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Dokumentenidentifikation DE202005014331U1 23.02.2006
Titel Schwenkbare Abdeckvorrichtung für First, Grat und Kehle
Anmelder Fleck, Oskar, 45711 Datteln, DE
Vertreter Dr. Hoffmeister & Tarvenkorn, 48147 Münster
DE-Aktenzeichen 202005014331
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.02.2006
Registration date 19.01.2006
Application date from patent application 09.09.2005
IPC-Hauptklasse E04D 13/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse E04D 1/30(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      E04D 3/40(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Abdeckvorrichtung für First, Grat und Kehle eines mit Dacheindeckungselementen eingedeckten Daches, aufweisend zwei formstabile Profile, die im Einbauzustand zueinander spiegelsymmetrisch angeordnet sind und jeweils auf einem Rand der Dacheindeckungselemente aufliegen.

Aus DE 43 34 019 des Anmelders ist bekannt, die Übergangsbereiche zweier aneinander stoßenden, geneigten Dachflächen, beispielsweise am First oder Grat, mit zueinander spiegelsymmetrisch angeordneten Dichtungselementen abzudecken, die jeweils ein formstabiles T-Profil aufweisen, welches wiederum mit einem massiven Schaumstoffstreifen verklebt ist. Die erforderlichen Luftdurchtrittskanäle sind durch mehrere lösbar an den T-Profilen angeordnete Distanzelemente gebildet. Zur Fixierung der Dichtungselemente sind hakenförmige, metallene Befestigungen vorgesehen, die jeweils einen in den jeweiligen Dachsparren, Pfette oder Konterlatte eintreibbaren Nagel und einen Druckarm aufweisen, mit dem das T-Profil und der darunter liegende Schaumstoffstreifen gegen die Oberfläche der Dacheindeckungselemente pressbar ist.

Die Abdeckungen dieser Bauart haben sich bewährt, jedoch besteht der Bedarf an Vereinfachung der Konstruktion, die ohne in die hölzernen Dachsparren eintreibbare Befestigungselemente auskommt. Es stellt sich daher die Aufgabe, eine neuartige Abdeckvorrichtung für First und Grat anzugeben, die den neuen Erfordernissen Rechnung tragen können. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist, die neue Abdeckvorrichtung auch an bereits verkleidete Dachkehle anzupassen.

Diese Aufgabe ist durch eine Abdeckvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass die formstabilen Profile jeweils mit wenigstens einem auf eine Oberfläche der Dacheindeckungselemente aufklebbaren, bahnförmigen Fixierstreifen verbunden sind.

Als Fixierstreifen können flächenhafte, klebrige Gebilde in Frage kommen, die über wenigstens eine Klebefläche verfügen, mit der sich zum einen eine dauerhafte Überlappungsverbindung mit dem Profil und zum zweiten eine ebenfalls dauerhafte Klebeverbindung mit der Oberfläche der Dacheindeckungselemente erzielen lässt. Da die Klebeverbindungen an der Dachhaut den Witterungseinflüssen, beispielsweise einer starken Sonneneinstrahlung und großen Temperaturunterschieden ausgesetzt sind, müssen Maßnahmen getroffen werden, die das Lösen der Klebeverbindungen nach der Montage der Abdeckvorrichtung am Dach verhindern.

Zu dem Zweck kann der Fixierstreifen aus einer bleibend verformbaren Klebemasse, wie Butylkautschuk, gefertigt sein, die mit einer folienartigen Schutzschicht verklebt ist.

Die folienartige Schutzschicht soll einem an sich bekannten Kriecheffekt der an der geneigten Oberfläche verlegten Klebemasse entgegenwirken. Hierzu kann eine kreppartige Schutzschicht von einer wellenförmigen Struktur gewählt werden, deren Wellenberge und – täler ganzflächig mit der Butylmasse des Fixierstreifens so verklebt sind, dass zwischen der Schutzschicht und der Klebemasse praktisch keine Hohlräume verbleiben. Vorzugsweise verlaufen die Wellenberge und – täler der mit dem Fixierstreifen verklebten Schutzschicht quer zur Längsrichtung des Flügelteils, so dass die Dehnung des Fixierstreifens praktisch nur in die Längsrichtung des Flügelteils möglich ist. Die Schutzschicht kann eine Kunststoff- oder Metallfolie sein.

Zusätzlich kann der Fixierstreifen mit wenigstens einer in die Klebemasse eingebetteten, ebenso bleibend verformbaren Stabilisierungsschicht ausgestattet sein. Hierzu eignen sich beispielsweise Streckmetall-Gitter oder Drahtgeflecht aus nicht federndem, weichem Metall.

Bei der Überlappungsverbindung kann der Fixierstreifen auf beliebiger Seite des Profils aufliegen.

Das formstabile Profil des Flügelteils kann eine aus Hartkunststoff oder Metall hergestellte Flachleiste, ein L-, U- oder T-Profil sein. Das Profil kann auch bogen- oder S-förmig sein.

Der Fixierstreifen ist im Einbauzustand mit seiner außerhalb des Profils liegenden Klebefläche auf die Oberfläche der Dacheindeckungselemente aufgeklebt, so dass das auf den Dacheindeckungselementen liegende Profil nach Bedarf um die Schwenkachse verschwenkt und gehoben werden kann.

Für eine für den First und Grat bestimmte Abdeckvorrichtung können formstabile L-, T- oder U-Profile zum Einsatz kommen. Hierbei wird insbesondere ein L- oder T-Profil empfohlen, welches mehrere in seiner Querrichtung verlaufende, an sich bekannte rippen- oder stegartige Erhabenheiten aufweisen kann, die vorzugsweise an einem mit dem Fixierstreifen verklebten L-Schenkel des L-Profils bzw. an einem Mittelsteg des T-Profils angeordnet sind. Das T-Profil kann gleich- oder ungleichschenkelig sein. Die Rippen bzw. Stege sorgen für eine erforderliche Belüftung bei aufgesetzten First- oder Gratziegeln, da zwischen den Rippen bzw. Stegen Luftdurchtrittskanäle vorhanden sind.

Die Vorteile der neuen Abdeckvorrichtung für First und Grat liegen insbesondere darin, dass

  • – die komplette Abdeckvorrichtung lediglich aus zwei auf die Dacheindeckungselemente auf klebbaren und verschwenkbaren Flügelteilen besteht;
  • – die Abdeckvorrichtung einen vereinfachten Zugang zum Raum zwischen den beiden jeweiligen first- oder gratseitigen Kanten der Dachpfannen, beispielsweise bei Renovierungs- oder Inspektionsarbeiten ermöglicht, ohne die Abdeckung oder deren Teil abnehmen zu müssen;
  • – der Materialaufwand für die Herstellung von Flügelteilen und die Montagekosten der Abdeckvorrichtung äußerst gering sind;
  • – der Vorfertigungsgrad der Abdeckvorrichtung deren Montage durch ungeübte Personen ermöglicht.

Für die Abdeckung der Dachkehle eignen sich Flügelteile, deren formstabile Profile im Einbauzustand keine über die Dacheindeckungselemente ragenden Kanten haben. Hierzu zählen vor allem Flach- oder L-Profile. Der Zweck einer solchen neuartigen Abdeckvorrichtung für Dachkehle ist, den Insekten und Kleintieren den Zugang zu den Hohlräumen zwischen den gewölbten Dacheindeckungselementen und den Dachlatten zu versperren.

Die Verklebung der Flügelteile mit den Dacheindeckungselementen ist unter normalen Bedingungen dauerhaft, jedoch lässt sich nach Bedarf, beispielsweise bei Reparaturarbeiten durch langsames Abziehen per Hand lösen.

Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Figuren zeigen:

1a ein aus einer Flachleiste und einem Fixierstreifen bestehendes Flügelteil, in einer perspektivischen Ansicht in zwei Stellungen;

1b einen Schnitt A-A gemäß der 1a;

2a eine abweichende Ausführungsform des in 1a dargestellten Flügelteils, mit einer Unterbrechung der Stabilisierungsschicht am Fixierstreifen, in einer perspektivischen Ansicht von oben;

2b das Flügelteil gemäß der 2a mit einem sichtbaren Abziehstreifen, ebenso in einer perspektivischen Ansicht;

3 eine weitere Ausführungsform des flachen Flügelteils, mit einem Anschlagelement, in einer perspektivischen Ansicht;

4 ein aus einem bogenförmigen Profil und einem Fixierstreifen bestehendes Flügelteil, in einer perspektivischen Ansicht;

5 ein aus einem L-Profil und einem Fixierstreifen bestehendes Flügelteil, in einer perspektivischen Ansicht;

6 eine abweichende Ausführungsform des in 5 dargestellten Flügelteils, mit einem zusätzlichen Klebestreifen, in einer perspektivischen Ansicht;

7 eine an einer Dachkehle angeordnete Abdeckvorrichtung, bestehend aus zwei Flügelteilen gemäß 1a, in einer schematischen Draufsicht auf die Dachkehle;

8 einen Schnitt B-B gemäß 7;

9 eine aus zwei Flügelteilen gemäß 6 bestehende und an einer Dachkehle montierte Abdeckvorrichtung, in einer perspektivischen Ansicht;

10 einen Schnitt C-C gemäß 9;

11 einen Abschnitt eines L-förmigen Flügelteils mit Rippen und einer Abstufung, in einer perspektivischen Ansicht;

12 einen Abschnitt eines L-förmigen, ebenfalls gerippten Flügelteils mit Aussparungen am freien L-Schenkel, in einer perspektivischen Ansicht;

13 einen Abschnitt eines U-förmigen Flügelteils, ebenfalls in einer perspektivischen Ansicht;

14a eine aus Flügelteilen gemäß 12 bestehende, an einem First montierte Abdeckvorrichtung, in einem schematischen Schnitt senkrecht zur Firstbohle, vor dem Aufsetzen des Firstziegels;

14b die Abdeckvorrichtung gemäß 14a nach dem Aufsetzen des Firstziegels.

Die 14a und 14b zeigen eine Abdeckvorrichtung 100 für First oder Grat, bestehend aus zwei auf eine Oberfläche 10 der Dacheindeckungselemente 1 aufgeklebten, zueinander spiegelsymmetrisch angeordneten Flügelteilen 5.1, 5.2. Die Flügelteile 5.1, 5.2 setzen sich jeweils aus einem Abschnitt eines in der 12 dargestellten, ungleichschenkeligen T-Profils 4.1 und einem mit diesem verklebten Fixierstreifen 2 zusammen.

Der Fixierstreifen 2 besteht aus einer Schicht 13 (vgl. 11) einer bleibend verformbaren Klebemasse aus Butylkautschuk, einer witterungsbeständigen, biegsamen Schutzschicht 15 und aus einer in die Klebemasse eingebetteten, ebenfalls bleibend verformbaren, gitterartigen Stabilisierungsschicht 17 aus Streckmetall, deren Maschen etwa 8 mm bis 10 mm groß sind.

Die Schutzschicht 15 besteht aus einer Kunststoff-Folie von einer wellenförmigen, Wellenberge und – täler 23; 24 aufweisenden Struktur, die in einem speziellen Verfahren unter Ausnutzung von Wärme der noch zähflüssigen Butylmasse gebildet worden ist. Die Schutzschicht ist ganzflächig mit der Schicht 13 der Butylmasse verklebt, wobei die gesamte Klebefläche dank der wellenförmiger Struktur wesentlich größer als die plane Oberfläche der Schutzschicht 15 ist. Da die Wellenberge und – täler 23; 24 quer zur Längsrichtung (Pfeile L; vgl. 12) des Flügelteils 5.1, 5.2 ausgerichtet sind, ergibt sich eine aus den 7 und 9 ersichtliche Konfiguration, bei der die Dehnung des Fixierstreifens praktisch nur in die Längsrichtung des Flügelteils möglich ist. Mit Bezugszahl 16 ist eine freie Längskante 16 des Fixierstreifens bezeichnet.

Gemäß den 11 und 12 bildet der Fixierstreifen 2 mit einem Mittelsteg 11 des T-Profils eine klebende Überlappungsverbindung 9, welche einerseits durch eine Längskante 7.2 des Profils und andererseits durch eine Abstufung 35 (vgl. 11) oder Rippen 29 (vgl. 12) des Mittelstegs 11 begrenzt sind. Dabei definiert die Längskante 7.2 des Profils eine Schwenkachse A des Flügelteils bzw. des Profils.

Die Verlegung der beiden Flügelteile 5.1, 5.2 wird durch die im Einbauzustand nach unten zeigenden T-Stege 12 des T-Profils erleichtert, da sich diese an den aneinander gerichteten Rändern 20.1, 20.2 der Dacheindeckungselemente 1 abstützen können. Trotzdem sind sie um die Schwenkachse A nahezu im Winkelbereich 180° verschwenkbar (vgl. 14a), weil der Fixierstreifen 2 mit seiner außerhalb des Profils 4.1 liegenden Klebefläche 8 auf die Oberfläche 10 der Dacheindeckungselemente 1 aufgeklebt ist.

Gemäß 12 sind an dem genannten T-Steg 12 Aussparungen 27 eingebracht, welche bis zu einer dem Fixierstreifen 2 abgewandten, freien Längskante 7.1 des Profils reichen. Ein zweiter T-Steg 21 des T-Profils bildet eine an sich bekannte Prallleiste gegen Schlagregen. Die Rippen 29 bilden wiederum eine Auflagefläche 22 für die Firstziegel 26, die mittels nicht dargestellter Befestigungen mit einer schematisch gezeigten Firstbohle 37 verbindbar sind. Zwischen den Rippen 29 verlaufen zahlreiche Luftdurchtrittskanäle 25, die für eine erforderliche Belüftung sorgen.

Die 13 zeigt ein U-Profil 4.2 mit mehreren Rippen 29 und mit aufgeklebtem Fixierstreifen 2, welches ebenfalls zur Abdeckung von First bzw. Grat dienen kann.

Den 7 und 8 ist eine weitere, für eine Dachkehle 30 gedachte Abdeckvorrichtung 200 zu entnehmen, aufweisend ein metallenes Profil 4.3 in der Form einer in den 1a und 1b dargestellten Flachleiste, die ebenfalls mit dem bereits beschriebenen Fixierstreifen 2 so verklebt ist, dass ihre Längskante 7.2 die vorgenannte Schwenkachse A bildet. Die übrigen Einzelheiten der Klebeverbindung und der Aufbau des Fixierstreifens bleiben unverändert. Die entlang der Dachkehle 30 verlaufenden Flachleisten der Flügelteile 5.1, 5.2 hängen mit ihren freien Längskanten 7.1 auf die Dachkehle zeigend herab und bilden auf beiden Seiten der Dachkehle jeweils einen Luftspalt 36 von geringer Höhe, im vorliegenden Fall etwa 10 mm.

Gemäß den 2a und 2b ist an der Stabilisierungsschicht 17 des Fixierstreifens 2 eine gerade, in Längsrichtung des Flügelteils verlaufende Unterbrechung 33 eingebracht, die an der außerhalb des Profils 4.3 liegenden Klebefläche 8 des Fixierstreifens 2 angeordnet ist. Die Unterbrechung 33 der Stabilisierungsschicht 17 ermöglicht ein Zusammenklappen des Fixierstreifens 2 (vgl. 2b) und Abziehen mehrerer Schutzfolienstreifen 19 (in 2b ist nur ein silikonpapierartiger Schutzfolienstreifen 19 gezeigt). Dies erleichtert die Montage und Justierung des Flügelteils an den Dacheindeckungselementen 1, da die Unterseite 18 des Fixierstreifens 2 klebrig ist.

Gemäß 3 weist die Flachleiste einen in ihrer Längsrichtung verlaufenden Anschlagsteg 34 auf, welcher zugleich eine versteifende Funktion erfüllen kann. Zwischen dem Anschlagsteg 34 und der die Schwenkachse A bildenden Längskante 7.2, also im Überlappungsbereich sind zahlreiche, dornartige Vorsprünge 31 zu sehen, die dem vorgenannten Kriecheffekt der Butylmasse entgegenwirken können. Das flache Profil kann auch mit wenigstens einer in Längsrichtung des Flügelteils verlaufenden Rippe (nicht dargestellt) versehen sein.

Für die Dachkehle eignet sich auch ein in der 4 gezeigtes, in seinem Querschnitt leicht gebogenes Profil 4.4.

Alle Profile 4.1; 4.2; 4.3 und 4.4 können bei der in 7 und 8 gezeigten Abdeckvorrichtung 200 eingesetzt werden.

Eine andere für die Dachkehle 30 vorgesehene Abdeckvorrichtung 300 zeigen die 9 und 10. Als formstabiles Profil kommt ein in 6 dargestelltes L-Profil 4.5 zum Einsatz, mit dessen zur Überlappungsverbindung vorgesehenen L-Schenkel 28 innenseitig ein zusätzlicher, schmaler Fixierstreifen 3 verklebt ist, dessen Breite der des L-Schenkels 28 entspricht. Wie die 10 zeigt, liegt der L-Schenkel 28 des L-Profils 4.5 mit seinem schmalen Fixierstreifen 3 auf den Erhebungen 14 des Dacheindeckungselementes 1 auf, wobei der breitere Fixierstreifen 2 sich an die Oberfläche 10 des Dacheindeckungselementes 1 (vgl. 9) dicht anschmiegt. Ein zweiter, freier L-Schenkel 38 des L-Profils 4.5 reicht bis zur Verkleidung der Dachkehle. Darüber hinaus sind an dem L-Schenkel 38 mehrere bis zu seiner freien Längskante 7.1 reichende Aussparungen 27 eingebracht, durch die das Regenwasser fließen kann.

Gemäß 6 ist die Überlappungsverbindung des Fixierstreifens 2 mit dem L-Profil 4.5 durch die spitzförmigen, an einer außenseitigen Kontaktfläche 32 des L-Schenkels 28 angeordneten Vorsprünge 31 stabilisiert. Die Vorsprünge 31 können im Überlappungsbereich aller bereits beschriebenen Flügelteile eingebracht sein.

Gemäß 5 ist der schmale zusätzliche Fixierstreifen 3 zwischen dem L-Schenkel 28 und dem breiteren Fixierstreifen 2 angeordnet. Die Innenfläche des L-Schenkels 28 kann ebenfalls mit den den Halt stabilisierenden Vorsprüngen versehen sein (nicht dargestellt).

1Dacheindeckungselement 2Fixierstreifen 3Fixierstreifen (schmal) 4.1 bis 4.5Profil 5.1,5.2Flügelteil 6L-Schenkel 7.1,7.2Längskante (v. 4) 8Klebefläche 9Überlappungsverbindung 10Oberfläche 11Mittelsteg 12T-Steg 13Schicht 14Erhebung (v. 1) 15Schutzschicht 16Längskante (v. 2.1, 2.2) 17Stabilisierungsschicht 18Unterseite 19Schutzfolienstreifen 20.1,20.2Rand (v. 1) 21T-Steg 22Auflagefläche 23;24Wellenberge und – täler 25Luftdurchtrittskanal 26Firstziegel 27Aussparung 28L-Schenkel 29Rippe 30Dachkehle 31Vorsprung 32Kontaktfläche 33Unterbrechung 34Anschlagsteg 35Abstufung 36Luftspalt 37Firstbohle 38L-Schenkel 100;200;300Abdeckvorrichtung ASchwenkachse LLängsrichtung (Pfeile) SSymmetrieebene

Anspruch[de]
  1. Abdeckvorrichtung (100; 200; 300) für First, Grat und Kehle eines mit Dacheindeckungselementen (1) eingedeckten Daches, aufweisend zwei formstabile Profile (4.1; 4.2; 4.3; 4.4; 4.5), die im Einbauzustand zueinander spiegelsymmetrisch angeordnet sind und jeweils auf einem Rand (20.1, 20.2) der Dacheindeckungselemente (1) aufliegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile (4.1; 4.2; 4.3; 4.4; 4.5) jeweils mit wenigstens einem auf eine Oberfläche (10) der Dacheindeckungselemente (1) auf klebbaren, bahnförmigen Fixierstreifen (2) verbunden sind.
  2. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixierstreifen (2) aus wenigstens einer Schicht (13) einer bleibend verformbaren Klebemasse, wie Butylkautschuk, besteht.
  3. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (4.1; 4.2; 4.3; 4.4; 4.5) mit dem Fixierstreifen (2) auf Überlappung verbunden sind.
  4. Abdeckvorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (4.1; 4.2; 4.3; 4.4; 4.5) mit dem überlappten Fixierstreifen (2) ein Flügelteil (5.1, 5.2) bilden, bei dem eine Längskante (7.2) des Profils (4.1; 4.2; 4.3; 4.4; 4.5) eine Schwenkachse (A) des Flügelteils (5.1, 5.2) definiert.
  5. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixierstreifen (2) mit einer witterungsbeständigen, biegsamen Schutzschicht (15) ausgestattet ist, die von einer freien Längskante (16) des Fixierstreifens (2.1, 2.2) beginnend wenigstens bis zur die Schwenkachse (A) bildenden Längskante (7.2) des Profils (4.1; 4.2; 4.3; 4.4; 4.5) reicht.
  6. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (15) eine Kreppfolie von einer wellenförmigen Struktur ist, deren Wellenberge und – täler (23; 24) ganzflächig mit der Butylmasse des Fixierstreifens (2) verklebt sind und dass die Wellenberge und – täler (23; 24) quer zur Längsrichtung (L) des Flügelteils (5.1, 5.2) angeordnet sind.
  7. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schutzschicht (15) eine Kunststoff- oder Metallfolie ist.
  8. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (4.3) eine Flachleiste ist.
  9. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (4.5) ein L-Profil ist.
  10. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (4.2) ein U-Profil ist.
  11. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (4.1) ein gleich- oder ungleichschenkliges T-Profil ist.
  12. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (4.4) in seinem Querschnitt bogen- oder S-förmig ist.
  13. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (4.1) mehrere in seiner Querrichtung verlaufende Rippen (29) aufweist.
  14. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (29) an einem mit dem Fixierstreifen (2) verklebten U- oder L-Schenkel (12; 28) des U- oder L-Profils bzw. an einem Mittelsteg (11) des T-Profils angeordnet sind.
  15. Abdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Klebemasse eine bleibend verformbare, gitterartige Stabilisierungsschicht (17) eingebettet ist.
  16. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die gitterartige Stabilisierungsschicht (17) aus Metall, vorzugsweise aus Streckmetall besteht.
  17. Abdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixierstreifen (2) mit seiner außerhalb des Profils (4.1; 4.2; 4.3; 4.4; 4.5) liegenden Klebefläche (8) auf die Oberfläche (10) der Dacheindeckungselemente (1) aufklebbar ist.
  18. Abdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungsschicht (17) an der außerhalb des Profils (4.1; 4.2; 4.3; 4.4; 4.5) liegenden Klebefläche (8) des Fixierstreifens (2) wenigstens eine in Längsrichtung des Profils verlaufende Unterbrechung (33) aufweist.
  19. Abdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixierstreifen (2) auf seiner der Schutzschicht (15) gegenüber liegenden Unterseite (18) mit wenigstens einem abziehbaren Schutzfolienstreifen (19) versehen ist.
  20. Abdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (4.1; 4.2; 4.3; 4.4; 4.5) mit zahlreichen dorn- bzw. spitzförmigen Vorsprüngen (31) versehen ist, die an einer Kontaktfläche (32) mit dem Fixierstreifen (2) angeordnet sind.
  21. Abdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (4.1; 4.2; 4.3; 4.4; 4.5) mit wenigstens einem in Längsrichtung des Profils verlaufenden Anschlagsteg (34) versehen ist.
  22. Abdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (4.1) mit wenigstens einer in Längsrichtung des Profils verlaufenden Abstufung (35) versehen ist.
  23. Abdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Profil (4.1; 4.2; 4.3; 4.4; 4.5) Aussparungen (27) eingearbeitet sind.
  24. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (27) des Profils (4.1; 4.2; 4.3; 4.4; 4.5) bis zu seiner dem Fixierstreifen (2) abgewandten, freien Längskante (7.1) reichen.
  25. Abdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Profil (4.1; 4.2; 4.3; 4.4; 4.5) wenigstens ein zusätzlicher Fixierstreifen (3) verklebt ist.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






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