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Dokumentenidentifikation DE69826957T2 09.02.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000913126
Titel Kombiniertes bipolares Scheren- und Greifinstrument
Anmelder Ethicon, Inc., Somerville, N.J., US
Erfinder Kese, Kelly, Seattle, Washington 98101, US;
Regula, Donald W., Belle Mead, New Jersey 08502, US
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69826957
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.08.1998
EP-Aktenzeichen 983068396
EP-Offenlegungsdatum 06.05.1999
EP date of grant 13.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.02.2006
IPC-Hauptklasse A61B 18/08(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse A61B 18/12(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Das technische Gebiet, das diese Erfindung betrifft, sind chirurgische Instrumente, insbesondere elektrochirurgische Schneid- und Greifinstrumente.

2. Beschreibung der verwandten Technik

Chirurgische Eingriffe erfordern die Verwendung von chirurgischen Instrumenten innerhalb eines beschränkten und ungewöhnlich empfindlichen Operationsfeldes. Während des chirurgischen Eingriffes wird das Feld überfüllt, wenn eine große Anzahl von chirurgischen Instrumenten gleichzeitig verwendet werden muss, mit einer damit einhergehenden Schwierigkeit für das Chirurgenteam, einen klaren Sichtbereich aufrechtzuerhalten. Unter derartigen Umständen sind chirurgische Instrumente, die so konstruiert sind, dass sie mehr als eine Aufgabe wahrnehmen, von besonderer Bedeutung.

Zwei sowohl bei der offenen als auch endoskopischen Chirurgie verwendeten Techniken sind (a) das Kontrollieren von Bluten unter Verwendung von elektrochirurgischen Instrumenten und (b) das Einschneiden oder Abtrennen von Gewebe oder Gefäßen. Die Blutungskontrolle während des chirurgischen Eingriffes ist verantwortlich für einen Hauptteil der mit dem chirurgischen Eingriff verbundenen Zeit. Insbesondere kann ein Bluten, das auftritt, wenn Gewebe geschnitten oder abgetrennt wird, die Sicht des Chirurgen verschlechtern, die Operation verlängern und die Genauigkeit des Schneidens nachteilig beeinflussen. Der Blutverlust aus einem chirurgischen Schneiden kann eine Blutinfusion erforderlich machen, wobei sich dadurch das Risiko, den Patienten zu schädigen, erhöht.

Hämostatische elektrochirurgische Techniken sind in der Technik bekannt, um das Bluten von geschnittenem Gewebe vor, während und nach dem Schneiden zu verringern. Elektrochirurgische Schneid- und Koagulationsinstrumente werden verwendet, um derartige Techniken durchzuführen. Diese Instrumente können von der wiederverwendbaren Art (was es erforderlich macht, dass sie vor einer jeden Verwendung gereinigt und desinfiziert oder sterilisiert werden) oder Einweginstrumente sein (die nach einer einzelnen Verwendung entsorgt werden). Eine jede Art umfasst sowohl monopolare als auch bipolare Variationen mit wenigstens einer Elektrode. Radiofrequenz (RF)-Energie wird durch diese Elektrode an entweder eine entfernte leitfähige Körperplatte (bekannt als die Erdungsplatte) im Falle von monopolaren Instrumenten, oder an eine zweite, räumlich eng angeordnete leitfähige Elektrode im Falle von bipolaren Instrumenten geleitet. Bei monopolaren Instrumenten fließt elektrischer Strom von der Elektrode durch den Patientenkörper zu der Erdungsplatte. Bipolare Instrumente werden typischerweise mit beiden Polen eines elektrochirurgischen Generators verbunden, weshalb der Stromfluss typischerweise auf Gewebe benachbart dem Arbeitsende des bipolaren Instrumentes beschränkt ist, wo die beiden Elektroden angeordnet sind.

Vor dem Erscheinen von elektrochirurgischen Schneidinstrumenten hätte ein Chirurg ein jegliches Schneiden mit Scheren durchgeführt und mit einem ganz anderen Instrument koaguliert. Dieser Austausch der Instrumentierung war zeitintensiv. In Reaktion auf den Bedarf, ein scherenartiges Instrument zum Schneiden zur Verfügung zu haben, das aber auch die Fähigkeit in sich trägt, Blut und andere Körpergewebe unter Verwendung von RF-Energie zu koagulieren, sind elektrochirurgische Schneidvorrichtungen entwickelt worden, die mechanisches Schneiden mit elektrochirurgischer Kauterisierung, Koagulation und Schneiden kombinieren.

Scheren mit Standardform und Standardgröße haben sich auf dem Gebiet der Chirurgie entwickelt, an die sich die Chirurgen gewöhnt haben. Diese Standards sind in die elektrochirurgischen Schneidinstrumente aufgenommen worden, nicht nur weil sie über die Zeit getestet und als sehr funktional empfunden wurden, sondern hauptsächlich, weil sich Chirurgen an ihr Gefühl und ihre Verwendung gewöhnt hatten. Beispiele für einige dieser Standards umfassen die Mayo-, Metzenbaum- und Tenotomie-Scheren. Eine jede Standardschere ist typischerweise in sowohl gebogenen als auch geraden Variationen verfügbar.

Greifinstrumente oder Instrumente vom Pinzettentyp sind ebenfalls in der Technik gut bekannt. Sie bestehen im Allgemeinen aus einander gegenüberliegenden Klemmbacken, die um einen Schwenkpunkt in eine offene oder geschlossene Position schwenken. In einer geschlossenen Position liefern die Klemmbacken des Greifers ein Mittel, um ein Stück eines Körperorgans, eines Gefäßes oder Gewebes zu ergreifen und zu halten, oder zu ergreifen und durchzureißen.

Elektrochirurgische Greifer sind entwickelt worden, um einen Teil eines Gewebes zu kauterisieren. Dies wird auf einem von zwei Wegen erreicht. Kauterisieren kann erreicht werden durch Verwendung einer äußeren Oberfläche oder der Spitze von beiden Klemmbacken, um das Gewebe zwischen dem Klemmbackenkontakt zu kauterisieren. Das Kauterisieren kann auch erreicht werden mit einem Greifbacken, indem auf Gewebe nach unten gegriffen und das Gewebe zwischen den Klemmbacken kauterisiert wird. Auf diesem Wege werden elektrochirurgische Greifer verwendet, um ein Gefäß vor dem Durchtrennen mit einer Schneidvorrichtung anzupassen. Elektrochirurgische Greifer werden auch verwendet, um zurückgezogene Bluter (abgetrennte Blutgefäße) anzupassen.

In der Praxis werden Gefäße auf verschiedene Weisen angepasst. Eine derartige Weise besteht darin, einen Standardgreifer, der nicht in der Lage ist, zu kauterisieren, und einen monopolaren Stift zu verwenden. Das Gefäß wird zuerst zwischen den Klemmbacken des Greifers geklemmt und dann wird der Stift verwendet, um den Greifer mit RF-Energie unter Strom zu setzen. Die RF-Energie fließt von dem monopolaren Stift durch die Pinzette, das Gefäß und den Patientenkörper zu der Erdungsplatte. Dies ist ein potentiell gefährliches Verfahren. Der Patient oder der Arzt kann bei einem derartigen Verfahren leicht verletzt werden.

Eine andere Art und Weise, eine Anpassung von Gefäßen herbeizuführen, besteht darin, monopolare oder bipolare Scheren zu verwenden, wobei die Scheren gedreht werden, wodurch das Gefäß gegenüber den Seitenoberflächen der Scherenklingen exponiert wird. Theoretisch kauterisieren die Klingenseiten das Gefäß und das Gefäß wird dann mit den Scheren abgetrennt. In der Praxis ist dieses Verfahren sehr schwierig und kann zu Komplikationen führen. Es ist für einen Chirurgen sehr leicht, das Gefäß mit den Scherenklingen einzukerben, bevor die Anpassung des Gefäßes vollständig ist, was ein nicht vorhergesehenes Bluten und die Notwendigkeit für weitere Instrumente bedingt, um das Bluten zu stoppen.

Welches Verfahren zum Anpassen auch immer verwendet wird, das Blutgefäß wird nach dem Anpassen durch ein Schneidinstrument, wie beispielsweise eine elektrochirurgische Schere, abgetrennt. Im Lichte der obigen Diskussion wird dieses Verfahren am effektivsten und sichersten mit wenigstens zwei verschiedenen chirurgischen Instrumenten durchgeführt, einem Greifer, um zu ergreifen und anzupassen, und einer Schere, um das angepasste Gefäß abzutrennen.

Tidemand, US-Patent Nr. 5,342,381, offenbart eine endoskopische Kombination aus einem bipolaren Scheren- und Pinzetteninstrument, das Klingen- und Pinzettenabschnitte auf einem jeden von zwei Greifbacken aufweist. Obwohl das Tidemand-Instrument nützlich ist, weist es mehrere Nachteile auf, die die Leistung der Vorrichtung beeinträchtigen, insbesondere mit Blick auf die Anpassung von Gefäßen.

Da die Klingen der Tidemand-Erfindung isoliert sind (typischerweise keramisch), liefern die Klingen selbst nur ein mechanisches Schneiden. Wie zuvor erwähnt, ist ein Instrument, das sowohl ein mechanisches als auch elektrochirurgisches Schneiden bereitstellt, gegenüber einem solchen bevorzugt, das nur das erstere bereitstellt. Zusätzlich machen es bestimmte Eingriffe erforderlich, dass sich der Scherenabschnitt des Instrumentes distal zu den Greifern befindet. In ähnlicher Weise machen es einige Eingriffe erforderlich, dass sich der Greifabschnitt des Instrumentes distal zu dem Scherenabschnitt befindet. Tidemand offenbart nur die letztgenannte Konfiguration, die bei vielen chirurgischen Eingriffen nicht angemessen ist.

Weiterhin sind die Form und Größe der Schneid- und Greifoberflächen in dem Tidemand-Instrument unhandlich, unähnlich den Standardscheren, an die sich Chirurgen gewöhnt haben.

Hinsichtlich der chirurgischen Eingriffe, bei denen eine Anpassung von Gefäßen erforderlich ist, könnte das Tidemand-Kombinationsinstrument nicht wirksam verwendet werden. Eine wirksame Anpassung erfordert eine Hämostase während des Schneidens ebenso wie während des Ergreifens (oder Klemmens), um die Enden des abgetrennten Gefäßes zu kauterisieren.

Wie beim Tidemand-Instrument sind die elektrochirurgischen Einzelmerkmale Schneidvorrichtungen und Greifer des Standes der Technik nützlich und wirksam, aber auch sie leiden unter mehreren Mängeln, die mit ihrer Verwendung verbunden sind. Der mit dem Schneiden, Koagulieren und Anpassen verbundene Instrumententausch erfordert Fingerfertigkeit auf Seiten des Chirurgen. Die erhöhte Anzahl von Instrumenten weist den Nachteil auf, dass das Operationsfeld überfüllt wird. Zusätzlich besteht eine größere Belastung auf Seiten des Assistenzpersonals im Operationsraum, wie beispielsweise Schwestern, wegen des Tausches von Instrumenten zwischen ihnen und dem Chirurgen.

Ein weiterer Nachteil des Standes der Technik betrifft Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisations-(CDS)Probleme, die auf dem Gebiet der chirurgischen Instrumentierung bekannt sind. Die Übertragung von Erkrankungen und Krankheiten durch kontaminierte Instrumente ist ein sehr reales Problem auf dem Gebiet der Medizin. Typischerweise werden chirurgische Instrumente gereinigt und desinfiziert oder sterilisiert nach einer jeden Verwendung, um diese Möglichkeit zu minimieren. Da eine wirksame Anpassung von Gefäßen zwei Instrumente erforderlich gemacht hat, nämlich einen Greifer und eine Schere, ist das Risiko einer Krankheitsübertragung erhöht. Die Erklärung dafür ist rein statistisch, da die Wahrscheinlichkeit, eine Krankheit bei zwei Instrumenten zu übertragen größer ist, als bei einem Instrument.

Zusätzlich sind die Kosten beim Bearbeiten (Reinigen, Desinfizieren und Sterilisieren) von zwei wiederverwendbaren Instrumenten und Kaufen von zwei wiederverwendbaren Instrumenten höher als die Kosten, die mit einem einzelnen kombinierten Instrument verbunden sind.

Um den CDS-Problemen entgegenzutreten, die mit wiederverwendbaren Instrumenten verbunden sind, sind Einweginstrumente entwickelt worden, die nach einer einzelnen Anwendung entsorgt werden. Obwohl sie ihre Vorteile aufweisen, leiden Wegwerfinstrumente unter dem Nachteil, dass sie zu der Menge an erzeugtem medizinischem Abfall beitragen.

Die Einwegscheren und Einweggreifer des Standes der Technik weisen den Nachteil auf, dass sie doppelt zum medizinischen Abfall beitragen verglichen mit einem einzelnen Wegwerfinstrument, das beide Merkmale kombiniert. In ähnlicher Weise sind die Kosten für zwei chirurgische Einweginstrumente höher als die Kosten für ein kombiniertes Einweginstrument.

Entsprechend besteht ein Bedarf in der Technik für ein verbessertes elektrochirurgisches Instrument, das mechanische Greif- und Kauterisierungsfähigkeiten aufweist, um Gefäße anzupassen, kombiniert mit Fähigkeiten, das Gefäß mechanisch zu durchtrennen und zu kauterisieren, die in der Form und Größe von Standardscheren enthalten sind.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein einzelnes bipolares elektrochirurgisches Instrument bereitzustellen, das in der Lage ist, die Funktionen von sowohl einer bipolaren Pinzette als auch einer bipolaren Schere zu erfüllen.

Es ist ein noch weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein bipolares chirurgisches Instrument bereitzustellen, das eine bipolare Schere und einen bipolaren Greifer kombiniert, wobei die Greifabschnitte in einer Schere mit Standardform und -größe enthalten sind.

Es ist ein noch weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein bipolares chirurgisches Instrument bereitzustellen, um die Notwendigkeit zu beseitigen, einen Standardgreifer mit einem monopolaren Stift mit Energie zu versorgen.

Es ist ein noch weitere Ziel der vorliegenden Erfindung, ein bipolares chirurgisches Instrument bereitzustellen, um die Notwendigkeit zu beseitigen, eine monopolare oder bipolare Schere zu drehen, um ein Gefäß anzupassen.

Es ist ein noch anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, ein kombiniertes bipolares Schneid- und Greifinstrument bereitzustellen, das ein verbessertes Kauterisieren und Koagulieren bereitstellt.

Es ist ein noch anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, ein kombiniertes bipolares Schneid- und Greifinstrument bereitzustellen, das die Menge an Instrumentierung verringert, die für chirurgische Eingriffe notwendig ist, bei denen sowohl elektrochirurgisches Schneiden als auch Greifen erforderlich ist.

Es ist ein noch anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, ein kombiniertes bipolares Schneid- und Greifinstrument bereitzustellen, das die Belastung auf Seiten des Assistenzpersonals in einem Operationsraum verringert, in dem ein chirurgischer Eingriff durchgeführt wird, der sowohl elektrochirurgisches Schneiden als auch Greifen erforderlich macht.

Es ist ein noch anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, ein kombiniertes bipolares Schneid- und Greifinstrument bereitzustellen, das den Umfang an Fingerfertigkeit verringert, über die ein Chirurg verfügen muss, der einen chirurgischen Eingriff vornimmt, bei dem sowohl elektrochirurgisches Schneiden als auch Greifen erforderlich ist.

Es ist ein noch anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, ein kombiniertes bipolares Schneid- und Greifinstrument bereitzustellen, das die Kosten verringert, die mit chirurgischen Eingriffen verbunden sind, bei denen sowohl elektrochirurgisches Schneiden als auch Greifen erforderlich ist.

Es ist ein noch anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, ein kombiniertes bipolares Schneid- und Greifinstrument bereitzustellen, das die Wahrscheinlichkeit verringert, dass eine Erkrankung infolge kontaminierter Instrumente bei chirurgischen Eingriffen übertragen wird, bei denen sowohl elektrochirurgisches Schneiden als auch Greifen erforderlich ist.

Es ist ein noch weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein kombiniertes bipolares Einwegschneid- und Einweggreifinstrument bereitzustellen, das die Menge an medizinischem Abfall verringert, der bei chirurgischen Eingriffen, bei denen sowohl elektrochirurgisches Schneiden als auch Greifen erforderlich ist, erzeugt wird.

Die vorliegende Erfindung stellt entsprechend ein kombiniertes bipolares elektrochirurgisches Schneid- und Greifinstrument bereit, wie in Anspruch 1 definiert. Die Vorrichtung weist ein erstes Klemmbackenelement auf. Das erste Klemmbackenelement weist weiter eine erste Schneidkante, eine erste Schwenoberfläche, einen Abschnitt seiner Länge als eine erste Greifoberfläche und eine erste Schwenkoberfläche auf. Ein zweites Klemmbackenelement weist eine zweite Schneidkante, eine zweite Schneioberfläche, eine zweite Greifoberfläche und eine zweite Schwenkoberfläche auf. Die Schneidkanten und die Greifoberflächen liegen einander gegenüber. Weiterhin liegen sich die Schwenkoberflächen jeweils gegenüber und sind in Gleitkontakt miteinander. Das erste und zweite Klemmbackenelement sind schwenkbar miteinander um einen Schwenkstift verbunden, wo wenigstens eines der beiden Klemmbackenelemente relativ zu dem anderen schwenkt, so dass wenn sie von einer offenen Position in eine geschlossene Position geschwenkt werden, die Greifoberflächen miteinander in wesentlichem Kontakt stehen und die Schneidkanten in einer Scherbewegung ineinander greifen. Ein Mittel zum Bereitstellen von elektrischer Energie an dem ersten Klemmbackenelement und elektrischer Energie der entgegengesetzten Polarität an dem zweiten Klemmbackenelement wird bereitgestellt. Ein Isoliermittel zum elektrischen Isolieren des ersten Klemmbackenelementes von dem zweiten Klemmbackenelement wird ebenfalls bereitgestellt. Schließlich wird ein Betätigungsmittel zum Öffnen und Schließen der Klemmbackenelemente zwischen ihrer offenen und geschlossenen Position bereitgestellt.

Bei der vorliegenden Erfindung sind die Schneidkanten distal zu den Greifoberflächen.

In einer Version einer der obigen Ausführungsformen sind die Greifoberflächen in der Form und Größe von Standardscherenklingen enthalten.

In einer noch weiteren Version einer der obigen Ausführungsformen schwenken beide Klemmbackenelemente relativ zueinander.

In einer noch weiteren Version einer der obigen Ausführungsformen umfasst das Isoliermittel elektrisch isolierende Beschichtungen, die auf der ersten Schneidoberfläche, der zweiten Schneidoberfläche und einer der ersten oder zweiten Schwenkoberfläche angeordnet sind. Weiter ist ein Mittel bereitgestellt, um einen elektrischen Strom von dem ersten Klemmbackenelement zu dem zweiten Klemmbackenelement durch den Schwenkstift zu verhindern.

In einer noch weiteren Version einer der obigen Ausführungsformen, die geeignet ist für offene chirurgische Eingriffe, umfasst die vorliegende Erfindung erste und zweite leitfähige verlängerte Elemente als die Mittel zum Betätigen der Klemmbackenelemente. Ein jedes verlängertes Element weist ein distales und proximales Ende auf. Ihre distalen Enden sind jeweils mit dem ersten und zweiten Klemmbackenelement verbunden. Jedes verlängerte Element weist weiter einen Fingerschlaufenabschnitt an einem proximalen Ende auf zum Einführen der Finger des Anwenders. Das Mittel zum Bereitstellen von elektrischer Energie wird durch einen ersten elektrischen Verbinder bereitgestellt, der am proximalen Ende des ersten verlängerten Elementes angeordnet ist, und einen zweiten elektrischen Verbinder, der am proximalen Ende des zweiten verlängerten Elementes angeordnet ist. Das Instrument umfasst weiter ein Isoliermittel, um einen elektrischen Strom von Abschnitten des Instrumentes zu verhindern, die von den beabsichtigten verschieden sind.

In einer noch weiteren Version einer der obigen Ausführungsformen, die für endoskopische Eingriffe geeignet ist, umfasst die vorliegende Erfindung weiter eine verlängerte Röhre mit einem distalen Ende, einem proximalen Ende und einem Hohlraum, der sich über ihre gesamte Weite erstreckt. Die Klemmbackenelemente sind schwenkbar an dem distalen Ende der Röhre angebracht. Auch bereitgestellt ist ein Betätigungsmittel, das auf dem proximalen Ende der Röhre angeordnet ist zum Fernbetreiben der Klemmbackenelemente. Die Betätigungsmittel sind von irgendeiner in der Technik bekannten Art, wie beispielsweise Pistolengriff oder Griffe vom Scherentyp. Das Instrument umfasst weiter ein Isoliermittel, um elektrischen Strom von Abschnitten der Instrumente zu verhindern, die von den beabsichtigten verschieden sind.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Diese und andere Merkmale und Vorteile der Instrumente und Verfahren der vorliegenden Erfindung werden mit Blick auf die folgende Beschreibung, die beigefügten Ansprüche und begleitenden Zeichnungen verstanden werden, worin:

1A eine isometrische Ansicht des Betriebsendes einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt, bei der der Scherenabschnitt distal ist, wobei die Klemmbackenelemente davon in einer offenen Position gezeigt sind;

1B die Aufsicht der in 1A dargestellten Ausführungsform darstellt, wobei ihre Klemmbackenelemente in einer geschlossenen Position gezeigt sind;

1C eine isometrische Ansicht des Betriebsendes einer typischen bipolaren chirurgischen Schere nach dem Stand der Technik darstellt, wobei ihre Klingenelemente in einer geöffneten Position gezeigt sind;

1D die Aufsicht der in 1C dargestellten Ausführungsform darstellt, wobei ihre Klingenelemente in einer geschlossenen Position gezeigt sind;

2A eine isometrische Ansicht des Betriebsendes einer Ausführungsform darstellt, die nicht gemäß der vorliegenden Erfindung ist, da sich der Greiferabschnitt distal befindet, wobei ihre Klemmbackenelemente in einer offenen Position gezeigt sind;

2B die Aufsicht der in 2A dargestellten Ausführungsform darstellt, wobei ihre Klemmbackenelemente in einer geschlossenen Position gezeigt sind;

3A eine Frontalansicht des zweiten Klemmbackenelementes der vorliegenden Erfindung darstellt, wie es entlang der Linie 3-3 in 1A gesehen wird;

3B eine Seitenansicht des zweiten Klemmmbackenelementes der vorliegenden Erfindung darstellt, wie in 3A dargestellt;

3C eine Draufsicht des zweiten Klemmbackenelementes einer alternativen Version der vorliegenden Erfindung darstellt, wie sie entlang der Linie 3-3 in 1A gesehen werden würde;

3D eine Seitenansicht des zweiten Klemmbackenelementes einer alternativen Version der vorliegenden Erfindung darstellt, wie in 3C dargestellt;

4A eine Draufsicht des zweiten Klemmbackenelementes darstellt, wie entlang der Linie 4-4 in 2A gesehen;

4B eine Seitenansicht des zweiten Klemmbackenelementes darstellt, wie in 4A dargestellt;

4C eine Draufsicht einer alternativen Version des zweiten Klemmbackenelementes veranschaulicht, wie es entlang der Linie 4-4 in 2A gesehen würde;

4D eine Seitenansicht des zweiten Klemmbackenelementes von 4C veranschaulicht;

5A eine Kastenschlossversion der vorliegenden Erfindung wie in 1A gezeigt darstellt;

5B eine Kastenschlossversion der in 2A gezeigten Ausführungsform darstellt;

6 das Instrument von 1A darstellt, wobei die Klemmbackenelemente des Instrumentes in der offenen Position gezeigt sind;

7A und 7B Querschnitte entlang den Linien 7A-7A bzw. 7B-7B in 6 darstellen;

8 das Instrument von 1A darstellt, wobei die Klemmbackenelemente des Instrumentes in der geschlossenen Position gezeigt sind;

9 das Instrument von 2A darstellt, wobei die Klemmbackenelemente des Instrumentes in der offenen Position gezeigt sind;

10A und 10B Querschnitte darstellen, die entlang den Linien 10A-10A bzw. 10B-10B in 9 gemacht sind;

11 das Instrument von 2A darstellt, wobei die Klemmbackenelemente des Instrumentes in der geschlossenen Position gezeigt sind;

12A eine Endoskopausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einem Scherengriff darstellt;

12B einen Querschnitt entlang der Linie 12B-12B in 12A darstellt;

13 eine Endoskopausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einem Pistolengriff darstellt;

14 die Schritte eines Verfahrens darstellt, das ein Instrument der vorliegenden Erfindung verwendet, das für offene chirurgische Eingriffe konfiguriert ist;

15 die Schritte eines Verfahrens darstellt, das ein Instrument der vorliegenden Erfindung verwendet, das für endoskopische chirurgische Eingriffe konfiguriert ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Unter Bezugnahme im Detail auf 1A und 1B ist das Betriebs-(oder distale)Ende des kombinierten bipolaren Scheren- und Greifinstrumentes 10 der Erfindung dargestellt, das erste und zweite Klemmbackenelemente 12, 14 umfasst. Ein jedes Klemmbackenelement weist eine Schneidkante 16, 18, eine Schneidoberfläche 17, 19 und eine Greifoberfläche 20, 22 auf. Die Schneidkanten 16, 18 und Greifoberflächen 20, 22 sind im Allgemeinen aus einem leitfähigen Material konstruiert, bevorzugterweise aus rostfreiem Stahl. Die erste Schneidkante 16 liegt der zweiten Schneidkante 18 gegenüber und die erste Greifoberfläche 20 liegt der zweiten Greifoberfläche 22 gegenüber.

Das erste Klemmbackenelement 12 weist weiter eine erste Schwenkoberfläche 30 auf. Das zweite Klemmbackenelement 14 weist weiter eine zweite Schwenkoberfläche 32 auf. Die Schwenkoberflächen 30, 32 stehen gleitend miteinander an einem Punkt in Kontakt, wo sich die Klemmbackenelemente 12, 14 überkreuzen.

Die Klemmbackenelemente 12, 14 sind schwenkbar durch eine Niete, Schraube oder Stift 24 an ihrem Überkreuzungspunkt miteinander verbunden, so dass sie in der Lage sind, zwischen einer offenen und geschlossenen Position zu schwenken. Der Überkreuzungspunkt ist mit einem herkömmlichen chirurgischen Scherendrehpunkt konfiguriert.

Wie in 1C und 1B gezeigt, ist eine herkömmliche bipolare chirurgische Schere gezeigt und wird allgemein mit Bezugszeichen 1 bezeichnet, wobei ein erstes Klingenelement 12a um ein zweites Klingenelement 14a schwenkt, wobei sie durch eine Niete, Stift oder Schraube 24a in einer Schwenkbeziehung gehalten werden. Ein jedes Klingenelement weist eine Schneidkante 16a, 18a und eine Schneidoberfläche 17a, 19a auf. Eine erste elektrisch isolierende Beschichtung 26a ist auf der ersten Schneidoberfläche 17a aufgetragen und eine zweite isolierende Beschichtung 36a ist auf dem Stift 24a aufgetragen, um das erste Klingenelement 12a von dem zweiten Klingenelement 14a zu isolieren. Deshalb wird ein elektrischer Strom von dem ersten Klemmbackenelement 12a zu dem zweiten Klemmbackenelement 14a durch die Niete, den Stift oder die Schraube 24a verhindert.

Unter Rückbezug auf 1A und 1B greift die erste Schneidkante 16, wenn sie sich in ihrer geschlossenen Position befindet, in die zweite Schneidkante 18 in einer Scherbewegung ein.

In ähnlicher Weise trifft die erste Greifoberfläche 20 im Wesentlichen die zweite Greifoberfläche 22, um eine Klemme zum Greifen und Klemmen von Gewebe oder Gefäßen dazwischen auszubilden.

Elektrisch isolierendes Material wird bereitgestellt, um das erste Klemmbackenelement 12 von dem zweiten Klemmbackenelement 14 elektrisch zu isolieren. Eine erste elektrisch isolierende Beschichtung 26 wird an der ersten Schneidoberfläche 17 befestigt, wodurch die erste Schneidoberfläche 17 von der zweiten Schneidoberfläche 19 isoliert wird, wenn sich die Klemmbackenelemente 12, 14 in ihrer geschlossenen Position befinden, die aber einen elektrischen Strom zwischen der ersten und zweiten Schneidkante 16, 18 erlaubt, wenn Gewebe zwischen den Schneidkanten 16, 18 vorhanden ist.

Darüber hinaus ist eine zweite isolierende Beschichtung 28 an der zweiten Greifoberfläche 22 angebracht, wodurch die erste Greifoberfläche 20 von der zweiten Greifoberfläche 22 isoliert wird. Eine dritte isolierende Beschichtung 34 wird an der ersten Schwenkoberfläche 30 bereitgestellt. Schließlich wird eine vierte isolierende Beschichtung 36 auf der Niete, dem Stift oder der Schraube 24 bereitgestellt, um einen elektrischen Strom von dem ersten Klemmbackenelement 12 zu dem zweiten Klemmbackenelement 14 durch die Schwenkniete, Schraube oder Stift 24 zu verhindern.

Die isolierenden Beschichtungen 26, 28 und 34 sind bevorzugterweise Aluminiumoxid, auf den Instrumentenoberflächen abgelagertes Plasma. Die Stärke der Aluminiumoxidbeschichtungen kann zwischen 0,076 und 0,25 mm (0,003 und 0,010 Zoll) stark sein, bevorzugterweise zwischen 0,127 und 0,178 mm (0,005 und 0,007 Zoll) stark sein, um einer Spannung von etwa 1500 Volt zu widerstehen.

Bevorzugterweise ist der Schwenkstift, die Schraube oder Niete 24 in ähnlicher Weise beschichtet, kann aber auch aus einem glasgefüllten Polymer, einem keramikgefüllten Polymer oder vollständig aus einer Keramik hergestellt sein. Wenn sie aus einer Keramik hergestellt ist, kann sie weiter mit einem Polymer wie beispielsweise PTFE imprägniert sein, um ihre Schlüpfrigkeit zu verbessern. Zusätzlich ist der Stift, die Schraube oder die Niete typischerweise am Ort mit einem geeigneten Epoxidharz medizinischer Qualität epoxiert.

Wie in 3A3D gezeigt, bedeckt die zweite isolierende Beschichtung 28 bevorzugterweise nur einen Teil der zweiten Greifoberfläche 22. Wenn Gewebe zwischen der ersten Greifoberfläche 20 und der zweiten Greifoberfläche 22 ergriffen wird, wird RF-Energie von einem Klemmbackenelement zu dem anderen in den Abschnitten der zweiten Greifoberfläche 22 geleitet werden, die nicht beschichtet sind, wodurch das Gewebe zwischen den Greifoberflächen 20, 22 in dem Bereich der nicht beschichteten Abschnitte kauterisiert wird.

Da die zweite isolierende Beschichtung 28 nur einen Abschnitt der zweiten Greifoberfläche 22 abdeckt, kann sie deshalb eine Vielzahl von Formen und Größen einnehmen. 3A zeigt die zweite isolierende Beschichtung 28a, die als Halbkreis über die Weite der zweiten Greifoberfläche 22 aufgetragen ist. Die zweite isolierende Beschichtung 28a ist bevorzugterweise über der zweiten Greifoberfläche 22 erhöht, wie in 3B gezeigt, so dass eine isolierende Lücke zwischen der ersten Greifoberfläche 20 und der zweiten Greifoberfläche 22 beibehalten wird, wenn sich die Klemmbackenelemente 12, 14 in ihrer geschlossenen Position befinden. Die isolierende Lücke hindert Elektrizität daran, von der ersten Greifoberfläche 20 zu der zweiten Greifoberfläche 22 geleitet zu werden, wenn sich die Klemmbackenelemente 12, 14 in ihrer geschlossenen Position befinden und kein Gewebe zwischen ihnen vorhanden ist.

Es sollte festgehalten werden, dass die zweite isolierende Beschichtung 28 verwendet wird, um eine isolierende Lücke zwischen der ersten Greifoberfläche 20 und der zweiten Greifoberfläche 22 aufrechtzuerhalten, die gleich der Stärke der Beschichtung 28 ist. Die zweite isolierende Beschichtung 28 kann beseitigt werden und eine isolierende Luftlücke verwendet werden, um die erste Greifoberfläche 20 von der zweiten Greifoberfläche 22 zu isolieren.

Es sollte auch festgehalten werden, dass die zweite isolierende Beschichtung 28 ebenso wie die erste isolierende Beschichtung 26 nicht für das Funktionieren des Instrumentes entscheidend ist. Sie werden aus Sicherheitsgründen bereitgestellt, um die Möglichkeit eines elektrischen Kurzschließens zwischen den Klemmbackenelementen 12, 14 in der Situation zu vermeiden, wo das Instrument unbeabsichtigt mit RF-Energie versorgt wird, während sich die Klemmbackenelemente 12, 14 in ihrer geschlossenen Position befinden und kein Gewebe zwischen ihnen vorhanden ist. Eine derartige Situation, wo ein elektrisches Kurzschließen zwischen den Klemmbackenelementen 12, 14 erfolgt, kann potentiell für sowohl den Chirurgen als auch den Patienten gefährlich sein.

In ähnlicher Weise zeigt 3C eine alternativ geformte zweite isolierende Beschichtung 28b, die als ein Streifen über die Länge der ersten Greifoberfläche 20 aufgetragen ist. 3D zeigt, dass die zweite isolierende Beschichtung 28b in ähnlicher Weise über die zweite Greifoberfläche 22 erhöht ist, so dass eine isolierende Lücke zwischen der ersten Greifoberfläche 20 und der zweiten Greifoberfläche 22 beibehalten wird, wenn sich die Klemmbackenelemente 12, 14 in ihrer geschlossenen Position befinden.

Unter Rückbezug auf die 1A und 1B, wie klar im Vergleich mit 1B und 1D gezeigt, variiert die Form des distalen Endes des Instrumentes nicht von der Form von Klingen 12a, 14a von Standardscheren, obwohl selbst Greifoberflächen 20, 22 darin aufgenommen worden sind. Da die Greifoberflächen 20, 22 den Konturen einer Standardscherenform folgen, wird das Gefühl und die Verwendung der Standardschere für das kombinierte Instrument beibehalten.

1A und 1B veranschaulichen eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung 10, die so konfiguriert ist, dass sich die Schneidkanten 16, 18 distal zu den Greifoberflächen 20, 22 befinden. 2A und 2B veranschaulichen eine ähnliche Ausführungsform der vorliegenden Erfindung 40, bei der alle Komponenten, die den in 1A und 1B gezeigten ähnlich oder mit diesen identisch sind, mit den gleichen Bezugsnummern bezeichnet sind, und ist zur vorhergehenden Ausführungsform lediglich dahingehend modifiziert, dass die Klemmbackenelemente 12, 14 so konfiguriert sind, dass die Greifoberflächen 20, 22 distal zu den Schneidkanten 16, 18 sind. In ähnlicher Weise veranschaulichen die 4A bis 4B zwei Variationen der zweiten isolierenden Oberfläche 28a, 28b, ähnlich den zuvor diskutierten und in 3A bis 3D gezeigten.

Wie klar in 2B gezeigt, weicht die Form des distalen Endes des Instrumentes nicht von der Form einer Standardschere ab, obwohl selbst die Greifoberflächen 20, 22 darin aufgenommen worden sind. Da die Greifoberflächen 20, 22 den Konturen einer Standardscherenform folgen, wird das Gefühl und die Verwendung der Standardschere für das kombinierte Instrument beibehalten. Da sich die Weiten der Scheren nach unten zu der distalen Spitze verjüngen, wird weniger Greifoberfläche bei dieser Konfiguration verfügbar sein als in der in 1A und 1B gezeigten Konfiguration. Jedoch ist eine jede Konfiguration bei bestimmten chirurgischen Eingriffen nützlich und wirksam, abhängig von den Schneid- und Greiferfordernissen für den Eingriff.

Unter Bezugnahme nun auf die 5A und 5B sind die Ausführungsformen von 1A bzw. 2A dargestellt, bei denen die Standardscherenschwenkkonfiguration ersetzt ist durch eine Kastenschlossschwenkkonfiguration. 5A veranschaulicht ein Instrument 10a der vorliegenden Erfindung, das so konfiguriert ist, dass sich der Scherenabschnitt distal zum Greifabschnitt befindet. In der gezeigten Kastenschlosskonfiguration ist das erste Klemmbackenelement 12 in einem Schlitz 50 zurückgehalten und schwenkt darin, wobei der Schlitz in dem zweiten Klemmbackenelement 14 angeordnet ist. Zusätzlich weist das erste Element 12 eine erste und zweite Schwenkoberfläche 52, 54 und das zweite Element 14 weist eine dritte und vierte Schwenkoberfläche 56, 58 auf. Die erste Schwenkoberfläche 52 ist in Gleitkontakt mit der dritten Schwenkoberfläche 56 und die zweite Schwenkoberfläche 54 ist in Gleitkontakt mit der vierten Schwenkoberfläche 58. Die dritte und vierte isolierende Beschichtung 60, 62 werden auf der ersten und zweiten Schwenkoberfläche 52, 54 auf dem ersten Klemmbackenelement 12 benötigt, um das erste Klemmbackenelement 12 von dem zweiten Klemmbackenelement 14 zu isolieren. Eine fünfte isolierende Beschichtung 64 ist um den Stift, die Niete oder die Schraube 24 angeordnet, um die elektrische Isolierung des ersten Klemmbackenelemente 12 von dem zweiten Klemmbackenelement 14 zu vervollständigen. Ansonsten sind alle Bestandteile ähnlich zu oder identisch mit jenen von 1A und werden mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.

Unter Bezugnahme nun auf 5B ist ein Instrument der vorliegenden Erfindung dargestellt, das so konfiguriert ist, dass der Greifabschnitt distal zu dem Scherenabschnitt ist, ähnlich dem in 2A gezeigten Instrument. Das in 5B dargestellte Instrument unterscheidet sich dadurch, dass es das herkömmliche Scherenschwenkmittel durch ein Kastenschlossmittel ersetzt. Diese Ausführungsform ist ähnlich der in 5A gezeigten Ausführungsform für den Greifabschnitt, der distal zu dem Scherenabschnitt angeordnet ist. In einer Variation dieser Konfiguration kann sich die erste isolierende Beschichtung 26 zu der ersten Schwenkoberfläche 52 erstrecken, wodurch die Notwendigkeit für eine getrennte vierte isolierende Beschichtung 60 beseitigt wird. Ansonsten sind alle Bestandteile ähnlich oder identisch zu denen in 2A und werden mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.

Die Ausführungsform, wie in 1A und 1B konfiguriert, wobei der Scherenabschnitt distal zum Greifabschnitt ist, ist für Verfahren bevorzugt, die das Kauterisieren von großen Gefäßen oder Gruppen von Gefäßen erfordern. Sie ist besonders geeignet für Eingriffe, die Kauterisieren von Gefäßen erfordern, die einen Durchmesser von mehr als 3 mm aufweisen. Die Koagulation von Ovarialgefäßen in einer „Oophorektomie" ist beispielhaft für einen derartigen Eingriff.

Die Konfiguration, die wie in 2A und 2B konfiguriert ist, wobei der Greifabschnitt distal zu dem Scherenabschnitt ist, ist für jene Eingriffe bevorzugt, die eine extensive stumpfe Dissektion erforderlich machen. Verfahren, die ein Separieren von Bindegewebe für freie Venen und Arterien erforderlich machen, wie beispielsweise „Perikardektomie für konstriktive Perikaditis" und „Ernten für einen freien Omentum majus-Transfer" sind Beispiele für derartige Eingriffe.

Weiterhin gibt es Eingriffe, wo eine jede Konfiguration verwendet werden könnte und der Chirurg würde eine Auswahl von beiden Instrumenten wollen.

Mayo-, Metzenbaum- und Tenotomie-Standardformscheren sind hinsichtlich der vorliegenden Erfindung diskutiert worden. Es sollte jedoch verstanden werden, dass eine jede Standardformschere, die bekannt ist oder später entwickelt wird, bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann. Ein Neuheitspunkt davon ist, unter anderem, der Einschluss von Greifoberflächen in einer Standardscherenform, wobei die Konturen, Form und Größe der Schere beibehalten wird, wodurch das gleiche Gefühl und die gleiche Verwendung wie bei der Standardschere beibehalten wird. Es sollte auch verstanden werden, dass eine jede Standardscherenform, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird, entweder in einer Konfiguration mit einer geraden Klinge oder mit einer gebogenen Klinge konfiguriert sein kann.

Unter Bezugnahme nun auf 6 wird das Betriebs-(oder distale)Ende der vorliegenden Erfindung, wie in den 1A und 1B gezeigt, integral mit einem Betätigungsmittel zum Öffnen und Schließen der Klemmbackenelemente 12, 14 relativ zueinander ausgebildet, was zu einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung 100a führt, die bei offenen chirurgischen Eingriffen nützlich ist. Das Betätigungsmittel umfasst ein erstes und zweites leitfähiges verlängertes Element 102, 104. Jedes verlängerte Element weist ein distales Ende 106, 108 und ein proximales Ende 110, 112 auf. Das erste Klemmbackenelement 12 ist integral mit dem distalen Ende 106 des ersten verlängerten Elementes 102 ausgebildet. Das zweite Klemmbackenelement 14 ist an dem distalen Ende 108 des zweiten verlängerten Elementes 104 angeordnet.

Das erste verlängerte Element 102 schwenkt um das zweite verlängerte Element 104 um den Schwenkstift, die Schwenkschraube oder die Schwenkniete 24. Eine erste und zweite Fingerschlaufe 114, 116 werden an den proximalen Enden 110, 112 der verlängerten Elemente 102, 104 bereitgestellt zum Einführen von Fingern zum Betätigen der Klemmbackenelemente 12, 14 zwischen einer offenen Position, wie in 6 gezeigt, und einer geschlossenen Position, wie in 8 gezeigt.

Unter Rückbezug auf 6 wird ein Mittel zum Bereitstellen von RF-Energie an dem ersten Klemmbackenelement 12 und von RF-Energie mit entgegengesetzter Polarität an dem zweiten Klemmbackenelement 14 erreicht, indem der erste und zweite leitfähige Verbinder 118, 120 an den proximalen Enden 110, 112 der verlängerten Elemente 102, 104 zur Verbindung mit einem Stromkabel (nicht gezeigt) angeordnet sind.

Das Stromkabel ist typischerweise mit einem elektrochirurgischen Generator 123 verbunden, der einen jeden der elektrischen Verbinder 118, 120 mit RF-Energie unter Strom setzt, die verwendet wird, um Gewebe zu kauterisieren. In einer bipolaren Konfiguration wird der erste elektrische Verbinder 118 mit RF-Energie versorgt, der eine bestimmte Polarität aufweist, während der zweite elektrische Verbinder 120 mit RF-Energie der entgegengesetzten Polarität versorgt wird.

Da die elektrischen Verbinder 118, 120, die verlängerten Elemente 102, 104 und die Klemmbackenelemente 12, 14 typischerweise leitfähig sind, wird RF-Energie von den elektrischen Verbindern 118, 120 durch die verlängerten Elemente 102, 104 zu den Klemmbackenelementen 12, 14 transportiert. Um einen Anwender vor einem elektrischen Schlag zu schützen und zu isolieren, sind die verlängerten Elemente 102, 104 zusammen mit den Fingerschlaufen 114, 116 mit einem elektrisch isolierenden Material 122 beschichtet, bevorzugterweise Nylon, um einen elektrischen Strom von Abschnitten des Instrumentes zu verhindern, die verschieden sind von den beabsichtigten. Typischerweise erstreckt sich die isolierende Beschichtung 122 gerade über den Schwenkstift, die Schwenkniete oder Schwenkschraube 24 hinaus, so dass nur die elektrischen Verbinder 118, 120 und das meiste der Klemmbackenelemente 12, 14 exponiert bleiben. Da das erste Klemmbackenelement 12 elektrisch von dem zweiten Klemmbackenelement 14 isoliert ist, wird die an dem elektrischen Verbinder 118 bereitgestellte RF-Energie sich nicht mit der RF-Energie mit der entgegengesetzten Polarität kurzschließen, die an dem elektrischen Verbinder 120 bereitgestellt ist, solange nicht Gewebe zwischen den Klemmbackenelementen 12, 14 vorhanden ist, um den Stromkreis zu schließen.

Unter Bezugnahme nun auf die 7A und 7B ist 7A aufgenommen entlang der Linie 7A-7A in 6 und stellt einen Querschnitt der Schneidkanten 16, 18 und der isolierten Beschichtung 26 dar, die an der ersten Schneidkante 16 angebracht ist. In ähnlicher Weise ist 7B an der Linie 7B-7B in 6 aufgenommen und stellt eine Querschnittsansicht der Greifoberflächen 20, 22 und der isolierten Beschichtung 28 dar, die an der zweiten Greifoberfläche 23 angebracht ist.

Die in 6, 7A, 7B und 8 gezeigte Ausführungsform kann auch in der Kastenschlosskonfiguration konfiguriert sein, die in 5A dargestellt ist, und in einer jeglichen Standardscherenkonfiguration, die derzeit bekannt ist oder später auf dem Gebiet der Chirurgie entwickelt wird. Darüber hinaus kann eine jede dieser Konfigurationen als wiederverwertbare Konfiguration oder Einwegkonfiguration ausgebildet sein.

Die in 9, 10A, 10B und 11 dargestellte Ausführungsform, die allgemein durch das Bezugszeichen 100b bezeichnet wird, in denen alle Bestandteile, die ähnlich oder identisch mit jenen der 6, 7A, 7B und 8 sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, ist verglichen mit der vorherigen Ausführungsform lediglich dahingehend modifiziert, dass die Konfiguration der Klemmbackenelemente 12, 14 so ist, wie sie in 2A und 2B gezeigt ist, wo die Greifoberflächen 20, 22 distal zu den Schneidkanten 16, 18 sind.

Die in 9, 10A, 10B und 11 gezeigte Ausführungsform kann auch in der Kastenschlosskonfiguration konfiguriert sein, die in 5B gezeigt ist, oder in einer jeglichen Standardscherenkonfiguration, die derzeit bekannt ist oder später auf dem Gebiet der Chirurgie entwickelt wird. Weiterhin kann eine jede dieser Konfigurationen eine wiederverwendbare Konfiguration oder eine Einwegkonfiguration sein.

12A, 12B, und 13 stellen die vorliegende Erfindung dar, die so konfiguriert ist, dass sie bei endoskopischen chirurgischen Verfahren verwendet werden kann. Unter Bezugnahme auf 12A ist ein endoskopisches bipolares Kombinationsgreif/Schereninstrument 200 gezeigt. Das Instrument weist eine verlängerte Röhre 202 auf, die Röhre 202 weist ein distales Ende 204, ein proximales Ende 206 und einen zentralen Hohlraum 208 auf. Die ersten und zweiten Klemmbackenelemente 12, 14 sind schwenkbar an dem distalen Ende 204 der verlängerten Röhre 202 so angeordnet, dass sie um den Schwenkstift, die Schwenkniete oder die Schwenkschraube 24 schwenken, die auch an dem distalen Ende 204 der verlängerten Röhre 202 angebracht ist.

Ein erstes und zweites Handgriffelement 210, 212 wird an dem proximalen Ende 206 der verlängerten Röhre 202 bereitgestellt. Das erste Handgriffelement 210 ist an dem proximalen Ende 206 der verlängerten Röhre 202 festgemacht und das zweite Handgriffelement 212 ist mit dem ersten Handgriffelement 210 um einen Schwenkstift, eine Schwenkniete oder Schwenkschraube 214 schwenkbar verbunden. Das zweite Handgriffselement 212 ist mit den Klemmbackenelementen 12, 14 durch ein Drahtelement 216 verbunden, das durch den Hohlraum 208 der verlängerten Röhre 202 angeordnet ist. Das Drahtelement 216 ist an einem seiner Enden mit dem zweiten Handgriffelement 212 verbunden und an seinem anderen Ende mit einem geeigneten endoskopischen Betätigungsmechanismus (nicht gezeigt) zum Betätigen der Klemmbackenelemente 12, 14, so dass ein Schwenken des zweiten Handgriffelementes 212 um den Schwenkstift, die Schwenkniete oder Schwenkschraube 214 dazu führt, dass sich die Klemmbackenelemente 12, 14 relativ zueinander öffnen und schließen. Geeignete endoskopische Betätigungsmechanismen sind auf dem Gebiet der Chirurgie vielfältig und ein jeder kann in der Endoskopversion 200 der vorliegenden Erfindung verwendet werden.

RF-Energie wird an den Klemmbackenelementen 12, 14 durch ein Stromkabel 218 bereitgestellt, das mit einem elektrochirurgischen Generator 123 verbunden ist. Das Stromkabel enthält zwei isolierte Leitungen 220, 222, die durch den Hohlraum 208 der verlängerten Röhre 202 geführt sind. Der erste und der zweite Leiter 220, 222 sind elektrisch jeweils mit dem ersten und zweiten Klemmbackenelement 12, 14 verbunden und versorgen die Klemmbackenelemente 12, 14 mit RF-Energie unterschiedlicher Polaritäten. Da das erste Klemmbackenelement 12 elektrisch von dem zweiten Klemmbackenelement 14 isoliert ist, wird sich die an dem ersten isolierten Leiter 220 bereitgestellte RF-Energie nicht mit der RF-Energie der entgegengesetzten Polarität, die von dem anderen isolierten Leiter 222 bereitgestellt wird, kurzschließen, wenn kein Gewebe zwischen den Klemmbackenelementen 12, 14 vorhanden ist, um den Stromkreis zu schließen.

Um den Anwender gegenüber einem elektrischen Schlag zu schützen, sind die Handgriffelemente 210, 212 und die verlängerte Röhre 202 entweder aus einem nicht leitfähigen Material hergestellt, wie beispielsweise einem geeigneten Thermokunststoff, oder mit einem isolierenden Material 224 beschichtet, wie beispielsweise Nylon. In dem Fall, wo die Beschichtung aus isolierendem Material 224 verwendet wird, ist der Stift, die Niete oder die Schraube 214 auch mit einem isolierenden Material beschichtet, um das erste Handgriffelement 210 von dem zweiten Handgriffelement 212 zu isolieren, ebenso wie um den Anwender vor einer elektrischen Verletzung zu schützen.

Die in 12A und 12B dargestellte Ausführungsform der Zeichnungen, bei der alle Bestandteile, die zu jenen von 13 ähnlich oder identisch sind, mit dem gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, ist hinsichtlich der vorherigen Ausführungsform lediglich dahingehend modifiziert, dass die in 13 dargestellte bipolare endoskopische Kombination aus Schere/Greifer 300 einen Pistolengriff 302, ein Betätigungsmittel mit einem ersten Handgriffelement 310 und einem zweiten Handgriffelement 312 verwendet. Das zweite Handgriffelement 312 ist mit einem geeigneten endoskopischen Betätigungsmechanismus verbunden, der in der Technik bekannt ist (nicht gezeigt) zum Betätigen der Klemmbackenelemente 12, 14, wenn das zweite Handgriffelement 312 um den Schwenkstift, die Schwenkniete oder die Schwenkschraube 314 geschwenkt wird, was die Klemmbackenelemente 12, 14 veranlasst, sich zu öffnen oder zu schließen.

Die Klemmbackenelemente 12, 14 von 12A und 13 können in einer jeglichen in 1A und 2A dargestellten Weise konfiguriert sein, oder in einer jeden Standardscherenkonfiguration vorliegen, die derzeit bekannt oder später auf dem Gebiet der Chirurgie entwickelt wird. Darüber hinaus können die in 12A und 13 dargestellten Ausführungsformen wiederverwendbare Konfigurationen oder Einwegkonfigurationen sein.

Unter Bezugnahme nun auf 14 werden die Schritte, die ein Verfahren zur Verwendung bei einer Version der vorliegenden Erfindung für die offene Chirurgie skizzieren, dargestellt und allgemein durch Bezugszeichen 1400 bezeichnet. Der Zugang wird zuerst zu dem Gewebe und/oder Gefäß(en) bereitgestellt 1405, die kauterisiert und dissektiert werden sollen, durch Freilegen des Inneren einer Körperhöhle. Dies wird typischerweise erreicht, indem ein großer Einschnitt durch die Haut und die Körperwand vorgenommen wird. Das zu kauterisierende und dissektierende Gewebe und/oder das Gefäß/die Gefäße werden dann lokalisiert 1410. Das lokalisierte Gewebe und/oder das Gefäß/die Gefäße werden zwischen den Greifoberflächen des Instrumentes ergriffen 1415 durch Betätigen des Instrumentes in eine geschlossene Position.

Das ergriffenen Gewebe und/oder das Gefäß/die Gefäße werden dann kauterisiert 1420 durch energetisieren des Instrumentes mit RF-Energie, die durch einen elektrochirurgischen Generator 123 bereitgestellt wird. Das Instrument wird dann in eine offene Position betätigt, wodurch das kauterisierte Gewebe und/oder das Gefäß/die Gefäße freigegeben werden 1425. Nach dem Freigeben 1425 werden das Gewebe und/oder das Gefäß/die Gefäße zwischen den Schneidkanten des Instrumentes positioniert 1430. Bei dem Instrument 10, das mit dem Scherenabschnitt distal zu den Greiferabschnitten konfiguriert ist, wie in 1A gezeigt, wird das Positionieren 1430 erreicht, indem das Instrument nach hinten von den Greifoberflächen 20, 22 zu den Schneidkanten 16, 20 verschoben wird. Bei dem Instrument 40, das mit dem Greiferabschnitt distal zu dem Scherenabschnitt konfiguriert ist, wie in 2A gezeigt, wird das Positionieren 1430 erreicht durch Schieben des Instrumentes von den Greifoberflächen 20, 22 nach vorne zu den Schneidkanten 16, 18.

Das kauterisierte Gewebe und/oder Gefäß/die Gefäße werden dann abgetrennt 1435 mit den Schneidkanten 16, 18 durch Betätigen des Instrumentes in eine geschlossene Position. Schließlich wird der bereitgestellte Zugang 1405 geschlossen 1440 durch ein jegliches Standardmittel, das auf dem Gebiet der Chirurgie bekannt ist.

Unter Bezugnahme nun auf 15 werden die Schritte, die ein Verfahren zur Verwendung einer endoskopischen Version der vorliegenden Erfindung skizzieren, dargestellt und allgemein durch das Bezugszeichen 1500 bezeichnet. Einschnitte 1505 werden durch die Haut des Patienten gemacht, um das Einführen von Trokaren und Trokarröhren zu erleichtern. Wenigstens zwei Trokar- und Trokarröhrenkombinationen werden durch die Körperwand eingeführt 1510, indem die Körperwand punktiert wird, um Zugang zu dem Gewebe und/oder Blutgefäß(en) bereitzustellen, das/die kauterisiert und in der Körperhöhle dissektiert werden soll(en). Die Trokare werden entfernt 1515, wodurch die Trokarröhren vor Ort zurückbleiben und einen Zugang zu der Körperhöhle bereitstellen. Ein Endoskop wird eingeführt 1520 in eine Trokarröhre, die eine Ansicht der Körperhöhle auf einem Kontrollgerät bereitstellt, das Videosignale von dem Endoskop empfängt. Eine Endoskopversion des Instrumentes der vorliegenden Erfindung wird dann eingeführt 1525 in eine weitere Trokarröhre, wobei sich sein distales Ende innerhalb der Körperhöhle befindet und auf dem Videokontrollgerät sichtbar ist. Das Gewebe und/oder das Gefäß/die Gefäße, die kauterisiert und dissektiert werden sollen) werden dann lokalisiert 1530. Das lokalisierte Gefäß/die lokalisierten Gefäße werden ergriffen 1535 zwischen den Greifoberflächen des Instrumentes durch Betätigen des Instrumentes in eine geschlossene Position.

Das ergriffene Gewebe und/oder das Gefäß/die Gefäße werden dann kauterisiert 1540 durch Energetisieren des Instrumentes mit RF-Energie, die von einem elektrochirurgischen Generator 123 bereitgestellt wird. Das Instrument wird dann in eine offene Position betätigt, wodurch das kauterisierte Gewebe und/oder Gefäß/die Gefäße freigesetzt werden 1545. Nach dem Freigeben 1545 werden das Gewebe und/oder das Gefäß/die Gefäße zwischen den Schneidkanten des Instrumentes positioniert 1550. Bei dem Instrument 10, das so konfiguriert ist, dass sich der Scherenabschnitt distal zu dem Treiberabschnitt befindet, wie in 1A gezeigt, wird das Positionieren 1550 erreicht durch Verschieben des Instrumentes zurück von den Greifoberflächen 20, 22 zu den Schneidkanten 16, 18. Bei dem Instrument 40, das so konfiguriert ist, dass sich der Greiferabschnitt distal zu dem Scherenabschnitt befindet, wie in 2A gezeigt, wird das Positionieren 1550 durch Verschieben des Instrumentes von den Greifoberflächen 20, 22 nach vorne zu den Schneidkanten 16, 18 erreicht.

Das kauterisierte Gewebe und/oder das kauterisierte Gefäß/die kauterisierten Gefäße werden dann dissektiert 1555 mit den Schneidkanten 16, 18 durch Betätigen des Instrumentes in eine geschlossene Position. Das Instrument und ein Endoskop werden dann entfernt 1560 aus den Trokarröhren. Die Trokarröhren werden ebenfalls entfernt 1565. Schließlich werden die Einschnitte und Punktierungen geschlossen 1570 durch irgendein Standardmittel, das auf dem Gebiet der Chirurgie bekannt ist.

Natürlich kann entweder das offene oder das chirurgische Instrument der vorliegenden Erfindung alleine als ein Greifer verwendet werden, um bereits abgetrennte Gefäße oder Gewebe anzupassen und zu koagulieren. In ähnlicher Weise können die Instrumente der vorliegenden Erfindung auch als eine bipolare Schere verwendet werden, um kleinere Gefäße zu schneiden und zu koagulieren, die einen Durchmesser von weniger als einigen Millimetern aufweisen, die keine Präkoagulation vor dem Schneiden benötigen.

BEISPIELE

Die folgenden drei offenen chirurgischen Eingriffe sind Beispiele für Eingriffe, die von den Instrumenten der vorliegenden Erfindung profitieren.

1. Perikardektomie für konstriktive Perikarditis

Das Perikard wird durch einen Sternumspaltungsmittelschnitt freigelegt. Ein kleiner Einschnitt in Längsrichtung wird auch im Perikard vorgenommen. Ein Instrument der vorliegenden Erfindung wird dann verwendet, um das Perikard zu kauterisieren und einzuschneiden, um das organisierte perikardiale Exudat und das Perikard zu entfernen. Das Instrument kauterisiert dann Gefäße des Perikards vor der Transektion. Das Kauterisieren und die Transektion werden erreicht gemäß den zuvor diskutierten Verfahrensschritten. Toraxdrainagen werden platziert und die Kanten des Sternums angenähert mit kreisförmigen, unterbrochenen Nahtmaterialien aus rostfreiem Stahl. Die Faszie, subkutanes Gewebe und Haut werden standardmäßig verschossen.

2. Splenektomie

Die Peritonealhöhle wird durch einen paramedianen, Mittellinien- oder subkostalen Einschnitt des linken Rektus exponiert. Die Milz wird medial durch manuelle Handhabung verlagert. Ein Instrument der vorliegenden Erfindung wird verwendet, um die splenorenalen Ligamente, die Milz-Nieren-Ligamente und die splenokolischen Ligamente zu kauterisieren und zu transektieren. Kurze gastrische Gefäße mit einem Durchmesser von weniger als drei Millimetern werden auch mit einem Instrument der vorliegenden Erfindung kauterisiert und transektiert. Das Kauterisieren und Transektieren wird erreicht gemäß den oben diskutierten Verfahrensschritten. Größere Gefäße werden ligiert und transektiert durch ein jegliches auf dem Gebiet der Chirurgie bekanntes Mittel. Die Milzarterie und die Milzvene werden ligiert und transektiert und die Milz herausgeschnitten. Schließlich wird der Abdomen in einer üblichen Art und Weise verschlossen.

3. Ernten für einen freien Omentum majus-Transfer

Ein oberer Mittellinienabdomenalschnitt wird vorgenommen, um das Omentum majus freizulegen. Ein Instrument der vorliegenden Erfindung wird verwendet, um kurze Zweige des gastroepiploischen Arterienbogens zu kauterisieren und zu transektieren, die einen Durchmesser von weniger als drei Millimeter aufweisen, und die große Magenkurvatur versorgen. Das Kauterisieren und Transektieren wird erreicht gemäß den oben diskutierten Verfahrensschritten. Größere Vaskularzweige werden ligiert und transektiert. Das Omentum wird von dem Transversalkolon in einer vergleichsweise avaskulären Ebene mit einem Instrument der vorliegenden Erfindung getrennt. Die linken gastroepiploischen Gefäße werden ligiert und transektiert. Die rechten gastroepiploischen Gefäße werden transektiert und eine Transplantation des Omentum majus vorgenommen. Eine End-an-Seite Anastomose der gastroepiploischen Gefäße wird an der Rezipientenseite durchgeführt. Schließlich wird der Abdominalmittelschnitt in einer üblichen Art und Weise geschlossen.

Aus dem vorhergehenden wird es für den Fachmann auf dem Gebiet leicht offenkundig, dass das neue bipolare Kombinationsscheren/Greiferinstrument eine verbesserte Anpassung von Gefäßen bietet und die Anzahl von bei chirurgischen Eingriffen erforderlichen Instrumenten verringert, bei denen sowohl ein Schneiden als auch ein Greifen erforderlich ist, was das Instrument bei bestimmten chirurgischen Eingriffen sehr effektiver und weniger teuer zu kaufen, und verglichen mit derzeit verwendeten Instrumenten zu verwenden macht.

Obwohl diese Erfindung bezüglich detaillierter Ausführungsformen davon gezeigt und beschrieben worden ist, wird von den Fachleuten verstanden werden, dass verschiedene Änderungen in der Form und im Detail davon durchgeführt werden können, ohne vom Umfang der beanspruchten Erfindung abzuweichen.


Anspruch[de]
  1. Kombiniertes bipolares chirurgisches Scheren- und Greifinstrument (10) umfassend:

    ein erstes Klemmbackenelement (12) mit einer ersten Schneidkante (16), einer ersten Schneidoberfläche (17), und einer ersten Greifoberfläche (20), wobei das erste Klemmbackenelement (12) weiter eine erste Schwenkoberfläche (30) aufweist;

    ein zweites Klemmbackenelement (14) mit einer zweiten Schneidkante (18) und einer zweiten Schneidoberfläche (19), die der ersten Schneidkante (16) und der ersten Schneidoberfläche (17) gegenüberliegen, wobei das zweite Klemmbackenelement (14) weiter eine zweite Greifoberfläche (22) aufweist, die der ersten Greifoberfläche (20) gegenüberliegt, und eine zweite Schwenkoberfläche (32), die der ersten Schwenkoberfläche (30) gegenüberliegt und in Gleitkontakt damit ist;

    einen Schwenkstift (24), der schwenkbar mit den Klemmbackenelementen verbunden ist, wobei wenigstens ein Klemmbackenelement zu dem anderen Klemmbackenelement um die Schwenkoberflächen schwenkbar ist, die Klemmbackenelemente in der Lage sind, zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position zu schwenken, so dass die Schneidkanten eine Schere bilden und die Greifoberflächen eine Klemme bilden, wenn die Klemmbackenelemente in ihrer geschlossenen Position sind;

    Mittel zum Zuführen von elektrischer Energie zu dem ersten Klemmbackenelement (12) und elektrischer Energie entgegengesetzter Polarität zu dem zweiten Klemmbackenelement (14) zum Kauterisieren von Gewebe dazwischen;

    Isoliermittel zum elektrischen Isolieren des ersten Klemmbackenelementes (12) von dem zweiten Klemmbackenelement (14); und

    Betätigungsmittel zum Bewegen der Klemmbackenelemente zwischen ihrer offenen und geschlossenen Position;

    dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkante distal zur Greifoberfläche ist.
  2. Kombiniertes bipolares chirurgisches Scheren- und Greifelement (10) nach Anspruch 1, weiter umfassend:

    eine verlängerte Röhre mit einem distalen Ende, einem proximalen Ende und einem Hohlraum;

    wobei

    das erste Klemmbackenelement (12) schwenkbar am distalen Ende der verlängerten Röhre angeordnet ist;

    das zweite Klemmbackenelement (14) schwenkbar am distalen Ende der verlängerten Röhre angeordnet ist;

    der Schwenkstift (24) an dem distalen Ende der verlängerten Röhre befestigt ist; und

    das Betätigungsmittel am proximalen Ende der verlängerten Röhre angeordnet und mit den Klemmbackenelementen durch den Hohlraum der verlängerten Röhre gekuppelt ist.
  3. Instrument (10) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das Isoliermittel umfasst:

    eine elektrisch isolierende Beschichtung, die auf der ersten Schneidoberfläche (17) so angeordnet ist, dass die erste Schneidoberfläche (17) elektrisch von der zweiten Schneidoberfläche (19) isoliert ist, wenn die Klemmbackenelemente in ihrer geschlossenen Position sind, die aber elektrisches Leiten zwischen der ersten und zweiten Scheidkante (16, 18) erlaubt, wenn dazwischen Gewebe vorhanden ist;

    Mittel zum Aufrechterhalten einer Isolierlücke zwischen der ersten Greifoberfläche (20) und der zweiten Greifoberfläche (22), um elektrisches Leiten zwischen den Greifoberflächen zu erlauben, wenn Gewebe dazwischen eingeführt ist, das aber elektrisches Leiten zwischen den Greifoberflächen verhindert, wenn kein Gewebe dazwischen vorhanden ist;

    eine elektrisch isolierende Beschichtung, die auf entweder der ersten oder der zweiten der Schwenkoberflächen (30, 32) angeordnet ist; und

    Mittel zum Verhindern von elektrischem Leiten von dem ersten Klemmbackenelement (12) zu dem zweiten Klemmbackenelement (14) durch den Schwenkstift (24).
  4. Instrument (10) nach Anspruch 3, wobei das Mittel zum Aufrechterhalten einer Isolierlücke eine elektrisch isolierende Beschichtung umfasst, die auf der zweiten Greifoberfläche (22) angeordnet ist, so dass die erste Greifoberfläche (20) elektrisch von der zweiten Greifoberfläche (22) isoliert ist, wenn die Klemmbackenelemente in ihrer geschlossenen Position sind und kein Gewebe dazwischen vorhanden ist, wobei die elektrisch isolierende Beschichtung auf Abschnitten angeordnet ist, die weniger als die gesamte zweite Greifoberfläche (22) ausmachen, um elektrisches Leiten zwischen den nichtbeschichteten Abschnitten der zweiten Greifoberfläche (22) und der ersten Greifoberfläche (20) zu erlauben, wenn die Klemmbackenelemente in ihrer geschlossenen Position sind und Gewebe dazwischen vorhanden ist.
  5. Instrument (10) nach Anspruch 4, wobei die isolierenden Beschichtungen Aluminiumoxid sind.
  6. Instrument (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei das Mittel zum Verhindern von elektrischem Leiten von dem ersten Klemmbackenelement (12) zu dem zweiten Klemmbackenelement (14) durch den Schwenkstift (24) eine isolierende Beschichtung umfasst, die auf dem Schwenkstift (24) angeordnet ist.
  7. Instrument (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei das Mittel zum Verhindern von elektrischem Leiten von dem ersten Klemmbackenelement (12) zu dem zweiten Klemmbackenelement (14) durch den Schwenkstift (24) Herstellen des aus einem Isoliermaterial hergestellten Schwenkstiftes (24) umfasst.
  8. Instrument (10) nach Anspruch 7, wobei das isolierende Material Aluminiumoxid ist.
  9. Instrument (10) nach Anspruch 7, wobei das isolierende Material eines ist, das ausgewählt ist aus einem Polymer, einem glasgefüllten Polymer und einem keramikgefüllten Polymer.
  10. Instrument (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Greifoberflächen in der Form und Größe Standardscherenblättern entsprechen.
  11. Instrument (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei ein jedes Klemmbackenelement einzeln zu dem anderen Klemmbackenelement um den Schwenkstift (24) schwenkbar ist.
  12. Instrument (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Betätigungsmittel umfasst:

    ein erstes und zweites verlängertes Leitelement, wobei jedes verlängerte Element ein distales Ende und ein proximales Ende aufweist, das erste und das zweite Klemmbackenelement (12, 14) einstückig mit dem distalen Ende ihrer entsprechenden verlängerten Elemente ausgebildet ist; und

    eine Fingerschlaufe an einem jeden der proximalen Enden der verlängerten Elemente angebracht ist zum Bewegen der Klemmbackenelemente zwischen ihrer geöffneten und geschlossenen Position.
  13. Instrument (10) nach Anspruch 12, welches weiter ein Isoliermittel umfasst, um elektrisches Leiten von Abschnitten des Instrumentes (10) zu verhindern, die verschieden sind von dem ersten und zweiten Klemmbackenelement und dem ersten und zweiten elektrischen Verbinder.
  14. Instrument (10) nach Anspruch 13, wobei das Isoliermittel eine Nylonbeschichtung umfasst, die auf Abschnitten des Instrumentes (10) angeordnet ist, die verschieden sind von im Wesentlichen den gesamten ersten und zweiten Klemmbackenelementen und ersten und zweiten elektrischen Verbindern.
  15. Instrument (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche soweit abhängig von Anspruch 2, wobei die Betätigungsmittel umfassen:

    ein erstes Handgriffelement, das mit dem proximalen Ende der verlängerten Röhre verbunden ist;

    ein zweites Handgriffelement, das schwenkbar mit dem ersten Handgriffelement verbunden ist;

    ein Drahtelement mit einem distalen Ende und einem proximalen Ende, das im Hohlraum der verlängerten Röhre angeordnet ist, wobei das proximale Ende des Drahtelementes an dem zweiten Handgriffelement befestigt ist; und

    ein Kupplungselement zum Kuppeln des distalen Endes des Drahtelementes mit den Klemmbackenelementen, so dass die Klemmbackenelemente betätigt werden, wenn das zweite Handgriffelement um das erste Handgriffelement geschwenkt wird.
  16. Instrument (10) nach Anspruch 15, wobei das Mittel zum Bereitstellen von elektrischer Energie an die Klemmbackenelemente eine Stromleitung umfasst, die an dem ersten Handgriffelement angeordnet ist zum Verbinden mit einem elektrochirurgischen Generator, wobei die Stromleitung einen ersten und einen zweiten isolierten Leiter umfasst, der erste isolierte Leiter elektrische Energie mit einer bestimmten Polarität führt, der zweite isolierte Leiter elektrische Energie mit entgegengesetzter Polarität führt, der erste und der zweite Leiter sich durch den Hohlraum der verlängerten Röhre erstrecken und elektrisch mit ihren entsprechenden ersten und zweiten Klemmbackenelementen (12, 14) verbunden sind, um elektrische Energie entgegengesetzter Polaritäten an den Klemmbackenelementen bereitzustellen.
  17. Instrument (10) nach Anspruch 15 oder 16, weiter umfassend ein Isoliermittel, um elektrisches Leiten von Abschnitten des Instrumentes (10) zu verhindern, die verschieden sind von dem ersten Klemmbackenelement und dem zweiten Klemmbackenelement (12, 14).
  18. Instrument (10) nach Anspruch 17, wobei das Isoliermittel eine Isolierbeschichtung umfasst, die auf der verlängerten Röhre angeordnet ist, und wobei das erste Handgriffelement und zweite Handgriffelement aus einem nicht-leitfähigem Material hergestellt sind.
Es folgen 12 Blatt Zeichnungen






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