haftet, wodurch die Grundschicht 4 von der transparenten Haftschicht 3 problemlos abgezogen werden kann. Für die Grundschicht 4 verwendetes Material kann beispielsweise siliciumimprägniertes Papier sein.

Das in 1 in Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigte Kennzeichnungsflachmaterial A wird als Firmen- bzw. Typenschild verwendet, das auf die Außenfläche eines Automobilteils geklebt wird, und die Kennzeichnungsabschnitte 5 sind gebildet, um den Herstellernamen, das Warenzeichen, den Produktnamen, die Teile-Nr., das Herstellungsdatum usw. darzustellen. Die Kennzeichnungsabschnitte 5 bilden eine Kombination aus Buchstaben, Symbolen oder Bilddarstellungen.

Das Verfahren zur Bildung der Kennzeichnungsabschnitte 5 sieht vor, daß das wie in 1 gezeigt aufgebaute Kennzeichnungsflachmaterial A mit Laserlicht 6, ausgehend von der Seite der transparenten Schicht 1 auf vorbestimmte Bereiche bestrahlt wird, welche die Kennzeichnungsabschnitte 5 bilden sollen. Die Bestrahlung mit Laserlicht 6 erzeugt in den vorbestimmten Bereichen der gefärbten Schicht 2 Wärme, um sie zu entfernen und um dadurch die Kennzeichnungsabschnitte 5 zu bilden.

Das Laserlicht 6, das vorliegend verwendet wird, ist ein solches Licht, das durch die gefärbten Abschnitte absorbiert wird, das jedoch nicht durch die transparenten Abschnitte absorbiert wird und diese deshalb durchsetzt. Bevorzugt wird hierfür ein Yttrium-Aluminium-Granat-Laser (YAG-Laser) verwendet.

Da das Laserlicht 6 die transparente Schicht 1 und die transparente Haftschicht 3 durchsetzt, wird in der transparenten Schicht 3 keine Wärme erzeugt, weshalb diese Schichten durch die Bestrahlung mit dem Laserlicht 6 nicht beeinflußt werden.

Das Laserlicht 6, das die Grundschicht 4 erreicht, wird durch die gefärbte Schicht 2 absorbiert und dort abgeschwächt, und da es dort ankommt, nachdem es die transparente Schicht 1 und die transparente Haftschicht 3 durchsetzt hat, ist die Abschwächung beträchtlich, daß selbst dann, wenn die Grundschicht 4 gefärbt ist, in dieser eine geringe Wärme erzeugt wird. Es liegt selbstverständlich keine Wärmeerzeugung vor, falls die Grundschicht 4 aus einem transparenten Material aufgebaut ist.

2 zeigt das Kennzeichnungsflachmaterial A mit markierten Abschnitten 5, das auf die Außenseite eines Produkts 7 geklebt ist, wobei die Grundlage 4 von der Haftschicht 3 abgezogen wurde, und wobei das Kennzeichnungsflachmaterial A auf die Außenfläche des Produkts 7 durch die Haftschicht 3 geklebt und befestigt wurde.

Wenn das Kennzeichnungsflachmaterial A auf die Außenfläche des Produkts 7 geklebt ist, kann die Farbe der Außenfläche des Produkts 7, beispielsweise die Farbe der Nabe einer Magnetkupplung für den Kompressor einer Auto-Klimaanlage (wobei der Rotator an die Drehwelle des Kompressors angeschlossen ist), d.h. die schwarze Farbe des auf die Außenfläche der Eisennabe aufgetragenen Anstrichs kann durch die Kennzeichnungsabschnitte 5 der gefärbten Schicht 2 hindurch gesehen werden, wobei sie durch die transparente Haftschicht 3 und die transparente Schicht 1 hindurchscheint bzw. durch diese hindurch zu sehen ist, wodurch die Buchstaben, Abbildungen und Symbole auf den Kennzeichnungsabschnitten 5 durch den Kontrast zwischen den Farben der gefärbten Schicht 2 und der Außenfläche des Produkts 7 lesbar bzw. erkennbar werden.

Die Farbe der gefärbten Schicht 7 ist deshalb bevorzugt derart ausgewählt, daß sie einen hohen Kontrast mit der Farbe der Außenfläche des Produkts 7 hat.

Die transparente Schicht 1 bildet ferner einen Schutz für die gefärbte Schicht 2, indem sie verhindert, daß unerwünschte Ereignisse, wie beispielsweise die Trennung der gefärbten Schicht von den Kennzeichnungsabschnitten 5 auftritt, wenn eine externe Kraft direkt auf die gefärbte Schicht 2 ausgeübt wird.

Ein Beispiel, welches nicht Gegenstand der Erfindung ist, wird nunmehr anhand von 3 erläutert. Wie in 3 gezeigt, wird ein gefärbtes Acrylhaftmittel mit guter Absorption von Laserlicht 6 als Haftschicht 30 verwendet, und die Kennzeichnungsabschnitte 5 werden gebildet, wenn Laserlicht 6 darauf gestrahlt wird, um die Erzeugung von Wärme in vorbestimmten Bereichen sowie die Entfernung dieser Bereiche in bzw. von sowohl der gefärbten Schicht 2 wie der gefärbten Haftschicht 30 zu verursachen.

Wenn deshalb die Grundschicht 4 von der gefärbten Haftschicht 30 abgezogen und das Kennzeichnungsflachmaterial A auf der Außenfläche eines Produkts 7 durch die Haftschicht 30 zum Haften gebracht und befestigt wird, kann die Farbe der Außenfläche des Produkts 7, die lediglich durch die transparente Schicht 1 von den markierten Abschnitten 5 hindurchscheint, gesehen werden, wodurch die Farbe der Außenfläche des Produkts 7 deutlicher gesehen werden kann.

Die dritte Ausführungsform wird nunmehr anhand von 4 erläutert. Wie in 4 gezeigt, sind die Schichtpositionen der gefärbten Schicht 2 und der transparenten Schicht 1 umgedreht bzw. ausgetauscht, indem die gefärbte Schicht 2 auf der äußersten Seite angeordnet ist, während die transparente Schicht 1 in der Zwischenposition liegt.

Bei dieser Art von Schichtstruktur liegt die Nichtwärme-erzeugende transparente Schicht 1 zwischen der gefärbten Schicht 2, welche bei Bestrahlung mit Laserlicht 6 Wärme erzeugt, und der transparenten Haftschicht 3, weshalb die Wärmeübertragung von der gefärbten Schicht 2 zur Haftschicht 3 während der Bestrahlung mit dem Laserlicht minimal gehalten wird. Dadurch wird die Haftfähigkeit der Haftschicht 3 durch den Temperaturanstieg nicht beeinträchtigt.

Infolge davon wird die Haftfähigkeit der Haftschicht 3 selbst nach der Laserlichtbestrahlung ausreichend beibehalten, wodurch das Kennzeichnungsflachmaterial A auf der Außenfläche des Produkts 7 schnell zum Haften und zum festen Verbinden gebracht wird.

Da bei diesem Beispiel die gefärbte Schicht 2 auf der äußersten Seite angeordnet ist, und die transparente Schicht 1 in der Zwischenposition liegt, wird die gefärbte Schicht 2 von der Rückseite aus durch die transparente Schicht 1 verstärkt, was dazu beiträgt, eine Verformung und Sprungbildung der gefärbten Schicht 2 zu verhindern.

Bei sämtlichen der vorstehend erläuterten ersten bis dritten Ausführungsformen wird das Laserlicht 6 ausgehend von der der Grundschicht 4 gegenüberliegenden Seite aus bestrahlt; wenn die Grundschicht 4 jedoch aus einem transparenten Material (transparenter Film) mit guter Durchlässigkeit für Laserlicht 6 gebildet ist, kann das Laserlicht 6 auch von der Seite der Grundschicht 4 aus eingestrahlt werden.

Bei den vorstehend erläuterten Ausführungsformen findet sich kein Hinweis auf den Transparenzgrad der transparenten Schicht 1 oder der transparenten Haftschicht 3, da diese durchaus auch halbtransparent sein können, also eine eher geringe Transparenz haben, solange diese ausreicht, das Laserlicht während der Laserlichtbestrahlung hindurchtreten kann, und solange die Farbe der Außenfläche des Produkts 7 erkannt bzw. gesehen werden kann.


Anspruch[de]
  1. Kennzeichnungsflachmaterial, das zumindest umfasst

    eine transparente Haftschicht (3) mit guter Durchlässigkeit für Laserlicht,

    eine Abdeckschicht (4), welche abziehbar auf einer Seite der transparenten Haftschicht (3) vorgesehen ist, und

    eine gefärbte Schicht (2) mit guter Absorption von Laserlicht, welche auf der anderen Seite der transparenten Haftschicht (3) vorgesehen ist, und auf der Kennzeichnungsabschnitte (5) durch Entfernen von vorbestimmten Bereichen durch Bestrahlung mit Laserlicht ausgebildet werden können.
  2. Kennzeichnungsflachmaterial, das umfasst

    eine transparente Haftschicht (3) mit guter Durchlässigkeit für Laserlicht,

    eine Abdeckschicht (4), welche abziehbar auf einer Seite der transparenten Haftschicht (3) vorgesehen ist,

    eine gefärbte Schicht (2) mit guter Absorption von Laserlicht, welche auf der anderen Seite der transparenten Haftschicht (3) vorgesehen ist, und auf der Kennzeichnungsabschnitte (5) durch Entfernen von vorbestimmten Bereichen durch Bestrahlung mit Laserlicht ausgebildet werden können, und

    eine transparente Schicht (1) mit guter Durchlässigkeit für Laserlicht, die auf der gefärbten Schicht (2) vorgesehen ist.
  3. Kennzeichnungsflachmaterial, das umfasst

    eine transparente Haftschicht (3) mit guter Durchlässigkeit für Laserlicht,

    eine Abdeckschicht (4) des Kennzeichnungsflachmaterials, welche abziehbar auf einer Seite der transparenten Haftschicht (3) vorgesehen ist

    eine transparente Schicht (1) mit guter Durchlässigkeit für Laserlicht, welche auf der anderen Seite der transparenten Haftschicht (3) vorgesehen ist, und

    eine gefärbte Schicht (2) mit guter Absorption von Laserlicht, welche auf der transparenten Schicht (1) vorgesehen ist, und auf der Kennzeichnungsabschnitte (5) durch Entfernen von vorbestimmten Bereichen durch Bestrahlung mit Laserlicht ausgebildet werden können.
  4. Verwendung eines Kennzeichnungsflachmaterials nach Anspruch 1 oder 2, wobei

    die Kennzeichnungsabschnitte (5) durch Entfernen von vorbestimmten Bereichen durch Bestrahlung mit Laserlicht ausgebildet werden, und wobei

    die Abdeckschicht (4) des Kennzeichnungsflachmaterials, welche zunächst abziehbar auf der einen Seite der transparenten Haftschicht (3) vorgesehen ist, von der transparenten Haftschicht (3) abgezogen wird, und das Kennzeichnungsflachmaterial auf die äußere Oberfläche des Produkts mittels der transparenten Haftschicht (3) geklebt wird.
  5. Verwendung eines Kennzeichnungsflachmaterial nach Anspruch 3, wobei

    die Kennzeichnungsabschnitte (5) durch Entfernen von vorbestimmten Bereichen durch Bestrahlung mit Laserlicht ausgebildet werden, und wobei

    die Abdeckschicht (4) des Kennzeichnungsflachmaterials, welche zunächst abziehbar auf der anderen Seite der transparenten Haftschicht (3) vorgesehen ist, von der transparenten Haftschicht (3) abgezogen wird und das Kennzeichnungsflachmaterial auf die äußere Oberfläche des Produkts mittels der transparenten Haftschicht (3) geklebt wird.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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