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Holzfußboden, insbesondere Balkone sowie Terassen - Dokument DE102005029933A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005029933A1 16.03.2006
Titel Holzfußboden, insbesondere Balkone sowie Terassen
Anmelder Bernauer, Anton, 79244 Münstertal, DE
Erfinder Bernauer, Anton, 79244 Münstertal, DE
Vertreter Goy, W., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 79108 Freiburg
DE-Anmeldedatum 28.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005029933
Offenlegungstag 16.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.03.2006
IPC-Hauptklasse E04F 15/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04D 13/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   E01C 5/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Holzfußboden, insbesondere für Balkone sowie Terrassen, mit mehreren länglichen Holzbrettern 1, welche unter Bildung einer Bodenfläche parallel zueinander angeordnet sind. Um die Gefahr der Fäulnis der Holzbretter 1 zu vermindern, schlägt die Erfindung vor, daß im Bereich zwischen einander benachbarten Holzbrettern 1 jeweils ein längliches, im Querschnitt wannenförmiges Wasserablaufprofil 4 vorgesehen ist, wobei auf den beiden nach oben ragenden Profilkanten 5 des Wasserablaufprofils 4 die Unterseiten benachbarter Holzbretter 1 aufliegen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Holzfußboden, insbesondere für Balkone sowie Terrassen, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Der Fußboden von Balkonen sowie Terrassen kann neben anderen Möglichkeiten, wie beispielsweise Steinplatten, mit Holz ausgelegt sein. Dabei sind auf einem entsprechenden Betonuntergrund eine Mehrzahl von länglichen Holzbrettern parallel zueinander angeordnet. Die Gesamtheit dieser Holzprofile schafft dann eine Bodenfläche aus Holz.

Neben der Möglichkeit, die Holzbretter bündig aneinanderzulegen, können sich die Längsbereiche der Holzbretter durch eine entsprechende Profilierung etwas überlappen. Dies hat den Nachteil, daß sich darin Dreck festsetzen kann, welcher aufgrund der Feuchtigkeit durch Beregnung langfristig zur Fäulnis führt. Außerdem tropft Wasser hindurch, da die Fugen zwischen den Holzbrettern immer eine gewisse Wasserdurchlässigkeit besitzen und eine absolute Abdichtung technisch nur sehr aufwendig wäre.

Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Holzfußboden, insbesondere für Balkone sowie Terrassen, der eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei weichem insbesondere die Gefahr der Fäulnis der Holzbretter vermindert ist.

Die technische Lösung ist gekennzeichnet durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1.

Dadurch ist ein verbesserter Holzfußboden, insbesondere für Balkone sowie Terrassen, geschaffen, wobei insbesondere die Gefahr der Fäulnis der Holzbretter deutlich vermindert ist. Bevorzugt wird der Holzfußboden für Balkone eingesetzt, welche in einer sogenannten Ständerbauweise mit einer Holz- oder Metallkonstruktion ausgeführt sind. Die Grundidee des erfindungsgemäßen Holzfußbodens besteht darin, daß die Holzbretter mit ihren Längskanten auf Wasserablaufprofilen aufliegen, welche im Querschnitt wannenförmig sind und dadurch über die Länge gesehen eine Art Rinne definieren. Das Regenwasser, welches nur durch den Zwischenabstand zwischen zwei benachbarten Holzbrettern nach unten fließen kann, wird dann automatisch von den Wasserablaufprofilen aufgefangen und über diese abgeleitet. Die Befestigung der Holzbretter auf dem Betonuntergrund kann insbesondere durch Schrauben erfolgen. Somit ist insgesamt eine spezielle Verbindung der Holzbretter derart geschaffen, daß der Holzfußboden dicht ist. Denn das Wasser wird über die Wasserablaufprofile abgeführt. Diese weisen vorzugsweise ein entsprechendes Gefälle auf. Da somit das Wasser optimal abgeleitet wird, besteht nicht die Gefahr, daß die Holzbretter im Laufe der Zeit faulen. Dabei ist der Einsatz von verschiedenen Hölzern möglich. Die Dimensionen und Oberflächen sind beliebig. Bei den Wasserablaufprofilen handelt es sich vorzugsweise um Aluminiumprofile. Grundsätzlich ist aber auch die Verwendung von Kunststoffprofilen denkbar.

Vorzugsweise handelt es sich bei dem Wasserablaufprofil gemäß der Weiterbildung in Anspruch 2 um ein Profil mit einem im wesentlichen U-förmigen Querschnitt. Die Schenkel des U-Profils ragen dabei nach oben und definieren dadurch die Ablaufrinne.

Vorzugsweise ist zwischen den einander benachbarten Holzbrettern gemäß der Weiterbildung in Anspruch 3 ein derart großer Zwischenabstand vorgesehen, daß das Regenwasser problemlos in die Wasserablaufprofile nach unten fließen kann.

Eine bevorzugte Weiterbildung schlägt Anspruch 4 vor. Die nach unten offenen Nuten der Holzbretter dienen der Aufnahme der nach oben ragenden Profilkanten der Wasserablaufprofile. Durch die Verwendung derartiger Nuten erhalten die Holzbretter den notwendigen Halt auf den Wasserablaufprofilen. Außerdem wird die Montage dadurch vereinfacht, indem die Holzbretter mit ihren Nuten einfach auf die Wasserablaufprofile aufgesetzt werden.

Eine Weiterbildung hiervon schlägt gemäß Anspruch 5 vor, daß die eine Nut des dem Wasserablaufprofil zugeordneten Nutpaares benachbarter Holzbretter eine größere Breite besitzt als die Stärke der zugeordneten Profilkante. Vorzugsweise entspricht die Breite der anderen Nut dann in etwa der Stärke der Profilkante. Durch diese technische Maßnahme kann das Holzbrett seitlich "arbeiten", ohne daß es zu Spannungskräften kommt, was zu Deformationen führen könnte.

Eine weitere bevorzugte Weiterbildung schlägt gemäß Anspruch 6 vor, daß die Längsränder der Holzbretter nach unten gerichtete Tropfleisten aufweisen. Dies hat den Vorteil, daß das Wasser von den Holzbrettern in die Wasserablaufprofile tropft, ohne daß die Gefahr besteht, daß das Wasser seitlich an der Unterseite der Holzbretter entlangkriecht, was insgesamt zu Undichtigkeiten führen könnte.

Die Weiterbildung gemäß Anspruch 7 hat den Vorteil, daß die Entspannungsschlitze Aufwölbungen bei den Holzbrettern verhindern.

Schließlich schlägt die Weiterbildung gemäß Anspruch 8 vor, daß der Holzfußboden ein Gefälle aufweist. Dieses Gefälle beträgt mindestens 1 %, so daß das Wasser problemlos abfließen kann.

Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Holzfußbodens, insbesondere für Balkone sowie Terrassen, wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. Diese Zeichnung zeigt in einer schematischen, perspektivischen Stirnansicht einen Ausschnitt aus dem Holzfußboden.

Vom Grundaufbau her besteht der Holzfußboden aus einer Mehrzahl von länglichen Holzbrettern 1, welche Seite an Seite unter Belassung eines Zwischenabstandes aneinandergefügt sind. Diese Holzbretter 1 weisen unterseitig im Randbereich jeweils eine Nut 2,2' auf, wobei die eine Nut 2 des Holzbretts 1 relativ schmal ist und wobei die andere Nut 2' des Holzbretts 1 relativ breit ist. Schließlich weisen die Holzbretter längs der Längsseiten jeweils nach unten gerichtete Tropfleisten 3 auf. Bei dem Holzbrett 1 mit seinen Nuten 2,2' sowie den Tropfleisten 3 handelt es sich um ein einstöckiges Holzteil, in weichem die Nuten 2,2' sowie die Tropfleisten 3 entsprechend herausgearbeitet sind.

Zwischen zwei Holzbrettern 1 ist jeweils ein Wasserablaufprofil 4 vorgesehen. Es handelt sich dabei um ein U-förmiges Aluminiumprofil mit nach oben gerichteten, schenkelartigen Profilkanten 5. Dieses Wasserablaufprofil 4 definiert dabei eine Art Rinne. Im Montagezustand ist auf die eine Profilkante 5 die eine Nut 2 des Holzbretts 1 aufgesteckt. Da hier die Stärke der Profilkante in etwa der Breite der Nut 2 entspricht, hat dort das Holzbrett keinerlei Spiel. Die andere Nut 2' des Holzbretts 1 hingegen ist deutlich breiter als die Stärke der Profilkante 5, so daß hier ein seitliches Spiel vorhanden ist.

Die Funktionsweise ist wie folgt:

Die Holzbretter 1 des Holzfußbodens bilden zusammen mit den Wasserablaufprofilen 4 ein wasserundurchlässiges System. Denn auf den Holzbrettern 1 befindliches Wasser fließt durch den Zwischenraum zwischen zwei benachbarten Holzbrettern 1 hindurch nach unten und gelangt in das Wasserablaufprofil 4, von wo es in die Regenkanalisation abgeleitet werden kann. Dabei tropft das Wasser von den Tropfleisten 3 der Holzbretter 1 herab, so daß nicht die Gefahr besteht, daß Wasser unterseitig zwischen dem Holzbrett 1 und dem Wasserablaufprofil 4 kriecht.

1Holzbrett 2, 2'Nut 3Tropfleiste 4Wasserablaufprofil 5Profilkante

Anspruch[de]
  1. Holzfußboden, insbesondere für Balkone sowie Terrassen, mit mehreren länglichen Holzbrettern (1), welche unter Bildung einer Bodenfläche parallel zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen einander benachbarten Holzbrettern (1) jeweils ein längliches, im Querschnitt wannenförmiges Wasserablaufprofil (4) vorgesehen ist, wobei auf den beiden nach oben ragenden Profilkanten (5) des Wasserablaufprofils (4) die Unterseiten benachbarter Holzbretter (1) aufliegen.
  2. Holzfußboden nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserablaufprofil (4) einen im wesentlichen U-förmigen Querschitt aufweist.
  3. Holzfußboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einander benachbarten Holzbrettern (1) ein Zwischenabstand vorgesehen ist.
  4. Holzfußboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzbretter (1) nach unten hin offene Nuten (2,2') aufweisen, mit denen sie auf den Profilkanten (5) der Wasserablaufprofile (4) aufliegen.
  5. Holzfußboden nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß die eine Nut (2') des Nutpaares (2,2') eine größere Breite besitzt als die Stärke der zugeordneten Profilkante (1) des Wasserablaufprofils (4).
  6. Holzfußboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsränder der Holzbretter (1) nach unten gerichtete Tropfleisten (3) aufweisen.
  7. Holzfußboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzbretter (1) unterseitig längliche Entspannungsschlitze aufweisen.
  8. Holzfußboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Holzfußboden ein Gefälle aufweist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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