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Dokumentenidentifikation DE102004038659A1 02.03.2006
Titel Rotierender Motor
Anmelder Ziremidis, Dimitris, 75173 Pforzheim, DE
Erfinder Ziremidis, Dimitris, 75173 Pforzheim, DE
DE-Anmeldedatum 09.08.2004
DE-Aktenzeichen 102004038659
Offenlegungstag 02.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse F01C 1/344(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Der Motor, mechanisch gelagert, basiert auf am Rotor angebrachten Flügeln, die durch Dampf beaufschlagt um eine Achse rotieren. Anstelle des Mediums Dampf sind auch andere Medien denkbar, wie z.b. Druckluft.

Das Grundprinzip entspricht einem Eintaktmotor mit zwei festen Kammern im Stator, die durch vier Flügel an den Rotor in vier Kammern geteilt wird. Bei Verwendung von vier Flügeln ist die erste und dritte Kammer immer unter Druck. Die zweite und vierte stets ohne Druck. Als besonderes Merkmal sind die rotierenden Flügel anzusehen, die sich während der Rotation kurvengesteuert so bewegen, dass bei einem Takt bzw. Umdrehungslauf zwei Druckkammern und zwei Ablasskammern gebildet werden.

Der aktuelle Stand der Technik basiert auf den Motoren Otto-, Diesel- oder Dampf-. Diese werden mittels Kurbelwelle, Pleuel, Kolben und Zylinder betrieben.

Diesen Motoren ist eines gemeinsam:

  • 1. Aus Wärmeenergie wird mechanische. Aus Druck wird kinetische Energie.

Der Wirkungsgrad eines solchen Systems liegt bei ca. max. 40%.

Die Masse (Kolben, Pleuel) wird durch den Druck beschleunigt, abgebremst und in eine andere Richtung umgelenkt. Wenn der Kreislauf geschlossen ist, fängt es wieder von vorne an. Durch diese komplizierte Konstellation muss die Energiezufuhr getaktet werden. Zwangsläufig gibt es immer einen oberen und einen unteren Totpunkt. Dies unterstreicht die folgende Darstellung mittels Kraftvektor:

Der so genannte Lamellenmotor basiert im Gegensatz zu den oben erwähnten Pleulmotoren auch auf einer reinen Rotationsbewegung. Bei ihm aber, gibt es nur eine elliptische, einseitige Kraft Ausbeutung. Die Bauweise des Lamellenmotors setzt durch den elliptischen Aufbau konstruktiv bedingte Grenzen an die Bauausführung.


Anspruch[de]
  1. Für den rotierten Motor gilt die oben genannte Regel nicht. Es gibt keinen oberen oder unteren Totpunkt.

    Die Energiezufuhr wird nicht getaktet, sie ist konstant verfügbar. Die Masse wird nicht gebremst, sondern in eine kreisförmige Bewegung umgelenkt. Der Kraftvektor wirkt immer tangential (an 90° und 270°) entgegen den herkömmlichen Systemen, bei denen die Kraft ihren max. Wert bei 90° erreicht hat. Hinzu kommt das bei gleichem Drehmoment deutlich niedrigere Drehzahlen notwendig sind und dadurch Einsparungen bei der Auslegung, wie z.b. der Lager, die Folge sind.

    Es gibt für den rotierten Motor keine Grenze an der Bauausführung. Die Kraftausbeutung ist theoretisch viel größer als bei existierenden Motoren.

    Der rotierende Motor ist als Ersatz für Dampfturbinen gedacht. Durch den Einsatz moderner Materialkombinationen (Keramik Metall) treten keine Schmier- und Dichtigkeitsprobleme auf wie sie aus herkömmlichen Dampfmaschinen bekannt sind.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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