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Dokumentenidentifikation DE60109564T2 23.03.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001213948
Titel Mikrowellenofen versehen mit einem Toaster
Anmelder LG Electronics Inc., Seoul/Soul, KR
Erfinder Choi, Seong-Soo, Changwon City, Gyeongnam, KR;
Oh, Sang-Jin, Changwon City, Gyeongnam, KR;
Baek, Yoon-Gun, Changwon City, Gyeongnam, KR
Vertreter Anwaltskanzlei Gulde Hengelhaupt Ziebig & Schneider, 10179 Berlin
DE-Aktenzeichen 60109564
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.12.2001
EP-Aktenzeichen 012504304
EP-Offenlegungsdatum 12.06.2002
EP date of grant 23.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.03.2006
IPC-Hauptklasse H05B 6/80(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einem Mikrowellenofen und insbesondere mit einem Mikrowellenofen mit einem Toaster, in dem Brotscheiben mittels eines Heizelements gebacken werden können, so dass der gesamte Nutzwert des Mikrowellenofens vergrößert wird.

Beschreibung des Standes der Technik

Im Allgemeinen ist ein Mikrowellenofen eine Vorrichtung zur Erhitzung eines Objektes mittels Mikrowellen. Bezug nehmend auf 1, die den Aufbau eines gewöhnlichen Mikrowellenofens zeigt, ist eine Erwärmungskammer 2, der Mikrowellen zugeführt werden und in die ein mittels Mikrowellen zu erwärmendes Objekt hineingegeben wird, in einer Hohlraumbaugruppe 1 in dem herkömmlichen Mikrowellenofen angeordnet, und die Erwärmungskammer 2 wird durch eine Tür 4 geöffnet und geschlossen.

Ferner ist auf einer Seite der Erwärmungskammer 2 der Hohlraumbaugruppe 1, welche der rechten Seite der Zeichnung entspricht, ein Gerätefach 10 angeordnet, welches verschiedenste elektrische Bauteile zur Erzeugung von Mikrowellen beinhaltet und welches von einem äußeren Gehäuse 6 abgedeckt wird. In dem Gerätefach 10 sind verschiedenste Komponenten installiert, einbegriffen ein Magnetron 12 zur Erzeugung von Mikrowellen, ein Hochspannungstransformator 14 zur Bereitstellung von Hochspannung an dem Magnetron 12, ein Gebläse 16 zur Kühlung der elektrischen Bauteile und zur Ausbildung eines Luftstromes, der die Erwärmungskammer 2 durchströmt, und ähnliche.

Da der oben beschriebene herkömmliche Mikrowellenofen die Mikrowelle zur Erhitzung eines Objektes verwendet, ist es für den Mikrowellenofen ungeeignet, als Toaster zum Backen von Brot zu dienen, in Anbetracht der Erwärmungscharakteristik der Mikrowelle. Es ist üblicherweise bevorzugt, dass der Mikrowellenofen, der eine Vorrichtung zur Erwärmung von Lebensmitteln darstellt, eine Funktion aufweist, die es ermöglicht, verschiedenste Arten von Lebensmitteln in verschiedensten Formen zu erwärmen, um den Nutzen des Mikrowellenofens zu erhöhen. Es ist noch bevorzugter, dass ein Mikrowellenofen beispielsweise eine Toasterfunktion aufweist, die es ermöglicht Brot zu backen bzw. zu toasten.

Um obige Anforderung zu erfüllen, wurde ein Mikrowellenofen mit einer Toasterfunktion durch das offengelegte Japanische Patent mit der Publikationsnummer 1991-271630 offenbart. In dem offenbarten japanischen Mikrowellenofen ist ein Toaster, der in der Lage ist, darin hineingelegtes Brot zu backen, an einer oberen Seite eines äußeren Gehäuses des Mikrowellenofens angeordnet.

Um jedoch Brotscheiben, die in dem Mikrowellenofen gebacken bzw. getoastet werden sollen, in den Mikrowellenofen durch eine Oberseite des Mikrowellenofens einzuführen, wie es der oben genannte japanische Mikrowellenofen vorsieht, muss ein separater Raum, der dazu geeignet ist, Brotscheiben zu beinhalten, zwischen der Hohlraum Baugruppe 1 und dem äußeren Gehäuse 6 angeordnet werden. Im Ergebnis ist der Mikrowellenofen dahingehend nachteilig ausgebildet, das er notwendigerweise einen relativ großen Umfang aufweist. Ferner, was ohne weitere Ausführungen klar wird, entspricht die Konstruktion des herkömmlichen Mikrowellenofens nicht dem vorherrschenden Trend, der verlangt, dass elektronische Geräte kompakt sind und verschiedenste Funktionen aufweisen.

In Anbetracht des oben beschriebenen Standes der Technik, ist es bevorzugt, dass ein Mikrowellenofen eine zusätzliche Toastfunktion aufweist, die es ermöglicht, Brotscheiben zu backen, während es dem gegenwärtigen Trend der Miniaturisierung der Dimensionen von elektronischen Geräten entspricht.

Zusammenfassung der Erfindung

Demzufolge wurde die vorliegende Erfindung gemacht, um die oben beschriebenen Probleme, die im Stand der Technik auftreten, zu lösen, und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Mikrowellenofen vorzuschlagen, der eine Toasterfunktion aufweist, welche es einem Bediener ermöglicht, Brot sogar mittels eines Mikrowellenofens zu backen.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Mikrowellenofen vorzuschlagen, der eine zusätzliche Toasterfunktion durch ein Heizelement aufweist, während gleichzeitig eine Erwärmungskammer, die Mikrowellen nutzt, ausreichend sichergestellt wird, ohne die Gesamtdimension des Mikrowellenofens zu vergrößern, dabei ein kompaktes Aussehen gemeinsam mit verschiedenen Funktionen aufweisend.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird ein Mikrowellenofen mit einem Toaster vorgeschlagen, wobei der Mikrowellenofen bestehend ist aus: einer Erwärmungskammer, in der Lebensmittel erwärmt werden; einem Gerätefach, das auf einer Seite der Erwärmungskammer angeordnet ist, wobei das Gerätefach elektrische Bauteile zur Erzeugung von Mikrowellen beinhaltet, die der Erwärmungskammer zugeführt werden; ein Toastergehäuse, welches vor dem Gerätefach angeordnet ist, wobei der Toaster Eingabeschlitze aufweist, die an der Frontfläche des Mikrowellenofens ausgebildet sind; und eine Toastersektion, die im Toastergehäuse angeordnet ist, wobei die Toastersektion wenigstens ein Heizelement zum Erhitzen von Brot aufweist.

Gemäß der wie oben beschriebenen vorliegenden Erfindung, ist ein separater Raum nicht notwendig, da die Toastersektion vor dem Gerätefach angeordnet ist, so dass der Mikrowellenofen eine Toasterfunktion aufweisen kann, ohne dessen Gesamtvolumen zu vergrößern. Ferner ist ein weiterer Vorteil der Konstruktion zu erwarten, dass die elektrische Leistung, die von der Toastersektion benötigt wird, einfach aus dem Gerätefach zugeführt werden kann.

Ferner ist eine Toastertür so angeordnet, dass die Toastertür geöffnet und geschlossen werden kann, während sie sich nach unten und nach oben um eine Gelenkwelle dreht, die an einem unteren Ende der Toastertür angebracht ist.

Ferner kann der Mikrowellenofen auch aufweisen: eine Ablage um Brot darauf zu setzen, wobei die Ablage in einem inneren Bodenteil des Toastergehäuses angeordnet ist; und wenigstens ein zusammenwirkender Hebel zur Verbindung der Ablage mit einem mittleren Bereich einer Seite der Toastertür, so dass die Ablage durch eine Öffnungsbetätigung der Toastertür nach vorne gezogen wird.

Es ist bevorzugt, das der zusammenwirkende Hebel ein hinteres Ende mit einer Feder aufweist, die an einer hinteren Wand des Toastergehäuses befestigt ist, so dass der zusammenwirkende Hebel rückwärtig elastisch gelagert ist.

Noch bevorzugter umfasst die Ablage gleitende Überhänge, die von beiden Seiten der Ablage lateral nach außen abstehen, wobei die gleitenden Überhänge in Führungsschlitze eingeführt sind, die an den Seitenflächen des Toastergehäuses ausgebildet sind, um eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der Ablage zu führen.

Außerdem kann der Mikrowellenofen ferner einen Mehlsammler umfassen, der in einem untersten Bereich des Gehäuses angebracht ist, wobei der Mehlsammler die Form eines Schubfaches aufweist, welches horizontal in das Toastergehäuse herein und heraus geschoben wird.

Das im Toastergehäuse angebrachte Heizelement kann eine Kernplatte umfassen, auf der Heizdrähte aufgewickelt sind, sowie äußere Platten, die so angeordnet sind, dass sie beide Seitenflächen der Kernplatte umgeben. Ferner kann das Heizelement eine Mehrzahl von Führungen umfassen, die in äußeren Bereichen des Heizelementes angebracht sind, wobei die Führungen so arrangiert sind, dass das Heizelement in einer Position mit einem festgelegten Abstand vom Brot entfernt verbleibt.

Kurze Erläuterung der Zeichnungen

Die oben genannten und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die folgende detaillierte Beschreibung zusammen mit den beigefügten Zeichnungen klarer werden, wobei:

1 eine auseinander gezogene Perspektivdarstellung eines herkömmlichen Mikrowellenofens ist, zur Darstellung einer inneren Anordnung desselben;

2 eine Frontansicht eines Mikrowellenofens gemäß der vorliegenden Erfindung ist, in welcher eine Toastertür geschlossen ist;

3 eine Frontansicht eines Mikrowellenofens gemäß der vorliegenden Erfindung ist, in der die Toastertür geöffnet ist;

4 eine vergrößerte Perspektivansicht einer Toastersektion ist, verwendet in dem Mikrowellenofen der vorliegenden Erfindung;

5 eine Seitenschnittansicht des Mikrowellenofens der vorliegenden Erfindung ist, in der die Toastertür geschlossen ist;

6 eine Seitenschnittansicht des Mikrowellenofens gemäß der vorliegenden Erfindung ist, in der die Toastertür geöffnet ist;

7 eine auseinandergezogene Perspektivansicht der Toastersektion ist, verwendet in dem Mikrowellenofen gemäß der vorliegenden Erfindung; und

8 eine Perspektivansicht eines Heizelements ist, welches in dem Mikrowellenofen der vorliegenden Erfindung verwendet wird zusammen mit einer auseinandergezogenen Perspektivansicht.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Im Folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben werden.

Unter Bezug auf die 2 bis 4 ist eine Toastersektion 100, in der Brot gebacken werden kann, vor einem Gerätefach 200 in einem Mikrowellenofen 110 gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet.

Die vorliegende Erfindung verhindert es, dass die Dimension des gesamten Mikrowellenofens sich vergrößert und dass das Volumen einer Erwärmungskammer verringert wird, da die Toastersektion 100 vor dem Gerätefach 200 des Mikrowellenofens 110 wie in den 5 und 6 gezeigt, angeordnet ist.

Ferner, durch Platzierung der Toastersektion 100 vor dem Gerätefach 200 ergibt sich ein Vorteil hinsichtlich der elektrischen Verkabelung. Wie später beschrieben werden wird, kann, da ein Heizelement zum Erhitzen von Brot vor dem Gerätefach 200 installiert werden kann, elektrische Leistung, die dem Gerätefach 200 zugeführt wird, einfacher mit dem Heizelement verbunden werden.

Im folgenden wird eine detailliertere Beschreibung der Konstruktion der Toastersektion 100 mit Bezug auf die 4 bis 6 gegeben werden. Wie dargestellt ist die Toastersektion 100 gemäß der vorliegenden Erfindung vor dem Gerätefach 200 angeordnet, welche verschiedene elektrische Bauteile zur Erzeugung von Mikrowellen wie in 5 gezeigt beinhaltet, wie z. B. ein Magnetron 210 zur Erzeugung von Mikrowellen, einen Hochspannungstransformator 212 und einen Hochspannungskondensator (nicht gezeigt) zur Bereitstellung einer Hochspannung an dem Magnetron und ein Gebläse 214 zur Kühlung der elektrischen Komponenten. Das Gerätefach 200 ist eine innere Sektion des Mikrowellenofens, welches einen relativ großen zu nutzenden Raum aufweist. Daher kann durch Platzierung der Toastersektion 100 vor dem Gerätefach 200 ein leerer Raum in dem Gerätefach 200 ausreichend genutzt werden, so dass der Mikrowellenofen mit einer Toasterfunktion ausgestattet werden kann, ohne das Volumen des Mikrowellenofens zu vergrößern.

Ferner, gemäß der vorliegenden Erfindung, weist die Toastersektion 100 Öffnungen auf, die an der Frontfläche des Mikrowellenofens ausgebildet sind. Ferner ist es bevorzugt, dass die Toastersektion 100 durch eine Toastertür 130 geöffnet und geschlossen werden kann. Wie gezeigt ist die Toastersektion 100 unter einem Bedienfeld 114 platziert, welches eine Vielzahl von Bedienknöpfen darauf ausgebildet aufweist und welches an der Frontfläche des Mikrowellenofens 110 angeordnet ist.

Wie in 4 gezeigt, umfasst die Toastersektion 100 ein Gehäuse 102, welches einen vorbestimmten Raum innerhalb des Gerätefaches 200 einnimmt und die Toastertür 130, die im vorderen Bereich des Gehäuses 102 zum Öffnen und Schließen des Gehäuses 102 angeordnet ist. Im Inneren des Gehäuses 102 ist ein Heizelement zum Erhitzen von Brot angeordnet, welches später beschrieben werden wird. Ferner ist ein Paar von Eingabeschlitzen 104a und 104b, durch die zwei Brotscheiben eingeführt werden können, an der Frontfläche des Gehäuses 102 ausgebildet. In dem gezeigten vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Eingabeschlitze 104 an einer Frontplatte 103 ausgebildet und haben jeweils eine Dimension, welche es ermöglicht, eine Scheibe Brot aufrechtstehend in Längsrichtung einzuführen.

Des weiteren öffnet und schließt die Toastertür 130 die Eingabeschlitze 104, wodurch verhindert wird, dass Wärme beim Erhitzen von Brotscheiben heraustritt, während es gleichzeitig verhindert wird, dass Fremdmaterial in die Toastersektion 100 dann von außerhalb eindringt, wenn die Toastersektion 100 nicht benutzt wird.

Die Toastertür 130 in der gezeigten vorliegenden Ausgestaltung ist eine Klapp- oder Niederzugtür, welche nach unten gerichtet von oben um dessen unteres Ende geöffnet wird. Wie in den 5 und 6 gezeigt, wird die Toastertür 130 von oben nach unten gehend geöffnet, um eine Gelenkwelle Ha herum, die sich durch beide Enden des unteren Endes der Toastertür 130 erstreckt. Ferner, begleitet von dem Öffnen und Schließen der Toastertür 130, wird die Ablage 120 herausgezogen und in das Gehäuse 102 hineingeführt, so dass das Brot in das Gehäuse 102 herausgezogen und hineingeführt wird.

Im Folgenden wird die Anordnung der Toastertür 130 und der Ablage 120 mit Bezug auf die 5 bis 7 beschrieben werden. Wie gezeigt ist ein Paar zusammenwirkende Hebel 122 mit den mittleren Bereichen beider Seiten der Toastertür 130 verbunden, welche um die Gelenkwelle Ha beim Öffnen und Schließen nach oben und nach unten schwenkt. Hintere Enden der zusammenwirkenden Hebel 122 sind mit beiden Seiten der Ablage 120 verbunden. In der gezeigten vorliegenden Ausführung ist zu erkennen, dass die zusammenwirkenden Hebel 122 mit einem vorbestimmten Winkel gebogen sind. Die zusammenwirkenden Hebel 122 sind schwenkbar jeweils mit der Toastertür 130 und der Ablage 120 verbunden.

Wenn demzufolge die Toastertür 130 geöffnet wird, dass heißt, wenn der Zustand des Mikrowellenofens von dem in der 5 gezeigten zu dem in der 6 gezeigten wechselt, werden die zusammenwirkenden Hebel 122 verbunden mit der Toastertür 130 nach vorne, über die Gelenkwelle Ha hinaus, gezogen. Demzufolge wird auch das auf die Ablage 120 gelegte Brot B nach vorne gezogen, sodass der Mikrowellenofen den in 6 gezeigten Zustand erreicht.

Zusätzlich ist mit dem hinteren Ende jedes der zusammenwirkenden Hebel 122 eine Feder S verbunden, deren hinteres Ende an der Rückseite des Gehäuses 102 befestigt ist. Im Ergebnis werden, wenn die Toastertür 130 geöffnet wird, die Federn S gestreckt, so dass sie eine elastische Rückstellkraft in Folge der Vorwärtsbewegung der zusammenwirkenden Hebel 122 aufweisen. Im Gegensatz dazu werden, wenn die Toastertür 130 geschlossen wird, die zusammenwirkenden Hebel 122 durch die elastische Rückstellkraft der Federn S zurückgezogen, so dass die Ablage 120 auch nach hinten in ihre Originalposition zurückgleitet.

Wie in 7 gezeigt, umfasst das Gehäuse 102 der Toastersektion 100 eine Gehäuseröhre 102a, die die Form eines rechteckigen Rohres aufweist und eine Rückplatte 102b, welche eine Rückwand des rechteckigen Rohres bildet. An beiden Seitenwänden des Gehäuses 102, sind Führungsschlitze 102c ausgebildet, die jeweils sich in horizontaler Richtung erstrecken. Ferner sind in den Führungsschlitzen 102c gleitende Überhänge 120a eingesetzt, die von beiden Seiten des Unterteils der Ablage 120 nach außen abstehen. In Folge, wenn die Ablage 120 sich nach vorne und hinten gemäß dem Öffnen und Schließen der Toastertür 130 bewegt, gleiten die gleitenden Überhänge 120a in horizontaler Richtung, während sie entlang der Führungsschlitze 102c geführt werden. Demzufolge kann die Ablage 120 nach vorne und hinten in stabilerer Lage bewegt werden.

Wie in den 5 bis 7 gezeigt, ist ein Mehlsammler 132 unter dem Gehäuse 102 angeordnet, in den Brotscheiben B gelegt und in dem gebacken werden. Der Mehlsammler 132 ist zum Sammeln von Mehlstaub oder Krumen vorgesehen, welche erzeugt werden, während die Brotscheiben B gebacken, hineingelegt oder aus dem Gehäuse 102 herausgezogen werden. Der Mehlsammler 132 weißt die Form eines Schubfaches auf, welches in den untersten Bereich des Gehäuses 102 horizontal herein und heraus geschoben wird.

Im Folgenden wird unter Bezug auf die 8 ein Heizelement 140 beschrieben werden, welches im Gehäuse 102 der Toastersektion 100 installiert ist. Das Heizelement 140 ist eine Komponente zur Erzeugung von Wärme um die Brotscheiben B zu backen bzw. zu toasten. Das Heizelement 140 umfasst eine Kernplatte 142 auf der Heizdrähte 144 aufgewickelt sind, die Wärme erzeugen, wenn Strom den Heizdrähten 144 zugeführt wird, sowie äußere Platten 145 und 146, die so angeordnet sind, dass sie die beiden Seitenflächen der Kernplatte 142 umgeben. Die äußeren Platten 145 und 146, angebracht an beiden Seitenflächen der Kernplatte 142, sind aus einem Material gefertigt, das eine Wärmeunempfindlichkeit aufweist, wie zum Beispiel Asbest. Die äußeren Platten 145 und 146 sind dazu vorgesehen, einen direkten Kontakt der Brotscheiben mit der Kernplatte 142 zu verhindern und zu ermöglichen, dass die Wärme, die von den Heizdrähten 144 erzeugt wird, gleichmäßig der gesamten Oberfläche des Brotes zugeführt wird.

Ferner sind eine Mehrzahl oder Vielzahl von Führungen 148 an den äußeren Bereichen des Heizelementes 140, welches die äußeren Platten 145 und 146 und die Kernplatte 142 aufweist, angeordnet. Die Führungen 148 sind so angeordnet, dass sie die Oberfläche der äußeren Platten fixieren und das Heizelement 140 in einer Position mit einem festgelegten Abstand vom zu toastenden Brot verbleibt. Wie in 7 gezeigt, sind drei Heizelemente 140, wobei jedes davon die oben beschriebene Konstruktion aufweist, in dem Gehäuse 102 angeordnet. Ohne es weiter ausführen zu müssen, ist die Anordnung der drei Heizelemente 140 mit der Intention arrangiert, dass beide Seitenflächen von jeder der beiden Brotscheiben, die respektive durch das Paar von Eingabeschlitzen 104 eingeführt werden, zu erhitzen. In Folge ist gemäß der obigen Anordnung der drei Heizelemente 140 ein Paar von Heizkammern innerhalb der Eingabeschlitze 104 definiert, wobei in jeder der Kammern eine Brotscheibe eingeführt und erhitzt wird.

Im Folgenden wird die Arbeitsweise des Mikrowellenofens mit der oben beschriebenen Konstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben werden.

In einem Zustand, in dem die Toastertür 130 wie in 2 geschlossen ist, muss, wenn ein Bediener Brotscheiben backen bzw. toasten will, der Bediener die Toastertür 130 zunächst öffnen. Wenn ein Griff 134, ausgebildet an der äußeren Fläche der Toastertür 130, gezogen wird, schwenkt die Toastertür 130 um die Gelenkwelle Ha herum nach unten, in einen offenen Zustand, wie in den 3 und 4 gezeigt.

Wenn die Toastertür 130 geöffnet wird, wird die Ablage 120, angeordnet in dem Gehäuse 102, entsprechend nach vorne aus dem Gehäuse 102 heraus gezogen, in Folge der Konstruktion, dass die rückwärtigen Enden der zusammenwirkenden Hebel 122 mit den gleitenden Überhängen 120a der Ablage 120, wie oben beschrieben verbunden sind. Ferner wird die Ablage 120 nach vorne aus dem Gehäuse 102 in horizontaler Richtung gezogen, während die gleitenden Überhänge 120a der Ablage 120 entlang der Führungsschlitze 102c, ausgebildet an beiden Seitenflächen des Gehäuses 102, geführt werden.

In dem Zustand, in dem die Ablage 120 aus dem Gehäuse 102 gezogen wurde, werden zu toastende Brotscheiben durch die Eingabeschlitze 104 eingeführt, um auf die Ablage 120 gelegt zu werden, und dann wird die Toastertür 130 wieder geschlossen. Wenn die Toastertür 130 geschlossen ist, werden die zusammenwirkenden Hebel 122 in ihre Ausgangspositionen durch die elastische Rückstellkraft der Federn S zurückgebracht, so das die Ablage 120 auch in das Gehäuse 102 zurückkehrt.

In diesem Zustand, wenn ein Knopf 115 für die Toasterfunktion der auf dem Bedienfeld 114 angebracht ist gedrückt wird, beginnt das Erhitzen der Heizelemente 140 im Gehäuse 102. Während des Heizvorgangs des Heizelementes wird ein vorbestimmter Abstand zwischen dem Heizelement und den Brotscheiben eingehalten und die gesamte Oberfläche der Brotscheiben wird gleichförmig erhitzt. Wenn die Brotscheiben nach einer vorbestimmten Zeit komplett gebacken bzw. getoastet sind, kann die Toastertür 130 geöffnet werden, so dass die getoasteten Brotscheiben von der herausgezogenen Ablage 120 aufgesammelt werden können. Dann ist der Arbeitsvorgang des Toastmachens abgeschlossen.

In einem Mikrowellenofen gemäß der vorliegenden Erfindung wie oben beschrieben ist zu beachten, dass eine Toastersektion, die durch eine Toastertür geöffnet und geschlossen wird, in einem vorderen Bereich des Gerätefachs angeordnet ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wie oben beschrieben, wird ein Bedienkomfort ermöglicht, der es einem Benutzer erlaubt, Brotscheiben sogar mit einem Mikrowellenofen zu backen bzw. zu toasten. Daher weist die vorliegende Erfindung den Vorteil auf, dass die Verwendungsmöglichkeit eines Mikrowellenofens vergrößert wird, da der Mikrowellenofen gemäß der vorliegenden Erfindung nicht nur eine Erwärmungsfunktion mittels Mikrowellen durchführen kann, sondern auch Brotscheiben backen kann, bevorzugt mit Hilfe von Heizelementen.

Ferner ist in einem Mikrowellenofen gemäß der vorliegenden Erfindung zu beachten, dass eine Toastersektion zum Backen von Brot vor einem Gerätefach angeordnet ist. Demzufolge wird das Gerätefach, welches ein relativ reichliches Platzangebot aufweist, dazu benutzt, eine Toastersektion so zu arrangieren, dass die Toastersektion installiert werden kann, ohne den Innenraum einer Erwärmungskammer zu verringern und ohne die Gesamtdimension des Mikrowellenofens zu vergrößern. Ferner weist die Konstruktion einen zusätzlichen Vorteil auf, dass die von der Toastersektion benötigte elektrische Leistung einfach aus dem Gerätefach zur Verfügung gestellt werden kann.

Obwohl ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung für illustrative Zwecke beschrieben worden ist, wird der Fachmann es einsehen, dass verschiedene Modifikationen, Hinzufügungen und Ersetzungen möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung, wie in den mitgeführten Ansprüchen offenbart, zu verlassen.


Anspruch[de]
  1. Ein Mikrowellenofen mit einem Toaster, der Mikrowellenofen bestehend aus einer Erwärmungskammer, in der Lebensmittel erwärmt werden, einem Gerätefach, das auf einer Seite der Erwärmungskammer angeordnet ist und elektrische Bauteile zur Erzeugung von Mikrowellenstrahlung beinhaltet, die der Erwärmungskammer zugeführt wird,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – ein Toastergehäuse vor dem Gerätefach angeordnet ist, wobei der Toaster Eingabeschlitze aufweist, die an der Frontfläche des Mikrowellenofens ausgebildet sind; und

    – eine Toastersektion, die im Toastergehäuse angeordnet ist, wobei die Toastersektion wenigstens ein Heizelement zum Erhitzen von Brot aufweist.
  2. Ein Mikrowellenofen mit einem Toaster wie in Anspruch 1 beansprucht, wobei der Mikrowellenofen ferner eine Toastertür zum Öffnen und Schließen des Toastergehäuses umfasst.
  3. Ein Mikrowellenofen mit einem Toaster wie in Anspruch 2 beansprucht, wobei die Toastertür so angeordnet ist, dass die Toastertür geöffnet und geschlossen werden kann, während sie sich nach unten und nach oben um eine Gelenkwelle, die an einem unteren Ende der Toastertür angebracht ist, dreht.
  4. Ein Mikrowellenofen mit einem Toaster wie in Anspruch 3 beansprucht, wobei der Mikrowellenofen ferner umfasst: eine Ablage, um Brot darauf zu setzen, wobei die Ablage in einem inneren Bodenteil des Toastergehäuses angeordnet ist; und wenigstens ein zusammenwirkender Hebel zur Verbindung der Ablage mit einem mittleren Bereich einer Seite der Toastertür, so dass die Ablage durch eine Öffnungsbetätigung der Toastertür nach vorne gezogen wird.
  5. Ein Mikrowellenofen mit einem Toaster wie in Anspruch 4 beansprucht, wobei der zusammenwirkende Hebel ein hinteres Ende verbunden mit einer Feder aufweist, die an einer hinteren Wand des Toastergehäuses befestigt ist, so dass der zusammenwirkende Hebel rückwärtig elastisch gelagert ist.
  6. Ein Mikrowellenofen mit einem Toaster wie in Anspruch 4 beansprucht, wobei die Ablage gleitende Überhänge umfasst, die von beiden Seiten der Ablage lateral nach außen abstehen, wobei die gleitenden Überhänge in Führungsschlitze eingeführt sind, die an den Seitenflächen des Toastergehäuses ausgebildet sind, um eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der Ablage zu führen.
  7. Ein Mikrowellenofen mit einem Toaster wie in einem der Ansprüche 1 bis 6 beansprucht, wobei der Mikrowellenofen ferner einen Mehlsammler umfasst, der in einem untersten Bereich des Gehäuses angebracht ist, wobei der Mehlsammler die Form eines Schubfaches aufweist, welches horizontal in das Toastergehäuse herein- und herausgeschoben wird.
  8. Ein Mikrowellenofen mit einem Toaster wie in einem der Ansprüche 1 bis 6 beansprucht, wobei das Toastergehäuse eine Frontplatte aufweist, die im Frontbereich des Toastergehäuses angebracht ist, wobei die Frontplatte ein Paar von Eingabeöffnungen aufweist, die durch die Frontplatte hindurch ausgestaltet sind.
  9. Ein Mikrowellenofen mit einem Toaster wie in einem der Ansprüche 1 bis 6 beansprucht, wobei das im Toastergehäuse angebrachte Heizelement eine Kernplatte umfasst, auf der Heizdrähte aufgewickelt sind, sowie äußere Platten, die so angeordnet sind, dass sie beide Seitenflächen der Kernplatte umgeben.
  10. Ein Mikrowellenofen mit einem Toaster wie in Anspruch 9 beansprucht, wobei das Heizelement ferner eine Mehrzahl von Führungen umfasst, die im Außenbereich des Heizelements angebracht sind, wobei die Führungen so arrangiert sind, dass das Heizelement an einem Ort mit einem festgelegten Abstand vom Brot entfernt verbleibt.
  11. Ein Mikrowellenofen mit einem Toaster wie in Anspruch 10 beansprucht, wobei der Mikrowellenofen drei im Toastergehäuse angeordnete Heizelemente umfasst, wobei die drei Heizelemente voneinander entfernt sind mit Abständen in einer Querrichtung zum Toastergehäuse.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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