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Dokumentenidentifikation DE102004031660A1 02.03.2006
Titel Verfahren zum Einbringen eines Mittels in einen lebenden Körper
Anmelder Stix, Joachim, Dr. med., 80993 München, DE
DE-Anmeldedatum 30.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004031660
Offenlegungstag 02.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse A61K 39/39(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse A61P 31/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      A61P 33/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      A61P 37/04(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Antrag zur Erlangung eines Patentes über ein neues Verfahren zur lokalen Impfung/lokalen Behandlung bei ortsgebundnen u./o. allgemeinen Infektionen mittels einer mikrobiellen Antigen-Antitoxin-Kombination (AAK) zur Stimulation der lokalen, zellulären u./o. humoralen Abwehr/Immunsystemes u./o. Behandlung u./o. Prophylaxe bei oder vor lokalen u./o. generalisierten Infektionen.

Alle Verfahren, – die mittels einer lokalen Anwendung/Impfung mit einer mikrobiellen Antigen-Antitoxin-Kombination (AAK) zum Zweck einer lokalen Impfung u./o. lokalen Behandlung u./o. lokalen/generalisierten Prophylaxe an oder in den Körper eingebracht werden – außer durch Schlucken (z.B. einer Kapsel mit Impfstoff) oder durch eine intrakutane/subkutane/intramuskuläre oder intravenöse Spritze, – sind geschützt.

Anwendung:

Die Art der Anwendung der mikrobiellen Antigen-Antitoxin-Kombination (AAK) erfolgt durch Auftragen u./o. Einbringen auf Haut und Schleimhäute des menschlichen Körpers in Form von Tropfen, Salben, Tabletten, Ovula, Suppositorien, als Puder, Spray, Inhalativum, Instillation etc. allein u./o. mittels eines Trägermediums (z.B. Salbengrundlage aus Glycerin, CO-2 bei Sprays, Talkum bei Puder etc.).

Dauer:

Die Dauer der Anwendung/Wiederholung der Anwendung der mikrobiellen Antigen-Antigen-Kombination (AAK) kann Minuten bis zu mehreren Tagen hintereinander betragen, oder die AAK kann ein-, zwei- oder mehrzeitig erfolgen z.B. im Abstand einer Woche bis zu 12 Monaten, analog einer Impfung mittels spritze u./o. Kapsel.

Die Wirksubstanz und ihre Zusammensetzung

Die mikrobielle Antigen-Antitoxin-Kombination (AAK) kann aus einer Kombination eines HUMANEN Keimes (aerobes u./o. anaerobes Bakterium, Pilz, Protozoum, Virus) u./o. aus mehreren humanen Keimen (aeroben u./o. anaeroben Bakterien, Pilzen, Protozoen, Viren) z.B. aus abgeschwächten Stämmen des Bakterium Escherichia coli, u./o. aus humanen Viren wie z.B. dem Humanen Papilloma Virus (HPV) mit seinen Subtypen u./o. humanen Pilzen der Stämme Candida albicans u./o. Protozoen, wie anderen Stämmen bestehen, oder aus TEILEN/VERÄNDERTEN Keimen von allen vorgenannten Keimen.

Die mikrobielle Antigen-Antikörper-Kombination (AAK) kann aus 1 u./o. mehreren HUMANPATHOGENEN Keimen (aeroben u./o. anaeroben Bakterien, Pilzen, Protozoen, Viren) bestehen, z.B. bei Bakterien Escherichia coli, Staphylococcus aureus, bei Pilzen Candida albicans, bei Protozoen Tricho-onaden, bei Viren Humane Papilloma Viren (HPV) u. deren Subtypen, oder aus TEILEN/VERÄNDERTEN Keimen von allen vorgenannten Keimen.

Die mikrobielle Antigen-Antitoxin-Kobination (AAK) kann auch aus einer KOMBINATION aus HUMANEN- u./o. HUMANPATHOGENEN Keimen (Bakterien, Pilze, Protozoen, Viren) bestehen, wie z.B. bei Bakterien Escherichia coli. bei Pilzen Candida albicans, bei Protozoen Trichomonaden, bei Viren Humanes Papilloma Virus (HPV) u. seine Subtypen.

Lokalisationen der Anwendung

Die mikrobielle Antigen-Antikörper-Kombination wird an u./o. in humane Körperöffnungen auf- u./o. eingebracht, wie z.B. Augen, Ohren, Mund, Larynx, Pharynx, Bronchien, Lunge, Nase, Nasennebenhöhlen, Urethra, Vulva, Vagina, Zervix uteri, äußerer- u. innerer Muttermund, Cavum uteri, Tuben, After, Anus, Ampulla recti, Colon etc.

Zweck der Anwendung ist eine Impfung u./o. Behandlung

Die mikrobielle Antigen-Antigkörper-Kombination (AAK) wird zum Zweck der Impfung u./o. Behandlung angewendet. Sie dient zur Stimulation der lokalen u./o. zellulären u./o. humoralen Abwehr u./o. zur lokalen u./o. generalisierten Behandlung des Menschen bei lokalen u./o. generalisierten Infektionen durch humane u./o. humanpathogene Keime (Bakterien, Pilze, Protozoen, Viren etc.).

Beweisführung des Verfahrens

Die Studie (Originalarbeit): „Lokale mikrobielle Antigen-Antitoxin-Komposition zur Sanierung von Scheidenentzündungen" in der Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren 45, 7 (2004) von J. Stix ist eine kontrollierte Studie mit 84 Frauen im Alter von 17 – 72 Jahren (mittleres Alter 33,3 Jahre), bei der aufgezeigt wird, dass Scheidenentzündungen (Kolpitiden) durch die LOKALE Anwendung einer mikrobiellen Antigen-Antikörper-Komposition (mAAK) erfolgreich behandelt werden können.

Bei Frauen, bei denen als Ursache von Scheidenentzündugen Pilze, Kokken, Trichomonaden oder Bakterien als eine Form einer lokalen Entzündung nachgewiesen werden konnten, wurden über 7 Tage mit einer flüssigen mikrobiellen AAK, aufgebracht auf ein Vaginaltampon, behandelt. Die Testsubstanz (mAAK) enthält Antigene D9 aus Virus Influenza Spengler, Bazillus Influenza Pfeiffer, Bakterium pneu-moniae und Antitoxine D9, gewonnen aus den genannten Stämmen.

Die Heilungsquote betrug insgesamt 53 %.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand weiterer Beispiele erläutert.


Anspruch[de]
  1. Verwendung einer mikrobiellen Antigen-Antitoxin-Kombination zum Herstellen eines Arzneimittels zur Stimulation eines körpereigenen Infektionsabwehrsystems.
  2. Verwendung der Kombination nach Anspruch 1, wobei das Arzneimittel zur prophylaktischen Behandlung (Impfung) eines humanen Körpers und/oder eines Tierkörpers, insbesondere eines Säugetierkörpers, gegen eine Infektion vorgesehen ist.
  3. Verwendung der Kombination nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Arzneimittel zur allgemeinen und/oder lokalen Behandlung einer Infektion eines humanen Körpers und/oder eines Tierkörpers, insbesondere eines Säugetierkörpers, vorgesehen ist.
  4. Verwendung der Kombination nach Anspruch 3, wobei das Arzneimittel zur lokalen Behandlung von lokalen Scheidenentzündungen (Kolpitiden), insbesondere aufgrund von Pilzen, Kokken, Trichomonaden oder Bakterien, vorgesehen ist.
  5. Verwendung der Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Arzneimittel zum Hautauftrag oder zum Einbringen in Haut, insbesondere an Augen, Ohren, Mund, Larynx, Pharynx, Bronchien, Lunge, Nase, Nasennebenhöhlen, Urthra, Vulva, Vagina, Zervix uteri, Muttermund, Cavum uteri, Tuben, After, Anus, Ampulla recti, Colon, hergerichtet wird.
  6. Verwendung der Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Arzneimittel zum Schleimhautauftrag oder zum Einbringen in Schleimhaut, insbesondere an Augen, Ohren, Mund, Larynx, Pharynx, Bronchien, Lunge, Nase, Nasennebenhöhlen, Urthra, Vulva, Vagina, Zervix uteri, Muttermund, Cavum uteri, Tuben, After, Anus, Ampulla recti, Colon, hergerichtet wird.
  7. Verwendung der Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Arzneimittel zum Einbringen in eine Körperöffnung, insbesondere an Augen, Ohren, Mund, Larynx, Pharynx, Bronchien, Lunge, Nase, Nasennebenhöhlen, Urthra, Vulva, Vagina, Zervix uteri, Muttermund, Cavum uteri, Tuben, After, Anus, Ampulla recti, Colon, hergerichtet wird.
  8. Verwendung der Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Arzneimittel ein Trägermedium enthält, das die Kombination zur Behandlung trägt.
  9. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Arzneimittel als ein Puder hergerichtet wird.
  10. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Arzneimittel als eine Salbe hergerichtet wird.
  11. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Arzneimittel als Sprühmittel, insbesondere als ein Inhalativum, hergerichtet wird.
  12. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Arzneimittel flüssig zur Verabreichung als Tropfen hergerichtet wird.
  13. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Arzneimittel flüssig als Instillation, insbesondere als Flüssigkeit zur oralen Einnahme hergerichtet wird.
  14. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Arzneimittel als Tablette hergerichtet wird.
  15. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Arzneimittel als Ovula hergerichtet wird.
  16. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Arzneimittel als Suppositorium hergerichtet wird.
  17. Verwendung der Kombination nach Anspruch 9 soweit auf Anspruch 8 rückbezogen, wobei das Trägermedium puderförmig ausgebildet ist und im wesentlichen Talkum enthält.
  18. Verwendung der Kombination nach Anspruch 10 soweit auf Anspruch 8 rückbezogen, wobei das Trägermedium als Salbengrundlage ausgebildet ist und im wesentlichen Glycerin enthält.
  19. Verwendung der Kombination nach Anspruch 11 soweit auf Anspruch 8 rückbezogen, wobei das Trägermedium als Sprühmittel (Spray) ausgebildet ist und im wesentlichen Kohlendioxid enthält.
  20. Verwendung der Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Kombination einen ersten Keim, insbesondere Bakterium, Pilz, Protozoum oder Virus aufweist.
  21. Verwendung der Kombination nach Anspruch 20, wobei die Kombination wenigstens einen zweiten Keim, insbesondere Bakterium, Pilz, Protozoum oder Virus, aufweist.
  22. Verwendung der Kombination nach Anspruch 20 oder 21, wobei der Keim ein humaner Keim ist bzw. die Keime humane Keime sind.
  23. Verwendung der Kombination nach Anspruch 20 oder 21, wobei der Keim ein humanpathogener Keim ist bzw. die Keime humanpathogene Keime sind.
  24. Verwendung der Kombination nach Anspruch 21, wobei der erste Keim ein humaner Keim ist und wobei der zweite Keim ein humanpathogener Keim ist.
  25. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 20 bis 24, wobei die Kombination ein Bakterium Escherichia coli aufweist.
  26. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 20 bis 25, wobei die Kombination ein Humanes Papilloma Virus (HPV) aufweist.
  27. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 20 bis 26, wobei die Kombination einen Pilz vom Stamme Candida albicans aufweist.
  28. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 20 bis 27, wobei die Kombination ein Bakterium Staphylococcus aureus aufweist.
  29. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 20 bis 27, wobei die Kombination ein Protozoum Trichomonade aufweist.
  30. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 20 bis 29, wobei der humane Keim fragmentiert ist, so dass die Kombination ein Teil bzw. Fragment des humanen Keimes aufweist.
  31. Verwendung der Kombination nach einem der Ansprüche 20 bis 30, wobei der humane Keim mutiert ist, so dass die Kombination eine Veränderung bzw. Mutation des humanen Keimes aufweist.
  32. Verwendung der Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Kombination Antigene D9 aus Virus Influenza Spengler, Bazillus Influenza Pfeiffer, Bakterium pneumoniae und/oder daraus gewonnene Antitoxine D9 enthält.
  33. Verwendung der Kombination nach Anspruch 32, soweit auf Anspruch 4 rückbezogen, wobei das Arzneimittel als Flüssigkeit hergerichtet ist, die zur lokalen Anwendung durch Aufbringen auf die Infektion während einer Dauer von etwa sieben Tagen mittels eines Tampons mit einer Verweildauer von etwa sechs bis acht Stunden pro Tag vorgesehen ist.
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