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Dokumentenidentifikation DE102005031829A1 16.02.2006
Titel Ultraschallbildgebungsvorrichtung
Anmelder GE Medical Systems Global Technology Company, LLC, Waukesha, Wis., US
Erfinder Hashimoto, Hiroshi, Hino, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Rüger und Kollegen, 73728 Esslingen
DE-Anmeldedatum 06.07.2005
DE-Aktenzeichen 102005031829
Offenlegungstag 16.02.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.02.2006
IPC-Hauptklasse A61B 8/12(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse A61B 8/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      
Zusammenfassung Mit dem Ziel, die Belastung eines Bedieners während der Verabreichung eines Kontrastmittels zu vermindern und dadurch eine stabile Kontrastuntersuchung zu ermöglichen, wird die Zeit bis zu einer Startzeit der Kontrastmittelverabreichung durch einen Kontrastzeitgeber (8) rückwärts gezählt. Der Countdown wird durch eine Stimme mittels einer Sprachausgabeeinheit (9) gemeldet. Auf der Grundlage des beispielsweise auf einer Sprachausgabe basierenden Countdowns verabreicht der Bediener das Kontrastmittel einer Person (100) zur Startzeit der Kontrastmittelverabreichung. Ein Ultraschallsignal wird abtastend über eine Region der Person (100) geführt, wobei die Region einen interessierenden Bereich enthält, über den das Kontrastmittel verteilt wird, so dass Echos der gescannten Region der Person (100) entgegengenommen werden. Das Scannen mittels der Ultraschallsonde (2) und die Erzeugung eines Bildes durch Bilderzeugungsmittel (4, 5, 6) werden in einer vorbestimmten Zeit durchgeführt. Die zum Durchführen der Kontrastuntersuchung erforderliche Zeit wird durch den Kontrastzeitgeber (8) gemessen.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND ZU DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft eine Ultraschallbildgebungsvorrichtung und insbesondere eine Ultraschallbildgebungsvorrichtung, die im Zusammenhang mit der Verabreichung von Kontrastmittel an einer Person Sonographie durchführt.

Bei einer Sonographie oder Ultraschallbildgebung wird unter Verwendung von Echos von in das Innere einer Person abgestrahlten Ultraschallwellen ein Tomogramm aufgenommen oder bildgebend erzeugt. Das sonographische Tomogramm wird als ein B-Mode-Bild oder ein harmonisches Bild angezeigt. Ein dynamisches Bild, beispielsweise ein Blutstrom oder dgl., wird mittels einer Ultraschall-Dopplerverschiebung sonographiert und als ein Farbdoppler-Bild auf einem Bildschirm wiedergegeben.

Wenn es erforderlich ist, die Intensität eines Echos zu verbessern, wird über den Blutstrom ein Kontrastmittel in einem interessierenden Bereich (ROI = Region Of Interest) verteilt. Das Kontrastmittel stellt eine Anhäufung von feinstporigem Schaum dar, dessen Durchmesser etwa einige wenige &mgr;m beträgt. Eine Kontrastmittel nutzende Untersuchung wurde in der ungeprüften Japanischen Patentschrift Nr. 2004-147823 erwähnt.

Die Zeit, die erforderlich ist, um während der Kontrastuntersuchung eine Verteilung des Kontrastmittels über den interessierenden Bereich zu erreichen, ist hinsichtlich der Diagnose ein sehr wichtiges Zeitintervall. D. h. 2 bis 30 Sekunden, von denen aus unmittelbar von dem Zeitpunkt der Verabreichung des Kontrastmittels an rückwärts gezählt wird, stellen einen Zeitraum dar, der im Rahmen einer Kontrastmittel verwendenden Sonographie- oder Ultraschallbildgebungsuntersuchung von großer Bedeutung ist.

Hierfür wurde bisher bei der Kontrastuntersuchung ein Kontrastzeitgeber verwendet, der ein Zeitintervall von einer Zeitsetzung an für eine Verabreichung kennzeichnete. Die Verabreichung des Kontrastmittels wird gleichzeitig mit dem Drücken einer Bedienungs- oder Steuertaste des Kontrastzeitgebers begonnen.

Während der Kontrastuntersuchung verabreicht eine Fachkraft eine Kontrastmittel und eine weitere Fachkraft veranlasst das Scannen einer Person mittels eines Ultraschallsignals, d. h. es wird eine Ultraschallsonde in Berührung mit der Person gebracht. Anschließend stimmen sich die beiden Fachkräfte gegenseitig durch Zuruf ab, und die scannende Person schaltet einen Kontrastzeitgeber ein, während die andere Fachkraft im selben Moment der Person das Kontrastmittel verabreicht.

Da die Bedientaste für den Kontrastzeitgeber auf einer Ultraschalldiagnosevorrichtung angeordnet ist, entsteht insofern ein Problem, als eine für die Person gescannte Region durch das Drücken der Taste verschoben wird. Es ist daher erforderlich, eine Fachkraft darauf vorzubereiten, dass lediglich die Kontrastzeitgebertaste zu Drücken ist, woraus sich das Problem einer mangelhaften Bedienbarkeit ergibt.

Um eine stabile Kontrastuntersuchung zu sicherzustellen, besteht ein Bedarf die Beanspruchung eines Bedieners während der Verabreichung eines Kontrastmittels zu reduzieren und dem Bediener zu ermöglichen, sich während der Verabreichung des Kontrastmittels auf den an einer Person vorzunehmenden Scanvorgang und auf die Überwachung eines Bildes zu konzentrieren, das mittels des Scanvorgangs auf einem Monitor wiedergegeben wird.

KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ultraschallbildgebungsvorrichtung zu schaffen, die die Anstrengung eines Bedieners während der Verabreichung eines Kontrastmittel reduziert, um dadurch die Durchführung einer stabilen Kontrastuntersuchung zu ermöglichen.

Um die oben erwähnte Aufgabe zu lösen, ist eine erfindungsgemäße Ultraschallbildgebungsvorrichtung geschaffen, zu der gehören: ein Ultraschall-Sende-Empfangsmittel, das einen Bereich im Innern einer Person mittels Ultraschallwellen abtastet/scannt und dadurch Echos empfängt, ein Bilderzeugungsmittel, das basierend auf den empfangenen Echos ein Bild erzeugt, ein Zeitmessmittel, das eine Zeit von einer voreingestellten Zeit bis zu der Zeit, zu der die Verabreichung eines Kontrastmittels gestartet wird, rückwärts zählt, und ein Meldemittel, das die durch das Zeitmessmittel rückwärts gezählte Zeit bis zu der Startzeit der Kontrastmittelverabreichung meldet.

In der erfindungsgemäßen Ultraschallbildgebungsvorrichtung zählt das Zeitmessmittel die Zeit bis zu der Startzeit der Kontrastmittelverabreichung rückwärts, und das Meldemittel meldet die zurückgezählte Zeit bis zu dem Startzeitpunkt der Kontrastmittelverabreichung.

Beispielsweise verabreicht ein Bediener auf der Grundlage des durch das Meldemittel gemessenen Countdowns das Kontrastmittel der Person. Ein Ultraschallsignal wird bei einer Person über eine Region, die einen interessierenden Bereich umfasst, in dem das Kontrastmittel verteilt ist, durch das Ultraschall-Sende-Empfangsmittel abtastend geführt, so dass Echos aus der gescannten Region der Person entgegengenommen werden. Anschließend wird basierend auf den durch das Bilderzeugungsmittel empfangenen Echos ein Bild erzeugt.

Der Scanvorgang des Ultraschall-Sende-Empfangsmittels und die Erzeugung des Bildes durch das Bilderzeugungsmittel werden während einer vorbestimmten Zeit durchgeführt. Diese Zeit wird durch das Zeitmessmittel gemessen.

Um die oben erwähnte Aufgabe zu lösen, ist eine erfindungsgemäße Ultraschallbildgebungsvorrichtung geschaffen, zu der gehören: ein Ultraschall-Sende-Empfangsmittel, das einen Bereich im Innern einer Person mittels Ultraschallwellen abtastet/scannt und dadurch von der Person ausgehende Echos empfängt, ein Bilderzeugungsmittel, das basierend auf den empfangenen Echos ein Bild erzeugt, ein Zeitmessmittel, das die Zeit von einer voreingestellten Zeit bis zu der Zeit, zu der die Verabreichung eines Kontrastmittels gestartet wird, rückwärts zählt, und ein Kontrastmittelverabreichungsmittel, das der Person auf der Grundlage von durch das Zeitmessmittel gewonnenen Countdowndaten ein Kontrastmittel verabreicht, wenn die Startzeit der Kontrastmittelverabreichung erreicht ist.

In der erfindungsgemäßen Ultraschallbildgebungsvorrichtung zählt das Zeitmessmittel die Zeit bis zu der Startzeit der Kontrastmittelverabreichung rückwärts, und das Kontrastmittelverabreichungsmittel verabreicht auf der Grundlage der Countdowndaten das Kontrastmittel der Person, wenn die Startzeit der Kontrastmittelverabreichung erreicht ist.

Wenn das Kontrastmittel verabreicht ist, wird ein Ultraschallsignal bei einer Person über eine Region, die einen interessierenden Bereich umfasst, in dem das Kontrastmittel verteilt ist, mittels des Ultraschall-Sende-Empfangsmittel abtastend geführt, so dass aus der gescannten Region der Person Echos entgegengenommen werden. Anschließend erzeugt das Bilderzeugungsmittel auf der Grundlage der empfangenen Echos ein Bild.

Der Scanvorgang durch das Ultraschall-Sende-Empfangsmittels und die Erzeugung des Bildes durch das Bilderzeugungsmittel werden während einer vorbestimmten Zeit durchgeführt. Diese Zeit wird durch das Zeitmessmittel gemessen.

Erfindungsgemäß wird die Anstrengung für einen Bediener während der Verabreichung eines Kontrastmittels reduziert, so dass die Durchführung einer stabilen Kontrastuntersuchung ermöglicht wird.

Weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nach dem Lesen der nachfolgenden Beschreibung der in den beigefügten Zeichnungen veranschaulichten bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung verständlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt in einem Blockdiagramm ein Beispiel einer Konfiguration einer Ultraschallbildgebungsvorrichtung gemäß einem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel.

2 veranschaulicht in einem Blockdiagramm ein Beispiel einer Konfiguration eines Sende-Empfangsabschnitts.

3 veranschaulicht in einem Blockdiagramm ein Beispiel einer Konfiguration eines B-Mode-Prozessors.

4 zeigt in einem Blockdiagramm ein Beispiel einer Konfiguration eines Dopplerprozessors.

5 veranschaulicht in einem Blockdiagramm ein Beispiel einer Konfiguration eines Bildprozessors.

6 zeigt anhand eines Flussdiagramms ein Verfahren für eine Kontrastuntersuchung.

7 zeigt in einem Diagramm die Art und Weise der Kontrastuntersuchung.

8(a) bis 8(c) veranschaulichen schematisch durch eine Displayeinheit wiedergegebene Bilder einer Countdown-Anzeige.

9 veranschaulicht in einem Blockdiagramm ein Beispiel einer Konfiguration einer Ultraschallbildgebungsvorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Im Folgenden werden mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen Ausführungsbeispiele beschrieben, die Ultraschallbildgebungsvorrichtungen der vorliegenden Erfindung zeigen.

(Erstes Ausführungsbeispiel)

1 zeigt in einem Blockdiagramm ein Beispiel einer Konfiguration einer Ultraschallbildgebungsvorrichtung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel.

Zu der Ultraschallbildgebungsvorrichtung gehören gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel: eine Ultraschallsonde 2, eine Sende-Empfangseinheit 3, ein B-Mode-Prozessor 4, ein Dopplerprozessor 5, ein Bildprozessor 6, eine Displayeinheit 7, ein Kontrastzeitgeber 8, eine Sprachausgabeeinheit 9, ein Controller 10 und eine Bedienungseinheit 11.

Die Ultraschallsonde 2 enthält ein Array von mehreren Ultraschalltransducern, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind. Die einzelnen Ultraschalltransducer sind basierend auf einem piezoelektrischen Material, beispielsweise PZT-(Bleizirkonat (Zr) Titanat (Ti))-Keramikwerkstoffe oder dergleichen, gefertigt. Die Ultraschallsonde 2 wird durch einen Bediener in Kontakt mit einer Person 100 angewandt. Einem interessierenden Bereich wird mittels eines Blutstroms ein Kontrastmittel 101 zugeführt.

Die Ultraschallsonde 2 ist mit der Sende-Empfangseinheit 3 verbunden. Die Sende-Empfangseinheit 3 gibt ein Treibersignal an die Ultraschallsonde 2 aus, eine Ultraschallwelle abzustrahlen. Die Sende-Empfangseinheit 3 nimmt ein von der Ultraschallsonde 2 empfangenes Echosignal entgegen.

2 zeigt in einem Blockdiagramm ein Beispiel einer Konfiguration der Sende-Empfangseinheit 3.

Wie in 2 gezeigt, gehören zu der Sende-Empfangseinheit 3 eine Sendesignalerzeugungseinheit 31, ein Sendestrahlformer 32, eine Sende-Empfangsumschalteinheit 33, ein Empfangsstrahlformer 34 und eine Empfangssignalverarbeitungseinheit 35.

Die Sendesignalerzeugungseinheit 31 erzeugt periodisch Sendesignale und gibt dieselben an den Eingang des Sendestrahlformers 32 aus. Die Periode jedes Sendesignals wird durch den Controller 10 gesteuert. Die Sendesignalerzeugungseinheit 31 führt gesteuert durch den Controller 10 in der Nähe der Startzeit einer Kontrastmittelverabreichung ein Umschalten zwischen Ultraschall-Scanmodi durch. Beispielsweise werden Sendesignale zum Erzeugen phasengleicher Ultraschallwellen, um ein B-Mode-Bild hervorzubringen, in der Nähe der Startzeit der Kontrastmittelverabreichung erzeugt. Sendesignale zum Generieren alternierend gegenphasiger Ultraschallwellen, um ein harmonisches Bild zu erzeugen, werden nach der Startzeit der Kontrastmittelverabreichung erzeugt.

Der Sendestrahlformer 32 wird verwendet, um ein Strahlformen für das Senden oder Abstrahlen einer Welle durchzuführen, und er erzeugt ein Strahlformungssignal, das dazu dient, basierend auf jedem Sendesignal einen Ultraschallstrahl einer vorbestimmten Orientierung zu formen. Das Strahlformungssignal enthält mehrere Treibersignale, denen jeweils eine der Orientierung zugeordnete Zeitdifferenz hinzugefügt wird. Das Strahlformen wird durch den Controller 10 gesteuert. Der Sendestrahlformer 32 gibt das Sendestrahlformungssignal an die Sende-Empfangsumschalteinheit 33 aus.

Die Sende-Empfangsumschalteinheit 33 gibt das Strahlformungssignal an ihr entsprechendes Ultraschalltransducerarray aus. In dem Ultraschalltransducerarray erzeugen die mehreren Ultraschalltransducer, die eine Abstrahlöffnung definieren, jeweils Ultraschallwellen, die jeweils eine Phasendifferenz aufweisen, die der Differenz der Zeitspanne zwischen den Treibersignalen entsprechen. Ein entlang Schallstrahlen verlaufender, in einer vorbestimmten Orientierung ausgerichteter Ultraschallstrahl wird durch Überlagern von Wellenfronten jener Ultraschallwellen gebildet.

Der Empfangsstrahlformer 34 ist mit der Sende-Empfangsumschalteinheit 33 verbunden. Die Sende-Empfangsumschalteinheit 33 gibt mehrere von einer Empfangsöffnung in dem Ultraschalltransducerarray entgegengenommen Echosignale an den Empfangsstrahlformer 34 aus.

Der Empfangsstrahlformer 34 dient dazu, ein Empfangsstrahlformen durchzuführen, das den Sendeschallstrahlen entspricht. Um Phasen einzustellen, wendet der Empfangsstrahlformer 34 Zeitdifferenzen auf mehrere entgegengenommene Echos an, und addiert sie anschließend, um dadurch Echoempfangssignale entlang von Schallstrahlen zu erzeugen, die in einer vorbestimmten Orientierung ausgerichtet sind. Das Empfangsstrahlformen wird durch den Controller 10 gesteuert.

Die Empfangssignalverarbeitungseinheit 35 extrahiert ein sekundäres harmonisches Echo aus den Echoempfangssignalen in einem harmonischen B-Mode. Obwohl bei einer Erzeugung des B-Mode-Bildes von einer Person ein Grundwellenecho entgegengenommen wird, ist es bei der Erzeugung des harmonischen Bildes erforderlich, ein von dem Kontrastmittel stammendes sekundäres harmonisches Echo entgegenzunehmen. Folglich werden von der Person stammende Echosignale, die durch zwei Ultraschallwellen umgekehrter Phase gewonnenen wurden, addiert, um dadurch Grundwellenkomponenten zu eliminieren, wobei lediglich sekundäre harmonische Komponenten verdeutlicht und extrahiert werden.

Die Abstrahlung des Ultraschallstrahls wird entsprechend den durch die Sendesignalerzeugungseinheit 31 erzeugten Sendesignalen in vorbestimmten Zeitintervallen wiederholt ausgeführt. Der Sendestrahlformer 32 und der Empfangsstrahlformer 34 ändern die Orientierungen von Schallstrahlen in Entsprechung zu der wiederholten Abstrahlung um vorgegebene Werte. Folglich wird das Innere der Person 100 in Entsprechung zu den Schallstrahlen sequentiell abgetastet. Die Sende-Empfangseinheit 3 führt sogenannte Sektor-, lineare und konvexe Scans, usw. durch.

Solche Scandurchgänge werden unter der Steuerung des Controllers 10 fortlaufend durchgeführt. Die Ultraschallsonde 2, die Sende-Empfangseinheit 3 und der Controller 10 veranschaulichen exemplarisch ein Ausführungsbeispiel eines Ultraschall-Sende-Empfangsmittels der vorliegenden Erfindung.

Die Sende-Empfangseinheit 3 ist mit dem B-Mode-Prozessor 4 und dem Dopplerprozessor 5 verbunden. Für jeden Schallstrahl wird ein Satz von Echosignalen, die von der Sende-Empfangseinheit 3 ausgegeben werden, an die Eingänge des B-Mode-Prozessors 4 und des Dopplerprozessors 5 ausgegeben.

Der B-Mode-Prozessor 4 erzeugt auf der Grundlage eines Grundwellenechoempfangssignals B-Mode-Bilddaten oder erzeugt auf der Grundlage eines sekundären harmonischen Empfangssignals harmonische Bilddaten. Die harmonischen Bilddaten sind B-Mode-Bilddaten, die basierend auf dem von dem Kontrastmittel stammenden sekundären harmonischen Empfangssignal erzeugt werden. 3 zeigt in einem Blockdiagramm ein Beispiel einer Konfiguration des B-Mode-Prozessors 4. Der B-Mode-Prozessor 4 enthält eine logarithmische Verstärkereinheit 41 und eine Hüllkurvenerfassungseinheit 42.

In dem B-Mode-Prozessor 4 verstärkt die logarithmische Verstärkereinheit 41 jedes Echoempfangssignal logarithmisch, und die Hüllkurvenerfassungseinheit 42 erfasst eine Hüllkurve davon, um ein Signal zu erhalten, das die Intensität eines Echos an jedem reflektierenden Punkt auf einem Schallstrahl kennzeichnet, d. h. ein A-Bereichs-Signal, wodurch B-Mode-Bilddaten bzw. harmonische Bilddaten mit entsprechenden momentanen Amplituden des A-Bereichs-Signals als Leuchtdichtewerte gebildet werden.

Der Dopplerprozessor 5 wird verwendet, um Doppler-Bilddaten zu formen. Die Doppler-Bilddaten beinhalten Strömungsgeschwindigkeitsdaten, verteilte Daten und weiter unten beschriebene Leistungsdaten.

4 zeigt in einem Blockdiagramm ein Beispiel einer Konfiguration des Dopplerprozessors 5. Wie in 4 gezeigt, gehören zu dem Dopplerprozessor 5 eine Quadraturdetektionseinheit 51, ein MTI-(Moving Target Indication)-Filter 52, eine Autokorrelationsberechnungseinheit 53, eine Mittlere-Strömungsgeschwindigkeits-Berechnungseinheit 54, eine Dispersionsberechnungseinheit 55 und eine Leistungsberechnungseinheit 56.

Der Dopplerprozessor 5 führt mittels der Quadraturdetektionseinheit 51 an jedem Echoempfangssignal eine Quadratur-Detektion durch und führt mittels des MTI-Filters 52 eine MTI-Verarbeitung daran aus, um dadurch eine Dopplerverschiebung jedes Echosignals zu erhalten. Darüber hinaus führt der Dopplerprozessor 5 an einem von dem MTI-Filter 52 ausgegebenen Signal mittels der Autokorrelationsberechnungseinheit 53 eine Autokorrelationsberechnung durch. Der Dopplerprozessor 5 ermittelt anhand des Ergebnisses der Autokorrelationsberechnung mittels der Mittlere-Strömungsgeschwindigkeits-Berechnungseinheit 54 eine mittlere Strömungsgeschwindigkeit V. Der Dopplerprozessor 5 ermittelt anhand des Ergebnisses der Autokorrelationsberechnung mittels der Dispersionsberechnungseinheit 55 eine Dispersion T einer Strömungsgeschwindigkeit. Darüber hinaus ermittelt der Dopplerprozessor 5 anhand des Ergebnisses der Autokorrelationsberechnung mittels der Leistungsberechnungseinheit 56 eine Leistung PW des Dopplersignals. Die mittlere Strömungsgeschwindigkeit wird nachstehend auch einfach als Strömungsgeschwindigkeit bezeichnet. Weiter wird die Dispersion der Strömungsgeschwindigkeit ebenfalls vereinfachend als Dispersion bezeichnet, und die Leistung des Dopplersignals wird ebenfalls einfach als Leistung bezeichnet.

Für jeden Schallstrahl werden durch den Dopplerprozessor 5 entsprechende Daten gewonnen, die die Strömungsgeschwindigkeit V, Dispersion T und Leistung PW einer innerhalb der Person 100 bewegten Echoquelle kennzeichnen. Diese Daten kennzeichnen die Strömungsgeschwindigkeit, Dispersion und Leistung jedes Pixels auf Schallstrahlen. Die Strömungsgeschwindigkeit wird übrigens als eine Komponente erhalten, die in Richtung jedes Schallstrahls liegt. Zwischen der Richtung, in der sich das Objekt der Ultraschallsonde 2 nähert, und der Richtung, in der es sich von der Sonde fortbewegt, wird eine Unterscheidung getroffen.

Der B-Mode-Prozessor 4 und der Dopplerprozessor 5 sind mit dem Bildprozessor 6 verbunden. Der Bildprozessor 6 erzeugt basierend auf Daten, die von dem B-Mode-Prozessor 4 bzw. dem Dopplerprozessor 5 eingegeben wurden, ein B-Mode-Bild, ein harmonisches Bild bzw. ein Dopplerbild. Der B-Mode-Prozessor 4, der Dopplerprozessor 5 und der Bildprozessor 6 veranschaulichen exemplarisch ein Ausführungsbeispiel von Bilderzeugungsmitteln der vorliegenden Erfindung.

5 zeigt in einem Blockdiagramm ein Beispiel einer Konfiguration des Bildprozessors 6.

Wie in 5 gezeigt, enthält der Bildprozessor 6 eine Zentraleinheit (CPU: Zentrale Prozessoreinheit) 60. Ein Hauptarbeitsspeicher 62, ein externer Arbeitsspeicher 63, eine Controllerschnittstelle 64, ein Eingabedatenarbeitsspeicher 65, ein Digitalabtastkonverter (DSC: Digital Scan Converter) 66, ein Bildarbeitsspeicher 67 und ein Displayspeicher 68 sind über einen Bus 61 mit einer CPU 60 verbunden.

Durch die CPU 60 auszuführende Programme sind in dem externen Arbeitsspeicher 63 gespeichert. Außerdem sind vielfältige bei der Ausführung jedes Programms durch die CPU 60 verwendete Daten in dem externen Arbeitsspeicher 63 gespeichert.

Die CPU 60 lädt das entsprechende Programm unter Verwendung des externen Arbeitsspeichers 63 in den Hauptarbeitsspeicher 62 und führt es aus, um dadurch eine vorbestimmte Bildverarbeitung durchzuführen. Die CPU 60 führt die Übertragung und Entgegennahme von Steuersignalen zu und von dem Controller 10 über die Controllerschnittstelle 64 durch.

Von dem B-Mode-Prozessor 4 und dem Dopplerprozessor 5 für jeden Schallstrahl eingegebene B-Mode-Bilddaten, harmonische Bilddaten und Doppler-Bilddaten werden jeweils in dem Eingabedatenarbeitsspeicher 65 gespeichert. Die in dem Eingabedatenarbeitsspeicher 65 gespeicherten Daten werden durch den DSC 66 abgetastet und konvertiert sowie in dem Bildarbeitsspeicher 67 gespeichert. Die Daten des Bildarbeitsspeichers 67 werden über den Displayspeicher 68 an die Displayeinheit 7 ausgegeben.

Die Displayeinheit 7 ist mit dem Bildprozessor 6 verbunden. Ein von dem Bildprozessor 6 stammendes Bildsignal wird an die Displayeinheit 7 ausgegeben, die auf der Grundlage des Bildsignals ein Bild wiedergibt. Die Displayeinheit 7 enthält ein CRT- oder ein LCD-Display oder dgl., das in der Lage ist, ein Farbbild wiederzugeben.

Der Kontrastzeitgeber 8 führt eigenständig einer vorbestimmten Zeit vorausgehend ein Rückwärtszählen (Countdown) durch und misst danach ein Zeitintervall, das von einem Zeitpunkt 0 Sekunden verstrichen ist. Die als Basiszeit gesetzte Zeit von 0 Sekunden entspricht dem Zeitpunkt, wenn mit der Verabreichung eines Kontrastmittel begonnen wird. Die zum Durchführen eines Countdowns erforderliche Zeit lässt sich über die Bedienungseinheit 11 einstellen. Die Zeit wird beispielsweise auf 10 Sekunden eingestellt.

Die Sprachausgabeeinheit 9 wird durch den Controller 10 gesteuert und sagt den durch den Kontrastzeitgeber 8 durchgeführten Countdown durch eine Sprachausgabe an. Die Sprachausgabeeinheit 9 meldet den Countdown des Kontrastzeitgebers 8 durch Sprachausgabe beispielsweise für jede Sekunde, wie sie anfällt. Darüber hinaus kann der Countdown auch für jede Sekunde beispielsweise 5 Sekunden vorausgehend gemeldet werden. Nebenbei bemerkt kann die für jede Sekunde abgegebene Meldung auf einem Lesen von numerischen Werten oder auf einem im Sekundentakt abgegeben rhythmischen akustischen Signal beruhen. Die Vorgabe für diese Optionen wird im Voraus über die Bedienungseinheit 11 durchgeführt.

Der Controller 10 ist mit den oben erwähnten Komponenten Sende-Empfangseinheit 3, B-Mode-Prozessor 4, Dopplerprozessor 5, Bildprozessor 6, Displayeinheit 7, Kontrastzeitgeber 8 und Sprachausgabeeinheit 9 verbunden. Der Controller 10 gibt an deren entsprechende Komponenten Steuersignale aus, um deren Arbeitsschritte zu steuern. Von den entsprechenden gesteuerten Komponenten werden vielfältige Signale in den Controller 10 eingegeben. Gesteuert durch den Controller 10 werden eine B-Mode-Operation (einschließlich eines harmonischen B-Modes) und eine Doppler-Mode-Operation ausgeführt.

Die Bedienungseinheit 11 ist mit dem Controller 10 verbunden. Die Bedienungseinheit 11 wird von einem Bediener gesteuert, um geeignete Anweisungen und Daten in den Controller 10 einzugeben. Die Bedienungseinheit 11 ist beispielsweise mit einer Tastatur, einem Zeigergerät und anderen Bedienungsvorrichtungen ausgerüstet.

Als nächstes wird der Betrieb der Ultraschallbildgebungsvorrichtung erläutert.

Die Ultraschallsonde 2 wird bei einer Person an einer gewünschten Stelle in Berührung gebracht, wobei der Person ein Kontrastmittel verabreicht wird. Die Bedienungseinheit 11 wird betätigt, um eine Bildgebungsoperation auszuführen, die beispielsweise einen B-Mode und einen Doppler-Mode in Kombination verwendet. Zu beachten ist, dass der einfach als B-Mode bezeichnete Modus einen harmonischen B-Mode beinhaltet, um basierend auf einem Grundwellenecho zusätzlich zu einem normalen B-Mode-Bild ein harmonisches Bild zu erzeugen. Auf diese Weise werden die B-Mode-Bildgebung und die Doppler-Mode-Bildgebung auf einer durch den Controller 10 gesteuerten Timesharing-Grundlage durchgeführt. D.h. es wird beispielsweise ein aus B-Mode und Doppler-Mode gemischter Scandurchgang mit einer geeigneten Rate durchgeführt, so dass der Scandurchgang des B-Modes für eine vorbestimmten Anzahl von Scandurchgängen des Doppler-Modes einmal durchgeführt wird.

In dem B-Mode tastet die Sende-Empfangseinheit 3 das Innere der Person 100 mittels der Ultraschallsonde 2 auf einer sequentiellen Grundlage akustischer Signale ab und empfängt deren Echos sequentiell. Der B-Mode-Prozessor 4 verstärkt ein von der Sende-Empfangseinheit 3 eingegebenes Echoempfangssignal mittels der logarithmischen Verstärkereinheit 41 logarithmisch und erfasst mittels der Hüllkurvenerfassungseinheit 42 eine Hüllkurve davon, um ein A-Bereichs-Signal zu erhalten, wobei er dadurch auf der Grundlage des Signals einen B-Mode-Bilddatensatz oder einen harmonischen Bilddatensatz jedes Schallstrahl erstellt.

Der Bildprozessor 6 ermöglicht es dem Eingabedatenarbeitsspeicher 65, den von dem B-Mode-Prozessor 4 eingegebenen B-Mode-Bilddatensatz oder harmonischen Bilddatensatz jedes Schallstrahls zu speichern. Auf diese Weise wird ein Schallstrahlendatenraum um die B-Mode-Bilddaten oder harmonischen Bilddaten innerhalb des Eingabedatenarbeitsspeichers 65 gebildet.

In dem Doppler-Mode tastet die Sende-Empfangseinheit 3 das Innere der Person 100 mittels der Ultraschallsonde 2 auf einer sequentiellen Grundlage akustischer Signale ab und empfängt deren Echos sequentiell. Zu diesem Zeitpunkt wurden eine Abstrahlung von Ultraschallwellen und ein Empfang von Echos pro Schallstrahl mehrmals durchgeführt.

Der Dopplerprozessor 5 führt mittels der Quadraturdetektionseinheit 51 an jedem Echoempfangssignal eine Quadratur-Detektion durch und bewirkt daran mittels des MTI-Filters 52 eine MTI-Verarbeitung. Der Dopplerprozessor 5 ermittelt mittels der Autokorrelationsberechnungseinheit 53 eine Autokorrelation und bestimmt anhand des Ergebnisses der Autokorrelationsberechnung mittels der Mittlere-Strömungsgeschwindigkeits-Berechnungseinheit 54 eine Strömungsgeschwindigkeit V. Darüber hinaus ermittelt der Dopplerprozessor 5 mittels der Dispersionsberechnungseinheit 55 eine Dispersion T und erhält mittels der Leistungsberechnungseinheit 56 die Leistung PW. Diese berechneten Werte liefern Daten, die jeweils die Strömungsgeschwindigkeit, die Dispersion und die Leistung einer Echoquelle für jeden Schallstrahl und jedes Pixel kennzeichnen.

Der Bildprozessor 6 ermöglicht es dem Eingabedatenarbeitsspeicher 65, den von dem Dopplerprozessor 5 eingegeben entsprechenden Doppler-Bilddatensatz für jeden Schallstrahl und jedes Pixel zu speichern. Auf diese Weise werden um die entsprechenden Doppler-Bilddaten Schallstrahlendatenräume innerhalb des Eingabedatenarbeitsspeicher 65 gebildet.

Mittels des DSC 66 führt die CPU 60 ein Abtasten und Konvertieren der B-Mode-Bilddaten, der harmonischen Bilddaten und der entsprechenden Doppler-Bilddaten des Eingabedatenarbeitsspeichers 65 durch und schreibt diese in den Bildarbeitsspeicher 67. Zu diesem Zeitpunkt werden die Doppler-Bilddaten geschrieben, und zwar jeweils als Strömungsgeschwindigkeitsverteilungsbilddaten, die die Strömungsgeschwindigkeit V und die Dispersion T in Kombination verwenden, Power-Doppler-Bilddaten, die die Leistung PW oder Power-Doppler-Bilddaten mit Dispersion verwenden, wobei die Leistung PW und die Dispersion T in Kombination verwendet werden, und Dispersionsbilddaten unter Verwendung der Dispersion T.

Die CPU 60 schreibt die B-Mode-Bilddaten, die harmonischen Bilddaten und die entsprechenden Doppler-Bilddaten in diskrete Bereiche des Bildarbeitsspeichers 67. Ein auf diesen B-Mode-Bilddaten, harmonischen Bilddaten und entsprechenden Doppler-Bilddaten basierendes Bild wird auf der Displayeinheit 7 angezeigt.

Das B-Mode-Bild zeigt ein Tomogramm eines in-vivo-Gewebes auf einer Schallstrahlscanebene. Das harmonische Bild zeigt ein Tomogramm unter Verwendung einer sekundären höheren harmonischen Welle, die von dem Kontrastmittel her erhalten wurden. Ein Bild, das einem interessierenden Bereich entspricht, über den das Kontrastmittel ausgebreitet wurde, wird außerdem in dem B-Mode-Bild wiedergegeben. Aus Farbdoppler-Bildern ergibt sich ein Strömungsgeschwindigkeitsverteilungsbild eines Bildes, das eine zweidimensionale Verteilung einer Strömungsgeschwindigkeit einer Echoquelle kennzeichnet. In dem vorliegenden Bild werden Bildschirmfarben entsprechend der Strömungsrichtung der Echoquelle unterschiedlich wiedergegeben. Die Leuchtdichte der Bildschirmfarben wird entsprechend der Strömungsgeschwindigkeit unterschiedlich ausgeprägt. Der Farbmischwert vorbestimmter Farben wird entsprechend der Dispersion betont, wobei die Reinheit jeder Bildschirmfarbe verändert wird.

Ein Power-Dopplerbild resultiert in einem Bild, das eine zweidimensionale Verteilung der Leistung eines Dopplersignals kennzeichnet. Die Position der entsprechend dem Bild angewandten Echoquelle wird gezeigt. Die Leuchtdichte jeder Bildschirmfarbe für das Bild entspricht der Leistung. Wenn die Leistung in Kombination mit der Dispersion verwendet wird, wird der Farbmischwert vorbestimmter Farben entsprechend der Dispersion betont, um die Reinheit jeder Bildschirmfarbe zu ändern. Ein Dispersionsbild ergibt ein Bild, das eine zweidimensionale Verteilung von dispergierten Werten kennzeichnet. Dieses Bild zeigt auch die Position einer bewegten Echoquelle an. Die Leuchtdichte jeder Bildschirmfarbe ist dem Grad der Dispersion zugeordnet.

Wenn die oben erwähnten Bilder auf der Displayeinheit 7 wiedergegeben werden, führt der Displayspeicher 68 die Bilder mit dem B-Mode-Bild oder dem harmonischen Bild zusammen, und das zusammengeführte Bild wird auf der Displayeinheit 7 angezeigt, wobei ein Farbdoppler-Bild beobachtet werden kann, das offensichtlich in Lagebeziehung zu einem in-vivo-Gewebe steht.

Als Nächstes wird anhand 6 und 7 ein Verfahren zum Durchführen einer Kontrastuntersuchung mittels der Ultraschallbildgebungsvorrichtung 1 beschrieben. 6 zeigt in einem Flussdiagramm ein Verfahren für die Kontrastuntersuchung, während 7 in einem Diagramm die Art der Anordnung der Kontrastuntersuchung zeigt.

In der Kontrastuntersuchung wird die Ultraschallbildgebungsvorrichtung 1 auf der einen Seite einer Liege angeordnet, auf der, beispielsweise wie in 7 gezeigt, eine Person 100 Platz genommen hat. Eine Bedienungseinheit der Ultraschallbildgebungsvorrichtung 1 und ein Bediener 111, der die Ultraschallsonde 2 in Berührung mit der Person 100 bringt, befinden sich auf der einen Seite der Vorrichtung. Ein Bediener 112, der einen Injektor 102 zum Verabreichen eines Kontrastmittel drückt, nimmt seine Position auf der anderen Seite der Liege ein.

In der Kontrastuntersuchung stellt beispielsweise der Bediener 111 über die Bedienungseinheit 11 zunächst eine Countdownzeit ein (Schritt ST1). Die Countdownzeit wird auf diese Weise beispielsweise auf etwa 10 Sekunden gesetzt.

Als Nächstes wird die Kontrastuntersuchung vorbereitet (Schritt ST2). Wie in 7 gezeigt, wird während der Vorbereitung der Kontrastuntersuchung der zum Injizieren des Kontrastmittels in die Person 100 dienende Injektor 102 fixiert und der Bediener 112 ist dann in eine Lage versetzt, die ihm ermöglicht, das darin enthaltene Kontrastmittel einfach zu injizieren, indem er einen Kolben des Injektor 102 drückt. Weiter bringt der Bediener 111 die Ultraschallsonde 2 in Berührung mit der Person 100 und beobachtet ein auf der Displayeinheit 7 durch Scannen von Ultraschallwellen wiedergegebenes Tomogramm, um dadurch eine abgebildete oder sonographierte Region zu bestätigen.

Anschließend drückt der Bediener 111, wie in 7 gezeigt, eine in der Bedienungseinheit 11 vorgesehene Bedienungs- oder Steuertaste 11a des Kontrastzeitgebers (Schritt ST3). Hierdurch ist der Kontrastzeitgeber 8 eingeschaltet. Danach tastet der Bediener 111 den optimalen Abschnitt der Person 100 ab (Schritt ST4).

Auf der Seite der Ultraschallbildgebungsvorrichtung 1 wird der durch den Kontrastzeitgeber 8 durchgeführte Countdown durch die Sprachausgabeeinheit 9 mittels Sprachausgabe angesagt (Schritt ST5). Die Sprachausgabeeinheit 9 kann in die in 7 gezeigten Displayeinheit 7 integriert sein, oder es kann eine andere Sprachausgabeeinheit vorgesehen sein.

Mit der Meldung der Kontrastmittelverabreichungsstartzeit durch die Sprachausgabeeinheit 9 drückt der Bediener 112 den Kolben des Injektors, um der Person 100 das Kontrastmittel zu verabreichen (Schritt ST6). Zu diesem Zeitpunkt ist der Bediener 111 in der Lage, sich auf das Scannen der Person 100 und die Überwachung des auf der Displayeinheit 7 abgebildeten Tomogramms zu konzentrieren.

Nach der Verabreichung des Kontrastmittels wird die Kontrastuntersuchung durchgeführt, um für ein vorgegebenes Zeitintervall fortlaufend Ultraschallaufnahmen zu tätigen (Schritt ST7). Nach dem Verstreichen des vorgegebenen Zeitintervalls wird der Kontrastzeitgeber 8 deaktiviert und das Scannen wird angehalten, womit die Kontrastuntersuchung beendet ist.

In der Ultraschallbildgebungsvorrichtung 1 gemäß dem oben beschrieben vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Countdown, wenn der Kontrastzeitgeber 8 in einen eingeschalteten Zustand versetzt ist, bis zur Verabreichung des Kontrastmittels durchgeführt und mittels der Sprachausgabeeinheit 9 durch Sprachausgabe angesagt.

Da der Zeitpunkt, in dem die Taste der Bedienungseinheit 11 gedrückt wird, um den Kontrastzeitgeber einzuschalten, und der Zeitpunkt, in dem das Kontrastmittel verabreicht wird, voneinander differieren können, ist der Bediener 111 in der Lage, sich auf den Scanvorgang zu konzentrieren. Da der Bediener 112 das Kontrastmittel 101 basierend auf dem durch die Sprachausgabeeinheit 9 angesagten Countdowns verabreichen kann, ist der Bediener 112 in der Lage, das Kontrastmittel genau in einem vorbestimmten Zeitpunkt zu verabreichen, ohne dass der Bediener 112 auf einen Gesprächskontakt mit dem Bediener 111 angewiesen ist.

Dementsprechend kann eine Anspannung des Anwenders 111 während der Verabreichung des Kontrastmittels reduziert, und folglich eine stabile Kontrastuntersuchung durchgeführt werden.

(Zweites Ausführungsbeispiel)

Anhand des vorliegenden Ausführungsbeispiels wird ein Beispiel erläutert, in dem ein Mittel zum Melden eines durch einen Kontrastzeitgeber gemessenen Countdowns durch eine Displayeinheit 7 ohne eine Verwendung der Sprachausgabeeinheit 9 konfiguriert ist. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann auf die in 1 gezeigte Sprachausgabeeinheit 9 verzichtet werden.

Die Displayeinheit 7 wird durch einen Controller 10 gesteuert und zeigt einen durch den Kontrastzeitgeber 8 gemessenen Countdown in einem Bereich an, der sich von einem Bereich unterscheidet, in dem eine Tomogramm angezeigt wird. 8(a) bis 8(c) zeigen schematisch Bilder eines durch die Displayeinheit 7 angezeigten Countdowns.

Am Rand des Bildschirms der Displayeinheit 7 wird beispielsweise, wie in 8(a) gezeigt, ein Kreisdiagramm 70 wiedergegeben. Das Kreisdiagramm 70 weist zwei Sektoren oder Abschnitte 71 und 72 unterschiedlicher Helligkeit auf. Während eine Kontrastmittelverabreichungszeit näher rückt, wird die geringe Helligkeit aufweisende Fläche des Abschnitts 72 so eingerichtet, dass sie anwächst, und die Fläche des Abschnitts 71 mit hoher Helligkeit wird eingerichtet, um abzunehmen. Auf diese Weise ist es einem Bediener 112 möglich, die Kontrastmittelverabreichungszeit zu erkennen. Außerdem kann als eine Alternative zur Helligkeit eine Farbtönung eingesetzt werden, und anstelle des Kreisdiagramms kann ein Balkendiagramm verwendet werden.

Die Countdownanzeigebilder können, wie in 8(b) gezeigt, nach Art von Verkehrssignalen als Drei-Farben-Signal-Displaybilder 73 konfiguriert sein. Die Farbsignal-Displaybilder 73 beinhalten ein Blausignal-Displaybild 74, ein Gelbsignal-Displaybild 75 und ein Rotsignal-Displaybild 76. In dem Maße, wie die Zeit bis zur Verabreichung des Kontrastmittels knapp wird, werden das Blausignal-Displaybild 74, das Gelbsignal-Displaybild 75 und das Rotsignal-Displaybild 76 nacheinander wiedergegeben. Ferner kann in Betracht gezogen werden, dass andere Bilder während einer Periode, in der ein Bild abgebildet wird, achromatisch sind. Durch dieses Vorgehen ist der Bediener 112 in der Lage, die Kontrastmittelverabreichungszeit zu erkennen.

Die Countdownanzeigebilder können, wie in 8(c) gezeigt, durch Zahlen wiedergegeben werden. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ändern sich die Zahlen beispielsweise in der Reihenfolge 10, 9, 8, ... 3, 2, 1, 0. Auch auf diese Weise ist es dem Bediener 112 möglich die Kontrastmittelverabreichungszeit zu erkennen.

Weiter kann, obwohl die Countdownanzeigebilder auf der Displayeinheit 7 zusammen mit einem Tomogramm abgebildet wurden, ein weiteres Displaygerät zum Anzeigen der Countdownanzeigebilder auf der dem Bediener 112 nahen Seite vorgesehen sein.

(Drittes Ausführungsbeispiel)

9 zeigt in einem Blockdiagramm ein Beispiel einer Konfiguration einer Ultraschallbildgebungsvorrichtung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel. Zu beachten ist, dass Komponenten, die den in 1 gezeigten ähneln, mit denselben Bezugszeichen versehen sind, und auf eine Beschreibung dieser Komponenten daher verzichtet ist.

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird eine Kontrastmittelverabreichungsvorrichtung 12 verwendet, die einer Person 100 ein Kontrastmittel automatisch verabreicht. Die Kontrastmittelverabreichungsvorrichtung 12 basiert normalerweise auf einer Kapsel oder einem Gehäuse, das sich von einem Grundkörper der Ultraschallbildgebungsvorrichtung 1 unterscheidet. Die Kontrastmittelverabreichungsvorrichtung 12 treibt gemäß einem von einem Controller 10 ausgegebenen Steuersignal einen Kolben eines an der Person 100 angesetzten Injektors voran. Zu beachten ist, dass die Kontrastmittelverabreichungsvorrichtung nicht mit der Ultraschallbildgebungsvorrichtung 1 aus dem Stand der Technik in Verbindung steht.

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Kontrastmittelverabreichungsvorrichtung 12 mit dem Controller 10 verbunden. Wenn die durch einen Kontrastzeitgeber 8 rückwärts gezählte Zeit 0, d. h. eine Kontrastmittelverabreichungszeit, erreicht, wird von dem Controller 10 ein Steuersignal ausgegeben, so dass die Kontrastmittelverabreichungsvorrichtung 12 das Kontrastmittel der Person 100 verabreicht.

Obwohl in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht unbedingt eine Sprachausgabeeinheit 9 vorgesehen sein muss, kann diese vorgesehen sein, um einem Bediener 111 auf der scannenden Seite zu ermöglichen, die Kontrastmittelverabreichungszeit zu erkennen. Zu bemerken ist, dass als eine Alternative zu der Sprachausgabeeinheit 9 Countdownanzeigebilder auf einer Displayeinheit 7 wiedergegeben werden können.

Da der Zeitpunkt, in dem eine Taste einer Bedienungseinheit 11 gedrückt wird, um den Kontrastzeitgeber einzuschalten, und der Zeitpunkt, in dem das Kontrastmittel verabreicht wird, voneinander differieren können, ist der Bediener 111 in der Lage, sich auf den Scanvorgang zu konzentrieren. Da das Kontrastmittel durch die Kontrastmittelverabreichungsvorrichtung 12 automatisch verabreicht wird, kann der Bediener 111 eine Kontrastuntersuchung auch alleine durchführen.

Dementsprechend lässt sich eine Inanspruchnahme des Bedieners 111 während einer Verabreichung des Kontrastmittels reduzieren und folglich eine stabile Kontrastuntersuchung durchführen.

(Viertes Ausführungsbeispiel)

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden Schalldrücke von durch eine Sende-Empfangseinheit 3 abgestrahlten Ultraschallwellen unter der Kontrolle eines Controllers 10 in der Nähe des Zeitpunkts geschaltet, in dem die Verabreichung eines Kontrastmittels gestartet wird. Diese Schalldrücke werden in dem ersten bis dritten Ausführungsbeispiel angewandt.

Beispielsweise wird bis zur Kontrastmittelverabreichungsstartzeit ein Ultraschall hohen Schalldrucks durch die Sende-Empfangseinheit 3 abgestrahlt, während nach der Kontrastmittelverabreichungsstartzeit ein Ultraschall niedrigen Schalldrucks durch die Sende-Empfangseinheit 3 abgestrahlt wird. Dies ist von Nutzen bei der Verwendung eines Kontrastmittels, das im Falle des Ultraschalls hohen Schalldrucks zum Brechen neigt. Ein Vorteil basiert darauf, dass, da von einem Gewebe einer Person reflektierte Echos vor der Verabreichung des Kontrastmittels empfangen werden, der Ultraschall hohen Schalldrucks eine Erzeugung eines befriedigenderen B-Mode-Bildes ermöglicht.

Mit dem Ziel, die Belastung eines Bediener während der Verabreichung eines Kontrastmittels zu vermindern und dadurch eine stabile Kontrastuntersuchung zu ermöglichen, wird die Zeit bis zu einer Startzeit der Kontrastmittelverabreichung durch einen Kontrastzeitgeber 8 rückwärts gezählt. Der Countdown wird durch eine Stimme mittels einer Sprachausgabeeinheit 9 gemeldet. Auf der Grundlage des beispielsweise auf einer Sprachausgabe basierenden Countdowns verabreicht der Bediener das Kontrastmittel einer Person 100 zur Startzeit der Kontrastmittelverabreichung. Ein Ultraschallsignal wird abtastend über eine Region der Person 100 geführt, wobei die Region einen interessierenden Bereich enthält, über den das Kontrastmittel verteilt wird, so dass Echos der gescannten Region der Person 100 entgegengenommen werden. Das Scannen mittels der Ultraschallsonde 2 und die Erzeugung eines Bildes durch Bilderzeugungsmittel 4, 5, 6 werden in einer vorbestimmten Zeit durchgeführt. Die zum Durchführen der Kontrastuntersuchung erforderliche Zeit wird durch den Kontrastzeitgeber 8 gemessen.

Alternativ wird bis zur Kontrastmittelverabreichungsstartzeit der Ultraschall niedrigen Schalldrucks durch die Sende-Empfangseinheit 3 abgestrahlt, während nach der Kontrastmittelverabreichungsstartzeit der Ultraschall hohen Schalldrucks durch die Sende-Empfangseinheit 3 abgestrahlt wird. Dies ist von Nutzen bei der Verwendung eines solchen Kontrastmittels, bei dem die erhaltenen Echos nicht gewonnenen werden können, falls das Kontrastmittel nicht durch den Ultraschall hohen Schalldrucks gebrochen wird.

Es lassen sich viele ganz unterschiedliche Ausführungsbeispiele der Erfindung konfigurieren, ohne von dem Schutzumfang und dem Ziel der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Es ist selbstverständlich, dass die vorliegende Erfindung nicht durch die speziellen in der Beschreibung erläuterten Ausführungsbeispiele, sondern nur durch ihre Definition in den beigefügten Patentansprüchen beschränkt ist.

ZEICHNUNGEN 1 1ULTRASCHALLBILDGEBUNGSVORRICHTUNG 2ULTRASCHALLSONDE, 3SENDE-EMPFANGS-EINHEIT, 4B-MODE-PROZESSOR, 5DOPPLER-PROZESSOR, 6BILDPROZES-SOR, 7DISPLAYEINHEIT, 8KONTRASTZEITGEBER, 9SPRACHAUSGABEEINHEIT, 10CONTROLLER, 11BEDIENUNGSEINHEIT, 100OBJEKT, 101KONTRASTMITTEL 2 31SENDESIGNALERZEUGUNGSEINHEIT, 32SENDESTRAHLFORMER, 33SENDE-EMPFANG-UMSCHALTEINHEIT, 34EMPFANGSSTRAHLFORMER, 35EMPFANGSSTRAHLVERARBEITUNGSEINHEIT 3 41LOGARITHMISCHE VERSTÄRKUNGSEINHEIT, 42HÜLLKURVENERFASSUNGSEINHEIT 4 51QUADRATURDETEKTIONSEINHEIT, 52MTI-FILTER, 53AUTOKORRELATIONSBERECHNUNGSEINHEIT, 54MITTLERE-STRÖMUNGSGESCHWINDIGKEITS-BERECHNUNGSEINHEIT, 55DISPERSIONSBERECHNUNGSEINHEIT, 56LEISTUNGSBERECHNUNGSEINHEIT 5 61BUS, 62HAUPTARBEITSSPEICHER, 63EXTERNER ARBEITSSPEICHER, 64CONTROLLERSCHNITTSTELLE, 65EINGABEDATENARBEITSSPEICHER, 67BILDARBEITSSPEICHER, 68DISPLAYARBEITSSPEICHER 6 START ST1COUNTDOWNZEIT EINSTELLEN ST2KONTRASTUNTERSUCHUNG VORBEREITEN ST3KONTRASTZEITGEBER EINSCHALTEN ST4SCANVORGANG ST5CQUNTDOWN ST6KONTRASTMITTELVERABREICHUNGSVORRICHTUNG ST7KONTRASTUNTERSUCHUNG ENDE 8 KREISDIAGRAMM BLAU, GELB, ROT 9 1ULTRASCHALLBILDGEBUNGSVORRICHTUNG 2ULTRASCHALLSONDE, 3SENDE-EMPFANGS-EINHEIT, 4B-MODE-PROZESSOR, 5DOPPLER-PROZESSOR, 6BILDPROZESSOR, 7DISPLAYEINHEIT, 8KONTRASTZEITGEBER, 9SPRACHAUSGABEEINHEIT, 10CONTROLLER, 11BEDIENUNGSEINHEIT, 12KONTRASTMITTELVERABREICHUNGSVORRICHTUNG, 100OBJEKT, 101KONTRASTMITTEL

Anspruch[de]
  1. Ultraschallbildgebungsvorrichtung (1), zu der gehören:

    eine Ultraschall-Sende-Empfangs-Vorrichtung (2, 3), die einen Bereich im Innern einer Person (100) mittels Ultraschallwellen abtastet/scannt und dadurch Echos von der Person (100) erhält;

    ein Bilderzeugungsvorrichtung (4, 5, 6), die basierend auf den erhaltenen Echos ein Bild erzeugt;

    eine Zeitmessvorrichtung (8), die eine Zeit von einer voreingestellten Wert aus bis zu der Zeit, zu der die Verabreichung eines Kontrastmittels gestartet wird, rückwärts zählt; und

    eine Meldevorrichtung (10, 9, 7), die die bis zu der Startzeit der Kontrastmittelverabreichung verbleibende Zeit meldet, die durch die Zeitmessvorrichtung (8) rückwärts gezählt wird.
  2. Ultraschallbildgebungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, zu der ferner eine Bedienungsvorrichtung gehört, wobei die Zeitmessvorrichtung (8) die Zeit von einer voreingestellten Zeit an bis zu einer Startzeit der Kontrastmittelverabreichung in Antwort auf eine von der Bedienungsvorrichtung aus eingegebene Eingabe rückwärts zählt.
  3. Ultraschallbildgebungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die Meldevorrichtung (10, 9, 7) die Zeit bis zu der Startzeit der Kontrastmittelverabreichung durch Spracheingabe meldet.
  4. Ultraschallbildgebungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die Meldevorrichtung (10, 9, 7) die bis zur Startzeit der Kontrastmittelverabreichung verbleibende Zeit auf einem Display wiedergibt.
  5. Ultraschallbildgebungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die Ultraschall-Sende-Empfangs-Vorrichtung (2, 3) zum Scannen verwendete Schalldrücke der Ultraschallwellen schaltet, wenn die Startzeit der Kontrastmittelverabreichung erreicht ist.
  6. Ultraschallbildgebungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die Ultraschall-Sende-Empfangs-Vorrichtung (2, 3) ein Umschalten zwischen Ultraschall-Scanmodi durchführt, wenn die Startzeit der Kontrastmittelverabreichung erreicht ist.
  7. Ultraschallbildgebungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die Bilderzeugungsvorrichtung (4, 5, 6) ein B-Mode-Bild oder eine harmonisches Bild erzeugt.
  8. Ultraschallbildgebungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die Bilderzeugungsvorrichtung (4, 5, 6) ein Farbdoppler-Bild erzeugt.
  9. Ultraschallbildgebungsvorrichtung (1), zu der gehören:

    eine Ultraschall-Sende-Empfangs-Vorrichtung (2, 3), die einen Bereich im Innern einer Person (100) mittels Ultraschallwellen abtastet und dadurch Echos von dem Objekt (100) erhält;

    eine Bilderzeugungsvorrichtung (4, 5, 6), die ein auf den erhaltenen Echos basierendes Bild erzeugt;

    eine Zeitmessvorrichtung (8), die die Zeit von einer voreingestellten Wert an bis zu der Zeit, in dem die Verabreichung eines Kontrastmittels gestartet, wird rückwärts zählt; und

    eine Kontrastmittelverabreichungsvorrichtung (12), die einer Person (100) auf der Grundlage von durch die Zeitmessvorrichtung (8) gewonnenen Countdowndaten ein Kontrastmittel verabreicht, wenn die Startzeit der Kontrastmittelverabreichung erreicht ist.
  10. Ultraschallbildgebungsvorrichtung (1) nach Anspruch 9, zu der ferner eine Bedienungsvorrichtung gehört, wobei die Zeitmessvorrichtung (8) die Zeit von einer voreingestellten Zeit an bis zu einer Startzeit der Kontrastmittelverabreichung in Antwort auf eine von der Bedienungsvorrichtung aus eingegebene Eingabe rückwärts zählt.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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