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Dokumentenidentifikation DE19931896B4 16.03.2006
Titel Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
Anmelder Ricoh Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Miyauchi, Shinobu, Namazu, Shizuoka, JP;
Kutsuma, Takahide, Shizuoka, JP
Vertreter Barz, P., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 80803 München
DE-Anmeldedatum 08.07.1999
DE-Aktenzeichen 19931896
Offenlegungstag 13.01.2000
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.03.2006
IPC-Hauptklasse B41M 5/30(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial und insbesondere ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, bei dem die darauf mit einem Thermodruckkopf erzeugte Bildinformation selbst dann gelesen werden kann, wenn das Aufzeichnungsmaterial mit dem Bild unbeabsichtigt durch eine Wärmequelle erwärmt wird.

Wegen der Vielfältigkeit von Information und Bedürfnissen sind in jüngerer Zeit verschiedene Informationsaufzeichnungsmaterialien für kommerzielle Anwendungen auf dem Gebiet der Informationsaufzeichnung untersucht und entwickelt worden. Unter diesen Umständen werden Aufzeichnungsmaterialien nicht nur zur Informationsaufzeichnung und -übertragung verwendet, sondern auch für Scheine wie Lotterielose. Für Lotterielose zu verwendende Aufzeichnungsmaterialien müssen eine hohe Zuverlässigkeit aufweisen. Daher werden Bildinformationen für Lotterielose typischerweise aufgedruckt. Wenn es notwendig ist, auf Verlangen zusätzliche neue Bildinformation auf ein Lotterielos zu schreiben, werden die Bilder durch ein Verfahren wie dem Matrixdruck, dem Laserdruck und der thermischen Übertragungsaufzeichnung aufgezeichnet, da die durch diese Druckverfahren aufgezeichneten Bilder eine hohe Zuverlässigkeit aufweisen und die Bilder nicht ohne weiteres gelöscht werden können.

Diese Druckverfahren besitzen jedoch folgende Nachteile:

  • (1) da diese Druckverfahren komplizierte Drucktechniken und -abläufe aufweisen, müssen große Druckvorrichtungen verwendet werden;
  • (2) neben dem Aufzeichnungsmaterial sind ein oder mehrere Versorgungsmaterialien, wie Bänder und Toner, erforderlich, was zu hohen laufenden Kosten führt; und
  • (3) der Austausch der Versorgungsmaterialien, wie Bänder und Toner, ist aufwendig.

Daher bereitet es Personen große Unannehmlichkeiten, wenn sie Scheine bearbeiten, auf die nach einem dieser Verfahren Bilder aufgezeichnet werden.

Wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien, die als Aufzeichnungsmaterialien für Computer, Registrierkassen, Rechenmaschinen, Facsimilegeräte, Kartenverkaufsgeräte, Meßinstrumente, Kopiergeräte und Etikettendrucker verwendet worden sind, weisen folgende Vorteile auf:

  • (1) Bilder können ohne weiteres durch ein einfaches Verfahren wie die bildmäßige Erwärmung des Aufzeichnungsmaterials aufgezeichnet werden;
  • (2) eine Druckvorrichtung mit kleinen Abmessungen kann verwendet werden; und
  • (3) die Aufzeichnungsmaterialien sind preisgünstig und einfach zu handhaben.

Daher ist durch Verwendung von thermischen Aufzeichnungsmaterialien eine Verbesserung bezüglich der vorstehend aufgeführten Nachteile der Verfahren wie Matrixdruck, Laserdruck und thermische Übertragungsaufzeichnung möglich.

Thermische Aufzeichnungsmaterialien weisen allerdings den Nachteil auf, daß Bilder unlesbar werden, wenn die auf einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial erzeugten Bilder unbeabsichtigt mit einer Wärmequelle in Kontakt kommen. Dies ist so, weil der nicht gefärbte Bereich des Aufzeichnungsmaterials, der die Bilder umgibt, in einen gefärbten Zustand übergeht, der im wesentlichen die gleiche Farbe und Bilddichte wie die Bilder aufweist, wenn mit einer Wärmequelle erwärmt wird. Dieses Problem tritt auch dann auf, wenn eine Wärmequelle sich sehr nahe bei dem Bild befindet, anstatt mit dem Bild in Kontakt zu kommen.

Bei dem Versuch, die Zuverlässigkeit von auf wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien erzeugten Bildern zu verbessern, sind verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden, es gibt aber kein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das Bilder erzeugen kann, die lesbar sind, wenn die Bilder auf eine relativ hohe Temperatur erwärmt werden. Im einzelnen sind bei diesen Verfahren wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien vorgeschlagen worden, die eine solche Wärmebeständigkeit aufweisen, daß darauf erzeugte Bilder gelesen werden können, wenn die die Bilder aufweisenden Aufzeichnungsmaterialien an Orten mit hoher Temperatur, wie z.B. Lagerhäusern oder Kraftfahrzeugen im Sommer, gelagert werden. Die Temperatur in Lagerhäusern und Kraftfahrzeugen beträgt im Sommer 60–90°C. Es besteht aber die Möglichkeit, daß Scheine, wie Lotterielose, verglichen mit dem vorstehend aufgeführten Fall, unbeabsichtigt auf eine relativ hohe Temperatur von 100 bis 150°C erwärmt werden, beispielsweise indem sie unbeabsichtigt gebügelt werden oder mit kochendem Wasser in Kontakt kommen. Es gibt kein für diese Anwendung geeignetes wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, da angenommen wird, daß es schwierig ist, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien im Hinblick auf eine derart hohe Wärmebeständigkeit zu verbessern.

Wegen der vorstehend aufgeführten Vorteile werden in einigen Ländern außer Japan in der Praxis häufig wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien für Lotterielose verwendet. Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, die in diesen Ländern in der Praxis für Lotterielose verwendet werden, weisen eine geringe Wärmebeständigkeit auf, so daß sich die Aufzeichnungsmaterialien schwarz färben und demzufolge die vorher aufgezeichneten Bilder unlesbar werden, wenn die Aufzeichnungsmaterialien auf eine Temperatur von 100 bis 150°C erwärmt werden. Wenn eine Person in diesen Ländern ein Lotterielos, das gewonnen hat, einlösen möchte, dessen Farben unbeabsichtigt erwärmt wurden, wird die Einlösung mit der Begründung verweigert, daß sie das Los nicht sorgfältig aufbewahrt hat. In Japan wird in einem solchen Fall das Los eingelöst, sofern festgestellt worden ist, daß das Los gewonnen hat. Jedoch werden in Japan wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien wegen des vorstehend aufgeführten Nachteils in der Praxis nicht für Lotterielose verwendet, obwohl die Aufzeichnungsmaterialien die vielen vorstehend aufgeführten Vorteile aufweisen.

Aus diesen Gründen besteht Bedarf an einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial mit so guter Wärmebeständigkeit, daß darauf erzeugte Bilder selbst dann gelesen werden können, wenn es unbeabsichtigt auf eine Temperatur von 100 bis 150°C erwärmt wird.

US-A-5703006 beschreibt ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht, die einen Leukofarbstoff mit einem Schmelzpunkt von mindestens 200°C und einen Farbentwickler mit einem Schmelzpunkt von mindestens 180°C enthält.

In EP-A-552065 wird die Verwendung von Siliciumdioxid-Füllstoffen für den Einsatz in wärmeempfindlichen Aufzeichnungspapieren beschrieben. Die Füllstoffe können eine Ölabsorption von 100–200 ml/100 g aufweisen.

Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials mit so guter Wärmebeständigkeit, daß darauf erzeugte Bilder selbst dann gelesen werden können, wenn die Bilder unbeabsichtigt mit einer Wärmequelle erwärmt werden. Ein weiteres Ziel ist die Bereitstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, das für Scheine wie Lotterielose geeignet ist.

Gegenstand der Erfindung ist ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das eine Farbbildungsschicht umfaßt, die sich auf einem Träger befindet und die einen Leukofarbstoff und einen Farbentwickler, der die Farbentwicklung des Leukofarbstoffes bei Wärmeeinwirkung ermöglicht und einen Schmelzpunkt von nicht unter 180°C aufweist und ein Pigment mit einer Ölabsorption von 130 ml/100 g bis 200 ml/100 g enthält, wobei das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial sich thermisch so verhält, daß die Farbbildungsschicht in einen gefärbten Zustand mit einer Bilddichte (1) übergeht, die nicht kleiner als 1,20 ist, wenn die Farbbildungsschicht mit einem Thermodruckkopf unter Anwendung einer Aufzeichnungsenergie von 0,45 mJ/Punkt erwärmt wird, und daß die Farbbildungsschicht in einen gefärbten Zustand mit einer Bilddichte (2) übergeht, die um mindestens 0,1 kleiner ist als die Bilddichte (1), wenn die Farbbildungsschicht erwärmt wird, indem sie 1 Sekunde mit einem auf eine Temperatur von 150°C erwärmten Block unter Anwendung eines Druckes von 2 kg/cm2 in Kontakt gebracht wird.

Die Bilddichte (1) ist bevorzugt nicht kleiner als 1,35.

Ferner verhält sich das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial bevorzugt thermisch so, daß die Farbbildungsschicht in einen gefärbten Zustand mit einer Bilddichte (3) übergeht, die nicht kleiner als 1,00 ist, wenn die Farbbildungsschicht erwärmt wird, indem sie 1 Sekunde mit einem auf eine Temperatur von 140°C erwärmten Block unter Anwendung eines Druckes von 2 kg/cm2 in Kontakt gebracht wird.

Ferner weist das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial bevorzugt eine Zwischenschicht auf, die sich zwischen dem Träger und der Farbbildungsschicht befindet und einen hohlen organischen Füllstoff mit einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 1 bis 10 &mgr;m und einem Hohlraumanteil von 60 bis 98% enthält.

Diese und andere Gegenstände, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in Anbetracht der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Berücksichtigung der beigefügten Figur deutlich.

1 ist eine graphische Darstellung, die die thermischen Eigenschaften von Ausführungsformen des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung und von wärmeempfindlichen Vergleichs-Aufzeichnungsmaterialien erläutert.

Die vorliegende Erfindung stellt ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial bereit, das eine Farbbildungsschicht umfaßt, die sich auf einem Träger befindet und die einen Leukofarbstoff und einen Farbentwickler, der die Farbbildung des Leukofarbstoffes bei Wärmeeinwirkung ermöglicht, enthält, wobei sich das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial thermisch so verhält, daß die Farbbildungsschicht in einen gefärbten Zustand mit einer Bilddichte (1) übergeht, die nicht kleiner als 1,20 ist, wenn die Farbbildungsschicht mit einem Thermodruckkopf unter Anwendung einer Aufzeichnungsenergie von 0,45 mJ/Punkt erwärmt wird, und daß die Farbbildungsschicht in einen gefärbten Zustand mit einer Bilddichte (2) übergeht, die um mindestens 0,1 kleiner ist als die Bilddichte (1), wenn die Farbbildungsschicht erwärmt wird, indem sie 1 Sekunde mit einem auf eine Temperatur von 150°C erwärmten Block unter Anwendung eines Druckes von 2 kg/cm2 in Kontakt gebracht wird.

Die Bilddichte (2), die erhalten wird, wenn die Farbbildungsschicht erwärmt wird, indem sie 1 Sekunde mit einem auf eine Temperatur von 150°C erwärmten Block unter Anwendung eines Druckes von 2 kg/cm2 in Kontakt gebracht wird, entspricht annähernd einer Bilddichte, die erhalten wird, wenn das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial unbeabsichtigt mit einer Wärmequelle, wie einem Bügeleisen, in Kontakt kommt.

Um einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial ein derartiges thermisches Verhalten zu verleihen, weist der Leukofarbstoff vorzugsweise einen relativ hohen Schmelzpunkt nicht unter 180°C auf.

In diesem Fall besitzt das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial im allgemeinen eine relativ niedrige dynamische Wärmeempfindlichkeit. D.h., das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial erzeugt ein Bild mit einer relativ niedrigen Bilddichte, wenn das Aufzeichnungsmaterial mit einem Thermodruckkopf, dessen Aufzeichnungswärmeenergie für übliche wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien geeignet ist, bildmäßig erwärmt wird. Zur Erzielung eines Bildes mit guter Bilddichte ist eine relativ hohe Druckenergie mit einem Thermodruckkopf auf das Aufzeichnungsmaterial anzuwenden und daher ist der Thermodruckkopf in der Regel überlastet. Es werden daher bevorzugt ein oder mehrere Farbstoffe und Farbentwickler mit einem Schmelzpunkt nicht über 180°C mit dem Leukofarbstoff und dem Farbentwickler, die einen Schmelzpunkt nicht unter 180°C aufweisen, gemischt.

Zusätzlich weist das Aufzeichnungsmaterial bevorzugt eine Zwischenschicht auf, die zwischen dem Träger und der Farbbildungsschicht gebildet wird und einen organischen hohlen Füllstoff mit einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 1 bis 10 &mgr;m und einem Hohlraumanteil von 60 bis 98% enthält, damit ihm Wärmeisoliereigenschaften und das Vermögen des sicheren Kontaktes der Thermodruckköpfe mit dem Aufzeichnungsmaterial verliehen werden.

Indem dem Aufzeichnungsmaterial eine derartige thermische Eigenschaft verliehen wird, daß ein Bild, das durch Erwärmen mit einem Thermodruckkopf mit einer Aufzeichnungsenergie von 0,45 mJ/Punkt aufgezeichnet wird, eine Bilddichte aufweist, die nicht kleiner als 1,35 ist, kann die Belastung des Thermodruckkopfes verringert werden.

Es ist bevorzugter, dem Aufzeichnungsmaterial ein derartiges thermisches Verhalten zu verleihen, daß die Bilddichte des Aufzeichnungsmaterials nicht kleiner als 1,0 ist, wenn die Farbbildungsschicht für 1 Sekunde mit einem auf eine Temperatur von 140°C erwärmten Block unter Anwendung eines Druckes von 2 kg/cm2 in Kontakt gebracht wird. Indem dem Aufzeichnungsmaterial ein derartiges thermisches Verhalten verliehen wird, kann die Belastung des Thermodruckkopfes ebenfalls verringert werden.

1 ist eine graphische Darstellung, die die statischen Farbbildungseigenschaften von mehreren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien aufzeigt. Im einzelnen zeigt 1 die Beziehung zwischen der Temperatur (°C, auf der horizontalen Achse aufgetragen) und der Bilddichte (aufgetragen auf der vertikalen Achse) eines Aufzeichnungsmaterials, das auf eine Temperatur erwärmt wird. In 1 sind die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Kurven a, b und c erfindungsgemäß und die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Kurven d, e und f Vergleichs-Aufzeichnungsmaterialien. Dies ist so, weil der Unterschied zwischen den Bilddichten bei 150°C und 200°C bei den Aufzeichnungsmaterialien der Kurven a, b und c größer als 0,1 ist und der Unterschied bei den Aufzeichnungsmaterialien der Kurven d, e und f kleiner als 0,1 ist. Hier entspricht die Bilddichte der mit einem Thermodruckkopf mit einer Aufzeichnungsenergie von 0,45 mJ/Punkt aufgezeichneten Bilder fast der Bilddichte des Aufzeichnungsmaterials, das erhalten wird, wenn das Aufzeichnungsmaterial auf eine Temperatur von 200°C oder mehr erwärmt wird.

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der vorliegenden Erfindung können durch geeignetes Kombinieren von einem oder mehreren farbgebenden Mitteln (Leukofarbstoff) und einem oder mehreren Farbentwicklern und Zugabe einer geeigneten Menge an einem oder mehreren geeigneten Additiven zu der Farbbildungsschicht hergestellt werden.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung weist einen Träger und eine Farbbildungsschicht auf und hat vorzugsweise eine Zwischenschicht, die zwischen dem Träger und der Farbbildungsschicht gebildet wird. Gegebenenfalls hat das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung eine Schutzschicht, die sich auf der Farbbildungsschicht befindet. Bei der vorliegenden Erfindung wird ein Pigment in eine oder mehrere Schichten eingebracht, um dem Aufzeichnungsmaterial eine ausgezeichnete Kombination von hoher dynamischer Wärmeempfindlichkeit und guter Wärmebeständigkeit zu verleihen. Pigmente, die für die Verwendung in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung geeignet sind, umfassen anorganische oder organische Pigmente mit einer Ölabsorption von 130 bis 200 ml/100 g, um ein Aufzeichnungsmaterial mit einer guten Verdeckungswirkung (concealing effect) und einer guten Wärmeempfindlichkeit herzustellen und um für diese Schichten eine Beschichtungsflüssigkeit mit guten Beschichtungseigenschaften herzustellen, die ein oder mehrere Pigmente enthält. Durch das Einbringen eines derartigen Pigmentes in die Farbbildungsschicht weist das sich ergebende Aufzeichnungsmaterial eine gute Verdeckungswirkung auf, und wenn das Aufzeichnungsmaterial mit einer Wärmequelle in Kontakt gebracht wird, werden die geschmolzenen und gefärbten Farbstoffe und Farbentwickler in dem Pigment absorbiert, wodurch die Bilddichte so gesteuert wird, daß sie relativ niedrig ist.

Wenn ein solches Pigment in der Farbbildungsschicht enthalten ist, liegt der bevorzugte Gehalt des Pigmentes bei 3 bis 6 Gewichtsteilen pro 1 Gewichtsteil des darin enthaltenen Leukofarbstoffes, um ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer guten Wärmeempfindlichkeit und einer guten Wärmebeständigkeit herzustellen.

Siliciumdioxid ist unter den anorganischen oder organischen Pigmenten zur Verwendung im erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterial besonders bevorzugt. Es können andere Pigmente in Verbindung mit Siliciumdioxid eingesetzt werden, um die Ölabsorption der zugegebenen Pigmente einzustellen. Neben Siliciumdioxid geeignete Pigmente für die Verwendung als Pigment schließen später genannte Hilfskomponenten wie anorganische oder organische Füllstoffe ein.

Geeignete Leukofarbstoffe zur Verwendung in der Farbbildungsschicht umfassen bekannte Leukofarbstoffe, die in den Farbbildungsschichten von herkömmlichen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien als farbgebendes Mittel verwendet werden, wie beispielsweise Triphenylmethan-Leukofarbstoffe, Fluoran-Leukofarbstoffe, Phenothiazin-Leukofarbstoffe, Auramin-Leukofarbstoffe, Spiropyran-Leukofarbstoffe und Indolinophthalid-Leukofarbstoffe.

Spezielle Beispiele für derartige Leukofarbstoffe umfassen:

3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)phthalid,

3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid (d.h. Kristallviolettlacton),

3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)-6-diethylaminophthalid,

3,3-Bis(p-diethylaminophenyl)-6-chlorphthalid,

3,3-Bis(p-dibutylaminophenyl)phthalid,

3-Cyclohexylamino-6-chlorfluoran,

3-Dimethylamino-5,7-dimethylfluoran,

3-N-Methyl-N-isobutyl-6-methyl-7-anilinofluoran,

3-N-Ethyl-N-isoamyl-6-methyl-7-anilinofluoran,

3-Diethylamino-7-chlorfluoran,

3-Diethylamino-7-methylfluoran,

3-Diethylamino-7,8-benzofluoran,

3-Diethylamino-6-methyl-7-chlorfluoran,

3-(N-p-Tolyl-N-ethylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran,

3-Pyrrolidino-6-methyl-7-anilinofluoran,

2-[N-(3'-Trifluormethylphenyl)amino]-6-diethylaminofluoran,

2-[3,6-Bis(diethylamino)-9-(o-chloranilino)xanthyl]benzoesäurelactam,

3-Diethylamino-6-methyl-7-(m-trichlormethylanilino)fluoran,

3-Diethylamino-7-(o-chloranilino)fluoran,

3-Dibutylamino-7-(o-chloranilino)fluoran,

3-N-Methyl-N-amylamino-6-methyl-7-anilinofluoran,

3-N-Methyl-N-cyclohexylamino-6-methyl-7-anilinofluoran,

3-Diethylamino-6-methyl-7-anilinofluoran,

3-Diethylamino-6-methyl-7-(2',4'-dimethylanilino)fluoran,

3-(N,N-Diethylamino)-5-methyl-7-(N,N-dibenzylamino)fluoran,

Benzoylleukomethylenblau,

6'-Chlor-8'-methoxybenzoindolinospiropyran,

6'-Brom-3'-methoxybenzoindolinospiropyran,

3-(2'-Hydroxy-4'-dimethylaminophenyl)-3-(2'-methoxy-5'-chlorphenyl)phthalid,

3-(2'-Hydroxy-4'-dimethylaminophenyl)-3-(2'-methoxy-5'-nitrophenyl)phthalid,

3-(2'-Hydroxy-4'-diethylaminophenyl)-3-(2'-methoxy-5'-methylphenyl)phthalid,

3-(2'-Methoxy-4'-dimethylaminophenyl)-3-(2'-hydroxy-4'-chlor-5'-methylphenyl)phthalid,

3-Morpholino-7-(N-propyltrifluormethylanilino)fluoran,

3-Pyrrolidino-7-trifluormethylanilinofluoran,

3-Diethylamino-5-chlor-7-(N-benzyltrifluormethylanilino)fluoran,

3-Pyrrolidino-7-(di-p-chlorphenyl)methylaminofluoran,

3-Diethylamino-5-chlor-7-(&agr;-phenylethylamino)fluoran,

3-(N-Ethyl-p-toluidino)-7-(&agr;-phenylethylamino)fluoran,

3-Diethylamino-7-(o-methoxycarbonylphenylamino)fluoran,

3-Diethylamino-5-methyl-7-(&agr;-phenylethylamino)fluoran,

3-Diethylamino-7-piperidinofluoran,

2-Chlor-3-(N-methyltoluidino)-7-(p-n-butylanilino)fluoran,

3-(N-Methyl-N-isopropylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran,

3-Dibutylamino-6-methyl-7-anilinofluoran,

3-Dipentylamino-6-methyl-7-anilinofluoran,

3,6-Bis(dimethylamino)fluorenspiro(9,3')-6'-dimethylaminophthalid,

3-(N-Benzyl-N-cyclohexylamino)-5,6-benzo-7-&agr;-naphthylamino-4'-bromfluoran,

3-Diethylamino-6-chlor-7-anilinofluoran,

3-N-Ethyl-N-(2-ethoxypropyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran,

3-N-Ethyl-N-tetrahydrofurfurylamino-6-methyl-7-anilinofluoran,

3-Diethylamino-6-methyl-7-mesidino-4',5'-benzofluoran,

3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-[1,1-bis(p-dimethylaminophenyl)ethylen-2-yl]phthalid,

3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-[1,1-bis(p-dimethylaminophenyl)ethylen-2-yl]-6-dimethylaminophthalid,

3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(1-p-dimethylaminophenyl-1-phenylethylen-2-yl)-phthalid,

3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(1-p-dimethylaminophenyl-1-p-chlorphenylethylen-2-yl)-6-dimethylaminophthalid,

3-(4'-Dimethylamino-2'-methoxy)-3-(1-p-dimethylaminophenyl-1-p-chlorphenyl-1,3-butadien-4-yl)benzophthalid,

3-(4'-Dimethylamino-2'-benzyloxy)-3-(1-p-dimethylaminophenyl-1-phenyl-1,3-butadien-4-yl)benzophthalid,

3-Dimethylamino-6-dimethylaminofluoren-9-spiro-3'-(6'-dimethylamino)phthalid,

3,3-Bis[2-(p-dimethylaminophenyl)-2-(p-methoxyphenyl)ethenyl]-4,5,6,7-tetrachlorphthalid,

3-Bis[1,1-bis(4-pyrrolidinophenyl)ethylen-2-yl]-5,6-dichlor-4,7-dibromphthalid,

Bis(p-dimethylaminostyryl)-1-naphthalinsulfonylmethan und Bis(p-dimethylaminostyryl)-1-p-tolylsulfonylmethan.

Diese Leukofarbstoffe können allein oder in Kombination eingesetzt werden.

Geeignete Farbentwickler zur Verwendung in der Farbbildungsschicht umfassen bekannte Elektronenakzeptoren, die mit den vorstehend aufgeführten Leukofarbstoffen durch Kontakt reagieren, wobei die Farbbildung induziert wird, wie beispielsweise Phenol-Verbindungen, Thiophenol-Verbindungen, Thioharnstoff-Derivate, organischen und ihre Metallsalze. Der Gehalt an Farbentwickler sollte so geregelt werden, daß die Bilddichte des Aufzeichnungsmaterials bei Erwärmen durch Inkontaktbringen mit einem auf eine Temperatur von 150°C erwärmten Block um 0,1 oder mehr kleiner ist als die maximale Bilddichte des Aufzeichnungsmaterials.

Spezielle Beispiele für derartige Farbentwickler umfassen:

4,4'-Isopropylidenbisphenol,

4,4'-Isopropylidenbis(o-methylphenol),

4,4'-sek-Butylidenbisphenol,

4,4'-Isopropylidenbis(2-tert-butylphenol),

4,4'-Cyclohexylidendiphenol,

4,4'-Isopropylidenbis(2-chlorphenol),

2,2'-Methylenbis(4-methyl-6-tert-butylphenol),

2,2'-Methylenbis(4-ethyl-6-tert-butylphenol),

4,4'-Butylidenbis(6-tert-butyl-2-methyl)phenol,

1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan,

1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan,

4,4'-Thiobis(6-tert-butyl-2-methyl)phenol,

4,4'-Diphenolsulfon,

4-Isopropoxy-4'-hydroxydiphenylsulfon,

4-Benzyloxy-4'-hydroxydiphenylsulfon,

4,4'-Diphenolsulfoxid,

Isopropyl-p-hydroxybenzoat,

Benzyl-p-hydroxybenzoat,

Benzylprotocatechuat,

Stearylgallat,

Laurylgallat,

Octylgallat,

1,7-Bis(4-hydroxyphenylthio)-3,5-dioxaheptan,

1,5-Bis(4-hydroxyphenylthio)-3-oxapentan,

1,3-Bis(4-hydroxyphenylthio)propan,

1,3-Bis(4-hydroxyphenylthio)-2-hydroxypropan,

N,N'-Diphenylthioharnstoff,

N,N'-Di(m-chlorphenyl)thioharnstoff,

Salicylanilid,

5-Chlorsalicylanilid,

2-Hydroxy-3-naphthoesäure,

2-Hydroxy-1-naphthoesäure,

1-Hydroxy-2-naphthoesäure,

Metallsalze der Hydroxynaphthoesäure wie Zink, Aluminium oder Calcium,

Bis(4-hydroxyphenyl)essigsäuremethylester,

Bis(4-hydroxyphenyl)essigsäurebenzylester,

1,3-Bis(4-hydroxycumyl)benzol,

1,4-Bis(4-hydroxycumyl)benzol,

2,4'-Diphenolsulfon,

3,3'-Diallyl-4,4'-diphenolsulfon,

&agr;,&agr;-Bis(4-hydroxyphenyl)-&agr;-methyltoluol,

Tetrabrombisphenol A, Tetrabrombisphenol S,

4,4'-Thiobis(2-methylphenol),

4,4'-Thiobis(2-chlorphenol) und

Antipyrin-Komplex von Zinkthiocyanat.

Die Farbbildungsschicht enthält bevorzugt ein Bindemittelharz zur sicheren Fixierung des farbgebenden Mittels und des Farbentwicklers auf einem Träger.

Spezielle Beispiele für ein derartiges Bindemittelharz, die aber nicht darauf beschränkt sind, umfassen:

Wasserlösliche Harze wie beispielsweise Polyvinylalkohol, Stärke und ihre Derivate, Cellulose-Derivate (z.B. Hydroxymethylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Carboxymethylcellullose, Methylcellulose und Ethylcellulose), Natriumsalz von Polyacrylsäure, Polyvinylpyrrolidon, Acrylamid-Acrylat-Copolymere, Acrylamid-Acrylat-Methacrylsäure-Copolymere, Alkalimetallsalze von Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymeren, Alkalimetallsalze von Isobutylen-Maleinsäureanhydrid-Copolymeren, Polyacrylamid, Natriumalginat, Gelatine und Casein; Emulsionen von Harzen wie beispielsweise Polyvinylacetat, Polyurethan, Polyacrylsäure, Polyacrylat, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymeren, Polybutylmethacrylat, Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren und Styrol-Butadien-Acryl-Copolymeren.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung kann ein wärmeschmelzbares Material enthalten, das als Mittel zur Verbesserung der Wärmeempfindlichkeit dient. Der Gehalt an wärmeschmelzbarem Material sollte so eingestellt sein, daß die Bilddichte des Aufzeichnungsmaterials um mindestens 0,1 kleiner ist als die maximale Bilddichte des Aufzeichnungsmaterials, wenn es erwärmt wird, indem es mit einem auf eine Temperatur von 150°C erwärmten Block in Kontakt gebracht wird.

Spezielle Beispiele des wärmeschmelzbaren Materials schließen die folgenden Verbindungen ein, sie sind aber nicht darauf beschränkt:

Fettsäuren wie beispielsweise Stearinsäure und Behensäure; Amide wie beispielsweise Stearinsäureamid und Palmitinsäureamid; Fettsäuremetallsalze wie beispielsweise Zinkstearat, Aluminiumstearat, Calciumstearat, Zinkpalmitat und Zinkbehenat; p-Benzylbiphenyl, m-Terphenyl, Triphenylmethan, Benzyl-p-benzyloxybenzoat, &bgr;-Benzyloxynaphthalin, Phenyl-&bgr;-naphthoat, Phenyl-1-hydroxy-2-naphthoat, Methyl-1-hydroxy-2-naphthoat, Diphenylcarbonat, Dibenzylterephthalat, Dimethylterephthalat, 1,4-Dimethoxynaphthalin, 1,4-Ethoxynaphthalin, 1,4-Dibenzyloxynaphthalin, 1,2-Diphenoxyethan, 1,2-Bis(3-methylphenoxy)ethan, 1,2-Bis(4-methylphenoxy)ethan, 1,4-Diphenoxy-2-buten, 1,2-Bis(4-methoxyphenylthio)ethan, Dibenzoylmethan, 1,4-Diphenylthiobutan, 1,4-Diphenylthio-2-buten, 1,3-Bis(2-vinyloxyethoxy)benzol, 1,4-Bis(2-vinyloxyethoxy)benzol, p-(2-Vinyloxyethoxy)biphenyl, p-Aryloxybiphenyl, p-Propargyloxybiphenyl, Dibenzoyloxymethan, Dibenzoyloxypropan, Dibenzyldisulfid, 1,1-Diphenylethanol, 1,1-Diphenylpropanol, p-Benzyloxybenzylalkohol, 1,3-Diphenoxy-2-propanol, N-Octadecylcarbamoyl-p-methoxycarbonylbenzol, N-Octadecylcarbamoylbenzol, 1,2-Bis(4-methoxyphenoxy)propan, 1,5-Bis(4-methoxyphenoxy)-3-oxapentan, Dibenzyloxalat, Bis(4-methylbenzyl)oxalat und Bis(4-chlorbenzyl)oxalat.

Die Farbbildungsschicht des Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung kann ferner Hilfsmittel wie Füllstoffe, Tenside, Gleitmittel und Mittel, die die Farbbildung der Aufzeichnungsschicht durch Anwendung von Druck verhindern, enthalten.

Geeignete Füllstoffe zur Verwendung in der Farbbildungsschicht schließen beispielsweise anorganische Füllstoffe, wie z.B. Calciumcarbonat, Siliciumdioxid, Zinkoxid, Titanoxid, Aluminiumhydroxid, Zinkhydroxid, Bariumsulfat, Ton, Kaolin, Talkum, Calciumcarbonat und Siliciumdioxid, die einer Oberflächenbehandlung unterzogen worden sind; und organische Füllstoffe, wie beispielsweise feine Pulver von Harzen, d.h. z.B. Harnstoff-Formaldehyd-Harzen, Styrol-Methacrylsäure-Copolymeren, Polystyrolharzen und Vinylidenchloridharzen, ein. Diese Füllstoffe können allein oder in Kombination eingesetzt werden, so daß die Ölabsorption der verwendeten Füllstoffe optimiert wird.

Spezielle Beispiele des Gleitmittels schließen Fettsäuren und ihre Salze, Fettsäureamide, Fettsäureester, tierische Wachse, pflanzliche Wachse, Mineralwachse und Erdölwachse ein.

Die Zwischenschicht der vorliegenden Erfindung enthält bevorzugt einen hohlen Füllstoff (einen organischen, Luft enthaltenden Füllstoff). Geeignete hohle Füllstoffe umfassen Mikrohohlfüllstoffe, die vorher geschäumt werden und deren Hülle ein thermoplastisches Harz enthält. Ihr durchschnittlicher Teilchendurchmesser beträgt 1 bis 10 &mgr;m, um Herstellungskosten zu sparen und ein Aufzeichnungsmaterial mit einer glatten Oberfläche herzustellen, wodurch eine gute Wärmeempfindlichkeit erhalten werden kann. Die Verwendung eines hohlen Füllstoffes, bei dem die Teilchendurchmesserverteilung eng ist, d.h. dessen Teilchendurchmesser gleichmäßig ist, ist bevorzugt.

Die hohlen Füllstoffe besitzen bevorzugt einen Hohlraumanteil von 60–98% und bevorzugter von nicht weniger als 90%, um ein Aufzeichnungsmaterial mit guten Wärmeisoliereigenschaften, d.h. einer guten Wärmeempfindlichkeit, herzustellen. Die auf das Aufzeichnungsmaterial angewendete Wärmeenergie kann nämlich wirksam für den Druck von Bildern verwendet werden, wenn das Aufzeichnungsmaterial gute Wärmeisoliereigenschaften aufweist, und daher besitzt das Aufzeichnungsmaterial eine gute Wärmeempfindlichkeit. Der Hohlraumanteil ist wie folgt definiert: Hohlraumanteil (%) = (ID/OD) × 100 worin ID der Innendurchmesser eines hohlen Füllstoffes und OD der Außendurchmesser des hohlen Teilchens ist.

Geeignete thermoplastische Harze zur Verwendung als Hülle der hohlen Füllstoffe umfassen thermoplastische Harze wie beispielsweise Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyvinylacetat, Polyacrylat, Polyacrylnitril, Polybutadien und ihre Copolymere. Unter diesen Harzen sind Copolymere bevorzugt, die Vinylidenchlorid und Acrylnitril als Hauptbestandteile enthalten.

Die Zwischenschicht kann durch das folgende Verfahren gebildet werden, aber das Verfahren ist nicht darauf beschränkt:

  • (1) zur Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Zwischenschicht wird ein hohler Füllstoff zusammen mit einem Bindemittelharz, wie einem bekannten wasserlöslichen Harz oder einer bekannten wäßrigen Harzemulsion, in Wasser dispergiert; und
  • (2) die Beschichtungsflüssigkeit wird auf einen Träger aufgetragen und dann unter Bildung einer Zwischenschicht getrocknet.

Das Beschichtungsgewicht der Zwischenschicht beträgt nicht weniger als 1 g/m2 und bevorzugt 2 g/m2 bis 15 g/m2. Der Gehalt des Bindemittelharzes in der Zwischenschicht beträgt bevorzugt 2 bis 50 Gewichts-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Bindemittelharzes und des hohlen Füllstoffes, damit die gute Haftung des Trägers und der Zwischenschicht erhalten bleibt.

Geeignete Bindemittelharze zur Verwendung in der Zwischenschicht umfassen bekannte wasserlösliche Harze und Harzemulsionen. Spezielle Beispiele für derartige wasserlösliche Harze umfassen beispielsweise Polyvinylalkohol; Stärke und ihre Derivate; Cellulose-Derivate wie beispielsweise Methoxycellulose, Hydroxyethylcellulose, Carboxymethylcellulose, Methylcellulose und Ethylcellulose; Natriumsalze von Polyacrylsäure; Polyvinylpyrrolidon; Acrylamid-Acrylat-Copolymere; Acrylamid-Acrylat-Methacrylsäure-Copolymere; Alkalimetallsalze von Styrol-Maleinsäureanhydrid; Alkalimetallsalze von Isobutylen-Maleinsäureanhydrid; Polyacrylamid; Natriumalginat; Gelatine und Casein.

Spezielle Beispiele für die Harzemulsionen umfassen beispielsweise Latices von Styrol-Butadien-Copolymeren, Styrol-Butadien-Acryl-Copolymeren und dergleichen; und Emulsionen von Vinylacetat, Vinylacetat-Acrylsäure-Copolymeren, Styrol-Acrylat-Copolymeren, Acrylharzen und Polyurethanharzen.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung kann beispielsweise zur Verbesserung der Fähigkeit, mit Thermodruckköpfen verwendet zu werden, der Konservierbarkeit der aufgezeichneten Bilder, der Beschreibbarkeit (ein Vermögen des Aufzeichnungsmaterials, ohne weiteres mit verschiedenen Schreibgeräten beschrieben zu werden) und der Stempelbarkeit eine Schutzschicht enthalten, die auf der Farbbildungsschicht gebildet wird.

Die Schutzschicht enthält hauptsächlich ein Harz. Spezielle Beispiele für das Harz umfassen beispielsweise wasserlösliche Harze wie z.B. Polyvinylalkohol, Celluose-Derivate, Stärke und ihre Derivate, Carboxyl-modifizierten Polyvinylalkohol, Polyacrylsäure und ihre Derivate, Styrol/Acrylsäure-Copolymere und ihre Derivate, Poly(meth)acrylamid und seine Derivate, Styrol/Acrylsäure/Acrylamid-Copolymere, Aminmodifizierte Polyvinylalkohole, Epoxy-modifizierte Polyvinylalkohole, Polyethylenimin, wasserlösliche Polyesterharze, wasserlösliche Polyurethanharze, Isobutylen/Maleinsäureanhydrid-Copolymere und ihre Derivate; und andere Polymere, wie beispielsweise Polyesterharze, Polyurethanharze, Acrylsäureester-Copolymere, Styrol/Acrylat-Copolymere, Epoxyharze, Polyvinylacetatharze, Polyvinylidenchloridharze und Polyvinylchloridharze. Unter diesen Harzen sind die wasserlöslichen Harze bevorzugt.

Die Schutzschicht kann Hilfsmittel, wie beispielsweise Füllstoffe, Tenside, wärmeschmelzbare Materialien (oder Gleitmittel) und Mittel zur Vermeidung der Farbbildung des Aufzeichnungsmaterials durch Anwendung von Druck, enthalten. Spezielle Beispiele für die Füllstoffe und die wärmeschmelzbaren Materialien schließen die vorstehend zur Verwendung in der Farbbildungsschicht genannten Füllstoffe und wärmeschmelzbaren Materialien ein.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung kann beispielsweise darauf eine Druckschicht oder eine magnetische Schicht aufweisen.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung kann durch ein beliebiges bekanntes Verfahren hergestellt werden. Beispielsweise wird typischerweise ein Verfahren verwendet, bei dem Beschichtungsflüssigkeiten für die vorstehend aufgeführten Schichten eine nach der anderen auf einen Träger, wie beispielsweise Papier und Kunststoffolien, aufgebracht und dann getrocknet werden.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wird zur Verbesserung der Fähigkeit, mit Thermodruckköpfen verwendet zu werden, bevorzugt einer Kalanderbehandlung unterzogen. Die Kalandrierung kann an der Zwischenschicht, der Farbbildungsschicht und/oder der Schutzschicht vorgenommen werden. Die Kalanderbehandlung wird so ausgeführt, daß die kalandrierte Oberfläche eine vorher festgelegte Glätte aufweist. Durch die Einstellung der Oberflächenglätte des Aufzeichnungsmaterials können Bilder mit guter Auflösung und ohne Hintergrundverschmutzung erhalten werden.

Nachdem die Erfindung allgemein beschrieben worden ist, kann ein weiteres Verständnis durch Bezug auf bestimmte spezielle Beispiele erlangt werden, die hier nur zwecks Erläuterung aufgeführt werden und keine Beschränkung beabsichtigen. In der Beschreibung der folgenden Beispiele sind die Zahlen Gewichtsverhältnisse in Teilen, sofern nicht anders angegeben.

Beispiel 1

Die folgenden Komponenten wurden mit einer Sandmühle so gemischt und dispergiert, daß die Feststoffkomponenten jeder Beschichtungsflüssigkeit einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von nicht mehr als 1,5 &mgr;m aufwiesen. Formulierung der Flüssigkeit A 3-Dibutylamino-6-methyl-7-anilinofluoran 20 Polyvinylalkohol (10% wäßrige Lösung) 20 Wasser 60
Formulierung der Flüssigkeit B Bis(4-hydroxy-3,5-dibromphenyl)sulfon (Schmelzpunkt etwa 290°C) 4 Di(p-methylbenzyl)oxalat 4 Polymer, hauptsächlich bestehend aus 4,4'-[Oxybis(ethylenoxy-p-phenylensulfonyl)]diphenol 4 Siliciumdioxid (Ölabsorption 130 ml/100 g) 8 Polyvinylalkohol mit einer Acetoacetylgruppe (10% wäßrige Lösung) 20 Wasser 60
Formulierung der Flüssigkeit C Siliciumdioxid 15 Polyvinylalkohol (10% wäßrige Lösung) 15 Wasser 70

Auf diese Weise wurden die Flüssigkeiten A, B und C hergestellt.

Die folgenden Komponenten wurden zur Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit D für die Zwischenschicht gemischt. Formulierung der Beschichtungsflüssigkeit D der Zwischenschicht Dispersion von kugelförmigen, hohlen Kunststoffüllstoffen (Hohlraumanteil von 90%, Feststoffgehalt 40%) 25 Styrol/Butadien-Copolymerlatex (Feststoffgehalt 50%) 20 Wasser 55

Die Beschichtungsflüssigkeit D für die Zwischenschicht wurde zur Bildung einer Zwischenschicht mit einem Beschichtungsgewicht von 3,5 g/m2 auf Trockenbasis auf eine Seite eines Papierbogens mit einem Flächengewicht von 80 g/m2 aufgetragen und getrocknet.

Die folgenden Komponenten wurden zur Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit E für eine Farbbildungsschicht gemischt. Formulierung der Flüssigkeit E Flüssigkeit A 9,1 Flüssigkeit B 90,9

Die Flüssigkeit E wurde zur Herstellung einer Farbbildungsschicht mit einem Beschichtungsgewicht von 6 g/m2 auf Trockenbasis auf die Zwischenschicht aufgetragen und getrocknet.

Die folgenden Komponenten wurden zur Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit F für eine Schutzschicht gemischt. Formulierung der Beschichtungsflüssigkeit F für die Schutzschicht Flüssigkeit C 16,7 Polyvinylalkohol (10% wäßrige Lösung) 50 Polyamidepichlorhydrin (12,5% wäßrige Lösung) 14 Zinkstearat-Dispersion (Feststoffgehalt 30%) 2,5 Wasser 16,8

Die Beschichtungsflüssigkeit F für die Schutzschicht wurde zur Herstellung einer Schutzschicht mit einem Beschichtungsgewicht von 1,5 g/m2 auf Trockenbasis auf die Farbbildungsschicht aufgetragen und getrocknet.

Der Papierbogen mit der Zwischenschicht, der Farbbildungsschicht und der Schutzschicht darauf wurde dann in der Weise einer Kalanderbehandlung unterzogen, daß die Oberflächenglätte der Schutzschicht 1500 bis 2500 Sekunden in Bekk-Glätte betrug.

Auf diese Weise wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung hergestellt.

Beispiel 2

Das Verfahren zur Herstellung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer daß 3-Dibutylamino-6-methyl-7-anilinofluoran in der Flüssigkeit A durch 20 Gewichtsteile 3-N-Ethyl-N-p-tolylamino-6-methyl-7-anilinofluoran und die Flüssigkeit B durch die folgende Flüssigkeit G ersetzt wurden: Formulierung der Flüssigkeit G Bis(4-hydroxy-3,5-dibromphenyl)sulfon (Schmelzpunkt etwa 290°C) 4 2,4-Hydroxydiphenylsulfon 2 Polymer, hauptsächlich bestehend aus 4,4'-[Oxybis(ethylenoxy-p-phenylensulfonyl)]diphenol 6 Siliciumdioxid (Ölabsorption 130 ml/100 g) 6 Polyvinylalkohol mit einer Acetoacetylgruppe (10% wäßrige Lösung) 17 Wasser 61

Auf diese Weise wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung hergestellt.

Beispiel 3

Das Verfahren zur Herstellung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer daß Di(p-methylbenzyl)oxalat in Flüssigkeit B durch 4 Gewichtsteile Wasser ersetzt wurde.

Auf diese Weise wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung hergestellt.

Beispiel 4

Das Verfahren zur Herstellung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer daß die Dispersion eines kugelförmigen, hohlen Kunststoff Füllstoffes in Flüssigkeit D durch 25 Gewichtsteile einer Dispersion eines kugelförmigen, hohlen Kunststoff Füllstoffes (Hohlraumanteil 30%, Feststoffgehalt 40%) ersetzt wurde.

Auf diese Weise wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung hergestellt.

Vergleichsbeispiel 1

Das Verfahren zur Herstellung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer daß das Siliciumdioxid mit einer Ölabsorption von 130 ml/100 g in Flüssigkeit B durch 8 Gewichtsteile Aluminiumhydroxid mit einer Ölabsorption von 45 ml/100 g ersetzt wurde.

Auf diese Weise wurde ein wärmeempfindliches Vergleichs-Aufzeichnungsmaterial hergestellt.

Vergleichsbeispiel 2

Das Verfahren zur Herstellung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials in Beispiel 3 wurde wiederholt, außer daß Bis(4-hydroxy-3,5-dibromphenyl)sulfon mit einem Schmelzpunkt von etwa 290°C in Flüssigkeit B durch 4 Gewichtsteile 4,4'-Methylenbis(oxyethylenthio)diphenol mit einem Schmelzpunkt von etwa 107°C ersetzt wurde.

Auf diese Weise wurde ein wärmeempfindliches Vergleichs-Aufzeichnungsmaterial hergestellt.

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der vorliegenden Erfindung, hergestellt in den Beispielen 1 bis 4, und die wärmeempfindlichen Vergleichs-Aufzeichnungsmaterialien, hergestellt in den Vergleichsbeispielen 1 und 2, wurden durch die folgenden Methoden bewertet.

(1) Praktische Bilddichte (dynamische Bilddichte)

Vollschwarze Bilder wurden auf einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial unter Verwendung eines thermischen Aufzeichnungssimulators, hergestellt von Ohkura Electric Co., Ltd., erzeugt.

Es galten die folgenden Aufzeichnungsbedingungen: Aufzeichnungsenergie: 0,45 mJ/Punkt (Leistung eines Thermodruckkopfes: 0,45 W/Punkt) (Impulsbreite: 1,0 ms) Abtastdichte: 8 × 7,7 Punkt/mm

Die Bilddichte jedes Bildes wurde mit einem Reflexionsdensitometer (RD-914 mit einem #106-Filter, hergestellt von Macbeth Co.) gemessen.

(2) Statische Bilddichte

Zwei auf 150°C und 140°C erwärmte Blöcke wurden 1 Sekunde mit der Oberfläche jedes wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials unter einem Druck von 2 kg/cm2 in Kontakt gebracht. Die Bilddichte wurde ebenfalls mit dem Reflexionsdensitometer RD-914 gemessen.

(3) Bilderkennbarkeit

Auf jedem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial wurde unter den in Absatz (1) genannten Aufzeichnungsbedingungen ein kariertes Musterbild aufgezeichnet und dann wurde ein auf eine Temperatur von 150°C erwärmter Block 1 Sekunde mit dem Bild unter einem Druck von 2 kg/cm2 in Kontakt gebracht. Das karierte Bild wurde visuell bewertet, um festzustellen, ob das Bild erkannt werden kann.

Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Tabelle 1

Wie aus Tabelle 1 ersichtlich, besitzt das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial ein gute Wärmebeständigkeit, so daß darauf erzeugte Bilder selbst dann gelesen werden können, wenn die Bilder mit einer Wärmequelle mit einer Temperatur von 150°C in Berührung kommen.

Auf den gesamten Inhalt der japanischen Patentanmeldung Nr. 10-194471, deren Priorität beansprucht ist, wird hiermit Bezug genommen.


Anspruch[de]
  1. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das eine Farbbildungsschicht umfasst, die sich auf einem Träger befindet und die einen Leukofarbstoff und einen Farbentwickler, der die Farbbildung des Leukofarbstoffes bei Wärmeeinwirkung ermöglicht und einen Schmelzpunkt von nicht unter 180°C aufweist, und ein Pigment mit einer Ölabsorption von 130 ml/100 g bis 200 ml/100 g umfasst, wobei das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial sich thermisch so verhält, dass die Farbbildungsschicht in einen gefärbten Zustand mit einer Bilddichte (1) übergeht, die nicht kleiner als 1,20 ist, wenn die Farbbildungsschicht mit einem Thermodruckkopf unter Anwendung einer Aufzeichnungsenergie von 0,45 mJ/Punkt erwärmt wird, und die Farbbildungsschicht in einen gefärbten Zustand mit einer Bilddichte (2) übergeht, die um mindestens 0,1 kleiner ist als die Bilddichte (1), wenn die Farbbildungsschicht erwärmt wird, indem sie 1 Sekunde mit einem auf eine Temperatur von 150°C erwärmten Block unter Anwendung eines Druckes von 2 kg/cm2 in Kontakt gebracht wird.
  2. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, worin die Bilddichte (1) nicht kleiner als 1,35 ist.
  3. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, worin das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial sich ferner thermisch so verhält, dass die Farbbildungsschicht in einen gefärbten Zustand mit einer Bilddichte (3) übergeht, die um mindestens 0,1 kleiner ist als die Bilddichte (1), aber nicht kleiner als 1,00 ist, wenn die Farbbildungsschicht erwärmt wird, indem sie 1 Sekunde mit einem auf eine Temperatur von 140°C erwärmten Block unter Anwendung eines Druckes von 2 kg/cm2 in Kontakt gebracht wird.
  4. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial ferner eine zwischen dem Träger und der Farbbildungsschicht befindliche Zwischenschicht umfasst, die einen hohlen Füllstoff mit einem Hohlraumanteil von 60 bis 98% und einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 1 bis 10 &mgr;m umfasst.
  5. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 4, worin der hohle Füllstoff eine Hülle besitzt, die ein thermoplastisches Harz umfasst.
  6. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 5, worin das thermoplastische Harz ein Copolymer mit Struktureinheiten von Vinylidenchlorid und Acrylnitril umfasst.
  7. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 6, worin das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial ferner mindestens auf einer Seite eine Druckschicht aufweist.
  8. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 7, worin die Farbbildungsschicht das Pigment mit einer Ölabsorption von 130 ml/100 g bis 200 ml/100 g in einer Menge von 3 bis 6 Gewichtsteilen, bezogen auf 1 Gewichtsteil Leukofarbstoff, umfasst.
  9. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 8, worin das Pigment Siliciumdioxid umfasst.
  10. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 9, worin der Leukofarbstoff einen Schmelzpunkt von nicht unter 180°C aufweist.
  11. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 10, worin die Farbbildungsschicht ferner mindestens einen Farbstoff oder einen Farbentwickler mit einem Schmelzpunkt von nicht über 180°C umfasst.
  12. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 11, das ferner ein wärmeschmelzbares Material als Wärmeempfindlichkeit verleihendes Mittel umfasst.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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