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Dokumentenidentifikation DE69829981T2 23.02.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001013055
Titel MOBILES NOTRUFTELEFON MIT VERRINGERTEM TASTENSATZ
Anmelder Wesby, Philip Bernard, Espoo, FI;
Wesby van Swaay, Eveline, Espoo, FI;
Parkkali, Rauli, Helsinki, FI;
Ahnlund, Hans Kjell Olof, Helsinki, FI
Erfinder Wesby, Philip Bernard, 02630 Espoo, FI;
Wesby Van Swaay, Eveline, 02630 Espoo, FI;
Parkkali, Rauli, 00250 Helsinki, FI;
Ahnlund, Hans Kjell Olof, 00100 Helsinki, FI
Vertreter Kuhnen & Wacker Patent- und Rechtsanwaltsbüro, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 69829981
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.09.1998
EP-Aktenzeichen 989428586
WO-Anmeldetag 09.09.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/GB98/02715
WO-Veröffentlichungsnummer 0099013629
WO-Veröffentlichungsdatum 18.03.1999
EP-Offenlegungsdatum 28.06.2000
EP date of grant 27.04.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.02.2006
IPC-Hauptklasse H04M 1/72(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse H04M 1/66(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      H04M 1/274(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft eine tragbare Kommunikationsvorrichtung. Im Besonderen betrifft sie eine tragbare Kommunikations-Funk-Heißverbindungsvorrichtung, die ein einfaches, effizientes und effektives Mittel für die Kommunikation zwischen Kindern und ihren Eltern, zwischen älteren Personen und pflegenden Angehörigen und zwischen geistig minderbegabten Personen und betreuenden Erwachsenden sein kann.

Kinder verschwinden oft aus der Sicht der Eltern, was Angst und Sorgen verursacht, bis wieder bekannt ist, wo sie sich befinden. Die Mobiltelefontechnik wie GSM, verteiltes Kommunikationssystem (DCS) und CDMA kann eine wesentliche Verbindung zwischen älteren Kindern und ihren Eltern bereitstellen, ist aber für kleinere Kinder, ältere Personen oder geistig minderbegabte Personen nicht die richtige Lösung. Das Mobiltelefon ist sehr wertvoll und ein Kind oder eine geistig minderbegabte Person könnte es leicht verlieren oder es könnte ihm/ihr leicht gestohlen werden. Gleichermaßen können auch ältere Personen verängstigt werden, wenn sie sich in einer Menge verlieren oder den Blick auf einen betreuenden Erwachsenen verlieren. In allen diesen Fällen hätten Kinder, geistig minderbegabte Personen oder ältere Personen ziemlich wahrscheinlich Schwierigkeiten, die richtige Reihenfolge von Tasten auf dem Mobiltelefon zu drücken, besonders bei Dunkelheit oder im Fall von schlechtem Wetter.

Ältere Personen vereinbaren oft Termine für Treffen mit betreuenden Erwachsenen, wie z.B. ihren erwachsenen Kindern, es kann aber wegen der Alltagshektik vorkommen, dass sie den besonderen vereinbarten Treffpunkt verpassen oder die Zeit eines Treffens vergessen. Es besteht eindeutig ein Bedarf an einer Kommunikationsvorrichtung, die die kommunikationstechnologischen Erfordernisse dieser Situation ansprechen kann.

Derzeitige Produkte der Mobiltelefontechnologie bieten keine sehr einfache und billige Technologielösung an, die diesen essentiellen Eins-zu-Eins-Kommunikationsbedarf erfüllt.

Neben den Bedürfnissen dieses spezifischen Kommunikationsproblems besteht eine wachsende Beunruhigung über die möglicherweise schädliche Wirkung elektromagnetischer Strahlen auf das noch in der Entwicklung befindliche Gehirn bei kleinen Kindern. In diesem Zusammenhang besteht eine Möglichkeit, eine Kommunikationsvorrichtung für Kinder zu entwickeln, die das elektromagnetische Strahlungsfeld einer Kommunikationsvorrichtung nicht in enger Nähe des Gehirns positioniert. Diesbezüglich können Eltern, die glauben, dass Mobiltelefone wegen der strahlenden Antenne ein Gesundheitsrisiko darstellen, in dem Wissen, dass dieses Risiko beträchtlich reduziert werden kann, beruhigt sein.

Ferner zu diesen Begrenzungen existierender Technologien und soweit bekannt, ist zurzeit keine tragbare Kommunikationsvorrichtung erhältlich, die dazu dient, eine Heißverbindungskommunikationsvorrichtung anzubieten, die die minimale Mobiltelefonfunktionalität umfasst, die für die spezifischen Bedürfnisse dieses Problembereichs geeignet ist.

Die Druckschrift EP-A-0772336 an Staeuly Alfred legt ein leicht zu handhabendes digitales tragbares Telefon offen, das eine einfache Drucktastenanordnung zum Einleiten einer voreinprogrammierten eindeutigen Teilnehmertelefonnummer und zum Beantworten eines ankommenden Anrufs umfasst. Das Gerät umfasst eine begrenzte Anzahl von Knöpfen, jeder nur jeweils zum Anrufen einer Telefonnummer. Dieses tragbare Telefon dient ausschließlich zum Verbinden einer Betreuungsperson (Mutter) und ihren Kinder. Daher enthält das tragbare Telefon den in einem internen Nur-Lesespeicher (ROM) abgespeicherten Kenn-Code von berechtigten Kommunikationspartnern. Alle ankommenden Telefonnummern werden mit den gespeicherten Telefonnummern verglichen. Diese gespeicherten Nummern können nur durch Entfernen und Ändern dieses ROM geändert werden, wodurch das genannte tragbare Telefon sicher gemacht wird.

Die Druckschrift EP-A-0524652 von Ransome Industries legt eine programmierbare Wähleinrichtung für ein mobiles Telefon offen, die in ihrem Speicher eine Mehrzahl von Telefonnummern umfasst, die sie mit einer begrenzten Zahl von Tasten anrufen kann. Diese Telefonnummern werden vom Hersteller oder von einem lizenzierten Programmierer einprogrammiert und zum Neuprogrammieren muss die Vorrichtung an den Hersteller bzw. den lizenzierten Programmierer zurückgesendet werden.

In beiden Fällen muss das Mobiltelefon jedesmal, wenn die berechtigten Kommunikationspartner geändert werden sollen, zum Neuprogrammieren zu einer Programmierstelle zurückgebracht werden. Das Problem bei diesen Mobilvorrichtungen ist ihr Mangel an Vielseitigkeit und Flexibilität beim Einprogrammieren gespeicherter Teilnehmernummern, die mit ihnen kommunizieren dürfen. Dieses Problem wird von der Erfindung dadurch gelöst, dass ein über Funkweg verbundenes Mobiltelefon, das den gleichen Typ von Identitätsmodul umfasst, die genannten gespeicherten Nummern zum Verbinden der Vorrichtung auf dem Funkweg mit einem beliebigen Festnetz- oder Mobiltelefon neuprogrammieren darf. Daher erlaubt die Erfindung eine viel größere Vielseitigkeit, Flexibilität und Bedienerfreundlichkeit und macht außerdem die programmierbare Heißverbindungskommunikationsvorrichtung sehr sicher.

AUFGABEN DER ERFINDUNG

Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neuartige tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung zum Erfüllen der spezifischen Mindestbedingungen von Eltern, die die Einrichtung für eine unmittelbare Kommunikation mit ihren Kindern wünschen, zwischen geistig minderbegabten Personen und betreuenden Erwachsenen und zwischen älteren Personen und pflegenden Verwandten bereitzustellen.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neuartige Heißverbindungskommunikationseinrichtung bereitzustellen, die ein vorprogrammiertes Identifizierungsmodul umfasst, das die Nummer des Mobil- oder Festnetztelefons umfasst, mit dem das Heißverbindungskommunikationsgerät verbunden werden soll.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neue Heißverbindungskommunikationseinrichtung bereitzustellen, die überhaupt keine Tastatur außer einer einfachen Anordnung von Drucktasten zum Einleiten eines Anrufs oder zum Beantworten eines ankommenden Anrufs umfasst, wodurch Kosten und Funktionalität der genannten Kommunikationseinrichtung minimiert werden.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neuartige Heißverbindungskommunikationseinrichtung bereitzustellen, die keine Anzeige umfassen kann, wodurch Kosten und Funktionalität der genannten Kommunikationseinrichtung minimiert werden.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neuartige tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung bereitzustellen, die auf eine einfache und wirksame Methode, wie z.B. ein Armband, einen Gürtelclips oder eine Umhängeschnur, an dem Träger angebracht werden kann. In diesem Zusammenhang ist es eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung bereitzustellen, die effektiv funktionieren kann, während sie am Handgelenk getragen wird, sodass das elektromagnetische Feld der strahlenden Antenne bei einem laufenden Anruf nicht in enger Nähe zu den noch in Entwicklung befindlichen Gehirnen junger Kinder positioniert ist.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neuartige tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung bereitzustellen, die in jeder beliebigen Zahl von bunten Farben und Gestaltungen geformt sein kann, die für kleine Kinder attraktiv sind und daher von den genannten Kindern gern getragen werden.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neuartige tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung bereitzustellen, die Batterietechnologie vom Stand der Technik nutzt, sodass die Heißverbindungskommunikationseinrichtung von einer leichten wiederaufladbaren Batterie geringen Volumens mit ausreichend Leistung betrieben werden kann, um 24 Stunden lang aktiv zu bleiben.

Andere Aufgaben und Vorteile dieser Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung offensichtlich, wenn sie in Verbindung mit den Begleitzeichnungen gelesen wird.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Gewisse der vorhergehenden und verwandte Aufgaben werden gemäß der vorliegenden Erfindung leicht durch das Bereitstellen einer neuartigen tragbaren Kommunikationseinrichtung oder Heißverbindungskommunikationsvorrichtung erfüllt, die zum Bewältigen der verschiedenen Kommunikationserfordernisse zwischen Eltern und Kindern, zwischen betreuenden Erwachsenen und geistig minderbegabten Personen und zwischen älteren Personen und pflegenden Verwandten dienen.

Die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung umfasst vorzugsweise eine Mobiltelefongrundschaltung ohne Tastatur oder Anzeige und eine wiederaufladbare Batterie und eine Antenne und ein vorprogrammiertes Identifizierungsmodul, das es auf dem Funkweg mit einem einzelnen Mobil- oder Festnetztelefon verbindet. Wenn angebracht, kann die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung in einer alternativen Ausgestaltung einen Anruf an eine von einer Mehrzahl von separaten Telefonnummern durchführen, die Mobiltelefone, Festnetztelefone oder andere Heißverbindungskommunikationsvorrichtungen umfassen. In einer Ausgestaltung, in der die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung eine von zwei Nummern auswählen kann, ist für diesen Zweck ein zusätzlicher separater Knopf vorgesehen. In einer alternativen Ausgestaltung erfolgt die Auswahl einer von einer Mehrzahl von Nummern mithilfe des einzelnen Rufeinleitungsknopfs und durch sequentielles Rücken durch die in dem vorprogrammierten Identifizierungsmodul gespeicherten Nummern. Die Anzeige, welche Nummer ausgewählt wird, kann in einer Anzahl von Ausgestaltungen auf dem Bildschirm der Heißverbindungskommunikationsvorrichtung angezeigt werden; alternativ kann zum Vermeiden der Kosten des Bildschirms eine von einer Anzahl von farbigen Leuchten zum Aufleuchten programmiert sein.

Die Funktionsweise der Heißverbindungskommunikationsvorrichtung ist in jeder Hinsicht mit einem Mobiltelefon identisch, wenn es aktiv ist und einen Anruf empfängt. Es unterscheidet sich von der Komplexität eines Mobiltelefons dadurch, dass es keine Tastatur hat und an seiner Stelle die Schaltungsanordnung zum Wählen einer in ihr Identifizierungsmodul einprogrammierten Nummer umfasst.

Das auf dem Funkweg verbundene Mobiltelefon oder jedes beliebige Mobiltelefon, das den gleichen Identifizierungsmodultyp umfasst, wird somit leicht zum Vorprogrammieren der eindeutigen Nummer eines beliebigen Mobil- oder Festnetztelefons eingesetzt, mit dem die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung zu verbinden ist. Dieses Programmierungsmerkmal bietet einen bedeutenden Freiheitsgrad beim Funkverbinden eines bestimmten Mobil- oder Festnetztelefons. Darüber hinaus kann das gleiche Verfahren zum Programmieren von zwei Identifizierungsmodulen und zum Funkverbinden von zwei Heißverbindungskommunikationsvorrichtungen miteinander eingesetzt werden.

Weitere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden, in Verbindung mit den Begleitzeichnungen, die eine Ausgestaltung der Erfindung offenlegen, betrachteten, ausführlichen Beschreibung offensichtlich. Es versteht sich aber, dass die Zeichnungen nur zu Veranschaulichungszwecken vorgesehen sind und dass die besondere Beschreibung der tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung nur beispielhaft angeführt wird und den Umfang der Erfindung nicht begrenzt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Darstellung einer Ausgestaltung der tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung.

2 ist eine Darstellung der Verwendung der Heißverbindungskommunikationsvorrichtung im Zusammenhang des Mobiltelefonnetzes.

3 ist ein Blockschaltbild, das die notwendigen Funktionsbauteile der Heißverbindungskommunikationsvorrichtung zeigt.

4 umfasst eine schematische Darstellung einer Anzahl von Gestalten von Heißverbindungsformteilen, die verwendet werden können, um die Annehmbarkeit des Produktes bei Kindern und Erwachsenen zu maximieren.

BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSGESTALTUNG

Im Folgenden wird nun detailliert auf die Zeichnungen und im besonderen auf 1 Bezug genommen, worin eine die vorliegende Erfindung ausgestaltende tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung abgebildet ist.

Dieses Gerät umfasst eine neuartige Kombination von existierenden Technologien und Merkmalen, die das Bestehen einer neuen und verbesserten tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung zum Ansprechen der Bedürfnisse von Eltern möglich macht, die die Einrichtung für eine unmittelbare Kommunikation mit ihren Kindern und umgekehrt, zwischen betreuenden Personen und geistig minderbegabten Personen und zwischen älteren Personen und pflegenden Verwandten, wünschen.

Darüber hinaus kann diese neuartige Heißverbindungskommunikationsvorrichtung Anrufe zu/von einem voreinprogrammierten Mobil- oder Festnetztelefon senden empfangen, indem eine vereinfachte Schaltungsanordnung zum Auswählen und Anrufen wenigstens einer Nummer genutzt wird, die in das mit der Heißverbindungskommunikationsvorrichtung assoziierte Identifizierungsmodul einprogrammiert ist.

Diese eindeutige Merkmalskombination vereinfacht die Schaltungsanordnung der Heißverbindungskommunikationsvorrichtung stark und verringert dadurch die Kosten des Geräts.

In einer bevorzugten Ausgestaltung wird die Erfindung in einem beliebigen spezifischen Mobiltelefonsystem wie GSM, verteiltes Kommunikationssystem (DCS) und CDMA zweckmäßig eingesetzt. Zum Zweck der ausführlichen Beschreibung und zum Verdeutlichen der Vorteile und Nutzen der Heißverbindungskommunikationsvorrichtung wurde die besondere Ausgestaltung der Mobiltelefontechnologie des GSM-Standards ausgewählt. Darüber hinaus wird das entsprechende Identifizierungsmodul innerhalb des GSM-Standards der Mobiltelefontechnologie, das/die Teilnehmeridentifizierungsmodul (Subscriber Identity Module) oder SIM-Karte, beschrieben. Diese Auswahl von GSM wird nur beispielhaft getroffen und begrenzt den Umfang der Erfindung nicht auf den GSM-Standard, da sie offensichtlich und zweckmäßig für DCS- und CDMA-Telefontechnologien ausgeführt wird, indem die entsprechenden und offensichtlichen technischen Modifizierungen an der Schaltungsanordnung der Heißverbindungskommunikationsvorrichtung durchgeführt werden.

In der bevorzugten Ausgestaltung umfassen die wesentlichen Hardwarebauteile eine GSM-Telefongrundschaltung, eine wiederaufladbare Batterie, eine GSM-Kompaktantenne, ein farbenfrohes Formteil, in dem Fall, in dem es für Kinder vorgesehen ist, eine vorprogrammierte SIM-Karte und zwei Knöpfe: einen zum Einleiten eines Telefonanrufs, der andere zum Beantworten eines ankommenden Anrufs, und einen Klingeltongenerator sowie eine Zweiwegmikrofongrundvorrichtung.

In 1, auf die jetzt besonders Bezug genommen wird, ist eine Darstellung einer Ausgestaltung der tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung abgebildet. Die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung 10 umfasst ein Armband 12, einen Anrufknopf 14 und einen Anrufannahmeknopf 16. Die wahlweise vorgesehene zentrale Anzeige 18 kann eine Digitaluhr und möglicherweise eine Anzeige des Versorgungsgrads umfassen, wie in der Anzeige von Mobiltelefonen standardmäßig ist. In einer weiteren Ausgestaltung kann die Anzeige 18 anzeigen, wer anruft, falls dies in das Identifizierungsmodul voreinprogrammiert ist. Darüber hinaus kann die Anzeige 18 in einer weiteren Ausgestaltung benutzt werden, um anzuzeigen, an welche einer Mehrzahl von gespeicherten Telefonnummern die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung einen Anruf einleiten kann, wobei in diesem Fall eine besondere Tastenbetätigungssequenz zum Weiterrücken in der Liste der gespeicherten Nummern einprogrammiert sein kann.

2 zeigt eine Abbildung der Benutzerfreundlichkeit der Heißverbindungskommunikationsvorrichtung im Kontext der Mobiltelefontechnologie.

3 zeigt ein Blockschaltbild, das die notwendigen Funktionsbauteile der Heißverbindungskommunikationseinrichtung gemäß einer Ausgestaltung auf der Basis des Standardschaltbilds für GSM zeigt. Die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung unterscheidet sich von der Standard-GSM-Telefonschaltung dadurch, dass die Schaltung keine Tastatur zum Eingeben von Nummern hat und an ihrer Stelle einen vereinfachten Knopf zum automatischen Anrufen einer Nummer in dem vorprogrammierten Identifizierungsmodul nutzt.

4 zeigt eine Anzahl von möglichen Gestalten der Heißverbindungskommunikationsvorrichtung, in die das Plastikgehäuse geformt werden könnte, um die Kommunikationsvorrichtung für Kinder höchst akzeptabel zu machen.

Die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung soll eine Nottelefonverbindung bereitstellen, die die einfachste Kombination von Technologien auf eine neue und einzigartige Weise benutzt. Es ist vorgesehen, dass die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung für verschiedene spezifische Bedürfnisse von Personen geeignete Ausgereiftheitsniveaus enthält. Wie bereits angegeben wurde, kann die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung eine Bildschirmanzeige umfassen. Außerdem kann die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung die Fähigkeit zum Einleiten von Telefonanrufen zu einer von einer Anzahl von Telefonnummern, die in dem vorprogrammierten Identifizierungsmodul gespeichert sind, umfassen. Bei GSM wird dieses vorprogrammierte Identifizierungsmodul als SIM-Karte oder Teilnehmeridentifizierungsmodul (Subscriber Identity Module) bezeichnet. Die SIM-Karte wird allerdings nur beispielhaft erwähnt und die Erfindung ist nicht auf dieses bestimmte Modul begrenzt und eine Schaltungsanordnung kann so konzipiert sein, dass sie die notwendige Funktionalität des vorprogrammierten Identifizierungsmoduls der Heißverbindungskommunikationsvorrichtung erreicht.

In einer alternativen Ausgestaltung kann die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung eine von einer Mehrzahl von in dem voreinprogrammierten Identifizierungsmodul gespeicherten Nummern auswählen. Dies kann auf verschiedene Weisen realisiert werden, z.B. durch Programmieren des Rufeinleitungsknopfes 14 zum Weiterrücken durch die Liste der gespeicherten Nummern, wobei sie jeweils nacheinander auf dem Bildschirm angezeigt werden. Alternativ kann eine Anzahl von farbigen Leuchten verwendet werden, um anzuzeigen, von wem ein Anruf empfangen wird oder an wen ein Anruf eingeleitet werden soll, wobei eine bestimmte farbige Leuchte einer bestimmten in dem vorprogrammierten Identifizierungsmodul gespeicherten Telefonnummer entspricht. Die Verwendung von farbigen Leuchten kann sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung von einem kleinen Kind verwendet werden soll, das alphanumerischen Text auf einer Bildschirmanzeige nicht erkennen kann.

Es wurde zwar nur eine Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung, im Besonderen die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung im Kontext des digitalen GMs-Telefonsystems, ausführlich gezeigt und beschrieben, für durchschnittliche Fachpersonen ist es aber offensichtlich, dass daran viele Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne von der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise kann die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung eine beliebige Telefontechnologie wie CDMA und verteiltes Kommunikationssystem (DCS) verwenden. Darüber hinaus kann die Heißverbindungskommunikationsvorrichtung in einem Batterieladegerät aufbewahrt werden, wenn sie nicht getragen wird, sodass sie zum Gebrauch im Bedarfsfall verfügbar bleibt.


Anspruch[de]
  1. Tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10), umfassend eine digitale Mobiltelefonschaltung, eine wiederaufladbare Batterie, eine Kompaktantenne, einen Klingeltongenerator, eine Zweiwegmikrofongrundvorrichtung zum Bereitstellen der Möglichkeit einer verzögerungsfreien Kommunikation oder Notrufverbindung, eine vereinfachte Drucktastenanordnung (14, 16), ein programmierbares Identifizierungsmodul, das wenigstens eine eindeutige Teilnehmertelefonnummer umfasst, wobei wenigstens ein Knopf (14) der genannten vereinfachten Drucktastenanordnung automatisch einen Anruf einer eindeutigen Teilnehmertelefonnummer von dem genannten vorprogrammierten Identifizierungsmodul aus einleitet, dadurch gekennzeichnet, dass:

    die tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) zum Voreinprogrammieren der genannten wenigstens einen eindeutigen Teilnehmertelefonnummer mit einem beliebigen angeschlossenen Mobiltelefon (2), das den gleichen Identifizierungsmodultyp umfasst, ausgeführt ist, um die genannte tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) mit einem beliebigen Mobil- oder Festnetztelefon zu verbinden.
  2. Tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) nach Anspruch 1, bei der das genannte angeschlossene Mobiltelefon das genannte programmierbare Identifizierungsmodul der genannten Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) vorprogrammiert, die mit einer weiteren tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) zu verbinden ist.
  3. Tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2 zur Verwendung in einem Mobiltelefonsystem, bei der das genannte Mobiltelefonsystem das Globale System für Mobiltelekommunikation (GSM) oder ein System nach dem Verfahren Code Division Multiple Access (CDMA) ist.
  4. Tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, bei der das genannte programmierbare Identifizierungsmodul eine SIM-Karte (Subscriber Identity Module) ist.
  5. Tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) nach Anspruch 3 oder 4, bei der die genannte vereinfachte Drucktastenanordnung nur zwei Knöpfe (14, 16) umfasst,

    einen ersten Knopf (14) zum Einleiten eines Anrufs einer voreinprogrammierten Nummer von dem genannten Identifizierungsmodul aus, die eine eindeutige Teilnehmertelefonnummer umfasst, und

    einen zweiten Knopf (16) zum Beantworten eines ankommenden Anrufs.
  6. Tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) nach Anspruch 3 bis 5, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die genannte tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) eine Bildschirmanzeige (18) umfasst.
  7. Tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) nach Anspruch 6, bei der die genannte Bildschirmanzeige (18) ferner eine Digitaluhr und/oder einige Anzeigen des Versorgungsgrads umfasst.
  8. Tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) nach Anspruch 6 oder 7, bei der eine spezielle Tastenbetätigungssequenz zum Weiterrücken in der Liste der genannten gespeicherten voreinprogrammierten eindeutigen Teilnehmertelefonnummern programmiert ist oder der Rufeinleitungsknopf zum Schalten durch die Liste gespeicherter voreinprogrammierter eindeutiger Teilnehmertelefonnummern programmiert ist.
  9. Tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) nach Anspruch 8, umfassend farbige Leuchten.
  10. Tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) nach Anspruch 9, die ferner ein farbenfrohes Formteil und/oder ein Armband oder ein Umhängeband oder einen Gürtelclips umfasst.
  11. Verfahren zum Einleiten eines Anrufs von einer Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) aus, umfassend eine digitale Mobiltelefonschaltung, eine wiederaufladbare Batterie, eine Kompaktantenne, einen Klingeltongenerator, eine Zweiwegmikrofongrundvorrichtung zum Bereitstellen der Möglichkeit einer verzögerungsfreien Kommunikation oder Notrufverbindung, eine vereinfachte Drucktastenanordnung (14, 16) zum Einleiten einer voreinprogrammierten eindeutigen Teilnehmertelefonnummer und zum Beantworten eines ankommenden Anrufs, ein programmierbares Identifizierungsmodul, das wenigstens eine eindeutige Teilnehmertelefonnummer umfasst, wobei wenigstens ein Knopf (14) der genannten vereinfachten Drucktastenanordnung automatisch einen Anruf einer eindeutigen Teilnehmertelefonnummer von dem genannten vorprogrammierten Identifizierungsmodul aus einleitet, wobei das Verfahren den folgenden Schritt umfasst:

    Voreinprogrammieren der genannten wenigstens einen eindeutigen Teilnehmertelefonnummer in das genannte programmierbare Identifizierungsmodul mithilfe eines beliebigen angeschlossenen Mobiltelefons (2), das den gleichen Typ von Identifizierungsmodul umfasst, um die genannte tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) mit einem bestimmten Mobil- oder Festnetztelefon zu verbinden.
  12. Verfahren zum Einleiten eines Anrufs von einer tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) in einem Telefonsystem aus nach Anspruch 11, bei dem das genannte Mobiltelefonsystem GSM und das genannte programmierbare Identifizierungsmodul eine SIM-Karte (Subscriber Identity Module) ist.
  13. Verfahren zum Einleiten eines Anrufs von einer tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) in einem Telefonsystem aus nach Anspruch 11 oder 12, bei dem das genannte programmierbare Identifizierungsmodul mit einem angeschlossenen Mobiltelefon vorprogrammiert wird, das den gleichen Typ von SIM-Karte (Subscriber Identity Module) umfasst.
  14. Verfahren zum Einleiten eines Anrufs von einer tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) in einem Telefonsystem aus nach Anspruch 13, das ferner die folgenden Schritte umfasst:

    Auswählen eines Knopfes (14) aus der genannten vereinfachten Drucktastenanordnung,

    Drücken des genannten ausgewählten Knopfes (14), um einen Anruf einer eindeutigen voreinprogrammierten Nummer von dem programmierbaren Identifizierungsmodul aus einzuleiten.
  15. Verfahren zum Einleiten eines Anrufs von einer tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10} in einem Telefonsystem aus nach Anspruch 14, das ferner die folgenden Schritte umfasst:

    Auswählen eines spezifischen Knopfes (14) aus der genannten vereinfachten Drucktastenanordnung,

    Drücken des genannten ausgewählten Knopfes (14), um eine gespeicherte voreinprogrammierte eindeutige Teilnehmertelefonnummer auf einer Bildschirmanzeige (18) anzuzeigen,

    Weiterrücken in der Liste der genannten gespeicherten voreinprogrammierten eindeutigen Teilnehmertelefonnummern durch wiederholtes Drücken des genannten spezifischen Knopfes,

    Auswählen einer der genannten Nummern aus der genannten Liste,

    Gedrückthalten des genannten Knopfes (14) oder eines anderen Knopfes aus der genannten vereinfachten Drucktastenanordnung für einige Sekunden, um den Anruf der genannten eindeutigen gespeicherten voreinprogrammierten Nummer von dem genannten programmierbaren Identifizierungsmodul aus einzuleiten.
  16. Verfahren zum Einleiten eines Anrufs von einer tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) in einem Telefonsystem aus nach Anspruch 15, das ferner die folgenden Schritte umfasst:

    Einschalten oder Blinken einer farbigen Leuchte von wenigstens einer von einer Anzahl von farbigen Leuchten entsprechend der genannten eindeutigen Telefonnummer.
  17. Verfahren zum Beantworten eines ankommenden Anrufs an einer tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10), umfassend eine digitale Mobiltelefonschaltung, eine wiederaufladbare Batterie, eine Kompaktantenne, einen Klingeltongenerator, eine Zweiwegmikrofongrundvorrichtung zum Bereitstellen der Möglichkeit einer verzögerungsfreien Kommunikation oder Notrufverbindung, eine vereinfachte Drucktastenanordnung (14, 16) zum Einleiten einer voreinprogrammierten eindeutigen Teilnehmertelefonnummer und zum Beantworten eines ankommenden Anrufs von einer voreinprogrammierten eindeutigen Teilnehmertelefonnummer, ein programmierbares Identifizierungsmodul, das wenigstens eine eindeutige Teilnehmertelefonnummer umfasst, wobei wenigstens ein Knopf (14) der genannten vereinfachten Drucktastenanordnung automatisch einen Anruf einer eindeutigen Teilnehmertelefonnummer von dem genannten vorprogrammierten Identifizierungsmodul aus einleitet, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

    Voreinprogrammieren der genannten wenigstens einen eindeutigen Teilnehmertelefonnummer in das genannte programmierbare Identifizierungsmodul mithilfe eines beliebigen angeschlossenen Mobiltelefons (2), das den gleichen Typ von Identifizierungsmodul umfasst, um die genannte tragbare Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) mit einem bestimmten Mobil- oder Festnetztelefon zu verbinden.
  18. Verfahren zum Beantworten eines ankommenden Anrufs an einer tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) in einem Telefonsystem nach Anspruch 17, wobei das genannte Telefonsystem GSM und das genannte programmierbare Identifizierungsmodul eine SIM-Karte (Subscriber Identity Module) ist.
  19. Verfahren zum Beantworten eines ankommenden Anrufs an einer tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) nach Anspruch 17 oder 18, das ferner die folgenden Schritte umfasst:

    Anzeigen durch den Klingeltongenerator der genannten tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10), dass ein Anruf ankommt,

    Drücken eines spezifischen Knopfes (16) aus der genannten vereinfachten Drucktastenanordnung,

    Kommunizieren durch die genannte Zweiwegmikrofonvorrichtung.
  20. Verfahren zum Beantworten eines ankommenden Anrufs an einer tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) nach Anspruch 19, bei dem der Schritt des Anzeigens eines Anrufs Folgendes aufweist:

    Einschalten oder Blinken einer farbigen Leuchte von wenigstens einer von einer Anzahl von farbigen Leuchten entsprechend der genannten eindeutigen Telefonnummer.
  21. Verfahren zum Beantworten eines ankommenden Anrufs an einer tragbaren Heißverbindungskommunikationseinrichtung (10) nach Anspruch 19 oder 20, das ferner den folgenden Schritt umfasst:

    Anzeigen auf einer Bildschirmanzeige (18), welche einer Mehrzahl der genannten gespeicherten voreinprogrammierten eindeutigen Teilnehmertelefonnummern anruft.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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