PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69827514T2 02.03.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001014917
Titel STABILISIERTE HAARPFLEGEMITTEL
Anmelder Colgate-Palmolive Co., New York, N.Y., US
Erfinder PATEL, Amrit, Dayton, US;
ALDRICH, Tracey, Somerset, US;
SCHWEID, Bret, New Brunswick, US
Vertreter Uexküll & Stolberg, 22607 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69827514
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.09.1998
EP-Aktenzeichen 989460746
WO-Anmeldetag 10.09.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/19286
WO-Veröffentlichungsnummer 0099013837
WO-Veröffentlichungsdatum 25.03.1999
EP-Offenlegungsdatum 05.07.2000
EP date of grant 10.11.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse A61K 7/06(2000.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse A61K 7/50(2000.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zum Stabilisieren von Haarpflegeprodukten, die wasserunlösliche Organosilikonverbindungen wie Dimethicon umfassen, durch Verwendung eines Energiesparverfahrens, das keine hohen Temperaturen benötigt.

Hintergrund der Erfindung

Einer der wesentlichsten Bestandteile in Konditionierungshaarpflegeprodukten wie Konditionierungsshampoo (auch als "2-in-1"-Shampooprodukt bezeichnet) ist Silikon und/oder dessen Derivate. Obwohl es erwünscht ist, hochmolekulargewichtige Silikonderivate zu Shampoos zu geben, um Konditionierungswirkungen zu erreichen, kann es schwierig sein, tensidunlösliches Silikon enthaltende Shampoos zu formulieren, die stabil sind und nicht das Problem der Abscheidung der Silikonkomponente zeigen. Verschiedene Versuche zum Einbau dieser Silikonkonditionierungsmittel in solche Konditionierungsshampoos schlossen Dispergieren, Suspendieren oder Emulgieren solcher Mittel ein; diese Ansätze führten zur Opazifizierung der Produkte und mitunter wegen der Abscheidung des Silikons zu instabilen Produkten. Höhere Gehalte an Silikonmaterial wie Dimethicon sind brauchbar, um dem Haar erhöhte Konditionierung zur Verfügung zu stellen. Höhere Gehalte an Dimethiconen sind jedoch sehr schwer physikalisch in Tensidsystemen zu stabilisieren.

Es hat verschiedene Versuche gegeben, das Abscheideproblem zu lösen. Ein Verfahren zum Stabilisieren von Dimethiconen verwendet beispielsweise Alkohole mit 20 bis 40 Kohlenstoffatomen, wie sie im Handel erhältlich sind. Solche Zusammensetzungen finden sich in US-A-5 213 716 von Patel et al., US-A-4 997 641 von Hartnett et al. und übertragen auf den gleichen Rechtsnachfolger wie diese Anmeldung. Ein weiteres Verfahren findet sich in US-A-4 741 855 von Grote et al., die die Verwendung langkettiger (C16-C22) Acylderivate, wie Ethylenglykoldistearat, oder langkettiger (C16-C22) Aminoxide als Suspendiermittel lehrt. US-A-5 152 914 von Forster et al. lehrt die Verwendung von Suspendiermitteln ausgewählt aus Polyethylenglykolmono- oder -diestern von (C16-C22)-Fettsäuren mit 2 bis 7 Ethylenoxidgruppen. US-A-4 704 272 von Oh et al. lehrt die Verwendung von Xanthangummi und langkettigen Acylderivaten als Suspendiermittel für unlösliches, nicht-flüchtiges Silikon.

Es hat auch Ansätze für Silikonchemie in Körperpflege- und Shampooprodukten gegeben, die andere Chemie eingesetzt haben, um bessere Produkte zu erhalten.

US-A-5 543 074 von Hague et al. beschreibt Waschzusammensetzungen für die Körperpflege, die Silikonöl und Suspendiermittel ausgewählt aus Polyacrylsäure, Copolymeren von Acrylsäure mit hydrophoben Monomeren und Copolymere von Acrylsäure und Acrylatestern umfassen.

US-A-5 073 296 von Kopolow et al. lehrt ein Verfahren zum Stabilisieren einer Öl-in-Wasser-Emulsion unter Verwendung einer wasserlöslichen Vinylverbindung und eines freiradikalischen Polymerisationsinitiators. Das Öl kann kosmetisch wirkendes Material wie Silikonöl sein. Ein Comonomer wie Methacrylat oder neutralisierte Acrylsäure kann der Vinylverbindung zugesetzt werden.

Weitere Druckschriften für Haarpflegezusammensetzungen mit unlöslichen Silikonen schließen US-A-4 997 641 von Hartnett et al. und US-A-5 415 857 von Robbins et al. ein, beide an den gleichen Rechtsnachfolger wie diese Anmeldung übertragen.

US-A-5 336 332 lehrt eine Shampoozusammensetzung, die anionisches oder amphoteres Tensid, Polyacrylamid und Silikonkomponente enthält, die beispielsweise Polyalkylsiloxan, Polyarylsiloxan, Polyalkylarylsiloxan oder Polyethersiloxancopolymer sein kann. Die Zusammensetzungen werden als stabil beschrieben.

WO-A-94/06409 lehrt ein wässriges Haarkonditionierungsshampoo, das anionisches Tensid, das &agr;-Olefinsulfonat, einen spezifizierten Typ von kationischem Polymer zur Konditionierung, wasserunlösliches Haarkonditionierungsmittel, Dispergiermittel (vorwiegend konzentriert auf langkettige Alkohole und langkettige Acylderivate) und Wasser umfasst. Vernetzte anionische synthetische Polymere als Dispergiermittel (beispielsweise Polyacrylsäure- oder Polymethacrylsäurepolymere oder -copolymere oder Derivate davon mit anderen olefinischen Comonomeren oder Verbindungen mit lipophiler Seitengruppe) werden kurz erwähnt.

WO-A-95/09599 lehrt Haarkonditionierungsshampoo, das anionisches Tensid, Wasser, emulsionspolymerisiertes nichtionisches Dimethiconolkonditionierungspolymer wie beschrieben und kationisches Ablagerungspolymer mit einer Ladungsdichte zwischen 0,1 und 4 mÄq/g umfasst. Die beschriebenen Suspendiermittel schließen Ethylenglykoldistearat und Acrylsäuren vom CARBOPOL-Typ ein.

EP-A2-0 463 780 lehrt eine wässrige Shampoozusammensetzung, die Wasser, Tensid (anionisch, nicht-ionisch, amphoter oder Mischungen davon), unlösliches, nicht-flüchtiges Silikon und Suspendierpolymer umfasst. Die beschriebenen Suspendierpolymere vom Acryltyp sind vom CARBOPOL-Typ.

EP-A2-0 466 184 lehrt Haarkonditionierungsshampoo, das eine Emulsion von Wasser, anionischem Tensid, kationischem di- (langkettigem Alkyl)-quatären Stickstoff enthaltendem Konditionierungsmittel wie beschrieben, langkettigem Fettalkohol (insbesondere Stearylalkohol) (oder Fettalkohole mit 1 bis 3 Ethoxylierungen), nicht-flüchtigem Silikon und anionischem vernetztem Suspendiermittel umfasst. Die Silikonkomponente wird durch den Fettalkohol und das vernetzte Suspendiermittel stabilisiert. Es wird eine Vielfalt vernetzter anionischer Polymere beschrieben, einschließlich (Poly)methacrylsäure, Styrol/Acryl-Copolymeren und Polyacrylsäure.

Andere Druckschriften, die Körperpflege betreffen und Silikonöle umfassen können, die durch Zugabe von Vinylmonomeren und Acrylmonomeren stabilisiert sind, die in situ polymerisiert sind, schließen US-A-5 084 208 von Negrin et al., US-A-5 169 622 von Kopolow et al., US-A-5 169 623 von Kopolow et al., U5-A-5 474 712 von Dotolo et al. (Konditionierungsshampoo, das unter anderem aus Polyalkylenoxid-modifiziertem Polydimethylsiloxan und Polyacrylsäure und Acrylcopolymeremulgator besteht), US-A-5 037 648 von Joiner (Hautkonditionierzubereitung mit unter anderem Polyacrylsäure und Dimethicon) und US-A-5 234 682 von Macchio et al. (schließt eine Kosmetikzusammensetzung ein, die im Wesentlichen aus unter anderem Dimethicon und Acrylatcopolymer besteht) ein.

Andere Haarpflegedruckschriften schließen US-A-5 051 250 von Patel et al. und US-A-5 346 642 von Patel et al. ein, die beide auf den gleichen Rechtsnachfolger wie diese Anmeldung übertragen worden sind.

Einige dieser Verfahren erfordern die Verwendung von Wärme, um das Silikon und das C20 bis C40 in Lösung zu bringen, und somit erhöht sich die Chargenzeit.

Es bleibt noch ein Bedarf an einer 2-in-1-Shampoozusammensetzung, die mit Erfolg wasserunlösliches, nicht-flüchtiges Silikon in eine Zusammensetzung einbaut, die gute Stabilität aufweist.

Es ist eine weitere Aufgabe, eine Haarpflegezusammensetzung zu erhalten, die erfolgreich wasserunlösliches Silikon in eine Zusammensetzung für Haare einbaut und mit einem Niedrigenergieverfahren hergestellt werden kann.

Es ist somit eine Aufgabe dieser Erfindung, ein verbessertes Verfahren zum Stabilisieren von wasserunlöslichem Silikonmaterial wie Dimethicon sowie eine nach diesem Verfahren hergestellte Zusammensetzung zu liefern, die zum Gebrauch als Haarpflege geeignet ist. Es ist eine weitere Aufgabe dieser Erfindung, ein Verfahren zum Stabilisieren von Silikonmaterial wie Dimethicon zu liefern, das keine hohen Temperaturen erfordert. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Stabilisieren von Silikonmaterial wie Dimethicon zu liefern, das die Chargenzeit reduziert. Diese und andere Aufgaben der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor.

Zusammenfassung der Erfindung

Diese Erfindung umfasst ein Verfahren zum Stabilisieren wasserunlöslicher Organosilikonverbindungen wie Dimethiconen und Silikonen (insbesondere Aminosilikonen (auch als Amodimethicon bezeichnet)), die zur Verwendung in Haarpflegeprodukten (wie Konditionierungsshampoos oder Haarkonditionierern) geeignet sind, um eine Lösung zu bilden, die eine milde, wässrige, schäumende und konditionierende Tensidzusammensetzung enthält, die auf Basis des Gesamtgewichts der Zusammensetzung umfasst:

  • A. 4,00–50,00 Gew.-% auf Basis des Gesamtgewichts der Zusammensetzung eines Reinigungstensids ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einem anionischen Tensid ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus C8-C18-Alkylsulfaten, C8-C18-Alkylethenoxyethersulfaten enthaltend 1–5 Ethenoxygruppen in dem Molekül, C10-C18-Acylisethionaten, C10-C20-Alkylsulfonaten, C10-C20-Alkylensulfonaten und Mischungen davon, und gegebenenfalls mindestens eines von:
  • (1) 0,10–5,00 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung eines anionischen Hydrotrophs, C1-C3-Alkylbenzolsulfonats oder C5-C6-Alkylsulfats,
  • (2) 0,10–15 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung eines amphoterischen Tensids ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus C8-C18-Alkylbetainen, C8-C18-Alkylsulfobetainen, C8-C18-Alkylamino-C2-C3-alkylbetainen, C8-C18-Alkylamino-C2-C3-alkylsulfobetainen, C8-C18-Alkylamphoacetaten, C8-C18-Alkylamphoproprionaten und Mischungen davon, und
  • (3) 0,1–4,0 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung eines nichtionischen Tensids ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus C8-C20-Monoethanolamiden und Mischungen davon und C8-C22-Diethanolamiden und Mischungen davon, insbesondere Cocomonoethanolamid und Cocodiethanolamid und insbesondere Cocodiethanolamid, mit der Maßgabe, dass die Gesamtmenge des Reinigungstensids nicht 50 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung übersteigt und vorzugsweise im Bereich von 6 bis 30% liegt;
  • B. 0,01–10,00 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Verbindung eines wasserunlöslichen Konditionierungsmittels, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus:
  • (1) 0,10–6,00 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung eines wasserunlöslichen Silikons ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Dimethikonen und Silikonen, und
  • (2) einer Mischung von mindestens einem von B(1) mit 0,01–3,00 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung von mindestens einem kationischen Polymer, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus wasserlöslichen kationischen Derivaten von Cellulose- und Gummipolymeren; wie polyquaternärer Verbindung ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus quaternisierten Cellulosepolymeren (insbesondere mindestens einem quaternisiertem Cellulosepolymer) und einer Mischung von mindestens einem quaternisiertem Cellulosepolymer mit nicht-cellulosischem quaternärem konditionierendem Polymer;
  • C. 0,10–5,00 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung eines Acryl-Stabilisierungsmittels, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Acrylatcopolymeren wie hier nachfolgend definiert,
  • D. Wasser oder ein wässriges Medium als Rest.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Obwohl allgemeine Bereiche von jeder der Komponenten oben aufgeführt worden sind, sind speziellere Bereiche und Auswahlen wie folgt.

Spezielle wasserunlösliche Organosilikonverbindungen schließen ein:

  • (a) Dimethicone, Dimethicon-Derivate und Mischungen der vorhergehenden mit einer Viskosität im Bereich von 5 bis 100.000 mPa·s (centipoise, cps), insbesondere 30 bis 70.000 und besonders 60.000, beispielsweise Organosilikonverbindungen mit der Formel I:
    Formel I
    wobei R1, R2, R3, R5, R6 und R7 Alkyle mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen (insbesondere 1 bis 2 Kohlenstoffatomen) sind und z so gewählt wird, dass die oben beschriebene Viskosität erreicht wird; und
  • (b) Aminosilikone der Formel II
    Formel II
    wobei R1, R2, R3, R5, R6 und R7 Alkyle mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen (insbesondere 1 bis 2 Kohlenstoffatomen) sind, und R4 R8-NH-CH2CH2-NH2 ist, R8 Alkylen mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, x ein Mittelwert und eine Zahl im Bereich von 500 bis 10.000 ist, insbesondere 500 bis 4000, speziell 500 bis 1000 und besonders 750 bis 800, und y ein Mittelwert und eine Zahl im Bereich von 1 bis 10 ist, besonders weniger als 5 und speziell 1.

Die zuvor beschriebenen Dimethicone und Silikone können in Mischungen verwendet werden, insbesondere Mischungen, bei denen Materialien mit hoher Viskosität mit Materialien mit niedrigerer Viskosität gemischt werden. Beispiele für geeignete Materialien schließen Dimethicon von Dow Corning (Midland, Michigan, USA), das als Dow Corning Fluid 200 bekannt ist, und Dimethicon von Union Carbide (Tarrytown, New York, USA) ein, das als Silikon L-45 bekannt ist.

Acrylstabilisatoren können ausgewählt sein aus der Gruppe bestehend aus Acrylsäurederivaten und ihren Copolymeren. Beispiele für solche Verbindungen können durch Formel III und Formel IV wiedergegeben werden.

Formel III,
wobei R10 ein Element der Gruppe bestehend aus Wasserstoff und C1-C22-Alkylgruppe ist und n ein Mittelwert und eine Zahl von 3–9200, vorzugsweise 3 bis 4100 ist und so ausgewählt ist, dass das Molgewicht im Bereich von 218–2.000.000, besonders 218–1.500.000, speziell 218–1.000.000 liegt, und
Formel IV,
wobei R11 und R12 jeweils unabhängig ausgewählt aus der gleichen Gruppe, wie für R10 definiert, sind, und m ausgewählt ist aus der gleichen Gruppe wie für n definiert.

Bei den Acrylsäurederivaten und ihren Copolymerverbindungen kann jede der Säuregruppen

  • (a) durch ein Mitglied ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus kosmetisch annehmbaren Basen wie Natriumhydroxid, Phosphaten wie Dinatriumhydrogenphosphat, jeglichem anderem basischem Salz, das zur Verwendung in Kosmetikprodukten geeignet ist, und Aminen wie aliphatischen C3-C22-Aminen (insbesondere primären Alkylaminen) neutralisiert sein,
  • (b) mit einem Mitglied der Gruppe bestehend aus aliphatischen C3-C22-Alkoholen verestert sein.

Die Acrylsäurederivate und ihre Copolymere können außerdem zur Bildung eines Komplexes mit einer kationischen Verbindung wie Cetyltrimethylammoniumchlorid oder Distearyldiammoniumchlorid und Poly(kationischen Verbindungen) verwendet werden, die mit solchen kationischen Komplexen hergestellt sind.

Beispiele für geeignete Stabilisierungsmittel schließen Acrylate/Steareth-20-methacrylatcopolymer (beispielsweise ACULYN® 22 von Rohm&Haas, Philadelphia, Pennsylvania, USA) und Acrylatcopolymer (beispielsweise ACULYN® 33, ACUSOL® 445, -810 und -830 und ACRYSOL® ASE 75 von Rohm&Haas) ein. Bei dem ACULYN-33 Produkt (mit einem pH-Wert von ungefähr 3,8) wird eine Neutralisierungsstufe mit Natriumphosphat (wie Dinatriumhydrogenphosphat), Natriumhydroxid oder kosmetisch annehmbarem organischem Amin durchgeführt, um den pH-Wert auf ungefähr 6,5 zu erhöhen. Die Stabilisierungsmittel sollten von einer Qualität und Reinheit sein, die für die kosmetische Verwendung annehmbar ist, oder nach Bedarf gereinigt werden, um kosmetisch annehmbar zu sein.

Speziellere Werte für die oben beschriebenen Gruppen sind wie folgt.

Für die Reinigungstensidmischung sind speziellere Gruppen und Bereiche:

  • (1) 1,00 bis 35,0%, insbesondere 5,00 bis 30,0% und insbesondere 6,00 bis 30,0% anionisches Tensid ausgewählt beispielsweise aus der Gruppe bestehend aus wasserlöslichen lipophilen Sulfaten und/oder Sulfonaten mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 10 bis 20 Kohlenstoffatomen, insbesondere 10 bis 16 oder 10 bis 18 Kohlenstoffatomen und am meisten bevorzugt 12 bis 16 oder 12 bis 18 Kohlenstoffatomen. Von solchen anionischen Tensiden können als Beispiele hierfür höhere (10 bis 18 Kohlenstoffatome) Alkylsulfate, höhere (10 bis 18 Kohlenstoffatome) Paraffinsulfonate, höhere (10 bis 18 Kohlenstoffatome) Olefinsulfonate, höhere (10 bis 18 Kohlenstoffatome) Fettsäuremonoglyceridsulfate, höhere (10 bis 18 Kohlenstoffatome) Fettalkohol-niedere (C1-C6)-alkoxy-(und polyoxy)-sulfate, lineare höhere (10 bis 18 Kohlenstoffatome) Alkylbenzolsulfonate und C8-C18-Dialkylsulfosuccinate genannt werden. Die am meisten bevorzugten dieser anionischen Tenside sind Alkylsulfate mit 10 bis 16 Kohlenstoffatomen und C8-C18-Alkyl-C1-C6-alkoxysulfate (wobei dessen höheres Alkyl vorzugsweise Lauryl ist, und mit 2 oder 3 Ethoxygruppen pro Mol). Solche Alkyle können jedoch 12 bis 16 Kohlenstoffatome haben, und der Alkoxygehalt kann 1 bis 20 pro Mol sein, wie 2 bis 6 Ethoxygruppen pro Mol. Ein am meisten bevorzugtes höheres Fettalkoholsulfat ist Laurylsulfat, und ein besonders bevorzugtes höheres Fettalkohol-poly-niederes Alkoxysulfat ist di- oder triethoxyliertes Laurylalkoholsulfat; somit ist das anionische Tensid vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus C12-Alkyl-C2-3-alkoxysulfat, C12-Alkylethoxysulfat und C10-C18-Fettalkoholethoxysulfat. Am meisten bevorzugt ist das anionische Tensid eine Mischung aus höherem (10 bis 18 Kohlenstoffatome) Alkylsulfat und höherem (10 bis 18 Kohlenstoffatome) Alkylethersulfat, wobei jedes davon in größerem oder gleichem Anteil vorhanden ist, und wobei das Verhältnis der Mengen dieser Komponenten im Bereich von 10:1 bis 1:10, insbesondere 7:1 bis 1:7 ist, beispielsweise 1:5 bis 5:1, wenn beide dieser anionischen Tenside vorhanden sind. Die anionischen Tenside werden üblicherweise in Formen ihrer wasserlöslichen Salze verwendet, die üblicherweise Salze von Alkalimetallen (Natrium, Kalium), Ammonium, Aminen (wie Dimethylaminen und Trimethylamin) oder niederen Alkanolaminen (wie Triethanolamin, Diethanolamin und Monoethanolamin) sind. Spezielle Beispiele für geeignete anionische Tenside schließen Natriumlaurylsulfat mit 2 Mol Ethoxylierung ("SLES") und entsprechendes Ammoniumsalz und das Triethanolaminsalz davon, Olefinsulfonat, Tridecylbenzolsulfonat, C12-C16-Acylmonoglyceridsulfat ein.
  • (2) 0,05 bis 10,00% und insbesondere 0,05 bis 5,00% anionisches Hydrotrop, beispielsweise Natriumcumolsulfonat, Natriumbenzolsulfonat und
  • (3) 0,50 bis 15,00% und insbesondere 1,00 bis 10,00% amphoteres Tensid ausgewählt aus beispielsweise Cocoamidopropylbetainen, Natriumlaureth-2-sulfosuccinat, Amphopropionsäure, Cocoamidobetain, Cocobetain, Cocobetainamido-natriumlauriminodipropionat, Dodecyldimethylaminoxid, Octyldimethylaminoxid, Octadecyldimethylaminoxid, Cocoamidopropylamin, Cocoamphodipropionsäure, Cocoamidopropylhydroxysultain.

Eine weitere spezielle Gruppe ist anionisches Tensid ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus C12-Alkyl-C2-C3-alkoxysulfat, C12-Alkylethoxysulfat und C10-C18-Fettalkoholethoxysulfaten.

Die zur erfindungsgemäßen Verwendung geeigneten kationischen Polymere schließen Derivate natürlicher Polymere wie Cellulose und Gummis ein. Diese Derivate sind in dem Maße von mindestens 0,5 Gew.-% bei 20°C wasserlöslich. Im Allgemeinen haben diese Polymere mehr als 10 Monomereinheiten in ihren Molekülen und ein Molekulargewicht von etwa 1000 bis 1.000.000, vorzugsweise 2000 bis 500.000. Je niedriger das Molekulargewicht ist, um so höher ist üblicherweise der Substitutionsgrad durch die kationische, üblicherweise quaternäre Gruppe.

Spezielle Materialien sind jene, bei denen der kationische Anteil eine quaternäre Gruppe ist, wie beispielsweise, wenn die quaternäre Gruppe eine Alkylammoniumgruppe ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus C8-C22-Amidopropyldimethylamin, C8-C22-Amidopropylmorpholin, C8-C22-Aminoxid, Dimethylamin und Mischungen davon ist.

Geeignete natürliche Polymere, die in die gewünschten kationischen Polymere umgewandelt werden können, sind Hydroxyalkylcellulosen und Alkylhydroxyalkylcellulosen. Kationische Hydroxyalkylcellulosen und ihre Herstellung sind in dem britischen Patent Nr. 1 166 062 beschrieben, übertragen auf Union Carbide. Diese Hydroxyethylcellulosen werden unter der Handelsbezeichnung JR 125, JR 30M und JR 400 vermarktet und haben vermutlich ein Molekulargewicht von 150.000 bis 400.000 und einen Substitutionsgrad einer quaternären Gruppe von etwa 0,3. Polyquaternium-10 ist ein polymeres quaternäres Ammoniumsalz von Hydroxyethylcellulose, die mit trimethylammoniumsubstituiertem Epoxid umgesetzt ist, und ist der Name für diese vorhergehende Klasse von Materialien. Andere Polyquaterniummaterialien können auch brauchbar sein. Hierzu gehören Produkte, die als Polyquaternium mit den Nummern 1, 2, 4, 5, 7–9, 11–20, 22, 24, 27–30 bekannt sind, insbesondere Polyquaternium-6, Polyquaternium-7, Polyquaternium-10. Alkylhydroxyalkylcellulosen mit der gleichen Formel wie Hydroxyalkylcellulose, jedoch weiteren Alkylsubstituenten an anderen Stellen an der Anhydroglucoseeinheit, stehen auch zur Verfügung. Die Ethylhydroxyethylcellulosen sind insbesondere unter dem Handelsnamen "MODOCOLL" mit einem Molekulargewicht im Bereich von 50.000 bis 500.000 und einem Substitutionsgrad von 0,1 bis 0,8 erhältlich.

Andere geeignete natürliche kationische Polymere sind die Galactomannangummis, beispielsweise Guargummi und hydroxyalkylierte Guargummis, insbesondere kationisches Guargummi. Das Molekulargewicht von Guargummi ist vermutlich etwa 100.000 bis 1.000.000. Ein geeignetes kationisches Guargummi, das die Gruppe -CH2CH=CHCH2N(CH3)3Cl–1 mit einem Substitutionsgrad von etwa 0,2 bis 0,8 trägt, ist unter dem Handelsnamen JAGUAR C-17 und C-13 im Handel erhältlich.

Der Anteil des kationischen natürlichen Polymers ist etwa 0,05 Gew.-% bis 1,0 Gew.-%, insbesondere 0,1 Gew.-% bis 0,8 Gew.-% und speziell 0,1 Gew.-% bis 0,5 Gew.-% der Endzusammensetzung.

Das kationische Polymer ist vorzugsweise ein polymeres quaternäres Ammoniumsalz von Hydroxyethylcellulose, die mit trimethylammoniumsubstituiertem Epoxid umgesetzt ist.

Wenn die kationischen natürlichen Cellulose- oder Galactomannangummipolymere in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen vorhanden sind, kann bis zu der Hälfte des natürlichen Polymers durch ein zweites nicht-cellulosisches kationisches Polymer mit Konditionierungseigenschaften ersetzt werden, vorausgesetzt, dass das nicht-cellulosische kationische Polymer in der Endzusammensetzung löslich ist. Beispiele für solche kationischen Polymere sind Dialkyldiallylammoniumsalz- (beispielsweise Halogenid)-Homopolymere oder Copolymere, beispielsweise Dimethyldiallylammoniumchloridhomopolymer, Dimethyldiallylammoniumchlorid/Acrylamidcopolymer, das mindestens 60% Dimethyldiallylammoniumchloridmonomer enthält, Dimethyldiallylammoniumchlorid/Acrylsäurecopolymer, das mindestens 90% Dimethyldiallylammoniumchloridmonomer enthält, Vinylimidazol/Vinylpyrrolidon-Copolymere, die mindestens 50% Vinylimidazol und Polyethylenimin enthalten. Spezielle kationische Polymere schließen MERQUAT 100 (ein Polymer von Diallyldimethylammoniumchlorid (Ladungsdichte 126)) und LUVIQUAT 905 (ein 95% Vinylimidazol/5% Vinylpyrrolidon-Copolymer (Ladungsdichte 116)) ein. Andere nicht-cellulosische kationische Polymere sind im CTFA Cosmetic Ingredient Dictionary (6. Auflage, 1995) unter der Bezeichnung "Polyquaternium", gefolgt von einer ganzen Zahl, offenbart.

Zusätzlich zu den notwendigen Komponenten der erfindungsgemäßen Konditionierungszusammensetzung einschließlich der hier beschriebene konditionierenden Shampoos können in solchen Zusammensetzungen auch verschiedene Hilfsmittel vorhanden sein, die in der Technik dafür bekannt sind, erwünschte Eigenschaften zu verleihen, oder die vermutlich nützlich sind, wenn sie in die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen eingebracht werden. Es können gegebenenfalls andere Bestandteile zur Formulierung der Shampoozusammensetzungen zugefügt werden. Hierzu gehören:

  • (a) andere Konditionierungsmittel ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Paraffinen, Petrolata, mikrokristallinen Wachsen, Isoparaffinen, Mineralölen und Polyethylenen (in Gesellschaft von solubilisierendem Kohlenwasserstoff). Alle hiervon sind in unseren US-A-5 051 250 und US-A-5 415 857 beschrieben;
  • (b) höhere (10 bis 18 Kohlenstoffatome) Fettsäureester von niedrigeren (C1-C6)-Alkoholen, niedrigere (C1-C6)-Fettsäureester von höheren (10 bis 18 Kohlenstoffatome) Alkoholen und höhere (10 bis 18 Kohlenstoffatome) Fettsäureester von höheren (10 bis 18 Kohlenstoffatome) Fettalkoholen und Mischungen, wie in unser US-A-5 415 857 beschrieben ist;
  • (c) Verdickungsmittel wie wasserlösliche Polymere, beispielsweise niedrigere Alkylcellulosen und Hydroxy-niedrigere Alkylcellulosen (beispielsweise Methylcellulose und Hydroxypropylmethylcellulose) und Gummis wie Xanthangummi und Guargummi, die auch als Stabilisatoren für die wässrigen Zusammensetzungen wirken können, Natriumchlorid (in einer Menge von nicht mehr als 1 Gew.-%);
  • (d) Schaummodifizierungsmittel und Verbesserungsmittel (auch als Schaumverbesserer bekannt), wie Triglyceride höherer Fettsäuren und Alkanolamide höherer Fettsäuren (beispielsweise Betaine, Cocosamidopropylbetain), Triglyceride von C18-C36-Säuren und Laurinmonoethanolamid;
  • (e) Perlglanzmittel wie Ethylenglykolmono- und -distearate, wie in einer Menge von 0,1 bis 3,0 Gew.-%;
  • (f) therapeutische Mittel wie Salicylsäure, Selensulfid und Antischuppenmittel wie Zinkpyrithion und Climbazol, wie in einer Menge von 0,1 bis 3,0 Gew.-%;
  • (g) Viskositätssteuerungsmittel wie Propylenglykol und Natriumchlorid, wie in einer Menge von 0,1 bis 3,0 Gew.-%;
  • (h) Duftstoff, wie in einer Menge von 0,05 bis 1,5 Gew.-%;
  • (i) antibakterielle Mittel und Konservierungsmittel wie GERMABEN II, GERMABEN II-E, GERMALL 115, GERMALL II (von Sutton Laboratories, Inc., Clatham, New Jersey, USA), KATHON CG und KATHON CGII (von Rohm&Haas, Philadelphia, Pennsylvania, USA), wie in einer Menge von 0,01 bis 0,02 Gew.-%;
  • (j) Färbungsmittel wie Farbstoffe und dispergierbare Pigmente, beispielsweise alle D&C- und FD&C-Farben, die zur Verwendung in Kosmetikprodukten zugelassen sind, wie in einer Menge von 0,0001 bis 0,1 Gew.-%;
  • (k) Sequestrierungsmittel wie Ethylendiamintetraessigsäure (oder ein geeignetes Derivat davon, wie das Acetat oder Natriumsalz) ("EDTA"), wie in einer Menge von 0,01 bis 0,30 Gew.-%;
  • (l) Mittel zur Einstellung des pH-Werts.

Die Erfindung umfasst auch ein Verfahren zur Herstellung solcher stabilisierten Zusammensetzungen. Der Hauptvorteil dieses Verfahrens ist, dass die Verwendung erhöhter Temperatur nicht erforderlich ist, um die stabilisierten Zusammensetzungen herzustellen. Bei dem Verfahren werden die Bestandteile unter Verwendung konventioneller Mischgeräte unter Verwendung der angegebenen Schritte kombiniert, die in dem Verfahren in Anspruch 28 angegeben sind. Das Verfahren verwendet insbesondere die folgenden Schritte:

  • A) Bildung einer Hauptmischung durch Kombinieren von Wasser und Tensid,
  • B) separate Bildung einer Dispersion eines kationischen Polymers wie Polyquaterniumverbindung in Wasser,
  • C) Zugabe der Dispersion des kationischen Polymers in Wasser zur Hauptmischung von Wasser und Tensid zur Bildung eines Gels und fortgesetztes Mischen, vorzugsweise bis das Gel klar, weich und homogen ist,
  • D) Einstellen des pH-Werts der Mischung auf 5,0–8,0, wie durch Zugabe von Dinatriumhydrogenphosphat;
  • E) Zugabe eines Tensids wie Natriumcumolsulfonat ("SCS") zu dem Gel und Mischen, bis es gleichförmig ist,
  • F) getrennte Zugabe eines ersten Teils des Duftstoffs, falls erwünscht, in Kombination mit Verdickungsmittel wie kationischem Guargummi zu der Mischung,
  • G) Dispergieren von Verdickungsmittel (gegebenenfalls mit dem ersten Teil des Duftstoffs), danach Zugabe der Dispersion zu der Hauptmischung und Mischen bis zur Gleichförmigkeit,
  • H) separates Herstellen einer Mischung aus Schaumverbesserer und Verdickungsmittel wie Cocosdiethanolamid ("CDEA") mit Disteryldiammoniumchlorid ("DSDAC") und gegebenenfalls jeglichem verbleibenden Teil des Duftstoffs und Mischen, vorzugsweise bis die Lösung dieser Materialien klar ist (gewünschtenfalls kann wenig Wärme oder der obere Bereich der Umgebungstemperatur verwendet werden, wie der Bereich von 30 bis 35°C),
  • I) Kombinieren der Mischung von Teil "H" mit der Hauptmischung bis zur Gleichförmigkeit,
  • J) Zugabe der Stabilisierungskomponente, beispielsweise Acrylatcopolymer, zur Hauptmischung und Mischen bis zur Gleichförmigkeit,
  • K) Zugabe des Dimethicons zu der Hauptmischung und Mischen bis zur Gleichförmigkeit,
  • L) Zugabe optionaler Bestandteile entweder allein oder in Kombination zu der Hauptmischung und Weitermischen, bis die Mischung gleichförmig ist,
  • M) Kühlen der Hauptmischung auf 25°C, falls erforderlich,
  • N) Einstellen des pH-Werts der Mischung nach Bedarf,
  • O) Einstellen der Viskosität der Mischung nach Bedarf, und
  • P) Filtern des Produkts.

In den nach diesem Verfahren hergestellten Endprodukten ist die Viskosität im Bereich von 1500 bis 10.000 mPa·s (cps) und insbesondere 4500 mPa·s (cps) und der pH-Wert im Bereich von 4 bis 8, insbesondere 5 bis 7 und speziell 6 bis 7, und das spezifische Gewicht ist im Bereich von 0,99 bis 1,01, insbesondere 0,995 ± 0,01.

Bei der Bewertung der Stabilität der erfindungsgemäß hergestellten Shampoos können Lagerungstests erfolgen. Lagern für einen gewählten Zeitraum bei einer Temperatur von 49°C kann vorgenommen werden, um zu sehen, ob irgendeine Abscheidung von Produktinhalten erfolgt. Falls keine Abscheidung nach drei Monaten auftritt, wird das Produkt als stabil mit akzeptabler Viskosität, akzeptablem pH-Wert, akzeptabler Emulsionsstabilität und akzeptabler Farbe beurteilt.

Beispiele

Die folgenden nicht-einschränkenden Beispiele dienen zur Veranschaulichung und Erklärung der Erfindung. Chemische Symbole, Begriffe und Abkürzungen haben ihre üblichen und gebräuchlichen Bedeutungen. Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich alle Prozentsätze und alle Zahlen, die in den Tabellen und anderswo in dieser Beschreibung aufgeführt sind, auf Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung als 100%. Der Begriff "getr." bedeutet, dass sich die Zusammensetzung getrennt hat. Der Begriff "cps" bedeutet centipoise. Der Begriff "cst" bedeutet centistokes. Der Begriff "OK" bedeutet, dass die Zusammensetzung akzeptable Stabilitätscharakteristika zeigte. Andere verwendete Abkürzungen sind an anderer Stelle in dieser Anmeldung definiert worden.

Grundlegendes Verfahren

Ein Hauptmischgefäß wird ausgewählt und mit einem "Lightnin' Mixer" mit variabler Geschwindigkeit ausgestattet. Das Hauptmischgefäß sollte rostfreier Stahl (304L oder 316L oder deren Äquivalente) sein. Die anderen Mischgefäße (die beispielsweise in Teilen 2 und 4 verwendet werden) können rostfreier Stahl oder Kunststoff sein und so ausgewählt werden, dass sie für die verwendeten Materialien geeignet sind, außer dass für Teil 5 ein separates Gefäß aus rostfreiem Stahl benötigt wird, wie es für das Hauptmischgefäß beschrieben wird. Das Gefäß für Teil 5 sollte für minimales Mischen und gegebenenfalls Erwärmen ausgestattet sein. Vakuumgeräte sind nicht erforderlich, es muss jedoch darauf geachtet werden, die Schaumbildung nicht zu fördern. Gewünschtenfalls können weitere Geräte verwendet werden.

  • 1. Zu dem Hauptgefäß werden geeignete Mengen an Wasser (vorzugsweise entionisiertem Wasser) und Tensid (beispielsweise Ammoniumlaurylsulfat ("ALS")) gegeben. Es wird bis zur Gleichförmigkeit gemischt.
  • 2. In einen separaten, trockenen, sauberen Behälter wird eine geeignete Menge nicht erwärmtes Wasser mit Raumtemperatur (vorzugsweise entionisiertes Wasser) gegeben. Eine geeignete Menge kationisches Polymer (beispielsweise Polyquaternium-10) wird in dem Wasser dispergiert. Es wird gut gemischt, bis diese Vormischung klumpenfrei ist, es wird jedoch nicht länger als 5 Minuten bis unmittelbar vor der Zugabe gemischt, oder sie kann gelieren. Diese Vormischung von Teil 2 wird in das Hauptmischgefäß gegeben. Der Inhalt des Hauptgefäßes wird mindestens 15 Minuten gemischt, oder bis das Gel klar, weich und glänzend ist. Dies sollte abgeschlossen werden, bevor man weitermacht.
  • 3. Eine geeignete Menge Dinatriumhydrogenphosphat zur Steuerung des pH-Wert und eine geeignete Menge Natriumcumolsulfonat ("SCS") zur Steuerung der Viskosität werden zu dem Hauptgefäß gegeben. Die Charge wird mindestens 15 Minuten gemischt, oder bis sie gleichförmig ist.
  • 4. In einen separaten, trockenen, sauberen Behälter wird eine geeignete Menge Duftstoff gegeben. Unter Mischen wird eine geeignete Menge kationisches Guargummi in den Duftstoff gesprenkelt. Das Mischen wird fortgesetzt, bis das kationische Guargummi vollständig dispergiert und klumpenfrei ist. Diese Mischung aus Teil 4 wird zu dem Hauptmischgefäß gegeben und der Inhalt des Hauptmischgefäßes mindestens 15 Minuten gemischt, oder bis er gleichförmig ist.
  • 5. In einen separaten, heizbaren, trockenen, sauberen Behälter wird eine geeignete Menge von jedem von Cocodiethanolamid ("CDEA") und Distearyldiammoniumchlorid ("DSDAC") gegeben, und etwa die Hälfte der vorgesehenen Duftstoffmenge. Es wird gemischt, bis die Lösung klar ist. Es kann gegebenenfalls leicht erwärmt werden, um die Temperatur auf 30 bis 35°C zu erhöhen. Dieses Material wird danach in das Hauptmischgefäß gegeben und der Inhalt mindestens 15 Minuten gerührt, oder bis er gleichförmig ist.
  • 6. Eine geeignete Menge Acrylatcopolymer (oder anderes Acrylstabilisierungsmittel) wird danach in das Hauptmischgefäß gegeben. Der Inhalt wird mindestens 15 Minuten gemischt, oder bis er gleichförmig ist. Eine geeignete Menge Dimethicon (0,06 m2/s; 60.000 cst) wird in das Hauptmischgefäß gegeben und der Inhalt mindestens 15 Minuten gemischt, oder bis er gleichförmig ist.
  • 7. In einen separaten, trockenen, sauberen Behälter werden geeignete Mengen Wasser (vorzugsweise entionisiertes Wasser), Goldschmidt TegoPearl N-100 und Farben gegeben. Diese Mischung wird mindestens 15 Minuten gemischt, oder bis sie gleichförmig ist. Das verbleibende Material aus Teil 7 wird danach unter Mischen in das Hauptmischgefäß gegeben. Das Mischen wird mindestens 15 Minuten fortgesetzt, oder bis zur Gleichförmigkeit.
  • 8. Ein Konservierungsmittel wie KATHON CG wird in das Hauptmischgefäß gegeben und das Mischen mindestens 15 Minuten fortgesetzt, oder bis zur Gleichförmigkeit.
  • 9. Falls erforderlich, wird das Produkt auf 25°C abgekühlt. Die Spezifikationen der Chargenprobe werden geprüft. Falls erforderlich, wird Dinatriumhydrogenphosphat zugefügt, um den pH-Wert zu erhöhen, Mononatriumdihydrogenphosphat wird zugegeben, um den pH-Wert zu vermindern, Natriumcumolsulfonat (SCS) wird zugefügt, um die Viskosität zu verringern, CDEA wird zugesetzt, um die Viskosität zu erhöhen. Falls Natriumchlorid als Verdickungsmittel verwendet wird, sollte die Menge 1 Gew.-% nicht überschreiten, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung.

Basisbeispiele 1 bis 3: Formulierungen zur Stabilitätsbewertung

Die folgenden Basisbeispiele wurden unter Verwendung des oben beschriebenen grundlegenden Verfahrens mit den Mengen der Materialien hergestellt, die in der Tabelle A beschrieben sind. In den späteren Beispielen wurden verschiedene Stabilisierungsmittel zugefügt.

Tabelle A

Basisbeispiele 1 und 2 wurden verwendet, um die Stabilität von Dimethicon (0,06 m2/s (60.000 cst)) unter Verwendung verschiedener Stabilisatoren zu untersuchen. Die stabilisierten Zusammensetzungen der in Tabelle B aufgeführten Materialien (oder ähnlichen Materialien, die von einem anderen Anbieter erhalten wurden) wurden gemäß Basisbeispielen 1 und 2 in einem Gehalt von 2% Wirkstoff (oder 7,14% in der im Handel erhältlichen Form) (bezogen auf das Gewicht der Gesamtzusammensetzungen als 100%) hergestellt. Es sei darauf hingewiesen, dass das ACULYN-33-Produkt mit Dinatriumhydrogenphosphat neutralisiert wurde. Es wurde nur eine Base zur Zeit verwendet.

Tabelle B

Die Basisformulierung von Beispiel 3 wurde als Kontrolle verwendet, wobei ein Material mit C20-C40-Alkoholen in einer Mischung mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 425 (UNILIN® 425) als Silikonstabilisator verwendet wurde. (Üblicherweise werden mindestens 1,5 bis 2,0% dieses Materials verwendet, um 1 bis 4% Silikon in einer Shampoozusammensetzung zu stabilisieren.) Die Stabilität der Formulierung von Beispiel 3 wurde bewertet, und die Formulierung war stabil, wenn sie nach einem Monat bei 49°C bewertet wurde, ohne jegliche Abscheidung von Dimethicon. Nach einem Monat konnte eine geringe Abscheidung am Boden der Probe in einem klaren Becherglas wahrgenommen werden. Dies wird für ein Shampoo, das diesen Silikontyp enthält, als normal angesehen.

Beispiele 1 bis 10: Dimethiconstabilisierung

Die folgenden Beispiele wurden nach dem oben beschriebenen grundlegenden Verfahren unter Verwendung der in Tabelle C gezeigten Materialien hergestellt.

Tabelle C

In den Beispielen 1 bis 10 erfolgte in den Beispielen Trennung, die kein zugesetztes ACULYN® 22 oder ACULYN® 33 Acrylatmaterial aufwiesen. Es wurde gefunden, dass mindestens 1,25 bis 1,50% (Wirkstoff) ACULYN® 22 oder ACULYN® 33 Acrylate erforderlich sind, um eine Zusammensetzung mit 3,00% Dimethicon zu stabilisieren.

Beispiele 11 bis 20: Dimethiconstabilisierung

Die folgenden Beispiele wurden nach dem oben beschriebenen grundlegenden Verfahren unter Verwendung der in Tabelle D beschriebenen Materialmengen hergestellt.

Tabelle D

Die Daten in Tabelle D zeigen, dass mindestens 1,25% bis 1,50% auf aktiver Basis ACUSOL® 830 Acrylatmaterial erforderlich sind, um Zusammensetzungen mit 3% Dimethicon zu stabilisieren. Siehe insbesondere Beispiele 16 bis 20.

Beispiele 21 bis 30: Dimethiconstabilisierung (Beispiele 23 bis 30 sind Referenzbeispiele)

Die folgenden Beispiele wurden nach dem oben beschriebenen grundlegenden Verfahren unter Verwendung der in Tabelle E beschriebenen Mengen der Materialien hergestellt.

Tabelle E

Die Daten in Tabelle E zeigen, dass mindestens 1,25% bis 1,50% (auf aktiver Basis) ACUSOL® 830 Acrylate erforderlich sind, um Zusammensetzungen mit 3% Dimethicon zu stabilisieren. Es sind auch mindestens 2% TAB-2 und/oder SAB-2 erforderlich, um Zusammensetzungen mit 3% Dimethicon zu stabilisieren. Siehe Beispiele 23 bis 30 (Referenzbeispiele).

Beispiele 31 bis 40: Dimethiconstabilisierung

Die folgenden Beispiele wurden nach dem oben beschriebenen grundlegenden Verfahren unter Verwendung der in Tabelle F beschriebenen Mengen der Materialien hergestellt.

Tabelle F

Die Daten in Tabelle F zeigen die Stabilisierung von 3% Dimethicon in verschiedenen anionischen sowie amphoteren Systemen.

Beispiele 41 bis 50: Dimethiconstabilisierung

Die folgenden Beispiele wurden nach dem oben beschriebenen grundlegenden Verfahren unter Verwendung der in Tabelle G beschriebenen Mengen der Materialien hergestellt.

Tabelle G

Die Daten in Tabelle G zeigen die Stabilisierung von 3% Dimethicon in verschiedenen anionischen sowie amphoteren Systemen und ihren Mischungen. Diese Beispiele geben auch die Stabilisierung von Zusammensetzungen mit ZPT wieder.

Beispiele 51 bis 60: Dimethiconstabilisierung

Die folgenden Beispiele wurden nach dem oben beschriebenen grundlegenden Verfahren unter Verwendung der in Tabelle H beschriebenen Mengen der Materialien hergestellt.

Tabelle H

Alle in Tabelle H gezeigten Stabilisatoren stabilisieren ZPT in Shampoos mit oder ohne Dimethicon. Es sei auch darauf hingewiesen, dass kationische Polymere wie CDEA und DSDAC die Stabilität nicht beeinträchtigen.

Beispiele 61 bis 61: Dimethiconstabilisierung mit ZPT

Die folgenden Beispiele wurden unter Verwendung des oben beschriebenen grundlegenden Verfahrens unter Verwendung der in Tabelle I gezeigten Mengen an Materialien hergestellt.

Beispiele 62 und 63 zeigen, dass ZPT und Silikonöle in dem System stabilisiert werden, in dem verschiedene anionische Tenside verwendet werden. Das ist wichtig, da es zeigt, dass ZPT (welches ein Pulver ist) in dem erfindungsgemäßen System stabilisiert wird.

Beispiele 64 bis 70

Die folgenden Beispiele in Tabelle J sind erfindungsgemäß hergestellte Shampooformulierungen. Das allgemeine Verfahren zur Herstellung dieser Formulierungen ist das grundlegende Verfahren wie oben beschrieben, wobei die Mengen der Bestandteile in Tabelle J gezeigt sind.

Tabelle J
Beispiele 71 bis 76

Die folgenden Beispiele in Tabelle K sind erfindungsgemäß hergestellte Shampooformulierungen. Das allgemeine Verfahren zur Herstellung dieser Formulierungen ist das grundlegende Verfahren wie oben beschrieben, wobei die Mengen der Bestandteile in Tabelle K gezeigt sind.

Tabelle K

Beispiele 74 bis 76 zeigen, dass ZPT und Silikonöle in dem System stabilisiert werden.

Beispiele 101–104

Das oben beschriebene grundlegende Verfahren wurde mit den folgenden Mengen der Bestandteile verwendet, die mit Schrittnummer in Tabelle L aufgeführt sind.

Tabelle L

Bei den Beispielen 101 bis 104 lag die Viskosität im Bereich von 4000 bis 6000 cps und der pH-Wert im Bereich von 6,00 bis 6,50.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Stabilisierung einer wasserunlöslichen Organosilikonverbindung in einem Haarpflegeprodukt, bei dem kombiniert werden:

    A. 4,00–50,00 Gew.-% auf Basis des Gesamtgewichts der Zusammensetzung eines Reinigungstensids ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einem anionischen Tensid, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus C8-C18-Alkylsulfaten, C8-C18-Alkylethenoxyethersulfaten enthaltend 1–5 Ethenoxygruppen in dem Molekül, C10-C18-Acylisethionaten, C10-C20-Alkylsulfonaten, C10-C20-Alkylensulfonaten und Mischungen davon, und gegebenenfalls mindestens eines von:

    (1) 0,10–5,00 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung eines anionischen Hydrotrophen, C1-C3-Alkylbenzolsulfonats oder C5-C6-Alkylsulfats,

    (2) 0,10–15,00 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung eines amphoterischen Tensids ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus C8-C18-Alkylbetainen, C8-C18-Alkylsulfobetainen, C8-C18-Alkylamino-C2-C3-alkylbetainen, C8-C18-Alkylamino-C2-C3-alkylsulfobetainen, C8-C18-Alkylamphoacetaten, C8-C18-Alkylamphoproprionaten und Mischungen davon, und

    (3) 0,1–4,0 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung eines nichtionischen Tensids ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus C8-C20-Monoethanolamiden und Mischungen davon und C8-C22-Diethanolamiden und Mischungen davon,

    mit der Maßgabe, dass die Gesamtmenge des Reinigungstensids nicht 50 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung übersteigt;

    B. 0,01–10,00 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Verbindung eines wasserunlöslichen Konditionierungsmittels, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus:

    (1) 0,10–6,00 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung eines wasserunlöslichen Silikons, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Dimethikonen und Silikonen, und

    (2) einer Mischung von mindestens einem von B(1) mit 0,01–3,00 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung von mindestens einem kationischen Polymer, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus wasserlöslichen Derivaten von Cellulose- und Gummipolymeren;

    C. 0,10–5 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung eines Acryl-Stabilisierungsmittels, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Acrylatcopolymeren, die zwei oder mehr Monomere ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Acrylsäurederivaten ausgewählt aus der Formel III und IV enthalten:
    Formel III,

    wobei R10 ein Element der Gruppe bestehend aus Wasserstoff und C1-C22-Alkylgruppe ist und

    n ein Mittelwert und eine Zahl von 3–4100 und so ausgewählt ist, dass das Molekulargewicht im Bereich von 218–1.000.000 liegt, und
    Formel IV,

    wobei R11 und R12 jeweils unabhängig ausgewählt aus der gleichen Gruppe, wie für R10 definiert, sind, und m ausgewählt ist aus der gleichen Gruppe wie für n definiert, und

    wobei eine Neutralisationsstufe durchgeführt wurde mit einem Mitglied ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus kosmetisch annehmbaren Basen und wobei gegebenenfalls die Acrylate teilweise verestert mit einem Mitglied der Gruppe bestehend aus C3-C22-aliphatischen Alkoholen sind, und

    D. Wasser oder ein wässriges Medium als Rest.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das kationische Polymer eine polyquartäre Verbindung ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus (a) quarternisierten Cellulosepolymeren und (b) einer Mischung von mindestens einem quarternisiertem Cellulosepolymer mit einem nicht-Cellulose-quartären Konditionierungspolymer ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die wasserunlösliche Organosilikonverbindung ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus:

    (a) Dimethikonen und Dimethikon-Derivaten der Formel I und Mischungen davon:
    Formel I,

    wobei R1, R2, R3, R5, R6 und R7 jeweils unabhängig aus der, Gruppe bestehend aus Alkylen mit 1–6 Kohlenstoffen ausgewählt sind und Z so ausgewählt ist, dass die Dimethikone und Dimethikon-Derivate eine Viskosität im Bereich von 5–100.000 Centipoise haben, sowie Mischungen davon, und

    (b) Aminosilikonen der Formel II:
    Formel II,

    wobei R1, R2, R3, R5, R6 und R7 jeweils unabhängig aus der Gruppe bestehend aus Alkylen mit 1–6 Kohlenstoffen ausgewählt sind und R4 R8-NH-CH2-CH2-NH2 ist, wobei R8 ein Alkylen von 3–6 Kohlenstoffen ist,

    x ein Mittelwert und eine Zahl im Bereich von 5–10.000 ist und

    y ein Mittelwert und eine Zahl im Bereich von 1–10 ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei die Dimethikone, Dimethikon-Derivate und Mischungen davon eine Viskosität im Bereich von 30–70.000 mPa·s (Centipoise) aufweisen.
  5. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem Aminosilikone der Formel II ausgewählt sind, so dass x eine Zahl in Bereich von 500–4.000 und y kleiner als 5 ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem die Aminosilikone der Formel II so ausgewählt sind, dass x eine Zahl im Bereich von 500–1.000 ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die kosmetisch annehmbaren Basen ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Natriumhydroxid, Dinatriumhydrogenphosphat und C3-C20 aliphatischen Aminen.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Stabilisierungsmittel als ein Komplex verwendet wird, der mit einem Element ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus kationischen Monomeren gebildet ist.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem die kationische Spezies zur Bildung des Komplexes mit dem Stabilisierungsmittel ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Cetyl-Trimethylammoniumchlorid, Distearyldiammoniumchlorid, Polyquaternium-6, Polyquaternium-7, Polyquaternium-10, kationischem Guargummi und kosmetisch annehmbare Polykationen.
  10. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Reinigungstensid 1,00–35,0 Gew.-% auf Basis des Gesamtgewichts der Zusammensetzung eines anionischen Tensids ist, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus wasserlöslichen C8-C20 lipophilen Sulfaten und C8-C22 lipophilen Sulfonaten.
  11. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Reinigungstensid 6,00–30,00 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung ausmacht.
  12. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem das anionische Tensid ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus C10-C18-Alkylsulfaten, C10-C18-Paraffinsulfonaten, C10-C18-Olefinsulfonaten, C10-C18-Fettsäuremonoglyceridsulfaten, C10-C18-Fettalkohol und C1-C6-Alkoxysulfaten, linearen C8-C18-Alkylbenzolsulfonaten und C8-C18-Dialkylsulfosuccinaten.
  13. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem das anionische Tensid ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus C8-C16-Alkylsulfaten und C8-C18-Alkyl-C1-C6-alkoxysulfaten.
  14. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem das anionische Tensid ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus C12-Alkyl-C2-3-alkoxysulfaten, C12-Alkylethoxysulfaten und C10-C18-Fettalkoholethoxysulfaten.
  15. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem das anionische Tensid eine Mischung aus C10-C18-Alkylsulfaten und C10-C18-Alkylethersulfaten ist, wobei jedes der Sulfate in größerem oder gleichem Anteil vorhanden ist, und wobei das Verhältnis der Mengen dieser Komponenten im Bereich von 10:1 bis 1:10 liegt.
  16. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem das Reinigungstensid 0,05–10,00 Gew.-% auf Basis des Gesamtgewichts der Zusammensetzung eines anionischen Hydrotrops umfasst.
  17. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem das Reinigungstensid 0,50–15,00 Gew.-% auf Basis des Gesamtgewichts der Zusammensetzung eines amphoteren Tensids umfasst, dass ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Cocoamidopropylbetainen, Natriumlaureth-2-sulfosuccinaten, Amphopropionsäure, Cocoamidobetain, Cocobetain und Cocobetainamidonatriumlauriminodiproprionat, Dodecyldimethylaminoxid, Oktyldimethylaminoxid, Oktadekyldimethylaminoxid, Cocoamidopropylamin, Cocoamphodiproprionsäure und Cocoamidopropylhydroxysultain.
  18. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die kationischen Polymere mehr als 10 Monomereinheiten in ihren Molekülen haben und ein Molekulargewicht im Bereich von 1.000–1.000.000 aufweisen und wobei der Kationanteil kosmetisch annehmbar ist.
  19. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das Molekulargewicht des kationischen Polymers im Bereich von 2.000–500.000 liegt.
  20. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem der Kationanteil eine quartäre Gruppe ist.
  21. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem die quartäre Gruppe eine Alkylammoniumgruppe ist, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus C8-C22-Amidopropyldimethylamin, C8-C22-Amidopropylmorpholin, C8-C22-Aminoxid und Mischungen davon.
  22. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das kationische Polymer mit Hydroxyalkylcellulosen und Alkylhydroxyalkylcellulosen gebildet ist.
  23. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das kationische Polymer aus Hydroxyethylcellulosen mit einem Molekulargewicht von 150.000–400.000 und einem Substituitionsgrad einer quatären Gruppe von 0,3 gebildet ist.
  24. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das kationische Polymer aus Alkylhydroxycellulosen mit zusätzlichen Alkylsubstituenten an anderen Stellen einer Anhydroglukoseeinheit gebildet ist, ein Molekulargewicht im Bereich von 50.000–500.000 und einen Substiutionsgrad von 0,01–0,8 aufweist.
  25. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das kationische Polymer ein Galaktomannangummi ist.
  26. Verfahren nach Anspruch 25, bei dem das Galaktomannan ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Guargummi und hydroxyalkyliertem Guargummi mit einem Molekulargewicht von 100.000–1.000.000.
  27. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das kationische Polymer ein polymerisches quartäres Ammoniumsalz von Hydroxyalkylcellulose ist, das umgesetzt ist mit einem Trimethylammonium-substituierten Epoxid.
  28. Verfahren nach Anspruch 1, das die folgenden Schritte umfasst:

    a) Bildung einer Hauptmischung durch Kombinieren von Wasser und einem Tensid,

    b) separate Bildung einer Dispersion eines kationischen Polymers in Wasser,

    c) Zugabe der Dispersion der kationischen Verbindung in Wasser zur Hauptmischung von Wasser und Tensid zur Bildung eines Gels durch kontinuierliches Mischen, wie erforderlich, bis ein weiches, homogenes Gel gebildet ist,

    d) Einstellen des pH-Werts der Hauptmischung auf 5,0–8,0,

    e) Zugabe eines Tensids zu dem Gel und Mischen bis die Hauptmischung gleichförmig ist,

    f) getrennte Zugabe eines Verdickungsmittels und gegebenenfalls ein Teil eines Duftstoffes,

    g) Mischen der Hauptmischung, bis sie gleichförmig ist,

    h) Zugabe eines Schaumverbesserers und Duftstoffes, die gegebenenfalls separat mit einem Verdickungsmittel hergestellt wurden,

    i) Mischen der Hauptmischung, bis sie gleichförmig ist,

    j) Zugabe von Acrylatcopolymer als Stabilisierungsmittel zur Hauptmischung,

    k) Zugabe der Silikonkomponente und Mischen der Hauptmischung, bis sie gleichförmig ist,

    l) Zugabe optionaler Bestandteile mit Mischen,

    m) Kühlen der Hauptmischung wie erforderlich,

    n) Einstellen des pH-Werts der Hauptmischung auf 4–8,

    o) Einstellen der Viskosität der Hauptmischung auf 1.500–10.000 mPa·s (cps) und

    p) Filtern des Produkts.
  29. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das kationische Polymer eine polyquartäre Verbindung ist.
  30. Shampoo, hergestellt mit dem Produkt gemäß Anspruch 1.
  31. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Acrylatcopolymer in einer Menge von mindestens 1,25 Gew.-% zugegeben wird, um eine Zusammensetzung zu stabilisieren, die 3,00 Gew.-% Dimethikon enthält.
  32. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem das Acrylatcopolymer in einer Menge von mindestens 1,25 Gew.-% zugegeben wird, um eine Zusammensetzung zu stabilisieren, die 3,00 Gew.-% Dimethikon enthält.
  33. Shampoo gemäß Anspruch 13, bei dem das Acrylatcopolymer in einer Menge von mindestens 1,25 Gew.-% zugegeben wird, um eine Zusammensetzung zu stabilisieren, die 3,00 Gew.-% Dimethikon enthält.
  34. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Acrylatcopolymer ACULYN 33 ist.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com