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Dokumentenidentifikation DE102004045074A1 30.03.2006
Titel Tafelwischer
Anmelder Lai, Shyi Hu, Taichung, TW;
Lai, Shyi Hwang, Taichung, TW
Erfinder Lai, Shyi Hu, Taichung, TW;
Lai, Shyi Hwang, Taichung, TW
Vertreter Jannig & Repkow Patentanwälte, 86199 Augsburg
DE-Anmeldedatum 15.09.2004
DE-Aktenzeichen 102004045074
Offenlegungstag 30.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.03.2006
IPC-Hauptklasse B43L 21/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Tafelwischer, der ein Gehäuse aufweist, auf dessem Boden eine Bürste angeordnet ist, die mit einem Wischtuch in Flächenkontakt steht, das Rollen und ein Zwischenstück umschlingt und durch Federelemente gestrafft ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Tafelwischer, der eine Bürste und ein Wischtuch aufweist und die Tafel schnell abwischen kann.

Stand der Technik

Aus den taiwanesischen Patenten 83216196, 87206860 ist ein Tafelwischer bekannt, der die folgenden Nachteile aufweist:

  • 1. Die Bürste kann das Kreidemehl auf dem Wischtuch nicht gründlich abbürsten, weil der Kontakt zwischen der Bürste und dem Wischtuch linienförmig ist.
  • 2. Die Wischwirkung ist schlecht, weil der Wischtuch nicht gestrafft ist.
  • 3. Der Staubsauger muß eine große Saugkraft erzeugen.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Tafelwischer zu schaffen, der die obengenannten Nachteile der herkömmlichen Lösung überwinden kann.

Diese Aufgabe wird durch den erfindungsgemäßen Tafelwischer gelöst, der ein Gehäuse aufweist, auf dessen Boden eine Bürste angeordnet ist, die mit einem Wischtuch in Flächenkontakt steht, das Rollen und ein Zwischenstück umschlingt und durch Federelemente gestrafft ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 zeigt eine Explosionsdarstellung der Erfindung,

2 zeigt eine teilweise perspektivische Darstellung der Erfindung,

3 zeigt eine perspektivische Darstellung der Erfindung,

4 zeigt eine schematische Darstellung der Erfindung beim Einsatz,

5 zeigt eine Schnittdarstellung der Erfindung,

6 zeigt das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung,

7 zeigt das dritte Ausführungsbeispiel der Erfindung,

8 zeigt das vierte Ausführungsbeispiel der Erfindung,

9 zeigt eine Explosionsdarstellung des fünften Ausführungsbeispiels der Erfindung,

10 zeigt eine weitere Explosionsdarstellung des fünften Ausführungsbeispiels der Erfindung,

11 zeigt eine teilweise perspektivische Darstellung des fünften Ausführungsbeispiels der Erfindung,

12 zeigt eine perspektivische Darstellung des fünften Ausführungsbeispiels der Erfindung,

13 zeigt eine Schnittdarstellung des fünften Ausführungsbeispiels der Erfindung,

14 zeigt eine weitere Schnittdarstellung des fünften Ausführungsbeispiels der Erfindung,

15 zeigt das fünfte Ausführungsbeispiels der Erfindung mit einem Ladegerät.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Wie aus 1 ersichtlich ist, weist die Erfindung ein Gehäuse 10 auf, das an den beiden Seiten jeweils ein Rundloch 14 und ein Langloch 15 besitzt. Nahe an den Langlöchern 15 ist jeweils ein Vorsprung 16 vorgesehen. Die Vorderseite des Gehäuses 10 ist mit einer Öffnung 110 versehen, an der eine Fassung für einen Stutzen 113 vorgesehen ist, die durch einen Oberteil 112 und einen Unterteil 111 gebildet ist.

Eine Bürste 20 ist auf dem Boden des Gehäuses 10 angeordnet und steht mit einem Wischtuch 30 in Kontakt.

Zwei Rollen 40 weisen jeweils eine Bohrung für einen Achsbolzen 50 auf, die durch die Rundlöcher 14 und die Langlöcher 15 hindurchgehen.

Ein Zwischenstück 60 weist an den beiden Seiten Rundlöcher auf, durch die das Zwischenstück 60 über die Verbindungselemente 52 mit dem Gehäuse 10 verbunden ist.

Das Wischtuch 30 umschlingt die Rollen 40 und das Zwischenstück 60, die das Wischtuch 30 aufspannen. Die beiden Seitenwände des Zwischenstückes 60 begrenzen das Wischtuch 30, wodurch ein Lösen des Wischtuches 30 aus den Rollen 40 verhindert wird.

Zwei Federelemente 51 sind mit einem Ende an dem Achsbolzen 50 einer Rolle 40 und mit dem anderen Ende an dem Vorsprung 16 des Gehäuses 10 befestigt, wodurch das Wischtuch 30 gestrafft wird.

Die Oberkante des Gehäuses 10 ist mit einem Schutzrand 70 versehen, um eine Reibung mit der Tafel zu vermeiden.

Bei der Montage wird zunächst die Bürste 20 auf den Boden des Gehäuses 10 gebracht und umschlingt das Wischtuch 30 die Rollen 40 und das Zwischenstück 60. Anschließend werden die Achsbolzen 50 in die Rollen 40 geschoben und gehen durch die Rundlöcher 14 und die Langlöcher 15 des Gehäuses 10 hindurch. Das Zwischenstück 60 wird über die Verbindungselemente 52 mit dem Gehäuse 10 verbunden. Die Federelemente 51 werden mit einem Ende an dem Achsbolzen 50 einer Rolle 40 und mit dem anderen Ende an dem Vorsprung 16 des Gehäuses 10 befestigt, wie in 2 dargestellt ist. Danach wird der Schutzrand 70 an der Oberkante des Gehäuses 10 befestigt und der Stutzen 113 zwischen den Oberteil 112 und den Unterteil 111 der Fassung des Gehäuses 10 gebracht, wie in 3 dargestellt ist.

Wie aus 4 ersichtlich ist, ist der Stutzen 113 des Gehäuses 10 mit dem Saugrohr 92 eines Staubsauger 91 verbunden. Mit dem Wischtuch 30 im Gehäuse 10 kann die Tafel abgewischt werden, wobei das Kreidemehl in den Staubsauger 91 gesaugt werden kann. Auf dem Gehäuse 10 ist ein Schalter 17 für den Staubsauger vorgesehen.

Wie aus 5 ersichtlich ist, wird das Wischtuch 30 beim Abwischen der Tafel um die Rollen 40 gedreht. Das Kreidemehl auf dem Wischtuch 30 wird von der Bürste 20 abgebürstet und in den Staubsauger 91 gesaugt.

6 zeigt das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem das Gehäuse 10 an der Innenseite zwei Paare gegenüberliegende Nuten 14 für die Achsbolzen 50 aufweist. Die Achsbolzen 50 der Rollen 40 sind an dem Zwischenstück 60 gelagert und das Wischtuch 30 umschlingt die Rollen 40 und das Zwischenstück 60.

7 zeigt das dritte Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Achsbolzen 50 der Rollen 40 an dem Zwischenstück 60 gelagert sind, das Wischtuch 30 die Rollen 40 und das Zwischenstück 60 umschlingt und das Zwischenstück 60 im Gehäuse 10 festgeklemmt wird.

8 zeigt das vierte Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem das Gehäuse 10 Schienen 120 aufweist, über die das Gehäuse 10 mit einer Dose 90 verbunden ist, die das Kreidemehl sammelt und von dem Gehäuse 10 getrennt werden kann, um das Kreidemehl auszuschütten.

9 bis 12 zeigen das fünfte Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem das Gehäuse 10 einen Aufnahmeraum 12, eine erste Kammer 11 und eine zweite Kammer 13 aufweist. Die erste Kammer 11 besitzt eine Öffnung 110, durch die die erste Kammer 11 mit dem Aufnahmeraum 12 verbunden ist. Die zweite Kammer 13 besitzt eine Öffnung 130, durch die die zweite Kammer 13 mit dem Aufnahmeraum 12 verbunden ist. In der zweiten Kammer 13 sind Kontakte 83 vorgesehen. Die zweite Kammer wird von einem Deckel 131 verschlossen, auf dem ein Schalter 17 vorgesehen ist.

Vier Achsbolzen 50 sind durch vier Rollen 40 hindurchgeführt und an dem Zwischestück 60 gelagert. Ein Achsbolzen 50 ist an den beiden Enden jeweils mit einem Schieber 500 versehen.

Das Zwischenstück 60 weist Öffnungen 63 auf, in denen jeweils ein Federelement 51 angeordnet ist.

Ein Ventilator 80 ist in der zweiten Kammer 13 aufgenommen, mit einem Antrieb 81 versehen und kann durch die Öffnung 130 Luft in die zweite Kammer 13 einsaugen. Der Antrieb 81 wird von Batterien 82 betrieben, die mit den Kontakten 83 in Kontakt stehen und in einem Ladegerät A aufgeladet werden können, wie in 15 dargestellt ist.

Eine Dose 90 weist an den beiden Seiten jeweils eine Führungsnut 900 für die Schienen 120 des Gehäuses 10 auf und bildet eine Sammelkammer 901, die entsprechend der Öffnung 110 mit einer Öffnung 902 versehen ist, durch die die Sammelkammer 901 mit der ersten Kammer 11 verbunden ist. Die Mündung 903 der Sammelkammer 901 ist auf die Öffnung 130 der zweiten Kammer 13 gerichtet. An der Mündung 903 der Sammelkammer 901 ist ein Filterbeutel 91 befestigt.

Wie aus 13 ersichtlich ist, wird das Wischtuch 30 beim Abwischen der Tafel um die Rollen 40 gedreht. Das Kreidemehl auf dem Wischtuch 30 wird von der Bürste 20 abgebürstet.

Wenn der Schalter 17 betätigt wird, wird der Ventilator 80 eingeschaltet und saugt das Kreidemehl durch die Öffnung 110 des Gehäuses 10 in die Dose 90, das durch den Filterbeutel in der Dose 90 gesammelt wird. Die Dose 90 kann von dem Gehäuse 10 getrennt und gereinigt werden.

Wie aus 14 ersichtlich ist, stützen sich die Federelemente 51 gegen die Schieber 500 an den beiden Enden eines Achsbolzens 50 ab, wodurch das Wischtuch 30 gestrafft wird.


Anspruch[de]
  1. Tafelwischer, der ein Gehäuse (10) aufweist, das an den beiden Seiten jeweils ein Rundloch (14) und ein Langloch (15) besitzt, wobei auf dem Boden des Gehäuses (10) eine Bürste (20) vorgesehen ist, die mit einem Wischtuch (30) in Flächenkontakt steht und Rollen (40) und ein Zwischenstück (60) umschlingt.
  2. Tafelwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsbolzen (50) der Rollen (40) durch die Rundlöcher (14) und die Langlöcher (15) des Gehäuses (10) hindurchgehen, und das Gehäuse (10) nahe an den Langlöchern (15) jeweils einen Vorsprung (16) aufweist, wobei zwei Federelemente (51) mit einem Ende an dem Achsbolzen (50) einer Rolle (40) und mit dem anderen Ende an dem Vorsprung (16) des Gehäuses (10) befestigt ist, und das Gehäuse (10) eine Fassung besitzt, die durch einen Oberteil (112) und einen Unterteil (111) gebildet ist.
  3. Tafelwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenwände des Zwischenstückes (60) das Wischtuch (30) begrenzen.
  4. Tafelwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) an der Innenseite zwei Paare gegenüberliegende Nuten (14) für die Achsbolzen (50) aufweist, die Achsbolzen (50) der Rollen (40) an dem Zwischenstück (60) gelagert sind, und das Wischtuch (30) die Rollen (40) und das Zwischenstück (60) umschlingt.
  5. Tafelwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) über einen Stutzen (113) mit einem Staubsauger (91) oder über Schienen (120) mit einer Dose (90) verbunden ist.
  6. Tafelwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) einen Aufnahmeraum (12), eine erste Kammer (11) und eine zweite Kammer (13) aufweist, wobei in der zweiten Kammer (13) ein Ventilator (80) aufgenommen ist, der mit einem Antrieb (81) versehen ist und das Kreidemehl von der ersten Kammer (11) in eine Dose (90) saugen kann.
  7. Tafelwischer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kammer (11) eine Öffnung (110) aufweist, durch die die erste Kammer (11) mit dem Aufnahmeraum (12) verbunden ist und die Dose (90) entsprechend der Öffnung (110) eine Öffnung (902) besitzt, daß die zweite Kammer (13) eine Öffnung (130) aufweist, durch die die zweite Kammer (13) mit dem Aufnahmeraum (12) verbunden ist, daß die zweite Kammer (13) mit einem Deckel (131) versehen ist, auf dem ein Schalter (17) vorgesehen ist, und daß der Antrieb (81) ein Motor ist.
  8. Tafelwischer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeraum (12) an den beiden Seiten jeweils eine Schiene (120) und die Dose (90) an den beiden Seiten jeweils eine Führungsnut (900) aufweist.
  9. Tafelwischer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsbolzen (50) der Rollen (40) an dem Zwischenstück (60) gelagert sind.
  10. Tafelwischer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Dose (90) ein Filterbeutel (91) vorgesehen ist.
  11. Tafelwischer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Kammer (13) Kontakte (83) vorgesehen sind, die mit Batterien (82) in Kontakt stehen, die in einem Ladegerät (A) aufgeladet werden können.
  12. Tafelwischer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (60) zwei gegenüberliegende Öffnungen (63) aufweist, in denen jeweils ein Schieber (500) und ein Federelement (51) aufgenommen sind.
  13. Tafelwischer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterien (82) auch nicht aufladbar sein können.
Es folgen 15 Blatt Zeichnungen






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