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Dokumentenidentifikation DE202005006270U1 16.03.2006
Titel Thermo-Flaschenmauerstein
Anmelder Warnke, Hermann, 56076 Koblenz, DE
DE-Aktenzeichen 202005006270
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.03.2006
Registration date 09.02.2006
Application date from patent application 20.04.2005
IPC-Hauptklasse E04C 1/40(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Beim Bau eines Hauses auf Holzständerbauweise wird statt der bekannten Isolier-Materialien nun gebrauchte Wein- oder Sektflaschen (oder andere Behältnisse aus Glas) verwendet.

Die leeren Flaschen werden durch einen Korken oder Ähnliches verschlossen und beinhalten die ganz normale Außenluft oder werden luftleer gepumpt um die Isolierung zu erhöhen.

Die – so wie vor – genannten und bearbeiteten Flaschen werden auf handelsübliche Wein- bzw. Sektbetten gelegt und mit Lehmmörtel zu einem leichten Baustein geformt. (1) Flasche, (2) Lehm, (3) Wein- bzw. Sektbett

Durch die Anordnung dieser Betten, kann im Nut- und Federsystem eine ganze Wand kostengünstig und stabil gebaut werden. Eine Zeichnung wird beigefügt.. (3) Wein- bzw. Sektbett, (1) Flasche

Aufbau einer ganzen Flaschenwand von oben gesehen (4) Aussenschale, (2) Lehm, (1) Flasche

Die Heizkostenersparnis bei dieser Bauweise wäre enorm günstig, denn es wurde am 25.01.2005 von der Fa. Von der Lieck, Heinsberg ein Messprotokoll an der Projektidee Nr. 1 erstellt. Hieraus ist klar erkennbar, dass nach längerer Beheizung durch einen Infrarot-Heizer die Oberflächentemperatur auf der beheizten Seite 80 Grad aufwies und die gegenüberliegende nur 16 Grad aufzeigte. Der Temperaturunterschied war enorme 64 Grad = Emissionsgrad E = 0,97. Ferner besteht noch der Vorteil, dass die Wand sehr guten Schallschutz bietet. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass der Lehm nachhaltig das Raumklima verbessert, weil er in sehr hohem Maße Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnimmt, diese speichert und bei Bedarf wieder abgibt. Das Lehmmaterial arbeitet wie ein Klimapuffer, der zum Beispiel ein elektrostatisches Aufladen der Raumluft verhindert, Feinstäube bindet und damit Reizstoffe und Allergien minimiert.

Der wirtschaftliche Nutzen der Entwicklung liegt darin, dass das heute verwendete Isoliermaterial sehr teuer ist und das Glasmaterial die Müllberge spürbar entlasten würde. Die Flaschen müssten nicht mit hoher Energie und Aufwand zu neuen Flaschen geformt und hergestellt werden.

Sektflaschen dürfen für die Abfüllung von Sekt sowieso nur 1 × verwendet werden. Flaschenmaterial kann in großen Mengen- fast kostenfrei- besorgt werden.

Hinzu kommt, dass beim Bau mit Thermo-Flaschenmauersteinen auf Basis der Holzständerbauweise beim späteren Abriss kein Sondermüll entsteht. Das Holz kann entsprechend verwertet oder verbrannt und die Flaschen können für das nächste Haus im vollen Umfang wieder eingesetzt werden. Hier würde die Umwelt erheblich entlastet.

Ferner wäre es günstiges Baumaterial für die 3. Welt.


Anspruch[de]
  1. Es werden drei gebrauchte und verschlossene, leere Glasflaschen (1) zusammen mit Lehmmaterial (2) und einem Formteil aus Altpapier (3) zu einem Thermo-Flaschen-Mauerstein so verbunden, dass sie die Form eines Mauersteines erhalten. Der technische Nutzen ist, dass durch die Anordnung ein enormer thermischer Effekt entsteht.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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