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Dokumentenidentifikation DE60111281T2 30.03.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001120282
Titel STABILISIERTES INFRAROTABSORBIERENDES CYANINGEBERELEMENT FÜR DIE LASERFARBMITTELÜBERTRAGUNG
Anmelder Eastman Kodak Co., Rochester, N.Y., US
Erfinder Chapman, Derek David, Rochester, New York 14650-2201, US;
Van Hanehem, Richard C., Rochester, New York 14650-2201, US
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60111281
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 15.01.2001
EP-Aktenzeichen 012001152
EP-Offenlegungsdatum 01.08.2001
EP date of grant 08.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.03.2006
IPC-Hauptklasse B41M 5/46(2006.01)A, F, I, 20060103, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B41M 5/40(2006.01)A, L, I, 20060103, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stabilisator für ein infrarotabsorbierendes Cyaninfarbmittel zur Verwendung in Farbmittelgeberelementen mittels Laserübertragung. Die Infrarotfarbmittel sind insbesondere in Laser-Farbmitteltransfersystemen verwendbar, die für das digitale Farbrasterprüfen vorgesehen sind.

Um das Aussehen eines (fotografischen) Haltbonbildes mittels Tintendruck auf Papier näherungsweise darzustellen, bedient man sich in der kommerziellen Druckindustrie eines so genannten Rasterdruckverfahrens. Im Rasterdruck werden Farbdichteabstufungen erzeugt, indem man Punktmuster oder Flächen unterschiedlicher Größe aber gleicher Farbdichte druckt, anstatt die Farbdichte kontinuierlich zu verändern, wie dies in der fotografischen Bebilderung der Fall ist.

Es gibt einen bedeutenden kommerziellen Bedarf zur Erzeugung eines farbigen Proof-Bildes vor Herstellung der Druckauflage. Es ist wünschenswert, dass das Farb-Proof zumindest die Details und die Farbtonskala der auf der Druckmaschine erzeugten Drucksachen genau darstellt. In vielen Fällen ist es zudem wünschenswert, dass das Farb-Proof die Bildqualität und die Rastermuster der auf der Druckmaschine erzeugten Drucksachen genau darstellt. In den Vorgängen, die zur Herstellung eines druckfarbengedruckten, vollfarbigen Bildes notwendig sind, ist ein Proof zudem erforderlich, um die Genauigkeit der Farbauszugsdaten zu kontrollieren, aus denen die drei oder mehr Druckplatten oder Druckzylinder angefertigt werden. Herkömmlicherweise werden für diese Farbauszugs-Proofs kontraststarke fotografische Silberhalogenid-Offsetsysteme oder silberhalogenidfreie, lichtempfindliche Systeme verwendet, die zahlreiche Belichtungs- und Verarbeitungsschritte erfordern, bevor ein fertiges Vollfarbenbild vorliegt.

Die in der Druckindustrie verwendeten Farbstoffe sind unlösliche Pigmente. Aufgrund ihrer Pigmenteigenschaften liegen die spektrofotometrischen Kurven der Druckfarben oft ungewöhnlich deutlich auf der bathochromen oder hypsochromen Seite. Dies kann in Farb-Proofingsystemen Probleme verursachen, in denen statt Pigmenten Farbmittel verwendet werden. Es ist sehr schwierig, den Farbton einer gegebenen Druckfarbe mit einem einzigen Farbmittel zu treffen.

US-A-5,126,760 beschreibt ein Verfahren zur Erzeugung eines direktdigitalen Rasterfarb-Proofs eines Originalbildes auf einem Farbmittelempfangselement. Das Proof ist zur Darstellung eines auf einer Druckmaschine gedruckten Farbbildes verwendbar. Das darin beschriebene Verfahren umfasst:

  • a) Erzeugen einer Menge von elektrischen Signalen, die die Form und die Farbskala eines Originalbildes darstellen;
  • b) Berühren eines Farbmittelgeberelements, das einen Träger mit einer darauf angeordneten Farbmittelschicht und einem infrarotabsorbierenden Material umfasst, mit einem ersten Farbmittelempfangselement, das einen Träger und eine darauf angeordnete polymere Farbmittelbildempfangsschicht umfasst.
  • c) Verwenden von Signalen zur bildweisen Erwärmung des Farbmittelgeberelements mithilfe eines Diodenlasers, wodurch ein Farbmittelbild auf das erste Farbmittelempfangselement übertragen wird; und
  • d) Rückübertragen des Farbmittelbildes auf ein zweites Farbmittelbildempfangselement, das das gleiche Substrat wie das gedruckte Farbbild aufweist.

In dem zuvor beschriebenen Verfahren werden mehrere Farbmittelgeber verwendet, um einen vollständigen Bereich von Farben in dem Proof zu erzeugen. Beispielsweise werden für ein Vollfarbenproof vier Farben verwendet, nämlich normalerweise blaugrün, purpurrot, gelb und schwarz.

Mithilfe des zuvor genannten Verfahrens wird das Bildfarbmittel übertragen, indem das Farbmittelgeberelement, das das infrarotabsorbierende Material enthält, mit dem Diodenlaser zur Verflüchtigung des Farbmittels erwärmt wird, wobei der Diodenlaserstrahl mit einer Menge von Signalen modulierbar ist, die die Form und Farbe des Originalbildes darstellen, so dass das Farbmittel derart erwärmbar ist, dass es nur in den Bereichen verflüchtigt wird, in denen seine Anwesenheit auf der Farbempfangsschicht zur Rekonstruktion des Originalbildes notwendig ist.

Für ein hochwertiges Farb-Proofing in der Druckindustrie muss man in der Lage sein, die Proofing-Druckfarbenreferenzen der International Prepress Proofing Association zu erfüllen. Diese Druckfarbenreferenzen sind Dichtefelder aus üblichen Vierfarb-Skalendruckfarben und werden als SWOP® Farbstandards (Specifications Web Offset Publications) bezeichnet. Weitere Informationen zur Farbmessung von Tinten für das Rollenoffset-Proofing siehe "Advances in Printing Science and Technology", Proceedings of the 19th International Conference of Printing Research Institutes, Eisenstadt, Österreich, Juni 1987, J. T. Ling and R. Warner, Seite 55.

Infrarotabsorbierende Farbmittel werden in Farbmittelgeberelementen für die Laserfarbmittelübertragung zum Zwecke der Absorption von Laserenergie und zur Umwandlung der Strahlungsenergie in Wärmeenergie verwendet, um eine Farbmittelübertragung auf ein Empfangselement zu bewirken. Ein bei Verwendung von Infrarotfarbmitteln bekanntes Problem besteht darin, dass diese Farbmittel häufig eine gewisse Absorption im sichtbaren Spektrum aufweisen. Wenn ein Teil oder das gesamte Infrarotfarbmittel zusammen mit dem Farbmittel übertragen wird, kann diese Absorption die Farbreinheit oder den Farbton des übertragenen Bildfarbmittels beeinträchtigen.

US-A-5,972,838 beschreibt infrarotabsorbierende Farbstoffe für die Laserfarbmittelübertragung. Allerdings tritt ein Problem bei Verwendung dieser Farbstoffe unter hoher Luftfeuchtigkeit auf. Wenn das Farbstoffgeberelement in einer Kammer mit 38°C/90% rel. Luftfeuchtigkeit für 48 Stunden gelagert wird, sinkt die Absorption bei 810 nm um 30–40%. Dies wird durch eine Verschiebung in der Absorption des IR-Farbstoffs auf eine kürzere Wellenlänge bewirkt, die wahrscheinlich auf Aggregation zurückzuführen ist. Der Farbstoff wird nicht zerstört, da durch HPLC-Analyse nachweisbar ist, dass der Großteil des Farbstoffs weiterhin vorhanden ist.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Farbmittelgeberelement für die laserinduzierte thermische Farbmittelübertragung bereitzustellen, das einen Stabilisator enthält und unter Bedingungen hoher Luftfeuchtigkeit verwendbar ist und die maximale Absorptionsfähigkeit des infrarotabsorbierenden Cyaninfarbmittels bei der Wellenlänge der Laseremission beibehält.

Diese und andere Aufgaben werden durch die vorliegende Erfindung gelöst, die ein Farbmittelgeberelement für das Laser-Thermotransferverfahren betrifft, welches einen Träger mit einer darauf befindlichen Farbmittelschicht umfasst, die ein in einem Bindemittel dispergiertes Farbmittel beinhaltet, wobei der Farbmittelschicht ein infrarotabsorbierendes Cyaninfarbmittel zugeordnet ist, das mindestens zwei Sulfonsäuregruppen aufweist, wobei das Cyaninfarbmittel folgende Formel hat:

worin: jeweils W unabhängig voneinander für die Atome steht, die zur Bildung eines optionalen, 6-gliedrigen aromatischen Rings notwendig sind;

jeweils X unabhängig für Schwefel oder C(CH3)2 steht;

jeweils Y unabhängig für eine Alkylengruppe mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen steht;

Z für Chlor oder eine Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht; und

jeweils R unabhängig für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen steht; und

wobei die Farbmittelschicht auch einen Stabilisator enthält, der ein Phenoxyharz, ein Copolymer von Vinylchlorid/Vinylacetat-Maleinanhydrid oder ein Copolymer von Styrol/4-Vinylpyridin umfasst.

Durch Verwendung der Erfindung wird die maximale Absorptionsfähigkeit des infrarotabsorbierenden Cyaninfarbmittels bei der Wellenlänge der Laseremission unter Bedingungen hoher Luftfeuchtigkeit beibehalten.

Wie zuvor erwähnt, enthalten die Stabilisatoren, die in der Erfindung verwendbar sind, ein Phenoxyharz, ein Copolymer von Vinylchlorid/Vinylacetat-Maleinanhydrid oder ein Copolymer von Styrol/4-Vinylpyridin. Zu den in der Erfindung verwendbaren Phenoxyharzen zählen PKHH® von Phenoxy Specialties. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Stabilisator in einer Menge von 0,02 g/m2 bis 0,1 g/m2, vorzugsweise von 0,025 g/m2 bis 0,05 g/m2 vorhanden. In einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Stabilisator ein Phenoxyharz.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist R n-Butyl zur Erhöhung der Löslichkeit des Cyaninfarbmittels in organischen Lösungsmitteln und in dem beschichteten Polymer-Farbmittelkomplex.

Beispiele in der Erfindung verwendbarer, sulfonsäurehaltiger Cyanin-IR-Farbmittel sind u.a. folgende Aminsalze:

Die Geberelemente können optional zwischen der Bildfarbmittel- oder Pigmentschicht und dem Träger ein Substrat oder ein Sperrschichtsubstrat enthalten, wie in US-A-4,695,288 und US-A-4,737,486 beschrieben, und sie können Schichten aus Organotitanaten, Silicaten oder Aluminaten usw. enthalten. Vorzugsweise wird eine Schicht aus Tetrabutyltitanat verwendet, das kommerziell als Tyzor TBT® (Du Pont Corp.) erhältlich ist.

Als Farbmittel sind in der Erfindung Pigmente und Farbstoffe verwendbar. Pigmente, die in der Erfindung verwendbar sind, sind u.a. organische Pigmente, wie Metallphthalocyanine, z.B. Kupferphthalocyanin, Chinacridone, Epindolidione, Rubine F6B (C. I. Nr. Pigment 184); Cromophthal® Yellow 3G (C. I. Nr. Pigment Yellow 93); Hostaperm® Yellow 3G (C. I. Nr. Pigment Yellow 154); Monastral® Violet R (C. I. Nr. Pigment Violet 19); 2,9-Dimethylchinacridon (C. I. Nr. Pigment Red 122); Indofast® Brilliant Scarlet R6300 (C. I. Nr. Pigment Red 123); Quindo Magenta RV 6803; Monstral® Blue G (C. I. Nr. Pigment Blue 15); Monstral® Blue BT 383D (C. I. Nr. Pigment Blue 15); Monstral® Blue G BT 284D (C. I. Nr. Pigment Blue 15); Monstral® Green GT 751D (C. I. Nr. Pigment Green 7) oder in US-A-5,171,650 oder US-A-5,672,458 oder US-A-5,516,622 beschriebene Materialien.

In der vorliegenden Erfindung verwendbare Farbstoffe sind u.a.: Anthrachinonfarbstoffe, z.B. Sumikaron Violet RS® (von Sumitomo Chemical Co., Ltd.), Dianix Fast Violet 3R-FS® (von Mitsubishi Chemical Industries, Ltd.) und Kayalon Polyol Brilliant Blue N-BGM® sowie KST Black 146® (von Nippon Kayaku Co., Ltd.); Azofarbstoffe, wie Kayalon Polyol Brilliant Blue BM®, Kayalon Polyol Dark Blue 2BM® und KST Black KR® (von Nippon Kayaku Co., Ltd.), Sumikaron Diazo Black SG® (von Sumitomo Chemical Co., Ltd.) und Miktazol Black SGH® (von Mitsui Toatsu Chemicals, Inc.); Direktfarbstoffe, wie Direct Dark Green B® (von Mitsubishi Chemical Industries, Ltd.) und Direct Brown M® sowie Direct Fast Black D® (von Nippon Kayaku Co. Ltd.); Säurefarbstoffe, wie Kayanol Milling Cyanine SR® (von Nippon Kayaku Co. Ltd.); Grundfarbstoffe, wie Sumiacryl Blue 6G® (von Sumitomo Chemical Co., Ltd.) und Aizen Malachite Green® (von Hodogaya Chemical Co., Ltd.); oder die in US-A-4,541,830; US-A-4,698,651; US-A-4,695,287; US-A-4,701,439; US-A-4,757,046; US-A-4,743,582; US-A-4,769,360 und US-A-4,753,922 beschriebenen Farbstoffe. Die zuvor genannten Farbstoffe sind einzeln oder in Kombination verwendbar. Kombinationen von Pigmenten und/oder Farbstoffen sind ebenfalls verwendbar.

Die in der vorliegenden Erfindung verwendeten Farbmittel sind mit einem Auftrag von 0,02 bis 1 g/m2 verwendbar.

Das Verfahren zur Herstellung eines Bildes mit den in der vorliegenden Erfindung verwendeten Farbmittel- oder Pigmentgeberelementen wurde in US-A-5,126,760 beschrieben und ist in kommerziell lieferbaren Laser-Thermoproofsystemen im Einsatz, wie bei dem Kodak Approval® System oder dem Creo Trendsetter® Spectrum System. Üblicherweise wird ein Empfangsbogen auf eine rotierende Trommel aufgespannt, wonach die einzelnen blaugrünen, purpurroten, gelben und schwarzen Geberelemente aufgespannt werden, wodurch das Bild für jede Farbe durch die bildweise Belichtung des Laserstrahls durch die Rückseite des Geberelements übertragen wird.

Die Farbmittel in dem erfindungsgemäßen Farbmittelgeberelement sind in einem polymeren Bindemittel, wie Cellulosederivat, dispergiert, z.B. Celluloseacetat-Hydrogenphthalat, Celluloseacetat, Celluloseacetatpropionat, Celluloseacetatbutyrat, Cellulosetriacetat oder einem der in US-A-4,700,207 beschriebenen Materialien; Polyvinylbutyrat; Copolymere von Maleinanhydrid mit Vinylethern, wie Methylvinylether; Polycyanacrylaten, Polycarbonat; Poly(vinylacetat); Polystyrol-Coacrylnitril); Polysulfon oder Poly(phenylenoxid). Das Bindemittel ist mit einem Auftrag von 0,1 bis 5 g/m2 verwendbar. Einige der vorstehend beschriebenen Stabilisatoren können auch als Bindemittel dienen, so dass ein separates Bindemittel nicht notwendig ist.

Die Farbmittelschicht des Farbmittelgeberelements kann auf den Träger aufgetragen oder darauf mithilfe einer Drucktechnik, wie einem Tiefdruckverfahren, gedruckt werden.

Als Träger für das erfindungsgemäße Farbmittelgeberelement ist jegliches Material verwendbar, vorausgesetzt, es ist maßhaltig und gegenüber der Wärmeentwicklung des Lasers beständig. Derartige Materialien sind u.a. Polyester, wie Poly(ethylenterephthalat); Polyamide; Polycarbonate; Celluloseester, wie Celluloseacetat; Fluorpolymere, wie Poly(vinylidenfluorid) oder Poly(tetrafluorethylen-Cohexafluorpropylen); Polyether, wie Polyoxymethylen; Polyacetale; Polyolefine, wie Polystyrol, Polyethylen, Polypropylen oder Methylpentenpolymere und Polyimide, wie Polyimidamide und Polyetherimide. Der Träger hat im Allgemeinen eine Dicke von 5 bis 200 &mgr;m.

Das Empfangselement, das mit dem erfindungsgemäßen Geberelement verwendet wird, umfasst normalerweise einen Träger mit einer darauf angeordneten Farbmittel-Bildempfangsschicht. Der Träger kann ein transparenter Film sein, wie ein Poly(ethersulfon), ein Polyimid, ein Celluloseester, wie ein Celluloseacetat, ein Poly(vinylalkohol-Coacetal) oder ein Poly(ethylenterephthalat). Der Träger für das Farbmittelempfangselement kann auch reflektierend sein, wie ein barytbeschichtetes Papier, ein polyethylenbeschichtetes Papier, ein Elfenbeinpapier, ein Kondensatorpapier oder ein synthetisches Papier, wie DuPont Tyvek®. Pigmentierte Träger, wie weißes Polyester (transparentes Polyester mit darin eingebrachtem weißen Pigment), sind ebenfalls verwendbar.

Die Bildempfangsschicht kann zudem beispielsweise ein Polycarbonat, ein Polyurethan, ein Polyester, Poly(vinylchlorid), Polystyrol-Coacrylnitril), Polycaprolacton, ein Poly(vinylacetal), wie Poly(vinylalkohol-Cobutyral), Poly(vinylalkohol-Cobenzal), Poly(vinylalkohol-Coacetal) oder Mischungen daraus enthalten. Die Bildempfangsschicht kann in jeder Menge vorhanden sein, die für den vorgesehenen Zweck wirksam ist. Im Allgemeinen sind gute Ergebnisse bei einer Konzentration von 1 bis 5 g/m2 erzielbar.

Wie bereits erwähnt, dienen die erfindungsgemäßen Farbmittelgeberelemente dazu, ein Farbmittelübertragungsbild anzufertigen. Ein derartiges Verfahren umfasst das bildweise Erwärmen eines Farbmittelgeberelements, wie zuvor beschrieben, und das Übertragen eines Farbmittelbildes auf ein Empfangselement, um das Farbmittelübertragungsbild herzustellen.

Das erfindungsgemäße Farbmittelgeberelement ist in Bogenform oder als Endlosbahn oder Endlosrolle verwendbar. Wenn eine Endlosbahn oder Endlosrolle verwendet wird, können darauf nur die Farbmittel angeordnet sein, wie zuvor beschrieben, oder es können wechselnde Bereiche aus anderen, unterschiedlichen Farbmitteln oder Farbmittelkombinationen angeordnet sein, wie sublimierbare Blaugrün- und/oder Gelb- und/oder Schwarz- oder andere Farbstoffe. Derartige Farbmittel sind in US-A-4,541,830 beschrieben. Somit fallen ein-, zwei-, drei- oder vierfarbige Elemente (oder auch eine höhere Anzahl) in den Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung.

Zur Übertragung von Farbmittel von den erfindungsgemäßen Farbmittelgeberelementen wird ein Laser verwendet. Als Laser kommt vorzugsweise ein Diodenlaser zum Einsatz, da er wesentliche Vorteile in Bezug auf Baugröße, Kosten, Stabilität, Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Modulierbarkeit aufweist. Laser, die zur Übertragung von Farbmittel aus in der Erfindung verwendeten Geberelementen geeignet sind, sind kommerziell erhältlich. Beispielsweise ist der Laser des Typs SDL-2420-H2 von Spectra Diode Labs oder der Laser des Typs SLD 304 V/W von der Sony Corporation verwendbar.

Ein Thermodrucker, der den zuvor beschriebenen Laser benutzt, um ein Bild auf einem Thermodruckmedium auszubilden, wird in US-A-5,268,708 beschrieben und beansprucht.

In einer separaten Schicht über der Farbmittelschicht des Farbmittelgeberelements in dem zuvor beschriebenen Laserverfahren sind Abstandselemente verwendbar, um das Farbmittelgeberelement von dem Farbmittelempfangselement während der Farbmittelübertragung zu trennen und dadurch die Gleichmäßigkeit und Dichte des übertragenen Bildes zu erhöhen. Diese Erfindung wird detaillierter in US-A-4,772,582 beschrieben. Alternativ hierzu sind die Abstandselemente in der Empfangsschicht des Empfangselements verwendbar, wie in US-A-4,876,235 beschrieben. Die Abstandselemente können, falls gewünscht, mit einem polymeren Bindemittel beschichtet werden.

Die Verwendung eines Empfangszwischenelements mit nachfolgender Rückübertragung auf ein zweites Empfangselement ist ebenfalls in der Erfindung verwendbar, wie in US-A-5,126,760 beschrieben. Eine Mehrzahl verschiedener Substrate ist verwendbar, um das Farb-Proof (das zweite Empfangselement) herzustellen, das vorzugsweise dasselbe Substrat aufweist, wie das für die Druckauflage in der Druckmaschine verwendete. Dieses Empfangszwischenelement lässt sich somit für eine effiziente Farbmittelaufnahme ohne Schmieren oder Kristallisieren des Farbmittels optimieren.

Wahlweise kann das Papier mit einer Bildempfangs- oder Farbmittelsperrschicht in einem dualen Laminatverfahren vorlaminiert oder vorbeschichtet werden, wie in US-A-5,053,381 beschrieben. Der Empfangsbogen kann auch das eigentliche Papierproofmaterial oder eine Simulation dessen sein, auf dem ein optionales Laminat zum Schutz des fertigen Bildes aufgetragen wird.

Beispiele für Substrate, die für das zweite Empfangselement (Farb-Proof) verwendbar sind, sind u.a.: Flo Kote Cover® (S. D. Warren Co.), Champion Textweb® (Champion Paper Co.), Quintessence Gloss® (Potlatch Inc.), Vintage Gloss® (Potlatch Inc.), Khrome Kote® (Champion Paper Co.), Consolith Gloss® (Consolidated Papers Co.), Ad-Proof Paper® (Appleton Papers, Inc.) und Mountie Matte® (Potlatch Inc.).

Wie zuvor erwähnt, kann das Farbmittelbild nach Erzeugung auf einem ersten Farbmittelempfangselement auf ein zweites Farbmittelempfangselement rückübertragen werden. Dies kann beispielsweise erfolgen, indem man die beiden Empfangselemente zwischen zwei Heizwalzen durchführt. Es sind auch andere Verfahren zur Rückübertragung des Farbmittelbildes verwendbar, wie die Verwendung einer Heizplatte, das Beaufschlagen mit Druck und Wärme, externes Erwärmen usw.

Wie zuvor erwähnt, wird bei der Herstellung eines Farb-Proofs ein Satz elektrischer Signale erzeugt, die für die Form und Farbe eines Originalbildes repräsentativ sind. Dies kann beispielsweise durch Abtasten eines Originalbildes erfolgen, durch Filtern des Bildes zwecks Trennung in die gewünschten additiven Grundfarben, d.h. rot, blau und grün, und Umwandeln der Lichtenergie in elektrische Energie. Die elektrischen Signale werden dann per Computer modifiziert, um die Farbauszugsdaten zu erzeugen, die zur Herstellung eines Rasterfarb-Proofs dienen. Anstatt ein Originalobjekt zur Erzeugung der elektrischen Signale abzutasten, können die Signale auch mittels Computer erzeugt werden. Dieses Verfahren wird detaillierter in Graphic Arts Manual, herausgegeben von Janet Field, Arno Press, New York 1980 (S. 358ff), beschrieben.

Eine erfindungsgemäße thermische Farbmittelübertragungsanordnung umfasst:

  • a) ein Farbmittelgeberelement, wie zuvor beschrieben, und
  • b) ein Farbmittelempfangselement, wie zuvor beschrieben,
wobei sich das Farbmittelempfangselement in übergeordneter Beziehung zu dem Farbmittelgeberelement befindet, so dass sich die Farbstoffschicht des Geberelements in Kontakt mit der Farbmittelbildempfangsschicht des Empfangselements befindet.

Der zuvor genannte Verbund aus diesen beiden Elementen kann als eine integrierte Einheit vormontiert sein, wenn ein monochromes Bild erzeugt werden soll. Hierzu können die beiden Elemente an ihren Rändern vorübergehend miteinander verhaftet sein. Nach dem Übertragen wird das Farbmittelempfangselement getrennt, um das Farbmitteltransferbild freizulegen.

Wenn ein dreifarbiges Bild erzeugt werden soll, wird die zuvor beschriebene Anordnung dreimal mit unterschiedlichen Farbmittelgeberelementen ausgebildet. Nach Übertragen des ersten Farbmittels werden die Elemente voneinander getrennt. Ein zweites Farbmittelgeberelement (oder ein anderer Bereich des Geberelements mit einem anderen Farbmittelbereich) wird dann in Registrierung mit dem Farbmittelempfangselement gebracht, und der Prozess wird wiederholt. Die dritte Farbe wird auf gleiche Weise erzeugt. Mit dem erfindungsgemäßen Farbmittelgeberelement kann auch ein Vierfarbenbild angefertigt werden.

Die folgenden Beispiele dienen zur Veranschaulichung der Erfindung.

Beispiel 1

Folgende Farbstoffe wurden in diesem Beispiel verwendet:

Gelbfarbstoff A
Gelbfarbstoff B
Cyaninfarbstoff C (US-A-5,972,838) (Tributylammoniumsalz von IR-1)
Kontrollelement 1

Auf einen 100 &mgr;m Poly(ethylenterephthalat)träger wurde eine Farbstoffschicht aufgetragen, die folgendes umfasste: 0,072 g/m2 Gelbfarbstoff A, siehe oben, 0,013 g/m2 Gelbfarbstoff B, siehe oben, 0,027 g/m2 Cyaninfarbstoff C in einem Celluloseacetatpropionatbindemittel (CAP 480-20 von Eastman Chemical Company), 0,16 g/m2 einer Lösungsmittelmischung aus Diethylketon und 1-Methoxy-2-Propanol (55/45 Gewichtsverhältnis).

Kontrollelement 2

Dieses Element entsprach dem Kontrollelement 1 mit dem Unterschied, dass es zudem 0,027 g/m2 Polyvinylpyridin enthielt.

Kontrollelement 3

Dieses Element entsprach dem Kontrollelement 1 mit dem Unterschied, dass es zudem 0,027 g/m2 Polyvinylpyrrolidon enthielt.

Kontrollelement 4

Dieses Element entsprach dem Kontrollelement 1 mit dem Unterschied, dass es zudem 0,027 g/m2 Chlorowax 40 (Occidental Chemical Corp.) enthielt.

Kontrollelement 5

Dieses Element entsprach dem Kontrollelement 1 mit dem Unterschied, dass es zudem 0,027 g/m2 Poly-N,N-Dimethylacrylamid enthielt.

Erfindungsgemäßes Element 1

Dieses Element entsprach dem Kontrollelement 1 mit dem Unterschied, dass es zudem 0,027 g/m2 Phenoxyharz PKHH® von Phenoxy Specialties enthielt.

Erfindungsgemäßes Element 2

Dieses Element entsprach dem Kontrollelement 1 mit dem Unterschied, dass es zudem 0,027 g/m2 eines Copolymers aus Vinylchlorid/Vinylacetat/Maleinsäureanhydrid enthielt.

Erfindungsgemäßes Element 3

Dieses Element entsprach dem Kontrollelement 1 mit dem Unterschied, dass es zudem 0,027 g/m2 eines Copolymers aus Styrol/4-Vinylpyridin im Verhältnis 50/50 enthielt.

Test

Das Übertragungsspektrum zwischen 400 und 1000 nm der vorstehenden Elemente wurde auf einem Hewlett-Packard Dioden-Array-Spectrophotometer 8453 vor und nach Inkubation in einer Kammer bei 38°C/90% rel. Luftfeuchtigkeit für 20 Stunden aufgezeichnet. Der prozentuale Absorptionsverlust bei 802 nm (&lgr;max des Farbstoffs) wurde berechnet und ist in folgender Tabelle 1 ausgewiesen. Ein niedrigerer Wert des Farbstoffverlusts wird bevorzugt.

Tabelle 1

Die vorstehenden Ergebnisse zeigen, dass die Elemente 1–3, die die in der Erfindung verwendeten Stabilisatoren enthielten, einen geringeren prozentualen Farbstoffverlust als die Kontrollelemente 1–5 aufwiesen.

Beispiel 2 Erfindungsgemäßes Element 4

Dieses Element entsprach dem Element 1 mit dem Unterschied, dass die Menge PKHH 0,054 g/m2 betrug.

Erfindungsgemäßes Element 5

Dieses Element entsprach dem Element 2 mit dem Unterschied, dass die Menge des Copolymers 0,054 g/m2 betrug.

Erfindungsgemäßes Element 6

Dieses Element entsprach dem Element 3 mit dem Unterschied, dass die Menge des Copolymers 0,054 g/m2 betrug.

Test

Die Elemente sowie das Kontrollelement 1 wurden wie in Beispiel 1 getestet, mit dem Unterschied, dass die Elemente für 96 Stunden inkubiert wurden. Es wurden folgende Ergebnisse erzielt:

Tabelle 2

Die vorstehenden Ergebnisse zeigen, dass die Elemente 4–6, die die in der Erfindung verwendeten Stabilisatoren enthielten, einen geringeren prozentualen Farbstoffverlust als das Kontrollelement 1 aufwiesen.

Beispiel 3

Folgende Farbstoffe wurden in diesem Beispiel verwendet:

Purpurrotfarbstoff D
Purpurrotfarbstoff E
Gelbfarbstoff F
Purpurrotfarbstoff-Kontrollgeberelement 6

Auf einen 100 &mgr;m Poly(ethylenterephthalat)träger wurde eine Farbstoffschicht aufgetragen, die folgendes umfasste: 0,057 g/m2 Purpurrotfarbstoff D, siehe oben, 0,032 g/m2 Purpurrotfarbstoff E, siehe oben, 0,0098 g/m2 Gelbfarbstoff F und 0,027 g/m2 Cyaninfarbstoff C in einem Celluloseacetatpropionatbindemittel (CAP 480-20 von Eastman Chemical Company), 0,16 g/m2 einer Lösungsmittelmischung aus Diethylketon und 1-Methoxy-2-Propanol (55/45 Gewichtsverhältnis).

Erfindungsgemäßes Element 7

Dieses Element entsprach dem Kontrollelement 6 mit dem Unterschied, dass die Menge CAP 0,106 g/m2 betrug, und dass die Beschichtung 0,053 g/m2 Stabilisator-Phenoxyharz PKHH enthielt.

Die vorstehenden Elemente wurden wie in Beispiel 2 getestet. Es wurden folgende Ergebnisse erzielt:

Tabelle 3

Die vorstehenden Ergebnisse zeigen, dass das Element 7, das den in der Erfindung verwendeten Stabilisator enthielt, einen geringeren prozentualen Farbstoffverlust als das Kontrollelement 6 aufwies.

Beispiel 4

Folgende Farbstoffe wurden in diesem Beispiel verwendet:

Blaugrünfarbstoff G
Blaugrünfarbstoff H
Blaugrünfarbstoff-Kontrollgeberelement 7

Auf einen 100 &mgr;m Poly(ethylenterephthalat)träger wurde eine Farbstoffschicht aufgetragen, die folgendes umfasste: 0,024 g/m2 Blaugrünfarbstoff G, siehe oben, 0,056 g/m2 Blaugrünfarbstoff H, siehe oben, 0,027 g/m2 Blaugrünfarbstoff C in einem Celluloseacetatpropionatbindemittel (CAP 480-20 von Eastman Chemical Company), 0,16 g/m2 einer Lösungsmittelmischung aus Diethylketon und 1-Methoxy-2-Propanol (55/45 Gewichtsverhältnis).

Erfindungsgemäßes Element 8

Dieses Element entsprach dem Kontrollelement 7 mit dem Unterschied, dass die Menge CAP 0,106 g/m2 betrug, und dass die Beschichtung 0,053 g/m2 Stabilisator-Phenoxyharz PKHH enthielt.

Die vorstehenden Elemente wurden wie in Beispiel 2 getestet. Es wurden folgende Ergebnisse erzielt:

Tabelle 4

Die vorstehenden Ergebnisse zeigen, dass das Element 8, das den in der Erfindung verwendeten Stabilisator enthielt, einen geringeren prozentualen Farbstoffverlust als das Kontrollelement 7 aufwies.


Anspruch[de]
  1. Farbmittelgeberelement für das Laser-Thermotransferverfahren, welches einen Träger mit einer darauf befindlichen Farbmittelschicht umfasst, die ein in einem Bindemittel dispergiertes Farbmittel beinhaltet, wobei der Farbmittelschicht ein infrarotabsorbierendes Cyaninfarbmittel zugeordnet ist, das mindestens zwei Sulfonsäuregruppen aufweist, wobei das Cyaninfarbmittel folgende Formel hat:
    worin:

    jeweils W unabhängig voneinander für die Atome steht, die zur Bildung eines optionalen, 6-gliedrigen aromatischen Rings notwendig sind;

    jeweils X unabhängig für Schwefel oder C(CH3)2 steht;

    jeweils Y unabhängig für eine Alkylengruppe mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen steht;

    Z für Chlor oder eine Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht; und

    jeweils R unabhängig für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen steht; und

    wobei die Farbmittelschicht auch einen Stabilisator enthält, der ein Phenoxyharz, ein Copolymer von Vinylchlorid/Vinylacetat-Maleinanhydrid oder ein Copolymer von Styrol/4-Vinylpyridin umfasst.
  2. Farbmittelgeberelement nach Anspruch 1, worin der Stabilisator in einer Menge von 0,02 g/m2 bis 0,1 g/m2 vorhanden ist.
  3. Farbmittelgeberelement nach Anspruch 1, worin der Stabilisator ein Phenoxyharz ist.
  4. Farbmittelgeberelement nach Anspruch 1, worin X für C(CH3)2 und Y für (CH2)3 steht.
  5. Farbmittelgeberelement nach Anspruch 1, worin Z für Chlor oder Methylsulfonyl steht.
  6. Farbmittelgeberelement nach Anspruch 1, worin R für n-Butyl steht.
  7. Farbmittelgeberelement nach Anspruch 1, worin das Farbmittel ein Farbstoff ist.
  8. Farbmittelgeberelement nach Anspruch 1, worin das Farbmittel ein Pigment ist.
  9. Verfahren zur Ausbildung eines Laser-Thermotransferbildes, das das bildweise Erwärmen eines Farbmittelgeberelements mithilfe eines Lasers umfasst, welches einen Träger mit einer darauf befindlichen Farbmittelschicht umfasst, die ein in einem polymeren Bindemittel dispergiertes Farbmittel beinhaltet, sowie das Übertragen eines Farbstoffbildes auf ein Farbmittelempfangselement zur Ausbildung des Farbmitteltransferbildes, wobei der Farbmittelschicht ein infrarotabsorbierendes Cyaninfarbmittel zugeordnet ist, das mindestens zwei Sulfonsäuregruppen aufweist, und wobei das Cyaninfarbmittel folgende Formel hat:
    worin:

    jeweils W unabhängig voneinander für die Atome steht, die zur Bildung eines optionalen, 6-gliedrigen aromatischen Rings notwendig sind;

    jeweils X unabhängig für Schwefel oder C(CH3)2 steht;

    jeweils Y unabhängig für eine Alkylengruppe mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen steht;

    Z für Chlor oder eine Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht; und

    jeweils R unabhängig für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen steht; und

    wobei die Farbmittelschicht auch einen Stabilisator enthält, der ein Phenoxyharz, ein Copolymer von Vinylchlorid/Vinylacetat-Maleinanhydrid oder ein Copolymer von Styrol/4-Vinylpyridin umfasst.
  10. Laser-Thermotransferanordnung mit:

    a) einem Farbmittelgeberelement, das einen Träger mit einer darauf befindlichen Farbmittelschicht umfasst, die ein in einem polymeren Bindemittel dispergiertes Farbmittel beinhaltet, und

    b) einem Farbmittelempfangselement, das einen Träger mit einer darauf angeordneten Farbmittel-Bildempfangsschicht umfasst,

    wobei das Farbmittelempfangselement in übergeordneter Beziehung zu dem Farbmittelgeberelement steht, derart, dass sich die Farbmittelschicht in Kontakt mit der Farbmittel-Bildempfangsschicht befindet, wobei der Farbmittelschicht ein infrarotabsorbierendes Cyaninfarbmittel zugeordnet ist, das mindestens zwei Sulfonsäuregruppen aufweist, und wobei das Cyaninfarbmittel folgende Formel hat:
    worin:

    jeweils W unabhängig voneinander für die Atome steht, die zur Bildung eines optionalen, 6-gliedrigen aromatischen Rings notwendig sind;

    jeweils X unabhängig für Schwefel oder C(CH3)2 steht;

    jeweils Y unabhängig für eine Alkylengruppe mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen steht;

    Z für Chlor oder eine Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht; und

    jeweils R unabhängig für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen steht; und

    wobei die Farbmittelschicht auch einen Stabilisator enthält, der ein Phenoxyharz, ein Copolymer von Vinylchlorid/Vinylacetat-Maleinanhydrid oder ein Copolymer von Styrol/4-Vinylpyridin umfasst.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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