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Dokumentenidentifikation DE60107172T2 16.02.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001186833
Titel Kochgerät mit atmosphärischem Brenner
Anmelder Whirlpool Corp., Benton Harbor, Mich., US
Erfinder Distaso, Alessandro, 21025 Comerio, IT;
Franchi, Daniele, 21025 Comerio, IT;
Barrero, Davide, 21025 Comerio, IT
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60107172
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.08.2001
EP-Aktenzeichen 011192069
EP-Offenlegungsdatum 13.03.2002
EP date of grant 17.11.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.02.2006
IPC-Hauptklasse F24C 3/06(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf ein Kochgerät, welches mit einem atmosphärischen Brenner, einem thermischen Empfänger, einer Kammer zum Verteilen der Gas/Luft-Mischung zu dem Brenner, sowie Durchtritten für die Verbrennungsprodukte versehen ist, um zu ermöglichen, dass deren Wärme zum Kochen verwendet wird, wobei die Verbrennungsprodukte durch einen Raum zwischen dem Brenner und dem thermischen Empfänger hindurchtreten.

Kochgeräte, die in der vorangenannten Weise aufgebaut sind, sind beispielsweise aus der US-A-4,569,328 bekannt. In diesem Patent sind die Durchtritte für die Verbrennungsprodukte Löcher, die durch den thermischen Empfänger hindurchtreten, was die negative Folge besitzt, dass jedes Verschütten des Inhalts einer Pfanne oder das Verschütten von Flüssigkeiten, welche zum Reinigen des thermischen Empfängers verwendet werden, oder aber Schmutz generell den Brenner erreichen und somit dessen Betrieb beeinflussen. Ein Erhitzungs-(Koch)Gerät ist aus der EP-B1-00520913 bekannt, bei dem die Luft/Gas-Mischung zentral in eine Verteilkammer zugeführt wird, welche nach oben durch den thermischen Empfänger begrenzt ist, und nach unten durch den Brenner, sowie seitlich durch einen Metallring, der den Empfänger und Brenner umgibt. In diesem Gerät treten die Verbrennungsprodukte nicht durch einen Raum zwischen dem atmosphärischen Brenner und dem thermischen Empfänger hindurch. Die FR 2 982 312 A offenbart einen atmosphärischen Brenner, der in einer engen Kammer platziert werden muss, die in Wirkverbindung mit einem Kamin steht.

Das spezielle Ziel der Erfindung ist es, das Erhitzungs-(Koch)Gerät des besagten US-Patents durch Eliminieren der Gefahr einer Deaktivierung des Brenners und der Zerbrechlichkeit des thermischen Receivers (aufgrund von Löchern) zu verbessern.

Dieses und weitere Ziele werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung mehr ersichtlich und durch ein Kochgerät in Übereinstimmung mit der Lehre der beiliegenden Ansprüche erreicht.

Die Erfindung wird besser verständlich aus der detaillierten Beschreibung hiervon, welche im Anschluss im Wege eines nicht-beschränkenden Beispiels mit Bezug auf die einzelne Figur der beiliegenden Zeichnung angegeben ist, welche schematisch und nicht maßstabsgetreu ein Kochgerät in Übereinstimmung mit der Lehre der Erfindung wiedergibt, wobei das Gerät auf einen einzelnen atmosphärischen Brenner beschränkt ist, es aber offensichtlich ist, dass der Schutzbereich ebenso Geräte beinhaltet, die eine Vielzahl von Brennern zur Verfügung stellen.

In der Figur bezeichnet das Bezugszeichen 1 das Geräte-Gehäuse, beispielsweise aus Metallblech, welches vorzugsweise mit einer entfernbaren Basis 2 versehen ist. Dieses Gehäuse definiert ein Kompartiment 1a und stellt in geeigneten Positionen, die nicht für eine gelegentliche Verstopfung empfindlich sind (beispielsweise an der Vorder- und Rückseite) breite Öffnungen 3 zur Verfügung, welche mit der Außenseite in Wirkverbindung stehen, so dass es möglich ist, beim Betrieb geeignete Mengen von Verbrennungsluft zu einem konventionellen atmosphärischen Brenner 4 zuzuführen, beispielsweise durch eine kanalisierte keramische Feuerfestmasse, die entweder mit einem Katalysator verbunden ist oder auch nicht. Der atmosphärische Brenner weist vorzugsweise eine Scheibenform auf und ist in der oberen Öffnung eines Metallblech-Becherelements 5 abgestützt und verschließt dieses. Der atmosphärische Brenner 4 wird im wesentlichen und vorzugsweise an der Höhe der oberen Oberfläche 6 des Gehäuses 1 (das heißt, des Kochfelds) abgestützt. Mit dem Becherelement 5 definiert der Brenner 4 eine Kammer 7 zum Verteilen der Luft/Gas-Mischung, die über einen konventionellen Injektor 8, mit dem Gas zugeführt wird, um Luft aus dem Kompartiment 1a abzuziehen und somit die relative Mischung zu erzeugen.

Der Injektor ist an einem Ende mit dem Becherelement 5 und an seinem anderen Ende mit einem konventionellen Absperrhahn 9 zum Einstellen der Gas-Fließrate (geregelt mittels des Drehknopfs 10), sowie mit einer Gas-Zufuhrleitung 11 verbunden. Auf dem Kochfeld 6 und koaxial mit dem atmosphärischen Brenner 4 ist ein vorzugsweise metallenes Distanzelement befestigt, welches insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 gekennzeichnet ist, und welches eine kreisförmige Symmetrie aufweist und mit einer vorzugsweisen frustro-konischen kreisförmigen Wand 12a versehen ist. Dieses Distanzelement stellt eine Basis 12b zur Verfügung, um auf dem Kochfeld 6 zu ruhen und an seiner gegenüberliegenden Seite einen Ring 12c mit einer Seitenwand 12d, welcher eine Abstützung für den thermischen Empfänger, der durch einen konventionellen scheibenförmigen glas-keramischen Körper dargestellt ist, ausformt. Der scheibenförmige Körper 13 ist abgestützt und koaxial von dem atmosphärischen Brenner beabstandet platziert und weist vorzugsweise einen Durchmesser auf, der größer ist als der der Basis 12b des Abstandselements 12. Die Wand 12a umfasst breite Öffnungen 12e zum Austritt der Verbrennungsprodukte aus dem Raum 14, der zwischen der glas-keramischen Scheibe und dem atmosphärischen Brenner 4 liegt.

Während des Betriebs tritt ein erheblicher Anteil an Infrarotenergie, die von dem atmosphärischen Brenner emittiert wird, durch die glas-keramische Scheibe 13 hindurch, wobei der Rest von der letzteren absorbiert wird, was dazu führt, dass sich diese erhitzt. Dieses Erwärmen wird im wesentlichen durch die Verbrennungsprodukte unterstützt, die ebenso die Saucenpfanne, die Bratenpfanne oder dergleichen, welche auf der Scheibe 13 platziert sind, streifen, um deren Inhalte zu kochen.

Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung beinhaltet ebenso die Verwendung einer zylindrischen anstelle einer frustro-konischen Form für die Wand 12a des Distanzstücks 12, wobei möglicherweise die Achse der Öffnungen, die in der Wand vorliegen, geneigt sein kann.


Anspruch[de]
  1. Kochgerät, umfassend:

    einen atmosphärischen Brenner (4), einen thermischen Empfänger (13), eine Kammer (7) zum Verteilen der Gas/Luft-Mischung zu dem Brenner (4) und Durchgänge für die Verbrennungsprodukte, um zu ermöglichen, dass deren Wärme zum Kochen verwendet wird, wobei die Verbrennungsprodukte durch einen Raum (14) zwischen dem Brenner (4) und dem thermischen Empfänger (13) hindurchtreten, wobei dieser Raum seitlich von einem Distanzstück (12) begrenzt ist, welches an einem Ende den thermischen Empfänger (13) abstützt und welches entlang seiner Erstreckung mit Durchtritten (12e) für den Austritt von Verbrennungsprodukten versehen ist, so dass diese die Durchtritte mit einer Bewegungs-Komponente verlassen, welche im wesentlichen senkrecht zu dem Brenner (4) und zu dem thermischen Empfänger (13) steht.
  2. Kochgerät, wie in Anspruch 1 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuse (1) mit Öffnungen (3) zur Kommunikation mit der Atmosphäre versehen ist, welche in Flächen dieses Gehäuses positioniert sind, die nicht zufällig abgeschnitten werden können.
  3. Kochgerät, wie in Anspruch 1 und 2 beansprucht, wobei das Distanzstück (12) aus Metall besteht und auf dem Gehäuse (1) ruht.
  4. Kochgerät, wie in einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche beansprucht, wobei der Brenner (4) und der thermische Empfänger (13) eine scheibenförmige Form aufweisen, wobei der erstere einen kleineren Durchmesser als der letztere besitzt.
  5. Kochgerät, wie in einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche beansprucht, wobei der Brenner (4) im wesentlichen auf dem Niveau der oberen Oberfläche (6) des Gehäuses (1) angeordnet ist.
  6. Kochgerät, wie in einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche beansprucht, wobei das metallene Distanzstück (12) eine kreisförmige Basis (12b), eine frustro-konische Wand (12e), welche die Durchtritte (12e) umfasst, sowie an dessen Spitze einen Ring mit einer Seitenwand (12c und 12d) zum Abstützen des thermischen Empfängers umfasst.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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