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Dokumentenidentifikation DE102004046597A1 06.04.2006
Titel Selbstbedienter Warenerfassungsplatz mit kontinuierlichem Warendurchfluss
Anmelder WINCOR NIXDORF International GmbH, 33106 Paderborn, DE
Erfinder Baitz, Günter, 13629 Berlin, DE;
Sommer, Heinz, Dr., 14774 Brandenburg, DE;
Widmaier, Dominik, 12157 Berlin, DE
DE-Anmeldedatum 25.09.2004
DE-Aktenzeichen 102004046597
Offenlegungstag 06.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.04.2006
IPC-Hauptklasse G07G 1/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G01G 9/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Selbstbedienter Warenerfassungsplatz (10), umfassend eine Abtasteinrichtung (14) für strichcodierte Etiketten und - in Warenflussrichtung (W) gesehen - hinter der Abtasteinrichtung (14) eine Bandwaage (18) sowie mehrere Ablagen (38, 40) für abgetastete Waren, wobei die Ablagen (38, 40) - wiederum in Warenflussrichtung (W) gesehen - in einer Reihe hintereinander angeordnet und durch eine verstellbare Barriere (44) von der jeweils davon liegenden Ablage (38) trennbar sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen selbstbedienten Warenerfassungsplatz für Warenverkaufsgeschäfte mit kontinuierlichem Warendurchfluss.

Aus der DE 40 39 377 A1 ist bereits bekannt, in Warenverkaufsgeschäften gekaufte und im allgemeinen in einem Warenkorb oder einem Einkaufswagen gesammelte Waren an einem Selbstbedienungs-Warenerfassungsplatz zu erfassen und automatische Abrechnungen zu erstellen. Der Kunde bringt hierzu die von ihm gekauften Waren zu einem Warenerfassungsplatz und führt sie durch eine Abtasteinrichtung, mit der an den Waren angebrachte strichcodierte Etiketten abgetastet werden. Danach werden die Waren in eine Ablage gelegt, die auch ein weiterer Einkaufswagen sein kann und die mit einer Waage gekoppelt ist. Beim Identifizieren der Waren durch Abtasten ihrer Etiketten wird der Warenpreis und das Warengewicht ermittelt. Der Warenpreis wird an ein Kassensystem gemeldet und die Gewichtsinformationen einer Vergleichseinrichtung zugeführt. Wenn die Waren dann anschließend gewogen werden, kann ihr Gewicht mit den bei der Identifizierung gewonnenen Gewichtsinformationen verglichen werden. Stimmen die Vergleichsgrößen überein, kann ein Betrugsversuch ausgeschlossen werden.

Aufgabe der Erfindung ist es, einen selbstbedienten Warenerfassungsplatz vorzuschlagen, der einen hohen Warendurchsatz aufweist und nur geringen Platz benötigt.

Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Der erfindungsgemäße Warenerfassungsplatz, welcher eine Abtasteinrichtung für strichcodierte Etiketten und – in Warenflussrichtung gesehen – hinter der Abtasteinrichtung eine Bandwaage sowie mehrere Ablagen für abgetastete Waren umfasst, zeichnet sich dadurch aus, dass die Ablagen, – wiederum in Warenflussrichtung gesehen – in einer Reihe hintereinander angeordnet und durch eine verstellbare Barriere von der jeweils davor liegenden Ablage trennbar sind. Wenn ein erster Kunde die Erfassung seiner Waren beendet hat, wird "seine" Ablage durch die an deren Einlaufseite befindliche Barriere verschlossen. Ein nächster Kunde kann sofort mit der Erfassung seiner Waren beginnen, während noch der erste Kunde seine Waren "seiner" Ablage entnimmt. Die Kunden stehen dabei mit ihren Einkaufswagen in derselben Reihenfolge neben dem Warenerfassungsplatz, in der sie diesen auch bedient haben bzw. bedienen. Hat der erste Kunde alle Waren entnommen, so öffnet sich die Barriere und die Waren des zweiten Kunden rutschen in die nun leere Ablage. Ein nächster Kunde kann sofort mit dem Erfassen seiner Waren beginnen.

Die Ablagen sind nach unten jeweils durch eine Rollenbahn oder durch ein Endlostransportband begrenzt. Rollenbahnen sind vorzugsweise geneigt angeordnet, damit die Waren unter der Einwirkung der Schwerkraft nach unten gleiten können. Sie stellen eine besonders preiswerte Lösung dar. Endlostransportbänder haben dagegen den Vorteil, dass bei ihrer Ausrichtung größere Freiheit besteht. Da Endlostransportbänder im allgemeinen motorisch angetrieben werden, ist der Transport auch sehr leichter und kleiner Waren sichergestellt.

Entsprechend einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung trägt jede Barriere an ihrem oberen Ende eine Transportrolle. Sie ist zwischen einer zwischen benachbarten Ablagen nach oben herausragenden und einer zwischen diese eingetauchten Position verstellbar, in welch letzterer ein Umfangsabschnitt der Transportrolle mit den an sie angrenzenden Ablagen flächengleich ist. Die Waren können bei eingetauchter Barriere dann leicht von einer Ablage auf die nächste gleiten.

In einer Weiterbildung der Erfindung sind Sensoren vorgesehen, die die Oberflächen der Ablagen zwecks Erfassung von auf den Ablageflächen abgelegten Waren abtasten. Diese dienen jeweils der Steuerung einer Barriere. Vorzugsweise ist der Sensor wenigstens einer Ablage als Lichtschleier ausgebildet. Damit ist eine lückenlose Abtastung gewährleistet.

In Warenflussrichtung unmittelbar hinter der Barriere ist ein vorzugsweise als Lichtschranke ausgebildeter zweiter Sensor angeordnet. Mit diesem wird geprüft, ob sich Waren über der Transportrolle der Barriere befinden. Ist dies der Fall, wird die Betätigung der Barriere unterdrückt.

Entsprechend einer bevorzugten Weiterbildung ist zwischen der Bandwaage und der – in Warenflussrichtung gesehen – ersten Ablage ein Warentransportband angeordnet. Dieses dient dem zuverlässigen Abtransport der Waren von der Bandwaage, so dass letztere schnell für eine nächste Wägung frei geräumt wird.

In einer Weiterbildung der Erfindung ist an dem Warentransportband ein dritter Sensor für die Erfassung auf dem Warentransportband befindlicher Waren angeordnet. Auch dieser ist vorzugsweise als Lichtschranke ausgebildet. Wird der dritte Sensor, nachdem er eine Ware erkannt hat, innerhalb einer durch die Transportgeschwindigkeit des Transportbandes bestimmten Zeit nicht wieder frei, so ist dies ein Indiz dafür, dass die erste Ablage voll ist. Daraufhin wird die Bandwaage angehalten und der Kunde aufgefordert, mit der Erfassung der nächsten Ware zu warten.

In Fortbildung des Erfindungsgedankens schließt sich an die der Abtasteinrichtung fernste Ablage eine Packmulde an. Dadurch wird die Kapazität der vorgenannten Ablage vergrößert. Alternativ zu der Packmulde mag ein Stellplatz für einen Einkaufswagen oder Einkaufskorb vorgesehen sein. In diesen können die Waren sofort nach deren Erfassung hineingleiten bzw. transportiert werden, so dass der Warendurchsatz noch weiter gesteigert wird.

Entsprechend einer alternativen Ausprägung der Erfindung ist vor der Packmulde eine weitere Barriere angeordnet, wodurch eine weitere Ablage geschaffen wird.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Erläuterung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen.

Es zeigt

1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Warenerfassungsplatzes mit einer deaktivierten Barriere in einer schematischen Seitenansicht,

2 den Warenerfassungsplatz aus 1 mit aktivierter Barriere,

3 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Warenerfassungsplatzes mit zwei Barrieren in einer teilweisen schematischen Seitenansicht,

4 ein drittes Ausführungsbeispiel eines Warenerfassungsplatzes in einer teilweisen schematischen Seitenansicht.

Die 1 und 2 zeigen einen ersten Warenerfassungsplatz 10 in einer schematischen Seitenansicht, wobei die Warenflussrichtung W von links nach rechts verläuft. Der erste Warenerfassungsplatz 10 umfasst eine Bedieneinrichtung 12 mit einer Abtasteinrichtung 14 für strichcodierte Etiketten und einem Sichtgerät 16, sowie – in Warenflussrichtung W gesehen – hinter der Abtasteinrichtung 14 eine Bandwaage 18.

Die Bandwaage 18 enthält eine Wägezelle 20, welche unter dem oberen Trumm 22 eines durch einen ersten Elektromotor 26 antreibbaren Endlostransportbandes 24 angeordnet ist. An die Bandwaage 18 schließt sich ein durch einen zweiten Elektromotor 30 antreibbares endloses Warentransportband 28 an. Die Abtasteinrichtung 14, das Sichtgerät 16, die Wägezelle 20 der Bandwaage 18, die Elektromotoren 26 und 30 sowie zwei weiter unten genannten Sicherheitsklappen 34, 36, ein Elektromagnet 48, Sensoren 50, 52, 54 56, 58 und ein Lichtvorhang 60 sind mit einer Steuereinrichtung 32 verbunden.

Den Übergang von der Abtasteinrichtung 14 zu der Bandwaage 18 bildet eine erste Sicherheitsklappe 34 mit einem integrierten Näherungsschalter. Dieser hat die Aufgabe, den ersten Elektromotor 26 sofort abzuschalten, wenn eine Ware oder die Finger des Kunden in den Spalt zwischen der Abtasteinrichtung 14 und der Bandwaage 18 geraten.

Das Warentransportband 28 mündet unter Zwischenschaltung einer zweiten Sicherheitsklappe 36, wiederum mit einem integrierten Näherungsschalter, in eine erste Ablage 38. An diese schließt sich eine zweite Ablage 40 an, deren unterer Teil als Packmulde 42 ausgebildet ist. Die Ablagen 38, 40 sind als Rollenbahnen ausgebildet. Es können aber auch Endlostransportbänder eingesetzt werden. Die Rollenbahnen sind von der Bedieneinrichtung 12 weg nach unten geneigt. Dadurch können die Waren unter der Einwirkung der Schwerkraft nach unten gleiten. Werden Endlostransportbänder verwendet, werden diese motorisch angetrieben. Damit ist der Transport auch sehr leichter und kleiner Waren sichergestellt.

Zwischen der ersten Ablage 38 und der zweiten Ablage 40 ist quer zur Warenflussrichtung W eine Barriere 44 angeordnet. Diese trägt an ihrem oberen Ende eine Transportrolle 46. Die Barriere 44 ist zwischen einer zwischen die benachbarten Ablagen 38, 40 eingetauchten Position (1) und einer nach oben herausragenden Position (2) verstellbar. In der eingetauchten Position ist der obere Umfangsabschnitt der Transportrolle 46 mit den an sie angrenzenden Ablagen 38, 40 flächengleich, so dass die Waren ungehindert von der ersten Ablage 38 auf die zweite Ablage 40 rollen können. In der herausragenden Position werden die Waren von der Barriere 44 aufgehalten, so dass sie auf der ersten Ablage 38 verbleiben. Die Barriere 44 ist durch einen Elektromagneten 48 betätigbar. Möglich ist auch ein elektromotorischer Antrieb.

Die Oberflächen der Ablagen 38, 40 werden durch Sensoren 50 bzw. 52 nach auf den Ablagen 38, 40 befindlichen Waren abgetastet. Die Signale der Sensoren 50, 52 veranlassen die Steuerung der Barriere 44. Die Sensoren 50, 52 sind als flächenparallel zu der Oberfläche der jeweiligen Ablagen 38 bzw. 40 ausgerichtete Lichtschleier ausgebildet. Damit ist eine lückenlose Abtastung gewährleistet. Möglich ist auch eine Abtastung auf andere Weise, beispielsweise mittels Ultraschall oder mechanischer Taster.

In Warenflussrichtung W unmittelbar hinter der Barriere 44 ist ein vorzugsweise als Lichtschranke ausgebildeter zweiter Sensor 54 angeordnet. Mit diesem wird geprüft, ob sich Waren über der Transportrolle 46 der Barriere 44 befinden. Ist dies der Fall, wird die Betätigung der Barriere 44 unterdrückt.

Am Warentransportband 28 ist ein dritter Sensor 56 für auf dem Warentransportband 28 befindliche Waren angeordnet. Auch dieser ist vorzugsweise als Lichtschranke ausgebildet. Wird der dritte Sensor 56, nachdem er eine Ware detektiert hat, innerhalb einer durch die Transportgeschwindigkeit des Transportbandes bestimmten Zeit nicht wieder frei, so ist dies ein Indiz dafür, dass die erste Ablage 38 voll ist. Daraufhin wird das Endlostransportband 24 der Bandwaage 18 angehalten und der Kunde aufgefordert, mit der Erfassung der nächsten Ware zu warten.

Am Übergang von der Bandwaage 18 zum Warentransportband 28 befindet sich ein vierter Sensor 58, der der Warenflusskontrolle dient. Die Abtasteinrichtung 14 wird erst für die Erfassung einer nächsten Ware freigegeben, wenn die Bandwaage 18 leer ist. Dadurch werden Fehlwägungen vermieden.

Oberhalb des Überganges von der Bandwaage 18 zu dem Warentransportband 28 ist ein senkrecht zu dem oberen Trumm 22 der Bandwaage 18 und zur Warenflussrichtung W ausgerichteter Lichtvorhang 60 angeordnet. Durch diesen werden unehrliche Kunden daran gehindert, Waren unter Umgehung der Abtasteinrichtung 14 und der Bandwaage 18 direkt auf das Warentransportband 28 zu legen. Die Schutzwirkung wird noch dadurch verstärkt, dass der Lichtvorhang 60 zumindest an dem dem Kunden zugewandten Rand durch eine Trennwand 62 begrenzt wird. Diese ist vorzugsweise aus einem transparenten Kunststoff hergestellt.

Ein selbstbedienter Warenerfassungsvorgang mit dem ersten Warenerfassungsplatz 10 läuft wie folgt ab: Die Waren werden einzeln dem Einkaufswagen entnommen, an der Abtasteinrichtung 14 entlang geführt und anschließend auf der Bandwaage 18 abgelegt. Die aus dem Abtastergebnis ermittelte Gewichtsinformation und das Wägeergebnis der Bandwaage 18 werden an die Steuereinrichtung 32 übermittelt, welche einen Vergleicher enthält. Dieser vergleicht das von der Bandwaage 18 registrierte Gewicht mit der Gewichtsinformation aus dem Abtastergebnis dieser Ware. Die Wareninformation wird ferner an ein hier nicht näher beschriebenes Abrechnungssystem übermittelt. Bei Übereinstimmung der vorgenannten Gewichtswerte innerhalb eines Toleranzbereichs wird der erste Elektromotor 26 eingeschaltet, wodurch die Ware von der Bandwaage 18 auf das Warentransportband 28 transportiert wird. Bei fehlender Übereinstimmung wird der erste Elektromotor 26 nicht eingeschaltet und der Kunde durch eine entsprechende Information auf dem Sichtgerät 16 aufgefordert, die zuletzt an der Abtasteinrichtung 14 vorbeigeführte Ware erneut zu erfassen und/oder es wird eine Information an die Aufsicht des Warenverkaufsgeschäfts gegeben. Sobald der vierte Sensor 58 meldet, dass die Bandwaage 18 frei ist, wird die Abtasteinrichtung 14 für die Erfassung einer nächsten Ware freigegeben.

Angetrieben durch den zweiten Elektromotor 30 fördert das Warentransportband 28 die zuletzt erfasste Ware auf die erste Ablage 38, von wo sie auf die zweite Ablage 40 gelangt, sofern die Barriere 44 abgesenkt ist. Haben alle Waren des ersten Kunden auf der zweiten Ablage 40 Platz, wird nach dem Betätigen einer ENDE-Taste 80 die Barriere 44 angehoben und ein nächster Kunde kann mit der Erfassung seiner Waren beginnen. Diese sammeln sich dann auf der ersten Ablage 38. Währenddessen kann der erste Kund in Ruhe seine Waren der zweiten Ablage 40 entnehmen. Meldet der zweite Sensor 54 hingegen, dass Waren des ersten Kunden über der abgesenkten Barriere 44 liegen, dass also nicht alle Waren in der zweiten Ablage 40 Platz haben, wird die Abtasteinrichtung 14 für einen zweiten Kunden gesperrt. Infolge der Entnahme von Waren aus der zweiten Ablage 40 wird die Barriere 44 irgendwann frei, so dass diese angehoben und die Abtasteinrichtung 14 für den zweiten Kunden freigegeben werden kann. Für diesen wird die Wartezeit also minimiert.

In 3 ist der Ablagenbereich 64 eines zweiten Warenerfassungsplatzes 10a dargestellt. Dieser unterscheidet sich von dem des ersten Warenerfassungsplatzes 10 nur dadurch, dass er drei Ablagen, nämlich eine dritte Ablage 66, eine vierte Ablage 68 und eine fünfte Ablage 70 hat. Zwischen der dritten Ablage 66 und der vierten Ablage 68 ist eine zweite Barriere 72 und zwischen der vierten Ablage 68 und der fünften Ablage 70 eine dritte Barriere 74 angeordnet. Der Aufbau und die Ansteuerung der zweiten Barriere 72 und der dritten Barriere 74 entsprechen der Barriere 44. In Warenflussrichtung W unmittelbar hinter der zweiten Barriere 72 ist ein fünfter Sensor 72 und hinter der dritten Barriere 74 ein sechster Sensor 78 angeordnet. Der Aufbau und die Aufgabe des fünften Sensors 72 und des sechsten Sensors 78 entsprechen denen des zweiten Sensors 54.

In 4 ist ein Ablagenbereich 82 eines dritten Warenerfassungsplatzes 10b dargestellt. Dieser unterscheidet sich von dem des ersten Warenerfassungsplatzes 10 nur dadurch, dass dieser statt einer Packmulde einen Stellplatz 84 für einen Einkaufswagen 86 hat. Die Waren können sofort in einen bereitgestellten Einkaufswagen 86 gleiten. Der Warendurchsatz kann dadurch noch weiter gesteigert werden.

Es ist natürlich auch möglich den Stellplatz 84 statt der Packmulde 42 in 1 oder 3 einzusetzen.

10Warenerfassungsplatz 12Bedieneinrichtung 14Abtasteinrichtung 16Sichtgerät 18Bandwaage 20Wägezelle 22oberer Trumm von 24 24Endlostransportband 26erster Elektromotor 28Warentransportband 30zweiter Elektromotor 32Steuereinrichtung 34erste Sicherheitsklappe 36zweite Sicherheitsklappe 38erste Ablage 40zweite Ablage 42Packmulde 44Barriere 46Transportrolle 48Elektromagnet 50Sensor zu 38 52Sensor zu 40 54zweiter Sensor 56dritter Sensor 58vierter Sensor 60Lichtvorhang 62Trennwand 64Ablagenbereich 66dritte Ablage 68vierte Ablage 70fünfte Ablage 72zweite Barriere 74dritte Barriere 76fünfter Sensor 78sechster Sensor 80ENDE-Taste 82weiterer Ablage bereich 84Stellplatz 86Einkaufswagen

Anspruch[de]
  1. Selbstbedienter Warenerfassungsplatz (10), umfassend eine Abtasteinrichtung (14) für strichcodierte Etiketten und – in Warenflussrichtung (W) gesehen – hinter der Abtasteinrichtung (14) eine Bandwaage (18) sowie mehrere Ablagen (38, 40; 66, 68, 70) für abgetastete Waren, wobei die Ablagen (38, 40; 66, 68, 70), – wiederum in Warenflussrichtung (W) gesehen – in einer Reihe hintereinander angeordnet und durch eine verstellbare Barriere (44; 72, 74) von der jeweils davor liegenden Ablage (38; 66, 68) trennbar sind.
  2. Warenerfassungsplatz (10) nach Anspruch 1, dessen Ablagen (38, 40; 66, 68, 70) nach unten jeweils durch eine Rollenbahn begrenzt sind.
  3. Warenerfassungsplatz (10) nach Anspruch 1, dessen Ablagen (38, 40; 66, 68, 70) nach unten durch Endlostransportbänder begrenzt sind.
  4. Warenerfassungsplatz (10) nach Anspruch 2 oder 3, dessen Barriere (44) an ihrem oberen Ende eine Transportrolle (46) trägt und zwischen einer zwischen benachbarten Ablagen (38, 40) nach oben herausragenden und einer zwischen diese eingetauchten Position verstellbar ist, in welch letzterer ein Umfangsabschnitt der Transportrolle (46) mit den an sie angrenzenden Ablagen (38, 40) flächengleich ist.
  5. Warenerfassungsplatz (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Oberflächen der Ablagen (38; 40) abtastende Sensoren (50; 52) zur Erfassung von auf den Ablageflächen abgelegten Waren vorgesehen sind.
  6. Warenerfassungsplatz (10) nach Anspruch 5, bei dem wenigstens ein Sensor (50; 52) als Lichtschleier ausgebildet ist.
  7. Warenerfassungsplatz (10) nach Anspruch 5 oder 6, bei dem – in Warenflussrichtung (W) gesehen – unmittelbar hinter der Barriere (44; 72; 74) ein weiterer Sensor (54; 72; 78) angeordnet ist.
  8. Warenerfassungsplatz (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem zwischen der Bandwaage (18) und der – in Warenflussrichtung (W) gesehen – ersten Ablage (38) angeordneten Warentransportband (28).
  9. Warenerfassungsplatz (10) nach Anspruch 8 mit einem am Warentransportband (28) angeordneten dritten Sensor (56) für auf dem Warentransportband (28) befindliche Waren.
  10. Warenerfassungsplatz (10) nach Anspruch 8 oder 9, bei dem sich am Übergang von der Bandwaage (18) zum Warentransportband (28) ein der Warenflusskontrolle dienender vierter Sensor (58) befindet.
  11. Warenerfassungsplatz (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 10 mit einem Lichtvorhang (60) zwischen der Bandwaage (18) und dem Warentransportband (28).
  12. Warenerfassungsplatz (10) nach Anspruch 11 mit einer den Lichtvorhang (60) an mindestens einem seiner Ränder begrenzenden, insbesondere transparenten Trennwand (62).
  13. Warenerfassungsplatz (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer sich an die der Abtasteinrichtung (14) fernste Ablage (40) anschließenden Packmulde (42).
  14. Warenerfassungsplatz (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 mit einem sich an die der Abtasteinrichtung (14) fernste Ablage anschließenden Stellplatz (84) für einen Einkaufswagen (86) oder Einkaufskorb.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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