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Dokumentenidentifikation DE202005015098U1 02.02.2006
Titel Heizstrahler für den Außenbereich
Anmelder Molka, Hans-Joachim, 35435 Wettenberg, DE;
Krämer, Ernst A., Dr., 35435 Wettenberg, DE
Vertreter von Ahsen, Nachtwey & Kollegen Anwaltskanzlei, 28359 Bremen
DE-Aktenzeichen 202005015098
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 02.02.2006
Registration date 29.12.2005
Application date from patent application 23.09.2005
IPC-Hauptklasse F24C 3/04(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse F24C 1/10(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      F16M 11/04(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Heizstrahler für den Außenbereich, insbesondere Terrassenheizstrahler, mit einem Ständer, an welchem ein Brenner gehalten ist.

Solche Terrassenheizstrahler sind aus der Praxis allgemein bekannt. Sie werden vor allem mit Gas betrieben. Es sind aber auch Terrassenheizstrahler mit elektrischem „Brenner" bekannt. Ihnen ist gemeinsam, daß sie die Verbrennungsenergie aus dem Gas bzw. die elektrische Energie in Wärmestrahlung, vor allem im Infrarotbereich, umwandeln und an den umgebenden Bereich abstrahlen. Die bekannten Terrassenheizstrahler weisen dabei einen säulenartigen Ständer auf, an dessen oberem Ende der Brenner angeordnet ist. Auf diese Weise können beispielsweise mehrere umliegende Tische erreicht werden. Dieses ist aber nur für den Gastronomiebereich sinnvoll, wo mehrere Tische in enger Nachbarschaft zueinander angeordnet sind und bei Versorgung durch einen Terrassenheizstrahler entsprechend um den Terrassenheizstrahler gruppiert werden. Insbesondere im privaten Bereich, wo nur ein einziger Tisch (bzw. die daran sitzenden Personen) versorgt werden muß, strahlt ein Großteil der Wärme ungenutzt in ein Bereich ab, in dem sich keine Personen aufhalten.

Hiervon ausgehend liegt der Erfindung das Problem zugrunde, einen Heizstrahler der Eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß die von ihm abgestrahlte Wärme effizienter genutzt wird.

Zur Lösung dieses Problems ist der erfindungsgemäße Heizstrahler dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer galgenartig überkragend ausgebildet ist. Dieses schließt auch einen Ständer nach Art eines Torbogens ein, an dem der Brenner angebracht ist.

Durch den galgenartig überkragenden Ständer, wie er an sich von so genannten Ampelschirmen bekannt ist, ist die Fläche unter dem Brenner frei. Der zu versorgende Tisch oder dergleichen kann unmittelbar unter dem Brenner angeordnet werden und die vom Brenner erzeugte Wärme wird gleichmäßig an die um den Tisch und damit um den Brenner sitzenden Personen abgestrahlt. Nach einer konstruktiven Ausgestaltung der Erfindung ist der Ständer so ausgebildet, daß er einen senkrecht stehenden Bereich aufweist, welcher in einen überkragenden Galgen übergeht.

Vorzugsweise ist eine Energieversorgungseinheit, also bei einem Gasbrenner eine Gasflasche, auf einem Fuß stehend angeordnet. Hierdurch wird die Standsicherheit des Heizstrahlers erhöht.

Die Standsicherheit läßt sich weiter erhöhen, indem an dem Fuß oder dem Ständer Befestigungslaschen angebracht sind. Mit ihrer Hilfe kann der Heizstrahler am Tisch oder dem Boden befestigt werden. Zusätzlich oder alternativ kann der Fuß oder der Ständer auch direkt im Boden verankert sein.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In dieser zeigen:

1 einen Terrassenheizstrahler mit den Erfindungsmerkmalen in Seitenansicht.

Der Terrassenheizstrahler 10 weist einen Fuß 11 auf, auf welchem eine Haube 12 für eine Gasflasche 13 angeordnet ist. Die Gasflasche 13 ist aufgrund der Haube 12 vor Witterungseinflüssen geschützt.

Weiterhin ist auf dem Fuß 11 eine Halterung 14 für einen Ständer 15 angeordnet. Der Ständer 15 ist im vorliegenden Fall als Rohr ausgebildet und innerhalb des Ständers ist eine Versorgungsleitung 16 für einen am freien Ende des Ständers 15 hängenden Brenner 17 angeordnet.

Der Ständer 15 ist auf besondere Weise ausgebildet. Er weist zunächst einen senkrecht nach oben weisenden Bereich 18 auf, welcher sodann zu einem Galgen 19 umgebogen ist. Der Ständer 15 ist auf diese Weise galgenartig überkragend ausgebildet und trägt, wie gesagt, an seinem freien Ende, konkret am freien Ende des Galgens 19, den Brenner 17.

Ein Umfallen des in soweit beschriebenen Terrassenheizstrahlers 10 ist aufgrund des Gewichtes im Bereich des Fußes 11, insbesondere auch durch das Eigengewicht der Gasflasche 13, welche unmittelbar auf dem Fuß 11 steht, hinreichend sicher vermieden. Zusätzlich können an dem Fuß 11 eine oder mehrere zusätzliche Befestigungslaschen 20 angeordnet sein, mittels derer der Terrassenheizstrahler 10 beispielsweise an dem Tisch oder an dem Terrassenboden weiter gesichert werden kann. Gegebenenfalls kann der Fuß 11 oder direkt der Ständer 15 im Terrassenboden verankert sein.

Der Brenner 17 selbst weist an seiner Oberseite einen Schirm 21 auf, durch welchen nach oben abgestrahlte Wärme des Brenners 17 nach unten umgelenkt wird und so ebenfalls für die Nutzer zur Verfügung steht.

10Terrassenheizstrahler 11Fuß 12Haube 13Gasflasche 14Halterung 15Ständer 16Versorgungsleitung 17Brenner 18senkrechter Bereich 19Galgen 20Befestigungslasche 21Schirm

Anspruch[de]
  1. Heizstrahler für den Außenbereich, insbesondere Terrassenheizstrahler (10), an welchem ein Brenner (17) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet , daß der Ständer (15) galgenartig überkragend ausgebildet ist.
  2. Heizstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (15) einen senkrecht stehenden Bereich (18) aufweist, welcher in einen überkragenden Galgen (19) übergeht.
  3. Heizstrahler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Energieversorgungseinheit, insbesondere eine Gasflasche (13), auf einem Fuß (11) stehend angeordnet ist.
  4. Heizstrahler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Fuß (11) oder dem Ständer (15) Befestigungslaschen zur weiteren Sicherung gegen Umfallen angeordnet sind.
  5. Heizstrahler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (11) oder der Ständer (15) im Boden verankert sind.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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