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Dokumentenidentifikation DE102004043272A1 09.03.2006
Titel Lagerung einer Achse für eine mobile Arbeitsmaschine
Anmelder Linde AG, 65189 Wiesbaden, DE
Erfinder Kuhn, Harald, 97833 Frammersbach, DE
DE-Anmeldedatum 07.09.2004
DE-Aktenzeichen 102004043272
Offenlegungstag 09.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.03.2006
IPC-Hauptklasse B60G 11/26(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse B60G 15/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      B60G 17/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      B66F 9/075(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Lagerung einer Achse (1) für eine mobile Arbeitsmaschine, insbesondere ein Flurförderzeug, wobei ein Achskörper (2) der Achse (1) unter Zwischenschaltung zumindest eines elastischen Federelements (5), insbesondere eines gummielastischen Federelements, an einem Fahrzeugkörper der Arbeitsmaschine angeordnet ist. Um verbesserte Federungseigenschaften der Achse zu erzielen, weist das Federelement (5) mindestens einen mit Medium, insbesondere mit einem Fluid, gefüllten Hohlraum (6) auf. Der Hohlraum (6) ist mit zumindest einem Speicherelement (26; 27) verbunden. Zwischen dem Hohlraum (6) und dem Speicherelement (26; 27) ist eine Dämpfungseinrichtung (30) und ein Absperrmittel (16) angeordnet. Gemäß einer Weiterbildung ist eine Niveauregeleinrichtung (19) vorgesehen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Lagerung einer Achse für eine mobile Arbeitsmaschine, insbesondere ein Flurförderzeug, wobei ein Achskörper der Achse unter Zwischenschaltung zumindest eines elastischen Federelements, insbesondere eines gummielastischen Federelements, an einem Fahrzeugkörper der Arbeitsmaschine angeordnet ist.

Eine gattungsgemäße Lagerung einer Achse für ein als Flurförderzeug (Gabelstapler) ausgebildete mobile Arbeitsmaschine ist aus der DE 100 29 881 A1 bekannt. Der Achskörper der Achse ist hierbei über mehrere am Umfang des Achskörpers verteilte gummielastische Federelemente an einer Achsklammer des Fahrzeugkörpers befestigt.

Die gummielastischen Federelemente sind hierbei als Vollgummielemente ausgebildet. Derartige Vollgummielemente weisen eine feste Einstellung der Federeigenschaften auf und müssen auf die maximale Belastung der Achse und somit die maximale Beladung der Achse dimensioniert werden. Aufgrund dieser Auslegung bieten die Vollgummielemente im Teillastbetrieb bei teilweiser Belastung der Achse keine ausreichenden Federungseigenschaften der Achse und somit keinen ausreichenden Fahrkomfort der Arbeitsmaschine. Durch die Vollgummielemente ergeben sich somit belastungsabhängige Federungseigenschaften der Achse.

Zudem sind die Dämpfungseigenschaften der Vollgummielemente stark Materialabhängig. Darüber hinaus tritt bei einer länger andauernden hohen Belastung eine starke Erwärmung im Inneren der Vollgummielemente auf, wodurch Beschädigungen oder ein Versagen der Vollgummielemente bei einer andauernden hohen Belastung auftreten können.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lagerung einer Achse der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, die verbesserte Federungseigenschaften aufweist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Federelement mindestens einen mit Medium, insbesondere mit einem Fluid, gefüllten Hohlraum aufweist. Erfindungsgemäß weist das Federelement zumindest einen Hohlraum auf, der mit einem Medium, insbesondere Luft oder einem Fluid, gefüllt ist. Hierdurch ist es möglich, durch eine Veränderung der Vorspannung des in dem Hohlraum befindlichen Mediums die Federungseigenschaften des Federelements an die Belastung und somit die Beladung der Achse anzupassen und somit belastungs- und beladungsunabhängige Federungseigenschaften der Achse zur Verfügung zu stellen. Hierdurch können sowohl bei unbelasteter Achse, im Teillastbetrieb bei teilweiser Belastung der Achse als auch bei maximaler Belastung der Achse verbesserte Federungseigenschhaften erzielt werden und somit ein verbesserter Fahrkomfort der Arbeitsmaschine erzielt werden. Hierdurch wird möglich, unter Beibehaltung der Fahrsicherheit die Fahrgeschwindigkeit der Arbeitsmaschine zu erhöhen.

Das Federelement kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung einteilig ausgebildet sein und den Achskörper ringförmig umgeben, wobei das Federelement mindestens einen Hohlraum, insbesondere mehrere über den Umfang verteilte Hohlräume, aufweist. Ein derartiges, mehrere Hohlräume aufweisendes Federelement, das die Achse ringförmig umgibt, ermöglicht belastungs- und somit beladungsunabbhängige Federungseigenschaften der Achse bei geringem Bauraumbedarf und günstigen Herstellkosten.

Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Federelement mehrteilig ausgebildet und weist mehrere über den Umfang des Achskörpers verteilte Federelemente auf, wobei jedes Federelement mit zumindest einem Hohlraum versehen ist. Durch die mehrteilige Bauweise lässt sich neben einem geringen Bauraumbedarf und geringen Herstellkosten auch eine einfache Montage der Federelemente erzielen.

Zweckmäßigerweise steht der Hohlraum mit zumindest einem Speicherelement in Verbindung. Mit einem Speicherelement kann auf einfache Weise die Federungseigenschaften der Federelemente an die Belastung und somit die Beladung der Achse angepasst werden.

Besondere Vorteile ergeben sich hierbei, wenn der Hohlraum mit einem ersten Speicherelement und einem zweiten Speicherelement verbindbar ist, wobei die Speicherelemente unterschiedlich hohe Fülldrücke aufweisen. Hierdurch ist es möglich, ein Speicherelement auf eine unbelastete Achse und ein Speicherelement auf die maximal belastete Achse auszulegen, wodurch über den gesamten Lastbereich der Achse von einer unbelasteten Achse bis zu einer maximal belasteten Achse eine Federung mit verbesserten Federungseigenschaften zur Verfügung gestellt werden kann.

Die unterschiedlichen Fülldrücke der Speicherelemente können auf einfache Weise abgesichert und begrenzt werden, wenn dem ersten Speicherelement und dem zweiten Speicherelement jeweils eine Druckbegrenzungseinrichtung zugeordnet ist.

Sofern das auf den geringeren Fülldruck vorgespannte Speicherelement über ein Druckabschaltventil mit dem Hohlraum verbunden ist, kann sichergestellt werden, dass bei einer geringen Belastung der Achse die Federung der Achse über dieses Speicherelement erzielt wird und die Verbindung dieses Speicherelements mit dem Hohlraum bei zunehmender Belastung der Achse abgeschaltet wird, um eine Federung der Achse über das auf einen höheren Fülldruck vorgespannte Speicherelement zu ermöglichen.

Mit besonderem Vorteil ist zwischen dem Hohlraum und dem Speicherelement eine Dämpfungseinrichtung angeordnet. Mit einer Dämpfungseinrichtung können die Schwingungen beim Einfedern und Ausfedern der Achse verringert werden, wodurch sich ein hoher Fahrkomfort ergibt.

Die Dämpfungseinrichtung ist hierbei zweckmäßigerweise als Drosseleinrichtung ausgebildet.

Mit besonderem Vorteil weist die Dämpfungseinrichtung ein Dämpfungsmittel für das Einfedern der Achse und ein Dämpfungsmittel für das Ausfedern der Achse auf. Hierdurch können auf einfache Weise unterschiedliche Dämpfungseigenschaften für das Einfedern und das Ausfedern der Achse erzielt werden.

Das Dämpfungsmittel für das Einfedern ist hierbei zweckmäßigerweise von einer Drosseleinrichtung und einem in Richtung zum Speicherelement öffnenden Sperrventil und das Dämpfungsmittel für das Ausfedern von einer Drosseleinrichtung und einem in Richtung zum Hohlraum öffnenden Sperrventil gebildet ist. Mit einem der jeweiligen Drosseleinrichtung zugeordneten Sperrventil, beispielsweise einem Rückschlagventil, können auf einfache Weise für das Einfedern und das Ausfedern getrennte Dämpfungsmittel zur Verfügung gestellt werden.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist zwischen dem Hohlraum und dem Speicherelement ein Absperrmittel angeordnet. Mit einem Absperrmittel kann auf einfache Weise die Verbindung des Hohlraumes mit dem Speicherelement abgesperrt und somit die Federung der Achse abgeschaltet werden, wodurch eine starre Einspannung der Achse erzielt werden kann. Hierdurch ist bei einer Arbeitsmaschine in bestimmten Betriebszuständen eine hohe Fahrsicherheit oder eine hohe Standsicherheit erzielbar, beispielsweise durch das Abschalten der Federung der Achse bei hohen Kurvengeschwindigkeiten oder bei einem Flurförderzeug beim Anheben einer Last auf große Hubhöhen.

Das Absperrmittel ist zweckmäßigerweise als Schaltventil mit einer Durchflussstellung und einer Sperrstellung ausgebildet. Mit einem Schaltventil kann auf einfache Weise die Verbindung zwischen dem Hohlraum des Federelements und dem Speicherelement zur Federung der Achse hergestellt bzw. zur starren Einspannung der Achse abgesperrt werden.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der Erfindung ist das Absperrmittel elektrisch betätigbar. Das Absperrmittel kann hierdurch auf einfache Weise von einer elektronischen Steuereinrichtung der Arbeitsmaschine angesteuert werden, um die Achse in bestimmten Betriebszuständen starr einzuspannen.

Besondere Vorteile ergeben sich, wenn der Hohlraum mit einer Pumpe verbindbar ist. Hierdurch kann die Vorspannung der Hohlräume der Federelemente und somit die Federung der Achse auf einfache Weise den verschiedenen Beladungszuständen und somit Belastungszuständen der Achse angepasst werden.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist eine Niveauregeleinrichtung vorgesehen. Mit einer Niveauregeleinrichtung kann die Federung der Achse automatisch den verschiedenen Belastungszuständen und somit Beladungszuständen der Achse angepasst werden.

Die Niveauregeleinrichtung ist gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltungsform als Steuerventil ausgebildet, das die Verbindung des Hohlraumes mit der Pumpe und einem Behälter steuert.

Mit besonderem Vorteil ist das Federelement zur Führung der Achse vorgesehen. Mittels der Federelemente kann die Achse, beispielsweise bei einer Arbeitsmaschine eine Antriebsachse in Querrichtung der Arbeitsmaschine und eine als Pendelachse ausgebildete Lenkachse in Längsrichtung der Arbeitsmaschine, auf einfache Weise geführt werden, wodurch keine weiteren Bauelemente zur Führung der Achse erforderlich sind.

Die Federelemente können diese Führungsaufgaben der Achse mit geringem Bauaufwand übernehmen, wenn an dem Achskörper schulterförmige Ausnehmungen ausgebildet sind, zwischen denen das Federelement angeordnet ist.

Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in den schematischen Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Hierbei zeigt

1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Achslagerung,

2a eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Achslagerung,

2b einen Schnitt entlang der Linie A-A der 2a,

3 eine erste Ausführungsform eines Federelements,

4 eine zweite Ausführungsform eines Federelements und

5 eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Achslagerung.

In 1 ist eine erfindungsgemäße Lagerung einer als Antriebsachse einer mobilen Arbeitsmaschine, insbesondere eines Flurförderzeugs, ausgebildeten Achse 1 gezeigt. Die Achse 1 weist einen als Achsrohr ausgebildeten Achskörper 2 auf, der an beiden Enden mit einer Radnabe 3a, 3b zur Aufnahme eines nicht mehr dargestellten Antriebsrades versehen ist. Die Achse 1 ist mittels gummielastischer Federelemente 5, die bezüglich einer vertikalen Mittelebene 4 der Achse 1 seitlich und somit in Querrichtung der Arbeitsmaschine beabstandet sind, an einem nicht mehr dargestellten Fahrzeugkörper der Arbeitsmaschine befestigt. Die Federelemente 5 sind ringförmig ausgebildet und umschließen den Achskörper 2. Die Federelemente 5 sind mit zumindest einem Hohlraum 6 versehen, der mit Luft oder einem Fluid gefüllt ist. Am Außenumfang sind die Federelemente 5 mit einer nutförmigen Ausnehmung 9 versehen, in der ein Trägerelement 7 angeordnet ist. Durch eine geeignete Formgebung des Achskörpers 2 und der Federelemente 5, beispielsweise am Achskörper 2 ausgebildete schulterförmige Ausnehmungen 8a, 8b, zwischen denen das Federelement 5a, 5b angeordnet ist, kann die Achse 1 seitlich und somit in Querrichtung der Arbeitsmaschine geführt werden.

In den 2a und 2b ist eine erfindungsgemäße Lagerung einer als Lenkachse einer mobilen Arbeitsmaschine, insbesondere eines Flurförderzeugs, ausgebildeten Achse 1 gezeigt. Die Lenkachse ist um eine in Längsrichtung der Arbeitsmaschine verlaufende Pendelachse 10 an dem nicht mehr dargestellten Fahrzeugkörper gelagert. Der Achskörper 2 der Lenkachse ist hierzu mit einem in Längsrichtung der Antriebsmaschine verlaufenden Pendelzapfen versehen, der über gummielastische Federelemente 5, die den Pendelzapfen ringförmig umschließen, an dem Fahrzeugkörper der Arbeitsmaschine befestigt ist. Die Federelemente 5 sind hierbei bezüglich einer vertikalen Mittelebene 4 der Achse in Längsrichtung und somit in Längsrichtung der Arbeitsmaschine beabstandet. Die Federelemente 5 können an entsprechenden, nicht mehr dargestellten Ausnehmungen des Achskörpers 2 anliegen, um eine Führung der Achse 2 in Längsrichtung zu ermöglichen.

In der 3 ist eine Draufsicht auf eine Lagerstelle der 1 bzw. 2a, 2b mit einer ersten Ausführungsform des Federelements 5 gezeigt. Das ringförmige, den Achskörper 2 umgebende Federelement 5 weist einen mehrteiligen Aufbau aus beispielsweise vier, gleichmäßig über den Umfang des Achskörpers 2 verteilten Federelementen 5a, 5b, 5c, 5d auf, die jeweils mit einem Hohlraum 6 versehen sind. Die Federelemente 5a, 5b, 5c, 5d liegen am Innenumfang zwischen den schulterförmigen Ausnehmungen 8a, 8b am Achskörper 2 an. Am Außenumfang sind die Federelemente 5a, 5b, 5c, 5d mit jeweils einer nutförmigen Ausnehmung 9 versehen, in der das ringförmige Trägerelement 7 angeordnet ist, das die Federelemente 5a, 5b, 5c, 5d gegen Verrutschen sichert.

Anstelle des mehrteiligen Aufbaus des Federelements 5 aus den Federelementen 5a, 5b, 5c, 5d gemäß 3 kann das Federelement 5 – wie in 4 gezeigt – als einteiliges, ringförmiges Federelement 5 ausgebildet sein, das mit mehreren über den Umfang gleichmäßig verteilten und voneinander getrennten Hohlräumen 6 versehen ist.

In der 5 ist ein hydraulischer Schaltplan für eine erfindungsgemäße Achslagerung gezeigt. Die Hohlräume 6 der am Achskörper beabstandeten Federelemente 5 stehen mit Druckmittelleitungen 15a, 15b in Verbindung, die an ein Absperrmittel 16 angeschlossen sind. Das Absperrmittel 16 steht weiterhin mit einer Druckmittelleitung 17 in Verbindung und ist als Schaltventil 18, insbesondere elektrisch betätigtes Schaltventil, mit einer Durchflussstellung 18a und einer Sperrstellung 18b ausgebildet. In der Durchflussstellung 18a ist die Druckmittelleitung 17 mit den Druckmittelleitungen 15a, 15b verbunden. In der Sperrstellung 18b ist die Verbindung der Druckmittelleitung 17 mit den Druckmittelleitungen 15a, 15b abgesperrt. Das Schaltventil 18 ist mittels einer Feder in die Durchflussstellung 18a beaufschlagt und kann bei einer Ansteuerung einer beispielsweise als Schaltmagnet ausgebildeten Betätigungseinrichtung in die Sperrstellung 18b beaufschlagt werden.

Die Druckmittelleitung 17 ist an den Ausgang einer Niveauregeleinrichtung 19 angeschlossen, die die Verbindung der Druckmittelleitung 17 mit einer zu einem Behälter 20 geführten Behälterleitung 21 bzw. einer Förderleitung 22 einer Pumpe 23 steuert. Die Niveauregeleinrichtung 19 ist hierbei als Steuerventil 24 ausgebildet, dessen Gehäuse im Fahrzeugkörper angeordnet ist und dessen Steuerschieber mit der Achse 1 in Wirkverbindung steht.

An die Druckmittelleitung 17 ist mittels einer Leitung 25 ein erstes Speicherelement 26 angeschlossen. Ein zweites Speicherelement 27 ist mittels einer Leitung 28 an die Druckmittelleitung 17 angeschlossen. Das Speicherelement 26 weist hierbei einen niedrigeren Fülldruck für eine unter einer geringer Belastung stehende Achse, beispielsweise bei unbeladener Arbeitsmaschine, und das Speicherelement 27 einen hohen Fülldruck für eine unter einer hoher Belastung stehenden Achse auf, beispielsweise bei maximal beladener Arbeitsmaschine.

Die Leitung 28 ist hierbei an die Leitung 25 angeschlossen, wobei zwischen dem Anschluss der Leitung 28 an die Leitung 25 und dem ersten Speicherelement 26 ein Druckabschaltventil 29 angeordnet ist.

In der Leitung 25 ist zwischen dem Anschluss der Leitung 28 und dem Anschluss der Druckmittelleitung 17 und somit dem Anschluss an das Absperrmittel 16 eine Dämpfungseinrichtung 30 angeordnet. Die Dämpfungseinrichtung 30 weist ein Dämpfungsmittel 30a für das Einfedern der Achse 1 und ein Dämpfungsmittel 30b für das Ausfedern der Achse 1 auf. Das Dämpfungsmittel 30a ist hierbei als Drosseleinrichtung 35a ausgebildet, der ein in Richtung zu den Speicherelementen 26, 27 öffnendes Sperrventil 36a, insbesondere ein Rückschlagventil, zugeordnet ist. Das Dämpfungsmittel 30b ist ebenfalls als Drosseleinrichtung 35b ausgebildet, der ein in Richtung zu dem Absperrmittel 16 öffnendes Sperrventil 36b, insbesondere ein Rückschlagventil, zugeordnet ist.

Zur Absicherung ist der Förderleitung 22 der Pumpe 23 eine als Druckbegrenzungsventil ausgebildete Druckbegrenzungseinrichtung 31 zugeordnet. Das erste Speicherelement 26 ist mittels einer als Druckbegrenzungsventil ausgebildeten Druckbegrenzungseinrichtung 32 abgesichert, die an die Leitung 25 zwischen dem Druckabschaltventil 29 und dem ersten Speicherelement 26 angeschlossen ist. Zur Absicherung des zweiten Speicherelements 27 ist eine als Druckbegrenzungsventil ausgebildete Druckbegrenzungseinrichtung 33 vorgesehen, die der Leitung 28 zugeordnet ist.

Die erfindungsgemäßen Federelemente 5 ermöglichen eine platzsparende und in der Herstellung günstige Federung einer Achse 1 mit von der Belastung und somit der Beladung der Achse unabhängigen Federungseigenschaften. Mittels des Absperrmittels 16 kann die Federung abgeschalten und die Achse 1 zur Erhöhung der Standsicherheit und Fahrsicherheit starr eingespannt werden. Die Niveauregeleinrichtung 19 ermöglicht, die Federung der Achse 1 automatisch auf die verschiedenen Belastungen der Achse 1 und somit die unterschiedlichen Beladungen der Achse automatisch einzustellen.

Durch die erfindungsgemäßen Federelemente 5 ergibt sich eine beladungsunabhängige und niveauregulierte Federung einer Achse 2 einer Arbeitsmaschine, insbesondere eines Flurförderzeugs, die bei geringem Bauraumbedarf einen hohen Fahrkomfort und eine hohe Fahrsicherheit sicherstellt und somit einen Betrieb der Arbeitsmaschine bei erhöhter Fahrgeschwindigkeit ermöglicht.


Anspruch[de]
  1. Lagerung einer Achse für eine mobile Arbeitsmaschine, insbesondere ein Flurförderzeug, wobei ein Achskörper der Achse unter Zwischenschaltung zumindest eines elastischen Federelements, insbesondere eines gummielastischen Federelements, an einem Fahrzeugkörper der Arbeitsmaschine angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (5) mindestens einen mit Medium, insbesondere mit einem Fluid, gefüllten Hohlraum (6) aufweist.
  2. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (5) einteilig ausgebildet ist und den Achskörper (2) ringförmig umgibt, wobei das Federelement (5) mindestens einen Hohlraum, insbesondere mehrere über den Umfang verteilte Hohlräume (6), aufweist.
  3. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (5) mehrteilig ausgebildet ist und mehrere über den Umfang des Achskörpers (2) verteilte Federelemente (5a, 5b, 5c, 5d) aufweist, wobei jedes Federelement (5a, 5b, 5c, 5d) mit zumindest einem Hohlraum (6) versehen ist.
  4. Lagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (6) mit zumindest einem Speicherelement (26; 27) verbindbar ist.
  5. Lagerung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (6) mit einem ersten Speicherelement (26) und einem zweiten Speicherelement (27) verbindbar ist, wobei die Speicherelemente (26, 27) unterschiedlich hohe Fülldrücke aufweisen.
  6. Lagerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten Speicherelement (26) und dem zweiten Speicherelement (27) jeweils eine Druckbegrenzungseinrichtung (32; 33) zugeordnet ist.
  7. Lagerung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das auf den geringeren Fülldruck vorgespannte Speicherelement (26) über ein Druckabschaltventil (29) mit dem Hohlraum (6) verbunden ist.
  8. Lagerung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Hohlraum (6) und dem Speicherelement (26; 27) eine Dämpfungseinrichtung (30) angeordnet ist.
  9. Lagerung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinrichtung (30) als Drosseleinrichtung (35a; 35b) ausgebildet ist.
  10. Lagerung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinrichtung (30) ein Dämpfungsmittel (30a) für das Einfedern der Achse (1) und ein Dämpfungsmittel (30b) für das Ausfedern der Achse (1) aufweist.
  11. Lagerung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungsmittel (30a) für das Einfedern von einer Drosseleinrichtung (35a) und einem in Richtung zum Speicherelement (26; 27) öffnenden Sperrventil (36a) und das Dämpfungsmittel (30b) für das Ausfedern von einer Drosseleinrichtung (35b) und einem in Richtung zum Hohlraum (6) öffnenden Sperrventil (36b) gebildet ist.
  12. Lagerung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Hohlraum (6) und dem Speicherelement (26; 27) ein Absperrmittel (16) angeordnet ist.
  13. Lagerung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrmittel (16) als Schaltventil (18) mit einer Durchflussstellung (18a) und einer Sperrstellung (18b) ausgebildet ist.
  14. Lagerung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrmittel (16) elektrisch betätigbar ist.
  15. Lagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (6) mit einer Pumpe (23) verbindbar ist.
  16. Lagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Niveauregeleinrichtung (19) vorgesehen ist.
  17. Lagerung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Niveauregeleinrichtung (19) als Steuerventil (24) ausgebildet ist, das die Verbindung des Hohlraumes (6) mit der Pumpe (23) und einem Behälter (20) steuert.
  18. Lagerung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (5) zur Führung der Achse (1) vorgesehen ist.
  19. Lagerung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Achskörper (2) schulterförmige Ausnehmungen (8a, 8b) ausgebildet sind, zwischen denen das Federelement (5) angeordnet ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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