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Dokumentenidentifikation DE69434321T2 09.03.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001084680
Titel Fräsausrüstung zur Verwendung bei einer totalen Kniegelenkrekonstruktion
Anmelder Bristol-Myers Squibb Co., New York, N.Y., US;
Bertin, Kim C., Bountiful, Utah, US;
Burke, Dennis W., Milton, Mass., US
Erfinder Bertin, Kim C., Bountiful, Utah 84010, US;
Burke, Dennis W., Milton, US;
Stalcup, Gregory C., Columbia City, US;
Dietz, Terry L., Columbia City, US
Vertreter Vossius & Partner, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69434321
Vertragsstaaten BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.12.1994
EP-Aktenzeichen 012001087
EP-Offenlegungsdatum 21.03.2001
EP date of grant 30.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.03.2006
IPC-Hauptklasse A61B 17/14(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse A61B 17/56(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft Instrumente, die bei der Präparation des Femurs während einer totalen Kniegelenkrekonstruktion verwendet werden, und betrifft insbesondere das Instrumentarium, das zum Fräsen des Femurs vorgesehen ist, wobei die Möglichkeit gegeben ist, Abschnitte des Femurs unter Verwendung einer einstückigen Schneidführung zu resezieren.

Hintergrund der Erfindung

Bei einer orthopädischen Operation, bei der ein Teil oder das gesamte Gelenk eines Patienten durch ein Protheseimplantat ersetzt wird, wird ein Abschnitt des das Implantat aufnehmenden Knochens präpariert, um genau mit den zugehörigen Flächen des Implantats zusammenzupassen. Wenn das Kniegelenk ersetzt wird, wird das distale Ende des Femurs präpariert, um eine femorale Kniekomponente aufzunehmen, und das proximale Ende des Schienbeins wird präpariert, um eine tibiale Komponente aufzunehmen.

Bisher wurden diese Oberflächen im wesentlichen unter Verwendung von Schwing- oder Pendelsägeblättern präpariert, die in Verbindung mit einer Serie von Sägeführungen verwendet werden. Die Führungen können lediglich eine Plattform aufweisen, an die der Chirurg das Sägeblatt während der Resektion anlegt, oder können einen Schlitz zum Abfangen des Sägeblattes in diesem aufweisen. Normalerweise wird bei der Präparierung des Femurs eine Serie von Schneidführungen am distalen Femur in einer spezifischen Reihenfolge angeordnet, um Abschnitte des Femurs nacheinander zu resezieren. Diese Schneidführungen werden im allgemeinen vom Chirurgen einzeln in bezug auf spezifische anatomische Merkmale ausgerichtet. Die Verwendung mehrerer Schneidführungen, die eine einzelne Ausrichtung durch den Chirurgen erfordern, kann zu Ungenauigkeiten bei den Schnitten führen, was keinen optimalen Paßsitz zwischen dem Knochen und dem Implantat ermöglichen würde. Solche Sägeblätter, die allgemein bei der Resektion eines Knochens verwendet werden, sind in den US-Patenten 5 002 555, 5 133 728 und 5 135 533 dargestellt. Ein Beispiel für eine typische Schneidführung findet sich in US-Patent 5 053 037, das eine Sägeführung mit eingenommenen Schlitzen darstellt.

Die Beständigkeit der Ergebnisse, die erreicht wird, wenn ein Sägeblatt und eine Serie von Schneidführungen verwendet wird, kann stark von Chirurg zu Chirurg variieren. US-5 207 680 zeigt die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1.

Zusammenfassung der Erfindung

Das offenbarte Fräsinstrumentarium beseitigt die Mängel der bekannten Systeme, indem eine Fräsführung nach Anspruch 1 bereitgestellt wird, die zur Aufnahme einer Fräsvorrichtung mit dem Femur verbunden wird. Das Fräsinstrumentarium weist eine Ausrichtführung auf, die vom Chirurgen verwendet wird, um eine Femoralklammer oder -basis auf die medialen oder lateralen Seiten des freiliegenden Femurs an seinem distalen Ende zu setzen. Wenn die Klammern gesetzt sind, wird die Ausrichtführung entfernt und eine Fräsführung wird mit den Basen verbunden. Die Fräsführung richtet eine Serie von Referenzebenen mit jeweils einem Schlitz ein. Eine kraftbetriebene Fräsvorrichtung, mit der ein Schneidkopf verbunden ist, wird von den Schlitzen entlang der Referenzebenen geführt, um einen Abschnitt des Knochens genau abzufräsen. Der Abstand zwischen der Fräsvorrichtung und dem distalen Ende des Schneidkopfs ist relativ kurz, und der Schaft des Schneidkopfs ist steif, um jegliche Durchbiegung des Schneidkopfs dadurch zu vermeiden. Ferner weist die Fräsvorrichtung eine spulenförmige Spitze auf, die mit den Schlitzen formschlüssig in Eingriff tritt, um sicherzustellen, daß die Fräsvorrichtung im wesentlichen senkrecht zu den Referenzebenen der Fräsführung gehalten wird. Eine derartige Steuerung der Fräsvorrichtung stellt eine extrem glatt gefräste Oberfläche zur Aufnahme des Implantats sicher. Bei Bedarf kann weiteres Instrumentarium mit den Femoralbasen verbunden werden, die einen gemeinsamen Verbindungspunkt für die zusätzlichen Instrumente bilden würden, wobei die Ausrichtung zwischen den verschiedenen Instrumenten sichergestellt wird.

Wenn die Femoralbasen mit dem distalen Ende des Femurs verbunden sind, kann als Wahlmöglichkeit eine einstückige Schneidführung mit den Basen verbunden werden, um die Resektion des Knochens mit einem standardisierten Pendelsägeblatt zu ermöglichen. Die Schneidführung weist mehrere Schlitze auf, so daß alle Schnitte, die für den Femur erforderlich sind, mit einer Schnittführung durchgeführt werden können, ohne die Führung neu auszurichten. Wenn alle erforderlichen Schnitte durchgeführt werden, ohne die Führung zu verschieben oder ohne zusätzliche Führungen zu erfordern, werden die Genauigkeit und die Wiederholbarkeit der Schnitte verbessert.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, eine Fräsführung bereitzustellen, die zur Führung einer Fräsvorrichtung mit einem Knochen verbindbar ist, um eine Oberfläche des Knochens zur Aufnahme eines orthopädischen Implantats zu präparieren.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Aufsicht, die die Ausrichtführung darstellt, die in dem intramedullären Kanal eines distalen Endes des Femurs eingefügt ist.

2 ist eine perspektivische Ansicht der Ausrichtführung in 1, mit der die Anterior-posterior-(AP-)Plazierungsführung verbunden ist. Die Klammern der Femoralbasen sind lösbar mit der AP-Plazierungsführung verbunden und sind mit mehreren Schrauben lösbar am Femur befestigt dargestellt.

3 stellt die Femoralbasen dar, die durch Schrauben mit dem Femur verbunden sind. Die Ausrichtführung und die AP-Plazierungsführung sind entfernt worden.

4 ist eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Femurfräsführung, die an den Femoralbasen am distalen Ende des Femurs angebracht ist.

5 ist eine Aufsicht von 4, wobei eine Fräsvorrichtung (teilweise dargestellt) durch gestrichelte Linien dargestellt ist, um die relative Position der Fräsvorrichtung, der Fräsführung und des distalen Femurs darzustellen.

6 ist eine Teilschnittansicht der Ausrichtführung.

7 ist eine Explosionsansicht der Ausrichtführung.

8 ist eine perspektivische Ansicht der AP-Plazierungsführung, die getrennt und teilweise explosionsartig dargestellt ist.

9 ist eine Schnittansicht, geschnitten entlang der Linie 9-9 in 8.

10 ist eine perspektivische Ansicht einer Femoralbasis, die getrennt und explosionsartig zu Darstellungszwecken gezeigt ist.

11 ist eine Aufsicht einer Femoralbasis.

12 ist eine Schnittansicht, geschnitten entlang der Linie 12-12 in 11.

13 ist eine vergrößerte Teilansicht einer Femoralbasis, die mit einer Femurfräsführung verbunden ist, die die Nockenverriegelung zwischen der Basis und der Führung darstellt.

14 ist eine vergrößerte Teilansicht einer Femoralbasis, die mit einer Femurfräsführung verbunden ist, und zeigt einen alternativen Schraube/Keil-Verriegelungsmechanismus.

15 ist eine gesonderte perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Femurfräsführung.

16 ist eine Aufsicht, entlang der Linie 16-16 in 15.

17 ist eine Seitenaufsicht der Femurfräsführung in 15 und 16.

18 bis 20 stellen die Verwendung der Fräsvorrichtung einschließlich der Verwendung der Tauchfräsausrichtungshülse dar.

21 stellt das Fräsen des distalen Femurs unter Verwendung der erfindungsgemäßen Fräsführung und Vorrichtung dar, wobei der Debrisschirm über der Fräsvorrichtung plaziert ist.

22 stellt eine perspektivische Teilansicht der Fräsvorrichtung dar und stellt das spulenförmige Ende des Fräsgehäuses dar.

23 ist eine perspektivische Ansicht einer Kerbfräsführung, die mit dem resezierten Femur verbindbar ist und eine Fräsvorrichtung zur Ausbildung einer Kerbe im distalen Femur führt. Die Kerbe ist erforderlich, wenn das in den Femur einzupassende Implantat Mechanismen aufweist, die dazu bestimmt sind, die Bewegung des Knies einzuschränken, z. B. in einem einschränkenden Kondylenimplantat.

24 ist die perspektivische Ansicht von 23, bei der die Kerbfräsführung mit den Femoralbasen verbunden ist.

25 ist eine Seitenaufsicht, die die Kerbfräsführung von 24 zeigt, die mit einem resezierten distalen Ende eines Femurs durch die Femoralbasen verbunden ist.

26 ist eine perspektivische Ansicht der Kerbfräsführung in 23, von hinten gesehen.

27 ist eine Seitenansicht, geschnitten entlang der Linie 27-27 in 23.

28 ist eine Draufsicht der Kerbfräsführung in 24.

29 ist eine perspektivische Ansicht einer Nachfräsführung.

30 ist eine Seitenaufsicht der Führung in 29 in Kontakt mit dem resezierten distalen Femur.

31 ist eine perspektivische Ansicht der Nachfräsführung in Verwendung mit der AP-Plazierungsführung und den Femoralbasen.

32 ist eine perspektivische Ansicht der Femoralbasen, die nach Ausrichtung mit der Nachfräsführung mit dem resezierten Femur verbunden sind, wie in 31.

33 ist eine perspektivische Ansicht einer einstückigen Schneidvorrichtung, die mit den Femoralbasen verbunden ist.

34 ist eine Seitenaufsicht von 32.

35 ist eine perspektivische Ansicht der einstückigen Schneidführung.

36 ist eine Aufsicht der einstückigen Schneidführung.

37 ist eine Seitenaufsicht der einstückigen Schneidführung.

Um die Ausrichtung der Instrumente, die in den Zeichnungen dargestellt und hier beschrieben sind, darzustellen, ist ein kleiner Kompaß auf vielen Zeichnungen dargestellt, der die Ausrichtung des Instruments in bezug auf die relativen anatomischen Achsen des Femurs darstellt, wie sie in der Orthopädie üblich sind.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Die hier beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen haben keinen erschöpfenden Charakter und schränken die Erfindung nicht auf die genauen Formen ein, die hier offenbart sind. Vielmehr sind sie ausgewählt und beschrieben, um die Erfindung am besten zu beschreiben, so daß andere Fachleute die sich aus ihnen ergebenden Lehren ziehen können.

Nachdem das distale Ende 2 des Femurs 1 nach standardisierten chirurgischen Methoden freigelegt worden ist, bildet der Chirurg zunächst auf bekannte Weise ein intramedulläres Loch in der Mitte des distalen Femurs zur Aufnahme einer intramedullären Vorrichtung aus. Die femoral-intramedulläre Ausrichtführung 10 wird in das intramedulläre Loch eingeführt, bis die Plattform 12 der Ausrichtführung 10 die distalen Gelenkköpfe bzw. Kondylen 3, 4 berührt, wie dargestellt. Wie dargestellt, kann die Plattform 12 relativ zum intramedullären Stab 14 angewinkelt sein, damit der Chirurg die Plattform 12 senkrecht zur mechanischen Achse des Femurs 1 ausrichten kann. Das Verfahren zum Anwinkeln des Stabs relativ zur Plattform wird nachstehend beschrieben.

Eine Anterior-posterior-Ausrichtführung 30 (nachstehend als AP-Führung 30 bezeichnet), an der vorübergehend Femoralbasen 50 angebracht sind, wird auf die Ausrichtführung 10 geschoben. Die AP-Führung 30 weist einen Arm 32 auf, der in der medial-lateralen Richtung des Femurs verschiebbar ist. Der Arm 32 endet in einem sich posterior erstreckenden Vorsprung 34. Der Arzt stellt den Arm 32 so ein, daß der Vorsprung 34 in Kontakt mit dem höchsten vorderen Punkt der vorderen Femoralkondyle ist. Die AP-Führung 30 ist in einer Anterior-posterior-Richtung relativ zur Ausrichtführung 10 und zum Femur zur richtigen Positionierung des Arms 32 verschiebbar, wie oben beschrieben. Wenn der Chirurg mit der Position der AP-Führung 30 zufrieden ist, werden mehrere konische Knochenschrauben 70 durch Öffnungen 54 in Femoralbasen 50 eingefügt, wie dargestellt, um die Basen an den medialen und lateralen Seiten des Femurs fest anzuordnen. Wenn die Basen 50 am Femur fest angeordnet sind, können die AP-Führung 30 und die Ausrichtführung 10 durch Lösen der Verriegelungsmechanismen 52 entfernt werden, wobei die AP-Führung freigegeben wird. Die Ausrichtführung 10 und die AP-Führung 30 werden entfernt, wobei nur die Basen 50 zurückbleiben, die mit dem Femur 1 verbunden sind, wie in 3 dargestellt. Der spezifische Aufbau und die Bedienung der Verriegelungsmechanismen 52 der Femoralbasen 50 wird später in der Beschreibung mit Bezug auf 10 bis 14 beschrieben.

Nachdem die AP-Ausrichtführung 30 und die Ausrichtführung 10 entfernt worden sind, wird eine im allgemeinen C-förmige Femurfräsführung 80 (siehe 4 und 5) auf den Basen 50 plaziert und durch die Verriegelungsmechanismen 52 an diesen fest angeordnet. 4 und 5 stellen die Fräsführung 80 in ihrer Umgebung dar, verbunden mit den Femoralbasen 50 und dem Femur 1. 15 bis 17 stellen die Fräsführung allein dar, so daß ihr Aufbau deutlicher erkannt werden kann. Die Fräsführung 80 ist so geformt, daß sie mehrere, im allgemeinen flache Wände bildet, die in einer gleichen Vielzahl von Ebenen liegen, die relativ zu den zu fräsenden Femurflächen erkennbar sind. Die Führung 80 weist eine vordere Femoralwand 82, eine vordere abgeschrägte Wand 84, eine distale Wand 86 und eine hintere abgeschrägte Wand 88 auf, die jeweils obere und untere Flächen haben, wie in 4, 5 und 1517 dargestellt. Die vordere Wand 82 weist ein Paar im allgemeinen parallele Schlitze 90 auf, die, wie dargestellt, zur Aufnahme und Führung einer Fräsvorrichtung entlang der vorderen Fläche des Femurs zum Fräsen der vorderen Femoralkondyle 4 des Femurs 1 konfiguriert sind. Eine bogenförmige Öffnung 92 ist, wie dargestellt, in einem Schlitz 90 ausgebildet, so daß die Schlitze 90 miteinander verbunden sind, wie dargestellt. Ein Paar Durchgangsbohrungen 94 sind auf gegenüberliegenden Seiten der bogenförmigen Öffnung 92 ausgebildet. Die vordere abgeschrägte Wand 84 weist einen Schlitz 96 mit gegenüberliegenden bogenförmigen Unterbrechungen 98 auf, die in den Seitenwänden des Schlitzes 96 ausgebildet sind, wie dargestellt. Der Schlitz 96 ist ausgebildet, um eine Fräsvorrichtung entlang dem Femur 1 aufzunehmen und zu führen, um eine vordere abgeschrägte Fläche 6 auf dem Femur auszubilden (siehe 5). Eine Durchgangsbohrung 100 ist an jeder bogenförmiger Unterbrechung 98 ausgebildet. Die distale Wand 86 weist einen Schlitz 102 mit gegenüberliegenden bogenförmigen Unterbrechungen 104 auf, die in den Seitenwänden des Schlitzes 102 ausgebildet sind. Der Schlitz 102 ist ausgebildet, um eine Fräsvorrichtung entlang dem Femur aufzunehmen und zu führen, um eine präparierte distale Fläche 8 am Femur auszubilden (siehe 5). Ein Durchgangsloch ist an jeder bogenförmigen Unterbrechung 104 ausgebildet. Die hintere abgeschrägte Wand 88 weist einen Schlitz 108 mit einem bogenförmigen Vorsprung 110 auf, der in der vordersten Seitenwand des Schlitzes ausgebildet ist, wie am besten in 16 zu sehen ist. Ein im allgemeinen L-förmiges Stützelement 112 ist drehbar mit der hinteren Fläche der vorderen Femoralwand 82 durch eine Schraube 114 verbunden, die durch den Fuß des Stützelements reicht. Der Fuß des Stützelements erstreckt sich weg von der vorderen Femoralwand 82 und ist konfiguriert, um den vorderen Kortex des Femurs 1 direkt proximal zu den vorderen Gelenkköpfen bzw. Kondylen 4 zu berühren. Ein Schlitz 116 ist in den Fuß des Stützelements geschnitten, um eine Feder aus dem Fuß zu machen. Bei Verwendung dreht der Chirurg das Stützelement um die Schraube 114, bis die distale Spitze des Schenkels den höchsten Punkt am vorderen Kortex des Femurs an den vorderen Gelenkköpfen bzw. Kondylen berührt. Die aus dem Fuß gebildete Feder bietet eine ausreichende Federwirkung, damit das Stützelement mit einem Grad an Kraft in Position gebracht werden kann, so daß der vorderen Kondylenwand 82 der Fräsführung 80 zusätzliche Stabilität verliehen wird. Ein Ansatz 118 erstreckt sich von den medialen und lateralen Seiten der vorderen abgeschrägten Wand 84 in einer Ebene mit diesen und weist eine eiförmige Öffnung 120 auf. Ebenso erstreckt sich ein Ansatz 118 von den medialen und lateralen Rändern der distalen Fläche 86 in einer Ebene mit diesen und weist eine eiförmige Öffnung 120 auf. Eine Öffnung 122 ist nahe den medialen und lateralen Rändern der Femurfräsführung 80 zwischen der vorderen abgeschrägten Wand 84 und der distalen Wand 86 ausgebildet. Die äußersten Seitenwände 123 der Öffnungen 122 sind nach innen geneigt und nach hinten abgewinkelt, um eine rampenartige Struktur für den Eingriff mit dem Verriegelungsmechanismus 52 der Femoralbasis 50 zu bilden, wie nachstehend beschrieben wird.

5 dient dazu, die relative Position der Femoralbasis 50 und der Fräsführung 80 in bezug auf das freigelegten Femur 1 darzustellen. Eine Fräsvorrichtung ist zu Darstellungszwecken in gestrichelten Linien an jeder Wand 82, 84, 86 und 88 positioniert dargestellt. Bei Verwendung würde sich ein Schneidkopf nach unten zum Knochen erstrecken, zur Formung des Knochens, wie nachstehend beschrieben wird. In der Kombination würde die Fräsvorrichtung, so wie sie durch die erfindungsgemäße Fräsführung 80 geführt wird, es dem Chirurgen erlauben, durch Fräsen die vordere Femoralkondylenfläche 4, die vordere abgeschrägte Fläche 6, die distale Fläche 8 und die hintere abgeschrägte Fläche 9 in einer Serie von Frässchritten zu resezieren, ohne zusätzliche Instrumente zu wechseln oder am Femur 1 anzubringen. Die Fräsführung 80 ermöglicht das Fräsen der vier erwähnten Flächen ohne zusätzliche Einrichtungen oder Führungen von einer einzigen Bezugsvorrichtung aus, die durch die Femoralbasen 50 dargestellt wird.

Die Ausrichtführung 10 ist in 6 und 7 ausführlicher dargestellt. Mit Bezug auf 6 und 7 weist die Ausrichtführung 10 ein hohles Gehäuse 18 auf, das eine im allgemeinen zylindrische Form hat und an einem Ende 20 offen ist. Das Gehäuse 18 weist ferner eine Basis 22 auf, die sich seitlich von dem im allgemeinen zylindrischen Abschnitt des Gehäuses erstreckt. Eine langgestreckte Öffnung 24 ist im Gehäuse ausgebildet, wie entlang der Längsausdehnung des Gehäuses dargestellt. Eine Durchgangsbohrung 26 ist in der Basis 22 in Verbindung mit der Öffnung 24 und quer zu dieser ausgebildet. Außengewindegänge sind am Gehäuse 18 an seinem offenen Ende 20 ausgebildet. Die Plattform 12 weist ferner ein Paar Schenkel 13 auf, die sich von dieser erstrecken, wie dargestellt, und die mit Schrauben an der Basis 22 befestigt sind. Die Plattform 12 weist ferner ein Distanzelement 11 auf, das selektiv mit Schrauben an der Plattform angebracht werden kann. Die Plattform 12 und das Distanzelement 11 weisen mittige Öffnungen zum Aufnehmen des intramedullären Stabs 14 auf. Die Schenkel 13 bilden eine Öffnung zwischen der Plattform 12 und der Basis 22 zum Aufnehmen von Abschnitten der AP-Ausrichtführung 30.

Eine im allgemeinen zylindrische Gelenkhülse 15 ist vorgesehen und ist im Gehäuse 18 genau passend aufgenommen. Die Gelenkhülse 15 ist im Gehäuse 18 in Längsrichtung gleitfähig. Eine langgestreckte Öffnung ist in der Gelenkhülse 15 zur Ausrichtung mit der Öffnung 24 des Gehäuses 18 ausgebildet, wenn die Gelenkhülse im Gehäuse 18 positioniert wird. Jedes in Längsrichtung liegende Ende der Gelenkhülse 15 ist aufgebohrt, wobei das Ende 17 Innengewindegänge aufweist. Ein Koppelelement 19 mit einem Längsschaft mit einem mit Gewinde versehenen Ende 21 und einem ringförmigen Bund 23 ist vorgesehen. Das mit Gewinde versehene Ende 21 ist von dem mit Gewinde versehenen Ende 17 der Gelenkhülse 15 aufgenommen und darin drehbar. Der Bund 23 ist in eine Gegenbohrung aufgenommen, die in dem Ende 20 des Gehäuses 18 ausgebildet ist, wie in 6 dargestellt. Eine Endkappe 27 mit einer mittigen Öffnung ist auf das Ende 20 des Gehäuses 18 geschraubt und hält den Bund 23 von einer Längsbewegung relativ zum Gehäuse 18 ab. Ein Knopf 16 ist auf das gewindelose Ende des Koppelelements 19 gepreßt, so daß der Knopf 16 relativ zum Gehäuse drehbar ist, das Koppelelement 19 dreht sich relativ zur Gelenkhülse 15. Eine Arretierung 28 ist in einer mit Gewinde versehenen Durchgangsbohrung im Knopf 16 aufgenommen und weist einen federbelasteten Stift auf, um mit der Stirnfläche der Endkappe 27 in Eingriff zu treten. Mehrere Rillen (nicht dargestellt) können in der Stirnfläche der Endkappe 27 für aufeinanderfolgenden Eingriff mit dem Stift ausgebildet sein, um ein formschlüssiges Einrasten in den Knopf zu ermöglichen und um die relative Position des Knopfes anzuzeigen.

Ein intramedullärer Stab 14 ist vorgesehen und weist ein proximales Ende 130 und ein distales Ende 132 auf. Das proximale Ende weist eine ringförmige Vertiefung zum Aufnehmen einer Greifvorrichtung zur Entfernung der Ausrichtführung 10 aus dem intramedullären Kanal des Femurs auf. Eine querliegende Durchgangsbohrung 134 ist im Stab 14 ausgebildet. Wie dargestellt, ist der Stab 14 in der Öffnung 24 und in der ausgerichteten Öffnung der Gelenkhülse 15 mit einem Stift 136 gegen Drehung gesichert. Wie ferner dargestellt, ist ein Abschnitt des proximalen Endes 134 des Stabs 14 abgeflacht und bildet Kurvenflächen 138.

Bei Verwendung verändert der Chirurg den Winkel zwischen dem intramedullären Stab 14 und der Plattform 12 durch Drehung des Knopfes 16 relativ zum Gehäuse 18, so daß die Plattform 12 senkrecht zur mechanischen Achse des Femurs ist. Die Drehung des Knopfes 16 bewirkt, daß das Koppelelement 19 sich in der Gelenkhülse 15 dreht. Die Gelenkhülse 15 ist in Drehrichtung relativ zum Gehäuse 18 fest, und das Koppelelement 19 ist in Längsrichtung relativ zum Gehäuse 18 fest. Wenn der Knopf 16 das Koppelelement 19 dreht, bewirkt daher der Gewindeeingriff zwischen dem Koppelelement 19 und der Gelenkhülse 15, daß die Gelenkhülse sich in Längsrichtung im Gehäuse 18 verschiebt. Die Längsbewegung der Gelenkhülse 15 bewirkt, daß eine Kurvenfläche 140 der Gelenkhülse 15 gegen eine Kurvenfläche 138 am Stab 14 drückt, wodurch bewirkt wird, daß der Stab 14 sich um den Stift 136 dreht, wodurch der Stab 14 relativ zur Plattform 12 angewinkelt wird. Es können Markierungen am Knopf 16 vorgesehen sein, um dem Chirurgen den relativen Winkel zwischen dem Stab und der Plattform anzuzeigen.

Die AP-Ausrichtführung 30, die gesondert in 8 und 9 dargestellt ist, weist einen Körper 31 mit mehreren Fingern 39 auf, die sich von diesem erstrecken. Das innerste Fingerpaar ist für eine Aufnahme in den Zwischenräumen geeignet, die durch die Schenkel 13 der Ausrichtführung 10 entstehen (siehe 2 und 6). Ein umgekehrt T-förmiger Kanal 38 erstreckt sich in einer medial-lateralen Richtung an einem vorderen Rand der AP-Ausrichtführung, wie dargestellt. Ein umgekehrt T-förmiger Block ist in dem Kanal 38 gleitfähig angeordnet und weist einen Arm 32 auf, der geeignet ist, sich in der Richtung des proximalen Endes des Femurs zu erstrecken (siehe 2). Ein sich nach hinten erstreckender Vorsprung 34 erstreckt sich von dem Arm 32. Ein Ansatz 40 erstreckt sich quer vom distalen Ende jedes der äußersten Finger 39 und weist eine eiförmige Öffnung 42 auf. Ebenso erstreckt sich ein Ansatz 40 von den medialen und lateralen Rändern am vorderen Kante des Körpers 31 und weist eine eiförmige Öffnung 42 auf, wie dargestellt. Jeder Ansatz 40 weist einen Kanal 46 zur Aufnahme der Femoralbasen 50 auf. Eine Stellschraube 44 mit einem vergrößerten Kopf ist in einer Gewindebohrung in dem Block 38 untergebracht. Die Schraube 44 kann durch Drehen in Eingriff mit der Bodenwand des T-Kanals 36 gebracht werden, um den Block vorübergehend an einer Bewegung im Kanal zu hindern. Eine Öffnung 47 ist nahe den medialen und lateralen Rändern der Ausrichtführung 30 zwischen dem Körper 31 und dem Finger 39 ausgebildet. Die äußersten Seitenwände 48 der Öffnungen 47 sind nach innen geneigt und nach hinten angewinkelt, um eine rampenartige Struktur für den Eingriff mit dem Verriegelungsmechanismus 52 der Femoralbasis 50 zu bilden.

Die erfindungsgemäße Femoralbasis 50 ist in 2 bis 5 und 10 bis 13 mit einer alternativen Ausführungsform dargestellt, die in 14 dargestellt ist. In der Praxis sind zwei Femoralbasen 50 erforderlich; es wird hier jedoch nur eine beschrieben, da die beiden Basen, die verwendet werden, einfach nur Spiegelbilder voneinander sind. Die Femoralbasis 50 weist einen Körper 56 auf, der eine im wesentlichen flache vordere distale Fläche 58 und eine im wesentlichen flache hintere distale Fläche 60 bildet. Der Körper 56 ist geringfügig gekrümmt, so daß die Flächen 58 und 60 nicht in der gleichen Ebene sind. Der Verriegelungsmechanismus 52 befindet sich zwischen den Flächen 58 und 60 und weist eine Bohrung, die sich quer durch den Körper erstreckt, einen Nockenriegel 53, die sich durch die Bohrung erstreckt, und einen Griff 51 auf, der mit einem Ende des Riegels 53 verbunden ist und die sich seitlich vom Körper erstreckt. Das mediale Ende des Nockenriegels 53 weist einen kleinen Nocken 55 auf, die sich quer zum Nockenriegel erstreckt. Ein Abschnitt des Nockenriegels 53 ist ausgespart, um eine Aussparung 57 am Nocken 55 zu bilden. Ein eiförmiger Vorsprung 62 erstreckt sich in einer distalen Richtung von der hinteren distalen Fläche 60, und ein halbkreisförmiger Vorsprung 63 erstreckt sich in einer distalen Richtung von der vorderen distalen Fläche 58, wie in den Zeichnungen dargestellt. Wie bereits erwähnt und wie in den Zeichnungen dargestellt, weist die Femoralbasis 50 mehrere Öffnungen 54 auf. Drei Öffnungen 54 sind vorn positioniert, und drei sind hinten an dem Körper 56 positioniert. Wie am besten in 11 und 12 dargestellt, sind die vorderen Öffnungen 54 angewinkelt, so daß eine Schraube, die durch sie reicht, im Knochen proximal und nach hinten gerichtet ist. Die hinteren Öffnungen 54 sind angewinkelt, so daß eine Schraube, die durch sie reicht, im Knochen proximal und nach vorn gerichtet ist. Wenn Schrauben durch mindestens eine vordere Öffnung und mindestens eine hintere Öffnung an dem Körper 56 eingeführt werden, konvergieren daher die Schrauben zueinander, um dadurch die Femoralbasis 50 mit dem Knochen fest zu verriegeln. Vorzugsweise sollte der Durchmesser des Schafts der Schraube, der durch die Körperöffnung reicht, genau mit dem Durchmesser der Öffnungen 54 übereinstimmen, um zu der herzustellenden mechanischen Verriegelung beizutragen.

Die Bedienung des Verriegelungsmechanismus 52 ist in 13 dargestellt. Wie erwähnt, weist der Mechanismus 53 eine Aussparung 57 und einen Nocken 52 auf, die am Nockenriegel 53 ausgebildet sind, der relativ zum Körper 56 drehbar ist. Das Verbinden und Trennen der Basis 50 mittels des Verriegelungsmechanismus 52 erfolgt auf die gleiche Weise, ganz gleich, ob die Basis mit einer AP-Ausrichtführung 30 oder einer Fräsführung 80 verbunden ist, und wird daher nur in bezug auf die AP-Führung 30 beschrieben. Um eine Basis 50 mit der AP-Führung 30 zu verbinden, werden die Vorsprünge 62, 63 ausgerichtet und in die eiförmigen Öffnungen 42 eines Paares von Ansätzen 40 eingesetzt. Damit die Basis 50 vollständig an den Ansätzen 40 anliegen kann, wird der Nockenriegel 53 in einer Richtung weg von der AP-Führung 30 geschoben. Um die Basis mit der Führung zu verriegeln, wird der Nockenriegel 53 unter Verwendung des Griffs 51 gedreht, bis die Aussparung 57 der AP-Führung 30 zugewandt ist. Der Riegel 54 wird in Richtung der AP-Führung 30 verschoben, bis der Nocken 55 in allgemeiner Ausrichtung mit der Öffnung 47 der AP-Führung 30 ist. Der Riegel 53 wird dann gedreht, so daß der Nocken 55 in die Öffnung 47 eindringt und die geneigte Wand 48 berührt. Durch Weiterdrehen wird der Nocken 55 an die geneigte Wand 48 drückt, um dabei die Basis 50 auf die AP-Führung 30 zu spannen. Um die Basis 50 von der Führung zu lösen, wird der Nockenriegel 53 so gedreht, daß der Nocken 55 sich von der geneigten Wand 48 weg bewegt.

Eine alternative Ausführungsform des Verriegelungsmechanismus ist in 14 dargestellt. In der alternativen Ausführungsform weist der Verriegelungsmechanismus 52' eine Schraube 64 auf, die durch Gewindeeingriff von der Basis 50 aufgenommen wird und an einem Ende eine glatte kegelförmige Spitze 65 und am anderen Ende einen Knopf 66 aufweist. Die Führung 30' weist eine Öffnung 47' auf, die eine geneigte Wand 48' aufweist. Um die Führung 30' mit der Basis 50' zu verriegeln, wird bei Verwendung die Schraube 64 gedreht, bis ihre kegelförmige Spitze 65 die geneigte Wand 48' berührt, um die Führung 30' zwischen die Spitze 65 und die Basis 50' einzuspannen.

Eine Fräsvorrichtung 150 zur Verwendung mit der Femurfräsführung 80 ist in 18 bis 20 in Verbindung mit einem Abschnitt der Führung 80 dargestellt. Die Fräsvorrichtung 150 weist einen Antrieb, ein im allgemeinen zylindrisches Gehäuse 154 auf und ist mit einer externen Energiequelle (nicht dargestellt) durch ein Kabel 156 verbunden. Wie in der Industrie bekannt, könnte die externe Energiequelle ein Druckgas oder eine elektrische Energiequelle sein. Das Ende des Gehäuses endet in einem spulenförmigen Nasenabschnitt 158, wie in 22 deutlicher dargestellt. Die Spulenform des Nasenabschnitts 158 bildet einen vorbestimmten Abstand 160 zwischen der Platte 162 und dem Ende 164 des Gehäuses, die durch eine röhrenförmige Welle 166 miteinander verbunden sind. Ein Schneidkopf 168 mit einem Schaft 170 ist an der Fräsvorrichtung 150 unter Verwendung einer bekannten Spannvorrichtung angebracht, die den Schneidkopf in der Vorrichtung 150 fest einspannt. Die Fräsvorrichtung 150 dreht den Schneidkopf 168 bei Verwendung. Der Schneidkopf 168 kann auch als Stirnschneidkopf bezeichnet werden und hat eine Stirnfläche, die im wesentlichen senkrecht zum Schneidkopfschaft ist. Eine Hülse 172 wird vom Gehäuse 154 getragen und ist entlang des Gehäuses zwischen. einer verlängerten Position, wie in 18 dargestellt, und einer zurückgezogenen Position, wie in 20 dargestellt, in Längsrichtung verschiebbar. Die Hülse 172 ist im allgemeinen zylindrisch und so geformt, daß sie mit der Außenfläche des Gehäuses 154 in Reibeingriff treten kann. Eine ringförmige Rippe 174 ist an einem Ende zum Einsetzen in eine ringförmigen Rille 152 am Gehäuse 154 ausgebildet, wie in 18 dargestellt. Rippe 174 und Rille 152 bilden gemeinsam eine Arretierung, um die Hülse in der ausgezogenen Position gemäß 18 in Reibeingriff zu halten. Wenn die Hülse zurückgezogen wird, gibt das Ende nahe der Rippe 174 geringfügig nach, wie dargestellt; daher können ein oder mehrere Schlitze in der Hülse ausgebildet sein, um zu verhindern, daß sie bricht, wenn sie in der zurückgezogenen Position ist. Ein Paar Schultern 176 erstrecken sich vom zylindrischen Abschnitt der Hülse 172 an einem Ende nach außen, und jede weist einen Vorsprung 178 auf, der sich parallel zur Längsachse der Hülse erstreckt.

Bei Verwendung erfüllt die Hülse 172 zwei Funktionen. An erster Stelle steht die Sicherheit. Bevor die Fräsvorrichtung auf die Führung 80 gesetzt wird, werden der Chirurg und weiteres Operationssaalpersonal vor den scharfen Kanten des Schneidkopfs durch die Hülse 172 in ihrer verlängerten Position geschützt. Die Hülse 172 dient auch dazu, die Fräsvorrichtung 150 und den Schneidkopf 168 für einen Tauchschnitt in die Oberfläche des Knochens auszurichten. Wie bereits in der Beschreibung der Fräsführung 80 erwähnt, weisen die Schlitze 90, 96, 102 und 108 der Führung jeweils bogenförmige Abschnitte 92, 98, 104 bzw. 112 auf. Diese bogenförmigen Abschnitte oder Unterbrechungen in den Schlitzen ermöglichen es, daß die Fräsvorrichtung und der Schneidkopf senkrecht zu ihren jeweiligen Wänden eingeführt werden. Die Hülse 172 ermöglicht eine entsprechende Ausrichtung zwischen den bogenförmigen Teilen und dem Schneidkopf, so daß, wenn sich der Schneidkopf um seinen Schaft dreht und in Fräseingriff mit dem Knochen abgesenkt wird, der Schneidkopf die Führung nicht berührt. Diese Ausrichtung erfolgt durch Positionierung der Vorsprünge 178 in den verschiedenen Durchgangsbohrungen, die nahe der bogenförmigen Abschnitte der Schlitze ausgebildet sind. Beispielsweise mit Bezug auf 18 sind die Vorsprünge 178 in den Durchgangsbohrungen 100 positioniert, so daß der Schneidkopf 168 mit den bogenförmigen Unterbrechungen 98 des Schlitzes 96 ausgerichtet ist. Nach entsprechender Ausrichtung aktiviert der Chirurg die Fräsvorrichtung 150, um den Schneidkopf 168 rotieren zu lassen, und drückt dann die Fräsvorrichtung sanft in Richtung des Pfeils 151. Durch Drücken der Fräsvorrichtung 150 in der Richtung des Pfeils 151 wird die Rippe 174 aus ihrem Schlitz in der Rille 152 herausgeschoben, wodurch der Schneidkopf in Fräseingriff mit dem Knochen abgesenkt werden kann, wie in 19 gezeigt. An dieser Stelle auch von Wichtigkeit ist, daß beachtet wird, daß der Nasenabschnitt 158 der Fräsvorrichtung mit der Führung 80 ausgerichtet ist, so daß die Wände, die den Schlitz bilden, zwischen der Platte 162 und dem Ende 164 eingefangen sind. Damit die Fräsvorrichtung und der Schneidkopf vom Chirurgen über die gesamte Länge des Schlitzes geführt werden können, wird die Hülse 172 vom Chirurgen in der Richtung der Pfeile 153 gezogen, um die Vorsprünge aus den Durchgangsbohrungen zu lösen, wie in 20 dargestellt. Mit der Hülse in der zurückgezogenen Position gemäß 20 kann der Chirurg die Fräsvorrichtung entlang des Schlitzes zum Fräsen der gesamten Fläche des Knochens führen. Wie bereits erwähnt, tritt der spulenförmige Nasenabschnitt 158 der Fräsvorrichtung mit den Schlitzen in Eingriff, um sicherzustellen, daß die Fräsvorrichtung und der Schneidkopf im wesentlichen senkrecht zu der bestimmten Wand der Fräsführung 80 gehalten werden. Das senkrechte Halten ist äußerst wichtig, um eine sehr flache gefräste Oberfläche bereitzustellen, die das Implantat aufnehmen soll. Eine perspektivische Ansicht des Nasenabschnitts 158 der Fräsvorrichtung ist in 22 gesondert dargestellt.

21 stellt eine Schutzfolie 180 dar, die während der Operation verwendet werden kann, um die Debrispartikel aufzunehmen, die durch das Fräsen des Knochens an der Eingriffsstelle entstehen. Die Folie 180 ist lichtdurchlässig, so daß die Sicht des Chirurgen auf den Fräsprozeß nicht behindert wird. Die Folie kann einen verschieden geformten äußeren Umfang haben und weist eine mittige Öffnung auf, um das Kabel 156 der Fräsvorrichtung 150 aufzunehmen. Vorzugsweise ist die Folie 180 sehr dünn und paßt sich leicht an ihre Umgebung an, um möglichst viel Knochendebris aufzufangen. Bei Verwendung sind die Hände des Chirurgen unter der Folie 18 positioniert und ergreifen die Fräsvorrichtung 150. Daher stellt die Folie 180 eine Barriere dar, die verhindern soll, daß Debris von der Eingriffsstelle entweicht, aber keine Behinderung für den Chirurgen während des chirurgischen Eingriffs bewirkt. Die Folie 180 wird auf der Fräsvorrichtung 150 positioniert, bevor das abnehmbare Kabel 156 mit dem Gehäuse 154 verbunden wird.

Je nach Typ des Femoralimplantats, das vom Femur aufzunehmen ist, muß der Chirurg möglicherweise eine Kerbe im distalen Ende des resezierten Knochens ausbilden. Normalerweise ist dies erforderlich, um Implantate anzupassen, die als Knie mit eingeschränkter Kondyle und posterior stabilisierte Knie bezeichnet werden. In diesen Fällen funktionieren im allgemeinen die hinteren und/oder vorderen Kreuzbänder des Knies nicht einwandfrei oder sind entfernt worden, wie vom Chirurgen entschieden. Das Implantat muß daher die Funktion der Bänder ersetzen. Dazu ist es üblich, daß das Femoralimplantat einen bestimmten Typ von Vorsprung aufweist, der sich von der Tibialplatte nach oben und in das Femur erstreckt. Um ein solches Implantat aufzunehmen, muß eine Kerbe im distalen Femur ausgebildet werden.

Eine Kerbfräsführung 180, die in 23 bis 28 dargestellt ist, wird mit dem erfindungsgemäßen Instrumentensatz bereitgestellt und weist Seiten 182, 184 auf, die so geformt sind, daß sie sich an die oberen Flächen der Basen 50 anpassen und Öffnungen 186 zum Aufnehmen der Vorsprünge 62, 63 der Basen haben. Ein Stab 188 erstreckt sich zwischen den vordersten Enden der Seiten 182, 184, und ein Stab 190 erstreckt sich zwischen den hintersten Enden der Seiten 182, 184, um die Seiten in einer beabstandeten Beziehung zu halten, wie dargestellt. Ein Führungskörper 192 wird von den Stäben 188, 190 getragen und ist auf den Stäben zwischen den Seiten 182, 184 verschiebbar. Der Führungskörper 192 weist ein Paar Ansätze 194 auf, die sich gegeneinander erstrecken. Die Ansätze 194 sind für einen Eingriff mit den kegelförmigen Spitzen 65 der Schraube 64 vorgesehen, wie sie von der Femoralbasis 50 getragen wird, die in 14 und 24 dargestellt ist. Der Körper 192 weist ferner einen im geschlossenen Ende befindlichen Schlitz 196 auf, der sich nach hinten erstreckt. Der Schlitz 196 ist konfiguriert, um den spulenförmigen Nasenabschnitt 158 der Fräsvorrichtung 150 auf die gleiche Weise aufzunehmen, wie in 18 bis 29 dargestellt. Eine Serie von Schlitzen 198 ist am hinteren Rand des Körpers 192 und am Stab 190 ausgebildet, wie in 26 dargestellt. Die Schlitze 198 sind konfiguriert, um ein Schwingsägeblatt (nicht dargestellt) zur Resektion der hinteren Kondylen 9 aufzunehmen (siehe 25). Bei Verwendung plaziert der Chirurg die Kerbfräsführung 180 auf den Basen 50 und verschiebt den Führungskörper 192 medial und lateral auf den Stäben 188, 190, bis ein gleicher Betrag des Femurs an jeder Seite des Führungskörpers 192 zu sehen ist (siehe 28). Dadurch kann der Chirurg die Kerbe an der gewünschten Stelle relativ zu anatomischen Merkmalen plazieren. Die Schrauben 64 werden dann gedreht, bis die kegelförmige Spitze 65 jeder Schraube einen Ansatz 194 berührt. Die Schrauben werden dann gegen die Ansätze angezogen. Jede Schraube 64 übt eine seitliche Kraft auf einen Ansatz 194 in Richtung der anderen Schraube 64 aus. Dadurch wird mit dem Anziehen jeder Schraube 64 der Führungskörper 192 gegen eine medial-lateralen Bewegung entlang der Stäbe 188, 190 gesichert. Nachdem der Führungskörper fest angeordnet ist, fräst der Chirurg eine Kerbe in das distale Ende des Femurs unter Verwendung der Fräsvorrichtung in 18 bis 20 auf die gleiche Weise, wie bereits beschrieben. Der spulenförmige Nasenabschnitt 158 der Fräsvorrichtung 150 wird von dem Schlitz 196 aufgenommen, um den Schneidkopf 168 in einer Anterior-posterior-Richtung zu führen. Wenn sich der Schneidkopf 168 dreht, wird ein Schlitz (nicht dargestellt) im distalen Ende des resezierten Femurs ausgebildet.

Während die Kerbfräsführung 180 noch angebracht ist, wie oben beschrieben, reseziert schließlich der Chirurg die hinteren Kondylen 3 unter Verwendung eines bekannten Schwingsägeblattes (nicht dargestellt). Das Blatt ist in ein ausgerichtetes Paar von quer ausgerichteten Schlitzen 198 aufgenommen. Wie dargestellt, sind mehrere Paare seitlich ausgerichteter Schlitze 198 vorgesehen, damit der Chirurg wählen kann, wie viel von den hinteren Gelenkköpfen bzw. Kondylen entfernt werden sollte.

Wenn die hinteren Kondylen entfernt worden sind, ist das Fräsen des distalen Femurs nunmehr beendet, und die Femoralbasen 50 können durch Lösen der kegelförmigen Knochenschrauben 70 entfernt werden. Normalerweise verwendet der Chirurg an dieser Stelle ein provisorisches Implantat, um zu prüfen, ob der gefräste Knochen mit dem Implantat zusammenpaßt, und das Kniegelenk wird nach dem entsprechenden anatomischen Sitz bewertet, wie vom Chirurgen festgelegt. Der Chirurg kann bestimmen, daß zusätzlicher Knochen vom Femur abgefräst werden muß, um ein optimales Ergebnis zu erhalten. Ein solches Nachfräsen erfordert, daß die Fräsinstrumente relativ zu den vorhandenen gefrästen Flächen ausgerichtet werden.

Wenn ein Nachfräsen durch den Chirurgen erforderlich ist, wird die Nachfräsausrichtführung 200 in 29 bis 31 auf die folgende Weise implementiert, um die Femoralbasen 50 in Ausrichtung mit dem Femur relativ zu den bisher gefrästen Flächen 6 und 8 neu anzubringen. Wie am besten in 29 und 30 dargestellt, weist die Nachfräsausrichtführung 200 eine Basis 202 mit einer geneigten vorderen Wand 204 auf, die eine stumpfe Ecke 206 an ihrer Verbindung mit der Basis 202 bildet. Wie dargestellt, stimmt die Ecke 206 genau mit dem Winkel überein, der durch die vordere abgeschrägte Fläche 6 und die distale Fläche 8 gebildet wird, die durch die anfänglichen Fräsvorgänge gebildet wurde, wie oben beschrieben. Dadurch ist eine genaue Ausrichtung zwischen dem Femur und der Ausrichtführung 200 möglich. Ein Vorsprung 208 erstreckt sich von der geneigten vorderen Wand 204, wie dargestellt. Ein Gehäuse 210 erstreckt sich einstückig von der Basis 202 und weist einen rechteckigen Schlitz 212 und mehrere Durchgangsbohrungen 214 auf, wie am besten in 29 zu sehen ist. Die Durchgangsbohrungen 214 erstrecken sich durch die Basis 202 und sind vorgesehen, um Befestigungsvorrichtungen, z. B. Schrauben oder Stifte (nicht dargestellt), aufzunehmen. Der Abstand zwischen der Wand 213 des Schlitzes 212 und der den Knochen berührenden Oberfläche 203 der Basis 202 ist ein bestimmter Abstand "h" (siehe 20) und bildet den Betrag des zusätzlichen Knochenmaterials, das während des Nachfräseingriffs zu entfernen ist. Wie man durch die Verringerung des Abstands h sehen kann, beispielsweise indem die Basis 202 dünner gemacht wird, wird der Betrag des abzutragenden Knochens erhöht. Umgekehrt wird durch Erhöhung der Dicke der Basis 202 und somit des Abstands h der Betrag des zu entfernenden Knochenmaterials reduziert. Die Ausrichtführung 200 ist am Femur zentriert, so daß der gleiche Betrag wie am Femur auf den medialen und lateralen Seiten der Führung sichtbar ist. Die Führung 200 kann an Ort und Stelle durch zwei oder mehr Stifte oder Schrauben (nicht dargestellt) fest angeordnet sein, die in Durchgangsbohrungen 214 aufgenommen sind.

Nachdem die Nachfräsführung ausgerichtet und am Femur angebracht ist, wie oben beschrieben, werden die Femoralbasen 50, wie sie verwendet und ausführlich bereits beschrieben worden sind, mit der AP-Ausrichtführung 30 erneut verbunden, die bereits in der Beschreibung ebenfalls ausführlich beschrieben worden ist. Die AP-Ausrichtführung 30 wird auf die Nachfräsführung 200 geschoben, wobei die Finger 39 in dem rechteckigen Schlitz 212 der Nachfräsführung aufgenommen werden. Wenn die AP-Ausrichtführung vollständig auf der Nachfräsführung angeordnet ist, wie in 31 dargestellt, fügt der Chirurg mehrere kegelförmige Knochenschrauben 70 ein, um die Femoralbasen 50 am Femur auf die bereits beschriebene Weise fest anzuordnen. Wenn die Basen fest angeordnet sind, werden die Verriegelungsmechanismen 52 getrennt, um die AP-Ausrichtführung und die Nachfräsführung zu lösen, die dann entfernt werden, wobei nur die Femoralbasen 50 zurückbleiben, die mit dem gefrästen Femur verbunden sind, wie in 32 dargestellt. Von diesem Punkt an wird das Nachfräsen des Femurs auf genau die gleiche Art und Weise durchgeführt, wie bereits beschrieben, unter Verwendung der Femurfräsführung 80 und der Kerbfräsführung 180, die bereits beschrieben sind. Da die Bezugspunkte für diese Fräsführungen die Basen 50 sind, die mit Bezug auf die gefrästen Flächen erneut durch die Nachfräsführung 200 verbunden wurden, wird der Betrag des während des Nachfräsens zu entfernenden Knochens durch die Nachfräsführung bestimmt, wie bereits erwähnt.

Als Alternative zum Fräsen des Knochens unter Verwendung der verschiedenen oben beschriebenen Fräsführungen bietet der erfindungsgemäße Instrumentensatz dem Chirurgen die Möglichkeit, eine Schneidführung mit den Femoralbasen zu verbinden, um den Knochen unter Verwendung einer standardmäßigen Schneidvorrichtung zu resezieren, z. B. eine kraftbetriebene Pendelsäge (nicht dargestellt). Die 'Fünf-in-einer'-Schneidführung 220 des erfindungsgemäßen Instrumentensatzes ist in 33 bis 37 dargestellt und weist einen Körper 222 mit einem geringfügigen Bogen auf, wie gezeigt. Ein Paar Ansätze 224 erstrecken sich von den medialen und lateralen Rändern des Körpers 222 und weisen Öffnungen zum Aufnehmen der Vorsprünge 62, 63 von den Femoralbasen 50 auf. Eine Vertiefung ist in den medialen und lateralen Seiten des Körpers 22 zum Aufnehmen der kegelförmigen Spitze 65 des alternativen Verriegelungsmechanismus 52' für die Basis 50 ausgebildet. Ein Schlitz 226 ist in dem Körper 222 geneigt ausgebildet, um ein Sägeblatt entlang des Weges zu führen, der durch eine gestrichelte Linie 227 dargestellt ist, zur Resektion der distalen Fläche des Femurs. Ein Schlitz 228 ist im Körper 222 geneigt ausgebildet, um ein Sägeblatt entlang des Weges zu führen, der durch eine gestrichelte Linie 229 dargestellt ist, zur Resektion der vorderen Kondyle. Ein Schlitz 230 ist in dem Körper 222 geneigt ausgebildet, um ein Sägeblatt entlang des Weges zu führen, der durch eine gestrichelte Linie 231 dargestellt ist, zur Ausbildung einer hinteren abgeschrägten Fläche. Ein Schlitz 232 ist in dem Körper 222 geneigt ausgebildet, um ein Sägeblatt entlang des Weges zu führen, der durch eine gestrichelte Linie 233 dargestellt ist, zur Ausbildung einer vorderen abgeschrägten Fläche. Schließlich sind ein Paar ausgerichtete Schlitze 234 in der Basis 222 vorgesehen zur Führung eines Sägeblattes entlang des Weges, der durch eine gestrichelte Linie 235 dargestellt ist, zur Resektion der hinteren Kondylen. Bei Verwendung richtet der Chirurg die Femoralbasen 50 auf die gleiche Weise ein, wie oben mit Bezug auf die erfindungsgemäßen Fräsführungen beschrieben. Anstatt die Femurfräsführung 80 mit den Basen zu verbinden, bringt der Chirurg die 'Fünf-in-einer'-Schneidführung 220 an den Basen an. Wenn die Schneidführung mit den Basen verbunden ist, führt der Chirurg ein Blatt durch jeden Schlitz, um alle Schlitze, die für die Anordnung der Knieprothese notwendig sind, herzustellen, ohne jemals die 'Fünf-in-einer'-Schneidführung zu bewegen, zu verschieben oder anderweitig neu auszurichten oder zu ändern. Durch Ausführung aller notwendigen Schnitte, ohne Führungen zu verändern, kann die relative Genauigkeit zwischen den Schnitten genauer kontrolliert werden, was zu einem besser passenden Implantat führt.

Wenn der Chirurg das Femur unter Verwendung der 'Fünf-in-einer'-Schneidführung reseziert hat, ist es typisch, daß ein provisorisches Implantat verwendet wird, um den Sitz des Totalimplantats zu bestimmen. Wenn der Chirurg bestimmt, daß zusätzliches Knochengewebe entfernt werden sollte, um den Sitz des Implantats zu optimieren, wird die Nachfräsführung 200 und die AP-Ausrichtführung 30 verwendet, um die Femoralbasen 50 auf die gleiche Weise neu einzurichten, wie oben beschrieben. Die Schneidführung 220 wird dann erneut an den Basen angebracht und das Femur wird nachgeschnitten.

Man beachte, daß die Erfindung nicht auf die oben genau beschriebenen Einzelheiten beschränkt ist, sondern innerhalb des Schutzbereichs der beigefügten Ansprüche modifiziert werden kann.


Anspruch[de]
  1. Fräsführung (80) zur Verbindung mit einem freigelegten Ende eines Knochens (2) zum Führen einer Fräsvorrichtung (150) entlang des Knochens, um Abschnitte des Knochens zur Aufnahme eines orthopädischen Implantats abzufräsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung im allgemeinen C-förmig ist und mehrere miteinander verbundene Wände (82, 84, 86, 88) aufweist, die am freigelegten Ende des Knochens positioniert werden, wobei jede der Wände einen Schlitz (90, 96, 102, 108) zum Aufnehmen einer Fräsvorrichtung aufweist, wobei die Wände der Führung mit einer Fräsvorrichtung zusammenwirken, um diskrete vordere (4), vordere abgeschrägte (6), distale (8) und hintere abgeschrägte (9) Flächen des Knochens zu fräsen, der ein Implantat aufnehmen soll.
Es folgen 17 Blatt Zeichnungen






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B Arbeitsverfahren; Transportieren
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H Elektrotechnik

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