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Dokumentenidentifikation DE202005016504U1 09.02.2006
Titel Türstruktur für Öfen, insbesondere für Lebensmittel u.dgl.
Anmelder UNOX S.p.A., Vigodarzere, IT
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Meinke, Dabringhaus und Partner GbR, 44141 Dortmund
DE-Aktenzeichen 202005016504
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 09.02.2006
Registration date 05.01.2006
Application date from patent application 21.10.2005
IPC-Hauptklasse F24C 15/04(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse A21B 3/02(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      E06B 3/263(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Türstruktur für Öfen, insbesondere für Lebensmittel od.dgl.

Die heute im Gebrauch befindlichen Öfen, sei es im häuslichen Bereich, sei es im öffentlichen Bereich, weisen eine vorderseitige Verschlusstür auf, die ihrerseits mit einem Fenster zur Überwachung des Kochprozesses der Speisen ausgestattet ist.

Allgemein werden die bekannten Türen aus einem Rahmen gebildet, fähig zwei lichtdurchlässige oder transparente Scheiben zu tragen, die zueinander parallel und auf Abstand sind und einen gegen die Außenseite offenen Zwischenraum definieren.

Solche Zwischenräume erlauben aufgrund thermischer Konvektion den Durchgang eines Luftstromes zur Erleichterung des Abflusses der Hitze, die sich an der inneren Scheibe anhäuft.

Der Rahmen besteht aus einem Paar von Pfosten, einer mit dem anderen durch ein Paar von Querelementen verbunden und umfasst Befestigungsmittel für eine erste innere Scheibe zum Schließen der Kochkammer und für eine zweite äußere Scheibe, im wesentlichen zum Schutz des Benutzers, damit lezterer nicht versehentlich in Kontakt mit der ersten Scheibe kommt.

Allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die, eine Türstruktur zu realisieren, die wirtschaftlicher in Bezug auf bekannte Türen ist, was die Bestandteile und die Montagekosten betrifft.

Im Bereich der oben dargelegten allgemeinen Aufgabe ist ein wesentliches Ziel der vorliegenden Erfindung eine Ofenstruktur zu realisieren, die in einfacher und schneller Art zusammenstellbar ist im Vergleich zu den bekannten analogen Ofentüren.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine Türstruktur zu realisieren, die dieselbe Qualität der Hitzedichtheit und des Hitzeabflusses der inneren Scheibe aufweist.

Auch ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Türstruktur zu schaffen, die auch an bekannten und im Markt existierenden Öfen leicht anbaubar ist.

Ein nicht letztes Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine Türstruktur für Öfen, insbesondere für Lebensmittel u. dgl., so auf den Punkt zu bringen, dass sie mit bekannten Installationen und Technologien wirtschaftlich herstellbar ist.

Diese und auch andere Ziele, die nachfolgend deutlicher erscheinen, werden durch eine Türstruktur, insbesondere für Öfen für Lebensmittel u. dgl. erreicht, gebildet von einem Rahmen, vereinigt von Befestigungsmitteln durch eine erste innere Scheibe und durch eine zweite äußere Scheibe, besagte Scheiben sind zwischen sich parallel und auf Abstand und definieren einen gegen die Außenseite offenen Zwischenraum zur Ermöglichung des Durchganges eines Luftstromes aufgrund thermischer Konvektionen, besagte Türstruktur ist dadurch gekennzeichnet, dass besagter Rahmen definiert wird von einem Paar von Pfosten, ausgestattet mit besagter Befestigung durch besagte Scheiben.

Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aufgrund der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten, aber nicht exklusiven Ausführungsform, sowie anhand der Zeichnungen, in welchen

1 eine perspektivische Ansicht einer Türstruktur nach der Erfindung darstellt, die mit einem Ofen für Lebensmittel u. dgl., der teilweise dargestellt ist, verbunden ist,

2 einen Querschnitt gemäß einer Mittelebene durch die Türstruktur nach der Erfindung zeigt,

3 eine perspektivische Ansicht in Explosionsdarstellung einer Türstruktur nach der Erfindung darstellt,

4 eine perspektivische Ansicht eines Teiles der Türstruktur darstellt,

5 eine perspektivische Ansicht eines anderen Teiles der Türstruktur darstellt,

6 und 7 Komponenten in Explosionsdarstellung der 3 illustieren,

8 einen weiteren Querschnitt der Türstruktur nach der Erfindung zeigt,

9 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines weiteren Teiles der Türstruktur nach der Erfindung illustriert.

Mit Bezug auf die oben angegebenen Figuren wird eine Türstruktur, insbesondere für Öfen für Lebensmittel u. dgl., nach der Erfindung insgesamt mit der Ziffer 10 bezeichnet.

Eine solche Türstruktur 10 wird von einem Rahmen 11 mit Befestigungsmitteln durch eine erste innere Scheibe 12 und eine zweite äußere Scheibe 13 gebildet.

Die Scheiben 12, 13 sind zueinander parallel und auf Abstand und definieren einen nach außen offenen Zwischenraum 14.

Ein derartiger Zwischenraum 14 ermöglicht den Durchgang eines Luftstromes durch thermische Konvektion, die es ermöglicht, die Wärme, die an der ersten inneren Scheibe 12 kumuliert, abzubauen.

Der Rahmen 11 wird von einem Paar von Pfosten definiert, ausgestattet mit besagten Befestigungsmitteln für die Scheiben 12 und 13.

Jeder der Pfosten wird von einem rohrförmigen Element 15 mit einem im wesentlichen polygonalen Querschnitt gebildet.

Gemäß des hier beschriebenen Ausführungsbeispieles ist der Querschnitt der Pfosten 15 quadratisch.

Die Befestigungsmittel der inneren Scheibe 12 an den Pfosten 15, die, wie gesagt, den Rahmen 11 definieren, sind zum festen Eingriff in die äußeren Enden der rohrförmigen Elemente 15 ausgebildet.

Jeder Einsatz ist mit einem Anhang 16 ausgestattet, der sich in Richtung auf das entgegengesetzte rohrförmige Element 15 erstreckt.

Die Anhänge 16 sind zur Aufnahme eines im Wesentlichen winkeligen Bereiches 17 der Scheibe 12 profiliert.

Diese Einsätze werden gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung durch vier Stopfen gebildet, obere 18a und untere 18b.

Die Stopfen 18a und 18b sind zum Verschließen der Enden 19 der rohrförmigen Elemente 15 unter Kraftaufbringung geeignet.

Die Anhänge 16 haben im Wesentlichen U-förmige Querschnitte, ausgerüstet mit zwei Begrenzungsrändern 21 und einem Stützboden 22, die einen Sitz 23 für die Ecke 17 der Scheibe definieren.

Die Stopfen 18a und 18b bestehen aus der Legierung Zama (Zn + Al + Mg alloy).

Im Inneren des Sitzes 23 zwischen ihm und der Ecke 17 der Scheibe ist ein Dichtelement 24 vorgesehen zum engen Anlegen am Bereich der Scheibe 17 und zum Ausüben einer Dichtwirkung auf die innere Oberfläche des selben Sitzes 23.

Die Befestigungsmittel für die zweite äußere Scheibe 13 an den rohrförmigen Elementen 15 wird von einem Streifen aus doppelseitigem Klebeband 25 gebildet, zwischengelegt zwischen der zweiten Scheibe 13 und der Vorderseite 26 jeder der rohrförmigen Elemente 15.

Das Fehlen von Traversen, welche die zwei rohrförmigen Elemente 15 verbinden und zum Zusammensetzen vorgesehen sind, bedingt zwei geräumige Lüftungsöffnungen für den Zwischenraum 14 zwischen den beiden Scheiben 12 und 13, eine obere Öffnung zwischen den zwei oberen Stopfen 18a und eine untere Öffnung zwischen den beiden unteren Stopfen 18b.

Weiterhin verbessert aufgrund der Vereinfachung der Struktur des Rahmens 11 in bezug auf bekannte Türen die Türstruktur 10 gemäß der Erfindung die Wärmeentfernung durch Konvektion von der inneren Scheibe 12.

Die Türstruktur 10 weist einen Griff 27 zum Öffnen und Schließen auf.

Der Griff 27 ist mit Gewindeelementen 28 befestigt, welche die zweite äußere Scheibe 13, die rohrförmigen Elemente 15 und die oberen Stopfen 18a durchsetzen, wobei letztere mit entsprechenden Durchgangslöchern 29 versehen sind.

Die unteren Stopfen 18b weisen einen Ausschnitt 30 zum Durchgang von Scharnierelementen 33 auf, die die Struktur 10 in bezug auf den Ofenkörper 31 verbinden und lösen.

Die Scharnierelemente 33 nach dem hier beschriebenen Beispiel sind für sich gesehen bekannt, sie werden in die Pfosten 15 eingeschoben, welch letztere eine Öffnung 34 zum Durchgang eines plattenförmigen Elementes 35 aufweisen, das drehbar am Körper der Komponenten 33 ist und zur Verbindung am Ofenkörper 31 dient.

Unten ist der Pfosten 15 dann durch den unteren Stopfen 18b verschlossen.

Im Pfosten 15 und im Körper der Scharnierelemente 33 sind Löcher 36 für Gewindeverbindungselemente 37 vorgesehen.

Der Ausschnitt 30 entspricht dem plattenförmigen Element 35 zur Drehung in bezug auf den Körper der Komponenten 33 von ca. 90° und erlaubt der Türstruktur 10 beim Öffnen eine im Wesentlichen horizontale Stellung einzunehmen.

So ist in der Praxis festzustellen, dass die hier beschriebene Erfindung zur Lösung der offensichtlichen Probleme bei den bekannten Ofentüren insbesondere für Lebensmittel u. dgl. beiträgt.

Insbesondere wird mit der vorliegenden Erfindung eine Türstruktur verwirklicht, die in Bezug auf die bekannten Türen, was die Komponenten und was die Montage betrifft, wirtschaftlicher ist.

Auch wird mit der vorliegenden Erfindung eine Ofentürstruktur verwirklicht, die viel einfacher und schneller zusammenbaubar ist als analoge, bekannte Ofentüren.

Ferner wird mit der vorliegenden Erfindung eine Türstruktur verwirklicht, die dieselben Dichtqualität gegenüber der Wärme und eine verbesserte Kapazitität des Wärmeabbaues der inneren Scheibe hat.

Auch ist mit der vorliegenden Erfindung eine Türstruktur auf den Punkt gebracht, die auch einfach an bekannten und schon im Markt existierenden Öfen angebracht werden kann.

Nicht zuletzt wird mit der vorliegenden Erfindung eine Ofentür, insbesondere für Lebensmittel u. dgl., realisiert, die wirtschaftlich mit bekannten Installationen und Technologien herstellbar ist.

In der Praxis können die Installationsmaterialien, wenn sie mit dem spezifischen Gebrauch sowie den Dimensionen kompatibel sind, je nach den Erfordernissen und dem Stand der Technik ausgebildet sein.


Anspruch[de]
  1. Türstruktur, insbesondere für Öfen für Lebensmittel u. dgl., gebildet von einem Rahmen (11) vereinigt von Befestigungsmitteln durch eine erste innere Scheibe (12) und durch eine zweite äußere Scheibe (13), besagte Scheiben (12, 13) sind zwischen sich parallel und auf Abstand und definieren einen gegen die Außenseite offenen Zwischenraum (14) zur Ermöglichung des Durchganges eines Luftstromes aufgrund thermischer Konvektionen, besagte Türstruktur (10) ist dadurch gekennzeichnet, dass besagter Rahmen (11) definiert wird von einem Paar von Pfosten, ausgestattet mit besagter Befestigung durch besagte Scheiben (12, 13).
  2. Türstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Pfosten von einem rohrförmigen Element (15) mit einem im wesentlichen polygonalen Querschnitt gebildet ist.
  3. Türstruktur nach einem oder mehreren der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für wenigstens eine der besagten Scheiben (12, 13) die besagten Befestigungsmittel am Rahmen (11) von Einlagen, die am äußeren Ende der genannten rohrförmigen Elemente (15) eingreifen, gebildet werden, wobei genannte Einlagen jeweils mit wenigstens einem Anhang (16) ausgestattet sind, der sich in Richtung auf das entgegengesetzte rohrförmige Element (15) verlängert und zum Aufnehmen eines im wesentlichen winkeligen Teiles (17) einer der genannten Scheiben (12) profiliert ist.
  4. Türstruktur nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der genannten rohrförmigen Elemente (15) quadratisch ist.
  5. Türstruktur nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Einsätze von Stopfen (18a, 18b) zum Verschließen der Öffnung (19) der Enden der rohrförmigen Elemente (15) realisiert werden.
  6. Türstruktur nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Anhänge (16) einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisen, versehen mit zwei Begrenzungsrändern (21) und mit einem Stützboden (22), die einen Sitz (23) für den genannten winkeligen Bereich (17) der Scheiben definieren.
  7. Türstruktur nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Stopfen (18a, 18b) aus der Legierung Zama (Zn + Al + Mg alloy) sind.
  8. Türstruktur nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des besagten Sitzes (23) zwischen ihm und dem korrespondierenden winkeligen Bereich (17) ein Dichtungselement (24) vorgesehen ist, fähig zum Anliegen an Bereichen (17) der Scheibe und zum Erreichen einer Dichtung auf innerer Oberfläche des besagten Sitzes (23).
  9. Türstruktur nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die besagten Stopfen (18a, 18b) mit einem der genannten Anhänge (16) ausgestattet sind, wobei die genannten Anhänge (16) durch die Blockade der genannten ersten inneren Scheibe (12) positioniert werden.
  10. Türstruktur nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel für die zweite äußere Scheibe (13) an den besagten rohrförmigen Elementen (15) von einem Streifen (25) aus doppelseitigem Klebeband bereitgestellt werden, zwischengelegt zwischen der zweiten Scheibe (13) und der vorderen Oberfläche (26) jedes einzelnen rohrförmigen Elementes (15).
  11. Türstruktur nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch das Vorsehen eines Griffes (27) zum Öffnen/Schließen.
  12. Türstruktur nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Griff (27) mittels Gewindeelementen (28) durch die zweite Scheibe (13), die rohrförmigen Elemente (15) und die oberen Stopfen (18a) befestigt ist, wobei die letzteren mit entsprechenden Durchgangslöchern (29) ausgerüstet sind.
  13. Türstruktur, insbesondere für Öfen für Lebensmittel u. dgl., nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Türstruktur gekennzeichnet ist durch das, was beschrieben und in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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