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Abgeschirmter Verbinder und Verfahren für die Verbindung von einem abgeschirmten Verbinder mit einem abgeschirmten Kabel - Dokument DE69924693T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69924693T2 02.03.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001003244
Titel Abgeschirmter Verbinder und Verfahren für die Verbindung von einem abgeschirmten Verbinder mit einem abgeschirmten Kabel
Anmelder Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP
Erfinder Aoyama, Masahiko, Mie 510-8503, JP;
Saito, Masashi, Mie 510-8503, JP;
Koide, Takashi, Mie 510-8503, JP;
Matsuda, Akira, Toyota-shi, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 69924693
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.11.1999
EP-Aktenzeichen 991231309
EP-Offenlegungsdatum 24.05.2000
EP date of grant 13.04.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse H01R 9/05(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse H01R 4/18(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      H01R 13/646(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      H01R 43/05(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen abgeschirmten Verbinder und auf ein Verfahren zum Verbinden eines abgeschirmten Verbinders mit einem abgeschirmten Kabel, insbesondere ein Crimpverfahren.

In den letzten Jahren gab es eine Tendenz, eine Vielzahl von elektrischen Einrichtungen kleiner zu machen. Es besteht ein Erfordernis, abgeschirmte Verbinder kleiner zu machen, um Teile der elektrischen Einrichtungen kleiner zu machen. Ein abgeschirmter Verbinder zum Verbinden eines abgeschirmten Kabels, bestehend aus einem inneren bzw. Innenleiter zum Übertragen eines Hochfrequenzsignals und einem äußeren bzw. Außenleiter, um den inneren Leiter abzuschirmen, muß gesondert den inneren und äußeren Leiter verbinden. Ein bekannter abgeschirmter Verbinder dieser Art ist in der japanischen, nicht geprüften Gebrauchsmusterpublikation Nr. 5-27983 geoffenbart. Dieser Anschluß 1 ist mit drei crimpenden bzw. Crimpabschnitten versehen: einem Innenleiter-Crimpabschnitt 1a, einem Außenleiter-Crimpabschnitt 1b und einem Umhüllungs- bzw. Mantel-Crimpabschnitt 1c, wie dies in 7 gezeigt ist.

Ein abgeschirmtes Kabel 2 und der abgeschirmte Verbinder 1 werden wie folgt verbunden. Ein Innenleiter 2a wird durch Abstreifen einer Umhüllung 2c, des Außenleiters 2b und eines isolierenden Elements 2d an einem Ende des abgeschirmten Kabels freigelegt, und der Innenleiter-Crimpabschnitt 1a wird an dem freigelegten Innenleiter 2a festgelegt. Nachfolgend wird nur die Umhüllung bzw. der Mantel 2c an diesem Ende des abgeschirmten Kabels 2 abgestreift, um den Außenleiter 2b freizulegen und der Außenleiter-Crimpabschnitt 1b wird an diesem freigelegten Abschnitt 2e des Außenleiters 2b befestigt. Schließlich wird der Umhüllungs-Crimpabschnitt 1c an der Umhüllung 2c an dem Ende des abgeschirmten Kabels 2 befestigt, das hinter dem freigelegten Abschnitt 2e angeordnet ist.

Allgemein nutzen Crimpabschnitte, welche befestigt sind, die plastische Deformation von Metallgliedern, die in unvermeidbarer Weise einer geringen Rückherstellung nach einem Crimpen unterliegen. Als ein Ergebnis können die befestigten Crimpabschnitte geringfügig gelockert werden. Wenn der freigelegte Abschnitt 2e des abgeschirmten Kabels 2 wie im Stand der Technik befestigt ist bzw. wird, verbleibt der Crimpabschnitt gelockert, wenn er nach einem Crimpen rückgestellt wird, da der Außenleiter 2b das harte isolierende Element 2d an dem freigelegten Abschnitt 2e umgibt. Daher ist eine Befestigungskraft nicht ausreichend.

Bei der Konstruktion des bekannten Außenleiter-Crimpabschnitts 1b wird ein Crimpen durchgeführt, ohne daß ein Spiel zwischen den Enden des Außenleiter-Crimpabschnitts 1b verbleibt, wie dies in 8(a) gezeigt ist, wenn der freigelegte Abschnitt 2e des abgeschirmten Kabels 2, der einen entsprechend kleinen Durchmesser aufweist, verbunden bzw. angeschlossen wird, wohingegen die Enden des Außenleiter-Crimpabschnitts 1b nach einem Crimpen beabstandet sind, wenn ein Kabel, das einen größeren Durchmesser aufweist, befestigt wird, wie dies in 8(b) gezeigt ist. Dementsprechend wird der Außenleiter 2b locker aufgrund des Spiels, durch die Befestigung durch den Außenleiter-Crimpabschnitt 1b gelockert wird. Daher ist es wesentlich, zusätzlich das Kabel durch den Umhüllungs-Crimpabschnitt 1c zu halten.

Der obige bekannte Anschluß 1 muß eine lange Länge besitzen, da er den Innenleiter-Crimpabschnitt 1a, den Außenleiter-Crimpabschnitt 1b und den Umhüllungs-Crimpabschnitt 1c für die Verbindung mit dem abgeschirmten Kabel 2 aufweist. Die längere Länge des abgeschirmten Leiters 1 führt nachteiliger Weise zu einer längeren Länge eines Verbindergehäuses (nicht gezeigt), um diesen aufzunehmen.

Es kann ins Auge gefaßt werden, den Umhüllungs-Crimpabschnitt 1c wegzulassen bzw. zu entfernen und direkt die crimpende bzw. Crimpkonstruktion (siehe 9) des Umhüllungs-Crimpabschnitts 1c gemäß dem Stand der Technik an dem freigelegten Abschnitt 2e anzuwenden. In einem derartigen Fall bildet der Umhüllungs-Crimpabschnitt 1c der Crimpkonstruktion gemäß dem Stand der Technik ein Spiel bzw. einen Freiraum, wie dies in 10 gezeigt ist. Als ein Ergebnis wird keine ausreichende elektrische Verbindung erreicht bzw. erhalten und die Befestigungskraft wird unzureichend aufgrund der zuvor erwähnten Rück- bzw. Wiederherstellung des Crimpabschnitts. Dies erfordert ein Vorsehen bzw. Bereitstellen des Außenleiter-Crimpabschnitts 1b und des Umhüllungs-Crimpabschnitts 1c, was in nachteiliger Weise die Gesamtlänge des abgeschirmten Verbinders länger macht.

Weiters offenbart Dokument EP 0 510 264 A einen abgeschirmten Verbinder, beinhaltend bzw. umfassend einen inneren bzw. Innenanschluß, einen äußeren bzw. Außenanschluß und einen dielektrischen Stopfen. Dieser abgeschirmte Verbinder umfaßt drei crimpende bzw. Crimpabschnitte, nämlich einen ersten Crimpabschnitt des Innenanschlusses zum Crimpen des isolierenden Elements des Koaxialkabels, einen zweiten Crimpabschnitt des Innenanschlusses zum Crimpen auf den Innenverbinder und einen dritten Crimpabschnitt des Außenanschlusses zum Crimpen auf den Außenverbinder. So erfordert dieser abgeschirmte Verbinder wenigstens drei Crimpabschnitte, die in Serie angeordnet sind.

Das Ziel der Erfindung ist es, einen neuen abgeschirmten Verbinder, welcher kleiner dimensioniert werden kann, eine verbesserte Einsetzbarkeit und einen erleichterten Zusammenbau aufweist, und ein entsprechendes Verfahren zum Verbinden eines abgeschirmten Verbinders mit einem abgeschirmten Kabel zur Verfügung zu stellen.

Dieses Ziel kann durch einen abgeschirmten Verbinder, der die Merkmale aufweist, wie sie in Anspruch 1 definiert sind, und ein entsprechendes Verfahren erreicht werden, das die Merkmale aufweist, wie sie in Anspruch 4 definiert sind.

Weitere Entwicklungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.

Gemäß der Erfindung wird ein abgeschirmter Verbinder entsprechend Anspruch 1 zur Verfügung gestellt.

Dementsprechend kann, da der crimpende bzw. Crimpabschnitt an den äußeren bzw. Außenleiter festgelegt ist bzw. wird, der über die Umhüllung des abgeschirmten Kabels zurückgefaltet ist, er befestigt werden, während die Umhüllung gequetscht bzw. gepreßt wird, wobei die Elastizität der Umhüllung genutzt wird. Selbst wenn der Crimpabschnitt nach einem Crimpen wieder rückgestellt wird, wird die elastische Deformation der Umhüllung bzw. Ummantelung nicht vollständig gelöscht bzw. aufgehoben, da der Crimpabschnitt quetschend die Umhüllung hält. Daher können die Umhüllung und der Außenleiter, der darüber zurückgefaltet ist, dicht bzw. unmittelbar durch den Crimpabschnitt gehalten werden.

Da der Crimpabschnitt eine ausreichende Befestigungskraft und elektrische Verbindung zur Verfügung stellt, kann er sowohl als der Umhüllungs-Crimpabschnitt als auch der Außenleiter-Crimpabschnitt des abgeschirmten Verbinders gemäß dem Stand der Technik dienen. Als ein Ergebnis kann die Gesamtlänge des abgeschirmten Verbinders verkürzt werden.

Dementsprechend kann, da das Paar von crimpenden bzw. Crimpstücken, die die Außenoberfläche des äußeren, über die Umhüllung zurückgefalteten Leiters umgeben, eine elektrische Verbindung sicherer über den gesamten Umfang ausgebildet werden und die Befestigungskraft kann weiter erhöht werden.

Weiters kann der abgeschirmte Verbinder mit verschiedenen abgeschirmten Kabeln verschiedener Außendurchmesser durch ein Einstellen der überlappenden Länge der Enden der Crimpstücke zusammenwirken bzw. diese handhaben.

Vorzugsweise erstrecken sich die wenigstens zwei crimpenden bzw. Crimpstücke von einer Bodenoberfläche des Crimpabschnitts, während sie weiter voneinander zu den vorderen Enden davon beabstandet sind. Dementsprechend kann das abgeschirmte Kabel leichter eingesetzt werden, da ein Risiko einer Wechselwirkung mit dem Crimpabschnitt reduziert ist. Weiters kann ein Risiko einer Verlagerung in Breitenrichtung des gefalteten Abschnitts während der Verbindung reduziert werden.

Weiters sind bevorzugt die vorderen Enden der Crimpstücke geneigt bzw. abgeschrägt.

Gemäß der Erfindung wird weiters ein Verfahren gemäß Anspruch 5 zur Verfügung gestellt.

Vorzugsweise wird es dem Crimpabschnitt in dem Crimpschritt ermöglicht, sich geringfügig rückzustellen, sodaß der elastischen Deformation bzw. Verformung der Umhüllung bzw. Ummantelung entsprechend dem gefalteten Abschnitt oder in der Nachbarschaft davon entsprechend erlaubt ist bzw. wird, sich elastisch rückzustellen, wobei die elastische Deformation der Umhüllung nicht vollständig gelöscht bzw. aufgehoben wird, sodaß eine ausreichende Befestigungskraft erhalten werden kann.

Diese und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung und aus den beiliegenden Zeichnungen offensichtlicher werden, in welchen:

1 eine Explosionsseitenansicht ist, die Teile zeigt, die einen abgeschirmten Verbinder gemäß einer Ausbildung der Erfindung ausbilden,

2 eine perspektivische Ansicht eines Außenanschlusses ist,

3 eine perspektivische Ansicht ist, die den abgeschirmten Verbinder zeigt, bevor ein gefalteter Abschnitt befestigt wird,

4 eine perspektivische Ansicht ist, die einen Zustand zeigt, nachdem der abgeschirmte Verbinder befestigt ist,

5 ein vertikaler Schnitt des abgeschirmten Verbinders in seinem befestigten Zustand ist,

6 ein Schnitt eines äußeren Crimpabschnitts und eines gefalteten Abschnitts nach einem Crimpen ist,

7 eine perspektivische Ansicht eines abgeschirmten Verbinders gemäß dem Stand der Technik ist,

8 eine vergrößerte Ansicht eines Außenleiter-Crimpabschnitts gemäß dem Stand der Technik ist,

9 ein Schnitt eines Umhüllungs-Crimpabschnitts gemäß dem Stand der Technik ist, und

10 ein Schnitt eines Umhüllungs- bzw. Ummantelungs-Crimpabschnitts gemäß dem Stand der Technik ist, der an einem freigelegten Abschnitt eines Außenleiters befestigt ist.

Nachfolgend wird eine Ausbildung der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.

Ein abgeschirmter Verbinder 10 gemäß dieser Ausbildung hat eine derartige einstückige bzw. integrale Konstruktion, daß ein innerer bzw. Innenanschluß 20 in einem äußeren bzw. Außenanschluß 40 über ein dielektrisches Element 30 aufgenommen ist, und ein abgeschirmtes Kabel 50 damit verbunden ist. In der unten folgenden Beschreibung wird eine Seite (rechte Seite in 1) des Verbinders 10, die mit einem nicht dargestellten zusammenpassenden bzw. abgestimmten Verbinder zu verbinden ist, als eine Vorderseite bezeichnet und eine Öffnungsrichtung (eine Richtung nach oben in 1) eines äußeren Crimpabschnitts 45, bevor er zusammengebaut ist, wird als eine Aufwärtsrichtung bezeichnet.

Das abgeschirmte Kabel 50 ist derart konstruiert, daß ein isolierendes Element 53 zwischen einem inneren Leiter 51, der z.B. durch Bündeln einer Mehrzahl von Strängen bzw. Litzen ausgebildet ist, und einem äußeren Leiter 52 zur Verfügung gestellt ist, der beispielsweise aus einem geflochtenen Draht und/oder einer Metallummantelung bzw. -umhüllung hergestellt ist, und die äußere Oberfläche des äußeren Leiters 52 durch eine Umhüllung bzw. Ummantelung 54 umgeben ist, die beispielsweise aus Vinyl (siehe 1) gefertigt bzw. hergestellt ist. Der innere bzw. Innenleiter 51 ist mit dem inneren bzw. Innenanschluß 20 verbunden bzw. verbindbar, während der äußere bzw. Außenleiter 52 mit dem äußeren bzw. Außenanschluß 40 verbunden oder verbindbar ist.

Der Innenanschluß 20 ist vorzugsweise ein Buchsen- bzw. Mutteranschluß, wie dies in 1 gezeigt ist, und ist elektrisch leitend bzw. leitfähig. Ein vorderes Teil des Innenanschlusses 20 ist ein Flachstecker- bzw. Dornabschnitt 21, der mit einem nicht illustrierten Mutter- bzw. Buchsenanschluß in Eingriff bringbar ist und eine geneigte bzw. verjüngte Oberfläche ist an dem vorderen Ende davon ausgebildet. An einem rückwärtigen Teil des Innenanschlusses 20 ist ein beißender bzw. schneidender oder Eingriffsvorsprung 23 zum Sichern des Innenanschlusses 20 durch ein Schneiden bzw. Beißen oder Eingreifen der oberen Wand eines Aufnahmelochs 31 vorgesehen, wenn er in das dielektrische Element 30 eingesetzt wird, das später zu beschreiben ist. Hinter dem beißenden bzw. schneidenden Vorsprung 23 ist ein innerer Crimpabschnitt 24 zur Verfügung gestellt, der an dem Innenleiter 51 zu befestigen ist.

Das dielektrische Element 30 ist aus einem isolierenden Material, wie einem Harz, gefertigt bzw. hergestellt und ist elektrisch von dem inneren und äußeren Anschluß 20, 40 isoliert. Innerhalb des dielektrischen Elements 30 ist das aufnehmende bzw. Aufnahmeloch 31 zum Festlegen des Innenanschlusses 20 definiert, der darin aufgenommen ist. Um in dem Außenanschluß 40 festgelegt zu werden, ist die obere Wand des dielektrischen Elements 30 mit einer verriegelnden bzw. Verriegelungs-Ausnehmung bzw. -Vertiefung 32 ausgebildet und die Bodenwand davon ist mit einem Kontaktabschnitt 33 ausgebildet (siehe 1).

Der Außenanschluß 40 ist bzw. wird beispielsweise durch ein Biegen einer elektrisch leitenden bzw. leitfähigen Platte ausgebildet und ein vorderes Teil davon ist ein aufnehmender bzw. Aufnahmeabschnitt 41 in Form eines rechtwinkeligen bzw. rechteckigen Rohrs. Um das zuvor erwähnte dielektrische Element 30 in einer bestimmten Position in dem Aufnahmeabschnitt 41 zu verriegeln, werden ein im wesentlichen elastisch deformierbarer bzw. verformbarer Verriegelungsabschnitt 42 und ein Kontaktstück 49 an der oberen und unteren bzw. Bodenwand des Aufnahmeabschnitts 41 zur Verfügung gestellt. Kontaktstücke 43 für ein im wesentlichen elastisches Kontaktieren eines nicht dargestellten bzw. illustrierten abgeschirmten Verbinders und eines Verriegeln desselben sind bzw. werden auf der linken und rechten Seitenwand zur Verfügung gestellt. Hinter dem Aufnahmeabschnitt 41 sind Stabilisierelemente 44, die nach außen entlang der querverlaufenden Richtung des Aufnahmeabschnitts 41 vorragen, vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt, um den abgeschirmten Verbinder 10 zu positionieren, während er in ein nicht dargestelltes Verbindergehäuse eingesetzt wird, und um den abgeschirmten Verbinder 10 in dem Verbindergehäuse nach einem Einsetzen im wesentlichen stabil zu fixieren. Hinter den Stabilisierelementen 44 ist ein äußerer Crimpabschnitt 45 vorgesehen, der an einem gefalteten Abschnitt 55 des äußeren Leiters 52 des abgeschirmten Kabels 50 festzulegen ist, wobei der äußere Crimpabschnitt 45 wenigstens teilweise übereinstimmend oder überlappend mit dem gefalteten Abschnitt 55 zur Verfügung stellbar ist. Vorzugsweise ist der äußere Crimpabschnitt 45 im wesentlichen vollständig in einer Position, die dem gefalteten Abschnitt 55 entspricht, zur Verfügung gestellt.

Der äußere Crimpabschnitt 45 ist mit einem Paar von vorzugsweise im wesentlichen streifenförmigen crimpenden bzw. Crimpstücken 46, 47 versehen, die sich von einem Bodenabschnitt 48 erstrecken, wie dies in 2 gezeigt ist. Die Crimpstücke 46, 47 sind stufenweise bzw. zunehmend weiter voneinander beabstandet und geneigte bzw. abgeschrägte Oberflächen sind an den Vorderenden davon ausgebildet. Die Crimpstücke 46, 47 haben vorzugsweise eine Länge, die ausreichend ist, um im wesentlichen die abgeschirmten Kabel verschiedener Durchmesser zu umgeben.

Wie der abgeschirmte Verbinder 10 zusammengebaut wird, wird beschrieben. Zuerst wird die Umhüllung 54 an einem Ende des abgeschirmten Kabels 50 abgestreift, um teilweise den äußeren Leiter 52 freizulegen, welcher dann im wesentlichen wenigstens teilweise über die Umhüllung 54 zurückgefaltet wird, wodurch ein gefalteter Abschnitt 55 ausgebildet wird (siehe 1). Nachfolgend wird das isolierende Element 53 des abgeschirmten Kabels 50 abgestreift, um teilweise den Innenleiter 51 freizulegen, an welchem der innere Crimpabschnitt 24 des Innenanschlusses 20 dann festlegbar oder befestigt ist.

Als nächstes wird das dielektrische Element 30 wenigstens teilweise in den Aufnahmeabschnitt 41 des äußeren Anschlusses 40 von vorne eingesetzt. Dann gelangt der Kontaktabschnitt 33 im wesentlichen in Kontakt mit dem Kontaktstück 49 und der Verriegelungsabschnitt 42 gleitet im wesentlichen in die Verriegelungsausnehmung 32, wodurch im wesentlichen das dielektrische Element 30 in einer bestimmten Position in dem Aufnahmeabschnitt 41 verriegelt wird. Wenn der Innenanschluß 20, welcher mit dem Innenleiter 51 verbunden ist, dann in das Aufnahmeloch 31 des dielektrischen Elements 30 eingesetzt wird, beißt oder greift der schneidende bzw. beißende Vorsprung 23 in die obere Wand des Aufnahmelochs 31 ein, um stabil den Innenanschluß 20 zu fixieren (siehe 5).

Dann wird der gefaltete Abschnitt 55 auf dem Bodenabschnitt 48 des äußeren Anschlusses angeordnet. Zu diesem Zeitpunkt wird, da die Crimpstücke 46, 47 vorzugsweise besonders an ihren Basen nahe dem Bodenabschnitt 48 beabstandet angeordnet sind, wie dies in 3 gezeigt ist, der gefaltete Abschnitt 55 nicht in der Breitenrichtung verlagert werden, da er zwischen den Basen der Crimpstücke 46, 47 gehalten ist.

Danach wird der abgeschirmte Verbinder 10 in dem Zustand von 3 in einer nicht dargestellten Crimpvorrichtung oder Haltevorrichtung angeordnet. Die crimpenden bzw. Crimpstücke 46, 47 werden in im wesentlichen unmittelbaren Kontakt mit der Außenoberfläche des gefalteten Abschnitts 55 gebracht. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Crimpen derart ausgeführt, daß das Ende des Crimpstücks 47 auf jenem des Crimpstücks 46 (siehe 6) angeordnet ist bzw. wird. Da die Vorderenden der Crimpabschnitte 46 in geneigte bzw. abgeschrägte Oberflächen ausgebildet sind, können die Enden der Crimpstücke 46, 47, um vorzugsweise eines über dem anderen angeordnet zu sein, leicht in unmittelbaren Kontakt gehalten werden.

Hier wird die Umhüllung 54 in komprimierender bzw. kompressiver Weise in radialen Richtungen während eines Crimpens deformiert. Andererseits werden die Crimpstücke 46, 47 vorzugsweise geringfügig nach bzw. bei Vervollständigung eines Crimpens, wie dies oben beschrieben ist, rückgestellt. In diesem Zustand quetscht der äußere Crimpabschnitt 45 den gefalteten Abschnitt 55. Die elastische Deformation der Umhüllung 54, die durch den äußeren Crimpabschnitt 45 umgeben ist, ist vorzugsweise im wesentlichen gelöscht bzw. aufgehoben, da bzw. wenn die Crimpstücke 46, 47 rückgestellt werden. Da die elastische Deformation nicht vollständig gelöscht wird, wird jedoch der äußere Leiter 52 über der Umhüllung 54 in engem bzw. unmittelbaren Kontakt mit den Crimpstücken 46, 47 durch eine elastische Kraft der Umhüllung bzw. Ummantelung 54 gehalten, wie dies in 6 gezeigt ist. Dementsprechend wird eine ausreichende elektrische Verbindung zwischen dem gefalteten Abschnitt 55 und den Crimpstücken 46, 47 ausgebildet bzw. aufgebaut und eine ausreichende Befestigungskraft kann erhalten werden.

So ist es gemäß dem abgeschirmten Verbinder 10 dieser Ausbildung nicht notwendig, gesondert den Umhüllungs-Crimpabschnitt wie in dem Stand der Technik zur Verfügung zu stellen, da der äußere Crimpabschnitt 45 eine ausreichende elektrische Verbindung und Befestigungskraft zur Verfügung stellt. Der abgeschirmte Verbinder 10 kann durch ein Verkürzen seiner Gesamtlänge kleiner gemacht werden.

Der abgeschirmte Verbinder 10 kann vorzugsweise mit abgeschirmten Kabeln 50 unterschiedlicher Außendurchmesser agieren, indem die überlappende Länge der Crimpstücke 46, 47 eingestellt wird. Abgeschirmte Kabel 50 unterschiedlicher Spezifikationen können auch durch den abgeschirmten Verbinder 10 dieser Ausbildung gehandhabt werden.

Da ein Befestigen, welches durch den Außenleiter-Crimpabschnitt und den Umhüllungs-Crimpabschnitt im Stand der Technik realisiert wird, durch den einzigen äußeren Crimpabschnitt 45 realisiert wird, kann eine Betätigungs- bzw. Betriebseffizienz bemerkenswert verbessert werden.

<Andere Ausbildungen>

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorhergehenden Ausbildungen beschränkt. Beispielsweise sind Ausbildungen, wie sie unten beschrieben sind, ebenfalls durch den technischen Rahmen der vorliegenden Erfindung umfaßt, wie sie durch die Ansprüche definiert ist. Neben den folgenden Ausbildungen kann eine Vielzahl von Veränderungen gemacht werden, ohne vom Rahmen der vorliegenden Erfindung, wie sie in den Ansprüchen definiert ist, abzuweichen bzw. diese zu verlassen.

  • (1) Obwohl das Crimpstück 46 innerhalb des Crimpstücks 47 in der vorhergehenden Ausbildung befestigt ist, kann diese Anordnung umgekehrt werden.
  • (2) Obwohl die Erfindung auf den aufzunehmenden abgeschirmten Verbinder in der vorhergehenden Ausbildung angewandt ist, kann sie auch auf einen aufnehmenden abgeschirmten Verbinder angewandt werden.
  • (3) Obwohl die Erfindung auf die Verbindung der abgeschirmten Verbinder in der vorhergehenden Ausbildung abgestellt ist, kann sie auf einen abgeschirmten Verbinder angewandt werden, der direkt mit einer Leiterplatte oder dgl. zu verbinden ist.

10abgeschirmter Verbinder 20innerer bzw. Innenanschluß 30dielektrisches Element 40äußerer bzw. Außenanschluß 45äußerer Crimpabschnitt (crimpender bzw. Crimpabschnitt 46Crimpabschnitt 47Crimpabschnitt 50abgeschirmtes Kabel 51innerer bzw. Innenleiter 52äußerer bzw. Außenleiter 53isolierendes Element 54Umhüllung bzw. Ummantelung 55gefalteter Abschnitt

Anspruch[de]
  1. Abgeschirmter Verbinder, welcher mit einem abgeschirmten Kabel (50) verbindbar ist, in welchem Kabel ein isolierendes Element (53) zwischen inneren und äußeren Leitern (51, 52) vorgesehen ist und die äußere Fläche bzw. Oberfläche durch eine Ummantelung bzw. Umhüllung (54) abgedichtet bzw. abgedeckt ist, wobei der Verbinder umfaßt:

    einen inneren Anschluß (20), welcher mit dem inneren Leiter (51) verbindbar ist, einen äußeren Anschluß (40), welcher adaptiert ist, um wenigstens teilweise den inneren Anschluß (20) mit einem dazwischen vorgesehenen dielektrischen Element (30) und mit dem äußeren Leiter (52) verbindbar ist,

    wobei der äußere Anschluß (40) einen crimpenden bzw. Crimpabschnitt (45) umfaßt, welcher an dem äußeren Leiter (52) festzulegen ist, welcher über die Ummantelung (54) des abgeschirmten Kabels (50) rückgefaltet ist, wodurch er sowohl an dem äußeren Leiter (52) selbst als auch an der Ummantelung (54) festgelegt ist,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    der crimpende Abschnitt (45) wenigstens ein Paar von crimpenden bzw. Crimpstücken (46, 47) umfaßt, welche so gecrimpt sind, um im wesentlichen den äußeren Leiter (52) zu umgeben, welcher über die Ummantelung (54) rückgefaltet ist, und das Ende eines ersten crimpenden Stücks (47) über demjenigen eines zweiten crimpenden Stücks (46) anzuordnen.
  2. Abgeschirmter Verbinder nach Anspruch 2, wobei sich die wenigstens zwei crimpenden Stücke (46, 47) von einer Bodenfläche bzw. -oberfläche (48) des crimpenden Abschnitts (45) erstrecken, während sie weiter voneinander zu den vorderen Enden davon beabstandet sind.
  3. Abgeschirmter Verbinder nach Anspruch 2 oder 3, wobei vordere Enden der crimpenden Stücke (46, 47) geneigt bzw. abgeschrägt sind.
  4. Verfahren zum Verbinden eines abgeschirmten Verbinders (10), welcher einen inneren Anschluß (20), einen äußeren Anschluß (40) und ein dielektrisches Element (30) dazwischen vorgesehen aufweist, mit einem abgeschirmten Kabel (50), in welchem ein isolierendes Element (53) zwischen inneren und äußeren Leitern (51, 52) vorgesehen wird und die äußere Fläche bzw. Oberfläche durch eine Umhüllung bzw. Ummantelung (54) abgedeckt wird, umfassend die folgenden Schritte:

    Abziehen bzw. isolieren bzw. entfernen der Ummantelung (54), um teilweise den äußeren Leiter (52) freizulegen;

    Rückfalten eines Abschnitts des äußeren Leiters (52) wenigstens teilweise auf die Ummantelung (54), um einen gefalteten Abschnitt (55) auszubilden;

    Crimpen des abgeschirmten Verbinders (10) auf das abgeschirmte Kabel (50), indem ein crimpender Abschnitt (45) des äußeren Anschlusses (40) im wesentlichen in unmittelbaren Kontakt mit dem gefalteten Abschnitt (55) gebracht wird,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    in dem Crimpschritt zwei oder mehr crimpende bzw. Crimpstücke (46, 47) des crimpenden Abschnitts (45) so gecrimpt werden, um sich wenigstens teilweise um oder über den äußeren Leiter (52) zu winden, wobei das Ende eines ersten crimpenden Stücks (47) im wesentlichen auf demjenigen eines zweiten crimpenden Stücks (46) angeordnet wird (4; 6).
  5. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, wobei dem crimpenden Abschnitt (45) in dem crimpenden Schritt erlaubt wird, sich geringfügig rückzustellen, so daß die elastische Deformation der Ummantelung (54) entsprechend dem oder in Nachbarschaft des gefalteten Abschnitts (55) entsprechend erlaubt wird, sich elastisch rückzustellen, wobei die elastische Deformation der Ummantelung (54) nicht vollständig aufgehoben wird, so daß eine ausreichende festlegende bzw. Befestigungskraft erhalten werden kann.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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