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Dokumentenidentifikation DE60109811T2 30.03.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001340198
Titel FERNSTEUERUNGSEINRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR KONFIGURATION EINER SOLCHEN FERNSTEUERUNGSEINRICHTUNG
Anmelder VKR Holding A/S, Soborg, DK
Erfinder NIELSEN, Sandal, Martin, DK-6830 Noerre Nebel, DK
Vertreter Uexküll & Stolberg, 22607 Hamburg
DE-Aktenzeichen 60109811
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.12.2001
EP-Aktenzeichen 019999259
WO-Anmeldetag 05.12.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/DK01/00807
WO-Veröffentlichungsnummer 0002047038
WO-Veröffentlichungsdatum 13.06.2002
EP-Offenlegungsdatum 03.09.2003
EP date of grant 30.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.03.2006
IPC-Hauptklasse G07C 9/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Anwendung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fernsteuereinrichtung, wie sie in dem Oberbegriff von Anspruch 1 spezifiziert ist, und auf ein Verfahren zur Konfiguration einer solchen Fernsteuereinrichtung, wie sie in dem Oberbegriff von Anspruch 8 spezifiziert ist.

Technischer Hintergrund

In Bezug auf Fernsteuereinrichtungen ist es allgemein bekannt, Schritte auszuführen, die sichern, dass jede ferngesteuerte Einheit nur durch eine spezielle Fernsteuereinheit betätigt werden kann, und dass andererseits die Aktivierung jeder solcher Fernsteuereinheit nicht dazu führt, dass eine andere ferngesteuerte Einheit (oder andere ferngesteuerte Einheiten) als die, die aktiviert werden sollen, aktiviert wird.

Es ist somit bekannt, eine Fernsteuerung mit einem Code bereitzustellen, der zusammen mit einem Befehlssignal zu der zu betätigenden Einheit übertragen wird. Die Einheit erkennt den Code, und nach dem Empfang des Befehlssignals, prüft sie, ob der richtige Code übertragen worden ist, und führt den gewünschten Befehl aus, wenn das der Fall ist. Allerdings leidet diese Technologie unter dem Nachteil, dass es möglich ist, die übertragenen Befehlssignale zu lesen und diese zu kopieren, wonach es für eine unbefugte Person möglich ist, Befehlssignale mit dem korrekten Code zu einer oder zu mehreren ferngesteuerten Einheiten zu übertragen, wodurch eine solche unbefugte Person z.B. Zutritt zu einem Gebäude durch Türen, Gatter oder Fenster erhalten kann, die durch eine solche Fernsteuerung gesteuert werden.

Ein System dieser Art ist z.B. aus der Deutschen Patentveröffentlichung Nr. DE 197 33 405 A bekannt. Mit diesem Fernsteuersystem ist es auch möglich, einen neuen Code an der Fernsteuerung einzugeben, welche die Form eines in der Hand zu haltenden Senders aufweist, und den neuen Code in einer solchen Weise zu der ferngesteuerten Einheit zu übertragen, dass diese nachfolgend reagiert, wenn ein Signal mit diesem neuen Code übertragen wird. Dieses bekannte System leidet jedoch noch unter dem vorher angeführten Nachteil, es sei denn, die gewählten Codes werden oft und theoretisch jedes Mal, wenn ein Befehlssignal übertragen wird, gewechselt, was in der Praxis höchst unwahrscheinlich ist.

Es ist weiterhin bekannt, spezielle Adressen an die in Frage kommenden ferngesteuerten Einheiten anzuhängen, wenn eine Fernsteuereinheit verwendet werden muss, um mehrere Einheiten unabhängig voneinander zu steuern. Diese Adressen bilden danach einen Teil des übertragenen Befehlssignals und bewirken eine selektive Steuerung der ferngesteuerten Einheiten.

Ein solches System ist z.B. aus WO 95/02231 A in Bezug auf eine Fernsteuerung für eine Beleuchtungsanlage bekannt. Bei diesem System ist es ebenfalls möglich, die übertragenen Steuersignale zu lesen und zu kopieren, wonach unbefugte Steuersignale übertragen werden können.

Ein weiteres damit im Zusammenhang stehendes System aus dem Stand der Technik ist in EP 0 870 889 A2 beschrieben. Dieses Dokument bezieht sich auf ein schlüsselloses Zutritts- und Zündsystem für ein Kraftfahrzeug, wobei eine Anzahl von Fernsteuerungen verwendet werden kann, um eine Funktion für das Fahrzeug auszuwählen, um z.B. die Türen durch codierte Signale zu entriegeln. Das Fahrzeug weist einen Mikrocomputer zum Steuern dieser Funktionen auf, und dieser Mikrocomputer enthält eine gespeicherte Liste eindeutiger Identifizierungszahlen für die Fernsteuerungen, mittels derer das Fahrzeug gesteuert werden kann. Ferner ist dem Mikroprozessor eine eindeutige Stammnummer zugeordnet, z.B. die Fahrzeugnummer, und diese Stammnummer muss ebenfalls in einem Speicherelement jeder Fernsteuerung für das Steuern des Fahrzeugs gespeichert sein. Dieses dem Stand der Technik entsprechende System hat jedoch den Nachteil, dass es nicht für eine Einrichtung geeignet ist, die eine Vielzahl von ferngesteuerten Einheiten aufweist, da, entsprechend diesem Stand der Technik, eine ferngesteuerte Einheit Identifizierungsnummern oder Ähnliches für die Fernsteuerungen kennen muss, die für das Steuern der Einheiten verwendet werden. Gleichermaßen erfordert das Zufügen oder Ersetzen einer Fernsteuerung in einem solchen, dem Stand der Technik entsprechenden System einen großen Aufwand, da in allen ferngesteuerten Einheiten, die durch die spezielle(n) Fernsteuerung(en) gesteuert werden, eine Identifizierungsnummer oder Identifizierungsnummern oder Ähnliches geändert, gelöscht und/oder hinzugefügt werden müssen.

Weiterhin offenbart US 6,160,491 A ein Fernsteuersystem, das eine Fernsteuerung und eine Fernsteuerungsschnittstelle aufweist, die gemeinsam für eine Anzahl von verschiedenen Typen elektronischer Einrichtungen verwendet werden können. Die Fernsteuerung und die Fernsteuerungsschnittstelle weisen jeweils einen Empfänger und einen Sender auf. Die Fernsteuerung kann betätigt werden, um ein Signal auszulösen, bei dessen Empfang die Fernsteuerungsschnittstelle Daten auffindet, die in einer ROM-Steuercodetabelle gespeichert sind, und diese Daten zur Fernsteuerung überträgt. Die Daten in der Steuercodetabelle zeigen die Beziehung zwischen einer Anzahl von Steuersignalen und Funktionen der elektronischen Einrichtung an, die der Anzahl von Steuersignalen für die in Frage stehende elektronische Einrichtung entsprechen. Wenn diese Daten durch die Fernsteuerung empfangen werden, speichert die Fernsteuerung diese Daten als eine Steuercodetabelle in einem RAM. Nachfolgend liest, wenn der Benutzer eine Funktionstaste drückt, die Fernsteuerung die gespeicherte Steuercodetabelle, um das entsprechende Steuersignal aufzufinden und es zu der Fernsteuerungsschnittstelle zu übertragen, wodurch die gewünschte Funktion aktiviert wird.

Somit ist es eine der Aufgaben der Erfindung, eine Fernsteuereinrichtung der eingangs angeführten Art mit verbesserter Sicherheit in Bezug auf die im Fachgebiet bekannten Fernsteuereinrichtungen zur Verfügung zu stellen.

Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fernsteuereinrichtung zur Verfügung zu stellen, die verhindert, dass von der Einrichtung verwendete Codes gelesen und z.B. für die unberechtigte Betätigung der Fernsteuereinrichtung verwendet werden.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fernsteuereinrichtung zur Verfügung zu stellen, die bezüglich des Hinzufügens von Fernsteuereinheiten und/oder Fernsteuerungen flexibel ist, wobei der Sicherheitsstandard erhalten bleibt.

Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fernsteuereinrichtung der anfangs erwähnten Art zur Verfügung zu stellen, wobei eine ferngesteuerte Einheit leicht mit der Einrichtung in Beziehung gebracht werden kann und wobei eine bereits installierte ferngesteuerte Einheit leicht durch eine andere ferngesteuerte Einheit ersetzt und wobei eine Fernsteuerung oder mehrere Fernsteuerungen ohne Probleme mit der Einrichtung verbunden werden können, während gleichzeitig der hohe Sicherheitsstandard erhalten bleibt.

Eine noch andere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Konfigurieren zur Verfügung zu stellen, wie es vorher spezifiziert ist, wodurch eine Fernsteuereinrichtung erhalten wird, welche die gewünschte verbesserte Sicherheit in Bezug auf im Fachgebiet bekannten Systeme aufweist.

Schließlich ist es die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Konfigurieren zur Verfügung zu stellen, wodurch eine Fernsteuereinrichtung erhalten wird, welche verhindert, dass die von der Einrichtung verwendeten Codes z.B. für eine unberechtigte Betätigung der Fernsteuereinrichtung gelesen und verwendet werden können.

Die Erfindung

Die vorher angeführten Aufgaben werden durch eine Fernsteuereinrichtung zur Betätigung mindestens einer steuerbaren Einheit, etwa einer an einem bewegbaren Teil, wie einer Tür, einem Gatter, einem Fenster, Rollladen, Fensterladen oder einem Vorhang, einer Markise o.Ä. angebrachten Antriebseinheit gelöst, wobei die Fernsteuereinrichtung eine Fernsteuereinheit und mindestens eine ferngesteuerte Einheit aufweist, derart ausgebildet, dass die Fernsteuereinheit codierte Steuersignale aussenden und die mindestens eine ferngesteuerte Einheit die codierten Steuersignale empfangen und auf diese reagieren kann und wobei eine Fernsteuereinrichtung gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, dass sowohl die Fernsteuereinheit als auch die mindestens eine ferngesteuerte Einheit ein und denselben Code enthalten und die mindestens eine ferngesteuerte Einheit eine eindeutige Adresse enthält, dass die mindestens eine ferngesteuerte Einheit Mittel zur Erzeugung und Übertragung eines Berechtigungsanforderungssignals bei Empfang eines Befehlssignals von der Fernsteuereinheit aufweist, dass die Fernsteuereinheit Mittel zur Erzeugung und Übertragung eines Antwortsignals auf die Berechtigungsanforderung aufweist und dass die mindestens eine ferngesteuerte Einheit Mittel zur Prüfung dieser Antwort aufweist.

Auf diese Art und Weise wird die Sicherheit gegen eine fehlerhafte Betätigung und/oder unberechtigte Betätigung verbessert, da die Fernsteuereinheit eine Bestätigung des Befehlssignals anfordert, das von der korrekten Fernsteuereinheit gesendet wird, die den korrekten Code hat. Da der Abschluss einer Betätigung eine korrekte Prüfung der Berechtigungsanforderung der ferngesteuerten Einheit erfordert, die durch Prüfung in der ferngesteuerten Einheit gesteuert wird, erfordert jeder Versuch einer unberechtigten Betätigung einen bedeutenden Aufwand und wird praktisch unmöglich, da die Erfindung eine bedeutende Menge von Variationen sowohl hinsichtlich der Berechtigungsanforderung als auch des erforderlichen Antwortsignals von der Fernsteuereinheit beinhaltet. Es können daher verschiedene Signalformen gewählt werden, die gemäß einem Muster variieren, das nicht aus den Signalen abgeleitet werden kann, die zwischen den Einheiten übertragen werden, und die in den Einheiten gespeicherten Codes können ferner auch nicht durch Lesen der übertragenen Signale entdeckt werden, da die Form der Berechtigungsanforderungen und Antwortsignale nicht bekannt ist.

Die Fernsteuereinrichtung kann eine ferngesteuerte Einheit oder mehrere ferngesteuerte Einheiten aufweisen, wobei jede ferngesteuerte Einheit eine eindeutige Adresse hat, wodurch die jeweiligen ferngesteuerten Einheiten selektiv mittels der Fernsteuereinheit betätigt werden können.

In einer besonders vorteilhaften Ausführung, wie sie in Anspruch 2 spezifiziert ist, weisen die Mittel der mindestens einen ferngesteuerten Einheit zur Erzeugung und Übertragung eines Berechtigungsanforderungssignals Mittel zur Erzeugung von Zufallssignalen auf, wodurch es praktisch keine Gelegenheit gibt, ein Antwortsignal auf ein Berechtigungsanforderungssignal zu synthetisieren, da dies nur durch systematisches oder unsystematisches Prüfen zahlreicher Möglichkeiten möglich ist.

Gemäß der bevorzugten Ausführung, wie sie in Anspruch 3 spezifiziert ist, weisen die Mittel der Fernsteuereinheit zur Erzeugung und Übertragung eines Antwortsignals auf ein Berechtigungsanforderungssignal Mittel zum Durchführen einer Codierung mindestens eines Teils der Information des Berechtigungsanforderungssignals mittels ihres Codes auf, und die Mittel der mindestens einen ferngesteuerten Einheit zur Prüfung des Antwortsignals weisen Mittel zur Durchführung einer Codierung mindestens eines Teils der Information des Berechtigungsanforderungssignals mittels ihres eigenen Codes und Mittel zur Durchführung eines Vergleichsvorgangs auf, bei dem diese beiden kodierten Signale verwendet werden.

Somit wird die gewünschte Sicherheit in einer vorteilhaften Art und Weise erreicht, weil keine Signale übermittelt werden, die irgendwelche sich darin befindliche Informationen von vitalem Interesse in Bezug auf die Sicherheit enthüllen, und somit wird die Möglichkeit eliminiert, dass Außenstehende solche Informationen lesen oder kopieren. Wenn der Code einen Bestandteil eines Signals bildet, wenn die Einheiten kommunizieren, so ist er mit einem Signal kombiniert, das durch die ferngesteuerte Einheit erzeugt wird, und ein solches Signal wird nicht wiederholt, sondern von einem Betätigungsvorgang zum anderen verändert. Gelesene Kommunikationssignale enthüllen daher weder den Code noch das in der ferngesteuerten Einheit erzeugte Signal.

Gemäß einer anderen Ausführung, wie sie in Anspruch 4 definiert ist, weist die mindestens eine ferngesteuerte Einheit Verschlüsselungsmittel zum Verschlüsseln des Berechtigungsanforderungssignals mittels des Codes in der ferngesteuerten Einheit auf, und die Fernsteuereinheit weist Verschlüsselungsmittel zum Verschlüsseln des Antwortsignals mittels des Codes in der ferngesteuerten Einheit auf, wodurch zusätzliche Sicherheit gegen fehlerhafte Betätigung und/oder unberechtigte Betätigungen erreicht wird.

Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführung, wie sie in Anspruch 5 definiert ist, enthält die mindestens eine ferngesteuerte Einheit Mittel zum Erfassen des Empfangs nicht kritischer Befehlssignale, und die mindestens eine ferngesteuerte Einheit ist so ausgebildet, dass sie auf solche nicht kritischen Befehlssignale reagiert. Dadurch sind Bestätigung und nachfolgende Prüfung nur in den Fällen erforderlich, die einen kritischen Befehl beinhalten, so dass in Bezug auf alle anderen Befehle eine vereinfachte Steuerung erreicht wird. Kritische Befehle können Befehle sein, die das Öffnen einer Tür, eines Gatters oder eines Fensters, die in ein Gebäude führen, bewirken. Ferner ist es möglich, festzulegen, ob ein Befehl kritisch ist oder nicht von der Tageszeit abhängt, z.B. dass das Öffnen eines Fensters oder einer Tür einen nicht kritischen Befehl darstellt, wenn er an einem Werktag während der normalen Arbeitsstunden gegeben wird, wogegen er zu allen anderen Zeiten kritisch ist. Das Kriterium für die Erfassung wird in der ferngesteuerten Einheit gespeichert, z.B. in Form der Identifizierung von kritischen und nicht kritischen Befehlen, und möglicherweise auch in der Form von Zeitbegrenzungen, die in Bezug auf die Erfassung wichtig sind. Im letzteren Fall weist die Fernsteuerung weiterhin eine Zeitanzeigeeinrichtung auf, z.B. in Form einer Uhr und/oder einer Kalenderfunktion, die als Bezug dient.

Vorzugsweise kann gemäß Anspruch 6 die Fernsteuereinrichtung zwei oder mehr Fernsteuereinheiten aufweisen, wobei jede der mindestens zwei oder mehr Fernsteuereinheiten ein und denselben Code enthalten. Auf diese Weise ist es möglich, mehrere getrennte Fernsteuereinheiten zu verwenden, z.B. durch mehrere unterschiedliche Personen, und es ist auch möglich, Fernsteuereinheiten in Reserve zu halten, wenn eine Fernsteuerung verloren geht oder nicht funktioniert.

Wie in Anspruch 7 spezifiziert ist, kann eine Fernsteuereinrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführung zwei oder mehr ferngesteuerte Einheiten und mindestens eine Fernsteuereinheit aufweisen, wobei die Adressen für die ferngesteuerten Einheiten gespeichert sind und wobei die Adressen in eine oder mehrere Gruppen aufgeteilt sind. Auf diese Weise ist es möglich, alle Einheiten in der Gruppe gleichzeitig zu betätigen, wodurch sich eine verbesserte, Benutzer-freundliche und umfassende Systemflexibilität ergibt.

Die Erfindung bezieht sich, wie es in dem Oberbegriff von Anspruch 8 spezifiziert ist, weiterhin auf ein Verfahren zum Konfigurieren einer Fernsteuereinrichtung für den Betrieb mindestens einer ferngesteuerten Einheit, etwa einer an einem beweglichen Teil, wie einer Tür, einem Gatter, einem Fenster, einem Rollladen, einem Fensterladen, einem Vorhang oder einer Markise o.Ä. angebrachten Antriebseinheit, wobei die Fernsteuereinrichtung eine Fernsteuereinheit und eine ferngesteuerte Einheit aufweist, die derart ausgebildet sind, dass die Fernsteuereinheit codierte Steuersignale übertragen und die ferngesteuerte Einheit diese codierten Signale empfangen und auf sie reagieren kann, wobei das Verfahren gemäß der Erfindung, wie im kennzeichnenden Teil von Anspruch 8 spezifiziert, gekennzeichnet ist durch das Vorsehen einer ferngesteuerten Einheit oder mehrerer ferngesteuerter Einheiten, von denen jede mit einer Adresse versehen ist, durch das Vorsehen einer mit einem Code versehenen Fernsteuereinheit und durch einen Auslösebefehl von der Fernsteuereinheit, der die Übertragung der jeweiligen Adressen von einer ferngesteuerten Einheit oder mehreren ferngesteuerten Einheiten auslöst, die in der Fernsteuereinheit empfangen und darin gespeichert wurden, und durch einen Code, der zu der (den) in Frage stehenden ferngesteuerten Einheit(en) übertragen und von dieser (diesen) gespeichert wird.

Das bedeutet, dass die Fernsteuereinrichtung so konfiguriert wird, dass alle mittels der Fernsteuerung zu betätigenden Einheiten ihre jeweiligen Adressen zur Fernsteuerung übertragen und dass gleichzeitig oder nachfolgend ein Code, der für die Fernsteuerung eindeutig ist, zu den jeweiligen ferngesteuerten Einheiten übertragen wird, so dass es danach möglich ist, die Fernsteuereinrichtung in einer solchen Weise zu betätigen, dass sie optimal gegenüber einer fehlerhaften und/oder unberechtigten Betätigung gesichert ist.

Vorzugsweise wird dieser Code, wie es in Anspruch 9 spezifiziert ist, von den ferngesteuerten Einheiten gespeichert, die zuvor nicht mit einem Code versehen wurden. Auf diese Weise ist es möglich zu verhindern, dass vorher konfigurierte Einheiten in Verbindung mit einem Fernsteuersystem, z.B. einem System in unmittelbarer Nähe des zu konfigurierenden Systems und in Kommunikationsreichweite der Fernsteuereinheit, die einen Bestandteil des neuen Systems bildet, verwendet werden und unbeabsichtigt eine Übertragung zum neuen System erfolgt.

Das kann vorzugsweise, wie es in Anspruch 10 spezifiziert ist, dadurch erreicht werden, dass der Code in den jeweiligen ferngesteuerten Einheiten derart gespeichert wird, dass er nicht durch eine neue Konfiguration ersetzt werden kann.

Ferner können die ferngesteuerten Einheiten derart ausgestaltet sein, dass nach dem Speichern eines Codes durch eine ferngesteuerte Einheit eine solche Einheit nicht wieder in einen Konfigurationszustand gebracht wird, wenn sie einen Auslösebefehl von einer Fernsteuereinheit empfängt. Somit überträgt die Einheit ihre Adresse nicht an die Fernsteuereinheit und wird daher durch die Fernsteuereinheit nicht mit einem Code versehen.

Vorzugsweise können die Daten, die während der Anfangskonfiguration übertragen werden, und insbesondere der Geheimcode durch einen speziellen Hauptschlüssel codiert werden. Dadurch wird verhindert, dass die Daten und insbesondere der Geheimcode während der Anfangskonfiguration zufällig und/oder unbeabsichtigt durch andere als den beabsichtigten Empfänger (die beabsichtigten Empfänger) empfangen und gelesen werden können. Ein solcher Hauptschlüssel kann in einer Ausrüstung von bestimmtem Typ enthalten und für diese Ausrüstung identisch und eindeutig sein, z.B. für die Velux-Fernsteuerausrüstung, bestimmte Fernsteuerausrüstung für Spezialzwecke, usw. Dieser Hauptschlüssel kann nur unter speziellen Umständen verwendet werden, z.B. für die Anfangskonfiguration oder für das Kopieren von Daten von einer Hauptfernsteuerung zu einer neuen oder Nebenfernsteuerung. Durch Verwenden dieses Hauptschlüssels während spezieller Konfigurationsprozesse wird die Sicherheit der Betätigung des erfindungsgemäßen Systems erhöht.

Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführung des Verfahrens, die in Anspruch 11 spezifiziert ist, wird ferner eine Gruppenkonfiguration der Fernsteuereinrichtung durchgeführt, wodurch die Fernsteuereinheit in einen Programmierzustand gebracht wird und wodurch eine oder mehrere der in der Fernsteuereinheit gespeicherten Adressen an einer oder mehreren von Benutzer-vorgeschriebenen Gruppen angehängt werden. Somit wird die Möglichkeit erhalten, in einer vorteilhaften Weise mehr Einheiten zur gleichen Zeit zu betätigen, und für den Benutzer wird es auch möglich, eine solche Gruppeneinteilung vorzunehmen, die vollständig an die Erfordernisse des Benutzers angepasst ist, wodurch die Benutzer-Freundlichkeit und die Flexibilität weiter erhöht werden.

Wie in Anspruch 12 spezifiziert und gemäß einer Ausführung der Erfindung können weitere zusätzliche Schritte ausgeführt werden, wodurch ein bereits in einer ferngesteuerten Einheit gespeicherter Code durch Ausführen eines Rückstellvorgangs an der ferngesteuerten Einheit vor Auslösen einer Konfiguration der Fernsteuereinrichtung entfernt wird, von der die ferngesteuerte Einheit einen Teil bildet oder bilden soll.

Auf diese Weise ist es möglich zu erreichen, dass eine ferngesteuerte Einheit, die vorher von einer Fernsteuereinrichtung verwendet wurde, nun von einer zu konfigurierenden neuen Einrichtung verwendet wird, oder zu erreichen, dass eine ferngesteuerte Einheit, in der ein Code durch einen Fehler gespeichert wurde, in einen Zustand gebracht wird, in welchem der Code in einer solchen Weise aus dem Speicher entfernt wird, dass die ferngesteuerte Einheit jetzt einen Teil der Konfiguration zu gleichen Bedingungen in Bezug auf die anderen Einheiten bilden kann. Der Rückstellvorgang kann derart konfiguriert werden, dass es z.B. für eine unberechtigte Person nicht sofort möglich ist, diesen Vorgang durchzuführen. Der Vorgang könnte zum Beispiel innerhalb der Einheit durchgeführt werden oder zumindest teilweise innerhalb der Einheit, so dass die Einheit geöffnet werden muss, ein an der Einheit angeordnetes Betätigungsteil in einer speziellen Weise aktiviert wird oder eine bestimmte Schlüsselart verwendet wird.

Zeichnungen

Die Erfindung wird nachfolgend ausführlich unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert, die zeigen in

1 eine Fernsteuereinrichtung gemäß einer Ausführung der Erfindung in allgemeiner und schematischer Form,

2 einen Auslösungsvorgang bei der Konfiguration einer Fernsteuereinrichtung gemäß einer Ausführung der Erfindung,

3 ein Verfahren der Anwendung einer Fernsteuereinrichtung gemäß einer Ausführung der Erfindung und

4 eine Ausführung einer Fernsteuereinheit gemäß der Erfindung.

Ausführungen

1 zeigt eine Fernsteuereinrichtung gemäß einer Ausführung der Erfindung, wobei die Fernsteuereinrichtung eine Fernsteuereinheit 10, die auch nachfolgend als Fernsteuerung bezeichnet wird, und eine Anzahl ferngesteuerter Einheiten 20a bis 20n aufweist. Wie aus den folgenden Ausführungen ebenfalls zu erkennen ist, kann eine einzige ferngesteuerte Einheit betroffen sein, wie auch jede Anzahl von ferngesteuerten Einheiten.

Wenn eine Anzahl von ferngesteuerten Einheiten betroffen ist, kann auf diese direkt und gleichzeitig zur Betätigung mittels der Fernsteuereinheit 10 zugegriffen werden, wie es dargestellt ist, oder sie können einzeln betätigt werden. Die ferngesteuerten Einheiten werden jedoch oft in Gruppen unterteilt, wobei alle Einheiten in einer Gruppe gleichzeitig betätigt werden können.

Die Fernsteuereinheit 10 weist Mittel auf, beispielsweise Fernsteuerknöpfe, Betätigungstasten oder Ähnliches, um eine oder mehrere der zu steuernden Einheiten auszuwählen, sowie auch Mittel für die Auswahl und/oder Programmierung der zu steuernden Parameter.

2 zeigt, wie in Verbindung mit der Installation einer Fernsteuereinrichtung gemäß einer Ausführung der Erfindung eine Anfangskonfiguration des Systems, einschließlich der Installation, eines Codes erfolgt. Bei der Herstellung ist die Fernsteuerung 10 mit einem Geheimcode versehen, der in einem Speicherelement 11 in der Fernsteuerung gespeichert ist. Dieser Code für die Fernsteuereinheit ist einmalig und keine andere fertiggestellte Fernsteuerung weist denselben Code auf.

Durch Aktivieren eines Auslösevorgangs überträgt die Fernsteuerung 10 mittels eines Signals 30 einen Auslösebefehl zu allen ferngesteuerten Einheiten 20, die sich bezüglich der Kommunikation in der Nähe der Fernsteuerung 10 befinden, d.h. die in der Lage sind, mit der Fernsteuerung 10 zu kommunizieren. Wenn die ferngesteuerten Einheiten 20, von denen aus praktischen Gründen nur eine in 2 dargestellt ist, dieses Signal 30 empfangen und vorher nicht mit einem Code versehen wurden, übertragen sie ein Antwortsignal 40 zur Fernsteuereinheit 10. Dieses Antwortsignal 40 ist eine Bestätigung an die Fernsteuereinheit 10 und enthält Informationen in Form einer Adresse, welche die in Frage stehende ferngesteuerte Einheit in einem Speicherelement 22 gespeichert hat. Diese Adresse wurde der ferngesteuerten Einheit bei ihrer Herstellung zugeordnet und ist für die in Frage stehende Einheit einmalig, was bedeutet, dass zwei oder mehr Einheiten nicht die gleiche Adresse haben.

Die Adresse wird von der Fernsteuereinheit 10 empfangen und zusammen mit den Adressen der anderen ferngesteuerten Einheiten 20a bis 20n in einem Speicherelement 12 in der Fernsteuereinrichtung gespeichert, welche das System der Fernsteuerung und die durch die Fernsteuerung gesteuerten ferngesteuerten Einheiten aufweist. Zusätzlich zu der Adresse kann das Signal 40 Informationen über z.B. den Typ der ferngesteuerten Einheit, z.B. eine Tür, ein Fenster, eine Markise, Rollladen usw. enthalten, die mittels der ferngesteuerten Einheit gesteuert werden. Diese Informationen können ebenfalls in dem Adressenspeicherelement 12 in der Fernsteuerung 10 oder in einem anderen Speicherelement gespeichert werden, jedoch in einer solchen Weise, dass die Informationen mit der in Frage stehenden Adresse gekoppelt werden können.

Nach Empfang und Speicherung einer Adresse und möglicherweise anderer Informationen durch die in Frage stehende(n) ferngesteuerte(n) Einheit(en) überträgt die Fernsteuereinheit 10 ihren Geheimcode mittels eines Signals 31 zu der jeweiligen Einheit (den jeweiligen Einheiten) der ferngesteuerten Einheiten 20a bis 20n, die nun durch die jeweiligen Adressen durch die Fernsteuereinheit identifiziert sind. Diese Einheiten empfangen und speichern jede den in Frage stehenden Code in einem Speicherelement 21, und ggfs., und wie es dargestellt ist, kann jede ferngesteuerte Einheit 20 zur Fernsteuereinheit ein Bestätigungssignal 41 zurück übertragen.

Um zu vermeiden, dass der Geheimcode während der Anfangskonfiguration zufällig und/oder unbeabsichtigt von einem anderen als dem (n) vorgesehenen Empfänger(n) empfangen und gelesen wird, kann der Geheimcode durch einen speziellen Hauptschlüssel codiert werden. Dieser Hauptschlüssel ist in einer Ausrüstung von bestimmtem Typ, z.B. Velux-Fernsteuereinrichtung, in einer bestimmten Fernsteuereinrichtung, die für spezielle Zwecke vorgesehen ist, usw. enthalten und ist für diese Einrichtung identisch und eindeutig. Dieser Hauptschlüssel wird nur unter bestimmten Umständen verwendet, z.B. für die Anfangskonfiguration. Durch Verwendung dieses Hauptschlüssels während der Anfangskonfiguration wird die Betriebssicherheit des Systems gemäß der Erfindung verbessert.

Wenn, wie vorher angeführt, ein Code bereits im Speicherelement 21 einer ferngesteuerten Einheit 20 gespeichert ist, reagiert diese Einheit nicht auf das übertragene Signal 30, und die Adresse einer solchen ferngesteuerten Einheit wird daher nicht zur Fernsteuereinheit 10 übertragen.

In der Praxis kann der Austausch von Adressen und des Codes durch den Austausch einer Adresse und des Codes zwischen einer ferngesteuerten Einheit 20 und der Fernsteuereinheit vor der Durchführung des Austausches zwischen den folgenden ferngesteuerten Einheiten 20 und der Fernsteuereinheit abgeschlossen werden, und dieser Auslösevorgang kann sequentiell fortgesetzt werden, bis die letzte ferngesteuerte Einheit, die den Auslösebefehl 30 empfangen hat, ihre Adresse übertragen und den Code empfangen hat. Die Reihenfolge der Konfiguration der jeweiligen Einheiten kann auf verschiedene Weise festgelegt werden und kann z.B. durch die Einheiten bestimmt sein, die zu unterschiedlichen Zeitintervallen, die voneinander unabhängig sind und möglicherweise in zufälliger Form auf die Einheiten aufgeteilt sind, auf das Auslösesignal 30 ansprechen. Die Einheit, mit der das Ansprechzeitintervall und das Auslösesignal 30 zuerst übereinstimmen, wird daher zuerst konfiguriert usw.

Die ferngesteuerten Einheiten 20, die nun den Code gespeichert haben, werden somit nur mittels der Fernsteuerung 10 ferngesteuert, die denselben Code enthält, wie es später noch beschrieben wird. Die Betätigung der einzelnen ferngesteuerten Einheiten mittels der Fernsteuerung kann nun prinzipiell so durchgeführt werden, wie es ebenfalls später noch beschrieben wird.

Wie bereits erläutert, kann ein Code von einer anderen Fernsteuerung 10 nicht zu einer ferngesteuerten Einheit 20 übertragen werden, die durch den Auslösevorgang bereits einen Code in ihrem Speicherelement 21 gespeichert hat. Das bedeutet, dass ein Code in einem Speicherelement 21 nicht überschrieben werden kann. Allerdings kann es Fälle geben, in denen es möglich sein muss, einen neuen Code einzutragen, z.B. wenn ferngesteuerte Einheiten verwendet werden, die durch andere Fernsteuereinrichtungen in Verbindung mit einer neuen oder anderen Systemgruppe verwendet worden sind. Durch das Ausführen eines speziellen Vorgangs ist es möglich, das Speicherelement 21 zurückzustellen oder zu löschen, z.B. durch Aktivieren eines Betätigungsknopfes 23, auf den normalerweise nicht zugegriffen werden kann. Ein Beispiel dafür kann das Entfernen einer Abdeckung oder eine andere Handlung sein, die einen Eingriff in das System erfordert, oder indem der Betätigungsknopf 23 in einer bestimmten Weise betätigt wird.

Das Verfahren zur Betätigung einer ferngesteuerten Einheit wird nun unter Bezugnahme auf 3 erläutert, welche eine Fernsteuerung 10 und eine ferngesteuerte Einheit 20 gemäß 2 zeigt, wobei es natürlich so zu verstehen ist, dass mehr ferngesteuerte Einheiten 20 durch die Fernsteuerung 10 zu steuern sind.

An der Fernsteuerung 10 muss eine ferngesteuerte Einheit 20 oder eine Gruppe von ferngesteuerten Einheiten 20 ausgewählt werden, wie es später noch erläutert wird, und es muss ein Befehl, beispielsweise eine Handlung, eine Programmierung oder Ähnliches, ausgeführt werden. Ein Befehlssignal 50, welches Informationen über die Adresse(n) der ausgewählten ferngesteuerten Einheit(en) und über den in Frage stehenden Befehl enthält, wird von der Fernsteuereinheit 10 zu den ferngesteuerten Einheiten 20 übertragen. Diese empfangen das Befehlssignal, und die ferngesteuerte(n) Einheit(en) mit der richtigen Adresse (den richtigen Adressen) lösen weitere Schritte aus, bevor der Befehl abgeschlossen werden kann. Zuerst und vorab entscheiden die in Frage stehende ferngesteuerte Einheit oder die in Frage stehenden ferngesteuerten Einheiten aufgrund vorher festgelegter Kriterien, ob der in Frage stehende Befehl ein Befehl ist, der eine Berechtigung erfordert. Wenn das nicht der Fall ist, wird der Befehl ausgeführt. Wenn jedoch der Befehl ein sogenannter kritischer Befehl ist, der eine Berechtigung benötigt, überträgt die ferngesteuerte Einheit zur Fernsteuerung 10 ein Aufforderungssignal in Form eines Berechtigungsanforderungssignals 60. Ein kritischer Befehl kann ein Befehl sein, der für die Sicherheit wichtig ist. So kann zum Beispiel der Befehl ein Befehl zum Öffnen von Türen, Gattern oder Fenstern sein, die in der sogenannten Frontwand eines Gebäudes oder Ähnlichem angeordnet sind.

Dieses Aufforderungssignal enthält eine Folge von Ziffern, bestehend aus einer oder mehreren zufälligen Ziffern, die mittels eines Zufallsgenerators 24 erzeugt werden. Das Aufforderungssignal wird von der Fernsteuerung 10 empfangen, in der mittels des im Codespeicherelement 11 der Fernsteuerung gespeicherten Codes ein Codieren von mindestens einem Teil der Informationen des Aufforderungssignals erfolgt, und das Ergebnis wird in Form einer Berechtigungsantwort 70 zur ferngesteuerten Einheit zurück geleitet. Diese wird von der ferngesteuerten Einheit 20 empfangen, wobei die empfangene Berechtigungsantwort oder mindestens ein Teil davon in einer Prüfeinheit 25 mit einem Signal verglichen wird, das durch Codieren der Folge von in der ferngesteuerten Einheit 20 mittels des in dem Speicherelement 21 gespeicherten Codes erzeugten Ziffern erzeugt wird. Wenn die beiden Signale, oder besser gesagt, entsprechende Teile der beiden Signale, zum Beispiel die codierten Teile, identisch oder übereinstimmend sind, erkennt die ferngesteuerte Einheit mit Sicherheit, dass der Befehl von der richtigen Fernsteuerung kommt, oder mit anderen Worten, von der Fernsteuerung, welche denselben Code wie die ferngesteuerte Einheit enthält.

Wie erwähnt, kann die erzeugte Folge von Ziffern durch einen Zufallsgenerator 24 erzeugt werden. Sie kann jedoch auch auf anderen Wegen erzeugt werden, die einer Fachperson bekannt sind, sollte jedoch vorzugsweise eine Folge von Ziffern enthalten, die sich jedes Mal verändert. Die Anzahl der Ziffern in dem Signal kann unter Berücksichtigung des gewünschten Sicherheitsniveaus und der Einrichtung, der verfügbaren Mittel in der Fernsteuerung und/oder der ferngesteuerten Einheit(en) festgelegt werden. Das Verfahren der Codierung der Folge von Ziffern und/oder Signalen, die aus einer solchen Folge bestehen, mittels eines Codes kann aus einer Vielzahl von Lösungen ausgewählt werden, die einer Fachperson bekannt sind.

Wie vorher angeführt, können die ferngesteuerten Einheiten 20, die mittels einer Fernsteuereinheit 10 konfiguriert sind, in zu steuernde, d.h. gleichzeitig zu betätigende Gruppen, unterteilt werden. Das wird nachfolgend unter Bezugnahme auf 4 erläutert, die ein Beispiel einer Ausführung der Fernsteuerung 10 insbesondere in Bezug auf die funktionale Ausführung zeigt.

Wie vorher erwähnt, weist die Fernsteuerung 10 ein Speicherelement 11, in dem der Code gespeichert ist, und ein Speicherelement 12 auf, in dem die Adressen und möglicherweise der Typ der ferngesteuerten Einheit 20a bis 20n gespeichert sind, die bei dem Auslösevorgang den Code von der Fernsteuerung 10 empfangen hat und durch diesen betätigt wird.

Ferner weist die Fernsteuereinheit 10 die Möglichkeit auf, die Fernsteuereinheit(en) anzuzeigen, welche durch die Fernsteuerung gesteuert werden können. Das erfolgt in dem dargestellten Beispiel durch eine Anzeige 41. Auf der Anzeige 41 ist im vorliegenden Beispiel die Identifizierung 42 einer speziellen, ausgewählten ferngesteuerten Einheit als Einheit M5 dargestellt. Ferner zeigt 4, dass dieselbe Anzeige die Identifizierung 43 einer speziellen, ausgewählten Gruppe, im vorliegenden Beispiel angegeben als Gruppe G3, anzeigen kann. Von einer Fachperson ist zu erkennen, dass in der Praxis mehrere andere Wege als die dargestellten zum Anzeigen einer gewählten Gruppe und/oder einer gewählten ferngesteuerten Einheit gewählt werden können.

Zusätzlich zu den beiden Identifikationen 42 und 43 können zusätzliche Signalmittel 44 bzw. 45 einbezogen sein, die z.B. visuelle Anzeigen, wie zum Beispiel Leuchtdioden (LEDs), oder andere Formen von Signallampen sein können. Diese Signalmittel können auch derart ausgestaltet sein, dass sie zum Auswählen zwischen der Gruppe 43 und der Einheit 42 verwendet werden können, z.B. in Form von Knöpfen oder berührungsempfindlichen Tasten.

Weiterhin ist die Fernsteuerung 10 mit einer Tastatur 46, 47 und 48 versehen, die zu verwenden ist, wenn Gruppen und/oder ferngesteuerte Einheiten gewählt werden, wobei die Tastatur außerdem bei der Steuerung der ferngesteuerten Einheiten 20a bis 20n verwendet wird. Diese Tastatur weist eine Taste 46 zum Erhöhen eines angezeigten Wertes, eine Taste 48 zum Verringern eines angezeigten Wertes und eine Taste 47, einen Stop-Knopf, zum Wählen eines angezeigten Wertes und möglicherweise zum Stoppen einer ausgelösten Vergrößerung oder Verringerung eines Parameters oder eines anderen ausgelösten Befehls, beispielsweise einer ausgelösten Bewegung, z.B. das Öffnen eines Fensters, auf.

Schließlich ist die Fernsteuerung 10 mit einem Betätigungsknopf 49 versehen, der zu verwenden ist, wenn Konfigurationen der Fernsteuereinrichtung ausgelöst werden sollen. Dieser Betätigungsknopf 49 kann auch benutzt werden, um den Auslösevorgang zu beginnen, der die Anfangskonfiguration bildet, da der Knopf 49 bei seiner Verwendung für diesen Zweck in einer bestimmten Weise oder in einer speziellen Kombination mit anderen Tasten zum Auslösen dieses selten auftretenden Vorgangs bewegt werden kann.

Zum Konfigurieren der Fernsteuereinrichtung in Gruppen muss die Fernsteuerung 10 zuerst in einen Gruppenkonfigurationsstatus gebracht werden. Das kann z.B. durch Aktivieren des Betätigungsknopfes 49, vorzugsweise in einer speziellen Weise, z.B. in Kombination mit einer oder mit mehreren anderen Tasten, erfolgen, wodurch eine unbeabsichtigte Aktivierung vermieden wird. Danach kann die Gruppenkonfiguration ausgeführt werden, genau wie die Zusammenstellung einer Gruppe oder von mehreren Gruppen untersucht und möglicherweise verändert werden kann.

Zuerst wird die Aktivierung einer Auswahl von ferngesteuerten Einheiten 20a bis 20n durchgeführt. Das kann z.B. mittels des Anzeigers der Taste 44 erfolgen. Nachdem die Auswahl der Einheiten aktiviert wurde, zeigt der Anzeiger 44 dieses z.B. durch Blinken an. Danach kann eine Auswahl der verschiedenen ferngesteuerten Einheiten, z.B. M1 bis Mn entsprechend den Einheiten 20a bis 20n, durch Vorrollen und Rückwärtsrollen mittels der Knöpfe 46 bzw. 48 durchgeführt werden. Nachdem eine gewünschte Einheit angezeigt wird, z.B. ein Motor zum Öffnen/Schließen eines Fensters, beispielsweise der Motor M5, wie er bei 42 dargestellt ist, kann sie durch Drücken des Stop-Knopfes 47 ausgewählt werden. Der Anzeiger 44 kann nun anzeigen, z.B. durch konstantes Licht, dass eine Einheit ausgewählt ist. Ferner kann die Fernsteuereinrichtung nun dem Benutzer anzeigen, welche Einheit gerade auf der Anzeige 41 durch Aktivieren der in Frage stehenden ferngesteuerten Einheit für einen kurzen Zeitraum ausgewählt wurde, oder in einer anderen Weise die Wahl des Objektes anzeigen. So kann zum Beispiel eine ferngesteuerte Einheit, die ausgewählt wurde und sich auf das Betätigen von Rollläden oder eines Fensters bezieht, kurz die Rollläden betätigen bzw. das Fenster öffnen/schließen. Auf diese Weise kann der Benutzer feststellen, wo die gewählten Einheiten tatsächlich angeordnet sind.

Danach können eine oder mehrere Gruppen G1 bis Gn gewählt werden, in welcher/n es erwünscht ist, die gewählte Einheit einzubeziehen. Die Wahl und die Anzeige können z.B. durch den Anzeiger 45 ausgeführt werden, der nun aktiv ist, entweder durch konstantes Licht oder durch Blinken. Wie bei der vorher angeführten Wahl der Einheit ist mittels der Tasten 46 und 48 auch ein Vor- und Zurückrollen möglich. Wenn eine auf der Anzeige 41 angezeigte Gruppe bereits die in Frage stehende Einheit einschließt, zeigt das der Anzeiger 45 z.B. durch Blinken an. Wenn die ferngesteuerte Einheit auf der Anzeige 41 nicht Bestandteil der Gruppe ist, zeigt das der Anzeiger z.B. durch konstantes Licht an.

Wenn die vorher ausgewählte Einheit, z.B. mit der Identifizierung M5, wie unter 42 angezeigt ist, in eine nun gewählte Gruppe, z.B. die Gruppe G3, wie unter 43 angezeigt ist, einbezogen werden soll, kann das z.B. durch Aktivieren des Stop-Knopfes 47 erfolgen, wonach der Anzeiger 45 blinkt und anzeigt, dass die vorher gewählte Einheit nun zu der gewählten Gruppe übertragen worden ist. Wenn eine gewählte Einheit bereits in die in Frage stehende Gruppe einbezogen ist, sollte sie aus der Gruppe entfernt werden. Das kann ebenfalls durch Aktivieren des Stop-Knopfes 47 erfolgen, wonach der Anzeiger 45 durch konstantes Licht anzeigt, dass die Einheit aus der Gruppe entfernt worden ist.

Entsprechend können andere Gruppen für die in Frage stehende Einheit überprüft werden, wenn die Gruppenbeziehungen konfiguriert werden, und eine neue ferngesteuerte Einheit kann nachfolgend, wie vorher beschrieben, ausgewählt werden, wonach ein entsprechender Vorgang ausgeführt werden kann.

Es ist natürlich möglich, entsprechend den spezifischen Anforderungen neue Gruppen zu erzeugen, und es ist auch möglich, dieselben ferngesteuerten Einheiten 20a bis 20n erforderlichenfalls in mehr als eine Gruppe einzubeziehen.

Als ein Beispiel kann aus 1 ein Startpunkt gewählt und eine aus vier Gruppen, G1 bis G4, bestehende Gruppenerzeugung vorgesehen werden, wobei G1 die ferngesteuerten Einheiten 20b, 20c und 20e, die Gruppe G2 die Einheiten 20a, 20c, 20d, 20g und 20h, die Gruppe G3 die Einheiten 20f, 20i, 20j, 20m und 20n und die Gruppe G4 die Einheiten 20k und 201 umfasst.

Der Vorgang für die Gruppenerzeugung kann in anderer Weise als vorher beschrieben festgelegt werden. Der wichtige Aspekt ist, dass es möglich ist, eine der ferngesteuerten Einheiten zu wählen, und dass ihre Beziehungen zu einer Gruppe oder zu mehreren Gruppen erzeugt, dargestellt und/oder verändert werden können. Ferner kann die Fernsteuerung 10 auf mehreren verschiedenen Wegen und durch Verwendung von vielen unterschiedlichen Optionen ausgestaltet werden, die einer Fachperson bekannt sind. So kann zum Beispiel die Anzeige 41 ausgestaltet sein, um zusätzliche Informationen bezüglich der Einheiten 42 und/oder der Gruppen 43 anzuzeigen, z.B. vom Benutzer eingegebene Informationen bezüglich der Art und/oder der Lage einer Einheit usw. Weiterhin kann die Fern-steuerung mit zusätzlichen Tastaturen ausgestaltet sein, z.B. mit einer alpha-numerischen Tastatur, die für die Eingabe zu verwenden ist usw.

Wie vorher angeführt, sind die in die einzelnen Fernsteuerungen 10 einbezogenen Codes eindeutig, wodurch nur eine Fernsteuerung verwendet werden kann, um das System zu steuern, und dies ist die Fernsteuerung, die bei dem Auslösevorgang verwendet worden ist. Da es praktisch sein kann, mehr als eine Fernsteuerung für ein Fernsteuersystem, z.B. für ein Fernsteuersystem eines großen Gebäudes oder an einer Stelle, an der mehrere Personen erforderlich sind, um Operationen unabhängig voneinander auszuführen, zur Verfügung zu haben, und da es praktisch und/oder erforderlich sein kann, Fernsteuerungen in Reserve zur Hand zu haben, wenn die Originalfernsteuerung verlegt, zerstört oder in anderer Weise deaktiviert ist, ist es möglich, den ersten Code, d.h. den Originalcode, von der Originalfernsteuerung zu jeder anderen Fernsteuerung 10 zu kopieren. Das erfolgt, indem die beiden Fernsteuerungen kommunikationsmäßig in Kontakt zueinander gebracht werden und ein spezieller Befehl ausgeführt wird, z.B. eine Tastenkombination oder durch Drücken einer Taste einer der Fernsteuerungen (der Originalfernsteuerung oder der Hauptfernsteuerung) und möglicherweise auch die neue Fernsteuerung einbezogen wird (die Nebenfernsteuerung), wodurch der Code auf das Speicherelement 11 der neuen Fernsteuerung übertragen wird. Gleichzeitig werden Adressen und Gruppen, die in dem Adressenspeicherelement 12 gespeichert sind, ebenfalls zu der neuen Fernsteuerung übertragen und gespeichert. Der Anfangscode der neuen Fernsteuerung kann in ihr erhalten bleiben, ist jedoch inaktiv.

Um zu vermeiden, dass die übertragenen Daten, z.B. insbesondere der Geheimcode, zufällig und/oder unbeabsichtigt von anderen als dem vorgesehenen Empfänger, z.B. der neuen Fernsteuerung, empfangen und gelesen werden, können die Daten während dieser Übertragung mittels des vorher angeführten Hauptschlüssel codiert werden, der für den Typ der verwendeten Ausrüstung, z.B. eine Velux-Fernsteuereinrichtung, eine bestimmte Fernsteuereinrichtung für Spezialzwecke, usw. eindeutig ist. Wie vorher angeführt, kann dieser Hauptschlüssel nur unter besonderen Umständen verwendet werden, z.B. für die Anfangskonfiguration. Durch Verwendung dieses Hauptschlüssels während dieses Kopiervorgangs wird die Betriebssicherheit des Systems gemäß der Erfindung erhöht.

Wenn eine der Fernsteuerungen in einer Weise verloren gegangen ist, die mit der Sicherheit im Zusammenhang steht, muss der Originalcode aus allen ferngesteuerten Einheiten entfernt werden. Wie vorher erläutert, erfolgt das durch Betätigung der Befehlstaste 23 (3). Nachfolgend kann eine der Original-Nebenfernsteuerungen, in welcher der Originalcode erhalten geblieben ist, wie es vorher beschrieben wurde, verwendet werden, um den Auslösevorgang auszulösen, wodurch ihr Code, der in Bezug auf das System neu ist, auf alle ferngesteuerten Einheiten ohne Code übertragen wird. Diese Nebenfernsteuerung, die nun die Hauptsteuerung ist, weist jedoch noch ihre ursprüngliche Gruppenkonfiguration auf, die zusammen mit dem neuen Hauptcode auf die anderen Nebenfernsteuerungen übertragen wird, wie es vorher beschrieben wurde.

In den vorhergehenden Ausführungen ist die Kommunikation zwischen den einbezogenen Einheiten nicht ausführlich beschrieben worden, und man versteht, dass die Kommunikation in jeder geeigneten Form erfolgen kann, d.h. mittels z.B. Infrarotkommunikation, Ultraschallkommunikation oder elektro-magnetischer Kommunikation. Ferner ist die Fernsteuerung in Bezug auf Türen, Gatter, Fenster und verschiedene Arten von Lichtöffnungs-Abdeckungen erläutert. Es ist jedoch so zu verstehen, dass zahlreiche andere Anwendungsfelder, in denen die Betätigung von einem Element oder von mehreren Elementen, die nicht unbedingt irgendwelche bewegbaren Teile haben müssen, aus der Ferne, selektiv und/oder in jeder anderen Weise erforderlich ist, ebenfalls möglich sind. Abschließend ist zu bemerken, dass die einbezogenen Fernsteuereinheiten nicht unbedingt als in der Hand gehaltene Sender ausgestaltet sein müssen, sondern sie können auch als stationäre oder mobile Einheiten ausgestaltet sein, die sogar in einer solchen Weise ausgestaltet sind, dass sie stationär oder in jeder anderen Art und Weise angeordnet werden können, die einer Fachperson bekannt sind oder von dieser zu erkennen sind.


Anspruch[de]
  1. Fernsteuereinrichtung zur Betätigung mindestens einer steuerbaren Einheit, etwa einer an einem bewegbaren Teil, wie einer Tür, einem Gatter, einem Rollladen, einem Fensterladen oder einem Vorhang, einer Markise, o.Ä. angebrachten Antriebseinheit, wobei die Fernsteuereinrichtung eine Fernsteuereinheit und mindestens eine ferngesteuerte Einheit aufweist, derart ausgebildet, dass die Fernsteuereinheit codierte Steuersignale aussenden und die mindestens eine ferngesteuerte Einheit die codierten Steuersignale empfangen und auf diese reagieren kann,

    dadurch gekennzeichnet,

    – dass sowohl die Fernsteuereinheit (10) als auch die mindestens eine ferngesteuerte Einheit (20) ein und denselben Code enthalten und die mindestens eine ferngesteuerte Einheit (20) eine eindeutige Adresse enthält,

    – dass die mindestens eine ferngesteuerte Einheit (20) Mittel zur Erzeugung und Übertragung eines Berechtigungsanforderungssignals (60) bei Empfang eines Befehlssignals (50) von der Fernsteuereinheit (10) aufweist,

    – dass die Fernsteuereinheit (10) Mittel zur Erzeugung und Übertragung eines Antwortsignals (70) auf die Berechtigungsanforderung aufweist, und

    – dass die mindestens eine ferngesteuerte Einheit Mittel zur Prüfung dieser Antwort aufweist.
  2. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel der mindestens einen ferngesteuerten Einheit zur Erzeugung und Übertragung eines Berechtigungsanforderungssignals (60) Mittel (24) zur Erzeugung von Zufallssignalen aufweisen.
  3. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel der Fernsteuereinheit zur Erzeugung und Übertragung eines Antwortsignals (70) auf das Berechtigungsanforderungssignal (60) Mittel zum Durchführen einer Codierung mindestens eines Teils der Information des Berechtigungsanforderungssignals mittels ihres Codes aufweisen und dass die Mittel der mindestens einen ferngesteuerten Einheit zur Prüfung des Antwortsignals Mittel zur Durchführung einer Kodierung mindestens eines Teils der Information des Berechtigungsanforderungssignals mittels ihres eigenen Codes und Mittel zur Durchführung eines Vergleichsvorgangs mittels dieser beiden codierten Signale aufweisen.
  4. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine ferngesteuerte Einheit (10) Verschlüsselungsmittel zum Verschlüsseln des Berechtigungsanforderungssignals (60) mittels des Codes in der ferngesteuerten Einheit aufweist und dass die Fernsteuereinheit Verschlüsselungsmittel zum Verschlüsseln des Antwortsignals (70) mittels des Codes in der ferngesteuerten Einheit aufweist.
  5. Fernsteuereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine ferngesteuerte Einheit (20) Mittel zum Erfassen des Empfangs nicht kritischer Befehlssignale enthält und dass die mindestens eine ferngesteuerte Einheit so ausgebildet ist, dass sie direkt auf solche nicht kritischen Befehlssignale reagiert.
  6. Fernsteuereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernsteuereinrichtung zwei oder mehr Fernsteuereinheiten (10) aufweist und dass die zwei oder mehr Fernsteuereinheiten ein und denselben Code enthalten.
  7. Fernsteuereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernsteuereinrichtung mindestens zwei oder mehr ferngesteuerte Einheiten (20) und mindestens eine Fernsteuereinheit (10) aufweist, wobei die Adresse jeder der ferngesteuerten Einheiten gespeichert ist und wobei die Adressen in ein oder mehrere Gruppen aufgeteilt sind.
  8. Verfahren zum Konfigurieren einer Fernsteuereinrichtung für den Betrieb mindestens einer ferngesteuerten Einheit, etwa einer an einem beweglichen Teil, wie einer Tür, einem Gatter, einem Fenster, einem Rollladen, einem Fensterladen, oder einem Vorhang, einer Markise, o.Ä. angebrachten Antriebseinheit, wobei die Fernsteuereinrichtung eine Fernsteuereinheit und eine ferngesteuerte Einheit aufweist, derart ausgebildet, dass die Fernsteuereinheit codierte Steuersignale übertragen und die ferngesteuerte Einheit diese codierten Steuersignale empfangen und auf sie reagieren kann, gekennzeichnet durch

    – das Vorsehen von ein oder mehreren ferngesteuerten Einheiten, die jede mit einer Adresse versehen sind,

    – das Vorsehen einer mit einem Code versehenen Fernsteuereinheit und

    – einen Auslösebefehl von der Fernsteuereinheit, durch den eine oder mehrere der ferngesteuerten Einheiten ihre jeweilige Adresse übertragen, die von der Fernsteuereinheit empfangen und gespeichert und dass der Code zu der/den in Frage stehenden ferngesteuerten Einheit(en) übertragen und von dieser/n gespeichert wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Code von einer oder mehreren der ferngesteuerten Einheiten gespeichert wird, die zuvor nicht mit einem Code versehen wurden.
  10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Code in den jeweiligen ferngesteuerten Einheiten derart gespeichert wird, dass er nicht durch eine neue Konfiguration überschrieben werden kann.
  11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Gruppenkonfiguration der Fernsteuereinrichtung durchgeführt wird, wodurch die Fernsteuereinheit in einen Programmierzustand gebracht wird und wodurch eine oder mehrere der in der Fernsteuereinheit gespeicherten Adressen an einer oder mehreren vom Benutzer vorgeschriebenen Gruppen angebracht wird.
  12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein bereits in einer ferngesteuerten Einheit gespeicherter Code durch Ausführen eines Rückstellvorgangs an der ferngesteuerten Einheit vor Auslösen einer Konfiguration der Fernsteuereinrichtung entfernt wird, von der die ferngesteuerte Einheit einen Teil bildet oder bilden soll.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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