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Dokumentenidentifikation DE69829478T2 06.04.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001003424
Titel WEGWERFLAPHROSKOPISCHES ZERSTÜCKELUNGSGERÄT
Anmelder Ethicon, Inc., Somerville, N.J., US
Erfinder SAVAGE, M., George, Portola Valley, US;
CHRISTIAN, J., Jeffrey, San Jose, US;
DILLOW, Curtis, David, Cupertino, US
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69829478
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 31.07.1998
EP-Aktenzeichen 989391719
WO-Anmeldetag 31.07.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/16108
WO-Veröffentlichungsnummer 0099007295
WO-Veröffentlichungsdatum 18.02.1999
EP-Offenlegungsdatum 31.05.2000
EP date of grant 23.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.04.2006
IPC-Hauptklasse A61B 17/14(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein chirurgische Vorrichtungen und stellt insbesondere einen Morzellator mit einem drehenden Schneidelement zum Abtrennen und Entfernen von Gewebe bereit.

Minimalinvasive chirurgische Eingriffe haben eine weite Akzeptanz in den Bereichen der allgemeinen und gynäkologischen Chirurgie erfahren. Minimalinvasive Techniken werden nun für Behandlungen des Herzens, der Lunge, der Niere und dergleichen entwickelt. Im Allgemeinen verwenden diese Eingriffe einen oder mehrere kleine Einschnitte (oder andere Öffnungen), um zu innen gelegenen Geweben, oft durch eine Kanüle, einen Trokar oder andere Zugangsvorrichtung, einen Zugang zu erhalten. Gasinsufflation oder Flüssigkeitsdehnung kann verwendet werden, um den verfügbaren Raum innerhalb der inneren Operationsstelle zu vergrößern, und die Behandlung wird oft unter Bezugnahme auf ein Bild gesteuert, das durch ein Endoskop, Mikroskop oder unter Verwendung einer ferngesteuerten bildgebenden Modalität wie beispielsweise Röntgen, Ultraschall oder dergleichen bereitgestellt wird. Im Allgemeinen minimieren minimalinvasive chirurgische Eingriffe Trauma und beschleunigen die Erholung gegenüber herkömmlichen offenen chirurgischen Eingriffen.

Unglücklicherweise sind viele chirurgische Techniken durch laparoskopische Kanülen oder andere minimalinvasive Zugangsvorrichtungen schwierig durchzuführen. Es ist manchmal wünschenswert, vergleichsweise große Gewebemassen zu entfernen, beispielsweise, für eine Nierenentfernung, für eine partielle Lungenresektion oder dergleichen. Die laparoskopische Entfernung derartiger großer Gewebemassen durch einen kleinen Zugangshohlraum ist ziemlich schwierig und zeitaufwendig.

Spezielle Vorrichtungen sind kürzlich vorgeschlagen worden, um große Gewebemassen in Teilen abzutrennen, die leichter entfernt werden können. Diese Vorrichtungen umfassen allgemein eine sich drehende Röhre mit einem geschärften distalen Ende, das sich durch eine feste äußere Röhre erstreckt. Dieses geschärfte Ende wird in den Patienten durch eine Kanüle oder direkt durch einen Einschnitt eingeführt. Der Chirurg führt eine Greifvorrichtung (wie beispielsweise eine endoskopische Pinzette oder einen laparoskopischen Greifer) durch die sich drehende Röhre ein. Wenn er die große, zu entfernende Gewebemasse ergreift, zieht der Chirurg das Gewebe in die Röhre hinauf, so dass die sich drehende Kante den ergriffenen Teil von der großen Masse abtrennt. Die Größe des abgetrennten Gewebes wird im Allgemeinen durch die Kontur der sich drehenden Kante beschränkt, so dass der Chirurg damit fortfahren kann, das abgetrennte Gewebe aus dem Patienten durch das sich drehende Rohr zu ziehen. Indem der Vorgang des Greifens und Abtrennens wiederholt wird, kann der Chirurg vergleichsweise große Gewebemassen ziemlich schnell entfernen. Da die große Gewebemasse in kleinen, einzeln ergriffenen zerhackten Teilen entfernt wird, werden diese Vorrichtungen oft als „Morzellatoren" bezeichnet.

Obwohl Morzellatoren mit einer sich drehenden Röhre eine erhebliche Verbesserung bei minimalinvasiven chirurgischen Eingriffen zum Entfernen von großen Gewebemassen darstellen, weisen diese bekannten Vorrichtungen noch mehrere erhebliche Nachteile auf. Zuerst sind diese bekannten Vorrichtungen vergleichsweise groß, schwer und teuer. Das Sterilisieren dieser Vorrichtungen ist ziemlich zeitaufwendig und die Verschiebungsbewegung zwischen den Röhren und das Abstumpfen der Schneidkante beschränkt ihre Lebensdauer. Noch wichtiger ist, dass man bei Arbeiten in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung festgestellt hat, dass die Reibung zwischen der sich drehenden Röhre und den abgetrennten Gewebeteilen oft dazu führt, dass das Gewebe das Greifinstrument in der Hand des Chirurgen verdreht oder verdrillt. Dies kann die Fähigkeit des Chirurgen erheblich beeinträchtigen, ihre oder seine Instrumente zu steuern und kann potentiell für sowohl den Patienten als auch den Chirurgen gefährlich sein.

Im Lichte des Vorstehenden wäre es wünschenswert, verbesserte Vorrichtungen zum Entfernen von Geweben aus inneren Operationsstellen bereitzustellen. Es wäre besonders wünschenswert, wenn diese verbesserten Vorrichtungen für die Verwendung mit bekannten laparoskopischen und anderen minimalinvasiven chirurgischen Techniken anpassbar wären. Es wäre weiter wünschenswert, wenn derartige verbesserte Vorrichtungen die Kontrolle des Chirurgen über den Gewebeentfernungsvorgang erhöhen würden, wodurch eine Verletzung von sowohl dem Patienten als auch dem behandelnden Arzt vermieden wird, jedoch bei geringeren Kosten als bekannte Morzellationstechniken.

2. Beschreibung der Hintergrundtechnik

Ein endoskopischer Morzellator ist in US-Patent Nr. 5,562,694 beschrieben. Ein mechanischer Morzellator ist in US-Patent 5,520,634 beschrieben. Das US-Patent Nr. 5,439,474 beschreibt ein Morzellatorsystem, während eine verwandte Vorrichtung in US-Patent Nr. 5,443,472 beschrieben ist. Ein Verfahren und System zum Entfernen von Gewebe aus dem Inneren einer Körperkavität sind in US-Patent Nr. 5,336,237 beschrieben. Eine laparoskopische Vorrichtung und ein Verfahren zum Zurückholen von Organen ist in US-Patent Nr. 5,215,521 beschrieben. Das US-Patent Nr. 5,176,695 ist auch erheblich. DE 4440035 offenbart einen Morzellator mit einer inneren Röhre, über die eine Schneidröhre verschiebbar und drehbar angeordnet ist. Eine Greifvorrichtung ist axial innerhalb der inneren Röhre beweglich und kann in die innere Röhre zurückgezogen werden, um vor einer Beschädigung durch die Schneidröhre geschützt zu sein. Der Morzellator kann, bei der Anwendung, durch eine Trokarbüchse oder durch einen Körper, der sich in den Körper eröffnet, geführt werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung stellt einen Morzellator wie in Anspruch 1 definiert bereit, der besonders vorteilhaft ist beim Entfernen von großen Gewebemassen während laparoskopischer und anderer minimalinvasiver chirurgischer Eingriffe. Im Allgemeinen umfasst die Vorrichtung eine feste Innenröhre, die innerhalb eines sich drehenden Schneidelementes angeordnet ist. Das Schneidelement ist in dem ringförmigen Raum zwischen der inneren Röhre und einer äußeren Röhre angeordnet, wobei die innere und äußere Röhre und das Schneidelement bevorzugterweise eine im Wesentlichen steife röhrenförmige Struktur darstellen. Ein laparoskopisches Greifinstrument kann durch den Hohlraum eingeführt werden und zieht Gewebe proximal in das sich drehende Schneidelement. Während ein distales Ende des Schneidelementes Gewebe abtrennt, wird das abgetrennte Gewebe in den festen Hohlraum der inneren Röhre gezogen. Dies verhindert, dass das Schneidelement das abgetrennte Gewebe verdreht, wodurch eine jegliche Verringerung der Kontrolle durch den Chirurgen verhindert wird. Ein neues Ventil kann den Verlust an Insufflationsgas verhindern, wenn kein Instrument durch den Hohlraum hindurchgeht. Das Ventil ist ausgeführt, um chirurgische Gerätschaften distal hindurchzuführen und auch um größere zerhackte Stücke von abgetrenntem Gewebe proximal durchzuführen. Eine kostengünstige und hocheffiziente Einwegmorzellatorstruktur kann bereitgestellt werden, indem das Schneidelement mit einer standardmäßigen biegsamen Antriebskabelkupplung angetrieben wird.

In einem ersten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum chirurgischen Entfernen von Gewebe aus einem Patientenkörper bereit. Die Vorrichtung umfasst eine äußere Röhre mit einem proximalen Ende und einem distalen Ende. Eine innere Röhre ist innerhalb der äußeren Röhre angeordnet, wobei die innere und äußere Röhre einen ringförmigen Raum dazwischen definieren. Ein Schneidelement ist angepasst, um sich innerhalb dieses ringförmigen Raumes relativ zu sowohl der inneren als auch der äußeren Röhre zu drehen. Das Schneidelement weist eine freie Schneidoberfläche nahe dem distalen Ende auf. Die äußere Röhre ist an einem proximalen Gehäuse befestigt und das Gehäuse ist an der inneren Röhre befestigt.

Im Allgemeinen umfasst das Trennelement eine Röhre mit einer geschärften ringförmigen Schneidkante, die sich distal von sowohl der inneren als auch der äußeren Röhre erstreckt. Ein Hohlraum der inneren Röhre führt abgetrennte Gewebefragmente am distalen Ende zu und führt die abgetrennten Gewebe proximal aus dem proximalen Ende heraus. Dieser Hohlraum ist allgemein so ausgeführt, dass er eine Gewebegreifvorrichtung aufnimmt, die proximal von den Röhren betätigt werden kann, um zum Abtrennen anvisierte Gewebe zu ergreifen.

In einem weiteren Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein System zum chirurgischen Entfernen von Gewebe aus einem Patientenkörper bereit. Das System umfasst eine äußere Röhre mit einem proximalen Ende und einem distalen Ende. Eine innere Röhre ist innerhalb der äußeren Röhre angeordnet und ein ringförmiger Raum ist zwischen der inneren und der äußeren Röhre definiert. Die innere Röhre weist einen Hohlraum auf und eine Greifvorrichtung ist durch diesen Hohlraum hindurch erstreckbar und proximal von den Röhren betätigbar, um Zielgewebe distal von den Röhren zu ergreifen. Ein Schneidelement ist so ausgeführt, dass es sich innerhalb des ringförmigen Raumes relativ zu der inneren und der äußeren Röhre dreht, um die ergriffenen Gewebe abzutrennen. Das Schneidelement weist eine freie Schneidoberfläche nahe dem distalen Ende zum Abtrennen der Zielgewebe von einer Stelle im Körper auf. Die äußere Röhre ist an einem proximalen Gehäuse befestigt und das Gehäuse ist an der inneren Röhre befestigt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Ansicht eines laparoskopischen Morzellators gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung, wobei ein Teil des Gehäuses entfernt ist, um einen Mechanismus zum Drehen einer Schneidröhre zwischen einer festen inneren und einer äußeren Röhre zu zeigen, und in der ein Teil der inneren Röhre entfernt worden ist, um ein Ventil innerhalb eines Hohlraums des inneren Rohres zu zeigen.

2 ist eine Seitenansicht eines laparoskopischen Gewebeentfernungssystems, das einen laparoskopischen Morzellator von 1 und einen endoskopischen Greifer enthält, der durch den Hohlraum der inneren Röhre eingeführt worden ist.

3 veranschaulicht die Verwendung des laparoskopischen Morzellators von 1 für die laparoskopische Entfernung eines Uterusmyoms.

Die 4A4C veranschaulichen, wie die feste innere Röhre des laparoskopischen Morzellators von 1 die Drehung oder das Verdrehen des ergriffenen zerhackten Gewebestückes verhindert, während das zerhackte Stück proximal durch die sich drehende Schneidröhre zurückgezogen wird.

55C veranschaulichen ein Ventil zur Anwendung in dem laparoskopischen Morzellator von 1, wobei sich ein erstes Segmentpaar nach innen und nach distal verjüngt, um eine Leckage von Insufflationsgas zu verhindern, wenn kein Instrument durch das Ventil hindurchgeht, und bei dem sich ein zweites Segmentpaar nach außen und nach distal verjüngt, so dass das Ventil leicht Gewebefragmente hindurchführt, die proximal durch den Morzellator gezogen werden.

6A veranschaulicht, wie Insufflationsdruck durch Öffnungen in den distalen Segmenten des Ventils von 5 übertragen wird, um die Abdichtung zu verstärken, wenn kein chirurgisches Instrument durch das Ventil hindurchgeht.

6B veranschaulicht, wie die distalen Segmente des Ventils von 5 das proximale Hindurchgehen eines zerhackten Gewebestückes erleichtern, ohne die proximalen Ventilsegmente zu evertieren.

7 ist eine perspektivische Ansicht eines alternativen laparoskopischen Morzellators, der viele der gleichen Strukturen des laparoskopischen Morzellators von 1 aufweist und in dem die innere Röhre innerhalb des Schneidelementes axial verschoben werden kann, um einen unbeabsichtigten Kontakt zwischen der Schneidkante und Geweben, laparoskopischen Instrumenten und dergleichen zu verhindern.

Die 7A7C veranschaulichen einen Betätigungsmechanismus und eine Stützstruktur für die sich axial verschiebende innere Röhre von 7 gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung, was erlaubt, dass die innere Röhre als ein Klingenschutz fungiert.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER SPEZIFISCHEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die Strukturen der vorliegenden Erfindung werden das Abtrennen und die Entfernung von Geweben aus innen gelegenen Operationsstellen während sowohl minimalinvasiver als auch traditioneller offener chirurgischer Eingriffe erleichtern. Diese Strukturen sind jedoch besonders gut angepasst für laparoskopische Eingriffe, die die Entfernung von erheblichen Gewebemassen erforderlich machen, wie beispielsweise zur Entfernung einer Niere, Resektion eines Lungenteils und zur Entfernung anderer Zielgewebe des Abdomens und/oder Thorax. Zugang und optische Visualisierung derartiger Gewebeentfernungseingriffe werden im Allgemeinen durch Pneumo-Peritoneum (Gasinsufflation) erleichtert und indem ein Endoskop, Laparoskop oder dergleichen in der erweiterten Körperkavität positioniert wird. Die Strukturen der vorliegenden Erfindung werden ihre unmittelbarste Anwendung während laparoskopischer Myomektomie (manchmal als Zöliomyomektomie bezeichnet) finden, oft unter Verwendung eines abdominalen Ansatzes.

Unter Bezugnahme nun auf 1 umfasst ein laparoskopische Einwegmorzellator 10 ein sich drehendes röhrenförmiges Schneidelement 12, das in dem ringförmigen Raum zwischen einer inneren Röhre 14 und einer äußeren Röhre 16 angeordnet ist. Eine geschärfte röhrenförmige Schneidkante 18 erstreckt sich distal eines distalen Endes 20 der äußeren Röhre, während ein proximales Gehäuse 22 an dem proximalen Ende 24 der äußeren Röhre befestigt ist. Die äußere Röhre verhindert dadurch eine Beschädigung oder ein Verdrehen des Morzellators 10 gegenüber der Kanüle, die die äußere Röhre umgibt, gegenüber der Haut oder gegenüber dem Gewebesystem, das zu der Operationsstelle im Inneren führt. Die äußere Röhre erlaubt somit dem Arzt, den laparoskopischen Morzellator 10 sicher handzuhaben, wenn sich das röhrenförmige Schneidelement dreht.

Die innere Röhre 14 ist auch an dem Gehäuse 22 befestigt. Eine proximale Öffnung 26 in dem Gehäuse stellt einen Zugang zu dem Hohlraum der inneren Röhre durch ein Ventil 28 bereit. Die innere Röhre 14 ist an dem Gehäuse 22 proximal eines Schneidröhrenantriebsmechanismus 30 befestigt und erstreckt sich distal in die umgebende sich drehende Schneidröhre 12 (und wird durch diese gestützt).

Der Antriebsmechanismus 30 umfasst hier ein Paar mit Winkel versehene angefaste Zahnräder, die durch ein standardmäßiges flexibles Kabel 32 durch eine flexible Kabelkupplung 34 angetrieben werden. Die Verwendung eines externen Antriebsmotors minimiert das Gewicht und die Kosten des Morzellators 10, wodurch es möglich wird, eine Einwegmorzellatorstruktur bereitzustellen. Dies verhindert eine jegliche Notwendigkeit, chirurgisch sterilisierbare Materialien oder eine schärfbare Schneidkante 18 zu verwenden und vermeidet eine langfristige Abnutzung zwischen den Röhren. Die Röhren können somit kostengünstiges Röhrenmaterial in einfachem Gleitkontakt umfassen.

Die innere Röhre 14, das sich drehende Schneidelement 12 und die äußere Röhre 16 definieren eine im Wesentlichen steife röhrenförmige Struktur, in der der innere Hohlraum der inneren Röhre im Allgemeinen einen Durchmesser zwischen etwa 6,35 mm (0,25 Zoll) und 22,9 mm (0,9 Zoll) aufweist, wohingegen die äußere Oberfläche der äußeren Röhre 16 bevorzugterweise einen Durchmesser von zwischen etwa 7,62 mm (0,3 Zoll) und 25,4 mm (1,0 Zoll) aufweisen wird. Das sich drehende Trennelement 12 wird typischerweise aus rostfreiem Stahl hergestellt sein, kann aber alternativ andere Materialien umfassen. Die Schneidkante 18 kann glatt oder gezahnt sein. Die innere Röhre 14 und die äußere Röhre 16 können Polymer- oder Metallstrukturen umfassen, die idealerweise aus faserverstärktem Polymer hergestellt sind. Die Röhren und das Schneidelement werden sich typischerweise vom Gehäuse 22 über eine Strecke im Bereich von etwa 17,8 cm (7,0 Zoll) und 30,5 cm (12,0 Zoll) erstrecken. Beschichtungen mit geringer Reibung oder Schmierung können optional zwischen den festen Röhren und dem Schneidelement 12 bereitgestellt werden, wobei die Reibung idealerweise durch Silikonschmiermittel begrenzt wird.

Das proximale Gehäuse 22 kann eine Metall- oder Polymerstruktur aufweisen, idealerweise ist es aus Polycarbonat hergestellt. Die angefasten Zahnräder des Antriebsmechanismus 30 werden von Nylonlagern getragen. Das Antriebszahnrad ist an einen flexiblen Antriebsschaft 32 durch die Kupplung 34 gekoppelt, während das angetriebene Zahnrad an dem Schneidelement 12 befestigt ist. Wiederum können die Antriebszahnräder Metall- oder Polymerstrukturen umfassen, idealerweise sind sie aus Nylon hergestellt. Derartige Zahnräder sind kommerziell von Winzeler aus Chicago, Illinois, erhältlich.

Unter Bezugnahme nun auf 2 umfasst ein Gewebeentfernungssystem 40 im Allgemeinen den Morzellator 10 und ein chirurgisches Instrument wie beispielsweise einen laparoskopischen Greifer 42, eine laparoskopische Pinzette oder dergleichen. Der Greifer 42 umfasst Backen 44, die an den Griff 46 durch einen Schaft 48 gekoppelt sind, so dass die Betätigung des Griffes die Backen zum Ergreifen von Gewebe betätigt.

Die Backen 44 sind durch die proximale Öffnung 26 und das Ventil 28 in den Hohlraum der inneren Röhre einführbar und der Schaft 48 ist im Allgemeinen länger als der Morzellator 10, so dass die Backen Gewebe distal des Schneidelementes 12 ergreifen können. Um den Verlust an Insufflationsgas zu minimieren, kann der Hohlraum der inneren Röhre den Schaft 48 passend aufnehmen. Wenn der Greifer 42 aus dem Morzellator 10 entfernt wird, versiegelt das Ventil 28 den Hohlraum im Wesentlichen. Vorteilhafterweise dreht sich der Hohlraum der inneren Röhre nicht mit dem Schneidelement, so dass der Kontakt zwischen dem Greifer 42 und dem umgebenden Hohlraum den Griff 46 in den Händen des Arztes nicht verdrehen wird.

Die Verwendung des Gewebeentfernungssystems 40 kann unter Bezugnahme auf die 34C verstanden werden. Wie in 3 dargestellt, wird ein Uterus U eines Patientenkörpers B unter Verwendung eines Endoskops 50 betrachtet, typischerweise während die Peritonealkavität unter Gasinsufflation gedehnt wird. Die optische Visualisierung kann im Allgemeinen bereitgestellt werden durch Verwendung einer Vielzahl von endoskopischen Strukturen, einschließlich teleskopischer oder Faseroptik-Laparoskopen, Hysteroskopen, Thorakoskopen, Bronchioskopen oder dergleichen, wie für den speziellen Gewebeentfernungseingriff angemessen. Alternativ können optische Abbildungsmöglichkeiten in dem Morzellator 10 oder dem verbundenen chirurgischen Werkzeug enthalten sein. Eine Erweiterung für einige Eingriffe kann unter Verwendung einer klaren Flüssigkeit (wie beispielsweise Sorbitolmannitol, Saline und dergleichen) bereitgestellt werden, insbesondere zur Dehnung von intrauterinen Geweben. In einigen Ausführungsformen kann der Gewebeentfernungseingriff unter gesteuerter Röntgen-, Ultraschall- oder Magnetresonanz-Bildgebung gesteuert werden, oder mit einer anderen entfernten Bildgebungsmodalität, so dass keine Dehnung bereitgestellt werden muss.

Der Morzellator 10 wird durch einen Einschnitt I zu der Operationsstelle im Inneren eingeführt. Das Schneidelement 12 wird typischerweise während des Einführens nicht gedreht werden, um eine Verletzung von Geweben zu vermeiden. Ein Obturator kann durch den Hohlraum der inneren Röhre eingeführt werden und sich distal des Morzellators 10 erstrecken, um das Trauma während des Einführens zu minimieren helfen. Alternativ kann der Morzellator durch eine Kanüle oder eine andere Zugangsvorrichtung eingeführt werden.

Der Greifer 42 wird in und durch den Hohlraum des Morzellators 10 eingeführt und durch den Arzt betätigt, um das Myom M zu ergreifen, das entfernt werden soll. Während das Myom M hier als eine vergleichsweise kleine vorstehende Gewebestruktur gezeigt ist, sollte verstanden werden, dass das System der vorliegenden Erfindung auch gut angepasst ist, um große Gewebemassen durch wiederholtes Greifen und Abtrennen von Zielgewebeteilen zu entfernen.

Wie am besten unter Bezugnahme auf die 4A4C verstanden wird, wird der Morzellator 10 distal nach vorne bewegt und der Greifer 42 wird proximal zurückgezogen, so dass das Myom M vom Uterus U durch die Schneidkante 18 des sich drehenden Elementes 12 abgetrennt wird. Während das Myom M von dem benachbarten Gewebe abgetrennt wird, wird es in einen Hohlraum 52 des inneren Elementes 14 gezogen, welcher sich nicht mit dem sich drehenden Element 12 dreht. Dies verhindert ein Verdrehen des Greifers 42 während das abgetrennte Gewebe proximal durch den Morzellator zurückgezogen wird. Zusätzlich wird ein jeglicher Kontakt zwischen dem Schaft 48 des Greifers 42 und dem umgebenden Hohlraum 52 die Backen 44 vor dem Abtrennen des Gewebes nicht ablenken, so dass das Potenzial für eine unabsichtliche Verletzung an umgebenden Gewebestrukturen verringert wird. Das Verdrehen von teilweise abgetrennten Geweben ist auch minimiert, so dass die Schneidkante 18 das ergriffene zerhackte Stück mit einem minimalen Trauma von benachbarten Geweben sauber abtrennen kann.

Ein besonders vorteilhaftes elastomeres Dichtelement 60 für das Ventil 28 ist in den 5A5C dargestellt. Das Dichtungselement 60 umfasst im Allgemeinen eine röhrenförmige Struktur mit einer inneren Oberfläche 62 und einer äußeren Oberfläche 64. Das Dichtungselement 60 weist ein proximales Ende 66 und ein distales Ende 68 und einen Kreisring 70 am proximalen Ende auf, der abdichtend in den Hohlraum der inneren Röhre 14 eingreift. Es sollte verstanden werden, dass dieser Hohlraum optional durch das Gehäuse 22 am proximalen Ende des Morzellators 10 definiert sein kann (siehe 1).

Ein erstes Paar aus Segmenten 72 erstreckt sich distal von dem Kreisring 70 und sind nach innen gewinkelt, wodurch. sie entlang eines Schlitzes 74 ineinander eingreifen. Für sich genommen funktionieren die ersten Segmente 72 etwa wie ein standardmäßiges „Entenschnabel"-Ventil, welches leicht chirurgische Instrumente durchführt, die distal durch das Ventil eingeführt werden. Der Schlitz 74 stellt eine gasdichte Dichtung bereit, wenn kein Instrument durch das Ventil hindurchgeht und wenn ein Druck auf der äußeren Oberfläche 54 der Segmente 72 größer ist als ein Druck auf der inneren Oberfläche 62 dieser ersten Segmente.

Ein Paar zweiter Segmente 76 erstreckt sich distal von dem ersten Segment 72. Die zweiten Segmente 76 biegen sich distal und nach außen vom Schlitz 74 zu einem distalen Kreisring 78 um. Ein jedes zweite Element weist eine Öffnung 80 auf, die erlaubt, dass Gasdruck durch die zweiten Segmente von distal des Schlitzes 74 zu der äußeren Oberfläche 64 des ersten Segmentes 72 hindurchgeführt wird. Mit anderen Worten, ein Zwischenvolumen 82 (begrenzt durch die benachbarten ersten und zweiten Segmente und durch den umgebenden Hohlraum) steht in Fluidverbindung mit dem Hohlraum des Ventils distal des Schlitzes 74. Wenn somit der Druck distal des Schlitzes größer ist als der proximale Druck, wird das erste Paar aus Segmenten durch diesen Druckunterschied gegeneinander gedrückt werden. Diese verstärkte Abdichtung ist schematisch in 6A dargestellt und ist besonders vorteilhaft bei der Anwendung mit Gasinsufflationsdruck P. Alternativ kann das Elastomerelement 60 Anwendung finden bei der Aufrechterhaltung einer Dichtung gegenüber unter Druck befindlichen flüssigen Distensionsmedien, bei der Aufrechterhaltung von Hämostase und dergleichen.

Die Fähigkeit von Ventil 28, das das Elastomerelement 60 aufweist, Gegenstände sowohl proximal als auch distal hindurchzuführen, kann unter Bezugnahme auf die 6A und B verstanden werden. Wie im Zusammenhang mit Entenschnabel-Ventilen bekannt, können die Segmente 72 leicht deformiert werden, um ein chirurgisches Werkzeug distal durch den Schlitz 74 zu führen. Das proximale Zurückziehen eines chirurgischen Instrumentes (wie beispielsweise des Greifers 42) aus bekannten Entenschnabel-Ventilen führt jedoch oft dazu, dass das Ventil evertiert, so dass wenigstens ein Teil der Dichtsegmente eher proximal als distal umgebogen sind. Wenn einmal die Dichtelemente von bekannten Entenschnabel-Ventilen proximal umgebogen sind, beginnt der Druck P, den Schlitz zu öffnen, anstatt ihn zu schließen. Zusätzlich kann das proximale Zurückziehen von größeren Strukturen (wie beispielsweise des Greifers 48, der ein abgetrenntes Myom M hält) durch bekannte Entenschnabel-Ventile schwierig sein, da die umgebogenen Ventilsegmente dazu neigen, sich an irgendwelchen Vorstülpungen zu verfangen. Das ist besonders problematisch beim Zurückziehen mehrerer einzeln zerhackter Gewebestücke, da die zerhackten Stücke (oder Teile davon) von den Greifbacken 44 freigezogen werden können, wodurch sie den Morzellatorhohlraum blockieren.

Vorteilhafterweise stellen die zweiten Segmente 76 des Elastomerkörpers 60 einen glatten Übergang zwischen dem distalen Hohlraum und dem Schlitz 74 bereit. Die zweiten Segmente 76 helfen auch, den Schlitz 74 zu stützen, wodurch verhindert wird, das sich die ersten Segmente 76 evertieren, während chirurgische Werkzeuge und vergrößerte distale Körper proximal durch das Ventil zurückgezogen werden. Mit anderen Worten, die ersten und zweiten Segmente stellen einen im Wesentlichen zusammenhängenden Hohlraum bereit, wenn das Elastomerelement 60 deformiert wird, um den Schlitz 74 zu öffnen. Dies verbessert die Fähigkeit des Ventils, abzudichten erheblich, nachdem Strukturen proximal zurückgezogen worden sind, wodurch die Fähigkeit des Ventils erhöht wird, ein Pneumo-Peritoneum während einer laparoskopischen Myomektomie aufrechtzuerhalten.

Das Elastomerelement 60 kann aus irgendeinem geeigneten Elastomermaterial, wie beispielsweise Gummi, Latex und dergleichen, hergestellt sein, idealerweise umfassend Silikon. Während die ersten und zweiten Segmente 72, 76 hier als im Wesentlichen planare Strukturen gezeigt sind, können sie alternativ mit einer Biegung ausgebildet sein. In ähnlicher Weise kann, während sich der Schlitz 74 hier gerade über das Ventil erstreckt, er alternativ gebogen, Y-förmig, X-förmig oder dergleichen sein, indem die Anzahl und Konfiguration der ersten und zweiten Segmente geändert wird. Die Segmente werden im Allgemeinen gefügig genug sein, um zu erlauben, dass ein Instrument durch das Ventil hindurchgeht, und elastisch genug sein, um zu ihrer ursprünglichen Form zurückzukehren, wenn das Instrument entfernt ist. Das Ventil wird allgemein in der Lage sein, ein jegliches Instrument durchzuführen, das eine Größe bis zum Innendurchmesser des Innenhohlraums des Morzellators aufweist. Typischerweise werden derartige Instrumente eine Größe mit einem Durchmesser im Bereich von etwa 5,0 mm bis etwa 10 mm aufweisen.

Unter Bezugnahme nun auf 7 umfasst ein alternativer laparoskopischer Morzellator 90 viele der gleichen Strukturelemente, die oben hinsichtlich des laparoskopischen Morzellators 10 von 1 beschrieben worden sind. Der alternative Morzellator 90 weist jedoch ein Gehäuse 92 auf, das einen Schutzschalter 94 trägt. Wie unter Bezugnahme auf 7A verstanden werden kann, ist die innere Röhre 14 durch das Gehäuse 92 versetzbar getragen, so dass das Verschieben des Schutzschalters 94 die innere Röhre 14 relativ zu sowohl der äußeren Röhre 16 als auch der sich drehenden Schneidröhre 12 proximal zurückzieht. Während sich die innere Röhre 14 in dieser proximalen Position befindet, erstreckt sich das distale Ende der Schneidröhre distal über die innere und äußere Röhre 14, 16 hinaus, wie in 7 dargestellt und wie oben beschrieben.

Indem jedoch der Schutzschalter 94 relativ zum Gehäuse 92 distal verschoben wird, wird die innere Röhre 14 axial versetzt, wie in 7B dargestellt. Mit der inneren Röhre 14 in dieser distalen Position erstreckt sich das distale Ende der inneren Röhre 14 distal der geschärften Schneidkante 18 des sich drehenden Elementes 12, wie in 7C dargestellt. Die innere Röhre 14 fungiert somit als ein Klingenschutz, der die Klinge vor unbeabsichtigtem Kontakt mit anderen chirurgischen Instrumenten schützt, und der auch ein unbeabsichtigtes Schneiden von Geweben während des Positionierens und Bewegens des laparoskopischen Morzellators verhindert. Wie unter Bezugnahme auf die 7A und 7B verstanden werden kann, ist die innere Röhre 14 drehbar an dem Gehäuse 92 unter Verwendung der Stifte 96 befestigt. Vorteilhafterweise kann der Schutzschalter 94 distal nach vorne bewegt werden, um die Schneidkante und umgebende Gewebe während der Einführung des laparoskopischen Morzellators, während der Entfernung des Systems, nachdem der laparoskopische Eingriff abgeschlossen ist, und zwischen dem Einführen und dem Entfernen des Morzellators, wie vom Arzt erwünscht, zu schützen.

Während die beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in erheblichem detaillierten Umfang zu Zwecken der Veranschaulichung und Klarheit des Verständnisses beschrieben worden sind, wird eine Reihe von Modifikationen, Anpassungen und Änderungen für die Fachleute auf dem Gebiet offensichtlich sein. Deshalb wird der Schutz der vorliegenden Erfindung nur durch die angefügten Ansprüche beschränkt.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung (10) zum chirurgischen Entfernen von Gewebe aus einem Patientenkörper, wobei die Vorrichtung umfasst:

    eine äußere Röhre (16) mit einem proximalen Ende (24) und einem distalen Ende (20);

    eine innere Röhre (14), die innerhalb der äußeren Röhre (16) angeordnet ist, wobei die innere und die äußere Röhre einen ringförmigen Raum dazwischen definieren;

    ein Schneidelement (12), das so ausgeführt ist, dass es sich innerhalb des ringförmigen Raums relativ zu der inneren und äußeren Röhre dreht, wobei das Schneidelement (12) eine freie Schneidoberfläche (18) nahe dem distalen Ende (20) aufweist; und

    ein proximales Gehäuse (22; 92), das mit der inneren und der äußeren Röhre befestigt ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Schneidelement (12) eine Röhre umfasst und die Schneidoberfläche (18) einen Kreisring umfasst, der sich distale der inneren (14) und äußeren (16) Röhre erstreckt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die innere Röhre (14) einen Hohlraum (52) definiert und wobei der Hohlraum benachbart dem distalen Ende (20) offen ist, um Gewebefragmente, die von einem Patientenkörper durch das Schneidelement (12) abgetrennt werden, zuzuführen.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Hohlraum (52) von proximal der äußeren Röhre (16) zum Entfernen der Gewebefragmente zugänglich ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, weiter umfassend ein Ventil (28), das den inneren Hohlraum (52) abdichtet und die Gewebefragmente proximal durchlässt.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei der Hohlraum (52) ausgeführt ist, um eine Gewebegreifvorrichtung (42) zuzuführen, die sich durch die Röhren (14, 16) distal des Schneidelementes (12) erstreckt, wobei die Greifvorrichtung (42) von proximal den Röhren betätigt werden kann, um zum Abtrennen anvisierte Gewebe zu ergreifen.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6 weiter umfassend einen Mechanismus (30) innerhalb des Gehäuses (22; 92) zum Drehen des Schneidelementes (12), wobei der Drehmechanismus eine Kupplung (34) für einen externen Antriebsmotor umfasst, wobei die Vorrichtung (10) eine Einwegvorrichtung ist.
  8. System (40; 90) zum chirurgischen Entfernen von Gewebe aus einem Patientenkörper, wobei das System umfasst:

    eine Vorrichtung (10) wie in einem der Ansprüche 1 bis 7 definiert, wobei die innere Röhre (14) einen Hohlraum (52) und eine Greifvorrichtung (42) aufweist, die durch den Hohlraum gezogen und von proximal den Röhren (14, 16) betätigt werden kann, um Zielgewebe distal der Röhren zu ergreifen, wobei:

    das Schneidelement (12) ausgeführt ist, um die ergriffenen Gewebe abzutrennen; und

    die freie Schneidoberfläche (18) ausgeführt ist, um die Zielgewebe von einer Stelle im Inneren des Körpers abzutrennen.
  9. System nach Anspruch 8, wobei die Röhren (14, 16) und das Schneidelement (12) eine im Wesentlichen steife röhrenförmige Struktur definieren.
  10. System nach Anspruch 9, weiter umfassend ein Ventil (28) benachbart dem proximalen Ende (24) des Hohlraums (52) zum Abdichten des Hohlraums, wenn der Greifmechanismus (42) aus dem Hohlraum zurückgezogen wird, wobei das Ventil (28) ausgeführt ist, um den Greifmechanismus (42) distal durchzulassen und den Greifmechanismus und das abgetrennte Zielgewebe proximal durchzulassen.
  11. System nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei die innere Röhre (14) versetzbar an der äußeren Röhre (16) angebracht ist, um einen unbeabsichtigten Kontakt mit der Schneidoberfläche (18) zu vermeiden.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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