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Dokumentenidentifikation DE10056850B4 02.03.2006
Titel Blattgespeiste Druckerpresse mit Umschaltung zwischen einem beidseitigen und einseitigen Bedrucken
Anmelder Ryobi Ltd., Fuchu, Hiroshima, JP
Erfinder Komoriyama, Tetsuya, Fuchu, Hiroshima, JP
Vertreter PAe Reinhard, Skuhra, Weise & Partner GbR, 80801 München
DE-Anmeldedatum 16.11.2000
DE-Aktenzeichen 10056850
Offenlegungstag 07.06.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 02.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse B41F 13/008(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse B41F 21/10(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine blattgespeiste Druckerpresse, die zwischen einem beidseitigen und einem einseitigen Bedruckungsmodus umschaltbar ist, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 US 5 410 959 A.

Eine umschaltbare blattgespeiste Druckerpresse dieses Typs weist eine Blattübertragungseinheit auf, die zwischen einer stromaufseitigen und einer stromabseitigen Druckereinheit angeordnet ist. Die in 10 veranschaulichte Blattübertragungseinheit besitzt eine Zuführwalze 50, eine Speicherwalze 51 und eine Umdrehwalze 52, die in dieser Reihenfolge von stromaufwärts nach stromabwärts ausgerichtet sind, um ein in der stromaufwärtsseitigen Druckeinheit gedrucktes Blatt zu der stromabwärtsseitigen Druckereinheit zu transportieren. Das Blatt wird von einer Prägewalze der stromaufseitigen Druckereinheit zu der Speicherwalze 51 über die Zuführwalze 50 zugeführt, wonach der vordere Rand von Greifern 53 ergriffen wird und dann der hintere Rand von einer Blattansaugeinrichtung 54 angesaugt wird. Bei dem einseitigen Bedruckungsmodus greifen die Umdrehgreifer 55 der Umdrehwalze 52 den vorderen Rand des Blattes, um das Blatt von den Greifern 53 der Speicherwalze 51 zu übernehmen. Andererseits ergreifen bei dem beidseitigen Bedruckungsmodus die Umdrehgreifer 55 den hinteren Rand des Blattes, um das Blatt von der Blattansaugeinrichtung 54 der Speicherwalze 51 zu empfangen. Dann werden die Umdrehgreifer 55, begleitend von der Drehung der Umdrehwalze 52, zum Umdrehen des Blattes geschwenkt bzw. verkippt und führen dann das Blatt, das umgedreht worden ist, der stromabseitigen Druckereinheit zu.

Demgemäss muss die Drehphase zwischen der Umdrehwalze 52 und der Speicherwalze 51 beim Umschalten von dem einseitigen Druckbetrieb zu dem beidseitigen Druckbetrieb oder umgekehrt durch Verändern der relativen Winkelstellung entsprechend der Länge des Blattes in der Blattzuführrichtung eingestellt werden. 11 veranschaulicht einen Mechanismus zur Vornahme dieser Funktion.

Gemäss dem dargestellten Mechanismus besitzt die Umdrehwalze 52 ein festes Zahnrad 56 und ein Einstellzahnrad 57, das in seiner Winkelstellung relativ zu dem festen Zahnrad 56 variierbar ist. Das feste Zahnrad 56 ist an einer Walzenwelle 58 der Umdrehwalze 52 mit Schrauben befestigt und kämmt mit einem Zahnrad 59 der stromabwärtsseitigen Prägewalze. Das Einstellzahnrad 57 besitzt eine Ringform und ist drehbar auf einem Zahnradlagerabschnitt 60 zum Kämmen mit einem Zahnrad 61 der Speicherwalze 51 montiert, welcher auf dem festen Zahnrad 56 gebildet ist. Während des Bedruckungsvorgangs wird das Einstellzahnrad 57 zwischen einem Druckhebel 62 und dem festen Zahnrad 56 durch die in axialer Richtung bewirkte Klemmkraft derart gehalten, dass es einstückig mit dem festen Zahnrad 56 dreht. Die Drehkraft wird von dem Zahnrad 61 der Speicherwalze 51 auf das Zahnrad 59 der Prägewalze über das Einstellzahnrad 57 und das feste Zahnrad 56 derart übertragen, dass die Speicherwalze 51, die Umdrehwalze 52 und die Prägewalze synchron zueinander rotieren.

Andererseits wird bei dem Umschaltvorgang zwischen dem einseitigen Bedruckungsmodus und dem beidseitigen Bedruckungsmodus eine Feder 63 durch Drücken des Duckelements 64 zur Freigabe der Klemmkraft des Druckhebels 62 zusammengedrückt. Hierdurch wird das Einstellzahnrad 57 von der festen Zuordnung zu dem Zahnradlagerabschnitt 60 freigegeben, was zu einer freien Drehung des Einstellzahnrads 57 relativ zu dem festen Zahnrad 56 führt. Unter dieser Bedingung wird das Einstellzahnrad 57 über einen vorbestimmten Winkel relativ zu dem festen Zahnrad 56 derart gedreht, dass die Drehphase zwischen der Speicherwalze 51 und der Umdrehwalze 52 entweder für den einseitigen Bedruckungsmodus oder für den beidseitigen Bedruckungsmodus eingestellt wird. Nach der Einstellung der Drehphase wird die Klemmkraft durch die Energie der Feder 63 erzeugt, wodurch das Einstellzahnrad 57 einstückig mit dem festen Zahnrad 56 dreht.

Im Laufe der Zeit wird für die Druckerpresse ein hochgenauer Betrieb zur Ausrichtung des Blattes benötigt, die durch die Konzentrizität zwischen dem Einstellzahnrad 57 und der Umdrehtrommel 52 beeinträchtigt wird. Der Mechanismus mit der zuvor beschriebenen Anordnung verursacht jedoch notwendigerweise und immanent einen kleinen jedoch wesentlichen Zwischenraum zwischen der inneren Umfangsfläche des Einstellzahnrads 57 und der Außenumfangsfläche des Zahnradlagerabschnitts 60. Selbst wenn demgemäss Teile wie das Einstellzahnrad 57 mit hoher Genauigkeit gefertigt sind, verschlechtert ein derartiger Zwischenraum bzw. ein derartiges Spiel die oben erwähnte Konzentrizität.

Darüber hinaus erfährt anders als bei Druckerpressen, die nur für den einseitigen Bedruckungsvorgang ausgelegt sind, die zwischen dem einseitigen und beidseitigen Bedruckungsmodus umschaltbare Druckerpresse eine Änderung des Zustands der Konzentrizität des Einstellzahnrades 57 bezüglich der Umdrehwalze 52, wobei dieser Zustand nicht nur den absoluten Wert der Konzentrizität beinhaltet, sondern auch den der Drehphasendifferenz, jedes Mal wenn das Einstellzahnrad 57 aus dem festen Zustand freigegeben wird oder bei dem Schaltvorgang. Demgemäss muss ein erneutes Einstellen der Lagegenauigkeit bei jedem Schaltvorgang vorgenommen werden.

Die vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung dieser Probleme vorgenommen. Demgemäss liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine zwischen dem einseitigen und dem doppelseitigen Bedruckungsvorgang umschaltbare Druckerpresse verfügbar zu machen, die bei jedem Umschaltvorgang die Arbeit zur Herstellung einer Lagegenauigkeit überflüssig macht.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Bevorzugte Merkmale, die die Erfindung vorteilhaft weiterbilden, sind den nachgeordneten Ansprüchen zu entnehmen.

Nähere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sind dem anschließenden Beschreibungsteil zu entnehmen. Es zeigen:

1 eine schematisierte Frontansicht der blattgespeisten Druckerpresse gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;

2 eine schematische Ansicht des Zahnradräderwerks der Druckerpresse gemäss 1, von der Rückseite gesehen;

3 eine schematische Ansicht, die das Zahnradräderwerk gemäss 2 in Draufsicht darstellt;

4 eine schematische Ansicht, die die Umdrehwalze der Druckerpresse längs der Walzenwellenrichtung gesehen darstellt;

5 einen Schnitt entlang der Schnittlinie A-A in 4;

6 einen Schnitt entlang der Schnittlinie B-B in 5;

7 eine vergrößerte Ansicht eines wesentlichen Teils des in 5 dargestellten Abschnitts;

8 einen Querschnitt entlang der Schnittlinie C-C in 7;

9 eine vergrößerte Schnittansicht der Druckerpresse gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung;

10 eine schematische Ansicht zur Darstellung der Blattübertragungseinheit bei einer herkömmlichen blattgespeisten Druckerpresse; und

11 einen Schnitt, der schematisch die Umdrehwalze der herkömmlichen blattgespeisten Druckerpresse zeigt.

1 veranschaulicht schematisch die gesamte Anordnung der blattgespeisten Druckerpresse gemäss dieses Ausführungsbeispiels. Die dargestellte Druckerpresse ist eine Vierfarben-Druckerpresse. Zum Bedrucken einer einzigen Seite weist das von einer Blattzuführeinheit 1 zugeführte Blatt eine erste Fläche auf, auf der zwei Farben in einer stromaufwärtsseitigen Druckereinheit 2 gedruckt werden und das Blatt wird dann von einer Prägewalze 7 der stromaufwärtsseitigen Druckereinheit 2 zu einer Prägewalze 8 einer stromabwärtsseitigen Druckereinheit 3 über eine Blattübertragungseinheit übertragen, zu der eine Zuführwalze 4, eine Speicherwalze 5 und eine Umdrehwalze 6 gehören, welche der Reihe nach von der stromaufwärtsseitigen Seite zu der stromabwärtsseitigen Seite angeordnet sind. Bei dem zu der stromabwärtsseitigen Druckereinheit 3 transferierten Blatt wird dann die erste Seite, mit zwei der restlichen vier Farben, ebenfalls bedruckt. Das auf diese Weise mit insgesamt vier Farben bedruckte Blatt wird dann einer Blattausgabeeinheit 9 zugeführt.

Zum Drucken auf beiden Seiten des Blattes wird andererseits das Blatt, dessen erste Oberfläche an der stromaufwärtsseitigen Druckereinheit 2 mit zwei Farben bedruckt worden ist, an der Blattübertragungseinheit umgedreht und zu der stromabwärtsseitigen Prägewalze 8 der stromabwärtsseitigen Druckereinheit 3 transferiert, an der die zweite Oberfläche des Blattes mit zwei Farben bedruckt wird.

Die Prägewalzen 7, 8, die Zuführwalze 4 und die Umdrehwalze 6 haben jeweils eine Umfangslänge, die im wesentlichen zweimal länger als die Länge des Blattes in der Blattzuführrichtung ist. Genauer gesagt sind diese Walzen jeweils eine sogenannte Doppeldurchmesserwalze, auf der zwei Blätter bei jeder Drehung der Walze angeordnet werden können. Die Speicherwalze 5 ist eine sogenannte Dreifachdurchmesserwalze, auf der drei Blätter bei jeder Drehung der Walze angeordnet werden können. Demgemäß besitzt die Zuführwalze 4 zwei Griffreihen, die um etwa 180° einander gegenüber angeordnet sind, wobei jede für das Greifen des vorderen Randes eines ankommenden Blattes vorgesehen ist. In gleicher Weise besitzt die Speicherwalze 5 drei Abschnitte, die jeweils eine Reihe von Greifern und eine Reihe von Saugteilen besitzt und wobei jede um etwa 120° voneinander in Umfangsrichtung der Trommel versetzt angeordnet ist, und die Umdrehtrommel 6 besitzt zwei Reihen Umdrehgreifer 13, die um 180° gegeneinander versetzt sind.

Demgemäss weist die blattgespeiste Druckerpresse gemäss der obigen Anordnung eine Walzenanordnung aus der Doppeldurchmesser-Zuführwalze 4 der Dreifachdurchmesser-Speicherwalze 5 und der Doppeldurchmesser-Umdrehwalze 6 auf. Demzufolge besitzt jede Walze einen großen Krümmungsradius, was zu einer geringeren Kräuselung der Blattes in einem Wickelzustand führt. Hierdurch wird die auf das Blatt wirkende Belastung verringert und demgemäss besitzt die Walzenanordnung Vorzüge bei der Beibehaltung der Druckqualität und der stabilisierten Blattausrichtung in einem Blattausgabeabschnitt. Auch die vielen Anordnungen der Reihen der Greifer 10, 11, der Umdrehgreifer 13 und so weiter, verringern die Belastung, die individuell auf jeder Reihe der Greifer ausgeübt wird. Überdies kann im Vergleich mit der Blattübertragungseinheit, die eine sogenannte Einzelwalze verwendet, bei der ein einzelnes Blatt für jede Drehung der Walze angeordnet wird, die Anordnung dieses Ausführungsbeispiels die Zahl von Trommeln verringern und bietet demgemäss Vorteile bei der Effektivität der Kosten und kann einen ausreichenden Raum zwischen den Druckereinheiten 2, 3 gewährleisten.

Andererseits besitzen die Walzen jeweils erste Wellenenden, auf denen Zahnräder entsprechend und koaxial montiert sind. Diese Zahnräder kämmen miteinander, um die Drehkraft zu übertragen, wie in den 2 und 3 veranschaulicht. Genauer gesagt, bilden die Zahnräder der entsprechenden Walzen zusammen ein Zahnrad-Räderwerk. Hilfsweise wird die Drehantriebskraft, die von einem Motor auf das Zahnrad der stromaufwärtsseitigen Prägewalze 7 übertragen wird, auf die stromabwärtsseitige Prägewalze 8 über die Zahnräder der entsprechenden Walzen übertragen, um dadurch die synchrone Drehung sämtlicher Walzen, der Prägewalzen 7, 8, der Zuführwalze 4, der Speicherwalze 5 und der Umdrehwalze 6, zu erreichen.

Die 4 und 5 veranschaulichen vergrößerte Ansichten der Umdrehtrommel 6 in 3 und 4. Die Umdrehtrommel 6 besitzt eine Trommelwelle 14, die von einem Lagerteil 16 gehalten wird, der auf einem Rahmen 15 montiert ist. Die Trommelwelle 14 besitzt ein erstes Ende, auf dem ein Zahnradlager- bzw. Halteteil 17 koaxial mittels Schrauben zur Anordnung außerhalb des Rahmens 15 montiert ist.

Das Zahnradhalteteil 17 ist als ein mit Boden versehener Zylinder gestaltet und besitzt einen Bodenabschnitt 17a, der an einem Ende der Fläche der Walzenwelle 14 mit Schrauben befestigt ist und ist auf der Umfangsfläche näher zu dem Bodenabschnitt mit einem kreisförmigen Flanschabschnitt 17b vorgesehen. Auf dem Zahnradhalteteil 17 sind ein festes Zahnrad 18 und ein Einstellzahnrad 19 montiert, welche jeweils eine Ringform mit einem Durchgangsloch in der Mitte besitzen. Das Zahnrad 18 ist näher zu dem Bodenabschnitt 17a angeordnet und an dem Flanschabschnitt 17b mit Schrauben befestigt, und das Einstellzahnrad 19 ist näher zu dem offenen Ende angeordnet und drehbar auf dem Zahnradhalteteil 17 gehalten. Das Einstellzahnrad 19 ist mit loser Passung auf dem Zahnradhalteteil 17 derart befestigt, dass es einen vorbestimmten kreisförmigen Zwischenraum von beispielsweise etwa 0,02 mm zwischen einer inneren Umfangsfläche 19a des Einstellzahnrads 19 und einer Außenumfangsfläche 17d des Zahnradhalteteils 17 bildet. Das feste Zahnrad 18 und das Einstellzahnrad 19 sind jeweils in Eingriff mit einem Zahnrad 8a der stromabwärtsseitigen Prägewalze 8 und einem Zahnrad 5a der Speicherwalze 5.

Die Druckerpresse mit der obigen Anordnung ist zum Schalten zwischen einem ersten Druckmodus mit drehbar auf dem Zahnradhalteteil 17 gehaltenen Einstellzahnrad 19 und einem zweiten Druckmodus mit nicht drehbar auf dem Zahnradhalteteil 17 gehaltenem Einstellzahnrad 19 vorgesehen. Genauer gesagt, weist das Zahnradlagerteil 17 eine Randfläche auf, auf der eine Halteplatte 20, die eine scheibenförmige Form mit einem zentralen Loch aufweist, mit Schrauben montiert ist. Die Halteplatte 20 ist auf einer Haltefläche 20a vorgesehen, die auf das Zahnradhalteteil 17 mit sechs Vorsprüngen 20b weist, die insgesamt unter jedem vorbestimmten Winkel (alle 60° bei diesem Ausführungsbeispiel) angeordnet sind und sich radial von der Mitte des Umfangsrandes der Halteplatte 20 erstrecken und in Richtung auf das Zahnradhalteteil 17 vorstehen. Demgemäss sind insgesamt sechs Zwischenräume an jedem vorbestimmten Winkel zwischen den vorstehenden Teilen 20b angeordnet, die eine Höhe besitzen, die der Höhe der vorstehenden Teile 20b entspricht. Innerhalb der entsprechenden Zwischenräume sind Druckhebel 21 zum Drücken des Einstellzahnrads 19 in Richtung auf das feste Zahnrad 18 vorgesehen. Die Druckhebel 21 haben jeweils, wie in 4 gezeigt, eine rechteckige Form in Draufsicht und besitzen eine Längsachse, die sich im wesentlichen in der radialen Richtung der Umdrehwalze 6 erstreckt.

Das Zahnradhalteteil 17 besitzt einen hohlen Abschnitt 17c, wobei die Mitte mit einer Haltestange 22 versehen ist, die sich koaxial zu der Walzenwelle 14 erstreckt. Die Haltestange 22 ist mit einem Gleitteil 23 versehen, das einen Hohlkörper mit Flanschen an axial gegenüberliegenden Enden des Körpers aufweist und auf der Haltestange 22 derart montiert ist, dass es in axialer Richtung der Haltestange 22 gleitend verschiebbar ist. Zwischen dem Gleitteil 23 und einem Bodenabschnitt 17a des Zahnradhalteteils 17 ist eine Druckfeder 24 eingespannt, die mit abwechselnd umgekehrt angeordneten Tellerfedern und deren Zusammenstecken gebildet ist, damit das Gleitteil 23 in Richtung auf das freie Ende der Haltestange 22 gedrückt werden kann.

Die Druckhebel 21 besitzen jeweils proximale Enden, die im Eingriff ist dem Gleitteil 23 zwischen den Flanschen sind, wobei sie jeweils distale Enden besitzen, welche Bodenflächen aufweisen, die jeweils vorstehende Spannanformungen bilden, welche gegen die Oberfläche des Einstellzahnrads 19 anstoßen können. Die entsprechenden Druckhebel 21 besitzen auch mittlere Abschnitte, auf denen jeweils vorstehende Hebelstützanformungen 21b gebildet sind, die gegen die Haltefläche 20a der Halteplatte 20 zur Anlage bringbar sind, um für die Druckhebel 21 entsprechende Hebelstützen vorzusehen. Genauer gesagt, sind die Hebelstützanformungen 21b jeweils zwischen jeder vorstehenden Spannanformung 21a und dem vorderen Ende eines zugehörigen Druckhebels 21 derart angeordnet, dass der Abstand zwischen der Hebelstützanformung 21b und dem vorderen Ende des Hebels gleich einem Abstand ist, der mehrmals größer ist als der Abstand zwischen jeder Hebelstützanformung 21b und einer zugeordneten vorstehenden Spannanformung 21a. Wenn demgemäss die Druckfeder 24 das Gleitteil 23 zu dem freien Ende der Haltestange 22 über Druckkraft drückt, wirkt die Druckkraft auf die vorderen Enden der Druckhebel 21 zum Verstärken der Kraft gemäss dem Verhältnis der Entfernung zwischen der Hebelstützanformung 21b und dem vorderen Ende und zwischen der Hebelstützanformung 21b und der vorstehenden Spannanformung 21a bei jedem Druckhebel 21. Hierdurch drücken die vorstehenden Spannanformungen 21a des Druckhebels 21 fest das Einstellzahnrad 19 zu dem festen Zahnrad 18, und spannen demgemäss das Einstellzahnrad 19 dazwischen ein. Genauer gesagt kann das Einstellzahnrad 19 zur Fixierung über die Druckhebel 21 während des Druckvorgangs gedrückt werden, wodurch das Einstellzahnrad 19 in einen nicht drehbaren festen Zustand bezüglich des Zahnradhalteteils 17 gebracht ist. Hierdurch wird das Einstellzahnrad 19 einstückig mit dem festen Zahnrad 18 über die zwischen ihnen herrschende Kraft gedreht. Da das feste Zahnrad 18 an dem Zahnradhalteteil 17 über Schrauben befestigt ist, welche seinerseits an der Walzenwelle 14 über Schrauben befestigt ist, wird die Drehkraft von dem Zahnrad 5a der Speicherwalze 5 auf das Zahnrad 8a der stromabwärtsseitigen Prägewalze 8 ohne Verlust einer Übertragungskraft derart übertragen, dass die Speicherwalze 5, die Umdrehwalze 6 und die Prägewalze 8 synchron zueinander rotieren.

Um andererseits die Druckerpresse aus dem einseitigen Bedruckungsmodus auf den beidseitigen Bedruckungsmodus umzuschalten, wird das Gleitteil 23 über seine Oberfläche mittels eines Löseteils 25 gepresst, um dadurch geringfügig das Gleitteil in Richtung auf das vordere Ende der Haltestange 22 zu verschieben. Sobald das Gleitteil 23 in Richtung auf das vordere Ende der Haltestange 22 gleitet, drückt einer der Flansche des Gleitteils 23 den Druckhebel 21 in umgekehrte Richtung, um dadurch die Spannkraft des Druckhebels 21 zu lösen, die auf dem Einstellzahnrad 19 aufgebracht ist, und dadurch das Einstellzahnrad 19 aus dem festen Eingriff mit dem Zahnradhalteteil 17 zu lösen, was der freien Drehung des Einstellzahnrads 19 bezüglich des Zahnradhalteteils 17 führt. Auf diese Weise kann die Drehphase bzw. der Drehversatz zwischen der Speicherwalze 5 und der Umdrehwalze 6 variiert werden, indem die relative Winkelstellung des Einstellzahnrads 19 bezüglich des Zahnradhalteteils 17 um einen vorbestimmten Betrag durch Drehung des Einstellzahnrads 19 bezüglich des Zahnradhalteteils 17 variiert wird.

Wie in den 4 und 6 veranschaulicht, bildet die Außenumfangsfläche 17d des Zahnradhalteteils 17 insgesamt sechs Ausschnitte in einer Höhe, die dem Einstellzahnrad 19 entspricht, und an Stellen, die den angeordneten Stellen der entsprechenden Druckhebel 21 entsprechen, wobei sich die Ausschnitte jeweils nach innen zu der Mitte erstrecken, wobei sie eine kreisförmige Bogenlinie bilden. Die Ausschnitte 26 sind jeweils mit Rollen 27 als Drehlagereinrichtung versehen. Die Rollen 27 sind jeweils mittels exzentrischer Achsteile 28 gelagert, die jeweils eine Achse 28a aufweisen, welche sich parallele zu der Achse der Umdrehwalze 6 derart erstreckt, dass sie gegen die innere Umfangsfläche 19a des Einstellzahnrads 19 anzustoßen vermögen und zum Zeitpunkt der Schaltbewegung drehen können. Genauer gesagt, wie in den 7 und 8 in übertriebener Form dargestellt, besitzt jede Rolle 27 einen Abschnitt, der in radialer Richtung nach außen von der Außenumfangsfläche 17d des Zahnradhalteteils 17 zur Anlage gegen die innere Umfangsfläche 19a des Einstellzahnrads 19 vorsteht. Hierdurch wird das Einstellzahnrad 19 durch die Rollen 27 derart gehalten, dass es bezüglich des Zahnradhalteteils 17 drehbar ist.

Jede Rolle 27 ist individuell längs der radialen Richtung der Umdrehwalze 7 in seiner Stellung einstellbar, wodurch das Einstellzahnrad 19 eine Konzentrizität erhält, die bezüglich der Umdrehwalze 7 einstellbar ist. Eine spezielle Art der Einstellung der Konzentrizität des Einstellzahnrads wird nachfolgend beschrieben.

Die exzentrischen Wellenteile 28 sind jeweils auf Einstellwellen 29 vorgesehen, die jeweils eine Achse 29a aufweisen, welche sich parallel zu der Walzenwelle 14 erstreckt und die jeweils eine Achse 28a besitzen, die um einen vorbestimmten Betrag exzentrisch bezüglich der Achse 29a einer zugehörigen Einstellwelle 29 verläuft. Bei diesem Ausführungsbeispiel liegt die Größe der Exzentrizität in der Größenordnung von 0,5 mm. Dies bedeutet, wie in 7 veranschaulicht, dass die Einstellwellen 29 jeweils einen im Durchmesser kleineren Eingriffsabschnitt 29b, der drehbar in ein Eingriffsloch 30 des Zahnradhalteteils 17 eingesetzt ist, einen exzentrischen Wellenabschnitt 28, der einen größeren Durchmesser als der Eingriffsabschnitt 29b besitzt, und einen Hauptabschnitt 29c aufweisen, der einen größeren Durchmesser als der exzentrische Wellenabschnitt 28 besitzt und koaxial zu dem Eingriffsabschnitt 29b verläuft. Der Hauptabschnitt 29c erstreckt sich durch den Druckhebel 21 und die Halteplatte 20 und besitzt ein größeres Ende, das durch die Halteplatte 20 nach außen frei liegt. Das äußere Ende des Eingriffsabschnitts 29b weist einen hexagonalen Eingriffsabschnitt 29d auf, in den ein Inbusschlüssel 31 zur Drehung einer entsprechenden Einstellwelle 29 einsetzbar ist. Die Halteplatte 20 bildet, wie in 7 veranschaulicht, Durchgangslöcher, die sich jeweils zu der entsprechenden Einstellwelle 29 erstrecken und mit Gewindeeingriff eine Einstellschraube 33 in einem distalen Abschnitt aufnehmen. Die Einstellschraube 33 wird in Richrtung auf die zugehörige Einstellwelle 29 mittels eines Inbusschlüssels 34 oder dergleichen geschraubt, um die Einstellwelle 29 zur Vermeidung der Drehung der Einstellwelle 29 zu befestigen. Nach Lösen der Einstellschraube 33 kann die Einstellwelle 29 gedreht werden.

Durch die Drehung der Einstellwelle 29 wird die Achse 28a des exzentrischen Wellenabschnitts 28 längs einer kreisförmigen Bewegungsbahn um die Achse 29a einer zugehörigen Einstellwelle als Zentrum bewegt und demgemäss bewegt sich auch die zugeordnete Rolle 27, die auf dem exzentrischen Wellenabschnitt 28 gehalten ist. Demgemäss kann die Stellung jeder Rolle 27 frei in der radialen Richtung der Umdrehwalze 6 um die Achse 29a der zugehörigen Einstellwelle 29 als Mitte eingestellt werden, wodurch die Rolle 27 einen von der Außenumfangsfläche 17d des Zahnradhalteteils 17 vorstehenden Abschnitt aufweisen kann, der in seiner Größe durch die Einstellung der Lage der Rolle einstellbar ist. Diese Lageeinstellung wird individuell für jede Walze vorgenommen, um die Konzentrizität des Einstellzahnrads 19 zu der Umdrehwalze 6 zu justieren. Demgemäss kann ein großes Maß an Konzentrizität erreicht werden.

Demgemäss kann die Einstellung der Konzentrizität zu der Genauigkeit der Teile, wie das Einstellzahnrad 19 und das Zahnradhalteteil 17, beitragen, selbst wenn sie mit einer relativ geringen Präzision hergestellt worden sind. Hierdurch lässt sich ein verbessertes wirtschaftliches Ergebnis erzielen. Hinzu kommt, dass der einheitsbezogene Preis jedes Abschnitts verringert werden kann.

Sobald die Einstellung der Konzentrizität vorgenommen worden ist, werden als zusätzlicher Vorteil die Einstellschrauben 33 befestigt, um die Einstellwelle 29 in Konzentrizität mit der Umdrehwalze 6 derart zu befestigen, dass die Konzentrizität durch die relative Drehung des Einstellzahnrads 19 während des Schaltvorgangs nicht verändert wird. Selbst wenn demgemäss der Schaltvorgang wiederholt durchgeführt wird, kann eine konstante und hochpräzise Ausrichtung erreicht werden. Darüber hinaus ist es möglich, im wesentlichen das Erfordernis des Wiederholens der Einrichtung für jeden Schaltvorgang anders als bei herkömmlichen Druckerpressen wegfallen zu lassen, was zu einer erheblichen Verringerung der mühsamen Arbeit für den Anwender führt und die für den Schaltvorgang involvierte Zeitdauer verringert. Selbst wenn die Ausrichtung wiederholt für jeden Schaltvorgang in einem speziellen Fall vorgenommen werden muss, kann sie in einer kürzeren Zeitdauer mit geringerem Aufwand vorgenommen werden.

Die obige Beschreibung ist auch auf eine einzige Umdrehtrommel 6 mit verschiedenartigen Wirkungen zu lesen. Wenn jedoch die vorliegende Erfindung bei der Umdrehwalze 6 mit mehreren Reihen von Umdrehgreifern 13 angewendet wird, wie in diesem Ausführungsbeispiel beschrieben, lassen sich bemerkenswertere Effekte erzeugen.

Genauer gesagt, lässt sich bei der herkömmlichen Anwendung eine erforderliche Genauigkeit durch wiederholte Durchführung der Ausrichtung für jeden Schaltvorgang herbeiführen, wenn die Umdrehwalze eine einzige Reihe von Umdrehgriffen besitzt. Die erforderliche Präzision ist jedoch schwer für alle Blätter bei der Umdrehwalze mit mehreren Reihen von Umdrehgriffen zu erreichen, da die Ausrichtung, die auf der Grundlage des von einer der Reihen der Greifer ergriffenen Blattes vorgenommen worden ist, die Ausrichtung des Blattes verschlechtern kann, das von den übrigen Reihen der Greifer ergriffen wird. Dies liegt an der niedrigen Präzision der Konzentrizität des Einstellzahnrads bezüglich der Umdrehwalze.

Da die oben beschriebene Anordnung eine hoch präzise Konzentrizität des Einstellzahnrads 19 bezüglich der Umdrehwalze 6 erreicht, können demgegenüber die Blätter jeweils von den Reihen der Umdrehgreifer mit geringerem Ausrichtungsfehler mit dem Ergebnis gegriffen werden, dass eine hochpräzise Ausrichtung gewährleistet ist.

Gemäss dieses Ausführungsbeispiels wird die Exzentrizität jeder Rolle 27 durch Drehen einer zugehörigen Einstellwelle 29 und demgemäss Einstellen des Abschnitts der Rolle 27 in einer Größe verändert, die von der Außenumfangsfläche 17d des Zahnradhalteteils 17 vorsteht. Diese Anordnung erreicht auch einen in bemerkenswerter Weise vereinfachten Vorgang zum Erreichen der Konzentrizität, ebenso wie eine einfache Lageeinstellung der Rollen 27 bei einer hochpräzisen Konzentrizität.

Darüber hinaus kann die Verbindung der Rollen 27 dazu führen, dass eine geringere Drehbelastung auf das Einstellzahnrad 19 während des Schaltvorgangs ausgeübt wird, und auch die Positionierung des Einstellmechanismus vereinfachen. Die Rollen 27 können vorzugsweise gleichmäßig oder genauer gesagt an drei Stellen 120° voneinander angeordnet werden, um die Einstellung zu erleichtern und die gewünschte Präzision zu gewährleisten. Durch Anordnen von sechs Rollen 27, wie bei diesem Ausführungsbeispiel, kann eine feinere Einstellung vorgenommen werden und demgemäss eine hochpräzise Einstellung der Konzentrizität erreicht werden. Die Anordnung und die Zahl der Rollen sind jedoch nicht notwendigerweise begrenzt. Der Positioniereinstellmechanismus für die Rollen 27 kann auch in geeigneter Weise modifiziert oder geändert werden. Es ist auch möglich, irgendwelche anderen Anordnungen oder Formen als die Rollen 27 zu verwenden. Überdies ist es auch möglich, ein Halteteil in der Form zu verwenden, das einfach gegen die inneren Umfangsflächen 19a anliegt und auf demselben während des Schaltvorgangs gleitet, obgleich diese Anordnung die Drehbelastung im Vergleich zu dem Halteteil des Drehtyps vergrößerte.

Auch der Positioniereinstellmechanismus für die Rollen 27 kann verschiedene Anordnungen haben. 9 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines solchen Mechanismus, der insgesamt sechs Haltegrundteile 41 aufweist, die jeweils die Rolle 27, gehalten durch eine Haltewelle 40, zum radialen und vollständigen Bewegen der Haltegrundteile 41 aufweisen. Genauer gesagt werden, wenn die Einstellung vorzunehmen ist, die an dem Zahnradhalteteil 17 befestigten Schrauben 42 jeweils gelöst, um ein zugehöriges Haltegrundteil 41 aus dem festen Eingriff mit dem Zahnradhalteteil 17 frei zu geben, und dann wird eine Druckschraube 43, die die rückseitige Fläche eines zugehörigen Haltegrundteils 41 kontaktiert, wahlweise mittels eines Inbusschlüssels 44 oder dergleichen gelöst oder angezogen, damit sich die Druckschraube 41 in Richtung auf das Einstellzahnrad 19 bewegt oder sich von diesem weg bewegt. Demgemäss werden die Haltegrundteile 41 in radialer Richtung bezüglich des Einstellzahnrads 19 vorgeschoben oder zurückgezogen. Nach der Lageeinstellung der Grundteile 41 werden die Schrauben 42 angezogen, um den geeigneten eingestellten Zustand sicher beizubehalten.

Die Form, Gestaltung, Anordnung und dergleichen des Zahnradhalteteils 17 ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, solange zahlreiche radial positionierbare Halteteile vorgesehen sind, um das Einstellzahnrad 19 drehbar zu halten. Die Erfindung wurde zuvor bezüglich der gesamten Anordnung der blattgespeisten Druckerpresse beschrieben. Eine Blattübertragungseinheit und/oder eine Umdrehwalze, bei der die vorliegende Erfindung gemäss obiger Beschreibung angewendet wird, haben jedoch dieselben wünschenswerten Wirkungen.


Anspruch[de]
  1. Blattgespeiste, zwischen einem beidseitigen und einem einseitigen Bedruckungsmodus umschaltbare Druckerpresse mit einer Blattübertragungseinheit, bestehend aus

    einer Speicherwalze (5) und einer Umdrehwalze (6), welche an einer stromabwärtsseitigen Seite der Speicherwalze (5) zum Übertragen eines Blattes von einer stromaufwärtsseitigen Druckereinheit (2) zu einer stromabwärtsseitigen Druckereinheit (3) angeordnet sind,

    einem Zahnrad (5a), das auf der Speicherwalze (5) montiert ist,

    einem einstellbaren Zahnrad (19), das auf der Umdrehwalze (6) montiert ist, wobei das Zahnrad (5a) mit dem Einstellzahnrad (19) zum synchronen Drehen der Speicherwalze (5) mit der Umdrehwalze (6) in Eingriff ist, und aus

    einem Zahnradlagerteil (17), das auf der Umdrehwalze (6) zur drehbaren Lagerung des Einstellzahnrads (19) zur Veränderung der Drehphasenzuordnung zwischen der Speicherwalze (5) und der Umdrehwalze (6) für das Umschalten der Druckerpresse aus dem beidseitigen Bedruckungsmodus in den einseitigen Bedruckungsmodus oder umgekehrt vorgesehen ist,

    wobei das Einstellzahnrad (19) während des Druckvorgangs nicht drehbar an dem Zahnradlagerteil (17) befestigt und aus der festen Zuordnung zu dem Zahnradlagerteil (17) während des Schaltvorgangs zur Veränderung der relativen Winkelsteilung des Einstellzahnrads (19) bezüglich des Zahnradlagerteils (17) freigebbar ist,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß das Zahnradlagerteil (17) zahlreiche Drehlagereinrichtungen (27) für eine innere Umfangsfläche (19a) des Einstellzahnrades (19) aufweist, wobei jede Drehlagereinrichtung (27) in Form einer Rolle ausgebildet ist, die in Anlage an der inneren Umfangsfläche (19a) des Einstellzahnrades (19) drehbar ist, und daß die zahlreichen Drehlagereinrichtungen (27) zur Einstellung der Konzentrizität des Einstellzahnrades (19) bezüglich der Umdrehwalze (6) in radialer Richtung der Umdrehwalze (6) bewegbar sind.
  2. Blattgespeiste Druckerpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnradlagerteil (17) zahlreiche Einstellwellen (29) aufweist, welche jeweils eine Achse (29a) besitzen, die parallel zu der Achse der Umdrehwalze (6) verläuft, wobei jede dieser Einstellwellen (29) um deren Achse (29a) drehbar und mit einem exzentrischen Achsenabschnitt (28) versehen ist, der eine Achse (28a) aufweist, welche exzentrisch bezüglich der Achse (29a) der Einstellwelle (29) verläuft, und daß jede Rolle (27) auf dem exzentrischen Wellenabschnitt (28) derart gelagert ist, daß die Rolle (27) in ihrer Stellung durch die Drehung der Einstellwelle (29) einstellbar ist.
  3. Blattgespeiste Druckerpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Einstellachse (29) in ihrem eingestellten Zustand durch eine Schraube (33) sicherbar ist.
  4. Blattgespeiste Druckerpresse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen der Drehlagereinrichtungen (27) gleichmäßig verteilt an dem Zahnradlagerteil (17) angeordnet sind.
  5. Blattgespeiste Druckerpresse nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Druckhebel (21), durch die das Einstellzahnrad (19) in axialer Richtung der Umdrehtrommel (6) zur Ausübung einer axialen Klemmkraft für die nicht drehbare feste Zuordnung zu dem Zahnradlagerteil (17) beaufschlsagbar ist.
Es folgen 11 Blatt Zeichnungen






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