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Dokumentenidentifikation DE69924865T2 02.03.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001131953
Titel SYSTEM UND VERFAHREN ZUR BEREITSTELLUNG VON DIENSTEN IM GEBIET VON NACHRICHTEN, SPORT UND ORTSFUEHRUNG DURCH EINE ELEKTRONISCHE PROGRAMMUEBERSICHT
Anmelder Index Systems Inc., Pasadena, Calif., US
Erfinder WARD, Edward, Thomas, Weston, US;
HANCOCK, S., Kenneth, Nashua, US;
RALLIS, A., James, Burlingham, US;
SCHOAFF, Christopher, Peter, Westford, US;
WHITEHEAD, Wensdy, Bedford, US;
SUTTON, Jonathon, Concord, US;
MACRAE, Douglas, Weston, US;
DIAS, Stephen, Sharon, US
Vertreter Meissner, Bolte & Partner, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69924865
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.12.1999
EP-Aktenzeichen 999630049
WO-Anmeldetag 03.12.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/US99/28722
WO-Veröffentlichungsnummer 0000033576
WO-Veröffentlichungsdatum 08.06.2000
EP-Offenlegungsdatum 12.09.2001
EP date of grant 20.04.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse H04N 7/14(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse H04N 5/445(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      H04N 7/173(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft im Allgemeinen Fernsehsysteme, und insbesondere Fernsehsysteme, welche über einen elektronischen Programmführer Nachrichten-, Sport- und Ortsführungsservices bereitstellen.

Allgemeiner Stand der Technik

Die Allgemeinheit hat einen immer größer werdenden Bedarf an aktuellen Informationen in Bezug auf verschiedene Ereignisse und Aktivitäten. Zum Beispiel möchten Konsumenten gern in Echtzeit über aktuelle Ereignisse wie internationale, nationale und lokale Nachrichten, Finanzmarktnachrichten, Sportergebnisse und Nachrichten aus der Unterhaltungswelt informiert werden, ohne auf die Zeitung des nächsten Tages oder die Spätnachrichten warten zu müssen. Außerdem möchten Konsumenten nur die Informationen erhalten, die sie interessieren, ohne sich erst durch andere, unerwünschte Informationen kämpfen zu müssen.

In jüngster Zeit werden dem Konsumenten durch Online-Computerdienste solche Informationen auf eine steuerbare und selektierbare Art und Weise bereitgestellt. Jedoch erfordern die Online-Dienste die Verwendung von teurer Spezialausrüstung wie Computer, Modems und Software, und sie erfordern ein gewisses Niveau an moderner Kenntnis und Erfahrung bei der Verwendung dieser Geräte. Außerdem kann die Verwendung dieser Geräte lästig und zeitaufwändig sein; der Konsument muss erst zu seinem Computer gehen, er muss diesen hochfahren, muss sich bei einem Online-Informationsdienst einloggen und die gewünschten Informationen abrufen (möglicherweise Durchblättern mehrerer Informationsseiten, um die gewünschten Daten ausfindig zu machen).

Es besteht Bedarf an einem nützlicheren Informationsbereitstellungssystem, welches die Echtzeitinformationsbereitstellungsmerkmale eines Onlineinformationsdienstes mit der einfachen Anwendung, den geringen Kosten und der vorhandenen Übertragungsinfrastruktur eines Fernsehsystems kombiniert.

Ein interaktives Programmführersystem ist in WO-A-9131980 offenbart.

Kurzdarstellung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung umfasst ein System und ein Verfahren, wie in den Patentansprüchen dargelegt, zur Bereitstellung von Nachrichten-, Sport- und Ortsführungsservices über einen elektronischen Programmführer eines Fernsehsystems.

In einer Ausführungsform der Erfindung beinhaltet die Bereitstellung der Nachrichten-, Sport- und Ortsführungsservices (zusätzliche Services) das Speichern der Programmvorschauinformationen und der zusätzlichen Serviceinformationen im Speicher eines Fernsehsystems. Die Programmvorschauinformationen werden in einem ersten Bereich des Bildschirms als ein Rasterführer angezeigt, und ein oder mehrere Werbespots werden während des EPG-Modus in Werbeflächenfenstern in einem zweiten Bereich des Bildschirms angezeigt. Der Bildschirm beinhaltet ferner eine Liste von Menütasten einschließlich einer Sporttaste, einer Nachrichtentaste und einer Heimatstadttaste.

Wird eine der Menütasten betätigt, zeigt das System mehrere zum aktivierten Menü gehörende Informationsfelder an. Speziell werden bei Betätigung der Sporttaste Sportereignisinformationen über ein vergangenes, gegenwärtiges oder zukünftiges sportliches Ereignis angezeigt, Nachrichtenschlagzeilen werden bei Betätigung der Nachrichtentaste angezeigt, und Informationen über lokale Ereignisse, Geschäfte, Services und Produkte werden bei Betätigung der Heimatstadttaste angezeigt.

In einem besonderen Aspekt der Erfindung ist der Tuner des Fernsehsystems so eingestellt, dass er bei Betätigung einer bestimmten Menütaste durch den Nutzer einen vorbestimmten Kanal zur Anzeige eines durch den Kanal übertragenen Programms in einem Bild-in-Bild-Fenster empfängt. Wird die Sporttaste betätigt, kann das Bild-in-Bild-Fenster auch einen Highlight-Clip eines vergangenen Sportereignisses oder einen Vorschau-Clip eines zukünftigen Sportereignisses anzeigen.

In einem weiteren besonderen Aspekt der Erfindung werden in den Feldern, links Verbindungen zu Internet-Webseiten, Fernsehprogrammen oder zu anderen durch den EPG bereitgestellten Services bereitgestellt. Ein Link zu einem gegenwärtig übertragenen Programm veranlasst den Tuner zum Empfang eines Kanals, der das Programm überträgt und zur Anzeige des Programms in einem Fernsehmodus.

Man wird daher verstehen, dass die vorliegende Erfindung einen einfachen und kostengünstigen Zugriff auf Informationen in Zusammenhang mit verschiedenen Nachrichten und Ereignissen zulässt. Diese Informationen werden mit Hilfe einer bestehenden Übertragungsinfrastruktur über eine vertraute Vorrichtung bereitgestellt. Nutzer dieses Systems müssen sich keinen Computer zulegen und lernen, damit umzugehen, um im Internet nach den gewünschten Informationen zu suchen. Außerdem müssen Nutzer des Systems nicht mehr darauf warten, Zeitungen, Magazine und andere Medienprodukte zu kaufen und diese auf der Suche nach Informationen durchblättern.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist ein schematisches Blockdiagramm eines interaktiven Fernsehprogrammsystems, einschließlich eines Fernsehsystems und eines Kabelkastens nach einer Ausführungsform der Erfindung;

2 ist ein detaillierteres schematisches Blockdiagramm des Kabelkastens aus 1;

3 ist ein detaillierteres schematisches Blockdiagramm des Fernsehsystems aus 1;

4 ist eine Illustration eines EPG-Bildschirms angezeigt auf dem Fernsehsystem aus 1;

5A5C sind Illustrationen des EPG-Bildschirms aus 4 bei Betätigung einer Nachrichtentaste;

6 ist eine Illustration des EPG-Bildschirms aus 4 bei Betätigung einer Sporttaste;

7A7B sind Illustrationen des EPG-Bildschirms aus 4 bei Betätigung einer Heimatstadttaste; und

8A und 8B sind Nutzerschnittstellenbildschirme zum Abrufen von Heimatstadtinformationen für einen bestimmten geographischen Bereich.

Detaillierte Beschreibung

Im Allgemeinen betrifft das vorliegende System und Verfahren ein interaktives Fernsehprogrammsystem, welches ein Fernsehgerät ausgestattet mit einem interaktiven elektronischen Programmführer (EPG – electronic program guide) aufweist, welcher neben den Fernsehprogrammvorschauinformationen zusätzliche Services bereitstellt. Zu solchen Services zählen aktuelle Informationen in Bezug auf Nachrichten, Sport und lokale Veranstaltungen und Geschäfte.

1 ist ein schematisches Blockdiagramm eines interaktiven Fernsehprogrammvorschausystems nach einer der Ausführungsformen der Erfindung. Das interaktive Fernsehprogrammvorschausystem beinhaltet ein Fernsehsystem 45, welches Daten aus einem Kabelkasten 20 und einer IRD 25 empfängt. Das Fernsehsystem 10 beinhaltet einen Fernseher 50 und einen Videorecorder 15.

Der Fernseher 50 ist mit einem interaktiven EPG 45 zum Anzeigen von Fernsehprogrammvorschauinformationen und Informationen in Zusammenhang mit zusätzlichen Services (gemeinsam im Folgenden als „EPG-Daten" bezeichnet) konfiguriert, wie unten detaillierter beschrieben. Der Zuschauer interagiert mit dem Fernseher 50 und dem EPG 45 über ein Zuschauereingabegerät 40, welches bevorzugt die Form einer Infrarotfernbedienung 40 nach den herkömmlichen Verfahren hat. Auch andere Zuschauereingabegeräte 40 wie Tastatur, Tastenfeld (Keypad), Joystick, Maus, Trackball, Touchpad und ähnliches können verwendet werden.

Zur Bereitstellung der EPG-Daten an das Fernsehsystem 10 stehen viele unterschiedliche Übertragungsschemata zur Verfügung. Zum Beispiel können EPG-Daten per Kabel und/oder Rundfunksatellit (DBS – Direct Broadcast Satelite) über den Kabelkasten 20 und/oder IRD-Kasten 25 bereitgestellt werden. Eine an den Fernseher 50 angeschlossene Antenne 35 kann auch als eine zusätzliche Quelle der EPG-Daten verwendet werden. Ferner können die Daten über andere Eingänge 30 wie konventionelle Satellitensysteme, Koaxialkabel, Telefonleitungen und Glasfaserkabel übertragen werden.

2 ist ein detailliertes schematisches Blockdiagram des Kabelkastens 20 aus 1 zur Bereitstellung von EPG-Daten an ein Fernsehsystem 10. Wie in 2 dargestellt, weist der Kabelkasten 20 einen Prozessor und einen Speicher 65 auf. Der Speicher 65 des Kabelkastens 20 enthält Software 70 zum Empfangen, Organisieren und Anzeigen von EPG-Daten sowie die EPG-Daten selbst. Die EPG-Daten sind jedoch bevorzugt in einem Speicher des Fernsehsystems 10 gespeichert, wie unten in Zusammenhang mit 3 beschrieben ist.

Der Speicher 65 kann ferner Daten bezüglich des Zuschauerprofils und ähnliches speichern. In einer Ausführungsform der Erfindung erhält man einen Teil der im Speicher 65 gespeicherten Daten über ein Kabelmodem 75 aus dem Internet. Ein anderer Teil der Daten wird durch den Prozessor aus Daten erzeugt, die dieser von einer Kabel-Kopfstation erhält.

3 ist ein detaillierteres schematisches Blockdiagramm des Fernsehsystems 10 aus 1. Mit Verweis auf 3 ist eine Quelle von Fernsehsignalen 100 wie eine Antenne 35, Kabelkasten 20 oder IRD-Kasten 25 an einen Fernsehtuner 105 angeschlossen. Die Ausgabe des Tuners 105 ist ein moduliertes Zwischenfrequenzsignal 110, welches Video- und Audiofernsehinformationen enthält. Der Tuner 105 ist durch einen Zwischenfrequenzverstärker (IF AMP) 110 an einen Bildsensor (PICTURE DET) 115 und einen Tonsensor (SOUND DET) 120 angeschlossen, welche Basisband-Video- bzw. -Audiosignale erzeugen. Das Audiosignal ist über einen Tonverstärker (SOUND AMP) 125 an einen Lautsprecher 130 angeschlossen. Das Videosignal ist über einen Videoverstärker (nicht gezeigt) an einen Eingang eines Schalters 135 angeschlossen.

Der Tonsensor 120 und der Bildsensor 115 sind an den Audio- bzw. Videoeingang des Videorecorders 15 angeschlossen. Alternativ dazu könnte die Fernsehsignalquelle 100 direkt an den RF-Eingang (RF) des Videorekorders 15 angeschlossen sein, wenn dessen interne/r Tuner und Demodulierungsschaltung genutzt werden sollen.

Der Ausgang des Videorekorders 15 ist mit dem anderen Eingang des Schalters 135 verbunden. Der Ausgang des Schalters 135 ist mit einem Eingang eines herkömmlichen Bild-in-Bild (PIP – picture-in-picture)-Chips mit integriertem Schaltkreis 140 verbunden. Der Ausgang des PIP-Chip 140 ist mit dem Videoeingang 142 des Fernsehers 50, welcher einen Bildschirm (nicht dargestellt) aufweist, verbunden.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist das in 3 illustrierte Fernsehsystem 10 einen EPG-Speicher 145 zum Speichern von aktualisierbaren Datenbanken von EPG-Daten, einschließlich Fernsehprogrammvorschauinformationen und Informationen in Zusammenhang mit Nachrichten, Sport und lokalen Ereignissen und Geschäften auf. Die Datenbanken können durch eine kontinuierliche Datenverbindung in der Vertikalaustastlücke (VBI – vertical blanking interval) eines Fernsehkanals, welcher in bekannter Weise an das Fernsehsystem 10 übertragen wird, aktualisiert werden.

Der EPG-Speicher 145 ist mit einem Mikroprozessor 150 verbunden, welcher so programmiert ist, dass er den Betrieb des Fernsehers 50 steuert. Ein Betriebsprogramm für den Mirkoprozessor 150 ist in einem Festspeicher (ROM – read-only memory) 155 gespeichert. Das Zuschauereingabegerät 40 ist mit dem Mirkoprozessor 150 verbunden, um Befehle vom Zuschauer weiterzugeben und mit dem EPG zu interagieren.

Ein Videoprozessor 160 ist mit dem Mikroprozessor 150 verbunden. Wenn der Zuschauer Fernsehprogrammvorschauinformationen oder Informationen in Bezug auf Nachrichten, Sport oder lokale Ereignisse und Geschäfte sehen möchte, ruft der Mikroprozessor 150 einen Teil der relevanten Daten aus dem EPG-Speicher 145 ab und koppelt diese mit dem Videoprozessor 160, wo die Programmauflistungen zur Anzeige formatiert werden. Bevorzugt sind die im Videoprozessor 160 gespeicherten Informationen eine Bitmap dessen, was auf dem Bildschirm des Fernsehers 50 angezeigt wird.

Der Videoprozessor 160 ist ferner mit dem anderen Eingang des PIP-Chip 140 verbunden. Bevorzugt steuert das Zuschauereingabegerät 40 den Mikroprozessor 150 durch Cursorbewegung auf dem Bildschirm des Fernsehers 50. Zu diesem Zweck sind Mikroprozessor 150 und Videoprozessor 160 mit einem Cursorpositionsregister 165 verbunden. Alternativ dazu kann der Zuschauer Positionen der auf dem Bildschirm angezeigten Informationen auswählen, indem er bestimmte Tasten des Zuschauereingabegerätes 40 betätigt.

Der Mikroprozessor 150 ist außerdem zur Kanalauswahl mit dem Tuner 105 verbunden, zur Abspiel-/Aufzeichnungsauswahl und Start/Stopp mit dem Videorekorder 15, zur Auswahl einer seiner Eingaben mit dem Schalter 135 und zur Auswahl des Modus des PIP-Betriebs mit dem PIP-Chip 140.

Rückbezogen auf den EPG-Speicher 145 sind die Fernsehprogrammvorschauinformationen in einer Programmvorschaudatenbank des EPG-Speichers gespeichert, und sie beinhalten die Programmvorschau aller verfügbaren Kanäle für einen vorgesehenen Zeitraum, z.B. eine Tag oder eine Woche. Diese Programmauflistungen beinhalten normalerweise für jedes Programm den Titel, eine Programmbeschreibung, den Wochentag, die Startzeit am Tag, die Programmdauer und den Kanal, auf dem das Programm übertragen wird und somit zum Empfang an Quelle 100 zur Verfügung steht. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Dauer, für welche die Programmauflistungen gespeichert werden für die Programmführer unterschiedlich, abhängig von den Prioritäten und Präferenzen des Zuschauers. Zum Beispiel können die Informationen für einen oder zwei Tage oder für eine Woche oder länger gespeichert werden.

Informationen in Bezug auf Nachrichten, welche in einer Nachrichtendatenbank des EPG-Speichers 145 gespeichert werden, beinhalten, sind jedoch nicht beschränkt auf neue Kategorien, neue Schlagzeilen, Artikel in Zusammenhang mit den Nachrichtenschlagzeilen, graphische Bilder in Zusammenhang mit den Artikeln und Links zu Fernsehprogrammen, Internetwebseiten und Ortsführungsinformationen in Zusammenhang mit jedem Artikel.

Informationen in Bezug auf Sport, welche in einer Sportdatenbank des EPG-Speichers 145 gespeichert werden, beinhalten, sind jedoch nicht beschränkt auf Sportkategorien, Sportveranstaltungen in jeder Sportkategorie, Teaminformationen, Ergebnisse, Statistiken, Punkteverteilungen und Links zu Fernsehprogrammen, Videoclips, Internetwebseiten, Nachrichtenartikeln und Ortsführungsinformationen in Zusammenhang mit einer Sportveranstaltung.

Informationen in Bezug auf lokale Ereignisse, Geschäfte, Produkte und Services (Heimatstadtinformationen), welche in einer Heimatstadtdatenbank des EPG-Speichers 145 gespeichert sind, beinhalten, sind jedoch nicht beschränkt auf Kategorien wie Heimatstadtinformationen (z.B. Kino, Theater, Restaurants), Beschreibung der Heimatstadtinformationen, Geschäft, Adressen, Telefonnummern, graphische Bilder in Bezug auf die Heimatstadtinformationen und Links zu Fernsehprogrammen, Internetwebseiten und Nachrichtenartikeln.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung beinhalten die Links zu Fernsehprogrammen, welche in den Nachrichten-, Sport- und Heimatstadtdatenbanken gespeichert sind, Kanal-, Datums-, Zeit- und Längeninformationen eines verlinkten Fernsehprogramms oder einen Zeiger auf einen Eintrag eines solchen Programms in der Programmvorschaudatenbank. Die Links zu Internetwebseiten beinhalten URL-Informationen zu bestimmten Webseiten. Die Links zu Nachrichtenartikeln und Ortsführungsinformationen beinhalten Zeiger auf solche Einträge in der Nachrichten- bzw. Heimatstadtdatenbank.

4 ist eine Illustration eines EPG-Bildschirms 170, erzeugt durch den Videoprozessor 160 gesteuert von einem Mikroprozessor 150. Der Zuschauer startet einen EPG-Führermodus zum Anzeigen des EPG-Bildschirms 170, indem er eine „Führer"-Taste auf dem Zuschauereingabegerät 40 drückt. Der Zuschauer gelangt zum Vollbild-Fernsehmodus zurück, indem er wieder die gleiche Taste drückt oder ein verlinktes Fernsehprogramm startet.

Der EPG-Bildschirm 170 ist in eine Reihe unterschiedlicher Anzeigebereiche unterteilt. Ein PIP-Fenster 172, ein erstes Werbeflächenfenster 174 und ein zweites Werbeflächenfenster 176 sind auf der linken Seite des Bildschirms 50 angeordnet. Der Rest des EPG-Bildschirms 170 ist normalerweise durch eine Aktionstastenleiste 178, eine Navigationsleiste 180, einen Rasterführer 182 und einen Informationskasten 184 belegt. In der in 4 illustrierten Ausführungsform ist die Position der Fenster und anderer Nutzerschnittstellenmerkmale, einschließlich der Aktionstastenleiste 178, der Navigationsleiste 180 und des Rasterführers 182, festgelegt. In einer anderen Ausführungsform dieser Erfindung sind Position und Größe der Fenster und anderer Nutzerschnittstellenmerkmale vom Zuschauer nach eigenen Wünschen anpassbar.

Das PIP-Fenster 172 zeigt in Echtzeit übertragene Programme oder voraufgezeichnete Videoclips erzeugt durch den PIP-Chip 140. Ein durchscheinendes Überlagerungssegment des PIP-Fensters 172 kann einen Titel, Kanal(lokale Nummer bzw. Stationsname) und den Status (gesperrt oder frei) des PIP-Fensters 172 anzeigen.

Das erste und zweite Werbeflächenfenster 174 und 176 zeigen Werbespots für zukünftig übertragene Programme oder für Produkte und Services. Ein Werbespot für ein zukünftig übertragenes Programm ist mit einer Zeit und dem Kanal des Programms verlinkt, was es dem Zuschauer erlaubt, das Programm automatisch durch Markierung des Werbespots und Drücken einer Ansichtsaktionstaste 178a anzusehen bzw. durch Drücken einer Aufzeichnungsaktionstaste 178b aufzuzeichnen.

Das Markieren eines Werbesports für ein Produkt oder einen Service ermöglicht es dem Zuschauer, eine oder mehrere Seiten über das Produkt oder über den Service im Informationskasten 184 zu lesen. Alternativ dazu ist der Werbespot mit einer Zeit und dem Kanal eines Infomercials verlinkt, was es dem Zuschauer erlaubt, das Infomercial durch Markierung des Werbespots und Drücken der Ansichtsaktionstaste 178a anzusehen bzw. es durch Drücken der Aufzeichnungsaktionstaste 178b aufzuzeichnen.

Der Zuschauer hat Zugriff auf Fernsehprogrammvorschauinformationen durch Betätigung einer Rastertaste 180a aus einer Reihe von Menütasten, welche sich auf der Navigationsleiste 180 befinden. Bei Betätigung der Rastertaste 180a zeigt der Rasterführer 182 eine Liste von Fernsehprogrammen mit ihren entsprechenden Kanalbezeichnungen in einer Abfolge von Programmfeldern. Zusätzlich zu den Programmfeldern beinhaltet der Rasterführer 22 Werbefelder 190 mit virtuellen Kanalwerbespots. Ein virtueller Kanalwerbespot kann zum Beispiel für ein aktuelles oder zukünftiges Fernsehprogramm werben. Ein solcher virtueller Kanalwerbespot für ein Fernsehprogramm ist mit einer Zeit und dem Kanal des Programms verlinkt, was es dem Zuschauer erlaubt, das Programm automatisch anzuschauen oder aufzuzeichnen.

Nachrichten-Service

Der Zuschauer hat ferner durch Betätigung der Nachrichtentaste 180b in der Navigationsleiste 180 Zugriff auf Nachrichtenartikel. Nach einer Ausführungsform der Erfindung werden Nachrichtenschlagzeilen und damit in Zusammenhang stehende Artikel, welche in der Nachrichtendatenbank gespeichert werden sollen, in Datenpaketen, welche zusammen mit ihren entsprechenden IDs übertragen werden, über die VBI-Leitungen eines Fernsehkanals übertragen. Die IDs beschreiben den Service und den Anbieter, von dem die Artikel stammen. In den Artikeln enthaltene Grafiken werden auch als graphische Objektpakete über die VBI-Leitungen übertragen.

Die Nachrichtentaste 180b erscheint bei Empfang eines Nachrichtenführer-Servicedefinitionspaketes, welches vor der Bereitstellung von Artikeldatenpaketen übertragen wird. 5A5C sind Illustrationen des EPG-Bildschirms 170 bei Betätigung der Nachrichtentaste 180b. Der Tuner 105 stellt sich automatisch auf ein Programm ein, welches durch einen Nachrichtenserviceanbieter wie MSNBC übertragen wird, und das Programm wird im PIP-Fenster 172 des EPG-Bildschirms 170 angezeigt. Außerdem zeigt der Rasterführer 182 eine Liste der Nachrichtenschlagzeilen in einer Abfolge von Feldern an.

Wie in 5B illustriert veranlasst das Markieren einer der Schlagzeilen, dass der Informationskasten 184 einen Teil eines Textes eines Nachrichtenartikels in Zusammenhang mit der markierten Schlagzeile anzeigt. Die Auswahl einer Informationstaste auf dem Zuschauereingabegerät 40 veranlasst, dass sich der Informationskasten 184 vergrößert, um den Rest des Artikels wie in 5C illustriert anzuzeigen.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung werden die Schlagzeilenfelder nicht angezeigt, bis die entsprechende Schlagzeile und der erste Absatz empfangen wurden. Wurde bei Vergrößerung des Informationskastens 184 noch nicht der vollständige Artikeltext empfangen, zeigt der Informationskasten 184 nur den ersten Absatz und ein „Abruf"-Symbol nach dem ersten Absatz an.

Die Schlagzeilen werden nach Anzeigepriorität von der neuesten (oben) zur ältesten (unten) basierend auf Datum/Zeit des Empfangs der Schlagzeile angeordnet. Aktualisierte Nachrichten werden vom Fernsehsystem 10 mit einer vorbestimmten Häufigkeit pro Tag heruntergeladen. In der beschriebenen Ausführungsform finden die Aktualisierungen zwei bis vier Mal täglich statt. Liest der Zuschauer gerade einen Artikel, wenn ein neuer Artikel ankommt, dann wird die Schlagzeile dieses neuen Artikels ganz oben in der Liste der Schlagzeilen angezeigt. Der Zuschauer kann auch ein akustisches oder visuelles Signal erhalten, dass ein neuer Artikel vorhanden ist.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung verfolgt das System die Arten der Artikel, welcher der Zuschauer am häufigsten liest sowie die Arten der Programme, die am häufigsten angeschaut werden, um die Art der zu übertragenden Artikel zu bestimmen. In den Werbeflächenfenstern 174 und 176 gezeigte Werbespots können auch zielgerichtet sein, basierend auf den Kategorien der bereitgestellten Nachrichten.

Die Schlagzeilen sind farbcodiert, basierend auf der Art der Nachrichtenartikelkategorie (z.B. zeigen blaue Schlagzeilen eine Nachrichten-Kategorie, hellblaue Schlagzeilen zeigen eine Geschäfts-Kategorie, grüne Schlagzeilen zeigen eine Sport-Kategorie und lila Schlagzeilen zeigen eine Leben-Kategorie). Ein Zuschauer kann die Schlagzeilen basierend auf den Kategorien oder anderen vom Zuschauer bestimmten Sortierschemata sortieren.

Steht ein gerade oder in Zukunft übertragenes Fernsehprogramm in Zusammenhang mit einem Nachrichtenartikel, so beinhaltet das entsprechende Schlagzeilenfeld ein Fernsehsymbol 200, welches die Existenz eines solchen Programms anzeigt. Zum Beispiel könnte ein Nachrichtenartikel über die aktuelle Situation in Somalia mit einem Fernsehprogramm mit einem Segment über Somalia verlinkt sein.

Außerdem können Links zu relevanten Artikeln im Internet über ein Internet-Symbol 204 bereitgestellt werden, oder zu einer Lokalereignisinformation über ein Heimatstadtsymbol 202. Diese Symbole können alternativ in den Informationskasten 184 vor oder nach dessen Vergrößerung eingefügt sein. Der Zuschauer kann ferner durch ein visuelles oder akustisches Signal über die Links informiert werden.

Bei Betätigung des Fernsehsymbols 200 werden Informationen des verlinkten Fernsehprogramms in dem Informationskasten 184 angezeigt. Der Zuschauer kann dann direkt das Programm einstellen, welches derzeit übertragen wird, indem er die Ansichtsaktionstaste 178a wählt. Soll das Programm in der Zukunft übertragen werden, veranlasst die Auswahl der Ansichtsaktionstaste 178a, dass das Programm in eine Liste von Programmen aufgenommen wird, auf welche die Einstellung später erfolgt. Bezüglich dessen sucht der Mikroprozessor 150 nach einem Eintrag für den Nachrichtenartikel in der Nachrichtendatenbank. Wurde ein solcher Eintrag gefunden, durchsucht der Mikroprozessor 150 den Eintrag nach einem CDTL-Code oder einem Zeiger auf einen Eintrag in einer Programmvorschaudatenbank zum Auffinden des verlinkten Fernsehprogramms. Der Link könnte zum Start des Fernsehprogramms sein oder zu einem relevanten Abschnitt innerhalb des Programms. Umgekehrt kann ein Fernsehprogramm oder Segment einen Link zu einem Nachrichtenartikel aufweisen.

Der Zuschauer kann ferner ein verlinktes Fernsehprogramm aufzeichnen, indem er die Aufzeichnungsaktionstaste 178b betätigt. Soll nur ein Teil des mit dem Nachrichtenartikel in Zusammenhang stehenden Fernsehprogramms aufgezeichnet werden, so kann der Datenstrom des Fernsehprogramms mit einem Flag an dem Abschnitt vor der Übertragung des Segments markiert werden, um den Videorekorder oder Tuner darüber zu informieren, dass das Segment gleich übertragen wird. Alternativ dazu können geschlossene Titeldaten aufgeteilt oder Textsuchen nach Stichwörtern durchgeführt werden, welche den Start eines bestimmten Segments signalisieren würden. In wieder einer anderen Ausführungsform kann das gesamte Programm aufgezeichnet werden, und es könnte ein Index des Programms basierend auf den Flags erstellt werden, welche den Start und das Ende jedes Abschnittes anzeigen. Ein Zuschauer, welcher einen Abschnitt über Somalia sehen möchte, könnte basierend auf dem Index zu diesem Abschnitt auf dem aufgezeichneten Band springen. Die Suche nach Stichworten in dem geschlossenen Titel könnte ferner als Quelle des Index verwendet werden.

Bei Betätigung des Internetsymbols 204 durchsucht der Mikroprozessor 150 die Nachrichtendatenbank nach einem Eintrag für den ausgewählten Nachrichtenartikel. Nachdem der Eintrag gefunden wurde, durchsucht der Mirkoprozessor 150 den Eintrag nach der URL einer bestimmten Webseite. Der Mirkoprozessor 150 veranlasst dann das Kabelmodem 75 im Kabelkasten 20 zur Verbindung mit dem Internet und Anzeige der Webseite.

Wird das Heimatstadtsymbol 202 betätigt, durchsucht der Mikroprozessor 150 die Nachrichtendatenbank nach einem Eintrag für den ausgewählten Nachrichtenartikel. Wurde der Eintrag gefunden, durchsucht der Mikroprozessor 150 den Eintrag nach einem Zeiger auf eine Heimatstadtinformationsauflistung in der Heimatstadtdatenbank. Der Mikroprozessor 150 ruft eine Heimatstadtansicht des EPG-Bildschirms wie unten detaillierter beschrieben auf, und dem Zuschauer wird die relevante Heimatstadtinformation angezeigt.

Sport-Service

Der Zuschauer hat durch Betätigung der Sporttaste 180c Zugriff auf Informationen über vergangene, gegenwärtige und zukünftige Sportereignisse. Nach einer Ausführungsform der Erfindung werden Ergebnisse verschiedener Sportereignisse und andere mit dem Sport in Zusammenhang stehende Informationen, welche in der Sportdatenbank gespeichert werden sollen, in Datenpaketen, welche zusammen mit ihren entsprechenden IDs übertragen werden, über die VBI-Leitungen eines Fernsehkanals übertragen. Die IDs zeigen den Service und den Anbieter, von dem die mit dem Sport in Zusammenhang stehenden Informationen stammen. Sämtliche mit diesen Informationen in Zusammenhang stehende Grafiken werden auch als Grafikobjektpakete über die VBI-Leitungen übertragen.

Die Sporttaste 180c erscheint bei Empfang eines Sportführer-Servicedefinitionspaketes, welches vor der Bereitstellung eines mit dem Sport in Zusammenhang stehenden Datenpaketes übertragen wird. 6 ist eine Illustration des EPG-Bildschirms 170 bei Betätigung des Sporttaste 180c. Der Tuner 105 stellt sich automatisch auf das Programm, welches durch einen Sport-Service-Anbieter wie ESPN übertragen wird, und das Programm wird in einem PIP-Fenster 172 des EPG-Bildschirms 170 angezeigt. Außerdem zeigt der Rasterführer 182 eine Liste der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Sportereignisse sowie damit in Verbindung stehende Informationen in einer Abfolge von Feldern an.

Ein in der Zukunft angesetztes Spiel 182a steht in Verbindung mit Informationen dazu, welche Teams spielen, wann das Spiel stattfindet, welche Sendestation überträgt sowie mit Vorschauinformationen über das Spiel, wie Statistiken, Tabellen und Punkteverteilung. Die Vorschauinformationen können im Informationskasten 184 angezeigt werden. Außerdem wird bei Betätigung eines Vorschausymbols 208 im PIP-Fenster 172 ein Vorschau-Videoclip in Bezug auf das Spiel gezeigt.

Ein derzeit laufendes Spiel 182b ist verbunden mit einer Anzeigetafel mit dem Namen und/oder Logo der Heimmannschaft in der oberen Zeile der Anzeigetafel und dem Namen und/oder Logo der Gastmannschaft in der unteren Zeile der Anzeigetafel. Die Anzeigetafel in der beschriebenen Ausführungsform ist so gestaltet, dass sie wie eine Anzeigetafel aussieht, welche der Zuschauer sehen würde, wenn er sich das Spiel vor Ort anschauen würde. Beim Baseball beinhaltet die Anzeigetafel zum Beispiel die Anzahl der Runs für jedes Inning sowie die Gesamtpunktzahl und die Anzahl der Fehler und/oder Treffer.

Das Markieren eines derzeit laufenden Spiels veranlasst die Anzeige weiterer Informationen in Zusammenhang mit dem Spiel im Informationskasten 184. Gibt es zum Beispiel einen Touchdown durch ein Team in dem markierten Spiel, stellt der Informationskasten 184 Informationen darüber zur Verfügung, wer den Touchdown erzielte und wie er erzielt wurde. Der Informationskasten wird permanent aktualisiert, wenn ein neues Ereignis stattfindet. Durch Auswahl eines Vorschausymbols sind Vorschauinformationen in Bezug auf das Spiel auch dann verfügbar, wenn das Spiel bereits begonnen hat.

Nach dem Ende des Spiels zeigt der Informationskasten 184 zusammenfassende (nachgearbeitete) Informationen über das Spiel. Der Führer gestattet dem Zuschauer ferner bei Auswahl eines Highlightsymbols 210 das Ansehen von Highlights-Clips des Spiels im PIP-Fenster 172. Der Clip kann bereits in der Sportdatenbank des EPG-Speichers 145 gespeichert sein. Alternativ kann der Videoclip bei Auswahl des Highlightsymbols 210 über einen zugeordneten Kanal übertragen werden. Ein Zuschauer kann sich ferner Vorschauinformationen und aktualisierte Informationen ansehen, welche während des Spiels angezeigt wurden, selbst wenn das Spiel schon vorüber ist.

Es können verschiedene Verfahren angewandt werden, um die Reihenfolge der im Sportführer angezeigten Sportkategorien zu bestimmen. Nach einer Ausführungsform der Erfindung legt der Zuschauer die Reihenfolge der Sportkategorien über ein Editor-Fenster selbst fest. Wenn der Zuschauer zum Beispiel am meisten an Fußballergebnissen interessiert ist, kann er eine solche Auswahl treffen, dass alle Fußballergebnisse zuerst angezeigt werden. Das Editor-Fenster ermöglicht es dem Zuschauer ferner, bestimmte Sportkategorien und/oder Teams, an denen der Zuschauer kein Interesse hat, aus dem Führer zu löschen.

In einer alternativen Ausführungsform sind die Sportkategorien basierend auf der Sportsaison geordnet. Während der Basketball-Saison zum Beispiel werden alle Basketballergebnisse zuerst angezeigt. In einer weiteren Ausführungsform sind die Sportkategorien basierend auf der Sportart geordnet, welche vom Zuschauer am häufigsten angeschaut wird, oder basierend auf der Art des Sportereignisses, welches aus dem Sportführer am häufigsten ausgewählt wird. Die Teams innerhalb jeder Sportkategorie werden mittels ähnlicher Verfahren geordnet. In einer Ausführungsform der Erfindung erscheint die Lokalmannschaft des Zuschauers zuerst in jeder Kategorie, und die übrigen Teams erscheinen in alphabetischer Reihenfolge.

Jede Sportkategorie kann ferner zusätzlich zu einer Textbeschreibung visuell unterschieden werden. In einer Ausführungsform wird jede Sportkategorie in einer bestimmten Farbe angezeigt, was es dem Zuschauer erlaubt, eine Sportkategorie leicht auszumachen, indem er die Farbe erkennt, welche der Kategorie zugeordnet ist. Logos (z.B. das offizielle NBA-Logo) können auch verwendet werden, um die Kategorien zu unterscheiden.

Die erste Seite des Sportführers zeigt Informationen über alle Sportkategorien sortiert in der oben beschriebenen Art und Weise. Werbespots werden auch zusammen mit dem Sportführer in den Werbeflächenfenstern 174 und 176 gezeigt. Die Werbespots können mit Sport im Allgemeinen in Verbindung stehen. Andererseits können die Werbspots auch auf die Sportart gerichtet sein, welche der Zuschauer am häufigsten anschaut, oder auf ein derzeit ausgewähltes Sportereignis.

Wenn der Zuschauer im Sportführer seitlich blättert, ist jede Seite einer einzelnen Sportkategorie zugeordnet. Alternativ kann der Zuschauer nach unten blättern, um sich weitere Felder in der aktuellen Kategorie anzusehen. Vorlauftasten 212 oder ein Menü der Sportkategorien können auch zur Verfügung stehen, um es dem Zuschauer zu ermöglichen, zu einer Sportseite von Interesse zu springen.

Die im Rasterführer 182 angezeigten Sportereignisfelder können Links zu übertragenen Sportereignissen beinhalten, welche derzeit oder in Zukunft ausgestrahlt werden. Solche Links werden durch ein Fernsehsymbol 200a gekennzeichnet. Umgekehrt kann ein übertragenes Sportereignis einen Link zum Sportführer aufweisen, der dem Zuschauer signalisiert, dass dieses Ereignis im Führer erscheint.

Links kann es auch zu relevanten Webseiten im Internet über ein Internetsymbol 204a sowie zu Nachrichtenartikeln über ein Nachrichtensymbol 206a geben, und zu Lokalereignisinformationen über ein Heimatstadtsymbol 202a. Der Zuschauer kann auch über andere visuelle oder akustische Signale über einen Link informiert werden.

Bei Betätigung eines Fernsehsymbols 200 werden Informationen des verlinkten Fernsehprogramms im Informationskasten 184 angezeigt. Der Zuschauer kann dann direkt das Programm einstellen, welches derzeit ausgestrahlt wird, indem er die Ansichtsaktionstaste 178a auswählt. Soll das Programm in der Zukunft ausgestrahlt werden, veranlasst die Auswahl der Ansichtsaktionstaste 178a, dass das Programm in eine Liste von Programmen eingefügt wird, die später zum Ansehen eingestellt werden sollen. Bezüglich dessen durchsucht der Mirkoprozessor 150 die Sportdatenbank nach einem Eintrag für das Sportereignis. Wurde der Eintrag gefunden, durchsucht der Mikroprozessor 150 den Eintrag nach einem CDTL-Code oder einem Zeiger auf einen Eintrag in der Programmvorschaudatenbank zum Auffinden des verlinkten Fernsehprogramms.

Ein verlinktes Fernsehprogramm kann bei Betätigung der Aufzeichnungsaktionstaste 178b mittels eines herkömmlichen Videorekorders 15 oder eines Direktzugriffsaufzeichnungsgerätes wie einer beschreibbaren DVD oder einer Festplatte aufgezeichnet werden. Es wird dann ein Index der unterschiedlichen aufgezeichneten Sportereignisse basierend auf Flags erstellt, welche den Start und das Ende jedes Ereignisses kennzeichnen. Ein Zuschauer, welcher ein bestimmtes Sportereignis sehen möchte, kann dann auf Grundlage des Indexes zu diesem Abschnitt auf dem/r aufgezeichneten Band, DVD oder Festplatte springen. In der beschriebenen Ausführungsform wird der Index durch die Suche nach Stichwörtern in geschlossenen Titeldaten erstellt.

Bei Betätigung des Internetsymbols 204a durchsucht der Mikroprozessor 150 die Sportdatenbank nach einem Eintrag für das ausgewählte Sportereignis. Wurde ein solcher Eintrag gefunden, durchsucht der Mikroprozessor 150 den Eintrag nach einer URL einer bestimmten Webseite. Der Mikroprozessor 150 veranlasst dann das Kabelmodem 75 im Kabelkasten 20 zur Verbindung mit dem Internet und zur Anzeige der Webseite.

Wird das Heimatstadtsymbol 202 betätigt, durchsucht der Mikroprozessor 150 die Heimatstadtdatenbank nach einem Eintrag für das ausgewählte Sportereignis. Wurde ein solcher Eintrag gefunden, durchsucht der Mikroprozessor 150 den Eintrag nach einem Zeiger auf eine Heimatstadtinformationsauflistung in der Heimatstadtdatenbank. Der Mikroprozessor 150 ruft eine Heimatstadtansicht des EPG-Bildschirms wie unten detaillierter beschrieben auf, und die relevante Ereignis- oder Geschäftsinformation wird dem Zuschauer angezeigt. Zum Beispiel kann sich die Information darauf beziehen, wie man Tickets für eine lokal stattfindende Sportveranstaltung erwerben kann, sowie die verfügbaren Sitzplätze und die Preise für die unterschiedlichen Sitzplätze.

Wird das Nachrichtensymbol 206a betätigt, durchsucht der Mikroprozessor 150 die Sportdatenbank nach einem Eintrag für das ausgewählte Sportereignis. Wurde ein solcher Eintrag gefunden, durchsucht der Mikroprozessor 150 den Eintrag nach einem Zeiger auf einen Nachrichtenartikel in der Nachrichtendatenbank. Der Mikroprozessor 150 startet eine Nachrichtenführeransicht des EPG-Bildschirms wie oben in Bezug auf 5A5C beschrieben, und der relevante Nachrichtenartikel wird dem Zuschauer angezeigt.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann ein Zuschauer, der sein Fernsehgerät auf ein Spiel eingestellt hat, bei Beginn eines Werbespots auf einen anderen Kanal schalten. Ist der Werbeblock vorbei und das Spiel wird wieder aufgenommen, wird der Zuschauer darüber entweder visuell oder akustisch informiert. Der Zuschauer kann dann manuell auf den Kanal zurückschalten, welcher das Spiel überträgt, oder der Fernseher kann so konfiguriert werden, dass er sich automatisch auf diesen Kanal einstellt. Mittels ähnlicher Verfahren kann ein Videorekorder so konfiguriert werden, dass er ein Spiel ohne Werbeunterbrechungen aufzeichnet.

Geschlossene Titeldaten werden in der beschriebenen Ausführungsform genutzt, um zu erkennen, dass der Werbespot vorüber ist. Geschlossene Titeldaten werden aufgeteilt und es werden Textsuchen nach Stichwörtern durchgeführt, welche das Ende des Werbespots und/oder den Beginn des Spiels anzeigen.

Heimatstadt-Service

Wie in 7A7B illustriert hat der Zuschauer durch Betätigung einer Heimatstadttaste 180d in der Navigationsleiste 180 Zugriff auf den Ortsinformationsführer (Heimatstadtführer) eines bestimmten geographischen Bereiches. Nach einer Ausführungsform der Erfindung werden Informationen über lokale Ereignisse, Geschäfte, Services und Produkte (Heimatstadtinformationen), welche in der Heimatstadtdatenbank gespeichert werden sollen, in Datenpaketen, welche zusammen mit ihren entsprechenden IDs übertragen werden, über die VBI-Leitungen eines Fernsehkanals übertragen. Die IDs zeigen den Service und Anbieter, von dem die Heimatstadtinformationen stammen. Grafiken in Verbindung mit diesen Informationen werden auch als Grafikobjektpakete über die VBI-Leitungen übertragen. Die Heimatstadttaste 180d erscheint bei Empfang eines Heimatstadtführers-Servicedefinitionspaketes, welches vor der Bereitstellung eines Heimatstadtdatenpaketes übertragen wird.

Ein oder mehrere Inhaltsanbieter übermitteln aktuelle Heimatstadtinformationen an den Zuschauer. Ein exemplarischer Inhaltsanbieter für Restaurantinformationen ist ZAGATTM. Nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird durch den Zuschauer ein vorbestimmter geographischer Bereich, die „Heimatstadt" des Nutzers, als Postleitzahl des Zuschauers während der Setup-Initialisierung des Fernsehsystems 10 festgelegt. Alternativ kann der EPG den Heimatstadtbereich des Nutzers aus Informationen in Erfahrung bringen, die der EPG aus dem Betrieb des Fernsehers entnimmt, wie aus den Kanälen, die der Fernseher empfängt.

Der Heimatstadtführer liegt auf der obersten Ebene und bietet ein Verzeichnis zu den verschiedenen Kategorien der Heimatstadtinformationen. Der Heimatstadtführer bietet ferner basierend auf der Interaktion des Zuschauers mit dem EPG-Bildschirm zunehmend detaillierte ergänzende Informationsebenen auf dem EPG-Bildschirm 170.

Bei Betätigung des Heimatstadttaste 180d zeigt der EPG-Bildschirm 170 eine Liste von Untermenüeinträgen 250 im Informationskasten 184. Diese Einträge beinhalten einen Restaurantführer, Theaterführer, Kunstführer, Veranstaltungsführer, Clubführer und Kinoführer. Der EPG-Bildschirm 170 zeigt ferner eine Liste von Positionen an, welche zu voreingestellten Untermenüeinträgen 250 im Rasterführer 182, als eine Abfolge von Feldern gehören. Wenn der voreingestellte Untermenüeintrag also der Restaurantführer wie in 7A7B ist, dann wird eine Liste von Restaurants im lokalen Bereich aus der Heimatstadtdatenbank abgerufen und im Rasterführer 182 angezeigt.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die voreingestellte Kategorie der erste Untermenüeintrag, welcher im Informationskasten 184 aufgelistet ist. In einer alternativen Ausführungsform wird die voreingestellte Kategorie vom Zuschauer während des Setups über ein Editor-Fenster festgelegt. In wieder einer anderen Ausführungsform basiert die voreingestellte Kategorie auf dem Profil des Zuschauers.

Der Zuschauer verwendet das Zuschauereingabegerät 40, um einen Bildschirmcursor in der Felderliste im Rasterführer 182 nach oben bzw. unten zu bewegen. Wenn der Cursor ein bestimmtes Feld markiert, ruft der Mikroprozessor 150 Informationen über die aufgelistete Position aus der Heimatstadtdatenbank ab. Im Restaurantbeispiel aus 7B veranlasst das Markieren eines Restaurantfeldes, dass der Mikroprozessor im Informationskasten 184 Informationen über das Restaurant wie Adresse, Telefonnummer, die Art der angebotenen Speisen, das Preislevel, empfohlene Gerichte und Restaurantkritiken und ähnliches anzeigt. Sind mehrere Informationsebenen für eine markierte Position verfügbar, wird anfangs nur ein Teil der Informationen im Informationskasten 184 angezeigt. Für jede Art der bereitgestellten Information kann der Nutzer über eine Auswahl auf ein oder mehrere Schichten detaillierter Informationen zugreifen („durchblättern"). Der Nutzer fordert zusätzliche Informationen über die markierte Position an, indem er eine Informationstaste auf dem Zuschauereingabegerät 40 wählt.

Zum Beispiel können detaillierte Informationen über ein markiertes Restaurant die Speisekarte eines bestimmten Restaurants, die Anfahrt zum Restaurant, einen Stadtplan mit eingezeichneter Lage des Restaurants und Informationen über den Chefkoch enthalten. Als weiteres Beispiel detaillierter Informationen kann sich der Zuschauer, wenn er ein bestimmtes bald stattfindendes Ereignis markiert hat, nachdem er einen Ereignis-Untermenüeintrag ausgewählt hat, Informationen über die Sitzplatzanordnung des Veranstaltungsortes wie die Sitze und Preise für ein Fußballstadion für ein bestimmtes Spiel, oder für eine bestimmte Konzerthalle für ein bestimmtes Konzert oder eine Theateraufführung ansehen.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Antwortkanal verwendet, um es dem Zuschauer zu ermöglichen, Tickets und Fanartikel zu erwerben, Reservierungen in einem Restaurant vorzunehmen, Arzttermine zu machen und ähnliches, und das direkt aus dem Heimatstadtserviceführer heraus.

Die Werbeflächenfenster 174 und 176 des EPG-Bildschirms 170 können mit spezifischen oder einmaligen Bereichen des Heimatstadtservices verlinkt sein. Zum Beispiel kann ein Kreditkartenunternehmen einen Werbespot in einem der Werbeflächenfenster 174 oder 176 zeigen, wenn ein Restaurant ausgewählt wird, welches dessen Karte akzeptiert. Als weiteres Beispiel kann ein ausgewähltes Restaurant ein Angebot zum Sonntagsbrunch bewerben. Befindet sich der Zuschauer in der Kinokategorie, kann ein Werbespot des Films im Werbeflächenfenster 174 oder 176 gezeigt werden, oder es kann eine Vorschau des Films im PIP-Fenster 172 gezeigt werden.

Der Heimatstadtführer ergänzt die Heimatstadtinformationen mit Links zu Fernsehprogrammen, welche derzeit oder in Zukunft ausgestrahlt werden. Zum Beispiel kann eine bestimmte Filmauflistung mit einem demnächst ausgestrahlten Siskel&Ebert-Fernsehprogramm verlinkt sein, welches sich mit dem ausgewählten Film beschäftigt. Der Link kann zum Start des Fernsehprogramms sein oder zu einem relevanten Abschnitt innerhalb des Programms. Umgekehrt kann ein Fernsehprogramm oder Segment einen Link zu einer bestimmten Auflistung im Heimatstadtserviceführer aufweisen. Das Vorhandensein eines Fernsehprogrammlinks wird durch ein Fernsehsymbol angezeigt.

Links können auch zu relevanten Webseiten im Internet über ein Internetsymbol bestehen, oder zu einem Nachrichtenartikel über ein Nachrichtensymbol. Der Zuschauer kann ferner über andere visuelle oder akustische Signale über die Links informiert werden.

Bei Betätigung des Fernsehsymbols 200 werden Informationen des verlinkten Fernsehprogramms im Informationskasten 184 angezeigt. Der Zuschauer kann dann direkt auf das Programm schalten, das gegenwärtig ausgestrahlt wird, indem er die Ansichtsaktionstaste 178a wählt. Soll das Programm in Zukunft ausgestrahlt werden, veranlasst die Auswahl der Ansichtsaktionstaste 178a, dass das Programm in eine Liste von Programmen eingefügt wird, die später angesehen werden sollen. In Bezug darauf durchsucht der Mikroprozessor 150 die Heimatstadtdatenbank nach einem Eintrag einer bestimmten Heimatstadtauflistung im Rasterführer 182. Wurde ein solcher Eintrag gefunden, durchsucht der Mikroprozessor 150 den Eintrag nach einem CDTL-Code oder einem Zeiger auf einen Eintrag in der Programmvorschaudatenbank zum Auffinden eines verlinkten Fernsehprogramms. Der Link kann zum Start des Fernsehprogramms oder zu einem relevanten Abschnitt innerhalb des Programms bestehen.

Der Zuschauer kann ein verlinktes Fernsehprogramm aufzeichnen, indem er eine Aufzeichnungsaktionstaste 178b betätigt. Soll nur ein Teil des Fernsehprogramms in Zusammenhang mit der Heimatstadtauflistung aufgezeichnet werden, kann der Datenstrom des Fernsehprogramms mit einem Flag an dem Abschnitt vor der Übertragung des Segmentes markiert werden, um dem Videorekorder oder Tuner zu signalisieren, dass das Segment gleich übertragen wird. Alternativ können geschlossene Titeldaten aufgeteilt und Textsuchen nach Stichwörtern durchgeführt werden, welche den Start eines bestimmten Segments anzeigen. In wieder einer anderen Ausführungsform kann das gesamte Programm aufgezeichnet werden und es kann anhand der Flags, welche den Start und das Ende jedes Abschnitts kennzeichnen, ein Index des Programms erstellt werden. Ein Zuschauer, welcher einen bestimmten Abschnitt des Programms sehen möchte könnte dann anhand des Index auf dem aufgezeichneten Band zu diesem Abschnitt springen. Die Suche nach Stichwörtern in den geschlossenen Titeln könnte ferner als Quelle des Index verwendet werden.

Bei Betätigung des Internetsymbols sucht der Mirkoprozessor 150 nach einem Eintrag für die Heimatstadtauflistung in der Heimatstadtdatenbank. Wird ein solcher Eintrag gefunden, durchsucht der Mikroprozessor 150 den Eintrag nach einer URL der bestimmten Webseite. Der Mikroprozessor 150 veranlasst dann das Kabelmodem 75 im Kabelkasten 20 eine Verbindung zum Internet herzustellen und die Webseite anzuzeigen.

Wird das Nachrichtensymbol betätigt durchsucht der Mikroprozessor 150 die Heimatstadtdatenbank nach einem Eintrag für die ausgewählte Heimatstadtauflistung. Wurde ein solcher Eintrag gefunden, durchsucht der Mikroprozessor 150 den Eintrag nach einem Zeiger auf einen Nachrichtenartikel in der Nachrichtendatenbank. Der Mikroprozessor 150 startet die Nachrichtenansicht des EPG-Bildschirms wie oben in Zusammenhang mit 5A5C beschrieben, und zeigt den relevanten Nachrichtenartikel an.

Obwohl nach der oben beschriebenen Ausführungsform voreingestellte Informationen, auf welche über den Heimatstadtführer zugegriffen wird, Informationen des Ortes oder der Stadt sind, in welcher der Zuschauer wohnt, kann der Zuschauer auch auf lokale Informationen anderer Städte zugreifen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie der Nutzer einen bestimmten geographischen Bereich spezifizieren kann, für den Heimatstadtinformationen gewünscht werden. 8A und 8B sind Nutzerschnittstellenbildschirme zum Abfragen von Heimatstadtinformationen für einen bestimmten geographischen Bereich. Der Zuschauer nutzt das Zuschauereingabegerät 40 zur Eingabe des Namens einer Stadt 260 und Bundeslandes 262, für eine Stadt 266 und ein Land 268 oder eine Region 272. Der Nutzer kann die Suche ferner konzentrieren, indem er eine engere Beschreibung des geographischen Bereiches wie eine Postleitzahl 264 oder einen bestimmten Telefonvorwahlbereich 270 eingibt.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, wie in 8B illustriert, beinhaltet der Nutzerschnittstellenbildschirm Pulldown-Menüs, die es dem Nutzer ermöglichen, den Namen einer Stadt, eines Bundeslandes einzugeben, oder Landes oder Zahlen einzugeben, um eine Postleitzahl oder eine Telefonvorwahl zu spezifizieren. Dazu wählt der Zuschauer einen Bereich aus, für den ein Eintrag erstellt werden soll, bewegt den Cursor zu einem alphabetischen Pulldown-Menü 274 oder einem numerischen Pulldown-Menü 276, und wählt die entsprechenden Buchstaben oder Zahlen aus. Als eine Alternative zu Pulldown-Menüs bietet der Nutzerschnittstellenbildschirm, eine graphische Anzeige einer Tastatur.

Obwohl die vorliegende Erfindung in bestimmten spezifischen Ausführungsformen beschrieben wurde, sind für den Fachmann viele zusätzliche Modifikationen und Variationen sicher offensichtlich. Zum Beispiel können die EPG-Daten an einer oder mehreren Stellen, wie auf unterschiedlichen Servern gespeichert werden, auf welche über ein globales Kommunikationsnetzwerk wie das Internet zugegriffen wird. In einer weiteren Ausführungsform werden die EPG-Daten an einer zentralen Stelle wie in einer Datenbank gespeichert, welche Teil des Computersystems des EPG-Anbieters ist.

Es versteht sich daher, dass diese Erfindung anders praktisch angewandt werden kann, als dies spezifisch beschrieben wird, ohne die Durchführung weiterer erfinderischer Tätigkeit.

Übersetzung der Figurenlegenden

Figur 1
Figur 2
Figur 3
Figur 4
Figur 5A
Figur 5b
Figur 5c
Figur 6
Figur 7A
Figur 7B
Figur 8A
Figur 8B

Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Bereitstellung von Nachrichtendienstleistungen über ein Fernsehgerät mit einem Tuner, Speicher und Bildschirm, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:

    das Speichern von Programmvorschauinformationen und Nachrichteninformationen im Speicher;

    das Anzeigen eines Teils der Programmvorschauinformationen auf dem Bildschirm während eines elektronischen Programmführermodus;

    das Anzeigen mehrerer Menütasten, einschließlich einer Nachrichtentaste während des elektronischen Programmführermodus;

    das Anzeigen mehrerer Felder, welche bei Betätigung der Nachrichtentaste durch den Nutzer Nachrichtenschlagzeilen auflisten, wobei die Felder ein Fernsehsymbol enthalten, wenn ein Fernsehprogramm zu der aufgeführten Nachrichtenschlagzeile gehört;

    das Einstellen des Tuners zum Empfang eines Kanals, welcher das zu einer aufgeführten Nachrichtenschlagzeile gehörende Programm ausstrahlt, als Reaktion auf einen Nutzerbefehl zur Verbindung mit diesem Kanal aus dem Feld, welches die Nachrichtenschlagzeile auflistet; das Anzeigen des Programms in einem Fernsehmodus; und

    das Informieren eines Zuschauers über eine neue Nachrichteneinheit, welche in den Speicher heruntergeladen wurde.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, welches das automatischen Einstellen des Tuners auf den Empfang eines voreingestellten Nachrichtenkanals zum Anzeigen einer Programmsendung durch den Kanal in einem Bild-in-Bild-Fenster des Bildschirms nach Betätigung der Nachrichtentaste durch den Nutzer beinhaltet.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Programmvorschauinformationen in einem ersten Bereich des Bildschirms angezeigt werden, und eine Werbung wird in einem zweiten Bereich des Bildschirms angezeigt.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, welches ferner das Bereitstellen eines Internet-Symbols in den Feldern zur Verbindung mit einer Website umfasst, welche zu einer in dem Rahmen aufgeführten Nachrichtenschlagzeile gehört.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, welches ferner das Bereitstellen eines Heimatstadt-Symbols in den Feldern zum Anzeigen von Heimatstadtinformationen umfasst, welche zu einer in dem Rahmen aufgeführten Nachrichtenschlagzeile gehören.
  6. System zur Bereitstellung von Nachrichtendienstleistungen über einen elektronischen Programmführer, wobei das System Folgendes umfasst:

    einen Anzeigebildschirm;

    einen Speicher zum Speichern von Programmvorschauinformationen und Nachrichteninformationen;

    Mittel zum Anzeigen eines Teils der Programmvorschauinformationen in einem ersten Bereich des Bildschirms und einer Werbung in einem zweiten Bereich des Bildschirms während eines elektronischen Programmführermodus;

    Mittel zum Anzeigen mehrerer Menütasten, einschließlich einer Nachrichtentaste, während des elektronischen Programmführermodus;

    Mittel zum Anzeigen mehrerer Felder, welche bei Betätigung der Nachrichtentaste durch den Nutzer Nachrichtenschlagzeilen auflisten, wobei die Felder ein Fernsehsymbol beinhalten, wenn ein Fernsehprogramm zu der aufgeführten Nachrichtenschlagzeile gehört;

    eine Zuschauereingabekomponente zum Empfangen eines Nutzerbefehls;

    einen Tuner zum Einstellen auf einen Kanals, welcher das zu einer aufgeführten Nachrichtenschlagzeile gehörende Programm ausstrahlt, als Reaktion auf einen Nutzerbefehl zur Verbindung mit diesem Kanal aus dem Feld, welches die Nachrichtenschlagzeile auflistet; und

    Mittel zum Informieren eines Zuschauers über eine neue Nachrichteneinheit, welche in den Speicher heruntergeladen wurde.
  7. System nach Anspruch 6, welches ferner einen Bild-in-Bild-Chip umfasst, durch den eine Anzeige des voreingestellten Nachrichtenkanals in einem Bild-in-Bild-Fenster veranlasst wird.
  8. System nach Anspruch 6, welches ferner Mittel zur Verbindung mit einer Website umfasst, welche zu einer in dem Feld aufgeführten Nachrichtenschlagzeile gehört.
  9. System nach Anspruch 6, welches ferner Mittel zur Verbindung mit einer Heimatstadtinformation umfasst, welche zu einer in dem Feld aufgeführten Nachrichtenschlagzeile gehört.
Es folgen 12 Blatt Zeichnungen






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B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
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F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
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H Elektrotechnik

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