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Erweiterte Alzheimer-Vorsorge sowie Linderung und Heilung der Alzheimer u. a. Demenzformen - Dokument DE102004036257A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004036257A1 23.03.2006
Titel Erweiterte Alzheimer-Vorsorge sowie Linderung und Heilung der Alzheimer u. a. Demenzformen
Anmelder Jaschek, Christine, 80939 München, DE
Erfinder Jaschek, Christine, 80939 München, DE
DE-Anmeldedatum 26.07.2004
DE-Aktenzeichen 102004036257
Offenlegungstag 23.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.03.2006
IPC-Hauptklasse A61K 33/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Die Alzheimer Demenz hat nicht nur eine Ursache, sondern stellt das negative Gemengsel kumulierter Elementemängel, also auch Verstärkung der Wirkung durch Anhäufung, dar.
Sie ist eine Stoffwechselkrankheit mit der Folge eines fortschreitenden Gehirnrinden- und Nervenzellabbaus unter Bildung von Ablagerungen entlang der Nervenfasern.
Das Gehirn ist unser stoffwechselaktivstes Organ. Nur mit den nötigen und richtigen Elementen kann ein optimaler Stoffwechsel erfolgen.
Ein Element ist der Grundbestandteil, ein Grundstoff im Sinne von Urstoff. Ein Element allein kann noch keine Aktivität bewirken. Nur durch jeweilige Ergänzung entstehen Kraftpotentiale, nur positive und negative Elektrolyte können zusammen korrespondieren. Beim Fehlen von Kationen kommt es zu Säureüberschuß in Blut und Gewebe, hier stets in Verbindung mit Wassermangel, und Lebensvorgänge werden lahmgelegt.
Die Dringlichkeit der für die elektrische Leitfähigkeit der gelösten Mineralstoffe in den Körperflüssigkeiten und für den Eiweißaufbau durch aktive Metallionen entspricht der Reihenfolge des PSE. Der Aufbau der richtigen Ionen ist das Geheimnis: Ohne Wasser greifen sämtliche Maßnahmen nicht! Geistige Verwirrtheit nach kurzfristigen Flüssigkeitsverlusten kann durch Kaliummangel verursacht sein, die Alkalireserve erschöpft durch falsche Ernährung, Alkaloide und Streß, sowie eine Sauerstoffunterversorgung durch schädigendes Ernährungsverhalten und bestimmte Medikamenteneinnahme.
Wenn bei den früh ...

Beschreibung[de]

Die sog. Alzheimer Demenz stellt das Konglomerat aus verschiedenen Elementemängeln dar. Sie ist keine Hirn- oder Geisteskrankheit, sondern eine durch einen nachhaltigen Elementemangel entstandene Geistesschwäche. Durch den daraus resultierenden Hirngewebsschwund wird sie zur präsenilen und degenerativen Erkrankung der Großhirnrinde.

Schon Hippokrates hat gesagt: 'Krankheiten überfallen uns nicht wie aus heiterem Himmel. Sie sind die Folgen fortgesetzter Sünden wider die Natur!'

Krankheit (Morbus) ist definiert als der außerordentliche Ablauf von Lebensvorgängen als Antwort (Reaktion) des Organismus auf ihn schädigende Einflüsse; in der Krankheit bewegen sich die Lebensvorgänge an der Grenze der dem Organismus möglichen Anpassung. Die körperlichen Reaktionen führen zu den Krankheitserscheinungen (Symptomen). Bei funktionellen Krankheiten ist die Funktion eines Organs ohne einen durch eine Untersuchung faßbaren organischen Befund gestört.

Eine funktionelle Erkrankung ist eine auf einer gestörten Funktion eines Organs beruhende Erkrankung, das Funktionieren oder die Tätigkeit eines Organs betreffend, die jedoch nicht organisch bedingt ist.

Die Symptome, die Krankheitszeichen, sind die zusammentreffenden Merkmale einer Krankheit.

Die ersten Zeichen einer beginnenden Alzheimer-Krankheit sind Erinnerungslücken, Störungen von Gedächtnis, Orientierung, Denkvermögen und Wortfindung, verminderter Antrieb und nachlassende Leistung. Zum Teil bemerkt der Erkrankte selbst unspezifische Symptome wie Ängste, Interessenlosigkeit, Konzentrationsstörungen, Überforderungsgefühl oder Depressionen. Bei aller Veränderung bleibt der Persönlichkeitskern des Betroffenen erhalten. Den Umgang machen oft Begleitsymptome wie Depression, Angst oder Aggressivität schwierig. Es werden Medikamente verordnet und Antidepressiva hellen die Stimmung auf.

Eine symptomatische Behandlung ist nicht auf die Krankheitsursache ausgerichtet, sondern auf die Beseitigung von Symptomen, z.B. die Beseitigung von Schmerzen, oder die psychische Wirkung eines Psychopharmakum, bei dem eine Beeinflussung seelischer Vorgänge im Vordergrund steht.

Die verabreichten Medikamente helfen nur scheinbar, verhüten oder heilen jedoch eine Krankheit nicht. Sie zeigen kurzfristig eine Wirkung, aber nachhaltig keine Änderung oder Besserung. Ähnlich ist es bei den Alzheimer-Patienten.

Durch Cholinesterase-Hemmer wird im Durchschnitt ein Stillstand der Symptome über ein halbes bis ein Jahr erreicht, doch schreitet der Nervenzelluntergang fort. Zu den Nebenwirkungen kann auch ein eigenartiger Augenausdruck gehören.

Als Folge des Untergangs von bestimmten Nervenzellen entsteht ein Defizit des für die Gedächtnisbildung und -erhaltung wichtigen Neurotransmitters Acetylcholin. Der Botenstoff wird für die Reizübertragung benötigt. Weitere Überträgerstoffe von Nervenimpulsen sind Adrenalin und Noradrenalin, Hormone des Nebennierenmarks und Überträgersubstanzen des vegetativen und sympathischen Nervensystems, mit Auswirkungen auf den Blutdruck.

Gedächtniseinbußen sowie Aggressivität bestimmen das Krankheitsbild. Hormone sind von Drüsen in die Blutbahn abgegebene Wirkstoffe, die in bestimmten Organen Stoffwechselvorgänge steuern.

Aus Cholin, das in Lecithin enthalten ist, stellt der menschliche Körper das Acetylcholin her, eine für die Gehirnfunktionen unentbehrliche Substanz. Cholesterinablagerungen an den Gefäßwänden lassen sich m.a. in erträglichen Grenzen halten. Im Falle der Alzheimer-Kranken schreitet das Leiden trotz Cholin-Gaben fort. Die Funktion der Nervenzellen kann nicht wirklich gebessert und ihr Untergang nicht aufgehalten werden. In Blut und Urin der Alzheimer-Patienten werden Nervenwasser gefunden, und die Ablagerungen zwischen den Gehirnwänden, die sog. Plaques, nehmen zu.

Die Schutzschicht um unsere Nerven besteht zum großen Teil aus Lecithin. Durch das Enzym Acetylcholin-Esterasehemmer wird eine Verhinderung des Abbaus des vorhandenen Acetylcholins bewirkt.

Cholin – früher Vitamin B4 – ist wie B1 eines der wirksamsten Vitamine bei der Kontrolle von Ängsten. Es hat einen potenzierenden Effekt auf das Vitamin B1, das ohne Cholin seine volle Wirksamkeit nicht entfalten kann.

Hier wird der Zusammenhang zwischen Überträgersubstanz und Ängsten deutlich.

Ein Cholinmangel ruft jedoch keine Symptome hervor!

Als Folie des Nervenzelluntergangs kommt es zu einem Mangel an Überträgerstoffen im Gehirn.

Vorgang: Zwei fehlerhafte Stoffwechselvorgänge führen zum Untergang von Nervenzellen. Bruchstücke lagern sich zu einer unlöslichen Masse zusammen und die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen wird unterbrochen. Es kommt zur Bildung von Faserknäueln, die allmählich die Lebensvorgänge der Zellen lahmlegen.

Es handelt sich also um einen fehlerhaften Stoffwechsel, der nicht angeboren sein kann.

Die Zeitungsfunktion des Nervengewebes übernimmt ein manchmal meterlanger Fortsatz der Nervenzelle, die Nervenfaser. Die Zellen stehen mit ihren Nervenfasern, die sich reichlich verzweigen, in vielfältiger Verbindung miteinander. Die Nervenfasern mehrerer Nervenzellen schließen sich im allgemeinen zu einem Faserbündel, dem Nerv, zusammen. Die Fasern aller Nervenbahnen bilden das weiße Großhirnmark.

Nervenzelle und die unterschiedlich langen Fortsätze bilden eine Einheit, das Neuron. Die Zahl der Neuronen ist bei der Geburt festgelegt. Neue Neuronen werden nur bei der Aufnahme von neuem Wissen entwickelt. Ausgereifte Nervenzellen haben die Fähigkeit verloren, sich durch Teilung zu vermehren. Im Gegensatz zu anderen Zellen kann auch eine Wiederauffrischung nur in beschränktem Maße erfolgen. Sterben sie vorzeitig ab, sind sie nie wieder zu ersetzen.

Die hochspezialisierten, lern- und gedächtnisfähigen Reizbeurteilungseinrichtungen des Nervengewebes sind nicht ohne Verlust anderer Eigenschaften – wie der Erneuerung – möglich.

Ein mangelhafter Stoffwechsel hat hier gravierende Folgen. Wenn die Nervenzellen für ein ganzes Leben bestimmt sind, kann auch kein natürlicher Abbau vorgesehen sein. Bei den Kranken kommt es innerhalb von zahlreichen Nervenzellen zur Bildung von Faserknäueln, die allmählich die Lebensvorgänge der Zellen lahmlegen.

Der Stoffaustausch mit den Zellen findet bei den kleinen Blutgefäßen statt. 20 % des Blutes im Kreislauf sind für das Gehirn vorgesehen. Wassermangel im Organismus führt zu einer Abnahme des Blutvolumens, und hier besonders in den feinen Haargefäßen. Es dürften vorrangig alle Zangerhans'schen Inseln, die feinen Nervenfasern, sowie die Bindegewebsfasern des Knochenmarks für die Produktion der roten Blutkörperchen betroffen sein. Aber auch die Hauptgefäße müssen ihren Querschnitt verringern, wenn die vorhandene Flüssigkeitsmenge nicht ausreicht, alle dafür vorgesehenen Räume zu füllen. Dies führt zu erhöhter Anspannung der Zellwände. Wassermangel stellt bei allen Lebewesen den größten Streßfaktor dar.

Bluthochdruck, Diabetes, Streß, Austrocknung oder Verstopfung können als Risikofaktoren und mögliche Vorkrankheiten eine Demenz hervorrufen. Sie alle scheinen ursächlich mit einem Flüssigkeitsmangel zusammenzuhängen.

So ist der Neandertaler in der Eiszeit ausgestorben und konnte in Südspanien am längsten überleben, wo die Bäche im Winter nicht zufroren.

Wassermangel ist die Erst-Ursache für das Entstehen der Alzheimer-Demenz und anscheinend auch vieler anderer Symptomkrankheiten, von Krankheiten ohne erkennbare Ursache. Das Leben ist nur in wässrigem Raume möglich.

Der Aufbau eines Ganzen aus seinen Teilen kann nur entsprechend den zur Verfügung stehenden Bestandteilen und der daraus möglichen chemischen Verbindung erfolgen. Die Zusammensetzung der Synthese aus den Elementen ist analog der Art und Menge seiner Einzelteile.

Nur wenn die ihnen nährstoffgemäße Versorgung stimmt, arbeiten und regenerieren sich Körperzellen folgerichtig und behalten ihre Strukturen.

Wasser ist der eingefangene Wasserstoff aus dem Universum, gebunden in Sauerstoff. Wasserstoff findet sich im freien Zustand kaum, dagegen ist er in zahlreichen anorganischen und fast allen organischen Verbindungen vertreten. In dieser Gebundenheit ist er Voraussetzung für jedes Leben.

Sämtliche Elemente sind durch Kernexplosionen entstanden und ursprünglich aus Wasserstoff hervorgegangen. Erst nach der Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff zu H2O bestand die Möglichkeit der Entstehung von Leben.

Der Aufbau organischer Substanz aus anorganischen Nährstoffen, speziell die Assimilation des Kohlenstoffes, erfolgt entweder als Photo- durch die Pflanzen oder als Chemosynthese durch Algen und einige Bakterien.

Die Energiequelle der Pflanze ist die Strahlungsenergie der Sonne. Das Wasser wird unter Verbrauch der aufgenommenen Energie gespalten und zu molekularem Sauerstoff oxydiert bzw. zu Wasserstoff reduziert. Der Wasserstoff, gebunden an ein Koenzym, reduziert dann das Kohlendioxyd für die Umwandlung in Kohlenhydrate.

Lebewesen sind Energiewesen. Energie wird nicht erzeugt, sondern nur verwandelt. Die Prozesse müssen Unterschiede erzeugen, sonst passiert nichts. Ein System muß für Energieaufnahme und Energieabgabe offen sein. Wir Lebewesen transformieren Energie im Ablauf unserer Zellen.

Diese fortwährenden Verwandlungen werden ursprünglich durch die Sonnenenergie gestartet. Die optimalen Bedingungen durch den richtigen Abstand zur Sonne und eine Vielfalt von sich ergänzenden Elementen lassen den Vorgang zu einem Anstoß einer Dominoreihe werden. Mangelt es einem Element an den nötigen Bindungsmöglichkeiten, wird der Dominoeffekt beeinträchtigt.

Pflanzen benötigen durch den stetigen Wachstumsdrang keinen Stoffwechsel.

Jedes Element hat seine eigene spezifische Aufgabe. Es ist das Zusammenspiel der Elemente, das Organismen befähigt, Bewegung und Veränderung zu bewirken.

Jeder Schritt im Stoffwechsel wird durch ein Enzym katalysiert, die chemische Reaktion durch Anwesenheit einer geringen Fremdstoffmenge beschleunigt oder im negativen Fall auch verzögert. Die Umwandlung von einer Substanz in die andere erfolgt stets über eine Kette von Zwischenprodukten. Bei Fehlen eines Enzyms kann es bei der Stoffwechselreaktion zu einer Hemmung des Ablaufs kommen, bei Störungen zu Beschleunigung, Verlangsamung oder qualitativer Veränderung.

Mineralsalze und Spurenelemente halten in ihrer Eigenschaft als Biokatalysatoren oder Beschleuniger weitgehend den reibungslos verlaufenden Zellstoffwechsel in Gang. Fehlt es an den Hochleistungselementen aus Mineralmaterie, kommen vitale Lebensvorgänge innerhalb der Zelle zum Erliegen.

Der Mineralhaushalt des Körpers ist aufs Engste mit dem Wasserhaushalt verbunden. Wasser, in dem Salze, Säuren oder Basen gelöst sind, ist elektrisch leitend. Das Geheimnis eines Enzyms besteht darin, daß es den elektrischen Zustand in den Hüllen der Substanz durch Beschleunigung chemischer Reaktionen verändert.

Bei der Lösung von Säuren, Basen oder Salzen erfolgt elektrolytische Dissoziation, also Trennung von Molekülen, die sich zu größeren Gebilden vereinigt hatten. Elektrolyte leiten in wässriger Lösung den elektrischen Strom. Salze sind Elektrolyte. Ihre Stärke bedingt die elektrische Leitfähigkeit der Lösung.

Für alle Erscheinungen, die diese elektrisch geladenen Teilchen annehmen können, bzw. die von ihnen hervorgerufen werden, wird der Sammelbegriff Elektrizität gebraucht. Elektrizität wird nie erzeugt, sondern es erfolgt eine Trennung bzw. Fortbewegung der bereits vorhandenen Ladungsträger; es erfolgt nie Erzeugung im Wortsinn.

Seit 1900 ist die Aufklärung des Wesens der Elektrizität gleichbedeutend mit der Erkenntnis vom Wesen der Materie geworden.

Elektrolyte in der Gewebsflüssigkeit sind als Kationen z.B. – Na-, K-, Mg-, Ca- und Fe-Ionen, und als Anionen z.B. – Phosphat-, Sulfatgruppen und Cl-Ionen.

Die Moleküle eines Elektrolyten zerteilen sich bei der Lösung in Wasser in frei bewegliche elektrisch geladene Ionen, d.h. in elektrisch geladene Atome oder Moleküle.

Mineralstoffwechsel ist der Stoffwechsel der anorganischen Ionen im Organismus. In Elektrolyten geschieht der Elektrizitätstransport durch positive und negative Ionen. Beide Ladungsarten heben sich beim Zusammentreffen gegenseitig in ihrer Wirkung nach außen hin auf.

Die positiv geladenen Kationen (Wasserstoff- und Metallionen) wandern zur Kathode, dem negativen Pol einer Elektrode, und die negativ geladenen Anionen (Molekülreste) gehen zur Anode, der positiven Elektrode.

Die Elektroden sind die Ein- oder Austrittsstelle des elektrischen Stromes in Flüssigkeiten. Die aktive Elektrode ist die örtlich erregende bzw. zur Ableitung dienende Elektrode, die inaktive Elektrode ist die den Stromkreis schließende, selbst nicht reizende oder registrierende Elektrode.

Im Serum sind die Summe der Kationen und der Anionen gleich. Änderungen werden innerhalb gewisser Grenzen durch Pufferung aufgefangen.

Die Grundlage der Nerven- und Muskeltätigkeit ist der Austausch elektrisch geladener Ionen. Die Elementarladungen des Stoffwechsels werden von den vorhandenen positiven und inaktiven Ionen getragen.

Die beim Abbau entstandenen Säuren bleiben zwangsläufig übrig, wenn die basischen Substanzen zur Neutralisierung aufgebraucht sind. Wenn ein Säureüberschuß nicht mit Hilfe von Basen reguliert wird, die in wässriger Lösung eine elkalische Reaktion bewirken, zapft der Körper die basischen Mineralien aus den körpereigenen Reserven an. Der Gehalt einer Lösung an Alkali als Maß für die Neutralisationskraft einer Säure ist ihre Basizität.

Alkali als Base stellen die Basis dar, hergeleitet von grch. 'der betretene Boden'. Alkalien sind die Hydroxide der in der ersten Gruppe des Periodensystems der Elemente stehenden Elemente, vor allem Natrium und Kalium, ferner das Ammoniumhydroxid, deren wässrige Lösungen alkalisch (basisch) reagieren. Ammonium ist das den Alkalimetallen der Gruppe I entsprechende Radikal (eine Gruppe von Atomen, die häufig als charakteristischer Bestandteil chemischer Verbindungen auftritt).

Die Hydrozyl(OH-)Gruppe (des 'Eingangs') und der Ammoniak (des 'Aushangs') sind stets Verbindungen mit Wasserstoff.

Zangenhaft und zur Gruppe der Alkalien gehörend sind auch alkalische Erden wie Magnesium, Kalzium u.a., die Oxide der Elemente der 2. Gruppe des Periodensystems. Oxide sind Verbindungen eines chem. Elements mit Sauerstoff. Diese Erdalkalimetalle sind im Gegensatz zu den Alkalimetallen demnach bereits ohne Wasserstoff basisch, sind aber elektrisch nur leitend, wenn sie in Wasser gelöst sind.

Kalium und Magnesium befinden sich vorwiegend in der Zelle, das Natrium in der Außenzellflüssigkeit, und das Kalzium sorgt – was den Zellhaushalt anbelangt – für die Impulse. Alkalische körpereigene Reserven stellen die Elemente Magnesium und Kal-zium in den Knochen dar.

Für Kalium besitzt der Körper keine Speicherfähigkeit, da es wegen seiner schnellen Reaktionsfähigkeit nur in Wasser gebunden zur Verfügung steht und rasch wieder ausgeschieden wird. Die essentiellen Spurenelemente Zink und Eisen benötigt der menschliche Organismus einerseits für den Eiweißaufbau und das Abwehrsystem des Epithels, sowie für den Sauerstofftransport des Blutes. Auch für diese bestehen keine Lagermöglichkeiten.

Anzeichen eines Kaliummangels kann geistige Verwirrtheit sein, eines Zinkmangels Geschmacks- und Geruchsbeeinträchtigungen sowie solche der Gehirnfunktionen, und eines Eisenmangels aufgrund der Sauerstoffunterversorgung und der Minderdurchblutung des Gehirns ein Nachlassen des folgerichtigen Denkens und der Konzentrationsfähigkeit.

Die Bausteine der Welt werden und wurden Informationsträger. Wenn wir von Mineralstoffen sprechen, meinen wir stets die wichtigen ankurbelnden positiven Elektrolyte. Sie sind wie alle Salze durch Ersatz des Wasserstoffs der Säuren durch Metall entstanden, zerteilen sich bei der Lösung in Wasser in frei bewegliche elektrisch geladene Ionen, und wandern als positiv elektrisch geladenes Atom oder Bruchstück eines Moleküls im elektrischen Feld zum negativen Pol einer elektrischen Stromquelle. Auch Wasserstoff scheidet sich an der Kathode ab und sammelt sich dort.

Basen werden in wässriger Lösung zur Lauge. Von der Wasserstoffionenkonzentration hängt ab, ob es sich um eine saure, basische oder neutrale Reaktion handelt. Die Wasserstoffzahl gibt an, wieviel Gramm Wasserstoffionen in 1 Liter des betreffenden Stoffes abgespalten sind. Liegt der PH-Wert unter 7, handelt es sich um eine saure, liegt er darüber, um eine alkalische Reaktion. Steigt der Blut-pH-Wert auf über 7,55 an, handelt es sich bereits um eine Störung und einen Basenüberschuß im Blut.

Um eine solche Alkalose dürfte es sich bei den BSE-Rindern gehandelt haben, d.h. um eine Über-Alkalisierung mit gleichzeitigem Wassermangel. Ihre Wiederkäuermägen sind für Kohlenhydrate mit einem Großteil an Wasser spezialisiert. Im Winter benötigen sie auch eine größere Flüssigkeitsmenge, doch hatten sie für die Verdauung der vielen Eiweißstoffe weder die richtige Magensäure, noch die Bedürfnisstätten für die vielen Alkalien oder die Verbrennungsmöglichkeiten für den Stickstoff. Nach 2 Jahren begannen die Systeme, sich zu erschöpfen.

Der Überschuß setzte sich – möglicherweise u.a. – in Gehirn und Rückenmark fest. Fest steht, daß das Verhalten die einschlägigen Symptome signalisiert.

Jedes Zuviel eines Elements, das nicht unserer Natur entspricht, ist giftig.

Gifte können Gewebe und Organe schädigen, auf das Gehirn und seine Zentren wirken, die Tätigkeit der Nerven, des Kreislaufs und des Stoffwechsels steigern, sowie das Blut zersetzen.

Alkaloide sind alkalisch reagierende giftige (heterozyklische) Verbindungen, z.B. in Pflanzen, wie Nikotin und Koffein, das auch in schwarzem Tee und Colanüssen enthalten ist. Kakaobohnen enthalten ein in reinem Zustand giftiges, dem Koffein ähnelndes Alkaloid.

Heterozyklische sind zyklische chemische Verbindungen mit ringförmiger Anordnung der Atome im Molekül, an deren Aufbau außer Kohlenstoff noch andere Atome beteiligt sind.

So sind es bei Nikotin neben H3 2 Stickstoffatome, und bei Koffein neben 3H3 2 Sauerstoff- und 4 N-Atome.

Nikotin wirkt in niedriger Dosierung wie der Neurotransmitter Acetylcholin und erregt die Ganglien durch kurzdauernde Depolarisation der postsynaptischen Membran. Eine höhere Dosierung führt zu einer Blockade der Nervenknoten (ganglionäre Lähmung) als Folge der Dauerdepolarisation, sowie nach anfänglicher Blutdrucksteigerung zu einer langanhaltenden Blutdrucksenkung. Der Magen-Darm-Trakt reagiert mit einer Tonusminderung bzw. mit einer Erschlaffung des Zellgewebes. Nikotin wirkt antidiuretisch. Es wird schnell resorbiert und verteilt sich rasch im gesamten Körpergewebe.

Bei Diabetikern muß beim Aufgeben des Rauchens wegen der dann verbesserten Resorption von Insulin die Insulindosis gegebenenenfalls verringert werden. Die Aufnahme gelöster Stoffe und von Hormonen wird durch das Alkaloid also erschwert.

Nikotin ist in Wasser löslich – – da Stickstoff nur mit Wasserstoff zu Ammoniak abgebaut werden kann, es aber 1 N-Atom mehr besitzt.

Koffein gehört zu den Psychostimulantien. Es kann als Antagonist an gefäßerweiternden Rezeptoren wirken, die intrazelluläre Kalziumkonzentration beeinflussen durch erhöhte Ca-Durchlässigkeit im Bindegewebe sowie innerhalb der Zellen des Nervengewebes. Es vermittelt negative Wirkungen am Herzen, senkt den Sympathikustonus und inhibiert die Aktivität bestimmter Neurone im Gehirn, die Grundeinheiten des Nervensystems, die aus einer Nervenzelle mit all ihren Fortsätzen bestehen. Ein Inhibitor hemmt oder verhindert den chemischen Vorgang eines Stoffes. Koffein wirkt als Widersacher mehrerer Rezeptoren, die Organe zur Aufnahme von Reizen. Durch Blockade in Hirngefäßen wird durch Koffein der Gefäßwiderstand erhöht und die Hirndruchblutung verringert.

An der Niere kommt es zur gesteigerten Durchblutung und zu einer kurzfristig anhaltenden verstärkten Diurese.

Bei Patienten, die an Panikattacken leiden, reichen schon geringe Dosen zur Auslösung von Angst und Panik aus.

Selbst nach dem Verzehr von entkoffeiniertem Kaffee wurde eine Verschlechterung der Alzheimer Demenz festgestellt. Die Löslichkeit von Koffein in Wasser wird durch die Anwesenheit von organischen Säuren verbessert. Es besteht Inkompatibilität mit stark alkalischen Lösungen. Dies scheint zu wenig bekannt zu sein: Kalzium wird zum Frühstück empfohlen und Kalium in den Altenheimen zum Morgenkaffee gegeben. Heterozyklische Ringverbindungen sind viel stabiler und Alkaloide sind alkalisch reagierende giftige Verbindungen, die wässrige Lösungen nicht mit anderen Alkalien teilen können; es besteht Unverträglichkeit.

Eine Ursache des geistigen Abbaus sind verengte Gefäße, die das Gehirn zu wenig mit Blut versorgen. Regelmäßiger Genuß von koffeinhaltigen und alkoholischen Getränken kann zu einer chronischen Austrocknung beitragen. Man rechnet übermäßigen Alkoholkonsum zu den Risikofaktoren der Krankheit. Durch die alkoholische Gärung erfolgt eine Prä-Oxidation ohne körpereigene Fermente und ohne Energiezufuhr. Alkoholismus ist eine Erkrankung durch übermäßigen Alkoholgenuß, die bis zum Tod durch Alkoholvergiftung führen kann. Bei einer Vergiftung wurden dem Körper zuviele körperfremde und/oder schädigende Stoffe zugeführt – Umweltgifte in diesem Rahmen unberücksichtigt gelassen – die bei Wassermangel noch stärker reagieren. Mit der Verknappung von Flüssigkeiten werden auch die Mineralstoffe vermehrt ausgeschieden.

Alkohol scheint für seine Verbrennung vermehrt die aktiven Elektrolyte zu entziehen. Bei chronischer Alkoholaufnahme sind Ausdrucksformen von Mg-Mangel wie Unruhe, Reizbarkeit und Depression möglich; bei depressiven Menschen ist Alkohol daher völlig kontraproduktiv. Alkohol ist auch ein Kalium-Räuber; gesunde Nervenfunktionen sind jedoch von einer ausreichenden Ka-Zufuhr abhängig. Kalzium ist an der Übertragung von Nervenimpulsen beteiligt; ein Mangel kann durch erhöhten Alkoholgenuß verursacht werden. Desweiteren verursacht Alkohol einen Zinkmangel.

Die Verwirrtheit des Alkoholkranken kann aus diesen Verlusten resultieren. Auch sie hat nichts mit Geistesschwäche zu tun. Beispiel: Ohne Wasser kein Kalium und ohne Kalium Verwirrtheit! Bei einem Mangel an Magnesium können die Zellen das Kalium nicht halten, da anscheinend nur ein positiver Elektrolyt den Zellenbetrieb nicht aufrechterhalten kann. Daraus ergibt sich zwangsläufig eine langsam beginnende Veränderung und nachfolgend Austrocknung der feinen und kleinen Körperteile, deutlich erkennbar jene in den Gehirnregionen.

Alkohol und Industriezucker sind Verursacher eines Säureüberschusses. Zucker können als erste Oxidationsprodukte mehrwertiger Alkohole bezeichnet werden.

Beide können nicht nur echte Mg-Mangelzustände herbeiführen, sondern auch dem Vitamin-B1-Haushalt erheblich schaden. Da Zucker innerhalb seiner eigenen Strukturen keine Vitamine enthält, muß er für seinen ordnungsgemäßen Stoffwechsel auf die Vitaminvorräte des Körpers zurückgreifen.

Ebenso können exzessive Mengen natürlicher Kohlenhydrate wie Honig biochemische Veränderungen bewirken. Allerdings wurde auch dieser im Honigmagen der Arbeitsbienen gewissermaßen fremdfermentiert.

Vitamine helfen, die Nervenzellen gesünder zu machen, sind jedoch 'nur' gewisse Dienstleister, die nicht aktiv an der Elektrizität beteiligt sind.

Soweit die Beispiele für die durch Unwissenheit, Nachlässigkeit und Leichtsinn 'selbstverschuldeten Sünden wider die Natur'.

Medikamente erfüllen die gleiche Aufgabe wie Naturstoffe.

Sie wechselwirken mit bestimmten Proteinrezeptoren und aktivieren oder blockieren auf diese Weise Stoffwechselprozesse.

In einer Studie wurden Naturstoffe mit synthetisch hergestellten Substanzen verglichen mit dem Ergebnis: Naturstoffe haben im Durchschnitt

  • – ein höheres Molekulargewicht
  • – weniger Stickstoff-, Halogen- und Schwefel-, dafür aber
  • – mehr Sauerstoffatome.

Außerdem haben sie einen anspruchsvolleren räumlichen Aufbau und besitzen beispielsweise mehr Ringstrukturen wie die mit vier verschiedenen Atomen oder Atomgruppen verbundenen Kohlenstoffatome.

Im Umkehrschluß haben synthetisch hergestellte Arzneimittel

  • – mehr Stickstoff-, Halogen- und Schwefel-, dafür aber
  • – weniger Sauerstoffatome.

Um mehr N-Atome zu verstoffwechseln, benötigt der Körper auf alle Fälle mehr Wasserstoff, sprich Wasser, um sie basisch ausscheiden zu können, für die Halogen-, wahrscheinlich hauptsächlich Chlor-Atome, mehr Kaliumatome und ebenfalls Wasser, und für die vermehrten Schwefelatome die Erdalkalimetalle der Gruppe II des PSE, die auch nur in wässrigem Raume alkalisch reagieren. Mehr Sauerstoff kann dem Körper auch durch Wasser, oder – falls nötig – mit Eisen, das die größte Wertigkeit gegenüber Sauerstoff hat, zugeführt werden. Aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung, die zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Minderdurchblutung des Gehirns führt, sollen Gehirnzellen zuviel Kalzium aufnehmen.

Interessanterweise gehören Langzeiteinnehmer von Medikamenten zur Risikogruppe. In den Gebrauchsinformationen scheinen diese Zusammenhänge und die Wichtigkeit der nötigen Wasserzufuhr nicht deutlich genug hervorgehoben zu sein.

'Wider die Natur' ist auch der Streß; nicht der euphorische, sondern jener mit dem Druck im Nacken, der chronische oder sog. Dauerstreß. Kurzzeitiger akuter Streß ist natürlich, chronischer bedeutet ständige Entnahme von Reserven.

In Anbetracht dessen, daß Dehydration der Streßfaktor Nr.1 bei jedem Lebewesen ist, ist handelt es sich im Falle des Flüssigkeitsmangels bei einem überforderten Menschen bereits um eine doppelte Streßsituation, mit gleichzeitigen Ernährungsschwächen um eine 3-fache usw.

Nach betriebswirtschaftlicher Logik nagen rote Zahlen an den Ressourcen; ein Körper sollte längerfristig nicht in den roten Bereich geraten.

Dauer- und Negativstreß haben die unterschiedlichsten Gesichter: Dauerstreß kann Depressionen entstehen lassen; eine frühere Bezeichnung lautete sehr zutreffend Überforderungsdepression. Einschneidende Lebensereignisse werden als mögliche Ursache für die Alzheimer Demenz genannt. Die Beschreibungen für Streß sind auch die Schlagworte bei den Alzheimer-Vorträgen.

Der Streß entspricht der jeweiligen Verausgabung oder Überforderung, den verankerten Gefühlen der Pflicht, erfahrenen Ungerechtigkeiten oder ungerechter Unterordnung, Anpassung oder Unterdrückung, Kränkungen oder geschluckten Demütigungen.

Die ausgeraubten Kraftzentralen benötigen mehr 'Krafterzeuger'. Allein durch eine Dehydration wird im Gehirn weniger Energie erzeugt. Aufmerksamkeit und Konzentration lassen nach und komplexe Zusammenhänge werden nicht mehr vollständig erfaßt (Kalium!). Bei körperlichem und psychischem Streß scheidet der Körper verstärkt Zink aus. Streß, Nikotin und Alkohol sind Zinkräuber. Negativstreß, Industriezucker und Weißmehlprodukte führen zu Mg- und Ca-Verlusten.

Körperreserven werden so lange angefordert, bis der Körper das stressige Umfeld verläßt.

Streßhormone werden ausgeschüttet und die lymphatische Drüsentätigkeit vermindert. Hormone regulieren bestimmte Körperfunktionen, wie u.a. den Stoffwechsel der Bauchspeicheldrüse, des Nebennierenmarks, der Schilddrüse und des Magens, sowie den Wasser- und Mineralhaushalt der Nebenschilddrüsen und der Nebennierenrinde. Nebennieren- und Hirnrinde liegen ungeschützt auf einer Außenseite und sind auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr stark angewiesen. Im Gegensatz zur NNR liegt das NN-Mark geschützt in einem Rumpf. Das Adrenalin bleibt stark und wohl ernährt, während sich die Zellen der sog. Rindenhormone als Nebennierenrinde um das Nebennierenmark lagern, und bei Mängeln in den feinen Blutgefäßen schnell Schaden nehmen können.

Die Hormone der NNR beeinflussen den Kohlenhydrat-, Eiweiß-, Fett- und Mineralstoffwechsel sowie den Elektrolyt- und den Wasserhaushalt, also eine ganze Menge.

Hormone sind körpereigene, von Drüsen in die Blutbahn abgegebene Wirkstoffe, die zusammen mit dem Nervensystem die Reaktionen in bestimmten Organen und die Vorgänge des Stoffwechsels steuern. Weite Bereiche des Hormonsystems stehen unter der obersten Kontrolle des Großhirns; zweithöchste Instanz ist das Zwischenhirn, ein wichtiges Zentrum für die Regulation hormonaler und vegetativer Funktionen. Hormone setzen in Verbindung und regen an, und stehen sowohl mit den anderen Hormonen wie mit dem vegetativen Nervensystem in engstem funktionellen Zusammenhang.

Das vegetative ist ein autonomes, also selbständiges Nervensystem, das der willkürlichen Beeinflussung entzogen ist und die Tätigkeit der Eingeweideorgane reguliert, z.B. von Herz, Kreislauf, Atmung, Verdauung, Stoffwechsel, sowie innerer und äußerer Sekretion.

Die hormongesteuerten Körperfunktionen können nur bei einer bestimmten wohlabgestuften Hormonausschüttung normal ablaufen. Die Ausschüttung von Hormonen ist bei Zinkmangel beeinträchtigt. Zink ist für den Aufbau und die Funktion von Gewebe von Bedeutung. Steht es wegen Streß nicht zur Verfügung, kann es die Zellen nicht schützen. Immunsystem, Hormonsystem, Nervensystem und Sinnesorgane sind eng und direkt miteinander verknüpft. Bei den Alzheimer-Patienten geht als erstes der Geruchssinn verloren, als Beispiel des Zusammenhangs mit den Sinnesorganen.

Aber auch eine ausreichende Sauerstoffversorgung ist von Bedeutung. Bei einer verminderten Flüssigkeitszufuhr fehlen dem Organismus auch Sauerstoffionen. Dient die Zunge dem Zweck, fortwährend den für die Unterhaltung des 'Lebensfeuers' notwendigen Sauerstoff herbeizuschaffen, so ist es Aufgabe des Blutes, ihn den Geweben und Zellen des Organismus zuzuführen. Der Sauerstofftransport des Blutes kann ohne Eisen nicht ordnungsgemäß stattfinden. Es transportiert ihn mit Hilfe des Erdmagnetismus zu den Billionen Zellen. Eine einfache formlose Flüssigkeit vermöchte diesen Anforderungen niemals zu genügen.

Die elektrischen Eigenschaften oxidischer Materialien werden ganz wesentlich durch die Anwesenheit von Sauerstoff bestimmt. Alle bekannten elektrischen Signale basieren auf der Durchlässigkeit der Membran für Ionen. Diese Membranpermeabilität erfolgt durch eine Art Schleuse für geladene Teilchen. Die Kanalpore muß räumlich eng genug sein, um durchfließende Ionen in engen Kontakt zu den Wänden des Kanals zu bringen, sodaß nur Ionen einer bestimmten Größe und Ladung hindurchpassen. Die Kanal bildenden hochmolekularen eiweißartigen Stoffketten kleiden mit ihren Sauerstoffatomen die Innenwand des tunnelähnlichen Selektivitätsfilters aus. Der Tunnel imitiert quasi die 'Umarmung' der Ionen durch die Wassermoleküle.

Damit diese elektrostatische Anziehung – das Gleichgewicht betreffend – funktioniert, dürfen die Entfernungen zwischen Sauerstoffatomen und positivem Ion nicht zu groß sein. Sauerstoffatome sind stark elektronegativ und ziehen Elektronen von anderen Atomen an. Kaliumionen sind positiv und werden daher von den negativ geladenen Sauerstoffatomen angezogen. Beim Kaliumkanal sind die Sauerstoffatome passgenau angeordnet, um ein Kaliumion unterzubringen. Vom kleineren Natriumion lägen die Atome zu weit entfernt; das Ion bleibt daher ausgeschlossen. Die Selektivität des Kanals ist nur für Kaliumionen festgelegt und macht sie für andere Ladungsträger nicht durchlässig.

Kaliumkanäle stellen unter den Ionenkanälen wahrscheinlich die größte Proteinfamilie. Sie finden sich in den Membranen der meisten Zelltypen – ein Hinweis auf ihre entscheidende Rolle bei der Weiterleitung von Signalen. Ihre am besten bekannte Funktion ist die Regulation des Membranpotentials in Nervenzellen, also der Aufbau und die Aufrechterhaltung einer Spannungsdifferenz zwischen dem Inneren und Äußeren einer Zelle.

Die Außenzellflüssigkeit ist in ihrer Zusammensetzung dem Meerwasser recht ähnlich, während die Zellflüssigkeit im Gegensatz nicht natrium- sondern kaliumreich ist. Die Alkalisalze Natrium und Kalium bedingen das osmotische Gleichgewicht, sowie die Erregungsleitung von Nerven und Muskeln. Osmose ist das Hindurchwandern von Flüssigkeiten durch eine halbdurchlässige Trennwand, die zwei Lösungen verschiedener Konzentration trennt. Zur konzentrierten Lösung hin findet eine Diffusion statt; infolgedessen nimmt dort die Flüssigkeitsmenge so lange zu, bis der entstehende hydrostatische Druck dem osmotischen Druck das Gleichgewicht hält. Die Osmose ist für die Stoffwechselvorgänge des Organismus von großer Bedeutung.

Wenn das Natrium gegenüber dem Kalium überwiegt, diffundiert ungünstigerweise die Zellflüssigkeit in die zu salzhaltige Außenzellflüssigkeit. Der Vorgang ähnelt einer Vertrocknung. Nach einem Glas Wasser des Toten Meeres – infolge des hohen Salzgehaltes ohne Lebewesen – verlöre der Darm sein Wasser und die Zunge würde zerstört.

Umgekehrt sinkt nach einer Woche kochsalzarmer Ernährung die geistige Leistungsfähigkeit bereits ab und die Konzentration wird schlechter.

Ein gesunder Stoffwechsel erfordert eine stimmige Organisation, auch Kaliumgaben können bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr zu einem 'Verbrennen' der Speiseröhre und des Darmtraktes führen. Nur mit Wasser wird das Radikal Kalium alkalisch. Wasser ist der Elemente-Mangel Nr. 1 schlechthin.

Gesunde Nervenfunktionen sind von einer ausreichenden Kaliumzufuhr weitgehend abhängig. Kaliumräuber sind – neben einer überhöhten Kochsalzzufuhr – große Mengen von Kaffee und Alkohol. Blutdrucksenkende Medikamente können die Nutzung des Kalium stark mindern, entwässernde das ohnehin geringfügig vorhandene Kalium aus dem Körper leiten. Schon der Gebrauch von Aspirin trägt zu Verlusten bei.

Elektrische Impulse können nur durch Metallionen gestartet werden und nur in wässriger Lösung geleitet, sonst werden Lebensvorgänge der Zellen lahmgelegt. Die Dringlichkeit entspricht der Reihenfolge des PSE. Die Wertigkeit gibt an, wieviele Wasserstoffatome ein Atom zu binden bzw. zu ersetzen vermag. Ihre Größe hängt davon ab, wie viele Elektronen das betreffende Atom in seiner äußeren Elektronenschale aufnehmen (negative W.) oder aus dieser abgeben kann (positive W.). Sowohl bei Aufnahme wie Abgabe von Elektronen wird der Zustand einer vollständig besetzten, äußeren Elektronenschale erreicht. Die Wertigkeit eines Elements entspricht seiner Stellung im Periodensystem der Elemente.

In den Periodenreihen nimmt die Wertigkeit gegenüber Sauerstoff regelmäßig zu, die Wertigkeit gegenüber Wasserstoff zunächst bis zur 4. senkrechten Reihe zu – in der auch Kohlenstoff, ein wesentlicher Bestandteil aller lebenden Materie, enthalten ist und der die Fähigkeit besitzt, sich in fast unbegrenztem Umfang zu verbinden – und dann wieder ab.

Hydro.. im Zusammenhang mit Wasser bedeutet 'hydrieren', Einführung von Wasserstoff, und 'Dehydrierung' Abspaltung von Wasserstoff aus einer Verbindung. Die wichtigsten Fermente für den Stoffwechselprozeß sind jene mit den Hydro-Reaktionsaufgaben.

Bei der Alzheimer Demenz wurden fehlerhafte Stoffwechselvorgänge festgestellt. Von etwas Fehlendem kann kein Aufbau erfolgen, sondern nur ein gewisser Abbau.

Die Atome des einen Elements müssen Elektronen abgeben können, und die Atome des anderen Elements müssen fähig sein, Elektronen aufzunehmen. Diese Bedingungen beschränken die Ionenbindung i.W. auf Bindungen zwischen den reaktivsten Metallen der I. und II. Hauptgruppe als Kationenbildner, und den reaktivsten Nichtmetallen der VII. und VI. Hauptgruppe sowie Stickstoff als Anionenbildner.

Allein die Elektronen der äußersten nicht abgeschlossenen Schale bestimmen das chemische Verhalten eines Atoms. Die Atome der Alkalimetalle Kalium und Natrium der I. Gruppe haben jeweils ein einzelnes Elektron außerhalb von abgeschlossenen Schalen, jene der Erdalkalimetalle Magnesium und Kalzium der II. Gruppe sind zweiwertig.

Alle Zellen, besonders die des Gehirns, benötigen eine ausreichende Magnesium-Versorgung. Der Mineralstoff fördert die Durchblutung der feinen Haargefäße. Eine Unterversorgung führt zu Konzentrationsmangel und Vergeßlichkeit. Äußerst niedrige Konzentrationen in der. Zelle wurden bei Menschen festgestellt, die Medikamente gegen Fluthochdruck nehmen, bei Zuckerkranken und an Epilepsie Leidenden.

Auch für Alzheimer-Patienten erweist sich Magnesium als sehr hilfreich. Selbst wenn sie mit anderen Vitalstoffen gut versorgt werden, tritt erst nach einer Magnesiumgabe – je nach Krankheitsfortschritt – Normalität ein.

Alkohol, Zucker- und Weißmehlprodukte behindern nicht nur die Magnesium-, sondern auch die Kalzium-Aufnahme. Kalzium hat ein großes Aufgabengebiet zu erfüllen. Es handelt sich dabei um die Nerventätigkeit, die Muskel- und Herzfunktionen, sowie um das Flut. Es ist an der Übertragung von Nervenimpulsen ausschlaggebend beteiligt und steuert die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln. Bei Unterversorgung kommt es zu Reizbarkeit und Unbeständigkeit, außerdem zum Fehlen der Fähigkeit, sich zu entspannen.

Schon eine einzige Lutschtablette bringt dem Kranken bereits kurze Zeit nach Einnahme eine wesentliche Besserung der Orientierung; kurz nach der 2. kommt eine merkliche Besserung der Stimmungslage auf mit spürbarer größerer Sicherheit, und nach der 3. werden die minütlichen Fragen wesentlich weniger und vernünftiger, und die Objektivität wird wieder wahrgenommen.

Ebenso ist es mit dem Zink aus der Nebengruppe II; entsprechend Empfehlung knapp 1 Stunde vor der Mahlzeit verabreicht, sind bereits nach 20 Minuten Erfolge in der Orientierung, Geschicklichkeit und Vernunft zu konstatieren.

Zink wird durch Negativstreß, Alkohol und Nikotin abgebaut (Zigarren-Freund Freud!). Diabetiker haben häufig niedrige Zinkwerte.

Zink spielt im gesamten Stoffwechselgeschehen eine herausragende Rolle.

Unedle Elemente wie Zink und Eisen geben leicht Elektronen ab. Wer abgeben kann ist stärker und dominiert; er führt Dominoreihen an.

Das Zink befindet sich vornehmlich in den 'Wänden', das Eisen in der Flüssigkeit. Oft geht es nicht nur um die Übersäuerung des Blutes, sondern um die des Bindegewebes. Wenn sich ein Zinkmangel durch Haarausfall bemerkbar macht (u.a.), könnten unsere Vorfahren aus Streßgründen – als sie in den 'unübersichtlichen' Norden kamen – ihr Haarkleid langsam verloren haben.

Reichlicher Genuß von Süßigkeiten behindert die Eisenaufnahme. Die Schweizer Bürger sind im Schokolade-Essen führend; sollte dies auf die Gesundheit Auswirkungen haben, sind sie in der Gesamtheit leichter zu erkennen.

Wenn eine Tasse schwarzer Tee die Eisenresorption aus einer Mahlzeit auf 30 % des ursprünglichen Wertes senken kann, dürfte die Konzentration bestimmter Krankheiten in den teekonsumierenden Ländern überschaubar festzustellen sein.

Ist die Salzsäureproduktion des Magens gemindert, wird die Eisenaufnahme u.a. erschwert; Streß kann eine Rolle spielen.

Die Funktionen werden von Kationen gestartet; Mängel verursachen Irritationen. Jede Tätigkeit verbraucht Energie; umso größer und zehrender die Aufgaben, umso größer ist der Verbrauch. Die aktiven Elektrolyte bewirken den Start der Atomhüllenveränderungen und Lebensvorgänge. Die Suche nach der Krankheitsabhilfe ist die Suche nach einer ausgeglichenen Balance und der richtigen Dosis, der personenspezifischen Dosis. Jeder Mantel an Grundnährstoffen ohne Kalorienwert stellt einen Bruchteil der Krankheit dar. – Die Alzheimer Demenz ist 'nur' die sichtbare Spitze eines riesigen Eisbergs! Die Forschung sollte sich auf das Suchen des fehlenden Positiven konzentrieren und nicht so sehr auf das Bekämpfen des Negativen.

Zitierte Nichtpatentliteratur Maria-E. Lange-Ernst Aktiv gegen Übersäuerung Douglas Hunt Angstfrei leben Prof. Dr. Lucas Ratgeber Gesundheit Max Planck Forschung Das Wissenschaftsmagazin 4/2003 Max Planck Forschung Das Wissenschaftsmagazin 1/2004 Max-Planck-Gesellsch. Bio-Mag Frühjahr 2004 II. Med. Klinik und Poliklinik Toxikologische Abt. der TU München Nicotin und Coffein FAZ 21.7.2004 Gehirn-Gene außer Kontrolle Dt. Alzheimer-Ges.e.V. Das wichtigste über die Alzheimer-Krankheit Dt. Seniorenliga e.V. Die Alzheimer-Erkrankung Alzheimer-Hilfe Landesapothekenverband Die Alzheimer-Krankheit Baden-Württ.e.V. Alzheimer

Die übrigen Bücher wurden bereits mit der Anmeldung 90 2004 003 830.9-41 eingereicht.


Anspruch[de]
  1. Wir sind Kinder der Sterne und als solche von der richtigen Zusammensetzung der Elemente abhängig. Lebenstätigkeit erfolgt durch das Miteinander von positiven und negativen Elektrolyten. Lebenslange Vernachlässigung von Grundvoraussetzungen können Funktionen stören. Wir pflegen im Nachhinein gegen das Negative anzugehen, statt im Voraus das Positive zu unterstützen.

    Die Anwendung zur Vorbeugung, Linderung und Heilung der Alzheimer Demenz beinhaltet

    – vorwiegend die Erdalkalimetalle Magnesium und Kalzium der Gruppe II des PSE sowie Zink aus deren Nebengruppe, als erweiterte Vorsorge

    – das Alkalimetall Kalium der Gruppe I und

    – Eisen u.a. bei bestimmten Medikamenten, und immer aber

    – die richtige und reichliche Flüssigkeitszufuhr. Leben ist nur in wässrigem Raume möglich und nur Wasser macht die Mineralstoffe basisch. Es sind Stoffwechselkrankheiten, die durch Mangel entstehen. Schäden durch ein unnatürliches Zuviel an manchen Elementen sind meist bekannt, schwieriger wird es mit dem Fehlen.

    Es gibt keine zwei Menschen, die absolut gleich wären. So sind auch die Nährstoffe von Person zu Person unterschiedlich, und die jeweilige Kombination für die Ergänzungsstoffe muß gesucht werden.

    Die Einrenkung des natürlichen Zustandes – soweit noch möglich – bedeutet Heilung.
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