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Verpackung für Großwälzlager - Dokument DE102004048286A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004048286A1 06.04.2006
Titel Verpackung für Großwälzlager
Anmelder FAG Kugelfischer AG & Co. oHG, 97421 Schweinfurt, DE;
INA-Schaeffler KG, 91074 Herzogenaurach, DE
Erfinder Hassdenteufel, Martin, Dipl.-Ing., 91325 Adelsdorf, DE;
Heinrich, Steffen, Dipl.-Ing., 91056 Erlangen, DE;
Kittel, Michael, 97422 Schweinfurt, DE
DE-Anmeldedatum 05.10.2004
DE-Aktenzeichen 102004048286
Offenlegungstag 06.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.04.2006
IPC-Hauptklasse B65D 85/58(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Verpackung (1) für den Versand und die Handhabung von Großwälzlagern (15), bestehend aus einem Unterteil (2) und einem Oberteil (3), die ineinander stülpbar sind und zwischen sich einen Raum zur Aufnahme wenigstens eines Großwälzlagers (15) begrenzen.
Erfindungsgemäß wird eine äußere Mantelfläche des Großwälzlagers (15) an mehreren voneinander beabstandeten Umfangsstellen von einem feststellbaren Halteelement (12) umgriffen, wobei das mit dem Unterteil (2) lösbar verbundene Halteelement (12) in seiner Stellung derart veränderbar ist, dass sein Abstand, bezogen auf einen Mittelpunkt der Verpackung (1), vergrößer- oder verkleinerbar ist.
Der Vorteil dieser erfindungsgemäßen Verpackung (1) besteht darin, dass durch die unterschiedliche Stellung der Halteelemente (12) im Durchmesser unterschiedliche Großwälzlager (15) in ihr aufgenommen werden können.

Beschreibung[de]
Anwendungsgebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft eine Verpackung für den Versand und die Handhabung von Großwälzlagern, bestehend aus einem Unterteil und einem Oberteil, die ineinander stülpbar sind und zwischen sich einen Raum zur Aufnahme wenigstens eines Großwälzlagers begrenzen. Im Sinne der Erfindung ist dabei der Begriff Großwälzlager so auszulegen, dass darunter auch dessen Lagerbestandteile, wie beispielsweise ein Lagerinnen- oder ein Lageraußenring, fallen. Aber auch für völlig andersartige rotationssymmetrische Teile erscheint die Erfindung anwendbar.

Hintergrund der Erfindung

Der Fachmann versteht unter Großwälzlagern Lagereinheiten, deren Durchmesser sich etwa im Bereich zwischen 360 und 610 mm bewegen. Bedingt durch diese großen Abmessungen ergeben sich Lagergewichte von 30 kg und mehr. Es liegt auf der Hand, dass derartige Großwälzlager für den Transport entsprechend verpackt werden müssen, um sie sicher handhaben zu können.

In diesem Zusammenhang ist es allgemein bekannt, dass solche Lager in Kisten aus Holz verpackt werden, wobei das Wälzlager vor dem Einsetzen in die Kiste entweder mit Kunststoffband umwickelt oder mit Hilfe von Beuteln und Wellpappe geschützt wird. Diese Verpackungsart erfordert jedoch eine aufwendige Packmittelvorbereitung und ist daher teuer. Beispielsweise ist der Wickelprozess sehr zeitaufwendig. Darüber hinaus sind die Holzkisten den jeweiligen Außenmaßen des Großwälzlagers anzupassen und es ist entsprechend viel Polstermaterial zu verwenden, das wiederum entsorgt werden muß.

Aus den deutschen Geschmacksmusteranmeldungen Nr. 401 07 626, 401 07 641, 401 07 642, 402 03 397 sind Lagerbehältnisse für Lager und dessen Teile bekannt geworden, die aus einem Unterteil und einem Oberteil bestehen. Beide Teile sind ineinander stülpbar und begrenzen zwischen sich einen Raum zur Aufnahme des Großwälzlagers.

Nachteilig dabei ist, dass derartige Lagerbehältnisse immer auf die verwendete Lagergröße abzustimmen sind. Dies erfolgt derart, dass im Lagerbehältnis Einsätze vorhanden sind, die das Lager aufnehmen. Diese Einsätze sind den jeweiligen Lagergrößen anzupassen. Der Lagerhersteller muß demnach eine Vielzahl von unterschiedlich dimensionierten Einsätzen bereitstellen, was die gesamte Verpackung wiederum kostenmäßig in unnötiger Weise belastet.

Zusammenfassung der Erfindung

Ausgehend von den bekannten Nachteilen des Standes der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, eine Verpackung für Großwälzlager bereitzustellen, die universell anwendbar ist.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe nach dem kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 in Verbindung mit dessen Oberbegriff dadurch gelöst, dass eine äußere Mantelfläche des Großwälzlagers an mehreren voneinander beabstandeten Umfangsstellen von einem feststellbaren Halteelement umgriffen ist, wobei das mit dem Unterteil lösbar verbundene Halteelement in seiner Stellung derart veränderbar ist, dass sein Abstand bezogen auf einen Mittelpunkt der Verpackung vergrößer- oder verkleinerbar ist.

Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung liegt darin, dass von der gleichen Verpackung unterschiedlich groß dimensionierte Lager aufgenommen werden können. Dies wird dadurch ermöglicht, dass das Halteelement, das das Großwälzlager oder einen Lagerbestandteil, beispielsweise den Wälzlageraußenring, an mehreren voneinander beabstandeten Umfangsstellen umgreift, in seiner Position veränderbar ist. Das bedeutet, das Halteelement wird in Abhängigkeit von jeweiligen Umfang des Großwälzlagers an einer bestimmten Stelle mit dem Unterteil verbunden, so dass es an dessen Mantelfläche anliegt. Wird nun von der gleichen Verpackung ein größeres oder ein kleineres Großwälzlager aufgenommen, so wird das Halteelement entsprechend versetzt, so dass sein Abstand bezogen auf den Mittelpunkt der Verpackung vergrößert oder verkleinert ist und es stets an der Mantelfläche des jeweiligen Großwälzlagers anliegt. Auf dies Weise ist das Großwälzlager an verschiedenen Umfangsstellen umgriffen und in der Verpackung sicher fixiert. Das Fixieren des Großwälzlagers in der Verpackung ist von besonderer Bedeutung, da dieses wahlweise mit Straßenfahrzeugen. Schienenfahrzeugen, mit Schiffen oder in Flugzeugen transportiert wird und somit vielfältigen Bewegungen ausgesetzt ist.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

So ist nach Anspruch 2 vorgesehen, dass das Halteelement mit dem Unterteil durch Form- und/oder Kraftschluß verbunden ist. Vorteilhafter Weise wird man eine formschlüssige Verbindung allerdings bevorzugen, da auf diese Art und Weise eine besonders einfache Trennung von Halteelement und Unterteil möglich ist.

Eine besonders vorteilhafte Ausführungsvariante des Halteelements geht aus Anspruch 3 hervor. Danach ist vorgesehen, dass auf einer Oberseite einer kreisförmig ausgebildeten Grundplatte ein exzentrisch versetzt angeordneter Stift angeordnet ist, während eine Unterseite der Grundplatte mit einem zentrisch angeordneten zylindrisch Zapfen versehen ist. Die Grundplatte ist nun in verschiedenen Umfangsstellungen in das Unterteil einsteckbar, so dass der exzentrisch versetzt angeordnete Stift sich auf einer kreisförmigen Umlaufbahn bewegen kann und an jeder Stelle seiner Umlaufbahn arretierbar ist, so dass in Bezug auf einen Mittelpunkt der Verpackung immer ein unterschiedlicher Abstand einstellbar ist.

Als vorteilhaft hat es sich in diesem Zusammenhang erwiesen, wenn gemäß Anspruch 4 die kreisförmig ausgebildete Grundplatte an ihrer Mantelfläche mit einer Verzahnung versehen ist, die in einen zugehörigen, ebenfalls mit einer Verzahnung versehenen kreisförmigen Freiraum des Unterteils eingreift. Auf diese Weise ist durch eine entsprechende formschlüssige Verbindung sichergestellt, dass die Grundplatte an der Stelle arretiert ist, an der der exzentrisch versetzt angeordnete Stift die äußere Mantelfläche des Großwälzlagers umgreift.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung gemäß Anspruch 5 ist vorgesehen, dass die Oberseite der kreisförmig ausgebildeten Grundplatte mit einer Skalierung versehen ist, die mit einer Markierung in der Seitenwand des ersten Freiraums in Übereinstimmung bringbar ist. Die Übereinstimmung von Skalierung und Markierung sorgt dafür, dass das Halteelement mit seinem exzentrisch versetzt angeordneten Stift genau an der Stelle positioniert werden kann, an der sich die Mantelfläche des jeweiligen Großwälzlagers erstreckt.

Als vorteilhaft hat es sich nach Anspruch 6 erwiesen, wenn der zylindrische Zapfen an seiner Stirnseite mit einem Formschlusselement versehen ist, das in ein zugehöriges Formschlusselement im Unterteil eingreift. Dadurch wird verhindert, dass das Halteelement im unbelasteten Zustand, d. h., ohne ein Großwälzlager, in der Verpackung lose herumliegt.

Nach einem weiteren zusätzlichen Merkmal gemäß Anspruch 7 ist vorgesehen, dass die Innenseite des Unter- und/oder des Oberteils mit senkrecht angeordneten Durchbrechungen versehen ist. Diese Durchbrechungen sorgen für eine erhöhte Stabilität von Ober- und Unterteil, die bei dem vorhanden Gewicht der Großwälzlager auch unbedingt gegeben sein muß. Die Art der senkrecht angeordneten Durchbrechungen ist dabei beliebig, d. h., im Vordergrund steht lediglich die Stabilität.

Nach Anspruch 8 ist vorgesehen, dass die Durchbrechungen durch parallel zueinander angeordnete Stege gebildet sind, welche in Längs- und in Querreihen zueinander angestellt sind. Eine andere Ausbildung der Durchbrechungen geht aus Anspruch 9 hervor. Danach sollen diese durch kreisförmig angeordnete, in radialer Richtung voneinander beabstandete Stege gebildet sein, wobei wenigstens an einer Umfangsstelle parallel zu einer Seitenkante verlaufende Stege angeordnet sind.

Nach einem zusätzlichen weiteren Merkmal der Erfindung gemäß Anspruch 10 soll das Ober- und/oder das Unterteil an seiner Innenseite mit einer zentrisch angeordneten Freistellung versehen sein. Diese Freistellung ist besonders für das Unterteil von maßgebender Bedeutung, da sie zur Entnahme des Großwälzlagers dient. Die erfolgt derart, dass mit einem Hebemittel das Großwälzlager ausgehend von der Freistellung untergriffen wird und somit heraushebbar ist.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung gemäß Anspruch 11 ist vorgesehen, dass das Unterteil an seiner Außenseite mit hervorstehenden Stapelelementen versehen ist, die in zugehörige, auf der Oberseite des Oberteils angeordnete Ausnehmungen eingreifen. Wie der Name schon sagt, sorgen die Stapelelemente dafür, dass ein sicheres Stapeln von Verpackungen möglich ist. Entweder wird eine Verpackung genau über die andere Verpackung gestapelt oder es wird eine Verpackung auf Lücke über zwei Verpackungen gestapelt. Die Ausbildung der Stapelelemente ist dabei zweitrangig, d.h., diese können unterschiedliche Gestalt aufweisen.

Nach Anspruch 12 ist vorgesehen, dass diese zylinderförmig ausgebildet sind und in kreisrunde Ausnehmungen eingreifen. Aus Anspruch 13 geht hervor, dass diese rechteckig ausgebildet sind und einen kreissegmentartigen Vorsprung besitzen.

Nach einem weiteren zusätzlichen Merkmal der Erfindung gemäß Anspruch 14 sollen die Oberseite des Oberteils und die Unterseite des Unterteils mit Freistellungen zur Aufnahme eines Spannmittel versehen sein. Dieses Spannmittel sorgt dafür, dass sich das Oberteil nicht vom Unterteil der Verpackung lösen kann.

Aus Anspruch 15 geht hervor, dass die Verpackung aus einem gegen Schmierstoff und Korrosionsschutzmittel unempfindlichen Kunststoff hergestellt sein soll. Dies ist erforderlich, da das Verpackungsmaterial auch bei sehr langen Transportzeiten oder bei sehr langen Lagerzeiten keinen Schaden durch die genannten Stoffe nehmen darf, um wieder verwendungsfähig zu sein.

Auch ist nach dem Anspruch 16 vorgesehen, dass wenigstens das Oberteil der Verpackung aus einem durchsichtigen Kunststoff hergestellt ist. Dies ist von Vorteil, da eine visuelle Kontrolle des Inhaltes der Verpackung ohne Demontage jederzeit unkompliziert möglich ist.

Wie Anspruch 17 erkennen lässt, sollen sich die Seitenwände vom Unterteil und vom Oberteil in ihrer Höhenausdehnung überdecken. Der Vorteil dieser Ausführungsvariante liegt darin, dass in der Verpackung nicht nur Großwälzlager unterschiedlichen Durchmessers, sondern auch unterschiedlicher axialer Breite unterbringbar sind. Je breiter die Wälzlager in axialer Richtung sind, um so geringer wird die Überdeckung der Seitenwände von Unterteil und Oberteil ausfallen, da das Oberteil vom Lager praktisch angehoben wird. Oder anders ausgedrückt, der Abstand der Grundplatte des Unterteils von der Grundplatte des Oberteils wird von der axialen Breite des Ladegutes bestimmt.

Die Erfindung wird an nachstehenden Ausführungsbeispielen näher erläutert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Es zeigen:

1 zwei übereinander gestapelte Verpackungen,

2,3 je eine Draufsicht von oben und von unten auf eine Verpackung,

4,5 je eine Draufsicht auf ein Oberteil von innen,

6 eine Draufsicht auf ein Oberteil von oben,

7 eine Draufsicht auf ein Unterteil von unten,

8,9 je eine Draufsicht auf ein Unterteil mit eingelegtem Halteelement und mit eingelegtem Halteelement und Lager,

10 eine perspektivische Darstellung eines Halteelementes,

10a eine Draufsicht auf ein im Unterteil angeordnetes Halteelement,

11 eine Draufsicht auf ein Halteelement,

12 einen Schnitt entlang der Linie XII – XII in 11 und

13 eine Seitenansicht eines Halteelements.

Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen

Die in den 1, 2 und 3 dargestellte Verpackung 1 besteht aus dem Unterteil 2 und dem Oberteil 3, die zwischen sich einen nicht sichtbaren Raum zur Aufnahme eines Großwälzlagers begrenzen. Sowohl das Unterteil 2 als auch das Oberteil 3 bestehen aus einer Grundplatte 2.1, 3.1 von der sich rechtwinklig angeordnete Seitenwände 2.2, 3.2 nach oben und nach unten erstrecken, die so aufeinander abgestimmt sind, dass Unterteil 2 und Oberteil 3 ineinander stülpbar sind, ähnlich dem Prinzip einer Tortenschachtel. Das Unterteil 2 ist mit Stapelelementen 4 versehen, die in etwa rechteckig ausgebildet sind und je zwei bogenförmige Ausnehmungen 4.1 aufweisen, so daß ein im Wesentlichen kreissegmentartiger Vorsprung 4.2 gebildet ist. Auf dem Oberteil 3 sind zugehörige Ausnehmungen 5 gebildet, welche von vier bogenförmigen Wülsten 5.1 begrenzt sind. Stapelelement 4 und zugehörige Ausnehmung 5 müssen nun so aufeinander abgestimmt sein, dass ein Verrutschen der gemäß 1 übereinander angeordneten Verpackungen 1 verhindert ist. Dies erfolgt derart, dass die Wulst 5.1 des Oberteils 3 in die bogenförmige Ausnehmung 4.1 des Stapelelements 4 des Unterteils 2 eingreift. Wie aus den genannten Figuren weiter ersichtlich, sind sowohl die Oberseite des Oberteils 3 als auch die Unterseite des Unterteils 2 mit Freistellungen 6 versehen, die sich im vorliegenden Fall im Mittelpunkt kreuzen. Diese dienen zur Aufnahme eines Spannmittels, beispielsweise eines Riemens, und sorgen dafür, dass sich das Oberteil 3 nicht vom Unterteil 2 der Verpackung 1 lösen kann.

In den 4 und 5 sind Innenseiten von Oberteilen 3 einer Verpackung 1 gezeigt, welche mit Durchbrechungen 7, 8 ausgestattet sind. Diese werden im ersten Fall durch parallel zueinander angeordnete Stege 7.1, 7.2 gebildet, die in Längs- und in Querreihen zueinander angestellt sind. Die Stege 7.1, 7.2 sind dabei mit der Grundplatte 3.1 des Oberteils 3 verbunden, so dass die waffelartig angeordneten Durchbrechungen 7 gebildet sind. Im zweiten Fall sind die Durchbrechungen 8 durch kreisförmig angeordnete, in radialer Richtung von einander beabstandete Stege 8.1 gebildet, welche an mehreren Umfangsstellen mit parallel zu den Seitenwänden 3.2 verlaufenden Stegen 8.2 verbunden sind. Die Art und Lage der Stege 7.1, 7.2, 8.1, 8.2 ist letztendlich unerheblich, es kommt lediglich darauf an, dass eine hohe Stabilität des Teils erreicht wird. Die 4 und 5 zeigen weiter, dass in beiden Fällen im Oberteil 3 eine kreisförmig ausgebildete Freistellung 9 vorhanden ist.

In den 7 und 6 sind andersartig ausgebildete Stapelelemente gezeigt, die aus den bogenförmigen Segmenten 10 bestehen, welche in zugehörige Ausnehmungen 11 eingreifen. Die Ausnehmung 11 wird dabei von Wülsten 11.1 begrenzt, die die bogenförmigen Segmente 10 umschließen und somit am Verrutschen hindern.

Die eigentliche Erfindung, nach der es darauf ankommt, die gleiche Verpackung für in der Größe unterschiedlich dimensionierte Großwälzlager verwendungsfähig zu machen, geht aus den 8 bis 13 hervor, wobei zunächst das in den 10, 10a, 11, 12 und 13 dargestellte Halteelement näher beschrieben wird.

Das mit 12 bezeichnete Halteelement ist als Spritzgussteil in einfacher Weise einteilig herstellbar und besteht aus der kreisförmig ausgebildeten Grundplatte 12.1, deren Mantelfläche 12.2 mit einer Verzahnung 12.3 versehen ist. Auf der Oberseite der Grundplatte 12.1 ist der Stift 12.4 angeordnet, der exzentrisch versetzt zur Drehachse 12.5 des Halteelements 12 positioniert ist. Die Unterseite der Grundplatte 12.1 ist mit dem zentrisch angeordneten zylindrischen Zapfen 12.6 versehen, der sich in entgegengesetzter axialer Richtung als der Stift 12.4 erstreckt. Wie die 12 und 13 zeigen, kann dieser Zapfen 12.6 an seiner unteren Stirnseite mit dem Formschlusselement 12.7 versehen oder leicht konisch-ausgebildet sein. Auf diese Weise ist verhindert, dass das Halteelement 12 aus dem Unterteil 2 bei nicht eingelegtem Großwälzlager 15 herausfallen kann. Bei Drehung des Halteelementes 12 um seine Achse 12.5 bewegt sich der exzentrisch versetzt angeordnete Stift 12.4 auf einer Kreisbahn, so dass unterschiedliche Abstände des Stiftes 12.4 von einem Zentrum der Verpackung 1 einstellbar sind, wie die 8 und 9 zeigen.

Wie aus 10a erkennbar, ist es vorteilhaft, wenn die Oberseite der Grundplatte 12.1 des Halteelements 12 mit einer umlaufenden Skalierung 12.8 versehen ist. Die angegebenen Zahlenwerte im Bereich von 270 – 370 entsprechen dem Durchmesser der Großwälzlager in mm. Wird ein entsprechender Wert mit der Markierung 13.3 der Seitenwand 13.1 in Übereinstimmung gebracht, so steht der exzentrisch versetzte Stift 12.4 des Halteelements 12 genau in richtiger Position zur Anlage an der äußeren Mantelfläche des betreffenden Großwälzlagers.

Das in den 8 und 9 gezeigte Unterteil 2 der Verpackung 1 ist in der bereits unter 5 beschriebenen Weise mit Durchbrechungen 8 zur Erhöhung seiner mechanischen Stabilität versehen. Dazu ist die Grundplatte 2.1 mit ein radialer Richtung von einander beabstandeten, kreisförmigen Stegen 8.1 versehen, die an vier gleichmäßig voneinander beabstandeten Umfangsstellen mit parallel zu den Seitenwänden 2.2 verlaufenden Stegen 8.2 verbunden sind, wobei mittig die kreisförmige Freistellung 9 gebildet ist. Die kreisförmig verlaufenden Stege 8.1 sind in jeden Eckbereich von einem ersten kreisrunden Freiraum 13 unterbrochen, der durch die um 360° umlaufende Seitenwand 13.1 begrenzt ist. Während die Seitenwand 13.1 mit der Verzahnung 13.2 versehen ist, ist der erste Freiraum 13 durch einen zweiten Freiraum 14 fortgesetzt, der im Durchmesser kleiner als der Freiraum 13 ist.

Wie insbesondere 9 zeigt, wird das mit 15 bezeichnete und schematisch dargestellte Großwälzlager auf die Innenseite des Unterteils 2 so abgelegt, dass seine mit 15.1 bezeichnete Innenbohrung in etwa mit der Freistellung 9 übereinstimmt. Davor wurden die mit 12 bezeichneten Halteelemente so eingeführt, dass deren exzentrisch zur Drehachse 12.5 versetzt angeordneten Stifte 12.4 an der Mantelfläche des Großwälzlagers 15 zur Anlage gelangen. Auf diese Weise ist das Großwälzlager 15 an vier Umfangsstellen durch die Stifte 12.4 umgriffen, so dass es nicht verrutschen kann, wobei das Großwälzlager 15 auf einem Teil der Grundplatte 12.1 des Halteelements 12 aufliegt. Während das Halteelement 12 mit seinem Zapfen 12.6 im zweiten Freiraum 14 geführt ist, ist dessen Grundplatte 12.1 im ersten Freiraum 13 untergebracht. Dabei greift die radial nach außen gerichtete Verzahnung 12.3 des Halteelementes 12 in die radial nach innen gerichtete Verzahnung 13.2 der Seitenwand 13.1 ein, so dass das Halteelement 12 im ersten Freiraum 13 formschlüssig festgelegt ist. Wird nun das Großwälzlager 15 durch ein im Durchmesser größeres ersetzt, so wird zunächst das erste herausgehoben, indem mit einem Hebezeug in die Spalten 16 eingefahren wird, welche durch die geradlinig ausgebildeten Stege 8.2 begrenzt sind. Danach werden die Halteelemente 12 zunächst aus den beiden Freiräumen 13, 14 entfernt, um anschließend wieder so eingesetzt zu werden, dass deren Stifte 12.4 an der im Durchmesser vergrößerten Mantelfläche des Großwälzlagers 15 zur Anlage gelangen.

9 läßt weiter erkennen, dass in der Verpackung 1 auch Großwälzlager 15 mit einer unterschiedlichen axialen Breite unterbringbar sind, weil sich die Seitenwände 2.2 von Unterteil 2 mit den Seitenwänden 3.2 des Oberteils 3 (nicht dargestellt) in ihrer Höhenausdehnung überdecken. Ohne eingesetztes Großwälzlager 15 ist die Überdeckung der Seitenwände 2.2, 3.2 am größten und sie nimmt mit zunehmender axialer Breite des Großwälzlagers 15 ab. Anders ausgedrückt, der Abstand der Grundplatte 2.1 des Unterteils 2 von der Grundplatte 3.1 des Oberteils 3 wird von der axialen Breite des Großwälzlagers 15 bestimmt.

An dieser Stelle sei abschließend darauf hingewiesen, dass an den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen zwar die Verpackung nur eines Großwälzlagers beschrieben ist, die Erfindung sich aber auch auf Mehrstückverpackungen erstrecken soll. Dies bedeutet, dass in einer Verpackungseinheit mehrere Großwälzlager untergebracht sein können, die dann in der beschriebenen Weise aufgenommen sind.

1Verpackung 2Unterteil 2.1Grundplatte 2.2Seitenwand 3Oberteil 3.1Grundpaltte 3.2Seitenwand 4Stapelelement 4.1bogenförmige Ausnehmung 4.2Vorsprung 5Ausnehmung 5.1Wulst 6Freistellung 7Durchbrechung 7.1Steg 7.2Steg 8Durchbrechung 8.1Steg 8.2Steg 9Freistellung 10Stapelelement 11Ausnehmung 11.1Wulst 12Halteelement 12.1Grundplatte 12.2Mantelfläche 12.3Verzahnung 12.4Stift 12.5Drehachse 12.6Zapfen 12.7Formschlußelement 12.8Skalierung 13erster Freiraum 13.1Seitenwand 13.2Verzahnung 13.3Markierung 14zweiter Freiraum 15Großwälzlager 15.1Innenbohrung 16Spalt

Anspruch[de]
  1. Verpackung (1) für den Versand und die Handhabung von Großwälzlagern (15), bestehend aus einem Unterteil (2) und einem Oberteil (3), die ineinander stülpbar sind und zwischen sich einen Raum zur Aufnahme wenigstens eines Großwälzlagers (15) begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass eine äußere Mantelfläche des Großwälzlagers (15) an mehreren voneinander beabstandeten Umfangsstellen von einem feststellbaren Halteelement umgriffen ist, wobei das mit dem Unterteil (2) lösbar verbundene Halteelement in seiner Stellung derart veränderbar ist, dass sein Abstand bezogen auf einen Mittelpunkt der Verpackung (1) vergrößer- oder verkleinerbar ist.
  2. Verpackung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement mit dem Unterteil (2) durch Form- und/oder Kraftschluß verbunden ist.
  3. Halteelement (12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Oberseite einer kreisförmig ausgebildeten Grundplatte (12.1) ein exzentrisch versetzt angeordneter Stift (12.4) angeordnet ist, während eine Unterseite der Grundplatte (12.1) mit einem zentrisch angeordneten zylindrischen Zapfen (12.6) versehen ist.
  4. Halteelement (12) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisförmig ausgebildete Grundplatte (12.1) an ihrer Mantelfläche (12.2) mit einer Verzahnung (12.3) versehen ist, die in einen zugehörigen, ebenfalls mit einer Verzahnung (13.2) versehenen kreisförmigen Freiraum (13) des Unterteils (2) eingreift.
  5. Halteelement (12) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite der kreisförmig ausgebildeten Grundplatte (12,1) mit einer Skalierung (12.8) versehen ist, die mit einer Markierung (13.3) in der Seitenwand (13.1) des ersten Freiraums (13) in Übereinstimmung brinbar ist.
  6. Halteelement (12) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Zapfen (12.6) an seiner Stirnseite mit einem Formschlußelement (12.7) versehen ist, das in ein zugehöriges Formschlußelement im Unterteil (2) eingreift.
  7. Verpackung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite des Unter- (2) und/oder des Oberteils (3) mit senkrecht angeordneten Durchbrechungen (7,8) versehen ist.
  8. Verpackung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen (7) durch parallel zueinander angeordnete Stege (7.1,7.2) gebildet sind, welche in Längs- und Querreihen zueinander angeordnet sind.
  9. Verpackung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen (8) durch kreisförmig angeordnete, in radialer Richtung voneinander beabstandete Stege (8.1) gebildet sind, wobei wenigstens an einer Umfangsstelle parallel zu einer Seitenkante verlaufende Stege (8.2) angeordnet sind.
  10. Verpackung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ober- (3) und/oder Unterteil (2) an seiner Innenseite mit einer zentrisch angeordneten Freistellung (9) versehen ist.
  11. Verpackung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (2) an seiner Außenseite mit hervorstehenden Stapelelementen (4, 10) versehen ist, die in zugehörige, auf der Oberseite des Oberteils (3) angeordnete Ausnehmungen (5, 11) eingreifen.
  12. Verpackung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapelelemente zylinderförmig ausgebildet sind und in kreisrunde Ausnehmungen eingreifen.
  13. Verpackung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapelelemente (4) rechteckförmig ausgebildet sind und einen kreissegmentartigen Vorsprung (4.2) aufweisen.
  14. Verpackung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Oberteils (3) und die Unterseite des Unterteils (2) mit Freistellungen (6) zur Aufnahme eines Spannmittels versehen sind.
  15. Verpackung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem gegen Schmierstoff und Korrosionsschutzmittel unempfindlichen Kunststoff hergestellt ist.
  16. Verpackung (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das Oberteil (3) aus einem durchsichtigen Kunststoff hergestellt ist.
  17. Verpackung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Seitenwände (2.2, 3.2) vom Unterteil (2) und vom Oberteil (3) in ihrer Höhenausdehnung überdecken.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






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