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Scheibenfräse zur Verhinderung der Unterwurzelung von Fahrbahnen, Trassen und befestigten Oberflächen - Dokument DE202005012168U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005012168U1 23.03.2006
Titel Scheibenfräse zur Verhinderung der Unterwurzelung von Fahrbahnen, Trassen und befestigten Oberflächen
Anmelder Schmidt, Gerhard, 31600 Uchte, DE
DE-Aktenzeichen 202005012168
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.03.2006
Registration date 16.02.2006
Application date from patent application 03.08.2005
IPC-Hauptklasse E01C 23/088(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01B 33/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   A01B 39/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung ist eine Scheibenfräse, mit einer vertikal rotierenden Scheibe. Die Scheibe dient dem Durchtrennen von Baum- bzw. Strauchwurzeln am Straßenrand.

Die Scheibenfräse findet Anwendung im kommunalen, landwirtschaftlichen und Forst-Bereich, dort wo Baumwurzeln versuchen die Fahrbahntragschicht zu zerstören.

Nach dem Stand der Technik gibt es eine solche Scheibenfräse noch nicht.

Der Schutzanspruch der Erfindung beruht auf einer Maschine ohne eigenen Antrieb, die an handelsübliche Traktoren angebaut werden kann und durch diese angetrieben wird.

Die Erfindung ist gekennzeichnet durch die in Teil I des Schutzanspruches aufgeführten Merkmale.

Weiterentwicklungen der Erfindung sind in der nachstehend aufgeführten Beschreibung gekennzeichnet und in den Zeichnungen näher dargestellt.

Die Scheibenfräse besteht aus einem Tragrahmen mit einer großen Scheibe, die auf einer Welle montiert ist. Diese Welle ist mehrfach gelagert und wird über ein Getriebe angetrieben.

Der Schutzanspruch der Erfindung ist:

Eine Scheibe mit einem Durchmesser bis zu 2,00 m, welche auf einer Welle gelagert ist und von einem Getriebe über Verbindungselemente angetrieben wird. Das Getriebe wird von einem handelsüblichen Traktor über eine Gelenkwelle mit Überlastsicherung angetrieben.

Die Maschine besteht aus einem Rahmen für die Aufnahme des Getriebes und der Lagerhalterungen der Welle. Über Tragarme, die an den Rahmen geschweißt sind, wird die Maschine vom Traktor in den Unterlenker und Oberlenker aufgenommen.

Über eine Gelenkwelle vom Traktor wird das Getriebe angetrieben. Die Scheibe ist über eine mehrfachgelagerte Welle mit dem Getriebe verbunden und wird somit in Drehbewegung versetzt.

Desweiteren ist die Maschine mit einer Schutzhaube versehen. Die Größe der Schutzhaube ist dem Durchmesser der Scheibe entsprechend größer angepaßt.

Die Schutzhaube ist erforderlich, da das aufgefräßte Material ansonsten über die Maschine hinwegschleudern würde, es zu Steinschlag kommt und sehr wichtig für Unfallverhütung ist.

Eine wichtige Bedeutung hat der Schlitten, der sich während des Einsatzes dem Boden anpaßt. Der Schlitten ist am Auswurfende der Scheibe an der Schutzhaube und am Rahmen angebracht und wird über Gelenkhebel mit gleichen Abständen geführt und paßt sich somit parallel dem Boden an.

Ein Spritzschutz aus einer beweglichen Gummiplatte ist mit Schrauben am Schlitten angebracht und verhindert das Fortschleudern des Materials während des ersten Einsetzens.

Die Frästiefe wird über höhenverstellbare, Stützräder mit Kurbel eingestellt. Die Stützräder sind mit dem Rahmen über Rohre verbunden.

Beim Einsatz der Scheibenfräse ist die Umfangsgeschwindigkeit der Scheibe abhängig von der Drehzahl der Antriebswelle des Fahrzeuges. Die Drehzahl der Scheibe ist auch bei externem Antrieb unabhängig zu steuern. Die Fahrgeschwindigkeit des Traktors ist von der Bodenbeschaffenheit und dem Wurzelbestand abhängig.

Die Erfindung wird an den im Anhang aufgeführten Zeichnungen dargestellt bzw. erläutert.

1 zeigt die Seitenansicht der Scheibenfräse in Transportstellung.

2 zeigt die Seitenansicht der Scheibenfräse im Einsatz.

3 zeigt die Hinteransicht der Scheibenfräse.

4 zeigt die Draufsicht der Scheibenfräse.

Die Scheibenfräse wird an handelsübliche Traktoren 1 angebaut und mit dem Unterlenker 2 und dem Oberlenker 3 aufgenommen.

Der Unterlenker 2 wird mit der Scheibenfräse Aufnahme 4 über Bolzen verbunden.

Der Oberlenker 3 wird mit der Scheibenfräse Aufnahme 5 über Bolzen verbunden. Die Aufnahmen 4 + 5 sind mit dem Grundrahmen 8 verschweißt.

Der Antrieb der Scheibenfräse erfolgt über eine handelsübliche Gelenkwelle 6 zum Getriebe 7. Das Getriebe ist mit dem Grundrahmen 8 verschraubt.

Das Getriebe 7 überträgt die Drehbewegung über die Verbindungselemente 9 auf die Welle 10. Diese Welle ist 2-fach horizontal in den Lagern 11 gelagert

Die Frässcheibe 12 ist mit der Welle 10 verbunden. Der Umfang der Frässcheibe ist mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Fräswerkzeugen 13 bestückt.

Die Frässcheibe 12 kann mit unterschiedlichen Fräswerkzeugen 13 bestückt werden, z.B. hartmetallbestückte Werkzeuge, fest bzw. lose schwingend, Rundmeißel, aufgeschweißte Werkzeuge.

Am Auswurfende der Schutzhaube 20 ist ein Schleppschuh, ein sogenannter Schlitten 14, an 4 Stck. Gelenkarmen 15 angebracht.

Der Schlitten 14 wird durch die Gelenkarme 15 vertikal parallel geführt und paßt sich somit den Bodenverhältnissen an.

Der Schlitten dient zum zuschieben der Fräsrinne mit dem Auswurfmaterial.

Am hinteren Teil der Maschine sind 2 Stck. Stützräder 16 über Verbindungsrohre 17 mit dem Rahmen 8 verbunden.

Mit der Kurbel 18 kann die Frästiefe über die Stützräder 16 eingestellt werden.

Das Gegengewicht 19 ist mit dem Rahmen 8 verbunden und dient dem Gewichtsausgleich, damit das Scheibenrad 12 immer vertikal in den Boden eintaucht.

1Traktor 2Unterlenker am Traktor 3Oberlenker am Traktor 4Aufnahme 5Aufnahme 6Gelenkwelle 7Getriebe 8Rahmen 9Verbindungselemente 10Welle 11Lager 12Frässcheibe 13Fräswerkzeuge 14Schlitten 15Gelenkarme 16Stützräder 17Verbindungsrohre 18Kurbel 19Gegengewicht 20Schutzhaube 21Bodenoberfläche 22loser Boden 23Fräsrinne

Anspruch[de]
  1. Scheibenfräse mit einer Frässcheibe 12, welche einen Durchmesser von bis zu 2000 mm haben kann und auf deren Umfang unterschiedliche Fräswerkzeuge 13 angebracht sind.

    Die Scheibe dient dem Durchtrennen von Baum- bzw. Strauchwurzeln an Straßen, befestigten Fahrbahnen, Fahrradwegen und Trassen.
  2. Die Scheibe 12, ist mit der horizontal gelagerten Welle 10 verbunden, wobei die Welle 10 mehrfach in den Lagern 11 gelagert ist.
  3. Der Antrieb der Frässcheibe erfolgt vom Traktor über eine Gelenkwelle 6 zum Getriebe 7, über Verbindungselemente 9 zur Welle 10 auf die Frässcheibe 12.
  4. Die Aufnahmen 4 und 5 sind vorne am Rahmen 8 befestigt und dienen der Verbindung mit dem Unterlenker 2 und dem Oberlenker 3 am Traktor.
  5. Die Schutzhaube 20 ist mit dem Rahmen 8 verbunden und dient zum Schutz vor fortschleudern des gefrästen Materials und das das Material in der Fräsrinne verbleibt.
  6. Der Schlitten 14 am hinteren Ende der Schutzhaube ist über Gelenkarme 15 mit dem Rahmen 8 bzw. der Schutzhaube 20 schwenkbar gelagert und kann sich somit vertikal den Bodenverhältnissen anpassen. Der Schlitten 14 dient dem Zuschieben der Fräsrinne.
  7. Stützräder 16 sind über Verbindungsrohre 17 mit dem hinteren Rahmen 8 verbunden und können über die Kurbel 18 für die Tiefenregulierung der Frässcheibe eingestellt werden.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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