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Dokumentenidentifikation DE112004000833T5 02.03.2006
Titel Zusammensetzung und polymere lichtemittierende Vorrichtung
Anmelder Sumitomo Chemical Co. Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Tsubata, Yoshiaki, Tsukuba, Ibaraki, JP;
Mikami, Satoshi, Tsukuba, Ibaraki, JP;
Sekine, Chizu, Tsukuba, Ibaraki, JP
Vertreter Vossius & Partner, 81675 München
DE-Aktenzeichen 112004000833
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, EP, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG
WO-Anmeldetag 14.05.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/JP2004/006902
WO-Veröffentlichungsnummer 2004101682
WO-Veröffentlichungsdatum 25.11.2004
Date of publication of WO application in German translation 02.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse C08L 65/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse C08G 61/12(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      C09K 11/06(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      H05B 33/14(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]
Technisches Fachgebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zusammensetzung, die eine Polymerverbindung und eine Verbindung enthält, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, eine polymere Komplexverbindung und eine polymere lichtemittierende Vorrichtung (nachstehend manchmal als Polymer-LED bezeichnet).

Stand der Technik

Es war bekannt, dass eine Vorrichtung unter Verwendung einer Verbindung für die lichtemittierende Schicht, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt (nachstehend manchmal als Verbindung mit Emission von Triplettlicht bezeichnet), hohen lichtemittierenden Wirkungsgrad aufweist.

Wenn eine Verbindung mit Emission von Triplettlicht für eine lichtemittierende Schicht verwendet wird, wird sie üblicherweise als Zusammensetzung verwendet, in der eine Matrix zu dieser Verbindung gegeben wird.

Als Zusammensetzung, in der eine Polymerverbindung als zur Verbindung mit Emission von Triplettlicht gegebene Matrix verwendet wird, wird zum Beispiel eine Zusammensetzung offenbart, in der 2,8,12,17-Tetraethyl-3,7,13,18-tetramethylporphyrin, das eine Verbindung mit Emission von Triplettlicht ist, zu einer Polymerverbindung gegeben wird, die eine Fluorendiylgruppe als Wiederholungseinheit umfasst. (APPLIED PHYSICS LETTERS, 80, 13, 2308 (2002))

Jedoch war der lichtemittierende Wirkungsgrad der Vorrichtung unter Verwendung der vorstehenden Zusammensetzung für eine lichtemittierende Schicht noch nicht ausreichend.

Offenbarung der Erfindung

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Zusammensetzung bereitzustellen, die eine Polymerverbindung und eine Verbindung umfasst, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, und die Vorrichtung, die die Zusammensetzung als lichtemittierende Schicht einer lichtemittierenden Vorrichtung umfasst, weist ausgezeichneten lichtemittierenden Wirkungsgrad auf.

Genauer betrifft die vorliegende Erfindung eine Zusammensetzung, umfassend eine Polymerverbindung, deren auf Polystyrol umgerechnetes Zahlenmittel des Molekulargewichts 103 – 108 beträgt, und eine Verbindung, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, und wobei die Polymerverbindung eine Wiederholungseinheit der folgenden Formel (1) aufweist.

[wobei der Ring P und Ring Q jeweils unabhängig einen aromatischen Ring darstellen, aber der Ring P entweder vorhanden oder nicht vorhanden sein kann. Wenn der Ring P vorhanden ist, sind jeweils zwei verbindende Bindungen am Ring P und/oder Ring Q, und, wenn Ring P nicht vorhanden ist, sind zwei verbindende Bindungen jeweils am 5-gliedrigen Ring, der Y enthält, und/oder Ring Q. Am aromatischen Ring und/oder 5-gliedrigen Ring, der Y enthält, kann ein Substituent, ausgewählt aus einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, einer Aminogruppe, substituierten Aminogruppe, Silylgruppe, substituierten Silylgruppe, einem Halogenatom, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, einer Amidgruppe, Säureimidgruppe, einem einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest und einer Cyanogruppe, enthalten sein. Y stellt -O-, -S-, -Si(R1)(R2)-, -P(R3)- oder -PR4(=O)- dar. R1, R2, R3 und R4 stellen jeweils unabhängig einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, Silyloxygruppe, substituierte Silyloxygruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest oder ein Halogenatom dar.].

Außerdem betrifft die vorliegende Erfindung eine Polymerkomplexverbindung, die eine Wiederholungseinheit der vorstehenden Formel (1), eine Wiederholungseinheit, ausgewählt aus den nachstehenden Formeln (12) und (13), und eine Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, enthält und sichtbare Lichtemission im festen Zustand aufweist.

[wobei Ar15 und Ar16 jeweils unabhängig einen dreiwertigen aromatischen Kohlenwasserstoffrest oder einen dreiwertigen heterocyclischen Rest darstellen, R40 einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylsilylrest, Alkylaminorest, Arylrest, der einen Substituenten aufweisen kann, oder einen einwertigen heterocyclischen Rest. X stellt eine Einfachbindung oder folgende Reste
dar (wobei R41 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminorest, eine Amidgruppe, Imidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellt. Wenn zwei oder mehrere Reste R41 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein),
wobei Ar6, Ar7, Ar8 und Ar9 jeweils unabhängig einen Arylenrest oder einen zweiwertigen heterocyclischen Rest darstellen. Ar10, Ar11 und Ar12 stellen jeweils unabhängig einen Arylrest oder einwertigen heterocyclischen Rest dar. Ar6, Ar7, Ar8, Ar9 und Ar10 können einen Substituenten aufweisen. x und y stellen jeweils unabhängig 0 oder 1 dar und es gilt 0 ≤ x+y ≤ 1].

Beste Ausführungsweise der Erfindung

Die für die vorliegende Erfindung verwendete Polymerverbindung weist eine Wiederholungseinheit der vorstehenden Formel (1) auf.

In der vorstehenden Formel (1) schließen Beispiele des aromatischen Rings im Ring P und Ring Q ein: einen aromatischen Kohlenwasserstoffring, wie einen Benzolring, Naphthalinring, Anthracenring, Tetracenring, Pentacenring, Pyrenring und Phenanthrenring; einen heteroaromatischen Ring, wie einen Pyridinring, Bipyridinring, Phenanthrolinring, Chinolinring, Isochinolinring, Thiophenring, Furanring und Pyrrolring usw. Vorzugsweise ist der aromatische Ring ein aromatischer Kohlenwasserstoffring.

Y stellt -O-, -S-, -Si(R1)(R2)-, -P(R3)- oder -PR4(=O)- dar [R1, R2, R3 und R4 stellen jeweils unabhängig einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, Silyloxygruppe, substituierte Silyloxygruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest oder ein Halogenatom dar.]. Vorzugsweise ist Y -S- oder -O-.

Als Struktur der vorstehenden Formel (1) werden veranschaulicht: die Strukturen der nachstehenden Formel (1-1), (1-2) oder (1-3):

[wobei der Ring A, Ring B und Ring C jeweils unabhängig einen aromatischen Ring darstellen. Die Formeln (1-1), (1-2) und (1-3) können einen Substituenten aufweisen, ausgewählt aus einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, einer Aminogruppe, substituierten Aminogruppe, Silylgruppe, substituierten Silylgruppe, einem Halogenatom, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, einer Amidgruppe, Säureimidgruppe, einem einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest und einer Cyanogruppe. Y weist die gleiche Bedeutung wie vorstehend auf] und die Strukturen der nachstehenden Formel (1-4) oder (1-5):
[wobei der Ring D, Ring E, Ring F und Ring G jeweils unabhängig einen aromatischen Ring darstellen, der einen Substituenten aufweisen kann, ausgewählt aus einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, einer Aminogruppe, substituierten Aminogruppe, Silylgruppe, substituierten Silylgruppe, einem Halogenatom, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, einer Amidgruppe, Säureimidgruppe, einem einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest und einer Cyanogruppe. Y weist die gleiche Bedeutung wie vorstehend auf.].

In den vorstehenden Formeln (1-1), (1-2), (1-3), (1-4) und (1-5) werden als aromatischer Ring im Ring A, Ring B, Ring C, Ring D, Ring E, Ring F und Ring G veranschaulicht: ein aromatischer Kohlenwasserstoffring, wie ein Benzolring, Naphthalinring, Anthracenring, Tetracenring, Pentacenring, Pyrenring und Phenanthrenring; heteroaromatischer Ring, wie Pyridinring, Bipyridinring, Phenanthrolinring, Chinolinring, ein Isochinolinring, Thiophenring, Furanring und Pyrrolring usw.

Konkrete Beispiele der Formel (1-1) schließen die folgenden ein. Außerdem jene der folgenden, die einen Substituenten aufweisen, ausgewählt aus einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, einer Aminogruppe, substituierten Aminogruppe, Silylgruppe, substituierten Silylgruppe, einem Halogenatom, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, einer Amidgruppe, Säureimidgruppe, einem einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest und einer Cyanogruppe. In den Formeln geben die verbindenden Bindungen an, dass sie an beliebigen Stellungen des aromatischen Rings vorhanden sein können.

Konkrete Beispiele der Formel (1-2) schließen die folgenden ein. Außerden jene der folgenden, die einen Substituenten aufweisen, ausgewählt aus einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, einer Aminogruppe, substituierten Aminogruppe, Silylgruppe, substituierten Silylgruppe, einem Halogenatom, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, einer Amidgruppe, Säureimidgruppe, einem einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest und einer Cyanogruppe. In den Formeln geben die verbindenden Bindungen an, dass sie an beliebigen Stellungen des aromatischen Rings vorhanden sein können.

Konkrete Beispiele der Formel (1-3) schließen die folgenden ein. Außerdem jene der folgenden, die einen Substituenten aufweisen, ausgewählt aus einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, einer Aminogruppe, substituierten Aminogruppe, Silylgruppe, substituierten Silylgruppe, einem Halogenatom, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, einer Amidgruppe, Säureimidgruppe, einem einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest und einer Cyanogruppe. In den Formeln geben die verbindenden Bindungen an, dass sie an beliebigen Stellungen des aromatischen Rings vorhanden sein können.

Konkrete Beispiele der Formel (1-4) schließen die folgenden ein. Außerdem jene der folgenden, die einen Substituenten aufweisen, ausgewählt aus einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, einer Aminogruppe, substituierten Aminogruppe, Silylgruppe, substituierten Silylgruppe, einem Halogenatom, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, einer Amidgruppe, Säureimidgruppe, einem einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest und einer Cyanogruppe. In den Formeln geben die verbindenden Bindungen an, dass sie an beliebigen Stellungen des aromatischen Rings vorhanden sein können.

Konkrete Beispiele der Formel (1-5) schließen die folgenden ein. Außerdem jene der folgenden, die einen Substituenten aufweisen, ausgewählt aus einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, einer Aminogruppe, substituierten Aminogruppe, Silylgruppe, substituierten Silylgruppe, einem Halogenatom, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, einer Amidgruppe, Säureimidgruppe, einem einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest und einer Cyanogruppe. In den Formeln geben die verbindenden Bindungen an, dass sie an beliebigen Stellungen des aromatischen Rings vorhanden sein können.

Von der vorstehenden Formel (1) sind (1-4) und (1-5) bevorzugt, (1-4) ist stärker bevorzugt und die nachstehende Formel (1-6), (1-7), (1-8), (1-9) oder (1-10) ist noch stärker bevorzugt und (1-6) ist insbesondere bevorzugt.

[wobei R5, R6, R7, R8, R9, R10, R11, R12, R13 und R14 jeweils unabhängig einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, einen Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest oder substituierten Carboxylrest darstellen. a und b geben jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 3 an. c, d, e und f geben jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 5 an. g, h, i und j geben jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 7 an. Wenn R5, R6, R7, R8, R9, R10, R11, R12, R13 und R14 mehrmals vorkommen, können sie gleich oder verschieden sein. Y weist die gleiche Bedeutung wie vorstehend auf].

Außerdem ist im Hinblick auf die Löslichkeit in einem Lösungsmittel a+b, c+d, e+f g+h und i+j vorzugsweise 1 oder mehr.

Die für die erfindungsgemäße Zusammensetzung verwendete Polymerverbindung kann ferner die Wiederholungseinheit der nachstehenden Formel (2), Formel (3), Formel (4) oder Formel (5) aufweisen.

[wobei Ar1, Ar2, Ar3 und Ar4 jeweils unabhängig einen Arylenrest, einen zweiwertigen heterocyclischen Rest oder einen zweiwertigen Rest mit Metallkomplexstruktur darstellen. X1, X2 und X3 stellen jeweils unabhängig -CR15=CR16-, -C≡C-, -N(R17)- oder -(SiR18R19)m- dar, R15 und R16 stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Arylrest, einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe dar. R17, R18 und R19 stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Arylrest, einwertigen heterocyclischen Rest, Arylalkylrest oder eine substituierte Aminogruppe dar. ff gibt 1 oder 2 an. m gibt eine ganze Zahl von 1 – 12 an. Wenn zwei oder mehrere Reste R15, R16, R17, R18 und R19 jeweils vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.]

Der Arylenrest ist ein atomarer Rest, in dem zwei Wasserstoffatome eines aromatischen Kohlenwasserstoffs entfernt sind und üblicherweise beträgt die Zahl der Kohlenstoffatome etwa 6 bis 60 und vorzugsweise 6 bis 20. Der aromatische Kohlenwasserstoff schließt jene mit einem kondensierten Ring, einem unabhängigen Benzolring oder zwei oder mehreren kondensierten Ringen, gebunden durch Reste, wie eine direkte Bindung oder eine Vinylengruppe, ein.

Beispiele des Arylenrests schließen eine Phenylengruppe (zum Beispiel folgende Formeln 1 – 3), Naphthalindiylgruppe (folgende Formeln 4 – 13), Anthracenylengruppe (folgende Formeln 14 – 19), Biphenylengruppe (folgende Formeln 20 – 25), Terphenyldiylgruppe (folgende Formeln (26 – 28), einen Rest einer kondensierten Ringverbindung (folgende Formeln 29 – 35), eine Fluorendiylgruppe (folgende Formeln 36 – 38), Stilbendiylgruppe (folgende Formeln A – D), Distilbendiylgruppe (folgende Formeln E, F) usw. ein. Unter ihnen sind eine Phenylengruppe, Biphenylengruppe und Stilbendiylgruppe bevorzugt.

Der zweiwertige heterocyclische Rest bedeutet einen atomaren Rest, in dem zwei Wasserstoffatome von einer heterocyclischen Verbindung abgespalten sind und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 3 bis 60.

Die heterocyclische Verbindung bedeutet eine organische Verbindung mit einer cyclischen Struktur, in der mindestens ein Heteroatom, wie Sauerstoff, Schwefel, Stickstoff, Phosphor, Bor usw. in der cyclischen Struktur als anderes Element als Kohlenstoffatome enthalten ist.

Beispiele der zweiwertigen heterocyclischen Reste schließen die folgenden ein.

Zweiwertige heterocyclische Reste, die Stickstoff als Heteroatom enthalten; eine Pyridindiylgruppe (folgende Formeln 39 – 44), Diazaphenylengruppe (folgende Formeln 45 – 48), Chinolindiylgruppe (folgende Formeln 49 – 63), Chinoxalindiylgruppe (folgende Formeln 64 – 68), Acridindiylgruppe (folgende Formeln 69 – 72), Bipyridyldiylgruppe (folgende Formeln 73 – 75), Phenanthrolindiylgruppe (folgende Formeln 76 – 78) usw.

Reste mit einer Fluorenstruktur, die Silicium, Stickstoff, Selen usw. als Heteroatom enthalten (folgende Formeln 79 – 93).

5-gliedrige heterocyclische Reste, die Silicium, Stickstoff, Schwefel, Selen usw. als Heteroatom enthalten: (folgende Formeln 94 – 98).

Kondensierte 5-gliedrige heterocyclische Reste, die Silicium, Stickstoff, Selen usw. als Heteroatom enthalten: (folgende Formeln 99 – 110),

5-gliedrige heterocyclische Reste, die Silicium, Stickstoff, Schwefel, Selen usw. als Heteroatom enthalten, die in der a-Stellung des Heteroatoms unter Bildung eines Dimers oder eines Oligomers verbunden sind (folgende Formeln 111 – 112);

5-gliedrige heterocyclische Ringreste, die Silicium, Stickstoff, Schwefel, Selen als Heteroatom enthalten, sind mit einer Phenylgruppe in der a-Stellung des Heteroatoms verbunden (folgende Formeln 113 – 119); und

Reste von 5-gliedrigen heterocyclischen Resten, die Stickstoff, Sauerstoff, Schwefel als Heteroatom enthalten, an das eine Phenylgruppe, Furylgruppe oder Thienylgruppe substituiert ist (folgende Formeln 120 – 125),

In den Beispielen der vorstehenden Formeln 1 – 125 stellen die Reste R jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom (zum Beispiel Chlor, Brom, Iod), einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe dar. Das in den Resten der Formeln 1 – 125 enthaltene Kohlenstoffatom kann mit einem Stickstoffatom, Sauerstoffatom oder Schwefelatom substituiert sein und ein Wasserstoffatom kann durch ein Fluoratom ersetzt sein.

Als Ar1 und Ar4 kann ein Arylenrest oder ein zweiwertiger heterocyclischer Rest, der in allen Materialien, die als EL-Lumineszenzmaterial von früher verwendet wird, verwendet werden und vorzugsweise hemmt das Monomer nicht die Triplettlumineszenz. Solche Materialien sind zum Beispiel in WO99/12989, WO00/55927, WO01/4979A1, WO01/49768A2 und WO98/06773, US5,777,070, WO99/54385, WO00/46321, US6,169,163B1 offenbart.

Als Wiederholungseinheit der vorstehenden Formel (2) wird eine Wiederholungseinheit der nachstehenden Formel (6), (7), (8), (9), (10) oder (11) veranschaulicht.

[wobei R20 einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellt. n gibt eine ganze Zahl von 0 – 4 an. Wenn zwei oder mehrere Reste R20 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein].
[wobei R21 und R22 jeweils unabhängig einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellen. o und p geben jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 3 an. Wenn zwei oder mehrere Reste R21 bzw. R22 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.]
[wobei R23 und R26 jeweils unabhängig einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellen. q und r geben jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 4 an. R24 und R25 stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Arylrest, einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe dar. Wenn zwei oder mehrere Reste R23 bzw. R26 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.]
[wobei R27 einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Acylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellt. s gibt eine ganze Zahl von 0 – 2 an. Ar13 und Ar14 stellen jeweils unabhängig einen Arylenrest, zweiwertigen heterocyclischen Rest oder zweiwertigen Rest mit Metallkomplexstruktur dar. ss und tt geben jeweils unabhängig 0 oder 1 an. X4 gibt O, S, SO, SO2, Se oder Te an. Wenn zwei oder mehrere Reste R27 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.]
[wobei R28 und R29 jeweils unabhängig einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Acylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellt. t und u geben jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 4 an. X5 gibt O, S, SO2, Se, Te, N-R30 oder SiR31R32 an. X6 und X7 geben jeweils unabhängig N oder C-R33 an. R30, R31, R32 und R33 stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Arylrest, Arylalkylrest oder einen einwertigen heterocyclischen Rest dar. Wenn zwei oder mehrere Reste R28, R29 und R33 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.]
[wobei R34 und R39 jeweils unabhängig einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellen. v und w geben jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 4 an. R35, R36, R37 und R38 stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Arylrest, einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe dar. Ar5 stellt einen Arylenrest, einen zweiwertigen heterocyclischen Rest oder einen zweiwertigen Rest mit Metallkomplexstruktur dar. Wenn zwei oder mehrere Reste R34 bzw. R39 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.]

Als Struktur der vorstehenden Formel (2) wird die Struktur der nachstehenden Formel (12) veranschaulicht.

[wobei Ar15 und Ar16 jeweils unabhängig einen dreiwertigen aromatischen Kohlenwasserstoffrest oder einen dreiwertigen heterocyclischen Rest darstellen, R40 stellt einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylsilylrest, Alkylaminorest und Arylrest, der einen Substituenten aufweisen kann, oder einen einwertigen heterocyclischen Rest dar. X stellt eine Einfachbindung oder folgende dar
(wobei R41 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminorest, eine Amidgruppe, Imidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellt.) Wenn zwei oder mehrere Reste R41 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.

Ar15 und Ar16 stellen jeweils unabhängig einen dreiwertigen aromatischen Kohlenwasserstoffrest oder einen dreiwertigen heterocyclischen Rest dar.

Der dreiwertige aromatische Kohlenwasserstoffrest bedeutet einen atomaren Rest, in dem drei Wasserstoffatome von einem Benzolring oder einem kondensierten Ring abgespalten sind. In den nachstehenden Beispielen verbinden sich unter den drei verbindenden Bindungen die verbindenden Bindungen in ortho-Stellung jeweils an X und N in der Formel (12), (12-1), (12-3) und (12-4).

Der vorstehende dreiwertige aromatische Kohlenwasserstoffrest kann einen oder zwei Substituenten oder mehr am aromatischen Ring aufweisen. Beispiele des Substituenten schließen ein Halogenatom, einen Alkylrest, Alkyloxyrest, Alkylthiorest, Alkylaminorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylaminorest, Arylalkylrest, Arylalkyloxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkylaminorest, Acylrest, Acyloxyrest, eine Amidgruppe, Iminogruppe, substituierte Silylgruppe, substituierte Silyloxygruppe, substituierte Silylthiogruppe, substituierte Silylaminogruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest oder eine Cyanogruppe ein.

Die Zahl der Kohlenstoffatome, die den Ring des dreiwertigen aromatischen Kohlenwasserstoffrests bilden, beträgt üblicherweise 6 bis 60 und vorzugsweise 6 bis 20.

Der dreiwertige heterocyclische Rest bedeutet eine restliche atomare Gruppe, in der drei Wasserstoffatome von einer heterocyclischen Verbindung abgespalten sind.

Die heterocyclische Verbindung bedeutet eine organische Verbindung mit cyclischer Struktur, in der mindestens ein Heteroatom, wie Sauerstoff, Schwefel, Stickstoff, Phosphor, Bor usw., in der cyclischen Struktur als anderes Element als Kohlenstoffatome enthalten ist.

Als Beispiele des dreiwertigen heterocyclischen Rests werden die folgenden veranschaulicht. In den nachstehenden Beispielen binden unter den drei verbindenden Bindungen die verbindenden Bindungen in ortho-Stellung jeweils an X und N in der Formel (12), (12-1), (12-3) und (12-4).

Der vorstehende dreiwertige heterocyclische Rest kann einen oder mehrere Substituenten am Ring aufweisen. Beispiele des Substituenten schließen einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminorest, eine Amidgruppe, Imidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest und eine Cyanogruppe ein.

Die Zahl der Kohlenstoffatome, die den Ring des dreiwertigen heterocyclischen Rests bilden, beträgt üblicherweise 4 bis 60 und vorzugsweise 4 bis 20.

In der vorstehenden Formel stellt R' jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom (zum Beispiel Chlor, Brom, Iod), einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminorest, eine Amidgruppe, Imidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe dar.

R'' stellt jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Arylrest, Arylalkylrest, eine substituierte Silylgruppe, einen Acylrest oder einwertigen heterocyclischen Rest dar.

In der Formel (12) stellt X eine Einfachbindung oder folgende Reste dar:

(wobei R41 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, subsituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminorest, eine Amidgruppe, Imidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellt. Wenn zwei oder mehrere Reste R41 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.)

Unter ihnen sind eine Einfachbindung und

bevorzugt.

Eine Einfachbindung ist stärker bevorzugt.

Unter den Wiederholungseinheiten der vorstehenden Formel (12) sind die Formel (12-1), (12-2), (12-3 ), (12-4), (12-5 ) und (12-6) bevorzugt und (12-1), (12-4), (12-5) und (12-6) sind stärker bevorzugt und die Formel (12-6) ist weiter bevorzugt.

[wobei X, Ar15 und Ar16 die gleiche Bedeutung wie vorstehend aufweisen. R42, R43, R44, R45 und R46 stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminorest, eine Amidgruppe, Imidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe dar.]
[wobei R42, R43, R44, R45, R46 und X jeweils die vorstehend angegebene Bedeutung haben. R47, R48, R49, R50, R51 und R52 stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminorest, eine Amidgruppe, Imidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe dar.]
[wobei R40, Ar15 und Ar16 die vorstehend angegebene Bedeutung haben.]
[wobei R42, R43, R44, R45, R46, Ar15 und Ar16 die vorstehend angegebene Bedeutung haben.]
[wobei R40, R47, R48, R49, R50, R51 und R52 die vorstehend angegebene Bedeutung haben.]
[wobei R42, R43, R44, R45, R46, R47, R48, R49, R50, R51 und R52 die vorstehend angegebene Bedeutung haben.]

Als Wiederholungseinheiten der vorstehenden Formel (3) werden die Wiederholungseinheiten der nachstehenden Formel (13) veranschaulicht.

[wobei Ar6, Ar7, Ar8 und Ar9 jeweils unabhängig einen Arylenrest oder einen zweiwertigen heterocyclischen Rest darstellen. Ar10, Ar11 und Ar12 stellen jeweils unabhängig einen Arylrest oder einen einwertigen heterocyclischen Rest dar. Ar6, Ar7, Ar8, Ar9 und Ar10 können einen Substituenten aufweisen. x und y stellen jeweils unabhängig 0 oder 1 dar und es gilt 0 ≤ x+y ≤ 1.]

In Ar6, Ar7, Ar8 und Ar9 der Formel (13) ist der Arylenrest ein atomarer Rest, in dem zwei Wasserstoffatome von einem aromatischen Kohlenwasserstoff abgespalten sind und üblicherweise beträgt die Zahl der Kohlenstoffatome etwa 6 bis 60 und vorzugsweise 6 bis 20. Der aromatische Kohlenwasserstoff schließt jene ein, die einen Benzolring, einen kondensierten Ring und zwei oder mehrere unabhängige Benzolringe oder kondensierte Ringe, gebunden durch einen Rest, wie eine direkte Bindung, eine Vinylengruppe oder dgl., enthalten.

Beispiele des Arylenrests schließen ein: Phenylengruppe (zum Beispiel vorstehende Formeln 1 – 3), Naphthalindiylgruppe (vorstehende Formeln 4 – 13), Anthracendiylgruppe (vorstehende Formeln 14 – 19), Biphenyldiylgruppe (vorstehende Formeln 20 – 25), Terphenyldiylgruppe (vorstehende Formeln 26 – 28), einen Rest einer kondensierten Ringverbindung (vorstehende Formeln 29 – 35), Fluorendiylgruppe (vorstehende Formeln 36 – 38), Stilbendiyl (vorstehende Formeln A – D), Distilbendiyl (vorstehende Formeln E, F) usw. Unter ihnen sind eine Phenylengruppe, Biphenylengruppe und Stilbendiylgruppe bevorzugt.

Der zweiwertige heterocyclische Rest bedeutet einen atomaren Rest, in dem zwei Wasserstoffatome von einer heterocyclischen Verbindung abgespalten sind, und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 3 bis 60.

Die heterocyclische Verbindung bedeutet eine organische Verbindung mit einer cyclischen Struktur, in der mindestens ein Heteroatom, wie Sauerstoff, Schwefel, Stickstoff, Phosphor, Bor, Arsen usw., in der cyclischen Struktur als anderes Element als Kohlenstoffatome enthalten ist.

Beispiele des zweiwertigen heterocyclischen Rests schließen die folgenden ein.

Zweiwertige heterocyclische Reste, die Stickstoff als Heteroatom enthalten; eine Pyridindiylgruppe (vorstehende Formeln 39 – 44), Diazaphenylengruppe (vorstehende Formeln 45 – 48), Chinolindiylgruppe (vorstehende Formeln 49 – 63), Chinoxalindiylgruppe (vorstehende Formeln (64 – 68), Acridindiylgruppe (vorstehende Formeln 69 – 72), Bipyridyldiylgruppe (vorstehende Formeln 73 – 75), Phenanthrolindiylgruppe (vorstehende Formeln 76 – 78) usw.

Reste mit einer Fluorenstruktur, die Silicium, Stickstoff, Selen usw. als Heteroatom enthalten (vorstehende Formeln 79 – 93).

5-gliedrige heterocyclische Reste, die Silicium, Stickstoff, Schwefel, Selen usw. als Heteroatom enthalten: (vorstehende Formeln 94 – 98).

Kondensierte 5-gliedrige heterocyclische Reste, die Silicium, Stickstoff, Selen usw. als Heteroatom enthalten: (vorstehende Formeln 99 – 108).

5-gliedrige heterocyclische Reste, die Silicium, Stickstoff, Schwefel, Selen usw. als Heteroatom enthalten, die an der a-Stellung des Heteroatoms verbunden sind, wobei sie ein Dimer oder ein Oligomer bilden (vorstehende Formeln 109 – 113); und

5-gliedrige heterocyclische Ringreste, die Silicium, Stickstoff, Schwefel, Selen, als Heteroatom enthalten, sind mit einer Phenylgruppe an der a-Stellung des Heteroatoms verbunden (vorstehende Formeln 113 – 119).

Kondensierte 5-gliedrige heterocyclische Reste, die Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel usw. als Heteroatom enthalten und eine Phenylgruppe, Furylgruppe und Thienylgruppe als Substituent enthalten (vorstehende Formeln 120 – 125).

Unter der Struktur der vorstehenden Formel (13) ist die Struktur der nachstehenden Formel (13-1) bevorzugt.

[wobei R53, R54 und R55 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminorest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellen. x1 und y1 stellen jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 4 dar. z1 stellt eine ganze Zahl von 1 – 2 dar. aa stellt eine ganze Zahl von 0 – 5 dar.].

Als R55 in der vorstehenden Formel (13-1) sind ein Alkylrest, Alkoxyrest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest und eine substituierte Aminogruppe bevorzugt. Als substituierte Aminogruppe ist eine Diarylaminogruppe bevorzugt und eine Diphenylaminogruppe ist weiter bevorzugt.

Als bevorzugte Kombination des vorstehenden ist eine Kombination der vorstehenden Formel (1-6) und der vorstehenden Formeln (5), (7), (8) oder (11) bevorzugt und die Kombination der Formel (1-6) und Formel (8), (11) ist stärker bevorzugt.

In der Struktur der vorstehenden Formel (1-6) ist stärker bevorzugt, dass Y ein S-Atom oder O-Atom ist.

Bezüglich einer bevorzugten Kombination im vorstehenden ist eine Kombination der vorstehenden Formel (1-6) und der vorstehenden Formel (12-2), (12-5), (12-6) oder (13-1) bevorzugt und die Kombination der Formel (1-6) und der Formel (12-6), (13-11) ist stärker bevorzugt.

In der Struktur der vorstehenden Formel (1-6) ist stärker bevorzugt, dass Y ein S-Atom oder O-Atom ist.

In den vorstehenden Formeln (1) bis (13), (11-1) bis (12-6), (13-1), (1-1) bis (1-10) und den durch die vorstehend veranschaulichte Formel gezeigten Resten, wie ein Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine substituierte Aminogruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, ein einwertiger heterocyclischer Rest und substituierter Carboxylrest weisen die gleiche Bedeutung wie die vorstehenden auf.

Der Alkylrest kann jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein. Die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 1 bis 20, vorzugsweise 3 bis 20 und bestimmte Beispiele davon schließen eine Methylgruppe, Ethylgruppe, Propylgruppe, i-Propylgruppe, Butylgruppe, i-Butylgruppe, t-Butylgruppe, Pentylgruppe, Hexylgruppe, Cyclohexylgruppe, Heptylgruppe, Octylgruppe, 2-Ethylhexylgruppe, Nonylgruppe, Decylgruppe, 3,7-Dimethyloctylgruppe, Laurylgruppe, Trifluormethylgruppe, Pentafluorethylgruppe, Perfluorbutylgruppe, Perfluorhexylgruppe, Perfluoroctylgruppe usw. ein; und eine Pentylgruppe, Hexylgruppe, Octylgruppe, 2-Ethylhexylgruppe, Decylgruppe und 3,7-Dimethyloctylgruppe sind bevorzugt.

Der Alkoxyrest kann jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein. Die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 1 bis 20, vorzugsweise 3 bis 20, und bestimmte Beispiele davon schließen eine Methoxygruppe, Ethoxygruppe, Propyloxygruppe, i-Propyloxygruppe, Butoxygruppe, i-Butoxygruppe, t-Butoxygruppe, Pentyloxygruppe, Hexyloxygruppe, Cyclohexyloxygruppe, Heptyloxygruppe, Octyloxygruppe, 2-Ethylhexyloxygruppe, Nonyloxygruppe, Decyloxygruppe, 3,7-Dimethyloctyloxygruppe, Lauryloxygruppe, Trifluormethoxygruppe, Pentafluorethoxygruppe, Perfluorbutoxygruppe, Perfluorhexyloxygruppe, Perfluoroctyloxygruppe, Methoxymethyloxygruppe, 2-Methoxyethyloxygruppe usw. ein; und eine Pentyloxygruppe, Hexyloxygruppe, Octyloxygruppe, 2-Ethylhexyloxygruppe, Decyloxygruppe und 3,7-Dimethyloctyloxygruppe sind bevorzugt.

Der Alkylthiorest kann jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein. Die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 1 bis 20, vorzugsweise 3 bis 20, und bestimmte Beispiele davon schließen eine Methylthiogruppe, Ethylthiogruppe, Propylthiogruppe, i-Propylthiogruppe, Butylthiogruppe, i-Butylthiogruppe, t-Butylthiogruppe, Pentylthiogruppe, Hexylthiogruppe, Cyclohexylthiogruppe, Heptylthiogruppe, Octylthiogruppe, 2-Ethylhexylthiogruppe, Nonylthiogruppe, Decylthiogruppe, 3,7-Dimethyloctylthiogruppe, Laurylthiogruppe, Trifluormethylthiogruppe usw. ein; und eine Pentylthiogruppe, Hexylthiogruppe, Octylthiogruppe, 2-Ethylhexylthiogruppe, Decylthiogruppe und 3,7-Dimethyloctylthiogruppe sind bevorzugt.

Der Arylrest weist üblicherweise etwa 6 bis 60 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 7 bis 48, auf und bestimmte Beispiele davon schließen eine Phenylgruppe, einen C1-C12-Alkoxyphenylrest (C1-C12 stellt die Zahl der Kohlenstoffatome 1 – 12 dar. Nachstehend genauso), C1-C12-Alkylphenylrest, eine 1-Naphthylgruppe, 2-Naphthylgruppe, 1-Anthracenylgruppe, 2-Anthracenylgruppe, 9-Anthracenylgruppe, Pentafluorphenylgruppe usw. ein, und ein C1-C12-Alkoxyphenylrest und C1-C12-Alkylphenylrest sind bevorzugt. Der Arylrest ist ein atomarer Rest, in dem ein Wasserstoffatom von einem aromatischen Kohlenwasserstoff abgespalten ist. Der aromatische Kohlenwasserstoff schließt jene mit einem kondensierten Ring, einem unabhängigen Benzolring oder zwei oder mehr kondensierten Ringen, gebunden durch Gruppen, wie eine direkte Bindung oder eine Vinylengruppe, ein.

Konkrete Beispiele des C1-C12-Alkoxyrests schließen Methoxy, Ethoxy, Propyloxy, i-Propyloxy, Butoxy, i-Butoxy, t-Butoxy, Pentyloxy, Hexyloxy, Cyclohexyloxy, Heptyloxy, Octyloxy, 2-Ethylhexyloxy, Nonyloxy, Decyloxy, 3,7-Dimethyloctyloxy, Lauryloxy usw. ein.

Konkrete Beispiele des C1-C12-Alkylphenylrests schließen eine Methylphenylgruppe, Ethylphenylgruppe, Dimethylphenylgruppe, Propylphenylgruppe, Mesitylgruppe, Methylethylphenylgruppe, i-Propylphenylgruppe, Butylphenylgruppe, i-Butylphenylgruppe, t-Butylphenylgruppe, Pentylphenylgruppe, Isoamylphenylgruppe, Hexylphenylgruppe, Heptylphenylgruppe, Octylphenylgruppe, Nonylphenylgruppe, Decylphenylgruppe, Dodecylphenylgruppe usw. ein.

Der Aryloxyrest weist die Zahl der Kohlenstoffatome von üblicherweise etwa 6 bis 60, vorzugsweise 7 bis 48, auf und konkrete Beispiele davon schließen eine Phenoxygruppe, einen C1-C12-Alkoxyphenoxyrest, C1-C12-Alkylphenoxyrest, eine 1-Naphthyloxygruppe, 2-Naphthyloxygruppe, Pentafluorphenyloxygruppe usw. ein; und ein C1-C12-Alkoxyphenoxyrest und C1-C12-Alkylphenoxyrest sind bevorzugt.

Konkrete Beispiele des C1-C12-Alkoxyrests schließen Methoxy, Ethoxy, Propyloxy, i-Propyloxy, Butoxy, i-Butoxy, t-Butoxy, Pentyloxy, Hexyloxy, Cyclohexyloxy, Heptyloxy, Octyloxy, 2-Ethylhexyloxy, Nonyloxy, Decyloxy, 3,7-Dimethyloctyloxy, Lauryloxy usw. ein.

Konkrete Beispiele des C1-C12-Alkylphenoxyrests schließen eine Methylphenoxygruppe, Ethylphenoxygruppe, Dimethylphenoxygruppe, Propylphenoxygruppe, 1,3,5-Trimethylphenoxygruppe, Methylethylphenoxygruppe, i-Propylphenoxygruppe, Butylphenoxygruppe, i-Butylphenoxygruppe, t-Butylphenoxygruppe, Pentylphenoxygruppe, Isoamylphenoxygruppe, Hexylphenoxygruppe, Heptylphenoxygruppe, Octylphenoxygruppe, Nonylphenoxygruppe, Decylphenoxygruppe, Dodecylphenoxygruppe usw. ein.

Der Arylthiorest weist die Zahl an Kohlenstoffatomen von üblicherweise etwa 6 bis 60, vorzugsweise 7 bis 48, auf und konkrete Beispiele davon schließen eine Phenylthiogruppe, einen C1-C12-Alkoxyphenylthiorest, C1-C12-Alkylphenylthiorest, eine 1-Naphthylthiogruppe, 2-Naphthylthiogruppe, Pentafluorphenylthiogruppe usw. ein; ein C1-C12-Alkoxyphenylthiorest und C1-C12-Alkylphenylthiorest sind bevorzugt.

Der Arylalkylrest weist die Zahl an Kohlenstoffatomen von üblicherweise etwa 7 bis 60, vorzugsweise 7 bis 48, auf und konkrete Beispiele davon schließen einen Phenyl-C1-C12-alkylrest, C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkylrest, C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkylrest, 1-Naphthyl-C1-C12-alkylrest, 2-Naphthyl-C1-C12-alkylrest usw. ein; und ein C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkylrest und C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkylrest sind bevorzugt.

Der Arylalkoxyrest weist die Zahl an Kohlenstoffatomen von üblicherweise etwa 7 bis 60, vorzugsweise 7 bis 48, auf und konkrete Beispiele davon schließen ein: Phenyl-C1-C12-alkoxyreste, wie eine Phenylmethoxygruppe, Phenylethoxygruppe, Phenylbutoxygruppe, Phenylpentyloxygruppe, Phenylhexyloxygruppe, Phenylheptyloxygruppe und Phenyloctyloxygruppe; einen C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkoxyrest, C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkoxyrest, 1-Naphthyl-C1-C12-alkoxyrest, 2-Naphthyl-C1-C12-alkoxyrest usw: und ein C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkoxyrest und C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkoxyrest sind bevorzugt.

Der Arylalkylthiorest weist die Zahl an Kohlenstoffatomen von üblicherweise etwa 7 bis 60, vorzugsweise 7 bis 48, auf und konkrete Beispiele davon schließen ein: einen Phenyl-C1-C12-alkylthiorest, C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkylthiorest, C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkylthiorest, 1-Naphthyl-C1-C12-alkylthiorest, 2-Naphthyl-C1-C12-alkylthiorest, usw.; und ein C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkylthiorest und C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkylthiorest sind bevorzugt.

Der Arylalkenylrest weist die Zahl an Kohlenstoffatomen von üblicherweise etwa 7 bis 60, vorzugsweise 7 bis 48, auf und konkrete Beispiele davon schließen ein: einen Phenyl-C2-C12-alkenylrest, C1-C12-Alkoxyphenyl-C2-C12-alkenylrest, C1-C12-Alkylphenyl-C2-C12-alkenylrest, 1-Naphthyl-C2-C12-alkenylrest, 2-Naphthyl-C2-C12-alkenylrest usw.; und ein C1-C12-Alkoxyphenyl-C2-C12-alkenylrest und C2-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkenylrest sind bevorzugt.

Der Arylalkinylrest weist die Zahl an Kohlenstoffatomen von üblicherweise etwa 7 bis 60, vorzugsweise 7 bis 48, auf und konkrete Beispiele davon schließen ein: einen Phenyl-C2-C12-alkinylrest, C1-C12-Alkoxyphenyl-C2-C12-alkinylrest, C1-C12-Alkylphenyl-C2-C12-alkinylrest, 1-Naphthyl-C2-C12-alkinylrest, 2-Naphthyl-C2-C12-alkinylrest usw: und ein C1-C12-Alkoxyphenyl-C2-C12-alkinylrest und C1-C12-Alkylphenyl-C2-C12-alkinylrest sind bevorzugt.

Die substituierte Aminogruppe bedeutet eine Aminogruppe, substituiert mit 1 oder 2 Resten, ausgewählt aus einem Alkylrest, Arylrest, Arylalkylrest oder einwertigen heterocyclischen Rest und der Alkylrest, Arylrest, Arylalkylrest oder einwertige heterocyclische Rest kann einen Substituenten aufweisen. Die substituierte Aminogruppe weist üblicherweise etwa 1 bis 60, vorzugsweise 2 bis 48 Kohlenstoffatome auf, ohne dass die Zahl der Kohlenstoffatome des Substituenten eingeschlossen ist. Konkrete Beispiele davon schließen eine Methylaminogruppe, Dimethylaminogruppe, Ethylaminogruppe, Diethylaminogruppe, Propylaminogruppe, Dipropylaminogruppe, i-Propylaminogruppe, Diisopropylaminogruppe, Butylaminogruppe, i-Butylaminogruppe, t-Butylaminogruppe, Pentylaminogruppe, Hexylaminogruppe, Cyclohexylaminogruppe, Heptylaminogruppe, Octylaminogruppe, 2-Ethylhexylaminogruppe, Nonylaminogruppe, Decylaminogruppe, 3,7-Dimethyloctylaminogruppe, Laurylaminogruppe, Cyclopentylaminogruppe, Dicyclopentylaminogruppe, Cyclohexylaminogruppe, Dicyclohexylaminogruppe, Pyrrolidylgruppe, Piperidylgruppe, Ditrifluormethylaminogruppe, Phenylaminogruppe, Diphenylaminogruppe, einen C1-C12-Alkoxyphenylaminorest, Di(C1-C12-alkoxyphenyl)aminorest, Di(C1-C12-alkylphenyl)aminorest, eine 1-Naphthylaminogruppe, 2-Naphthylaminogruppe, Pentafluorphenylaminogruppe, Pyridylaminogruppe, Pyridazinylaminogruppe, Pyrimidylaminogruppe, Pyrazylaminogruppe, Triazylaminogruppe, einen Phenyl-C1-C12-alkylaminorest, C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkylaminorest, C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkylaminorest, Di(C1-C12-alkoxyphenyl-C1-C12-alkyl)aminorest, Di(C1-C12-alkylphenyl-C1-C12-alkyl)aminorest, 1-Naphthyl-C1-C12-alkylaminorest, 2-Naphthyl-C1-C12-alkylaminorest usw. ein.

Die substituierte Silylgruppe bedeutet eine Silylgruppe, substituiert mit 1, 2 oder 3 Resten, ausgewählt aus einem Alkylrest, Arylrest, Arylalkylrest oder einwertigen heterocyclischen Rest. Die substituierte Silylgruppe weist üblicherweise etwa 1 bis 60, vorzugsweise 3 bis 48 Kohlenstoffatome auf. Der Alkylrest, Arylrest, Arylalkylrest oder einwertige heterocyclische Rest kann einen Substituenten aufweisen.

Konkrete Beispiele der substituierten Silylgruppe schließen eine Trimethylsilylgruppe, Triethylsilylgruppe, Tripropylsilylgruppe, Tri-i-propylsilylgruppe, Dimethyl-i-propylsilylgruppe, Diethyl-i-propylsilylgruppe, t-Butylsilyldimethylsilylgruppe, Pentyldimethylsilylgruppe, Hexyldimethylsilylgruppe, Heptyldimethylsilylgruppe, Octyldimethylsilylgruppe, 2-Ethylhexyldimethylsilylgruppe, Nonyldimethylsilylgruppe, Decyldimethylsilylgruppe, 3,7-Dimethyloctyldimethylsilylgruppe, Lauryldimethylsilylgruppe, einen Phenyl-C1-C12-alkylsilylrest, C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkylsilylrest, C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkylsilylrest, 1-Naphthyl-C1-C12-alkylsilylrest, 2-Naphthyl-C1-C12-alkylsilylrest, Phenyl-C1-C12-alkyldimethylsilylrest, eine Triphenylsilylgruppe, Tri-p-xylylsilylgruppe, Tribenzylsilylgruppe, Diphenylmethylsilylgruppe, t-Butyldiphenylsilylgruppe, Dimethylphenylsilylgruppe usw. ein.

Als Halogenatom werden ein Fluoratom, ein Chloratom, ein Bromatom und ein Iodatom veranschaulicht.

Der Acylrest weist üblicherweise etwa 2 bis 20 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 2 bis 18 Kohlenstoffatome, auf und konkrete Beispiele davon schließen eine Acetylgruppe, Propionylgruppe, Butyrylgruppe, Isobutyrylgruppe, Pivaloylgruppe, Benzoylgruppe, Trifluoracetylgruppe, Pentafluorbenzoylgruppe usw. ein

Der Acyloxyrest weist üblicherweise etwa 2 bis 20 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 2 bis 18 Kohlenstoffatome, auf und konkrete Beispiele davon schließen eine Acetoxygruppe, Propionyloxygruppe, Butyryloxygruppe, Isobutyryloxygruppe, Pivaloyloxygruppe, Benzoyloxygruppe, Trifluoracetyloxygruppe, Pentafluorbenzoyloxygruppe usw. ein.

Der Iminrest ist ein Rest, in dem ein Wasserstoffatom von einer Iminverbindung (eine organische Verbindung mit -N=C- in ihrem Molekül. Beispiele davon schließen Aldimin, Ketimin und Verbindungen ein, deren Wasserstoffatom an N durch einen Alkylrest ersetzt ist, usw.) abgespalten ist und weist üblicherweise etwa 2 bis 20 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 2 bis 18 Kohlenstoffatome, auf. Als konkrete Beispiele werden Reste der nachstehenden Strukturformeln veranschaulicht.

Die Amidgruppe weist üblicherweise etwa 2 bis 20 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 2 bis 18 Kohlenstoffatome, auf und bestimmte Beispiele davon schließen eine Formamidgruppe, Acetamidgruppe, Propioamidgruppe, Butyroamidgruppe, Benzamidgruppe, Trifluoracetamidgruppe, Pentafluorbenzamidgruppe, Diformamidgruppe, Diacetoamidgruppe, Dipropioamidgruppe, Dibutyroamidgruppe, Dibenzamidgruppe, Ditrifluoracetamidgruppe, Dipentafluorbenzamidgruppe usw. ein.

Beispiele der Säureimidgruppe schließen Reste ein, in denen ein mit einem Stickstoffatom verbundenes Wasserstoffatom abgespalten ist und weisen üblicherweise etwa 2 bis 60 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 2 bis 48 Kohlenstoffatome, auf. Als konkrete Beispiele der Säureimidgruppe werden die folgenden Reste veranschaulicht.

Der einwertige heterocyclische Rest bedeutet einen atomaren Rest, in dem ein Wasserstoffatom von einer heterocyclischen Verbindung abgespalten ist, und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 4 bis 60, vorzugsweise 4 bis 20. Die Zahl der Kohlenstoffatome des Substituenten ist nicht in der Zahl der Kohlenstoffatome eines heterocyclischen Rests enthalten. Die heterocyclische Verbindung bedeutet eine organische Verbindung mit cyclischer Struktur, in der mindestens ein Heteroatom, wie Sauerstoff, Schwefel, Stickstoff, Phosphor, Bor usw., in der cyclischen Struktur als anderes Element als Kohlenstoffatome enthalten ist. Konkrete Beispiele davon schließen eine Thienylgruppe, einen C1-C12-Alkylthienylrest, eine Pyrorylgruppe, Furylgruppe, Pyridylgruppe, einen C1-C12-Alkylpyridylrest, eine Piperidylgruppe, Chinolylgruppe, Isochinolylgruppe usw. ein; und eine Thienylgruppe, ein C1-C12-Alkylthienylrest, eine Pyridylgruppe und ein C1-C12-Alkylpyridylrest sind bevorzugt.

Die substituierte Carboxylgruppe bedeutet eine Carboxylgruppe, die mit einem Alkylrest, Arylrest, Arylalkylrest oder einwertigen heterocyclischen Rest substituiert ist und weist üblicherweise etwa 2 bis 60, vorzugsweise 2 bis 48 Kohlenstoffatome auf. Konkrete Beispiele davon schließen eine Methoxycarbonylgruppe, Ethoxycarbonylgruppe, Propoxycarbonylgruppe, i-Propoxycarbonylgruppe, Butoxycarbonylgruppe, i-Butoxycarbonylgruppe, t-Butoxycarbonylgruppe, Pentyloxycarbonylgruppe, Hexyloxycarbonylgruppe, Cyclohexyloxycarbonylgruppe, Heptyloxycarbonylgruppe, Octyloxycarbonylgruppe, 2-Ethylhexyloxycarbonylgruppe, Nonyloxycarbonylgruppe, Decyloxycarbonylgruppe, 3,7-Dimethyloctyloxycarbonylgruppe, Dodecyloxycarbonylgruppe, Trifluormethoxycarbonylgruppe, Pentafluorethoxycarbonylgruppe, Perfluorbutoxycarbonylgruppe, Perfluorhexyloxycarbonylgruppe, Perfluoroctyloxycarbonylgruppe, Phenoxycarbonylgruppe, Naphthoxycarbonylgruppe, Pyridyloxycarbonylgruppe usw. ein. Der Alkylrest, Arylrest, Arylalkylrest oder einwertige heterocyclische Rest kann einen Substituenten aufweisen. Die Zahl der Kohlenstofftatome des Substituenten ist nicht in der Zahl der Kohlenstoffatome des substituierten Carboxylrests enthalten.

Unter den vorstehenden können in den Resten, die einen Alkylrest enthalten, sie jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein oder kann die Kombination davon sein. Im Fall eines nicht linearen werden eine Isoamylgruppe, 2-Ethylhexylgruppe, 3,7-Dimethyloctylgruppe, Cyclohexylgruppe, ein 4-C1-C12-Alkylcyclohexylrest usw. veranschaulicht. Außerdem können die Enden von zwei Alkylketten unter Bildung eines Rings verbunden sein. Außerdem kann ein Teil der Methylgruppen und Methylengruppen des Alkyls durch einen Rest, der ein Heteroatom enthält, oder eine Methyl- oder Methylengruppe, die mit einem oder mehreren Fluoratomen substituiert ist, ersetzt sein. Als Heteroatome werden ein Sauerstoffatom, ein Schwefelatom, ein Stickstoffatom usw. veranschaulicht.

Außerdem können in den Beispielen der Substituenten, wenn ein Arylrest oder ein heterocyclischer Rest im Teil davon eingeschlossen ist, sie einen oder mehrere Substituenten aufweisen.

Zum Verbessern der Löslichkeit in einem Lösungsmittel ist bevorzugt, dass Ar1, Ar2, Ar3 und Ar4 einen Substituenten aufweisen, und einer oder mehrere davon schließen einen Alkylrest oder Alkoxyrest mit cyclischer oder langer Kette ein. Beispiele davon schließen eine Cyclopentylgruppe, Cyclohexylgruppe, Pentylgruppe, Isoamylgruppe, Hexylgruppe, Octylgruppe, 2-Ethylhexylgruppe, Decylgruppe, 3,7-Dimethyloctylgruppe, Pentyloxygruppe, Isoamyloxygruppe, Hexyloxygruppe, Octyloxygruppe, 2-Ethylhexyloxygruppe, Decyloxygruppe und 3,7-Dimethyloctyloxygruppe ein.

Zwei Substituenten können unter Bildung eines Rings verbunden sein. Außerdem kann ein Teil der Kohlenstoffatome des Alkylrests durch einen Rest, der ein Heteroatom enthält, ersetzt sein, und Beispiele des Heteroatoms schließen ein Sauerstoffatom, ein Schwefelatom, ein Stickstoffatom usw. ein.

Außerdem kann die Endgruppe der für die vorliegende Erfindung verwendeten Polymerverbindung auch mit einem stabilen Rest geschützt werden, da, wenn eine polymerisationsaktive Gruppe intakt bleibt, die Möglichkeit der Verschlechterung der lichtemittierenden Eigenschaft und Lebensdauer bei Herstellen einer Vorrichtung besteht. Jene mit einer konjugierten Bindung, die sich in eine konjugierte Struktur der Hauptkette fortsetzt, sind bevorzugt, und es werden Strukturen veranschaulicht, die an einen Arylrest oder einen Rest einer heterocyclischen Verbindung über eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung gebunden sind. Insbesondere werden die als chemische Formel 1 in JP-A-9-45478 beschriebenen Substituenten veranschaulicht.

Die für die vorliegende Erfindung verwendete Polymerverbindung kann auch ein statistisches, Block- oder Pfropfcopolymer oder ein Polymer mit einer Zwischenstruktur davon, zum Beispiel ein statistisches Copolymer mit Blockeigenschaft, sein. Im Hinblick auf den Erhalt einer Polymerverbindung mit hoher Quantenausbeute der Fluoreszenz sind statistische Copolymere mit Blockeigenschaft und Block- oder Pfropfcopolymere gegenüber vollständig statistischen Copolymeren bevorzugt. Außerdem können ein Polymer mit einer verzweigten Hauptkette und mehr als drei Enden und ein Dendrimer ebenfalls eingeschlossen sein.

Für die für die vorliegende Erfindung verwendete Polymerverbindung ist bevorzugt, dass ein auf Polystyrol umgerechnetes Zahlenmittel des Molekulargewichts von 103 – 108 und stärker bevorzugt 104 – 107 beträgt.

Als nächstes wird das Herstellungsverfahren der für die erfindungsgemäße Zusammensetzung verwendeten Polymerverbindung erklärt.

Genauer wird ein Monomer mit polymerisationsaktiven Gruppen in einem organischen Lösungsmittel gemäß Bedarf gelöst und kann unter Verwendung von Alkali oder eines geeigneten Katalysators bei einer Temperatur zwischen dem Siedepunkt und dem Schmelzpunkt des organischen Lösungsmittels umgesetzt werden.

Bekannte Verfahren, die verwendet werden können, sind beschrieben in: Organic Reactions, Band 14, Seite 270 – 490, John Wiley & Sons, Inc., 1965; Organic Syntheses, Collective Volume VI, Seite 407 – 411, John Wiley & Sons, Inc., 1988; Chemical Review (Chem. Rev.), Band 95, Seite 2457 (1995); Journal of Organometallic Chemistry (J. Organomet. Chem.), Band 576, Seite 147 (1999); und Macromolecular Chemistry, Macromolecular Symposium (Makromol. Chem, Macromol. Symp.), 12. Band, Seite 229 (1987).

Im Herstellungsverfahren der Polymerverbindung, die für die erfindungsgemäße Zusammensetzung verwendet wird, können bekannte Kondensationsreaktionen als Verfahren zum Durchführen der Kondensationspolymerisation verwendet werden. Als Verfahren der Kondensationspolymerisation wird im Fall der Bildung einer Doppelbindung zum Beispiel ein in JP-A-5-202355 beschriebenes Verfahren veranschaulicht.

Genauer werden veranschaulicht: eine Polymerisation durch Wittig-Reaktion einer Verbindung mit Formylgruppe und einer Verbindung mit Phosphoniummethylgruppe, oder einer Verbindung mit Formylgruppe und Phosphoniummethylgruppe; Polymerisation durch Heck-Reaktion einer Verbindung mit Vinylgruppe und einer Verbindung mit Halogenatom; Polykondensation durch Dehydrohalogenierungsverfahren einer Verbindung mit zwei oder mehreren monohalogenierten Methylgruppen; Polykondensation durch ein Sulfoniumsalz-Zersetzungsverfahren einer Verbindung mit zwei oder mehreren Sulfoniummethylgruppen; Polymerisation durch Knoevenagel-Reaktion einer Verbindung mit einer Formylgruppe und einer Verbindung mit einer Cyanogruppe; und Polymerisation durch McMurry-Reaktion einer Verbindung mit zwei oder mehreren Formylgruppen.

Wenn eine Polymerverbindung der vorliegenden Erfindung eine Dreifachbindung in der Hauptkette durch Kondensationspolymerisation aufweist, kann zum Beispiel eine Heck-Reaktion verwendet werden.

Im Fall der Herstellung weder einer Doppelbindung noch einer Dreifachbindung werden veranschaulicht: ein Verfahren der Polymerisation durch Suzuki-Kopplungreaktion aus einem entsprechenden Monomer; ein Verfahren der Polymerisation durch Grignard-Reaktion; ein Verfahren der Polymerisation mit einem Ni(0)-Komplex; ein Verfahren der Polymerisation durch Oxidationsmittel, wie FeCl3; ein Verfahren der elektrochemischen Oxidationspolymerisation; und ein Verfahren durch Zersetzung eines Zwischenpolymers mit einer geeigneten Abgangsgruppe.

Unter diesen sind eine Polymerisation durch Wittig-Reaktion, eine Polymerisation durch Heck-Reaktion, eine Polymerisation durch Knoevenagel-Reaktion, ein Verfahren der Polymerisation durch Suzuki-Kopplungsreaktion, ein Verfahren der Polymerisation durch Grignard-Reaktion und ein Verfahren der Polymerisation mit einem nullwertigen Nickelkomplex bevorzugt, da die Steuerung der Struktur einfach ist.

Wenn der reaktive Substituent im Ausgangsmonomer für die in der vorliegenden Erfindung verwendete Polymerverbindung ein Halogenatom, Alkylsulfonatrest, Arylsulfonatrest oder Arylalkylsulfonatrest ist, ist ein Herstellungsverfahren durch Kondensationspolymerisation unter Vorhandensein eines nullwertigen Nickelkomplexes bevorzugt.

Als Ausgangsverbindung werden eine dihalogenierte Verbindung, Bis(alkylsulfonat)verbindung, Bis(arylsulfonat)verbindung, Bis(arylalkylsulfonat)verbindung oder Halogenalkylsulfonatverbindung, Halogenarylsulfonatverbindung, Halogenarylalkylsulfonatverbindung, Alkylsulfonatarylsulfonatverbindung, Alkylsulfonatarylalkylsulfonatverbindung veranschaulicht.

Außerdem ist, wenn der reaktive Substituent in dem Ausgangsmonomer für die für die vorliegende Verbindung verwendeten Polymerverbindung ein Halogenatom, Alkylsulfonatrest, Arylsulfonatrest, Arylalkylsulfonatrest, eine Borsäuregruppe oder eine Borsäureestergruppe ist, bevorzugt, dass das Verhältnis der gesamten Mole eines Halogenatoms, Alkylsulfonatrests, Arylsulfonatrests und Arylalkylsulfonatrests zur Summe der Borsäuregruppe und Borsäureestergruppe im Wesentlichen 1 (üblicherweise im Bereich von 0,7 bis 1,2) beträgt und das Herstellungsverfahren ist eine Kondensationspolymerisation unter Verwendung eines Nickelkatalysators oder eines Palladiumkatalysators.

Konkrete Beispiele der Kombination der Ausgangsverbindungen schließen Kombinationen einer dihalogenierten Verbindung, Bis(alkylsulfonat)verbindung, Bis(arylsulfonat)verbindung oder Bis(arylalkylsulfonat)verbindung mit einer Diborsäureverbindung oder Diborsäureeesterverbindung ein.

Außerdem werden eine Halogenborsäureverbindung, Halogenborsäureesterverbindung, Alkylsulfonatborsäureverbindung, Alkylsulfonatborsäureesterverbindung, Arylsulfonatborsäureverbindung, Arylsulfonatborsäureesterverbindung, Arylalkylsulfonatborsäureverbindung und Arylalkylsulfonatborsäureesterverbindung veranschaulicht.

Vorzugsweise wird das verwendete organische Lösungsmittel einer Desoxidationsbehandlung ausreichend unterzogen und die Reaktion geht unter einer inerten Atmosphäre im Allgemeinen zum Unterdrücken einer Nebenreaktion vonstatten, obwohl die Behandlung sich abhängig von den Verbindungen und verwendeten Reaktionen unterscheidet. Ferner ist bevorzugt, eine Entwässerungsbehandlung ähnlich durchzuführen. Jedoch ist diese nicht im Fall einer Reaktion in einem Zweiphasensystem mit Wasser, wie einer Suzuki-Kopplungsreaktion, anwendbar.

Für die Umsetzung wird Alkali oder ein geeigneter Katalysator zugegeben. Er kann gemäß der zu verwendenden Reaktion gewählt werden. Es ist bevorzugt, dass die Alkalie oder der Katalysator in einem für eine Reaktion verwendeten Lösungsmittel gelöst werden kann. Beispiele des Verfahrens zum Mischen der Alkalie oder des Katalysators schließen ein Verfahren der langsamen Zugabe einer Lösung von Alkali oder eines Katalysators zur Reaktionslösung unter Rühren unter einer inerten Atmosphäre von Argon, Stickstoff usw. oder umgekehrt ein Verfahren der langsamen Zugabe der Reaktionslösung zur Lösung von Alkali oder eines Katalysators ein.

Wenn die erfindungsgemäßen Polymerverbindungen für eine Polymer-LED verwendet werden, übt die Reinheit davon Einfluß auf die lichtemittierende Eigenschaft aus, daher ist bevorzugt, dass ein Monomer mit einem Verfahren, wie Destillation, Sublimationsreinigung, Umkristallisation und dgl., gereinigt wird, bevor es polymerisiert wird. Ferner ist bevorzugt eine Reinigungsbehandlung, wie Wiederausfällungsreinigung, chromatographische Trennung und dgl., nach der Polymerisation durchzuführen.

Als nächstes wird die Verbindung (Verbindung mit Emission von Triplettlicht), die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, erklärt, die für die erfindungsgemäße Zusammensetzung verwendet wird. Die Verbindung, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, schließt einen Komplex, in dem Phosphoreszenzlichtemission beobachtet wird, und auch einen Komplex ein, in dem Fluorenzlichtemission zusätzlich zur Phosphoreszenzlichtemission beobachtet wird.

In der Verbindung mit Emission von Triplettlicht als Komplexverbindung (Komplexverbindung mit Emission von Triplettlicht) wird eine Metallkomplexverbindung, die als EL-Lichtemissionsmaterial mit niedrigem Molekulargewicht verwendet wurde, vom ersteren veranschaulicht.

Diese sind zum Beispiel durch Nature, (1998) 395, 151; Appl. Phys. Lett. (1999), 75(1), 4; Proc. SPIE-Int. Soc. Opt. Eng. (2001), 4105 (Organic Light-Emitting Materials and Devices IV, 119; J. Am. Chem. Soc., (2001), 123, 4304; Appl. Phys. Lett, (1997), 71(18), 2596; Syn. Met., (1998), 94(1), 103; Syn. Met., (1999), 99(2), 1361; Adv. Mater., (1999), 11 (10), 852 usw. offenbart.

Das zentrale Metall eines Komplexes, der Triplettlumineszenz emittiert, ist üblicherweise ein Atom mit einer Ordnungszahl von 50 oder mehr und ist ein Metall, dass eine Spin-Orbital-Wechselwirkung in diesem Komplex zeigt und die Möglichkeit eines Zwischensystemübergangs (Intersystem Crossing) zwischen dem Singulettzustand und dem Triplettzustand zeigt.

Als zentrales Metall eines Komplexes, der Triplettlumineszenz emittiert, werden zum Beispiel Rhenium, Iridium, Osmium, Scandium, Yttrium, Platin, Gold und Europium, wie Lanthaniden, Terbium, Thulium, Dysprosium, Samarium, Prasäodym und dgl. veranschaulicht und Iridium, Platin, Gold und Europium sind bevorzugt, Iridium, Platin und Gold sind insbesondere bevorzugt und Iridium ist am stärksten bevorzugt.

Als Ligand einer Triplettlicht emittierenden Komplexverbindung werden zum Beispiel 8-Chinolinol und Derivate davon, Benzochinolinol und Derivate davon, 2-Phenylpyridin und Derivate davon, 2-Phenylbenzothiazol und Derivate davon, 2-Phenylbenzoxazol und Derivate davon, Porphyrin und Derivate davon und dgl. veranschaulicht.

Beispiele der Triplettlicht emittierenden Komplexverbindung schließen die folgenden ein.

wobei R jeweils unabhängig einen Rest darstellt, ausgewählt aus einem Wasserstoffatom, Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylsilylrest, Alkylaminorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, Arylaminorest, einwertigen heterocyclischen Rest und einer Cyanogruppe. Zum Verbessern der Löslichkeit in einem Lösungsmittel sind ein Alkylrest und Alkoxrest bevorzugt und ist bevorzugt, dass die einen Substituenten einschließene Wiederholungseinheit die Form geringer Symmetrie aufweist.

Als Triplettlicht emittierende Komplexverbindung werden noch im Einzelnen die Strukturen der nachstehenden Formel (15) veranschaulicht. (H)o1-M-(K)m1(15) wobei K darstellt: einen Liganden, der ein Atom enthält, das an ein oder mehrere M bindet, ausgewählt aus einem Stickstoffatom, Sauerstoffatom, Kohlenstoffatom, Schwefelatom und Phosphoratom; ein Halogenatom oder ein Wasserstoffatom. Außerdem stellt o1 eine ganze Zahl von 0 – 5 dar und ml stellt eine ganze Zahl von 1 – 5 dar.

Als Ligand, der ein Atom enthält, das mit einem oder mehreren M, ausgewählt aus einem Stickstoffatom, Sauerstoffatom, Kohlenstoffatom, Schwefelatom und Phosphoratom, bindet, werden ein Alkylrest, Alkoxyrest, Acyloxyrest, Alkylthiorest, Alkylaminorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylaminorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkylaminorest, eine Sulfonatgruppe, Cyanogruppe, ein heterocyclischer Ligand, eine Carbonylverbindung, ein Ether, Amin, Imin, Phosphin, Phosphit und Sulfid veranschaulicht. Die Bindung dieses Liganden mit M kann eine koordinierende Bindung oder eine kovalente Bindung sein. Außerdem kann es ein mehrzähniger Ligand, kombiniert daraus, sein.

Der Alkylrest kann jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein und kann einen Substituenten aufweisen. Die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 1 bis 20. Konkrete Beispiele davon schließen eine Methylgruppe, Ethylgruppe, Propylgruppe, i-Propylgruppe, Butylgruppe, i-Butylgruppe, t-Butylgruppe, Pentylgruppe, Hexylgruppe, Cyclohexylgruppe, Heptylgruppe, Octylgruppe, 2-Ethylhexylgruppe, Nonylgruppe, Decylgruppe, 3,7-Dimethyloctylgruppe, Laurylgruppe, Trifluormethylgruppe, Pentafluorethylgruppe, Perfluorbutylgruppe, Perfluorhexylgruppe, Perfluoroctylgruppe usw. ein; und eine Pentylgruppe, Hexylgruppe, Octylgruppe, 2-Ethylhexylgruppe, Decylgruppe und 3,7-Dimethyloctylgruppe sind bevorzugt.

Der Alkoxyrest kann jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein und kann einen Substituenten aufweisen. Die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 1 bis 20. Konkrete Beispiele davon schließen eine Methoxygruppe, Ethoxygruppe, Propyloxygruppe, i-Propyloxygruppe, Butoxygruppe, i-Butoxygruppe, t-Butoxygruppe, Pentyloxygruppe, Hexyloxygruppe, Cyclohexyloxygruppe, Heptyloxygruppe, Octyloxygruppe, 2-Ethylhexyloxygruppe, Nonyloxygruppe, Decyloxygruppe, 3,7-Dimethyloctyloxygruppe, Lauryloxygruppe, Trifluormethoxygruppe, Pentafluorethoxygruppe, Perfluorbutoxygruppe, Perfluorhexylgruppe, Perfluoroctylgruppe, Methoxymethyloxygruppe, 2-Methoxyethyloxygruppe usw. ein; und eine Pentyloxygruppe, Hexyloxygruppe, Octyloxygruppe, 2-Ethylhexyloxygruppe, Decyloxygruppe und 3,7-Dimethyloctyloxygruppe sind bevorzugt.

Der Acyloxyrest weist üblicherweise etwa 2 bis 20 Kohlenstoffatome auf und konkrete Beispiele davon schließen eine Acetyloxygruppe, Trifluoracetyloxygruppe, Propionyloxygruppe und Benzoyloxygruppe ein. Als Sulfonoxygruppe werden eine Benzolsulfonoxygruppe, p-Toluolsulfonoxygruppe, Methansulfonoxygruppe, Ethansulfonoxygruppe und Trifluormethansulfonoxygruppe veranschaulicht.

Der Alkylhiorest kann jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein und kann einen Substituenten aufweisen. Die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 1 bis 20. Konkrete Beispiele davon schließen eine Methylthiogruppe, Ethylthiogruppe, Propylthiogruppe und i-Propylthiogruppe, Butylthiogruppe, i-Butylthiogruppe, t-Butylthiogruppe, Pentylthiogruppe, Hexylthiogruppe, Cyclohexylthiogruppe, Heptylthiogruppe, Octylthiogruppe, 2-Ethylhexylthiogruppe, Nonylthiogruppe, Decylthiogruppe, 3,7-Dimethyloctylthiogruppe, Laurylthiogruppe, Trifluormethylthiogruppe usw. ein; und eine Pentylthiogruppe, Hexylthiogruppe, Octylthiogruppe, 2-Ethylhexylthiogruppe, Decylthiogruppe und 3,7-Dimethyloctylthiogruppe sind bevorzugt.

Der Alkylaminorest kann jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein und kann ein Monoalkylaminorest oder Dialkylaminorest sein. Die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 1 bis 40. Konkrete Beispiele davon schließen eine Methylaminogruppe, Dimethylaminogruppe, Ethylaminogruppe, Diethylaminogruppe, Propylaminogruppe, Dipropylaminogruppe, i-Propylaminogruppe, Diisopropylaminogruppe, Butylaminogruppe, i-Butylaminogruppe, t-Butylaminogruppe, Pentylaminogruppe, Hexylaminogruppe, Cyclohexylaminogruppe, Heptylaminogruppe, Octylaminogruppe, 2-Ethylhexylaminogruppe, Nonylaminogruppe, Decylaminogruppe, 3,7-Dimethyloctylaminogruppe, Laurylaminogruppe, Cyclopentylaminogruppe, Dicyclopentylaminogruppe, Cyclohexylaminogruppe, Dicyclohexylaminogruppe, Pyrrolidylgruppe, Piperidylgruppe, Ditrifluormethylaminogruppe usw. ein; und eine Pentylaminogruppe, Hexylaminogruppe, Octylaminogruppe, 2-Ethylhexylaminogruppe, Decylaminogruppe und 3,7-Dimethyloctylaminogruppe sind bevorzugt.

Der Arylrest kann einen Substituenten aufweisen und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 3 bis 60 und konkrete Beispiele davon schließen eine Phenylgruppe, einen C1-C12-Alkoxyphenylrest (C1-C12 bedeutet die Zahl der Kohlenstoffatome 1 – 12. Nachstehend genauso), C1-C12-Alkylphenylrest, eine 1-Naphthylgruppe, 2-Naphthylgruppe, Pentafluorphenylgruppe, Pyridylgruppe, Pyridazinylgruppe, Pyrimidylgruppe, Pyrazylgruppe, Triazylgruppe usw. ein; und ein C1-C12-Alkoxyphenylrest und C1-C12-Alkylphenylrest sind bevorzugt.

Der Aryloxyrest kann einen Substituenten am aromatischen Ring aufweisen und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 3 bis 60. Konkrete Beispiele davon schließen eine Phenoxygruppe, einen C1-C12-Alkoxyphenoxyrest, C1-C12-Alkylphenoxyrest, eine 1-Naphthyloxygruppe, 2-Naphthyloxygruppe, Pentafluorphenyloxygruppe, Pyridyloxygruppe, Pyridazinyloxygruppe, Pyrimidyloxygruppe, Pyrazyloxygruppe, Triazyloxygruppe usw. ein; und ein C1-C12-Alkoxyphenoxyrest und C1-C12-Alkylphenoxyrest sind bevorzugt.

Der Arylthiorest kann einen Substituenten am aromatischen Ring aufweisen und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 3 bis 60. Konkrete Beispiele davon schließen eine Phenylthiogruppe, einen C1-C12-Alkoxyphenylthiorest, C1-C12-Alkylphenylthiorest, eine 1-Naphthylthiogruppe, 2-Naphthylthiogruppe, Pentafluorphenylthiogruppe, Pyridylthiogruppe, Pyridazinylthiogruppe, Pyrimidylthiogruppe, Pyrazylthiogruppe, Triazylthiogruppe usw. ein; und ein C1-C12-Alkoxyphenylthiorest und C1-C12-Alkylphenylthiorest sind bevorzugt.

Der Arylaminorest kann einen Substituenten am aromatischen Ring aufweisen und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 3 bis 60. Konkrete Beispiele davon schließen eine Phenylaminogruppe, Diphenylaminogruppe, einen C1-C12-Alkoxyphenylaminorest, Di(C1-C12-alkoxyphenyl)aminorest, Di(C1-C12-alkylphenyl)aminorest, eine 1-Naphthylaminogruppe, 2-Naphthylaminogruppe, Pentafluorphenylaminogruppe, Pyridylaminogruppe, Pyridazinylaminogruppe, Pyrimidylaminogruppe, Pyrazylaminogruppe, Triazylaminogruppe usw. ein; und ein C1-C12-Alkylphenylaminorest und Di(C1-C12-alkylphenyl)aminorest sind bevorzugt.

Der Arylalkylrest kann einen Substituenten am aromatischen Ring aufweisen und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 7 bis 60. Konkrete Beispiele davon schließen einen Phenyl-C1-C12-alkylrest, C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkylrest, C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkylrest, 1-Naphthyl-C1-C12-alkylrest, 2-Naphthyl-C1-C12-alkylrest usw. ein; und ein C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkylrest und C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkylrest sind bevorzugt.

Der Arylalkoxyrest kann einen Substituenten am aromatischen Ring aufweisen und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 7 bis 60. Konkrete Beispiele davon schließen einen Phenyl-C1-C12-alkoxyrest, C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkoxyrest, C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkoxyrest, 1-Naphthyl-C1-C12-alkoxyrest, 2-Naphthyl-C1-C12-alkoxyrest usw. ein; und ein C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkoxyrest und C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkoxyrest sind bevorzugt.

Der Arylalkylthiorest kann einen Substituenten am aromatischen Ring aufweisen und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 7 bis 60. Konkrete Beispiele davon schließen einen Phenyl-C1-C12-alkoxyrest, C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkoxyrest, C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkoxyrest, 1-Naphthyl-C1-C12-alkoxyrest, 2-Naphthyl-C1-C12-alkoxyrest usw. ein; und ein C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkoxyrest und C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkoxyrest sind bevorzugt.

Der Arylalkylaminorest weist üblicherweise etwa 7 bis 60 Kohlenstoffatome auf und konkrete Beispiele davon schließen einen Phenyl-C1-C12-alkylaminorest, C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkylaminorest, C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkylaminorest, Di(C1-C12-alkoxyphenyl-C1-C12-alkyl)aminorest, Di(C1-C12-alkylphenyl-C1-C12-alkylaminorest, 1-Naphthyl-C1-C12-alkylaminorest, 2-Naphthyl-C1-C12-akylaminorest usw. ein; und ein C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkylaminorest und Di(C1-C12-alkylphenyl-C1-C12-alkylaminorest sind bevorzugt.

Beispiele der Sulfonatgruppe schließen eine Benzolsulfonatgruppe, p-Toluolsulfonatgruppe, Methansulfonatgruppe, Ethansulfonatgruppe und Trifluormethansulfonatgruppe ein.

Der heterocyclische Ligand ist ein Ligand, der durch Binden von Heterocyclen aufgebaut ist, wie ein Pyridinring, Pyrrolring, Thiophenring, Oxazol, Furanring und ein Benzolring. Konkrete Beispiele davon schließen Phenylpyridin, 2-(para-Phenylphenyl)pyridin, 7-Brombenzo[h]chinolin, 2-(4-Thiophen-2-yl)pyridin, 2-(4-Phenylthiophen-2-yl)pyridin, 2-Phenylbenzoxazol, 2-(para-Phenylphenyl)benzoxazol, 2-Phenylbenzothiazol, 2-(para-Phenylphenyl)benzothiazol, 2-(Benzothiophen-2-yl)pyridin, 1,10-Phenanthrolin, 2,3,7,8,12,13,17,18-Octaethyl-21H,23H-porphyrin usw. ein. Er kann entweder eine koordinierende Bindung oder eine kovalente Bindung aufweisen.

Als Carbonylverbindung werden jene mit einer koordinierenden Bindung zu M durch das Sauerstoffatom veranschaulicht und Beispiele davon schließen Ketone, wie Kohlenmonoxid und Aceton, Benzophenon; und Diketone, wie Acetylaceton und Acenaphthochinon, ein.

Als Ether werden jene mit einer koordinierenden Bindung zu M durch das Sauerstoffatom veranschaulicht und Beispiele davon schließen Dimethylether, Diethylether, Tetrahydrofuran, 1,2-Dimethoxyethan usw. ein.

Als Amin werden jene mit einer koordinierenden Bindung zu M durch das Stickstoffatom veranschaulicht und Beispiele davon schließen ein: Monoamine, wie Trimethylamin, Triethylamin, Tributylamin, Tribenzylamin, Triphenylamin, Dimethylphenylamin und Methyldiphenylamin; und Diamine, wie 1,1,2,2-Tetramethylethylendiamin, 1,1,2,2-Tetraphenylethylendiamin und 1,1,2,2-Tetramethyl-o-phenylendiamin.

Als Imin werden jene mit einer koordinierenden Bindung zu M durch das Stickstoffatom veranschaulicht und Beispiele davon schließen ein: Monoimine, wie Benzylidenanilin, Benzylidenbenzylamin und Benzylidenmethylamin; und Diimine, wie Dibenzylidenethylendiamin, Dibenzyliden-o-phenylendiamin und 2,3-Bis(anilino)butan.

Als Phosphin werden jene mit einer koordinierenden Bindung zu M durch das Phosphoratom veranschaulicht und Beispiele davon schließen ein: Triphenylphosphin, Diphenylphosphinoethan und Diphenylphosphinopropan. Als Phosphit werden jene mit einer koordinierenden Bindung zu M durch das Phosphoratom veranschaulicht und Beispiele davon schließen Trimethylphosphit, Triethylphosphit und Triphenylphosphit ein.

Als Sulfid werden jene mit einer koordinierenden Bindung zu M durch das Schwefelatom veranschaulicht und Beispiele davon schließen Dimethylsulfid, Diethylsulfid, Diphenylsulfid und Thioanisol ein.

M stellt ein Metallatom dar, das eine Ordnungszahl von 50 oder mehr aufweist und die Möglichkeit des Zwischensystemübergangs (Intersystem Crossing) zwischen dem Singulettzustand und dem Triplettzustand in diesem Komplex durch Spin-Orbital-Wechselwirkung zeigt.

Als mehrzähniger Ligand, der die Kombination eines Alkylrests, Alkoxyrests, Acyloxyrests, Alkylthiorests, Alkylaminorests, Arylrests, Aryloxyrests, Arylthiorests, Arylaminorests, Arylalkylrests, Arylalkoxyrests, Arylalkylthiorests, Arylalkylaminorests, einer Sulfonatgruppe, Cyanogruppe, eines heterocyclischen Liganden, einer Carbonylverbindung, eines Ethers, Amins, Imins, Phosphins, Phosphits und Sulfids ist, werden Acetonate, wie Acetylacetonat, Dibenzomethylat und Thenoyltrifluoracetonat veranschaulicht.

Beispiele der durch M dargestellten Atome schließen ein: ein Rheniumatom, Osmiumatom, Iridiumatom, Platinatom, Goldatom, Lanthanatom, Ceratom, Praseodymatom, Neodymatom, Prometiumatom, Samariumatom, Europiumatom, Gadoliniumatom, Terbiumatom, Dysprosiumatom usw.; vorzugsweise ein Rheniumatom, Osmiumatom, Iridiumatom, Platinatom, Goldatom, Samariumatom, Europiumatom, Gadoliniumatom, Terbiumatom und Dysprosiumatom; und stärker bevorzugt ein Iridiumatom, Platinatom, Goldatom und Europiumatom im Hinblick auf den lichtemittierenden Wirkungsgrad.

H als Atom, das mit M bindet, stellt einen Liganden dar, der ein oder mehrere Atome enthält, ausgewählt aus einem Stickstoffatom, Sauerstoffatom, Kohlenstoffatom, Schwefelatom und Phosphoratom.

Als Atom, das mit M bindet, ist der Ligand, der ein oder mehrere Atome, ausgewählt aus einem Stickstoffatom, Sauerstoffatom, Kohlenstoffatom, Schwefelatom und Phosphoratom, enthält, der gleiche wie der für K veranschaulichte.

Als H werden die folgenden veranschaulicht, wobei * ein Atom darstellt, das mit M bindet.

wobei R jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, Halogenatom, einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylaminorest, Alkylsilylrest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylaminorest, Arylsilylrest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkylaminorest, Arylalkylsilylrest, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, einen Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Cyanogruppe oder einen einwertigen heterocyclischen Rest darstellt. R kann unter Bildung eines Rings miteinander verbunden sein. Zum Verbessern der Löslichkeit in einem Lösungsmittel ist bevorzugt, dass mindestens einer von R einen langkettigen Alkylrest enthält.

Die konkreten Beispiele des Alkylrests, Alkoxyrests, Acyloxyrests, Alkylthiorests, Alkylaminorests, Arylrests, Aryloxyrests, Arylthiorests, Arylaminorests, Arylalkylrests, Arylalkoxyrests, Arylalkylthiorests und Arylalkylaminorests sind die gleichen wie jene des vorstehend genannten Y.

Als Halogenatom werden Fluor, Chlor, Brom und Iod veranschaulicht.

Der Alkylsilylrest kann jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein, und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 1 bis 60. Konkrete Beispiele davon schließen eine Trimethylsilylgruppe, Triethylsilylgruppe, Tripropylsilylgruppe, Tri-i-propylsilylgruppe, Dimethyl-i-propylsilylgruppe, Diethyl-i-propylsilylgruppe, t-Butylsilyldimethylsilylgruppe, Pentyldimethylsilylgruppe, Hexyldimethylsilylgruppe, Heptyldimethylsilylgruppe, Octyldimethylsilylgruppe, 2-Ethylhexyldimethylsilylgruppe, Nonyldimethylsilylgruppe, Decyldimethylsilylgruppe, 3,7-Dimethyloctyldimethylsilylgruppe, Lauryldimethylsilylgruppe usw. ein; und eine Pentyldimethylsilylgruppe, Hexyldimethylsilylgruppe, Octyldimethylsilylgruppe, 2-Ethylhexyldimethylsilylgruppe, Decyldimethylsilylgruppe und 3,7-Dimethyloctyldimethylsilylgruppe sind bevorzugt.

Der Arylsilylrest kann einen Substituenten am aromatischen Ring aufweisen und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise etwa 3 bis 60, und konkrete Beispiele davon schließen eine Triphenylsilylgurppe, Tri-p-xylylsilylgruppe, Tribenzylsilylgruppe, Diphenylmethylsilylgruppe, t-Butyldiphenylsilylgruppe, Dimethylphenylsilylgruppe usw. ein.

Der Arylalkylsilylrest weist üblicherweise etwa 7 bis 60 Kohlenstoffatome auf. Konkrete Beispiele davon schließen einen Phenyl-C1-C12-alkylsilylrest, C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkylsilylrest, C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkylsilylrest, 1-Naphthyl-C1-C12-alkylsilylrest, 2-Naphthyl-C1-C12-alkylsilylrest, Phenyl-C1-C12-alkyldimethylsilylrest usw. ein; und ein C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkylsilylrest und C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkylsilylrest sind bevorzugt.

Der Acylrest weist üblicherweise etwa 2 bis 20 Kohlenstoffatome auf. Konkrete Beispiele davon schließen eine Acetylgruppe, Propionylgruppe, Butyrylgruppe, Isobutyrylgruppe, Pivaloylgruppe, Benzoylgruppe, Trifluoracetylgruppe, Pentafluorbenzoylgruppe usw. ein.

Der Acyloxyrest weist üblicherweise etwa 2 bis 20 Kohlenstoffatome auf. Konkrete Beispiele davon schließen eine Acetoxygruppe, Propionyloxygruppe, Butyryloxygruppe, Isobutyryloxygruppe, Pivaloyloxygruppe, Benzoyloxygruppe, Trifluoracetyloxygruppe, Pentafluorbenzoyloxygruppe usw. ein.

Die Definition des Iminrests und die konkreten Beispiele sind die gleichen wie die vorstehend genannten.

Die Amidgruppe weist üblicherweise etwa 2 bis 20 Kohlenstoffatome auf und konkrete Beispiele davon schließen eine Formamidgruppe, Acetamidgruppe, Propioamidgruppe, Butyramidgruppe, Benzamidgruppe, Trifluoracetamidgruppe, Pentafluorbenzamidgruppe, Diformamidgruppe, Diacetamidgruppe, Dipropioamidgruppe, Dibutyramidgruppe, Dibenzamidgruppe, Ditrifluoracetamidgruppe, Dipentafluorbenzamidgruppe, Succinimidgruppe, Phthalimidgruppe usw. ein.

Der Arylalkenylrest weist üblicherweise etwa 7 bis 60 Kohlenstoffatome auf und konkrete Beispiele davon schließen einen Phenyl-C1-C12-alkenylrest, C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkenylrest, C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkenylrest, 1-Naphthyl-C1-C12-alkenylrest, 2-Naphthyl-C1-C12-alkenylrest usw. ein; und ein C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkenylrest und C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkenylrest sind bevorzugt.

Der Arylalkinylrest weist üblicherweise etwa 7 bis 60 Kohlenstoffatome auf und konkrete Beispiele davon schließen einen Phenyl-C1-C12-alkinylrest, C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkinylrest, C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkinylrest, 1-Naphthyl-C1-C12-alkinylrest, 2-Naphthyl-C1-C12-alkinylrest usw. ein; und ein C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkinylrest und C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkinylrest sind bevorzugt.

Der einwertige heterocyclische Rest bedeutet einen atomaren Rest, in dem ein Wasserstoffatom von einer heterocyclischen Verbindung abgespalten ist und weist üblicherweise etwa 4 bis 60 Kohlenstoffatome auf. Konkrete Beispiele davon schließen eine Thienylgruppe, einen C1-C12-Alkylthienylrest, eine Pyridylgruppe, Pyrorylgruppe, Furylgruppe, einen C1-C12-Alkylpyridylrest usw. ein; und eine Thienylgruppe, ein C1-C12-Alkylthienylrest, eine Pyridylgruppe und ein C1-C12-Alkylpyridylrest sind bevorzugt.

Es ist bevorzugt, dass H mit M durch mindestens ein Stickstoffatom oder Kohlenstoffatom in Bezug auf die Stabilität einer Verbindung bindet und es ist stärker bevorzugt, dass H mit M an mehrzähnigen Stellen bindet.

H wird stärker bevorzugt durch die nachstehende Formel (H-1) oder (H-2) dargestellt.

(wobei R58 – R65 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, Halogenatom, einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylaminorest, Alkylsilylrest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylaminorest, Arylsilylrest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkylaminorest, Arylalkylsilylrest, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, einen Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Cyanogruppe oder einen einwertigen heterocyclischen Rest darstellen und * eine Bindungsstellung mit M darstellt.)
(wobei T ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom darstellt. R66 – R71 stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, Halogenatom, einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylaminorest, Alkylsilylrest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylaminorest, Arylsilylrest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkylaminorest, Arylalkylsilylrest, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, einen Arylalkenylrest, Arylalkinylrest und eine Cyanogruppe dar und * stellt eine Bindungsstellung mit M dar.)

Außerdem kann der Triplettlicht emittierende Komplex der vorliegenden Erfindung eine Polymerverbindung sein, die einen Triplettkomplex enthält. JP-A-2003-073480, JP-A-2003-073479, JP-A-2002-280183, JP-A-2003-77673 usw. offenbaren eine solche Verbindung.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann zwei oder mehrere Arten von Metallkomplexen enthalten, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigen. Jeder Metallkomplex kann das zueinander gleiche Metall aufweisen oder kann ein unterschiedliches Metall aufweisen. Außerdem kann jede Metallkomplexstruktur gegenseitig unterschiedliche Lichtemissionsfarbe aufweisen. Zum Beispiel wird ein Fall veranschaulicht, wobei ein Metallkomplex, der Licht in grün emittiert und ein Metallkomplex, der Licht in rot emittiert, in einer polymeren Komplexverbindung enthalten sind. Das ist, da die Lichtemissionsfarbe steuerbar ist, durch Festlegen, so dass geeignete Mengen der Metallkomplexe zu diesem Zeitpunkt enthalten sind, bevorzugt.

Die Menge der Verbindung mit Emission von Triplettlicht in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung beträgt üblicherweise 0,01 – 80 Gew.-Teile, vorzugsweise 0,1 – 60 Gew.-Teile, bezogen auf 100 Gew.-Teile der Polymerverbindung, obwohl nicht beschränkt, da das von der Art der zu kombinierenden Polymerverbindung und den zu optimierenden Eigenschaften abhängt.

Wenn die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen für lichtemittierendes Material der Polymer-LED verwendet werden, übt die Reinheit davon Einfluss auf die lichtemittierende Eigenschaft aus, daher ist bevorzugt, dass ein Monomer mit einem Verfahren, wie Destillation, Sublimationsreinigung, Umkristallisation und dgl., gereinigt wird, bevor es polymerisiert wird. Ferner ist bevorzugt, eine Reinigungsbehandlung, wie Reinigung durch Wiederausfällung, chromatographische Trennung und dgl., nach der Herstellung durchzuführen. Zusätzlich kann die erfindungsgemäße Polymerverbindung nicht nur als lichtemittierendes Material, sondern auch als organisches Halbleitermaterial, optisches Material oder leitendes Material durch Dotieren verwendet werden.

Die polymere Komplexverbindung, die eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, enthält eine Metallkomplexstruktur, die Lichtemission vom angeregten Triplettzustand in der Molekülkette zusätzlich zu einer bestimmten Wiederholungseinheit zeigt. Insbesondere wird der Polymerkomplex dadurch gekennzeichnet, dass er die Wiederholungseinheit der vorstehenden Formel (1), die Wiederholungseinheit, ausgewählt aus den vorstehenden Formeln (12) und (13) und die Metallkomplexstruktur umfasst, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt und eine sichtbare Lichtemission im festen Zustand zeigt.

Die Definitionen der Formel (1), (12) und (13) und die konkreten Beispiele sind die gleichen wie jene der Polymerverbindung, die für die vorstehend genannte Komplexzusammensetzung verwendet wird.

Y in der Formel (1) ist vorzugsweise ein O-Atom oder S-Atom.

Als polymere Komplexverbindung der vorliegenden Erfindung ist die Formel (1) vorzugsweise eine Wiederholungseinheit, ausgewählt aus vorstehendem (1-1), (1-2), (1-3), (1-4), (1-5), (1-6), (1-7), (1-8), (1-9) und (1-10), stärker bevorzugt (1-4), (1-5), (1-6), (1-7), (1-8), (1-9) und (1-10), weiter bevorzugt (1-6), (1-7), (1-8), (1-9) und (1-10) und insbesondere bevorzugt (1-6).

Unter den Wiederholungseinheiten der Formel (12) oder (13) sind die vorstehenden (12-1), (12-2), (12-3), (12-4), (12-5), (12-6) und (13-1) bevorzugt und (12-2), (12-5), (12-6) und (13-1) stärker bevorzugt und (13-1) und (12-6) weiter bevorzugt.

Die bevorzugte Kombination unter den vorstehenden umfasst eine Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, und eine Wiederholungseinheit von (1-6) und eine Wiederholungseinheit, ausgewählt aus entweder (12-6) oder (13-1).

Eine insbesondere bevorzugte umfasst eine Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, eine Wiederholungseinheit von (1-6) und eine Wiederholungseinheit von (12-6).

Die Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, kann in der Polymerhauptkette eingeschlossen sein oder kann in der Seitenkette existieren oder kann am Ende existieren.

Als Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, werden die Strukturen der nachstehenden Formel (16) veranschaulicht. (L)o2-M-(Ar)m2(16) wobei M die vorstehend angegebene Bedeutung hat.

Ar ist ein Ligand, der an M mit einem oder mehreren eines Stickstoffatoms, eines Sauerstoffatoms, eines Kohlenstoffatoms, eines Schwefelatoms und eines Phosphoratoms bindet und weist 1 oder mehrere verbindende Bindungen auf, die mit der Polymerkette der Polymerkomplexverbindung der vorliegenden Erfindung an beliebigen Stellungen binden, die nicht mit M von Ar binden.

Die Zahl der verbindenden Bindungen beträgt üblicherweise 2, wenn die Metallkomplexstruktur in einer Polymerhauptkette enthalten ist, und üblicherweise 1, wenn sie in einer Seitenkette oder an einem Ende vorkommt.

Ar ist zum Beispiel ein Ligand, aufgebaut durch eine Kombination von Heterocyclen, wie ein Pyridinring, ein Thiophenring und ein Benzoxazolring und ein Benzolring. Konkrete Beispiele schließen Phenylpyridin, 2-(para-Phenylphenyl)pyridin, 7-Brombenzo[h]chinolin, 2-(4-Thiophen-2-yl)pyridin, 2-(4-Phenylthiophen-2-yl)pyridin, 2-Phenylbenzoxazol, 2-(para-Phenylphenyl)benzoxazol, 2-Phenylbenzothiazol, 2-(para-Phenylphenyl)benzothiazol, 2-(Benzothiophen-2-yl)pyridin, 7,8,12,13,17,18-Hexakisethyl-21H,23H-porphyrin usw. ein, und diese können einen Substituenten aufweisen.

Als Substituent von Ar werden ein Halogenatom, Alkylrest, Alkenylrest, Arylalkylrest, Arylthiorest, Arylalkenylrest, cyclischer Alkenylrest, Alkoxyrest, Aryloxyrest, der Alkyloxycarbonylrest, Aralkyloxycarbonylrest, Aryloxycarbonylrest, Arylrest und einwertige heterocyclische Rest veranschaulicht und die Definition und die konkreten Beispiele davon sind die gleichen wie jene im vorstehenden.

Bezüglich M ist bevorzugt, mit mindestens einem Kohlenstoffatom von Ar zu binden.

In der Formel (16) ist bevorzugt, dass Ar ein vierzähniger Ligand ist, der mit M mit irgendwelchen vier Atomen, ausgewählt aus einem Stickstoffatom, einem Sauerstoffatom, einem Kohlenstoffatom, einem Schwefelatom und einem Phosphoratom, bindet. Zum Beispiel wird insbesondere 7,8,12,13,17,18-Hexakisethyl-21H,23H-porphyrin als Ligand veranschaulicht, in dem vier Pyrrolringe cyclisch verbunden sind.

In der vorstehenden Formel (16) ist bevorzugt, dass Ar ein zweizähniger Ligand ist, der mit M durch zwei Atome, ausgewählt aus einem Stickstoffatom, einem Sauerstoffatom, einem Kohlenstoffatom, einem Schwefelatom und einem Phosphoratom, bindet und einen 5-gliedrigen Ring bildet. Es ist stärker bevorzugt, dass M mit mindestens einem Kohlenstoffatom bindet, es ist weiter bevorzugt, dass Ar ein zweizähniger Ligand der nachstehenden Formel (16-1) ist.

wobei R72 – R79 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, Halogenatom, einen Alkylrest, Alkenylrest, Aralkylrest, Arylthiorest, Arylalkenylrest, cyclischen Alkenylrest, Alkoxyrest, Aryloxyrest, Alkyloxycarbonylrest, Aralkyloxycarbonylrest, Aryloxycarbonylrest oder Arylrest darstellen. Mindestens einer der Reste R72 – R79 ist eine verbindende Bindung mit einer Polymerkette.

In der Formel ist L ein Wasserstoffatom, Alkylrest, Arylrest, heterocyclischer Ligand, Acyloxyrest, Halogenatom, eine Amidgruppe, Imidgruppe, ein Alkoxyrest, Alkylmercaptorest, Carbonylligand, Alkenligand, Alkinligand, Aminligand, Iminligand, Nitrilligand, Isonitrilligand, Phosphinligand, Phosphinoxidligand, Phosphitligand, Etherligand, Sulfonligand, Sulfoxidligand oder Sulfidligand. m2 stellt eine ganze Zahl von 1 – 5 dar. o2 stellt eine ganze Zahl von 0 – 5 dar. In L werden als Alkylrest eine Methylgruppe, Ethylgruppe, Propylgruppe, Butylgruppe, Cyclohexylgruppe usw. veranschaulicht und als Arylrest werden eine Phenylgruppe, Tolylgruppe, 1-Naphthylgruppe, 2-Naphthylgruppe usw. veranschaulicht. Die heterocyclischen Liganden können entweder 0-wertig oder einwertig sein und als jene der 0-wertigen werden 2,2'-Bipyridyl, 1,10-Phenanthrolin, 2-(4-Thiophen-2-yl)pyridin, 2-(Benzothiophen-2-yl)pyridin usw. veranschaulicht; und als jene der einwertigen werden Phenylpyridin, 2-(para-Phenylphenyl)pyridin, 7-Brombenzo[h]chinolin, 2-(4-Phenylthiophen-2-yl)pyridin, 2-Phenylbenzoxazol, 2-(para-Phenylphenyl)benzoxazol, 2-Phenylbenzothiazol, 2-(para-Phenylphenyl)benzothiazol usw. veranschaulicht.

Als Acyloxyrest werden, obwohl nicht besonders beschränkt, eine Acetoxygruppe, Naphthenatgruppe und 2-Ethylhexanoatgruppe veranschaulicht. Als Halogenatom werden, obwohl nicht besonders beschränkt, ein Fluoratom, ein Chloraotm, ein Bromatom und ein Iodatom veranschaulicht. Als Amidgruppe werden, obwohl nicht besonders beschränkt, eine Dimethylamidgruppe, Diethylamidgruppe, Diisopropylamidgruppe, Dioctylamidgruppe, Didecylamidgruppe, Didodecylamidgruppe, Bis(trimethylsilyl)amidgruppe, Diphenylamidgruppe, N-Methylanilid und Anilidgruppe veranschaulicht. Als Imidgruppe werden, obwohl nicht besonders beschränkt, Benzophenonimid usw. veranschaulicht. Als Alkoxyrest werden, obwohl nicht besonders beschränkt, eine Methoxygruppe, Ethoxygruppe, Propoxygruppe, Butoxygruppe und Phenoxygruppe veranschaulicht. Als Alkylmercaptorest werden, obwohl nicht besonders beschränkt, eine Methylmercaptogruppe, Ethylmercaptogruppe, Propylmercaptogruppe, Butylmercaptogruppe und Phenylmercaptogruppe veranschaulicht. Als Carbonylligand werden veranschaulicht: Kohlenmonoxid; Ketone, wie Aceton und Benzophenon; Diketone, wie Acetylaceton und Acenaphthochinin; Acetonatliganden, wie Acetylacetonat, Dibenzomethylat und Thenoyltrifluoracetonat usw.; als Alkenliganden werden, obwohl nicht besonders beschränkt, Ethylen, Propylen, Buten, Hexen und Decen veranschaulicht. Als Alkinliganden werden, obwohl nicht besonders beschränkt, Acetylen, Phenylacetylen und Diphenylacetylen veranschaulicht. Als Aminliganden werden, obwohl nicht besonders beschränkt, Triethylamin und Tributylamin veranschaulicht. Als Iminliganden werden, obwohl nicht besonders beschränkt, Benzophenonimin und Methylethylketonimin veranschaulicht. Als Nitrilliganden werden, obwohl nicht besonders beschränkt, Acetonitril und Benzonitril veranschaulicht. Als Isonitrilliganden werden, obwohl nicht besonders beschränkt, t-Butylisonitril und Phenylisonitril veranschaulicht. Als Phosphinliganden werden, obwohl nicht besonders beschränkt, Triphenylphosphin, Tritolylphosphin, Tricyclohexylphosphin und Tributylphosphin veranschaulicht. Als Phosphinoxidliganden werden, obwohl nicht besonders beschränkt, Tributylphosphinoxid und Triphenylphosphinoxid veranschaulicht. Als Phosphitliganden werden, obwohl nicht besonders beschränkt, Triphenylphosphit, Tritolylphosphit, Tributylphosphit und Triethylphosphit veranschaulicht. Als Etherliganden werden, obwohl nicht besonders beschränkt, Dimethylether, Diethylether und Tetrahydrofuran veranschaulicht. Als Sulfonliganden werden, obwohl nicht besonders beschränkt, Dimethylsulfon und Dibutylsulfon veranschaulicht. Als Sulfoxidliganden werden, obwohl nicht besonders beschränkt, Dimethylsulfoxid und Dibutylsulfoxid veranschaulicht.

Als Sulfidliganden werden, obwohl nicht besonders beschränkt, Ethylsulfid und Butylsulfid veranschaulicht.

Als Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, werden Reste veranschaulicht, in denen Wasserstoffatome, die der Zahl der Bindungen mit einer Polymerkette entsprechen, von dem Liganden des lichtemittierenden Triplettkomplexes abgespalten sind. Genauer Reste, in denen die Reste R, die der Zahl der Bindungen mit einer Polymerkette entsprechen, von den Beispielen des lichtemittierenden Triplettkomplexes abgespalten sind, die durch die vorstehende Struktur gezeigt sind.

Wie vorstehend genannt, kann die Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, in die Polymerhauptkette eingeschlossen sein, kann in der Seitenkette vorkommen oder kann am Ende vorkommen.

Beispiele des Falls, bei dem die Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, in der Hauptkette eingeschlossen ist. Veranschaulicht wird eine Polymerverbindung, die vorzugsweise als Wiederholungseinheit eine Struktureinheit mit zwei verbindenden Bindungen enthält, wobei zwei Wasserstoffatome von einem Liganden des lichtemittierenden Triplettkomplexes abgespalten sind (Struktureinheit, die der Rest ist, wobei zwei Reste R von jedem der konkreten Beispiele des lichtemittierenden Triplettkomplexes abgespalten sind, der insbesondere durch die vorstehende Strukturformel gezeigt ist).

Als solche Struktureinheit werden die folgenden veranschaulicht.

Wenn mindestens einer der Liganden, die in der Metallkomplexstruktur der erfindungsgemäßen Polymerverbindung enthalten sind, die gleiche Struktur wie die in einer Polymerhauptkette enthaltene Wiederholungseinheit einschließt, ist das bevorzugt, da der Metallgehalt in einer Polymerverbindung gesteuert werden kann. Zum Beispiel kann nach Herstellen einer Polymerverbindung eine Komplexbildung unter Ändern der Menge des Metalls durchgeführt werden, um den Metallgehalt in einer Polymerverbindung zu steuern, daher ist das bevorzugt.

Insbesondere werden die folgenden Strukturen veranschaulicht.

Als Beispiele, in denen eine Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, in einer Seitenkette vorhanden ist, werden die Fälle veranschaulicht, wobei ein Rest mit einer verbindenden Bindung, in dem ein Wasserstoffatom von einem Liganden des lichtemittierenden Triplettkomplexes abgespalten ist (insbesondere einer der Reste R von jedem der konkreten Beispiele des durch die vorstehende Strukturformel gezeigten lichtemittierenden Triplettkomplexes abgespalten ist) mit einer Polymerkette verbunden ist: direkt mit einer Einfachbindung oder einer Doppelbindung; durch ein Atom, wie ein Sauerstoffatom, Schwefelatom und Selenatom; oder durch eine zweiwertige Bindungsgruppe, wie eine Methylengruppe, einen Alkylenrest und einen Arylenrest.

Unter ihnen ist bevorzugt, dass sie eine Struktur aufweisen, in der eine Konjugation mit der Metallkomplexstruktur verbunden ist, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand der Seitenketten zeigt, wie eine Einfachbindung, eine Doppelbindung und ein Arylenrest.

Als Struktureinheit (Wiederholungseinheit) mit einer solchen Seitenkette werden veranschaulicht: ein Substituent von Ar1 oder Ar4 der Wiederholungseinheit, ausgewählt aus der vorstehenden Formel (2) oder (4); ein Substituent von X2 in der Formel (4); und einwertige Reste mit Metallkomplexstruktur, deren R15 und R16 Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigen.

Insbesondere werden die folgenden Struktureinheiten veranschaulicht.

In der Formel ist die Definition von R die gleiche wie die vorstehende.

Als Beispiele, in denen eine Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, am Ende der Polymerhauptkette vorkommt, wird ein Rest mit einer verbindenden Bindung veranschaulicht, in dem ein Wasserstoffatom von einem Liganden des lichtemittierenden Triplettkomplexes abgespalten ist (insbesondere einer der Reste R von jedem der konkreten Beispiele des lichtemittierenden Triplettkomplexes abgespalten ist, die durch die vorstehende Strukturformel gezeigt sind) und insbesondere werden folgende Reste veranschaulicht.

Die erfindungsgemäße polymere Komplexverbindung kann eine Wiederholungseinheit, ausgewählt aus den vorstehenden (2) oder (4) zusätzlich zu einer Wiederholungseinheit der Formel (1), einer Wiederholungseinheit der Formel (12) oder (13) und einer Metallkomplexstruktur enthalten, die Lichtemission aus und dem angeregten Triplettzustand zeigt.

Wenn die erfindungsgemäße polymere Komplexverbindung die Wiederholungseinheit, ausgewählt aus den vorstehenden (2) oder (4) enthält, ist bevorzugt, dass die Wiederholungseinheit mit der Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, 0,01 mol-% bis 10 mol-% beträgt, bezogen auf die Summe der Wiederholungseinheit, ausgewählt aus der Formel (1) und den vorstehenden (2) und (4) und der Struktureinheit (Wiederholungseinheit) mit der Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt.

Außerdem beträgt die Wiederholungseinheit der Formel (1) vorzugsweise 10 mol-% bis 98 mol-% und die Wiederholungseinheit der Formel (12) oder (13) beträgt vorzugsweise 2 % bis 90 %.

Unter den erfindungsgemäßen polymeren Komplexverbindungen ist eine konjugierte Polymerverbindung bevorzugt.

Die erfindungsgemäße polymere Komplexverbindung kann 2 oder mehrere Arten von Metallkomplexstrukturen aufweisen, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigen. Das heißt, die erfindungsgemäße polymere Komplexverbindung kann Metallkomplexstrukturen, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigen, in irgendwelchen zwei oder mehreren der Hauptkette, der Seitenkette oder dem Ende aufweisen. Jede Metallkomplexstruktur kann das gleiche Metall zueinander aufweisen oder kann unterschiedliche Metalle aufweisen. Außerdem kann jede Metallkomplexstruktur Lichtemissionsfarben aufweisen, die zueinander verschieden sind. Veranschaulicht wird ein Fall, in dem eine Metallkomplexstruktur, die Licht in grün emittiert, und eine Metallkomplexstruktur, die Licht in rot emittiert, in einer Polymerkomplexverbindung eingeschlossen sind. Da eine Lichtemissionsfarbe durch derartiges Festlegen steuerbar ist, dass eine geeignete Menge der Metallkomplexstrukturen enthalten sein kann, ist das bevorzugt.

Bezüglich der Endgruppen der erfindungsgemäßen polymeren Komplexverbindung besteht, wenn die polymerisierbare Gruppe intakt bleibt, die Möglichkeit der Verschlechterung der lichtemittierenden Eigenschaft und Lebensdauer bei Formen zu einer Vorrichtung und sie können mit einem stabilen Rest geschützt werden. Jene mit einer konjugierten Bindung, die sich in eine konjugierte Struktur der Hauptkette fortsetzt, sind bevorzugt und es werden Strukturen veranschaulicht, die mit einem Arylrest oder einem Rest einer heterocyclischen Verbindung über eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung verbunden sind. Insbesondere werden als chemische Formel 10 in JP-A-9-45478 beschriebene Substituenten veranschaulicht.

Die erfindungsgemäße polymere Komplexverbindung kann auch ein statistisches, Block- oder Pfropfcopolymer oder ein Polymer mit einer Zwischenstruktur davon, zum Beispiel ein statistisches Copolymer mit Blockeigenschaft, sein. Im Hinblick auf den Erhalt einer Polymerverbindung mit hoher Quantenausbeute der Fluoreszenz sind statistische Copolymere mit Blockeigenschaft und Block- oder Pfropfcopolymere gegenüber vollständig statistischen Copolymeren bevorzugt. Ferner können ein Polymer mit verzweigter Hauptkette und mehr als drei Enden und ein Dendrimer ebenfalls eingeschlossen sein.

Bezüglich der Polymerverbindung, die für die vorliegende Erfindung verwendet wird, ist bevorzugt, dass das auf Polystyrol umgerechnete Zahlenmittel des Molekulargewichts 103 – 108 beträgt.

Als nächstes wird die polymere lichtemittierende Vorrichtung (Polymer-LED) der vorliegenden Erfindung erklärt. Sie ist durch eine Schicht gekennzeichnet, die die erfindungsgemäße Komplexzusammensetzung oder die erfindungsgemäße polymere Komplexverbindung zwischen den Elektroden, bestehend aus einer Anode und einer Kathode, enthält.

Es ist bevorzugt, dass die Schicht, die die erfindungsgemäße Komplexzusammensetzung oder die erfindungsgemäße polymere Komplexverbindung enthält, eine lichtemittierende Schicht ist.

Außerdem schließt die erfindungsgemäße Polymer-LED ein: eine Polymer-LED mit einer Elektronentransportschicht zwischen einer Kathode und einer lichtemittierenden Schicht; eine Polymer-LED mit einer Lochtransportschicht zwischen einer Anode und einer lichtemittierenden Schicht; und eine Polymer-LED mit einer Elektronentransportschicht zwischen einer Kathode und einer lichtemittierenden Schicht und einer Lochtransportschicht zwischen einer Anode und einer lichtemittierenden Schicht.

Außerdem werden veranschaulicht: eine Polymer-LED, in der eine ein leitendes Polymer enthaltende Schicht zwischen mindestens einer der vorstehenden Elektroden und einer lichtemittierenden Schicht benachbart zur Elektrode angeordnet ist; und eine Polymer-LED, in der eine Pufferschicht mit einer mittleren Filmdicke von 2 nm oder weniger zwischen mindestens einer der vorstehenden Elektroden und einer lichtemittierenden Schicht benachbart zur Elektrode angeordnet ist.

Insbesondere werden die folgenden Strukturen a) – d) veranschaulicht.

  • a) Anode/lichtemittierende Schicht/Kathode
  • b) Anode/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Kathode
  • c) Anode/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Kathode
  • d) Anode/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Kathode
(wobei „/" eine benachbarte Laminierung der Schichten angibt, nachstehend genauso).

Hier ist die lichtemittierende Schicht eine Schicht mit der Funktion, Licht zu emittieren, die Lochtransportschicht ist eine Schicht mit der Funktion, ein Loch zu transportieren, und die Elektronentransportschicht ist eine Schicht mit der Funktion, ein Elektron zu transportieren. Hier werden die Elektronentransportschicht und die Lochtransportschicht allgemein Ladungstransportschicht genannt.

Die lichtemittierende Schicht, Lochtransportschicht und Elektronentransportschicht können auch jeweils unabhängig in zwei oder mehreren Schichten verwendet werden.

Ladungstransportschichten, die benachbart zu einer Elektrode angeordnet sind, die die Funktion aufweisen, den Wirkungsgrad der Ladungseinspeisung aus der Elektrode zu verbessern und die Wirkung der Verringerung der Betriebsspannung einer Vorrichtung aufweisen, werden insbesondere manchmal Ladungseinspeisungsschicht (Locheinspeisungsschicht, Elektroneneinspeisungsschicht) im Allgemeinen genannt.

Zum Erhöhen der Haftfähigkeit mit einer Elektrode und zur Verbesserung der Ladungseinspeisung aus einer Elektrode können die vorstehend beschriebene Ladungseinspeisungsschicht oder Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger ebenfalls benachbart zu einer Elektrode bereitgestellt werden, und ferner kann zum Erhöhen der Haftfähigkeit der Grenzfläche, zum Verhindern von Mischen und dgl., eine dünne Pufferschicht ebenfalls in die Grenzfläche einer Ladungstransportschicht und lichtemittierenden Schicht eingefügt werden.

Die Reihenfolge und Zahl der laminierten Schichten und die Dicke jeder Schicht kann geeignet verwendet werden, während der lichtemittierende Wirkungsgrad und die Lebensdauer der Vorrichtung in Erwägung gezogen werden.

In der vorliegenden Erfindung werden als Polymer-LED mit einer bereitgestellten Ladungseinspeisungsschicht (Elektroneneinspeisungsschicht, Locheinspeisungsschicht) eine Polymer-LED mit einer Ladungseinspeisungsschicht, benachbart zu einer Kathode, bereitgestellt, und eine Polymer-LED mit einer Ladungseinspeisungsschicht, benachbart zu einer Anode bereitgestellt, aufgeführt.

Zum Beispiel werden die folgenden Strukturen e) bis p) insbesondere veranschaulicht.

  • e) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/lichtemittierende Schicht/Kathode
  • f) Anode/lichtemittierende Schicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • g) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/lichtemittierende Schicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • h) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Kathode
  • i) Anode/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • j) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • k) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Kathode
  • l) Anode/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • m) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • n) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Kathode
  • o) Anode/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • p) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode

Als bestimmte Beispiele der Ladungseinspeisungsschicht werden Schichten, die ein leitendes Polymer enthalten, Schichten, die zwischen einer Anode und einer Lochtransportschicht angeordnet sind und ein Material mit einem Ionisationspotential zwischen dem Ionisationspotential eines Anodenmaterials und dem Ionisationspotential eines in der Lochtransportschicht enthaltenen Lochtransportmaterials enthalten, Schichten, die zwischen einer Kathode und einer Elektronentransportschicht angeordnet sind und ein Material mit einer Elektronenaffinität zwischen der Elektronenaffinität eines Kathodenmaterials und der Elektronenaffinität eines in der Elektronentransportschicht enthaltenen Elektronentransportmaterials enthalten, und dgl. veranschaulicht.

Wenn die vorstehend beschriebene Ladungseinspeisungsschicht eine Schicht ist, die ein leitendes Polymer enthält, beträgt die elektrische Leitfähigkeit des leitenden Polymers vorzugsweise 10-5 S/cm oder mehr und 103 S/cm oder weniger, und zum Verringern des Verluststroms zwischen lichtemittierenden Pixeln stärker bevorzugt 10-5 S/cm oder mehr und 102 S/cm oder weniger, weiter bevorzugt 10-5 S/cm oder mehr und 101 S/cm oder weniger.

Üblicherweise werden zum Bereitstellen von elektrischer Leitfähigkeit des leitenden Polymers von 10-5 S/cm oder mehr und 103 S/cm oder weniger eine geeignete Menge an Ionen in das leitende Polymer dotiert.

In Bezug auf die Art eines dotierten Ions wird ein Anion in einer Locheinspeisungsschicht verwendet und ein Kation in einer Elektroneneinspeisungsschicht verwendet. Als Beispiele des Anions werden ein Polystyrolsulfonation, Alkylbenzolsulfonation, Kampfersulfonation und dgl. veranschaulicht, und als Beispiele des Kations werden ein Lithiumion, Natriumion, Kaliumion, Tetrabutylammoniumion und dgl. veranschaulicht.

Die Dicke der Ladungseinspeisungsschicht beträgt zum Beispiel 1 nm bis 100 nm, vorzugsweise 2 nm bis 50 nm.

Die in der Ladungseinspeisungsschicht verwendeten Materialien können im Hinblick auf die Relation mit den Materialien der Elektrode und benachbarten Schichten geeignet gewählt werden und veranschaulicht werden leitende Polymere, wie Polyanilin und Derivate davon, Polythiophen und Derivate davon, Polypyrrol und Derivate davon, Poly(phenylenvinylen) und Derivate davon, Poly(thienylenvinylen) und Derivate davon, Polychinolin und Derivate davon, Polychinoxalin und Derivate davon, Polymere, die aromatische Aminstrukturen in der Hauptkette oder der Seitenkette enthalten, und dgl., und Metallphthalocyanin (Kupferphthalocyanin und dgl.), Kohlenstoff und dgl.

Die Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger weist die Funktion auf, die Ladungseinspeisung einfach zu machen. Als Material der vorstehend beschriebenen Isolationsschicht werden Metallfluorid, Metalloxid, organische Isolationsmaterialien und dgl. aufgeführt. Als Polymer-LED mit einer Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger werden Polymer-LED mit einer Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger, benachbart zu einer Kathode bereitgestellt, und Polymer-LED mit einer Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger, benachbart zu einer Anode bereitgestellt, aufgeführt.

Insbesondere werden die folgenden Strukturen q) bis ab) zum Beispiel aufgeführt.

  • q) Anode/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/lichtemittierende Schicht/Kathode
  • r) Anode/lichtemittierende Schicht/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/Kathode
  • s) Anode/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/lichtemittierende Schicht/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/Kathode
  • t) Anode/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Kathode
  • u) Anode/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/Kathode
  • v) Anode/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/Kathode
  • w) Anode/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Kathode
  • x) Anode/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/Kathode
  • y) Anode/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/Kathode
  • z) Anode/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Kathode
  • aa) Anode/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/Kathode
  • ab) Anode/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Elektronentransportschicht/Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger/Kathode

Eine Lochverhinderungsschicht ist eine Schicht mit einer Funktion des Transports von Elektronen und der Festlegung der von einer Anode tranportierten Löcher, und die Schicht wird an der Grenzfläche der Seitenkathode der lichtemittierenden Schicht gebildet und besteht aus einem Material mit größerem Ionisationspotential als das der lichtemittierenden Schicht, zum Beispiel einem Metallkomplex von Bathocuproin, 8-Hydroxychinolin oder Derivaten davon.

Die Filmdicke der Lochverhinderungsschicht beträgt zum Beispiel 1 nm bis 100 nm und vorzugsweise 2 nm bis 50 nm.

Insbesondere werden die folgenden Strukturen ac) bis an) zum Beispiel aufgeführt.

  • ac) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/lichtemittierende Schicht/Lochverhinderungsschicht/Kathode
  • ad) Anode/lichtemittierende Schicht/Lochverhinderungsschicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • ae) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/lichtemittierende Schicht/Lochverhinderungsschicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • af) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Lochverhinderungsschicht/Kathode
  • ag) Anode/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Lochverhinderungsschicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • ah) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Lochverhinderungsschicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • ai) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/lichtemittierende Schicht/Lochverhinderungsschicht/Ladungstransportschicht/Kathode
  • aj) Anode/lichtemittierende Schicht/Lochverhinderungsschicht/Elektronentransportschicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • ak) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/lichtemittierende Schicht/Lochverhinderungsschicht/Elektronentransportschicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • al) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Lochverhinderungsschicht/Ladungstransportschicht/Kathode
  • am) Anode/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Lochverhinderungsschicht/Elektronentransportschicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode
  • an) Anode/Ladungseinspeisungsschicht/Lochtransportschicht/lichtemittierende Schicht/Lochverhinderungsschicht/Elektronentransportschicht/Ladungseinspeisungsschicht/Kathode.

Beim Herstellen einer Polymer-LED ist, wenn ein Film aus einer Lösung unter Verwendung einer solchen Komplexzusammensetzung oder polymeren Komplexverbindung der vorliegenden Erfindung gebildet wird, nur die Entfernung des Lösungsmittels durch Trocknen nach Auftragen dieser Lösung erforderlich, und auch beim Mischen eines Ladungstransportmaterials und eines lichtemittierenden Materials kann das gleiche Verfahren verwendet werden, was einen extremen Vorteil bei der Herstellung bewirkt. Als Filmbildungsverfahren aus einer Lösung können Beschichtungsverfahren, wie Schleuderbeschichtungsverfahren, Gießverfahren, Mikrogravurbeschichtungsverfahren, Gravurbeschichtungsverfahren, Rakelbeschichtungsverfahren, Walzenbeschichtungsverfahren, Drahtrakelbeschichtungsverfahren, Tauchbeschichtungsverfahren, Sprühbeschichtungsverfahren, Siebdruckverfahren, Flexodruckverfahren, Offsetdruckverfahren, Tintenstrahldruckverfahren und dgl., verwendet werden.

In Bezug auf die Dicke der lichtemittierenden Schicht variiert der optimale Wert abhängig vom verwendeten Material und kann geeignet so gewählt werden, dass die Betriebsspannung und der lichtemittierende Wirkungsgrad optimale Werte annehmen, und beträgt zum Beispiel 1 nm bis 1 &mgr;m, vorzugsweise 2 nm bis 500 nm, weiter bevorzugt 5 nm bis 200 nm.

In der erfindungsgemäßen Polymer-LED können lichtemittierende Materialien, außer der vorstehend beschriebenen polymeren fluoreszierenden Substanz, ebenfalls in eine lichtemittierende Schicht gemischt werden. Ferner kann in der erfindungsgemäßen Polmyer-LED die lichtemittierende Schicht, die lichtemittierende Materialien, außer der vorstehend beschriebenen polymeren fluoreszierenden Substanz, enthält, ebenfalls mit einer lichtemittierenden Schicht laminiert werden, die die vorstehend beschriebene Komplexzusammensetzung oder polymere Komplexverbindung der vorliegenden Erfindung enthält.

Als lichtemittierendes Material können bekannte Materialien verwendet werden. In einer Verbindung mit geringerem Molekulargewicht können zum Beispiel Naphthalinderivate, Anthracen oder Derivate davon, Perylen oder Derivate davon; Farbstoffe, wie Polymethinfarbstoffe, Xanthenfarbstoffe, Coumarinfarbstoffe, Cyaninfarbstoffe; Metallkomplexe von 8-Hydroxychinolin oder Derivate davon, aromatisches Amin, Tetraphenylcyclopentan oder Derivate davon oder Tetraphenylbutadien oder Derivate davon und dgl. verwendet werden.

Insbesondere können bekannte Verbindungen, wie die in JP-A-Nr. 57-51781, 59-194393 und dgl. beschriebenen, zum Beispiel verwendet werden.

Wenn die erfindungsgemäße Polymer-LED eine Lochtransportschicht aufweist, werden als verwendete Lochtransportmaterialien Polyvinylcarbazol oder Derivate davon, Polysilan oder Derivate davon, Polysiloxanderivate mit einem aromatischen Amin in der Seitenkette oder der Hauptkette, Pyrazolinderivate, Arylaminderivate, Stilbenderivate, Triphenyldiaminderivate, Polyanilin oder Derivate davon, Polythiophen oder Derivate davon, Polypyrrol oder Derivate davon, Poly(p-phenylenvinylen) oder Derivate davon, Poly(2,5-thienylenvinylen) oder Derivate davon oder dgl. veranschaulicht.

Bestimmte Beispiele des Lochtransportmaterials schließen die in JP-A-Nr. 63-70257, 63-175860, 2-135359, 2-135361, 2-209988, 3-37992 und 3-152184 beschriebenen ein.

Unter ihnen sind als Lochtransportmaterialien, die in der Lochtransportschicht verwendet werden, bevorzugt Polymerlochtransportmaterialien, wie Polyvinylcarbazol oder Derivate davon, Polysilan oder Derivate davon, Polysiloxanderivate mit einer aromatischen Aminverbindungsgruppe in der Seitenkette oder der Hauptkette, Polyanilin oder Derivate davon, Polythiophen oder Derivate davon, Poly(p-phenylenvinylen) oder Derivate davon, Poly(2,5-thienylenvinylen) oder Derivate davon, oder dgl. und weiter bevorzugt sind Polyvinylcarbazol oder Derivate davon, Polysilan oder Derivate davon und Polysiloxanderivate mit einer aromatischen Aminverbindungsgruppe in der Seitenkette oder der Hauptkette. Im Fall eines Lochtransportmaterials mit geringerem Molekulargewicht wird es vorzugsweise in einem Polymerbindemittel zur Verwendung dispergiert.

Polyvinylcarbazol oder Derivate davon werden zum Beispiel durch kationische Polymerisation oder Radikalpolymerisation aus einem Vinylmonomer erhalten.

Als Polysilan oder Derivate davon werden die in Chem. Rev., 89, 1359 (1989) und GB 2300196 veröffentlichten Beschreibung und dgl. beschriebenen Verbindungen veranschaulicht. Für die Synthese können die darin beschriebenen Verfahren verwendet werden und ein Kipping-Verfahren kann insbesondere geeignet verwendet werden.

Als Polysiloxan oder Derivate davon jene mit der Struktur des vorstehend beschriebenen Lochtransportmaterials mit geringerem Molekulargewicht in der Seitenkette oder Hauptkette, da die Siloxangerüststruktur schlechte Lochtransporteigenschaft aufweist. Insbesondere werden jene mit einem aromatischen Amin mit Lochtransporteigenschaft in der Seitenkette oder Hauptkette veranschaulicht.

Das Verfahren zum Bilden einer Lochtransportschicht ist nicht beschränkt, und im Fall einer Lochtransportschicht mit geringerem Molekulargewicht wird ein Verfahren veranschaulicht, in dem die Schicht aus einer gemischten Lösung mit einem Polymerbindemittel gebildet wird. Bei einem Polymerlochtransportmaterial wird ein Verfahren veranschaulicht, in dem die Schicht aus einer Lösung gebildet wird.

Das für das Filmbilden aus einer Lösung verwendete Lösungsmittel ist nicht besonders beschränkt, mit der Maßgabe, dass es ein Lochtransportmaterial lösen kann. Als Lösungsmittel werden Chlorlösungsmittel, wie Chloroform, Dichlormethan, Dichlorethan und dgl., Etherlösungsmittel, wie Tetrahydrofuran und dgl., aromatische Kohlenwasserstofflösungsmittel, wie Toluol, Xylol und dgl., Ketonlösungsmittel, wie Aceton, Methylethylketon und dgl., und Esterlösungsmittel, wie Ethylacetat, Butylacetat, Ethylcellosolveacetat und dgl., veranschaulicht.

Als Filmbildungsverfahren aus einer Lösung können Beschichtungsverfahren, wie ein Schleuderbeschichtungsverfahren, Gießverfahren, Mikrogravurbeschichtungsverfahren, Gravurbeschichtungsverfahren, Rakelbeschichtungsverfahren, Walzenbeschichtungsverfahren, Drahtrakelbeschichtungsverfahren, Tauchbeschichtungsverfahren, Sprühbeschichtungsverfahren, Siebdruckverfahren, Flexodruckverfahren, Offsetdruckverfahren, Tintenstrahldruckverfahren und dgl., aus einer Lösung verwendet werden.

Das gemischte Polymerbindemittel ist vorzugsweise jenes, das einen Ladungstransport nicht extrem stört, und jenes, das keine starke Absorption von sichtbarem Licht aufweist, wird geeigneterweise verwendet. Als solches Polymerbindemittel werden Polycarbonat, Polyacrylat, Poly(methylacrylat), Poly(methylmethacrylat), Polystyrol, Poly(vinylchlorid), Polysiloxan und dgl. veranschaulicht.

In Bezug auf die Dicke der Lochtransportschicht variiert der optimale Wert abhängig vom verwendeten Material und kann geeignet so gewählt werden, dass die Betriebsspannung und der lichtemittierende Wirkungsgrad optimale Werte annehmen, und mindestens eine Dicke, bei der kein Nadelloch gebildet wird, ist erforderlich, und zu große Dicke ist nicht bevorzugt, da die Betriebsspannung der Vorrichtung zunimmt. Daher beträgt die Dicke der Lochtransportschicht zum Beispiel 1 nm bis 1 &mgr;m, vorzugsweise 2 nm bis 500 nm, weiter bevorzugt 5 nm bis 200 nm.

Wenn die erfindungsgemäße Polymer-LED eine Elektronentransportschicht aufweist, werden bekannte Verbindungen als Elektronentransportmaterialien verwendet, und veranschaulicht werden Oxadiazolderivate, Anthrachinodimethan oder Derivate davon, Benzochinon oder Derivate davon, Naphthochinon oder Derivate davon, Anthrachinon oder Derivate davon, Tetracyanoanthrachinodimethan oder Derivate davon, Fluorenonderivate, Diphenyldicyanoethylen oder Derivate davon, Diphenochinolinderivate oder Metallkomplexe von 8-Hydroxychinolin oder Derivate davon, Polychinolin und Derivate davon, Polychinoxalin und Derivate davon, Polyfluoren oder Derivate davon und dgl.

Insbesondere werden die in JP-A-Nr. 63-70257, 63-175860, 2-135359, 2-135361, 2-209988, 3-37992 und 3-152184 beschriebenen veranschaulicht.

Unter ihnen sind Oxadiazolderivate, Benzochinon oder Derivate davon, Anthrachinon oder Derivate davon oder Metallkomplexe von 8-Hydroxychinolin oder Derivate davon, Polychinolin und Derivate davon, Polychinoxalin und Derivate davon, Polyfluoren oder Derivate davon bevorzugt und 2-(4-Biphenyl)-5-(4-t-butylphenyl)1,3,4-oxadiazol, Benzochinon, Anthrachinon, Tris(8-chinolinol)aluminium und Polychinolin sind weiter bevorzugt.

Das Verfahren zum Bilden der Elektronentransportschicht ist nicht besonders beschränkt und im Fall eines Elektronentransportmaterials mit geringerem Molelargewicht wird ein Dampfabscheidungsverfahren aus einem Pulver oder ein Verfahren des Filmbildens aus einer Lösung oder einem geschmolzenen Zustand veranschaulicht, bzw. im Fall eines polymeren Elektronentransportmaterials wird ein Verfahren des Filmbildens aus einer Lösung oder einem geschmolzenen Zustand veranschaulicht.

Das zum Filmbilden aus einer Lösung verwendete Lösungsmittel ist nicht besonders beschränkt, mit der Maßgabe, dass es Elektronentransportmaterialien und/oder Polymerbindemittel lösen kann. Als Lösungsmittel werden Chlorlösungsmittel, wie Chloroform, Dichlormethan, Dichlorethan und dgl., Etherlösungsmitel, wie Tetrahydrofuran und dgl., aromatische Kohlenwasserstofflösungsmittel, wie Toluol, Xylol und dgl., Ketonlösungsmittel, wie Aceton, Methylethylketon und dgl., und Esterlösungsmittel, wie Ethylacetat, Butylacetat, Ethylcellosolveacetat und dgl., veranschaulicht.

Als Filmbildungsverfahren aus einer Lösung oder dem geschmolzenen Zustand können Beschichtungsverfahren, wie ein Schleuderbeschichtungsverfahren, Gießverfahren, Mikrogravurbeschichtungsverfahren, Gravurbeschichtungsverfahren, Rakelbeschichtungsverfahren, Walzenbeschichtungsverfahren, Drahtrakelbeschichtungsverfahren, Tauchbeschichtungsverfahren, Sprühbeschichtungsverfahren, Siebdruckverfahren, Flexodruckverfahren, Offsetdruckverfahren, Tintenstrahldruckverfahren und dgl., verwendet werden.

Das zu mischende Polymerbindemittel ist vorzugsweise jenes, das die Ladungstransporteigenschaft nicht extrem stört, und jenes, das keine starke Absorption von sichtbarem Licht aufweist, wird geeigneterweise verwendet. Als solches Polymerbindemittel werden Poly(N-vinylcarbazol), Polyanilin oder Derivate davon, Polythiophen oder Derivate davon, Poly(p-phenylenvinylen) oder Derivate davon, Poly(2,5-thienylenvinylen) oder Derivate davon, Polycarbonat, Polyacrylat, Poly(methylacrylat), Poly(methylmethacrylat), Polystyrol, Poly(vinylchlorid), Polysiloxan und dgl. veranschaulicht.

In Bezug auf die Dicke der Elektronentransportschicht variiert der optimale Wert abhängig vom verwendeten Material und kann geeigneterweise so gewählt werden, dass die Betriebsspannung und der lichtemittierende Wirkungsgrad optimale Werte annehmen, und mindestens eine Dicke, bei der kein Nadelloch gebildet wird, ist erforderlich, und zu große Dicke ist nicht bevorzugt, da die Betriebsspannung der Vorrichtung zunimmt. Daher beträgt die Dicke der Elektronentransportschicht zum Beispiel 1 nm bis 1 &mgr;m, vorzugsweise 2 nm bis 500 nm, weiter bevorzugt 5 nm bis 200 nm.

Das Substrat, das die erfindungsgemäße Polymer-LED bildet, kann vorzugsweise jenes sein, das sich bei Bilden einer Elektrode und von Schichten aus organischen Materialien nicht ändert, und veranschaulicht werden Glas, Kunststoffe, Polymerfolie, Siliciumsubstrate und dgl. Im Fall eines trüben Substrats ist bevorzugt, dass die gegenüberliegende Elektrode transparent oder halbtransparent ist.

Üblicherweise ist mindestens eine der Elektroden, bestehend aus einer Anode und einer Kathode, transparent oder halbtransparent. Vorzugsweise ist die Anode transparent oder halbtransparent.

Als Material dieser Anode werden elektronenleitende Metalloxidfolien, halbtransparente dünne Metallfolien und dgl. verwendet. Insbesondere werden Indiumoxid, Zinkoxid, Zinnoxid und eine Zusammensetzung davon, d.h. Indium/Zinn/Oxid (ITO) und Folien (NESA und dgl.), hergestellt unter Verwendung eines elektronenleitenden Glases, bestehend aus Indium/Zink/Oxid und dgl., und Gold, Platin, Silber, Kupfer und dgl., verwendet. Unter ihnen sind ITO, Indium/Zink/Oxid, Zinnoxid bevorzugt. Als Herstellungsverfahren werden ein Vakuumaufdampfungsverfahren, Sputterverfahren, Ionenplattierungsverfahren, Plattierungsverfahren und dgl. verwendet. Als Anode können auch organische transparente leitende Folien, wie Polyanilin oder Derivate davon, Polythiophen oder Derivate davon und dgl., verwendet werden.

Die Dicke der Anode kann geeignet unter Erwägen der Durchlässigkeit von Licht und der elektrischen Leitfähigkeit gewählt werden, und zum Beispiel 10 nm bis 10 &mgr;m, vorzugsweise 20 nm bis 1 &mgr;m, weiter bevorzugt 50 nm bis 500 nm.

Ferner kann für leichte Ladungseinspeisung auf der Anode eine Schicht, die leitende Polymere eines Phthalocyaninderivates, Kohlenstoff und dgl. umfasst, oder eine Schicht mit einer mittleren Filmdicke von 2 nm oder weniger, die ein Metalloxid, Metallfluorid, organisches isolierendes Material und dgl. umfasst, bereitgestellt werden.

Als Material einer Kathode, die in der erfindungsgemäßen Polymer-LED verwendet wird, ist jene mit geringerer Austrittsarbeit bevorzugt. Zum Beispiel werden Metalle, wie Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Aluminium, Scandium, Vanadium, Zink, Yttrium, Indium, Cer, Samarium, Europium, Terbium, Ytterbium und dgl., oder Legierungen, die zwei oder mehrere davon umfassen, oder Legierungen, die eines oder mehrere davon mit einem oder mehreren von Gold, Silber, Platin, Kupfer, Mangan, Titan, Cobalt, Nickel, Wolfram und Zinn umfassen, Graphit oder Graphiteinlagerungsverbindungen und dgl. verwendet. Beispiele der Legierungen schließen eine Magnesium-Silber-Legierung, Magnesium-Indium-Legierung, Magnesium-Aluminium-Legierung, Indium-Silber-Legierung, Lithium-Aluminium-Legierung, Lithium-Magnesium-Legierung, Lithium-Indium-Legierung, Calcium-Aluminium-Legierung und dgl. ein. Die Kathode kann zu einer laminierten Struktur von zwei oder mehreren Schichten geformt werden.

Die Dicke der Kathode kann unter Erwägen der Durchlässigkeit von Licht und der elektrischen Leitfähigkeit geeignet gewählt werden und zum Beispiel 10 nm bis 10 &mgr;m, vorzugsweise 20 nm bis 1 &mgr;m, weiter bevorzugt 50 nm bis 500 nm.

Als Verfahren zum Herstellen einer Kathode werden ein Vakuumdampfabscheidungsverfahren, Sputterverfahren, Laminierverfahren, wobei eine dünne Metallfolie unter Wärme und Druck angehaftet wird, und dgl. verwendet. Ferner kann auch zwischen einer Kathode und einer organischen Schicht eine Schicht, umfassend ein leitendes Polymer, oder eine Schicht mit einer mittleren Filmdicke von 2 nm oder weniger, umfassend ein Metalloxid, Metallfluorid, organisches Isolationsmaterial und dgl.; bereitgestellt werden und nach Herstellen der Kathode kann eine Schutzschicht ebenfalls bereitgestellt werden, die die Polymer-LED schützt. Zur stabilen Verwendung der Polymer-LED für einen langen Zeitraum ist bevorzugt, eine Schutzschicht und/oder Schutzabdeckung zum Schützen der Vorrichtung bereitzustellen, um eine Beschädigung von Außen zu verhindern.

Als Schutzschicht kann eine polymere Verbindung, Metalloxid, Metallfluorid, Metallborat und dgl. verwendet werden. Als Schutzabdeckung kann eine Glasplatte, Kunststoffplatte, deren Oberfläche einer Behandlung für geringere Wasserdurchlässigkeit unterzogen wurde, und dgl. verwendet werden und es wird geeigneterweise ein Verfahren verwendet, in dem die Abdeckung mit einem Vorrichtungssubstrat durch ein wärmehärtendes Harz oder lichthärtendes Harz zum Abdichten kaschiert wird. Wenn ein Abstand unter Verwendung eines Abstandsstücks gehalten wird, ist es einfach, eine Verletzung der Vorrichtung zu verhindern. Wenn ein Innengas, wie Stickstoff oder Argon, in diesem Abstand versiegelt wird, ist es möglich, eine Oxidation der Kathode zu verhindern, und ferner ist es durch Einbringen eines Trocknungsmittels, wie Bariumoxid und dgl., in den vorstehend beschriebenen Abstand einfach, die Schädigung der Vorrichtung durch im Herstellungsverfahren angehaftete Feuchtigkeit zu unterdrücken. Unter ihnen werden irgendeine Maßnahme oder mehrere vorzugsweise verwendet.

Die erfindungsgemäße Polymer-LED kann für eine flache Lichtquelle, ein Segmentdisplay, ein Punktmatrixdisplay und ein Flüssigkristalldisplay als Hintergrundbeleuchtung usw. verwendet werden.

Zum Erhalt von Lichtemission in ebener Form unter Verwendung der erfindungsgemäßen Polymer-LED können eine Anode und eine Kathode in ebener Form geeignet so angebracht werden, dass sie aneinander laminiert sind. Ferner gibt es zum Erhalt von Lichtemission in Musterform ein Verfahren, in dem eine Maske mit einem Fenster in Musterform über die vorstehend beschriebene ebene lichtemittierende Vorrichtung gelegt wird, ein Verfahren, in dem eine organische Schicht in einem Teil ohne Lichtemission gebildet wird, wobei extrem große Dicke erhalten wird, die im Wesentlichen keine Lichtemission bereitstellt, und ein Verfahren, in dem eine einer Anode oder einer Kathode oder beide im Muster gebildet werden. Durch Bilden eines Musters mit einem dieser Verfahren und durch Aufbringen einiger Elektroden, so dass ein unabhängiges Ein/Aus möglich ist, wird eine Anzeigevorrichtung des Segmenttyps erhalten, die Ziffern, Buchstaben, einfache Markierungen und dgl. anzeigen kann. Ferner kann es zum Bilden einer Punktmatrixvorrichtung vorteilhaft sein, dass Anoden und Kathoden in der Form von Streifen gebildet werden und so gelegt werden, dass sie sich im rechten Winkel kreuzen. Mit einem Verfahren, in dem mehrere Arten von polymeren Verbindungen, die unterschiedliche Farben von Licht emittieren, getrennt angebracht werden, oder einem Verfahren, in dem ein Farbfilter oder ein Lumineszenz umwandelndes Filter verwendet wird, werden Flächenfarbanzeigen und Mehrfarbanzeigen erhalten. Eine Punktmatrixanzeige kann durch passives Betreiben oder durch aktives Betreiben, kombiniert mit TFT und dgl., betrieben werden. Diese Displayvorrichtungen können als Display eines Computers, Fernsehers, tragbaren Terminals, Mobiltelefons, einer Fahrzeugnavigation, eines Suchers einer Videokamera und dgl. verwendet werden.

Ferner ist die vorstehend beschriebene lichtemittierende Vorrichtung in ebener Form eine dünne selbst Licht emittierende und kann geeigneterweise als flache Lichtquelle für Hintergrundbeleuchtung einer Flüssigkristallanzeige oder als eine flache Lichtquelle zum Beleuchten verwendet werden. Ferner kann, wenn eine biegsame Platte verwendet wird, sie auch als gekrümmte Lichtquelle oder Display verwendet werden.

Nachstehend zum Erklären der vorliegenden Erfindung im Einzelnen durch Aufzeigen der Beispiele, aber die vorliegende Erfindung ist nicht auf diese beschränkt.

Das auf Polystyrol umgerechnete Zahlenmittel des Molekulargewichts wurde mit Gelpermeationschromatographie (GPC: HLC-8220GPC, hergestellt von TOSOH, oder SCL-10A, hergestellt von Shimadzu) unter Verwendung von Tetrahydrofuran als Lösungsmittel erhalten.

Säule: zwei TOSOH TSKgel SuperHM-H + TSKgel SuperH2000 (4,6 mm Ld. × 15 cm)

Detektor: RI (SHIMADZU RID-10A) wurde verwendet. Als mobile Phase wurde Chloroform oder Tetrahydrofuran (THF) verwendet.

Synthesebeispiel 1 (Synthese von Verbindung A)
Verbindung A

Unter einer inerten Atmosphäre wurden Benzofuran (23,2 g, 137,9 mmol) und Essigsäure (232 g) in einen 1 l-Dreihalskolben eingebracht und unter Rühren bei Raumtemperatur gelöst und dann die Temperatur auf 75°C erhöht. Nachdem die Temperatur erhöht worden war, wurde Brom (92,6 g, 579,3 mmol), verdünnt mit Essigsäure (54 g) zugetropft. Nach der Zugabe wurde 3 Stunden unter Halten der Temperatur gerührt und zum Abkühlen stehengelassen. Nach Bestätigen des Verschwindens der Ausgangssubstanz durch DC wurde die Reaktion durch Zugabe von wässriger Lösung von Natriumthiosulfat beendet und es wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Nach dem Rühren wurde der Filterrückstand durch Filtration gesammelt und weiter mit wässriger Lösung von Natriumthiosulfat und Wasser gewaschen und dann getrocknet. Das erhaltene Rohprodukt wurde mit Hexan umkristallisiert und das gewünschte Produkt wurde erhalten (Menge: 21,8 g, Ausbeute: 49 %).

1H-NMR (300MHz/CDC13):

&dgr; 7,44 (d, 2H), 757 (d, 2H), 803 (s, 2H)

Synthesebeispiel 2 (Synthese der Verbindung B)
Verbindung B

Unter einer inerten Atmosphäre wurden Verbindung A (16,6 g, 50,9 mmol) und Tetrahydrofuran (293 g) in einen 500 ml-Vierhalskolben eingebracht und auf -78°C abgekühlt. Nach Zutropfen von n-Butyllithium (80 ml <1,6 mol Hexanlösung> 127,3 mmol) wurde 1 Stunde unter Halten der Temperatur gerührt. Diese Reaktionsflüssigkeit wurde in einen 1000 ml-Vierhalskolben getropft, in den Trimethoxyborsäure (31,7 g, 305,5 mmol) und Tetrahydrofuran (250 ml) unter einer inerten Atmosphäre eingebracht wurden und auf -78°C abgekühlt. Nach dem Zutropfen wurde langsam auf Raumtemperatur erwärmt und 2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und das Verschwinden der Ausgangssubstanz durch DC bestätigt. Die Masse mit beendeter Umsetzung wurde in einen 2000 ml-Becher eingebracht, der konzentrierte Schwefelsäure (30 g) und Wasser (600 ml) enthält und die Reaktion beendet. Toluol (300 ml) wurde zugegeben und die organische Schicht wurde extrahiert und weiter Wasser zugegeben und gewaschen. Nach Destillation des Lösungsmittels wurden 8 g des Produkts und Ethylacetat (160 ml) in einen 300 ml-Vierhalskolben gegeben, dann die wässrige Lösung von 30 % Wasserstoffperoxid (7,09 g) zugegeben und es wurde bei 40°C 2 Stunden gerührt. Diese Reaktionsflüssigkeit wurde in einen 1000 ml-Becher eingebracht, der eine Lösung von Eisen(II)-ammoniumsulfat (71 g) und Wasser (500 ml) enthält. Nach Rühren wurde die organische Schicht extrahiert und die organische Schicht mit Wasser gewaschen. Durch Entfernen des Lösungsmittels wurden 6,72 g Rohverbindung B erhalten.

MS-Spektrum: M+ 200,0

Synthesebeispiel 3 (Synthese der Verbindung C)
Verbindung C

Unter einer inerten Atmosphäre wurden in einen 200 ml-Vierhalskolben Verbindung B (2,28 g, 11,4 mmol), die mit dem gleichen Verfahren wie Synthesebeispiel 2 hergestellt wurde, und N,N-Dimethylformamid (23 g) eingebracht und unter Rühren bei Raumtemperatur gelöst, Kaliumcarbonat (9,45 g, 68,3 mmol) wurde zugegeben und die Temperatur auf 60°C erhöht. Nachdem die Temperatur erhöht worden war, wurde n-Octylbromid (6,60 g, 34,2 mmol), verdünnt mit N,N-Dimethylformamid (11 g) zugetropft. Nach der Zugabe wurde die Temperatur auf 60°C erhöht und es wurde 2 Stunden gerührt, wobei die Temperatur gehalten wurde, das Verschwinden der Ausgangssubstanz wurde mit DC bestätigt. Die Umsetzung wurde durch Zugabe von Wasser (20 ml) beendet und dann Toluol (20 ml) zum Extrahieren der organischen Schicht zugegeben und die organische Schicht zweimal mit Wasser gewaschen. Nach Trocknen mit wasserfreiem Natriumsulfat wurde das Lösungsmittel abdestilliert. Durch Reinigen des erhaltenen Rohprodukts durch eine Kieselgelsäule wurde das gewünschte Produkt erhalten (Menge: 1,84 g, Ausbeute: 38 %).

MS-Spektrum: M+ 425,3

Synthesebeispiel 4 (Synthese der Verbindung D)
Verbindung D

Unter einer inerten Atmosphäre wurden in einen 500 ml-Vierhalskolben Verbindung C (7,50 g, 17,7 mmol), die mit dem gleichen Verfahren wie in Synthesebeispiel 3 synthetisiert worden war, und N,N-Dimethylformamid eingebracht und unter Rühren bei Raumtemperatur gelöst, dann mit einem Eisbad gekühlt. Nach Abkühlen wurde N-Bromsuccinimid (6,38 g, 35,9 mmol), verdünnt mit N,N-Dimethylformamid (225 ml) zugetropft. Nach Zutropfen wurde 1 Stunde auf einem Eisbad und bei Raumtemperatur 18,5 Stunden gehalten und die Temperatur auf 40°C erhöht, dann wurde 6,5 Stunden unter Halten der Temperatur gerührt. Das Verschwinden der Ausgangssubstanzen wurde durch Flüssigchromatographie bestätigt. Das Lösungsmittel wurde entfernt und Toluol (75 ml) zum Lösen zugegeben, die organische Schicht wurde 3mal mit Wasser gewaschen. Nach Trocknen mit wasserfreiem Natriumsulfat wurde das Lösungsmittel abdestilliert. Durch Reinigen etwa der halben Menge des erhaltenen Rohprodukts durch eine Kieselgelsäule und Flüssigchromatographie-Fraktionierung wurde das gewünschte Produkt erhalten (Menge: 0,326 g).

1H-NMR (300MHz/CDCl3):

&dgr; 0,90 (t, 6H), 1,26 bis 1,95 (m, 24H), 411 (t, 4H), 7,34 (s, 2H), 7,74 (s, 2H)

MS-Spektrum: M+ 582,1

Synthesebeispiel 5 < Synthese der Polymerverbindung 1-1>

Nach Einbringen von 6,26 g der Verbindung D und 4,7 g 2,2'-Bipyridyl in einen Reaktionsbehälter wurde das Innere des Reaktionssystems durch Stickstoff ersetzt. Dazu wurden 350 g Tetrahydrofuran (THF) getrocknetes Lösungsmittel, entgast unter Durchblasen von Argongas, gegeben. Als nächstes wurden zu dieser gemischten Lösung 8,3 g Bis(1,5-cyclooctadien)nickel(0) {Ni(COD)2} gegeben und 10 Minuten bei Raumtemperatur gerührt, dann wurde 3 Stunden bei 60°C umgesetzt. Die Reaktion wurde in einer Stickstoffgasatmosphäre durchgeführt.

Nach der Reaktion wurde diese Lösung abgekühlt und dann eine gemischte Lösung von 25 wässrigem Ammoniak 40 ml/Methanol 200 ml/ionenausgetauschtem Wasser 200 ml eingebracht und etwa 1 Stunde gerührt. Dann wurde der erhaltene Niederschlag durch Filtration gesammelt. Der Niederschlag wurde unter vermindertem Druck getrocknet und in Toluol 600 g gelöst. Diese Lösung wurde filtriert, um die unlösliche Substanz zu entfernen, und die Lösung wurde unter Durchleiten durch eine mit Aluminiumoxid gefüllte Säule gereinigt. Als nächstes wurde die Lösung mit 1 N Chlorwasserstoff gewaschen. Nach Trennen wurde die Toluolphase mit etwa 3 % wässrigem Ammoniak gewaschen. Nach Trennen wurde die Toluolphase mit ionenausgetauschtem Wasser gewaschen: Nach Trennen wurde die Toluollösung gesammelt. Als nächstes wurde diese Toluollösung unter Rühren in Methanol gegossen und durch Wiederausfällen gereinigt. Nach Sammeln des erhaltenen Niederschlags wurde der Niederschlag mit Methanol gewaschen. Der Niederschlag wurde unter vermindertem Druck getrocknet und 2,6 g Polymer wurden erhalten.

Das auf Polystyrol umgerechnete Zahlenmittel des Molekulargewichts des Polymers betrug Mn = 1,1 × 105 und das auf Polystyrol umgerechnete Gewichtsmittel des Molekulargewichts betrug Mw = 2,7 × 105.

Polymerverbindung 1-1 Polymer, umfassend im Wesentlichen die folgende Wiederholungseinheit

Beispiel 1

0,8 gew.-%ige Chloroformlösung eines Gemisches wurde hergestellt, wobei das Gemisch durch Zugabe von 5 Gew.-% Iridiumkomplex A (hergestellt von American Dye Source, Inc.) zur Polymerverbindung 1-1 erhalten wurde.

Iridiumkomplex A

Auf ein Glassubstrat, auf dem ein ITO-Film mit einer Dicke von 150 nm mit einem Sputterverfahren gebildet worden war, wurde ein Film mit einer Dicke von 50 nm mit Schleuderbeschichten unter Verwendung einer Lösung (Bayer Co., Baytron) von Poly(ethylendioxythiophen)/Polystyrolsulfonsäure gebildet und dann wurde er bei 200°C 10 Minuten auf einer heißen Platte getrocknet. Als nächstes wurde ein Film mit etwa 100 nm Dicke durch Schleuderbeschichten bei einer Rotationsgeschwindigkeit von 2500 Upm unter Verwendung der hergestellten Chloroformlösung gebildet.

Außerdem wurde nach Trocknen bei 80°C unter vermindertem Druck für 1 Stunde eine LED durch Abscheiden von etwa 4 nm LiF als Kathodenpufferschicht, etwa 5 nm Calcium als Kathode und anschließend etwa 80 mit Aluminium hergestellt. Hier wurde, nachdem der Vakuumgrad 1 × 10-4 Pa oder weniger erreicht hatte, die Metallaufdampfung gestartet. Durch Anlegen einer Spannung an die erhaltene Vorrichtung wurde EL-Lichtemission mit einem Peak bei 520 nm beobachtet. Diese Vorrichtung zeigte eine Lichtemission von 100 cd/m2 bei etwa 16 V. Außerdem betrug der maximale lichtemittierende Wirkungsgrad 4,5 cd/A.

Synthesebeispiel 6 (Synthese der Verbindung E)
Verbindung E

Unter einer inerten Atmosphäre wurden in einen 1 l-Vierhalskolben 7 g 2,8-Dibromdibenzothiophen und 280 ml THF eingebracht und unter Rühren bei Raumtemperatur gelöst, dann auf -78°C abgekühlt. Dann wurden 29 ml (1,6 mol Hexanlösung) n-Butyllithium zugetropft. Nach dem Zutropfen wurde 2 Stunden unter Halten der Temperatur gerührt und 13 g Trimethoxyborsäure zutropft. Nach dem Zutropfen wurde die Temperatur langsam auf Raumtemperatur erhöht. Nach 3 Stunden Rühren bei Raumtemperatur wurde das Verschwinden der Ausgangssubstanzen durch DC bestätigt. 100 ml 5 %ige Schwefelsäure wurde zum Beenden der Reaktion zugegeben und es wurde 12 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Wasser wurde zugegeben und gewaschen und die organische Schicht getrennt. Nach Ersetzen des Lösungsmittels durch Ethylacetat wurden 5 ml 30 %iges Wasserstoffperoxid zugegeben und es wurde bei 40°C 5 Stunden gerührt. Die organische Schicht wurde getrennt und mit 10 %iger wässriger Lösung von Eisen(II)-ammoniumsulfat gewaschen, dann getrocknet und durch Abdestillieren des Lösungsmittels wurde ein brauner Feststoff 4,43 g erhalten. Aus einer LC-MS-Messung wurden Nebenprodukte, wie Dimere, ebenfalls erzeugt und die Reinheit der Verbindung E betrug 77 % (LC-Flächenprozentsatz).

MS(APCI(-)):(M-H)- 215

Synthesebeispiel 7 (Synthese der Verbindung F)
Verbindung F

Unter einer inerten Atmsophäre wurden in einen 200 ml-Dreihalskolben 4,43 g Verbindung E, 25,1 g n-Octylbromid und 12,5 g (2,35 mmol) Kaliumcarbonat eingebracht. 50 ml Methylisobutylketon wurden als Lösungsmittel zugegeben und es wurde 6 Stunden unter Erhitzen auf 125°C refluxiert. Nach der Umsetzung wurde das Lösungsmittel abdestilliert und Chloroform und Wasser wurden zugegeben, die organische Schicht wurde getrennt und weiter wurde zweimal mit Wasser gewaschen. Nach Trocknen mit wasserfreiem Natriumsulfat wurden durch Reinigen durch eine Kieselgelsäule (Eluent: Toluol/Cyclohexan = 1/10) 8,49 g 97 % LC-Flächenprozentsatz, 94 % Ausbeute) der Verbindung F erhalten.

1H-NMR (300MHz/CDCl3)

&dgr; 0,91 (t, 6H), 1,3l bis 1,90 (m, 24H), 4,08 (t, 4H), 7,07 (dd, 2H), 7,55 (d, 2H), 7,68 (d, 2H)

Synthesebeispiel 8 (Synthese der Verbindung G)
Verbindung G

In einen 100 ml-Dreihalskolben wurden 6,67 g Verbindung F und 40 ml Essigsäure eingebracht und die Temperatur auf eine Badtemperatur von 140°C mit einem Ölbad erhöht. Dann wurden 13 ml 30 %iges wässriges Wasserstoffperoxid aus einem Kühler zugegeben und 1 Stunde kräftig gerührt und dann die Reaktion durch Zugabe in 180 ml kaltes Wasser beendet. Nach Extrahieren mit Chloroform und Trocknen und Abdestillieren des Lösungsmittels wurden 6,96 g (90 % LC-Flächenprozentsatz, 97 % Ausbeute) der Verbindung G erhalten.

1H-NMR (300MHz/CDCl3):

&dgr; 0,90 (t, 6H), 1,26 bis 187 (m, 24H), 4,06 (t, 4H), 7,19 (dd, 2H), 7,69 (d, 2H), 7,84 (d, 2H)

MS(APCI(+)):(M+H)+ 473

Synthesebeispiel 9 (Synthese der Verbindung H)
Verbindung H

Unter einer inerten Atmosphäre wurden in einen 200 ml-Vierhalskolben 3,96 g Verbindung G und 15 ml einer gemischten Lösung von Essigsäure/Chloroform = 1:1 eingebracht und unter Rühren bei 70°C gelöst. Dann wurden 6,02 g Brom, gelöst in den 3 ml des vorstehenden Lösungsmittels, zugegeben und 3 Stunden gerührt. Wässrige Natriumthiosulfatlösung wurde zugegeben, um das nicht umgesetzte Brom zu entfernen, und Chloroform und Wasser wurden zugegeben und die organische Schicht wurde verteilt und getrocknet. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert und durch Reinigen durch eine Kieselgelsäule (Eluent: Chloroform/Hexan = 1/4) wurden 4,46 g (98 % LC-Flächenprozentsatz, 84 % Ausbeute) der Verbindung H erhalten.

1H-NMR (300MHz/CDCl3):

&dgr; 0,95 (t, 6H), 1,30 bis 1,99 (m, 24H), 4,19 (t, 4H), 7,04 (s, 2H), 7,89 (s, 2H)

MS(FD+) M+ 630

Synthesebeispiel 10 (Synthese der Verbindung J)
Verbindung J

Unter einer inerten Atmosphäre wurden in einen 200 ml-Dreihalskolben 3,9 g der Verbindung H und 50 ml Diethyl eingebracht und die Temperatur auf 40°C erhöht und gerührt. 1,17 g Lithiumaluminiumhydrid wurden in kleinen Portionen zugegeben und 5 Stunden umgesetzt. Der Überschuss an Lithiumaluminiumhydrid wurde durch Zugabe von Wasser in kleinen Portionen zersetzt und es wurde mit 5,7 ml 36 %igem Chlorwasserstoff gewaschen. Chloroform und Wasser wurden zugegeben und die organische Schicht wurde verteilt und getrocknet. Durch Reinigen durch eine Kieselgelsäule (Eluent: Chloroform/Hexan = 1/5) wurden 1,8 g (99 % LC-Flächenprozentsatz, 49 % Ausbeute) der Verbindung J erhalten.

1H-NMR (300MHz/CDCl3)

&dgr; 0,90 (t, 6H), 1,26 bis 1,97 (m, 24H), 4,15 (t, 4H), 745 (s, 2H), 7,94 (s, 2H)

MS(FD+) M+ 598

Gemäß MS (APCI(+))-Verfahren wurden Peaks bei 615 und 598 beobachtet.

Synthesebeispiel 11 (Synthese einer Polymerverbindung 1-2)

400 mg Verbindung J und 180 mg 2,2'-Bipyridyl wurden in entwässertem 20 ml Tetrahydrofuran gelöst und zu dieser Lösung unter Stickstoffatmosphäre 320 mg Bis(1,5-cyclooctadien)nickel(0) {Ni(COD)2} gegeben und die Temperatur auf 60°C erhöht und 3 Stunden umgesetzt. Nach der Umsetzung wurde diese Reaktionsflüssigkeit auf Raumtemperatur abgekühlt und in eine gemischte Lösung von 10 ml 25 %igem wässrigem Ammoniak/120 ml Methanol/50 ml ionenausgetauschtem Wasser getropft, 30 Minuten gerührt und dann der abgeschiedene Niederschlag filtriert und 2 Stunden unter vermindertem Druck getrocknet und in 30 ml Toluol gelöst. 30 ml 1 N Chlorwasserstoff wurden zugegeben und 3 Stunden gerührt, die wässrige Schicht wurde entfernt und 30 ml 4 % Ammoniakwasser zur organischen Schicht gegeben und 3 Stunden gerührt, die wässrige Schicht wurde entfernt. Die organische Schicht wurde zu 150 ml Methanol getropft, 30 Minuten gerührt und der abgeschiedene Niederschlag wurde filtriert und unter vermindertem Druck 2 Stunden getrocknet, dann in 30 ml Toluol gelöst. Reinigen durch eine Aluminiumoxidsäule (Menge an Aluminiumoxid 20 g), die gesammelte Toluollösung wurde zu 100 ml Methanol getropft, 30 Minuten gerührt, um einen Niederschlag abzuscheiden. Der abgeschiedene Niederschlag wurde filtriert und 2 Stunden unter vermindertem Druck getrocknet. Die Ausbeute der erhaltenen Polymerverbindung 1-2 betrug 120 mg.

Das auf Polystyrol umgerechnete Zahlenmittel des Molekulargewichts der Polymerverbindung 1-2 betrug Mn = 1,3 × 105 und das Gewichtsmittel des Molekulargewichts betrug Mw = 2,8 × 105.

Polymerverbindung 1-2 Polymer umfasst im Wesentlichen die folgende Wiederholungseinheit.

Beispiel 2

Eine Vorrichtung wurde wie mit dem vorstehenden Beispiel 1 hergestellt, außer dass Polymerverbindung 1-2 statt Polymerverbindung 1-1 verwendet wurde. Die Rotationsgeschwindigkeit der Schleuderbeschichtung zum Zeitpunkt des Filmbildens betrug 2000 Upm und die Filmdicke betrug etwa 160 nm. Durch Anlegen einer Spannung an die erhaltene Vorrichtung wurde EL-Lichtemission mit einem Peak bei 520 nm beobachtet. Diese Vorrichtung zeigte eine Lichtemission von 100 cd/m2 bei etwa 29 V. Außerdem betrug der maximale lichtemittierende Wirkungsgrad 3,1 cd/A.

Beispiel 3

0,8 gew.-%ige Chloroformlösung eines Gemisches wurde hergestellt, wobei das Gemisch durch Zugabe von 5 Gew.-% Iridiumkomplex B zur vorstehenden Polymerverbindung 1-1 erhalten wurde. Eine Vorrichtung wurde wie mit dem vorstehenden Beispiel 1 unter Verwendung dieser hergestellt. Die Rotationsgeschwindigkeit der Schleuderbeschichtung zum Zeitpunkt des Filmbildens betrug 2500 Upm und die Filmdicke betrug etwa 100 nm. Durch Anlegen einer Spannung an die erhaltene Vorrichtung wurde eine EL-Lichtemission mit einem Peak bei 620 nm beobachtet. Diese Vorrichtung zeigte Lichtemission von 100 cd/m2 bei etwa 18 V. Außerdem betrug der maximale lichtemittierende Wirkungsgrad 1,6 cd/A.

Iridiumkomplex B
Vergleichsbeispiel 1

0,8 gew.-%ige Chloroformlösung eines Gemisches wurde hergestellt, wobei das Gemisch durch Zugabe von 5 Gew.-% Iridiumkomplex A zu Polymerverbindung R (das auf Polystyrol umgerechnete Zahlenmittel des Molekulargewichts beträgt Mn = 8,0 × 104 und das Gewichtsmittel des Molekulargewichts beträgt Mw = 3,0 × 105) erhalten wurde, und eine Vorrichtung wurde wie mit dem vorstehenden Beispiel 1 hergestellt. Die Rotationsgeschwindigkeit der Schleuderbeschichtung zum Zeitpunkt der Filmbildung betrug 2600 Upm und die Filmdicke betrug etwa 90 nm. Durch Anlegen einer Spannung an die erhaltene Vorrichtung wurde eine EL-Lichtemission mit einem Peak bei 508 nm beobachtet, aber der maximale lichtemittierende Wirkungsgrad betrug 0,12 cd/A.

Währenddessen wurde die Polymerverbindung R1 gemäß dem in US 6512083 beschriebenen Verfahren synthetisiert.

Polymerverbindung R1: Homopolymer, umfasst im Wesentlichen die folgende Wiederholungseinheit.

Synthesebeispiel 12 (Synthese der Polymerverbindung 1-3)

419 mg Verbindung J, 146 mg Verbindung K und 310 mg 2,2'-Bipyridyl wurden in 28 ml entwässertem Tetrahydrofuran gelöst und zu dieser Lösung unter Stickstoffatmosphäre 550 mg Bis(1,5-cyclooctadien)nickel(0) (Ni(COD)2} gegeben und die Temperatur auf 60°C erhöht und 3 Stunden umgesetzt. Nach der Umsetzung wurde diese Reaktionsflüssigkeit auf Raumtemperatur abgekühlt und in eine gemischte Lösung von 13 ml 25 %igem wässrigem Ammoniak/150 ml Methanol/75 ml ionenausgetauschtem Wasser getropft, 30 Minuten gerührt und dann der abgeschiedene Niederschlag filtriert und 2 Stunden unter vermindertem Druck getrocknet und in 40 ml Toluol gelöst. 40 ml 1 n Chlorwasserstoff wurden zugegeben und 3 Stunden gerührt, die wässrige Schicht wurde entfernt und 40 ml 4 % Ammoniakwasser zur organischen Schicht gegeben und 3 Stunden gerührt, die wässrige Schicht wurde entfernt. Die organische Schicht wurde zu 200 ml Methanol getropft, 30 Minuten gerührt und der abgeschiedene Niederschlag wurde filtriert und unter vermindertem Druck 2 Stunden getrocknet, dann in 40 ml Toluol gelöst. Reinigen durch eine Aluminiumoxidsäule (Menge an Aluminiumoxid 10 g), die gesammelte Toluollösung wurde zu 200 ml Methanol getropft und 30 Minuten gerührt. Die erhaltene Methanolsuspensionslösung wurde unter vermindertem Druck auf etwa 20 ml konzentriert und 30 ml Methanol zugegeben, um den Niederschlag abzuscheiden. Der abgeschiedene Niederschlag wurde filtriert und 2 Stunden unter vermindertem Druck getrocknet. Die Ausbeute der erhaltenen Polymerverbindung 1-3 betrug 190 mg. Das auf Polystyrol umgerechnete Zahlenmittel des Molekulargewichts der Polymerverbindung 1-3 betrug Mn = 4,5 × 104 und das Gewichtsmittel des Molekulargewichts von betrug Mw = 2,0 × 105.

Verbindung K

Polymerverbindung 1-3 Polymer, das im Wesentlichen die folgende Wiederholungseinheit umfasst

Beispiel 4

Eine Vorrichtung wurde wie mit dem vorstehenden Beispiel 1 hergestellt, außer dass die nachstehende Polymerverbindung 1-3 statt der Polymerverbindung 1-1 verwendet wurde. Durch Schleuderbeschichtung unter Verwendung einer Lösung von Poly(ethylendioxythiophen)/Polystyrolsulfonsäure (Bayer Co., BaytronP) wurde ein Film mit einer Dicke von 50 nm gebildet. 0,8 gew.-%ige Chloroformlösung eines Gemisches wurde hergestellt, wobei das Gemisch durch Zugabe von 5 Gew.-% Iridiumkomplex A zu Polymerverbindung 1-3 erhalten wurde. Ein Filmbilden wurde bei der Rotationsgeschwindigkeit von 1600 Upm durch Schleuderbeschichten durchgeführt. Aluminium wurde mit etwa 50 nm abgeschieden. Durch Anlegen von Spannung an die erhaltene Vorrichtung wurde eine EL-Lichtemission mit einem Peak bei 516 nm beobachtet. Diese Vorrichtung zeigte Lichtemission von 100 cd/m2 bei etwa 7,9 V. Außerdem betrug der maximale lichtemittierende Wirkungsgrad 8,3 cd/A.

Vergleichsbeispiel 2

Eine Vorrichtung wurde wie mit dem vorstehenden Beispiel hergestellt, außer dass Iridiumkomplex A nicht zur Polymerverbindung 1-3 gegeben wurde. Durch Anlegen einer Spannung an die erhaltene Vorrichtung wurde EL-Lichtemission mit einem Peak bei 436 nm beobachtet. Diese Vorrichtung zeigte Lichtemission von 100 cd/m2 bei etwa 7,4 V. Außerdem betrug der maximale lichtemittierende Wirkungsgrad 0,37 cd/A.

Synthesebeispiel 13 (Polymerverbindung 1-4)

Nach Einbringen von 6,45 g der Verbindung J, 2,07 g der Verbindung L und 5,5 g 2,2'-Bipyridyl in einen Reaktionsbehälter wurde das Innere des Reaktionssystems durch Stickstoff ersetzt. Dazu wurden 400 g Tetrahydrofuran (THF) (entwässertes Lösungsmittel), entgast durch Durchblasen von Argongas, gegeben. Als nächstes wurden zu dieser gemischten Lösung 10,0 g Bis(1,5-cyclooctadien)nickel(0) {Ni(COD)2} gegeben und 10 Minuten bei Raumtemperatur gerührt, dann wurde bei 60°C 3 Stunden umgesetzt. Die Reaktion wurde in einer Stickstoffgasatmosphäre durchgeführt.

Nach der Reaktion wurde diese Lösung abgekühlt und dann eine gemischte Lösung von 100 ml 25 % wässrigem Ammoniak/200 ml Methanol/200 ml ionenausgetauschtem Wasser eingebracht und etwa 1 Stunde gerührt. Dann wurde der erhaltene Niederschlag durch Filtration gesammelt. Der Niederschlag wurde unter vermindertem Druck getrocknet und in Toluol gelöst. Diese Lösung wurde filtriert, um die unlösliche Substanz zu entfernen und mit 1 n Chlorwasserstoff gewaschen. Nach Verteilen wurde die Toluollösung gesammelt. Als nächstes wurde diese Toluollösung mit etwa 3 %igem wässrigem Ammoniak gewaschen und verteilt und die Toluollösung gesammelt. Als nächstes wurde die Toluollösung mit ionenausgetauschtem Wasser gewaschen und verteilt und die Toluollösung gesammelt. Wiederausfällungsreinigung wurde durch Zugabe von Methanol zu dieser Toluollösung unter Rühren durchgeführt.

Der erhaltene Niederschlag wurde gesammelt und unter vermindertem Druck getrocknet und 4,0 g eines Polymers erhalten. Dieses Polymer wird als Polymer bezeichnet. Das auf Polystyrol umgerechnete Gewichtsmittel des Molekulargewichts des Polymers betrug 3,9 × 105 und das auf Polystyrol umgerechnete Zahlenmittel des Molekulargewichts betrug 4,3 × 104.

Verbindung L

Polymerverbindung 1-4 Copolymer, das im Wesentlichen die folgende Wiederholungseinheit umfasst.

Beispiel 5

Eine Vorrichtung wurde wie mit dem vorstehenden Beispiel 1 hergestellt, außer dass Polymerverbindung 1-4 statt der Polymerverbindung 1-1 verwendet wurde. Die Rotationsgeschwindigkeit der Schleuderbeschichtung zum Zeitpunkt der Filmbildung betrug 4000 Upm und die Filmdicke betrug etwa 100 nm. Durch Anlegen von Spannung an die erhaltene Vorrichtung wurde eine EL-Lichtemission mit einem Peak bei 620 nm beobachtet. Diese Vorrichtung zeigte Lichtemission von 100 cd/m2 bei etwa 7,2 V. Außerdem betrug der maximale lichtemittierende Wirkungsgrad 0,7 cd/A.

Vergleichsbeispiel 3

Eine Vorrichtung wurde wie mit dem vorstehenden Beispiel hergestellt, außer dass der Iridiumkomplex B nicht zur Polymerverbindung 1-4 gegeben wurde. Durch Anlegen von Spannung an die erhaltene Vorrichtung wurde eine EL-Lichtemission mit einem Peak bei 452 nm beobachtet. Diese Vorrichtung zeigte Lichtemission von 100 cd/m2 bei etwa 7,7 V. Außerdem betrug der maximale lichtemittierende Wirkungsgrad 0,5 cd/A.

Synthesebeispiel 14 (Polymerverbindung 1-5)

Nach Einbringen von 0,61 g der Verbindung D, 0,22 g der Verbindung K und 0,55 g 2,2'-Bipyridyl in einen Reaktionsbehälter wurde das Innere des Reaktionssystems durch Stickstoff ersetzt. Dazu wurden 50 g Tetrahydrofuran (entwässertes Lösungsmittel), entlüftet unter Durchblasen von Argongas, gegeben. Als nächstes wurde zu dieser gemischten Lösung 1,0 g Bis(1,5-cyclooctadien)nickel(0) gegeben und 10 Minuten bei Raumtemperatur gerührt, dann wurde es bei 60°C 3 Stunden umgesetzt. Die Reaktion wurde in einer Stickstoffgasatmosphäre durchgeführt.

Nach der Umsetzung wurde diese Lösung abgekühlt und dann eine gemischte Lösung von 10 ml 25 % wässrigem Ammoniak/40 ml Methanol/40 ml ionenausgetauschtem Wasser eingebracht und etwa 1 Stunde gerührt. Dann wurde der erhaltene Niederschlag durch Filtration gesammelt. Der Niederschlag wurde unter vermindertem Druck getrocknet und in Toluol gelöst. Diese Lösung wurde filtriert, um die unlösliche Substanz zu entfernen und die Lösung wurde unter Durchleiten durch eine Säule, gefüllt mit Aluminiumoxid, gereinigt. Als nächstes wurde eine Reinigung durch Wiederausfällung durch Gießen dieser Toluollösung in Methanol durchgeführt.

Als nächstes wurde der erhaltene Niederschlag filtriert und gesammelt. Dieser Niederschlag wurde unter vermindertem Druck getrocknet und 0,4 g eines Polymers wurden erhalten. Dieses Polymer wird als Polymerverbindung bezeichnet. Das auf Polystyrol umgerechnete Gewichtsmittel des Molekulargewichts der Polymerverbindung betrug 4,6 × 104 und das Zahlenmittel des Molekulargewichts betrug 6,5 × 103.

Polymerverbindung 1-5 Copolymer, das im Wesentlichen die folgende Wiederholungseinheit enthält

Beispiel 6

Eine Vorrichtung wurde wie mit dem vorstehenden Beispiel 1 hergestellt, außer dass Polymerverbindung 1-5 statt Polymerverbindung 1-1 verwendet wurde. Die Rotationsgeschwindigkeit der Schleuderbeschichtung zum Zeitpunkt der Filmbildung betrug 1400 Upm und die Filmdicke betrug etwa 95 nm. Durch Anlegen einer Spannung an die erhaltene Vorrichtung wurde eine EL-Lichtemission mit einem Peak bei 516 nm beobachtet. Diese Vorrichtung zeigte Lichtemission von 100 cd/m2 bei etwa 8,5 V. Außerdem betrug der maximale lichtemittierende Wirkungsgrad 6,2 cd/A.

Vergleichsbeispiel 4

Eine Vorrichtung wurde wie mit dem vorstehenden Beispiel hergestellt, außer dass der Iridiumkomplex A nicht zur Polymerverbindung 1-5 gegeben wurde. Durch Anlegen einer Spannung an die erhaltene Vorrichtung wurde EL-Lichtemission mit einem Peak bei 444 nm beobachtet. Diese Vorrichtung zeigte eine Lichtemission von 100 cd/m2 bei etwa 6,1 V. Außerdem betrug der maximale lichtemittierende Wirkungsgrad 0,6 cd/A.

Gewerbliche Anwendbarkeit

Die lichtemittierende Vorrichtung unter Verwendung der erfindungsgemäßen Zusammensetzung für eine lichtemittierende Schicht weist ausgezeichneten lichtemittierenden Wirkungsgrad auf. Daher kann die erfindungsgemäße Zusammensetzung vorzugsweise als lichtemittierendes Material einer Polymer-LED usw. verwendet werden und kann als Material für ein polymeres lichtemittierendes Element und eine organische EL-Vorrichtung unter Verwendung davon verwendet werden.

Zusammenfassung

Eine Zusammensetzung, die eine Polymerverbindung, deren auf Polystyrol umgerechnetes Zahlenmittel des Molekulargewichts 103 – 108 beträgt, und eine Verbindung umfasst, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, und wobei die Polymerverbindung eine Wiederholungseinheit der folgenden Formel (1) umfasst; und eine polymere Komplexverbindung, die sichtbare Lichtemission im festen Zustand aufweist, und eine Wiederholungseinheit der vorstehenden Formel (1), eine Wiederholungseinheit, ausgewählt aus den vorstehenden Formeln (12) und (13) und eine Metallkomplexstruktur einschließt, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt:

wobei Ring P und Ring Q einen aromatischen Ring darstellen, Y -O-, -S- usw. darstellt; Ar15 und Ar16 einen dreiwertigen aromatischen Kohlenwasserstoffrest oder einen dreiwertigen heterocyclischen Rest darstellen; R40 einen Alkylrest usw. darstellt; X eine Einfachbindung usw. darstellt; Ar6, Ar7, Ar8 und Ar9 einen Arylenrest usw. darstellen; Ar10, Ar11 und Ar12 einen Arylrest usw. darstellen; und x und y jeweils 0 oder 1 darstellen und 0 ≤ x+y ≤ 1 ist.


Anspruch[de]
  1. Zusammensetzung, umfassend eine Polymerverbindung, deren auf Polystyrol umgerechnetes Zahlenmittel des Molekulargewichts 103 – 108 beträgt, und eine Verbindung, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, und wobei die Polymerverbindung eine Wiederholungseinheit der folgenden Formel (1) aufweist:
    [wobei der Ring P und Ring Q jeweils unabhängig einen aromatischen Ring darstellen, aber der Ring P entweder vorhanden oder nicht vorhanden sein kann. Wenn der Ring P vorhanden ist, sind jeweils zwei verbindende Bindungen am Ring P und/oder Ring Q, und, wenn Ring P nicht vorhanden ist, sind zwei verbindende Bindungen jeweils am 5-glierigen Ring, der Y enthält, und/oder Ring Q. Am aromatischen Ring und/oder 5-gliedrigen Ring, der Y enthält, kann ein Substituent, ausgewählt aus einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, einer Aminogruppe, substituierten Aminogruppe, Silylgruppe, substituierten Silylgruppe, einem Halogenatom, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, einer Amidgruppe, Säureimidgruppe, einem einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest und einer Cyanogruppe, enthalten sein. Y stellt -O-, -S-, -Si(R1)(R2)-, -P(R3)- oder -PR4(=O)- dar. R1, R2, R3 und R4 stellen jeweils unabhängig einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, Silyloxygruppe, substituierte Silyloxygruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest oder ein Halogenatom dar.].
  2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die Wiederholungseinheit der vorstehenden Formel (1) eine Wiederholungseinheit der nachstehenden Formel (1-1), (1-2) oder (1-3) ist
    [wobei der Ring A, Ring B und Ring C jeweils unabhängig einen aromatischen Ring darstellen. Die Formeln (1-1), (1-2) bzw. (1-3) können einen Substituenten aufweisen, ausgewählt aus einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, einer Aminogruppe, substituierten Aminogruppe, Silylgruppe, substituierten Silylgruppe, einem Halogenatom, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, einer Amidgruppe, Säureimidgruppe, einem einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest und einer Cyanogruppe. Y weist die gleiche Bedeutung wie vorstehend auf].
  3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die Wiederholungseinheit der vorstehenden Formel (1) eine Wiederholungseinheit der nachstehenden Formel (1-4) oder der nachstehenden Formel (1-5) ist:
    [wobei der Ring D, Ring E, Ring F und Ring G jeweils unabhängig einen Substituenten aufweisen können, ausgewählt aus einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, einer Aminogruppe, substituierten Aminogruppe, Silylgruppe, substituierten Silylgruppe, einem Halogenatom, Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, einer Amidgruppe, Säureimidgruppe, einem einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest und einer Cyanogruppe. Y weist die gleiche Bedeutung wie vorstehend auf].
  4. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 – 3, wobei Y ein O-Atom oder S-Atom ist.
  5. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 – 4, wobei Ring P, Ring Q, Ring A, Ring B, Ring C, Ring D, Ring E, Ring F und Ring G aromatische Kohlenwasserstoffringe sind.
  6. Zusammensetzung nach Anspruch 5, wobei die Wiederholungseinheit der vorstehenden Formel (1-4) eine Wiederholungseinheit ist, ausgewählt aus den nachstehenden Formeln (1-6), (1-7), (1-8), (1-9) und (1-10):
    [wobei R5, R6, R7, R8, R9, R10, R11, R12, R13 und R14 jeweils unabhängig einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, einen Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest oder substituierten Carboxylrest darstellt. a und b stellen jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 3 dar. c, d, e und f stellen jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 5 dar. g, h, i und j stellen jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 7 dar. Wenn R5, R6, R7, R8, R9, R10, R11, R12, R13 und R14 mehrmals vorkommen, können sie gleich oder verschieden sein. Y weist die gleiche Bedeutung wie vorstehend auf].
  7. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 – 6, wobei die Polymerverbindung ferner eine Wiederholungseinheit der nachstehenden Formel (2), Formel (3), Formel (4) oder Formel (5) aufweist:
    [wobei Ar1, Ar2, Ar3 und Ar4 jeweils unabhängig einen Arylenrest, einen zweiwertigen heterocyclischen Rest oder einen zweiwertigen Rest mit Metallkomplexstruktur darstellen. X1, X2 und X3 stellen jeweils unabhängig -CR15=CR16-, -C≡C-, -N(R17)- oder -(SiR18R19)m- dar, R15 und R16 stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Arylrest, einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe dar. R17, R18 und R19 stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Arylrest, einwertigen heterocyclischen Rest, Arylalkylrest oder eine substituierte Aminogruppe dar. ff gibt 1 oder 2 an. m gibt eine ganze Zahl von 1 – 12 an. Wenn zwei oder mehrere Reste R15, R16, R17, R18 und R19 jeweils vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.]
  8. Zusammensetzung nach Anspruch 7, wobei die Wiederholungseinheit der vorstehenden Formel (2) eine Wiederholungseinheit der nachstehenden Formel (6), (7), (8), (9), (10) oder (11) ist:
    [wobei R20 einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellt. n gibt eine ganze Zahl von 0 – 4 an. Wenn zwei oder mehrere Reste R20 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein].
    [wobei R21 und R22 jeweils unabhängig einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellen. o und p geben jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 3 an. Wenn zwei oder mehrere Reste R21 bzw. R22 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.]
    [wobei R23 und R26 jeweils unabhängig einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellen. q und r geben jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 4 an. R24 und R25 stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Arylrest, einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe dar. Wenn zwei oder mehrere Reste R23 bzw. R26 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.]
    [wobei R27 einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellt. s gibt eine ganze Zahl von 0 – 2 an. Ar13 und Ar14 stellen jeweils unabhängig einen Arylenrest, zweiwertigen heterocyclischen Rest oder zweiwertigen Rest mit Metallkomplexstruktur dar. ss und tt geben jeweils unabhängig 0 oder 1 an. X4 gibt O, S, SO, SO2, Se oder Te an. Wenn zwei oder mehrere Reste R27 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.]
    [wobei R28 und R29 jeweils unabhängig einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellt. t und u geben jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 4 an. X5 gibt O, S, SO2, Se, Te, N-R30 oder SiR31R32 an. X6 und X7 stellen jeweils unabhängig N oder C-R33 dar. R30, R31, R32 und R33 stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Arylrest, Arylalkylrest oder einen einwertigen heterocyclischen Rest dar. Wenn zwei oder mehrere Reste R28, R29 und R33 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.]
    [wobei R34 und R39 jeweils unabhängig einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminrest, eine Amidgruppe, Säureimidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellt. v und w geben jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0 – 4 an. R35, R36, R37 und R38 stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Arylrest, einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe dar. Ar5 stellt einen Arylenrest, einen zweiwertigen heterocyclischen Rest oder einen zweiwertigen Rest mit Metallkomplexstruktur dar. Wenn zwei oder mehrere Reste R34 bzw. R39 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.]
  9. Zusammensetzung nach Anspruch 7, wobei die Wiederholungseinheit der vorstehenden Formel (2) eine Wiederholungseinheit der nachstehenden Formel (12) ist:
    [wobei Ar15 und Ar16 jeweils unabhängig einen dreiwertigen aromatischen Kohlenwasserstoffrest oder einen dreiwertigen heterocyclischen Rest darstellen, R40 stellt einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylsilylrest, Alkylaminorest und Arylrest, der einen Substituenten aufweisen kann, oder einen einwertigen heterocyclischen Rest dar. X stellt eine Einfachbindung oder folgende Reste dar
    (wobei R41 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, eine Aminogruppe, substituierte Aminogruppe, Silylgruppe, substituierte Silylgruppe, ein Halogenatom, einen Acylrest, Acyloxyrest, Iminorest, eine Amidgruppe, Imidgruppe, einen einwertigen heterocyclischen Rest, Carboxylrest, substituierten Carboxylrest oder eine Cyanogruppe darstellt. Wenn zwei oder mehrere Reste R41 vorhanden sind, können sie gleich oder verschieden sein.)]
  10. Zusammensetzung nach Anspruch 7, wobei die Wiederholungseinheit der vorstehenden Formel (3) eine Wiederholungseinheit der nachstehenden Formel (13) ist:
    [wobei Ar6, Ar7, Ar8 und Ar9 jeweils unabhängig einen Arylenrest oder einen zweiwertigen heterocyclischen Rest darstellen. Ar10, Ar11 und Ar12 stellen jeweils unabhängig einen Arylrest oder einen einwertigen heterocyclischen Rest dar. Ar6, Ar7, Ar8, Ar9 und Ar10 können einen Substituenten aufweisen. x und y stellen jeweils unabhängig 0 oder 1 dar und es gilt 0 ≤ x+y ≤ 1.]
  11. Polymere Komplexverbindung, die sichtbare Lichtemission im festen Zustand aufweist und eine Wiederholungseinheit der vorstehenden Formel (1), eine Wiederholungseinheit, ausgewählt aus den vorstehenden Formeln (12) und (13) und eine Metallkomplexstruktur umfasst, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt.
  12. Polymere Komplexverbindung nach Anspruch 11, wobei Y ein O-Atom oder S-Atom ist.
  13. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 – 10, weiterhin umfassend mindestens eine Art von Material, ausgewählt aus einem Lochtransportmaterial, einem Elektronentransportmaterial und einem lichtemittierenden Material.
  14. Zusammensetzung, umfassend die polymere Komplexverbindung nach Anspruch 11 oder 12, Beschreibungen, und mindestens eine Art von Material, ausgewählt aus einem Lochtransportmaterial, einem Elektronentransportmaterial und einem lichtemittierenden Material.
  15. Tintenzusammensetzung, umfassend eine Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 – 10 oder eine polymere Komplexverbindung nach Anspruch 11 oder 12.
  16. Tintenzusammensetzung nach Anspruch 14, wobei die Viskosität 1 – 100 mPa·s bei 25°C beträgt.
  17. Lumineszierende dünne Folie, umfassend eine Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 – 10 oder eine polymere Komplexverbindung nach Anspruch 11 oder 12.
  18. Leitende dünne Folie, umfassend eine Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 – 10 oder eine polymere Komplexverbindung nach Anspruch 11 oder 12.
  19. Dünne organische Halbleiterfolie, umfassend eine Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 – 10 oder eine polymere Komplexverbindung nach Anspruch 11 oder 12.
  20. Polymere lichtemittierende Vorrichtung, umfassend eine Schicht, umfassend eine Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 – 10 oder eine polymere Komplexverbindung nach Anspruch 11 oder 12, zwischen Elektroden, bestehend aus einer Anode und einer Kathode.
  21. Polymere lichtemittierende Vorrichtung nach Anspruch 20, wobei die Schicht, die eine Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 – 10 oder eine polymere Komplexverbindung nach Anspruch 11 oder 12 umfasst, eine lichtemittierende Schicht ist.
  22. Polymere lichtemittierende Vorrichtung nach Anspruch 21, wobei die lichtemittierende Schicht ferner ein Lochtransportmaterial, ein Elektronentransportmaterial oder ein lichtemittierendes Material umfasst.
  23. Flache Lichtquelle, umfassend eine polymere lichtemittierende Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21.
  24. Segmentdisplay, umfassend eine polymere lichtemittierende Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21.
  25. Punktmatrixdisplay, umfassend eine polymere lichtemittierende Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21.
  26. Flüssigkristalldisplay, umfassend eine polymere lichtemittierende Vorrichtung nach den Ansprüchen 20 oder 21 als Hintergrundbeleuchtung.
  27. Beleuchtung unter Verwendung einer polymeren lichtemittierenden Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21.
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