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Dokumentenidentifikation DE102004027601A1 02.03.2006
Titel Fußschlaufen für Windsurfboards
Anmelder Frank, Stefan, 84048 Mainburg, DE
Erfinder Frank, Stefan, 84048 Mainburg, DE
DE-Anmeldedatum 05.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004027601
Offenlegungstag 02.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse B63B 35/79(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
Zusammenfassung Fußschlaufen für Windsurfboards, dadurch gekennzeichnet, dass mit diesen eine definierte Bewegung auf Windsurfboards möglich ist, wobei die Endpositionen der Schlaufen so gewählt sind, dass der Windsurfer während der Richtungswechsel die Fußschlaufen nicht mehr verlassen muss.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft Fußschlaufen für Windsurfboards, entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1).

Um einem Windsurfer einen festen Stand auf einem Windsurfboard zu ermöglichen gibt es verschiedene Kombinationen von Fußschlaufen.

Diese sind im hinteren Bereich des Surfboards fest auf diesem montiert, und können nur in ihrer Größe verstellt werden. Man kann auch die Positionen der einzelnen Fußschlaufen geringfügig verändern, um diese auf den jeweiligen Fahrer anzupassen. Bei jeder Wende oder Halse muss der Windsurfer jedoch beide Fußschlaufen verlassen und nach dem Richtungswechsel in die gegenüberliegenden Fußschlaufen schlüpfen.

Aufgabe der Erfindung ist es das Verlassen der Fußschlaufen während des Richtungswechsels unnötig zu machen.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1) gelöst.

Die Fußschlaufen stellen eine feste Verbindung des Windsurfers mit dem Board her, dadurch können auch Zugkräfte auf das Board übertragen werden, und der Surfer steht sicher auf dem Brett. Durch die neue Bindung wird diese feste Verbindung auch während der Richtungswechsel gewährleistet, wodurch mehr Sicherheit, Geschwindigkeit und sogar komplett neue Manöver entstehen.

Die neue Bindung birgt auch neue Möglichkeiten im Bereich Wave und Freestyle. In der Welle können Richtungswechsel während eines Sprunges vorgenommen werden, im Freestylebereich sind viele neue Manöver möglich.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.

1: Bewegungsablauf der neuen Bindung bei einer Halse (Richtungswechsel in Windrichtung)

2: Varianten der Realisierung

3: mögliche Realisierung der Feststellpunkte und der Ver- und Entriegelung

Die Erfindung kann übliche Fußschlaufen mit Footbeds verwenden, welche in gewisser Weise auf dem Board befestigt sind.

Sie können auf einem mittig gelagerten Drehflügel montiert sein, wodurch eine Bewegung der Schlaufen durch eine Drehung dieses Flügels möglich ist. Sie können auch in ein Schienensystem integriert sein, in dem sie auf die andere Seite des Boards gleiten können.

Die Schlaufen könnten auch auf einem Drehteller montiert sein, der sich um eine Achse drehen lässt, wodurch auch die Bewegung der Fußschlaufen auf die andere Seite des Boards möglich ist.


Anspruch[de]
  1. Fußschlaufen für Windsurfboards, dadurch gekennzeichnet, dass mit diesen eine definierte Bewegung auf Windsurfboards möglich ist, wobei die Endpositionen der Schlaufen so gewählt sind, dass der Windsurfer während der Richtungswechsel die Fußschlaufen nicht mehr verlassen muss.
  2. Fußschlaufen nach Anspruch 1) dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufen auf einem Mittelteil montiert sind, das drehbar gelagert ist und so die Bewegung der Fußschlaufen erlaubt.
  3. Fußschlaufen nach Anspruch 1) oder 2) dadurch gekennzeichnet, dass durch Anschläge die zwei Endpositionen festgelegt sind.
  4. Fußschlaufen nach einem der Ansprüch 1) bis 3) dadurch gekennzeichnet, dass durch einen Ver- und Entrieglungsmechanismus der Windsurfer die Feststellung der Schlaufen bestimmen kann.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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