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Dokumentenidentifikation DE202005011445U1 16.02.2006
Titel Digitaler Bildrahmen
Anmelder Cheng, Kelly, Taipeh/T'ai-pei, TW
Vertreter Jannig & Repkow Patentanwälte, 86199 Augsburg
DE-Aktenzeichen 202005011445
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.02.2006
Registration date 12.01.2006
Application date from patent application 18.07.2005
IPC-Hauptklasse A47G 1/06(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]
[Technisches Gebiet]

Die Erfindung betrifft einen digitaler oder elektronischer Bildrahmen. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Verbesserung eines digitalen Bildrahmens hinsichtlich seiner ästhetischen Vielfältigkeit, die durch die erfindungsgemäße Haltereinheit ermöglicht wird.

[Stand der Technik]

Bei einem digitalen oder elektronischen Bildrahmen handelt es sich um einen Bildrahmen für ein digitales Bild. Mit anderen Worten zeigt der digitale Bildrahmen in seinem Schaufeld statt eines echten Bilds oder Photos ein digitales Bild an, das durch elktrische Technik wiedergegeben und visualisiert wird. 6 veranschaulicht einen typischen bekannten digitalen Bildrahmen, der im wesentlichen aus einem elektrischen Grundkörper 3 mit einer zusammenlegbarer Stütze 32 an seiner Rückseite besteht. Als Schaufeld weist der Grundkörper 3 an seiner Vorderseite eine Anzeige 3 auf. Die Umrahmung 33 kann durch die Fortsetzung der Umrandung der Anzeige 31 gebildet sein. Alternativ kann die Umrahmung 33 als ein getrenntes rahmenförmiges Teil ausgebildet und auf der Umrandung der Anzeige 31 aufgeklebt sein. Zur Erzeugung eines digitalen Bildes ist am Grundkörper 3 ein Steckplatz (nicht gezeigt) für eine Speicherkarte vorgesehen. Darüber hinaus ist daran ein Schalter(nicht gezeigt) angeordnet.

Mit einem solchen bekannten digitalen Bildrahmen ist ein Schmökern der in der Speicherkarte gespeicherten digitalen Bildern möglich. Nachteilig ist jedoch beim bekannten digitalen Bildrahmen, daß eine Änderung (z.B. der Gestalt, der Färbung oder der dekorativen Musterbestückung) der Umrahmung 33, die eine zusätzliche Schaufläche des Bildrahmens bildet, zur Erhöhung der ästhetischen Vielfältigkeit des Bildrahmens nicht möglich ist, was darauf zurückzuführen ist, daß entweder die Umrahmung 33 die einstückige Fortsetzung der Umrandung der Anzeige 31 ist, oder daß sie fest auf dieser aufgeklebt ist. Im letzeren Falle besteht zudem die Gefahr, daß die Umrandung 33 infolge der Alterung des Klebstoffs nach einer Zeitdauer nicht mehr auf der Umrandung der Anzeige 31 festgehalten werden und von dieser herausfallen kann.

Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen digitalen Bildrahmen der o.g. Gattung bereitzustellen, mit dem die vorbeschriebenen Nachteile vermieden werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Umrahmung als ein Teil einer Halterungseinheit mit einer an ihrer Rückseite angeordneten Halterung mit einer Aufnahme für den Grundkörper ausgebildet ist, in die der Grundkörper ohne ein zusätzliches Werkzeug leicht einrastbar und von dieser entnehmbar ist.

Dies geschieht erfindungsgemäß durch die kennzeichenden Merkmale des Anspruchs 1, indem eine Halterungseinheit vorgesehen ist, die die Umrahmung, eine die zentrale Öffnung derselben schließende transparente Schutzscheibe, und eine hinter der Umrahmung angeordnete Halterung mit eine Aufnahme umfaßt, in der der Grundkörper aufnehmbar ist, und daß der Grundkörper an seinem einen Ende Zungen und an seinem anderen den Zungen gegenüberliegenden Ende einen lösbaren Verbinder aufweist, wodurch der Grundkörper in der Aufnahme lösbar befestigt ist.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von einer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform näher erläutert. Es zeigen:

[Zeichnung]

1 in perspektivischer Ansicht eines erfindungsgemäßen Bildrahmens von vorne, im zusammengestzten Zustand,

2 eine pespektivischer des Bildrahmens in 1, wobei die Halterungseinheit und der Grundkörper voneinander getrennt werden,

3 eine perspektivische Ansicht des Bildrahmens von hinten, mit von der Halterungseinheit getrenntem Grundkörper,

4 eine perspektivische Ansicht des Bildrahmens von hinten, mit einseitig schräg in die Aufnahme eingeführtem Grundkörper,

5 eine Seitenansicht des Bildrahmens mit völlig in der Aufnahme eingerastetem Grundkörper, und

6 eine perspektivische Ansicht eines Bildrahmens nach dem Stand der Technik.

[Erläuterung der bevorzugten Ausführungsform]

Der in 1 gezeigte Bildrahmen weist wie der Stand der Technik eine Umrahmung 11 und einen elektronischen Grundkörper 2 mit einem Steckplatz 23 für eine Speicherkarte und einem Schalter 24 auf, der an seiner Vorderseite eine Anzeige 21 und an seiner Hinterseite eine zusammenlegbare Stütze 22 hat.

Die Besonderheiten der Erfindung besteht darin, daß die Umrahmung 11 ein Teil einer Halterungseinheit 1 ist, die an ihrer Vorderseite entsprechend der Anzeige 21 eine durchsichtige, durch die Umrahmung 11 umgebende Schutzscheibe 2, und an ihrer Rückseite eine etwa der Umrahmung 11 deckungsgleiche Halterung 13 aufweist, wobei durch die die zentrale Öffnung der Umrahmung 11 verschließende transparente Schutzscheibe 12 und die Halterung 13 eine nach hinten offene Ausnehmung oder Aufnahme begrenzt ist, die etwa komplementär zum elektronischen Grundkörper 2 bemessen ist. Deshalb kann der Grundkörper 2 durch seine Geometrie in der Aufnahme passgenau aufgenommen sein.

Damit der Grundkörper 2 in der Aufnahme der Halterungseinheit 1 gegen ein Herausfallen gesichert und bedarfsfalls von dieser ohne ein zusätzliches Werkzeug entnommen werden kann, weist dieser in üblicher Weise an seinem einen Ende zwei Zungen 25 und an seinem anderen, den Zungen 25 abgewandten Ende einen lösbaren Verbinder 26 auf. Beim Verbinder 26 handelt es sich z.B. um einen federnden Rasthaken, einen magnetischen Körper, und dgl. Dementsprechend weist die Halterungseinheit 1 an ihren den Zungen 25 bzw. dem Verbinder 26 entsprechenden Stellen jeweils eine dazu korrespondierende oder damit zusammenwirkende Ausbildung auf(nicht näher dargestellt).

Mit Bezugnahme auf 4, wird der Grundkörper 2 bei seinem Einbau in die Halterungseinheit 1 auf übliche Weise zuerst mit seinem die Zungen 25 aufweisenden Ende gekippt in die Aufnahme an der entsprechenden Innenseite der Halterung 13 eingeschoben, wobei die beiden Zungen 25 in die dort vorgesehenen Bohrungen(nicht gezeigt) eingreifen. Dann wird der Grundkörper 2 weiter um diese die Zungen 25 aufweisende Seite als Drehachse nach unten geschwenkt und ggf. gedrückt(für ein Einrasten), bis sie völlig in der Aufnahme der Halterungseinheit 1 aufgenommen ist(siehe 5), wobei der Verbinder 26 zum Kontakt mit dem dort ausgebildeten, mit ihm zusammenwirkenden Teil derselben gebracht wird. Hierdurch wird eine feste aber lösbare Verbindung zwischen dem Grundkörper 2 und der Halterungseinheit 1 (und damit der Umrahmung 11) hergestellt. Hierdurch wird die Voraussetzung einer ästhetischen Vielfältigkeit des Bildrahmens erfüllt. Ist der Verbinder 26 ein federnder Widerhaken, so rast er in ein entsprechendes Rastloch ein. Wenn der Verbinder 26 ein Magnet ist, so kann die Halterungseinheit an der entsprechenden Stelle aus Eisen besteht.

Die Demontierung des Grundkörper 2 von der Halterungseinheit 1 erfolgt in umgekehrter Folge der ähnlichen Schritten bei seinem Montierung in der Halterungseinheit. Zunächst wird die Verbindung des Verbinders 26 in üblicher Weise gelöst(z.B. durch Entrastung des Widerhakens, oder durch Ausübung einer erhöhten Ziehkraft auf dem mit dem Magnet vorgesehenen Ende). Nach erfolgtem Lösen der Verbindung wird der Grundkörper 2 um die die Zungen 25 aufweisende Seite als Drehachse soweit bis zu einem Kippwinkel aufgeklappt, daß ein Abzug des Grundkörpers 2 von der Halterungseinheit 1 sehr leicht erreichbar ist.

Die Schaufläche 14 der Umrahmung 11 kann mit verschiedenen Mustern dekoriert werden. Durch Änderung der Färbung, der Musterdekoration, und der Formgebung der Umrahmung 11 wird die Ästhetiksmöglichkeit des Bildrahmens vervielfältigt. Dies ist nur mit einem erfindungsgemäßen Bildrahmen möglich, bei dem die als Schaufläche diende Umrahmung ohne ein spezielles Werkzeug einfach ersetzbar ist.

Die Erfindung betrifft einen digitalen Bildrahmen, umfassend eine Umrahmung 11 mit einer zentralen Öffnung, und einen hinter dieser angeordneten elektronischen Grundkörper 2 mit einem Steckplatz 23 für eine Speicherkarte und einem Schalter 24, wobei der Grundkörper 2 an seiner Vorderseite eine Anzeige 21 und an seiner Hinterseite eine zusammenlegbare Stütze 22 hat, dadurch gekennzeichnet, daß eine Halterungseinheit 1 vorgesehen ist, die die Umrahmung 11, eine die zentrale Öffnung derselben schließende transparente Schutzscheibe 12, und eine hinter der Umrahmung 11 angeordnete Halterung 13 mit eine Aufnahme umfaßt, in der der Grundkörper 2 aufnehmbar ist, und daß der Grundkörper an seinem einen Ende Zungen 25 und an seinem den Zungen gegenüberliegenden Ende einen lösbaren Verbinder 26 aufweist, wodurch der Grundkörper 2 in der Aufnahme lösbar befestigt ist.

1Halterungseinheit 11Umrahmung 12transparente Schutzscheibe 13Halterung 14Schaufläche 2Elektronischer Grundkörper 21Anzeige 22Stütze 23Steckplatz 24Schalter 25Zungen 26Lösbarer Verbinder 3elektronischer Grundkorper 31Anzeige 32Stütze 33Umrahmung

Anspruch[de]
  1. Ein digitaler Bildrahmen, umfassend eine Umrahmung 11 mit einer zentralen Öffnung, und einen hinter dieser angeordneten elektronischen Grundkörper 2 mit einem Steckplatz 23 für eine Speicherkarte und einem Schalter 24, wobei der Grundkörper 2 an seiner Vorderseite eine Anzeige 21 und an seiner Hinterseite eine zusammenlegbare Stütze 22 hat, dadurch gekennzeichnet, daß eine Halterungseinheit 1 vorgesehen ist, die die Umrahmung 11, eine die zentrale Öffnung derselben schließende transparenfie Schutzscheibe 12, und eine hinter der Umrahmung 11 angeordnete Halterung 13 mit eine Aufnahme umfaßt, in der der Grundkörper 2 aufnehmbar ist, und daß der Grundkörper 2 an seinem einen Ende Zungen 25 und an seinem den Zungen gegenüberliegenden Ende einen lösbaren Verbinder 26 aufweist, wodurch der Grundkörper 2 in der Aufnahme lösbar befestigt ist.
  2. Digitaler Bildrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderseite der Umrahmung 11 eine mit Mustern dekorierte Schaufläche 14 ist.
  3. Digitaler Bildrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder 25 einen Widerhaken ist.
  4. Digitaler Bildrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder 25 einen magnetischen Körper ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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