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Dokumentenidentifikation DE69830248T2 02.03.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001032358
Titel FLUIDISIERTE POLYMER-SUSPENSIONEN VON KATIONISCHEN POLYSACCHARIDEN IN AUFWEICHMITTEL UND DEREN VERWENDUNG IN KÖRPERPFLEGEMITTEL
Anmelder Hercules Inc., Wilmington, Del., US
Erfinder BURDICK, Lee, Charles, Landenberg, US;
HOFMAN, Hans, NL-3315 HE Dordrecht, NL;
MELBOUCI, Mohand, NL-3328 AX Dordrecht, NL;
DEBRUIN, Johannes, Jacobus, NL-33 EE Zwijndrecht, NL
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69830248
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.11.1998
EP-Aktenzeichen 989580428
WO-Anmeldetag 17.11.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/24531
WO-Veröffentlichungsnummer 0099025312
WO-Veröffentlichungsdatum 27.05.1999
EP-Offenlegungsdatum 06.09.2000
EP date of grant 18.05.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse C08L 5/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse C08L 1/28(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      C08J 3/09(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      A61K 8/73(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      A61Q 5/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      A61Q 17/04(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      A61Q 19/10(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      A61Q 15/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft verflüssigte Polymersuspensionen aus kationischen Polysacchariden und ihre Verwendung in der Herstellung von Körperpflegezusammensetzungen, insbesondere von Haar- und Hautpflegezusammensetzungen.

Hintergrund der Erfindung

Kationische Polysaccharide werden in vielen Körperpflegeanwendungen verwendet, zum Beispiel Shampoos, Duschgelen, Haarstylingzusammensetzungen, Hautcremes und -lotionen, wo sie den Zusammensetzungen rheologische Eigenschaften und Haar und Haut wünschenswerte Eigenschaften verleihen.

Weichmacher sind lipophile Stoffe, die verwendet werden, um die Haut zu glätten, zu beruhigen und einzufetten. Sie werden häufig in kosmetischen Produkten eingearbeitet, um als Einfettungsmittel zu wirken, das Abplatzen der Haut zu reduzieren und das Erscheinungsbild der Haut zu verbessern.

In den meisten Fällen werden in Körperpflegezusammensetzungen verwendete Polysaccharide als trockene Pulver verwendet. Jedoch ist die Handhabung von Pulvern häufig mit Stauben verbunden, das eine Ursache für Gesundheits- und Sicherheitsprobleme sein kann. Außerdem ist im Falle von kationischen Polysacchariden das Staubproblem besonders störend, weil das kationische Material dazu neigt, fest an anionischen Oberflächen zu haften. Außerdem sind teilchenförmige Polysaccharide für ein übermäßiges Verklumpen bekannt, wenn sie zu Wasser gegeben werden, was zu geringen Lösungsraten führt, und daher muß spezielle Sorge getroffen werden, wenn diese Stoffe zu Wasser gegeben werden, um Verklumpung und Gelbildung zu vermeiden. Häufig bleiben inakzeptable Gelmengen in diesen Lösungen. Aus diesen Gründen besteht ein Wunsch nach der Entwicklung von flüssigen kationischen Polysaccharidprodukten, die leicht in wäßrigen Medien dispergierbar sind, indem sie in Flüssigkeiten dispergiert werden, mit denen sie unmischbar sind, aber die nützlich in besonderen Körperpflegeanwendungen sind.

Weil Weichmacher weithin in Körperpflegeanwendungen eingesetzt werden, kann ein besonderer Vorteil dadurch gewonnen werden, verflüssigte Polymersuspensionen aus kationischen Polysacchariden in Weichmachern zur Verfügung zu haben.

US-PS 4,312,675 offenbart hochkonzentrierte Polymeraufschlämmungen, die bis zu 65 Gew.-% Xanthangummi in einer Basis aus hydrophobem Lösungsmittel enthalten, behandelt mit Suspendiermitteln, Dispergiermitteln und Verdünnern. Mineralöl, Dieselöl, Kerosin, Alkohole (C6-C12), Pflanzenöl, Esteralkohole, Polyolether und dgl. können als Lösungsmittel verwendet werden.

US-PS 4,566,977 ist auf eine verbesserte nicht-wäßrige Aufschlämmung gerichtet, die einen wasserlöslichen Celluloseether, einen wasserunlöslichen flüssigen Kohlenwasserstoff, ein nichtionisches Tensid mit einem HLB-Wert von ca. 7 bis ca. 14 und einen organomodifizierten Ton umfaßt. Die wasserlöslichen Celluloseether sind aus anionischen und nichtionischen Celluloseethern ausgewählt.

US-PS 5,096,490 (entsprechend EP-A-0 455 073) offenbart eine Fluidsuspension aus 35 bis 55 Teilen Carboxymethylcellulose oder einem ähnlichen Polymer in 40 bis 55 Teilen Fettsäure mit 1 bis 5 Teilen Ton und bis zu 20 Teilen Emulgator. Guar und Hydroxypropylguar sind in den offenbarten funktionsfähigen Polymeren eingeschlossen.

Keines dieser Patente offenbart verflüssigte Polymersuspensionen aus kationischen Polysacchariden oder ihre Verwendung in der Herstellung von Körperpflegezusammensetzungen.

Die Solvatisierungs- und Löslichkeitseigenschaften verschiedener wasserlöslicher Polysaccharide können weithin variieren. Deshalb sind Informationen über verflüssigte Polymersuspensionen aus anionischen und nichtionischen Polysacchariden von wenig Nutzen bei der Vorhersage, welche Systeme geeignet zur Herstellung verflüssigter Polymersuspensionen aus kationischen Polysacchariden sein werden.

Zusammenfassung der Erfindung

Eine verflüssigte Polymersuspension, die folgendes umfaßt:

  • a) kationisches Polysaccharid in einer Menge von 10 Gew.-% oder mehr des Gesamtgewichts der verflüssigten Polymersuspension,
  • b) Stabilisator, der aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Kieselerde, mineralischen Pigmenten, organischen Pigmenten, vernetzten Polymeren und Copolymeren von Acrylsäure, Celluloseethern und Mischungen daraus besteht, in einer Menge von 0,5 bis 5 Gew.-% des Gesamtgewichts der verflüssigten Polymersuspension und
  • c) Weichmacher, der ein Nichtlösungsmittel für das kationische Polysaccharid ist, ausgewählt aus der Gruppe, die aus Fettalkoholen, Kohlenwasserstoffen, Triglyceriden, Wachsen, Estern, Siliconölen und lanolinhaltigen Produkten besteht, wobei der Weichmacher in einer Menge von 35 Gew.-% oder mehr des Gesamtgewichts der verflüssigten Polymersuspension vorhanden ist.

Ausführliche Beschreibung der Erfindung

Es ist kennzeichnend für die verflüssigten Polymersuspensionen dieser Erfindung, daß sie stabil wie hergestellt sind. Mit dem Begriff "stabil wie hergestellt" ist gemeint, daß sich die Suspension nicht unmittelbar in zwei oder mehr unterschiedliche Schichten beim Stehen auftrennt. In manchen Fällen, wenn die Suspension innerhalb eines kurzen Zeitraums verwendet werden wird, ist es ausreichend, daß die Suspensionen mäßig stabil sind, d.h. mindest ausreichend stabil, so daß das kationische Polysaccharid nach Stehen für einen kurzen Zeitraum dispergiert bleibt oder leicht redispergiert werden kann. Jedoch neigen dispergierte kationische Polysaccharide zu Agglomeration beim Absetzen zu Gelen oder Feststoffen, die nicht leicht nach Stehen für mehr als einige Tage (oder in manchen Fälle viel kürzere Zeiträume) redispergiert werden können. Deshalb ist es häufig bevorzugt, daß die Suspensionen lagerstabil über viel längere Zeiträume sind, weil sie häufig in Anwendungen verwendet werden, in denen sie für Zeiträume von ca. einem bis zu ca. 6 Monaten gelagert werden müssen. Die verflüssigten Polymersuspensionen dieser Erfindung sind stabil wie hergestellt, bevorzugt stabil für wenigstens ca. eine Woche, bevorzugt für wenigstens ca. 8 Wochen und noch mehr bevorzugt für wenigstens ca. 6 Monate.

Kationische Polysaccharide zur Verwendung in der Erfindung schließen jedes natürlich vorkommende kationische Polysaccharid sowie Polysaccharide und Polysaccharid-Derivate ein, die mit chemischen Mitteln kationisiert wurden, zum Beispiel durch Quaternisierung mit verschiedenen quaternären Amin-Verbindungen, die reaktive Chlorid- oder Epoxidstellen enthalten. Beispiele für solche kationischen Polysaccharide schließen ohne Beschränkung kationisches Guar, hydrophob modifiziertes kationisches Guar, kationisches Hydroxypropylguar, kationisches hydrophob modifiziertes Hydroxypropylguar, kationisches Hydroxyethylguar, kationisches hydrophob modifiziertes Hydroxyethylguar, kationische Hydroxyethylcellulose und kationische hydrophob modifizierte Hydroxyethylcellulose ein. Bevorzugte kationische Polysaccharide zur Verwendung in der Erfindung sind kationisches Guar und kationisches Hydroxypropylguar.

Verfahren zur Herstellung der kationischen Polysaccharide werden in den US-PSen 4,663,159, 5,037,930, 5,473,059, 5,387,675, 3,472,840 und 4,031,307 offenbart.

Weichmacher zur Verwendung in der Erfindung sind Nicht-Lösungsmittel für die kationischen Polysaccharide (d.h. die kationischen Polysaccharide sind löslich in einem Maß von nicht mehr als ca. 5%) und sind bevorzugt Flüssigkeiten bei Raumtemperatur. Weichmacher werden aus der Gruppe ausgewählt, die aus Fettalkoholen, Kohlenwasserstoffen, Triglyceriden, Wachsen, Estern, Siliconölen und lanolinhaltigen Produkten besteht.

Beispiele für Fettalkohole sind Cetylalkohol, Octyldodecanol, Stearylalkohol und Oleylalkohol.

Beispiele für Kohlenwasserstoffe schließen Mineralöl, Vaseline, Paraffin, Squalen, Polybuten, Polyisobuten, hydriertes Polyisobuten, Cerisin und Polyethylen ein.

Es gibt eine relativ große Gruppe von Triglyceriden, die zur Verwendung in der Erfindung geeignet sind. Diese schließen ohne Beschränkung Rizinusöl, Capryl/Caprintriglycerid, hydriertes Pflanzenöl, Süßmandelöl, Weizenkeimöl, Sesamöl, hydriertes Baumwollsamenöl, Kokosöl, Weizenkeimglyceride, Avocadoöl, Maisöl, Trilaurin, hydriertes Rizinusöl, Sheabutter, Kakaobutter, Sojaöl, Nerzöl, Sonnenblumenöl, Safloröl, Macadamianußöl, Olivenöl, Aprikosenkernöl, Haselnußöl und Borretschöl ein.

Als Weichmacher nützliche Wachse schließen ohne Beschränkung Carnaubawachs, Bienenwachs, Candelillawachs, Paraffin, Japanwachs, mikrokristallines Wachs, Jojobaöl, Cetylesterwachs und synthetisches Jojobaöl ein.

Die in der Erfindung nützliche Gruppe von Estern schließt ohne Beschränkung Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Octylpalmitat, Isopropyllinoleat, C12-15-Alkoholbenzoate, Cetylpalmitat, Myristylmyristat, Myristyllactat, Cetylacetat, Propylenglykoldicaprylat/caprat, Decyloleat, Stearylheptanoat, Diisostearylmalat, Octylhydroxystearat und Isopropylisostearat ein.

Lanolinhaltige Produkte schließen Lanolin, Lanolinöl, Isopropyllanolat, acetylierten Lanolinalkohol, acetyliertes Lanolin, hydroxyliertes Lanolin, hydriertes Lanolin und Lanolinwachs ein.

Typisch für die für die Erfindung verwendeten Siliconöle sind Dimethicon (Dimethylpolysiloxan) und Cyclomethicon.

Bevorzugte Weichmacher für die Erfindung sind Kohlenwasserstoffe, Siliconöle und Ester, insbesondere diejenigen, die bei Raumtemperatur flüssig sind. Besonders bevorzugte Weichmacher sind Mineralöl, Polybuten und Dimethicon.

In den verflüssigten Polymersuspensionen der Erfindung ist das kationische Polysaccharid 10 Gew.-% oder mehr, und der Weichmacher ist 35 Gew.-% oder mehr des Gesamtgewichts der verflüssigten Polymersuspension. Besonders bevorzugt ist das kationische Polysaccharid ca. 15 bis ca. 60 Gew.-% und der Weichmacher ca. 40 bis ca. 85 Gew.-%. Am meisten bevorzugt ist das kationische Polysaccharid ca. 20 bis ca. 50 Gew.-% und der Weichmacher ca. 50 bis ca. 80 Gew.-% der verflüssigten Polymersuspension.

Der andere, in verflüssigten Polymersuspensionen der Erfindung notwendige Bestandteil ist ein Stabilisator, der in einer Menge von ca. 0,5 bis ca. 5 Gew.-% des Gesamtgewichts der Suspension vorhanden ist. Bevorzugte Stabilisatoren sind teilchenförmige organische oder anorganische Stoffe, die im Weichmachermedium dispergiert oder gelöst werden können. Stabilisatoren werden aus Kieselerde, mineralischen Pigmenten, organischen Pigmenten, vernetzten Polymeren und Copolymeren von Acrylsäure, Celluloseethern und Mischungen daraus ausgewählt. Besonders bevorzugt sind Kieselerde und mineralische Pigmente. Beispiele für mineralische Pigmente schließen ohne Beschränkung Calciumcarbonat, Titandioxid, Ton, organophilen Ton, Talkum und Gips ein. Bevorzugte Celluloseether zur Verwendung als Stabilisatoren sind Carboxymethylcellulose und Hydroxypropylcellulose. Die am meisten bevorzugten Stabilisatoren sind Kieselerde und organophiler Ton. In Mineralöl-Weichmachern ist der am meisten bevorzugte Stabilisator organophiler Ton.

In einer Ausführungsform der verflüssigten Polymersuspension umfaßt das kationische Polysaccharid kationisches Guar, der Weichmacher umfaßt Polybuten, und der Stabilisator umfaßt Ton.

Die verflüssigten Polymersuspensionen können gegebenenfalls Wasser enthalten. Falls Wasser verwendet wird, sollte die Menge nicht so groß sein, daß das suspendierte kationische Polysaccharid quillt und ein Gel bildet. Wasser wird bevorzugt in einer solchen Menge verwendet, daß das Verhältnis von kationischem Polysaccharid zu Wasser nicht weniger als ca. 5:1 ist.

Ein weiterer optionaler Bestandteil in den verflüssigten Polymersuspensionen dieser Erfindung ist Tensid oder eine Mischung aus Tensiden. Tenside können die Dispersion stabilisieren und ihr Vermischen mit anderen Bestandteilen erleichtern, die in der Herstellung von Haar- und Körperpflegezusammensetzungen verwendet werden.

Bevorzugte Tenside für die Erfindung sind nichtionische Tenside, für die Beispiele ohne Beschränkung ethoxylierte langkettige Fettsäuren, Sorbitansäureester, Polyoxyethylenalkohole, Monoglyceride und Diglyceride einschließen. Nützliche Glyceride schließen Glycerinmonostearat und Mono- und Diglyceride aus der Glycerolyse von eßbaren Fetten ein. Nützliche Polyoxyethylenalkohole schließen Polyoxyethylenlaurylether, Polyoxyethylenstearylether und Polyoxyethylenoleylether ein. Besonders bevorzugte Tenside umfassen Mischungen aus Sorbitansäureestern und Polyoxyethylensorbitansäureestern. In einer Ausführungsform wird das Tensid oder die Mischung von Tensiden aus der Gruppe ausgewählt, die aus ethoxylierten langkettigen Fettsäuren, Sorbitansäureestern, Monoglyceriden oder Diglyceriden und Mischungen daraus besteht. Das Tensid oder die Mischung von Tensiden kann einen HLB-Wert von 10 haben.

Die in den verflüssigten Polymersuspensionen der Erfindung verwendete Tensidmenge ist bevorzugt ca. 0 bis ca. 20 Gew.-% auf Basis des Gesamtgewichts der verflüssigten Polymersuspension. Besonders bevorzugt ist die Menge 0 bis ca. 10% und am meisten bevorzugt 0 bis ca. 5%.

Zur Herstellung der verflüssigten Polymersuspensionen der Erfindung wird der Weichmacher in eine Hochschermischvorrichtung gegeben, und dann werden der geeignete Stabilisator und das Tensid, falls verwendet, hinzugegeben. Die Mischung wird für eine ausreichende Dauer gerührt, um den Stabilisator zu dispergieren, und das kationische Polysaccharid wird hinzugegeben. Weiteres Rühren wird durchgeführt, bis die Dispersion fertig ist. Falls Wasser als eine Komponente der verflüssigten Polymersuspension verwendet wird, kann das Wasser mit dem kationischen Polysaccharid oder dem Stabilisator hinzugegeben werden. In den meisten Fällen hat die Reihenfolge der Zugabe der Bestandteile keine Wirkung auf die Eigenschaften der Suspension. Jedoch ist es in Systemen, die Mineralöl-Weichmacher und organophilen Ton als Stabilisatoren verwenden, bevorzugt, daß das Tensid oder Benetzungsmittel hinzugegeben wird, nachdem der organophile Ton aktiviert wurde.

Die verflüssigten Polymersuspensionen dieser Erfindung finden Anwendung in der Formulierung von Körperpflegeprodukten, insbesondere Haar- und Hautpflegezusammensetzungen. Die Verwendung von verflüssigten Polymersuspensionen aus den kationischen Polysacchariden anstelle von trockenen pulverförmigen kationischen Polysacchariden hat die Vorteile, daß das Stauben, die geringe Lösungsgeschwindigkeit, das Klumpen und die Gelbildung der Pulver vermieden werden.

Beispiele für Körperpflegeprodukte schließen ohne Beschränkung Shampoos, Haarspülungen, kombinierte Shampoo-Haarspülungen, Sonnenschutzprodukte, Duschgele, Seifen, Haarstylingprodukte, Haarfärbungsmittel, Desodorantien, schweißhemmende Mittel, feuchtigkeitsspendende Lotionen und dgl. ein.

Die Körperpflegeprodukte werden allgemein zusätzlich zur verflüssigten Polymersuspension eine gewisse aktive Komponente umfassen, die einen Nutzen für Haar oder Haut liefert. Solche Stoffe können feuchtigkeitsspendende Mittel, schweißhemmende Mittel, antibakterielle Mittel, Sonnenschutzmittel, Reinigungsmittel, Haarspülungsmittel, Haarstylingmittel, Antischuppenmittel, Haarwuchsförderer, Haarfarbstoffe und -pigmente, Seifen und Parfüms einschließen.

Typische feuchtigkeitsspendende Mittel sind tierische Öle wie Lanolin und dgl., Fettsäureester und Fischöle; Pflanzenöle; Mineralöle; Vaseline; und synthetische Öle wie Siliconöle.

Eine große Vielzahl von Sonnenschutzmitteln ist zur Verwendung in den Körperpflegezusammensetzungen geeignet. Beispiele schließen p-Aminobenzoesäure, ihre Salze und Derivate, Anthranilate, Salicylate, Zimtsäure-Derivate, Dihydroxyzimtsäure-Derivate, Trihydroxyzimtsäure-Derivate, Dibenzalaceton, Dibenzalacetophenon, Naphtholsulfonate, Dihydroxynaphthoesäure und ihre Salze, Cumarin-Derivate, Diazole, Chininsalze, Chinolin-Derivate, Hydroxy- und Methoxy-substituierte Benzophenone, Harnsäure und Vilo-Harnsäure, Gerbsäure und ihre Derivate, Hydrochinon und Benzophenone ein.

Typischerweise ist der aktive Bestandteil in desodorierenden/schweißhemmenden Zusammensetzungen eine basische Aluminiumverbindung. Beispiele für solche Stoffe sind Aluminiumchloridhydroxid, basisches Aluminiumbromid, -iodid oder -nitrat und basisches Aluminiumhydroxychlorid-Zirconylhydroxyoxychlorid.

Reinigungsmittel sind typischerweise anionische, kationische, nichtionische oder amphotere Tenside. Typische anionische Tenside sind Carboxylate, Sulfonate, Sulfate oder Phosphate, z.B. Fettsäureseifen, Salze von Laurylsulfat und Salze von Laurylethersulfat. Beispiele für kationische Tenside sind aliphatische Mono-, Di- und Polyamine, die aus Fett- und Harzsäuren stammen, Aminoxide, ethoxylierte Alkylamine und Imidazoline. Beispiele für nichtionische Tenside sind Polyoxyethylentenside, Alkylphenolethoxylate, Carbonsäureester, z.B. Mono- und Diglyceride, Polyoxyethylenester und Fettsäure-Diethanolamin-Kondensate. Amphotere Tenside sind diejenigen, die Kombinationen aus den oben beschriebenen anionischen und kationischen Gruppen enthalten, insbesondere diejenigen, die sowohl saure Carboxyl- als auch basische Stickstoffgruppen enthalten. Typische amphotere Tenside sind Imidazoline und Betaine, z.B. Laurin- und Myristinimidazoline und -betaine und Amidopropylbetaine.

Eine große Vielzahl von Haarspülungsmitteln ist nützlich in den Zusammensetzungen dieser Erfindung. Eingeschlossen sind flüchtige Kohlenwasserstoffe; Silicone; kationische Tenside wie quaternäre ammoniumhaltige kationische Tenside, z.B. dihydriertes Tallowdimethylammoniumchlorid; hydrolysiertes tierisches Protein; und Fettalkohole.

Haarstylingmittel, die in den Körperpflegezusammensetzungen nützlich sind, schließen die oben aufgeführten Haarspülungsmittel sowie eine große Vielzahl ionischer und nichtionischer Polymere ein, die zur Verbesserung der Handhabbarkeit und des Haltes der Haare verwendet werden.

Typische Seifen, die als aktive Körperpflegebestandteile verwendet werden, sind Salze von C8-22-Fettsäuren.

Antischuppenmittel, Haarwuchsförderer und Haarfarbstoffe und -pigmente können beliebige aus denjenigen sein, die weithin in kosmetischen Formulierungen verwendet werden.

Die Körperpflegezusammensetzungen enthalten einen aktiven Bestandteil und kationisches Polysaccharid als wesentliche Bestandteile. Im Falle der vorliegenden Erfindung wird das kationische Polysaccharid als verflüssigte Polymersuspension eingeführt. Andere Bestandteile können zusätzlich zu den bereits genannten auch vorhanden sein. Beispiele für andere Bestandteile schließen ein: Wasser; Lösungsmittel; Tenside; Farbstoffe; Antioxidantien; Vitamine; Emulgatoren; Trübungsmittel; Perlglanzhilfen wie Ethylenglykoldistearat oder mit TiO2 beschichteter Glimmer; pH-Modifizierer wie Zitronensäure, Natriumcitrat, Bernsteinsäure, Phosphorsäure, Natriumhydroxid und Natriumcarbonat; und Konservierungsmittel wie Benzylalkohol, Methylparaben und Propylparaben.

In einer Ausführungsform ist die Körperpflegezusammensetzung ein Shampoo, und der aktive Körperpflegebestandteil umfaßt oberflächenaktives Reinigungsmittel. In einer anderen Ausführungsform ist die Körperpflegezusammensetzung ein Haarspülungsmittel, und der aktive Körperpflegebestandteil wird aus der Gruppe ausgewählt, die aus kationischem Tensid, hydrolysiertem tierischem Protein, Fettalkoholen, Siliconen, flüchtigen flüssigen Kohlenwasserstoffen und Mischungen daraus besteht. In einer weiteren Ausführungsform ist die Körperpflegezusammensetzung ein Shampoo-Haarspülungsmittel, und der aktive Körperpflegebestandteil umfaßt oberflächenaktives Reinigungsmittel und Haarspülungsbestandteile, die aus der Gruppe ausgewählt werden, die aus kationischem Tensid, hydrolysiertem tierischem Protein, Fettalkoholen, Siliconen, flüchtigen flüssigen Kohlenwasserstoffen und Mischungen daraus besteht. In noch einer anderen Ausführungsform ist die Körperpflegezusammensetzung ein Sonnenpflegeprodukt, und der aktive Körperpflegebestandteil umfaßt ein Sonnenschutzmittel. In einer anderen Ausführungsform ist die Körperpflegezusammensetzung ein Duschgel, und der aktive Körperpflegebestandteil umfaßt oberflächenaktives Reinigungsmittel. In einer weiteren Ausführungsform ist die Körperpflegezusammensetzung ein Haarstylinggel, und der aktive Körperpflegebestandteil umfaßt kationisches oder anionisches Haarstylingpolymer. Schließlich ist die Körperpflegezusammensetzung in einer anderen Ausführungsform eine Haarfärbung, und der aktive Körperpflegebestandteil umfaßt ein Haarfärbemittel.

Die Körperpflegezusammensetzungen werden leicht durch Verwendung herkömmlicher Formulierungs- und Mischtechniken hergestellt. Verfahren zur Herstellung verschiedener Körperpflegezusammensetzungen unter Verwendung von verflüssigten Polymersuspensionen, die kationische Polysaccharid enthalten, werden in den folgenden Beispielen beschrieben, die nur exemplarisch und nicht als Beschränkung gedacht sind. Alle Prozentanteile, Teile etc. sind gewichtsbezogen, wenn nichts anderes angegeben ist.

Beispiel 1

Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung einer verflüssigten Polymersuspension aus kationischem Guar in Polybuten.

Fünfzig (50) Teile Polybuten (Indopol®N-14, von Amoco Chemical Co., Chicago, IL) wurden in ein Mischgefäß gegeben, und dann wurden 2 Teile Tween®80 (Polyoxyethylensorbitansäureester von Ruger Inc., Irvington, NJ) hinzugegeben und vermischt. Eine Menge von 2 Teilen Claytone®40-Ton (von Southern Clay Products, Gonzales, TX) wurde zum Mischgefäß hinzugegeben, und die resultierende Mischung wurde zur Dispergierung des Tons gerührt. Nachdem der Ton sorgfältig vermischt war, wurden 45 Teile N-Hance®GPX-3196 kationisches Guar (erhältlich von Hercules Incorporated, Wilmington, DE) hinzugegeben und unter Vermischen mit hoher Scherung zum Dispergieren gerührt. Schließlich wurde 1 Teil Wasser zur Mischung hinzugegeben und zum Dispergieren gerührt.

Das resultierende Produkt war fluid und gießfähig, und es wurde festgestellt, daß es seine Homogenität ohne merkliches Absetzen für einen Zeitraum von mehr als 30 Tage beibehielt. Nach Zugabe zu Wasser erzeugte die verflüssigte Polymersuspension eine schnelle Viskositätszunahme.

Beispiel 2

Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung einer verflüssigten Polymersuspension aus kationischem Hydroxypropylguar in Propylenglykoldicaprylat/dicaprat.

Zwei (2) Teile Kieselerde (Aerosil®200, erhältlich von Degussa AG, Hanau, Deutschland) wurden zu 68 Teilen Propylenglykoldicaprylat/dicaprat (Miglyol®840, erhältlich von Huels AG, Deutschland) gegeben. Die Mischung wurde unter Verwendung moderater Scherung gerührt, und nachdem die Kieselerde dispergiert war, wurden 30 Teile kationisches Hydroxypropylguar (N-Hance® kationisches HPGuar, erhältlich von Hercules Incorporated, Wilmington, DE) hinzugegeben. Nach Rühren wurde eine verflüssigte Polymersuspension mit einer Viskosität von 3800 cps (LVT Spindel #4, 30 U/min) erhalten. Die Suspension war stabil für wenigstens einen Tag.

Beispiel 3

Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung einer verflüssigten Polymersuspension aus kationischem Guar in Mineralöl.

Tixogel®MP100-Ton (von United Catalyst Inc., Louisville, KY), 3,4 Teile, wurde zu 48,2 Teilen von weißem Mineralöl (Marcol®52CX von Exxon Company, Houston, TX) unter Rühren mit hoher Scherung gegeben. Eine vollständige Dispersion und Quellung des Tons wurden bei Temperaturen im Bereich von 40–45°C erreicht. Dann wurden 0,37 Teile Sorbitanestertrioleat (Montane®85 von Seppic, Paris, Frankreich) und 3,03 Teile ethoxyliertes Sorbitanestertrioleat (Montanox®85 von Seppic) hinzugegeben (andere Tensidkombinationen können in einer solchen Weise verwendet werden, um einen Wert des hydrophilen/lipophilen Gleichgewichts (HLB) von ca. 10 zu erreichen). Weil die Tenside die Viskosität der Mischung reduzierten, wurde die Schergeschwindigkeit vor ihrer Zugabe verringert. Nachdem die Mischung vollständig homogen war, wurden 45 Teile kationisches Guar (N-Hance®3000 von Hercules Incorporated, Wilmington, DE) unter kräftigem Rühren hinzugegeben.

Die resultierende verflüssigte Polymersuspension hatte eine Viskosität wie hergestellt von 2500 cps. Nach 24 Stunden betrug die Viskosität 3020 cps, nach 1 Woche 3480 cps, nach 1 Monat 5000 cps und nach 4 Monaten 5000.

Zur Messung der Synärese der verflüssigten Polymersuspension wurden Glaskolben auf eine Höhe von 50 mm mit verflüssigter Polymersuspension gefüllt und dann bei Raumtemperatur und bei 40°C gelagert. Die Höhe der klaren Synäreseschicht, falls überhaupt, wurde gemessen. Die Ergebnisse werden ausgedrückt als: Höhe der Synärese (mm)/ursprüngliche Höhe (50 mm). Zum Beispiel bedeutet "0,5/50" 0,5 mm Synärese, 50 mm ursprüngliche Höhe. Der Begriff "Film" bedeutet eine dünne klare Schicht, die zu klein zur Messung ist. Die Synäreseergebnisse sind in Tabelle 1. Tabelle 1 Lagerdauer und -temperatur Synärese 24 h, Raumtemperatur 0 24 h, 40°C 0 1 Woche, Raumtemperatur 0 1 Woche, 40°C 0 1 Monat, Raumtemperatur Film 1 Monat, 40°C 0,5/50 4 Monate, Raumtemperatur 2/50 4 Monate, 40°C 6/50

Zur Untersuchung der Geschwindigkeit, mit der sich das in der verflüssigten Polymersuspension enthaltene kationische Guar in Wasser löste, wurde verflüssigte Polymersuspension zu Wasser in ausreichender Menge gegeben, um eine 2%ige Lösung aus kationischem Guar in Wasser bereitzustellen. Als Kontrolle wurde eine ähnliche Lösung unter Verwendung des gleichen trockenen, gepulverten kationischen Guars hergestellt, das zur Herstellung der verflüssigten Polymersuspension verwendet wurde. In beiden Fällen wurde der pH auf unter 7 eingestellt, und die Mischungen wurden gerührt.

Die Lösungszeit für das trockene Pulver betrug 30 Minuten und für die verflüssigte Polymersuspension nur 12 Minuten.

Beispiel 4

Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung einer Haarspülungs-Shampooformulierung unter Verwendung der verflüssigten Polymersuspension aus Beispiel 3. Zum Vergleich wurde die gleiche Formulierung unter Verwendung des gleichen kationischen Guars, aber in einer trockenen Pulverform, hergestellt. Die Formulierung ist in Tabelle 2 dargestellt. Tabelle 2 Bestandteil Teile pro 100 Ammoniumlaurylsulfat 30 Cocamidopropylbetain 12 Propylenglykol 5 Glykolstearat 2 hydrolysiertes Collagen 2 Cocamid-DEA 1 Wasser 47,7 N-Hance®3000 kationisches Guar 0,3

Das kationische Guar, ob als verflüssigte Polymersuspension oder als trockenes Pulver, wurde als letzter Bestandteil hinzugegeben. Wenn die verflüssigte Polymersuspension verwendet wurde, wurde eine ausreichende Menge hinzugegeben, um den angegebenen Gehalt an kationischem Guar bereitzustellen. Die Hydratisierung des kationischen Guars begann nur nach Korrektur des pH auf ca. 5,5 durch Zugabe von Zitronensäure.

Die Viskositäten der Formulierungen waren die gleichen, unabhängig davon, ob sie aus der verflüssigten Polymersuspension oder Pulver hergestellt wurden. Die verflüssigte Polymersuspension löste sich schnell ohne Bildung von Klumpen. Das Erscheinungsbild des fertigen Haarspülungsshampoos war perlmuttartig, weiß.

Beispiel 5

Dieses Beispiel veranschaulicht die Herstellung einer cremigen Spülungsformulierung unter Verwendung der in Beispiel 3 hergestellten verflüssigten Polymersuspension. Zum Vergleich wurde die gleiche Formulierung unter Verwendung des gleichen kationischen Guars, aber in einer trockenen Pulverform hergestellt. Die Formulierung ist in Tabelle 3 dargestellt.

Tabelle 3

Teil A wurde durch Dispergieren des kationischen Guars, entweder als trockenes Pulver oder verflüssigte Polymersuspension, in Wasser und Reduzieren des pH der wäßrigen Lösung auf 6–7 hergestellt. Wenn das kationische Guar vollständig gelöst war, wurde die Hydroxyethylcellulose hinzugegeben, und die Mischung wurde auf 75–80°C erwärmt. Als alles vollständig gelöst war, wurde das Glycerin hinzugegeben. Ein Teil des Wassers wurde zur Auflösung des Dinatrium-EDTA aus Teil C zurückbehalten.

In einem getrennten Behälter wurde Teil B vermischt und auf 75–80°C erwärmt. Es wurde dann unter mäßigem Rühren zu Teil A hinzugegeben, und die resultierende Mischung wurde gerührt, bis sie völlig homogen war, und dann abgekühlt. Als die Temperatur unter 30°C war, wurden die Bestandteile aus Teil C hinzugegeben (das Dinatrium-EDTA als wäßrige Lösung), und der pH wurde mit Zitronensäure auf 5,0 eingestellt.

Die Viskosität der Cremespülung war im wesentlichen die gleiche, unabhängig davon, ob sie unter Verwendung des kationischen Guars als verflüssigte Polymersuspension oder des trockenen Pulvers hergestellt wurde. In beiden Fällen war das Erscheinungsbild der Formulierung ausgezeichnet.


Anspruch[de]
  1. Verflüssigte Polymersuspension, die folgendes umfaßt:

    a) kationisches Polysaccharid in einer Menge von 10 Gew.-% oder mehr des Gesamtgewichts der verflüssigten Polymersuspension,

    b) Stabilisator, der aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Kieselerde, mineralischen Pigmenten, organischen Pigmenten, vernetzten Polymeren und Copolymeren von Acrylsäure, Celluloseethern und Mischungen daraus besteht, in einer Menge von 0,5 bis 5 Gew.-% des Gesamtgewichts der verflüssigten Polymersuspension und

    c) Weichmacher, der ein Nichtlösungsmittel für das kationische Polysaccharid ist, ausgewählt aus der Gruppe, die aus Fettalkoholen, Kohlenwasserstoffen, Triglyceriden, Wachsen, Estern, Siliconölen und lanolinhaltigen Produkten besteht, wobei der Weichmacher in einer Menge von 35 Gew.-% oder mehr des Gesamtgewichts der verflüssigten Polymersuspension vorhanden ist.
  2. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin das kationische Polysaccharid wenigstens ein Element ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus kationischem Guar, hydrophob modifiziertem kationischem Guar, kationischem Hydroxypropylguar, kationischem hydrophob modifiziertem Hydroxypropylguar, kationischem Hydroxyethylguar, kationischem hydrophob modifiziertem Hydroxyethylguar, kationischer Hydroxyethylcellulose und kationischer hydrophob modifizierter Hydroxyethylcellulose besteht.
  3. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin das kationische Polysaccharid kationisches Guar umfaßt.
  4. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin das kationische Polysaccharid ein kationisches Hydroxypropylguar umfaßt.
  5. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin der Weichmacher wenigstens ein Element ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Kohlenwasserstoffen, Siliconölen und Estern besteht.
  6. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin der Weichmacher einen Kohlenwasserstoff umfaßt, der aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Mineralöl, Vaseline, Paraffin, Squalen, Polybuten, Polyisobuten, hydriertem Polyisobuten, Cerisin und Polyethylen besteht.
  7. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin der Weichmacher Dimethylpolysiloxan umfaßt.
  8. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin der Weichmacher einen Kohlenwasserstoff umfaßt, der aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Mineralöl und Polybuten besteht.
  9. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin der Weichmacher Polybuten umfaßt.
  10. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin der Stabilisator mineralisches Pigment umfaßt, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Calciumcarbonat, Titandioxid, Ton, Talkum, organophilem Ton und Gips besteht.
  11. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin der Stabilisator Kieselerde umfaßt.
  12. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin der Stabilisator Ton umfaßt.
  13. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin der Stabilisator organophilen Ton umfaßt.
  14. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, die ferner ein Tensid oder eine Mischung aus Tensiden umfaßt.
  15. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 14, worin das Tensid aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus ethoxylierten langkettigen Fettsäuren, Sorbinsäureestern, Monoglyceriden oder Diglyceriden und Mischungen daraus besteht.
  16. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 14, worin das Tensid eine Mischung aus Sorbitansäureester und Polyoxyethylensorbitansäureester ist.
  17. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 14, worin das Tensid oder die Mischung aus Tensiden einen HLB-Wert von 10 hat.
  18. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, die ferner Wasser umfaßt.
  19. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin das kationische Polysaccharid 15 bis 60 Gew.-% des Gesamtgewichts der verflüssigten Polymersuspension ist.
  20. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin das kationische Polysaccharid 20 bis 50 Gew.-% des Gesamtgewichts der verflüssigten Polymersuspension ist.
  21. Verflüssigte Polymersuspension gemäß Anspruch 1, worin das kationische Polysaccharid kationisches Guar umfaßt, der Weichmacher, der ein Nichtlösungsmittel für das kationische Polysaccharid ist, Polybuten umfaßt und der Stabilisator Ton umfaßt.
  22. Verfahren zur Herstellung einer Körperpflegezusammensetzung, umfassend:

    a) Bereitstellen einer verflüssigten Polymerzusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 21 und

    b) Vermischen der verflüssigten Polymersuspension mit einem oder mehreren aktiven Körperpflegebestandteilen.
  23. Verfahren gemäß Anspruch 22, worin die Körperpflegezusammensetzung ein Shampoo ist und der aktive Körperpflegebestandteil ein oberflächenaktives Reinigungsmittel umfaßt.
  24. Verfahren gemäß Anspruch 22, worin die Körperpflegezusammensetzung eine Haarspülung ist und der aktive Körperpflegebestandteil aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus kationischem Tensid, hydrolysiertem tierischem Protein, Fettalkoholen, Siliconen, flüchtigen flüssigen Kohlenwasserstoffen und Mischungen daraus besteht.
  25. Verfahren gemäß Anspruch 22, worin die Körperpflegezusammensetzung eine Shampoo-Haarspülung ist und der aktive Körperpflegebestandteil oberflächenaktives Reinigungsmittel und Haarspülungsbestandteil umfaßt, ausgewählt aus der Gruppe, die aus kationischem Tensid, hydrolysiertem tierischem Protein, Fettalkoholen, Siliconen, flüchtigen flüssigen Kohlenwasserstoffen und Mischungen daraus besteht.
  26. Verfahren gemäß Anspruch 22, worin die Körperpflegezusammensetzung ein Sonnenpflegeprodukt ist und der aktive Körperpflegebestandteil ein Sonnenschutzmittel umfaßt.
  27. Verfahren gemäß Anspruch 22, worin die Körperpflegezusammensetzung ein Duschgel ist und der aktive Körperpflegebestandteil oberflächenaktives Reinigungsmittel umfaßt.
  28. Verfahren gemäß Anspruch 22, worin die Körperpflegezusammensetzung Seife ist und der aktive Körperpflegebestandteil C8-22-Fettsäuresalz umfaßt.
  29. Verfahren gemäß Anspruch 22, worin die Körperpflegezusammensetzung ein Haarstylinggel ist und der aktive Körperpflegebestandteil kationisches oder anionisches Haarstylingpolymer umfaßt.
  30. Verfahren gemäß Anspruch 22, worin die Körperpflegezusammensetzung eine Haarfärbung ist und der aktive Körperpflegebestandteil ein Haarfärbemittel umfaßt.
  31. Verfahren gemäß Anspruch 22, worin die Körperpflegezusammensetzung eine desodorierende-schweißhemmende Zusammensetzung ist und der aktive Körperpflegebestandteil eine basische Aluminiumverbindung umfaßt.
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