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Dokumentenidentifikation DE202005016095U1 16.02.2006
Titel Teller mit Rand
Anmelder Gies GmbH & Co. Kunststoffwerk KG, 36272 Niederaula, DE
Vertreter Walther, Walther & Hinz GbR, 34130 Kassel
DE-Aktenzeichen 202005016095
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.02.2006
Registration date 12.01.2006
Application date from patent application 13.10.2005
IPC-Hauptklasse A47G 19/02(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Teller mit Rand.

Teller mit Rand sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt, so sind z. B. flache und auch sogenannte tiefe Teller bekannt, wobei die tiefen Teller einen gegenüber dem Randbereich der flachen Teller vertieften schüsselähnlichen Bereich aufweisen, der der Aufnahme der Speisen dient. Bevorzugt wird in solchen sogenannten tiefen Tellern Suppe serviert. In jedem Fall ist es so, dass für Kleinkinder oder behinderte Personen selber der Randbereich eines solchen tiefen Tellers häufig nicht ausreichend ist, um die Speisen mittels Löffel auf den Löffel zu schieben. Vielmehr wird beobachtet, dass die Speise über den Randbereich hinaus auf den Tisch geschoben wird. In diesem Zusammenhang könnte man auf den Gedanken kommen, zur Aufnahme der Speisen schüsselähnliche Gebilde zum Einsatz gelangen zu lassen. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass Kleinkinder und auch behinderte Personen nicht in der Lage sind, bei solchen schüsselähnlichen Gebilden die Speisen über den gesamten Bereich optisch zu erfassen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen Teller mit Rand bereitzustellen, mit dem das Erfassen der Speisen mittels Löffel auch für behinderte Personen oder Kleinkinder möglich ist, ohne dass die Speise über den Tellerrand geschoben wird, und dass weiterhin die gesamte Speisenaufnahmefläche eines solchen Tellers vollständig einsehbar ist.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Höhe des Randes des Tellers über den Umfang des Tellers unterschiedlich ist. Das heißt nichts anderes, als das der Teller über seinen Umfang einen unterschiedlich hohen Rand aufweist, wobei bei der Benutzung des Tellers darauf zu achten ist, dass der hohe Teil des Randes des Tellers dem Benutzer unmittelbar gegenüberliegt. Hierdurch ist zum einen sichergestellt, dass der Benutzerin den Teller vollständig einsehen kann, und darüber hinaus auf Grund des erhöhten Randes in Zusammenarbeit mit Löffel und gegebenenfalls auch Gabel die Speisen tatsächlich auf den Löffel gelangen, ohne während des Versuches der Aufnahme der Speisen, beispielsweise mit Hilfe eines Löffels, über den Rand geschoben zu werden.

Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

Im Einzelnen ist vorgesehen, dass die Höhe des Randes des Tellers über einen Umfangsabschnitt größer ist als über einen anderen Umfangsabschnitt, bei dem der Rand tiefer liegt.

So ist insbesondere auch vorgesehen, dass die Höhe des Randes kontinuierlich zu- bzw. auch abnimmt, damit der Übergang von dem flachen Bereich des Randes zu dem höheren Bereich des Randes nicht stufenförmig erfolgt.

Wesentlich ist darüber hinaus, dass der Rand des Tellers nahezu vertikal nach oben ausgerichtet ist, wobei vorteilhaft nach einer weiteren Variante der Tellerrand nach innen überhängend ausgebildet ist, und zwar insbesondere im Bereich der Überhöhung des Randes des Tellers. Dies deshalb, weil mit einem solchen Tellerrand sichergestellt ist, dass die Speisen unmittelbar beim Schieben am Tellerrand auf den Löffel gelangen.

Um zu verhindern, dass der Teller auf der Unterlage, also beispielsweise einem Tisch, verrutscht, ist vorgesehen, dass der Teller auf seiner Unterseite rutschfest ausgebildet ist, wobei in diesem Zusammenhang der Teller auf seiner Unterseite eine kreisrunde Nut zur Aufnahme einer rutschhemmenden Leiste, insbesondere in Form eines Kunststoffrings, aufweist.

Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung beispielhaft näher erläutert.

1 zeigt den Teller in einer perspektivischen Darstellung;

2 zeigt einen Schnitt durch den Teller.

Der insgesamt mit 1 bezeichnete Teller weist einen Rand 2 auf, der im Umfangsbereich 3 gegenüber dem übrigen Bereich erhöht ist, wie sich dies aus der Schnittdarstellung gemäß 2 ergibt. Der Rand 3 steigt im Wesentlichen vertikal nach oben an, wobei im oberen Bereich der Rand leicht überhängend (Pfeil 3a) ausgebildet sein kann. Auf seiner Unterseite zeigt der Teller eine Nut 4 zur Aufnahme der rutschhemmenden Leiste 5.


Anspruch[de]
  1. Teller mit Rand, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Randes (2) des Tellers (1) über den Umfang unterschiedlich ist.
  2. Teller mit Rand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Randes (2) des Tellers (1) über einen Umfangsabschnitt (3) größer ist als über einen anderen Umfangsabschnitt.
  3. Teller mit Rand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Randes kontinuierlich zu- und abnimmt.
  4. Teller mit Rand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Teller (1) auf seiner Unterseite rutschfest ausgebildet ist.
  5. Teller mit Rand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Teller (1) auf seiner Unterseite eine kreisrunde Nut (4) zur Aufnahme einer rutschhemmenden Leiste (5) aufweist.
  6. Teller mit Rand nach einem oder mehreren der voranstehenden dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (2) nahezu vertikal ausgerichtet ist.
  7. Teller mit Rand nach einem oder mehreren der voranstehenden dadurch gekennzeichnet, dass der Tellerrand (2) nach innen überhängend ausgebildet ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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