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Dokumentenidentifikation DE102004026420A1 02.03.2006
Titel Oberflächenvergrößerung von Solar- und Photovoltaikanlagen mittels gewellter Oberflächengestaltung
Anmelder Lukoschus, Gerd, 17237 Userin, DE
Erfinder Lukoschus, Gerd, 17237 Userin, DE
DE-Anmeldedatum 29.05.2004
DE-Aktenzeichen 102004026420
Offenlegungstag 02.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse F24J 2/22(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse H01L 31/052(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Oberflächenvergrößerung von Solar- und Photovoltaikanlagen (-module) mittels gewellter Oberflächengestaltung.

Die Oberflächen von Solar- und Photovoltaikanlagen werden in der Regel als glatte (ebene, plane) Fläche hergestellt. Die Leistung von Solar- und Photovoltaikanlagen ist in erheblichem Maße von ihrer Oberflächengröße abhängig. Bei ebenen Flächen kommt hinzu, dass die auftreffende Strahlung, unabhängig von ihrer Strahlungsart entsprechend ihres Einstrahlwinkels zu einem großen Teil reflektiert und somit nicht für ihren gedachten Zweck umgesetzt wird.

Die technische Aufgabe besteht darin, daß die Oberflächr der Solar- und Photovoltaikanlangen(-module) durch die sinusförmige Oberflächengestaltung zu vergrößern. Unabhängig von der Radiusgröße der sinusförmig gewellten Oberfläche wird nach Formel 1 im idealen Falle ein Oberflächen- bzw. Leistungszuwachs von 57% bei gleicher äußerer Modulabmessung erreicht. Da es zur Verschattung der hintereinander liegenden Wellen bei flachem Einstrahlwinkel nach 1 kommen kann, werden die Oberflächen so gestaltet, dass sie in einem größeren Abstand zueinander oder kreissegmentförmig nach 2 ausgebildet werden. Der Oberflächengewinn verringert sich dann entsprechend, jedoch bleibt die Fläche größer als dies bei einer ebenen Fläche der Fall ist. Die Flächen zwischen den wellförmigen Ausbildungen werden jedoch ebenfalls als nutzbare Fläche ausgebildet. Außerdem wird zusätzlich bewirkt, dass entsprechend des Sonnenstandes die Strahlung nahezu stets auf die sinusförmig gestaltete Oberfläche senkrecht, im Gegensatz zur ebenen (planen) Fläche, auftrifft und somit die Reflexion der Strahlung vermindert wird. Weiterhin können die Solar- und Photovoltaikanlagen (-module) in sich bogenförmig (kreis-) nach 3 hergestellt werden und zusätzlich die vorher beschriebene Oberflächengestaltung erhalten.

Der Vorteil der technischen Lösung liegt darin, dass bei gleichem Stellplatzbedarf der Solar- und Photovoltaikanlagen (-module) eine größere Oberfläche angeordnet werden kann und gleichzeitig der Einstrahlwinkel verbessert wird. Dadurch erhöht sich der Leistungsgewinn je installierter Aufstellfläche.


Anspruch[de]
  1. Oberflächenvergrößerung von Solar- und Photovoltaikanlagen (-module) mittels gewellter Oberflächengestaltung durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

    a) Die Oberflächen der Solar- und Photovoltaikelemente (-module) werden in sinusförmig gewellten Oberflächen 1 hergestellt.

    b) Die gewellte Oberfläche der Solar- und Photovoltaikelemente (-module) ist vorzugsweise in Längsrichtung der rechteckigen oder quadratischen Form ausgerichtet und weist bei der Montage in ihrer Richtung zum höchsten Sonnenstand.

    c) Die gewellte Oberfläche wird unabhängig vom verwendeten Material, der Techno logie und der physikalischen Komponenten der Solar- und Photovoltaikelemente (-module) ausgeführt.

    d) Die gewellte Oberfläche kann auch in Teilflächen der Solar- und Photovoltaikelemente ausgeführt werden.

    e) Die Oberfläche der Solar- und Photovoltaikelemente (-module) kann in ihrer Oberfläche kreissegmentförmig nach 2 ausgebildet sein.

    f) Das Solar- und Photovoltaikelement (-modul) selbst wird als Bogen- oder Kreissegmentelement (-modul) nach 3 hergestellt und kann zusätzlich in seiner Oberfläche nach den Patentansprüchen 1 bis 5 ausgebildet sein.
  2. Der Querschnitt der gewellten Oberfläche der Solar- und Photovoltaikelemente (-module) ist unabhängig von der mathematischen Definition einer Sinuskurve.
  3. Die Oberfläche der Solar- und Photovoltaikelemente kann auch in beliebig gekanteter statt sinusförmig gewellter Form zur Oberflächenvergrößerung gestaltet werden.
  4. Zur Oberflächenvergrößerung bzw. zusätzlichen Licht- und oder Wärmegewin nung können auf die Solar- und Photovoltaikelemente lichtleitendes Glas, Prismenplatten oder ähnliche aus der Technik bekannten Elemente, unabhängig von ihrem Material, verwendet werden.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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