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Dokumentenidentifikation DE102004026258A1 16.02.2006
Titel Methode zur Herstellung einer Strickmütze
Anmelder Shiuh-Huei Knitting Co., Ltd., Tahsi, Taoyuan, TW;
Ningbo Hope Time Enterprise Co., Ltd., Fenghua, Zhejiang, CN
Erfinder Liu, Yi-Hsing, Tahsi, Taoyuan, TW;
Liu, Yi-Ti, Tahsi, Taoyuan, TW
Vertreter Kador & Partner, 80469 München
DE-Anmeldedatum 28.05.2004
DE-Aktenzeichen 102004026258
Offenlegungstag 16.02.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.02.2006
IPC-Hauptklasse A42C 1/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
Zusammenfassung Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um eine Methode zur Herstellung von Strickmützen aus Elastomergarn mit Zweiwegstreckung. Dank dem Elastomergarn im Garn selbst zum Spinnen und dem Dämpfungsvorgang für die Einschrumpfung weisen die Mützen eine bessere Eleastizität im Vergleich zu ihrer herkömmlichen Ausführungsart auf und kommen auf diese Weise eher den Anforderungen und Bedürfnissen der Träger mit unterschiedlichem Kopfumfang entgegen.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Umfeld der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Methode zur Herstellung von Strickmützen, die aus Elastomergarn mit Zweiwegstreckung hergestellt sind. Durch Blasen und Dämpfen wird die Mütze auf die vorgegebene Größe geschrumpft. Daher besitzt die Mütze eine Größere Elastizität für Träger mit unterschiedlichem Kopfumfang.

2. Beschreibung der herkömmlichen Ausführungsart

Sonnenhüte werden allgemein aus verschiedenen Textilien hergestellt. Diese Hüte weisen keine einzigartig stoffliche Beschaffenheit auf. Außerdem sind an diesen Hüten Nähte sichtbar, was ihre Erscheinungsform beeinträchtigt. Nur aus Stricken hergestellte Mützen sind frei von Nähten. Herkömmliche Strickmützen weisen jedoch keine Elastizität auf, was dazu führt, daß ein jeder Stil in unterschiedlichen Größen hergestellt werden muß, um den Bedürfnissen und Anforderungen der Träger je nach ihrem jeweiligen Kopfumfang entgegenzukommen, da die Größe dieser Mützen und Hüte entsprechend eines festen Umfangs vorgegeben ist. Die Größe der Mütze oder des Hutes kann dadurch nicht gänzlich den Anforderungen des Trägers entsprechen, was sich für den Träger beim Tragen des Hutes oder der Mütze als unbequem erweist oder dies das Aussehen beeinträchtigt.

Außerdem tendieren diese herkömmliche Hüte und Mützen dazu, daß sie beim Waschen eingehen. Daher passen die Hüte und Mützen wegen ihrer Größe oft nicht oder kaum zum Kopfumfang des Trägers, da sie entweder zu klein oder zu groß sind. Oder die Hüte oder Mützen werden auf die Dauer lose oder fransen aus, was das Aussehen beeinträchtigt und der Träger den Hut oder die Mütze nicht mehr tragen will.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Daher besteht eine hauptsächliche Aufgabenstellung der vorliegenden Erfindung in der Schaffung einer Methode zur Herstellung von Strickmützen. Dem Textilgarn wird zuerst Elastomergarn beigefügt (weniger als 50%), um ein Garn zum Spinnen herzustellen. Das Garn wird danach in einen Hutfilz gewoben, der ein wenig Größer ist als die vorgegebene Größe. Der Hutfilz wird dann erhitzt und mit Dampf oder einer anderen Hitzequelle gedämpft, um den Hutfilz auf die erforderliche Größe einschrumpfen zu lassen, wonach der Hutfilz genäht und ausgerüstet wird. Die mit ealstischem Garn hergestellte Strickmütze ist so elastisch, daß Träger mit unterschiedlichstem Kopfumfang sie tragen können.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Das oben genannte Ziel der vorliegenden Erfindung soll durch nachstehende detaillierte Erläuterung im Zusammenhang mit den beigelegten Zeichnungen, auf denen die vorliegende Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsarten veranschaulicht ist, eingehender beschrieben werden.

1 zeigt eine schematische Ansicht der vorliegenden Erfindung.

2 stellt den Webevorgang dar.

3 stellt den Dämpfungsvorgang dar.

4 stellt die Endphase der vorliegenden Erfindung dar.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSART

Eine Methode zur Herstellung von Strickmützen nach der vorliegenden Erfindung weist die folgenden Phasen auf:

  • (a) Beigabe von Elastomergarn (1b) ins Textilgarn (1a), um das Garn (1) zum Spinnen zu erhalten, wobei die Menge dieses Elastomergarns (1b) weniger als 50% der Gesamtmenge betragen und das Textilgarn (1a) mehr als 50% dieser Gesamtmenge ausmachen muß,
  • (b) Einwebung des Garns (1) in einen Hutfilz (2) mit einer Größe, die die vorgegebene Größe übersteigt; siehe 2.
  • (c) Blasen und Erhitzen des Hutfilzes (2) mit Dampf oder mit Hilfe einer anderen Hitzequelle, um den Hutfilz auf die gewünschte Größe einschrumpfen zu lassen;siehe 3.
  • (d) Nähen und Ausrüsten des eingeschrumpften Hutfilzes 92), um eine Strickmütze (3) wie in der 4 gezeigt zu erhalten.

Gemäß der oben genannten Methode weist eine Strickmütze (3) 10 eine bestimmte Elastizität mit Zweiwegstreckung dank dem Elastomergarn (1b) des Garns (1) und des Dämpfungsvorgangs auf. Dieses Merkmal stellt das bequemste Gefühl beim Tragen sicher und beseitigt zudem die Nachteile der herkömmlichen Strickmützen.

Außerdem läßt sich die aus Elastomergarn (1b) hergestellte Strickmütze (3) immer noch ausdehnen, so daß sie selbst nach dem Waschen und Einschrumpfen weiter vom Benutzer getragen werden kann, ohne dabei das bequeme Gefühl beim Tragen zu beeinträchtigen.

Dank dem Elastomergarn (1b) in der Strickmütze (3) wird auch diese auf die Dauer beim Tragen nicht lose. Die Fasern der Mütze 20 halten diese kompakt und gut anliegend. Damit wird auch die Erscheinungsform der Strickmütze (3) auf keine Weise beeinträchtigt. Außerdem können die Textilfasern (1a) aus Kunstfasern, tierischen Fasern oder aus natürlichen Fasern bestehen. Dies sind geeignete Materialien zur Auswahl.

Die Strickmütze (3) kann in unterschiedlichen Stilen ausgeführt werden, um den Anforderungen und Bedürfnissen des Trägers entgegenzukommen. Dabei lassen sich die Strickmützen (3) mit unterschiedlichem Stil unter Anwendung der oben genannten Methode herstellen und haben denselben Effekt wie oben beschrieben.


Anspruch[de]
  1. Eine Methode zur Herstellung von Strickmützen, bestehend aus

    (a) der Beigabe von Elastomergarn zum Textilgarn, um das Garn zum Spinnen zu erhalten, wobei die Menge des Elastomergarns weniger als 50% der Gesamtmenge des zu spinnenden Garns beträgt, während die Menge des Textilgarns mehr als 50% der Gesamtmenge ausmacht;

    (b) dem Einweben des Garns in einen Hutfilz, der die vorgegebene Größe von seiner Größe her übersteigt;

    (c) dem Blasen und Dämpfen des Hutfilzes mit Dampf oder mit Hilfe einer anderen Hitzequelle, um den Hutfilz auf die gewünschte Größe einschrumpfen zu lassen;

    (d) dem Nähen und Ausrüsten des eingeschrumpften Hutfilzes, um eine Strickmütze zu erhalten.
  2. Die Methode zur Herstellung von Strickmützen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß daß das Textilgarn aus Kunstfasern besteht.
  3. Die Methode zur Herstellung von Strickmützen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Textilgarn aus tierischen Fasern besteht.
  4. Die Methode zur Herstellung von Strickmützen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Textilgarn aus natürlichen Fasern besteht.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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