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Dokumentenidentifikation DE60109210T2 16.02.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001355570
Titel Kieferothopädische Eingriffwerkzeuge
Anmelder FARO Fabbrica Apparecchiature Razionali Odontoiatriche S.p.A., Ornago, Mailand/Milano, IT
Erfinder GUENIER, Albert, NL-2563 VX Den Haag, NL;
FAVONIO, Angelo, I-20059 Vimercate, IT
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Kraus & Weisert, 80539 München
DE-Aktenzeichen 60109210
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.12.2001
EP-Aktenzeichen 019948140
WO-Anmeldetag 19.12.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/EP01/15039
WO-Veröffentlichungsnummer 0002049505
WO-Veröffentlichungsdatum 27.06.2002
EP-Offenlegungsdatum 29.10.2003
EP date of grant 02.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.02.2006
IPC-Hauptklasse A61B 1/24(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft die Zahnmedizin und insbesondere kieferorthopädische Eingriffwerkzeuge, bei welchen das Hauptelement aus einem steifen Direktansichtsvideoendoskop besteht, welches an einem gelenkigen und kompensierten Arm angebracht ist. Eine solche Vorrichtung ist hauptsächlich, aber nicht ausschließlich für kieferorthopädische Eingriffe gedacht und ermöglicht es dem Zahnarzt bzw. Zahnchirurgen, unter Verwendung eines Videobildschirms unter Kontrolle zu arbeiten, und führt die Funktionen einer intra-oralen und extra-oralen Videokamera, eines steuerbaren beleuchteten Spiegels, eines Transilluminators, eines Negatoskops, einer Speichelentfernungspumpe aus und ersetzt in einigen Fällen vorteilhafterweise die Polymerisierungslampe und die schattenfreie Arbeitslampe.

Bei Videokameras für den Mundhohlraum gemäß dem Stand der Technik entstehen die größten Schwierigkeiten für den Zahnarzt, welcher mit der Videobildschirmkontrolle arbeitet, einerseits aus der Schwierigkeit, seine eigenen Bewegungen mit dem Bild auf dem Bildschirm zu synchronisieren, und andererseits aus der Schwierigkeit, das Bild selbst auf den Zahn, an welchem der Eingriff erfolgt, zu fokussieren.

Es muss berücksichtigt werden, dass, um komfortabel an einem Zahn zu arbeiten, während man nur das auf dem Kontrollvideo übertragene Bild betrachtet, es einerseits erforderlich ist, dass das Bild des Zahns auf dem Bildschirm in derselben Weise ausgerichtet ist wie das, was der Zahnarzt, mit oder ohne seinen Handspiegel, in dem Mund des Patienten sieht, und andererseits, dass das Bild des Zahns in einer festen Position auf dem Bildschirm liegt, und nur das Bild des durch den Zahnarzt bewegten Werkzeugs die Möglichkeit haben muss, sich um den Zahn herum zu bewegen, um an das Bild des Punkts zu gelangen, an welchem der Eingriff erfolgen muss.

Um zu dem Punkt zu gelangen, an welchem der Eingriff erfolgen muss, muss der Zahnarzt daher die bildaufnehmende Öffnung des Videoendoskops bewegen, so dass das Bild des Sichtfelds auf dem Kontrollvideobildschirm gleichzeitig den Teil des zu behandelnden Zahns und das Bild des distalen Endes des Arbeitswerkzeugs, welches er hält, umfasst, ohne dass das Bild des Werkzeugs dasjenige des auf dem zu behandelnden Zahn zu erreichenden Punkts verdeckt.

Darüber hinaus ermöglicht der derzeitige Stand der Technik es nicht, dass Bilder der distalen Seiten der Zähne – mit anderen Worten derjenigen, welche am weitesten entfernt von dem Bildaufnahmepunkt sind – mit einem steifen Direktansichtsvideoendoskop aufgenommen werden, an der Unterseite des Mundhohlraums des Patienten ist dies derzeit aufgrund der Größe von auf dem Markt verfügbaren steifen Videoendoskopen nicht möglich. Es ist daher erforderlich, steife Videoendoskope mit verschwenkter Ansicht gemäß der bekannten Technik anzuwenden.

Bei dem Videoendoskop gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine verschwenkte Ansicht mit einer Rohrhülle erreicht, welche die optische Röhre vollständig umgibt und sich relativ zu ihr drehen kann.

Wenn ein Zahnarzt ein Videoendoskop mit verschwenkter Ansicht manövriert, so dass die bildaufnehmende Öffnung bewegt wird, um den besten Bildaufnahmewinkel zum Arbeiten an einem Zahn zu suchen, ändert sich der Winkel des CCD, die gewöhnlich zum Bezeichnen eines ladungsgekoppelten Bauelements (charge coupled device) verwendete Abkürzung, des Videoendoskops zu der Ebene des Sichtfelds kontinuierlich, was auf dem Kontrollbildschirm zur Folge hat, das Ansteuern der Bilder des beobachteten Zahns zu modifizieren und den Zahnarzt seine Bezugspunkte verlieren zu lassen, für welchen es sich daher als sehr schwierig erweist, das Bild des Endes seines Werkzeugs auf dem Bild des genauen Punkts des Zahns, welchen er versucht zu erreichen, zu positionieren.

Eine solche Veränderung in der Ansteuerung des Bildes des Zahns auf dem Kontrollbildschirm zwischen zwei Positionen der Bildaufnahmeöffnung ist das Ergebnis des Produkts einer Rotation und einer Homothetie, d. h. einer eineindeutigen Entsprechung zwischen Segmenten von überlagerten Ebenen. Eine solche Homothetie ist direkt oder indirekt abhängig von den jeweiligen relativen Positionen des distalen Endes des Werkzeugs, welches der Zahnarzt hält, des Zahns, dessen Bild aufgenommen wird, und der Bildaufnahmeöffnung des Videoendoskops.

Hieraus folgt, dass, wenn der Zahnarzt unter Verwendung einer Videokontrolle einen Eingriff an einem Zahn vornimmt, er die Bildaufnahmeöffnung – aus einem gegebenen Arbeitswinkel – bewegt, um nach einem anderen Blickwinkel zu suchen und dass, wenn er es wünscht, seine Arbeit unter günstigen Bedingungen fortzusetzen, er die Position des Zahns in der Richtung, welche er zuvor eingenommen hat, wiederherstellen muss. Hierfür ist es erforderlich, eine entgegengesetzte Verschiebung vorzunehmen, mit anderen Worten das inverse Produkt der Rotation und der Homothetie, welche die Position des Bilds des Zahns beim Übergang von der Anfangsposition zu der Endposition der Bildaufnahmeöffnung, zu dem neuen Bild des Zahns, welches auf dem Bildschirm erscheint, modifiziert hat. Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist darauf gerichtet, es dem Benutzer zu ermöglichen, unter günstigen Bedingungen eine solche Rotation und eine solche Homothetie, direkt oder invers, durch die kombinierte Wirkung eines Mikromotors, welcher eine Drehung des CCD um seine Achse bewirkt, und einer elektronischen Platte, welche die Adressierung der Signale auf der Ebene des CCD umkehrt, was die Folge einer Umkehr der Bilder von links nach rechts und von oben nach unten hat, durchführt. Um darüber hinaus komfortabel unter Verwendung, einer Videokontrolle zu arbeiten, ist es erforderlich, dass die Bildaufnahmeöffnung weder beschlagen noch durch Wassertropfen oder feste darin deponierte Partikel blockiert ist. Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, welche in dem angefügten Anspruchssatz definiert ist, bietet eine Lösung für dieses Problem, indem an dem distalen Ende des Endoskops, an der Bildaufnahmeöffnung, ein geeigneter Luftfluss auch dann bereitgestellt wird, wenn die Hülle für die verschwenkte Ansicht sich um sich selbst dreht.

Wie oben umrissen, muss eine weitere Bedingung erfüllt sein, um unter Verwendung einer Videokontrolle unter günstigen Bedingungen zu arbeiten: Es ist erforderlich, dass das Bild des visualisierten Objekts sich in einer festen Position auf dem Bildschirm befindet. Die erfindungsgemäße Vorrichtung bietet eine Lösung für dieses Problem, indem ein gelenkiger und kompensierter Arm, an welchem das Videoendoskop mit einer Sperrklinke befestigt ist, mit dem Videoendoskop verbunden wird.

Andererseits muss bei dem Stand der Technik der Zahnarzt den ergonomischen und ökonomischen Problemen begegnen, welche sich aus der Vervielfältigung von Werkzeugen um den Stuhl des Zahnarztes herum ergeben, wobei die Werkzeuge nichtsdestotrotz zum Ausüben des Berufs unentbehrlich sind. Die vorliegende Erfindung zielt auf den Zweck ab, eine Vorrichtung bereitzustellen, von welcher eines der Hauptelemente ein steifes Videoendoskop mit verschenkter Ansicht ist, welches derart ausgestaltet ist, dass es einerseits ermöglicht, unter Videokontrolle zu arbeiten, und andererseits die Untersuchung der Zähne mit dem Verfahren einer Transillumination ermöglicht und darüber hinaus dem Zahnarzt ermöglicht, es zu verwenden als:

  • – eine schattenfreie Arbeitslampe für ein einfacheres Beleuchten der distalen Bereiche der Zähne des Patienten, was die Arbeitszeiten verringert;
  • – einen beschlagfreien Handspiegel;
  • – ein Negatoskop, d. h. zum Betrachten von Radiogrammen bzw. Röntgenbildern auf dem Kontrollbildschirm;
  • – eine Polymerisierungslampe;
  • – ein chirurgisches Absaugrohr, wodurch die Ergonomie der Zahnchirurgie verbessert wird, wobei die Anzahl von Werkzeugen um den Zahnarztstuhl, wo der Patient sitzt, verringert wird, die Arbeitsbedingungen des Zahnarztes verbessert werden und die Investitionen reduziert werden und daher dem Patienten eine bessere Behandlungsqualität geboten wird.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist hinsichtlich ihrer wesentlichen Komponenten in dem ersten Anspruch definiert, während ihre Varianten und bevorzugten Ausführungsbeispiele in den abhängigen Ansprüchen spezifiziert und definiert sind. Gemäß der folgenden Beschreibung umfasst die Vorrichtung:

  • A – ein steifes Videoendoskop mit einer steuerbaren bildaufnehmenden Einrichtung vom CCD-Typ, d. h. vom Typ mit ladungsgekoppelten Bauelement, welches aus einem länglichen Griff mit einer optischen Röhre besteht. Das Videoendoskop ist mit einem Kontrollbildschirm verbunden.
  • B – eine Röhrenhülle, welche sich ohne Begrenzung um sich selbst dreht, in der Lage ist, auf der optischen Röhre zu gleiten und in der Lage ist, mit einer Sperrklinke an dem distalen Ende bezüglich des Griffes des Videoendoskops verriegelt zu werden.

Diese Hülle ist

  • – sowohl um 90° verschwenkt gemäß einer bevorzugten Verwendung des Videoendoskops zum Arbeiten unter Verwendung der Videoanzeige für die Untersuchung des Zahns mit der Technik einer Transillumination oder als eine Lampe zum Polymerisieren der Verbundstoffe in den Bereichen, welche nicht direkt zugänglich sind.

Eine gerichtete Ansicht wird mit einem Totalreflexionsprisma erreicht, welches an dem distalen Ende der Hülle befestigt ist. Darüber hinaus erfordert die Hülle für gerichtete Ansicht eine Lichtquelle, welche zur Beleuchtung seines Sichtfelds gedacht ist und aus einer oder mehreren in seinem distalen Ende untergebrachten Lampen besteht;

  • – als auch direkt, in der Verlängerung der optischen Röhre, bei einer abgewandelten Verwendung der Vorrichtung als Beleuchtungsspiegel, als Lampe zum Polymerisieren der Verbundstoffe in einem direkt zugänglichen Bereich oder als Werkzeug zur Röntgenbilduntersuchung auf einem Kontrollbildschirm.
  • C – einen kompensierten Gelenkarm.
  • D – eine elektronische Platte, welche die Oben/Unten- und Links/Rechts-Drehung/Umkehr der Bilder bewerkstelligt.

Das steife Videoendoskop besteht aus einem Griff, an dessen Ende koaxial mit ihm eine optische Röhre befestigt ist. Der Griff beinhaltet eine zu der optischen Röhre koaxiale CCD-Aufnahmeeinheit. Er wird von einem Luftfluss durchquert, welcher aus einem der Vorrichtung vorgeschalteten Generator entstammt. Der Luftfluss verlässt den Griff aus kleinen in seinem distalem Ende an der Basis der optischen Röhre herbeigeführten Öffnungen. Die optische Röhre ist dazu ausgestaltet, auf der Ebene der CCD-Aufnahmevorrichtung ein Bild des untersuchten Objekts bereitzustellen, wobei die Bildgebung in die der Verlängerung der Achse des Videoendoskops gerichtet ist.

Die Hülle zur verschwenkten Ansicht trägt, an ihrem distalen Ende befestigt, eine 90°-Übertragungseinrichtung bestehend aus einem Totalreflexionsprisma und einer Lichtquelle bestehend aus einer oder mehreren Lampen, welche um die Eingangsfläche des Prismas herum untergebracht sind und zu der Fläche des Prismas senkrechte Achsen aufweisen, so dass sie das Sichtfeld beleuchten.

Ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht vor, dass die Achsen der Lampe einen Winkel B bilden, welcher nicht null ist, so dass sie ihre Lichtstrahlen auf einen vorbestimmten Punkt konzentrieren.

Die Hülle zur verschwenkten Ansicht hat die Eigenschaft, auf der optischen Röhre zu gleiten und mit einer Sperrklinke an dem distalen Ende bezüglich des Griffes des Videoendoskops einzurasten, wobei sie frei bleibt, sich ohne Begrenzung um sich selbst zu drehen. Darüber hinaus weist sie die Eigenschaft auf, einen größeren Innendurchmesser als der Außendurchmesser der optischen Röhre zu haben, so dass sie es einem Luftfluss, welcher aus den Luftlöchern kommt, die in dem distalen Ende des Videoendoskops angeordnet sind, ermöglicht, frei in dem Zwischenraum zwischen den zwei Röhren zu zirkulieren und nahe dem distalen Teil der optischen Röhre auszutreten. Darüber hinaus hat sie die Eigenschaft, dass die Ausgangsfläche des Prismas, wenn die Hülle mit der Sperrklinke an dem Griff des Videoendoskops verriegelt ist, parallel zu und in Kontakt mit der Frontlinse der optischen Röhre bleibt, und darüber hinaus, dass sie eine an ihrer Innenseite befestigte Beschichtung mit einer Dicke gleich zu derjenigen des Zwischenraums, welcher zwischen der Röhrenhülle und der optischen Röhre besteht, trägt. Dies ermöglicht es somit den zwei Röhren, frei zu gleiten, da die Beschichtungsdichtung annähernd den gesamten Umfang der Hülle einnimmt und nur eine kleine Lücke vor der Eingangsfläche des Prismas belässt, um den Durchtritt von Luft an genau diesem Punkt zu ermöglichen, so dass ein Beschlagen und Spritzer beseitigt werden, welche die Fläche des Prismas während der Arbeit des Zahnarztes bedecken könnten.

Die Vorrichtung trägt darüber hinaus an ihrem distalen Ende einen flachen Spiegel, welcher mit der optischen Röhre einen Winkel von 30–60° bildet, wobei der am nächsten liegende Teil des Spiegels nahe an der Eingangsfläche des Prismas liegt, so dass der Luftfluss, welcher die Eingangsfläche des Prismas sauber hält, auch die Oberfläche des Spiegels sauber hält.

Einerseits wird der Spiegel auch dazu verwendet, während der Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Arbeiten unter Verwendung einer Videokontrolle die Wange zu bewegen, und andererseits dazu, um die von dem durch den Benutzer zu betrachtenden Objekt stammenden Lichtstrahlen bei der Verwendung der Vorrichtung durch den Zahnarzt als Handspiegel, ohne den Videobildschirm, zu reflektieren. Bei dieser Verwendung benötigt der Zahnarzt nicht mehr die schattenfreie Arbeitslampe, da er über einen Handspiegel verfügt, welcher nicht beschlägt und welcher das Sichtfeld beleuchtet.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel liegt die Ebene des Endes der Lampe vor der Eingangsfläche des Prismas. Die Stromzuführungsleitungen der Lampen verlaufen in dem Zwischenraum zwischen optischer Röhre und Hülle, an deren Basis die Klemmen angeordnet sind, welche durch Kontakt die Verbindungen zwischen zwei innerhalb des Griffes des Videoendoskops angeordneten Ringen, welche selbst mit einer externen elektrischen Energiezufuhr verbunden sind, gewährleisten, wenn die Hülle sich um sich selbst dreht.

Die Röhrenhülle ist vorteilhaft zum Durchführen unter vorteilhaften Bedingungen einer Rotation des Bildes des Sichtfelds auf dem Kontrollvideobildschirm, wobei das Zentrum einer solchen Rotation in dem Mittelpunkt des Bildschirms gehalten wird. Um eine solche Rotation durchzuführen, hält der Benutzer mit einer Hand die Röhrenhülle in einer festen Position und veranlasst mit der anderen Hand eine Drehung des Körpers des steifen Videoendoskops.

Gemäß einem abgewandelten Ausführungsbeispiel ist der flache Spiegel durch einen Konkav- oder Konvexspiegel ersetzt.

Gemäß einer zweiten Variante ist der Spiegel an einer abnehmbaren Halterung befestigt, welche sich an der distalen Wand der Hülle verriegelt, wobei auf diese Weise mit reduzierten Kosten ermöglicht wird, aus Hygienegründen den Spiegel für jeden Patienten auszutauschen.

Gemäß einer weiteren Variante der Vorrichtung besteht die Lichtquelle der Hülle zur verschwenkten Ansicht aus einer oder mehreren Lampen mit zu der Achse der optischen Röhre parallelen Achsen, welche in dem distalen Ende der Hülle angebracht sind, und die 90°-Übertragungseinrichtung besteht aus einem flachen Spiegel, welcher mit einem Totalreflexionsprisma verbunden ist. Die Hülle zur verschwenkten Ansicht einer solchen Variante besitzt die Eigenschaft, an ihrem distalen Enden einen flachen Spiegel zu tragen, auf welchem ein Totalreflexionsprisma befestigt ist, so dass die Achse der Ausgangsfläche des Prismas mit der Achse der optischen Röhre des Videoendoskops zusammenfällt, und parallel zu und in Kontakt mit der Frontlinse der optischen Röhre ist. Gemäß einem weiteren abgewandelten Ausführungsbeispiel besitzt sie darüber hinaus die Eigenschaft, dass das distale Ende der Lampe(n) in einer Ebene hinter der Ebene der Frontlinse der optischen Röhre angeordnet ist, so dass ein Winkelübertragungsspiegel, dessen Ebene zum Erreichen des Objekts einen Winkel von 45° bezüglich der Achse der Röhre bildet und sich um eine mit der Achse der optischen Röhre zusammenfallende Achse dreht, auf der Kante der Frontlinse der optischen Röhre ruhen kann.

Der Teil des Spiegels außerhalb des Prismas wird dazu verwendet, die von den Lampen kommenden Lichtstrahlen zu reflektieren, so dass das Abbildungsfeld beleuchtet wird, und bei der Verwendung als Handspiegel durch den Zahnarzt ohne Verwendung des Videobildschirms die von dem Objekt ausgesandten Strahlen zu reflektieren, um direkt von dem Benutzer betrachtet zu werden.

Die Hülle zur verschwenkten Ansicht, welche zur Untersuchung eines Zahns mit dem Verfahren einer Transillumination verwendet wird, benötigt an ihrem distalen Ende einen Totalreflexionsspiegel, um eine um 90° verschwenkte Ansicht zu ermöglichen; sie hat die Eigenschaft, dass sie auf der optischen Röhre gleitet, mit der Möglichkeit, sich um sich selbst zu drehen und sich selbst an dem distalen Teil des Griffes des Videoendoskops zu verriegeln, und dass der Lichtfluss, welchen sie ausstrahlt, um das Sichtfeld zu beleuchten, von einer Quelle ausgestrahlt wird, welche aus einer oder mehreren Lampen besteht, die in dem distalen Ende eines Gelenkarms angeordnet sind, welcher an das Ende der Hülle befestigt ist; die Ausgangsfläche des Totalreflexionsprisma ist parallel zu der Ebene der Frontlinse der optischen Röhre und berührt die Frontlinse, wenn sie mit einer Sperrklinke an dem Griff des Videoendoskops verriegelt wird. Der kleine Arm ist darüber hinaus in einer solchen Weise ausgeführt, dass der aus der Lampe/den Lampen kommende Lichtfluss in Richtung der Eingangsfläche des Prismas gelenkt wird, wobei zwischen der Ausgangsebene der Lichtstrahlen und der Eingangsfläche des Prismas für den Zahn des Patienten ein ausreichender Raum gelassen wird. In der Praxis ist es bedeutsam, dass dieselbe Hülle verwendet werden kann, um alle Zähne zu untersuchen. Aus diesem Grund muss der kleine Arm zwei Rotationsfreiheitsgrade aufweisen, welche mit einer Bildumkehr verbunden sind, so dass die Transilluminationshülle für jede Position des untersuchten Zahns in der Mundhöhle verwendet werden kann: oberer oder unterer, linker oder rechter Zahnbogen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung bietet eine Lösung für dieses Problem. Tatsächlich besteht der Endteil des Arms aus einer ersten Röhre, welche an dem distalen Ende des Körpers der Hülle in der entgegengesetzten Richtung zum Prismeneingang befestigt ist, wobei die Achse der Röhre mit der optischen Eingangsachse des Prismas zusammenfällt. Die erste Röhre verlängert sich mit einer zweiten koaxialen Röhre, welche die Eigenschaft hat, sich um sich selbst drehen zu können und um 360° gekrümmt zu sein, so dass ihre distale Fläche der Eingangsfläche des Prismas gegenüberliegt, wobei jedoch ein ausreichender Freiraum für einen Zahn zwischen den zwei Flächen gelassen wird. Die zweite Röhre ist darüber hinaus dadurch gekennzeichnet, dass das distale Ende eine oder mehrere Lampen trägt, deren Lichtstrahlen auf die Eingangsfläche des Prismas gerichtet sind. Die Zuführungsleitungen solcher Lampen verlaufen innerhalb der Röhren und daher innerhalb der Hülle, an deren Basis sie mit den Klemmen verbunden sind, welche durch Kontakt die Verbindungen zu einer externen elektrischen Energieversorgung gewährleisten, wenn sich die Hülle um sich selbst dreht.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Videoendoskop mit einer Sperrklinke an einer Halterung verriegelt, welche an dem distalen Ende eines kompensierten Gelenkarms befestigt ist, welcher es ihm erlaubt, stabil in Position gehalten zu werden, wenn der Arm von dem Benutzer losgelassen wird. Der kompensierte Teil des Arms ist in einer vertikalen Ebene beweglich und trägt in seinem distalen Ende eine dritte Röhre, welche gemäß einer herkömmlichen Technik frei ist, sich um sich selbst um eine vertikale Achse zu drehen, in welcher Position auch immer sich der kompensierte Teil befindet.

Der dem kompensierten Teil am nächsten liegende Teil bleibt in einer horizontalen Ebene, während das distale Ende die Möglichkeit hat, sich in einer vertikalen Ebene von unten nach oben zu bewegen. Der charakteristische Teil des kompensierten Arms liegt in der Tatsache, dass er sich in seinem rechtwinkligen distalen Teil dreht, und in der Tatsache, dass er sich in einer vierten koaxialen zylindrischen Röhre verlängert, welche frei ist, sich um sich selbst zu drehen, und an ihrem distalen Ende ein Kugellager trägt, dessen Achse senkrecht zu der Achse der Röhre ist, innerhalb derer der Griff des Videoendoskops verriegelt wird, wobei die Achsen des Lagers und des Videoendoskops zusammenfallen. Die vierte Röhre enthält darüber hinaus einen kleinen Motor mit einer Übertragungsachse, welche ebenfalls koaxial zu der Röhre ist, welche an ihrem Ende eine Schneckenschraube trägt, welche bewirkt, dass sich der innere Teil des Kugellagers in einer Ebenen senkrecht zu der Achse des Motors dreht, wodurch das Videoendoskop, welches damit eine Einheit bildet, mitgenommen wird.

Die Oben/Unten- und Links/Rechtsbildumkehrungen werden durch eine elektronische Platte mit Doppelsteuerung bewerkstelligt eine Steuerung für die Oben/Unten-Umkehr und eine Steuerung für die Links/Rechts-Umkehr. Die elektronische Platte führt den Befehl für die Oben/Unten-Umkehr durch eine Umkehr der Adressierung der von der CCD-Aufnahmevorrichtung ausgesandten Videosignale aus; andererseits führt sie den Links/Rechts-Umkehrbefehl aus, indem sie zunächst dem innerhalb der vierten Röhre installierten kleinen Motor befiehlt, eine halbe Umdrehung auszuführen, und dann die Umkehr der Adressierung der durch die CCD-Aufnahmevorrichtung ausgesandten Videosignale vornimmt.

Zum Zwecke der Veranschaulichung der Besonderheiten und der Vorteile der Erfindung werden einige ihrer typischen Ausführungsbeispiele hier beispielhaft und nicht zum Zwecke der Einschränkung dargestellt. Insbesondere zeigt 1 die allgemeine Übersicht der Vorrichtung.

2 zeigt eine longitudinale Schnittansicht des steifen Direktansichtsvideoendoskops 1.

3 zeigt eine longitudinale Schnittansicht der Hülle 9.

4 zeigt eine longitudinale Schnittansicht des steifen Direktansichtsvideoendoskops 1 einer Variante mit abnehmbarem Spiegel.

5 zeigt eine longitudinale Schnittansicht einer Variante des steifen Direktansichtsvideoendoskops 1 mit einem Spiegel, der mit einem Ablenkungsprisma gekoppelt ist.

6 zeigt einen longitudinalen Schnitt einer Variante des steifen Videoendoskops 1 mit einer Transillumination.

7 zeigt eine schematische Ansicht des distalen Teils 122 des kompensierten Arms 2 des Videoendoskops.

8 zeigt eine longitudinale Schnittansicht des Details der Halterung 35 des distalen Teils 122 des Arms 2 des Videoendoskops.

9 zeigt eine Schnittansicht des Ausführungsbeispiels gemäß dem Detail von 4.

10 zeigt eine longitudinale Schnittansicht des steifen Videoendoskops 1 mit verschwenkter Ansicht.

11 zeigt eine longitudinale Schnittansicht des steifen Videoendoskops 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel von 5, wobei die Röhrenhülle, welche zur Verwendung als Röntgenbildlesevorrichtung gedacht ist, um die optische Röhre 10 herum angeordnet ist.

12, 13 und 14 zeigen eine longitudinale Schnittansicht des steifen Videoendoskops 1 gemäß der Ausgestaltung von 6, wobei die als Röntgenbildlesevorrichtung gedachte Röhrenhülle um die optische Röhre 10 herum angeordnet ist.

15 zeigt ein Detail des Kompensationslagers des in 8 gezeigten Arms 2.

Zu 115 wird Folgendes angemerkt.

Das steife Direktansichtsvideoendoskop 1 mit der Bildaufnahmevorrichtung zum Aufnehmen von Signalen mit der CCD-Aufnahmeeinheit 4 umfasst einen Griff 3, welcher sich in einer optischen Röhre 10 koaxial dazu erstreckt. Der Griff 3 beinhaltet auch die CCD-Aufnahmeeinheit 4, welche koaxial zu der optischen Röhre 10 ist.

Die optische Röhre 10 ist dazu ausgestaltet, auf der Ebene der Aufnahmeeinheit 4 ein Bild des Untersuchungsobjekts 7, zum Beispiel eines Zahns, bereitzustellen. Die Bildgebung ist in Richtung der Verlängerung der Achse 5 des Videoendoskops 1 gerichtet. Der Videobildschirm, mit welchem das Videoendoskop 1 verbunden ist, ist in den Zeichnungen nicht dargestellt. Das Videoendoskop 1 hat die Eigenschaft, dass sein Griff von einem Luftfluss 92 durchquert ist, welcher aus einem der Vorrichtung vorgeschalteten Generator 93 kommt. Der Luftfluss 92 verlässt den Griff über kleine Löcher 8, welche in seinem distalen Ende 28 an der Basis der optischen Röhre 10 herbeigeführt sind. Bei einem bereits oben erwähnten abgewandelten Ausführungsbeispiel beinhaltet der Griff 3 auch einen Mikromotor, welcher bewirkt, dass die CCD-Aufnahmeeinheit 4 sich für eine Umkehr der Bilder um ihre Achse dreht. Die bewegliche Hülle 9 bedeckt die optische Röhre 10, welche dazu gedacht ist, bei der Verwendung der Vorrichtung zum Arbeiten in der Mundhöhle unter Verwendung einer Videokontrolle eine um 90° verschwenkte Ansicht zu erhalten und das Sichtfeld 7 zu beleuchten.

Die Hülle 9 ist koaxial zu der optischen Röhre 10 und die 90°-Übertragungseinichtung der Hülle 9 ist mit dem an ihrem distalen Ende 125 installierten Totalreflexionsprisma 126 ausgestaltet; die Achse der Ausgangsfläche 131 des Prismas 126 fällt mit der Achse 5 der optischen Röhre 10 und der Lichtquelle 60 zusammen, welche aus um die Eingangsfläche 129 des Prismas 126 herum angeordneten Lampen 127 besteht, wobei die Achsen der Lampen senkrecht zu der Fläche 129 sind.

Die Röhrehülle 9 zur verschwenkten Ansicht ist in der Lage, auf der optischen Röhre 10 zu gleiten und sich mit einem Anschlag an dem distalen Teil 128 bezüglich des Griffes 3 des Videoendoskops 1 zu verriegeln, und ist frei sich ohne Begrenzung um sich selbst zu drehen. Ihr Innendurchmesser ist größer als der Außendurchmesser der optischen Röhre 10, so dass es einem Luftfluss 92 ermöglicht wird, aus den in dem distalen Ende 28 des Videoendoskops angeordneten Luftlöchern auszutreten. Die Ausgangsfläche 131 des Prismas 126 ist parallel zu und in Kontakt mit der distalen Fläche 132 der Frontlinse 13 der optischen Röhre 10, und darüber hinaus erfordert die Hülle 9 eine auf ihrer Innenfläche 133 befestigte Beschichtung 134 mit einer Dicke gleich zu derjenigen des Zwischenraums, welcher zwischen der Röhrenhülle 9 und der optischen Röhre 10 besteht. Diese Beschichtung lässt nur eine kleine Lücke 135 gegenüber der Eingangsfläche 129 des Prismas 126, um den Luftfluss 92 zu ermöglichen. Die Hülle 9 trägt darüber hinaus an ihrem distalen Ende 125 einen flachen Spiegel 136, dessen Ebene – d. h. allgemeiner seiner Tangentialfläche – senkrecht zu der Ebene ist, welche durch die optische Eingangsachse 5 des Prismas 126 und die optische Ausgangsachse 119 des Prismas 126 gebildet ist, und welche einen Winkel A zwischen 30 und 60° mit der Achse 5 der optischen Röhre 10 bildet. Der am nächsten liegende Teil 137 des Spiegels 136 liegt nahe an der Eingangsfläche 129 des Prismas 126, so dass der Luftfluss 92, welcher die Eingangsfläche 129 sauber hält, auch die Oberfläche des Spiegels 136 sauber hält.

Der Spiegel 136 trägt auf seiner der reflektierenden gegenüberliegenden Seite ein Anbringungssystem 51 in dem Teil 52, an welchem das chirurgische Absaugrohr des Zahnarztes, ebenfalls nicht dargestellt, abnehmbar angebracht ist und dessen distaler Teil 53 sich bis zu dem distalen Teil des Spiegels 136 erstreckt.

Die Stromzuführungsleitungen 139 der Lampen 127 sind in die Dichtung oder Beschichtung 134 eingebettet, an deren Basis zwei Klemmen 140 angeordnet sind, welche durch Kontakt die Verbindung zwischen zwei innerhalb des Griffes 3 des Videoendoskops 1 angeordneten Ringen 141, welche selbst mit einer externen elektrischen Energiezufuhr 94 zum Speisen der Vorrichtung verbunden sind, gewährleistet, wenn die Hülle 9 sich um sich selbst dreht. Die Ebene 138 der Enden der Lampen 127 liegt weiter vorne als die Eingangsfläche des Prismas 129. Dieses Merkmal ermöglicht es, die Behinderung des Kopfes 90 der Hülle 9, welcher dazu gedacht ist, in den Mund des Patienten einzutreten, zu verringern.

Die Röhrenhülle 9 ist dabei nützlich, komfortabel eine Drehung des Bildes des Sichtfelds auf dem Kontrollvideobildschirm durchzuführen, wobei das Zentrum einer solchen Rotation in dem Mittelpunkt des Bildschirms gehalten wird.

Um eine solche Drehung durchzuführen, hält der Benutzer die Hülle 9 mit einer Hand fest und dreht mit der anderen Hand den Körper des Videoendoskops 1.

Der Spiegel 136 wird zum Bewegen der Wange des Patienten und als Handspiegel verwendet: die von dem Objekt kommenden Lichtstrahlen können ohne den Videobildschirm direkt von dem Benutzer betrachtet werden. Wie bereits festgestellt, kann der Spiegel 136 flach oder andernfalls konkav oder konvex sein.

Wie bei dem Ausführungsbeispiel von 4 dargestellt, ist gemäß einer Variante der Spiegel 136 an einer abnehmbaren Halterung 142 befestigt, welche sich an dem distalen Teil 125 der Hülle 9 verriegelt, wodurch es mit geringeren Kosten ermöglicht wird, aus Hygienegründen den Spiegel nach jedem Patienten zu wechseln.

Gemäß einer weiteren Variante der Vorrichtung, welche in 5 dargestellt ist, besteht die Lichtquelle 60 der Röhrenhülle aus einer oder mehreren Lampen 19 mit Achsen 15, welche parallel zu der Achse 5 der optischen Röhre 10 sind. Sie sind in dem distalen Ende 125 der Hülle 9 installiert, welche eine 90°-Übertragungseinrichtung trägt, die aus einem flachen Spiegel 14 besteht, welcher einen Winkel von 45° mit der Achse 5 der optischen Röhre 10 bildet, an welcher ein Totalreflexionsprisma 6 befestigt ist, so dass die Achse 5 der Ausgangsfläche 11 des Prismas 6 mit der Achse 5 der optischen Röhre 10 des Videoendoskops 1 zusammenfällt und parallel zu und in Kontakt mit der Ebene 132 der Frontlinse 13 der optischen Röhre 10 ist. Gemäß einer weiteren Variante, welche in 5 dargestellt ist, ist die Ebene 16 des distalen Endes/der distalen Enden der Lampe/Lampen 19 bezüglich der Ebene 132 der Frontlinse 13 weiter hinten, so dass ein flacher Spiegel, dessen Ebene einen Winkel von 45° bezüglich der Achse 5 der optischen Röhre 10 bildet, an die Kante 98 der Frontlinse 13 der optischen Röhre stoßen kann. Die Funktion der Staffelung der Ebenen 16 und 132 ist wesentlich, um zu vermeiden, dass die von den Lampen kommenden Lichtstrahlen in die optische Röhre 10 eindringen und Interferenzreflektionen bewirken, welche ohne eine Staffelung die Qualität des Bildes auf dem Videoendoskop verändern. Gemäß einer weiteren Variante, welche in 10 dargestellt ist, bildet (bilden) die Achse (die Achsen) 128 der Lampe(n) 127 einen Winkel von weniger als 90° mit der optischen Achse 119 der Eingangsfläche 129 des Prismas 126.

Wie bei dem Ausführungsbeispiel von 6 dargestellt, wird eine Hülle 9 verwendet, um einen Zahn mit der Technik einer Transillumination zu untersuchen, mit anderen Worten, um seine Bilder auf dem Kontrollvideo mit einer Beleuchtung von hinten zu erhalten. Die Hülle 9 gleitet auf der optischen Röhre 10 und dreht sich frei um sich selbst und verriegelt sich in dem distalen Teil 28 des Griffs 3 des Videoendoskops 1. Sie trägt an ihrem distalen Ende 125 eine 90°-Übertragungseinrichtung, welche aus einem Totalreflexionsprisma 126 besteht, von welchem die Achse der Ausgangsfläche 25 mit der Achse 5 der optischen Röhre 10 zusammenfällt und die Ausgangsfläche 25 parallel zu und in Kontakt mit der Ebene 132 der distalen Fläche der Linse 13 der optischen Röhre 10 ist. Darüber hinaus ist an ihrem distalen Teil 125 ein kleiner Arm 23 befestigt, dessen nächster Teil aus einer Röhre 29 in eine Richtung entgegengesetzt zu der Eingangsfläche 26 des Prismas 126 besteht, wobei die Achse der Röhre 29 mit der optischen Achse 5 der Eingangsfläche 26 des Prismas 126 zusammenfällt. Die Röhre 29 verlängert sich mit einer zweiten koaxialen Röhre 31, welche in der Lage ist, sich um sich selbst zu drehen und um 360° gekrümmt ist, so dass ihre distale Fläche 32 der Eingangsfläche 129 des Prismas 126 gegenüberliegt.

Der Arm 23 trägt an seinem distalen Ende 24 eine Lichtquelle, welche aus einer oder mehreren Lampen 22 besteht, deren Lichtfluss zu der Eingangsfläche 129 des Prismas 126 gerichtet ist, wobei jedoch ausreichend Freiraum für einen Zahn 7 zwischen den zwei Flächen gelassen wird.

Die Stromzuführungsleitungen 33 von solchen Lampen verlaufen innerhalb der Röhren 29 und 31 und daher innerhalb der Beschichtung 134, an deren Basis sie mit den Klemmen 34 verbunden sind, welche durch Kontakt die Verbindung zu zwei innerhalb des Griffes 3 des Videoendoskops 1 angebrachten Ringen 141, welche mit einer externen elektrischen Energieversorgung 94 verbunden sind, gewährleisten.

Wie in 1114 dargestellt, trägt eine bewegliche Hülle 107, welche in der Lage ist, auf der optischen Röhre 10 zu gleiten und dazu gedacht ist, Röntgenbilder auf einem Kontrollbildschirm zu untersuchen, an ihrem distalen Ende eine rechteckige parallelepipedförmige Kammer, welche auf der Achse der Hülle zentriert ist und deren dem distalen bildaufnehmenden Ende des Videoendoskops gegenüberliegende Fläche aus einer geschmirgelten lichtdurchlässigen Wand 102 besteht, auf welcher die Röntgenbildfolie 103 bei 108 befestigt ist.

Der kompensierte Gelenkarm 2 trägt an seinem distalen Ende befestigt eine Halterung 35 – in 1, 8 und 15 dargestellt –, an welcher das Videoendoskop 1 mit der Sperrklinke verriegelt wird. Der kompensierte Teil 36 des Arms 2 ist in einer vertikalen Ebene beweglich und trägt in seinem distalen Ende 37 eine Röhre 38, welche frei ist, sich um sich selbst um eine vertikale Achse 39 zu drehen, welche vertikal bleibt, wie auch immer die Position des kompensierten Teils 36 ist. Der am nächsten liegende Teil 40 des kompensierten Teils 36 verbleibt durchgängig in der horizontalen Ebene 41, während das distale Ende 37 die Möglichkeit hat, sich in seiner Ebene von unten nach oben zu bewegen. Die Röhre 38 dreht sich in ihrem rechtwinkligen distalen Teil 41 und verlängert sich darüber hinaus in einer vierten zylindrischen Röhre 42 auf derselben Achse 42, welche frei ist, sich um sich selbst zu drehen und an ihrem distalen Ende 44 ein Kugellager 45 trägt, dessen Achse 46 parallel zu der Achse der Röhre 42 ist, innerhalb welcher sich der Griff 3 des Videoendoskops 1 verriegelt. Die Achsen 46 und 5 des Lagers und des Videoendoskops 1 fallen zusammen. Die Röhre 42 enthält einen kleinen Motor 121, dessen Übertragungsachse 47 parallel zu der Achse 43 der Röhre 42 ist und welcher an seinem distalen Ende 48 eine Schneckenschraube 49 trägt, welche bewirkt, dass der innere Teil 50 des Kugellagers 45 sich in einer Ebene senkrecht zu der Achse 47 des Motors 121 dreht, was das Videoendoskop 1, welches damit verbunden ist, mit sich zieht.

Eine in einer Steuerbox 124 angeordnete elektronische Platte 123, welche die Oben/Unten- und Links/Rechts-Umkehr des Bildes bewerkstelligt, trägt zwei Knöpfe 51 zum Befehlen der Oben/Unten-Umkehr bzw. zum Befehlen der Links/Rechts-Umkehr. Der Oben/Unten-Umkehrbefehl bewirkt die Umkehr der Adressierung der Videosignale, welche von der CCD-Aufnahmeeinheit 4 ausgesendet werden; der Links/Rechts-Umkehrbefehl befielt zunächst dem kleinen Motor 121, welcher innerhalb der Röhre 42 des Gelenkarms 2 installiert ist, eine halbe Umdrehung auszuführen, und kehrt dann die Adressierung der Videosignale um, welche von der CCD-Einheit 4 ausgesendet werden.


Anspruch[de]
  1. Einrichtung zur medizinischen Benutzung und insbesondere zur Benutzung durch einen Zahnarzt, deren hauptsächliches Element ein von einem kompensierten Gelenkarm (2) getragenes steifes Direktansichtsvideoendoskop (1) ist, umfassend:

    A – ein steifes Direktansichtsvideoendoskop (1) mit einer signalakkumulierenden bildaufnehmenden Einrichtung mit einer CCD-Aufnahmeeinheit (4), bestehend aus einem Griff (3), welcher sich in eine koaxial mit diesem liegende optische Röhre (10) erstreckt, wobei die optische Röhre (10) ausgeführt ist, in der Ebene der CCD-Aufnahmeeinheit (4) ein Bild des untersuchten Objekts (7) bereitzustellen, wobei die Bildgebung in die Verlängerung der Achse (5) des Videoendoskops (1) gerichtet ist,

    B – eine Hülle (9), welche beweglich ist und die optische Röhre (10) bedeckt und welche es erlaubt, eine um 90° verschwenkte Ansicht zu erhalten und das Sichtfeld (7) zu beleuchten, wobei die Hülle (9) koaxial mit der optischen Röhre (10) ist, wobei die 90°-Übertragungseinrichtung der Hülle (9) mit einem Totalreflexionsprisma (126) an ihrem distalen Ende (125), wobei die Achse der Austrittsfläche (131) des Prismas (126) mit der Achse (5) der optischen Röhre (10) zusammenfällt, und mit einer Lichtquelle (60) bestehend aus einer oder mehreren Lampen (127), welche um die Eingangsfläche (129) des Prismas (126) angeordnet sind, wobei die Achse(n) (128) der Lampe(n) (127) senkrecht zu der Eingangsfläche (129) des Prismas (126) ist/sind, ausgeführt ist,

    C – die Hülle (9) ist in der Lage, auf der optischen Röhre (10) zu gleiten, sich frei um sich selbst zu drehen und in der Lage, in dem distalen Teil (28) des Griffs (3) des Video-Endoskops (1) verriegelt zu werden,

    D – eine bewegliche Hülle (107), welche in der Lage ist, auf der optischen Röhre (10) zu gleiten und welche dazu gedacht ist, Radiogramme bzw. Röntgenbilder auf einem Kontrollbildschirm zu untersuchen,

    E – ein kompensierter Gelenkarm (2), welcher, befestigt an seinem distalen Ende (122), eine Halterung (35) trägt, an welcher das Videoendoskop (1) verriegelt ist, wobei der kompensierte Teil (36) des Arms (2) in einer vertikalen Ebene beweglich ist und an seinem distalen Ende (37) eine Röhre (38) trägt, welche frei ist, sich um sich selbst um ihre Achse (39) zu drehen und welche vertikal bleibt, wie auch immer die Position des kompensierten Teils (36) ist, wobei der am nächsten liegende Teil (40) des kompensierten Teils (36) konstant in der horizontalen Ebene (41) bleibt, während das distale Ende (37) die Möglichkeit hat, sich in seiner Ebene von unten nach oben zu bewegen,

    F – eine in einer mit Steuerknöpfen (51) ausgestatteten Steuerbox (124) angeordnete elektronische Platte (123),

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die Einrichtung einen Generator (93) umfasst, welcher dazu ausgestaltet ist, einen Luftstrom (92) zu erzeugen, um den Griff (3) des Endoskops zu durchqueren, und dass das distale Ende (28) des Griffs (3) kleine Löcher (8) an der Basis der optischen Röhre (10) zum Abgeben des Luftstroms (92) umfasst.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die Hülle (9) auf der optischen Röhre (10) gleitet, frei ist, sich ohne Begrenzung um sich selbst zu drehen und sich mit einem Anschlag mit dem distalen Teil (28) des Griffs (3) des Video-Endoskops (1) verriegelt,

    dass ihr Innendurchmesser größer ist als der Außendurchmesser der optischen Röhre (10), um in dem Zwischenraum (130) zwischen der Hülle (9) und der optischen Röhre (10) die Zirkulation eines Luftstroms (92) zu ermöglichen,

    dass die Ausgangsfläche (131) des Prismas (126) zu der distalen Fläche (132) der Frontlinse (13) der optischen Röhre (10) parallel ist und diese berührt,

    dass die Hülle (9) befestigt auf ihrer Innenfläche (133) eine Beschichtung (134) trägt, welche fast die gesamte Innenwand (133) der Hülle (9) bedeckt und nur einen kleinen an dem distalen Ende der Beschichtung (134) gegenüberliegend der Eingangsfläche (129) des Prismas (126) angeordneten Durchgang freilässt, um den Luftstrom (92) zu ermöglichen,

    dass die Hülle (9) zusätzlich an ihrem distalen Ende (125) einen Spiegel (136) trägt, dessen Tangentialfläche senkrecht zu der Ebene ist, welche durch die optische Eingangsachse (5) des Prismas (126) und die optische Ausgangsachse (119) des Prismas (126) gebildet ist, und welche einen Winkel (A) zwischen 30 und 60° mit der Achse (5) der optischen Röhre (10) bildet,

    dass zudem der Spiegel (136) auf der der reflektierenden Seite gegenüberliegenden Seite ein angebrachtes System trägt, welches aus einer Röhre (51) besteht und dessen distaler Teil (53) sich bis zu dem distalen Teil (118) des Spiegels (135) erstreckt,

    dass die Stromzuführungskabel (139) der Lampen (127) in der Dichtung oder Beschichtung (134) versenkt sind, an deren Basis zwei Klemmen (140) angeordnet sind, welche durch Kontakt die Verbindung zwischen zwei innerhalb des Griffes (3) des Video-Endoskops (1) angeordneten Ringen (141) sicherstellen, wenn sich die Hülle (9) um sich selbst dreht.
  3. Einrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene (138) der Enden der Lampen (127) weiter vorne liegt als die Eingangsoberfläche des Prismas (129).
  4. Einrichtung nach den Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel (136) ein Konkav- oder ein Konvexspiegel ist.
  5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel (136) an einer abnehmbaren Halterung (142) befestigt ist, welcher sich mit dem distalen Teil (125) der Hülle (9) verriegelt.
  6. Einrichtung zur medizinischen Benutzung und insbesondere zur Benutzung durch einen Zahnarzt, deren hauptsächliches Element ein von einem kompensierten Gelenkarm (2) getragenes steifes Direktansichtsvideoendoskop (1) ist, umfassend:

    A – ein steifes Direktansichtsvideoendoskop (1) mit einer signalakkumulierenden bildaufnehmenden Einrichtung mit einer CCD-Aufnahmeeinheit (4), bestehend aus einem Griff (3), welcher sich in eine koaxial mit diesem liegende optische Röhre (10) erstreckt, wobei die optische Röhre (10) dazu ausgestaltet ist, in der Ebene der CCD-Aufnahmeeinheit (4) ein Bild des untersuchten Objekts (7) bereitzustellen, wobei die Bildgebung in die Verlängerung der Achse (5) des Videoendoskops (1) gerichtet ist,

    B – eine Hülle (9), welche beweglich ist und die optische Röhre (10) bedeckt und welche es erlaubt, eine um 90° verschwenkte Ansicht zu erhalten und das Sichtfeld (7) zu beleuchten, wobei die Hülle (9) koaxial mit der optischen Röhre (10) ist, wobei die 90°-Übertragungseinrichtung der Hülle (9) mit einem Totalreflexionsprisma (126) an ihrem distalen Ende (125), wobei die Achse der Austrittsfläche (131) des Prismas (126) mit der Achse (5) der optischen Röhre (10) zusammenfällt, und mit einer Lichtquelle (60) bestehend aus einer oder mehreren Lampen (127), welche um die Eingangsfläche (129) des Prismas (126) angeordnet sind, ausgeführt ist,

    C – die Hülle (9) ist in der Lage, auf der optischen Röhre (10) zu gleiten, sich frei um sich selbst zu drehen und in der Lage, in dem distalen Teil (28) des Griffs (3) des Video-Endoskops (1) verriegelt zu werden,

    D – eine bewegliche Hülle (107), welche in der Lage ist, auf der optischen Röhre (10) zu gleiten und welche dazu gedacht ist, Radiogramme bzw. Röntgenbilder auf einem Kontrollbildschirm zu untersuchen,

    E – einen kompensierten Gelenkarm (2), welcher, befestigt an seinem distalen Ende (122), einen Träger (35) trägt, auf welchem das Videoendoskop (1) verriegelt ist, wobei der kompensierte Teil (36) des Arms (2) in einer vertikalen Ebene beweglich ist und an seinem distalen Ende (37) eine Röhre (38) trägt, welche frei ist, sich um sich selbst um ihre Achse (39) zu drehen und welche vertikal bleibt, wie auch immer die Position des kompensierten Teils (36) ist, wobei der am nächsten liegende Teil (40) des kompensierten Teils (36) konstant in der horizontalen Ebene (41) bleibt, während das distale Ende (37) die Möglichkeit hat, sich in seiner Ebene von unten nach oben zu bewegen,

    F – eine in einer mit Steuerknöpfen (51) ausgestatteten Steuerbox (124) angeordnete elektronische Platte (123),

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die Einrichtung einen Generator (93) umfasst, welcher dazu ausgestaltet ist, einen Luftstrom (92) zu erzeugen, um den Griff (3) des Endoskops zu durchqueren, und dass das distale Ende (28) des Griffs (3) kleine Löcher (8) an der Basis der optischen Röhre (10) zum Abgeben des Luftstroms (92) umfasst, und

    dass die Lichtquelle (60) der Hülle aus einer oder mehreren Lampen (19) besteht, deren Achsen (105) parallel zu der Achse (5) der optischen Röhre (110) sind und welche in dem distalen Ende (125) der Hülle (9) installiert sind,

    dass die Hülle (9) die 90°-Übertragungseinrichtung trägt, welche aus einem flachen Spiegel (14), welcher einen Winkel von 45° mit der Achse (5) der optischen Röhre (10) bildet und auf welchem ein Totalreflexionsprisma (6) derart befestigt ist, dass die Achse (5) der Ausgangsfläche (11) des Prismas (6) mit der Achse (5) der optischen Röhre (10) des Video-Endoskops (1) zusammenfällt und dass es parallel zu der Ebene (132) der Frontlinse (13) der optischen Röhre (10) ist und diese berührt, besteht,

    dass die Ebene (16) des distalen Endes oder der distalen Enden der Lampe(n) (19) in Bezug auf der Ebene (132) der Frontlinse (13) weiter hinten liegt, so dass ein flacher Spiegel, dessen Ebene einen Winkel von 45° in Bezug auf die Achse (5) der optischen Röhre (10) bildet, an die Kante (98) der Frontlinse (13) der optischen Röhre (10) stoßen kann.
  7. Einrichtung nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die Hülle (9) an ihrem distalen Ende (125) eine 90°-Übertragungseinrichtung trägt, welche aus einem Totalreflexionsprisma (126) besteht, bei dem die Achse der Ausgangsfläche (25) mit der Achse (5) der optischen Röhre (10) zusammenfällt, wobei die Ausgangsfläche (25) parallel zu der Ebene (132) der distalen Fläche der Linse (13) der optischen Röhre (10) ist und diese berührt,

    dass die Hülle (9) weiterhin einen an ihrem distalen Teil (125) befestigten kleinen Arm (23) aufweist, dessen am nächsten liegender Teil aus einer Röhre (29) in eine Richtung entgegengesetzt zu der Eingangsfläche (129) des Prismas (126) besteht, wobei die Achse der Röhre (29) mit der optischen Achse (5) der Eingangsfläche (26) des Prismas (126) zusammenfällt,

    dass sich die Röhre (29) mit einer zweiten koaxialen Röhre (31) verlängert, welche in der Lage ist, sich um sich selbst zu drehen und welche um 360° gekrümmt ist, so dass ihre distale Fläche (32) gegenüberliegend der Eingangsfläche (26) des Prismas (126) ist,

    dass der Arm (23) an seinem distalen Ende (24) eine Lichtquelle trägt, welche aus einer oder mehreren Lampen (22) besteht, deren Licht zu der Eingangsfläche (129) des Prismas (126) gelenkt wird, wobei genügend Platz für den Zahn (7) des Patienten zwischen den zwei Flächen gelassen wird.
  8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mobile Hülle (107) an ihrem distalen Ende eine rechteckige parallelepipedförmige Kammer trägt, welche auf die Achse (5) der Hülle zentriert ist und deren dem distalen bildaufnehmenden Ende des Video-Endoskops gegenüberliegende Fläche aus einer geschmirgelten lichtdurchlässigen Wand besteht, auf welcher die Radiogramm- bzw. Röntgenfolie fixiert ist.
  9. Einrichtung nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass sich die Röhre (38) in ihrem rechtwinkligen distalen Teil (41) dreht,

    dass sich der distale Teil (41) zu einer vierten zylindrischen Röhre (42) mit derselben Achse (43) verlängert, welche frei ist, sich um sich selbst zu drehen,

    dass an dem distalen Ende (44) der Röhre (42) ein Kugellager (45) befestigt ist, dessen Achse (46) senkrecht zu der Achse der Röhre (42) steht und in welchem sich der Griff (3) des Videoendoskops (1) verriegelt, wobei die Achsen (46) bzw. (5) des Lagers bzw. des Videoendoskops (1) zusammenfallen,

    dass die Röhre (42) einen kleinen Motor (121) enthält, welcher seine Übertragungsachse (47) parallel zu der Achse (43) der Röhre (42) ausgerichtet hat und welcher an seinem distalen Ende (48) eine Schneckenschraube (49) trägt, welche bewirkt, dass sich der innere Teil (50) des Kugellagers (45) in einer Ebene senkrecht zu der Achse (47) des Motors (121) dreht, wobei er das Video-Endoskop (1), welches damit verbunden ist, mit sich zieht.
  10. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Platte (123) die Umkehr der Adressierung der von der CCD-Aufnahmeeinheit gesendeten Signale durchführt, wenn einer der zwei Knöpfe (51) der Steuerbox (124) gedrückt ist, und sie, wenn der zweite Steuerknopf der Steuerbox (124) gedrückt ist, sie den ersten Befehl an den kleinen Motor (121), welcher in der Röhre (42) des Gelenkarms (2) installiert ist, gibt, um eine halbe Drehung durchzuführen, und zum selben Zeitpunkt die Adressierung der von der CCD-Aufnahmeeinheit (4) gesendeten Signale umkehrt.
  11. Einrichtung zur medizinischen Benutzung und insbesondere zur Benutzung durch einen Zahnarzt, deren hauptsächliches Element ein von einem kompensierten Gelenkarm (2) getragenes steifes Direktansichtsvideoendoskop (1) ist, umfassend:

    A – ein steifes Direktansichtsvideoendoskop (1) mit einer signalakkumulierenden bildaufnehmenden Einrichtung mit einer CCD-Aufnahmeeinheit (4), bestehend aus einem Griff (3), welcher sich in eine koaxial mit diesem liegende optische Röhre (10) erstreckt, wobei die optische Röhre (10) ausgeführt ist, in der Ebene der CCD-Aufnahmeeinheit (4) ein Bild des untersuchten Objekts (7) bereitzustellen, wobei die Bildgebung in die Verlängerung der Achse (5) des Videoendoskops (1) gerichtet ist,

    B – eine Hülle (9), welche beweglich ist und die optische Röhre (10) bedeckt und welche es erlaubt, eine um 90° verschwenkte Ansicht zu erhalten und das Sichtfeld (7) zu beleuchten, wobei die Hülle (9) koaxial mit der optischen Röhre (10) ist, wobei die 90°-Übertragungseinrichtung der Hülle (9) mit einem Totalreflexionsprisma (126) an ihrem distalen Ende (125), wobei die Achse der Austrittsfläche (131) des Prismas (126) mit der Achse (5) der optischen Röhre (10) zusammenfällt, und mit einer Lichtquelle (60) bestehend aus einer oder mehreren Lampen (127), welche um die Eingangsfläche (129) des Prismas (126) angeordnet sind, wobei die Achse(n) (128) der Lampe(n) (127) einen Winkel von weniger als 90° mit der optischen Achse (119) der Eingangsfläche (129) des Prismas (126) bildet/n, ausgeführt ist,

    C – die Hülle (9) ist in der Lage, auf der optischen Röhre (10) zu gleiten, sich frei um sich selbst zu drehen und in der Lage, in dem distalen Teil (28) des Griffs (3) des Video-Endoskops (1) verriegelt zu werden,

    D – eine bewegliche Hülle (107), welche in der Lage ist, auf der optischen Röhre (10) zu gleiten und welche dazu gedacht ist, Radiogramme bzw. Röntgenbilder auf einem Kontrollbildschirm zu untersuchen,

    E – ein kompensierter Gelenkarm (2), welcher, befestigt an seinem distalen Ende (122), einen Träger (35) trägt, auf welchem das Videoendoskop (1) verriegelt ist, wobei der kompensierte Teil (36) des Arms (2) in einer vertikalen Ebene beweglich ist und an seinem distalen Ende (37) eine Röhre (38) trägt, welche frei ist, sich um sich selbst um ihre Achse (39) zu drehen und welche vertikal bleibt, was auch immer die Position des kompensierten Teils (36) ist, wobei der am nächsten liegende Teil (40) des kompensierten Teils (36) konstant in der horizontalen Ebene (41) bleibt, während das distale Ende (37) die Möglichkeit hat, sich in seiner Ebene von unten nach oben zu bewegen,

    F – eine in einer mit Steuerknöpfen (51) ausgestatteten Steuerbox (124) angeordnete elektronische Platte (123),

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die Einrichtung einen Generator (93) umfasst, welcher ausgelegt ist, einen Luftstrom (92) zu erzeugen, um den Griff (3) des Endoskops zu durchqueren, und dass das distale Ende (28) des Griffs (3) des Griffs (3) kleine Löcher (8) an der Basis der optischen Röhre (10) zum Abgeben des Luftstroms (92) umfasst.
  12. Einrichtung nach Ansprüchen 1, 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (3) zudem einen Mikromotor enthält, um zu bewirken, dass sich die CCD-Aufnahmeeinheit (4) um ihre Achse dreht.
Es folgen 12 Blatt Zeichnungen






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