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Dokumentenidentifikation DE69826667T2 23.02.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000996359
Titel VORRICHTUNG ZUR ATEM-ERKENNUNG
Anmelder Optovent AB (publ), Bromma, SE
Erfinder PETTERSSON, Hans, S-590 62 Linghem, SE
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 69826667
Vertragsstaaten BE, DE, DK, ES, FR, GB, IE, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.07.1998
EP-Aktenzeichen 989341185
WO-Anmeldetag 20.07.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/SE98/01404
WO-Veröffentlichungsnummer 0099003395
WO-Veröffentlichungsdatum 28.01.1999
EP-Offenlegungsdatum 03.05.2000
EP date of grant 29.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.02.2006
IPC-Hauptklasse A61B 5/087(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse A61B 5/097(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die zum Wahrnehmen der Atmung eines Menschen oder eines Tieres verwendet wird.

Mit "Wahrnehmen der Atmung" wird in diesem Dokument in erster Linie darauf Bezug genommen, ein Signal zu erzielen, welches in erheblichem Umfang dem Atemluftstrom folgt.

In Verbindung mit der Verwendung einer Ausrüstung zum Wahrnehmen der Atmung entsprechend der internationalen Patentanmeldung WO 94/16620 sollte ein Atmungssensor so angebracht werden, dass er sich in dem Atemluftstrom sowohl beim Ausatmen als auch beim Einatmen befindet. Dies wird in der Anmeldung beispielhaft durch einen Halter gezeigt, der in einem Nasenloch angewendet wird.

Ein Problem, das durch die vorliegende Erfindung gelöst wird, besteht darin, dass durch einen Atmungssensor die Atmung zuverlässig wahrgenommen wird, unabhängig davon, ob sie durch die Nase oder den Mund auftritt. Ein weiteres Problem, das gelöst wird, besteht darin, den Atmungssensor sicher in seiner Position zu halten und diesen einfach anwenden und entfernen zu können. Darüber hinaus sollte es möglich sein, den Sensor von einem Patienten zu einem anderen ohne ein Risiko der Übertragung von Infektionen zu übernehmen. Ein weiteres Problem, das gelöst wird, besteht darin, nur geringen Einfluss auf die normale Atmung auszuüben. Diese und andere Probleme werden durch eine Vorrichtung gemäß der folgenden Patentansprüche gelöst.

In erster Linie wird eine solche Vorrichtung benutzt, die Atemluftströme zu und von der Nase sowie dem Mund über eine Position leitet, an welcher der Sensor platziert ist, so dass die Atmungserkennung unabhängig davon stattfindet, wie die Atmung auftritt.

In einer ersten Ausführungsform wird eine röhrenförmige Vorrichtung verwendet, die zwischen und mit einer Endöffnung sowohl an der Nase als auch am Mund befestigt ist und eine dritte Öffnung des Sensors auf der röhrenförmigen Vorrichtung angeordnet ist. Diese Ausführungsform umfasst drei wesentliche Teile: die röhrenförmige Vorrichtung, eine Befestigungsplatte für die röhrenförmige Vorrichtung und einen Sensorhalter, welcher an der Vor-Vorrichtung durch eine Schnappbefestigung befestigt werden kann. Eine zweite Ausführungsform besteht im Wesentlichen aus einem konvex gerundeten Teil, das zum Befestigen über der Nase und dem Mund zusammen mit der ersten Ausführungsform vorgesehen ist, und so geformt ist, dass es Atemluftstrom aufnimmt und diesen zu der Öffnung des Sensors leitet. Das röhrenförmige als auch das konvex gerundete Teil sind so ausgestaltet, dass sie kein Hindernis für die normale Atmung bilden. Eine Variante des konvex gerundeten Teils ist so ausgestaltet, dass sie zusammen mit einer Nasenkanüle verwendet werden kann. Der erfindungsgemäße Sensorhalter kann auch bei Patienten angewendet werden, die intubiert worden sind, wobei ein spezielles Zwischenteil mit einem Verbindungsrohrstück für den Sensorhalter verwendet wird.

In einer dritten Ausführungsform ist die röhrenförmige Vorrichtung außen mit einem flachen Abschnitt ausgeformt, welcher mit einem Klebmittel versehen ist, so dass eine spezielle Befestigungsplatte nicht erforderlich ist, um die röhrenförmige Vorrichtung an der Oberlippe zu befestigen. Diese Ausführungsform kann auch so ausgelegt sein, um direkt an einer Nasenkanüle befestigt zu werden, ohne Notwendigkeit des konvex gerundeten Teils gemäß der zweiten Ausführungsform.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann nicht nur mit einer Ausrüstung des oben genannten Typs genutzt werden, die ein Fiberende in dem Atemluftstrom verwendet, sondern auch zusammen mit anderen Atmungssensoren, die zum Platzieren in dem Atemluftstrom vorgesehen sind, zum Beispiel solchen, die auf Temperaturwahrnehmung basieren.

Vorrichtungen, die Schläuche zum Führen von Luftströmen entsprechend von Nase und Mund zu einem gemeinsamen Atmungssensor hin nutzen, sind aus der WO 9641571 A (8A, Ansprüche 1 bis 10) und der WO 9705824 A1 (5) bekannt. Darüber hinaus sind Vorrichtungen mit mehreren Sensoren zum Wahrnehmen von Mund und Nasenatmung aus den obigen Referenzen wie auch aus der US 5069222 A und der US 5413111 A bekannt.

Die WO 96/41571 offenbart eine Vorrichtung gemäß des Oberbegriffs von Anspruch 1.

Die Erfindung wird nun detaillierter in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben.

1A, 1B und 1C zeigt eine röhrenförmige Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, wobei 1A eine Vorderansicht zeigt, 1B einen Schnitt A-A ge-Schnitt A-A gemäß der 1A zeigt, und 1C eine Seitenansicht mit einem befestigten Nasenring zeigt.

2 zeigt in drei Ansichten einen Halter einer Vorrichtung gemäß 1, wobei 2A eine Vorderansicht zeigt, 2B eine Ansicht von unten zeigt und 2C eine Seitenansicht zeigt.

3 zeigt in drei Teilfiguren eine zweite Ausführungsform eines Halters ähnlich dem der 2. 3A zeigt so eine Vorderansicht, 3B eine Ansicht von unten, während 3C zeigt, wie der Halter aus einem Materialstreifen hergestellt werden kann.

4 zeigt in drei Ansichten und zwei Schnitten einen Fiberhalter, der zum lösbaren Verbinden mit der Vorrichtung gemäß der 1 vorgesehen ist. 4A, 4D und 4E zeigt so drei Teilansichten, während 4B und 4C entsprechende Schnitte gemäß B-B und A-A in 4A zeigen.

5 zeigt in drei Teilansichten der 5A, 5B und 5C eine zweite Ausführungsform in der Gestalt eines konvex gerundeten Teils, welches mit den Vorrichtungen gemäß der 1 bis 4 verwendet werden kann.

6 zeigt in zwei Ansichten, von der Vorderseite gemäß der 6A und seitlich gemäß der 6B, eine zweite Ausführungsform des konvex gerundeten Teils gemäß der 5, das zum Verwenden mit einer Nasenkanüle vorgesehen ist.

7 zeigt ein Zwischenstück mit einer Verbindungsröhre, die zum Verwenden bei Intubation vorgesehen ist. 7A zeigt das Zwischenstück von einer Seite und 7B zeigt einen Schnitt A-A gemäß der 7A.

8A, 8B und 8C zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung entsprechend der röhrenförmigen Vorrichtung 1 in 1A, 1B und 1C, wobei 8A eine Vorderansicht zeigt, 8B einen Schnitt A-A gemäß der 8A zeigt, und 8C eine Seitenansicht mit einem befestigten Nasenring zeigt.

9A, 9B und 9C zeigt eine modifizierte Version einer Nasenkanüle der Vorrichtung gemäß 8A, 8B und 8C mit entsprechenden Teilansichten. 9D zeigt einen Schnitt B-B gemäß der 9A.

Die Ausführungsform der Erfindung gemäß 1A bis C besteht aus einem röhrenförmigen Teil 1 mit einer ersten Endöffnung 2 und einer zweiten Endöffnung 3 und einem Kanal, der die Öffnungen miteinander verbindet. An der ersten Endöffnung 2 ist die Röhre im Wesentlichen senkrecht geschnitten. In der Nähe der ersten Endöffnung 2 ist das röhrenförmige Teil 1 um 70° winklig, so dass die erste Endöffnung nach innen zu Luftkanälen in der Nase ausgerichtet werden kann, wenn es in einer Nase platziert wird. Ein Dichtungsring 4 aus langsam elastischem Schaumstoff ist an dem röhrenförmigen Teil 1 an der ersten Endöffnung 2 (1C) angeordnet. Die andere Endöffnung 3 des röhrenförmigen Teils 1 ist auch entlang der Längsrichtung des röhrenförmigen Abschnitts offen und es ist diese Öffnung, die zum Platzieren über den Mund vorgesehen ist, wenn die Vorrichtung verwendet wird.

Ein Rohrteil 5, welches mit dem Innenkanal des rohrförmigen Teils 1 verbunden ist, ist auf dem röhrenförmigen Teil angeordnet, so dass eine fast gerade Linie für einen Luftstrom von der ersten Endöffnung 2 zu dem Rohrverbinder 5 gebildet wird, welche so eine dritte Endöffnung aufweist. Diese Auslegung weist eine gute Atmungserkennung bei nasaler wie auch oraler Atmung auf. Der Rohrverbinder 5 ist an seinem Ende mit einer Nut 6 versehen, um das Befestigen eines Sensorteils durch Schnappverschluss zu erleichtern.

Ein Halter in der Form einer Platte 7 mit einem Rohrteil 10 (2) ist vorgesehen, um das rohrförmige Teil 1 durch Einfädeln desselben durch das Rohrteil 10 an seiner Stelle zu halten, und die Platte 7 wird an die Oberlippe geklebt. Die Platte 7 ist auch mit Löchern 8, 9 versehen, so dass die Vorrichtung wenn notwendig durch ein Gummiband oder ähnliches um den Kopf fixiert werden kann. Zusätzlich ist die Platte 7 mit einer Klebschicht 11 versehen.

In einer alternativen Ausführungsform des Halters gemäß der 3 (3A, 3B, 3C) besteht dieser aus einem Streifen 12 gemäß der 3C. Der Streifen 12 ist mit einer kreuzweise geformten Nut 13 und zwei gegenüberliegenden Nuten 14 versehen, so dass eines der Enden des Streifens 12 durch die kreuzförmig geformte Nut 13 eingefädelt werden kann, bis die gegenüberliegenden Nuten 14 in Eingriff mit der Nut 13 kommt, und das Rohrteil 10 und die Platte 7 durch den Streifen 12 gebildet werden.

Wie in den 2 und 3 gezeigt, können die Halter mit Aussparungen 15 an dem rohrförmigen Teil 10 versehen sein, wobei die Aussparungen 15 zum Aufnehmen des Rohrverbinders 12 darauf angepasst sind. Als eine Alternative zu den Haltern gemäß 2 und 3 kann das rohrförmige Teil 1 mit einer Befestigungsplatte versehen sein.

Der Fiberhalter gemäß 4 ist zum Schützen des Endes einer optischen Fiber vorgesehen, welche den Atmungssensor bildet, und seine Anbringung auf den Hilfsvorrichtungen gemäß der Erfindung erleichtern. Der Fiberhalter 30 ist in drei Abbildungen in 4A, 4D und 4E und in zwei entsprechenden geschnittenen Ansichten gemäß B-B in 4B und A-A in 4C gezeigt. Er besteht aus einem länglichen Teil 31, welches an einem Ende eine im Wesentlichen zylindrische Luftführung 32 aufweist, der dadurch hindurchtritt. Ein Kanal 34 verläuft durch das längliche Teil 31 und im Wesentlichen senkrecht zu der Luftführung 32 angepasst für eine optische Fiber (nicht gezeigt), welche in einem befestigten Zustand in dem Fiberhalter gehalten wird, so dass das Fiberende zentral in die Luftführung 32 angeordnet ist. Der Fiberkanal 34 ist mit einem verlängerten Abschnitt 35 mit einem Durchmesser entsprechend der Schutzabdeckung der Fiber versehen. Ein Ende der Luftführung 32 ist trichterförmig geweitet und mit einer Nut 36 versehen, so dass ein Flansch 37 gebildet wird. Der Flansch 37 ist so angepasst, dass er in der Nut 6 aufgenommen werden kann, so dass der Fiberhalter auf das Verbindungsrohr 5 aufgeschnappt werden kann. Der verlängerte Abschnitt des Fiberhalters 31 ist abgeflacht und ist mit gegenüberliegenden Griffoberflächen 37 und 38 wie auch einem Vorsprung 39 versehen, um seine Befestigung und sein Entfernen zu erleichtern. In den Fällen, in denen die Erfindung zusammen mit anderen Sensoren als mit optischen Fibern verwendet wird, muss nur der Fiberhalter modifiziert und an den fraglichen Sensortyp angepasst werden.

Die Vorrichtung gemäß 5A, 5B und 5C besteht aus einem konvex gerundeten Teil 45 aus einem dünnen Material im Wesentlichen gleicher Dicke, und ist zum Platzieren über Teile von Nase und Mund eines Patienten vorgesehen und wird zusammen mit Vorrichtungen gemäß 1 bis 4 verwendet. Das konvex gerundete Teil 45 ist mit Löchern 46, 47 versehen, so dass es um den Kopf herum mit Hilfe eines Gummibands oder ähnlichem befestigt werden kann. Es weist eine haubenförmige, etwas unsymmetrische Form mit einem konvexen Abschnitt 49, von außen im Schnitt gesehen, und einen in etwa konkaven Abschnitt 48 auf. Es ist so geformt, dass seine Position für den individuellen Patienten mit entweder dem konvexen oder dem konkaven Abschnitt nach oben gegen die Nase ausgerichtet ausprobiert ausgerichtet ausprobiert werden kann, um die bestmögliche Atmungserkennung durch die Vorrichtung gemäß 1 bei nasaler Atmung wie bei oraler Atmung erzielen zu können. Der Grund dafür, warum ein konvex gerundeter Abschnitt 45 manchmal erforderlich ist, besteht darin, dass manche Patienten speziell bei oraler Atmung einen schwachen und ungleichmäßigen Atemluftstrom besitzen.

Die Vorrichtung gemäß 6a und 6b bildet eine Alternative zu der Ausführungsform gemäß 5A bis C. An erster Stelle ist es zum Verwenden mit einer Nasenkanüle 50 vorgesehen, welche zur Sauerstoffzufuhr zu beiden Nasenlöchern genutzt wird. Sie besteht hauptsächlich aus einer konvex gerundeten Vorrichtung 51, die mit zwei Löchern 52 versehen ist, so dass sie über die Nasenkanüle eingefädelt und durch dieses in einer Stellung unter der Nase gehalten werden kann. Dadurch kann der konvex gerundete Abschnitt 51 als ein Halter für eine röhrenförmige Vorrichtung 1 gemäß 1 dienen oder über eine separat gehaltene röhrenförmige Vorrichtung 1 platziert werden. Die konvex gerundete Vorrichtung 51 nimmt dann den Atmungsstrom bei nasaler Atmung auf und leitet ihn zu der oberen Öffnung 2, während die untere Öffnung 3 normalerweise an einer Stelle vor dem Mund gehalten wird und den Atemluftstrom bei oraler Atmung aufnimmt.

Das Zwischenstück 70 gemäß 7a und 7b ist mit einem Durchgangskanal 71 versehen, welcher an eine Trachealröhre gekoppelt werden kann und mit einer Verbindungsröhre 72 mit einem Kreuzkanal 73 ähnlich dem Rohrverbindungsstück 5 versehen ist. Bei intubierten Patienten kann das Zwischenstück 70 mit dem Fiberhalter 30 anstelle der rohrförmigen Vorrichtung 1 verwendet werden, wobei eine zuverlässige Erkennung der Atmung ausgeführt werden kann.

In der Ausführungsform gemäß 8A, 8B und 8B ist die in 1A, 1B und 1C gezeigte rohrförmige Vorrichtung 1 durch eine Adaptervorrichtung 81 ersetzt, welche einen im Wesentlichen ähnlichen Innenkanal zwischen der ersten Endöffnung und der zweiten Endöffnung 3 aufweist wie die rohrförmige Vorrichtung 1, jedoch äußerlich einen länglichen, abgeflachten Abschnitt entlang der zweiten Endöffnung 3 und des Hauptabschnitts des Innenkanals hat. Der längliche, abgeflachte Abschnitt, welcher den Hauptabschnitt der Adaptervorrichtung 81 bildet, ist mit einem Bund von Riffoberflächen ausgestaltet, um die Anwendung zu erleichtern, und darüber hinaus, ist die längliche Endöffnung 3 mit einem haubenförmigen Abschnitt versehen, auf welchem ein Kissen 82 eines federnden Materials zum Beispiel Schaumstoff aufgebracht wurde, nach außen mit einem Adhäsionsmittel 83 mit einer abdeeiner abdeckenden Schutzfilm 84 versehen. Durch diese Gestaltung kann die Adaptervorrichtung 81 direkt an der Oberlippe befestigt werden, nachdem der Schutzfilm 84 abgezogen wurde, und kein weiterer Halter ist erforderlich.

Bei der Adaptervorrichtung 81 ist die Verbindungsröhre 5 in einer geraden Linie mit dem Luftstrom von der ersten Endöffnung 2 angeordnet, während der Kanal von der zweiten Endöffnung 3 einen Winkel von ungefähr 70° mit der Verbindungsröhre 5 bildet. Der Dichtring 4 besteht in diesem Fall aus ringförmigen Flanschen von federndem Material. Die kreuzgeschnittenen Bereiche der Luftkanäle von den Endöffnungen 2 und 3 und in der Verbindungsröhre 5 sind angepasst, um einen erkennbaren Atemluftstrom durch die Verbindungsröhre 5 anzugeben, unabhängig davon, ob nasale oder orale Atmung auftritt, wenn die erste Endöffnung 2 in oder an einem Nasenloch und die zweite Endöffnung 3 außerhalb des Munds eines zu messenden Objekts liegt.

9A, 9B, 9C und 9D zeigt, wie die Vorrichtung gemäß 8A, 8B und 8C modifiziert werden kann, um in Verbindung mit einer Nasenkanüle 50 verwendet zu werden. Der Hauptabschnitt der Adaptervorrichtung 91 wurde so mit einer Zunge 92 ausgeformt, welche darüber gefädelt und an die Nasenkanüle gehängt werden kann, und eine ihrer Öffnungen ersetzen kann, welche entfernt wurde. Sauerstoff über die Nasenkanüle wird dann über eines der Nasenlöcher zugeführt, während die Atmungsmessung durch die Adaptervorrichtung 91 in dem anderen Nasenloch durchgeführt werden kann. Um einen Luftstrom zuzulassen, der bei oraler Atmung groß genug ist, um von der zweiten Endöffnung 3 das Verbindungsrohr 5 zu erreichen, wurde dem Zwischenluftkanal 93 an der Zunge 92 ein rechteckiger Querschnitt gegeben, siehe 9D. Wie bei der Adaptervorrichtung 81 wurde die Zunge 92 in diesem Fall mit einem Kissen 82 mit Adhäsionsmittel 83 und einem Schutzfilm 84 versehen.

Weitere Ausführungen innerhalb des Schutzumfangs der folgenden Patentansprüche sind ebenfalls möglich.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Wahrnehmen der Atmung eines Menschen oder eines Tieres, indem ein Atemluftstrom aus der Nase und ein Atemluftstrom aus dem Mund zu ein und demselben, für Atemluftströmung empfindlichen Sensor geleitet werden, wobei die Vorrichtung einen röhrenförmigen Teil (1) umfasst, der eine Länge besitzt, welche im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen dem Mund und einem Nasenloch ist, und der einen ersten Teil (1, 2, 4) zum Leiten von Atemluftströmung besitzt, welcher an der Nase oder in einem Nasenloch platzierbar ist, und einen zweiten Teil (1, 3) zum Leiten von Atemluftströmung besitzt, welcher in oder vor dem Mund platzierbar ist, wobei der erste Teil ein erstes Ende mit einer ersten Endöffnung (2) umfasst und wobei der zweite Teil ein zweites Ende mit einer zweiten Endöffnung (3) umfasst und wobei der röhrenförmige Teil (1) einen die ersten und zweiten Endöffnungen verbindenden Kanal und eine weitere Öffnung zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung an der weiteren Öffnung eine Einrichtung (6) zum lösbaren Halten einer Sensoreinheit umfasst, die den Atemsensor enthält.
  2. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der röhrenförmige Teil (1) an dem Patienten mittels eines Kissens (82) mit einer Adhäsionseinrichtung (83) anbringbar ist.
  3. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der röhrenförmige Teil (1) an dem Patienten mittels einer Platte (7) mit einer Haftschicht (11) anbringbar ist und mit einem Rohrteil (10) ausgestattet ist, in welches der röhrenförmige Teil (1) angeordnet werden kann.
  4. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (30) ein längliches Teil (31) mit einer im wesentlichen zylindrischen, dadurch hindurchführenden Luftleitung (32) aufweist, in dessen Zentrum das Ende einer im wesentlichen radial angeordneten optischen Faser angeordnet ist.
  5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleitung (32) durch das ziemlich lange Teil (31) an einem Ende davon hindurch führt, während das andere Ende als Griffteil (37, 38, 39) geformt ist.
  6. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie desweiteren einen konvex gerundeten Teil (45, 51) besitzt, der angepasst ist, um zumindest über Teilen der Nase, Mund und Sensorvorrichtung befestigt zu werden.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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