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Dokumentenidentifikation DE102004043064A1 09.03.2006
Titel Sicherheitselement mit maschinenlesbarem Echtheitsmerkmal
Anmelder Giesecke & Devrient GmbH, 81677 München, DE
Erfinder Finkenzeller, Klaus, 80939 München, DE;
Pillo, Thorsten, Dr., 83607 Holzkirchen, DE
DE-Anmeldedatum 06.09.2004
DE-Aktenzeichen 102004043064
Offenlegungstag 09.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.03.2006
IPC-Hauptklasse B44F 1/12(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse B42D 15/10(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      G06K 19/073(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement für Sicherheitspapiere, Wertdokumente, Chipkarten und dergleichen mit einem maschinenlesbaren Echtheitsmerkmal. Erfindungsgemäß enthält das Echtheitsmerkmal zumindest einen Bereich mit einem periodischen leitfähigen Flächenelement (42), welches in einem vorbestimmten Frequenzbereich einfallender elektromagnetischer Strahlung Resonanzeffekte zeigt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement für Sicherheitspapiere, Wertdokumente, Chipkarten und dergleichen mit einem maschinenlesbaren Echtheitsmerkmal. Die Erfindung betrifft ferner ein entsprechend ausgestattetes Wertdokument, wie eine Banknote, eine Ausweiskarte und dergleichen, eine entsprechend ausgestattete Chipkarte, sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Prüfung der Echtheit derartiger Sicherheitselemente, Wertdokumente oder Chipkarten.

Wertdokumente, wie etwa Banknoten, Aktien, Anleihen, Urkunden, Gutscheine, Schecks, hochwertige Eintrittskarten, sowie andere fälschungsgefährdete Sicherheitsdokumente, wie Pässe, Visa oder sonstige Ausweisdokumente, und viele Arten von Chipkarten sind zur Absicherung oft mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, die eine Überprüfung der Echtheit des Dokuments oder der Karte erlauben. Als Sicherheitsmerkmal wird beispielsweise ein eingebetteter Sicherheitsfaden, ein aufgebrachter Sicherheitsstreifen oder ein selbsttragendes Transferelement, wie ein Patch oder ein Etikett verwendet, das nach seiner Herstellung auf das Dokument oder die Karte aufgebracht wird.

Die Sicherheitsmerkmale sind oft maschinenlesbar ausgebildet, um eine automatische Echtheitsprüfung und gegebenenfalls eine weitergehende sensorische Erfassung und Bearbeitung der Dokumente und Karten zu ermöglichen. Beispielsweise ist es im Pass- oder Visumbereich erwünscht, elektronische Schaltungen wie RFID (Radio Frequency Identification) Transponder auf die Papiersubstrate aufbringen zu können. Beim Aufbringen von Chipmodulen auf Papiersubstrate treten jedoch Schwierigkeiten auf, da diese eine wesentlich geringere Festigkeit als Kunststoffsubstrate oder Platinen aufweisen. Auch besteht aufgrund der höheren mechanischen Belastungen, der die integrierten Schaltkreise bei der Herstellung und Handhabung flexibler Substrate ausgesetzt sind, ein erhöhtes Gefährdungspotential durch Bruch oder Beschädigung.

Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Sicherheitselement mit einem robusten und einfach herzustellenden maschinenlesbaren Echtheitsmerkmal anzugeben. Das Echtheitsmerkmal soll darüber hinaus eine einfache und zuverlässige Echtheitsprüfung gestatten.

Diese Aufgabe wird durch das Sicherheitselement mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Ein Wertdokument, eine Chipkarte, sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Echtheitsprüfung solcher Sicherheitselemente, Wertdokumente oder Chipkarten sind in den nebengeordneten Ansprüchen angegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Nach der Erfindung enthält das Echtheitsmerkmal zumindest einen Bereich mit einem periodischen leitfähigen Flächenelement, welches in einem vorbestimmten Frequenzbereich einfallender elektromagnetischer Strahlung Resonanzeffekte zeigt. Je nach geometrischer Dimensionierung sind mit solchen periodischen leitfähigen Flächenelementen Tiefpass-, Hochpass-, Bandpass- oder Bandsperre-Eigenschaften gegenüber den einfallenden elektromagnetischen Wellen realisierbar.

Frequenzselektive Oberflächen als solche sind seit langem bekannt und haben beispielsweise Anwendung bei Gebäudekonstruktionen wie Radarkuppeln gefunden, die für den Radarfrequenzbereich ungehindert durchgängig sein sollen, bei Fensterabdeckungen für Mikrowellenherde, die im Mikrowellenfrequenzbereich eine besonders hohe Dämpfung erreichen sollen, oder bei Tapeten, die spezielle Frequenzbereiche sperren (z. B. Bluetooth), benachbarte Frequenzbereiche aber ungehindert passieren lassen sollen (z. B. Mobilfunktelefon).

Frequenzselektive Schichten dienen im Mikro- und Millimeterwellenbereich zur effektiven Nutzung von Reflektorantennen, als Filter und künstliche Dielektrika, als Spiegel zur Erhöhung der Pumpeffektivität von Lasern sowie als Polarisatoren, Strahlteiler oder Filter und im optischen Bereich zur Steigerung der Effektivität von Sonnenkollektoren.

Befinden sich dabei auf einer nichtleitfähigen Fläche leitfähige Bereiche, spricht man von Patchgeometrien, im umgekehrten Fall von Aperturgeometrien. Trifft eine elektromagnetische Welle auf ein frequenzselektives, periodisches leitfähiges Flächenelement, so erzeugt sie in den leitfähigen Teilen elektrische Ströme. Dadurch kann ein Teil der Welle beim Auftreffen auf das Flächenelement reflektiert werden. Die komplexen Amplituden der reflektierten bzw. transmittierten Anteile, bezogen auf die Amplitude der einfallenden Welle, werden als Reflexions- bzw. Transmissionskoeffizienten bezeichnet. Liegen die Wellenlängen in der gleichen Größenordnung wie die Abmessungen einer Elementarzelle des Flächenelements, so treten bei Veränderungen der Frequenz der einfallenden Welle starke Resonanzen auf. Bei der äußeren Anregung einer Patchgeometrie durch elektromagnetische Wellen, wird in der Umgebung einer Resonanzfrequenz praktisch die gesamte Welle reflektiert. Dagegen wird bei der Aperturgeometrie die einfallende Welle im Resonanzfall praktisch vollständig transmittiert.

Das vorgeschlagene Echtheitsmerkmal nutzt die besonderen Eigenschaften periodischer leitfähiger Flächenelemente vorteilhaft für die Echtheitsprüfung von Sicherheitselementen, Wertdokumenten oder Chipkarten aus. Die resonierenden Flächenelemente können an einem beliebigen Ort des Sicherheitselements, Wertdokuments oder der Chipkarte angebracht werden, eine Kopplung mit anderen Strukturen kann vorteilhaft sein, ist aber nicht erforderlich. Darüber hinaus können die vorgeschlagenen Flächenelemente durch bekannte, großvolumige Herstellungsverfahren wie Demetallisierung durch Waschfarben, Ätzlösungen oder Lasereinwirkung hergestellt werden.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das periodische leitfähige Flächenelement so ausgebildet, dass es für einfallende elektromagnetische Strahlung mit einer Frequenz zwischen 3 GHz und 3 THz, vorzugsweise zwischen 30 GHz und 1000 GHz Resonanzeffekte zeigt. Diese Frequenzen bedingen kleinräumige Strukturen der Flächenelemente und sind daher besonders gut für Anwendungen im Sicherheitsbereich geeignet.

Das Echtheitsmerkmal kann auch mehrere Bereiche mit periodischen leitfähigen Flächenelementen enthalten, welche in verschiedenen vorbestimmten Frequenzbereichen Resonanzeffekte aufweisen. Dadurch können aufwendige und damit schwer zu täuschende Echtheitsprüfungen realisiert werden oder es können vorbestimmte Kenngrößen der Dokumente oder Karten in der Lage der Resonanzfrequenzen codiert werden.

In einer besonderen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das periodische leitfähige Flächenelement im Wesentlichen die gesamte Fläche des Sicherheitselements abdeckt. Die Durchführung der Echtheitsprüfung gestaltet sich dann besonders einfach, da weder eine Suche noch eine Kenntnis der Lage des Echtheitsmerkmals erforderlich ist.

Das periodische leitfähige Flächenelement ist vorzugsweise durch eine periodische Gitterstruktur mit einer sich wiederholenden Elementarstruktur gebildet, wobei die Gitterstruktur insbesondere eine 2-, 3-, 4- oder 6-zählige Symmetrie aufweist. Die Elementarstrukturen können sowohl leitfähig miteinander verbunden sein, als auch elektrisch voneinander isoliert auf einem gemeinsamen Träger vorliegen.

In einer vorteilhaften Erfindungsvariante ist das periodische leitfähige Flächenelement durch leitfähige Gebiete auf einer nichtleitfähigen Trägerfläche gebildet und bildet eine sogenannte Patchgeometrie. Alternativ kann das periodische leitfähige Flächenelement durch eine leitfähige Fläche mit nichtleitfähigen Aussparungen gebildet sein (Aperturgeometrie).

Das periodische leitfähige Flächenelement kann beispielsweise durch eine auf ein Substrat aufgedampfte und strukturierte Metallschicht oder durch eine aufgedruckte Schicht aus einer leitfähigen Druckfarbe oder Paste gebildet sein.

Im einfachsten Fall ist vorgesehen, dass das periodische leitfähige Flächenelement einfallende elektromagnetische Strahlung lediglich einer vorbestimmten Frequenz &ohgr; resonant transmittiert oder reflektiert. Um eine komplexere Echtheitsprüfung zu realisieren oder weitere Kenngrößen, wie etwa die Denomination einer Banknote in dem Flächenelement zu codieren, kann das periodische leitfähige Flächenelement auch einfallende elektromagnetische Strahlung bei einer Mehrzahl vorbestimmter Frequenzen &ohgr;1, &ohgr;2 ... &ohgr;N resonant transmittieren oder reflektieren. Die Lage einer oder mehrerer dieser Resonanzfrequenzen kann beispielsweise zur typenspezifischen Individualisierung der mit den Echtheitsmerkmalen ausgestatteten Dokumente oder Karten verwendet werden.

Das periodische leitfähige Flächenelement ist vorteilhaft mit einem weiteren leitfähigen, insbesondere metallisierten Sicherheitsmerkmal kombiniert, das unter anderem der Tarnung des periodischen leitfähigen Flächenelements dient. Das Flächenelement ist in diesem Fall zweckmäßig durch eine dielektrische Schicht von dem weiteren leitfähigen Sicherheitsmerkmal getrennt. Auch nicht-leitfähige, opake Schichten können zur Tarnung des Flächenelements verwendet werden.

Selbstverständlich kann das erfindungsgemäße periodische leitfähige Flächenelement mit beliebigen weiteren Sicherheitsmerkmalen kombiniert werden, die die Überprüfbarkeit des periodischen leitfähigen Flächenelements nicht beeinträchtigen. Bei den weiteren Sicherheitsmerkmalen kann es sich beispielsweise um visuell prüfbare Sicherheitsmerkmale, wie zum Beispiel insbesondere flüssigkristalline, beugungsoptische oder andere optische variable Sicherheitsmerkmale, handeln. Auch maschinell prüfbare Sicherheitsmerkmale, wie magnetische oder leitfähige Sicherheitsmerkmale, können vorgesehen sein.

Um das Auffinden des Echtheitsmerkmals bei der vorgesehenen Echtheitsprüfung zu erleichtern, kann das periodische leitfähige Flächenelement mit einem optisch leicht auffindbaren Gestaltungsmerkmal des Sicherheitselements, wie etwa einem Negativschriftzug, kombiniert sein. Eine sogenannte Negativschrift zeichnet sich dabei durch eine bei Betrachtung im Durchlicht opak erscheinende Schicht mit Aussparungen aus, die im Durchlicht zur Umgebung stark kontrastieren. In Zusammenhang mit der Negativschrift, insbesondere bei einem Sicherheitselement, wird auf die EP 0 330 733 B1 verwiesen.

Das Sicherheitselement stellt insbesondere einen Sicherheitsfaden, ein Sicherheitsband, einen Sicherheitsstreifen, einen Patch oder ein Transferelement zum Aufbringen auf ein Sicherheitspapier, Wertdokument oder dergleichen dar.

Die Erfindung umfasst auch ein Wertdokument, wie eine Banknote, eine Ausweiskarte oder dergleichen, welches bei einer ersten Erfindungsalternative mit einem Sicherheitselement der oben beschriebenen Art ausgestattet ist.

Bei einer zweiten Erfindungsalternative ist das Substrat des Wertdokuments direkt in zumindest einem Bereich mit einem periodischen leitfähigen Flächenelement der oben beschriebenen Art versehen. Das periodische leitfähige Flächenelement kann dabei auf eine Oberfläche des Wertdokumentsubstrats aufgebracht, insbesondere aufgedruckt sein. Es kann dabei nur einen Teilbereich des Substrats einnehmen oder im Wesentlichen die gesamte Fläche des Wertdokuments abdecken.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das periodische leitfähige Flächenelement in das Volumen des Wertdokumentsubstrats eingebracht. Dies kann beispielsweise bei der Papierherstellung am Rundsieb durch Beimischen kleiner Flächenelementstrukturen zu der Papiermasse erfolgen.

In allen Gestaltungen kann das periodische leitfähige Flächenelement zur Tarnung unterhalb einer weiteren leitfähigen, insbesondere metallisierten Schicht des aufgebrachten Sicherheitselements oder des Wertdokuments selbst angeordnet sein. Auch eine opake Deckschicht des aufgebrachten Sicherheitselements oder des Wertdokuments kann der Tarnung des Flächenelements dienen.

Die Lage einer oder mehrerer Resonanzstellen des periodischen leitfähigen Flächenelements repräsentiert mit Vorteil eine Kenngröße des Wertdokuments, wie die Denomination einer Banknote. Über eine Lagebestimmung der Resonanzfrequenz(en) kann die codierte Kenngröße ausgelesen werden.

Die Erfindung enthält weiter eine Chipkarte, die in einer Erfindungsalternative mit einem Sicherheitselement der oben beschriebenen Art ausgestattet ist. Eine Kernfolie oder eine andere Teilfolie der Chipkarte kann auch direkt in zumindest einem Bereich mit einem periodischen leitfähigen Flächenelement der oben beschriebenen Art versehen werden.

Das Flächenelement kann auf eine Oberfläche der Kernfolie oder der anderen Teilfolie aufgebracht, insbesondere aufgedruckt sein, und beispielsweise im Wesentlichen die gesamte Fläche der Chipkarte abdecken. Das periodische leitfähige Flächenelement kann auch in das Volumen der Folie eingebracht sein.

In allen Chipkartengestaltungen kann das periodische leitfähige Flächenelement zur Tarnung unterhalb einer weiteren leitfähigen, insbesondere metallisierten Schicht angeordnet sein. Ebenfalls der Tarnung kann eine opake Deckschicht des aufgebrachten Sicherheitselements oder der Chipkarte dienen, die das periodische leitfähige Flächenelement visuell verbirgt.

Die Erfindung stellt weiter ein Verfahren zur Prüfung der Echtheit eines Prüfobjekts der oben beschriebenen Art (Sicherheitselement, Wertdokument oder Chipkarte) bereit, das durch folgende Schritte gekennzeichnet ist:

  • – Beaufschlagen des maschinenlesbaren Echtheitsmerkmals mit elektromagnetischer Strahlung bei wenigstens zwei Frequenzen aus dem vorbestimmten Frequenzbereich,
  • – Bestimmen der Intensität der transmittierten oder reflektierten elektromagnetischen Strahlung bei den Beaufschlagungsfrequenzen, und
  • – Bewerten der Echtheit des Prüfobjekts auf Grundlage der bestimmten Intensitäten.

Die Bewertung der Echtheit wird dabei vorzugsweise durch einen Vergleich des bestimmten Intensitätsunterschieds mit einem erwarteten Intensitätsunterschied durchgeführt.

In einer Weiterbildung des Verfahrens wird aus den bestimmten Intensitäten bei den wenigstens zwei Frequenzen zusätzlich eine Kenngröße des Prüfobjekts ermittelt, beispielsweise die Denomination einer Banknote. Bevorzugt wird dabei aus den Intensitäten die Lage einer oder mehrerer Resonanzfrequenzen bestimmt und aus dieser Lage die Kenngröße des Prüfobjekts ermittelt.

Eine Vorrichtung zur Durchführung des geschilderten Verfahrens umfasst

  • – einen Frequenzgenerator zur wahlweisen Erzeugung von wenigstens zwei Frequenzen aus dem vorbestimmten Frequenzbereich,
  • – eine von dem Frequenzgenerator angesteuerte Sendeantenne zur Abstrahlung von elektromagnetischer Strahlung der ausgewählten Frequenz,
  • – eine Empfangsantenne zur Aufnahme der von dem Prüfobjekt transmittierten oder reflektierten elektromagnetischen Strahlung, und
  • – eine Auswerteeinheit zur Auswertung der bei den verschiedenen Frequenzen aufgenommenen Strahlungsintensitäten.

Für eine Transmissionsmessung sind Sende- und Empfangsantenne dabei mit Vorteil auf gegenüberliegenden Seiten des Prüfobjekts angeordnet. Für eine Messung der reflektierten Strahlung sind Sende- und Empfangsantenne dagegen vorteilhaft auf derselben Seite des Prüfobjekts angeordnet.

In einer zweckmäßigen Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die Sende- und die Empfangsantenne durch dieselbe Antennenstruktur gebildet, und die gesendeten und empfangenen Hochfrequenzsignale werden durch eine richtungsabhängige Trenneinrichtung, wie einen Richtkoppler oder einen Zirkulator getrennt.

Weitere Ausführungsbeispiele sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren erläutert, bei deren Darstellung auf eine maßstabs- und proportionsgetreue Wiedergabe verzichtet wurde, um die Anschaulichkeit zu erhöhen.

Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung einer Banknote mit einem eingebetteten Sicherheitsfaden und einem aufgeklebten Transferelement, jeweils nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,

2 in (b) eine Elementarzelle eines periodischen leitfähigen Flächenelements nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, und in (a) die Intensität I der von dem Flächenelement transmittierten Strahlung als Funktion der Frequenz &ohgr; der einfallenden Strahlung,

3 eine Darstellung wie in 2 für die in (b) gezeigte Elementarzelle,

4 in (a) bis (d) verschiedene periodische leitfähige Flächenelemente nach weiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung,

5 den Aufbau eines Sicherheitsfadens nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung im Querschnitt,

6 bis 8 den Aufbau weiterer erfindungsgemäßer Sicherheitselemente im Querschnitt,

9 ein Blockschaltbild einer für Transmissionsmessungen ausgelegten erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung,

10 ein Blockschaltbild einer für Reflexionsmessungen ausgelegten erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung,

11 eine Banknote mit in das Volumen des Banknotensubstrats eingebrachten periodischen leitfähigen Flächenelementen nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,

12 eine Banknote mit einem auf das Banknotensubstrat aufgedruckten periodischen leitfähigen Flächenelement nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, und

13 den Aufbau einer Chipkarte nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung im Querschnitt.

Die Erfindung wird nun zunächst am Beispiel einer Banknote näher erläutert. 1 zeigt dazu eine schematische Darstellung einer Banknote 10 mit zwei Sicherheitselementen 12 bzw. 16, die jeweils nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung gebildet sind. Das erste Sicherheitselement stellt einen Sicherheitsfaden 12 dar, der an bestimmten Fensterbereichen 14 an der Oberfläche der Banknote 10 hervortritt, während er in den dazwischenliegenden Bereichen im Inneren der Banknote 10 eingebettet ist. Das zweite Sicherheitselement ist durch ein aufgeklebtes Transferelement 16 beliebiger Form gebildet.

Die Sicherheitselemente 12 und 16 enthalten als Echtheitsmerkmal jeweils ein periodisches leitfähiges Flächenelement, dessen Abmessungen für Resonanzeffekte bei Frequenzen von einigen hundert GHz dimensioniert sind. Die Elementarzelle 20 eines ersten Ausführungsbeispiels eines periodischen leitfähigen Flächenelements ist in 2(b) dargestellt. Das vollständige Flächenelement wird durch eine periodische Wiederholung der Elementarzelle 20 in zwei Dimensionen gebildet.

Bei Beaufschlagung des Flächenelements mit elektromagnetischer Strahlung unterschiedlicher Frequenzen ergibt sich für die transmittierte Strahlung die in 2(a) lediglich schematisch dargestellte Intensitätskurve 22, die eine resonante Transmission bei einer Frequenz &ohgr;1 und eine maximale Dämpfung bei einer höheren Frequenz &ohgr;2 zeigt.

Wird das Sicherheitselement mit dem periodischen leitfähigen Flächenelement der 2(b) mit elektromagnetischer Strahlung der Frequenzen &ohgr;1 bzw. &ohgr;2 beaufschlagt und die jeweils transmittierte Strahlungsintensität gemessen, so lässt sich durch die unterschiedliche Dämpfung bei den beiden Frequenzen das Vorhandensein (oder Nichtvorhandensein) des periodischen leitfähigen Flächenelements leicht nachweisen.

3 zeigt ein Flächenelement mit einer komplexeren Elementarzelle 30, bei dem der Verlauf 32 der transmittierten Signalintensität zwei Maxima bei verschiedenen Frequenzen &ohgr;1 und &ohgr;3, und entsprechende Stellen maximaler Dämpfung bei den Frequenzen &ohgr;2 und &ohgr;4 zeigt. Solche Elementarzellen können neben der Echtheitsprüfung zur Kodierung vorbestimmter Kenngrößen der Sicherheitselemente oder der damit versehenen Wertdokumente dienen.

Beispielsweise können die Elementarzellen 30 bei einer Banknotenserie so ausgebildet sein, dass sie eine einheitliche erste Resonanzfrequenz &ohgr;1, aber unterschiedliche zweite Resonanzfrequenzen &ohgr;3 aufweisen. Die Resonanz bei der einheitlichen ersten Frequenz &ohgr;1 kann dann zur Echtheitsprüfung der Banknoten verwendet werden, während die Lage der zweiten Resonanzfrequenz &ohgr;3 die Denomination der zu prüfenden Banknote angibt.

Die Frequenzen, bei denen die beschriebenen Resonanzen auftreten, sind durch die Abmessung der Elementarzellen und, in geringerem Maß, durch die Form der Elementarstrukturen der periodischen leitfähigen Flächenelemente gegeben. Als Richtwert entspricht die Abmessung einer Elementarzelle des Flächenelements der halben Wellenlänge &lgr;/2 der elektromagnetischen Welle, bei derjenigen Frequenz, bei der die Filtereigenschaften des Elements wirksam sind. Für die Verwendung in Sicherheitselementen, wie Sicherheitsstreifen, Sicherheitsfäden, Hologrammfolien und dergleichen sind besonders Elementarstrukturen im Millimeter- oder Submillimeterbereich interessant, was zu hohen Frequenzen im Bereich von mehreren hundert GHz oder sogar oberhalb von einem THz führt (siehe Tabelle 1). Für die genaue Lage der Resonanzfrequenzen muss neben den Abmessungen auch die Form der Elementarstrukturen berücksichtigt werden.

Tabelle 1 gibt den Zusammenhang zwischen der relevanten Frequenz in GHz und einer charakteristischen Strukturgröße in mm an.

Tabelle 1:

4 zeigt in (a) bis (d) weitere konkrete Ausgestaltungen erfindungsgemäßer, periodischer leitfähiger Flächenelemente 42, 44, 46 und 48. Wie bereits anhand dieser wenigen Ausführungsbeispiele zu erkennen, kann eine Vielzahl von zusammenhängenden oder nicht-zusammenhängenden Elementarstrukturen 43, 45, 47 bzw. 49 zum Aufbau periodischer leitfähiger Flächenelemente beispielsweise mit 3-zähliger (etwa 4(a)), 4-zähliger (etwa 4(b) und (c)) oder 6-zähliger Symmetrie (etwa 4(d)) verwendet werden.

Das periodische leitfähige Flächenelement 48 der 4(d) ist mit 6-zähliger Symmetrie in Form einer regelmäßigen Wabenstruktur aus sechseckigen Elementarstrukturen 49 aufgebaut. Das Flächenelement ist durch die Angabe der Abmessung a der Elementarstrukturen 49, der Breite t der leitfähigen Bereiche und den Abstand d der Elementarstrukturen bestimmt. Konkret kann beispielsweise a = 1,15 mm, t = 144 &mgr;m und d = 110 &mgr;m gewählt sein, alternativ auch beispielsweise a = 1,15 cm, t = 1,44 mm und d = 1,10 mm.

5 zeigt den Aufbau eines erfindungsgemäßen Sicherheitsfadens 50 im Querschnitt. Auf einer Trägerfolie 52, im Ausführungsbeispiel einer PET-Folie, ist ein periodisches leitfähiges Flächenelement 54 aufgebracht, wobei die Abfolge leitfähiger und nicht-leitfähiger Teilbereiche des Flächenelements in der Figur der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt ist.

Das metallische Flächenelement 54 kann auf die Trägerfolie 52 beispielsweise mit Supersilber oder einer leitfähigen Paste, die metallische Pigmente enthält, aufgedruckt sein. Auch transparente Farben, wie etwa Pedot oder ähnliche, zumeist organisch leitfähige Materialien kommen in Frage. Alternativ kann das Flächenelement 54 durch Aufdampfen einer Metallschicht und eine anschließende partielle Demetallisierung, beispielsweise mit Hilfe eines Wasch- oder eines Ätzverfahrens, oder durch Laserabtragung erzeugt werden.

Auf dem periodischen leitfähigen Flächenelement 54 ist im Ausführungsbeispiel eine opake Deckschicht 56 angeordnet, so dass das Flächenelement 54 bei seitenrichtiger Einbringung des Sicherheitsfadens 50 in eine Banknote visuell nicht mehr erkennbar ist. Die opake Deckschicht 56 kann selbst ein Sicherheitsmerkmal, insbesondere ein visuell prüfbares Sicherheitselement wie beispielsweise einen optisch variablen Effekt, wie ein Hologramm, eine flüssigkristalline Schichtanordnung oder einen Farbkippeffekt, oder ein Negativschriftzeichen in einer metallisierten Schicht enthalten. Eine flüssigkristalline Schicht kann dabei insbesondere mit einem schwarzen Untergrunddruck kombiniert sein. Ebenso kann die opake Deckschicht 56 ein maschinell prüfbares, z.B. magnetisches oder elektrisch/thermisch leitfähiges, Sicherheitsmerkmal enthalten. Umfasst die Deckschicht 56 eine Metallschicht, so ist diese zweckmäßig durch eine Dielektrikumsschicht von dem periodischen leitfähigen Flächenelement getrennt.

Obwohl in der schematischen Darstellung der 5 nicht gezeigt, werden Sicherheitsfäden typischerweise kaschiert. Dies gilt sowohl für normale Fäden als auch für Hologrammfäden. Erfindungsgemäß kann das periodische leitfähige Flächenelement dabei sowohl auf die Basisfolie als auch auf die Kaschierfolie aufgebracht werden. In beiden Fällen kommt die Aufbringung durch Aufdrucken oder durch Metallisierung und nachfolgende Demetallisierung in Betracht.

Bei dem Hologrammsicherheitsfaden 60 der 6 wird auf eine Basisfolie 62 ein UV-Prägelack 64 aufgedruckt und geprägt. In einem folgenden Arbeitsgang kann auch eine Waschfarbe auf den inzwischen gehärteten Prägelack 64 aufgedruckt werden. Wird das periodische leitfähige Flächenelement 66 aufgedruckt, so kann in einer Variante zunächst das Flächenelement 66 auf die Basisfolie 62 gedruckt und danach der Prägelack 64 auf das Flächenelement 66 aufgedruckt werden. Alternativ wird das Flächenelement 66, wie in der 6 gezeigt, erst nach dem Prägelack 64 auf die Folie 62 gedruckt. Dies hat den Vorteil, dass die Strahlungshärtung, wie sie für UV-vernetzbare Prägelacke erforderlich ist, nicht die Qualität des Flächenelements 66 beeinflusst. Ohne Beschränkung sind aber ebenso Prägelacke denkbar, die nicht UV-vernetzt werden müssen.

Nach dem Aufbringen von Prägelack und Flächenelement wird die Folie mit einer strukturierten Metallschicht 68 versehen. Dazu kann beispielsweise ein Waschverfahren verwendet werden, bei dem der Prägelack 64 mit einer Druckfarbe mit hohem Pigmentanteil mit dem gewünschten Muster bedruckt wird. Die Druckfarbe bildet aufgrund des hohen Pigmentanteils nach dem Trocknen einen porigen, erhabenen Farbauftrag, den die nachfolgend aufgebrachte Metallisierung nur teilweise abdeckt. Der Farbauftrag und die unmittelbar darüber liegende Metallschicht können dann durch Auswaschen mit einem geeigneten Lösungsmittel entfernt werden, wodurch in der Metallschicht Aussparungen 70 in Form der ursprünglich bedruckten Bereiche erzeugt werden.

Durch die erreichbaren scharfen Konturen kann durch Aufdrucken eines Schriftzugs beispielsweise eine gut lesbare Negativschrift in die Metallschicht 68 eingebracht werden. Der Hologrammsicherheitsfaden 60 wird in der Regel weitere Schichten, etwa eine abdeckende Schutzschicht aufweisen, die jedoch für die vorliegende Erfindung nicht wesentlich und daher in der Figur nicht dargestellt sind.

Statt des Waschverfahrens kann selbstverständlich auch ein Ätzverfahren zur Demetallisierung eingesetzt werden, oder die zu demetallisierenden Bereiche werden mit Hilfe eines Lasers entfernt.

Unabhängig von der Herstellung der Metallschicht kann das periodische leitfähige Flächenelement erfindungsgemäß durch entsprechenden Druck oder durch Laser auf der Metallisierung hergestellt werden.

In der besonders vorteilhaften Variante der 7 bildet ein partiell demetallisierter Teilbereich 74 der strukturierten Metallschicht 72 das periodische leitfähige Flächenelement. Dieser Teilbereich 74 kann sehr klein sein, und beispielsweise Abmessungen im Bereich einiger zehn oder hundert &mgr;m haben. Die oben angegebenen Verfahren zur Demetallisierung weisen Liniengenauigkeiten bis herab zu 40 &mgr;m und im Falle der Laserdemetallisierung sogar noch geringere Abweichungen auf.

Insbesondere bei sehr kleinen periodischen leitfähigen Flächenelementen sind diese mit Vorteil in ein offensichtliches Design des Sicherheitselements integriert, so dass die Verifikation am Point of Sale (POS) leichter erfolgen kann, da nicht lange nach dem Ort der Einbringung gesucht werden muss.

Neben der Herstellung durch Metallisierung und Demetallisierung ist auch denkbar, das periodische leitfähige Flächenelement mittels leitfähiger Farben transparent oder opak unter dem UV-Prägelack direkt auf die Basisfolie aufzudrucken.

8 zeigt ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement 80 in Form eines Transferelements zum Aufbringen auf ein Sicherheitspapier oder Wertdokument. Das Sicherheitselement 80 umfasst eine Trägerfolie 82, auf die eine opake Schicht 84, insbesondere eine Metallschicht aufgebracht ist, die selbst ein Sicherheitsmerkmal aufweisen kann. Auf diese opake Schicht 84 ist das periodische leitfähige Flächenelement 86 nach einem der oben beschriebenen Verfahren aufgebracht. Ist die opake Schicht 84 durch eine Metallschicht gebildet, so ist das Flächenelement 86 zweckmäßig durch eine dielektrische Schicht von dieser isoliert. Schließlich weist das Transferelement 80 noch eine Klebeschicht 88 auf, die beim Übertrag auf das Sicherheitspapier oder Wertdokument mittels Druck oder Wärme in den zu übertragenden Bereichen aktiviert wird, um das Flächenelement 86, die opake Schicht 84 und die Trägerfolie 82 auf dem Sicherheitspapier oder Wertdokument zu befestigen. Anschließend kann die Trägerfolie 82 abgezogen werden. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist das periodische leitfähige Flächenelement 86 durch die opake Schicht 84 der direkten Wahrnehmung eines Betrachters entzogen.

Das Transferelement 80 kann ebenso wie die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele mit einer Beugungsstruktur versehen werden. In diesem Fall wird auf die Trägerfolie eine UV-Prägelackschicht aufgedruckt und geprägt. Nach dem Applizieren auf das Velinpapier, das in der Regel mit einem Primer versehen wird, wird die Trägerfolie abgezogen, so dass die UV-Lack-Schicht auf der vom Papier abgewandten Seite liegt. Da in diesem Fall, wie auch im Fall des oben beschriebenen Sicherheitsfadens, in der Regel eine Metallisierung vorliegt, sind die periodischen leitfähigen Flächenelemente in Transmission zweckmäßig nur dort zu realisieren, wo transparente Bereiche in der Metallisierung vorliegen, also beispielsweise in Bereichen mit Negativschrift. Periodische leitfähige Flächenelemente in Reflexion sind jedoch beliebig platzierbar, wenn auch gegebenenfalls der Einfluss der umliegenden metallischen Bereiche in Betracht gezogen werden muss.

Bei einem im Transferverfahren aufgebrachten Sicherheitselement kann man die periodischen leitfähigen Flächenelemente durch Drucken nur dann zwischen Trägerfolie und UV-Lack aufbringen, wenn die Zwischenschichthaftung zwischen dem UV-Lack und den periodischen leitfähigen Flächenelementen ausreichend groß für den Release der Folie ist. Ansonsten sind dieselben Aufbauten möglich, wie oben in Zusammenhang mit Sicherheitsfäden beschrieben.

In analoger Weise können die periodischen leitfähigen Flächenelemente in Form eines Patches vor oder nach dem Bedrucken des Papiersubstrats im Transferverfahren aufgebracht werden. Die Herstellungsverfahren sind dabei identisch zu den oben genannten.

Zur Prüfung der Echtheit eines Sicherheitselements, eines Wertdokuments oder einer Chipkarte mit einem erfindungsgemäßen periodischen leitfähigen Flächenelement kann eine der nachfolgend mit Bezug auf die 9 und 10 beschriebenen Prüfvorrichtungen zum Einsatz kommen.

Die für Transmissionsmessungen ausgelegte Prüfvorrichtung 100 der 9 besteht dabei aus einem Sende-Empfangsteil 110 und einem Antennenteil 130. Das Sende-Empfangsteil 110 enthält einen Frequenzgenerator 112, der wenigstens zwei Frequenzen &OHgr;1 und &OHgr;2 erzeugen kann, sowie einen in der Figur nicht dargestellten Umschalter, mit dem jeweils eine der wenigstens zwei Frequenzen ausgewählt und an die nachfolgenden Schaltungselemente weitergeleitet werden kann. Weiter enthält das Sende-Empfangsteil 110 einen Ausgangsverstärker 114 zur Verstärkung des ausgewählten und weitergeleiteten Hochfrequenzsignals des Frequenzgenerators 112, eine Empfangsschaltung 116, eine Steuerschaltung 118 und eine Anzeigeeinrichtung 120.

Der Antennenteil 130 umfasst eine von dem Ausgangsverstärker 114 angesteuerte Sendeantenne 132, eine Empfangsantenne 134, sowie Antennenzuleitungen 136 und 138, die aus einem Hohlleiter, aber auch aus einem (Semi-Rigid-) Koaxialkabel gebildet sein können. Als Antenne 132, 134 wird beispielsweise eine Hornantenne eingesetzt.

Um ein Prüfobjekt, beispielsweise eine Banknote 10 auf Echtheit zu prüfen, wird es so zwischen die Sende- und Empfangsantenne eingebracht, dass das periodische leitfähige Flächenelement des Echtheitsmerkmals mit der von der Sendeantenne abgegebenen Strahlung 140 beaufschlagt wird.

Die Prüfvorrichtung 100 erzeugt mittels des Frequenzgenerators 112 nacheinander mindestens zwei Frequenzen in einem Frequenzbereich, bei dem die Filtereigenschaften des auf das Prüfobjekt aufgebrachten Flächenelements wirksam sind, im Ausführungsbeispiel die Frequenzen &OHgr;1 und &OHgr;2. Das jeweilige Oszillatorsignal wird von dem Verstärker 114 verstärkt, über die Zuleitung 136 zur Sendeantenne 132 geführt und abgestrahlt.

Der durch die Banknote 10 transmittierte Strahlungsanteil 142 wird von der Empfangsantenne 134 aufgenommen und über die Zuleitung 138 der Empfangsschaltung 116 zugeführt, die im Wesentlichen zur Messung der Intensität des empfangenen Signals 142 bei der ausgewählten Frequenz dient.

Bei den erfindungsgemäßen, periodischen leitfähigen Flächenelementen tritt bei mindestens einer vorbestimmten Frequenz, beispielsweise der Frequenz &ohgr;1 der 2(a) eine besonders hohe Dämpfung und bei mindestens einer anderen vorbestimmten Frequenz, beispielsweise der Frequenz &ohgr;2 der 2(a), eine besonders niedrige Dämpfung auf. Entsprechen die Frequenzen &OHgr;1 und &OHgr;2 des Frequenzgenerators 112 den Frequenzen &ohgr;1 und &ohgr;2 der zu prüfenden Banknote, so ergibt sich bei den beiden unterschiedlichen Frequenzen eine gut messbare, unterschiedliche Dämpfung, die anhand der Intensität der empfangenen Signale leicht identifiziert werden kann.

Liegt der gemessene Dämpfungsunterschied der Banknote 10 im Rahmen der erwarteten Messwerte, so wird die Banknote als echt bewertet und ein entsprechender Hinweis über die Anzeigeeinrichtung 120 an den Benutzer ausgegeben.

In der in 10 dargestellten, zweiten Ausführungsform, wird die Echtheitsprüfung durch Messung der hochfrequenten elektrischen Reflexionseigenschaften eines erfindungsgemäßen Echtheitsmerkmals durchgeführt. Die Prüfvorrichtung 200 der 10 besteht ebenfalls aus einem Sende-Empfangsteil 210 und einem Antennenteil 230.

Der Antennenteil 230 enthält eine gemeinsame Sende-/Empfangsantenne 232, die sowohl das vom Frequenzgenerator 112 erzeugte Ausgangssignal 240 abstrahlt, als auch die von dem Prüfobjekt 10 reflektierte Strahlung 242 aufnimmt.

Zur Trennung der einlaufenden und auslaufenden Hochfrequenzsignale enthält das Sende-Empfangsteil 210 in dieser Ausführungsform neben den bereits bei 9 beschriebenen Elementen zusätzlich einen Richtkoppler 212, mit dem das Ausgangssignal des Verstärkers 114 der Antenne 232 zugeführt wird, und das reflektierte, von der Antenne 232 zurücklaufende Signal der Empfangsschaltung 116 zugeführt wird. An Stelle des Richtkopplers kann auch eine andere Vorrichtung zur richtungsabhängigen Trennung von HF-Signalen zum Einsatz kommen, wie beispielsweise ein Zirkulator.

Zur Durchführung der Echtheitsprüfung mit der Prüfvorrichtung 200 werden nacheinander mindestens zwei Frequenzen &OHgr;1 und &OHgr;2 in dem relevanten Frequenzbereich erzeugt, das Prüfobjekt 10 mit elektromagnetischer Strahlung dieser Frequenzen beaufschlagt, die Intensität der reflektierten Strahlung gemessen und die Echtheit des Prüfobjekts anhand des gemessenen Dämpfungsunterschieds bei den beiden Frequenzen &OHgr;1 und &OHgr;2 bewertet.

In einer weiteren, bildlich nicht dargestellten Ausführungsform, sind die Ausführungsformen der 9 und 10 in einer Prüfvorrichtung kombiniert, so dass je nach den Eigenschaften des vorliegenden Prüfobjekts zwischen Reflexions- und Transmissions-Messung umgeschaltet werden kann.

Neben der Echtheitsprüfung kann mit den beschriebenen Prüfvorrichtungen bei entsprechender Auslegung der Banknoten 10 auch die Denomination der Noten bestimmt werden. Beispielsweise können die periodischen leitfähigen Flächenelemente der Banknoten zwei oder mehr Resonanzstellen aufweisen, wie etwa in 3 gezeigt. Die erste Resonanzfrequenz &ohgr;1 kann dabei für die ganze Banknotenserie einheitlich gewählt werden, so dass diese Resonanzfrequenz zur Echtheitsprüfung der Banknoten verwendet werden kann.

Die Lage der zweiten Resonanzfrequenzen &ohgr;3 wird je nach der Denomination der Banknote unterschiedlich gewählt. Durch eine Messung der Dämpfung bei einer Mehrzahl entsprechend ausgewählter Frequenzen, gegebenenfalls auch kontinuierlich über einen gewissen Frequenzbereich, kann die Lage der zweiten Resonanzfrequenzen &ohgr;3 bestimmt und aus dieser Lage die Denomination der zu prüfenden Banknote ermittelt werden. Es versteht sich, dass auch mehr als zwei Resonanzfrequenzen verwendet werden können, um andere oder weitere Codierungen in die Banknote zu integrieren. Beispielsweise können für eine Banknotenserie drei Resonanzfrequenzen &ohgr;1, &ohgr;2, und &ohgr;3 festgelegt werden, wobei das Vorliegen oder Nichtvorliegen einer Resonanz bei der jeweiligen Resonanzfrequenz als „1" bzw. „0" in einem 3-Bit-Binärcode interpretiert wird.

Weitere Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Wertdokumente bzw. Chipkarten werden nunmehr mit Bezug auf die 11 bis 13 erläutert.

Neben den oben beschriebenen Möglichkeiten, Wertdokumente mit separat hergestellten Sicherheitselementen zu versehen, können die erfindungsgemäßen periodischen leitfähigen Flächenelemente auch direkt ins Volumen von Wertdokumentsubstraten eingebracht werden. Mit Bezug auf die in 11 dargestellte Banknote 300 werden dazu bei der Papierherstellung periodische leitfähige Flächenelemente als kleine Drahtgeflechte 302 in die Papiermasse eingebracht. Dies geschieht beispielsweise für Sicherheitspapiere, die mit einem Wasserzeichen versehen werden, durch redundantes Einbringen der Drahtgeflechte am Rundsieb. Die Redundanz stellt sicher, dass in jeder Banknote 300 mindestens eine derartige Struktur 302 vorhanden ist.

Es können auch kleine Folienstücke, auf denen die periodischen leitfähigen Flächenelemente aufgebracht wurden, in die Papiermasse eingebracht werden. Ein Trägermaterial ist insbesondere dann notwendig, wenn die Elementarstrukturen der Flächenelemente nicht zusammenhängend sind. Besonders bevorzugt ist dabei, für verschiedene Denominationen verschiedene Flächenelemente einzubringen, so dass die Banknoten später durch die beschriebenen Prüfvorrichtungen und -verfahren als echt identifiziert werden können.

12 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Banknote 310, bei der das periodische leitfähige Flächenelement 312 mittels leitfähiger Farbe direkt auf das Banknotenpapier aufgedruckt ist. Dabei kann nur ein Teilbereich der Banknote oder, wie in 12 gezeigt, im Wesentlichen die gesamte Fläche der Banknote mit dem Flächenelement 312 bedruckt sein. Da die leitfähigen Farben in der Regel nicht transparent sind, werden sie vorzugsweise im Untergrund im Offsetdruck oder Siebdruck mit aufgedruckt. Das aufgedruckte Flächenelement kann dann im Stahldruck durch opake Druckfarben kaschiert werden.

13 zeigt einen Querschnitt durch eine Chipkarte 320 mit einer Kernfolie 322, die zwischen zwei Deckfolien 324 eingebettet ist. Die Kernfolie 322 ist mit einem periodischen leitfähigen Flächenelement 326 einer der oben beschriebenen Arten versehen. Für die Herstellung des periodischen leitfähigen Flächenelements 326 kommen insbesondere alle für die Erzeugung von Antennen kontaktloser Chipkarten bekannten Herstellungsverfahren, wie etwa Siebdruck oder Ätzverfahren in Betracht.


Anspruch[de]
  1. Sicherheitselement für Sicherheitspapiere, Wertdokumente, Chipkarten und dergleichen, mit einem maschinenlesbaren Echtheitsmerkmal, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitsmerkmal zumindest einen Bereich mit einem periodischen leitfähigen Flächenelement enthält, welches in einem vorbestimmten Frequenzbereich einfallender elektromagnetischer Strahlung Resonanzeffekte zeigt.
  2. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement so ausgebildet ist, dass es für einfallende elektromagnetische Strahlung mit einer Frequenz zwischen 1 GHz und 100 THz, vorzugsweise zwischen 3 GHz und 3 THz, weiter vorzugsweise zwischen 30 GHz und 1000 GHz Resonanzeffekte zeigt.
  3. Sicherheitselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitsmerkmal mehrere Bereiche mit periodischen leitfähigen Flächenelementen enthält, welche in verschiedenen vorbestimmten Frequenzbereichen Resonanzeffekte aufweisen.
  4. Sicherheitselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement im Wesentlichen die gesamte Fläche des Sicherheitselements abdeckt.
  5. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement durch eine periodische Gitterstruktur mit einer sich wiederholenden Elementarstruktur gebildet ist, wobei die Gitterstruktur insbesondere eine 2-, 3-, 4- oder 6-zählige Symmetrie aufweist.
  6. Sicherheitselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Elementarstrukturen der Gitterstruktur leitfähig miteinander verbunden sind.
  7. Sicherheitselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Elementarstrukturen der Gitterstruktur elektrisch voneinander isoliert auf einem gemeinsamen Träger vorliegen.
  8. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement durch leitfähige Gebiete auf einer nichtleitfähigen Trägerfläche gebildet ist.
  9. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement durch eine leitfähige Fläche mit nicht-leitfähigen Aussparungen gebildet ist.
  10. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement durch eine aufgedampfte strukturierte Metallschicht oder eine aufgedruckte Schicht einer leitfähigen Druckfarbe oder Paste gebildet ist.
  11. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement einfallende elektromagnetische Strahlung einer vorbestimmten Frequenz &ohgr; resonant transmittiert oder reflektiert.
  12. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement einfallende elektromagnetische Strahlung bei einer Mehrzahl vorbestimmter Frequenzen &ohgr;1, &ohgr;2 ... &ohgr;N, resonant transmittiert oder reflektiert.
  13. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement mit einem weiteren leitfähigen, insbesondere metallisierten Sicherheitsmerkmal kombiniert ist.
  14. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement zur Tarnung mit einer opaken Deckschicht kombiniert ist.
  15. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement mit einem optisch leicht auffindbaren Gestaltungsmerkmal des Sicherheitselements kombiniert ist.
  16. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement ein Sicherheitsfaden, ein Sicherheitsband, ein Sicherheitsstreifen, ein Patch oder ein Transferelement zum Aufbringen auf ein Sicherheitspapier, Wertdokument oder dergleichen ist.
  17. Wertdokument, wie Banknote, Ausweiskarte oder dergleichen, das mit einem Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16 ausgestattet ist.
  18. Wertdokument, wie Banknote, Ausweiskarte oder dergleichen, mit einem Wertdokumentsubstrat, das in zumindest einen Bereich mit einem periodischen leitfähigen Flächenelement versehen ist, wie in wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14 beschrieben.
  19. Wertdokument nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement auf eine Oberfläche des Wertdokumentsubstrats aufgebracht, insbesondere aufgedruckt ist.
  20. Wertdokument nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement im Wesentlichen die gesamte Fläche des Wertdokuments abdeckt.
  21. Wertdokument nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement in das Volumen des Wertdokumentsubstrats eingebracht ist.
  22. Wertdokument nach wenigstens einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement unterhalb einer weiteren leitfähigen, insbesondere metallisierten Schicht des aufgebrachten Sicherheitselements oder des Wertdokuments selbst angeordnet ist.
  23. Wertdokument nach wenigstens einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement zur Tarnung unterhalb einer opaken Deckschicht des aufgebrachten Sicherheitselements oder des Wertdokuments selbst angeordnet ist.
  24. Wertdokument nach wenigstens einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage einer oder mehrerer Resonanzstellen des periodischen leitfähigen Flächenelements eine Kenngröße des Wertdokuments, wie die Denomination einer Banknote, repräsentiert.
  25. Chipkarte mit einem Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16.
  26. Chipkarte mit einer Kernfolie, die in zumindest einen Bereich mit einem periodischen leitfähigen Flächenelement versehen ist, wie in wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14 beschrieben.
  27. Chipkarte nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement auf eine Oberfläche der Kernfolie aufgebracht, insbesondere aufgedruckt ist.
  28. Chipkarte nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement im Wesentlichen die gesamte Fläche der Chipkarte abdeckt.
  29. Chipkarte nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement in das Volumen der Kernfolie eingebracht ist.
  30. Chipkarte nach wenigstens einem der Ansprüche 25 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement unterhalb einer weiteren leitfähigen, insbesondere metallisierten Schicht des aufgebrachten Sicherheitselements oder der Chipkarte selbst angeordnet ist.
  31. Chipkarte nach wenigstens einem der Ansprüche 25 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement zur Tarnung unterhalb einer opaken Deckschicht des aufgebrachten Sicherheitselements oder der Chipkarte selbst angeordnet ist.
  32. Verfahren zur Prüfung der Echtheit eines Prüfobjekts nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 31, gekennzeichnet durch folgende Schritte:

    – Beaufschlagen des maschinenlesbaren Echtheitsmerkmals mit elektromagnetischer Strahlung bei wenigstens zwei Frequenzen aus dem vorbestimmten Frequenzbereich,

    – Bestimmen der Intensität der transmittierten oder reflektierten elektromagnetischen Strahlung bei den Beaufschlagungsfrequenzen, und

    – Bewerten der Echtheit des Prüfobjekts auf Grundlage der bestimmten Intensitäten.
  33. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewertung der Echtheit durch einen Vergleich mit einem erwarteten Intensitätsunterschied durchgeführt wird.
  34. Verfahren nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, dass aus den bestimmten Intensitäten bei den wenigstens zwei Frequenzen eine Kenngröße des Prüfobjekts, insbesondere die Denomination einer Banknote, ermittelt wird.
  35. Verfahren nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Intensitäten die Lage einer oder mehrerer Resonanzfrequenzen bestimmt wird und aus dieser Lage die Kenngröße des Prüfobjekts ermittelt wird.
  36. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach wenigstens einem der Ansprüche 32 bis 35, mit

    – einem Frequenzgenerator zur wahlweisen Erzeugung von wenigstens zwei Frequenzen aus dem vorbestimmten Frequenzbereich,

    – einer von dem Frequenzgenerator angesteuerten Sendeantenne zur Abstrahlung von elektromagnetischer Strahlung der jeweils ausgewählten Frequenz,

    – einer Empfangsantenne zur Aufnahme der von dem Prüfobjekt transmittierten oder reflektierten elektromagnetischen Strahlung, und

    – einer Auswerteeinheit zur Auswertung der bei den verschiedenen Frequenzen aufgenommenen Strahlungsintensitäten.
  37. Vorrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass Sende- und Empfangsantenne zur Erfassung der von dem Prüfobjekt transmittierten elektromagnetischen Strahlung auf gegenüberliegenden Seiten des Prüfobjekts angeordnet sind.
  38. Vorrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass Sende- und Empfangsantenne zur Erfassung der von dem Prüfobjekt reflektierten elektromagnetischen Strahlung auf derselben Seite des Prüfobjekts angeordnet sind.
  39. Vorrichtung nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass Sende- und Empfangsantenne durch dieselbe Antennenstruktur gebildet ist, und die gesendeten und empfangenen Hochfrequenzsignale durch eine richtungsabhängige Trenneinrichtung, wie einen Richtkoppler oder einen Zirkulator getrennt werden.
  40. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 35 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass wahlweise aktivierbare erste Sende- und Empfangsantennen zur Erfassung der von dem Prüfobjekt transmittierten elektromagnetischen Strahlung und zweite Sende- und Empfangsantennen zur Erfassung der von dem Prüfobjekt reflektierten elektromagnetischen Strahlung vorgesehen sind.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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