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Dokumentenidentifikation DE202005010204U1 02.02.2006
Titel Mond, ein wandelbares Möbel als Einzelteil und als Bauteil
Anmelder Prade, Gerhard, 81377 München, DE
DE-Aktenzeichen 202005010204
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 02.02.2006
Registration date 29.12.2005
Application date from patent application 29.06.2005
IPC-Hauptklasse A47B 13/02(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die meisten Dinge des täglichen Gebrauches, Stühle, Bänke, Sessel, Sofas, Tische, Sitzkissen zeichnen sich dadurch aus, dass ihre grundlegende Bauweise aus mehreren rechten Winkeln besteht. Das bewirkt eine Nutzung, die jeweils nur auf eine Funktion hin ausgerichtet ist. Im Stuhl kann man sitzen, im Sofa liegen, im Rollstuhl fahren, am Schreibtisch schriftliche Arbeiten erledigen. Für jede dieser Funktionen werden spezifische Gegenstände gebaut, die nur diese eine Nutzung erlauben.

Ähnliche Eigenschaften zeichnet auch die Objekte aus, die einen Kreis als grundlegendes Konstruktionsmerkmal aufweisen. Bälle, Räeder oder Kugeln sind ebenfalls im wesentlichen auf eine Funktion hin ausgelegt.

Es gibt auch Gegenstände des täglichen Gebrauches, die die Elemente Kreis und Viereck vereinen, z.B. Schaukelstühle oder Wägen. Diese Dinge sind zwar schon beweglich, werden aber dennoch im wesentlichen für nur einen ganz bestimmten Verwendungzweck hergestellt.

Der in A1 dargestellte Gegenstand verwendet als grundlegende konstruktionsweise zwei Kreise, A2, A3, deren Schnittmenge A4 eine Form ergibt, die einer Mondsichel gleicht. Deshalb der Name Mond. Die Größenverhältnisse beider Kreise, ihr jeweiliger Radius und der Abstand ihrer Mittelpunkte zueinander, ergeben sich natürlich und zwangsläufig aus einem Muster, das aus harmonisch ineinander gelegten Quadraten und Kreisen besteht A5.

Bringt man diese mondige Form auf ein Größenmaß, das den Menschenkörpermaßen nahe kommt, nimmt zwei Teile A6 und A7 und verbindet diese Abstand von 45 cm durch 2 Streben A8, befestigt jeweils oben und unten ein biegsames Brett A9 180 cm, A10 220 cm lang, ergibt sich ein Ding, das für eine ganze Reihe verschiedener Einsatzbereiche nutzbar ist. Man kann es jeweils als Schaukel A11, Stuhl, Liege, Bank A12 oder Brücke A13 gut verwenden.

Durch die Verwendung einiger Hilfsmittel ergeben sich neue eigenständige Güter des täglichen Lebens:

1. Der Schaukelschreibtisch B2

Steckt man die Fledermausplatte B1 auf den Mond A1 und befestigt sie hinten mit 2 Stiften B3, die man in zwei Bohrungen im Mond steckt, dann erhält man einen schaukelnden Schreibtisch, in dem man sitzen kann.

2. Der Mondtisch C1

Bringt man auf der Unterseite einer Platte C2 zwei Leisten C3 an, die Bohrungen C4 haben, durch die sich Stifte C5 in Bohrungen C6 auf dem Mond schieben lassen, kann man die Platte fest mit dem Mond verbinden.

Den Mond stellt man in einen Kasten C7 und schiebt durch zwei Bohrungen C8 in Kasten und Mond C9 zwei Stifte. Dadurch bekommt er einen festen Halt. Der Tisch C1 steht fest und sicher am Boden.

3. Das Mondsofa D2

Legt man auf einen Mond A1 eine Matte D1, dann wird er zu einem Polstermöbel, einem schaukelnden Sofa einem Sessel oder einer Liege.

Der Mond und seine Verwendung als Bauteil zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus. Ein Ding deckt mehrere Bedürfnisse ab, erlaubt viele neue Arten des beweglichen Sitzens und Liegens, kann als Sessel, Sofa, Stuhl, Sitzkissen, Bank, Schaukel, oder Turngerät verwendet werden.

Durch den Einsatz platz sparender Hilfsmittel lässt sich er sich leicht in einen Tisch, einen Schaukelschreibtisch, oder in ein Polstermöbel verwandeln.


Anspruch[de]
  1. Mond, ein wandelbares Möbel als Einzelteil und als Bauteil, dadurch gekennzeichnet, dass seine beiden Seitenteile aus mondsichelförmigen Brettern bestehen, die durch mehrere Stege und zwei Platten einen schaukelbaren, multifunktionalen Artikel des täglichen Gebrauchs bilden.
  2. Mond, ein wandelbares Möbel als Einzelteil und als Bauteil, gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mond durch Drehung um seine Achse im Raum eine Bank, Schaukel oder Brücke darstellt.
  3. Mond, ein wandelbares Möbel als Bauteil, gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch Aufstecken einer fledermausförmigen Platte ein schaukelnder Schreibtisch zum Sitzen und zum Mitschaukeln gebildet ist.
  4. Mond, ein wandelbares Möbel als Bauteil, gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch Aufstecken einer Tischplatte und durch gleichzeitiges Stellen in einen Kasten ein feststehender Tisch gebildet ist.
  5. Mond, ein wandelbares Möbel als Bauteil, gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch Auflage einer Matte ein Polstermöbel gebildet ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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