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Dokumentenidentifikation DE102004046695A1 30.03.2006
Titel Optisch variables Sicherheitselement
Anmelder Giesecke & Devrient GmbH, 81677 München, DE
Erfinder Franz, Peter, 85567 Bruck, DE
DE-Anmeldedatum 24.09.2004
DE-Aktenzeichen 102004046695
Offenlegungstag 30.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.03.2006
IPC-Hauptklasse B44F 1/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B41M 3/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein optisch variables Sicherheitselement (16) zur Absicherung von Wertgegenständen, das wenigstens eine Information und eine über der Information angeordnete, lichtdurchlässige, optisch variable Schicht (30) aufweist. Erfindungsgemäß ist die Information durch eine Schichtenfolge mit einer farbigen Untergrunddruckschicht (22) und einer über die Untergrunddruckschicht (22) gedruckten Stichtiefdruckschicht (24) gebildet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein optisch variables Sicherheitselement zur Absicherung von Wertgegenständen, das wenigstens eine Information und eine über der Information angeordnete, lichtdurchlässige, optisch variable Schicht aufweist.

Wertgegenstände wie etwa Markenartikel oder Wertdokumente, werden zur Absicherung oft mit Sicherheitselementen ausgestattet, die eine Überprüfung der Echtheit des Wertgegenstands gestatten und die zugleich als Schutz vor unerlaubter Reproduktion dienen. Wertgegenstände im Sinne der vorliegenden Erfindung sind insbesondere Banknoten, Aktien, Anleihen, Urkunden, Gutscheine, Schecks, hochwertige Eintrittskarten, aber auch andere fälschungsgefährdete Papiere, wie Pässe und sonstige Ausweisdokumente, sowie Produktsicherungselemente wie Etiketten, Siegel, Verpackungen und dergleichen. Der Begriff „Wertgegenstand" schließt im Folgenden alle derartigen Gegenstände, Dokumente und Produktsicherungsmittel ein.

Um die Reproduktion selbst mit hochwertigen Kopiergeräten zu verhindern, weisen die Sicherheitselemente vielfach optisch variable Elemente auf, die dem Betrachter unter unterschiedlichen Betrachtungswinkeln einen unterschiedlichen Bildeindruck, etwa einen unterschiedlichen Farbeindruck vermitteln. Beispielsweise ist aus der Druckschrift EP 0 435 029 A2 ein Sicherheitselement mit einer kunststoffähnlichen Schicht aus einem Flüssigkristallpolymer bekannt, die bei Zimmertemperatur ein ausgeprägtes Farbwechselspiel zeigt.

Die Druckschrift WO 97/19818 zeigt und beschreibt einen Datenträger mit einem optisch variablen Element, bei dem eine Information in einer zum Datenträger kontrastierenden Farbe aufgebracht und zumindest teilweise von einer lichtdurchlässigen, optisch variablen Schicht überdeckt ist. Indem die vergleichsweise großen optisch variablen Pigmente über hochaufgelöste dunkle Strukturen gelegt werden, lassen sich auch hochaufgelöste Informationen mit einem optisch variablen Effekt versehen. Die so hergestellten Sicherheitselemente werden von Benutzern allerdings oft als wenig schmükkend bezeichnet, da der Untergrunddruck nur mit sehr dunklen Druckfarben gedruckt werden kann und die Feinstruktur der hochaufgelösten Strukturen stets Papierweiß aufzeigt.

Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Sicherheitselement mit hoher Fälschungssicherheit und hoher visueller Attraktivität anzugeben.

Diese Aufgabe wird durch das Sicherheitselement mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Ein Herstellungsverfahren für das Sicherheitselement sowie ein Wertgegenstand mit einem solchen Sicherheitselement sind in den nebengeordneten Ansprüchen angegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Gemäß der Erfindung ist die Information bei einem optisch variablen Sicherheitselement der eingangs genannten Art durch eine Schichtenfolge gebildet, die eine farbige Untergrunddruckschicht und eine über die Untergrunddruckschicht gedruckte Stichtiefdruckschicht aufweist. Dadurch wird ein visuell ansprechendes Humanmerkmal geschaffen, das, wie nachfolgend im Detail erläutert, eine hohe Flexibilität bei der optischen Gestaltung mit einer hohen Fälschungssicherheit verbindet.

Die Stichtiefdruckschicht ist bevorzugt mit einer dunklen Druckfarbe, insbesondere mit schwarzer, violetter, brauner, dunkelblauer oder dunkelgrüner Farbe gedruckt. Dunkle Portraitfarben können somit vorteilhaft eingesetzt werden.

Die für den Stichtiefdruck benötigte Druckplatte wird vorzugsweise mit dem Stichel gefräst, kann aber ebenso durch Laser-, Ätz- oder Auswaschtechniken hergestellt werden. Sollte im Folgenden auf „Fräsung" verwiesen werden, sind selbstverständlich die anderen Techniken mitzulesen.

In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung schließt der von der Stichtiefdruckschicht bedeckte Flächenbereich den von der farbigen Untergrunddruckschicht bedeckten Flächenbereich ein. Die vorzugsweise dunkle Stichtiefdruckfarbe überdeckt so etwaige Passerschwankungen zur Untergrunddruckschicht, so dass für den Betrachter der Eindruck perfekter Passerung entsteht.

In einer bevorzugten Ausgestaltung enthält die Stichtiefdruckschicht zumindest eine Aussparung, deren Form eine Information bildet. Alternativ oder zusätzlich kann die Stichtiefdruckschicht eine Feinstruktur aus unterschiedlich orientierten parallelen Linien aufweisen, deren Form eine Information bildet.

Die Linien der Feinstruktur weisen zweckmäßig eine Linienstärke b von 50 &mgr;m bis 500 &mgr;m, bevorzugt von 100 &mgr;m bis 200 &mgr;m auf, und sind bevorzugt in einem Abstand a angeordnet, der zwischen 0.8·b und 1,6·b liegt. Als Linienabstand a wird dabei der Abstand zwischen jeweils gleichen, beispielsweise linken Kanten benachbarter Linien bezeichnet. Entspricht der Linienabstand a gerade der Linienstärke b, so liegen die parallelen Linien ohne Zwischenraum nebeneinander.

Der bevorzugte Bereich für den Linienabstand a reicht somit von einer 20%igen Überlappung benachbarter Linien bis zu Linienmustern mit einem Zwischenraum, dessen Breite 60 % der Linienstärke beträgt. Überlappen die benachbarten Linien der Feinstruktur in einem Bereich, so wird dort eine sehr hohe und gleichmäßige Flächendeckung erzielt, was insbesondere in einem Randbereich, in dem der darunter liegende Rand des Untergrunddrucks verborgen werden soll, wünschenswert sein kann. Die Frästiefe der Linien liegt vorzugsweise zwischen 5 &mgr;m und 250 &mgr;m, besonders bevorzugt zwischen 70 &mgr;m und 120 &mgr;m. Die genannten Linienparameter: Linienstärke, Linienabstand und Frästiefe können für die gesamte Stichtiefdruckschicht einheitlich sein. Oft bietet es sich allerdings an, verschiedene Bereiche der Stichtiefdruckschicht je nach dem gewünschten Erscheinungsbild mit verschiedenen Linienparametern zu gestalten.

Um die Information der Stichtiefdruckschicht für den Betrachter leichter erkennbar zu machen, kann sie von einer positiven oder negativen Randkontur umgeben sein. Bei einer positiven Randkontur handelt es sich um eine im Druckbild sichtbare, umlaufende dunkle Randlinie, bei einer negativen Randkontur um eine entsprechende umlaufende Aussparung.

Die Fälschungssicherheit des Sicherheitselements kann weiter erhöht werden, indem die Stichtiefdruckschicht mit maschinenlesbaren Merkmalstoffen, insbesondere magnetischen Merkmalstoffen, Infrarot-absorbierenden oder Infrarot-transparenten Merkmalstoffen, phosphoreszierenden, fluoreszierenden oder sonstigen lumineszierenden Stoffen, versehen wird.

Die Untergrunddruckschicht ist bevorzugt in einem einheitlichen Farbton mit einer Buntfarbe oder einer metallischen Farbe, beispielsweise einer Gold- oder Silberfarbe, aufgedruckt. Als Druckverfahren kommen insbesondere Offsetdruck, Indirektdruck, Siebdruck oder andere dem Fachmann bekannte Druckverfahren in Betracht. Auch die Untergrunddruckschicht kann maschinenlesbare Merkmalstoffe, insbesondere Infrarot-transparente Merkmalstoffe, phosphoreszierende, fluoreszierende oder sonstige lumineszierende Stoffe, enthalten.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Sicherheitselements enthält die Untergrunddruckschicht zumindest eine Aussparung, deren Form eine Information bildet. Alternativ oder zusätzlich kann die Untergrunddruckschicht strukturiert aufgedruckt sein, wobei die Form der Strukturierung eine Information bildet. Die farbige Untergrundschicht kann einfarbig oder auch mehrfarbig ausgeführt werden.

Die Information der Stichtiefdruckschicht und/oder der Untergrunddruckschicht kann ein Bildmotiv, ein Portrait, ein Logo oder eine Codierung, wie einen Barcode oder eine alphanumerische Zeichenfolge, darstellen.

In manchen Ausgestaltungen enthalten sowohl die Stichtiefdruckschicht als auch die Untergrunddruckschicht eine Information. Die Informationen der beiden Schichten sind in diesem Fall mit Vorteil aufeinander bezogen oder ergänzen einander. Den einfachsten Fall aufeinander bezogener Informationen stellt eine Wiederholung der Information dar. Beispielsweise kann die Denomination einer Banknote sowohl in der Untergrunddruckschicht als auch in der Stichtiefdruckschicht in eine Aussparung oder Strukturierung eingebracht sein. Bei einander ergänzenden Informationen ergibt erst die Kombination der beiden Teilinformationen die gesamte Information. Beispielsweise können einander ergänzende Teilgruppen einer Seriennummer oder einander ergänzende Teile eines Portraits in die beiden Druckschichten eingebracht sein.

Die optisch variable Schicht enthält vorteilhaft optisch variable Pigmente, Interferenzschichtpigmente oder auf der Basis von flüssigkristallinen Polymeren hergestellte Pigmente. Bevorzugt weist sie als optisch variablen Effekt einen Farbkippeffekt auf. Die Aufbringung der optisch variablen Schicht auf das Sicherheitselement erfolgt zweckmäßig durch Aufdrucken, beispielsweise im Siebdruck, durch Lackierung oder Aufsprühen.

In einer Weiterbildung der Erfindung enthält die optisch variable Schicht zumindest eine Aussparung, deren Form eine weitere Information bildet. Die weitere Information der optisch variablen Schicht ist dabei mit Vorteil auf die Information der Stichtiefdruckschicht und/oder der Untergrunddruckschicht bezogen oder ergänzt diese. Beispielsweise können der Farbkippeffekt der optisch variablen Schicht und der Farbeindruck des Untergrunds farblich so aufeinander abgestimmt sein, dass die optisch variable Schicht aus bestimmten Betrachtungsrichtungen dieselbe Farbe wie der Untergrunddruck aufweist. Aus diesen Betrachtungsrichtungen ist die in der Aussparung codierte weitere Information dann nicht zu erkennen, während sie aus anderen Betrachtungsrichtungen, aus denen sich der Farbeindruck der optisch variablen Schicht von dem Farbeindruck der Untergrundschicht unterscheidet, klar hervortritt.

Der von der optisch variablen Schicht bedeckte Flächenbereich schließt mit Vorteil den von der Stichtiefdruckschicht bedeckten Flächenbereich ein. In dem von der optisch variablen Schicht bedeckten und von der Stichtiefdruckschicht unbedeckten Flächenbereich weist das Sicherheitselement dabei vorzugsweise eine helle Färbung, wie etwa Papierweiß auf. Die lichtdurchlässige, optisch variable Schicht ist dann außerhalb der Stichtiefdruckschicht über dem hellen Untergrund fast unsichtbar, während ihr optisch variabler Effekt über der dunklen Stichtiefdruckschicht deutlich in Erscheinung tritt.

Durch die Kombination von Untergrunddruckschicht und Stichtiefdruckschicht kann auch ein sehr dunkler Untergrund erreicht werden, was zur deutlichen Hervorhebung des Farbkippeffekts zumindest in Teilbereichen des Sicherheitselements von Vorteil ist.

Die Erfindung enthält auch ein Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements der oben beschriebenen Art, bei dem

  • – auf ein Substrat eine farbige Untergrundschicht aufgedruckt wird,
  • – über die Untergrundschicht eine Stichtiefdruckschicht gedruckt wird, wobei die Schichtenfolge aus Untergrundschicht und Stichtiefdruckschicht eine Information aufweist, und
  • – über die Information eine lichtdurchlässige, optisch variable Schicht aufgebracht, insbesondere aufgedruckt wird.

Die Erfindung umfasst weiter einen Wertgegenstand, wie einen Markenartikel, ein Wertdokument oder dergleichen, mit einem Sicherheitselement der oben beschriebenen Art. Die Information des Sicherheitselements ist dabei mit besonderem Vorteil auf eine an anderer Stelle des Wertgegenstands aufgebrachte Information bezogen oder ergänzt diese. Beispielsweise kann die Information des Sicherheitselements die an anderer Stelle aufgedruckte Denomination einer Banknote oder ein auf einem Wertdokument aufgedrucktes graphisches Motiv, wie etwa ein Portrait, wiederholen. Der Wertgegenstand kann insbesondere ein Sicherheitspapier, ein Wertdokument oder eine Produktverpackung sein.

Insgesamt bieten die beschriebenen Gestaltungsmöglichkeiten für die Untergrundschicht, die Stichtiefdruckschicht und die optisch variable Schicht eine hohe Flexibilität für das Design erfindungsgemäßer Sicherheitselemente. Darüber hinaus wird die optisch variable Schicht bei dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren erst als letzte Schicht aufgebracht, so dass eine geringe Ausschussrate und damit eine kostengünstige Herstellung erreicht werden können. Da die optisch variable Schicht nicht verprägt werden muss, tritt ihr Farbkippeffekt sehr deutlich in Erscheinung.

Weitere Ausführungsbeispiele sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren erläutert, bei deren Darstellung auf eine maßstabs- und proportionsgetreue Wiedergabe verzichtet wurde, um die Anschaulichkeit zu erhöhen.

Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung einer Banknote mit einem optisch variablen Sicherheitselement nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,

2 einen Querschnitt durch die Banknote der 1 entlang der Linie II-II,

3 in (a) bis (e) verschiedene Varianten zur Gestaltung der Untergrundschicht erfindungsgemäßer Sicherheitselemente,

4 in (a), (c), (e), (f) und (g) verschiedene Varianten zur Gestaltung der Stichtiefdruckschicht erfindungsgemäßer Sicherheitselemente, und in (b) und (d) Detailausschnitte der Gestaltungen von (a) bzw. (c),

5 in (a) bis (c) Schnitte durch die Stichtiefdruckschicht erfindungsgemäßer Sicherheitselemente für verschiedene Verhältnisse von Linienstärke b und Linienabstand a, und

6 in (a) und (b) zwei komplexere Ausführungsbeispiele der Erfindung in Explosionsdarstellung.

Die Erfindung wird nun am Beispiel einer Banknote näher erläutert. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Banknote 10, die neben der Denomination 12 und einer Portraitdarstellung 14 ein optisch variables Sicherheitselement 16 aufweist. Das Sicherheitselement 16 enthält eine Information 18, im Ausführungsbeispiel eine Wiederholung der in der Regel mehrfach auf die Banknote aufgedruckten Denomination 12.

Das Sicherheitselement kann auch andere Informationen, beispielsweise ein Bildmotiv, wie das Portrait 14, wiederholen oder ein Logo, eine Codierung, wie einen Barcode oder eine alphanumerische Zeichenfolge, darstellen. Zur Erhöhung der Fälschungssicherheit der Banknote ist die Information 18 des Sicherheitselements 16 typischerweise auf eine an anderer Stelle der Banknote 10 ebenfalls vorhandene Information bezogen oder ergänzt diese, so dass dem Benutzer eine einfache Echtheitsprüfung zur Verfügung steht.

Der Aufbau des Sicherheitselements 16 der 1 wird nun mit Bezug auf die schematische Schnittdarstellung der 2, die einen Schnitt durch die Banknote 10 entlang der Linie II-II zeigt, näher erläutert.

Auf das Banknotenpapier 20 wird zunächst im Siebdruck vollflächig eine farbige Untergrundschicht 22 aufgedruckt. Die Untergrundschicht 22 ist im Ausführungsbeispiel mit einem einheitlichen Farbton, beispielsweise Rot, Blau oder Grün, aufgedruckt. Falls gewünscht, kann die Untergrundschicht 22 auch mit einer metallischen Effektfarbe gedruckt werden und beispielsweise bronze-, silber-, kupfer- oder goldfarben sein. Zum Aufbringen der Untergrundschicht 22 kommen auch andere, dem Fachmann bekannte Druckverfahren, wie etwa Offsetdruck oder Indirektdruck, in Betracht.

Über die Untergrundschicht 22 wird dann mit einer dunklen Farbe, beispielsweise Schwarz, eine Stichtiefdruckschicht 24 aufgedruckt. Die Stichtiefdruckschicht 24 enthält neben einer weiter unten beschriebenen Feinstruktur eine Aussparung 26, deren Form die Information 18 der 1, im Ausführungsbeispiel die Ziffer „1" bildet. Durch den Stichtiefdruck weist das Sicherheitselement 16, wie in 2 gezeigt, in den nicht ausgesparten Bereichen 28 der Stichtiefdruckschicht 24 eine taktil fühlbare Reliefstruktur mit dickem Farbauftrag auf.

Der von der Stichtiefdruckschicht 24 bedeckte Flächenbereich ist dabei etwas größer als der von der Untergrundschicht 22 bedeckte Flächenbereich. Dadurch überdeckt die dunkle Stichtiefdruckfarbe etwaige Passerschwankungen zum Untergrunddruck, so dass für den Betrachter der Eindruck perfekter Passerung entsteht.

Über der Schichtenfolge aus Untergrundschicht 22 und Stichtiefdruckschicht 24 ist eine lichtdurchlässige, optisch variable Schicht 30, beispielsweise eine Druckschicht mit cholesterischen Flüssigkristallpigmenten, aufgebracht. Die Flüssigkristallschicht 30 zeigt einen Farbkippeffekt, bei dem sich der Farbeindruck der Schicht für den Betrachter beispielsweise von Blau nach Grün ändert.

Der von der Flüssigkristallschicht 30 bedeckte Flächenbereich ist seinerseits etwas größer als der von der Stichtiefdruckschicht 24 bedeckte Flächenbereich ausgeführt, so dass der Farbkippeffekt der Flüssigkristallschicht 30 außerhalb der dunklen Stichtiefdruckschicht 24 über dem hellen Banknotenpapier fast unsichtbar ist. In den dunklen, nicht ausgesparten Bereichen 28 der Stichtiefdruckschicht 24 tritt der Farbkippeffekt dagegen deutlich hervor. Innerhalb der Aussparung 26 dominiert der Farbeindruck der Untergrundschicht 22. Insgesamt kann das Sicherheitselement dem Betrachter durch die Farbwahl des Untergrunds und die Gestaltung des Stichtiefdrucks somit einen attraktiven visuellen Eindruck bieten und weist zudem durch die taktil fühlbare Reliefstruktur und die optisch variable Flüssigkristallschicht einen hohen Sicherheitswert auf.

3 zeigt in (a) bis (e) verschiedene Varianten der Gestaltung der Untergrundschicht 22. Dabei zeigt 3(a) zunächst eine vollflächige Untergrundschicht 22, wie sie auch das Sicherheitselement 16 der 1 und 2 aufweist. Die Untergrundschicht 22 der 3(b) weist eine Aussparung 32 in Form einer Information, hier der Ziffer „1" auf. Es versteht sich, dass diese Information der Untergrundschicht 22 mit einer Information in der Stichtiefdruckschicht 24 kombiniert sein kann.

Neben einfachen Aussparungen kann die Untergrundschicht 22 auch strukturierte Bereiche 34 aufweisen, deren Form eine Information bildet, wie in 3(d) gezeigt. 3(e) zeigt eine weitere Variante, bei der die Untergrundschicht 22 sowohl eine informationshaltige Aussparung 32 als auch einen informationshaltigen strukturierten Bereich 34 aufweist. Aussparung 32 und strukturierter Bereich 34 können sich auch zu einer Gesamtinformation ergänzen, wie beispielsweise durch die geteilte Ziffer „1" der 3(c) illustriert.

Varianten zur Gestaltung der Stichtiefdruckschicht 24 sind in 4 dargestellt. 4(a) zeigt eine vollflächige Stichtiefdruckschicht 24 mit einer Feinstruktur aus einem hochauflösenden Linienmuster 42, 44. Die Hauptfläche der Stichtiefdruckschicht 24 ist mit einem ersten Linienmuster 42 versehen, bei dem die parallelen Linien einen Winkel von –45° mit der waagrechten Referenzrichtung einschließen. In Teilbereichen 46, die durch ihre Form eine Information, hier jeweils die Ziffer „1", bilden, schließen die parallelen Linien des zweiten Linienmusters 44 einen Winkel von +45° mit der Referenzrichtung ein.

Die informationshaltigen Teilbereiche 46 und der ovale Umfang der Stichtiefdruckschicht 24 sind jeweils von einer positiven Randkontur 48, also einer im Druckbild sichtbaren, umlaufenden dunklen Randlinie umgeben, die in dem in 4(b) gezeigten Detailausschnitt 50 genauer dargestellt ist. Die parallelen Linien der Linienmuster 42, 44 weisen im Ausführungsbeispiel eine Linienstärke b von 100 &mgr;m und einen Linienabstand a von 120 &mgr;m auf. Der Linienabstand a ist dabei als Abstand zwischen jeweils gleichen, beispielsweise oberen Kanten benachbarter Linien definiert. Wie weiter unten ausgeführt, kommen auch Linienabstände a in Frage, die kleiner als die Linienstärke sind, so dass benachbarte Linien überlappen. Die Frästiefe der Linien beträgt im Ausführungsbeispiel etwa 50 &mgr;m.

4(c) zeigt eine weitere Variante der Stichtiefdruckschicht 24, bei der die informationshaltigen Teilbereiche 46 im Unterschied zur Ausgestaltung der 4(a) mit einer negativen Randkontur 52 versehen sind. Wie in dem Detailausschnitt 54 der 4(d) zu erkennen, handelt es sich bei der negativen Randkontur 52 um eine im Druckbild sichtbare, um die Teilbereiche 46 umlaufende Aussparung. Sowohl die positive Randkontur 48 der 4(a), als auch die negative Randkontur 52 der 4(c) führen zu einer leichteren Erkennbarkeit der Information für den Betrachter.

Weiter weist die Stichtiefdruckschicht 24 der 4(c) eine informationshaltige Aussparung 56 auf, die der in 2 gezeigten Aussparung 26 entspricht. Durch die Aussparung 56 hindurch ist der Blick auf die farbige Untergrundschicht 22, beispielsweise nach einer der Varianten der 3, freigegeben.

Optional ist es möglich, innerhalb der Aussparung 56 weitere Stichtiefdruckelemente vorzusehen. Diese sind vorzugsweise so flach ausgeführt, dass die Stichtiefdruckfarbe transluzent ist. Beispielsweise können innerhalb der Aussparung 56 Stichtiefdruckelemente in Form der Zahl „1" eingearbeitet werden (nicht gezeigt).

In der Variante der 4(e) ist das Oval der Stichtiefdruckschicht 24 zusätzlich von einem umlaufenden Randbereich 58 umgeben, der mit einer hohen Farbflächendeckung gedruckt ist. Beispielsweise kann das Linienmuster 60 des Randbereichs 58 die Winkelorientierung der Teilbereiche 46 aufweisen und mit einer Linienstärke b von 100 &mgr;m und einem Linienabstand a von 90 &mgr;m gedruckt sein. Zweckmäßig werden die Untergrundschicht 22 und die Stichtiefdruckschicht 24 so aufeinander ausgerichtet, dass der Rand der Untergrundschicht 22 von dem umlaufenden Randbereich 58 bedeckt ist. Eventuelle Passerschwankungen zwischen Untergrundschicht 22 und Stichtiefdruckschicht 24 werden für den Betrachter dann durch den Randbereich verborgen.

Die Variante der 4(f) ist ähnlich wie die Variante der 4(e) gestaltet, allerdings weist das Linienmuster 60 des umlaufenden Randbereichs 58 eine andere Winkelorientierung als die Linienmuster 42 und 44 der Hauptfläche bzw. der informationshaltigen Teilbereiche 46 auf. Im Ausführungsbeispiel beträgt die Winkelorientierung der Linien im Randbereich 58 beispielhaft 0°. Die Teilbereiche 46 sind wie in 4(a) mit einer positiven Randkontur versehen.

Die weitere Variante der 4(g) unterscheidet sich von der in 4(e) gezeigten Variante lediglich durch die besonders breite Ausbildung der negativen Randkontur 52, die einen besonderen Akzent auf die informationshaltigen Teilbereiche 46 legt.

Es versteht sich, dass jede der Varianten der Stichtiefdruckschicht 24 der 4 mit jeder der Varianten der Untergrundschicht 22 der 3 kombiniert werden kann.

5 zeigt in (a) bis (c) Schnitte durch die Stichtiefdruckschicht 24 für verschiedene Verhältnisse von Linienstärke b und Linienabstand a. Die Stichtiefdruckschicht muss dabei nicht über dem gesamten Flächenbereich mit einem einheitlichen Verhältnis ausgeführt sein, vielmehr können die Ausgestaltungen der 5(a) bis (c) jeweils in verschiedenen Teilbereichen der Stichtiefdruckschicht vorliegen.

Bei der Ausgestaltung der 5(a) ist der Linienabstand a nur wenig größer als die Linienstärke b, beispielsweise beträgt die Linienstärke 100 &mgr;m und der Linienabstand 110 &mgr;m. Dadurch wird die Stichtiefdruckfarbe vollflächig aufgebracht, allerdings mit deutlich variierender Stärke. Die Linien sind somit für das Auge als solche problemlos zu erkennen, die Fläche wirkt insgesamt jedoch sehr dunkel. Der Farbkippeffekt der Flüssigkristallschicht 30 tritt im Bereich über einer solchen Stichtiefdruckschicht klar und deutlich hervor.

In 5(b) ist eine Ausgestaltung mit größerem Linienabstand a gezeigt, beispielsweise mit einem Linienabstand von 160 &mgr;m bei einer Linienstärke von 130 &mgr;m. In den Zwischenräumen 62 ohne Druckfarbe ist die in 5(b) nicht dargestellte Untergrundschicht 22 bzw. das Banknotensubstrat 20 sichtbar. Die einzelnen Linien treten so für das menschliche Auge noch deutlicher heraus, der Gesamteindruck der Fläche wird heller. Die Wirkung der Flüssigkristallschicht 30 ist dadurch gegenüber der Ausgestaltung der 5(a) abgeschwächt.

Schließlich zeigt 5(c) einen Bereich einer Stichtiefdruckschicht 24, in dem die einzelnen Linien überlappen, der Linienabstand a also kleiner als die Linienstärke b ist. Beispielsweise kann der Linienabstand a bei einer Linienstärke b von 130 &mgr;m nur 110 &mgr;m betragen. Die Linienstärke wird dabei für eine nicht überlappte Linie 64 bestimmt (gestrichelt in 5(c) eingezeichnet). Durch diese Überlappung wird eine sehr hohe und gleichmäßige Flächendeckung erzielt. Eine solche Ausgestaltung der Stichtiefdruckschicht ist besonders für einen umlaufenden Randbereich, wie den Randbereich 58 der 4 geeignet, in dem der darunter liegende Rand der Untergrundschicht 22 verborgen werden soll.

6 zeigt in (a) und (b) zwei komplexere Ausführungsbeispiele der Erfindung, wobei die übereinander angeordneten Schichten der Deutlichkeit halber in Explosionsdarstellung abgebildet sind. Das Sicherheitselement 70 der 6(a) weist eine vollflächige farbige Untergrundschicht 72 auf, über der eine Stichtiefdruckschicht 74 angeordnet ist. Die Stichtiefdruckschicht 74 enthält eine Feinstruktur aus parallelen Linien verschiedener Winkelorientierung, die informationshaltige Teilbereiche 76 in Form der Ziffernfolge „10" bilden. Die Teilbereiche 76 sind jeweils von einer negativen Randkontur umgeben.

Die Stichtiefdruckschicht 74 enthält weiter eine Aussparung 78 in Form eines graphischen Motivs, hier eines Zebrakopfes, in welcher die farbige Untergrundschicht 72 sichtbar wird. Daneben scheint die Untergrundschicht 72 auch in den Zwischenräumen der parallelen Linien der Stichtiefdruckschicht 74 durch.

Der umlaufende Randbereich 80 der Stichtiefdruckschicht 74 ist mit hoher Flächendeckung gedruckt, so dass der unter dem Randbereich 80 liegende Rand der Untergrundschicht 72 für den Betrachter nicht erkennbar ist.

Über Untergrundschicht 72 und Stichtiefdruckschicht 74 ist eine Flüssigkristallschicht 82 aufgebracht, deren Farbkippeffekt insbesondere in dem nicht ausgesparten dunklen Bereich der Stichtiefdruckschicht 74 hervortritt. Innerhalb der Aussparung 78 dominiert dagegen der Farbeindruck der Untergrundschicht 72. Außerhalb der Stichtiefdruckschicht 78 liegt die Flüssigkristallschicht 82 direkt über dem hellen Banknotenpapier, so dass dort der Farbkippeffekt der Flüssigkristallpigmente praktisch nicht erkennbar ist.

6(b) zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements 90, bei dem die farbige Untergrundschicht 92 in Form einer Information, hier in Form eines Zebrakopfes, aufgedruckt ist. Die Stichtiefdruckschicht 94 enthält in ihrer Feinstruktur ebenfalls eine Information, nämlich die Ziffernfolge „10". Über beiden Schichten ist wieder eine vollflächige Flüssigkristallschicht 96 aufgebracht.

Da die Stichtiefdruckschicht 94 in diesem Ausführungsbeispiel keine Aussparung aufweist, ist der optische Eindruck dunkler als bei der Stichtiefdruckschicht 74 des Ausführungsbeispiels der 6(a). Farbe und Gestalt des Zebrakopfs 92 sind jedoch durch die Zwischenräume zwischen den parallelen Linien der Stichtiefdruckschicht 94 hindurch deutlich zu erkennen.


Anspruch[de]
  1. Optisch variables Sicherheitselement zur Absicherung von Wertgegenständen, das wenigstens eine Information und eine über der Information angeordnete, lichtdurchlässige, optisch variable Schicht aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Information durch eine Schichtenfolge mit einer farbigen Untergrunddruckschicht und einer über die Untergrunddruckschicht gedruckten Stichtiefdruckschicht gebildet ist.
  2. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stichtiefdruckschicht mit einer dunklen Druckfarbe, insbesondere mit schwarzer, violetter, brauner, dunkelblauer oder dunkelgrüner Farbe gedruckt ist.
  3. Sicherheitselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Stichtiefdruckschicht bedeckte Flächenbereich den von der farbigen Untergrunddruckschicht bedeckten Flächenbereich einschließt.
  4. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stichtiefdruckschicht zumindest eine Aussparung enthält, deren Form eine Information bildet.
  5. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stichtiefdruckschicht eine Feinstruktur aus unterschiedlich orientierten parallelen Linien aufweist, deren Form eine Information bildet.
  6. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Linien der Feinstruktur eine Linienstärke b von 50 &mgr;m bis 500 &mgr;m, bevorzugt von 100 &mgr;m bis 200 &mgr;m aufweisen.
  7. Sicherheitselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Linien der Feinstruktur einen Abstand von 0,8·b bis 1,6·b aufweisen, wobei b die Linienstärke der Linien darstellt.
  8. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Linien der Feinstruktur eine Frästiefe von 5 &mgr;m bis 250 &mgr;m, bevorzugt von 70 &mgr;m bis 120 &mgr;m aufweisen.
  9. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Information der Stichtiefdruckschicht von einer positiven oder negativen Randkontur umgeben ist.
  10. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stichtiefdruckschicht einen umlaufenden Randbereich mit hoher Flächendeckung der Druckfarbe aufweist.
  11. Sicherheitselement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufende Randbereich der Stichtiefdruckschicht den Rand der Untergrundschicht abdeckt.
  12. Sicherheitselement nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Linien der Feinstruktur in dem umlaufenden Randbereich einen Abstand von 0,8·b bis 1,0·b aufweisen, wobei b die Linienstärke der Linien darstellt.
  13. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stichtiefdruckschicht maschinenlesbare Merkmalstoffe, insbesondere magnetische Merkmalstoffe, Infrarotabsorbierende oder Infrarot-transparente Merkmalstoffe, phosphoreszierende, fluoreszierende oder sonstige lumineszierende Stoffe, enthält.
  14. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Untergrunddruckschicht in einem einheitlichen Farbton aufgedruckt ist.
  15. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Untergrunddruckschicht mit einer metallischen Farbe aufgedruckt ist.
  16. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Untergrunddruckschicht maschinenlesbare Merkmalstoffe, insbesondere Infrarot-transparente Merkmalstoffe, phosphoreszierende, fluoreszierende oder sonstige lumineszierende Stoffe, enthält.
  17. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Untergrunddruckschicht zumindest eine Aussparung enthält, deren Form eine Information bildet.
  18. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Untergrunddruckschicht strukturiert aufgedruckt ist und die Form der Strukturierung eine Information bildet.
  19. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl Stichtiefdruckschicht als auch Untergrunddruckschicht eine Information enthalten.
  20. Sicherheitselement nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Stichtiefdruckschicht und die Untergrunddruckschicht aufeinander bezogene oder einander ergänzende Information enthalten.
  21. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Information ein Bildmotiv, ein Portrait, ein Logo oder eine Codierung, wie einen Barcode oder eine alphanumerische Zeichenfolge, darstellt.
  22. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch variable Schicht optisch variable Pigmente, Interferenzschichtpigmente oder auf der Basis von flüssigkristallinen Polymeren hergestellte Pigmente enthält.
  23. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch variable Schicht einen Farbkippeffekt aufweist.
  24. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch variable Schicht zumindest eine Aussparung enthält, deren Form eine weitere Information bildet.
  25. Sicherheitselement nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Information der optisch variablen Schicht auf die Information der Stichtiefdruckschicht und/oder der Untergrunddruckschicht bezogen ist oder diese ergänzt.
  26. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der von der optisch variablen Schicht bedeckte Flächenbereich den von der Stichtiefdruckschicht bedeckten Flächenbereich einschließt.
  27. Sicherheitselement nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement in dem von der optisch variablen Schicht bedeckten und von der Stichtiefdruckschicht unbedeckten Flächenbereich eine helle Färbung aufweist.
  28. Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 27, bei dem

    – auf ein Substrat eine farbige Untergrundschicht aufgedruckt wird,

    – über die Untergrundschicht eine Stichtiefdruckschicht gedruckt wird, wobei die Schichtenfolge aus Untergrundschicht und Stichtiefdruckschicht eine Information aufweist, und

    – über die Information eine lichtdurchlässige, optisch variable Schicht aufgebracht, insbesondere aufgedruckt wird.
  29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Stichtiefdruckschicht mit einer dunklen Druckfarbe, insbesondere mit schwarzer, violetter, brauner, dunkelblauer oder dunkelgrüner Farbe, gedruckt wird.
  30. Verfahren nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Stichtiefdruckschicht in einem die farbige Untergrundschicht überdeckenden Flächenbereich gedruckt wird.
  31. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 28 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Stichtiefdruckschicht mit zumindest einer Aussparung, deren Form eine Information bildet, aufgedruckt wird.
  32. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 28 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Stichtiefdruckschicht mit einer Feinstruktur aus unterschiedlich orientierten parallelen Linien, deren Form eine Information bildet, aufgedruckt wird.
  33. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 28 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Untergrundschicht in einem einheitlichen Farbton aufgedruckt wird.
  34. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 28 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Untergrundschicht mit einer metallischen Farbe aufgedruckt wird.
  35. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 28 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Untergrundschicht mit zumindest einer Aussparung, deren Form eine Information bildet, aufgedruckt wird.
  36. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 28 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Untergrunddruckschicht strukturiert aufgedruckt wird, wobei die Form der Strukturierung eine Information bildet.
  37. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 28 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Untergrunddruckschicht mittels Offsetdruck, Indirektdruck oder Siebdruck aufgedruckt wird.
  38. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 28 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch variable Schicht mit zumindest einer Aussparung, deren Form eine weitere Information bildet, aufgebracht wird.
  39. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 28 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch variable Schicht in einem die Stichtiefdruckschicht überdeckenden Flächenbereich aufgebracht wird.
  40. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 28 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch variable Schicht mittels Siebdruck aufgedruckt wird.
  41. Wertgegenstand, wie Markenartikel, Wertdokument oder dergleichen, mit einem Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 40.
  42. Wertgegenstand nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass die Information des Sicherheitselements auf eine an anderer Stelle des Wertgegenstands aufgebrachte Information bezogen ist oder diese ergänzt.
  43. Wertgegenstand nach Anspruch 41 oder 42, dadurch gekennzeichnet, dass der Wertgegenstand ein Sicherheitspapier, ein Wertdokument oder eine Produktverpackung ist.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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