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Dokumentenidentifikation DE60300566T2 23.02.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001386752
Titel Thermisches Schutzschichtübertragungsblatt und mattierter Abdruck
Anmelder Dai Nippon Printing Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Hirota, Kenichi, Tokyo-to, JP;
Fukui, Daisuke, Tokyo-to, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 60300566
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.07.2003
EP-Aktenzeichen 030171136
EP-Offenlegungsdatum 04.02.2004
EP date of grant 27.04.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.02.2006
IPC-Hauptklasse B41M 7/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schutzschicht-Thermotransferblatt. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Schutzschicht-Thermotransferblatt, das eine Schutzschicht mit einem ausgezeichneten mattierten Ton auf ein durch Sublimationsfarbstoffübertragung gebildetes Bild übertragen kann und einen Druck, umfassend ein durch Sublimationsfarbstoffübertragung gebildetes Bild und eine mattierte Schutzschicht, die auf dem Bild bereitgestellt wird.

Gegenwärtig wird Thermotransferaufzeichnung als ein einfaches Druckverfahren vielfach angewendet. Das Thermotransferaufzeichnen kann einfach verschiedene Bilder erzeugen und wird somit beim Druck eingesetzt, bei dem die Anzahl der Drucke relativ klein sein kann, beispielsweise bei der Herstellung von ID-Karten, wie Ausweiskarten, Geschäftsfotografien, oder wird in Druckern von PCs oder Videodruckern verwendet.

Wenn ein Vollfarbengradationsbild, wie eine fotografieartige Abbildung bzw. ein Porträt, erwünscht ist, ist das angewendete Thermotransferblatt derart, dass beispielsweise verschiedenfarbige Schichten von gelb, magentarot und cyanblau und gegebenenfalls schwarz als färbende Schichten in großer Zahl in einer Bildfolge auf einem kontinuierlichen Substratblatt bereitgestellt werden.

Solche Thermotransferblätter werden grob in Thermotransferblätter vom so genannten „Thermotintentransfer"-Typ, wobei die färbende Schicht geschmolzen wird und nach Erhitzen erweicht und als solche auf einen Gegenstand, d.h. eine Bildempfangsschicht, übertragen wird und Thermotransferblätter vom so genannten „Sublimationsfarbstoffübertragungs"-Typ, wobei nach Erhitzen ein in der färbenden Schicht enthaltener Farbstoff sublimiert, damit der Farbstoff auf das Bildempfangsblatt wandern kann.

Wenn das vorstehend genannte Thermotransferblatt beispielsweise zum Herstellen von Ausweiskarten oder Dokumenten angewendet wird, ist der Thermotintentransfertyp vorteilhaft, indem monotone Bilder, wie Buchstaben oder numerische Zeichen, leicht gebildet werden können. Beim Thermotintentransfertyp ist jedoch beispielsweise das Gradationsrendering der Bilder in nachteiliger Weise unbefriedigend.

Im Fall des Sublimationsfarbstofftransfertyps können andererseits Gradationsbilder, wie fotografieartige Bilder einer Fläche bzw. Porträts, getreu abgebildet werden. Durch das Sublimationsfarbstofftransferverfahren erzeugte Bilder sind jedoch in nachteiliger Weise in den Echtheits- oder Beständigkeitseigenschaften, wie Wetterfestigkeit, Abriebbeständigkeit und chemische Beständigkeit mangelhaft, weil im Gegensatz zu durch übliche Druckfarben erzeugten Bildern das Bild frei von jeglichem Träger ist und nur aus Farbstoffen gebildet wird.

(EP 1 179 753 A1) beschreibt ein Bild erzeugendes Verfahren, umfassend die Schritte des Bereitstellens eines Ausdrucks durch ein nichtsilber-farbfotografisches Hard-Copy-Aufzeichnungssystem, Bereitstellen eines Schutzschichttransferblattes, umfassend eine thermisch übertragbare Schutzschicht mit einer Einzel- oder Mehrschichtstruktur, die getrennt auf einem Substratblatt bereitgestellt wird, Legen des Druckes und des Schutzschichttransferblatts auf das Obere von dem anderen und thermisches Übertragen der Schutzschicht auf das Bild bei dem Druck, sodass mindestens der bedruckte Teil in dem Druck bedeckt ist und Abtrennen des Substratblatts von dem Schutzschichttransferblatt (vergleiche das Abstract).

(US 6 413 687 B1) beschreibt eine Transferfolie zum Bildübertragen, umfassend einen Träger, eine Trennschicht und eine Komponentenschicht (vergleiche das Abstract).

(US-A-5 427 997) beschreibt einen Wärmetransferdeckfilm, worin eine spezielle transparente Harzschicht trennbar auf einem Substratfilm bereitgestellt wird (vergleiche das Abstract).

Das nachstehend genannte Verfahren ist als ein Verfahren zum Lösen der vorstehend genannten Probleme bekannt. Insbesondere wird ein Schutzschicht-Thermotransferblatt mit einer übertragbaren Schutzschicht auf das Obere eines durch Thermotransfer von einer Wärmefusionstintenschicht oder einem sublimierbaren Farbstoff gebildetes Bild gelegt. Die Anordnung wird mit Hilfe eines Thermokopfes, einer Wärmewalze oder dergleichen zum Übertragen der übertragbaren Schutzschicht zur Bildung einer Schutzschicht auf dem Bild erhitzt. Die Bereitstellung der Schutzschicht kann die Abriebbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und andere Eigenschaften des Bildes in gewissem Umfang verbessern. Weiterhin kann die Einarbeitung eines Ultraviolettabsorptionsmittels oder dergleichen in die Schutzschicht die Lichtechtheit des Bildes verbessern.

Wenn eine Schutzschicht von dem üblichen Schutzschicht-Thermotransferblatt übertragen wird, ist eine übertragene Schutzschicht, die die äußerste Oberfläche ausmacht, eben und hat einen ausgezeichneten Glanz. Im Allgemeinen kann jedoch diese Schutzschicht nicht ein Erfordernis für einen matten Ton in Farbfotografien oder anderen Bildern erfüllen. Beispielsweise werden die nachstehend genannten Verfahren zum Erfüllen des Erfordernisses für ein mit Sublimationsfarbstoff übertragenes Bild mit einem matten Ton als wirksam angesehen:

  • 1) ein Verfahren, worin ein Füllstoff in eine Farbstoff aufnehmende Schicht in einem Thermotransferbildempfangsblatt eingearbeitet ist, unter Bildung von feinen konkaven und konvexen Flächen auf der Oberfläche der aufnehmenden Schicht;
  • 2) ein Verfahren, worin die Oberfläche eines Sublimationsfarbstoff übertragenen Bildes durch eine Reliefwalze oder dergleichen behandelt wird, unter Bildung feiner konkaver und konvexer Flächen auf der Oberfläche des Bildes;
  • 3) ein Verfahren, worin ein Füllstoff in eine Schutzschicht eingearbeitet wird; und
  • 4) ein Verfahren, worin nach der Übertragung einer Schutzschicht die Oberfläche der Schutzschicht mit einer Reliefwalze oder dergleichen behandelt wird, unter Bildung von feinen konkaven und konvexen Flächen auf der Oberfläche der Schutzschicht.

In dem Verfahren 1) macht es jedoch das Vorliegen von feinen konkaven und konvexen Flächen auf der Oberfläche der Empfangsschicht schwierig, ein hochauflösendes Bild zu erzeugen. In dem Verfahren 2) ist das Relief nachteilig für das hochauflösende Bild und verschlechtert die Bildqualität. In dem Verfahren 3) wird die Transparenz der Schutzschicht gesenkt und die Schärfe des Bildes wird gesenkt. In dem Verfahren 4) ist die Bereitstellung eines zusätzlichen Schritts zur Bilderzeugung notwendig. Da das durch Sublimationsfarbstoff übertragene Bild außerdem im Allgemeinen in einer kleinen Menge gebildet wird, ist kontinuierliches Verarbeiten unmöglich. Dies zieht hohe Kosten nach sich und somit kann das Verfahren 4) nicht zur praktischen Verwendung umgesetzt werden.

Folglich ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schutzschicht-Thermotransferblatt bereitzustellen, das einem Bild, das durch ein Sublimationsfarbstofftransferverfahren erzeugt wurde, einen ausgezeichneten matten Ton verleihen kann, ohne einen zusätzlich notwendigen speziellen Schritt und ohne Verschlechtern hoher Auflösung und hoher Schärfe der Bilder, die durch Sublimationsfarbstoff übertragenen Bildern innewohnen, bereitzustellen.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Schutzschicht-Thermotransferblatt bereitgestellt, umfassend: ein Substratblatt und, gestapelt auf mindestens einem Teil einer Seite des Substratblattes, in der folgenden Reihenfolge, eine Trennschicht, eine Schutzschicht und gegebenenfalls eine Haftschicht, wobei die Trennschicht ein Harz und einen Füllstoff aufweist und eine aufgeraute Oberfläche aufweist, wie in Anspruch 1 definiert.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein mattierter Druck bereitgestellt, umfassend ein durch Sublimationsfarbstoff übertragenes Bild und, bereitgestellt auf der Oberfläche des Bildes, eine Schutzschicht, welche in ihrer Oberfläche feine konkave und konvexe Flächen aufweist, welche unter Verwendung des vorstehend genannten Schutzschicht-Thermotransferblatts, wie in Anspruch 2 definiert, übertragen worden ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird während der Übertragung der Schutzschicht die Schutzschicht an der Grenzfläche zwischen der Trennschicht und der Schutzschicht getrennt bzw. gelöst und wird übertragen. Da die Trennschicht eine geeignete Menge Füllstoff mit einem geeigneten mittleren Teilchendurchmesser enthält, werden in diesem Fall während der Bildung der Trennschicht feine konkave und konvexe Flächen auf der Oberfläche der Trennschicht gebildet. Wenn eine Schutzschicht auf die Oberfläche der Trennschicht aufgetragen wird, werden ebenfalls feine konkave und konvexe Fläche automatisch auf der Oberfläche der Schutzschicht in Kontakt mit der Trennschicht gebildet. Nach der Übertragung der Schutzschicht befinden sich die feinen konkaven und konvexen Flächen in der Schutzschicht auf der äußeren Oberfläche des Bildes. Weiterhin kann die Regulierung des PV-Verhältnisses oder des Gehalts des Füllstoffs in dem Schutzschicht-Thermotransferblatt in einem speziellen Wertbereich die Regulierung von Glanz des Thermotransferblatts zu einem vorbestimmten Wert realisieren. Deshalb kann gemäß der vorliegenden Erfindung ein ausgezeichneter matter Ton einem Bild, das durch ein Sublimationsfarbstofftransferverfahren hergestellt wurde, verliehen werden, ohne zusätzlich notwendiges Bereitstellen von irgendwelchen speziellen Schritten und ohne Verschlechtern von hoher Auflösung und hoher Schärfe der Bilder, die den durch Sublimationsfarbstoff übertragenen Bildern innewohnen.

1 ist eine typische Querschnittsansicht einer Ausführungsform von dem erfindungsgemäßen Schutzschicht-Thermotransferblatt;

2 ist eine typische Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schutzschicht-Thermotransferblatts; und

3 ist eine Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen Drucks.

Die vorliegende Erfindung wird genauer mit Bezug auf die nachstehenden bevorzugten Ausführungsformen beschrieben. 1 ist eine typische vergrößerte Querschnittsansicht, die eine grundsätzliche Form eines Schutzschicht-Thermotransferblatts 10 gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. Eine übertragbare Schutzschicht 3 wird auf einer Seite eines Substratsblatts 1 durch eine Trennschicht 2 bereitgestellt. Eine wärmebeständige Gleitschicht 4 wird auf der anderen Seite des Substratsblatts 1 bereitgestellt. Vorzugsweise wird eine wärmeempfindliche Haftschicht 5 auf der Oberfläche der Schutzschicht 3 vom Standpunkt des Verbesserns der Übertragbarkeit von der Schutzschicht 3 bereitgestellt.

2 ist eine typische Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform des Schutzschicht-Thermotransferblatts 10 gemäß der vorliegenden Erfindung. Dieses Schutzschicht-Thermotransferblatt 10 schließt ein Substratblatt 1 und, bereitgestellt auf einer Seite des Substratblatts 1, einen Schutzschichtbereich, umfassend eine Trennschicht 2 und eine übertragbare Schutzschicht 3, wie in der vorstehend genannten ersten Ausführungsform, bereit. Zusätzlich werden mindestens eine färbende Schicht, ausgewählt aus sublimierbaren Farbstoffschichten von Y (gelb), M (magentarot), C (cyanblau) und Bk (schwarz) und Wärmefusionsdruckfarben(tinten)schichten 6 von Y, M, C und Bk bildmäßig mit der Schutzschicht bereitgestellt. Die wärmebeständige Gleitschicht 4 und die wärmebeständige Haftschicht 5 sind wie vorstehend in Verbindung mit 1 beschrieben. Die Anwendung des Schutzschicht-Thermotransferblatts in dieser Ausführungsform ermöglicht die Erzeugung eines gewünschten Bildes auf einem Gegenstand durch Anwenden eines Schutzschicht-Thermotransferblatts und einem Thermodrucker und kann weiterhin die Übertragung einer Schutzschicht in einem gewünschten Bildbereich realisieren.

3 zeigt eine Querschnittsansicht eines Drucks. Der Druck schließt ein Bild und eine Schutzschicht, die auf die Oberfläche des Bildes von dem erfindungsgemäßen Schutzschicht-Thermotransferblatt übertragen wird, ein. In 3 umfasst ein Bildempfangsblatt ein Substratblatt 7 und eine Farbstoffempfangsschicht 8, die auf einer Oberfläche des Substratblatts 7 bereitgestellt wird. Ein Farbbild 9 wird auf der Farbstoffempfangsschicht 8 bereitgestellt. Eine Schutzschicht 3 wurde nur auf die Oberfläche des Farbstoffbildes 9 übertragen, das auf dem Substratblatt 7 über eine Haftschicht 5 bereitgestellt wird. Alternativ kann die Schutzschicht 3 auf den gesamten Bildbereich, einschließlich anderer Bilder, beispielsweise Buchstabenbilder, die durch die Übertragung einer Wärmefusionsdruckfarbenschicht gebildet werden, übertragen werden. Weiterhin ist das zu schützende Bild nicht besonders auf Farbstoffbilder begrenzt, die durch das Sublimationsfarbstofftransferverfahren gebildet werden und kann beispielsweise ein Bild sein, das durch Tintenstrahlaufzeichnung oder elektrofotografische Bildgebung erzeugt wird, die beispielsweise in den Oberflächenechtheits- oder Beständigkeitseigenschaften gering sind.

Jede Schicht, die das erfindungsgemäße Schutzschicht-Thermotransferblatt ausmacht, wird beschrieben.

(Substratblatt)

In dem erfindungsgemäßen Schutzschicht-Thermotransferblatt kann ein beliebiges in üblichen Thermotransferblättern angewendetes Substratblatt als das Substratblatt verwendet werden. Weiterhin können Blätter mit einer Oberfläche, die einer leichten Anhaftungsbehandlung unterzogen wurden, und andere Blätter als das Substratblatt ohne besondere Begrenzung verwendet werden.

Spezielle Beispiele von bevorzugten Substratblättern schließen ein: Filme bzw. Folien von Kunststoffen, wie Polyestern, einschließlich Polyethylenterephthalat, Polycarbonate, Polyamide, Polyimide, Celluloseacetat, Polyvinylidenchlorid, Polyvinylchlorid, Polystyrol, Fluorharze, Polypropylen, Polyethylen und Ionomere; Papiere, wie Glassinpapier, Kondensatorpapier und Paraffinpapier; und Cellophane. Weiterhin können auch Verbundfolien, die durch Stapeln von zwei oder mehreren der vorstehend genannten Materialien aufeinander oder aneinander gebildet werden, angewendet werden. Die Dicke des Substratblatts kann geeigneterweise in Abhängigkeit von Materialien für das Substratblatt variiert werden, sodass das Substratblatt geeignete Festigkeit und Wärmebeständigkeit aufweist. Im Allgemeinen ist die Dicke jedoch vorzugsweise etwa 2,5 bis 10 &mgr;m.

(Trennschicht)

Eine Trennschicht wird auf dem Substratblatt zum Verleihen geeigneter Übertragbarkeit auf eine übertragbare Schutzschicht, die auf dem Substratblatt durch die Trennschicht verfügbar ist, bereitgestellt. Zum Bilden der Trennschicht verwendbare Harze können ein beliebiges übliches Harz mit ausgezeichneter Trennbarkeit sein. Beispiele dafür schließen Wachse, Silikonwachse, Silikonharze, Silikon modifizierte Harze, Fluorharze, Fluor modifizierte Harze, Polyvinylalkohole, Acrylharze, Acrylstyrolharze, wärmevernetzbare Epoxy-Aminoharze und wärmevernetzbare Alkyd-Aminoharze ein. Diese trennbaren Harze können einzeln oder als ein Gemisch von zwei oder mehreren verwendet werden.

In der vorliegenden Erfindung ist die Trennschicht dadurch gekennzeichnet, dass sie das vorstehend genannte trennbare Harzmaterial und einen Füllstoff umfasst und in seiner Oberfläche feine konkave und konvexe Flächen aufweist. Die hierin verwendbaren Füllstoffe schließen beispielsweise übliche anorganische Füllstoffe, wie Siliziumdioxid, Aluminiumoxid, Ton, Talkum, Diatomeenerde, Zeolith, Calciumcarbonat, Bariumsulfat, Zinkoxid, Titanoxid und Glaskugeln und Kunststoffpigmente von wärmehärtenden Harzen, thermoplastischen Harzen, Wachsen und dergleichen ein. Unter den vorstehend genannten Füllstoffen können die anorganischen Füllstoffe ein ausgezeichnetes mattes Anfühlen in einer kleineren zusätzlichen Menge als die organischen Füllstoffe bereitstellen. Die vorstehend genannten Füllstoffe können einzeln oder als ein Gemisch von einer Vielzahl derselben angewendet werden.

Beim Bilden der Trennschicht wird der Füllstoff vorzugsweise in einer Menge von 5 bis 100 Gewichtsteilen, bevorzugter 5 bis 50 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile des trennbaren Harzes, zugegeben. Wenn die Menge des angewendeten Füllstoffs unter der unteren Grenze des vorstehend definierten Bereichs ist, kann eine geeignete feine konkave und konvexe Form auf der Oberfläche der Trennschicht nicht gebildet werden. Wenn andererseits die Menge des angewendeten Füllstoffs oberhalb der oberen Grenze des vorstehend definierten Bereichs ist, werden die Trennbarkeit der Schutzschicht und die Schichtfestigkeit der Trennschicht vermindert. Dies wirft ein Problem der Abtrennung der Schutzschicht auf. Der mittlere Teilchendurchmesser des Füllstoffs ist ebenfalls wichtig und ist im Allgemeinen 1 bis 20 &mgr;m, vorzugsweise etwa 5 bis 15 &mgr;m. Wenn der Teilchendurchmesser des Füllstoffs unter der unteren Grenze des vorstehend definierten Bereichs ist, können befriedigende feine konkave und konvexe Flächen auf der Oberfläche der Schutzschicht nicht bereitgestellt werden. Wenn andererseits der Teilchendurchmesser des Füllstoffs oberhalb der oberen Grenze des vorstehend definierten Bereichs ist, kann ein befriedigender mattierter Ton nicht bereitgestellt werden. In diesem Fall ist der Zusatz einer großen Menge Füllstoffs notwendig und dies macht es unmöglich, die Trennung an der Grenzfläche zwischen der Trennschicht und der Schutzschicht zu realisieren. Die Anwendung eines Gemisches von einem Füllstoff, der einen großen Teilchendurchmesser aufweist, mit einem Füllstoff, der einen kleinen Teilchendurchmesser aufweist, kann einen guten Ausgleich zwischen der Schälkraft der Schutzschicht und den feinen konkaven und konvexen Flächen von der Oberfläche davon bereitstellen.

Die Trennschicht wird aus dem trennbaren Harz und dem Füllstoff durch Auflösen des Harzes und des Füllstoffs zusammen mit einem Vernetzungsmittel oder einem Katalysator in einem Allzwecklösungsmittel, wie Methylethylketon, Toluol oder Isopropylalkohol, zum Herstellen einer Beschichtungsflüssigkeit beispielsweise mit einem Feststoffgehalt von etwa 5 bis 50 Gewichtsprozent, Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit auf ein Substratblatt in seinem eine übertragbare Schutzschicht bildenden Bereich durch ein übliches Beschichtungsverfahren, wie Gravurbeschichten oder Gravurumkehrbeschichten, zu einer Dicke von etwa 0,5 bis 5 &mgr;m auf Trockenbasis und Trocknen der Beschichtung, gebildet.

(Übertragbare Schutzschicht)

Ein beliebiges übliches Harz mit verschiedenen ausgezeichneten Echtheits- und Beständigkeitseigenschaften und Transparenz kann als das Harz für eine übertragbare Schutzschichtbildung angewendet werden und Beispiele dafür schließen Acrylharze, Celluloseharze, Polyvinylacetalharze und Polyesterharze ein. Die übertragbare Schutzschicht kann aus dem Harz durch Auflösen oder Dispergieren des Harzes in einem Allzwecklösungsmittel, wie Methylethylketon, Toluol oder Isopropylalkohol, in einem geeignetem Verhältnis, das später beschrieben wird, zum Herstellen einer Beschichtungsflüssigkeit, beispielsweise mit einem Feststoffgehalt von etwa 5 bis 50 Gewichtsprozent, Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit auf die Oberfläche einer Trennschicht durch ein übliches Beschichtungsverfahren, wie Gravurbeschichten oder Gravurumkehrbeschichten, zu einer Dicke von etwa 0,5 bis 5 &mgr;m auf Trockenbasis, und Trocknen der Beschichtung gebildet werden.

(Wärmeempfindliche Haftschicht)

In der vorliegenden Erfindung ist, wenn die übertragbare Schutzschicht befriedigende Anhaftung aufweist, die Bildung der Haftschicht nicht notwendig. Jedoch ist die Bildung einer wärmeempfindlichen Haftschicht auf der Oberfläche der übertragbaren Schutzschicht vom Standpunkt des Verbesserns der Übertragbarkeit der übertragbaren Schutzschicht und der Anhaftung zwischen der Schutzschicht und der Oberfläche eines Bildes nach der Übertragung der Schutzschicht auf das Bild bevorzugt. Die wärmeempfindliche Haftschicht kann durch beliebigen üblichen wärmeempfindlichen Klebstoff gebildet werden. Vorzugsweise wird die wärmeempfindliche Haftschicht aus einem thermoplastischen Harz mit einer Glasübergangstemperatur von 50 bis 100°C gebildet. Vorzugsweise wird ein Harz mit einer geeigneten Glasübergangstemperatur aus Harzen mit guter thermischer Anhaftung, beispielsweise ultraviolettabsorbierenden Harzen, Acrylharzen, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer-harzen, Epoxidharzen, Polyesterharzen, Polycarbonatharzen, Butyralharzen, Polyamidharzen und Vinylchloridharzen, ausgewählt. Wenn nur ein matter Ton dem Bild verliehen werden soll, genügt die Bildung von mindestens einer Schicht als Übertragungsschicht. In diesem Fall kann entweder die übertragbare Schutzschicht oder die wärmeempfindliche Haftschicht angepasst werden.

(Wärmebeständige Gleitschicht)

In dem erfindungsgemäßen Schutzschicht-Thermotransferblatt wird eine wärmebeständige Gleitschicht vorzugsweise auf der Rückseite des Substratsblatts bereitgestellt, d.h. auf dem Substratblatt in seiner von der übertragbaren Schutzschicht entfernten Seite vom Standpunkt der Vermeidung negativer Wirkungen, wie Anhaften oder Faltenwurf, was durch Wärme aus dem Thermokopf verursacht wird. Jedes übliche Harz kann als das Harz für die Bildung der wärmebeständigen Gleitschicht verwendet werden und Beispiele dafür schließen Polyvinylbutyralharze, Polyvinylacetoacetalharze, Polyesterharze, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Polyetherharze, Polybutadienharze, Styrol-Butadien-Copolymere, Acrylpolyole, Polyurethanacrylate, Polyesteracrylate, Polyetheracrylate, Epoxyacrylate, Urethan- oder Epoxyprepolymere, Nitrocelluloseharze, Cellulosenitratharze, Celluloseacetopropionatharze, Celluloseacetatbutyratharze, Celluloseacetathydrogenphthalatharze, Celluloseacetatharze, aromatische Polyamidharze, Polyimidharze, Polyamidimidharze, Polycarbonatharze und chlorierte Polyolefinharze ein.

Ein durch Umsetzen eines thermoplastischen Harzes mit einer reaktiven Gruppe mit einem Polyisocyanat darin hergestelltes gehärtetes Produkt oder ein Reaktionsprodukt von dem Harz mit einem eine ungesättigte Bindung enthaltenden Monomer oder Oligomer kann vom Standpunkt des Verbesserns der Wärmebeständigkeit und Beschichtungsfestigkeit der wärmebeständigen Gleitschicht und der Haftung von der wärmebeständigen Gleitschicht an dem Substratblatt verwendet werden. Härtungsverfahren sind nicht besonders begrenzt und schließen Erhitzen und Anwendung einer ionisierenden Strahlung ein.

Gleiteigenschaft verleihende Mittel, die zu der aus dem vorstehend genannten Harz gebildeten wärmebeständigen Gleitschicht zugegeben werden oder darauf aufgetragen werden, schließen Phosphorsäureester, Silikonöle, Graphitpulver, Silikonpropfpolymere, Fluorpropfpolymere, Acrylsilikonpropfpolymere, Acrylsiloxane, Arylsiloxane und andere Silikonpolymere ein. Vorzugsweise wird die wärmebeständige Gleitschicht aus einem Polyol, beispielsweise einer Polyalkoholpolymerverbindung, einer Polyisocyanatverbindung oder einer Phosphorsäureesterverbindung, gebildet. Weiterhin ist der Zusatz eines Füllstoffs bevorzugter.

Die wärmebeständige Gleitschicht kann durch Auflösen oder Dispergieren des vorstehend genannten Harzes, Gleiteigenschaft verleihenden Mittels und Füllstoffs in einem geeigneten Lösungsmittel unter Herstellung einer Druckfarbe zur Bildung einer wärmebeständigen Gleitschicht, Auftragen der Druckfarbe auf die Rückseite des Substratblatts, beispielsweise durch Gravurdrucken, Siebdrucken oder Umkehrbeschichtung unter Anwendung einer Gravurplatte und Trocknen der Beschichtung gebildet werden. Die Dicke der wärmebeständigen Gleitschicht ist etwa 0,1 bis 2 &mgr;m auf einer Feststoffbasis.

In dem erfindungsgemäßen Schutzschicht-Thermotransferblatt kann die übertragbare Schutzschicht nur auf dem Substratblatt bereitgestellt werden. Alternativ kann, wie in 2 gezeigt, die übertragbare Schutzschicht bildmäßig mit Farbstoffschichten von Y (gelb), M (magenta), C (cyanblau) und Bk (schwarz) und Wärmefusionsdruckfarben(tinten)schichten von Y, M, C und Bk bereitgestellt werden. Die Farbstoffschicht kann aus einem geeigneten sublimierbaren Farbstoff und einem geeigneten Bindemittelharz durch ein übliches Verfahren gebildet werden. Die Wärmefusionsdruckfarbenschicht kann aus einem geeigneten Pigment und einem geeigneten Wärmefusionsmaterial, wie Wachs, durch ein übliches Verfahren gebildet werden.

Die Bildempfangsschicht als ein Gegenstand, auf dem ein Bild erzeugt wird, und zusätzlich eine Schutzschicht von dem Schutzschicht-Thermotransferblatt übertragen wird, ist nicht besonders begrenzt. Beispielsweise kann das Substrat ein beliebiges Blatt von Normalpapieren, holzfreien Papieren, Pauspapieren, Kunststofffolien und dergleichen sein. Das Substrat kann in beliebiger Form von Karten, Postkarten, Pässen, Briefpapieren, Notizblöcken, Banknoten, Katalogen und dergleichen vorliegen. Das Substrat kann auf seiner Oberfläche eine Schicht zum Aufnehmen eines Farbstoffs, d.h. eine Farbstoff aufnehmende Schicht, aufweisen. Die aufnehmende Schicht kann durch Beschichten oder durch Thermotransfer, beispielsweise unter Verwendung eines Thermokopfs oder einer Heißwalze, bereitgestellt werden. Es sollte angemerkt werden, dass wenn das Substrat an sich einen Farbstoff aufnehmen kann, es keinen Bedarf zum Bereitstellen irgendeiner Empfangsschicht gibt.

Weiterhin kann das erfindungsgemäße Schutzschicht-Thermotransferblatt zum Herstellen von ID-Karten, Ausweiskarten, Lizenzkarten und anderen Karten verwendet werden. Diese Karten enthalten Informationen auf Buchstaben zusätzlich zu Information auf Bildern, wie Fotografien. In diesem Fall kann beispielsweise ein Verfahren verwendet werden, bei dem Informationen aus Buchstaben durch ein Thermodruckfarbentransferverfahren gebildet wird, während ein fotografieartiges Bild oder anderes Bild durch ein Sublimationsfarbstofftransferverfahren gebildet werden kann. Erhebungen, Signaturen, IC-Speicher, Magnetschichten, Hologramme und andere Drucke können auch auf den Karten bereitgestellt werden. In diesem Fall können diese Erhebungen, Signaturen, Magnetschichten und dergleichen nach der Übertragung der Schutzschicht bereitgestellt werden.

Bei der Übertragung können Thermotransferdrucker zur Sublimation von Farbstoffübertragung, Thermodruckfarbenübertragung bzw. Schutzschichtübertragung zum Einstellen von getrennten Übertragungsbedingungen bereitgestellt werden. Alternativ kann ein üblicher Drucker angewendet werden. In diesem Fall wird Druckenergie für die Sublimationsfarbstoffübertragung, Thermodruckfarbenübertragung und Schutzschichtübertragung geeignet reguliert. In dem erfindungsgemäßen Schutzschicht-Thermotransferblatt ist ein Erwärmungsmittel zur Übertragung der Schutzschicht nicht auf dem Thermotransferdrucker begrenzt und andere Mittel, wie Heizplatten, Heißstempel, Heißwalzen, Banderhitzer oder Bügeleisen, können für Übertragungszwecke angewendet werden. Die Schutzschicht kann auf die ganze Fläche des erzeugten Bildes übertragen werden oder kann alternativ auf einen speziellen Teil des Gegenstands übertragen werden.

Das Schutzschicht-Thermotransferblatt zum Steuern des Glanzes eines erfindungsgemäßen Bildes umfasst das vorstehend genannte Schutzschicht-Thermotransferblatt, wobei der Gehalt an Füllstoff auf einen Wert im Bereich von 0,05 bis 0,5 Gewichtsprozent gesteuert wird, um den Glanz eines Bildes, nach der Übertragung der Schutzschicht von dem Schutzschicht-Thermotransferblatt auf das Bild zu einem vorbestimmten Wert im Bereich von 0 (null) bis 50,0, wie bei einem Einfallswinkel von 45 Grad mit einem Glanzmesser gemessen, zu steuern. Somit kann gemäß der vorliegenden Erfindung ein erwünschter Glanz durch Regulieren des Gehalts und Teilchendurchmessers des Füllstoffs realisiert werden.

Das erfindungsgemäße Schutzschicht-Thermotransferblatt genügt insbesondere vorzugsweise dem nachstehend genannten Erfordernis (I): Y = (a/(X + b)) + c(I) worin Y Glanz wiedergibt; X Füllstoffgehalt wiedergibt; b 0 < b ≤ 0,5 ist; und c 0 ≤ c ≤ 10 ist.

Der Füllstoffgehalt X ist wie vorstehend beschrieben und ist 0,05 bis 0,5.

Das erfindungsgemäße Schutzschicht-Thermotransferblatt genügt weiterhin vorzugsweise gleichzeitig dem Erfordernis (I) und den nachstehend genannten Erfordernissen (II) und (III): 0 ≤ (a/(0,05 + b)) + c ≤ 60(II) 0 ≤ (a/b) + c ≤ 100(III)

In dem Schutzschicht-Thermotransferblatt zum Steuern des Glanzes eines erfindungsgemäßen Bildes wurde der Glanz durch das nachstehend genannte Verfahren gemessen.

Verfahren zum Messen von Glanz: ein Druck wurde mit einer CAMEDIA P-400, hergestellt von Olympus Optical Co., Ltd., hergestellt und der Glanz wurde mit einem Glanzmeter VG 2000, hergestellt von Nippon Denshoku Co., Ltd., bei einem Messwinkel von 45 Grad gemessen. In diesem Fall bestand das Druckmuster aus schwarz getupften Bildern.

Beispiele

Die vorliegende Erfindung wird genauer mit Bezug auf die nachstehend genannten Beispiele und Vergleichsbeispiele beschrieben. In den nachstehend genannten Beispielen und Vergleichsbeispielen ist „Teile" oder „%" auf das Gewicht bezogen, sofern nicht anders ausgewiesen.

Beispiele 1 bis 8 und Vergleichsbeispiele 1 bis 3

Ein 6 &mgr;m dicker Polyethylenterephthalat-Film mit einer wärmebeständigen Gleitschicht auf seiner Rückseite wurde bereitgestellt. Eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Trennschicht mit der nachstehend genannten Zusammensetzung wurde bei einer Bedeckung von 0,8 g/m2 auf einer Feststoffbasis auf eine Seite des Polyethylenterephthalat-Films aufgetragen. Die Beschichtung wurde bei 110°C für eine Minute getrocknet unter Bildung einer Trennschicht. <Beschichtungsflüssigkeit für Trennschicht> • Acrylharz (CELTOP 226, hergestellt von Daicel Chemical Industries, Ltd.) 16 Teile • Aluminiumkatalysator (CELTOP CAT-A, hergestellt von Daicel Chemical Industries, Ltd.) 3 Teile • nachstehend in Tabelle 1 ausgewiesener Füllstoff X Teile • Methylethylketon 8 Teile • Toluol 8 Teile

SYLYSIA
= Siliziumdioxidteilchen, hergestellt von Fuji Silysia Chemical, Ltd.
MA
= Acrylharzfüllstoff, hergestellt von Nippon Shokubai Kagaku Kogyo Co., Ltd.

Weiterhin wurde in Beispielen 1 bis 8 und Vergleichsbeispielen 1 und 2 eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht mit der nachstehend genannten Zusammensetzung durch Drahtstabbeschichten bei einer Bedeckung von 1,0 g/m2 auf einer Feststoffbasis auf die Oberfläche der Trennschicht aufgetragen. Die Beschichtung wurde in einem Ofen bei 110°C für eine Minute unter Bildung einer Schutzschicht getrocknet. In Vergleichsbeispiel 3 wurde die Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht direkt auf die Oberfläche des Substratfilms in der gleichen Weise, wie gerade vorstehend beschrieben, aufgetragen und die Beschichtung wurde getrocknet. <Beschichtungsflüssigkeit für Schutzschicht> • Acrylharz (Diana) BR 87, hergestellt von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) 20 Teile • Methylethylketon 40 Teile • Toluol 40 Teile

Weiterhin wurde in Beispielen 1 bis 7 und Vergleichsbeispielen 1 und 3 eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Haftschicht mit der nachstehend genannten Zusammensetzung durch Drahtstabbeschichten bei einer Bedeckung von 1,0 g/m2 auf einer Feststoffbasis auf die Oberfläche der Schutzschicht beschichtet. Die Beschichtung wurde in einem Ofen bei 110°C für eine Minute unter Bildung einer Haftschicht getrocknet. Somit wurden Schutzschicht-Thermotransferblätter der vorliegenden Erfindung und vergleichende Schutzschicht-Thermotransferblätter hergestellt. In Beispiel 8 wurde keine Haftschicht gebildet und die Anordnung ohne die Haftschicht als solche wurde als das Schutzschicht-Thermotransferblatt bereitgestellt. <Beschichtungsflüssigkeit für Haftschicht> • Polyesterharz (Vylon 240, hergestellt von Toyobo Co., Ltd.) 20 Teile • Methylethylketon 40 Teile • Toluol 40 Teile

Anwendungsbeispiel

Ein weißes Vinylchloridblatt mit einem Sublimationsfarbstoff übertragenen Bild auf seiner Oberfläche wird bereitgestellt. Die Schutzschicht in jedem von den Schutzschicht-Thermotransferblättern von Beispielen 1 bis 8 und Vergleichsbeispielen 1 bis 3 wurde mit Hilfe eines Laminators auf die Oberfläche des Bildes übertragen. Für das Bild, auf das eine Schutzschicht übertragen wurde, wurden der Glanz und matte Ton des Bildes und die Abzugskraft der Schutzschicht von dem Substratfilm durch die nachstehend genannten Verfahren geprüft. Die Ergebnisse werden in nachstehend genannter Tabelle 2 gezeigt.

Messung des Glanzes:

Gemessen durch Glanzmesser VG 2000, hergestellt von Nippon Denshoku Co., Ltd. mit einem Einfallswinkel von 45 Grad.

Matter Ton:

Geprüft durch visuelle Untersuchung. Die Ergebnisse wurden gemäß den nachstehend genannten Kriterien bewertet.

O:
Bevorzugter matter Ton
&Dgr;:
Verminderter Glanz und matter Ton, jedoch unbefriedigendes, mattes Anfühlen
X:
Glänzender Ton

Messung der Abzugskraft:

Das Schutzschicht-Thermotransferblatt wurde auf das obere des weißen Vinylchloridblatts mit einem durch Sublimationsfarbstoff übertragenem Bild darauf gelegt, sodass die Oberfläche der Haftschicht in jeder der Schutzschicht-Thermotransferblätter von Beispielen 1 bis 7 und Vergleichsbeispielen 1 bis 3 (die Oberfläche der Schutzschicht von Beispiel 8) in Kontakt mit der Oberfläche des Bildes in dem weißen Vinylchloridblatt gebracht wurde, durch Laminierung mit Hilfe eines Laminators (LAMIPACKER LPD 2305 PRO, hergestellt von FUJIPLA Inc.) unter Bedingungen von 110°C und 1 m/min. Der Substratfilm in dem Schutzschicht-Thermotransferblatt wurde von dem Laminat getrennt. In anderen Worten die Schutzschicht wurde von dem Substratfilm getrennt. Zu jeder Zeit wurde die zur Abtrennung notwendige Kraft bestimmt. Die Ergebnisse wurden gemäß den nachstehend genannten Kriterien bewertet.

Außerdem waren in den angewendeten Schutzschicht-Thermotransferblättern die Trocknungsbedingungen während der Bildungszeit der Trennschicht 110°C × 1 min.

O:
Die Schutzschicht konnte leicht abgetrennt werden.
O:
Die Schutzschicht konnte abgetrennt werden.
X:
Die Schutzschicht konnte nicht ohne Schwierigkeit abgetrennt werden und ein Teil des Schutzschicht-Thermotransferblatts wurde beschädigt.

Wie aus der vorangehenden Beschreibung deutlich wird, kann die vorliegende Erfindung ein Schutzschicht-Thermotransferblatt bereitstellen, welches einem durch ein Sublimationsfarbstoff-Thermotransferverfahren hergestelltes Bild einen ausgezeichneten matten Ton verleihen kann, ohne notwendiges Bereitstellen irgendeines bestimmten Schritts und ohne Verschlechtern von hoher Auflösung und hoher Schärfe von Bildern, die den durch Sublimationsfarbstoff übertragenen Bildern innewohnen.


Anspruch[de]
  1. Schutzschicht-Thermotransferblatt (10), umfassend ein Substratblatt (1) und, gebildet auf mindestens einem Teil einer Seite des Substratblattes (1), in der folgenden Reihenfolge, eine Trennschicht (2), eine Schutzschicht (3) und gegebenenfalls eine Haftschicht (5), wobei die Trennschicht (2) ein Harz und einen Füllstoff, welcher einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 1 bis 20 &mgr;m aufweist, wobei der Gehalt des Füllstoffes, ausgedrückt als PV-Verhältnis, definiert als das Verhältnis von dem Feststoffgehalt des in der Trennschicht (2) enthaltenen Füllstoffes zu dem Feststoffgehalt eines Bindemittels in der Trennschicht (2), zu einem Wert in dem Bereich von 0,05 bis 0,5 Gew.-% kontrolliert worden ist, um den Glanz eines Bildes zu kontrollieren, nach der Übertragung der Schutzschicht (3) von dem Schutzschicht-Thermotransferblatt (10) auf das Bild, zu einem vorbestimmten Wert in dem Bereich von 0 (Null) bis 50,0, gemessen bei einem Einfallswinkel von 45 Grad mit einem Glanzmesser, enthält und eine aufgeraute Oberfläche aufweist.
  2. Mattierter Druck, umfassend ein Sublimationsfarbstoff-übertragenes Bild und, angeordnet auf der Oberfläche des Bildes, eine Schutzschicht (3), welche in ihrer Oberfläche feine konkave und konvexe Flächen aufweist, welche unter Verwendung des Schutzschicht-Thermotransferblattes (10) gemäß Anspruch 1 übertragen worden ist.
  3. Schutzschicht-Thermotransferblatt (10) gemäß Anspruch 1, welches die folgende Bedingung (I) erfüllt: Y = (a/(X + b)) + c(I) wobei Y den Glanz darstellt,

    X den Füllstoffgehalt darstellt und 0,05 bis 0,5 ist,

    b0 < b ≤ 0,5 ist und

    c0 ≤ c ≤ 10 ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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