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Dokumentenidentifikation DE69633942T2 02.03.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000925194
Titel KLARE SCHICHT ZUM SCHUTZ VON BILDERN
Anmelder Minnesota Mining and Manufacturing Company, St. Paul, Minn., US
Erfinder BULL, Jo, Sally, North Saint Paul, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69633942
Vertragsstaaten CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.05.1996
EP-Aktenzeichen 969164847
WO-Anmeldetag 16.05.1996
PCT-Aktenzeichen PCT/US96/07079
WO-Veröffentlichungsnummer 0097043128
WO-Veröffentlichungsdatum 20.11.1997
EP-Offenlegungsdatum 30.06.1999
EP date of grant 24.11.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse B41M 7/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse G03G 8/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      B41M 5/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      G03G 7/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      C08L 27/06(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft eine optisch klare Schicht zur Anwendung auf Bilder auf Substraten, ein Komposit, das die Schicht umfasst, und Verfahren zum Schützen eines bebilderten Substrats.

Elektrografische Prozesse, Tintenstrahlprozesse und dergleichen zum Erzeugen von elektronischen Grafiken werden schnell bevorzugte Verfahren zur Erzeugung von Bildern. Das ScotchprintTM Electronic Graphic System, das im Handel von der Minnesota Mining and Manufacturing Company in St. Paul, Minnesota („3M Company"), erhältlich ist, verwendet einen elektrostatischen Prozess zum Erzeugen eines Bildes und Übertragen dieses Bildes auf ein haltbares Substrat. Eine Beschreibung des Prozesses ist im US-Pat. Nr. 5,114,520 (Wang et al.) zu finden.

Das Bild, das auf einem haltbaren Substrat erzeugt wird, benötigt Schutz vor Abrieb und Ultraviolettlicht. Ein optisch klares, transparentes Decklaminat, das eine optisch klare, transparente, haltbare Folie umfasst, die auf einer Hauptoberfläche durch einen optisch klaren, transparenten Haftklebstoff bedeckt ist, wird vorzugsweise über das Bild auf dem haltbaren Substrat aufgetragen. Im Handel erhältliche klare, transparente Decklaminate umfassen die Folien Produkt Nr. 8910, 8911, 8912, 8913, 8920, 8930 und 8931 der Commercial Graphics Division der 3M Company; St. Paul, Minnesota. Von diesen sind 8913 und 8930 optisch klar. Einige der klaren, transparenten Decklaminate umfassen eine Vinyl- oder Polyesterfolie, welche mit einem Haftklebstoff bedeckt ist, der bis zur Verwendung seinerseits durch eine Papier- oder Polyesterlage geschützt wird. Andere klare, transparente Decklaminate umfassen eine Vinyl- oder Polyesterlage, welche mit einem Schmelzklebstoff bedeckt ist, und eine Scrim-Lage, um Blocken zu verhindern.

Mangels Verwendung eines klaren, transparenten Decklaminats tragen einige Hersteller eine klare Schutzschicht aus einem Vinyl/Acrylmaterial auf, wie beispielsweise die Schutzbeschichtungen Produkt Nr. 3920, 8920, 9720, 66201 und 2120 von der Commercial Graphics Division der 3M Company, um das haltbare bebilderte Substrat zu schützen. Aber solch ein Auftrag einer Flüssigkeit auf eine feste flache Oberfläche ist den Unbeständigkeiten von Klima, Umständen und Facharbeitern ausgesetzt.

Obwohl die optisch klaren, transparenten Decklaminate, die auf dem Fachgebiet bekannt sind, für grafische Verwendungen im Großformat ziemlich annehmbar sind, bleiben vinylbasierte optisch klare, transparente Decklaminatfolien äußerst schwer zu erlangen.

Das Fachgebiet elektronischer Grafiken benötigt eine billige, haltbare, optisch klare, transparente Schicht, um Bilder, welche auf einer Hauptfläche eines Substrats erzeugt werden, zu schützen, wenn verglichen mit anderen transparenten Schichten, die den Fachleuten bekannt sind. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn das Substrat eine perforierte Folie mit Löchern ist, um zu erlauben, durch die nicht bebilderte Oberfläche zu blicken.

Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine billige, haltbare, optisch klare, transparente Schicht gemäß Anspruch 1, welche auf einer Polymertrennlage ausgebildet ist, welche spezifische Oberflächeneigenschaften aufweist, um zu ermöglichen, dass die Schicht der vorliegenden Erfindung eine optische Klarheit innerhalb annehmbarer Bereiche aufweist.

Eine Schicht zum Bedecken und Schützen eines bebilderten Substrats umfasst eine Zusammensetzung, welche Vinylchloridharz, wahlweise Acrylharz, wahlweise Weichmacher und wahlweise Stabilisator umfasst, wobei die Zusammensetzung erhältlich ist, dadurch dass sie auf einer Polymertrennlage mit einem Sheffield-Wert von 1 bis 10 und vorzugsweise Dickenwerten von 0,05 mm (0,002 Inch) bis 0,12 mm (0,005 Inch) gebildet wird.

Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Bilden einer billigen, haltbaren, optisch klaren, transparenten Sicht, welche auf einem Bild erzeugt wird, das sich auf einem haltbaren Substrat befindet. Ein Verfahren zum Bilden der Schicht umfasst die folgenden Schritte: Bilden der optisch klaren, transparenten Schicht der vorliegenden Erfindung mit zwei Hauptoberflächen aus einem Organosol auf einer ersten Polymertrennlage mit einem Sheffield-Wert von 1 bis 10 und vorzugsweise einer Dicke im Bereich von 0,05 mm bis 0,127 mm; gegebenenfalls Kleben eines Feldes von Haftklebstoff auf eine zweite Trennlage; und gegebenenfalls Laminieren des Feldes von Haftklebstoff auf eine freie Hauptoberfläche der optisch klaren, transparenten Schicht; und gegebenenfalls Entfernen der ersten Polymertrennlage; und Kleben der optisch klaren, transparenten Schicht oder, falls vorhanden, des Haftklebstoffs auf ein bebildertes Substrat.

Ein anderer Aspekt der Erfindung ist ein Komposit aus einer billigen, haltbaren, optisch klaren, transparenten Schicht, welche ein haltbares bebildertes Substrat bedeckt. Das Komposit umfasst eine optisch klare, transparente Schicht, welche ein haltbares bebildertes Substrat bedeckt, wobei die optisch klare, transparente Schicht die zuvor aufgezeigte Schicht umfasst und wobei das Substrat eine perforierte Folie umfasst.

Ein Merkmal der Erfindung ist die Bildung der haltbaren, optisch klaren, transparenten Schicht auf einer Polymertrennlage aus einer thermisch verarbeitbaren Zusammensetzung, wobei die Oberflächeneigenschaften der Polymertrennlage die optische Klarheit der Schicht der vorliegenden Erfindung bestimmen.

Ein anderes Merkmal der Erfindung ist die Übertragung der haltbaren, optisch klaren, transparenten Schicht von der zweiten Trennlage auf das haltbare, bebilderte Substrat.

Ein Vorteil der Erfindung ist die Fähigkeit, die optisch klare, transparente Schicht von einer Trennlage auf ein bebildertes Substrat zu übertragen.

Ein anderer Vorteil der Erfindung ist die Fähigkeit der haltbaren, optisch klaren, transparenten Schicht, Stabilisierung und Schutz vor Abrieb und Ultraviolettlichtzersetzung bereitzustellen.

Daher umfasst die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren zum Schützen eines bebilderten Substrats, welches die Schritte des Bildens einer Schicht der vorliegenden Erfindung auf einer Polymertrennlage und Laminieren der Schicht der vorliegenden Erfindung auf das bebilderte Substrat umfasst.

Ausführungsformen der Erfindung werden unter Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen beschrieben.

1 veranschaulicht eine Querschnittsansicht der haltbaren, optisch klaren, transparenten Schicht der vorliegenden Erfindung, welche auf einer Polymertrennschicht hergestellt ist.

2 veranschaulicht eine Querschnittsansicht der haltbaren, optisch klaren, transparenten Schicht der vorliegenden Erfindung während eines Laminierungsschritts des Prozesses der vorliegenden Erfindung.

3 veranschaulicht eine Querschnittsansicht der haltbaren, optisch klaren, transparenten Schicht der vorliegenden Erfindung in Kombination mit einem bebilderten Substrat.

4 veranschaulicht eine Querschnittsansicht der haltbaren, optisch klaren, transparenten Schicht der vorliegenden Erfindung in Kombination mit einem bebilderten Substrat als eine andere Ausführungsform der Erfindung.

1 stellt ein Vorbereitungskomposit 10 dar, welches eine haltbare, optisch klare, transparente Schicht 12 aus einer thermisch verarbeitbaren Organosolzusammensetzung auf einer Polymertrennlage 14 mit glatten Oberflächeneigenschaften, welche die Bildung der optischen Klarheitseigenschaften der Schicht 12 unterstützen, umfasst.

Die Lage 14 kann aus einem Polymertrennlagenmaterial gebildet werden, das den Fachleuten bekannt ist und das eine Oberflächenrauheit, gemessen gemäß dem durch die Technical Association for the Pulp and Paper Industry (TAPPI) in Atlanta, Georgia, veröffentlichten Sheffield-Prüfverfahren TAPPI Test T 538 om-88, von 1 bis 10 Sheffield aufweist. Die Auswahl der Lage 14 sollte beachten, dass die Beschaffenheit der Oberfläche der Lage 14, welche mit der Schicht 12 in Kontakt kommt, das Aussehen der äußeren Oberfläche der Schicht 12 auf dem haltbaren, bebilderten Substrat bestimmt. Nicht einschränkende Beispiele für Trennlagen umfassen siliconbeschichtetes Polyester, harnstoffalkydbeschichtetes Polyester und dergleichen. Besonders bevorzugt wird für die Trennlage 14 eine harnstoffalkydbeschichtetes Polyester mit einer Harnstoffpolymerbeschichtung, welche eine Polharnstoffformulierung mit einer Dicke von 0,005 mm auf einer Polyesterfolie von 0,07 mm umfasst.

Die Trennlage 14 kann einen Glanz im Bereich von 100 bis 150 und vorzugsweise von 120 bis 140 aufweisen. Der Glanz wird unter Verwendung von veröffentlichten Techniken, die den Fachleuten bekannt sind, wie beispielsweise dem ASTM-Standard Nr. D523, durch einen Gardner 60° Glanzmesser gemessen.

Die haltbare, optisch klare, transparente Schicht 12 umfasst eine thermisch verarbeitbare Zusammensetzung, welche Vinylchlorid, wahlweise zusätzliche thermisch verarbeitbare Harze, wahlweise einen Weichmacher und wahlweise einen Stabilisator enthält, wobei die Schicht aus einem Organosol mit einer ausreichenden Schmelztemperatur hergestellt werden kann, um thermisch verarbeitbar zu sein, um zu bewirken, dass sich die Schicht 12 auf der Polymertrennlage 14 bildet, ohne der Oberfläche der Lage 14, welche für die Erzeugung der optischen Klarheitseigenschaften der Schicht 12 verantwortlich ist, Schaden zuzufügen.

Vinylchlorid ist eine industrielle Chemikalie, die im Handel von vielen Quellen auf der ganzen Welt erhältlich ist. Vorzugsweise ist das Vinylchlorid, das in der vorliegenden Erfindung verwendbar ist, ein Vinylchloridharz, welches das Vinylchloridharz Geon umfasst, das im Handel von der B. F. Goodrich Chemical Company in Cleveland, Ohio, erhältlich ist.

Wenn als ein anderes, aber optionales Harz bei der Bildung der Schicht 12 verwendet, ist Acrylharz als eine industrielle Chemikalie, die im Handel von vielen Quellen auf der ganzen Welt erhältlich, problemlos erhältlich. Wünschenswerterweise weist das Acrylharz, das bei der Schicht 12 verwendbar ist, ein Molekulargewicht-Zahlenmittel von 75.000 bis 125.000 auf. Vorzugsweise ist das Acrylharz, das in der vorliegenden Erfindung verwendbar ist, ein Acrylharz, welches das Acrylharz Elavacite umfasst, das ein Molekulargewicht von 100.000 aufweist und im Handel von der ICI Resins in Wilmington, Delaware, erhältlich ist.

Wahlweise umfasst die Zusammensetzung für die Schicht 12 einen Weichmacher, um die Bildung der Schicht 12 und ihre Übertragung auf ein haltbares, bebildertes Substrat zu fördern. Nicht einschränkende Beispiele für Weichmacher umfassen 1,4-Butylenglycol; Adipinsäure; Butyloctylphthalat; Kohlenwasserstoffharz; Di(2-ehtyhexyl)azelat; Dibutylazelat; Dihexylazelat und dergleichen. Besonders bevorzugt wird für einen Weichmacher, wenn in der Zusammensetzung der Schicht 12 gegenwärtig, der Weichmacher Vikoflex 7170, der im Handel von der ATOChem in Philadelphia, PA, erhältlich ist.

Wahlweise umfasst die Zusammensetzung für die Schicht 12 einen Stabilisator, um die Bildung der Schicht 12 zu fördern, Ultraviolettbeständigkeit bereitzustellen und die Übertragung auf ein haltbares, bebildertes Substrat zu unterstützen. Nicht einschränkende Beispiele für Stabilisatoren umfassen Lichtstabilisatoren mit gehindertem Amin der Marke Hal-Lub, Hal-Base, Hal-Carb, Hal-Stab, die im Handel von der Hal-stab Company in Hammond, Indiana, erhältlich sind; den Ultraviolettlichtstabilisator der Marke Nuostable V1923, der im Handel von der Witco in Greenwich, Connecticut, erhältlich ist; den Ultraviolettlichtstabilisator der Marke Cosorb, der im Handel von der 3M Company in St. Paul, Minnesota, erhältlich ist; und HAL-Stabilisatoren der Marke Tinuvin, welche von der Ciba-Geigy Corp. in Greensboro, N. C., erhältlich sind. Besonders bevorzugt werden für einen Stabilisator, wenn in der Zusammensetzung der Schicht 12 gegenwärtig, die HAL-Stabilisatoren Tinuvin 1130 und Tinuvin 292 von Ciba-Geigy oder der Stabilisator Nuostabe V1923.

Die Schicht 12 kann eine Zusammensetzung aufweisen, welche 40 bis 60 Gewichtsprozent Vinylchlorid, 10 bis 30 Gewichtsprozent Acrylharz, 0 bis 33 Gewichtsprozent Weichmacher und 0 bis 10 Gewichtsprozent Stabilisator umfasst.

Wünschenswerterweise kann die Schicht 12 eine Zusammensetzung aufweisen, welche 45 bis 55 Gewichtsprozent Vinylchlorid, 15 bis 30 Gewichtsprozent Acrylharz, 0 bis 20 Gewichtsprozent Weichmacher und 0 bis 8 Gewichtsprozent Stabilisator umfasst.

Vorzugsweise kann die Schicht 12 eine Zusammensetzung aufweisen, welche 47 bis 60 Gewichtsprozent Vinylchlorid, 16 bis 27 Gewichtsprozent Acrylharz, 10 bis 20 Gewichtsprozent Weichmacher und 2 bis 6 Gewichtsprozent Stabilisator umfasst.

Die Zusammensetzung für die Schicht 12 kann durch Lösen der Zutaten in Lösemitteln, wie beispielsweise Ketonen und aromatischen Substanzen, vorzugsweise Diisobutylketon, Lösungsbenzinen, Methylethylketon, Methylisobutylketon und Toluol, insbesondere in gleichen Teilen solcher Lösemittel, hergestellt werden. Die Schicht 12 wird auf die Lage 14 mit einem Trockenbeschichtungsgewicht im Bereich von 0,70 bis 1,10 g mittels Messer oder Gravur aufgetragen, um eine Trockendicke von 0,04 mm bis 0,08 mm zu ergeben. Vorzugsweise weist die Lage 14 eine Dicke im Bereich von 0,5 mm bis 1 mm auf, und die Schicht 12 weist eine Dicke im Bereich von 0,5 mm bis 1 mm auf.

Nach der Beschichtung wird die Schicht 12 auf der Lage 14 getrocknet, um bei einer Temperatur im Bereich von 90°C bis 120°C etwa 2 Minuten lang Lösemittel zu entfernen, dann wird sie in einem Ofen 30 Sekunden bis 60 Sekunden lang bei 175°C bis 205°C geschmolzen. Das Komposit 10 wird dann wahl-, aber vorzugsweise als ein Teil einer Laminierung mit einem Feld von Haftklebstoff (PSA für engl. pressure sensitive adhesive) und einer zweiten Trennlage, welche das PSA-Feld schützt, bis zur Verwendung gelagert.

2 veranschaulicht ein laminiertes Komposit 20, welches aus der Laminierung eines PSA-Feldes 16 (geschützt durch eine zweite Trennlage 18) gebildet ist, das auf eine Hauptoberfläche der Schicht 12 gegenüber der Polymertrennlage 14 laminiert ist.

Das Feld 16 und die Lage 18 werden in einem getrennten Schritt vor der Laminierung gemäß Techniken verbunden, die den Fachleuten bekannt sind.

Das Feld 16 kann jeder herkömmliche Haftklebstoff sein, der eine optische Klarheit aufweist, die mindestens genauso gut und vorzugsweise besser ist als die optischen Klarheitseigenschaften der Schicht 12. Nicht einschränkende Beispiele für solche Haftklebstoffe umfassen Polyacrylate, Polyvinylether, Naturkautschuk, Silicon, Kautschuk, Styrolbutadien, cis-Polybutadien und Styrol-Isopren-Blockcopolymere. Vorzugsweise umfassen Haftklebstoffe, welche in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, Vinyl/Acrylmischungen mit einem Gewichtsprozentverhältnis im Bereich von 50/50 bis 90/10 und vorzugsweise 75/25, sowie eine Viskosität von 1.100 bis 1.500 mPa·s.

Das Feld 16 kann eine laminierte Dicke von 0,013 mm bis 0,05 mm und vorzugsweise von 0,015 mm bis 0,03 mm aufweisen.

Die Trennlage 18 kann aus einem Trennlagenmaterial hergestellt werden, das den Fachleuten bekannt ist. Vorzugsweise weist das Trennlagenmaterial 18 eine Oberflächenrauheit, gemessen gemäß dem TAPPI Test T 538 om-88, von 5 bis 40 Sheffield auf. Die Auswahl der Lage 18 beeinflusst das Aussehen der Schicht 12 und des PSA-Feldes 16 während der Lagerung und vor der Verwendung, welche Material gemäß Kundenpräferenz für die Schicht der vorliegenden Erfindung sein kann. Nicht einschränkende Beispiele für Trennlagen umfassen siliconbeschichtetes Polyester, siliconbeschichtetes Papier, harnstoffalkydbeschichtetes Polyester, harnstoffalkydbeschichtetes Papier und dergleichen. Besonders bevorzugt wird für die Trennlage 18 ein siliconbeschichtetes Polyester, das im Handel von Rexam Release in Chicago, IL, erhältlich ist und eine Siliconbeschichtung mit einer Dicke von 0,005 mm auf einer Polyesterfolie von 0,07 mm aufweist.

Die Trennlage 18 kann einen Glanz im Bereich von 80 bis 130 und vorzugsweise von 100 bis 130 aufweisen. Der Glanz wird unter Verwendung von veröffentlichten Techniken, die den Fachleuten bekannt sind, wie beispielsweise dem ASTM-Standard Nr. D523, durch einen Gardner 60° Glanzmesser gemessen.

Nach der Laminierung des PSA-Feldes 16 auf die Schicht 12 kann die erste Polymertrennlage 14 vor der Lagerung und Verwendung entfernt werden.

3 veranschaulicht im Querschnitt das Aussehen des Endkomposits 30, das aus der Schicht 12 besteht, welche das PSA-Feld 16 aufweist, das auf eine Hauptoberfläche davon geklebt ist und auch auf ein Substrat 22 geklebt ist, das ein Bild 24 auf der Hauptoberfläche davon aufweist, auf welche das Feld 16 geklebt ist. Die Schicht 12 und das PSA-Feld 16 kommen mit einer Hauptoberfläche des Substrats 22 in Kontakt, ohne das Substrat 22 zu umhüllen. Vorzugsweise weist das Substrat 22 das Bild 24 auf einer Hauptoberfläche und ein Feld 24 von Klebstoff (nicht dargestellt) auf der gegenüberliegenden Hauptoberfläche auf. Die Schicht 12 eignet sich nicht, um das Feld 24 von Haftklebstoff zu bedecken.

Das Bild 24 kann unter Verwendung jedes herkömmlichen Prozesses gebildet werden. Nicht einschränkende Beispiele umfassen elektrografische Prozesse, elektrofotografische Prozesse, Tintenstrahldruckprozesse und dergleichen. Wenn Übertragungspapier ScotchprintTM 8601 (3M Company, St. Paul, MN) verwendet wird, wird vorzugsweise ein zusätzlicher Oberflächenbehandlungsprozess verwendet, um die Klarheit durch die Folie zu bewahren. Dieser Prozess wird in der ebenfalls anhängigen, mitübertragenen US-Patentanmeldung Seriennr. 08/577,417 beschrieben, deren Offenbarung durch Bezugnahme hierin aufgenommen wird.

Das Bild 24 kann Farbstoffe, Pigmente oder Kombinationen von beiden aus Tonern, Tinten oder Farben, die den Fachleuten alle bekannt sind, umfassen.

Vorzugsweise umfasst das Bild 24 Zusammensetzungen, welche imstande sind, Verarbeitungstemperaturen von mindestens 100°C und vorzugsweise mindestens 105°C standzuhalten. Diese Folienoberfläche ist für die meisten Tinten, Pigmente, Toner, Farbstoffe und Farben empfänglich.

Das Substrat 22 kann jedes transparente Substrat sein, das den Fachleuten auf dem Gebiet der Bildgrafiken bekannt ist. Nicht einschränkende Beispiele umfassen transparentes Glas, transparente Acrylfolien und transparente Polycarbonatfolien.

Die Schicht 12 und das PSA-Feld 16 werden durch Anwenden von Druck, der hoch genug ist, um das PSA-Feld 16 auf das Substrat 22 zu kleben und vorzugsweise etwa 1 kg bis etwa 5 kg beträgt, von der Lage 18 auf dem Komposit 20 auf das Bild 24 und das Substrat 22 übertragen.

Die Schicht 12 und das PSA-Feld 16 können eine gemeinsame Dicke von 0,05 mm bis 0,13 mm aufweisen, wenn auf das Bild 24 und das Substrat 22 geklebt. Vorzugsweise beträgt die Dicke 0,10 mm bis 0,13 mm.

Nach dem Auftragen der Schicht 12 und des PSA-Feldes 16 auf das Bild 24 und das Substrat 22 kann die Lage 18 entfernt, eingerollt und zur späteren Verwendung recycelt werden.

Maschinen, die herkömmlicherweise bei der Bildung von haltbaren, bebilderten Substraten verwendet werden, können für die selbstklebende Übertragung der Schicht 12 auf das Substrat 22 verwendet werden. Nicht einschränkende Beispiele für Maschinen umfassen Laminiermaschinen, wie beispielsweise Laminiermaschinen der Marke ScotchprintTM 9540 und 9542 von der 3M Company.

4 veranschaulicht eine alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei vor dem Ankleben des PSA-Feldes 16 ein Bild 26 auf der Schicht 12 des Komposits 10 angeordnet wird und dann die Übertragungsschicht 12 und das PSA-Feld 16 mit dem Bild 26 zwischen der Schicht 12 und dem PSA-Feld 16 auf das Substrat 22 (mit oder ohne ein zweites Bild 24, wie in 4 zu sehen) geklebt werden, um zum Endkomposit 30 zu werden. In dieser Ausführungsform kann ein elektrostatischer Bildübertragungsprozess, wie beispielsweise das System ScotchprintTM Electronic Imaging, und elektrostatisches Abbildungspapier, wie beispielsweise das Bildübertragungspapier Nr. 8601, die beide im Handel von der 3M Company erhältlich sind, verwendet werden, um ein Vierfarbtonerbild vom Papier auf der Schicht 12 anzuordnen, wonach ein PSA-Feld 16 angeklebt und die Lage 14 abgezogen wird, wodurch das Bild 26 auf der Schicht 12 zur Laminierungsübertragung auf eine wünschenswerte haltbare Folie zurückgelassen wird.

Die Verwendung der Schicht 12 stellt Schutz vor Abrieb und Ultraviolettlicht für das Bild 24, das Bild 26 und das Substrat 22 bereit.

Die Abrasivität für die Schicht 12 der vorliegenden Erfindung, bevor sich das Bild 24 abnutzt, beträgt in Abhängigkeit von der verwendeten Substratart 500 bis 2.000 Zyklen und vorzugsweise 500 bis 1.000 Zyklen mit CS-10-Schleifscheiben, die im Handel von der Taber Industries in Tonowanda, New York, erhältlich sind.

Die Schicht 12 stellt Schutz für das Bild 24 und das Substrat 22 bereit, ohne das Aussehen des Bildes zu beeinträchtigen. Die Schicht 18 ist optisch klar und transparent, wie durch visuelle Wahrnehmung bestimmt. Vorzugsweise gewährt die optische Klarheit bei Messung mit einem Standardbilderkennungstest und ohne die Folie zwischen dem Betrachterauge und dem Schaubild eine annehmbare Sicht.

Weitere Ausführungsformen der Erfindung werden in den folgenden Beispielen beschrieben.

Beispiele Beispiel 1: Herstellung einer klaren Schutzschicht

Eine klare Schutzschicht wurde auf einem harnstoffalkydbeschichteten Polyester hergestellt, welches eine Harnstoffpolymerbeschichtung umfasst, die eine Polyharnstoffalkydformulierung mit einer Dicke von 0,005 mm auf einer Polyesterfolie von 0,07 mm aus den folgenden Komponenten aufweist.

46,7 Gewichtsprozent Vinylharz Geon 178 (B. F. Goodrich, Cleveland, Ohio); 17,9 Gewichtsprozent Acrylharz Elvacite (ICI Resins, Wilmington, Delaware); 17,2 Gewichtsprozent Weichmacher Vikoflex 7170 (ATOChem, Philadelphia, PA); 2,3 Gewichtsprozent HAL-Stabilisator Tinuvin 292 (Ciba-Geigy, Greensboro, N-C.); 2,3 Gewichtsprozent Stabilisator Nuostabe V1923 (Witco, Greenwich, CT) und 13,6 Gewichtsprozent eines Lösemittelsystems aus zwei Teilen Diisobutylketon und einem Teil Lösungsbenzinen.

Eine Schicht wurde mittels Messer auf die Lage mit einer Nassdicke von 0,127 mm aufgetragen und getrocknet, um bei einer Temperatur von 120°C 2 Minuten lang Lösemittel zu entfernen, und dann in einem Ofen 45 Sekunden lang bei 175°C auf eine Trockendicke von etwa 0,05 mm geschmolzen.

Beispiel 2: Herstellung eines Klebstofflaminats

Ein Klebstoff wurde aus den folgenden Komponenten hergestellt: VYHH (Union Carbide, Danbury, CT) 69 Teile Acryloid B82 (Rohm and Haas, Philadelphia, PA) 17 Teile Paraplex G62 (C. P. Hall, Bedford Park, IL) 14 Teile

Die Komponenten wurden in einer Lösemittelmischung, welche gleiche Teile Xylol, Methylethylketon und Methylisobutylketon umfasste, gelöst, um eine Endlösungsviskosität von 1.100 bis 1.600 mPa·s zu ergeben. Ein Feld von Lösung wurde mittels Messer bei 0,076 mm Nassdicke auf eine siliconbeschichtete Polyestertrennlage mit einer Siliconbeschichtung von 0,005 mm Dicke auf einer Polyesterfolie von 0,07 mm (Rexam Release, Chicago, IL) aufgetragen und bei 120°C 2 Minuten lang getrocknet, um eine Trockendicke von 0,0025 mm zu erhalten.

Beispiel 3: Laminat

Die Schicht auf der Lage von Beispiel 1 wurde dann mit dem Klebstofffeld von Beispiel 2 in Kontakt gebracht, um das Laminat, wie in 2 zu sehen, bei Anwenden eines Drucks von etwa 2,3 kg/cm2 zu erzeugen.


Anspruch[de]
  1. Optisch klare und transparente Schicht (12, 22) zum Abdecken und Schützen eines bebilderten Substrats (24), umfassend:

    eine Zusammensetzung, welche Vinylchloridharz, wahlweise Acrylharz, wahlweise Weichmacher und wahlweise Stabilisator umfasst, wobei die Zusammensetzung erhältlich ist, dadurch dass sie auf einer Polymertrennlage mit einer Glattheit mit einem Sheffield-Wert von 1 bis 10 gebildet wurde.
  2. Schicht nach Anspruch 1, wobei die Schicht Teil eines Komposits ist, welches ein Feld von Haftklebstoff und eine zweite Trennlage umfasst.
  3. Schicht nach Anspruch 1, welche ferner Acrylharz umfasst.
  4. Schicht nach Anspruch 1, welche ferner Weichmacher und Stabilisator umfasst.
  5. Schicht nach Anspruch 3, wobei die Menge an Vinylchloridharz 49 bis 72 Gewichtsprozent beträgt; die Menge an Acrylharz 9 bis 33 Gewichtsprozent beträgt; die Menge an Weichmacher 0 bis 25 Gewichtsprozent beträgt und die Menge an Stabilisator 0 bis 8 Gewichtsprozent beträgt.
  6. Schicht nach Anspruch 4, wobei die Menge an Vinylchloridharz 55 bis 65 Gewichtsprozent beträgt; die Menge an Acrylharz 16 bis 27 Gewichtsprozent beträgt; die Menge an Weichmacher 10 bis 16 Gewichtsprozent beträgt und die Menge an Stabilisator 2 bis 6 Gewichtsprozent beträgt.
  7. Schicht nach Anspruch 6, wobei die Schicht eine Dicke aufweist, welche von 0,05 mm bis 0,13 mm beträgt.
  8. Schicht nach Anspruch 7, wobei die Schicht unter Verwendung eines Drucks, welcher 0,7 kg/cm2 bis 4,2 kg/cm2 beträgt, auf das bebilderte Substrat geklebt wird.
  9. Verfahren zum Schutz eines bebilderten Substrats, umfassend die folgenden Schritte:

    (a) Bilden der optisch klaren, transparenten Schicht nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit zwei Hauptoberflächen aus einem Organosol auf einer ersten Polymertrennlage mit einem Sheffield-Wert von 1 bis 10;

    (b) gegebenenfalls Kleben eines Feldes von Haftklebstoff auf eine zweite Trennlage; und

    (c) gegebenenfalls Laminieren des Feldes von Haftklebstoff auf eine freie Hauptoberfläche der optisch klaren, transparenten Schicht; und

    (d) gegebenenfalls Entfernen der ersten Polymertrennlage; und

    (e) Kleben der optisch klaren, transparenten Schicht oder, falls vorhanden, des Haftklebstoffs auf ein bebildertes Substrat.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, welches ferner den Schritt des Entfernens der zweiten Trennlage umfasst.
  11. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der Laminierschritt einen Druck verwendet, welcher 1,7 kg/cm2 bis 4,2 kg/cm2 beträgt.
  12. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Menge an Vinylchloridharz 40 bis 60 Gewichtsprozent beträgt; die Menge an Acrylharz 10 bis 30 Gewichtsprozent beträgt; die Menge an Weichmacher 0 bis 25 Gewichtsprozent beträgt und die Menge an Stabilisator 0 bis 8 Gewichtsprozent beträgt.
  13. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Menge an Vinylchloridharz 45 bis 55 Gewichtsprozent beträgt; die Menge an Acrylharz 15 bis 30 Gewichtsprozent beträgt; die Menge an Weichmacher 10 bis 16 Gewichtsprozent beträgt und die Menge an Stabilisator 2 bis 6 Gewichtsprozent beträgt.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei die Schicht eine Dicke von 0,04 mm bis 0,08 mm aufweist.
  15. Verfahren nach Anspruch 9, wobei das bebilderte Substrat eine haltbare Folie ist.
  16. Komposit, umfassend eine optisch klare, transparente Schicht, welche ein bebildertes Substrat bedeckt, wobei das Substrat eine perforierte Folie beinhaltet, und wobei die optisch klare, transparente Schicht eine Schicht nach einem der Ansprüche 1 bis 9 umfasst.
  17. Verfahren zum Schutz eines bebilderten Substrats, welches die folgenden Schritte umfasst: Bilden einer Schicht nach einem der Ansprüche 1 bis 9 auf einer Polymertrennlage und Laminieren der Schicht auf ein bebildertes Substrat.
  18. Verfahren zum Schutz des bebilderten Substrats nach Anspruch 17, wobei die Schicht auch ein Bild auf einer Hauptoberfläche davon aufweist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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