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Dokumentenidentifikation DE102005044841A1 23.03.2006
Titel Vorrichtung zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial während der Abdrucknahme eines Kiefers
Anmelder Deyssig, Roman,, Dr. med. Univ., Mariazell, AT
Erfinder Deyssig, Roman,, Dr. med. Univ., Mariazell, AT
Vertreter Diehl & Partner, 80333 München
DE-Anmeldedatum 20.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005044841
Offenlegungstag 23.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.03.2006
IPC-Hauptklasse A61C 9/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1) zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial während der zahnärztlichen Abdrucknahme von kleinen prothetischen Werkstücken etc. mit einer Absaugkanüle (2) mit einem Anschluss (3) für eine Absaugleitung und einer Saugöffnung (4) und einer Einrichtung (7) zur Einstellung des Absaugdruckes. Zur Schaffung einer derartigen Vorrichtung, welche an bestehende Absaugeinrichtungen von zahnärztlichen Behandlungseinheiten angeschlossen werden kann und überschüssiges Abdruckmaterial oder prothetische Werkstücke effizient und ohne Belastung des Patienten entfernen kann, ist die Einrichtung (7) zur Einstellung des Absaugdruckes in der Absaugkanüle (2) angeordnet, beispielsweise an die Absaugkanüle (2) ansteckbar ausgebildet. Zwischen der Einrichtung (7) zur Einstellung des Absaugdruckes und der Absaugkanüle (2) ist vorteilhafterweise eine Filtereinrichtung (8) angeordnet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial während der zahnärztlichen Abdrucknahme, von kleinen prothetischen Werkstücken, etc., mit einer Absaugkanüle mit einem Anschluss für eine Absaugleitung und einer Saugöffnung und einer Einrichtung zur Einstellung des Absaugdruckes.

Üblicherweise existieren in der Zahnheilkunde lediglich Absaugkanülen für operative und konservierende Eingriffe. Das große Feld der zahnärztlichen Prothetik kennt keine spezielle Absaugkanüle.

Die gegenständliche Vorrichtung dient zum Absaugen von Abdruckmaterialien und zum Absaugen kleiner prothetischer Werkstücke, wie z.B. Stifte, Inlayse-Provisorien, Implantatteile, Kieferorthopätische Teile etc., nach der Einprobe. Derartige Kleinteile können anschließend aus der Absaugkanüle entnommen werden.

Die WO 2004/024020 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial während der Abdrucknahme eines Kiefers, welche zur wirkungsvollen Entfernung des überschüssigen Abdruckmaterials eine Absaugkanüle mit einem Anschluss für eine Absaugleitung und einer Saugöffnung umfasst, wobei sich die Saugöffnung im Wesentlichen über die Breite des Abdrucklöffels erstreckt und der dem Abdrucklöffel abgewandte Rand der Saugöffnung den dem Abdrucklöffel zugewandten Rand der Saugöffnung überragt. Dadurch kann eine Absaugkanüle, welche bespielsweise an eine bestehende Absaugleitung einer Behandlungseinheit angeschlossen ist, zur wirkungsvollen Entfernung des überschüssigen Abdruckmaterials während der zahnärztlichen Abdrucknahme geschaffen werden. Dadurch, dass sich die Saugöffnung der Absaugkanüle im Wesentlichen über die Breite des Abdrucklöffels erstreckt, kann von allen Stellen des offenen Randes des Abdrucklöffels überschüssiges Abdruckmaterial abgesaugt werden. Eine derartige Vorrichtung eignet sich sehr gut bei Anwendungsfällen, wo genügend Platz für die Absaugkanüle vorhanden ist.

Es gibt Abdruckmethoden und Abdrucklöffel, bei deren jedoch die Vorrichtung gemäß der WO 2004/024020 A1 wegen ihrer Größe schwierig zu verwenden ist, da sie sich im Wesentlichen über die gesamte Breite des hinteren Randes des Abdrucklöffels erstreckt.

Beispielsweise ist es bei einer schmalen Mundöffnung schwierig den Abdrucklöffel mit dem Abdruckmaterial in die Mundhöhle einzubringen. Hier ist die Verwendung einer kleinen Absaugvorrichtung mit kleinerer Saugöffnung notwendig. Bei Patienten, welche einen hoch stehenden Zungengrund haben, ist ebenfalls nur die Verwendung einer kleinen Absaugvorrichtung möglich.

Auch bei Verwendung von Teilabdrucklöffeln zur Abdrucknahme eines Teils des Kiefers ist eine an diesen kleinen Abdrucklöffel angepasste Absaugkanüle vorteilhaft.

Bei Kindern ist einerseits die Mundöffnung andererseits die Mundhöhle klein, so dass ein auf diese Verhältnisse angepasste Absaugkanüle zum Einsatz kommen sollte.

Schließlich kommen bei der Abformung des zahnlosen Kiefers spezielle individuelle Abdrucklöffel zum Einsatz, welche anhand eines Erstabdruckes für den Patienten aus Kunststoff individuell hergestellt werden.

Schließlich sind Vorrichtungen zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial, welche an bestehende Absaugeinrichtungen einer Behandlungseinheit angeschlossen werden, häufig nicht geeignet das Abdruckmaterial effizient abzusaugen, da der Absaugdruck nicht optimal an die jeweiligen Bedingungen angepasst ist. Bei zu starkem Absaugdruck kommt es durch zu rasches Einsaugen des flüssigen bzw. zähflüssigen Abdruckmaterials sehr rasch zu einer Verstopfung der Absaugkanüle und des Absaugschlauchs sowie der gesamten Absaugeinrichtung, wodurch die Absaugkanüle funktionsuntüchtig wird. Ist der Saugdruck zu gering wird das vom Abdrucklöffel herunter tropfende überschüssige Abdruckmaterial nicht abgesaugt und kann somit vom Patienten verschluckt oder sogar eingeatmet werden.

Die EP 1 042 993 A1 betrifft einen Abdrucklöffel, der zum Herstellen besonders passgenauer Abdrücke speziell ausgebildet ist. Zu diesem Zweck ist der Abdrucklöffel am Rand dicht abgeschlossen, so dass ein abgeschlossener Abformraum entsteht, der mit Unterdruck beaufschlagt wird. Das Abformmaterial wird über ein Anschlusselement in den abgeschlossenen Abformraum eingebracht. Zur Verhinderung des Eindringens von Abformmaterial in die Absaugleitung, über die der Unterdruck erzeugt wird, sind spezielle Sperrelemente angeordnet. Zur Einstellung des im Abformraum erzeugten Unterdrucks weist die Unterdruckquelle eine Saugeinrichtung und einen Unterdruckregler auf, der der Saugöffnung vorgeschaltet ist.

Die EP 3 555 467 A1 zeigt eine zahnärztliche Absaugeinrichtung mit Mitteln zur Saugkraftsteuerung, wobei pneumatisch betätigbare Ventile in der Leitung zwischen dem Unterdruckerzeuger und dem Sauginstrument angeordnet sind.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Schaffung einer oben genannten Vorrichtung, welche möglichst effizient arbeitet und den Patienten möglichst wenig belastet. Nachteile bekannter Vorrichtungen sollen reduziert oder verhindert werden. Die Vorrichtung soll möglichst einfach und kostengünstig aufgebaut sein.

Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe dadurch, dass die Einrichtung zur Einstellung des Absaugdruckes in der Absaugkanüle angordnet ist. Damit ist es möglich, bestehende Absaugeinrichtungen einer Zahnbehandlungseinheit zu verwenden und den Absaugdruck an die jeweiligen Bedingungen, insbesondere an die Art der Abdrucknahme und die Art des Abdruckmaterials oder an die Größe der abzusaugenden prothetischen Werkstücke anzupassen. Ist der Absaugdruck der Absaugeinrichtung an der Zahnbehandlungseinheit zu groß, kann durch die erfindungsgemäße Einrichtung zur Einstellung des Absaugdruckes eine Reduktion des Absaugdrucks auf Werte erzielt werden, welche für eine effiziente Absaugung des überschüssigen Absaugmaterials gerade ausreichen, aber nicht sofort zu einer Verstopfung der Vorrichtung führen. Im Gegensatz zum Stand der Technik muss die Saugöffnung der Absaugkanüle der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial nicht über die gesamte Breite des Abdrucklöffels erstrecken, wodurch auch bei beengten Verhältnissen oder Teilabdrücken des Kiefers in den oben beschriebenen Situationen das überquellende Abdruckmaterial wirkungsvoll abgesaugt und alle Teile des hinteren Randes des Abdrucklöffels gut erreicht werden können. Auch ist es möglich mit der vorliegenden Vorrichtung bereits auf die Zunge geflossenes Abdruckmaterial oder Kleinteile einzusaugen. Durch die vorliegende Vorrichtung ist es möglich den Absaugdruck mit der Absaugkanüle festzulegen, ohne dass beispielsweise die Absaugleistung über die zahnärztliche Behandlungseinheit oder über ein Regelventil am Absaugschlauch justiert werden muss. Dies wäre relativ umständlich oder bei manchen Behandlungseinheiten gar nicht möglich. Die Einstellung des Absaugdrucks in der Absaugvorrichtung selbst ist wesentlich einfacher und leichter handhabbar. Durch die in der Absaugkanüle angeordnete Einrichtung zur Einstellung des Absaugdruckes sind korrekt reproduzierbare und wiederholbare Ergebnisse möglich, da durch herkömmliche Justiermöglichkeiten am Absaugschlauch oder an der zahnärztlichen Einheit die Einstellung des Absaugdruckes nicht korrekt und einfach reproduzierbar ist, da die Einstellmöglichkeiten nur ungenau sind.

Die Absaugdruckeinstelleinrichtung kann in der Absaugkanüle integriert sein.

Weiters ist es möglich, dass die Absaugdruckeinstelleinrichtung austauschbar ausgebildet ist und je nach Anwendung eine bestimmte Einrichtung zur Einstellung des Absaugdruckes in die Vorrichtung zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial eingesetzt, eingebaut oder angeschlossen wird.

Gemäß einem Merkmal der Erfindung ist die Absaugdruckeinstelleinrichtung mit der Absaugkanüle verbindbar und weist einen Anschluss für die Absaugleitung auf. Somit wird die modular aufgebaute Absaugdruckeinstelleinrichtung mit der Absaugkanüle verbunden und schließlich mit dem anderen Ende der Absaugdruckeinstelleinrichtung die Absaugleitung der Absaugeinrichtung der Behandlungseinheit verbunden. Die modular aufgebaute Einrichtung zur Einstellung des Absaugdruckes wird also zwischen der Absaugkanüle und der Absaugleitung angeordnet.

Dabei kann die Verbindung zwischen der Absaugkanüle und der Absaugdruckeinstelleinrichtung durch eine Steckverbindung, Schraubverbindung, oder einen Schnellverschluss, wie beispielsweise einem Bajonettverschluss oder dgl. gebildet sein.

Alternativ zum Zwischenschalten der Absaugdruckeinstelleinrichtung kann diese auch in die Absaugkanüle eingesetzt werden. Beispielsweise kann auch ein entsprechend gestaltetes Modul in die Öffnung der Absaugkanüle eingesteckt werden oder von außen durch eine verschließbare Öffnung in die Absaugkanüle eingelegt werden.

Gemäß einer ersten Ausführungsvariante der Erfindung ist die Absaugdruckeinstelleinrichtung durch eine Einrichtung zur Veränderung des Lumens gebildet. Durch die Veränderung des Lumens der Absaugkanüle bzw. der Einrichtung zum Einstellen des Absaugdruckes wird eine Beeinflussung der Strömungsverhältnisse und somit des Absaugdrucks erzielt.

Dabei kann die Einrichtung zur Veränderung des Lumens durch Einbauten gebildet sein, welche die Strömungsverhältnisse beeinflussen.

Gemäß einem Merkmal der Erfindung sind die Einbauten durch fixe Stege oder dgl. gebildet. Die Stege können beispielsweise in Form eines Kreuzes, eines Sternes, konzentrischer Kreise, welche über Stege verbunden sind oder Gitter gebildet sein. Durch Auswechseln derartig aufgebauter Einrichtungen kann eine Veränderung der Absaugverhältnisse und somit eine optimale Anpassung an die jeweiligen Bedingungen erzielt werden. Beispielsweise kann bei Verwendung eines geeigneten Abdruckmaterials eine bestimmt gestaltete Einrichtung zur Einstellung des Absaugdruckes zwischen der Absaugleitung und der Absaugkanüle zwischengeschaltet werden. Welche Einrichtung eingesetzt werden soll, kann beispielsweise durch eine Zifferncodierung oder auch eine farbliche Codierung gekennzeichnet werden um den Zahnarzt zu unterstützen.

Ebenso ist es möglich, dass die Einbauten, welche das Lumen verändern in ihrer Lage veränderbar sind. Dadurch kann eine Veränderung des Absaugdrucks mit einer Absaugdruckeinstelleinrichtung ohne Austausch derselben erzielt werden. Die Veränderung kann dabei stufenlos oder in Stufen erfolgen. Die Veränderung der Lage der Einbauten kann beispielsweise durch Verschieben, Verschwenken oder dgl. erfolgen.

Zur stufenlosen Einstellung des Lumens können die Einbauten beispielsweise durch blendenförmige Elemente gebildet sein.

Alternativ zu den oben genannten Ausführungsformen kann die Absaugdruckeinstelleinrichtung auch durch eine Einrichtung zur Zufuhr von Fremdluft gebildet sein.

Die Einrichtung zur Zufuhr von Fremdluft kann durch zumindest eine Öffnung an der Absaugkanüle und bzw. oder Absaugdruckeinstelleinrichtung gebildet sein. Durch eine derartige Öffnung kann auch erreicht werden, dass sich die Saugöffnung der Absaugkanüle nicht am Gewebe in der Mundhöhle aufgrund zu hohen Saugdruckes festsaugt.

Vorteilhafterweise ist die genannte Öffnung zur Zufuhr von Fremdluft in ihrer Größe veränderbar. Dadurch kann eine Einstellung und Anpassung des Absaugdruckes auch während der Behandlung vorgenommen werden. Beispielsweise kann, wenn die Saugleistung für das Absaugen vom überschüssigen Abdruckmaterial nicht ausreicht, die Öffnung temporär auch ganz verschlossen werden, wodurch eine höhere Saugkraft auf das Abdruckmaterial wirkt.

Um die Vorrichtung zur Entfernung überschüssigen Abdruckmaterials oder prothetischer Werkstücke, aber auch die Absaugleitung und die Absaugeinrichtung der zahnärztlichen Behandlungseinheit vor Verschmutzung zu schützen ist gemäß einem wesentlichen Merkmal der Erfindung eine Einrichtung zur Filterung des Abdruckmaterials vorgesehen. Dadurch kann eine Verschmutzung der Anlage durch eingesaugte Partikel des noch flüssigen bzw. zähflüssigen Abdruckmaterials verhindert werden und durch Auswechseln des Filters wieder der optimale Betriebszustand hergestellt werden.

Vorteilhafterweise ist im Falle des modularen Aufbaus der Vorrichtung zur Erfindung von überschüssigem Abdruckmaterial die Filtereinrichtung zwischen der Absaugkanüle und der Absaugdruckeinstelleinrichtung angeordnet.

Im einfachsten Fall kann die Filtereinrichtung durch zumindest ein auswechselbares Plättchen aus luftdurchlässigem Material gebildet sein, welches einfach zwischen der Absaugkanüle und der Absaugdruckeinstelleinrichtung eingelegt wird. Dadurch ist ein besonders leichter Wechsel des Filters möglich. Dabei kann eine zusätzliche Einstellung des Absaugdruckes durch Auswahl der jeweiligen Filtereinrichtung, beispielsweise der Dicke des Filterplättchens oder des Materials des Filterplättchens, erfolgen. Ebenso ist es möglich durch die Anzahl der eingelegten Filterplättchen den Absaugdruck zu beeinflussen und zu regulieren. Zusätzlich kann die Abscheideleistung des Filterelements bei Verwendung mehrerer Filterplättchen oder Filter mit größerer Dicke oder Dichte erhöht werden.

Um die Herstellungskosten gering zu halten, so dass die gegenständliche Vorrichtung als Einwegprodukt hergestellt werden kann, ist die Absaugkanüle und bzw. oder die Einrichtung zur Einstellung des Absaugdruckes vorteilhafterweise aus Kunststoff hergestellt. Dabei eignet sich besonders das Spritzgussverfahren zur kostengünstigen Herstellung der Komponenten der gegenständlichen Vorrichtung.

Für eine optimale Absaugwirkung überragt der einem bei der zahnärztlichen Abdrucknahme verwendeten Abdrucklöffel abgewandte Rand der Saugöffnung vorteilhafterweise den dem Abdrucklöffel zugewandten Rand der Saugöffnung.

Um Verletzungen im Mundhöhlenbereich zu vermeiden sind die Kanten der Saugöffnung vorzugsweise abgerundet ausgebildet.

Schließlich besteht die Möglichkeit die Absaugkanüle in einem Abdrucklöffel zur zahnärztlichen Abdrucknahme zu integrieren. Ein derartiger Abdrucklöffel mit integrierter Absaugkanüle kann beispielsweise einstückig herstellbar sein oder im Falle eines Mehrwegartikels aus Gründen der besseren Reinigung mehrteilig und zerlegbar ausgebildet sein.

Die vorliegende Erfindung wir anhand der beigefügten Zeichnugen, welche verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen, näher erläutert. Darin zeigen:

1 eine Ausführungsvariante der Vorrichtung zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial in Explosionsdarstellung von der Seite; 2 die Vorrichtung gemäß 1 im zusammengebauten Zustand von oben; 3a bis 3i verschiedene Ausführungsformen der Einrichtung zur Einstellung des Absaugdruckes; 4a und 4b eine weitere Ausführungsform der Einrichtung zur Einstellung des Absaugdruckes und 5 eine Draufsicht auf einen Abdrucklöffel mit entsprechend angeordneter Vorrichtung zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial.

1 zeigt eine Vorrichtung 1 zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial während der zahnärztlichen Abdrucknahme mit Hilfe eines Abdrucklöffels in Explosionsdarstellung von der Seite. Die Vorrichtung 1 zeigt eine Absaugkanüle 2 mit einem Anschluss 3 für eine Absaugleitung (nicht dargestellt) einer Absaugeinrichtung, wie sie bei zahnärztlichen Behandlungseinheiten üblich ist. Auf dem gegenüberliegenden Ende des Anschlusses 3 weist die Absaugkanüle 2 eine Saugöffnung 4 auf, über welche das überschüssige Abdruckmaterial oder prothetische Werkstücke oder dergl. während zahnärztlicher Behandlungen entfernt werden können. Bei der dargestellten Ausführungsform überragt der dem Abdrucklöffel abgewandte Rand 5 der Saugöffnung 4 den dem Abdrucklöffel zugewandten Rand 6 der Saugöffnung 4. Dadurch wird gewährleistet, dass überschüssiges Abdruckmaterial mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Absaugkanüle 2 aufgenommen und abgesaugt wird. Darüber hinaus kann die Absaugkanüle 2 zumindest in einem Abschnitt gebogen ausgebildet sein um eine bessere Anpassung der anatomischen Verhältnisse zu erzielen. Ebenso ist es möglich, dass die Absaugkanüle 2 zumindest in einem Abschnitt plastisch verformbar ausgebildet ist, so dass die Absaugkanüle 2 durch Verformung an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden kann. Um die Absaugkanüle an eine vorhandene Absaugeinrichtung der Behandlungseinheit anschließen zu können und optimale Absaugergebnisse zu erzielen, ist gemäß der vorliegenden Erfindung eine Einrichtung 7 zur Einstellung des Absaugdruckes in der Vorrichtung 1 zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial oder prothetischen Kleinteilen vorgesehen. Die Einrichtung 7 ist im Beispiel gemäß 1 austauschbar ausgebildet und wird mit der Absaugkanüle 2 verbunden. Ebenso ist es möglich, dass die Einrichtung 7 in der Absaugkanüle 2 integriert und auch mit dieser einstückig hergestellt ist. Schließlich kann die Einrichtung 7 zur Einstellung des Absaugdruckes in die Absaugkanüle 2 einlegbar ausgeführt sein. Wichtig dabei ist, dass die Absaugdruckeinstelleinrichtung 7 eine Einstellung des Absaugdruckes bzw. des Strömungsverhältnisses während der Absaugung ermöglicht. Um die Absaugvorrichtung 1 vor angesaugten Teilchen des Abdruckmaterials oder prothetischen Werkstücken zu schützen, um die prothetischen Werkstücke oder dergl. nach der Absaugung weiter verwenden zu können, ist vorteilhafterweise eine Filtereinrichtung 8 vorgesehen, die in der dargestellten modularen Variante der Vorrichtung 1 zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial vorzugsweise zwischen der Absaugkanüle 2 und der Absaugdruckeinstelleinrichtung 7 angeordnet wird. An der Filtereinrichtung 8, die beispielsweise durch ein Plättchen aus luftdurchlässigem Material, z.B. einem Gewebematerial gebildet sein kann, sammelt sich abgesaugtes Abdruckmaterial und kann dadurch nicht in die Absaugeinrichtung gelangen und diese verschmutzen bzw. zerstören. Wenn der Absaugdruck unter einen bestimmten Wert fällt muss die Filtereinrichtung 8 ausgewechselt werden. Die Einrichtung 7 zur Einstellung des Absaugdruckes wird an den Anschluss 3 für eine Absaugleitung der Absaugkanüle 2 angeschlossen und mit dieser verbunden. Um eine Verbindung der Einrichtung 7 mit der Absaugleitung zu ermöglichen, weist die Einrichtung 7 auch einen Anschluss 9 für eine Absaugleitung auf.

2 zeigt die Vorrichtung 1 zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial gemäß 1 im zusammengebauten Zustand in der Ansicht von oben, d.h. von der Seite des Abdrucklöffels während der zahnärztlichen Abdrucknahme eines Kiefers.

Die Verbindung zwischen der Absaugkanüle 2 und der Absaugdruckeinstelleinrichtung 7 kann durch eine Steckverbindung, Schraubverbindung oder einen Schnellverschluss, wie z.B. einen Bajonettverschluss gebildet sein. Gemäß einem Merkmal der Erfindung ist die Absaugdruckeinstelleinrichtung 7 durch eine Einrichtung zur Veränderung des Lumens gebildet. Diese Veränderung des Lumens kann durch Einbauten 10, 11 gebildet sein, durch welche die Strömung der Absaugluft beeinflusst wird.

Die 3a bis 3i zeigen verschiedene Ausführungsformen einer modular aufgebauten Einrichtung 7 zur Einstellung des Absaugdruckes mit Einbauten 10, 11 zur Veränderung des Lumens in Ansicht in Richtung des Pfeiles III gemäß 1. Dabei sind die Einbauten 10 gemäß den 3a bis 3f und 3i durch fixe Stege oder dgl. gebildet, welche die Strömungsverhältnisse im Querschnitt der Einrichtung 7 bzw. der Absaugkanüle 2 beeinflussen. Die Einbauten 10 können bei der Herstellung der Einrichtung 7 aus Kunststoff besonders einfach im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Ebenso bieten die Einbauten 10 eine optimale Auflage für die Filtereinrichtung 8 (siehe 1). Durch Auswechseln der Einrichtung 7 kann eine optimale Anpassung des Absaugdruckes an die jeweiligen Einsatzfälle und an das jeweils verwendete Abdruckmaterial oder die Größe der abzusaugenden Teile erzielt werden. Die Gestaltung der Einbauten 10 bewirkt nicht nur eine Reduktion der Absaugkraft sondern auch eine Formung des Luftstromes. Beispielsweise kann durch Anordnung der Saugkanüle in peripheren Bereich die Saugkraft an den Rand der Absaugkanüle 2 gelenkt werden, was bei der Absaugung vom Abdruckmaterial erwünscht ist, da sich dieses am Rand der Absaugkanäle anlegen soll und nicht weiter in Richtung der Filtereinrichtung gelangen soll, so dass möglichst lang ohne Wechsel der Filtereinrichtung 8 abgesaugt werden kann. Ebenso ist durch eine geänderte Winkelstellung der Saugkanäle eine Drehung des Absaugstromes erreichbar. Die Hauptabsaugkraft kann so an den Seitenwänden der Absaugkanüle 2 wirken und zentral ist die Saugkraft verringert. Schließlich kann durch den Einbau strömungsformender Körper die Strömung in einen gewünschten Bereich der Absaugkanüle 2 gelenkt werden. Derartige strömungsformende Körper können beispielsweise olivenförmig ausgebildet sein (nicht dargestellt).

Es ist natürlich möglich, dass die Einbauten 10 direkt in der Absaugkanüle 2 vorgesehen werden und somit die Einrichtung 7 zur Einstellung des Absaugdruckes in der Absaugkanüle 2 integriert ist. Zur Veränderung des Absaugdruckes muss dann die gesamte Absaugkanüle 2 ausgewechselt werden.

Die 3g und 3h zeigen eine weitere Ausführungsvariante einer Absaugdruckeinstelleinrichtung 7, bei der die Einbauten 11 zur Veränderung des Lumens in ihrer Lage veränderbar sind und durch blendenförmige Elemente gebildet sind. Somit kann eine Veränderung der Strömungsverhältnisse in der Vorrichtung 1 zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial durch Verdrehung der Einbauten 11 erzielt werden. Natürlich sind auch verschiebbare Einbauten denkbar (nicht dargestellt). Dadurch wird eine stufenlose Einstellung bzw. Justierung des Absaugdruckes möglich. Die Filtereinrichtung 8 kann auch hinter den Einbauten 11 der Einrichtung 7 angeordnet werden, so dass nach Veränderung der Lage der Einbauten 11 jeweils eine saubere, nicht verstopfte Fläche der Filtereinrichtung 8 freigegeben wird. Dadurch kann dem Verstopfen der Filtereinrichtung während des Absaugvorganges entgegengewirkt werden. Neben den Einbauten der Einrichtung 7 ist es auch möglich zusätzliche Elemente beispielsweise kreuzförmige Elemente am Ende der Absaugkanüle 2 anzuordnen, welche die Filtereinrichtung, z.B. zu 50% bedecken. Durch Drehen der Absaugkanüle 2 gegenüber der Absaugdruckeinstelleinrichtung 7 während des Absaugvorganges werden auf diese Weise saubere, nicht verstopfte Anteile der Filtereinrichtung 8 freigegeben und der Absaugvorgang kann so lange fortgesetzt werden bis auch diese Teile der Filtereinrichtung 8 verlegt sind. Dies ist bei der Absaugung von wasserlöslichen Abdruckmaterialien sogenannten Alginaten von Vorteil, da diese nicht gut an der Innenwand der Absaugkanüle 2 haften bleiben und sehr rasch die Filtereinrichtung 8 verstopfen können.

Die 4a und 4b zeigen eine weitere Ausführungsvariante der Einrichtung 7 zur Einstellung des Absaugdruckes, bei der eine Beeinflussung des Absaugdruckes durch eine Einrichtung zur Zufuhr von Fremdluft erzielt wird. Die Einrichtung zur Zufuhr von Fremdluft ist durch zumindest eine Öffnung 12 an der Einrichtung 7 bzw. der Absaugkanüle 2 gebildet. Um eine Änderung des Absaugdruckes zu erzielen ist die zumindest eine Öffnung 12 vorteilhafterweise in ihrer Größe veränderbar. Dies kann beispielsweise durch einen Schieber oder dgl. oder durch gegenseitiges Verdrehen der Absaugkanüle 2 gegenüber der Einrichtung 7, wie in den 4a und 4b gezeigt, erreicht werden. Dabei sind sowohl am Verbindungstück der Absaugkanüle 2 Öffnungen 13 als auch an der Einrichtung 7 Öffnungen 12 um den Umfang gleichmäßig angeordnet. Durch Verdrehen der Absaugkanüle 2 gegenüber der Einrichtung 7 werden die Öffnungen 12 gegenüber den Öffnungen 13 verschoben und somit der resultierende Querschnitt, über welchen Fremdluft in das Innere der Vorrichtung 1 zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial gelangen kann, beeinflusst. Natürlich sind verschiedenste Ausführungsvarianten denkbar.

5 zeigt einen Abdrucklöffel 14 in der Ansicht von oben, d.h. von dem abzudrückenden Kiefer aus gesehen. Unter dem Abdrucklöffel 14 ist die Vorrichtung 1 zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial, bestehend aus der Absaugkanüle 2 und der in diesem Ausführungsbeispiel daran angesteckten Einrichtung 7, angeordnet. Die Einrichtung 7 weist den Anschluss 9 für eine Absaugleitung einer Absaugeinrichtung auf. Die Vorrichtung 1 kann mit dem Abdrucklöffel 14 einstückig hergestellt sein. Es kann aber auch der Abdrucklöffel 14 wie üblich aus Metall und die Vorrichtung 1 zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial aus Kunststoff hergestellt sein. Die Breite der Saugöffnung 4 kann an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden.

Schließlich besteht noch die Möglichkeit, dass die Absaugdruckeinstelleinrichtung in der Absaugkanüle durch eine elektrische Einrichtung gebildet ist, welche durch entsprechende Batterien oder Akkumulatoren, die in der Absaugkanüle enthalten sind, mit elektrischen Strom versorgt wird. Ebenso kann die elektrische Versorgung über ein Kabel, das beispielsweise im Absaugschlauch geführt wird, zur Einrichtung zur Erstellung des Absaugdruckes geleitet werden.

Zusätzlich kann die Abscheideleistung des Filterelemtens bei Verwendung mehrerer Filterplättchen oder Filter mit größerer Dicke oder Dichte erhöht werden.

Abschließend sei erwähnt, dass die Einrichtung zur Erstellung des Absaugdruckes in der Absaugkanüle auch durch ein Bediengungselement an der Absaugkanüle gebildet sein kann, welche über eine elektrische Leitung mit der Absaugeinrichtung verbunden wird. Allerdings ist eine derartige Konstruktion aufwendiger und somit teurer.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung (1) zur Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial während der zahnärztlichen Abdrucknahme, von kleinen prothetischen Werkstücken etc., mit einer Absaugkanüle (2) mit einem Anschluss (3) für eine Absaugleitung und einer Saugöffnung (4), und einer Einrichtung (7) zur Einstellung des Absaugdruckes, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (7) zur Einstellung des Absaugdruckes in der Absaugkanüle (2) angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugdruckeinstelleinrichtung (7) in der Absaugkanüle (2) integriert ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugdruckeinstelleinrichtung (7) austauschbar ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugdruckeinstelleinrichtung (7) mit der Absaugkanüle (2) verbindbar ist und einen Anschluss (9) für die Absaugleitung aufweist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der Absaugkanüle (2) und der Absaugdruckeinstelleinrichtung (7) durch eine Steckverbindung gebildet ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der Absaugkanüle (2) und der Absaugdruckeinstelleinrichtung (7) durch eine Schraubverbindung gebildet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der Absaugkanüle (2) und der Absaugdruckeinstelleinrichtung (7) durch einen Schnellverschluss, beispielsweise einen Bajonettverschluss, gebildet ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugdruckeinstelleinrichtung (7) in die Absaugkanüle (2) einsetzbar ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugdruckeinstelleinrichtung (7) durch eine Einrichtung zur Veränderung des Lumens gebildet ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Veränderung des Lumens durch Einbauten (10, 11) gebildet ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbauten (10) durch fixe Stege oder dgl. gebildet sind.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbauten (11) in ihrer Lage veränderbar sind.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbauten (11) durch blendenförmige Elemente gebildet sind.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugdruckeinstelleinrichtung (7) durch eine Einrichtung zur Zufuhr von Fremdluft gebildet ist.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Zufuhr von Fremdluft durch zumindest eine Öffnung (12, 13) an der Absaugkanüle (2) und bzw. oder Justiervorrichtung (7) gebildet ist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (12, 13) in ihrer Größe veränderbar ist.
  17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (8) zur Filterung des Abdruckmaterials vorgesehen ist.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung (8) zwischen der Absaugkanüle (2) und der Absaugdruckeinstelleinrichtung (7) angeordnet ist.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung (8) durch zumindest ein auswechselbares Plättchen aus luftdurchlässigem Material gebildet ist.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugkanüle (2) und bzw. oder die Absaugdruckeinstelleinrichtung (7) aus Kunststoff hergestellt ist.
  21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der einem bei der zahnärztlichen Abdrucknahme verwendeten Abdrucklöffel (14) abgewandte Rand (5) der Saugöffnung (4) den dem Abdrucklöffel (14) zugewandten Rand (6) der Saugöffnung (4) überragt.
  22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten der Saugöffnung (4) abgerundet ausgebildet sind.
  23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugkanüle (2) in einem bei der zahnärztlichen Abdrucknahme verwendeten Abdrucklöffel (14) integriert ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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