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Dokumentenidentifikation DE69732184T2 02.03.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000932466
Titel FUTTER
Anmelder Power Tool Holders Inc., Christiana, Del., US
Erfinder BARTON, B., Christopher, Seneca, US;
STEADINGS, W., Stephen, Seneca, US
Vertreter Canzler & Bergmeier, Patentanwälte, 85055 Ingolstadt
DE-Aktenzeichen 69732184
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, LI, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.08.1997
EP-Aktenzeichen 979413416
WO-Anmeldetag 29.08.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/US97/14170
WO-Veröffentlichungsnummer 0098014294
WO-Veröffentlichungsdatum 09.04.1998
EP-Offenlegungsdatum 04.08.1999
EP date of grant 05.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse B23B 31/12(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft generell Spannfutter zur Verwendung mit Bohrern bzw. mit Elektro- oder Druckluft-Kraftantrieben. Genauer betrifft die vorliegende Erfindung ein Spannfutter des schlüssellosen Typs, welches per Hand oder durch Betätigung des Antriebsmotors gespannt bzw. gelöst werden kann.

Sowohl Hand- als auch Elektro- oder Druckluft-Werkzeugantriebe sind gut bekannt. Obgleich Spiralbohrer die häufigsten Werkzeuge derartiger Antriebe sind, können die Werkzeuge auch Schraubendreher, Mutternschlüssel, Umlauffeilen, aufgesetzte Schleifsteine und andere Schneide- bzw. Abtragewerkzeuge umfassen. Aufgrund der Tatsache, daß die Werkzeuge Schäfte veränderlichen Durchmessers aufweisen können oder der Querschnitt des Werkzeugschafts polygonal sein kann, ist die Vorrichtung gewöhnlich mit einem Spannfutter versehen, welches in einem relativ breiten Bereich einstellbar ist. Das Spannfutter kann durch eine Gewinde- bzw. Konusbohrung an dem Antrieb befestigt sein.

In der Technik wurde eine breite Vielfalt von Spannfuttern entwickelt. Bei der einfachsten Spannfutterausführung werden drei Backen, welche in Umfangsrichtung in etwa 120° Abstand voneinander angeordnet sind, durch in einem Winkel angeordnete Durchgänge in einem Körper, welcher an der Antriebswelle eines Antriebs angebracht und derart eingerichtet ist, daß eine Drehung des Körpers in einer Richtung gegen einen gehaltenen Gewindering, welcher sich mit den Backen in Eingriff befindet, die Backen in Greifbeziehung mit dem zylindrischen Schaft eines Werkzeugs drängt, während eine Drehung in der entgegengesetzten Richtung die Greifbeziehung löst, gehalten. Ein derartiges Spannfutter kann schlüssellos sein, wenn dieses per Hand gespannt und gelöst werden kann. Ein Beispiel eines derartigen Spannfutters ist in dem U.S.-Patent Nr. 5 125 673, welches dem vorliegenden Rechtehalter gewöhnlich übertragen ist, und unter dem Titel „Non-impact Keyless Chuck" offenbart, und dessen gesamte Offenbarung ist durch den vorliegenden Verweis in der vorliegenden Schrift aufgenommen.

Ungeachtet des Erfolgs schlüsselloser Spannfutter, wie etwa in dem U.S.-Patent 5,125,673 dargelegt, sind verschiedene Bauweisen schlüsselloser Spannfutter für eine Vielzahl von Anwendungen wünschenswert. Bei einem herkömmlichen Spannfutter, welches verwendet wird, um einen Bohrer zu befestigen, welcher beispielsweise zum Schlagbohren verwendet wird, können die Schwingungen, welche durch eine Verwendung des Werkzeugs entstehen, bewirken, daß sich der Griff der Backen um den Schaft des Werkzeugs löst. Dies kann sowohl für das Werkstück als auch für die Arbeitsweise des Werkzeugs unerwünschte Folgen bewirken.

EP-A-0 710 520 offenbart ein Spannfutter, welches dem Vorkennzeichnungsabschnitt von Anspruch 1 entspricht, welcher der vorliegenden Schrift beigefügt ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung berücksichtigt die vorangehenden Überlegungen und betrifft diese. Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Spannfutter zu schaffen, wobei die Schwingungen während einer Verwendung nicht bewirken, daß sich der Griff der Backen um den Schaft des Werkzeugs löst.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes schlüsselloses Spannfutter zu schaffen.

Es ist eine weitere Aufgabe, ein schlüsselloses Spannfutter, welches ein wirksames Spannen des Gewinderings auf den Backen während einer Arbeitsverwendung ermöglicht, zu schaffen.

Es ist eine weitere Aufgabe, ein schlüsselloses Spannfutter zu schaffen, welches eine minimale Anzahl individueller Bauelemente, welche zusammenzusetzen sind, aufweist.

Diese und weitere Aufgaben werden durch Schaffen eines Spannfutters zum Halten des Schafts eines Werkzeug zur Verwendung mit einem manuellen oder kraftgetriebenen Antrieb, welcher eine drehbare Antriebswelle aufweist, gelöst, wobei das Spannfutter umfaßt:

  • a) ein generell zylindrisches Körperelement, welches einen Schnauzenabschnitt und einen Schwanzabschnitt aufweist, wobei der Schwanzabschnitt eine Axialbohrung, welche darin ausgebildet ist, für einen Paßeingriff mit der Antriebswelle des Antriebs aufweist, welche darin ausgebildet ist, wobei der Schnauzenabschnitt eine Axialbohrung, welche darin ausgebildet ist, und eine Vielzahl von in einem Winkel angeordneten Durchgängen, welche dadurch hindurch verlaufend ausgebildet sind und die Axialbohrung des Schnauzenabschnitts kreuzen, aufweist;
  • b) eine Vielzahl von Backen, wobei ein getrennter Backen der Backen verschiebbar in einem der in einem Winkel angeordneten Durchgänge angeordnet ist, wobei jeder der Backen eine Backenstirnfläche, welche auf einer Seite davon ausgebildet ist, und Gewindegänge, welche auf der gegenüberliegenden Seite davon ausgebildet sind, aufweist;
  • c) einen Gewindering, welcher derart angebracht ist, daß dieser gegen das Körperelement drehbar ist und sich in Eingriff mit den Gewindegängen an den Backen befindet;
  • d) ein generell zylindrisches Hülsenelement, welches in Mitnahmeeingriff mit dem Gewindering und über dem Schnauzenabschnitt des Körperelements liegend eingerichtet und angeordnet ist, wodurch eine Drehung des Hülsenelements gegen das Körperelement eine Bewegung der Backen bewirkt; und
  • e) ein Sperrklinkenelement, welches derart eingerichtet und angeordnet ist, daß, wenn die Backen vorzugsweise einen Schaft des Werkzeugs greifen, das Sperrklinkenelement derart angeordnet werden kann, daß dieses gegen eine Drehung gegen den Gewindering und das Körperelement festgehalten wird, so daß ein vorbestimmtes Lösedrehmoment ausgeübt werden muß, bevor sich der Gewindering gegen das Körperelement drehen kann; dadurch gekennzeichnet, daß das Spannfutter ferner umfaßt:
  • f) eine Gewinderingshalterung, welche im Hinblick auf das Körperelement geeignet eingerichtet und angeordnet ist, um die Laufstrecke des Gewinderings gegen das Körperelement in der Axialrichtung zu begrenzen, wobei die Gewinderingshalterung einen Eingriffsabschnitt definiert; und
  • g) wobei das Sperrklinkenelement geeignet eingerichtet ist, um mit dem Eingriffsabschnitt ineinanderzugreifen, wenn die Backen vorzugsweise den Schaft eines Werkzeugs greifen und das Sperrklinkenelement dadurch gegen eine Drehung gegen das Körperelement festgehalten wird, bis ein vorbestimmtes Lösedrehmoment ausgeübt wird, um zu ermöglichen, daß sich der Gewindering gegen das Körperelement dreht.

Das Spannfutter umfaßt ein Gewinderingshalterungselement, welches derart eingerichtet und angeordnet ist, daß dieses mit dem vorderen zylindrischen Abschnitt des Körperelements in einer Weise zusammenwirkt, daß der Gewindering im Hinblick auf eine Bewegung davon in Axialrichtung zu dem Schnauzenabschnitt des Körperelements hin zurückgehalten wird. Die Gewinderingshalterung weist einen unteren Abschnitt auf, welcher an dem vorderen zylindrischen Abschnitt des Körperelements angebracht ist. Die äußere Oberfläche des Gewinderingshalterungselements umfaßt einen Eingriffsabschnitt, welcher zylindrisch gestaltet ist und derart angeordnet ist, daß die Gewinderingshalterung den Gewindering im Hinblick auf eine Bewegung davon in Axialrichtung zu dem Schnauzenabschnitt des Körperelements hin zurückhält. Bei einigen Ausführungsbeispielen umfaßt die äußere Oberfläche des Eingriffsabschnitts des Gewinderingshalterungselements einen Sperradabschnitt, welcher zylindrisch gestaltet ist und Zähne aufweist, um eine gerändelte bzw. geriefte Oberfläche bereitzustellen. Bei anderen Ausführungsbeispielen umfaßt die äußere Oberfläche des Eingriffsabschnitts des Gewinderingshalterungselements einen Reibradabschnitt, welcher zylindrisch gestaltet ist, mit einer ungerändelten bzw. ungerieften Oberfläche.

Das Spannfutter umfaßt ferner ein Sperrklinkenelement, welches derart angeordnet ist, daß dieses selektiv gegen das Hülsenelement und gegen das Körperelement drehbar ist. Das Sperrklinkenelement kann mit einem elastischen Arretierungsabschnitt versehen sein, und das Hülsenelement kann mit dem Arretierungsabschnitt des Sperrklinkenelements durch mindestens einen Eingriffsvorsprung, welcher an einer inneren Oberfläche des Hülsenelements ausgebildet ist, ineinandergreifen. Das Sperrklinkenelement kann mindestens einen elastischen Arm aufweisen, welcher zu dem Hülsenelement hin vorgespannt ist, und dieser Arm kann mindestens einen Eingriffsabschnitt aufweisen, welcher benachbart zu dem Eingriffsabschnitt der Gewinderingshalterung eingerichtet und angeordnet ist. Der Eingriffsabschnitt des Sperrklinkenelements und der Eingriffsabschnitt der Gewinderingshalterung können selektiv derart angeordnet werden, daß diese geeignet zusammenwirken, um zu bewirken, daß der Gewindering und das Hülsenelement nicht gegen das Körperelement drehbar sind. Bei einer derartigen Anordnung wirkt ein Haltedrehmoment, um eine Relativdrehung zwischen dem Sperrklinkenelement und der Hülse (und dem Gewindering, welcher geeignet mit der Hülse verbunden ist) zu verhindern, und wirkt ein Haltedrehmoment, um eine Relativdrehung zwischen dem Sperrklinkenelement und dem Körperelement zu verhindern. Der Bediener muß eine vorbestimmtes Lösedrehmoment zwischen der Hülse (und dem Gewindering, welcher von der Hülse mitgenommen wird) und dem Körperelement ausüben, um zu ermöglichen, daß sich der Gewindering gegen das Körperelement dreht. Durch Ausüben des Lösedrehmoments auf die Hülse löst der Bediener das Sperrklinkenelement, so daß es ermöglicht wird, daß die Hülse den Gewindering gegen das Körperelement dreht.

Bei einigen Ausführungsbeispielen ermöglicht ein Sperrklinkenhalter, daß die Hülse und der Gewindering um einen begrenzten Winkel selektiv gegeneinander gedreht werden. Während bei anderen Ausführungsbeispielen das Sperrklinkenelement und der Gewindering aneinander befestigt sind, so daß sich diese stets einheitlich drehen. Bei einigen der letzteren Ausführungsbeispiele ist der Sperrklinkenhalter an dem Gewindering angebracht bzw. ist in dem Gewindering definiert.

Das Körperelement des Spannfutters kann einen Druckaufnahmeabschnitt umfassen. Das Körperelement kann mittels einer Lageranordnung, welche zwischen dem Gewindering und dem Körperelement angeordnet ist, derart angeordnet sein, daß dieses gegen den Gewindering drehbar ist. Alternativ kann eine reibungsvermindernde Oberfläche, welche als Beschichtung ausgebildet ist, welche mindestens entweder auf dem Körperelement oder auf dem Gewindering angeordnet ist, verwendet werden. Ferner kann das Spannfutter eine abgeschlossene Wälzlageranordnung umfassen, welche benachbart zu dem Druckaufnahmeabschnitt angeordnet ist.

Weitere Aufgaben, Merkmale und Aspekte der vorliegenden Erfindung werden im folgenden genauer erörtert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Eine vollständige und nachvollziehbare Offenbarung der vorliegenden Erfindung, welche die beste Ausführungsweise davon umfaßt, für gewöhnlich Fachkundige wird genauer im Rest der Beschreibung unter Verweis auf die beigefügten Figuren dargelegt, wobei:

1 eine Anordnungsansicht eines Spannfutters gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung aus erhöhter Perspektive ist;

2 eine Vorderseitendraufsicht, teilweise in Ausschnitt, des Ausführungsbeispiels des Spannfutters ist, welches in den 1, 3 und 4 dargestellt ist;

3 eine Querschnittsansicht gemäß der Richtung der Pfeile, welche durch 3-3 gekennzeichnet sind, in 2 ist, wobei sich das Spannfutter in einer Arbeitsstellung des Öffnens bzw. Schließens befindet;

4 eine Querschnittsansicht gemäß der Richtung der Pfeile, welche durch 4-4 gekennzeichnet sind, in 2 ist, wobei sich das Spannfutter in einer arretierten Arbeitsstellung befindet;

5 eine Anordnungansicht alternativer Ausführungsbeispiele bestimmter Bauelemente der Bauelemente, welche in den 14 dargestellt sind, aus erhöhter Perspektive ist;

6 eine Querschnittsansicht der alternativen Ausführungsbeispiele ist, welche in 5 dargestellt sind, angeordnet gemäß der Ansicht, welche in 3 für das Ausführungsbeispiel von 1 dargestellt ist, und wobei sich das Spannfutter in einer öffnenden bzw. schließenden Arbeitsstellung befindet;

7 eine Querschnittsansicht der alternativen Ausführungsbeispiele ist, welche in 5 dargestellt sind, angeordnet gemäß der Ansicht, welche in 4 für das Ausführungsbeispiel von 1 dargestellt ist, und wobei sich das Spannfutter in einer arretierten Arbeitsstellung befindet;

8 eine Anordnungsansicht alternativer Ausführungsbeispiele bestimmter Bauelemente der Bauelemente, welche in den 14 dargestellt sind, aus erhöhter Perspektive ist;

9 eine Querschnittsansicht der alternativen Ausführungsbeispiele ist, welche in 8 dargestellt sind, angeordnet gemäß der Ansicht, welche in 3 für das Ausführungsbeispiel von 1 dargestellt ist, und wobei sich das Spannfutter in einer öffnenden bzw. schließenden Arbeitsstellung befindet;

10 eine Querschnittsansicht der alternativen Ausführungsbeispiele ist, welche in 8 dargestellt sind, angeordnet gemäß der Ansicht, welche in 4 für das Ausführungsbeispiel von 1 dargestellt ist, und wobei sich das Spannfutter in einer arretierten Arbeitsstellung befindet;

11 eine Anordnungansicht alternativer Ausführungsbeispiele bestimmter Bauelemente der Bauelemente, welche in den 14 dargestellt sind, aus erhöhter Perspektive ist;

12 eine Querschnittsansicht der alternativen Ausführungsbeispiele ist, welche in 11 dargestellt sind, angeordnet gemäß der Ansicht, welche in 3 für das Ausführungsbeispiel von 1 dargestellt ist, und wobei sich das Spannfutter in einer öffnenden bzw. schließenden Arbeitsstellung befindet; und

13 eine Querschnittsansicht der alternativen Ausführungsbeispiele ist, welche in 11 dargestellt sind, angeordnet gemäß der Ansicht, welche in 4 für das Ausführungsbeispiel von 1 dargestellt ist, und wobei sich das Spannfutter in einer arretierten Arbeitsstellung befindet.

Durch wiederholte Verwendung von Bezugszeichen in der vorliegenden Beschreibung und Zeichnung sollen gleiche bzw. analoge Merkmale bzw. Elemente der Erfindung dargestellt werden.

Genaue Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele

Für gewöhnlich Fachkundige ist zu ersehen, daß die vorliegende Erörterung lediglich eine Beschreibung beispielhafter Ausführungsbeispiele darstellt und nicht in der Absicht erfolgt, die weiteren Aspekte vorliegende Erfindung zu begrenzen, wobei diese weiteren Aspekte in der beispielhaften Konstruktion verwirklicht sind.

In 1 ist ein erfindungsgemäßes Spannfutter 20 dargestellt, wobei dieses eine mittlere Längsachse aufweist, welche durch die Strichlinie dargestellt ist, welche durch die Ziffer 21 bezeichnet ist. Das Spannfutter 20 umfaßt ein Hülsenelement 22, ein optionales hinteres Hülsenelement 24, ein Körperelement 26 und eine Vielzahl von Backen 28. In 2 ist der Umriß des Abschnitts 16 des Teils des Körperelements 26, welches sich hinter einem Backen 28 befindet, in Durchsichtsdarstellung durch die Umriß-Strichlinie dargestellt. Der Abschnitt eines Backens 28, welcher sich vor dem Körperelement 26 nach außen erstreckt, ist gleichfalls in 2 in Durchsichtsdarstellung durch die Umriß-Strichlinie dargestellt.

In 1 und 2 weist das Körperelement 26 generell eine zylindrische Gestalt auf und umfaßt einen Schnauzenabschnitt bzw. vorderen Abschnitt 23 und einen Schwanzabschnitt bzw. hinteren Abschnitt 25. Wie in 2 dargestellt, ist eine Axialbohrung 27 in dem Schnauzenabschnitt 23 des Körperelements 26 ausgebildet. Die Axialbohrung 27 ist etwas größer als der größte Werkzeugschaft, für dessen Aufnahme das Spannfutter angelegt ist. Wie in 1 dargestellt, ist eine Gewindebohrung 29 in dem Schwanzabschnitt 25 des Körpers 26 ausgebildet und weist eine Normgröße für einen Paßeingriff mit der Antriebswelle eines Kraft- oder Handantriebs (nicht dargestellt) auf. Obgleich eine Gewindebohrung 29 dargestellt ist, kann eine derartige Bohrung durch eine Konusbohrung mit einer Normgröße für einen Paßeingriff durch eine konische Antriebswelle ersetzt werden. Die Bohrungen 27, 29 können bei dem mittleren Bereich 31 (1) des Körperelements 26 verbunden sein.

Wie in 1 und 2 dargestellt, ist ein getrennter Durchgang 30 in dem Körperelement 26 ausgebildet, um jeden Backen 28 aufzunehmen. Es ist eine Vielzahl von Backen 28 und entsprechenden Durchgängen vorgesehen. In 1 ist, wenn drei Backen 28 verwendet werden, jeder Backen 28 durch einen Winkel von etwa 120 Grad von dem benachbarten Backen getrennt. Die Längsachsen der Durchgänge 30 und der Backen 28 sind in einem Winkel zu der Längsachse 21 des Spannfutters angeordnet, kreuzen jedoch die Spannfutterachse bei einem gemeinsamen Punkt vor dem Spannfutterkörper 26. Wie in 1 und 2 dargestellt, weist jeder Backen 28 eine Werkzeugeingriffsfläche 32 auf, welche generell parallel zu der Längsachse des Spannfutterkörpers 26 verläuft. Ferner weist jeder Backen 28 Gewindegänge 34 an dessen äußerer Oberfläche, welche gegenüber der Werkzeugeingriffsfläche 32 angeordnet ist, auf. Es können Gewinde 34 jedes geeigneten Typs und mit jeder geeigneten Steigung innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wie für Fachkundige einfach ersichtlich ist.

Wie in 1 und 2 dargestellt, umfaßt das Körperelement 26 ein Druckringelement 36, welches bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel einen integrierten Abschnitt des Körperelements 26 bildet und den Druckaufnahmeabschnitt 36 des Körperelements 26 bildet. Obgleich dies gegenwärtig nicht bevorzugt ist, kann das Druckringelement 36 ein von dem Körperelement getrenntes Bauelement sein. Wie in 1 dargestellt, umfaßt das Druckringelement 36 einen Stufenabschnitt 38 auf, welcher für einen Eingriff mit dem Kreisflansch bzw. dem äußeren Laufring einer abgeschlossenen Wälzlageranordnung 42 angelegt sein kann, wie im folgenden genauer beschrieben. Das Druckringelement 36 umfaßt eine Vielzahl von Backenführungskanälen 40. Jeder Backenführungskanal 40 ist in Anordnung um den Schubringabschnitt 36 in Ausrichtung mit einem entsprechenden Durchgang 30 ausgebildet, um eine Bewegung (Rückzug und Ausfahren) des entsprechenden Backens 28 durch den Führungskanal 40 zu ermöglichen.

Gemäß 1 und 2 kann der Schwanzabschnitt 25 des Körperelements 26 einen hinteren zylindrischen Abschnitt 44 umfassen, wobei sich eine gerändelte Oberfläche 46 darauf befindet, um eine optionale hintere Hülse 24 aufzunehmen, welche darauf gedrückt wird, wenn dies erwünscht ist. Wie in 1 dargestellt, umfaßt der Körper 26 ferner einen ersten konischen Abschnitt 48, welcher sich von dem hinteren zylindrischen Abschnitt 44 zu dem Bereich des Druckrings 36 erstreckt. Ein erster mittlerer zylindrischer Abschnitt 51 erstreckt sich von dem Bereich des Druckrings 36 zu einem zweiten mittleren zylindrischen Abschnitt 52, welcher einen kleineren Durchmesser als der erste mittlere zylindrische Abschnitt 51 aufweist.

Wie in 1 und 2 dargestellt, erstreckt sich ein vorderer zylindrischer Abschnitt 53 von einem Ende des zweiten mittleren zylindrischen Abschnitts 52 zu einem abgeschrägten Schnauzenabschnitt 56, welcher dafür angelegt ist, ein Schnauzenstück 58 aufzunehmen, um die Hülse 22 in Mitnahmeeingriff mit einem Gewindering zu halten, wie im folgenden genauer erläutert wird. Alternativ kann ein Schnappring oder ähnliches verwendet werden, um die Hülse 22 in Position zu halten, oder die Hülse 22 kann auf den Gewindering gedrückt oder in anderer Weise an diesem befestigt werden (im folgenden beschrieben).

Das Spannfutter der vorliegenden Erfindung umfaßt ferner einen Gewindering, welcher derart angebracht ist, daß dieser gegen das Körperelement drehbar ist und sich in Eingriff mit den Gewindegängen an den Backen befindet. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Gewindering in Form eines einteiligen Gewinderings gestaltet, kann jedoch in zwei oder mehr Teilen ausgebildet sein, welche miteinander verbunden oder lediglich konzentrisch angeordnet werden können. Wie in 1 und 2 dargestellt, umfaßt ein Gewindering 60 Gewindegänge 62 für einen Paßeingriff mit Gewindegängen 34 an dem Backen 28, wodurch, wenn der Gewindering 60 gegen den Körper 26 gedreht wird, die Backen 28 in einer bestimmten Richtung entlang der Längsachse der Durchgänge 30 vorgerückt bzw. zurückgezogen werden. Diese Richtung weist eine Komponente in Richtung der Längsachse des Körperelements 26 auf.

Bei dem Spannfutter der vorliegenden Erfindung sind der Gewindering und die Hülse derart eingerichtet und angeordnet, daß eine Drehung von einem davon um die Längsachse des Spannfutters zu einer Drehung des anderen um die gleiche Achse führt. Wie in den 1, 3 und 4 dargestellt, kann der Gewindering 60 Mitnehmerschlitze 66 (lediglich in 1 zu sehen) zum Paßeingriff mit Mitnehmerrippen 68 an der Hülse 22 umfassen. In dieser Weise ist der Gewindering 60 mit der Hülse 22 verzahnt, so daß sich, wenn die Hülse 22 gedreht wird, der Gewindering 60 gemeinsam mit dieser dreht und die Backen 28 bewegt, wie oben dargelegt.

Das Spannfutter der vorliegenden Erfindung kann ein Gewinderingshalterungselement umfassen, welches derart eingerichtet und angeordnet ist, daß dieses mit dem vorderen zylindrischen Abschnitt des Körperelements in einer Weise zusammenwirkt, daß der Gewindering im Hinblick auf eine Bewegung davon in Axialrichtung zu dem Schnauzenabschnitt des Körperelements hin zurückgehalten wird. Die äußere Oberfläche des Gewinderingshalterungselements umfaßt einen Eingriffsabschnitt, welcher zylindrisch gestaltet ist und derart angeordnet ist, daß die Gewinderingshalterung den Gewindering im Hinblick auf eine Bewegung davon in Axialrichtung über einen bestimmten Punkt hinaus zu dem Schnauzenabschnitt des Körperelements hin zurückhält. Wie in 1 dargestellt, ist eine Gewinderingshalterung generell durch die Ziffer 64 bezeichnet und ist mit drei unterschiedlich gestalteten äußeren Oberflächen und zwei unterschiedlich gestalteten inneren Oberflächen ausgebildet. Wie in 1 und 2 dargestellt, weist die Gewinderingshalterung 64 einen unteren Abschnitt 65 auf, welcher eine zylindrisch gestaltete innere Oberfläche und eine zylindrisch gestaltete äußere Oberfläche, welche konzentrisch mit der inneren Oberfläche angeordnet ist, aufweist. Wie in 2 dargestellt, ist die innere Oberfläche des unteren Abschnitts 65 des Gewinderingshalterungselements 64 an dem vorderen zylindrischen Abschnitt 53 des Körperelements 26 angebracht. Vorzugsweise ist der untere Abschnitt 65 des Gewinderingshalterungselements 64 durch Preßpassung an dem vorderen zylindrischen Abschnitt 53 angebracht, kann jedoch auch durch andere herkömmliche Hilfsmittel, wie beispielsweise einer Schnappverbindung, angebracht sein. Mit der inneren Oberfläche des unteren Abschnitts 65 ist eine zweite innere Oberfläche verbunden, welche kegelstumpfförmig gestaltet ist.

Wie in 1 dargestellt, umfaßt die äußere Oberfläche des Gewinderingshalterungselements 64 einen Eingriffsabschnitt in Form eines Sperradabschnitts 63, welcher mit einer zylindrischen Oberfläche gestaltet ist, welche mit einer Vielzahl von Zähnen versehen ist, um eine Oberfläche auszubilden, welche gerändelt bzw. gerieft ist. Die äußere Oberfläche des Gewinderingshalterungselements 64 umfaßt ferner eine kegelstumpfförmige Oberfläche, welche zwischen dem Eingriffsabschnitt 63 und dem unteren Abschnitt 65 angeordnet ist. Wie in 2 dargestellt, ist der Sperradabschnitt 63 derart angeordnet, daß die Gewinderingshalterung 64 den Gewindering 60 im Hinblick auf eine Bewegung davon in Axialrichtung über den Sperradabschnitt 63 hinaus zu dem Schnauzenabschnitt 23 des Körperelements 26 hin zurückhält.

Ferner ist gemäß dem Spannfutter der vorliegenden Erfindung ein Sperrklinkenelement vorgesehen. Das Sperrklinkenelement ist derart eingerichtet und angeordnet, daß, wenn die Backen des Spannfutters vorzugsweise den Schaft des Werkzeugs greifen, das Sperrklinkenelement gegen eine Drehung sowohl gegen den Gewindering als auch gegen das Körperelement festgehalten wird und ein vorbestimmtes Lösedrehmoment durch den Bediener ausgeübt werden muß, bevor sich der Gewindering gegen das Körperelement drehen kann. Wie in den 14 dargestellt, ist ein Sperrklinkenelement 80 in Anordnung um das Körperelement 26 eingerichtet und angeordnet. Wie in den 24 dargestellt, ist das Sperrklinkenelement 80 benachbart zu dem Eingriffsabschnitt angeordnet, welcher durch den Sperradabschnitt 63 des Gewinderingshalterungselements 64 gebildet wird. Wie in den 1, 3 und 4 dargestellt, ist das Sperrklinkenelement 80 mit mindestens einem elastischen Arm 81 ausgebildet, welcher zu dem Hülsenelement 22 hin in einer Radialrichtung relativ zu der Axialbohrung 27, welche in dem Körperelement 26 ausgebildet ist, und der Achse 21 des Spannfutters 20 vorgespannt ist.

Wie in den 1, 3 und 4 dargestellt, ist mindestens ein Eingriffsvorsprung 69 an dem Hülsenelement 22 angebracht. Ferner weist das Sperrklinkenelement 80 mindestens einen Arretierungsabschnitt 82 auf, welcher eingerichtet ist, wie in 4 dargestellt, um mit dem Eingriffsvorsprung 69 in einer Weise ineinanderzugreifen, daß das Sperrklinkenelement 80 dadurch in Radialrichtung von dem Hülsenelement 22 fort bewegt wird und derart angeordnet wird, daß erreicht wird, daß dieses nicht gegen das Körperelement 26 und das Hülsenelement 22 drehbar ist. Dieser nicht drehbare Zustand ist in 4 dargestellt und dauert an, bis ein vorbestimmtes Lösedrehmoment durch den Bediener zwischen dem Hülsenelement 22 und dem Körperelement 26 ausgeübt wird.

Wie beispielsweise in den 1, 3 und 4 dargestellt, umfaßt das Sperrklinkenelement 80 mindestens einen Eingriffsabschnitt 83, welcher geeignet eingerichtet und angeordnet ist, um selektiv in Eingriff mit den Zähnen zu gelangen, welche die gerändelte bzw. geriefte Oberfläche des Sperradabschnitts 63 bilden. Wie in 4 dargestellt, biegt der Eingriffsvorsprung 69 den Arm 81 elastisch in Radialrichtung (in einem allgemeinen Sinn) nach innen zu der Mittelachse 21 des Spannfutters 20 hin ab und drängt den Eingriffsabschnitt 83 zwischen benachbarte Riefen bzw. Zähne der Riefen bzw. Zähne, welche an dem Sperradabschnitt 63 ausgebildet sind. Bei einem Eingriff mit dem Sperradabschnitt 63 werden das Sperrklinkenelement 80 und das Hülsenelement 22 gegen eine Drehung gegen das Körperelement 26 festgehalten. In dieser Weise liefert der Eingriff zwischen dem Sperrklinkenelement 80 und dem Sperradabschnitt ein Haltedrehmoment. Solange bei diesem Eingriff kein Gleiten erfolgt, das bedeutet, daß das Haltedrehmoment nicht überwunden wird, so wird erreicht, daß das Hülsenelement 22, der Gewindering 60 und das Sperrklinkenelement nicht gegeneinander und gegen das Körperelement 26 drehbar sind. Somit sind das Sperrklinkenelement 80, der Eingriffsvorsprung 69 und der Sperradabschnitt 63 derart eingerichtet, daß eine in Umfangsrichtung gerichtete Kraft (ein Drehmoment) benötigt wird, um den Eingriff zwischen dem Sperradabschnitt 63 und dem Eingriffsabschnitt 83 und zwischen dem Arretierungsabschnitt 82 und dem Eingriffsvorsprung 69 zu überwinden.

Der Bediener kann das Haltedrehmoment durch die Anwendung eines vorbestimmten Lösedrehmoments überwinden. Gemäß 4 und vorausgesetzt, daß das Körperelement 26 befestigt bleibt, übt der Bediener das Lösedrehmoment auf das Hülsenelement 22 in der Richtung aus, welche durch den Pfeil angezeigt wird, welcher durch die Ziffer 39 bezeichnet ist, welche die Richtung zum Öffnen des Spannfutters 20 ist, um den Griff des Spannfutters an dem Schaft (bezeichnet durch die Ziffer 35 und in Durchsichtsdarstellungsquerschnitt in 4 durch die Strichlinien dargestellt) eines Werkzeugs, welches durch das Spannfutter gehalten wird, zu lösen. Das Lösedrehmoment, welches durch den Bediener ausgeübt wird, muß den mechanischen Eingriff und den Reibungseingriff zwischen dem Arretierungsabschnitt 82 und dem Eingriffsvorsprung 69 überwinden. Umgekehrt muß jedes Drehmoment, welches auf das Hülsenelement 22 in der Richtung zum Schließen des Spannfutters, das bedeutet, in der Richtung, welche durch den Pfeil 37 angezeigt wird, ausgeübt wird, den kombinierten mechanischen und durch Reibung erfolgenden Eingriff zwischen dem Eingriffsabschnitt 83 und dem Sperradabschnitt 63 überwinden.

Gemäß 2 wird, wenn der Gewindering 60 derart gedreht wird, daß die Backen 28 die nach vorne gerichtete Greifkraft, welche auf den Schaft eines Werkzeugs ausgeübt wird, verstärken, zunehmend eine entsprechende Kraft in Axialrichtung nach hinten durch die Backen 28 auf den Gewindering 60 ausgeübt. Diese nach hinten gerichtete Kraft in Axialrichtung wird durch den Gewindering 60 auf das Körperelement 26 und insbesondere auf die Stufe 38 des Druckrings 36 des Körperelements 26 übertragen.

Ferner wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein Hilfsmittel geschaffen, um zu bewirken, daß das Sperrklinkenelement nicht gegen den Gewindering drehbar ist. Gemäß Verwirklichung gemäß der vorliegenden Schrift kann das Spannfutter einen Sperrklinkenhalter umfassen. Der Sperrklinkenhalter ist geeignet eingerichtet, um das Sperrklinkenelement zu halten und zu tragen, so daß sich das Sperrklinkenelement als Ganzes nicht gegen den Sperrklinkenhalter dreht bzw. in Umfangsrichtung bewegt. Somit drehen sich der Sperrklinkenhalter und das Sperrklinkenelement gemeinsam einheitlich. Ferner weist der Sperrklinkenhalter mindestens einen Laufschlitz auf, welcher geeignet eingerichtet ist, um eine relative Drehbewegung zwischen dem Hülsenelement und dem Sperrklinkenhalter zu begrenzen. Dadurch begrenzt der Laufschlitz eine relative Drehbewegung zwischen dem Hülsenelement und dem Sperrklinkenelement.

Bei dem Ausführungsbeispiel der 14 ist ein Sperrklinkenhalter 85 durch einen zylindrischen Ring 86 definiert. Wie in 2 dargestellt, ist der Ring 86 in Preßpassung an dem Gewindering 60 angebracht, so daß sich der Sperrklinkenhalter 85 und der Gewindering 60 nicht gegeneinander drehen können. Wie in 1 dargestellt, verläuft ein Flansch 87 in Radialrichtung von einer Kante des Rings 86 des Sperrklinkenhalters 85 ausgehend. Wie in den 1, 3 und 4 dargestellt, sind drei aufrechte, versetzt angeordnete Zapfen 88 derart ausgebildet, daß diese in Axialrichtung von der inneren Oberfläche des Flanschs 87 ausgehend verlaufen. Wie in 3 und 4 dargestellt, ist ein Abschnitt des Sperrklinkenelements 80 zwischen den drei Zapfen 88, welche in dem Sperrklinkenhalter 85 ausgebildet sind, verkeilt und verklemmt. Somit halten die Zapfen 88 das Sperrklinkenelement 80 im Hinblick auf den Sperrklinkenhalter 85 befestigt. In dieser Weise können sich der Gewindering 60 und das Sperrklinkenelement 80 nicht gegeneinander drehen und müssen sich somit einheitlich drehen. Es können jedoch andere Konstruktionen verwendet werden, um zu bewirken, daß das Sperrklinkenelement nicht gegen den Gewindering drehbar ist. Beispielsweise kann das Sperrklinkenelement direkt an dem Gewindering oder in einer anderen Weise, wie etwa durch Schweißen, an dem Sperrklinkenhalter angebracht werden.

Es kann mindestens ein Laufschlitz in dem Sperrklinkenhalter bzw. in dem Gewindering vorgesehen werden, um eine relative Drehbewegung zwischen dem Hülsenelement und dem Sperrklinkenelement zu beschränken, sowohl, wenn der Sperrklinkenhalter ein von dem Gewindering getrenntes Bauelement ist als auch, wenn dieser einheitlich mit dem Gewindering ausgebildet ist. Wie in den 1, 3 und 4 dargestellt, ist mindestens ein Laufschlitz 89 in dem Sperrklinkenhalter 85 ausgebildet. Jeder Laufschlitz 89 des Sperrklinkenhalters 85 kann derart gestaltet werden, daß dieser mit der Anordnung und der Gestalt eines entsprechenden Laufschlitzes 66 des Gewinderings übereinstimmt, wenn der Gewindering 60 und der Sperrklinkenhalter miteinander verbunden werden. Wie in 1 dargestellt, ist jeder Laufschlitz 89 durch eine vordere Sperrwand 49 und eine hintere Sperrwand 59 definiert, welche derart gestaltet sind, daß diese mit den jeweiligen Seitenwänden des entsprechenden Mitnehmerschlitzes 66, welcher in dem Gewindering 60 ausgebildet ist, übereinstimmen. Wie in 3 und 4 dargestellt, ist jeder Laufschlitz 89 geeignet eingerichtet, um eine entsprechende Mitnehmerrippe 68 des Hülsenelements 22 aufzunehmen und eine Relativbewegung zwischen dem Hülsenelement 22 und dem Sperrklinkenhalter 85 (und dem Gewindering 60) zu ermöglichen, welche der Bewegung zwischen der Mitnehmerrippe 68 in dem Laufschlitz 89 zwischen der hinteren Wand 59 und der vorderen Wand 49 entspricht. Wenn die Mitnehmerrippe 68 jedoch an der hinteren Wand 59 oder der vorderen Wand 49 des Laufschlitzes 89 anschlägt, so schlägt die Mitnehmerrippe 68 auch an einer der gegenüberliegenden Seitenwände des Laufschlitzes 66 des Gewinderings 60 an, was zu einer direkten Mitnahme des Gewinderings 60 und des Sperrklinkenelements 80 durch das Hülsenelement 22 führt.

Bei einem herkömmlichen Spannfutter, welches verwendet wird, um einen Bohrer zu befestigen, welcher beispielsweise beim Schlagbohren verwendet wird, erzeugen die Schwingungen, welche durch eine Verwendung des Werkzeugs entstehen, ein Lösedrehmoment, welches in der Richtung des geringsten Widerstands auf das Hülsenelement wirkt. Ferner können bloße Schwingungen bewirken, daß die Reibung, welche zwischen den geneigten Paßeingriffsflächen der Backengewindegänge 34 und der Gewinderings-Gewindegänge 62 besteht, vermindert wird und eine Bewegung in der Richtung des geringsten Widerstands erfolgt und sich die Hülse 22, welche mit dem Gewindering 60 verbunden ist, in der gleichen Richtung bewegt. Dementsprechend neigt dieses Lösedrehmoment aufgrund der Tatsache, daß die Hülse geeignet eingerichtet ist, um eine Drehung des Gewinderings anzutreiben, dazu, zu bewirken, daß sich der Griff der Backen 28 um den Schaft 35 (in Durchsichtsdarstellung in 4 dargestellt) des Werkzeugs lockert (das bedeutet, löst). Gemäß dem Spannfutter der vorliegenden Erfindung können die Spannung in dem elastischen Sperrklinkenelement 80 und die Einrichtung des Sperrzapfens 69 und des Arretierungsabschnitts 82 im Verhältnis zu den Riefen und Zähnen, welche die äußere Oberfläche des Sperradabschnitts 63 bilden, jedoch geeignet abgestimmt werden, um ein Haltedrehmoment zu erzeugen, welches einem derartigen Lösedrehmoment entgegenwirkt und/oder ein Lösen der Hülse aufgrund einer Lockerung des Reibungseingriffs zwischen den Gewindegängen 34 der Backen 28 und den Gewindegängen 62 des Gewinderings 60 verhindert. Somit muß, bevor sich die Hülse 22 gegen das Sperrklinkenelement 80 (und gegen das Körperelement 26, welches durch den zuvor erwähnten Eingriff mit dem Sperradabschnitt 63 an dem Sperrklinkenelement 80 befestigt ist) drehen kann, die Größe des Lösedrehmoments, welches durch Schwingungen verursacht wird, welche auf den Gewindering 60 und das Hülsenelement 22 wirken, das Haltedrehmoment übertreffen, welches verhindert, daß sich das Sperrklinkenelement 80 gegen das Hülsenelement 22 dreht. Die erwünschte Größe dieses Haltedrehmoments ist geeignet, um zu verhindern, daß derartige Schwingungen bewirken, daß sich das Hülsenelement 22 (und der Gewindering 60, welcher durch die Wechselwirkung von Mitnehmerschlitzen 66 und Mitnehmerrippen 68 damit verzahnt ist) gegen das Körperelement 26 dreht. Dies gewährleistet, daß sich der erwünschte Griff der Backen 28 um den Werkzeugschaft während derartiger Schwingungen des Werkzeugs, wenn dieses für dessen vorgesehenen Zweck, wie etwa Schlagbohren, oder eine beliebige andere Anwendung, welche mit Schwingungen verbunden ist, verwendet wird, nicht löst. Wenn der Bediener auf das Hülsenelement 22 ein Lösedrehmoment ausübt, welches das Haltedrehmoment übertrifft, so wird bewirkt, daß das Hülsenelement 22 und der Gewindering 60, welcher damit verzahnt ist, selektiv gegen das Körperelement 26 drehbar ist. Dies ergibt sich, weil der Eingriff des Eingriffsvorsprungs 69 der Hülse mit dem Sperrklinkenelement 80 gelöst wird und somit bewirkt wird, daß das Sperrklinkenelements 80 von dem Sperradabschnitt 63 des Gewinderingshalterungselements 64 gelöst wird.

Gemäß 3 und 4 spannen, das bedeutet, schließen sich, wenn der Bediener die Hülse 22 in der Richtung des Pfeils, welcher durch 37 bezeichnet ist, gegen das Körperelement 26 dreht und sich der Gewindering 60 einheitlich mit der Hülse 22 dreht, sodann die Backen 28 an dem Schaft eines Werkzeugs, welcher in der Axialbohrung 27 angeordnet ist. Wenn der Bediener die Hülse 22 in der Richtung des Pfeils, welcher in 3 und 4 durch 39 bezeichnet ist, gegen das Körperelement 26 dreht, werden die Backen 28 von dem Schaft eines Werkzeugs, welcher in der Axialbohrung 27 angeordnet ist, gelöst, das bedeutet, geöffnet. 3 stellt einen der Arbeitszustände des Spannfutters dar, wobei Mitnehmerrippen 68 an einer der Seitenwände der Mitnehmerschlitze 66 anschlagen und eine Drehung der Hülse 22 in der Richtung des Pfeils 39 den Gewindering 60 direkt in der Öffnungsrichtung mitnimmt, welche die Werkzeugeingriffsflächen 32 der Backen 28 trennt. Wenn sich das Spannfutter in diesem Öffnungszustand befindet, greift der Eingriffsvorsprung 69 nicht mit dem Sperrklinkenelement 80 ineinander, welches in Radialrichtung nach außen zu der Hülse 22 hin vorgespannt ist.

4 stellt einen der Arbeitszustände des Spannfutters dar, wobei die Backen 28 des Spannfutters derart an dem Schaft 35 arretiert sind, daß diese dem Lösen des Griffs des Spannfutters aufgrund eines Drehmoments und aufgrund von Schwingungswirkungen entgegenwirken. In diesem geschlossenen Zustand greift der Eingriffsvorsprung 69 mit dem Arretierungsvorsprung 82 des Sperrklinkenelements 80 derart ineinander, daß der Eingriffsabschnitt 83 gegen die Zähne des Sperradabschnitts 63 des Halterungselements 64 gedrängt wird. Eine weitere Drehung der Hülse 22 in der Richtung des Pfeils 37 bewirkt ein weiteres Spannen des Spannfutters, wobei eine in Radialrichtung nach außen gerichtete Bewegung des elastischen Arms 81 ermöglicht, daß der Eingriffsabschnitt 83 über die Zähne/Riefen des Sperradabschnitts 63 des Gewinderingshalterungselements 64 gleitet. Wenn die Mitnehmerrippen 68 an den hinteren Sperrwänden 59 (welche einer der Seitenwände der Mitnehmerschlitze 66 des Gewinderings 60 entspricht) der Laufschlitze 89 des Sperrklinkenhalters 85 anschlagen, bewirkt eine weitere Drehung der Hülse 22 eine direkte Drehung des Sperrklinkenhalters 85 und des Gewinderings 60, so daß die Backen 28 des Spannfutters weiter um den Schaft des Werkzeugs gespannt werden.

Wie oben bemerkt, ist der Gewindering derart angeordnet, daß dieser gegen das Körperelement drehbar ist. Dies wird vorzugsweise mittels einer Lageranordnung erreicht, welche zwischen dem Gewindering und dem Körperelement angeordnet ist. Aufgrund der Tatsache, daß das Sperrklinkenelement derart befestigt ist, daß sich dieses einheitlich mit dem Gewindering dreht, bewirkt die Lageranordnung, welche zwischen dem Gewindering und dem Körperelement angeordnet ist, ferner, daß das Sperrklinkenelement derart angeordnet wird, daß dieses gegen das Körperelement drehbar ist.

Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel umfaßt die Lageranordnung ein Oberflächenlager, welches zwischen einer Oberfläche des Gewinderings und einer Oberfläche des Körperelements angeordnet ist. Wie in 1 dargestellt, ist eine in Richtung nach vorne angeordnete Oberfläche, welche durch die Stufe 38 des Druckrings des Körperelements 26 gebildet wird, derart angeordnet, daß diese einer nach hinten weisenden Oberfläche 61 des Gewinderings 60 zugewandt ist. In der Ansicht, welche in 1 dargestellt ist, ist die nach hinten weisende Oberfläche 61 des Gewinderings 60 eine der Oberflächen, welche bei diesem Oberflächenlager-Ausführungsbeispiel geeignet angeordnet wird, um an der nach vorne weisenden Oberfläche des Körperelements 26, das bedeutet, der Stufe 38, aufzuliegen.

Vorzugsweise wird mindestens eine reibungsvermindernde Zusammensetzung zwischen den gegenüberliegenden Oberflächen des Gewinderings 60 und des Körperelements 26 angeordnet, welche in dieser Oberflächenlager-Beziehung angeordnet sind. Die mindestens eine reibungsvermindernde Zusammensetzung kann als Beschichtung bzw. Schicht eines Festfilmgleitmittels verteilt werden, welches dadurch aufgetragen wird, daß dieses auf eine der Lagerflächen des Gewinderings 60 und des Körperelements 26 gesprüht und sodann darauf gehärtet wird. Ein derartiger Gleitmittelfilm kann ferner auf den Paßeingriffsflächen zwischen den Gewindegängen 62 des Gewinderings 60 und den Gewindegängen 34 der Backen 28 aufgetragen werden. Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel können die Bauelemente mit den Oberflächen getaucht oder durch ein Sprühtrommelverfahren behandelt werden.

Eine Zusammensetzung, von welcher angenommen wird, daß diese für die reibungsvermindernde Zusammensetzung geeignet ist, ist das Gleitmittel PERMA-SLIK®, welches durch die E/M Corporation, West Lafayette, Indiana, vertrieben wird. Das Gleitmittel PERMA-SLIK® kann gemäß den Anweisungen, welche durch den Hersteller gegeben werden, auf jede erwünschte Oberfläche aufgetragen werden. Anwender gehen davon aus, daß eine bevorzugte Dicke des gehärteten Films für jede derartige Schicht des Festfilmgleitmittels zwischen 0,0001 und 0,0005 Zoll beträgt. Weitere Einzelheiten, welche Festfilmgleitmittel betreffen, sind aus der gewöhnlich übertragenen, gemeinsam anhängigen Patentanmeldung der laufenden Nummer 08/472,253 zu entnehmen, welche hiermit durch Verweis in der vorliegenden Schrift aufgenommen ist.

Gemäß Darstellung in 1 ist die nach hinten weisende Oberfläche 61 des Gewinderings 60 mit einer derartigen wesentlich reibungsvermindernden Beschichtung versehen, allein oder zusätzlich zu der in Richtung nach vorne angeordneten Oberfläche, das bedeutet, der Stufe 38 des Druckringelements 36 des Körperelements 26. Vorzugsweise ist lediglich eine Oberfläche mit der wesentlich reibungsvermindernden Beschichtung versehen.

Gemäß 1 und 2 kann ein alternatives Ausführungsbeispiel der Lageranordnung, welche zwischen dem Gewindering 60 und dem Körperelement 26 angeordnet ist, eine abgeschlossene Lageranordnung umfassen, generell durch die Ziffer 42 bezeichnet. Wie beispielsweise in 2 dargestellt, umfaßt eine abgeschlossene Lageranordnung 42 einen inneren Laufring 72, einen äußeren Laufring 74 und Lagerelemente 76, welche dazwischen gehalten werden. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Lagerelemente 76 Kugellager. Die abgeschlossene Lageranordnung 42 kann ferner einen Kreisflansch 78 umfassen, welcher den inneren und den äußeren Laufring 72, 74 umgibt, um die Lageranordnung als abgeschlossenes Bauelement zusammenzuhalten. Wie in 2 dargestellt, umfaßt der innere Laufring 72 eine gekrümmte Oberfläche 73, welche geeignet für einen Paßeingriff mit einer entsprechenden nach hinten weisenden gekrümmten Oberfläche, welche als Stufe 38 des Körperelements 26 ausgebildet ist, bemessen und eingerichtet ist. Der Gewindering 60 ist zur Lagerung an dem Kreisflansch 78 aufgenommen, welcher an dem äußeren Laufring 74 befestigt ist und sich nicht in Reibungskontakt mit dem Körper 26 befindet, wie bei einigen Vorrichtungen des Stands der Technik. Eine derartige Paßeingriffsbeziehung unterstützt sowohl die Ausrichtung und die Minimierung von Belastungen sowohl in Axialrichtung als auch in Radialrichtung, wenn eine Arbeitsverwendung des Spannfutters erfolgt, als auch das Minimieren bzw. Beseitigen eines Reibungskontakts bzw. der Reibung zwischen dem Gewindering 60 und dem Körper 26. Ferner unterstützt eine derartige Beziehung das zentrierte Halten des Gewinderings während des Spannens, so daß ein gleichmäßigeres Spannen des Spannfutters ermöglicht wird und Rundlauffehler vermieden werden. Diese Anordnung erhält ferner einen optimalen Gewindeeingriff mit jedem Backen aufrecht, wobei dies die Wirksamkeit weiter erhöht und die Belastung sowohl in den Backen- als auch den Gewinderings-Gewindegängen vermindert. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die abgeschlossene Lageranordnung 42 ein Winkeldrucklager.

Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel, wie oben dargelegt, ist das Hülsenelement 22 dafür angelegt, lose über dem Schnauzenabschnitt 23 des Spannfutters 20 angebracht zu werden. Mehrere Mitnehmerrippen 68 der Hülse 22 greifen mit den Seitenwänden der Mitnehmerschlitze 66 des Gewinderings 60 ineinander, so daß die Hülse 22 und der Gewindering 60 geeignet miteinander verbunden und verzahnt werden, das bedeutet, daß sich, wenn die Hülse 22 gedreht wird, der Gewindering 60 gemeinsam mit dieser dreht. Wie in 2 dargestellt, kann die Hülse 22 einen ringförmigen Stufenabschnitt 33 umfassen, welcher in Verlauf um den Schnauzenabschnitt 23 des Körperelements 26 angeordnet ist. Ein Schnauzenstück 58 ist dafür bemessen und angelegt, auf den abgeschrägten Schnauzenabschnitt 56 des Schnauzenabschnitts 23 gedrückt zu werden, um die Hülse 22 auf dem Spannfutter 20 zu halten. Es sei bemerkt, daß das Schnauzenstück 58 auch durch eine Schnappverbindung, eine Gewindeverbindung oder ähnliches an dem Körper 26 befestigt werden kann. Das Schnauzenstück 58 liegt frei, wenn das Spannfutter zusammengesetzt wird, und kann bei einem Ausführungsbeispiel mit einer eisenfreien metallischen Beschichtung beschichtet werden, um Rost zu verhindern und dessen Aussehen zu verbessern. Beispiele geeigneter Beschichtungen umfassen Zink oder Nickel, jedoch sei bemerkt, daß jede geeignete Beschichtung verwendet werden kann.

Das Schnauzenstück 58 dient dazu, das Hülsenelement 22 an dem Spannfutter 20 in Position und in Mitnahmeeingriff mit dem Gewindering 60 zu halten. Ferner sei bemerkt, daß, obgleich eine Schnauzenstück-Mitnehmerschlitz-Anordnung dargestellt ist, jedes geeignete Verfahren einer geeigneten Verbindung zwischen der Hülse und dem Gewindering innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann.

Ferner dient das Schnauzenstück 58 dem doppelten Zweck, eine ästhetisch ansprechende Bedeckung für den Schnauzenabschnitt 56 zu liefern, welche rostbeständig ist. Dies liefert den Vorteil eines ästhetisch ansprechenden Aussehens ohne die Notwendigkeit, das gesamte Körperelement 26 zu beschichten. Wenn dies erwünscht ist, kann das hintere Hülsenelement 24 weggelassen und das Hülsenelement 22 zu dem Schwanzende des Körpers 26 hin verlängert werden. Diese alternative Gestaltung ist besonders geeignet, wenn eine Spindelarretierung oder ähnliches an dem Antrieb vorgesehen ist oder wenn der Antrieb verwendet wird, um die Backen zu spannen oder zu lösen.

Die äußere Umfangsfläche des Hülsenelements 22 kann gerändelt sein oder kann mit Längsrippen oder anderen Vorsprüngen versehen sein, um zu ermöglichen, daß der Bediener diese sicher greift. In ähnlicher Weise kann die äußere Umfangsfläche des hinteren Hülsenelements 24, wenn dieses verwendet wird, gerändelt oder mit Rippen versehen werden, wenn dies erwünscht ist. Die vordere und die hintere Hülse können aus einem Baukunststoff hergestellt werden, wie etwa aus Polykarbonat, einem Polypropylen mit Zusatzmaterial, beispielsweise Polypropylen mit Glaszusatz, oder einer Mischung aus Baukunststoffmaterialien. Andere Verbundmaterialien, wie beispielsweise Polymere mit Graphitzusatz, sind in bestimmten Verwendungsbereichen gleichfalls geeignet. Wie für Fachkundige zu ersehen ist, hängen die Materialien, aus welchen das Spannfutter der vorliegenden Erfindung hergestellt wird, von der Endverwendung des Spannfutters ab, und die oben erwähnten sind lediglich beispielhaft angegeben.

Es sei bemerkt, daß das hintere Hülsenelement 24 an dem Körperelement 26 befestigt ist, während das Hülsenelement 22 geeignet mit dem Gewindering 60 verbunden und derart angebracht ist, daß dieses gegen das Körperelement 26 drehbar ist. Aufgrund der Wechselwirkung zwischen den Gewindegängen 34 an den Backen 28 und den Gewindegängen 62 an dem Gewindering 60 bewirkt eine Relativbewegung des vorderen und des hinteren Hülsenelements 22 und 24, daß die Backen 28 vorgerückt oder zurückgezogen werden, abhängig von der Richtung der Relativbewegung.

Alternative Ausführungsbeispiele des Spannfutters der vorliegenden Erfindung kombinieren verschiedene Ausführungsbeispiele des Gewinderings, der Hülse, des Sperrklinkenelements, des Sperrklinkenhalters und der Gewinderingshalterung, wobei die verbleibenden Bauelemente in 14 dargestellt sind, wie oben beschrieben. Die Anordnung und die Gestaltung der verschiedenen Ausführungsbeispiele des Gewinderings, der Hülse, des Sperrklinkenelements, des Sperrklinkenhalters und der Gewinderingshalterung sind in den 513 dargestellt. Die Bauelemente und Merkmale bei dem Ausführungsbeispiel der 57, welche Bauelementen und Merkmalen entsprechen, welche in den 14 dargestellt sind, sind durch die gleichen Bezugsziffern und die zusätzliche Buchstabenbezeichnung „a" gekennzeichnet. Ähnlich sind entsprechende Bauelemente und Merkmale unter Verwendung der Buchstabenbezeichnung „b" für das alternative Ausführungsbeispiel der 810 dargestellt. Entsprechende Bauelemente und Merkmale sind unter Verwendung der Buchstabenbezeichnung „c" für das alternative Ausführungsbeispiel der 1113 dargestellt. Diese alternativen Ausführungsbeispiele sind wiederum im folgenden beschrieben.

Zunächst ist im Hinblick auf das Ausführungsbeispiel der 57 eine mittlere Längsachse 21 in 5 durch die vertikale Strichlinie dargestellt. Wie in 5 dargestellt, umfaßt ein Gewindering 60a Gewindegänge 62a, welche geeignet für einen Paßeingriff mit Gewindegängen 34 an den Backen 28 eingerichtet sind, wodurch, wenn der Gewindering 60a gegen den Körper 26 gedreht wird, die Backen 28 in einer bestimmten Richtung entlang der Längsachse der Durchgänge 30 vorgerückt bzw. zurückgezogen werden. Wie in 5 dargestellt, kann der Gewindering 60a Mitnehmerschlitze 66a für einen Paßeingriff mit einem Sperrklinkenelement (im folgenden beschrieben) umfassen.

Wie in 5 dargestellt, umfaßt eine Gewinderingshalterung 64a einen unteren Abschnitt 65a, welcher eine zylindrisch gestaltete innere Oberfläche und eine zylindrisch gestaltete äußere Oberfläche, welche konzentrisch mit der inneren Oberfläche angeordnet ist, aufweist. Obgleich dies nicht in 5 dargestellt ist, ist die innere Oberfläche des unteren Abschnitts 65a des Gewinderingshalterungselements 64a durch Preßpassung an dem vorderen zylindrischen Abschnitt 53 des Körperelements 26 angebracht. Mit der inneren Oberfläche des unteren Abschnitts 65a ist eine zweite innere Oberfläche verbunden, welche kegelstumpfförmig gestaltet ist. Die äußere Oberfläche des Gewinderingshalterungselements 64a umfaßt einen Eingriffsabschnitt in Form eines Reibradabschnitts 67, welcher zylindrisch gestaltet ist, mit einer ungerändelten bzw. ungerieften Oberfläche. In einer ähnlichen Weise, wie in 2 dargestellt, ist der Reibradabschnitt 67 derart angeordnet, daß die Gewinderingshalterung 64a den Gewindering 60a im Hinblick auf eine Bewegung davon in Axialrichtung zu dem Schnauzenabschnitt 23 des Körperelements 26 hin zurückhält. Die äußere Oberfläche des Gewinderingshalterungselements 64a umfaßt ferner eine kegelstumpfförmige konische Oberfläche, welche zwischen dem Reibradabschnitt 67 und dem unteren Abschnitt 65a angeordnet ist.

In 5 ist ein Sperrklinkenelement 80a dargestellt, und in einer ähnlichen Weise, wie in 2 dargestellt, ist das Sperrklinkenelement 80a in Anordnung um das Körperelement und benachbart zu dem Eingriffsabschnitt, welcher durch den Reibradabschnitt 67 des Gewinderingshalterungselements 64a gebildet wird, eingerichtet und angeordnet. Wie in 5 dargestellt, ist das Sperrklinkenelement 80a generell als zylindrisch gestaltete gitterartige Struktur ausgebildet, welche aus vertikalen Schenkeln 70, welche an gegenüberliegenden Enden mit oberen Armen 71 und unteren Armen 81a verbunden sind, zusammengesetzt ist. Jeder obere Arm 71 ist geeignet gestaltet, um paßgerecht in einen jeweiligen Mitnehmerschlitz 66a des Gewinderings 60a zu passen. Somit ist der Sperrklinkenhalter bei dem Ausführungsbeispiel der 57 in Form von Mitnehmerschlitzen 66a in dem Gewindering 60a definiert. In dieser Weise können sich der Gewindering 60a und das Sperrklinkenelement 80a nicht gegeneinander drehen und müssen sich daher einheitlich drehen.

Wie in den 57 dargestellt, ist das Sperrklinkenelement 80a mit mindestens einem elastischen unteren Arm 81a ausgebildet, welcher in einer Radialrichtung relativ zu der Achse 21 des Spannfutters zu dem Hülsenelement 22a hin vorgespannt ist. Wie in den 57 dargestellt, sind vier Eingriffsvorsprünge 69a in gleichmäßigem Abstand in Anordnung um die innere Oberfläche des Hülsenelements 22a angebracht. Ferner weist das Sperrklinkenelement 80a vier in gleichmäßigem Abstand angeordnete Arretierungsabschnitte 82a auf, welche in den elastischen unteren Armen 81a ausgebildet sind, wie in 6 dargestellt, um mit den jeweiligen Eingriffsvorsprüngen 69a in einer Weise ineinanderzugreifen, daß das Sperrklinkenelement 80a einheitlich mit dem Hülsenelement 22a gedreht wird. Aufgrund der Tatsache, daß der Gewindering 60a durch den Arretierungseingriff zwischen den Mitnehmerschlitzen 66a und den oberen Armen 71 des Sperrklinkenelements 80a an dem Sperrklinkenelement 80a arretiert ist, führt eine einheitliche Drehung des Sperrklinkenelements 80a mit dem Hülsenelement 22a zu einer einheitlichen Drehung des Gewinderings 60a mit der Hülse 22a. In dieser Weise dreht eine Drehung der Hülse 22a durch den Bediener den Gewindering 60a und bewegt die Backen 28, wie oben dargelegt.

Wie in 6 und 7 dargestellt, ist eine Vielzahl von ersten Sperrflanschen 75 an der äußeren Oberfläche des Sperrklinkenelements 80a angeordnet, um ein Überdrehen jedes Eingriffsvorsprungs 69a gegen das Sperrklinkenelement 80a in einer ersten Richtung, welche durch den Pfeil 39 angezeigt wird, zu verhindern. Dies ist die Richtung zum Lockern, das bedeutet, zum Lösen des Griffs der Backen 28 des Spannfutters von dem Schaft des Werkzeugs. Wenn jeder Eingriffsvorsprung 69a an einem entsprechenden gegenüberliegenden ersten Sperrflansch 75 anschlägt, nimmt das Hülsenelement 22a das Sperrklinkenelement 80a in einer ersten Umfangsrichtung mit, welche durch den Pfeil 39 in 6 und 7 angezeigt wird. Ferner nimmt, wenn jeder Eingriffsvorsprung 69a mit jedem jeweiligen Arretierungsabschnitt 82a des Sperrklinkenelements 80a ineinandergreift, jeder Eingriffsvorsprung 69a das Sperrklinkenelement 80a in einer zweiten Umfangsrichtung mit, welche durch den Pfeil 37 in 6 und 7 angezeigt wird. Dies ist die Richtung zum Spannen des Griffs der Backen 28 des Spannfutters um den Schaft eines Werkzeugs. Die Gesamtwirkung dieser Anordnung ist eine direkte drehende Mitnahme des Sperrklinkenelements 80a und des Gewinderings 60a durch Drehung des Hülsenelements 22a durch den Bediener. Ferner ist eine Vielzahl von zweiten Sperrflanschen 77 an der äußeren Oberfläche des Sperrklinkenelements 80a angeordnet, um ein Überdrehen jedes Eingriffsvorsprungs 69a gegen das Sperrklinkenelement 80a zu verhindern, wenn die Backen des Spannfutters um den Schaft eines Werkzeugs gespannt werden.

Ferner weist, wie in den 57 dargestellt, das Sperrklinkenelement 80a vier in gleichmäßigem Abstand angeordnete Nockenabschnitte 84 auf, wobei jeweils einer in der äußeren Oberfläche jedes elastischen unteren Arms 81a ausgebildet ist. Wie in 7 dargestellt, ist jeder Nockenabschnitt 84 geeignet eingerichtet, um mit einem jeweiligen Eingriffsvorsprung 69a in einer Weise ineinanderzugreifen, daß das Sperrklinkenelement 80a derart eingerichtet und angeordnet wird, daß erreicht wird, daß dieses nicht gegen das Körperelement 26 (in 7 nicht dargestellt) und das Hülsenelement 22a drehbar ist. Dieser nicht drehbare Zustand ist in 7 dargestellt und dauert an, bis durch den Bediener ein vorbestimmtes Lösedrehmoment zwischen dem Hülsenelement 22a und dem Körperelement 26 ausgeübt wird. Um diesen nicht drehbaren Zustand ausgehend von dem Arbeitszustand, welcher in 6 dargestellt ist, zu erreichen, muß der Bediener ein Arretierungsdrehmoment auf die Hülse in der Richtung, welche durch den Pfeil 37 angezeigt wird, ausüben. Dieses Arretierungsdrehmoment muß sowohl den mechanischen Eingriff und den Reibungseingriff zwischen dem Arretierungsabschnitt 82a und dem Eingriffsvorsprung 69a als auch die Spannung in dem elastischen Arm 81a überwinden.

Wie in den 57 dargestellt, umfaßt das Sperrklinkenelement 80a mindestens einen Eingriffsabschnitt 83a. Jeder Eingriffsabschnitt 83a ist dort an der inneren Oberfläche des Sperrklinkenelements 80a angeordnet, wo jeder untere Arm 81a auf jeden jeweiligen vertikalen Schenkel 70 trifft. Wie in 7 dargestellt, erfolgt ein Reibungseingriff eines Eingriffsabschnitts 83a eines jeden unteren Arms 81a mit der äußeren Oberfläche des Reibradabschnitts 67 der Gewinderingshalterung 64a, welche an dem Körperelement (in 7 nicht dargestellt) befestigt ist. Somit ist jeder Eingriffsabschnitt 83a geeignet eingerichtet und angeordnet, um selektiv in Eingriff mit der äußeren Oberfläche des Reibradabschnitts 67 zu gelangen. Ferner kann die äußere Oberfläche des Reibradabschnitts 67 gerändelt, ungerändelt, gerieft oder ungerieft sein.

Wenn ein Eingriff jedes Eingriffsabschnitts 83a mit dem Reibradabschnitt 67 erfolgt, wie in 7 dargestellt, werden das Sperrklinkenelement 80a und das Hülsenelement 22a gegen eine Drehung gegen das Körperelement 26 festgehalten, bis ein vorbestimmtes Haltedrehmoment durch die Ausübung eines vorbestimmten Lösedrehmoments durch den Bediener überwunden wird. Bei einer Anordnung, wie in 7 dargestellt, muß, wenn das Lösedrehmoment in einer ersten Richtung, gezeigt durch Pfeil 39, ausgeübt wird, dieses einerseits den Reibungseingriff zwischen dem Eingriffsabschnitt 83a und dem Reibradabschnitt 67 und andererseits zwischen dem Nockenabschnitt 84 und dem Eingriffsvorsprung 69a überwinden. Die Größe des Lösedrehmoments, welches erforderlich ist, um den Reibradabschnitt 67 und den Eingriffsabschnitt 83 zu lösen, übertrifft die Größe des Lösedrehmoments, welches erforderlich ist, um den Arretierungsabschnitt 82a und den Eingriffsvorsprung 69a zu lösen.

Wie in 7 dargestellt, biegt der Eingriffsvorsprung 69a den Arm 81a elastisch in Radialrichtung (in einem allgemeinen Sinn) nach innen zu der Mittelachse 21 des Spannfutters hin ab, wenn der Eingriffsvorsprung mit dem Nockenabschnitt 84 ineinandergreift und den Eingriffsabschnitt 83a gegen den Eingriffsabschnitt drängt, welcher durch den Reibradabschnitt 67 gebildet wird. In dieser Weise liefert der Reibungseingriff zwischen dem Sperrklinkenelement 80a und dem Reibradabschnitt 67 ein Haltedrehmoment, welches eine Drehung der Hülse 22a in der Richtung des Pfeils 39 verhindert. Solange bei diesem Eingriff kein Gleiten erfolgt, wird erreicht, daß das Hülsenelement 22a, der Gewindering 60a und das Sperrklinkenelement 80a nicht gegeneinander und gegen das Körperelement 26 drehbar sind. Somit sind das Sperrklinkenelement 80a, der Eingriffsvorsprung 69a und der Reibradabschnitt 67 derart eingerichtet, daß eine in Umfangsrichtung gerichtete Kraft (ein Drehmoment) benötigt wird, um den Eingriff zwischen dem Reibradabschnitt 67 und dem Eingriffsabschnitt 83a sowie dem Nockenabschnitt 84 und dem Eingriffsvorsprung 69a zu überwinden.

Bei den Ausführungsbeispielen der 810 stellt eine Strichlinie, welche durch die Ziffer 21 in 8 bezeichnet ist, die mittlere Längsachse 21 des Spannfutters dar, welches einen Gewindering 60b mit Gewindegängen 62b umfaßt. Diese Gewindegänge 62b sind geeignet für einen Paßeingriff mit Gewindegängen 34 an den Backen 28 eingerichtet, wodurch, wenn der Gewindering 60b gegen den Körper 26 gedreht wird, die Backen 28 in einer bestimmten Richtung entlang der Längsachse der Durchgänge 30 vorgerückt bzw. zurückgezogen werden. Wie in 8 dargestellt, kann der Gewindering 60b Mitnehmerschlitze 66b zum Paßeingriff mit Mitnehmerrippen 68b (in Durchsichtsdarstellung durch die Strichlinien dargestellt) eines Hülsenelements 22b (in Durchsichtsdarstellung dargestellt) umfassen. In dieser Weise ist der Gewindering 60b mit der Hülse 22b verzahnt, so daß sich, wenn die Hülse 22b gedreht wird, der Gewindering 60b gemeinsam mit dieser dreht und die Backen 28 bewegt, wie oben dargelegt. Wie in 10 dargestellt, kann der Bediener, wenn die Mitnehmerrippen 68b der Hülse 22b an den Seitenwänden der Mitnehmerschlitze 66b des Gewinderings 60b anschlagen, eine direkte Mitnahme des Gewinderings 60b durch Drehung des Hülsenelements 22b bewirken.

Wie in 8 dargestellt, weist eine Gewinderingshalterung 64b einen unteren Abschnitt 65b auf, welcher eine zylindrisch gestaltete innere Oberfläche und eine zylindrisch gestaltete äußere Oberfläche aufweist, welche konzentrisch mit der inneren Oberfläche angeordnet ist. Obgleich dies in 8 nicht dargestellt ist, ist die innere Oberfläche des unteren Abschnitts 65b des Gewinderingshalterungselements 64b durch Preßpassung an dem vorderen zylindrischen Abschnitt 53 des Körperelements 26 angebracht. Mit der inneren Oberfläche des unteren Abschnitts 65b ist eine zweite innere Oberfläche verbunden, welche kegelstumpfförmig gestaltet ist. Die äußere Oberfläche des Gewinderingshalterungselements 64b umfaßt einen Eingriffsabschnitt in Form eines Reibradabschnitts 67b, welcher zylindrisch gestaltet ist, mit einer äußeren Oberfläche. Die äußere Oberfläche des Reibradabschnitts 67b kann gerändelt, ungerändelt, gerieft oder ungerieft sein. Die äußere Oberfläche des Gewinderingshalterungselements 64b umfaßt ferner eine kegelstumpfförmige Oberfläche, welche zwischen dem Reibradabschnitt 67b und dem unteren Abschnitt 65b angeordnet ist. In einer ähnlichen Weise, wie in 2 dargestellt, ist der Reibradabschnitt 67b derart angeordnet, daß das Gewinderingshalterungselement 64b den Gewindering 60b im Hinblick auf eine Bewegung davon in Axialrichtung zu dem Schnauzenabschnitt 23 des Körperelements 26 hin zurückhält.

Ein Sperrklinkenelement 80b ist in 8 dargestellt, und in einer ähnlichen Weise, wie in 2 dargestellt, ist das Sperrklinkenelement 80b in Anordnung um das Körperelement 26 und benachbart zu dem Reibradabschnitt 67b des Gewinderingshalterungselements 64b eingerichtet und angeordnet. Wie in den 810 dargestellt, ist das Sperrklinkenelement 80b mit mindestens einem elastischen Arm 81b ausgebildet, welcher in einer Radialrichtung relativ zu der Mittelachse 21 des Spannfutters zu dem Hülsenelement 22b hin vorgespannt ist. Bei dem Ausführungsbeispiel, welches in den 810 dargestellt ist, ist ein zweiter elastischer Arm 71b gleichfalls in einer Radialrichtung zu dem Hülsenelement 22b hin vorgespannt. Wie in 8 dargestellt, endet jeder elastische Arm 81b, 71b in einem umgebogenen Ende 79b. Wie in 9 und 10 dargestellt, ist das Sperrklinkenelement 80b zwischen einem Paar von Zapfen 88b, 98b, welche generell einander gegenüberliegend angeordnet und in dem Gewindering 60b ausgebildet sind, verkeilt und verklemmt. Jedes der gegenüberliegenden Enden des Zapfens 88b ist geeignet gestaltet, um eines der umgebogenen Enden 79b aufzunehmen. Die Zapfen 88b, 98b halten das Sperrklinkenelement 80b derart, daß sich das Sperrklinkenelement 80b als Ganzes nicht gegen den Gewindering 60b drehen kann, sich jedoch die umgebogenen Enden 79b der Sperrklinkenhalterung 80b in Umfangsrichtung und in Radialrichtung gegen den Gewindering 60b bewegen können. Somit ist der Sperrklinkenhalter bei dem Ausführungsbeispiel der 810 in Form von Zapfen 88b, 98b in dem Gewindering 60b definiert, und das Sperrklinkenelement 80b und der Gewindering 60b müssen sich einheitlich drehen. Ferner gehen bei dem Ablauf, welcher bei 9 beginnt und zu 10 übergeht, die gekrümmten Enden 79b von einer Anordnung in Abstand von dem Reibradabschnitt 67b zum Berühren des Reibradabschnitts 67b über.

Wie beispielsweise in den 810 dargestellt, umfaßt das Sperrklinkenelement 80b mindestens einen Eingriffsabschnitt 83b und mindestens einen Arretierungsabschnitt 82b. Jeder Eingriffsabschnitt 83b ist an der Außenseite eines umgebogenen Endes 79b des Sperrklinkenelements 80b angeordnet. Bei dem Ausführungsbeispiel, welches in den 810 dargestellt ist, sind zwei Eingriffsabschnitte 83b und zwei Arretierungsabschnitte 82b in dem Sperrklinkenelement 80b definiert. Jeder Eingriffsabschnitt 83b ist benachbart zu der äußeren Oberfläche des Reibradabschnitts 67b der Gewinderingshalterung 64b, welche an dem Körperelement 26 befestigt ist, eingerichtet und angeordnet. Ferner ist ein Nockenabschnitt 84b in dem Sperrklinkenelement 80b definiert und zwischen jedem Eingriffsabschnitt 83b und jedem jeweiligen Arretierungsabschnitt 82b angeordnet.

Ferner ist mindestens ein Eingriffsvorsprung 69b an dem Hülsenelement 22b angebracht. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Eingriffsvorsprünge 69b derart definiert, daß diese in Radialrichtung von der inneren Oberfläche des Hülsenelements 22b ausgehend verlaufen. Jeder Arretierungsabschnitt 82b ist, wie in 10 dargestellt, geeignet eingerichtet, um mit dessen entsprechendem Eingriffsvorsprung 69b in einer Weise ineinanderzugreifen, daß das Sperrklinkenelement 80b in Radialrichtung stärker zu dem Reibradabschnitt 67b der Gewinderingshalterung 64b hin vorgespannt wird und dadurch derart angeordnet wird, daß erreicht wird, daß dieses nicht gegen das Körperelement 26 und das Hülsenelement 22b drehbar ist. Dieser nicht drehbare Zustand ist in 10 dargestellt und dauert an, bis ein vorbestimmtes Lösedrehmoment durch den Bediener zwischen dem Hülsenelement 22b und dem Körperelement 26 ausgeübt wird. Um diesen nicht drehbaren Zustand ausgehend von dem Arbeitszustand des Spannfutters, welcher in 9 dargestellt ist, zu erreichen, muß der Bediener in der Richtung, welche durch den Pfeil 37 angezeigt wird, ein Arretierungsdrehmoment auf die Hülse 22b ausüben. Dieses Arretierungsdrehmoment muß sowohl die mechanische Vorspannwirkung des Zusammendrückens der umgebogenen Enden 79b, den mechanischen Eingriff und den Reibungseingriff zwischen den Nockenabschnitten 84b und den jeweiligen Eingriffsvorsprüngen 69b als auch die Spannung in den elastischen Armen 81b, 71b überwinden.

Wenn ein Eingriff mit dem Reibradabschnitt 67b erfolgt, werden das Sperrklinkenelement 80b und das Hülsenelement 22b gegen eine Drehung gegen das Körperelement 26 festgehalten, bis ein vorbestimmtes Haltedrehmoment durch die Ausübung eines vorbestimmten Lösedrehmoments durch den Bediener überwunden wird. Das Lösedrehmoment wird in einer ersten Richtung, welche in 9 und 10 durch den Pfeil 39 angezeigt wird, auf die Hülse 22b ausgeübt. Das Lösedrehmoment muß einerseits den kombinierten mechanischen und durch Reibung erfolgenden Eingriff zwischen dem Reibradabschnitt 67b und dem Eingriffsabschnitt 83b und andererseits zwischen dem Arretierungsabschnitt 82b und dem Eingriffsvorsprung 69b überwinden. Typischerweise übertrifft die Größe des Lösedrehmoments, welches erforderlich ist, um den Reibradabschnitt 67b und den Eingriffsabschnitt 83b zu lösen, die Größe des Arretierungsdrehmoments, welches erforderlich ist, um den Arretierungsabschnitt 82b und dem Eingriffsvorsprung 69b in Eingriff zu bringen.

Wie in 10 dargestellt, biegt jeder Eingriffsvorsprung 69b einen Arm 81b, 71b elastisch in Radialrichtung (in einem allgemeinen Sinn) nach innen zu der Mittelachse 21 des Spannfutters 20 hin ab und drängt den Eingriffsabschnitt 83b stärker gegen die äußere Oberfläche des Reibradabschnitts 67b. Beim Vergleichen von 9 und 10 ist zu bemerken, daß die in Radialrichtung gerichtete Vorspannkraft ausreichend ist, um die Innendurchmesser der umgebogenen Enden 79b des Sperrklinkenelements 80b zu verkleinern, wenn die Eingriffsabschnitte 83b stärker gegen den Reibradabschnitt 67b vorgespannt werden. In dieser Weise liefert der Eingriff zwischen dem Sperrklinkenelement 80b und dem Reibradabschnitt 67b ein Haltedrehmoment, welches verhindert, daß sich der Griff der Backen 28 an dem Schaft des Werkzeugs während der Schwingungen, welche während einer Verwendung des Werkzeugs durch den Bediener entstehen, löst. Solange bei diesem Eingriff kein Gleiten erfolgt, so wird erreicht, daß das Hülsenelement 22b, der Gewindering 60b und das Sperrklinkenelement 80b nicht gegeneinander und gegen das Körperelement 26 drehbar sind. Somit sind das Sperrklinkenelement 80b, der Eingriffsvorsprung 69b und der Reibradabschnitt 67b derart eingerichtet, daß eine in Umfangsrichtung gerichtete Kraft (ein Drehmoment) benötigt wird, um den Eingriff zwischen dem Reibradabschnitt 67b und dem Eingriffsabschnitt 83b sowie zwischen dem Arretierungsabschnitt 82b und dem Eingriffsvorsprung 69b zu überwinden.

Bei dem Ausführungsbeispiel der 1113 stellt eine Strichlinie, welche durch die Bezugsziffer 21 in 11 bezeichnet ist, die mittlere Längsachse 21 des Spannfutters dar, welches einen Gewindering 60c mit Gewindegängen 62c umfaßt. Diese Gewindegänge 62c sind geeignet für einen Paßeingriff mit Gewindegängen 34 an den Backen 28 eingerichtet, wodurch, wenn der Gewindering 60c gegen den Körper 26 gedreht wird, die Backen 28 in einer bestimmten Richtung entlang der Längsachse der Durchgänge 30 vorgerückt bzw. zurückgezogen werden. Wie in den 1113 dargestellt, kann der Gewindering 60c Mitnehmerschlitze 66c für einen Paßeingriff mit den Mitnehmerrippen 68c (in Durchsichtsdarstellung in 11 dargestellt) eines Hülsenelements 22c (in Durchsichtsdarstellung in 11 dargestellt) umfassen. Wenn die Mitnehmerrippen 68c der Hülse 22c an einer der Seitenwände, welche die Mitnehmerschlitze 66c definieren, anschlagen, ist der Gewindering 60c mit der Hülse 22c verzahnt, so daß sich, wenn die Hülse 22c gedreht wird, der Gewindering 60c gemeinsam mit dieser dreht und die Backen 28 bewegt, wie oben dargelegt. Wie in 12 dargestellt, kann der Bediener, wenn die Mitnehmerrippen 68c der Hülse 22c an den Seitenwänden der Mitnehmerschlitze 66c des Gewinderings 60c anschlagen, eine direkte Mitnahme des Gewinderings 60c durch Drehung des Hülsenelements 22c bewirken.

Wie in 11 dargestellt, weist eine Gewinderingshalterung 64c einen unteren Abschnitt 65c auf, welcher eine zylindrisch gestaltete innere Oberfläche und eine zylindrisch gestaltete äußere Oberfläche, welche konzentrisch zu der inneren Oberfläche angeordnet ist, auf. Obgleich dies nicht in 11 dargestellt ist, ist die innere Oberfläche des unteren Abschnitts 65c des Gewinderingshalterungselements 64c durch Preßpassung an dem vorderen zylindrischen Abschnitt 53 des Körperelements 26 angebracht. Mit der inneren Oberfläche des unteren Abschnitts 65c ist eine zweite innere Oberfläche verbunden, welche kegelstumpfförmig gestaltet ist. Wie in 11 dargestellt, umfaßt die äußere Oberfläche des Gewinderingshalterungselements 64c einen Eingriffsabschnitt in Form eines Sperradabschnitts 63c, welcher zylindrisch gestaltet ist, mit einer gerändelten bzw. gerieften Oberfläche. Die äußere Oberfläche des Gewinderingshalterungselements 64c umfaßt ferner eine kegelstumpfförmige Oberfläche, welche zwischen dem Sperradabschnitt 63c und dem unteren Abschnitt 65c angeordnet ist. In einer ähnlichen Weise, wie in 2 dargestellt, ist der Sperradabschnitt 63c derart angeordnet, daß die Gewinderingshalterung 64c den Gewindering 60c im Hinblick auf eine Bewegung davon in Axialrichtung zu dem Schnauzenabschnitt 23 des Körperelements 26 hin zurückhält.

In den 1113 ist mindestens ein Sperrklinkenelement 80c dargestellt, und in einer ähnlichen Weise, wie in 2 dargestellt, ist jedes Sperrklinkenelement 80c in Anordnung um das Körperelement 26 und benachbart zu dem Sperradabschnitt 63c des Gewinderingshalterungselements 64c eingerichtet und angeordnet. Das Sperrklinkenelement 80c ist mit einem elastischen Arm 81c ausgebildet, welcher in einer Radialrichtung relativ zu der Mittelachse 21 des Spannfutters zu dem Hülsenelement 22c hin vorgespannt ist. Ein zweites Sperrklinkenelement 80c weist gleichfalls einen elastischen Arm 71c auf, welcher gleichfalls in einer Radialrichtung zu dem Hülsenelement 22c hin vorgespannt ist.

Wie beispielsweise in den 1113 dargestellt, umfaßt jedes Sperrklinkenelement 80c mindestens einen Eingriffsabschnitt 83c, welcher geeignet eingerichtet und angeordnet ist, um selektiv in Eingriff mit den Zähnen, welche die gerändelte bzw. geriefte Oberfläche des Sperradabschnitts 63c bilden, gebracht zu werden. Jeder Eingriffsabschnitt 83c ist benachbart zu der äußeren Oberfläche des Sperradabschnitts 63c der Gewinderingshalterung 64c, welche an dem Körperelement 26 befestigt ist, eingerichtet und angeordnet.

Jedes Sperrklinkenelement 80c ist an dem Gewindering 60c befestigt. Dies kann beispielsweise durch Punktschweißen oder Kleben erreicht werden. Wie in den 12 und 13 dargestellt, weist jedes Sperrklinkenelement 80c jedoch ein Ende auf, welches in einer der zwei Haltenuten 88c, welche in dem Gewindering 60c ausgebildet sind, verkeilt ist. Das verkeilte Ende ist das Ende, welches gegenüber dem Eingriffsabschnitt 83c angeordnet ist. Haltenuten 88c halten die Sperrklinkenelemente 80c derart, daß sich die Sperrklinkenelemente 80c als Ganzes nicht gegen den Gewindering 60c drehen können. Die Enden der elastischen Sperrklinkenhalter 80c, an welchen die Eingriffsabschnitte 83c angebracht sind, können sich jedoch zwischen der Position, welche in 12 dargestellt ist, und der Position, welche in 13 dargestellt ist, bewegen. Somit ist der Sperrklinkenhalter bei dem Ausführungsbeispiel der 1113 in Form von Haltenuten 88c in dem Gewindering 60c definiert, und die Sperrklinkenelemente 80c und der Gewindering 60c müssen sich einheitlich drehen.

Wie beispielsweise in den 1113 dargestellt, umfaßt jedes Sperrklinkenelement 80c mindestens einen Arretierungsabschnitt 82c. Bei dem Ausführungsbeispiel, welches in den 1113 dargestellt ist, sind zwei Arretierungsabschnitte 82c vorhanden, wobei in jedem Sperrklinkenelement 80c ein Arretierungsabschnitt 82c definiert ist. Jeder Arretierungsabschnitt 82c ist an der Außenseite eines elastischen Arms 81c, 71c des Sperrklinkenelements 80c angeordnet.

Ferner ist mindestens ein Eingriffsvorsprung 69c an dem Hülsenelement 22c angebracht. Bei dem Ausführungsbeispiel, welches in den 1113 dargestellt ist, sind zwei Eingriffsvorsprünge 69c derart definiert, daß diese in Radialrichtung von der inneren Oberfläche des Hülsenelements 22c ausgehend verlaufen. Jeder Arretierungsabschnitt 82c ist eingerichtet, wie in 12 dargestellt, um mit dessen entsprechendem Eingriffsvorsprung 69c ineinanderzugreifen. Bei einem Eingriff, wie in 12 dargestellt, schlägt jede Mitnehmerrippe 68c an einer der Seitenwände eines jeweiligen Mitnehmerschlitzes 66c des Gewinderings 60c an. Demgemäß führt eine Drehung der Hülse 22c in der Löserichtung, welche durch den Pfeil 39 angezeigt wird, zu einer direkten Mitnahme der Sperrklinkenelemente 80c und des Gewinderings 60c, welcher an den Sperrklinkenelementen 80c befestigt ist. Ähnlich führt eine Drehung der Hülse 22c in der Spannrichtung, welche durch den Pfeil 37 angezeigt wird, zu einer direkten Mitnahme der Sperrklinkenelemente 80c und des Gewinderings 60c.

Ferner weist, wie in den 1113 dargestellt, jedes Sperrklinkenelement 80c einen Nockenabschnitt 84c auf, welcher zwischen jedem Eingriffsabschnitt 83c und einem entsprechenden Arretierungsabschnitt 82c an der äußeren Oberfläche jedes elastischen Arms 81c, 71c angeordnet ist. Jeder Nockenabschnitt 84c ist eingerichtet, wie in 13 dargestellt, um mit dessen entsprechendem Eingriffsvorsprung 69c in einer Weise ineinanderzugreifen, daß jeder entsprechende Eingriffsabschnitt 83c zwischen benachbarte Zähne der Zähne, welche an dem Sperradabschnitt 63c ausgebildet sind, gedrängt wird. Wenn die Hülse von dem Arbeitszustand, welcher in 12 dargestellt ist, ausgehend in der Richtung des Pfeils 37 gedreht wird, muß der Bediener ein Arretierungsdrehmoment, welches ausreichend ist, um sowohl den mechanischen Eingriff und den Reibungseingriff zwischen den Arretierungsabschnitten 82c und den jeweiligen Eingriffsvorsprüngen als auch die Spannung in den elastischen Armen 81c, 71c zu überwinden, in der Richtung, welche durch den Pfeil 37 angezeigt wird, auf die Hülse 22c ausüben, um die Eingriffsvorsprünge 69c derart zu drängen, daß diese auf die Nockenabschnitte 84c der Sperrklinkenelemente 80c gleiten. Jeder Eingriffsvorsprung 69c biegt einen jeweiligen gegenüberliegenden Arm 81c, 71c elastisch in Radialrichtung (in einem allgemeinen Sinn) nach innen zu der Mittelachse 21 des Spannfutters 20 hin ab und drängt den Eingriffsabschnitt 83c zu der äußeren Oberfläche des Sperradabschnitts 63c hin, bis der Arbeitszustand, welcher in 13 dargestellt ist, erreicht wird. Wenn der Arbeitszustand des Spannfutters von 13 erreicht wird, ist jede Mitnehmerrippe 68c derart angeordnet, daß diese an einer der Seitenwände des jeweiligen Mitnehmerschlitzes 66c des Gewinderings 60c anschlägt und der Eingriff zwischen jedem Sperrklinkenelement 80c und dem Sperradabschnitt 63c ein Haltedrehmoment gegen eine Drehung der Hülse 22c und des Gewinderings 60c in der Richtung des Pfeils 39 liefert. Solange bei diesem Eingriff kein Gleiten erfolgt, so wird erreicht, daß das Hülsenelement 22c, der Gewindering 60c und jedes Sperrklinkenelement 80c in der Löserichtung (angezeigt durch den Pfeil 39) nicht gegeneinander und gegen das Körperelement 26 drehbar sind. Somit sind jedes Sperrklinkenelement 80c, jeder Eingriffsvorsprung 69c und der Sperradabschnitt 63c derart eingerichtet, daß eine in Umfangsrichtung gerichtete Kraft (ein Drehmoment) benötigt wird, um den Eingriff zwischen dem Sperradabschnitt 63c und jedem Eingriffsabschnitt 83c zu überwinden.

Der nicht drehbare Zustand ist in 13 dargestellt und dauert an, bis ein vorbestimmtes Lösedrehmoment durch den Bediener zwischen dem Hülsenelement 22c und dem Körperelement 26 ausgeübt wird. Das Lösedrehmoment wird in einer ersten Richtung, welche durch den Pfeil 39 angezeigt wird, ausgeübt und muß den kombinierten mechanischen und durch Reibung erfolgenden Eingriff zwischen dem Sperradabschnitt 63c und jedem Eingriffsabschnitt 83c überwinden.

Gemäß 12 und 13 werden, wenn der Bediener die Hülse 22c in der Richtung des Pfeils, welcher durch 37 bezeichnet ist, gegen das Körperelement 26 dreht und sich der Gewindering 60c einheitlich mit der Hülse 22c dreht, die Backen 28 sodann gegen den Schaft eines Werkzeugs gespannt, welcher in der Axialbohrung 27 (in 12 und 13 nicht dargestellt) angeordnet ist.

Wenn der Bediener die Hülse 22c in der Richtung des Pfeils in 12 und 13, welcher durch 39 bezeichnet ist, dreht, werden die Backen 28 von dem Schaft eines Werkzeugs gelöst, welcher in der Axialbohrung 27 angeordnet ist. 12 stellt einen der Arbeitszustände dar, wobei Mitnehmerrippen 68c an einer der Seitenwände der Mitnehmerschlitze 66c anschlagen und eine Drehung der Hülse 22c in der Richtung des Pfeils 39 den Gewindering 60c in der Richtung, welche die Werkzeugeingriffsflächen 32 der Backen 28 trennt, direkt mitnimmt. Wenn sich das Spannfutter in diesem Arbeitszustand des Lösens befindet, welcher in 12 dargestellt ist, greifen Eingriffsvorsprünge 69c mit Arretierungsabschnitten 82c der Sperrklinkenabschnitte 80c ineinander, welche in Radialrichtung nach außen zu der Hülse 22c hin vorgespannt sind, jedoch greifen die Eingriffsabschnitte 83c nicht mit den Zähnen des Sperradabschnitts 63c ineinander. Die Mitnehmerrippen 68c der Hülse 22c schlagen an den Seitenwänden jeweiliger Mitnehmerschlitze 66c des Gewinderings 60c an. Wenn sich das Spannfutter in dem Arbeitszustand befindet, welcher in 12 dargestellt ist, führt eine Drehung der Hülse 22c in der Richtung des Pfeils 37 zu einem Spannen der Backen des Spannfutters um den Schaft eines Werkzeugs, vorausgesetzt, daß die Eingriffsvorsprünge 69c weiterhin mit den Arretierungsabschnitten 82c ineinandergreifen. Wenn jedoch ein weiteres Spannen des Spannfutters bewirkt, daß sich die Eingriffsvorsprünge 69c von den Arretierungsabschnitten 82c lösen, so kann sich die Hülse 22c gegen den Gewindering 60c drehen, und es erfolgt kein weiteres Spannen, bis die Mitnehmerrippen 68c an den Seitenwänden der Mitnehmerschlitze 66c des Gewinderings 60c anschlagen.

13 stellt einen der Arbeitszustände des Spannfutters dar, wobei die Backen des Spannfutters an dem Schaft eines Werkzeugs arretiert sind und ein Haltedrehmoment ausgeübt wird, um einem Lösen des Griffs des Spannfutters aufgrund von Schwingungswirkungen entgegenzuwirken. In diesem Zustand greifen Eingriffsvorsprünge 69c mit Nockenabschnitten 84c der Sperrklinkenelemente 80 ineinander, um die Eingriffsabschnitte 83c gegen die Zähne des Sperradabschnitts 63c des Halterungselements 64c zu drängen. Solange die Eingriffsvorsprünge 69c weiterhin mit den Nockenabschnitten 84c der Sperrklinkenelemente 80c ineinandergreifen, wird eine Drehung der Hülse 22c und des Gewinderings 60c in der Richtung des Pfeils 39 verhindert.

Obgleich die obige Beschreibung im Hinblick auf ein schlüsselloses Spannfutter dargelegt ist, sei darauf hingewiesen, daß das Prinzip der vorliegenden Erfindung gleichermaßen auf ein Spannfutter mit Schlüssel anwendbar ist und sich dies innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung befindet.

Diese und weitere Abwandlungen und Änderungen der vorliegenden Erfindung können durch gewöhnlich Fachkundige innerhalb des Schutzumfangs der beigefügten Ansprüche vorgenommen werden. Ferner ist für gewöhnlich Fachkundige zu ersehen, daß die vorangehende Beschreibung lediglich beispielhaft gemeint ist und die Erfindung, welche in den beigefügten Ansprüchen weiter beschrieben ist, nicht begrenzen soll.


Anspruch[de]
  1. Spannfutter (20) zum Halten des Schafts eines Werkzeugs zur Verwendung mit einem manuellen oder kraftgetriebenen Antrieb, welcher eine drehbare Antriebswelle aufweist, wobei das Spannfutter umfaßt:

    a) ein generell zylindrisches Körperelement (26), welches einen Schnauzenabschnitt (23) und einen Schwanzabschnitt aufweist, wobei der Schwanzabschnitt eine Axialbohrung, welche darin ausgebildet ist, für einen Paßeingriff mit der Antriebswelle des Antriebs aufweist, wobei der Schnauzenabschnitt eine Axialbohrung, welche darin ausgebildet ist, und eine Vielzahl von in einem Winkel angeordneten Durchgängen (30), welche dadurch hindurch verlaufend ausgebildet sind und die Axialbohrung des Schnauzenabschnitts kreuzen, aufweist;

    b) eine Vielzahl von Backen (28), wobei ein getrennter Backen der Backen verschiebbar in einem der in einem Winkel angeordneten Durchgänge (30) angeordnet ist, wobei jeder der Backen eine Backenstirnfläche, welche auf einer Seite davon ausgebildet ist, und Gewindegänge (62), welche auf der gegenüberliegenden Seite davon ausgebildet sind, aufweist;

    c) einen Gewindering (60), welcher derart angebracht ist, daß dieser gegen das Körperelement drehbar ist und sich in Eingriff mit den Gewindegängen an den Backen (28) befindet;

    d) ein generell zylindrisches Hülsenelement (22), welches in Mitnahmeeingriff mit dem Gewindering (60) und über dem Schnauzenabschnitt (23) des Körperelements liegend eingerichtet und angeordnet ist, wodurch eine Drehung des Hülsenelements (22) gegen das Körperelement (26) eine Bewegung der Backen (28) bewirkt; und

    e) ein Sperrklinkenelement (80), welches derart eingerichtet und angeordnet ist, daß, wenn die Backen (28) vorzugsweise einen Schaft des Werkzeugs greifen, das Sperrklinkenelement (80) derart angeordnet werden kann, daß dieses gegen eine Drehung gegen den Gewindering (60) und das Körperelements (26) festgehalten wird, so daß ein vorbestimmtes Lösedrehmoment ausgeübt werden muß, bevor sich der Gewindering (60) gegen das Körperelement (60) drehen kann; dadurch gekennzeichnet, daß das Spannfutter ferner umfaßt:

    f) eine Gewinderingshalterung (64), welche im Hinblick auf das Körperelement (26) geeignet eingerichtet und angeordnet ist, um die Laufstrecke des Gewinderings (60) gegen das Körperelement in der Axialrichtung zu begrenzen, wobei die Gewinderingshalterung (64) einen Eingriffsabschnitt (63) definiert; und

    g) wobei das Sperrklinkenelement (80) geeignet eingerichtet ist, um mit dem Eingriffsabschnitt (63) ineinanderzugreifen, wenn die Backen vorzugsweise den Schaft eines Werkzeugs greifen und das Sperrklinkenelement (80) dadurch gegen eine Drehung gegen das Körperelement (26) festgehalten wird, bis ein vorbestimmtes Lösedrehmoment ausgeübt wird, um zu ermöglichen, daß sich der Gewindering (60) gegen das Körperelement (26) dreht.
  2. Spannfutter nach Anspruch 1, wobei der Eingriffsabschnitt einen Sperradabschnitt (63) umfaßt.
  3. Spannfutter nach Anspruch 1, wobei der Eingriffsabschnitt einen Reibradabschnitt (83) umfaßt.
  4. Spannfutter nach Anspruch 1, ferner umfassend einen Sperrklinkenhalter (85), wobei das Sperrklinkenelement (80) durch den Sperrklinkenhalter (85) nicht drehbar gehalten wird.
  5. Spannfutter nach Anspruch 4, wobei der Sperrklinkenhalter (85) derart an dem Gewindering angebracht ist, daß er nicht drehbar ist.
  6. Spannfutter nach Anspruch 4, wobei der Sperrklinkenhalter (85) in dem Gewindering (60) definiert ist.
  7. Spannfutter nach Anspruch 4, wobei der Sperrklinkenhalter (85) mindestens einen Laufschlitz (89) aufweist, welcher geeignet eingerichtet ist, um eine relative Drehbewegung zwischen dem Hülsenelement (22) und dem Sperrklinkenhalter (85) zu beschränken.
  8. Spannfutter nach Anspruch 7, wobei das Hülsenelement (22) mindestens eine Mitnehmerrippe (68) definiert und der mindestens eine Laufschlitz (89) durch eine vordere Sperrwand (49) und eine hintere Sperrwand (59) definiert ist, wobei der Laufschlitz (89) geeignet eingerichtet ist, um die mindestens eine Mitnehmerrippe (68) aufzunehmen und eine Relativbewegung zwischen dem Hülsenelement (22) und dem Sperrklinkenhalter (85) zu ermöglichen, welche der Bewegung der mindestens einen Mitnehmerrippe (68) in dem mindestens einen Laufschlitz (89) zwischen der hinteren Wand (59) und der vorderen Wand (49) entspricht.
  9. Spannfutter nach Anspruch 7 und ferner umfassend:

    h) einen Druckaufnahmeabschnitt (38), welcher an dem Körperelement (26) befestigt ist; und

    i) eine Lageranordnung (42), welche benachbart zu dem Druckaufnahmeabschnitt angeordnet ist, wobei der Gewindering (60) drehbar an der Lageranordnung (42) und in Eingriff mit den Gewindegängen an den Backen (28) angebracht ist.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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