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Dokumentenidentifikation DE60204211T2 02.02.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001350510
Titel Verwendung von einem Mittel zur Unterdrückung der Infektion und der Proliferation von HIV
Anmelder The Kitasato Institute, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Omura, Satoshi, Setagaya-ku, Tokyo 157-0076, JP;
Akagawa, Kiyoko, Shinjuku-ku, Tokyo 162-0052, JP;
Sunazuka, Toshiaki, Funabashi-shi, Chiba 273-0004, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Kraus & Weisert, 80539 München
DE-Aktenzeichen 60204211
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.11.2002
EP-Aktenzeichen 022580955
EP-Offenlegungsdatum 08.10.2003
EP date of grant 18.05.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.02.2006
IPC-Hauptklasse A61K 31/436(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse C07H 17/08(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      A61P 31/18(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mittel zur Unterdrückung der Infektion und der Proliferation des humanen Immundefizienzsyndrom-Virus (HIV-1), das immunkompetente Zellen, wie einen Makrophagen oder eine dendritische Zelle, infiziert und die Zerstörung des Immunsystems verursacht. Spezieller betrifft die vorliegende Erfindung die Verwendung eines Mittels zur Unterdrückung der Infektion und Proliferation des humanen Immundefizienzvirus, wobei das Mittel das Infizieren und Proliferieren des humanen Immundefizienzvirus zu einem M-Typ-Makrophagen unterdrückt, der von humanen Monocyten abgeleitet ist.

Mehr als 40 Millionen Menschen haben sich mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV-1) infiziert, und man schätzte, dass etwa 5 Millionen unter diesen das erworbene Immundefizienzsyndrom (AIDS) entwickelt haben. AIDS ist eine wirklich weltweit verbreitete Infektionskrankheit. Hochaktive anti-retrovirale Therapie (HAART) für Patienten mit HIV-1 ist in den frühen 90er Jahren in Erscheinung getreten. Als ein Ergebnis der Anwendung auf klinischem Gebiet wurde ein großer therapeutischer Effekt erreicht, wie abnehmende Virenzahlen im Plasma von Patienten mit AIDS und Erkennen der Erholung der Anzahl an CD4.

Auf der anderen Seite ist es jedoch bedenklich, dass das auf Makrophagen (M &PHgr;) gerichtete Virus in den retikuloendothelialen Geweben1),2) verbleibt und in etwa einem halben Jahr bis mehreren Jahren nach HAART ein resistenter Stamm bei Patienten beobachtet wird, die HAART empfangen haben. Da die Kosten für die Behandlung durch HAART des Weiteren hoch sind, ist die Behandlung für Menschen in entwickelten Ländern vorrangig, und Menschen in unterentwickelten Ländern können eine derartige Behandlung aufgrund von Missverhältnissen in der Wirtschaftskraft zwischen entwickelten Ländern und den unterentwickelten Ländern nicht erhalten, in denen sich weltweit mehr als 80% der Patienten mit HIV befinden. Eine derartige Behandlung konnte nicht zur Unterbrechung der internationalen Verbreitung des Virus beitragen, und als ein Ergebnis davon ist eine Mehrfach-Kombinationstherapie erforderlich, um das Auftreten resistenter Stämme zu unterdrücken. Darüber hinaus wird von Patienten berichtet, die aufgrund eines Abdominalsymptoms und einer hämatopoetischen Schädigung aus der Behandlung ausscheiden. Dementsprechend werden Grenzen in der medizinischen und sozialen Anwendung für HAART aufgezeigt.

HIV-1 ist ein Virus, der immunkompetente Zellen, wie einen Makrophagen und eine dendritische Zelle, infiziert, um das Immunsystem zu zerstören. Als Ergebnis neuer Forschungsstudien wird es klar, dass die Infektion und Proliferation von HIV-1 im Makrophagen wichtige Rollen in der Aufrechterhaltung der Infektion und der Entwicklung der Pathogenese von HIV-13) spielen. Dementsprechend wird die Entwicklung neuer Wirkstoffe erwartet, die die Infektion und Proliferation von HIV-1 im Makrophagen inhibieren.

Obwohl eine große Anzahl an Infektionsexperimenten an HIV-1 im Makrophagen durchgeführt wurde, wurden viele Studien unter Verwendung des Makrophagen-Zellstamms durchgeführt. Als Ergebnisse spiegelten die experimentellen Ergebnisse unter Verwendung derartiger Zellstämme nicht immer die Funktion des Gewebemakrophagen in vivo wieder. Akagawa et al. gelang die differentielle Induktion von zwei Arten des Makropagen, der die Proliferation von HIV-1 fördert, und des Makrophagen, der die Proliferation von HIV-1 aus den Monocyten unterdrückt, und zeigten weiter, dass der Makrophage, der die Proliferation unterdrückt, ein Modell für einen humanen Alveolarmakrophagen sein könnte. Als Ergebnis wurde eine Analyse der Infektion und der Proliferation und ein Mechanismus zur Unterdrückung der Proliferation von HIV-1 in einem System ermöglicht, das dem Makrophagen in vivo ähnlich ist4)–9).

Zusätzlich sind Makrolide bekannt, die zur Behandlung von diffuser Panbronchiolitis (DPB) und Krankheiten auf dem Gebiet der Otorhinologie wirksam sind, und es ist bekannt, dass ein Wirkungsmechanismus dafür zusätzlich zur antibiotischen Wirkung in einer Induktion der antiinflammatorischen Wirkung besteht10). Als ein Ergebnis der Untersuchung der Akkumulation von Makroliden in Geweben gibt es insbesondere einen Bericht, der zeigt, dass eine mehrere hundert- bis eintausendfache Akkumulierung in dem Makrophagen im Vergleich zu den peripheren Lymphocyten beobachtet wurde, und folglich hält man die Wirkung der Makrolide auf den Makrophagen für wichtig.

EPA-0 254 534 betrifft Erythromycinderivate und Zusammensetzungen sowie die Verwendung bei Viruskrankheiten. Die US 5 514 662 betrifft die Verwendung von Amphotericin B-Derivaten als Protease-Inhibitoren. Die US 5 541 193 betrifft Heterocyclus-enthaltende, makrocyclische Immunmodulatoren. Die US 5 545 734 betrifft Aryl- und Heteroarylmakrolide mit immunsuppressiver Aktivität. Die EP-A-1 064 942 betrifft Zubereitungen mit verzögerter Freisetzung.

Auf der Basis des oben beschriebenen Hintergrunds dachten wir, dass die Entwicklung von Wirkstoffen, die die Nachteile von HAART supplementieren, eine Infektion und Proliferation von HIV-1 im Makrophagen unterdrücken und auf die Ausscheidung des auf HIV-1 gerichteten Makrophagen aus dem lymphoiden retikuloendothelialen System abzielen, und insbesondere die Entwicklung von kostengünstigen chemotherapeutischen Mitteln vom Standpunkt einer weltweiten therapeutischen Strategie gegen AIDS zur Behandlung von Patienten mit HIV-1 nützlich ist.

Wir haben untersucht, ob die bekannten Makrolidderivate Wirkungen hinsichtlich der Inhibierung der Infektion und Proliferation von HIV-1 aufweisen oder nicht, und haben völlig überraschenderweise gefunden, dass sie Inhibitorwirkungen gegen die Infektion und Proliferation von HIV-1 im Makrophagen aufweisen, und gezeigt, dass die Inhibitorwirkung gegen die Proliferation durch Unterdrücken der Expression von Tyrosinkinase-Hck-Protein in den Makrophagen, was für das virale Wachstum essentiell ist, und Unterdrücken der Aktivierung von P38MAPK gezeigt wird, und haben die vorliegende Erfindung vollendet.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt in der Bereitstellung der Verwendung eines Mittels zur Unterdrückung einer Infektion und Proliferation des Virus des humanen Immundefizienzsyndroms, das für die Behandlung von Patienten mit einer HIV-1-Infektion durch ein kostengünstiges chemotherapeutisches Mittel nützlich ist und auch als ein Ergänzungsmittel in der HAART nützlich ist.

Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von Makrolidderivaten zur Unterdrückung der Infektion und Proliferation des Virus des humanen Immundefizienzsyndroms in dem Makrophagen, der von humanen Monocyten abgeleitet ist. Die Unterdrückung der Proliferation des Virus basiert auf der suppressiven Wirkung der Makrolide auf das Tyrosinkinase-Hck-Protein und der Unterdrückung der Aktivierung von P38MAPK des Makrophagen, die für die virale Proliferation notwendig ist. Bekannte Makrolidderivate, die eine derartige suppressive Wirkung gegen die HIV-1-Proliferation besitzen, sind alle in der vorliegenden Erfindung enthalten.

Dementsprechend stellt die vorliegende Erfindung die Verwendung eines Makrolidderivats für die Herstellung eines Medikaments zur Behandlung eines Patienten durch Unterdrücken der Infektion und/oder Proliferation des Virus des humanen Immundefizienzsyndroms in einem Makrophagen, der von einem humanen Monocyten abgeleitet ist, zur Verfügung, wobei das Makrolidderivat ausgewählt ist aus Oxacyclotetradecan-2,10-dion,4[(2,6-didesoxy-3-0-methyl-&agr;-L-ribo-hexopyranosyl)oxy]-14-ethyl-7,12,13-trihydroxy-3,5,7,9,11,13-hexamethyl-3-[[3,4,6-tridesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylohexopyranosyl]oxy; 11-(1'-Hydroxypropyl)-3-[2,6-didesoxy-3-C-methyl-&agr;-L-ribohexopyranosyl]oxy]-5-[3,4,6-tridesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylo-hexopyranosyl)oxy]-2,4,6,8,11,14-hexamethyl-10,13,15-tri-oxatricyclo[9.2.1.1.9,6]-pentadecan-1-on; 6,15,16-Trioxatricyclo[10.2.1.11.4]hexadecan-Erythromycinderivat; 4,13-Dioxabicyclo[8.2.1]tridec-12-en-5-on,7-[(2,6-didesoxy-3-C-methyl-&agr;-L-ribohexopyranosyl)-oxy]-3-(1,2-dihydroxy-1-methylbutyl)-2,6,8,10,12-pentamethyl-9-[[3,4,6-tidesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylo-hexopyranosyl]oxy]; Oxacyclo-tetradecan-2,10-dion,4-[(2,6-didesoxy-3-O-methyl-&agr;-ribo-hexopyranosyl)oxy]-14-ethyl-12,13-dihydroxy-7-methoxy-3,5,7,9,11,13-hexamethyl-6-[[3,4,6-tidesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylo-hyxopyranosyl]oxy]; De(3'-N-methyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-N-methyl)-3'-N-sulfonyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-N-methyl)-[3'-N-(3-hydroxy-1-propyl)]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-N-methyl)-3'-N-(2-acetoxyethyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-N-methyl)-3'-N-cyanomethyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-N-methyl)-3'-N-(2-fluorethyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-ethyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-diethyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-allyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-diallyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-propargyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dipropargyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-propyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dipropyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-hexyl-8,9-anhydropseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dihexyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-benzyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dibenzyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-(2-propyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-di-(10-brom-1-decanyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-acetyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-dimethylamino)-3'-piperidino-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-dimethylamino)-3'-pyrrolidino-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-dimethylamino)-3'-morpholino-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-dimethylamino)-3'-[hexahydro-1(1H)-azepinyl]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(12-hydroxy)-de[12-(1-hydroxypropyl)]-12-hydroxyoxim-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De[12-(1-hydroxypropyl)]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(12-hy- droxy)-de[12-(1-hydroxypropyl)]-12-amino-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-N-methyl)-de[12-(1-hydroxypropyl)]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3-O-cladinosyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; und De(3-O-cladinosyl)-de(3'-N-methyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon.

Die Erfindung stellt auch die Verwendung derartiger Makrolidderivate für die in vitro-Suppression einer Infektion und/oder Proliferation des Virus des humanen Immundefizienzsyndroms in einem Makrophagen, der von einem humanen Monocyten abgeleitet ist, zur Verfügung.

Zum Verständnis der vorliegenden Erfindung wird ein Mechanismus der Unterdrückung der Proliferation von gegen einen Makrophagen gerichtetes HIV-1 in einem Makrophagen, der von humanen Monocyten abgeleitet ist, erläutert.

[I] Experimentelle Materialien und Methoden (1-1) Herstellung eines Makrophagen, der von humanen Monocyten abgeleitet ist, und eines Alveolarmakrophagen.

Wie vorher berichtet worden war, wurden humane periphere mononukleäre Blutzellen (PMBC) aus dem Leukocytenfilm von menschlichen, gesunden Freiwilligen unter Verwendung von humanen CD14-Antikörper-micro beads (Miltenyi Biotech, Deutschland), eines magnetischen Zellseparationssystems (MACS) (Miltenyi Biotech, Deutschland) und Lymphoprep (Nycome Inc., Norwegen) isoliert. Danach wurden die Monocyten aus PMBC durch positive Selektion isoliert.

Die von Monocyten abgeleiteten Makrophagen wurden durch Kultivieren der gewonnenen Monocyten in Gegenwart von M-CSF (Makrophagen-Kolonie-stimulierender Faktor) (104 U/ml, zur Verfügung gestellt von Morinaga Milk Co.), Granulocyten und Granulocyten-Makrophagen-Kolonie-stimulierendem Faktor (GM-CSF) (500 U/ml, zur Verfügung gestellt von Japan Scheling Plough Co., Osaka, oder bezogen von R&S Genzyme-TECHNE Inc.) mit RPMI1640-Medium, das mit FCS10% (Nissui Seiyaku Co., Tokyo) versetzt worden ist, 7–8 Tage lang hergestellt.

Der durch differentielle Induktion von M-CSF aus humanen Monocyten hergestellte Makrophage wird als M-Typ-Makrophage (M-Typ M&PHgr; oder M-M&PHgr;) bezeichnet, und der durch differentielle Induktion von GM-CSF aus humanen Monocyten hergestellte Makrophage wird als GM-Typ-Makrophage (GM-Typ M&PHgr; oder GM-M&PHgr;) bezeichnet. Des Weiteren wurde ein Alveolarmakrophage (Alveolar M&PHgr; oder A-M&PHgr;) wie folgt hergestellt. Zellen in der alveolären Lavage-Flüssigkeit, die aus der Alveolarlavage von gesunden Freiwilligen erhalten worden waren, wurden gewonnen, suspendiert und an Kunststoffe angewachsen. Nicht-angewachsene Zellen wurden daraufhin herausgewaschen und die verbliebenen angewachsenen Zellen als alveolärer M&PHgr; bezeichnet.

(1-2) HIV-1-Infektion des Makrophagen

Die HIV-1-Infektion des Makrophagen wurde wie folgt durchgeführt. Auf Makrophagen gerichtete virale Stämme, HIV-1JR-FL und HIV-1BAL, wurden 2 Stunden lang in Kontakt mit M-M&PHgr;, GM-M&PHgr; und A-M&PHgr; (eingestellt auf 2,5 × 105/Vertiefung, Flacon Nr. 3043: Becton Dickinson Labware, Inc., Vereinigte Staaten) bei niedriger Konzentration (p24-Antigentiter 50 ng/ml, TCID50 = 3000/ml Virus auf eine Endkonzentration bei 100 pg/ml) infiziert, und nicht an das Virus absorbierte Makrophagen wurden ausgewaschen, und es wurde unter Zugabe von frischem Medium kultiviert. Im Falle des Mediums mit M-M&PHgr; wurde M-CSF (104 U/ml) zugesetzt, und im Falle des Mediums mit GM-M&PHgr; wurde GM-CSF (500 U/ml) zugesetzt.

Die zur Kontaktinfektion verwendete Menge an Virus wurde auf das Virusniveau bei Patienten im Trägerzustand in den vorliegenden Experimenten eingestellt, da das virale Niveau des Lungengewebes bei Patienten im HIV-1-Trägerzustand mehrere 10 pg/ml bis mehrere hundert pg/ml beträgt, und das infizierte virale Niveau im alveolären M&PHgr; mehrere Exemplare in 104 Zellen beträgt12).

(1-3) Assay auf infizierten und proliferierten HIV-1

Die Proliferation des Virus wurde mit den freigesetzten viralen Partikeln in dem Kulturüberstand nach Infektion durch den Sandwich-ELISA unter Verwendung von zwei Arten des Anti-p24-Antikörpers (Nu24 und 10B513) untersucht. Die folgenden JAM62 und JAM65 wurden als LTR-gap-Gen-Primer (LTR = "HIV long terminal repeat", lange terminale Wiederholung) verwendet. Die folgenden JAM63 und JAM64 wurden als interner Primer für die nested-PCR verwendet.

  • JAM62:

    5'-GCTTCAAGTAGTGTGTGCCCGTCTG-3'
  • JAM65:

    5'-AATCGTTCTAGCTCCCTGCTTGCCC-3'
  • JAM63:

    5'-GTGTGACTCTGGTAACTAGAGATCC-3'
  • JAM64:

    5'-CCGCTTAATACTGACGCTCTCGCAC-3'

(1-4) Assay der Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins und des Transkriptionsfaktor-C/EBP&bgr;-Proteins

Die Expression von Tyrosinkinase-Hck-Protein und des Transkriptionsfaktor-C/EBP&bgr;-Proteins in Makrophagen wurde nach Solubilisieren des Makrophagen in SDS-PAGE-Probenpuffer, Durchführen einer 10% SDS-Polyacrylamid-Elektrophorese, Transferieren des Proteins auf dem Gel auf eine Immobilon-P-Membran (Millipore Inc., Vereinigte Staaten) und Prüfen der Antikörper gegen dieses Protein durch Western-Blotting untersucht. Ein Antikörper gegen das Tyrosinkinase-Hck-Protein (N-30) und ein Antikörper gegen C/EBP&bgr; (C-19) wurden von Santacluse Inc. (Vereinigte Staaten) bezogen. Western-Blotting wurde durch Amersham ELC-Reagens (Amersham International plc, Buckinghamshire, Vereinigtes Königreich) bestimmt. Die Stärke der Banden wurde durch den PSL-Wert (in A/mm2; PSL = photostimulierende Lumineszenz) ausgedrückt.

(1-5) Behandlung des Makrophagen durch Antisense-Tyrosinkinase-Hck-Protein und Transkriptionsfaktor-C/EBP&bgr;-Protein

Eine Antisense-Oligonucleotid-Sonde des Hck-Proteins und des C/EBP&bgr;-Proteins (AS), eine dementsprechende sense-Oligonucleotid-Sonde (S) und eine non-sense-Oligonucleotid-Sonde ohne Bezug zu Transkription und Translation (NS) wurden wie folgt verwendet.

  • Phosphorothioat-modifiziertes AS-Hck;

    5'-TTCATCGACCCCATCCTGGC-3'
  • Phosphorothioat-modifiziertes S-Hck;

    5'-GCCAGGATGGGGTCGATGAA-3'
  • Phosphorothioat-modifiziertes NS-Hck;

    5'-CCATATTTCCCGCTCGCGTG-3'
  • Phosphorothioat-modifiziertes AS-C/EBP&bgr;;

    5'-CAGGCGTTGCATGAACGCGG-3'
  • Phosphorothioat-modifiziertes S-C/EBP&bgr;;

    5'-CCGCGTTCATGCAACGCCTG-3'
  • Phosphorothioat-modifiziertes NS-C/EBP&bgr;;

    5'-CCAGAGAGGGCCCGTGTGGA-3'

Diese Sonden wurden in Serum-freiem RPMI1640-Medium, in dem Lipofektin (Life Technology Inc., Vereinigte Staaten) bei einer Konzentration von 5 &mgr;M gelöst war, über 30 Minuten bei Raumtemperatur gelöst, dem Makrophagen mit RPMI1640-Medium, das 10% FCS enthielt, zugesetzt (Endkonzentration 2 &mgr;M) und 24 Stunden lang bei 37°C inkubiert. Danach wurden die Zellen mit dem Medium gewaschen, mit RPMI1640-Medium versetzt, das 10% FCS ohne Oligonucleotid enthielt, des Weiteren 24 Stunden lang kultiviert und nachfolgend mit HIV-1 infiziert.

(1-6) Assay der P38MAPK- und ERK1/2-Aktivierung

Die P38MAPK- und ERK1/2-Aktivierung wurden unter Verwendung von P38MAPK-Antikörper, Anti-ERK1/2-Antikörper, Anti-Tyrosinphosphorylierung-P38MAPK-Antikörper und Anti-Tyrosinphosphorylierung-ERK1/2-Antikörper (New England Biolabs, Inc., Vereinigte Staaten) bestimmt, und die Phosphorylierungsreaktion dieser Moleküle wurde durch Western-Blotting bestimmt.

[2] Ergebnis (2-1) Proliferationsreaktion des auf Makrophagen gerichteten HIV-1-Stamms in M-M&PHgr; und GM-M&PHgr; (2-1-1) Menge an p24-Protein auf HIV-1-infizierten M-M&PHgr; und GM-M&PHgr; im Kulturüberstand

M-M&PHgr; und GM-M&PHgr; wurden mit dem HIV-1JR-FL-Stamm und dem HIV-1BAL-Stamm infiziert und 14 Tage lang inkubiert. Die Menge an p24-Protein im Kulturüberstand des Makrophagen wurde zu konstanten Zeitpunkten bestimmt. Bei jedem der HIV-1-Stämme wurde p24-Protein in dem Kulturüberstand bei m-M&PHgr; ermittelt [siehe 1(A) und (B)].

(2-1-2) Zytopathie in HIV-1-infizierten M-M&PHgr; und GM-M&PHgr;

Morphologische Änderungen der mit dem HIV-1JR-FL-Stamm und dem HIV-1BAL-Stamm infizierten M-M&PHgr; und GM-M&PHgr; wurden in zeitabhängiger Weise beobachtet. Die Bildung eines Zellclusters und die Zellfusion wurden ab dem 2. Tag der Inkubation nur bei dem Virus-produzierenden M-M&PHgr; beobachtet, und die Bildung von multinukleären Riesenzellen wurde ab dem 4–7 Tag der Kultur erkannt [siehe 2(A)]. Andererseits wurden bei GM-M&PHgr; ohne Bildung eines Virus keine morphologischen Änderungen beobachtet [siehe 2(B)]. Diese Ergebnisse zeigten, dass der zytopathische Effekt, wie Clusterbildung, Zellfusion und MGC-Bildung, in dem Makrophagen bei der Infektion der Makrophagen-gerichteten HIV-1-Infektion als eine Kennzahl zur Bestimmung der viralen Proliferation verwendet werden könnte.

(2-1-3) Analyse der Verteilung des intrazellulären p24-Proteins in HIV-1-infizierten M-M&PHgr; und GM-M&PHgr;

M-M&PHgr; und GM-M&PHgr; wurden mit dem HIV-1JR-FL-Stamm und HIV-1BAL-Stamm infiziert und durch p24-Antikörper an Tag 8 der Infektion immungefärbt. Bei M-M&PHgr; wurde die Expression des p24-Proteins in MCG und dessen Penumbral-Zellen beobachtet [siehe 3(A)]. Keine Expression des p24-Proteins wurde bei GM-M&PHgr; beobachtet [siehe 3(B)]. Aufgrund dieser Ergebnisse wurde angenommen, dass der Suppressionsmechanismus der Virusproduktion in GM-M&PHgr; der Suppressionsmechanismus vor den Stufen der intrazellulären Bildung und des Knospens der viralen Partikel sein kann.

(2-1-4) Bestimmung von viraler DNA in HIV-1-infizierten M-M&PHgr; und GM-M&PHgr;

M-M&PHgr; und GM-M&PHgr; wurden mit dem HIV-1JR-FL-Stamm und HIV-1BAL-Stamm infiziert, und die Bildung viraler DNA wurde am Tag 2 der Infektion durch nested-PCR unter Verwendung eines LTR-gag-Primers bestimmt. Die Bildung viraler DNA wurde sowohl bei M-M&PHgr;, wobei virale Proliferation erkannt wurde, als auch bei GM-M&PHgr;, wobei keine Bildung viraler DNA erkannt wurde, beobachtet [vergleiche 4(A) und (B)]. Diese Ergebnisse zeigten, dass die Infiltration des Virus in Zellen und die Umwandlung von RNA in DNA sogar bei GM-M&PHgr; ohne das Erkennen einer Proliferation des Virus auftrat, was zeigt, dass der Mechanismus der Suppression der Virenbildung bei GM-M&PHgr; an einem Punkt nach der Bildung viraler DNA vorliegt.

(2-1-5) Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins und C/EBP&bgr;-Proteins in M-M&PHgr; und GM-M&PHgr; und Änderungen der Expression durch HIV-1-Infektion

Da ein von humanen Monocyten abgeleiteter M-M&PHgr; die Proliferation von HIV-1 stark induziert und GM-M&PHgr; die Proliferation des Virus inhibiert, haben wir untersucht, ob Unterschiede hinsichtlich der Infektionssensitivität gegenüber HIV-1 von den Unterschieden hinsichtlich der Expression des Wirtsproteins abhängen oder nicht. Als ein Ergebnis sind die Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins und des Transkriptionsfaktors C/EBP&bgr; nachweislich in beiden Makrophagen verschieden.

Wurde mit keinem Virus infiziert, wurde das Tyrosinkinase-Hck-Protein in hohem Maße in M-M&PHgr; exprimiert und in GM-M&PHgr; in geringerem Maße exprimiert (siehe 5). Obwohl die Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins des M-M&PHgr; bei Infektion mit dem HIV-1BAL-Stamm an Tag 2 erhöht wurde, wurde umgekehrt die Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins des GM-M&PHgr; erniedrigt (siehe 5). Andererseits wird bei der Expression des C/EBP&bgr;-Proteins ohne Virusinfektion der Hochmolekular-Typ (37 kDa) nur in M-M&PHgr; exprimiert, jedoch wurde die Expression der Proteine sowohl vom hochmolekularen Typ als auch vom niedermolekularen Typ (23 kDa) bei GM-M&PHgr; erkannt (siehe 6). Obwohl keine Änderungen hinsichtlich der Expression des C/EBP&bgr;-Proteins des M-M&PHgr; an Tag 2 nach der Infektion mit dem HIV-IBAL-Stamm erkannt wurde, wurde die Expression des niedermolekulargewichtigen C/EBP&bgr;-Proteins in GM-M&PHgr; signifikant erhöht, und Änderungen im Verhältnis des hochmolekularen Typs zum niedermolekularen Typ (L/S-Verhältnis) wurden induziert (siehe 6).

(2-1-6) Untersuchung der Infektionssensitivität von humanem alveolären M-&PHgr;-HIV-1 und Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins und C/EBP&bgr;-Proteins

Von humanen Monocyten durch GM-CSF induzierter GM-M&PHgr; ist hinsichtlich der Morphologie, der Expression eines Oberflächenmarkers, der Produktivität von aktivem Sauerstoff und der Expression von Katalase13),14) dem humanen Alveolarmakrophagen nachweislich ähnlich. Wir haben untersucht, ob sich die HIV-1-Infektionssensitivität des von humanen Monocyten abgeleiteten GM-M&PHgr; und von humanem alveolären M&PHgr; ähnelte oder nicht.

Nach der Infektion des HIV-1BAL-Stamms in den alveolären M&PHgr; (A-M&PHgr;) wurde die virale DNA durch nested-PCR untersucht, und die Proliferation des Virus wurde in einer Menge an p24-Protein in dem Kulturüberstand durch ELISA untersucht. Virale DNA wurde zu jedem untersuchten Zeitpunkt nach der Infektion erkannt [siehe 7(B)], jedoch wurde weder eine Bestimmung des p24-Proteins noch eine Produktion des Virus bis 14 Tage nach der Inkubation erkannt [siehe 7(A)].

Als ein Ergebnis der Untersuchung der Expression von alveolärem M&PHgr;-Tyrosinkinase-Hck-Protein und C/EBP&bgr;-Protein durch Western-Blotting wurde eine Senkung der Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins und Änderungen hinsichtlich der Expression der Isoform des C/EBP&bgr;-Proteins, nämlich die Expression des C/EBP&bgr;-Proteins vom niedermolekularen Typ (23 kDa) signifikant erhöht und Senkung des L/S-Verhältnisses wurde erkannt (siehe 8). Diese Ergebnisse legten nahe, dass ein Mechanismus der Unterdrückung der Virusproduktion im humanen alveolären M&PHgr; und in von humanen Monocyten abgeleitetem M-M&PHgr; in hohem Maße identisch sein kann.

(2-1-7) Erniedrigung der Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins in mit Antisense-Oligonucleotid behandeltem M-M&PHgr; gegenüber Tyrosinkinase-Hck-Protein und Unterdrückung der Proliferation von HIV-1

M-M&PHgr; wurde mit Antisense (Hck-AS) gegen Tyrosinkinase-Hck-Protein 24 Stunden lang behandelt, und M-M&PHgr; wurde weitere 24 Stunden lang inkubiert, und die Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins wurde untersucht. Als ein Ergebnis wurde die Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins im Vergleich zur Kontrollgruppe (L) signifikant erniedrigt (siehe 9). Jedoch wurde bei mit einer Sense-Sonde (Hck-S) oder nicht-verwandten Sonde (Hck-NS) behandeltem M-M&PHgr; eine Unterdrückung der Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins erkannt (siehe 9).

Diese mit verschiedenen Oligonucleotiden vorbehandelten M-M&PHgr; wurden mit dem HIV-1BAL-Stamm infiziert, und die Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins wurde nach Tag 2 der Infektion überprüft. Dabei wurde eine Abnahme der Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins nur bei der Gruppe mit Antisense-Zugabe (Hck-AS) erkannt, und es wurde keine Unterdrückung der Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins bei mit Sense-Sonde (Hck-S) oder nicht-verwandter Sonde (Hck-NS) behandeltem M-M&PHgr; erkannt (siehe 10). Die Menge an p24-Protein in dem Kulturüberstand wurde an Tag 4, 7 und 10 nach der Infektion bestimmt. Bei mit Antisense (Hck-AS) behandeltem M-M&PHgr; wurde zu jeder Zeit eine signifikante Menge an p24-Protein erkannt, jedoch wurde bei mit Sense-Sonde (Hck-S) und nicht-verwandter Sonde (Hck-NS) behandeltem M-M&PHgr; eine zeitabhängige Zunahme an p24-Protein, ähnlich zur Kontrollgruppe, die nur mit Lipofectin (L) behandelt worden war, erkannt (siehe 10). Diese Ergebnisse zeigten, dass die Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins in M-M&PHgr; für die Proliferation von HIV-1 essentiell ist.

(2-1-8) Expression von C/EBP&bgr; und Wachstumsreaktion von HIV-1 in C/EBP&bgr;-Antisense-Oligonucleotid-behandeltem GM-M&PHgr;.

Bei 24 Stunden lang mit Antisense gegen C/EBP&bgr; (C/EBP&bgr;-AS) behandelten und weiterhin 24 Stunden lang kultivierten GM-M&PHgr; und bei GM-M zwei Tage nach Infektion mit dem HIV-1BAL-Stamm in den GM-M&PHgr; wurde die Expression der hochmolekularen Isoform (37 kDa) relativ aufrecht erhalten, jedoch wurde die Expression der niedermolekularen Isoform (23 kDa) signifikant erniedrigt unter Senkung des L/S-Verhältnisses (siehe 11). Des Weiteren induzierte die HIV-1-Infektion in mit C/EBP&bgr;-AS vorbehandeltem GM-M&PHgr; die Proliferation des Virus, und p24-Protein wurde im Kulturüberstand erkannt (siehe 12). Der HIV-1-Wachstumspromotionseffekt und die Änderungen hinsichtlich der Expression von C/EBP&bgr; wurden bei Gruppen nicht beobachtet, denen C/EBP&bgr;-S und C/EBP&bgr;-NS zugesetzt worden war (siehe 11 und 12).

Die obigen experimentellen Ergebnisse zeigten deutlich, dass M-M&PHgr; und GM-M&PHgr;, abgeleitet von humanen Monocyten, eine unterschiedliche Infektionssensitivität gegen auf Makrophagen gerichtete HIV-1 aufweisen und dass bei M-M&PHgr; eine virale Proliferation in starkem Maße induziert wurde und umgekehrt in GM-M&PHgr; eine virale Proliferation unterdrückt wurde. Des Weiteren war der Unterschied hinsichtlich des Proliferationsmusters in M-M&PHgr; und GM-M&PHgr; identisch mit dem Unterschied der hochmolekularen Isoform und der niedermolekularen Isoform des Tyrosinkinase-Hck-Proteins und des Transkriptionsfaktor-C/EPB&bgr;-Proteins in diesen Zellen. Als Ergebnisse spezifisch regulierender Expression der Isoform von Tyrosinkinase-Hck-Protein und C/EPB&bgr;-Protein unter Verwendung eines Antisense-Oligonucleotids wurde die Virusproduktion in M-M&PHgr; vollständig reguliert, und umgekehrt konnte die virale Produktion in GM-M&PHgr; induziert werden.

Diese Ergebnisse zeigten deutlich, dass Tyrosinkinase für die HIV-1-Proliferation in M-M&PHgr; essentiell war und die niedermolekulare Isoform von C/EBP&bgr; eine wichtige Rolle für die Unterdrückung der HIV-1-Proliferation in GM-M&PHgr; spielte. Des Weiteren kann, weil die Ergebnisse der Analyse der Infektionssensitivität von HIV-1 in humanem alveolären M&PHgr; und der Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins und C/EBP&bgr; und weil die Mechanismen der HIV-1-Wachstumsunterdrückung in humanem alveolären M&PHgr; und GM-M&PHgr;, abgeleitet von humanen Monocyten, identisch sind, die Analyse in GM-M&PHgr; in enger Verbindung zur Analyse von alveolärem M&PHgr; in vivo stehen. Die Ergebnisse dieser Experimente zeigten, dass die Analyse des HIV-1-Proliferationsmechanismus in von humanen Monocyten abgeleitetem M-M&PHgr; als ein fundamentales Experimentalsystem für die Entwicklung von Wirkstoffen mit HIV-1-Wachstums-suppressiver Wirkung nützlich war.

Auf Basis der obigen Ergebnisse können als bevorzugte Beispiele der Makrolidderivate mit Unterdrückung der Expression von Tyrosinkinase-Hck-Protein des M-M&PHgr;, abgeleitet von humanen Monocyten, und suppressiver Wirkung hinsichtlich der Aktivierung von P38MAPK, die für die virale Proliferation notwendig sind, die folgenden Substanzen angeführt werden und diese Substanzen sind leicht im Handel erhältlich oder nach der in den Literaturstellen beschriebenen Methode erhältlich.

Oxacyclotetradecan-2,10-dion,4[(2,6-didesoxy-3-0-methyl-&agr;-L-ribo-hexopyranosyl)-oxy]-14-ethyl-7,12,13-trihydroxy-3,5,7,9,11,13-hexamethyl-6-[[3,4,6-tridesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylohexopyranosyl]oxy (Sigma Inc., Vereinigte Staaten); im Folgenden als EM bezeichnet.

11-(1'-Hydroxypropyl)-3-[2,6-didesoxy-3-C-methyl-&agr;-L-ribohexopyranosyl]oxy]-5-[(3,4,6-tidesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylo-hexopyranosyl)oxy]-2,4,6,8,11,14-hexamethyl-10,13,15-tri-oxatricyclo[9.2.1.1.9,6]pentadecan-1-on (siehe P. Kurath et al., Experimentia, 27, 362, 1971); im Folgenden als EM201 bezeichnet.

6,15,16-Trioxatricyclo[10.2.1.11.4]hexadekan-Erythromycinderivat oder 6,9,12-Anhydroerythromycin A (siehe P. Kurath et al., Experimentia, 27, 362, 1971); im Folgenden als EM202 bezeichnet.

4,13-Dioxabicyclo[8.2.1]tridec-12-en-5-on,7-[(2,6-didesoxy-3-C-methyl-&agr;-L-ribohexopyranosyl)oxy]-3-(1,2-dihydroxy-1-methylbutyl)-2,6,8,10,12-pentamethyl-9-[[3,4,6-tridesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylo-hexopyranosyl]oxy] (siehe JP-A-7-247299); im Folgenden als EM703 bezeichnet.

Oxacyclotetradecan-2,10-dion,4-[(2,6-didesoxy-3-O-methyl-&agr;-L-ribo-hexopyranosyl)-oxy]-14-ethyl-12,13-dihydroxy-7-methoxy-3,5,7,9,11,13-hexamethyl-6-[[3,4,6-tridesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylo-hyxopyranosyl]oxy] (siehe S. Morimoto et al., J. Antibiotics, 43, 286, 1990, oder Produkt von Apin Chemicals Ltd., Vereinigtes Königreich, und Produkt von Wako Pure Chemicals, Inc., Japan); im Folgenden als CAM bezeichnet.

Beispiele von Erythromycin-Derivaten sind:

De(3'-N-methyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM703 bezeichnet. De(3'-N-methyl)-3'-N-sulfonyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM727 bezeichnet. De(3'-N-methyl)-[3'-N-(3-hydroxy-1-propyl)]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM744 bezeichnet. De(3'-N-methyl)-3'-N-(2-acetoxyethyl)-8,9-anhydropseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM745 bezeichnet. De(3'-N-methyl)-3'-N-cyanomethyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM742 bezeichnet. De(3'-N-methyl)-3'-N-(2-fluorethyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM740 bezeichnet. Bis-de(3'-N-methyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM721 bezeichnet. Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-ethyl-8,9-anhydropseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM722 bezeichnet. Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-diethyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM723 bezeichnet. Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-allyl-8,9-anhydropseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM724 bezeichnet. Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-diallyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM725 bezeichnet. Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-propargyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM728 bezeichnet. Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dipropargyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM729 bezeichnet; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-propyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM730 bezeichnet; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dipropyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM731; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-hexyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM738 bezeichnet; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dihexyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM739 bezeichnet. Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-benzyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM732 bezeichnet. Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dibenzyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM733 bezeichnet. Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-(2-propyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM736 bezeichnet. Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-di-(10-brom-1-decanyl)-8,9-anhydropseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM749 bezeichnet. Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-acetyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon, im Folgenden als EM726 bezeichnet. De(3'-dimethylamino)-3'-piperidino-8,9-anhydropseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM734 bezeichnet. De(3'-dimethylamino)-3'-pyrrolidino-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM735 bezeichnet. De(3'-dimethylamino)-3'-morpholino-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM747 bezeichnet. De(3'-dimethylamino)-3'-[hexahydro-1(1H)-azepinyl]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM748 bezeichnet. De(12-hydroxy)-de[12-(1-hydroxypropyl)]-12-hydroxyoxim-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM743 bezeichnet. De[12-(hydroxypropyl)]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM746 bezeichnet. De(12-hydroxy)-de[12-(1-hydroxypropyl)]-12-amino-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM750 bezeichnet. De(3'-N-methyl)-de[12-(1-hydroxypropyl)]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM751 bezeichnet. De(3-O-cladinosyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM737 bezeichnet, und De(3-O-cladinosyl)-de(3'-N-methyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; im Folgenden als EM754 bezeichnet.

Die voranstehend genannten verschiedenen Erythromycinderivate wurden durch die benannten Erfinder, Satoshi Omura et al., gefunden, und sie wurden einschließlich Pseudoerythromycin, von dem erwartet wird, dass es das neue antiinflammatorische Mittel ist, als internationale Patentanmeldung, die internationale Veröffentlichung WO 02/14338A1, angemeldet. In der Beschreibung der WO 02/14338A1 sind synthetische Methoden und chemische Strukturen der Erythromycinderivate im Detail beschrieben und Kurzdarstellungen der synthetischen Methoden für jedes Erythromycinderivat sind im Folgenden erläutert.

Synthese von EM701

Eine Eisessiglösung von Erythromycin (12,4 g) wurde 2 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt, langsam mit wässrigem Natriumhydrogencarbonat versetzt und neutralisiert. Das Reaktionsgemisch wurde mit Chloroform extrahiert, die organische Schicht mit Mirabilit dehydratisiert, der Mirabilit wurde abfiltriert, und das Lösungsmittel wurde durch Destillation unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatogaphie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 10 : 0,5 : 0,01 → 10 : 1 : 0,05) unter Erhalt von EM201 (7,7 g) gereinigt. Nachfolgend wurde Kaliumcarbonat (1,4 g) zur Methanollösung von EM201 (7,6 g) gegeben und 2 Stunden lang refluxiert. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels wurde der Rückstand in wässrigem Natriumhydrogencarbonat gelöst und mit Chloroform extrahiert. Das Gemisch wurde mit Mirabilit dehydratisiert, filtriert, und der Mirabilit wurde entfernt. Danach wurde die erhaltene Rohsubstanz durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 10 : 0,5 : 0,01 → 10 : 1 : 0,05) unter Erhalt von EM701 (5,9 g, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(3'-N-methyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM703)

Natriumacetat (3,9 g) und Iod (2,5 g) wurden in dieser Reihenfolge bei Raumtemperatur zu einer Lösung von EM701 (6,9 g) in Methanol (52,0 ml) und Wasser (13,0 ml) gegeben und 3 Stunden lang bei 50°C gerührt. Während des Rührens wurde zum Erhalt eines pH-Werts von 8-9 kontinuierlich eine wässrige 1N-Lösung von Natriumhydroxid zugesetzt. Nach dem Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC (Dünnschichtchromatographie; TLC) wurde das Reaktionsgemisch mit wässrigem Ammoniak (7,5 ml) und Wasser (200 ml) verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Nach dem Dehydratisieren der organischen Schicht mit Mirabilit wurde der Mirabilit durch Filtration entfernt und das Lösungsmittel unter Erhalt der Rohsubstanz abdestilliert. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform Methanol : wässriges Ammoniak = 10 : 0,5 : 0,01 → 10 : 1 : 0,05) unter Erhalt von EM703 (4,8 g, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM721)

Zur Herstellung einer Methanollösung von Natriummethoxid wurde Natrium (4,5 g) in Methanol (15 ml) gegeben, und EM703 (195,4 mg) und Iod (353,6 mg) wurden bei 0°C in dieser Reihenfolge zugesetzt, und es wurde 3 Stunden lang gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC, wurde Natriumthiosulfat (0,8 g), wässriges Ammoniak (0,5 ml) und Wasser (80 ml) zugesetzt, und es wurde mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zur Entfernung des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 10 0,5 : 0,01 → 10 : 1 : 0,05) unter Erhalt von EM721 (166,3 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-ethyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM722)

N,N-Diisopropylethylamin (26,6 &mgr;l) und Ethyliodid (12,2 &mgr;l) wurden zu einer Lösung von EM721 (21,0 mg) in Dimethylformamid (1,0 ml) gegeben, und es wurde 4 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC, wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 10 0,5 : 0,01 → 10 : 1 : 0,05) unter Erhalt von EM722 (7,0 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-diethyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM723)

N,N-Diisopropylethylamin (26,6 &mgr;l) und Ethyliodid (12,2 &mgr;l) wurden zu einer Lösung von EM721 (21,0 mg) in Dimethylformamid (1,0 ml) gegeben, und es wurde 4 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC, wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zur Entfernung des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 10 0,5 : 0,01 → 10 : 1 : 0,05) unter Erhalt von EM723 (10,3 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-allyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM724)

Allylbromid (148,3 &mgr;l) wurde zu einer Lösung von EM721 (117,8 mg) und N,N-Diisopropylethylamin (298,6 &mgr;l) in Dichlormethan (5,7 ml) bei 0°C gegeben und 2 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC, wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt des Rohprodukts entfernt. Das Rohprodukt wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 10 : 0,5 : 0,01 → 10 : 1 : 0,05) unter Erhalt von EM724 (21,9 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-diallyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM725)

Allylbromid (148,3 &mgr;l) wurde zu einer Lösung von EM721 (117,8 mg) und N,N-Diisopropylethylamin (298,6 &mgr;l) in Dichlormethan (5,7 ml) gegeben und 2 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 10 0,5 : 0,01 → 10 : 1 : 0,05) unter Erhalt von EM725 (64,3 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-acetyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM726)

Essigsäureanhydrid (8,4 &mgr;l) wurde bei 0°C zu einer Lösung von EM721 (34,8 mg) in Dichlormethan (1,6 ml) gegeben, 10 Minuten lang gerührt und des Weiteren 30 Minuten lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol = 100 : 1 → 20 : 1) unter Erhalt von EM726 (33,4 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(3'-N-methyl)-3'-N-sulfonyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM727)

Methansulfonylchlorid (9,3 &mgr;l) wurde bei 0°C zu einer Lösung von EM703 (87,6 mg) in Dichlormethan (4,2 ml) gegeben, und es wurde 3 Stunden lang gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform Methanol = 100 : 1 → 20 : 1) unter Erhalt von EM727 (37,2 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-propargyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM728)

3-Brompropin (137,8 &mgr;l) wurde zu einer Lösung von EM721 (106,3 mg) und N,N-Diisopropylethylamin (269,3 &mgr;l) in Dichlormethan (5,2 ml) gegeben und 24 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 10 : 0,5 : 0,01 → 10 : 1 : 0,05) unter Erhalt von EM728 (41,3 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dipropargyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM729)

3-Brompropin (137,8 &mgr;l) wurde zu einer Lösung von EM721 (106,3 mg) und N,N-Diisopropylethylamin (269,3 &mgr;l) in Dichlormethan (5,2 ml) gegeben und 24 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 10 : 0,5 : 0,01 → 10 : 1 : 0,05) unter Erhalt von EM729 (27,9 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-propyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM730)

N,N-Diisopropylethylamin (59,6 &mgr;l) und 1-Iodpropin (33,3 &mgr;l) wurden in dieser Reihenfolge zu einer Lösung von EM721 (23,5 mg) in Acetonitril (2,3 ml) gegeben und 20 Stunden lang bei 80°C refluxiert. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 15 : 1 0,1) unter Erhalt von EM730 (5,7 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dipropyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM731)

N,N-Diisopropylethylamin (59,6 &mgr;l) und 1-Iodpropin (33,3 &mgr;l) wurden in dieser Reihenfolge zu einer Lösung von EM721 (23,5 mg) in Acetonitril (2,3 ml) gegeben und 20 Stunden lang bei 80°C refluxiert. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 15 : 1 0,1) unter Erhalt von EM731 (12,0 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-benzyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM732)

Benzylchlorid (297,3 &mgr;l) wurde bei Raumtemperatur zu einer Lösung von EM721 (88,8 mg) und N,N-Diisopropylethylamin (450,1 &mgr;l) in Dichlormethan (4,3 ml) gegeben und 96 Stunden lang gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 15 : 1 : 0,1) unter Erhalt von EM732 (49,9 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dibenzyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM733)

N,N-Diisopropylethylamin (135,9 &mgr;l) und Benzylchlorid (89,7 &mgr;l) wurden in dieser Reihenfolge zu einer Lösung von EM721 (26,8 mg) in Acetonitril (1,3 ml) gegeben und 60 Stunden lang bei 80°C refluxiert. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 20 : 1 : 0,1) unter Erhalt von EM733 (19,6 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(3'-dimethylamino)-3'-piperidino-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM734)

N,N-Diisopropylethylamin (42,5 &mgr;l) und 1,5-Dibrompentan (33,2 &mgr;l) wurden in dieser Reihenfolge zu einer Lösung von EM721 (16,8 mg) in Acetonitril (4,9 ml) gegeben und 24 Stunden lang bei 80°C refluxiert. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 15 : 1 : 0,1) unter Erhalt von EM734 (13,3 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(3'-dimethylamino)-3'-pyrrolidino-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM735)

N,N-Diisopropylethylamin (40,2 &mgr;l) und 1,4-Dibrombutan (27,6 &mgr;l) wurden in dieser Reihenfolge zu einer Lösung von EM721 (15,9 mg) in Acetonitril (4,6 ml) gegeben und 24 Stunden lang bei 80°C refluxiert. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 10 : 1 : 0,1) unter Erhalt von EM735 (11,9 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-(2-propyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM736)

N,N-Diisopropylethylamin (459,2 &mgr;l) und 2-Brompropan (247,5 ml) wurden in dieser Reihenfolge zu einer Lösung von EM721 (90,6 mg) in Acetonitril (4,4 ml) gegeben und 72 Stunden lang bei 80°C gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 10 : 1 0,1) unter Erhalt von EM736 (25,3 mg, weißes Pulver) gereinigt. Das Rohmaterial EM721 wurde zurückgewonnen (47,1 mg).

Synthese von De(3-O-cladinosyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM737)

p-Toluolsulfonsäure-Monohydrat (80,3 mg) wurde zu einer Lösung von EM701 (201,6 mg) in Dimethylformamid (5,6 ml) gegeben und 8 Stunden lang bei 50°C gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt, durch Zugabe von gesättigtem wässrigen Natriumhydrogencarbonat auf pH 8,0 eingestellt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 20 : 1 : 0,1) unter Erhalt von EM737 (84,7 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-hexyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM738)

N,N-Diisopropylethylamin (408,5 &mgr;l) und 1-Bromhexan (328,7 &mgr;l) wurden in dieser Reihenfolge zu einer Lösung von EM721 (80,6 mg) in Acetonitril (3,9 ml) gegeben und 24 Stunden lang bei 60°C gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 15 : 1 0,1) unter Erhalt von EM738 (33,7 mg, weißes Pulver) gereinigt. Das Rohmaterial EM721 wurde zurückgewonnen (24,6 mg).

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dihexyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM739)

N,N-Diisopropylethylamin (116,0 &mgr;l) und 1-Bromhexan (93,6 &mgr;l) wurden in dieser Reihenfolge zu einer Lösung von EM721 (22,9 mg) in Acetonitril (1,1 ml) gegeben und 72 Stunden lang bei 60°C refluxiert. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 20 : 1 0,1) unter Erhalt von EM739 (20,1 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(3'-N-methyl)-3'-N-(2-fluorethyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM740)

N,N-Diisopropylethylamin (347,7 &mgr;l) und 1-Brom-2-fluorethan (148,6 &mgr;l) wurden bei Raumtemperatur zu einer Lösung von EM703 (70,0 mg) in Dimethylformamid (3,3 ml) gegeben und 48 Stunden lang gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 20 : 1 : 0,1) unter Erhalt von EM740 (36,0 mg, weißes Pulver) gereinigt. Das Rohmaterial EM703 wurde zurückgewonnen (25,5 mg).

Synthese von De(3'-N-methyl)-3'-N-cyanomethyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM742)

N,N-Diisopropylethylamin (320,9 &mgr;l) und Bromacetonitril (128,3 &mgr;l) wurden bei Raumtemperatur zu einer Lösung von EM703 (64,6 mg) in Dimethylformamid (3,1 ml) gegeben und 4 Stunden lang gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 20 : 1 0,1) unter Erhalt von EM742 (53,1 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(12-hydroxy)-de[12-(1-hydroxy-propyl)]-12-oxo-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM705)

Bleitetraacetat (508,0 mg) wurde zu einer Lösung von EM701 (508,0 mg) in Dichlormethan (24,0 ml) gegeben und 40 Minuten lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit gesättigter Kochsalzlöung – wässrigem gesättigten Natriumhydrogencarbonat (1 : 1, V/V) verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform Methanol : wässriges Ammoniak = 10 : 0,5 : 0,01) unter Erhalt von EM705 (282,7 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(12-hydroxy)-de[12-(1-hydroxypropyl)]-12-hydroxyoxim-8,9-anhydropseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM743)

Pyridin (0,9 ml) wurde langsam bei 0°C zu einer Lösung von EM705 (116,5 mg) und Hydroxylamin-Hydrochlorid (32,0 mg) in Ethanol (0,9 ml) gegeben und 3 Stunden lang gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 10 : 0,5 : 0,01 → 10 : 1 0,05) unter Erhalt von EM743 (114,5 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(3'-N-methyl)-[3'-N-(3-hydroxy-1-propyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM744)

N,N-Diisopropylethylamin (338,3 &mgr;l) und 3-Brom-1-propanol (175,6 &mgr;l) wurden bei Raumtemperatur zu einer Lösung von EM703 (68,1 mg) in Dimethylformamid (3,3 ml) gegeben und 48 Stunden lang gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 15 : 1 : 0,1) unter Erhalt von EM744 (27,7 mg, weißes Pulver) gereinigt. Das Rohmaterial EM703 wurde zurückgewonnen (22,5 mg).

Synthese von De(3'-N-methyl)-3'-N-(acetoxyethyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM745)

N,N-Diisopropylethylamin (106,8 &mgr;l) und 2-Bromethylacetat (67,6 &mgr;l) wurden bei Raumtemperatur zu einer Lösung von EM703 (21,5 mg) in Dimethylformamid (1,0 ml) gegeben und 48 Stunden lang gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 20 : 1 : 0,1) unter Erhalt von EM745 (6,0 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De[12-(1-hydroxypropyl)]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM746)

Natriumborhydrid (21,8 mg) wurde bei –78°C zu einer Lösung von EM705 (37,7 mg) in Methanol (2,9 ml) gegeben und 30 Minuten lang gerührt. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde auf 0°C erhöht und des Weiteren 30 Minuten lang gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde die Reaktion durch Zugabe von Aceton (0,5 ml) terminiert. Das Reaktionsgemisch wurde mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 15 : 1 : 0,1) unter Erhalt von EM746 (35,8 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(3'-dimethylamino)-3'-morpholino-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM747)

N,N-Diisopropylethylamin (45,8 &mgr;l) und Bis(2-bromethyl)ether (33,1 &mgr;l) wurden in dieser Reihenfolge zu einer Lösung von EM721 (18,1 mg) in Acetonitril (2,6 ml) gegeben und 24 Stunden lang bei 80°C gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 20 : 1 : 0,1) unter Erhalt von EM747 (12,0 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(3'-dimethylamino)-3'-[hexahydro-1(1H)-azepinyl]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM748)

N,N-Diisopropylethylamin (49,5 &mgr;l) und 1,6-Dibromhexan (43,6 &mgr;l) wurden in dieser Reihenfolge zu einer Lösung von EM721 (19,5 mg) in Acetonitril (2,8 ml) gegeben und 24 Stunden lang bei 80°C gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 20 : 1 0,1) unter Erhalt von EM748 (11,7 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-di-(10-brom-1-decanyl)-8,9-anhydropseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM749)

N,N-Diisopropylethylamin (45,6 &mgr;l) und 1,10-Dibromdekan (58,9 &mgr;l) wurden in dieser Reihenfolge zu einer Lösung von EM721 (18,0 mg) in Acetonitril (2,6 ml) gegeben und 36 Stunden lang bei 80°C refluxiert. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 20 : 1 : 0,1) unter Erhalt von EM749 (14,9 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(12-hydroxy)-de[12-(1-hydroxypropyl)]-12-amino-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM750)

Molybdän(IV)-oxid (10,0 mg) und Natriumborhydrid (10,5 mg) wurden bei 0°C zu einer Lösung von EM743 (15,5 mg) in Ethanol (2,3 ml) gegeben und 4 Stunden lang gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde die Reaktion durch Zugabe von Aceton (0,5 ml) terminiert, und das Reaktionsgemisch wurde mit gesättigter Kochsalzlösung, gesättigtem wässrigen Natriumhydrogencarbonat (1 : 1, V/V) verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform Methanol : wässriges Ammoniak = 10 : 1 : 0,1) unter Erhalt von EM750 (13,4 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(3'-N-methyl)-de(12-hydroxy)-de-[12-(1-hydroxypropyl)]-12-oxo-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM706)

Bleitetraacetat (508,0 mg) wurde zu einer Lösung von EM701 (508,0 mg) in Dichlormethan (24,0 ml) gegeben und 40 Minuten lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit gesättigter Kochsalzlösung – gesättigtem wässrigen Natriumhydrogencarbonat (1 : 1, V/V) verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform Methanol : wässriges Ammoniak = 10 : 0,5 : 0,1) unter Erhalt von EM706 (71,6 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(3'-N-methyl)-de[12-(1-hydroxypropyl)]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM751)

Natriumborhydrid (22,9 mg) wurde bei 0°C zu einer Lösung von EM706 (38,8 mg) in Methanol (3,0 ml) gegeben und 1 Stunde lang gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde die Reaktion durch Zugabe von Aceton (0,5 ml) terminiert, und das Reaktionsgemisch wurde mit gesättigter Kochsalzlösung – gesättigtem wässrigen Natriumhydrogencarbonat (1 : 1, V/V) verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 15 : 1 0,1) unter Erhalt von EM751 (31,4 mg, weißes Pulver) gereinigt.

Synthese von De(3-O-cladinosyl)-de(3'-N-methyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal (EM754)

p-Toluolsulfonsäure-Monohydrat (53,9 mg) wurde zu einer Lösung von EM703 (132,4 mg) in Dimethylformamid (3,8 ml) gegeben und 6 Stunden lang bei 50°C gerührt. Nach Bestätigen des Abschlusses der Reaktion durch DC wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt, durch Zugabe von gesättigtem wässrigen Natriumhydrogencarbonat auf pH 8,0 eingestellt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht wurde durch Zugabe von Mirabilit dehydratisiert, zum Entfernen des Mirabilits filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter Erhalt der Rohsubstanz entfernt. Die Rohsubstanz wurde durch Silicagelsäulenchromatographie (Chloroform : Methanol : wässriges Ammoniak = 15 : 1 : 0,1) unter Erhalt von EM754 (50,2 mg, weißes Pulver) gereinigt.

1(A) zeigt die Mengen an p24-Protein in dem Kulturüberstand bei mit dem HIV-1JR-FL-Stamm infizierten M-M&PHgr; und GM-M&PHgr;, und (B) zeigt die Menge an p24-Protein in dem Kulturüberstand bei mit dem HIV-1BAL-Stamm infizierten M-M&PHgr; und GM-M&PHgr;.

2(A) zeigt die Zytopathie von mit dem HIV-1JR-FL-Stamm und mit dem HIV-1BAL-Stamm infiziertem M-M&PHgr;, und (B) zeigt die Zytopathie von mit dem HIV-1JR-FL-Stamm und mit dem HIV-1BAL-Stamm infiziertem GM-M&PHgr;.

3(A) zeigt die intrazelluläre Verteilung des p24-Proteins in mit dem HIV-1JR-FL-Stamm und dem HIV-1BAL-Stamm infiziertem M-M&PHgr;, und (N) zeigt die intrazelluläre Verteilung des p24-Proteins in mit dem HIV-1JR-FL-Stamm und mit dem HIV-1BAL-Stamm infiziertem GM-M&PHgr;.

4(A) zeigt die Detektion viraler DNA in mit dem HIV-1JR-FL-Stamm infizierten M-M&PHgr; und GM-M&PHgr;, und (B) zeigt die Detektion viraler DNA in mit dem HIV-1BAL-Stamm infizierten M-M&PHgr; und GM-M&PHgr;.

5 zeigt die Änderungen einer Expression von Tyrosinkinase-Hck-Protein in M-M&PHgr; und GM-M&PHgr; und die Expression durch HIV-1BAL-Stamm-Infektion.

6 zeigt Änderungen einer Expression von C/EBP&bgr;-Protein in M-M&PHgr; und GM-M&PHgr; und die Expression durch mit dem HIV-1BAL-Stamm infizierte M-M&PHgr; und GM-M&PHgr;.

7(A) zeigt die HIV-1-Wachstumsreaktion durch Detektion von p24-Protein in dem Kulturüberstand nach Infektion des HIV-1BAL-Stamms in humanem alveolären M-&PHgr; (A-M&PHgr;), und (B) zeigt die Detektion viraler DNA.

8 zeigt Änderungen einer Expression von Tyrosinkinase-Hck-Protein und C/EBP&bgr;-Protein in alveolärem M&PHgr; und die Expression durch HIV-1BAL-Stamm-Infektion.

9 zeigt die Expression von Hck-Protein in M-M&PHgr;, das mit Antisense-Oligonucleotid für Tyrosinkinase-Hck-Protein behandelt worden ist, vor und nach Infektion des HIV-1BAL-Stamms.

10 zeigt die Unterdrückung der Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr;, das mit Antisense-Oligonucleotid für Tyrosinkinase-Hck-Protein behandelt worden ist.

11 zeigt die Expression von C/EBP&bgr;-Protein in GM-M&PHgr;, behandelt mit Antisense-Oligonucleotid für C/EBP&bgr;-Protein, vor und nach Infektion des HIV-1BAL-Stamms.

12 zeigt die Proliferation von HIV-1 in GM-M&PHgr;, behandelt mit Antisense-Oligonucleotid für C/EBP&bgr;-Protein.

13 zeigt den Effekt eines Makrolidderivats auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr;, das mit einem Makrolidderivat, wie EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM, versetzt worden ist, im Vergleich mit der Zugabe von DMSO.

14 zeigt den Effekt eines Makrolidderivats auf die Proliferation von HIV-1 in GM-M&PHgr;, das mit einem Makrolidderivat, wie EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM, versetzt worden ist, im Vergleich mit der Zugabe von DMSO.

15 zeigt den Effekt eines Makrolidderivats auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr;, das aus verschiedenen Menschen (drei Subjekte) hergestellt worden ist, und mit Makrolidderivaten, wie EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM, versetzt worden ist, im Vergleich mit der Zugabe von DMSO.

16 zeigt den Effekt der Konzentration eines Makrolids, wie EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM, auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr; im Vergleich zur Zugabe von DMSO.

17 zeigt den Effekt eines Makrolidderivats auf die Zytopathie von mit HIV-1 infiziertem M-M&PHgr;, das mit EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM versetzt worden ist, im Vergleich zur Zugabe von DMSO.

18 zeigt den Effekt eines Makrolidderivats, wie EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM, auf die Expression von Tyrosinkinase-Hck-Protein in mit HIV-1-infiziertem M-M&PHgr;.

19(A) zeigt den Effekt eines Makrolidderivats, wie EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM, auf die Aktivierung von P38MAPK von mit HIV-1 infiziertem M-M&PHgr; im Vergleich mit DMSO, und (B) zeigt den Effekt eines Makrolidderivats, wie EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM, auf die Aktivierung von ERK1/2 von mit HIV-1 infiziertem M-M&PHgr; im Vergleich mit DMSO.

20 zeigt den Effekt von P38MAPK (SB203580)-Inhibitor und ERK1/2 (PD98059)-Inhibitor auf die virale Proliferation von HIV-1BAL-Stamm-infiziertem M-M&PHgr; im Vergleich mit einer Kontrollgruppe.

21 zeigt den Effekt verschiedener Konzentrationen eines Makrolids, wie EM722, EM730, EM732 oder EM736, auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr; im Vergleich mit DMSO.

22 zeigt den Effekt verschiedener Konzentrationen eines Makrolids, wie EM734, EM735, EM747 oder EM748, auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr; im Vergleich mit DMSO.

23 zeigt den Effekt verschiedener Konzentrationen eines Makrolids, wie EM743, auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr; im Vergleich mit DMSO.

24 zeigt den Effekt verschiedener Konzentrationen eines Makrolids, wie EM746, EM750 oder EM751, auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr; im Vergleich mit DMSO.

25 zeigt den Effekt verschiedener Konzentrationen eines Makrolids, wie EM754, auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr; im Vergleich mit DMSO.

Die vorliegende Erfindung wird konkret anhand der folgenden Beispiele erläutert, ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.

Um den Wachstumsunterdrückungseffekt der vorliegenden Erfindung zu zeigen, werden aus den Makrolidderivaten EM, EM201, EM202, EM703, CAM, EM722, EM730, EM732, EM736, EM734, EM735, EM747, EM748, EM743, EM746, EM750 oder EM751 jeweils in einer Konzentration von 100 mM in DMSO gelöst und danach in Verdünnung mit dem Medium verwendet. Eine Kontrollgruppe M-M&PHgr; wurde nur mit DMSO behandelt, das zum Lösen der Makrolidderivate eingesetzt worden war.

M-M&PHgr; und GM-M&PHgr; wurden 2 Stunden lang einer Kontaktinfektion mit dem HIV-1BAL-Stamm unterzogen, mit 30 &mgr;M EM, EM201, EM202, EM703, CAM, EM722, EM730, EM732, EM736, EM734, EM735, EM747, EM748, EM743, EM746, EM750 oder EM751 versetzt, 14 Tage lang inkubiert, und die Menge an p24-Protein in dem Kulturüberstand wurde in zeitabhängiger Weise untersucht.

Beispiel 1 Effekt von EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr; und GM-M&PHgr;.

Im Vergleich zur Kontrollgruppe (DMSO) wurde in mit EM201 oder EM703 versetzten M-M&PHgr; annähernd kein p24 detektiert, und die Virusbildung wurde bis 14 Tage nach der Kultur stark unterdrückt (vergleiche 13). In M-M&PHgr;, das mit CAM versetzt worden war, wurde annähernd eine Unterdrückung mit halber Stärke erkannt, jedoch wurde in der Gruppe, die mit EM oder EM202 versetzt worden war, eine Unterdrückung der Virusbildung erkannt, obwohl diese nicht so stark war wie diejenige für EM201 und EM703 (vergleiche 13). Im Falle von GM-M&PHgr; wurde in der mit EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM versetzten Gruppe an sämtlichen Untersuchungspunkten ähnlich zur Kontrollgruppe (DMSO) annähernd keine Virusbildung erkannt (vergleiche 14). In dem Experiment unter Verwendung von M-M&PHgr;, die von humanen Monocyten abgeleitet sind, welche von drei erwachsenen, menschlichen Freiwilligen gesammelt worden waren, wurden dieselben Ergebnisse, wie in 13 gezeigt, erzielt (vergleiche 15).

Die suppressive Wirkung von EM201 und EM703 auf HIV-1BAL in M-M&PHgr; ist Konzentrations-abhängig und inhibiert die Virusbildung bei 3 &mgr;M oder darüber vollständig (vergleiche 16). Obwohl eine virale Proliferation bei 300 &mgr;M nicht nur bei EM201 und EM703, sondern auch bei EM, EM202 und CAM beobachtet wurde, kann dies aufgrund der Cytotoxizität von DMSO, das zum Lösen der Substanzen eingesetzt wurde, der Fall sein, weil dies auch bei der Kontrollgruppe (DMSO) beobachtet wurde, und die weiteren Experimente wurden bei 30 &mgr;M durchgeführt.

Beispiel 2 Effekt von EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM auf die Zytopathie von mit HIV-1 infiziertem M-M&PHgr;.

M-M&PHgr; wurde 2 Stunden lang einer Kontaktinfektion mit dem HIV-1BAL-Stamm unterworfen, mit 30 &mgr;M EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM versetzt, inkubiert, und die Zellmorphologie wurde beobachtet. Bei der Kontrollgruppe (DMSO) und den mit EM, EM202 oder CAM versetzten Gruppe wurde eine leichte Bildung von MGC in Übereinstimmung mit einem Anstieg in der Menge an p24-Protein, wie in Beispiel 1 gezeigt, erkannt, jedoch wurde bei den mit EM201 und EM703 versetzten Gruppen kein zytophatischer Effekt, wie eine MCG-Bildung, beobachtet (vergleiche 17).

Beispiel 3 Effekt von EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM auf das Tyrosinkinase-Hck-Protein von mit HIV-1 infiziertem M-M&PHgr;.

Wie vorher beschrieben, exprimierte M-M&PHgr; in starker Weise das Tyrosinkinase-Hck-Protein, und das Regulieren der Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins unter Verwendung eines Antisense-Oligonucleotids konnte die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr; unterdrücken. Dieses Ergebnis zeigte, dass die Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins für die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr; essentiell war. Da EM201 und EM703 die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr; unterdrückte, war es nahegelegt, dass die Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins in mit diesen Mitteln behandelten M-M&PHgr; unterdrückt wurde.

Dementsprechend wurde M-M&PHgr; 2 Stunden lang einer Kontaktinfektion mit dem HIV-1BAL-Stamm unterworfen, mit 30 &mgr;M EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM versetzt, inkubiert, und die Expression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins wurde an Tag 2 nach der Infektion durch Western-Blotting beobachtet. In der Gruppe von EM, EM202 und CAM, die keine so starke suppressive Wirkung auf die virale Proliferation zeigten, wurde die Suppression des Tyrosinkinase-Hck-Proteins im Vergleich zur Kontrollgruppe (nur mit DMSO behandelt) beobachtet, obwohl diese nicht so stark war (vergleiche 18). Bei EM201 und EM703, die eine starke suppressive Wirkung auf die virale Proliferation zeigten, wurde die Expression von Tyrosinkinase-Hck-Protein in starker Weise unterdrückt (vergleiche 18).

Beispiel 4 Effekt von EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM auf die Aktivierung von p38MAPK und ERK1/2 von mit HIV-1 infiziertem M-M&PHgr;.

p38MAPK und ERK1/2 (p42/44MAPK) sind an verschiedenen Reaktionen am intrazellulären Signalübertragungsmechanismus beteiligt. Tyrosinphosphorylierung von p38MAPK und ERK1/2 in mit dem HIV-1BAL-Stamm infiziertem M-M&PHgr; wurde durch Western-Blotting untersucht. Als Ergebnis wurde die Tyrosinphosphorylierung von p38MAPK durch virale Infektion stark induziert, die Tyrosinphosphorylierung von ERK1/2 war jedoch schwach. Diese Ergebnisse zeigten, dass die Aktivierung von p38MAPK für die virale Proliferation in M-M&PHgr; wichtig war.

Dementsprechend wurde der Effekt von EM, EM201, EM202, EM703 und CAM, die eine suppressive Wirkung für die virale Proliferation in M-M&PHgr; aufweisen, auf die Aktivierung von p38MAPK und ERK1/2 untersucht.

Dreißig &mgr;M EM, EM201, EM202, EM703 oder CAM wurden zu mit dem HIV-1BAL-Stamm infiziertem M-M&PHgr; gegeben, und die Tyrosinphosphorylierung von p38MAPK wurde an Tag 2 der Kultur durch Western-Blotting bestimmt.

In der mit EM, EM202 bzw. CAM versetzten Gruppe, bei der die suppressive Wirkung auf die virale Proliferation nicht so stark war, wurde erkannt, dass die Tyrosinphosphorylierung von p38MAPK im Vergleich zur Kontrollgruppe (DMSO) abnimmt, jedoch nicht so stark. In der mit EM201 und EM703 versetzten Gruppe, die die virale Proliferation stark unterdrückten, wurde die Tyrosinphosphorylierung von p38MAPK signifikant erniedrigt [vergleiche 19(A)]. In jeder Gruppe war die Menge an p38MAPK (Gesamtsumme an phosphoryliertem und nicht-phosphoryliertem p38MARK) gleich. Diese Ergebnisse legten nahe, dass die Unterdrückung der viralen Proliferation von EM, EM201, EM202, EM703 und CAM in M-M&PHgr; an der Suppression von p38MAPK beteiligt war.

Andererseits wurde in der mit EM, EM202 und CAM versetzten Gruppe, die keine so starke suppressive Wirkung auf die virale Proliferation zeigten, eine schwache Tyrosinphosphorylierung von ERK1/2, wie in der Kontrollgruppe (DMSO), erkannt. Jedoch wurde in der mit EM201 und EM703 versetzten Gruppe, die eine starke suppressive Wirkung auf die virale Proliferation zeigten, eine Förderung der Tyrosinphosphorylierung von ERK1/2 erkannt. In jeder Gruppe war die Gesamtmenge an ERK1/2 (Gesamtsumme an phosphoryliertem und nicht-phosphoryliertem p38MARK) gleich [siehe 19(B)].

Beispiel 5 Effekt eines p38MAPK-Inhibitors auf die virale Proliferation in mit HIV-1 infiziertem M-M&PHgr;, unterdrückt durch Zugabe von EM, EM201, EM202, EM703 und CAM, eingesetzt in der vorliegenden Erfindung.

Aus den Ergebnissen des Beispiels 4 war nahegelegt, dass die p38MAPK-Aktivierung für die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr; von Bedeutung ist und die suppressive Wirkung auf die HIV-1-Proliferation durch EM, EM201, EM202, EM703 und CAM durch die suppressive Wirkung dieser Substanzen auf die Aktivierung von p38MAPK verursacht wird.

Dementsprechend wurden p38MAPK-Inhibitor, SB203580, (4-[4-Fluorphenyl]-2-[4-methylsulfinylphenyl]-5-[4-pyridyl]-1H-imidazol) und ERK1/2-Inhibitor, PD98059, (2-[2-Amino-3-methoxyphenyl]-4H-1-benzopyran-4-on), in einer Konzentration von 10 &mgr;M zu mit dem HIV-1BAL-Stamm infiziertem M-M&PHgr; gegeben, und der Effekt auf den Virus wurde untersucht.

Als SB203580, 10 &mgr;M, zu mit dem HIV-1BAL-Stamm infiziertem M-M&PHgr; gegeben wurde und inkubiert wurde, wurde sogar an Tag 14 annähernd kein p24-Protein detektiert, und die Proliferation des Virus wurde inhibiert (siehe 20). Als andererseits ERK1/2-Inhibitor, PD98059, 10 &mgr;M, zugegeben wurden, war die Menge an p24-Protein nicht von der in der Kontrollgruppe verschieden, und eine virale Proliferation wurde erkannt (vergleiche 20). Aufgrund dieser experimentellen Ergebnisse erforderte die Proliferation des auf Makrophagen gerichteten HIV-1-Stamms in M-M&PHgr; die Aktivierung von p38MAPK in essentieller Weise, und die Beteiligung von ERK1/2 wurde für geringfügig erachtet.

Beispiel 6 Effekt von EM722, EM730, EM732 und EM736, die in der vorliegenden Erfindung eingesetzt wurden, auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr;.

M-M&PHgr; wurde 2 Stunden lang einer Kontaktinfektion mit dem HIV-1BAL-Stamm unterworfen, es wurden verschiedene Konzentrationen an EM722, EM730, EM732 oder EM736 zugesetzt, 10 Tage lang inkubiert, und die Menge an p24-Protein in dem Kulturüberstand wurde in zeitabhängiger Weise untersucht. Eine Gruppe, die nur mit DMSO behandelt worden ist, welches zum Lösen der Makrolidderivate eingesetzt worden ist, wird als Kontrollgruppe eingesetzt.

Ein Anstieg in der Menge an p24-Protein wurde im Kulturüberstand der Kontrollgruppe, der nur DMSO zugesetzt worden war, in Abhängigkeit vom Verstreichen der Tage der Kultur beobachtet, und eine Proliferation von HIV-1 wurde erkannt. Jedoch wurde die Herstellung von p24-Protein in der Gruppe, die mit EM722, EM730, EM732 oder EM736 versetzt worden war, im Vergleich zur Kontrollgruppe in Abhängigkeit von der Konzentration des Mittels unterdrückt, und die Unterdrückung der Virusproduktion wurde erkannt. Insbesondere bei der Konzentration von 30 &mgr;M wurde erkannt, dass sämtliche Mittel aus EM722, EM730, EM732 und EM736 die Virusproduktion annähernd vollständig inhibieren (siehe 21). Für die Mittel EM703, EM727, EM744, EM745, EM742, EM740, EM721, EM723, EM724, EM725, EM728, EM729, EM731, EM738, EM739, EM733, EM749 und EM726 wurden ähnliche Ergebnisse wie in 21 erhalten. Des Weiteren wurden bei dem Experiment unter Verwendung von von humanen Monocyten abgeleitetem M-M&PHgr;, die von drei erwachsenen, gesunden Freiwilligen gesammelt worden waren, dieselben Ergebnisse wie in 21 erhalten.

Beispiel 7 Effekt von EM734, EM735, EM747 und EM748, die in der vorliegenden Erfindung verwendet worden waren, auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr;.

M-M&PHgr; wurde 2 Stunden lang einer Kontaktinfektion mit dem HIV-1BAL-Stamm unterzogen, es wurden verschiedene Konzentrationen an EM734, EM735, EM747 und EM748 zugesetzt, 10 Tage lang inkubiert, und die Menge an p24-Protein in dem Kulturüberstand wurde in zeitabhängiger Weise untersucht. Eine Gruppe, die nur mit dem DMSO behandelt worden ist, welches zum Lösen der Makrolidderivate verwendet worden ist, wird als Kontrollgruppe eingesetzt.

Ein Anstieg in der Menge an p24-Protein wurde im Kulturüberstand der Kontrollgruppe, der nur DMSO zugesetzt worden war, in Abhängigkeit vom Verstreichen der Tage der Kultur beobachtet, und eine Proliferation von HIV-1 wurde erkannt. Jedoch wurde die Produktion des p24-Proteins im Vergleich mit der Kontrollgruppe in der Gruppe, die mit EM734, EM735, EM747 und EM748 versetzt worden war, in Abhängigkeit von der Konzentration des Mittels unterdrückt, und die Unterdrückung der Virusproduktion wurde erkannt. Insbesondere bei der Konzentration von 30 &mgr;M wurde erkannt, dass jedes Mittel aus EM734, EM735, EM747 und EM748 die Virusproduktion annähernd vollständig inhibiert (vergleiche 22). Des Weiteren wurden bei dem Experiment unter Verwendung von von humanen Monocyten abgeleitetem M-M&PHgr;, die von drei erwachsenen, gesunden Freiwilligen erhalten worden waren, dieselben Ergebnisse wie in 22 erhalten.

Beispiel 8 Effekt von EM743, das in der vorliegenden Erfindung eingesetzt worden ist, auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr;.

M-M&PHgr; wurde 2 Stunden lang einer Kontaktinfektion mit dem HIV-1BAL-Stamm unterworfen, es wurden verschiedene Konzentrationen an EM743 zugesetzt, 10 Tage lang inkubiert, und die Menge an p24-Protein in dem Kulturüberstand wurde in zeitabhängiger Weise untersucht. Eine Gruppe, die nur mit DMSO behandelt worden ist, welches zum Lösen der Makrolidderivate verwendet worden ist, wird als Kontrollgruppe eingesetzt.

Ein Anstieg in der Menge an p24-Protein wurde im Kulturüberstand der Kontrollgruppe, die nur mit DMSO versetzt worden war, in Abhängigkeit vom Verstreichen der Tage der Kultur beobachtet, und eine Proliferation von HIV-1 wurde erkannt. Jedoch wurde die Produktion von p24-Protein im Vergleich mit der Kontrollgruppe in der mit EM743 versetzten Gruppe in Abhängigkeit von der Konzentration des Mittels unterdrückt, und die Unterdrückung der Virusproduktion wurde erkannt. Insbesondere bei der Konzentration von 30 &mgr;M wurde erkannt, dass EM743 die Virusproduktion annähernd vollständig inhibiert (vergleiche 23). Des Weiteren wurde bei dem Experiment unter Verwendung von von humanen Monocyten abgeleitetem M-M&PHgr;, die von drei erwachsenen, gesunden Freiwilligen erhalten worden waren, dasselbe Ergebnis wie in 23 erhalten.

Beispiel 9 Effekt von EM746, EM750 und EM751, die in der vorliegenden Erfindung eingesetzt worden sind, auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr;.

M-M&PHgr; wurde 2 Stunden lang einer Kontaktinfektion mit dem HIV-1BAL-Stamm unterworfen, es wurden verschiedene Konzentrationen an EM746, EM750 und EM751 zugesetzt, es wurde 10 Tage lang inkubiert, und die Menge an p24-Protein in dem Kulturüberstand wurde in zeitabhängiger Weise untersucht. Eine Gruppe, die nur mit DMSO behandelt worden ist, das zum Lösen der Makrolidderivate eingesetzt worden ist, wird als Kontrollgruppe eingesetzt.

Ein Anstieg in der Menge an p24-Protein wurde in dem Kulturüberstand der Kontrollgruppe, die nur mit DMSO versetzt worden war, in Abhängigkeit vom Verstreichen der Tage der Kultur beobachtet, und eine Proliferation von HIV-1 wurde erkannt. Jedoch wurde die Produktion von p24-Protein im Vergleich mit der Kontrollgruppe in der Gruppe, die mit EM746, EM750 und EM751 versetzt worden war, in Abhängigkeit von der Konzentration des Mittels unterdrückt, und die Unterdrückung der Virusproduktion wurde erkannt. Insbesondere bei der Konzentration von 30 &mgr;M wurde erkannt, dass jedes der Mittel EM746, EM750 und EM751 die Virusproduktion annähernd vollständig inhibieren (vergleiche 24). Des Weiteren wurden bei dem Experiment unter Verwendung von von humanen Monocyten abgeleitetem M-M&PHgr;, die von drei erwachsenen, gesunden Freiwilligen gesammelt worden waren, dieselben Ergebnisse wie in 24 erhalten.

Beispiel 10

Effekt von EM754, das in der vorliegenden Erfindung eingesetzt worden ist, auf die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr;.

M-M&PHgr; wurde 2 Stunden lang einer Kontaktinfektion mit dem HIV-1BAL-Stamm unterworfen, es wurden verschiedene Konzentrationen an EM754 zugesetzt, es wurde 10 Tage lang inkubiert, und die Menge an p24-Protein in dem Kulturüberstand wurde in zeitabhängiger Weise untersucht. Eine Gruppe, die nur mit DMSO behandelt worden ist, welches zum Lösen der Makrolidderivate verwendet worden ist, wird als Kontrollgruppe eingesetzt.

Ein Anstieg in der Menge an p24-Protein wurde im Kulturüberstand der Kontrollgruppe, die nur mit DMSO versetzt worden war, in Abhängigkeit vom Verstreichen der Tage der Kultur beobachtet, und eine Proliferation von HIV-1 wurde erkannt. Jedoch wurde die Produktion von p24-Protein im Vergleich mit der Kontrollgruppe in der mit EM754 versetzten Gruppe in Abhängigkeit von der Konzentration des Mittels unterdrückt, und die Unterdrückung der Virusproduktion wurde erkannt. Insbesondere bei der Konzentration von 30 &mgr;M wurde erkannt, dass EM754 die Virusproduktion annähernd vollständig inhibiert (vergleiche 25). Des Weiteren wurde bei dem Experiment unter Verwendung von von humanen Monocyten abgeleitetem M-M&PHgr;, die von drei erwachsenen, gesunden Freiwilligen gesammelt worden waren, dasselbe Ergebnis wie in 25 erhalten.

Wie voranstehend beschrieben, wurde erkannt, dass die in der vorliegenden Erfindung verwendeten Makrolidderivate eine suppressive Wirkung auf die Proliferation von auf Makrophagen gerichtetes HIV-1 in M-M&PHgr; besitzen, welche von humanen Monocyten abgeleitet sind. Insbesondere EM201 und EM703, von denen erkannt wurde, dass sie eine Wirkung hinsichtlich einer starken Inhibierung der Proliferation von auf Makrophagen gerichtetes HIV-1 in M-M&PHgr; besitzen, inhibierten die Proliferation des Virus sogar bei einer Konzentration von 3 &mgr;M annähernd vollständig. Es wurde erkannt, dass die suppressive Wirkung von EM201 und EM703 auf die Proliferation des Virus einen ausreichenden suppressiven Effekt mit 95% oder höher sogar an Tag 14 nach der Inkubation zeigt, wenn EM201 oder EM703 nur dem primären Kulturmedium nach der Kontaktinfektion mit dem Virus zugesetzt worden ist.

Des Weiteren zeigten auch EM, EM202 und CAM eine Unterdrückung der Virusproduktion in Abhängigkeit von der Wirkstoffkonzentration, und dieselbe suppressive Wirkung wurde bei EM722, EM730, EM732, EM736, EM734, EM735, EM747, EM748, EM743, EM746, EM750, EM751 und EM754 bei einer Konzentration von 30 &mgr;M für eine annähernd vollständige Inhibierung erkannt. Aus dieser Tatsache wurde abgeleitet, dass die suppressive Wirkung an den pharmakologischen Eigenschaften der Makrolide, die eine Akkumulierung in dem Gewebemakrophagen mit Langzeitwirkung zeigen, beteiligt ist.

Wie vorher beschrieben, war die Expression von Tyrosinkinase-Hck-Protein essentiell für die Proliferation von HIV-1 in M-M&PHgr; und, da verschiedene Makrolidderivate der vorliegenden Erfindung die Expression von Tyrosinkinase-Hck-Protein in M-M&PHgr; unterdrückten, war es naheliegend, dass die suppressive Wirkung ein Wirkungsmechanismus der suppressiven Wirkung dieser Substanzen auf die HIV-1-Proliferation ist. Da des Weiteren verschiedene Makrolidderivate der vorliegenden Erfindung, die eine suppressive Wirkung auf die Proliferation des Virus zeigen, die Tyrosinphosphorylierung von p38MAPK inhibierten, war es naheliegend, dass die Unterdrückung der HIV-1-Proliferation auf der Unterdrückung der p38MAPK-Aktivierung durch diese Substanzen basiert.

INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT

Wie voranstehend beschrieben, bezieht sich die vorliegende Erfindung auf die Verwendung von Makrolidderivaten zur Unterdrückung der Infektion und Proliferation des Virus des humanen Immundefizienzsyndroms in einem Makrophagen, der von humanen Monocyten abgeleitet ist. Die vorliegende Erfindung ist nicht nur zur Bereitstellung von Mitteln zur Unterdrückung der Infektion und Proliferation des Virus des humanen Immundefizienzsyndroms geeignet, sondern lässt auch eine klinische Verwendung als Ergänzungsmittel in der HAART erwarten.

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Anspruch[de]
  1. Verwendung eines Makrolidderivats bei der Herstellung eines Medikaments zur Behandlung eines Subjekts durch Unterdrückung einer Infektion und/oder Proliferation des Virus des humanen Immundefektsyndroms in einem Makrophagen, der von einem humanen Monocyten abgeleitet ist, wobei das Makrolidderivat ausgewählt ist aus Oxacyclotetradecan-2,10-dion,4[2,6-didesoxy-3-O-methyl-&agr;-L-ribo-hexopyranosyl)oxy]-14-ethyl-7,12,13-trihydroxy-3,5,7,9,11,13-hexamethyl-6-[[3,4,6-tridesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylo-hexopyranosyl]oxy; 11-(1'-Hydroxypropyl)-3-[2,6-didesoxy-3-C-methyl-&agr;-L-ribo-hexopyranosyl]oxy]-5-[(3,4,6-tridesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylohexopyranosyl)oxyl]-2,4,6,8,11,14-hexamethyl-10,13,15-trioxatricyclo[9.2.1.19.6]-pentadecan-1-on; 6,15,16-Trioxatricyclo[10.2.1.11,4]hexadecan-Erythromycinderivat; 4,13-Dioxabicyclo[8.2.1]tridec-12-en-5-on,7-[2,6-didesoxy-3-C-methyl-&agr;-L-ribo-hexopyranosyl)oxy]-3-(1,2-dihydroxy-1-methylbutyl)-2,6,8,10,12-pentamethyl-9-[[3,4,6-tridesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylo-hexopyranosyl]oxy]; Oxacyclotetradecan-2,10-dion,4-[2,6-didesoxy-3-O-methyl-&agr;-L-ribohexopyranosyl)oxy]-14-ethyl-12,13-dihydroxy-7-methoxy-3,5,7,9,11,13-hexamethyl-6-[[3,4,6-tridesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylo-hexopyranosyl]oxy]; De(3'-N-methyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon;

    De(3'-N-methyl)-3'-N-sulfonyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-N-methyl)-[3'-N-(3-hydroxy-1-propyl)]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-N-methyl)-3'-N-(2-acetoxyethyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-N-methyl)-3'-N-cyanomethyl-8,9-anhydropseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-N-methyl)-3'-N-(2-fluoroethyl)-8,9-anhydro-pseudo-erythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-8,9-anhydro-pseudo-erythromydin A-6,9-hemiketal oder Salz davon;

    Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-ethyl-8,9-anhydro-pseudo-erythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-diethyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-allyl-8,9-anhydropseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-diallyl-8,9-anhydro-pseudo-erythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-propargyl-8,9-anhydro-pseudo-erythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dipropargyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon;

    Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-propyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dipropyl-8,9-anhydro-pseudo-erythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-hexyl-8,9-anhydropseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dihexyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-benzyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-dibenzyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon;

    Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-(2-propyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3',3'-N,N-di-(10-brom-1-decanyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; Bis-de(3'-N-methyl)-3'-N-acetyl-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-dimethylamino)-3'-piperidino-8,9-anhydropseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-dimethylamino)-3'-pyrrolidino-8,9-anhydro-pseudo-erythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De (3'-dimethyl-amino)-3'-morpholino-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3'-dimethylamino)-3'-[hexahydro-1(1H)-azepinyl]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(12-hydroxy)-de[12-(1-hydroxy-propyl)]-12-hydroxyoxim-8,9-anydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De[12-(hydroxypropyl)]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(12-hydroxy)-de-[12-(1-hydroxypropyl)]-12-amino-8,9-anhydro-pseudo-erythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De (3'-N-methyl)-de[12-(1-hydroxypropyl)]-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon; De(3-O-cladinosyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon und De(3-O-cladinosyl)-de(3'-N-methyl)-8,9-anhydro-pseudoerythromycin A-6,9-hemiketal oder Salz davon.
  2. Verwendung nach Anspruch 1, wobei der von humanen Monocyten abgeleitete Makrophage ein M-Typ-M-Makrophage ist.
  3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Makrolidderivat die Proliferation des Virus unterdrückt, indem es die Expression von Tyrosinkinase-Hck-Protein und die Aktivierung von p38MAPK in M-Typ-M-Makrophagen unterdrückt.
  4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1–3, wobei das Makrolidderivat 11-(1'-Hydroxypropyl)-3-[2,6-didesoxy-3-C-methyl-&agr;-L-ribo-hexopyranosyl]oxy]-5-(3,4,6-tridesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylo-hexopyranosyl)oxy]-2,4,6,8,11,14-hexamethyl-10,13,15-tri-oxatricyclo[9.2.1.1.9.6]-pentadecan-1-on oder 4,13-Dioxabicyclo[8.2.1]tridec-12-en-5-on,7-[(2,6-didesoxy-3-C-methyl-&agr;-L-ribo-hexopyranosyl)oxy]-3-(1,2-dihydroxy-1-methylbutyl)-2,4,6,8,10,12-pentamethyl-9-[[3,4,6-tridesoxy-3-(dimethylamino)-&bgr;-D-xylo-hexopyranosyl]oxy] ist.
  5. Verwendung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Medikament für eine Person ist, die mit einer hochaktiven anti-retroviralen Therapie (HAART) behandelt wird oder behandelt wurde.
  6. Verwendung eines Makrolidderivats zur in vitro-Suppression einer Infektion und/oder Proliferation des Virus des humanen Immundefektsyndroms in einem Makrophagen, der von einem humanen Monocyten stammt, wobei das Makrolidderivat wie in Anspruch 1 definiert ist.
  7. Verwendung nach Anspruch 6, wobei das Derivat wie in Anspruch 3 oder 4 definiert ist und/oder der Makrophage wie in Anspruch 2 definiert ist.
Es folgen 25 Blatt Zeichnungen






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