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Dokumentenidentifikation DE69828570T2 16.02.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000917408
Titel Luftzirkulationsstruktur für Mikrowellenofen
Anmelder LG Electronics Inc., Seoul/Soul, KR
Erfinder Kang, Jong-Soo, Changwon, Kyungsangnam-Do, KR;
Seo, Dong-Wan, Changwon, Kyungsangnam-Do, KR
Vertreter Wablat und Kollegen, 14129 Berlin
DE-Aktenzeichen 69828570
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.11.1998
EP-Aktenzeichen 984028001
EP-Offenlegungsdatum 19.05.1999
EP date of grant 12.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.02.2006
IPC-Hauptklasse H05B 6/80(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Mikrowellenofen, und insbesondere eine Luftzirkulationsstruktur für einen Mikrowellenofen, die in der Lage ist, wirksam Wärme von elektrischen Bauteilen wegzuführen und eine Kochkammer zu entfeuchten, indem eine wirksame einfachere Luftzirkulation in einem Mikrowellenofen, der einen Maschinenraum unter der Kochkammer aufweist, ermöglicht wird.

2. Stand der Technik

Allgemein dient der Mikrowellenofen zum Kochen von Nahrung durch Verwendung von durch eine Mikrowellenerzeugungsquelle erzeugten Mikrowellen und ist mit einer Tür, einer Kochkammer, in der Nahrung gekocht wird, und einem Maschinenraum, der zahlreiche Bauteile aufweist, ausgebildet.

Im so aufgebauten Mikrowellenofen ist eine Anordnung zur Luftzirkulation ausgebildet zum schnellen Wegführen von Wärme von einem Magnetron und einem Hochspannungstransformator, die im Maschinenraum angebracht sind, und zum externen Zuführen von Luft in das Innere des Mikrowellenofens zum Abführen eines Hochtemperaturdampfes, der im Inneren der Kochkammer während eines Kochbetriebs gebildet wird, auf die Aussenseite.

Wie in den 1 und 2 dargestellt, ist bei der konventionellen Anordnung zur Luftzirkulation für einen Mikrowellenofen ein Ansaugführungsteil 7 zum Ansaugen von Luft von der Aussenseite des Mikrowellenofens an einer inneren Fläche einer hinteren Platte ausgebildet, und ein Gebläse 6 zum Ansaugen von Luft von der Aussenseite des Mikrowellenofens ist am Ansaugführungsteil 7 angebracht.

Das Gebläse 6, das eine vorbestimmte Ansaugkraft zum Ansaugen von Luft von der Aussenseite des Mikrowellenofens erzeugt, wird von einem Gebläsemotor 6M angetrieben.

Zusätzlich ist im Maschinenraum 11, der an einer äußeren seitlichen Fläche eines Hohlraums 1 ausgebildet ist, eine Luftdurchführung 8 zur Führung der externen Luft zum Kühlen des Magnetrons 9 in das Innere der Kochkammer 3 angebracht.

In den Zeichnungen repräsentiert das Bezugszeichen 2 eine Tür, 5 einen Luftansaugkanal und 10 einen Hochspannungstransformator.

Die Luftzirkulation bei der Anordnung zur Luftzirkulation für einen konventionellen Mikrowellenofen wird mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen erklärt.

In der Anordnung zur Luftzirkulation für einen konventionellen Mikrowellenofen wird, wenn der Gebläsemotor 6M angetrieben wird, um dadurch das Gebläse 6 rotieren zu lassen und eine vorbestimmte Ansaugkraft zu erzeugen, Luft in das Innere des Mikrowellenofens durch den in der Rückplatte 4 ausgebildeten Luftansaugkanal 5 eingeführt.

Die in das Innere des Mikrowellenofens eingeführte Luft wird durch das an der inneren Fläche der Rückplatte 4 ausgebildete Ansaugführungsteil 7 geführt und strömt zum Magnetron 9 und zum Hochspannungstransformator 10, um dadurch das Magnetron 9 und den Hochspannungstransformator 10 zu kühlen, und strömt dann durch die Luftdurchführung 8 in das Innere der Kochkammer 3.

Die in das Innere der Kochkammer 3 geströmte Luft wird zusammen mit dem Dampf in der Kochkammer 3 auf die Aussenseite der Kochkammer 3 abgeführt, um dadurch Dampf aus der Kochkammer 3 zu entfernen.

Da die Anordnung zur Luftzirkulation für einen konventionellen Mikrowellenofen jedoch einen an einer seitlichen Fläche des Mikrowellenofens vorgesehenen Maschinenraum umfasst, ist die konventionelle Anordnung zur Luftzirkulation nicht geeignet für einen in verschiedenen Anordnungen ausgebildeten Mikrowellenofen.

Zusammenfassung der Erfindung

Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung zur Luftzirkulation für einen Mikrowellenofen vorzusehen, die die zuvor erwähnten bei der konventionellen Technik angetroffenen Probleme überwindet.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist das Vorsehen einer Anordnung zur Luftzirkulation für einen Mikrowellenofen, die in der Lage ist, Wärme wirksam von elektrischen Bauteilen eines Mikrowellenofens, der einen unter einer Kochkammer angeordneten Maschinenraum aufweist, wegzuführen und das Innere der Kochkammer zu entfeuchten.

Um die oben genannten Aufgaben zu lösen, wird ein einen Maschinenraum, eine Kochkammer und eine Mikrowellenofentür umfassender Mikrowellenofen der aus den Dokumenten JP 61 186722 A, WO 86 02143 A und DE 36 08 432 A bekannten Art gemäß Anspruch 1 vorgesehen. Vorteilhafterweise umfasst der erfindungsgemäße Mikrowellenofen ferner die Merkmale der abhängigen Ansprüche 2 bis 6.

Zusätzliche Vorteile, Gegenstände und Merkmale der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung ersichtlich.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Die vorliegende Erfindung wird vollständig verständlich aus der unten folgenden detaillierten Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, die nur zum Zweck der Veranschaulichung dienen und daher die vorliegende Erfindung nicht einschränken. Es zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht zur Darstellung einer inneren Anordnung eines konventionellen Mikrowellenofens, in dem ein Maschinenraum an einer seitlichen Fläche einer Kochkammer angebracht ist;

2 eine Ansicht zur Darstellung eines Luftstroms bei einer Anordnung zur Luftzirkulation für einen konventionellen Mikrowellenofen;

3 eine seitliche Querschnittsansicht zur Darstellung einer erfindungsgemäßen Anordnung zur Luftzirkulation für einen Mikrowellenofen; und

4 eine Querschnittsdraufsicht zur Darstellung einer erfindungsgemäßen Anordnung zur Luftzirkulation für einen Mikrowellenofen.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Die erfindungsgemäßen Ausführungsformen werden mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.

Bei der in den 3 und 4 dargestellten erfindungsgemäßen Anordnung zur Luftzirkulation für einen Mikrowellenofen sind ein Gebläse 31 und ein Gebläsemotor 30 zum Antreiben des Gebläses 31 innerhalb einer Basisplatte 28 vorgesehen. Ein Mikrowellenführungsteil 33 ist unter einer Grundplatte 24 einer Kochkammer 20 ausgebildet.

Zusätzlich ist ein Magnetron 35 an einer seitlichen Fläche des Wellenführungsteils 33 zum Erzeugen von Mikrowellen angebracht, wobei sich seine Seitenfläche gegenüber dem Gebläse 31 befindet.

Wie in den 3 und 4 dargestellt, ist ein Einlasskanal 25 an einem Endteil der Grundplatte 24, die den Boden der Kochkammer 20 bildet, zum Strömen der vom Gebläse 31 angesaugten Luft in die Kochkammer 20 dadurch ausgebildet.

Der Einlasskanal 25 ist nahe der Tür 21 ausgebildet, um zu verhindern, dass Tau auf der inneren Fläche der Tür kondensiert und zur wirksamen Zirkulation der Luft innerhalb der Kochkammer 20.

Zusätzlich ist ein erster Entlüftungskanal 27 an einem oberen Teil der hinteren Platte, die die hintere Fläche der Kochkammer 20 bildet, zum Strömen der in der Kochkammer 20 zirkulierenden Luft auf die Aussenseite dadurch ausgebildet, um dadurch die Luft hoher Temperatur in der Kochkammer 20 wirksam umzuwälzen.

Ein Führungsteil 40 zur Entlüftung ist an einem äußeren Teil der hinteren Platte, in dem der erste Entlüftungskanal 27 ausgebildet ist, ausgebildet, um dadurch die Abfuhr der Luft durch den ersten Entlüftungskanal 27 zu führen.

Das Führungsteil 40 zur Entlüftung ist auf das wirksame Entlüften der Luft gerichtet, auch wenn der Mikrowellenofen nahe der Haus- oder Gebäudewand angebracht ist, indem genügend Raum zwischen der Wand und der hinteren Fläche des Mikrowellenofens erhalten bleibt, um dadurch eine wirksame externe Absaugen von Luft zu implementieren.

Zusätzlich ist ein zweiter Entlüftungskanal 29 an der die Bodenfläche des Maschinenraumes 23 bildenden Grundplatte 28 ausgebildet, um die während des Durchströmens des Magnetrons erwärmte Luft nach aussen zu führen.

In den Zeichnungen repräsentiert das Bezugszeichen 26 eine Rückflächenplatte und 45 stellt einen Boden dar.

Die auf einer erfindungsgemäßen Anordnung zur Luftzirkulation basierende Zirkulation der Luft wird mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen erklärt.

Bei der erfindungsgemäßen Anordnung zur Luftzirkulation für einen Mikrowellenofen wird, wenn dem Mikrowellenofen elektrische Energie zugeführt wird, der Kochbetrieb in der Kochkammer gestartet und der Gebläsemotor 30 angetrieben, und das Gebläse 31 dreht sich. Dadurch wird Luft zwangsweise von der Aussenseite des Mikrowellenofens in den Maschinenraum 23 durch die Rotationskraft des Gebläses 31 eingeführt, und die so eingeführte Luft durchströmt das Magnetron 35, den Hochspannungstransformator etc., um dadurch Wärme davon wegzuführen.

Ein Teil der durch das Magnetron 35 und den Hochspannungstransformator geströmten Luft wird durch den auf der Grundplatte 28, die die Bodenfläche des Maschinenraums 23 bildet, ausgebildeten zweiten Entlüftungskanal 29 zur Aussenseite des Mikrowellenofens abgeführt, und die rest1iche Luft strömt in das Innere der Kochkammer 20 durch den am Endteil der Grundplatte 24, die die Bodenfläche der Kochkammer 20 bildet, ausgebildeten Einlasskanal 25.

Die in die Kochkammer 20 geströmte Luft zirkuliert im Inneren der Kochkammer 20 und nimmt Dampf im Inneren der Kochkammer 20 auf.

Zu diesem Zeitpunkt wird die ins Innere der Kochkammer 20 geströmte Luft durch Luft hoher Temperatur im Inneren der Kochkammer 20 erwärmt und strömt vom unteren Teil zum oberen Teil innerhalb der Kochkammer und wird dann durch den am oberen Endteil der Rückflächenplatte, die die hintere Fläche der Kochkammer 20 bildet, ausgebildeten ersten Entlüftungskanal 27 auf die Aussenseite des Mikrowellenofens durch die Führung des Führungsteils 40 zur Entlüftung abgeführt.

Da der Einlasskanal 25 an einem Endteil der Bodenplatte 24 der Kochkammer 20 ausgebildet ist, strömt, wenn durch den Einlasskanal 25 Luft von aussen dort hinein geführt wird, ein Teil der so eingeführten Luft entlang der inneren Fläche der Tür 21 nach oben.

Hier kann der oben beschriebene Luftstrom das Entfernen des sich entlang der inneren Fläche der Tür 21 bewegenden Dampfes unterstützen und dadurch eine Taukondensation an der inneren Fläche der Tür verhindern.

Wie oben beschrieben ist es bei einem Mikrowellenofen, der einen Maschinenraum unter der Kochkammer aufweist, möglich, wirksamer Luft in das Innere des Mikrowellenofens anzusaugen, um dadurch einen Wegführungsvorgang von durch Bauteile wie beispielsweise einem Magnetron, etc. erzeugter Luft hoher Temperatur, im Vergleich zur konventionellen Technik zu verbessern.

Zusätzlich ist es bei der vorliegenden Erfindung möglich, eine Taukondensation an der inneren Fläche der Tür zu verhindern, indem ein Einlasskanal am oberen Teil der Kochkammer angebracht ist, so dass der Dampf im Inneren der Kochkammer durch die in die Kochkammer strömende Luft wirksam entfernt wird.

Wenngleich die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zu illustrativen Zwecken offenbart wurden, wird der Fachmann einsehen, dass zahlreiche Modifikationen, Zusätze und Ersetzungen möglich sind, ohne den Bereich der Erfindung, wie in den beigefügten Ansprüchen vorgetragen, zu verlassen.


Anspruch[de]
  1. Mikrowellenofen mit einem Maschinenraum (23), einer Kochkammer (20) und einer Mikrowellenofen-Tür (21), dadurch gekennzeichnet, dass der Mikrowellenofen

    ein Gebläse (31) zum Bereitstellen von Luft in das Innere des unterhalb der Kochkammer (20) angebrachten Maschinenraums (23);

    eine Grundplatte (24), die mindestens einen Lufteinlasskanal (25) aufweist, durch den die Luft vom Gebläse (31) und von elektrischen Bauteilen des Mikrowellenofens erzeugte Strahlungswärme in die Kochkammer (20) beigebracht wird und der neben der Tür (21) vorgesehen ist; und

    eine Rückflächenplatte (26), die einen ersten Entlüftungskanal (27) aufweist, durch den die Luft in der Kochkammer (20) aus dem Mikrowellenofen abgeführt wird, umfasst.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, worin der Lufteinlasskanal (25) an einem Endteil der Grundplatte (24) ausgebildet ist und der erste Entlüftungskanal (27) an einem oberen Teil der Rückfläche ausgebildet ist, um dadurch eine natürliche Zirkulation der Luft im Inneren der Kochkammer (20) auszubilden.
  3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, worin ein Führungsteil (40) zur Entlüftung an einem Teil entsprechend dem ersten Entlüftungskanal (27) ausgebildet ist, um die aus der Kochkammer (20) abgeleitete Luft zur Aussenseite des Mikrowellenofens zu führen.
  4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin ein zweiter Entlüftungskanal (29) an einer unteren Fläche des unterhalb der Kochkammer (20) angebrachten Maschinenraums (23) ausgebildet ist, um die Luft, die die Wärme von den elektrischen Bauteilen wegführt, dadurch zur Aussenseite des Mikrowellenofens abzuleiten.
  5. Mikrowellenofen nach Anspruch 1, worin das Gebläse (31) im Maschinenraum (23) angeordnet ist.
  6. Mikrowellenofen nach Anspruch 1, worin die Grundplatte (24) zwei oder mehrere Einlasskanäle (25) aufweist, die entlang eines Randteils nahe der Öffnung der Kochkammer (20) ausgebildet sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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