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Dokumentenidentifikation DE202005019361U1 16.03.2006
Titel Halbautomatischer Bleistiftanspitzer
Anmelder Lau, Tung Yan, Fotan, New Territories, HK
Vertreter Dr. Meyer-Dulheuer Patentanwaltskanzlei, 60594 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 202005019361
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.03.2006
Registration date 09.02.2006
Application date from patent application 10.12.2005
IPC-Hauptklasse B43L 23/00(2006.01)A, F, I, 20051210, B, H, DE

Beschreibung[de]
Einsatzgebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schreibware, insbesondere einen halbautomatischen Bleistiftanspitzer. Sie gehört zu dem Einsatzgebiet der Schreib- und Zeichengeräte.

Technischer Hintergrund

Die herkömmlichen, normalen Bleistiftanspitzer haben einfache Strukturen. Sie bestehen hauptsächlich aus einem mit einer kegelförmigen Öffnung und einem Auslass für die Bleistiftspäne versehenen Anspitzerkörper. Auf dem Anspitzerkörper ist eine Schneideklinge montiert. Bei Handhabung wird der Bleistift in die kegelförmige Öffnung eingesteckt und gleichzeitig wird der Bleistift gegenüber dem Anspitzerkörper gedreht. Auf dieser Weise wird der Bleistift abgeschabt und angespitzt. Solche Bleistiftanspitzer sind zwar leicht zu benutzen, aber sind nicht sehr automatisiert. Weiterhin haben sie den Nachteil, dass während der Handhabung die Bleistiftspäne leicht herausfallen können, was das Sauberhalten weiterhin erschwert.

Inhalt der Erfindung

Ausgehend von den obigen Problemen ist es das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen halbautomatischen Bleistiftanspitzer bereitzustellen, der eine vernünftige Struktur aufweist und Vorteile hat, sowie eine leichte Handhabung, eine erhöhte Automatisierung und eine leichtere Entsorgung der Bleistiftspäne gewährleistet.

Um das obige Ziel zu erreichen, verwendet diese Erfindung einen halbautomatischen Bleistiftanspitzer, der aus einem Anspitzerkörper und einer Schneideklinge besteht.

Der Anspitzerkörper besitzt eine kegelförmige Öffnung mit einem Auslass für die Späne. Eine Schneideklinge ist auf der Außenseite des Anspitzerkörpers an der Stelle des Auslasses montiert. Um den Anspitzerkörper herum befindet sich ein Gehäuse. Das genannte Gehäuse besteht aus einer Bleistifthalteeinrichtung und einem Dreheinsatz, die gegeneinander verschiebbar sind. Die Bleistifthalteeinrichtung und der Dreheinsatz sind durch einen Flansch verknüpft.

Die genannte Bleistifthalteeinrichtung besteht aus einem Deckel und einer Gummihaltehülse. Der Deckel ist an einem Ende mit einem Loch versehen. Die Gummihaltehülse wird in das Loch hineingesteckt. In der Mitte der Gummihaltehülse befindet sich eine Durchgangsbohrung. Der Innendurchmesser der Durchgangsbohrung ist kleiner als der Außendurchmesser eines Bleistifts. Ein Bleistift kann in die Durchgangsbohrung hineingesteckt und dann von der Durchgangsbohrung festgehalten werden.

Das eine Ende des genannten Dreheinsatzes ist zylindrisch. Es ist der Gestalt des Deckels angepasst und lässt sich in den Deckel hineinstecken. Die beiden lassen sich gegeneinander verschieben.

Das andere Ende des Dreheinsatzes weist eine achsensymmetrische Felge auf. Ihre Gestalt ist gekrümmt. Da sie aus Gummi besteht, hat ihre Oberfläche einen größeren Reibungswert.

Der genannte Deckel ist durch eine Feder mit dem Dreheinsatz verknüpft. Innerhalb der achsensymmetrischen Felge des Dreheinsatzes befindet sich der Anspitzerkörper, auf dem eine Schneideklinge montiert ist. Der Anspitzerkörper ist durch eine Reibungsscheibe mit der Feder verbunden.

Das Verbindungsglied der achsensymmetrischen Felge des Dreheinsatzes ist durch einen verzahnten Vorsprung und einen Einschnitt mit der kugelförmigen Schale verknüpft. Die Funktion dieser Ausstattung erleichtert es dem Benutzer, das Gehäuse zu öffnen und die Bleistiftspäne auszuschwenken.

Das Arbeitsprinzip dieser Erfindung ist im Folgenden beschrieben:

Bei der Handhabung des Bleistiftanspitzers wird der Bleistift in die Gummihaltehülse der Bleistifthalteeinrichtung bis in die kegelförmige Öffnung des Anspitzerkörpers hineingesteckt. Die Gummihaltehülse kann den Bleistift festhalten. Der Bleistift und der Bleistiftanspitzer sind als ein Ganzes zusammengebunden. Anschließend wird der Deckel nach außen gezogen und damit wird die Feder gespannt. Dann wird der Bleistift mit der Hand festgehalten und die achsensymmetrische Felge des Bleistiftanspitzers auf eine Ebene gedrückt und an ihr entlang bewegt. Auf der einen Seite ist keine relative Bewegung zwischen dem Bleistift und Bleistifthalteeinrichtung des Bleistiftanspitzers vorhanden, und auf der anderen Seite dreht sich der Dreheinsatz des Bleistiftanspitzers durch die Reibungskraft von der Ebene gegenüber der Bleistifthalteeinrichtung. Darüber hinaus bleibt der in dem Dreheinsatz liegende Anspitzerkörper stationär gegenüber dem Dreheinsatz, d.h. der Anspitzerkörper dreht sich gegenüber dem Bleistift. Deshalb wird der Bleistift durch die Schneideklinge des Anspitzerkörpers abgeschabt. Mit der Drehung des Bleistiftanspitzers wird die Feder allmählich entspannt und bringt den Bleistift kontinuierlich tiefer in den Dreheinsatz und der Deckel wird allmählich zurückgesetzt. Auf diese Weise wird der Bleistift allmählich angespitzt. Die abgeschabten Bleistiftspäne sind im Dreheinsatz gelagert. Nachdem die Feder vollständig zurückgesetzt ist, kann der Benutzer den Bleistift herausziehen. Falls die gewünschte Schärfe des Bleistifts noch nicht erreicht ist, können die obigen Schritte wiederholt werden.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist eine schematische Darstellung der Struktur dieser Erfindung.

2 ist eine Schnittansicht des in 1 gezeigten Bleistiftanspitzers.

3 ist eine Ansicht des in 1 gezeigten Bleistiftanspitzers bei der Handhabung.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Nachfolgend wird diese Erfindung mittels der beigefügten Zeichnungen erklärt und die Ausführungsform ausführlich erläutert. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführungsform beschränkt.

1 und 2 zeigen die ausführliche Struktur dieser Erfindung. Wie in 1 und 2 dargestellt ist, besteht der Bleistiftanspitzer aus dem Anspitzerkörper 1 und der Schneideklinge 2. Der Anspitzerkörper 1 besitzt eine kegelförmige Öffnung 3 mit einem Auslass. Die Schneideklinge 2 ist auf der Außenseite des Anspitzerkörpers an der Stelle des Auslasses montiert. Außerhalb des Anspitzerkörpers 1 befindet sich das Gehäuse. Das genannte Gehäuse besteht aus der gegeneinander verschiebbaren Bleistifthalteeinrichtung 4 und dem Dreheinsatz 5. Die Bleistifthalteeinrichtung 4 und der Dreheinsatz 5 sind durch einen Flansch verknüpft. Die Bleistifthalteeinrichtung 4 setzt sich aus einem Deckel 41 und einer Gummihaltehülse 42 zusammen. Der Deckel 4 ist an einem Ende mit einem Loch 43 versehen. Die Gummihaltehülse 42 verbleibt eingesteckt in dem Loch 43. In der Mitte der Gummihaltehülse 42 befindet sich eine Durchgangsbohrung 44. Der Innendurchmesser der Durchgangsbohrung 44 ist kleiner als der Außendurchmesser eines Bleistifts. Ein Bleistift kann in die Durchgangsbohrung 44 hineingesteckt werden und wird von der Durchgangsbohrung 44 festgehalten. Das eine Ende 51 des Dreheinsatzes 5 ist zylindrisch. Er ist an die-Gestalt des Deckels 41 angepasst und lässt sich in den Deckel 4 einstecken. Die beiden lassen sich gegeneinander verschieben. Die andere Seite des Dreheinsatzes 5 weist eine achsensymmetrische Felge 52 auf. Ihre Gestalt weist eine leichte Krümmung auf. Da sie aus Gummi besteht, hat sie einen größeren Reibungswert. Der Deckel 41 ist durch eine Feder 6 mit dem Dreheinsatz 5 verknüpft. Innerhalb der achsensymmetrischen Felge 52 des Dreheinsatzes 5 befindet sich der Anspitzerkörper 1, der mit der Schneideklinge 2 versehen ist. Der Anspitzerkörper 1 ist durch eine Reibungsscheibe 7 mit der Feder 6 verknüpft, wie es in 2 gezeigt ist. Die achsensymmetrische Felge 52 des Dreheinsatzes 5 umfasst ein Verknüpfungsglied 53 und die kugelförmige Schale 54. Die Außenseite des Verknüpfungsglieds 53 ist mit einem achsensymmetrischen Vorsprung 55 versehen. Die Innenseite des bogenförmigen Gehäuses 54 ist mit einem achsensymmetrischen Einschnitt 56 versehen. Das Verknüpfungsglied 53 und die kugelförmige Schale 54 sind durch einen verzahnten Vorsprung 55 und einen Einschnitt 56 verknüpft. Die Funktion dieser Ausstattung erleichtert es dem Benutzer, das Gehäuse zu öffnen und die Späne auszuschwenken.

Bei der Handhabung des Bleistiftanspitzers wird der Bleistift 8 in die Gummihaltehülse 42 der Bleistifthalteeinrichtung 4 bis in die kegelförmige Öffnung 3 des Anspitzerkörpers 1 hineingesteckt. Die Gummihaltehülse 42 hält den Bleistift fest. Anschließend wird der Deckel 41 nach außen gezogen und die Feder 6 ist gespannt. Dann wird der Bleistift 8 mit der Hand festgehalten and die achsensymmetrische Felge 52 des Bleistiftanspitzers auf eine Ebene 9 gedrückt und an ihr entlang bewegt, wie es in 3 gezeigt ist. Auf der einen Seite ist keine relative Bewegung zwischen dem Bleistift 8 und Bleistifthalteeinrichtung 4 des Bleistiftanspitzers vorhanden und auf der anderen Seite bewegt sich der Dreheinsatz 5 des Bleistiftanspitzers gegenüber Bleistifthalteeinrichtung 4 durch die Reibungskraft der Ebene. Darüber hinaus bleibt der in dem Dreheinsatz 5 liegende Anspitzerkörper 1 stationär gegenüber dem Dreheinsatz 5 des Bleistiftanspitzers 1. Deswegen dreht sich der Anspitzerkörper 1 gegenüber dem Bleistift 8 und der Bleistift 8 wird durch die Schneideklinge 2 des Anspitzkörpers abgeschabt. Mit der Drehung des Bleistiftanspitzers wird die Feder 6 allmählich entspannt und sie bringt den Bleistift 8 kontinuierlich tiefer in den Dreheinsatz 5, und der Deckel 41 wird allmählich zurückgesetzt. Dadurch wird der Bleistift 8 allmählich angespitzt. Die abgeschabten Bleistiftspäne sind im Dreheinsatz 5 gelagert. Nachdem die Feder 6 vollständig zurückgesetzt ist, kann der Benutzer den Bleistift 8 herausholen. Im Fall, dass die gewünschte Schärfe des Bleistifts 8 noch nicht erreicht ist, können die obigen Schritte wiederholt werden.

Die oben genannten Ausführungsformen sind die bevorzugten Ausführungsformen dieser Erfindung. Aber die Erfindung sind nicht durch die oben genannten Ausführungsformen beschränkt. Sämtliche Änderungen, Modifikationen, Kombinationen, und Vereinfachungen, die nicht von dem Wesen oder dem Prinzip dieser Erfindung abweichen, sind Äquivalenzen, die in dem Schutzbereich dieser Erfindung enthalten sind.


Anspruch[de]
  1. Halbautomatischer Bleistiftanspitzer, der aus einem Anspitzerkörper und einer Schneideklinge besteht, wobei der Anspitzerkörper eine kegelförmige Öffnung mit einem Auslass besitzt und die Schneideklinge auf der Außenseite des Anspitzerkörpers an der Stelle des Auslasses montiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich um den Anspitzerkörper herum das Gehäuse befindet, das aus der gegeneinander verschiebbaren Bleistifthalteeinrichtung und dem Dreheinsatz besteht und wobei die Bleistifthalteeinrichtung und der Dreheinsatz durch einen Flansch miteinander verbunden sind.
  2. Halbautomatischer Bleistiftanspitzer gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleistifthalteeinrichtung aus Deckel und Gummihaltehülse besteht, dass der genannte Deckel auf einem Ende mit einem Loch versehen ist, dass die genannte Gummihaltehülse in das Loch hineingesteckt ist, dass sich in der Mitte der genannten Gummihaltehülse eine Durchgangsbohrung befindet und dass der Innendurchmesser der Durchgangsbohrung kleiner als der Außendurchmesser eines Bleistifts ist.
  3. Halbautomatischer Bleistiftanspitzer gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Dreheinsatzes zylindrisch ist, dass es sich in den Deckel hineinstecken und sich ihm gegenüber verschieben lässt, und dass das andere Ende des Dreheinsatzes eine achsensymmetrische Felge aufweist, deren Gestalt eine Krümmung aufweist.
  4. Halbautomatischer Bleistiftanspitzer gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel durch eine Feder mit dem Dreheinsatz verknüpft ist, dass sich innerhalb der achsensymmetrischen Felge des Dreheinsatzes der Anspitzerkörper befindet, und dass der Anspitzerkörper durch eine Reibungsscheibe mit der Feder verbunden ist.
  5. Halbautomatischer Bleistiftanspitzer gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verknüpfungsglied der achsensymmetrischen Felge des Dreheinsatzes und die kugelförmige Schale durch den verzahnten Vorsprung und den Einschnitt miteinander verbunden sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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