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Dokumentenidentifikation DE69920809T2 02.03.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000965809
Titel Stützvorrichtung für Produkte in einem Brennofen
Anmelder Ceric, Paris, FR
Erfinder Hatton, Philippe, 95400 Arnouvilles, FR
Vertreter GEYER, FEHNERS & PARTNER (G.b.R.), 80687 München
DE-Aktenzeichen 69920809
Vertragsstaaten BE, DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 18.06.1999
EP-Aktenzeichen 994015063
EP-Offenlegungsdatum 22.12.1999
EP date of grant 06.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse F27D 5/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse F27D 3/12(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Verbesserungen von Tragevorrichtungen für Produkte, die einen Brennofen durchlaufen sollen.

Bestimmte trockene Produkte, wie z. B. Ziegel, weisen nach dem Trocknen keine ausreichende mechanische Festigkeit auf, um direkt auf die Mittel gestellt zu werden, die deren Förderung durch einen Ofen, in dem sie gebrannt werden, sicherstellen.

Es ist bekannt, sie in U-förmigen Behältern aus feuerfester Keramik anzuordnen. Man ordnet in jedem U-förmigen Behälter eine gewisse Anzahl trockener Produkte an, stapelt dann die Behälter aufeinander auf Förderwagen, die durch den Brennofen laufen, woraufhin die U-förmigen Behälter von den Wagen und anschließend die gebrannten Ziegel von den U-förmigen Behältern abgeladen werden. Diese Art von Trägern für zu brennende Produkte ist insbesondere im französischen Patent Nr. 76.03691 beschrieben.

Diese Art von Träger wurde verbessert, indem ihm allgemein die Form eines H, d.h. einer horizontalen Mittelplatte, die an ihren beiden Enden mit zwei Füßen versehen ist, verliehen wurde, derart, daß man die Träger aufeinander stapeln kann, wobei jede Platte ein einziges Produkt trägt und mit Erhöhungen versehen ist, die an die Form des zu brennenden Produktes angepaßt sind. Ein solcher Träger ist im Europäischen Patent Nr. 0 210 911 beschrieben.

Eine weitere Verbesserung dieser Art von Träger erfolgte, indem seine Füße besondere Ausgestaltungen erhielten, die es gestatten, sie zu stapeln und zu wenden, um abhängig vom zu brennenden Produkt die eine oder die andere der Seiten zu verwenden.

Die vorliegende Erfindung gehört zu diesem technischen Gebiet, aber sie setzt Träger ein, die aus Elementen gebildet sind, welche man zusammenfügt, damit sie die zu brennenden Produkte aufnehmen können.

Der erfindungsgemäße Träger wird durch das Zusammenfügen von drei Elementen, nämlich von Füßen, von Längsstäben, die von den Füßen getragen werden, und von Querstangen, die auf den Stäben in Querrichtung zu diesen angeordnet sind und dazu dienen, die zu brennenden Produkte zu tragen, gebildet und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Füße aufeinander stapelbar derart ausgebildet sind, daß die Träger einzeln oder in Stapeln verwendet werden können.

Der erfindungsgemäße Träger ist auch insofern bemerkenswert, als:

  • – das Zusammenfügen von drei Elementen eine Einheit bildet, die von Handhabungsmitteln in einem einzigen Vorgang handhabbar ist;
  • – die Querstangen die Aufstellebene für die zu brennenden Produkte bilden, wobei diese Querstangen so ausgebildet sind, daß sie die für verschiedene Arten von Produkten nötigen Stützen bilden, wobei die Anpassung der Aufstellebene des Trägers an die zu brennenden Produkte dadurch erfolgt, daß die Querstangen gewählt werden, welche die für die zu brennenden Produkte angepaßten Stützen bilden, und daß sie in geeigneter Ausrichtung und geeignetem Abstand auf den Stäben positioniert werden;
  • – die Stäbe von den Füßen getragen werden, wobei sie in Lagerstellen derselben angeordnet sind;
  • – die Lagerstellen Lagerstellen sind, die an der Oberseite der Füße münden und von Ausnehmungen gebildet sind;
  • – die Lagerstellen Löcher sind, die in die Dicke des Fußes eingebracht sind;
  • – die Querstangen Stäbe oder Platten sein können;
  • – jeder Fuß Greifmittel umfaßt;
  • – die Füße gleichzeitig an ihrer Oberseite wie auch an ihrer Unterseite Ausnehmungen aufweisen;
  • – diese Ausnehmungen eine solche Tiefe aufweisen, daß die auf einem Fuß angeordneten Stäbe von der Oberfläche des Fußes nach oben überstehen und in die entsprechenden Ausnehmungen des Fußes, der auf den vorhergehenden gestellt ist, eingelassen sind;
  • – die Füße zusätzliche Mittel umfassen, die verhindern, daß sie seitlich oder in Längsrichtung aufeinander gleiten;
  • – die zusätzlichen Mittel Vorsprünge sind, die in zusätzliche Ausnehmungen mit entsprechenden Formen eingreifen, welche an und in den Füßen ausgebildet sind;
  • – die Stäbe und die Füße Mittel umfassen, welche verhindern, daß die Stäbe auf den Füßen gleiten;
  • – die Mittel durch eine zusätzliche am Boden der Ausnehmungen ausgebildete Ausnehmung gebildet sind, wobei die Stäbe mit Bünden versehen sind, deren Querschnitt dem der zusätzlichen Ausnehmungen entspricht, und
  • – die Querstangen jeweils mit mindestens einer Ausnehmung versehen sind, die mit einem Stab in Eingriff steht.

Als nicht einschränkende Beispiele und zum leichteren Verständnis der Erfindung zeigen in den beigefügten Zeichnungen:

1: eine Perspektivdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung;

2: eine Seitenansicht der Vorrichtung aus 1;

3: eine Endansicht der Vorrichtung aus 1, die eine erste Art einer Querstange zeigt;

4: eine Endansicht der Vorrichtung aus 1, die eine zweite Art einer Querstange zeigt;

5 eine Perspektivdarstellung einer Ausführungsvariante der Vorrichtung aus 1;

6 und 7: zwei Perspektivdarstellungen anderer Ausführungsvarianten;

8: eine Seitenansicht eines Stapels von Vorrichtungen gemäß 5 in größerem Maßstab;

die 9 bis 11: drei Ausführungsbeispiele der Füße und ihres Stapelns;

12 und 13: zwei Ausführungsvarianten der Füße;

14: eine Ansicht, die eine Art der seitlichen Arretierung der Füße darstellt;

15: eine Ansicht, die eine Art der Arretierung der Füße in Längsrichtung zeigt;

16: eine Seitenansicht der 14;

die 17 bis 19: drei Ansichten, die drei verschiedene Arten der Arretierung der Stäbe auf den Füßen zeigen, und

die 20 bis 23: vier Ansichten, die vier verschiedene Arten der Arretierung der Querstangen darstellen.

Bezieht man sich auf die 1 bis 5, so ist ersichtlich, daß der erfindungsgemäße Träger für zu brennende Produkte durch das Zusammenfügen von drei Elementen gebildet wird, nämlich von Füßen 1, von Längsstäben 2, die von den Füßen 1 getragen werden, und von Querstangen 3, die quer zu den Stäben 2 angeordnet sind.

Um den Träger zu bilden, sind mindestens zwei Füße 1 erforderlich, die entweder an den Enden der Stäbe 2, wie dies in 1 dargestellt ist, oder in einem gewissen Abstand zu diesen Enden angeordnet sein können, wie dies in den 5 und 6 gezeigt ist.

Die Stäbe 2 werden von den Füßen 1 getragen, indem sie in Lagerstellen derselben angeordnet sind. Bei den in den 1 bis 6 und 8 bis 17 dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Füße 1 mit Lagerstellen versehen, die an der Oberseite der Füße münden und von Ausnehmungen 10 gebildet sind, wobei die Stäbe 2 dann in diesen Ausnehmungen 10 angeordnet sind.

Die Lagerstellen können auch nicht an der Oberseite der Füße münden und in Form von Sacklöchern oder Durchgangslöchern vorliegen, die in die Dicke des Fußes eingebracht sind. 7 zeigt eine Ausführungsvariante, bei der die Lagerstellen von Durchgangslöchern 120 gebildet werden, die in die Füße 101 eingebracht sind.

Da mindestens zwei Stäbe 2 erforderlich sind, um die Querstangen 3 zu tragen, ergibt sich daraus, daß mindestens zwei Lagerstellen 10, 120 in jedem Fuß 1, 101 erforderlich sind, wobei jedoch auch mehr als zwei vorliegen können. Wenn die Füße mehr als zwei Lagerstellen 10, 120 aufweisen, ist es möglich, einen Träger zu bilden, der mehr als zwei Stäbe umfaßt, oder mehrere Zwischenräume vorzusehen, um den Abstand zwischen den Stäben an die zu brennenden Produkte anzupassen.

Wie aus 9 ersichtlich ist, sind die Füße 1 derart aufeinander stapelbar ausgebildet, daß sie vertikale Stapel von Trägem bilden, die ebenso viele Lagen von Stäben 2 und Querstangen 3 umfassen, wie es aufeinandergestapelte Füße 1 gibt. Auf den Querstangen 3 werden die zu brennenden Produkte 4 angeordnet, die bei dem in 8 dargestellten Beispiel Falzziegel sind.

Der aus einer Anordnung von Füßen 1, Stäben 2 und Produkte 4 tragenden Querstangen 3 zusammengesetzte Träger kann auf die Sohle 50 eines Förderwagens 5 gestellt werden, der mit Rädern 51 versehen ist, die auf Schienen 52 laufen.

Die Ausführung der erfindungsgemäßen Träger gestattet es, Stapel von Trägern zu bilden, die so viele Lagen aufweisen wie gewünscht, und die Höhe des Stapels an den Querschnitt des Ofens anzupassen, oder nur einen einzigen Träger zu verwenden, wenn man einen einlagigen Ofen einsetzt, der einen Durchgangsquerschnitt geringer Höhe aufweist.

Das Zusammenfügen von drei Elementen gemäß der Erfindung bildet Einheiten, die von bekannten Handhabungsmitteln in einem einzigen Vorgang handhabbar ist.

Man kann an jedem Ende der Füße 1 Greifmittel 11 so anordnen, daß automatische Handhabungszangen jeden Fuß 1 erfassen können.

Diese Greifmittel 11 können, wie dargestellt, einen Teil aufweisen, der in der Mitte der Höhe eines Fußes 1 vorsteht, wobei dieser vorstehende Teil ebenso gut am unteren wie am oberen Ende des Fußes 1 angeordnet sein kann. Ebenso kann man anstelle eines vorstehenden Teils in der Masse des Fußes eine Aussparung einbringen, in die ein von einer Handhabungszange getragener Finger eingreifen kann.

Ebenso kann man in der Masse der Blöcke, welche die Füße 1 bilden, innere Aussparungen 12 oder äußere Aussparungen 13 ausbilden, um deren Masse und damit deren Wärmeleitwiderstand zu verringern.

Die 9 bis 11 zeigen verschiedene Ausführungsvarianten der Füße 1.

Die in 9 gezeigten Füße sind aus den 1 bis 7. Die Ausnehmungen 10 haben einen halbkreisförmigen Querschnitt und sind auf beiden Seiten jedes Fußes 1 so angeordnet, daß, wenn die Füße 1 aufeinandergestellt sind, die Ausnehmungen 10 an der Oberseite eines Fußes 1 zusammen mit den Ausnehmungen 10 an der Unterseite des darauf gestellten Fußes 1 einen Zylinder bilden, in dem der zylindrische Stab 2 aufgenommen ist.

In 10 umfassen die Füße 1 auf beiden Seiten, d.h. oben und unten, jeweils fünf Ausnehmungen 10. Somit werden fünf zylindrische Lagerstellen derart gebildet, daß man auf diesen Füßen bis zu fünf Stäbe 2 anordnen kann. Diese fünf Lagerstellen werden vorzugsweise dazu verwendet, weniger als fünf Stäbe anzuordnen, um den Abstand zwischen den Stäben an die Abmessungen der zu brennenden Produkte anzupassen; in 10 ist beispielshalber eine Anordnung dargestellt, bei der drei Stäbe 2 verwendet werden.

Im Falle der 9 und 10 sind die Füße 1 dadurch, daß jeder Stab 2 in zwei Ausnehmungen 10 sitzt, deren einer im unteren Fuß 1 und deren anderer im oberen Fuß 1 ausgebildet ist, gegen jegliches seitliches Verrutschen lagefixiert.

Wie in 11 gezeigt, kann die Ausnehmung 10 auch durch eine Nut mit einer Tiefe gebildet sein, die größer als der Außendurchmesser der Stäbe 2 ist, so daß die Stäbe 2 eines unteren Fußes 1 nicht mehr in die Schlitze 10 des oberen Fußes 1 hineinragen und keine Anschläge mehr bilden, die das seitliche Verrutschen der aufeinandergestapelten Füße verhindern.

Die Erfindung ist nicht auf den Fall beschränkt, in dem die Stäbe 2, wie auch die Böden der Ausnehmungen 10, einen kreisförmigen Querschnitt haben: wie in den 12 und 13 dargestellt, können die Stäbe 2 jeden gewünschten Querschnitt, sei er quadratisch oder auch rechteckig oder sogar vieleckig, aufweisen.

Im Falle der 11 bis 13, in dem die auf einem Fuß 1 angeordneten Stäbe 2 nicht mehr in die Ausnehmungen 10 des darüber angeordneten Fußes 1 hineinragen, können die Füße 1 relativ zueinander seitlich verrutschen. Um das seitliche Verrutschen und/oder das Verrutschen in Längsrichtung zu verhindern, kann man in der Unterseite jedes Fußes 1 eine zusätzliche seitliche Ausnehmung 13 und/oder eine in Längsrichtung verlaufende Ausnehmung 15 und in der Oberseite jedes Fußes 1 eine Kante 14 und/oder 16 entsprechender Form vorsehen, wie dies in den 14 bis 16 gezeigt ist.

Es können auch Arretiermittel auf den Stäben 2 angeordnet werden, um zu verhindern, daß sie gegenüber den Füßen 1 verrutschen und/oder daß die Querstangen 3 verrutschen.

Diese Mittel sind in den 17 bis 19 dargestellt. Aus 17 ist ersichtlich, daß jeder Fuß 1 am Boden der Ausnehmung 10, die den Stab 2 aufnimmt, eine zusätzliche Ausnehmung 110 aufweist, die einen Bund 20 aufnimmt, dessen Querschnitt dem der zusätzlichen Ausnehmung 110 entspricht, um darin gelagert zu werden. Der zusätzliche Schlitz 110 weist vorzugsweise etwas größere Abmessungen auf als der Bund 21, um die Wirkungen der wärmebedingten Ausdehnung auszugleichen.

Die Querstangen 3 werden einfach auf den Stäben 2 angeordnet und können jede Form aufweisen, die dazu geeignet ist, die zu brennenden Produkte 4 wirksam zu stützen. Sie bilden die Aufstellebene für die zu brennenden Produkte und sind so geformt, daß sie für jede Art von Produkten die nötigen Stützen bilden.

In den 1 bis 5 sowie 7 und 8 sind zwei Arten von Querstangen 31 und 32 oder 131 und 132 vorhanden.

Die Querstangen 31 und 32 sind Stege mit U-förmigem Querschnitt, die mindestens eine Ausnehmung 30 aufweisen, die auf dem oberen Teil eines Stabes 2 zu liegen kommt, wobei die Ausnehmung 30 eine Form aufweist, die der des Stabes 2 entspricht.

Wie gezeigt, umfaßt jede Querstange 31 und 32 vorzugsweise nur eine einzige Ausnehmung 30, die in Eingriff mit einem Stab 2 tritt, wobei die Querstange 31/32 auf der anderen Seite glatt auf dem anderen Stab aufliegt, so daß sie im Falle einer wärmebedingten Ausdehnung leicht auf diesem gleiten kann.

Die Querstangen 32 der 4 weisen eine größere Höhe als die Querstangen 31 der 3 auf, wodurch die Ziegel 4 besser positioniert werden können, wie dies aus 6 ersichtlich ist.

Die Querstangen müssen keine Stege sein, sondern können auch Platten 34, sein, wie dies in 6 dargestellt ist. Diese Platten 34 können, wie in 6 zu sehen ist, einen Querschnitt aufweisen, der dem der Stege 31 entspricht, und können mit ihrem Ende an einem Steg 32 befestigt sein. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese besondere Form einer Platte 34 beschränkt; wichtig ist vielmehr, daß jede Platte mindestens eine Ausnehmung 30 aufweist, die dazu eingerichtet ist, mit einem Stab 2 zu dessen Ausrichtung in Eingriff zu treten.

Bei dem in 7 gezeigten Beispiel weisen die Querstangen 131 und 132 unterschiedliche Formen auf. Diese Querstangen 131, 132 können auf den Stäben 102 so angeordnet sein, daß sie mehr oder weniger weit voneinander beabstandet sind, damit sie abhängig von den zu brennenden Produkten optional ausgerichtet werden können. Beispielsweise kann die links von einer Querstange oder Platte 131 angeordnete Querstange 132 weiter von dieser entfernt sein als die, die rechts von der Platte 131 angeordnet ist, damit eine Wand hindurchlaufen kann, die sich vertikal bis zum zu brennenden Produkt hin erstreckt. Sobald die Querstangen auf den Stäben angeordnet sind, ist es leicht, sie relativ zu diesen zu verschieben, um sie neu anzuordnen und somit den Träger an die Form des zu brennenden Produktes anzupassen.

Um die Anpassung der Träger an die zu brennenden Produkte zu gestatten, ist auch vorgesehen, die Querstangen mit unterschiedlichen Seiten auszubilden, um sie abhängig vom zu tragenden Produkt mit ihrer einen oder ihrer anderen Seite nach oben anzuordnen. Ebenso ist es möglich, Stifte vorzusehen, die man nach Bedarf auf den Querstangen anordnet, um Stützen für die zu brennenden Produkte zu bilden.

Es ist auch möglich, eine Verwendung der Querstangen 3 vorzusehen, bei der sie um eine ihrer drei Achsen gewendet werden.

Die Anpassung der Aufstellebene des Trägers an die zu brennenden Produkte erfolgt dadurch, daß die Querstangen, welche die an die zu brennenden Produkte angepaßten Stützen bilden, ausgewählt und mit entsprechender Ausrichtung und entsprechendem Abstand auf den Stäben angeordnet werden. Zu diesem Zweck kann man entweder die zuvor eingesetzten Querstangen behalten, indem man sie voneinander weg oder zueinander hin bewegt, gegebenenfalls, nachdem man sie um eine ihrer drei Achsen X, Y, Z gedreht hat, um sie so anzuordnen, daß ihre nach oben gedrehte Seite die an die zu brennenden Produkte angepaßten Stützen aufweist. Ebenso ist es aber auch möglich, die Querstangen durch andere Querstangen zu ersetzen, welche die nötigen Stützen bilden.

Die 20 bis 23 zeigen als nicht einschränkende Beispiele verschiedene Ausführungsvarianten der Querstangen 3 und/oder die Platten 34.

In 20 umfaßt die Querstange 3, die auf drei Stäben aufliegen soll, eine mittlere Ausnehmung 30 und liegt auf jeder Seite glatt auf den beiden anderen Stäben 2 auf.

In 21 entspricht die Querstange 3 derjenigen der 1 bis 6, wobei jedoch die Ausnehmung 30, da die Stäbe 2 einen quadratischen Querschnitt aufweisen, ebenfalls einen quadratischen Querschnitt hat.

Aus den 22 und 23 ist ersichtlich, daß, da die Stäbe 2 wie in 21 einen quadratischen Querschnitt aufweisen, die beiden Seiten 33 der Ausnehmung 30 mit quadratischem Querschnitt innere Anschläge (22) oder äußere Anschläge (23) bilden können.

Die vorliegende Anordnung bietet sehr viele Vorteile:

  • – Die vollständigen, d.h. durch das Zusammenfügen der drei Elemente Füße 1, Stäbe 2, Querstangen 3, gebildeten Träger, die gegebenenfalls zu brennende Produkte 4 tragen, sind mittels üblicher Handhabungsmittel in einem Block handhabbar.
  • – Die Träger können einzeln oder gestapelt derart verwendet werden, daß man die Ladung an jeden Ofenquerschnitt anpassen kann.
  • – Die verschiedenen Elemente werden aufeinander angeordnet und können sich somit unter der Wirkung der Ausdehnung relativ zueinander bewegen. Es sei darauf hingewiesen, daß die zuvor beschriebenen Mittel, die verhindern, daß sie relativ zueinander verrutschen, keine Mittel sind, die eine feste Verriegelung verwirklichen, sondern insbesondere dazu bestimmt sind, das Ausmaß des Verrutschens zu begrenzen und gleichzeitig eine korrekte Anordnung der Elemente zueinander zu erleichtern.
  • – Die zusammengefügten Elemente sind leicht demontierbar und an die Form der zu behandelnden Produkte anpaßbar, wobei beim Ändern der Form der Produkte nur die Querstangen und nicht die Füße 1 oder die Stäbe 2 umzuorganisieren und gegebenenfalls auszuwechseln sind.
  • – Es ist leicht, eine gute Abstützung der Produkte 4 zu erhalten, indem man den Querstangen 3 die gewünschte Anordnung gibt.
  • – Das Brennen und/oder Emaillieren der Produkte 4 ist erleichtert.
  • – Der Anteil der Masse an feuerfesten Materialien relativ zur Masse der Produkte ist merklich verringert (etwa 50 % relativ zum bekannten H-Träger), wodurch der Energieverbrauch verringert und die für die Zyklen des Erwärmens und des Abkühlens erforderlichen Zeiten verkürzt werden können.
  • – Die Belastung der Wagen oder der Rollen ist verringert.
  • – Es ist möglich, Produkte 4 unterschiedlicher Formen zu brennen, indem die Höhen der Füße sowie die Anordnung der Querstangen demgemäß angepaßt werden.
  • – Die Zustandskontrolle der unterschiedlichen Elemente des Trägers zwischen jedem Durchlauf ist vereinfacht.

Die verschiedenen Elemente Füße 1, Stäbe 2 und Querstangen 3 bestehen aus hitzebeständigen oder feuerfesten Materialien.

Vorzugsweise sind die Querstangen 3 aus Cordierit, aus Siliciumcarbid oder auch aus Stahl und die Stäbe 2 aus einem feuerfesten Material mit hoher mechanischer Festigkeit, wie z. B. Siliciumcarbid, gebildet, wobei die Füße 1 aus einem feuerfesten Material gebildet sein können, das von geringerer Qualität und somit kostengünstiger ist.


Anspruch[de]
  1. Träger für Produkte, die in das Innere eines Brennofens verbracht werden sollen, wobei der Träger durch das Zusammenfügen von drei Elementen gebildet wird, nämlich von Füßen (1, 101), von Längsstäben (2, 102), die von den Füßen (1, 101) getragen werden, und von Querstangen (3), die auf den Stäben (2, 102) in Querrichtung zu diesen angeordnet sind und dazu dienen, die zu brennenden Produkte (4) zu tragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (1, 101) aufeinander stapelbar derart ausgebildet sind, daß die Träger einzeln oder in Stapeln verwendet werden können.
  2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusammenfügen von drei Elementen eine Einheit bildet, die von Handhabungsmitteln in einem einzigen Vorgang handhabbar ist.
  3. Träger nach Anspruch 1 oder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstangen (3) die Aufstellebene für die zu brennenden Produkte (4) bilden, wobei diese Querstangen so ausgebildet sind, daß sie die für verschiedene Arten von Produkten nötigen Stützen bilden, und daß die Anpassung der Aufstellebene des Trägers an die zu brennenden Produkte dadurch erfolgt, daß die Querstangen (3) ausgewählt werden, welche die für die zu brennenden Produkte angepaßten Stützen bilden, und daß sie in geeigneter Ausrichtung und geeignetem Abstand auf den Stäben (2) positioniert werden.
  4. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (2, 102) von den Füßen (1, 101) getragen werden, wobei sie in Aufnahmen (10, 120) derselben angeordnet sind.
  5. Träger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (10) solche Aufnahmen sind, die an der Oberseite der Füße (1) münden und von Ausnehmungen (10) gebildet sind.
  6. Träger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (120) Löcher sind, die in die Dicke des Fußes (101) eingebracht sind.
  7. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstangen (3) Stege (31, 32, 132) oder Platten (34, 131) sein können.
  8. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fuß (1) Greifmittel (11) umfaßt.
  9. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (1) gleichzeitig an ihrer Oberseite wie auch an ihrer Unterseite Ausnehmungen aufweisen.
  10. Träger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß diese Ausnehmungen eine Tiefe aufweisen, die dergestalt ist, daß die auf einem Fuß (1) angeordneten Stäbe (2) von der Oberfläche des Fußes (1) nach oben überstehen und in die entsprechenden Ausnehmungen (10) des Fußes (1), der auf den vorhergehenden gestellt ist, eingesteckt werden können.
  11. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (1) zusätzliche Mittel umfassen, die verhindern, daß sie seitlich oder in Längsrichtung aufeinander gleiten.
  12. Träger nach Anspruch 11, bei dem die zusätzlichen Mittel Vorsprünge (13, 15) sind, die in zusätzliche Ausnehmungen (14, 16) mit entsprechenden Formen eingreifen, welche an und in den Füßen (1) ausgebildet sind.
  13. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (2) und die Füße (1) Mittel umfassen, welche verhindern, daß die Stäbe (2) auf den Füßen (1) gleiten.
  14. Träger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel durch eine zusätzliche am Boden der Ausnehmungen (10) ausgebildete Ausnehmung (110) gebildet sind, wobei die Stäbe (2) mit Bünden (20) versehen sind, deren Querschnitt dem der zusätzlichen Ausnehmungen (110) entspricht.
  15. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstangen (3) jeweils mit mindestens einer Ausnehmung (30) versehen sind, die mit einem Stab (2) in Eingriff steht.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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